Fach- und Führungskräfte Handwerker

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Archiv für die Kategorie „Ausbildung“

PostHeaderIcon Das Plagiieren mit dem Plagiat wird zur Plage! Der Doktorhut und ‘copy & paste’.

Kein Tag vergeht ohne eine Pressemitteilung, dass wieder ein Doktorhut flöten ging. Ist das Abschreiben eine Plage geworden?

Das Plagiieren mit dem Plagiat wird zur Plage!Das Bescheissen beim Verfassen von Dissertationen scheint epidemisch zu sein. Der Wissenschaftsbetrieb war aber noch nie ein Musterknabe an Tugend. Die Bildungsfabrik Universität hat schon immer Menschen hervorgebracht, die Doktorhüte mit Federn schmücken, die sie selber nicht erworben haben.

Das Abschreiben ohne Zitat der Quellen ist ein Übel, das es schon lange gibt. Die künstlich echauffierte Empörung darüber ist heuchlerisch und auch ein Schutzreflex. Welche Uni hat es schon gerne, wenn ehemalige Studenten und Studentinnen, die in Gesellschaft, Wirtschaft oder Politik einen mächtigen Status erreicht haben, der auch auf die Reputation der Lehranstalt abfärbt, zähneknirschend zugeben, dass die Doktorarbeit ein Stuss ist. Denn auch auf die prüfenden Professoren fällt der Bannstrahl angeblicher Inkompetenz. Nichts ist peinlicher für die universitäre Geisteselite, zugeben zu müssen, dass eine geprüfte Dissertation nur ein ödes Machwerk und der Hersteller des rezyklierten Altwissens ein profaner Fälscher oder ein unverfrorener Abschreiber ist.

Es ist längstens bekannt, dass es spezialisierte Unternehmen gibt, die im Auftragsverhältnis Dissertationen zum gewünschten Thema schreiben, wenn der Doktorand bereit ist, den Preis für diese Dienstleistung zu bezahlen.

Die geisteswissenschaftlichen Arbeiten sind günstiger als die naturwissenschaftlichen. Trotzdem ist auch das noch mit einem gewissen Aufwand verbunden. Der Doktorand hat immerhin noch eine mündliche Prüfung zu bestehen und muss sich mit der eingekauften Dienstleistung auseinandersetzen. Mit dem eingesparten intellektuellen Aufwand für die Forschung, für die Recherchen und für das Verfassen der Texte, ist das nötige Reflektieren über den Inhalt von den Professoren weitaus angenehmer und schneller.

Warum werden Plagiate immer schneller entdeckt?

Das Plagiieren mit dem Plagiat wird zur Plage!Früher war es einfacher aus nicht so bekannten Quellen abzuschreiben. Das Prüfen von Dissertationen bedeutet einen gewissen Zeitaufwand. Das setzt auch ein gewisses Mass an Akribie voraus, um kopierte Texte entlarven zu können. Die fortschreitende Technik der Digitalisierung mit ihren schnellen Textvergleichen und intelligenten Suchfunktionen hat vieles einfacher gemacht. Die Bibliothekstechnologie macht inzwischen vieles möglich. Millionen Fachbücher, Dissertationen und Forschungsberichte – nicht nur die neuzeitlichen – werden gescannt, damit die Daten besser der akademischen wie auch nichtakademischen Welt zur Verfügung stehen. Moderne Software macht Textvergleiche oder das sogenannte ‘Content-Matching’ der Inhalte immer einfacher. Nicht jeder Hit muss dann gleich ein Plagiat sein.

Es gibt aber anscheinend immer mehr skrupellose Versuchungen die eingefleischte Kultur der Quellennennung von Informationen nicht mehr zu respektieren und fremde Geisteskraft als eigene zu deklarieren.

Ist der Plagiatsjäger ein neuer Beruf?

