Fach- und Führungskräfte Handwerker

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Archiv für die Kategorie „Allgemein“

PostHeaderIcon Miss Moneypenny verlässt James…

…und gründet die neue Fachzeitschrift für Office Managerinnen und Assistentinnen. Die neue Fachzeitschrift ‘Miss Moneypenny’ erscheint im August 2013 zum ersten Mal.

PKS Branchen-Fokus Administration/Sekretariat (AssistentIn/SekretärIn, DirektionssekretärIn, DirektionsassistentIn, Office Manager)Gemäss einer Pressemitteilung von HR Today soll die Fachzeitschrift sechsmal im Jahr erscheinen. Die erste Ausgabe kommt mit einer Auflage von 6’000 Exemplaren auf den Markt.  Das Potenzial soll anscheinend gross sein. In der Deutschschweiz gibt es ca. 50’000 Mitarbeitende, die im Bereich Office Management und Assistenz arbeiten. Die Chefredaktorin wird Stefanie Zeng sein. Sie verlässt HR Today und widmet sich schon bald der neuen Aufgabe. Das ist schade, aber sicher ein Gewinn für das neue Projekt. PersonalRadar wünscht ihr für die neue Aufgabe viel Glück und Erfolg. Lassen wir uns überraschen.

Jobs für Office Managerinnen

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PostHeaderIcon Die Resultate der Evaluation GAV Personalverleih…

… liegen vor und die Ergebnisse sind spannend. Im Hinblick auf die Verlängerung des GAV Personalverleih, welcher bereits Ende 2014 zum ersten Mal ausläuft, hat der Verband swissstaffing eine Evaluation des GAV bei allen Personalverleihern vorgenommen.

Die Befragung wurde durch das Marktforschungsinstitut gfs-zürich durchgeführt. Insgesamt resultiert eine recht gute Zufriedenheit mit dem neuen Vertragswerk. Die Befragung deckt zudem auf, in welchen Punkten der GAV für das Tagesgeschäft Nutzen stiftet und in welchen anderen Punkten er die Personaldienstleistung eher behindert. Klicken Sie auf den nachfolgenden Titel und Sie kommen gleich zu den Resultaten.

Die Resultate der Evaluation GAV Personalverleih

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PostHeaderIcon PersonalRadar gratuliert dem FC Basel. Die richtigen Personalentscheidungen haben zum 4. Schweizermeister-Titel in Folge geführt.

Einmal mehr hat der FC Basel bewiesen was in ihm steckt. Viele starke Persönlichkeiten, die zu einem Team wurden.

PersonalRadar gratuliert dem FCB!

Fussball ist die schönste Nebensache der Welt? Viele sind da ganz anderer Meinung. Fussball bleibt für die FCB Fans die wichtigste Hauptsache der Welt. Sie fiebern und leiden mit ihrem Team und hoffen auf sportliche Erfolge. Erfolgreicher Fussball hat sicher auch mit soliden Finanzen, gutem Marketing und einer fähigen Clubleitung zu tun. Nicht nur. Fällen die Verantwortlichen eines Fussballclubs die falschen Personalentscheidungen, dann rückt in kurzer Zeit der Erfolg in weite Ferne. Eine kluge Personalsuche und eine treffsichere Personalselektion wirken sich immer auf die Tabellenlistung aus.

PersonalRadar, seine Autorinnen und Autoren gratulieren zum 4. Schweizermeistertitel in Folge. Mit diesem LINK gibt es noch weitere Informationen zum grossartigen Erfolg!

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PostHeaderIcon Was Unternehmen von Facebook und Co. lernen sollten.

