Aug 5

Zum Einstellungsgespräch ins Fernsehstudio.

Autor: HRToday

Während Videokonferenz-Systeme den persönlichen Kontakt bisher nur behelfsmässig ersetzen konnten, schaffen Telepräsenz-Lösungen wie das «Halo Collaboration Studio» von HP eine praktisch lebensechte Meeting-Atmosphäre. So lassen sich Rekrutierungsprozesse beschleunigen, Reisespesen und unproduktive Arbeitszeit sparen sowie das CO2-Budget entlasten (ein Beitrag von: Martin Ghisletti, HR Today).

Für die Rekrutierung von Führungskräften und hochqualifizierten Spezialisten ist der nationale Arbeitsmarkt schon länger zu klein geworden.

Echter Blickkontakt mit bisherigen Systemen nicht möglich

Aber nicht nur die Suche nach Kandidaten, die einem anspruchsvollen Stellenprofil entsprechen, wird immer schwieriger. Auch das Assessment von valablen Anwärtern aus anderen Ländern und Kontinenten schlägt mit wachsenden Reisespesen zu Buche und frisst wertvolle Arbeitszeit. Ist das Unternehmen selbst weltweit tätig, vergrössert sich der Aufwand zusätzlich, damit alle massgeblichen Entscheidungsträger die Kandidaten persönlich kennenlernen können. Als Alternative zu zeit- und kostenintensiven Flugreisen wurden in den letzten Jahren in vielen Unternehmen Videokonferenz-Systeme installiert. Sitzungen von verteilten Arbeitsgruppen, der Know-how-Transfer in andere Ländergesellschaften und vergleichbare Besprechungen zwischen Mitarbeitern, die sich schon persönlich kennen, lassen sich so wesentlich effizienter erledigen. Anspruchsvolle Meetings, bei denen Entscheide mit einer grösseren Tragweite – wie etwa die Rekrutierung einer Schlüsselfunktion – gefällt werden, eignen sich demgegenüber kaum für herkömmliche Videokonferenzen. Zu unnatürlich sitzen sich die Gesprächspartner gegenüber. Emotionen wie Vertrauen, Entschlossenheit oder Zögern sind mit den gängigen Systemen weder vermittel- noch spürbar. Ein echter Blickkontakt, oft entscheidend, um wirkliches Vertrauen aufbauen zu können, ist mit herkömmlichen Videokonferenz-Systemen kaum möglich.

Lebensgrosses und gestochen scharfes Bild

Genau an diesen «High-touch»-Situationen setzen neue technische Entwicklungen jetzt an. Sogenannte Telepräsenz-Lösungen lassen die zwischenmenschliche Distanz zwischen den Gesprächspartnern praktisch verschwinden. Erreicht wird dies durch eine ausgefeilte Technik und durch besondere Beachtung der Atmosphäre im virtuellen Meeting.

Die Teilnehmer sollen einander genauso entspannt wie im gemeinsamen Board Room gegenübersitzen, statt sich frontal und verkrampft anzustarren.

Deshalb arbeiten Systeme wie etwa das Halo Collaboration Studio von HP mit einem in allen Bereichen perfektionierten Technologieeinsatz: von grossflächigen High-Definition-Bildschirmen, die ein lebensgrosses, gestochen scharfes Bild ermöglichen, bis zu ausgefeilten Datenübertragungsmechanismen, dank denen das Gegenüber auf dem anderen Kontinent ohne merkliche Verzögerung vollständig lippensynchron spricht. Für eine lebensechte gemeinsame Präsenz ist das umgebende Setting entscheidend. Im Halo Studio wurden Licht, Farben, Möbel und Bildgeometrie anhand von Erkenntnissen aus der Verhaltensforschung optimiert. Um eine möglichst vollkommene Illusion der Wirklichkeit zu erreichen, hat HP das Halo Studio in Zusammenarbeit mit den Dreamworks-Filmstudios entwickelt. Das Resultat dieser ganzheitlichen Herangehensweise überzeugt selbst die Berufskritiker des bekannten IT-Marktforschungsunternehmens IDC: «It’s really cool!», so deren prägnantes Urteil.

Einsatz neuer Technologien macht Unternehmen attraktiv

Für Personalverantwortliche bringen die wirklichkeitsnahen virtuellen Meetings neben der Vereinfachung von internationalen Rekrutierungen eine ganze Reihe weiterer Vorteile. So kann ein grosser Teil der Mitarbeitergespräche dank Telepräsenz-Lösungen in einer verbindlichen Atmosphäre geführt werden. Zudem lassen sich auch Koordinationssitzungen zwischen den Verantwortlichen in verschiedenen Ländern oder der Best-Practice-Austausch unter den Mitarbeitern mit Hilfe dieser Systeme effizient und zielgerichtet abhalten. Die heute in vielen internationalen Unternehmen etablierten Matrix-Strukturen machen dafür ohne Telepräsenz unzählige Flugreisen notwendig.

Aber auch die Positionierung des Unternehmens gegenüber potenziellen Arbeitnehmern profitiert von der Verfügbarkeit solcher modernen Technologien. Ihr Einsatz macht ein Unternehmen gerade gegenüber Spezialisten attraktiv, die für ihre Arbeit auf die bestmöglichen Arbeitsmittel angewiesen sind. Positiv auf die öffentliche Wahrnehmung und damit auf die Attraktivität als Arbeitgeber wirkt sich zudem auch die Tatsache aus, dass sich durch den Halo-Einsatz die CO2-Bilanz erheblich verbessern lässt.

Dass sich Telepräsenz-Lösungen vor allem für weltweit tätige Konzerne schon nach kurzer Zeit rechnen, zeigt die Tatsache, dass 80 Prozent der ersten Halo-Kunden in der Zwischenzeit weitere Systeme angeschafft haben. Für kleinere Unternehmen wird es zunehmend die Möglichkeit geben, die Telepräsenz-Möglichkeiten über Servicecenter zu nutzen, die ihre Dienste in Zukunft anbieten werden.

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