Eigentlich nicht. Es scheint jedoch langsam zu einem Volkssport zu werden, publizierte wissenschaftliche Werke auf geklaute Textinhalte zu prüfen. Diejenigen, die es mit der Nennung der Quellen nicht so genau nahmen, werden früher oder später auffliegen und im schlimmsten Fall nicht nur mit Häme übergossen, sondern können den akademischen Titel gleich abgeben. Meistens hat das eine Entlassung an der Arbeitsstelle zur Folge und geht einher mit dem schleichenden oder auch sofortigen Verlust der sozialen Stellung. Die Integrität des Rufes ist ein Leben lang beschädigt.

Plagiatsjäger brüsten sich mit ihrer erlegten Beute.

Besonders dann, wenn es mal wieder eine prominente Person trifft. Das mag moralisch verwerflich sein. Auf der anderen Seite sei mal an dieser Stelle geschrieben, dass Plagiatsjäger, auch wenn deren Motive nicht immer ganz koscher sind und angeblich nur der Sache dienen sollen, jenen Aufrichtigen einen guten Dienst erweisen, die ihre Doktorarbeit selber schreiben und ihren Doktortitel aufgrund eigener Leistung und originärer Geisteskraft erwerben.

Das Plagiieren mit dem Plagiat wird zur Plage!Es ist hinlänglich bekannt, dass zum Teil renommierte Wissenschafter ihre Forschungsergebnisse fälschten, weil der Publikationsdruck oder das Versiegen von Forschungsgeldern unerträglich wurden und scheinbar hofften mit getürkten Daten trotzdem ans Ziel zu gelangen. Meistens erleiden sie Schiffbruch und saufen ab. Der Konkurrenzdruck im Wissenschaftsbereich ist dermassen gross, dass alle eifersüchtig darüber wachen, dass nur Forschungsresultate gelten, die den bekannten Normen und Kriterien der Forschung auch entsprechen.

Zukünftige Forscher oder akademisches Fachpersonal, die mit einem Plagiat reüssieren konnten, werden auch später Wirtschaft und Gesellschaft mit ihrer intellektuellen Schlüpfrigkeit narren und weiter bescheissen.

Somit ist es richtig, wenn Plagiatsjäger weiterhin auf die Pirsch gehen und alle aus dem Verkehr ziehen, notabene auch zum Schutz der Ehrlichen, die eine unerlaubte Abkürzung nehmen möchten oder meinen, dass der Igel immer noch schlauer ist als der Hase. Ein Märchen.

Mit der dieser LINK kommen Sie noch zu einem anderen Artikel in Sachen Doktortitel. Bringt er was für den Beruf?

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PostHeaderIcon Education opens doors…

Ausbildung öffnet Türen.  Die wachsenden Wissensgesellschaften illustrieren das immer mehr. Das Investieren in Bildung bringt am meisten Zinsen.

Education opens doorsDer nachfolgende kleine Kurzfilm zeigt das klar auf. Bildungsverzögerte Menschen kosten den Volkswirtschaften weitaus mehr als deren Ausbildung. Eine Wirtschaft, die sich auf schlecht ausgebildete Menschen stützen muss, kommt selten gut vom Fleck. Klicken Sie einfach auf die nachfolgende Link.

Education opens doors…

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PostHeaderIcon Ohne florierende Unternehmen geht jeder Staat auf Grund.

Die Arbeitslosigkeit ist in der Schweiz im Juni 2011 noch einmal gesunken. Sinkt sie weiter? Wenn ja, dann nur noch marginal.

Das Seco, das Staatssekretariat für Wirtschaft, hat interessante Zahlen publiziert. Dem Schweizer Arbeitsmarkt geht es gut. Das wissen ohnehin die meisten. Trotzdem ist es sinnvoll den Zahlen und Hintergrundinformationen eine tiefere Betrachtung zu schenken.