HR TodaySoziale Netzwerke sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Allein Facebook zählt über eine Milliarde Nutzer. «Social» – also Teil einer Online Community – zu sein, hat die Kommunikation nachhaltig verändert. Dennoch unterschätzen Unternehmen die Auswirkungen der Netzwerkkommunikation auf die Arbeitswelt – und verpassen die Chancen, die sich ihnen dadurch bieten … (ein Beitrag von: Steffen Riedel, HR Today)

Den Musikgeschmack des Freundes teilen, die ehemaligen Studienkollegen aus China finden oder alle «Freunde» über die bevorstehende Reise informieren: «Xing, Facebook und Co. haben das Kommunikationsverhalten der Menschen verändert», kommentiert Rudolf Schuler von SilkRoad technology, einem Anbieter von Talentmanagement-Lösungen.  Die diesjährige CeBIT im deutschen Hannover thematisierte diese Entwicklung unter dem Titel «Shareconomy»: Man besitzt Wissen, Erfahrungen und Ressourcen nicht länger nur, sondern teilt sie. «Unternehmen sind gut beraten, wenn sie ihren Mitarbeitern ermöglichen, die Vorteile dieses neuen Kommunikationsverhaltens auch im Job zu nutzen.»

Denn Informationsaustausch – sei es in fachlichen Fragen, bei Beurteilungsgesprächen oder Weiterbildungsmassnahmen – findet natürlich auch in Unternehmen statt. «Sind die Kommunikationswege im Job ähnlich intuitiv aufgebaut, wie es im privaten Umfeld der Fall ist, sind Interesse und Aktivität automatisch höher. Alle Beteiligten profitieren von einem regen Informationsaustausch», so Schuler weiter.

Zentrale Kommunikation

Social Media ist längst auch in der Welt des Personals allgegenwärtig und damit im Arbeitsalltag. Dennoch behandeln viele Unternehmen im deutschsprachigen Raum das Thema nicht mit der gebührenden Priorität. (Bild: Screenshot SilkRoad, Quelle: HR Today).

Der entsprechende Trend – HR-Fachleute sprechen vom «Social Talentmanagement» – zeichnet sich immer stärker ab. «Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung des klassischen Talentmanagements».  Kern ist eine zentrale Kommunikation in der Art eines sozialen Netzwerks. Mitarbeiter können sich vernetzen oder sich auf direktem Wege – z.B. in Diskussionsgruppen – mit Vorgesetzten und Kollegen austauschen. «Gute Mitarbeiter zu halten, ist angesichts von Fachkräftemangel und demografischem Wandel eine Frage des wirtschaftlichen Erfolgs», so Schuler. «Auf ihre bevorzugten Verhaltensmuster einzugehen, ist dann die logische Konsequenz.» Im deutschsprachigen Raum ist dieser Trend aber noch nicht überall angekommen. In grossen Unternehmen kennen sich die meisten Mitarbeiter überhaupt nicht, und die Kommunikation geht meist nur in eine Richtung – vom Chef zum Angestellten. HR-Systeme beispielsweise für die Weiterbildung existieren zudem nur als in sich geschlossene Systeme. «Hier ist ein radikales Umdenken nötig», fordert Schuler.

Wissen durch Interaktion

Innovative Personalabteilungen haben den Gedanken «Shareconomy» aufgegriffen und ins HR überführt. «Hier spricht man zum Beispiel im Bereich Weiterbildung von Sharedlearning». Gibt man den Mitarbeitern die Werkzeuge, die eine Vernetzung mit Gleichgesinnten im Kollegenkreis ermöglichen, fördert das den Austausch von Wissen und Meinungen. Es entstehen dynamische Informationsgruppen aus den Berufskollegen, die über das sprechen, was sie können und die ihr Wissen gerne teilen.  Dies führt zu effektivem Wissensaufbau und einer Weiterentwicklung der Mitarbeiter. «Gut informierte und ausgebildete Mitarbeiter sichern den nachhaltigen Unternehmenserfolg», sagt Schuler. Der kollegiale Wettbewerb um das Feedback der Arbeitskollegen wirkt motivierend: Durch den Grad ihre Aktivität in verschiedenen Diskussionsgruppen können High Potentials identifiziert werden. «Nicht zu vergessen ist, dass es einfach Spass macht, sich als Teil einer Community in das Unternehmensgeschehen einzubringen».

Stärkung der Arbeitgebermarke

Rudolf Schuler, Country Manager Germany & Sales Director Central Europe SilkRoad technology (Quelle: HR Today)

Online-Netzwerke sind «State of the art»-Kommunikation. «Dies zu erkennen und in das berufliche Umfeld zu übernehmen, macht Unternehmen zu begehrten Arbeitgebern». Ermöglicht das Unternehmen die barrierefreie und zeitgemäse Kommunikation mit allen Führungsebenen, stellt es die Mitarbeiter in den Mittelpunkt seiner Personalarbeit.  Der Belegschaft wird eine Wertschätzung zuteil, die sich nicht zuletzt in einer höheren Mitarbeiterbindung bemerkbar macht. Der innovative Kommunikationsansatz stärkt zudem das Image des Unternehmens und somit die Arbeitgebermarke.

