Feb 7

Ist bei Ihnen ein Mensch mit Handikap beschäftigt?

Autor: PersonalRadar

Wie viele Unternehmen gibt es noch in der Schweiz, die Menschen mit einer Behinderung anstellen?

Thiisundlienhard

Lienhard Widmer und sein Bruder This. Klicken Sie aufs Bild für mehr Informationen.

Hand aufs Herz: nicht mehr viel! Personalradar meint nicht jene sozial ausgerichteten Unternehmen, die spezialisiert sind auf die Beschäftigung von Behinderten. Sondern ganz gewöhnliche Firmen mit ihren Geschäftsleitungen und Teams, die ohne grosses Aufsehen der Meinung sind, dass auch Menschen mit einem Handikap ein Recht auf Arbeit haben. Jene unscheinbaren Arbeitgeber, die den Mut aufbringen Behinderte zu beschäftigen. Grossartige Arbeitgeber, die notabene auch keine Mühen wie Kosten scheuen, um Arbeitsplätze für handikapierte Menschen bedürfnisgerecht einzurichten und die betriebswirtschaftliche Organisation so umkrempeln, bis eine behinderte Arbeitskraft vollwertige, gute Arbeit leisten kann, die sich rechnet.

Vor kurzer Zeit wurde der sogenannte ‚This-Priis’ verliehen. Wer ist eigentlich This? Besuchen Sie doch einfach diesen LINK und Sie erfahren es sofort. Dieser Beitrag steht stellvertretend für all jene Institutionen, Firmen und Einrichtungen in der ganzen Schweiz, die sich für Menschen mit Handikap einsetzen und dafür sorgen, dass auch sie in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

Was gewinnen die Menschen mit einem Handikap?

Die Erfahrung zeigt, dass Integration die Lebensqualität von Menschen mit einem Handikap in allen Lebensbereichen verbessert. In den Arbeitsprozess integrierte handikapierte Menschen sind zufriedener, ausgeglichener und damit psychisch stabiler. Durch die Einbettung in ein Team fühlen sie sich anerkannt, die Wertschätzung, die ihnen von Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen entgegen gebracht wird, steigert ihr Selbstvertrauen und fördert ihre Selbständigkeit

Was gewinnt die Allgemeinheit?

Klicken Sie auf das Bild und Film ab…

Psychische Stabilität der Menschen mit einem Handikap bedeutet gleichzeitig eine Verbesserung ihrer physischen Gesundheit. Die Folgen sind: weniger Krankheitstage und Arztbesuche, geringerer Pflege- und Betreuungsaufwand. Integration – auch wenn sie nur eine teilweise ist – senkt die Gesundheitskosten, reduziert den Aufwand der IV, in-» dem sie brachliegende Arbeitsleistung für den Arbeitsmarkt nutzbar macht. «Warum sollten wir es nicht machen?» (Quelle: www.this-priis.ch)

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