  • Ein bisschen mehr als 110000 waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vormonat ca. 4300 weniger.
  • Offiziell waren bei den Arbeitsvermittlungszentren mehr als 20000 offene Stellen gemeldet

Die Schweiz segelt hart am Wind und kommt flott voran.Die Forschungsstelle für Arbeitsmarkt- und Industrieökonomie an der Universität Basel kommt jedoch zum Schluss, dass der Arbeitsmarkt an Schwung verliert. Der starke Franken wirkt sich auf jene Firmen aus, die stark exportorientiert sind und deren Margen wie Eis an der Konjunktursonne schmelzen. Bleiben die Gewinne aus, kann weniger beschäftigt werden oder ist die Rentabilität schwach auf der Brust, weil die europäischen Exportmärkte an Währungsschwindsucht leiden, dann ist die Auslagerung der Produktion ins Ausland wieder eine Option vieler Geschäftsleitungen.

Produkte mit einer hohen Wertschöpfung und anspruchsvollen Fertigungstechnologien lassen sich aber nicht so schnell ins Ausland verlagern, da diese auch gut ausgebildete Berufsleute verlangen und der Ausbildungsaufwand ein nicht zu unterschätzender Effort braucht, um die Qualitätsansprüche, die man von Schweizer Produktion gewohnt ist, nicht unnötig zu beschädigen.

Auch die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) kommt zu den gleichen Schlüssen wie oben schon erwähnt. Grundsätzlich wird die Schweizer Wirtschaft weiter wachsen, aber die Dynamik des Wachstums schwächt sich ab. Im direkten Vergleich mit anderen Industrienationen weist dieses Land solide, stabile und gute Beschäftigungsstatistiken aus.

Warum diese Zahlen nach wie vor so hervorragend sind, verdanken wir aber nicht nur der Robustheit der Wirtschaft, sondern auch statistischen Einflüssen, die nicht unerwähnt bleiben sollten.

Die Revision der Arbeitslosenversicherung, die am 1. April 2011 in Kraft trat, verkürzte die Bezugsdauer an Versicherungsleistung und führte dazu, dass weitaus mehr Arbeitslose ihren Versicherungsanspruch verloren und somit nicht mehr als Zählwert in der Arbeitslosenstatistik aufgelistet wurden. Gemäss den Berechnungen Staatsekretariats für Wirtschaft handelt es sich immerhin um ca. 700 Personen, die diese statistische Verzerrung verursachten. Die persönlichen Schicksale, dieser Menschen, die meistens in die Sozialhilfe abdriften, sind oft weitaus tragischer, als dass sich dies die Öffentlichkeit überhaupt bewusst ist. Dass sich die Zahl der Ausgesteuerten monatlich im Durchschnitt von 2300 auf 3060 Personen erhöht hat, verwundert kaum. Die Revision der Arbeitslosenversicherung fordert nun ihren Tribut. Gemäss dem SECO fanden

  • 18% von ihnen eine neue Stelle
  • 26% sind nach wie vor beim RAV gemeldet, obwohl der Versicherungsanspruch erloschen ist. Kurioserweise bedienen sie dadurch immer noch die Arbeitslosenstatistik.
  • Die restlichen 56% sind Menschen, die ausgesteuert wurden und ganz unten angekommen sind.

Besonders erfreulich ist die Situation der Jugendarbeitslosigkeit

Junge Menschen brauchen am Anfang eine Schwimmweste - damit sie den Kopf über der Wasserlinie behalten können und auf dem Arbeitsmarkt bestehen.Das betrifft junge Menschen zwischen 15 bis 24 Jahre. Bei dieser Gruppe hat sich viel entspannt. Die Jugendarbeitslosigkeit ist weiter gesunken und verharrt im Moment auf 2,5%. Dieser Wert ist ausgezeichnet. Eine hohe Jugendarbeitslosigkeit ist für jede Wirtschaft und Gesellschaft eine Katastrophe und ein Zeichen kläglichen Versagens. Zieht die Wirtschaft wieder an, kommen diese jungen Menschen nicht einfach zum Zuge, da oft mangelnde Berufserfahrung und eine fragmentierte Berufsausbildung den Einstieg in die Erwerbswelt zusätzlich erschweren und der Wirtschaft aufgrund der mangelnden Arbeitskräften der gewonnene Antrieb wieder stottert und im schlimmsten Fall sogar abgewürgt wird.