Über SillkRoad

SilkRoad technology gehört zu den international tätigen Anbietern von Talentmanagement-Lösungen. Das Unternehmen wurde 2003 in den USA gegründet und hat weltweit 20 Niederlassungen, u.a. in Kanada, Australien und Asien. In Europa ist SilkRoad in Deutschland (Düsseldorf), Frankreich (Paris), Grossbritannien (London) und Dänemark (Kopenhagen) vertreten. Zu den Kunden gehören u.a. Manpower, Scania, Logitech, Citrix und L´Oréal.

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PostHeaderIcon PersonalRadar wünscht schöne Pfingsten.

Wenn der Wetterbericht für‘s Wochenende zwanzig Grad ankündigt, dann heisst das möglicherweise, dass es samstags elf und sonntags neun Grad warm wird.

Die Autorinnen und Autoren von PersonalRadar bedanken sich an dieser Stelle für das schnell wachsende Interesse an deren Beiträgen. Sie wünschen allen Lesenden und Interessierten eine schöne, besinnliche wie auch erholsame Pfingstzeit!

Wenn die Sonne an Pfingsten nicht scheint, fangen wir sie einfach ein…

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PostHeaderIcon Denglish, Spanglish or Swisslish? It doesn’t matter at all…

…denn Englisch hat schon lange die ganz Welt erobert.

Die meisten können sich eine Berufswelt ohne Englisch gar nicht mehr vorstellen. Klar Chinesisch, Urdu und Bengali sind auf dem Vormarsch. Doch Hand aufs Herz: werden sich diese Sprachen in der internationalen Kommunikation je durchsetzen? Wohl kaum. Sie sind zu kompliziert und zu aufwendig. Das Erlernen der Schriftzeichen nimmt Jahre in Anspruch. Wer hat noch Zeit für das Studium der Sinologie einfach so nebenbei? Niemand. Die Menschen sind zu beschäftigt. Kürzlich hat PersonalRadar einen interessanten Artikel in der Basler Zeitung entdeckt. Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Text ‚We need to talk’ wie folgt:

‘Von Albanern, Türken und anderen, die kein Geld ins Land bringen, erwarten wir, dass sie Deutsch lernen. Den Deutschen werfen wir vor, dass sie zu gut Deutsch können. Die Angelsachsen fragen wir höchstens, ob sie sich, you know, ein wenig mit unseren Sprachen abgeben würden. But let’s not kid ourselves: They don’t give a damn.’

Die Welt verändert sich. Englisch ist immer noch ein sicherer Wert in der Berufswelt. In der übrigen auch. Ganz nach dem launigen Gassenhauer des Philosophen Arthur Schopenhauer: Mostly it is loss which teaches us about the worth of things. Ohne Englisch wäre die Welt sprachlos. Mit diesem LINK geht es gleich zum Text.

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PostHeaderIcon Im April 2013 ist das Temporärarbeitsvolumen arbeitstagbereinigt um 2.6% gewachsen.

swissstaffingOhne Arbeitstagbereinigung resultiert ein deutlich stärkeres Wachstum, da der April 2012 zwei Arbeitstage weniger zählte. Das Wachstum seit Jahresbeginn beträgt -1.9%.

Die leichte Erholung, die im April verzeichnet wurde, verlief im Einklang mit der Arbeitslosigkeit, die gegenüber dem Vormonat leicht – von 3.2% auf 3.1% – gesunken ist. Es ist aber zu früh, daraus einen generellen Trend abzuleiten.

Die KOF vermeldet nach wie vor nur wenig Dynamik. Sie erwartet kaum Veränderung in der Beschäftigung für die kommenden Monate. Die Privatwirtschaft hat gemäss KOF-Konjunkturumfrage etwas an Schwung verloren, ist aber zuversichtlich, dass sich die Geschäfte im nächsten halben Jahr beleben. Die Einschätzung des Seco weist in dieselbe Richtung.

