Nov 5

Beachten Sie die Struktur bei einem Arbeitszeugnis, Zwischenzeugnis, Praktikumszeugnis oder Ausbildungszeugnis. Es lohnt sich.

Autor: PersonalRadar

Sie müssen ein Arbeitszeugnis Zeugnis, Arbeitszeugnis, Zwischenzeugnis, Praktikumszeugnis oder Ausbildungszeugnis schreiben. Vielleicht haben Sie aber auch eines erhalten. Oft ist das Wissen um die Chronologie und den Inhalt nicht vorhanden.

Wie muss ein Zeugnis, Arbeitszeugnis, Zwischenzeugnis, Praktikumszeugnis oder Ausbildungszeugnis strukturiert sein, damit es korrekt ist und der gängigen Arbeitspraxis und Arbeitsrecht entspricht? Es ist keine Hexerei. Nachfolgend eine kurze Anleitung wie das Grundgerüst eines solchen Dokumentes ausgestaltet sein sollte, damit es auch wirklich gut kommt. Grundsätzlich ist auch zu beachten, dass so ein Dokument immer auch eine Visitenkarte nach aussen ist. Bevor es Mitarbeitenden ausgehändigt wird, ist zu prüfen ob

  • das Ausstellungsdatum stimmt
  • die persönlichen Daten des Mitarbeitenden und die Anstellungsdauer richtig sind
  • das Dokument rechtsgültig unterschrieben ist
  • der Text grammatikalisch und inhaltlich korrekt ist

Das Erstellen von Zeugnissen, Arbeitszeugnissen, Zwischenzeugnissen, Praktikumszeugnissen oder Ausbildungszeugnissen ist eine Angelegenheit die Sorgfalt und Umsicht verlangt wie auch unbedingt ernst zu nehmen ist. Zudem kommt diesen Dokumenten auch ein gewisses arbeitsrechtliches Gewicht zu, die bei Auseinandersetzungen nicht zu unterschätzen sind.

Modul Inhalt
Überschrift Zeugnis, Arbeitszeugnis, Zwischenzeugnis, Praktikumszeugnis oder Ausbildungszeugnis
Personalien, Stellung im Betrieb Dieses Modul umfasst sämtliche notwendigen Daten zur Person des Arbeitnehmenden (Vor- und Familiennamen, Titel, Geburtsdatum, Bürgerort und Adresse, Anstellungsdauer, Arbeitsort und die zuletzt bekleidete Funktion).
Funktion / Pflichtenheft Hier erscheinen die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten sowie allfällige Beförderungen während der Anstellungsdauer.
Fachwissen Darstellung des mitgebrachten und während der Anstellungsdauer durch Weiterbildung erworbenen Fachwissens.
Qualifikationen (Leistung und Verhalten) Dieses Modul ist zentral im Arbeitszeugnis und hat deshalb sehr ausführlich, klar und unmissverständlich abgefasst zu sein. Hier werden Leistung und Verhalten des Arbeitnehmenden umfangreich gewürdigt (Leistungsbereitschaft, Engagement, Belastbarkeit, Identifikation mit der Firma, Führungsqualität, Kreativität, Verhalten gegenüber Mitarbeitern, Vorgesetzten und Kunden, Qualität der Arbeit usw.).
Austrittsgrund Der Arbeitnehmende hat an sich einen Anspruch darauf, dass der Austrittsgrund im Zeugnis erwähnt wird.
Schlusssatz Hier wird dem Arbeitnehmenden für die gute Zusammenarbeit gedankt und ihm viel Erfolg für die berufliche Zukunft gewünscht.
Ort und Datum sowie Unterschrift Name des Zeugnisausstellers mit PC geschrieben, Hinweis auf die Rechtsstellung des Ausstellers bei Vertretung des Arbeitgebers.

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