Als Nebenbemerkung sei noch angefügt, dass es in der europäischen Union nur die Niederlanden, Deutschland und Österreich schaffen ihre Jugendarbeitslosigkeit unter 10% zu halten.

Eigentlich eine trübe Feststellung. Der Rest der EU-Staaten haben eine solch erschreckend hohe Jugendarbeitslosigkeit, die Böses ahnen lässt und nicht weiter verwundert, wenn grosse Teile der europäischen Jugendlichen frühreif desillusioniert sind, sich destruktiver Fatalismus breit macht und der eigenen beruflichen Zukunft misstrauisch, mitunter sogar ablehnend, entgegen sehen. Das alte soziale Prekariat geht stark unterfinanziert in die Rente und das neue ist schon in den Startlöchern. Ein besorgniserregende Entwicklung. Zudem stimmt es zuweilen höchst alarmierend, wenn einer ganzen Generation junger Menschen voller Freude, Lebenskraft und Daseinslust ihrer zukünftigen existentiellen Grundlagen beraubt werden und dem Interesse an der Ausgestaltung des ganz persönlichen wie auch gesellschaftlichen Lebensentwurfes der Sauerstoff entzogen wird.

Eine Jugend, die dem zunehmenden Vakuum ökonomischer und edukativer Leere ausgesetzt ist, kann implodieren.

In der Schweiz gibt es auch Eintrübungen, die das vordergründige Glänzen matt machen.

Die Kratzer auf der polierten Oberfläche lassen sich nicht wegdiskutieren. Insbesondere jungen Menschen mit sozialen und schulischen Defiziten tun sich schwer damit, oft genug sogar mit externer Unterstützung von Spezialisten/-innen, einen geeigneten Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden. Nicht selten kommen sie nicht einmal für jene Berufe in Frage, wo praktische Fähigkeiten eher in den Vordergrund treten als intellektuelle und der Eintritt weitaus niederschwelliger ist. Gerade die Holz- und Metallindustrie oder die Bauwirtschaft kann ihre Ausbildungsplätze nicht besetzen.

Auch andere Berufsgruppen leiden unter ihrer mangelnden “Sexyness”. Wer kennt schon einen jungen Menschen, der noch Metzger werden will? Obwohl wir noch nie so viel Fleisch in diesem Land assen.

Auch andere Berufsgruppen leiden unter ihrer mangelnden “Sexyness”.Es gibt auch viele Firmen, gerade die Basler Pharmaindustrie kann davon ein Lied singen, die mit ach und krach ihre Ausbildungsplätze mit geeigneten Jugendlichen besetzen können. Geeignet heisst in diesem Fall, über genügend Grundkenntnisse in Naturwissenschaften haben, der Mathematik einigermassen mächtig sind und auch den unbedingten Willen haben, eine anspruchsvolle berufliche Grundausbildung bis zum Ende durchzuhalten.

Auszubildende, die abbrechen, kosten viel und kosten der Gesellschaft noch mehr, wenn sie später nicht wieder auf die Spur kommen.

Die Situation hat sich bei den Ausbildungsplätzen stark verbessert.

Trotzdem gibt es auch hier bizarre Tatsachen, die an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben sollen. Im sogenannten trinationalen Metropolitandistrikt, wie das Dreiländereck um Basel auch noch ein wenig geschraubt genannt wird, werden nun die Auszubildenden auch in grenznahen Umland von Deutschland und Frankreich gesucht. Die Nordwestschweiz bietet inzwischen zuwenig geeignete Jugendliche. Die Lücken werden gefüllt mit den Besten aus den ausländischen Nachbarsregionen. Den Unternehmen ist kein Vorwurf zu machen. Sie müssen reagieren, damit der Nachwuchs in Zukunft fähig ist, mehr Verantwortung zu übernehmen und damit die unternehmerische Zukunft sichert. Denn ohne florierende Unternehmen geht jeder Staat auf Grund.