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PostHeaderIcon «Wir alle lechzen nach Wertschätzung».

HR TodayEinmal ganz ehrlich: Wie lange ist es her, seit Ihre Chefin Ihre Arbeit als «phänomenal» gelobt hat? Wertschätzung ist etwas, das jeder Mensch braucht – nicht zuletzt, um gute Leistungen zu erbringen –, das aber viele zu selten erhalten. Der Unternehmensberater Urs D. Zimmermann sagt im Interview, was es für eine zufriedenere und damit innovativere Geschäftswelt braucht (ein Beitrag von: Urs D. Zimmermann, HR Today).

Herr Zimmermann, unter Wertschätzung wird gemeinhin Respekt und Anerkennung verstanden. Sie als Berater aber gehen einen Schritt weiter und reden mit einem Kunden durchaus auch einmal über Nächstenliebe. Wie kommen Sie dazu?

Urs D. Zimmermann: Ich definiere echte Wertschätzung als Empathie, und Empathie ist Liebe. Wobei ich mit Liebe sowohl die Liebe zu sich selbst als auch anderen gegenüber – also Nächstenliebe – meine. Der Kunde, den Sie ansprechen, war ein grösseres Modeunternehmen, das Probleme mit einer Filiale hatte.

Worum ging es konkret?

Kundenreklamationen und Ladendiebstähle lagen bei dieser Filiale weit über dem Durchschnitt. Ich sprach eine Stunde lang mit der Filialleiterin und zwei Etagenleiterinnen und hörte nur Negatives über die Kunden. Sie seien unfreundlich – ja arrogant, würden Unmögliches verlangen und immer öfter könne man ihnen nicht mehr trauen. Da habe ich gesagt: «Jetzt müssen wir einmal über Liebe reden.»

Ein Lächeln, ein Handschlag, ein Kompliment: Wertschätzung zeigt sich in vielen kleinen Gesten – mit grosser Wirkung (Foto: Arbeiten an der Neat; Bild: Key, Quelle: HR Today).

Da werden Sie schräge Blicke geerntet haben.

Ja. «Sie können es auch Wertschätzung nennen», habe ich daher angeboten, und gefragt: «Was haben Sie in dieser ganzen Stunde Wertschätzendes über Ihre Kunden gesagt?» Die drei Mitarbeiterinnen haben die Message des sogenannten Spiegel-Effektes nach eingehender Diskussion verstanden: Wie du über die Kunden fühlst, das beeinflusst, wie sich die Kunden dir gegenüber verhalten. Nach einem Seminar zu diesem Thema verging noch ein halbes Jahr, und die Filiale lag wieder im Durchschnitt.

«Jetzt müssen wir einmal über Liebe reden»: Urs D. Zimmermann, Unternehmensberater und Experte für Kunden- sowie Mitarbeiterzufriedenheit. Liebe ist nicht gerade das, was in der Geschäftswelt zählt. Das wird allenfalls im Zusammenhang mit Affären am Arbeitsplatz verstanden…

In einem gesunden Wirtschaftssystem existiert Liebe im bewussten Geben und Nehmen, jeder Kauf basiert auf Wertschätzung: Man schätzt das, was man erhält, und dafür zahlt man auch gerne einen anständigen Preis. Und als Arbeitnehmer fertigt man sein Produkt oder seine Dienstleistung mit Liebe, um bewusst dem Käufer eine Freude zu machen. Dieses Denken habe ich in der Möbelschreinerei meines Vaters noch erlebt. Heute gibt es das fast nicht mehr. Man fühlt Geringschätzung für den Preis, will also möglichst wenig für ein Produkt bezahlen. Und es produziert niemand mehr mit Liebe – man arbeitet fürs Geld, und das war’s.

Wir haben also statt einer liebevollen Arbeitswelt eine geizige?

