Autor: PersonalRadar
Die Aussagequalität und der innere Gehalt vieler Arbeitszeugnisse nehmen stetig ab. Viele Arbeitszeugnisse sind nur noch wohlwollend. Das macht sie unglaubwürdig und unnütz. Die Wahrheit bleibt auf der Strecke. Das Ausfertigen von Arbeitszeugnissen verkommt immer mehr zu einer lästigen Pflichtübung. Es wird geflunkert, gelogen und bis zur Unkenntlichkeit optimiert, so dass am Schluss schlechte Arbeitnehmende plötzlich zu Supermitarbeiter mutieren, obwohl das nicht wirklich der Wahrheit entspricht. Was ist geschehen? Eigentlich nicht viel. Es ist die wachsende Klagefreudigkeit vieler Arbeitnehmenden, die sich die Mühe nehmen und das Arbeitsgericht anrufen, wenn sie mit ihrem Arbeitszeugnis nicht einverstanden sind. Immer in der Hoffnung,... mehr

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Autor: HRToday
Häufig werden Kündigungen aus «wirtschaftlichen Gründen» ausgesprochen, dabei kündigt der Arbeitgeber, weil die Leistungen des Mitarbeitenden nicht genügen. Diese allgemeine Kündigungsbegründung ist zwar vom Arbeitgeber gut gemeint, kann ihn aber in eine schwierige Situation bringen (ein Beitrag von: Brigitte Kraus-Meier, HR Today). Eine Kündigung muss erst dann schriftlich begründet werden, wenn dies die gekündigte Partei verlangt. Es besteht keine Pflicht zur eingehenden Begründung, allerdings müssen die wesentlichen Gründe angegeben werden und zwar idealerweise konkret. Doch gerade davor drücken sich viele Arbeitgeber. Aus lauter Angst, man könnte sich auf juristisches Glatteis begeben, fällt die schriftliche Kündigung oft unbegründet oder wenn, dann... mehr

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Autor: PersonalRadar
…wenn man skrupellos genug ist und über schauspielerische Fähigkeiten verfügt. Es ist schönes Wetter. Das Wochenende ist schon vorbei. Die Arbeitswoche fängt an.  Aber die Lust diese auch zu beginnen ist weit und breit nicht vorhanden. Was tun? Einen zusätzlichen Ferientag beziehen und spontan beim Arbeitgeber anrufen? Oder einfach blau machen und eine Krankheit vortäuschen? Wer hat noch nie mit diesem Gedanken gespielt? Die ersten zwei Tage sind in den meisten Unternehmen Karenzfrist. Man muss noch kein Arztzeugnis dem Arbeitgeber einreichen, um die Erkrankung bestätigen zu lassen. Was aber, wenn die Arbeitslust einfach nicht kommen will und das Blaumachen eine... mehr

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Autor: HRToday
Werden Kündigungen durch den Arbeitgeber mit nachlassender Leistung oder mangelnder Integration begründet, sehen sich Arbeitgeber vermehrt mit dem Vorwurf des Mobbings konfrontiert. Es wird ihnen auch vorgeworfen, sie hätten das Mobbing nicht verhindert (ein Beitrag von: Nicolas Facincani, HR Today) Der Begriff des Mobbings ist im schweizerischen Arbeitsrecht nicht definiert. Oft werden Arbeitgeber von enttäuschten Arbeitnehmern mit dem Vorwurf des Mobbings konfrontiert, ohne dass ein solches wirklich vorliegt. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts wird Mobbing als systematisches, feindliches, über einen längeren Zeitraum anhaltendes Verhalten, mit dem eine Person an ihrem Arbeitsplatz isoliert, ausgegrenzt oder gar von ihrem Arbeitsplatz entfernt werden... mehr

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Autor: HRToday
Nicht nur Hamburger und Hotelzimmer, auch Arbeitgeber werden heute auf Plattformen wie kununu.com oder glassdoor.com online bewertet. Was ist aus juristischer Sicht bei Arbeitgeber-Bewertungsplattformen zu beachten? (Ein Beitrag von: Emanuel Schiwow und Dominique Anderes, HR Today). Plattformen wie kununu.com oder glassdoor.com, aber auch Linkedin und Xing zeigen Unternehmensbewertungen durch Mitarbeitende an oder bieten Stellenangebote und Stellenvermittlung an. Online-Bewertungen sind für Unternehmen ein zweischneidiges Schwert: Gute Bewertungen bedeuten kostenlose Werbung. Schlechte Bewertungen können Stellensuchende abschrecken. Juristisch sind zwei Fälle zu unterscheiden: Im ersten Fall erstellt der Arbeitgeber selbst ein Profil auf der Bewertungsplattform und geht zu diesem Zweck einen Vertrag mit... mehr

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