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PostHeaderIcon Ohne Prüfung zum Fähigkeitszeugnis? Geht das? Jein!

Anfangs Juni 2011 hat eine Person aus dem Kanton Bern als erste ein Fähigkeitszeugnis erhalten, ohne je eine Lehrabschlussprüfung abgelegt zu haben.

Ohne Prüfung zum Fähigkeitszeugnis? Geht das? Jein!Sie erhielt den Titel über den neuen Weg des Validierungsvefahrens. Mit dieser LINK kommen sie im Detail zu den weiteren Informationen. PersonalRadar hat dazu schon einmal Informationen angeboten, die mit dieser LINK nachzulesen sind.

Dieser neue Weg zum Fähigkeitszeugnis steht all jenen Interessierten vorbehältlich offen, die mindestens über 5 Jahre Berufserfahrung verfügen und einen Teil davon in jener Berufsgattung tätig waren, für die sie dieses Validierungsverfahren in Anspruch nehmen möchten. Damit man aber überhaupt dieser Validierung nahe kommt, muss zwingend ein Dossier mit allen Details eingereicht werden, das klar aufzeigt, dass die an diesem Verfahren interessierten Personen auch über die berufliche Kompetenz verfügen.

Diese neue Art zu einem Fähigkeitszeugnis zu gelangen, steht nur wenigen Berufen offen und ist von Kanton zu Kanton verschieden.

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PostHeaderIcon Häppchen für Häppchen – Lernen in Mini-Einheiten.

HR TodayMicrolearning, das Lernen in kleinen Portionen, ist zwar kein ganz neues Phänomen. Doch dank der Verbreitung von Smartphones entwickeln Firmen zunehmend Microlearning-Programme für mobile Endgeräte (ein Beitrag von: Franziska Meier, HR Today).

One word a day – ein Wort pro Tag – verspricht der deutsche Gratislernservice www.owad.de. Wer diesen abonniert, erhält täglich ein Mail mit einem englischen Wort und drei Vorschlägen, was dieses bedeuten könnte. Ein Beispiel: «overhead bin» bedeutet

  1. a hat that is worn in the winter
  2. a stowage compartment on an aircraft
  3. a rubbish container that animals cannot reach

Klickt man 1. oder 3. an, erhält man auf einer sich neu öffnenden Internetseite eine abschlägige Antwort, und bei 2. wird man mit einem «Your choice was right!» und der deutschen Übersetzung «Gepäckablage im Flugzeug» belohnt. Damit man sich das Wort wirklich einprägen kann, folgen Textschnipsel aus den Medien, die «overhead bin» enthalten.

China-Knigge auf dem Smartphone inklusive Aussprache-Übungen

Das ist ein typisches Beispiel für MicrolearniHäppchen für Häppchen - Lernen in Mini-Einheitenng. Der Begriff steht für das Lernen mit kleinen und kleinsten Inhalten, sogenanntem Microcontent. In der Regel ist dabei ein elektronisches Gerät involviert. Das kann zum Beispiel ein PC sein, aber auch ein Smartphone, welches es erlaubt, die Lerneinheit an einem beliebigen Ort abzurufen. Verschiedene Begriffe beziehen sich auf diese Lernart: Neben Microlearning ist auch die Rede von Microcontent Learning, Wissenshäppchen oder Learning Nuggets.

  • Microlearning kann spontan erfolgen. Etwa wenn man in einem Text auf ein Fremdwort stösst und dieses sogleich im Internet nachschlägt, sich also das Wissen holt, das man für den Beruf braucht.
  • Microlearning kann aber auch im Rahmen eines regelmässigen Programms beziehungsweise einer Ausbildung oder eines Trainings erfolgen.