Wir haben eine angsterfüllte Arbeitswelt. Denn alle Emotionen basieren im Endeffekt auf zwei Grundgefühlen: auf Liebe oder Angst. Angst lähmt, und dennoch funktioniert unsere Wirtschaft heute nach dem Prinzip Angst. In einem System, das nicht auf Kooperation, sondern auf Wettbewerb und Konkurrenz aufgebaut ist, gibt es zwei Möglichkeiten: Der andere nimmt mir etwas weg, oder ich nehme ihm etwas weg – einen Auftrag, eine Arbeitsstelle, eine Beförderung. In unseren (Hinter-)Köpfen sitzt also stets die Angst, letztlich die Angst vor Mangel. In den vergangenen 15 Jahren hat dieses Gefühl in der Wirtschaft stark zugenommen.

Und was hat das mit Wertschätzung zu tun?

Der Konkurrenz ein Stück des Kuchens wegzunehmen, sie also auszuschalten, heisst, sie geringzuschätzen. Und deshalb ist in unserer Arbeitswelt Geringschätzung sehr verbreitet. Dabei möchte doch jeder seine Stärken und Talente einbringen und dafür geschätzt und geliebt werden. Ist das nämlich der Fall, werden die Leute innovativ, und so entsteht aus Wertschätzung nachhaltige Wertschöpfung.

Warum ist denn diese Art Wertschätzung nicht verbreitet? Weil viele Menschen sich selbst nicht wertschätzen können?

Ja, die unbewusste Selbstgeringschätzung ist der wunde Punkt. Wir lernen in unserer Gesellschaft nicht, uns selbst wertzuschätzen. Als Kinder versuchen wir, den Eltern zu gefallen, später den Lehrern, dann den Vorgesetzten und Lebenspartnern. Und so stehen wir nicht für uns ein, weil wir unseren Selbst-Wert nicht kennen. Statt dessen suchen wir diesen im Aussen. Letztlich lechzen alle nach Wertschätzung und Liebe. Und in einem gewissen Mass erhalten wir das ja.

Aber?

Wir erhalten nie so viel, wie wir möchten. Es bleibt immer eine Lücke. Ein Chef, der kommt und sagt: «Diese Arbeit ist absolut phänomenal», wie oft passiert das schon? Denn der Chef hat die genau gleiche Lücke wie alle anderen auch. Deshalb müssen wir diese Lücke selbst füllen lernen, mit Selbstliebe. Zum Beispiel, indem wir uns selbst Komplimente machen: «Ich habe super gearbeitet, ich gebe mir die Note 6» oder schlicht und einfach mit «Ich bin ein wertvoller Mensch.»

Urs D. Zimmermann arbeitete über 25 Jahre in Verkauf, Marketing und Public Relations in der Mode- und Automobilbranche, zuletzt auch als Berater für Strategisches Marketing & Marktforschung (Psychologische Analysen des Konsumentenverhaltens). Seit Mitte der 90er-Jahre beschäftigt er sich selbständig mit Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit und berät heute Unternehmen mit seiner Firma Inside Out, die auf Sustainable Marketing Management und Applied Positive Psychology spezialisiert ist (siehe auch: www.insideoutco.com)

Wie lässt sich das vermitteln?

Eine gute Übung, die ich bei Klienten oft anwende, ist, einmal aufzuschreiben, was einem alles nicht passt. Das fällt den Menschen leicht, denn die meisten von uns beschäftigen sich unbewusst vor allem damit, was sie nicht wollen. Wenn wir uns dessen bewusst werden und auch der Tatsache, wie viele negative Gedanken wir über uns selbst haben, werden wir frei, dieses destruktive Verhalten abzulegen und uns dem zuzuwenden, was wir wirklich wollen. Goethe hat das schön formuliert: «Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte, achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten.»

Im Geschäftsleben ist es manchmal nötig, Kritik anzubringen…

Wegen der Kritik, die wir dauernd ausüben, geht vieles kaputt. Viele reden zwar von konstruktiver oder positiver Kritik, aber in der Regel ist das destruktiv. Kritik sollte möglichst ersetzt werden durch konstruktive Vorschläge und Ideen. Und bei Konflikten helfen Ich- statt Du-Botschaften. Zum Beispiel «Ich fühlte mich schlecht, weil ich deine Arbeit erst nach der Deadline erhalten und damit alle hinter mir in Verzug gebracht habe» anstelle von «Nie hältst du die Deadlines ein!»

Eine echte Wertschätzungskultur kann sich in Unternehmen wohl nur dann entwickeln, wenn sie von ganz oben vorgelebt wird?

