Jul 2

Ein Lebenslauf ohne Foto ist wie Brot ohne Hefe. Es geht nicht auf.

Autor: PersonalRadar

Macht es Sinn den Lebenslauf mit einer Foto zu ergänzen? Kaufen Sie auch ein Auto ohne Lack? Der Finish macht es aus. Inzwischen gibt es so viele Meinungen über dieses Thema wie Sand am Meer. Aber es bleibt dabei: Ein Lebenslauf ohne Foto ist halb fertig!

Was sagt denn nach wie vor mehr aus als tausend Worte? Ein Foto! Passen Sie jedoch auf – in Sachen visueller Grammatik sind die Regeln besonders streng. Vermeiden Sie Fotos vom Mobiltelefon, von Webcams und schlecht gewarteten Fotoautomaten im düsteren Regio Bahnhof. Investieren Sie in sich. Gehen Sie zu einem Profi, der weiss, wie Sie dezent ins rechte Licht zu rücken sind. Solche Fotos, ob auf Papier oder digital, können Sie später auch noch für andere Zwecke sinnvoll nutzen.

Die fototechnische Optimierung Ihres Konterfeis sollte jedoch nur sanft dosiert angewendet werden. Vorübergehende dermatologische Unpässlichkeiten können sicher retuschiert werden. Krumme Nasen, schiefe Gesichter, Falten, ‚Schildkrötenhälse‘ und andere von der Natur angeblichen Nachteile sollten jedoch authentisch sein. Sie sind so wie Sie eben sind.

Potenzielle Arbeitgeber/-innen, die Sie nur nach der äusseren Erscheinung beurteilen, stammen entweder aus der ‚Beauty-Industrie‘ oder sind der Meinung, dass es nur attraktive Menschen auf dem Arbeitsmarkt gibt. Bei nüchterner Betrachtung ist nicht die Verpackung wichtig, sondern der Inhalt. Berufskompetenz hat immer noch mehr Einfluss, als eine perfekte Fassade, die aufgrund des täglichen Berufsstresses ohnehin früher oder später Falten wirft.

Ein Foto kostet fast nichts, aber vielleicht eine verpasste Chance. Im schlimmsten Fall die Chance Ihres Berufslebens.

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