Vergessen Sie‘s! Wenn Sie warten, bis die Führungsleute in Politik und Wirtschaft in diese Richtung gehen, wird es sehr lange dauern. Meine Erfahrung ist, dass echte Wertschätzung Zelle für Zelle wächst, und zwar von unten nach oben. Wenn in einem Unternehmen eine Abteilung innovativer und erfolgreicher wird, weil deren Mitglieder wertschätzend miteinander umgehen und deshalb besser zusammenarbeiten, sich wohler fühlen und motivierter sind, erst dann wird man in den oberen Etagen aufmerksam.

Was kann das HR tun?

Ich setze insbesondere alle Hoffnung auf das HR – inklusive Training & Development –, welches dafür sorgt, dass die Würde, Entfaltung und Wertschätzung der Menschen wieder den Stellenwert erhält, welchen wir als schöpferisch tätige Menschen zu Recht verdienen. Ein zeitgemässes HR Department fokussiert auf Bewusstseins-Entwicklung.

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PostHeaderIcon Die Gewerkschaften braucht es nicht mehr…

…möchte man den Beiträgen des Wirtschaftsmagazins Eco im Beitrag des Schweizer Fernsehens vom 29. April 2013 Glauben schenken.

Der 1. Mai übt ganz sicher nicht mehr die gleiche Anziehungskraft aus wie von Jahrzehnten. Die Industriegesellschaft hat sich zu einer Dienstleistungsgesellschaft umgewandelt. Der malochende Unterdrückte ist vom hoch qualifizierten Facharbeiter verdrängt worden. Die Mitgliedszahlen der Gewerkschaften schrumpfen seit Jahren. Auch wenn die Auftritte der gewerkschaftlichen Protagonisten immer schriller werden und zuweilen belustigend wirken, ist deren stille Arbeit im Hintergrund sicher nicht für die Katz. Aber in einer saturierten Arbeitswelt, wo die Missstände nicht mehr Urständ feiern, können einem die Themen wahrlich abhanden kommen.

Geniessen wir trotzdem den Tag der Arbeit und erinnern wir uns daran, dass es einmal anders war. Viel anders. Gut ist es nicht mehr so.

Klicken Sie einfach jeweils auf den Artikel der Sie interessiert und schon gehts los:

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PostHeaderIcon Die digitale Flut bringt dem Herkömmlichen die Ebbe…

…und wird viele Wirtschafts- und Lebensbereiche stark verändern.

Die digitale Flut wird alles mit sich reissen…

Die digitale Wissensgesellschaft ist keine Chimäre, die uns barock entgegen grinst. Sie ist die Wirklichkeit, die immer stärker wird und tiefe Spuren hinterlässt. Die Halbwertzeit des Wissens nimmt schneller ab als erwartet. Expertenwissen wird nicht mehr nur alleine von speziellen akademischen Zirkeln gehütet, sondern steht allen interessierten Gesellschaftsschichten zur Verfügung, wenn es genutzt werden möchte.

Der Innovations- und Kostendruck wird sich noch einmal verschärfen und die ökonomische Geschwindigkeit nimmt rapide zu. Die anspruchsvolle Information ist über die vielen digitalen Zugangspunkte überall, schnell und ohne grosse Hindernisse verfügbar. Das Digitale wird das Herkömmliche stark herausfordern und lieb gewonnene Zustände verändern. Auch die Arbeitswelt wird davon betroffen sein. Ob wir nun diese Entwicklung für gut oder schlecht befinden interessiert niemand. Sie wird vorwärts stürmen, kaum auf die persönliche Befindlichkeit des Individuums Rücksicht nehmen und alles fluten. Wichtig ist dabei, wenn man nicht schwimmen kann, dass wenigstens die richtigen Schwimmhilfen zur Verfügung stehen. Wir werden schwimmen müssen. Wie stark die Strömung sein wird, wissen wir alle noch nicht so genau. Wahrscheinlich auch die Zukunftsforscher nicht. Mit dem nachfolgenden Link geht es gleich zum Beitrag der Wissensfabrik von Dr. Joël Luc Cachelin:

Baustellen der digitalen Wissensgesellschaft 

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