Claudia M. König, Kommunikationswissenschaftlerin und Karrierecoach mit eigenem Unternehmen in Aachen und Hannover, hat eine Seminarreihe für Führungskräfte entwickelt und setzt dabei das Microcontent-Lernen als begleitende Massnahme ein. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Leibniz Universität Hannover kreierte sie unter anderem einen China-Knigge: Führungskräfte erhalten auf ihren mobilen Endgeräten neun Aufgaben, die sich rund um den fiktiven Geschäftspartner Mister Wang drehen. Die einzelnen Aufgaben tragen Titel wie «Guten Tag! Begrüssung in chinesischer Sprache», «Händeschütteln in China», «Konversation mit Mr. Wang» oder «Tischsitten». Die Lerneinheit «Guten Tag» enthält unter anderem auch die korrekte chinesische Aussprache in einer Audio-Datei. Die Bearbeitung jeder Einheit dauert 10 bis 15 Minuten.

Mit spielerischen Elementen neue Zielgruppen ansprechen

Die Vorteile vom Microlearning mit mobilen Geräten liegen auf der Hand: Lernen ist möglich zu jeder Zeit an jedem Ort. «Den China-Knigge lesen und bearbeiten Sie zum Beispiel auf dem Flug nach China, um gut vorbereitet zu sein», so König. Auch können mit Microlearning neue Lernzielgruppen angesprochen werden. Udo Sonne, zuständiger Manager für die Themen digitale Medien und Lernsysteme bei der Deutschen Lufthansa AG: «Wir können mit Microlearning die Reichweite erhöhen und auch jene erreichen, die eigentlich nie Zeit haben, insbesondere Führungskräfte.»

Auch sinkt die Lern-Hemmschwelle, für weniger lernaffine Leute tut sich eine Möglichkeit auf. Christian Swertz, Professor für Medienpädagogik an der Universität Wien: «Technikbegeisterte Menschen, die ihr iPhone lieben, können durch Microlearning eine Motivation zum Lernen finden.» Auch Roman Spiess, Leiter Kompetenzzentrum Neue Medien beim Migros-Genossenschafts-Bund und mitverantwortlich für ein Microlearning-Pilotprojekt für Lernende im 3. Lehrjahr, sieht hier eine Chance: «Viele 17- bis 19-Jährige sind motivierter, wenn sie mit neuen Technologien lernen können. Dies auch deshalb, weil spielerische Elemente in das Lernen mit einbezogen werden können.»Ein weiterer Vorteil kann die Möglichkeit der kontinuierlichen Wissensvermittlung sein. Ein Beispiel: Automobilhersteller senden den Autoverkäufern regelmässig Kurzinfos zu neuen Features.

Dank Smartphones ist das Microlearning eine grosse Sache geworden.Positiv bewertet Christian Swertz die Möglichkeit, dass Mitarbeitende eines Unternehmens selbst Microcontent herstellen, zum Beispiel ein Video drehen und dieses anderen Personen innerhalb der Firma zur Verfügung stellen – und somit ihr Wissen weitergeben. Was dabei nötig sei, ist laut Swertz eine firmeninterne Stelle, welche die Qualität solcher Inhalte überprüft und diese dann freigibt, analog zu Wikipedia. Die Lernqualität beurteilt Claudia M. König positiv: «Es wird nicht auf Vorrat gelernt, sondern Microlearning wird häufig just in time eingesetzt, man setzt das Gelernte gleich um. Man sollte zwar nicht dem Irrglauben verfallen, durch Microcontent umfassend Inhalte lernen oder ein Seminar samt Gruppendynamik ersetzen zu können. Aber man kann nach einem Intensivseminar mit speziell aufbereiteten Tools dafür sorgen, dass die gelernten Inhalte auch wirklich in den Arbeitsalltag transferiert werden können.» Kontroverse Ansichten bestehen bezüglich des Lernens in Leerzeiten, also wenn man gerade nichts zu tun hat, zum Beispiel auf dem Arbeitsweg im Zug. Die einen loben diese Möglichkeit, Christian Swertz dagegen ist skeptisch: «Einerseits braucht der Mensch diese sogenannten Leerlaufzeiten, um seine Arbeit zu reflektieren. Und andererseits können die Firmen dies auch zur Ausdehnung des Jobs in den Freizeitbereich verstehen: Lernen ja, aber bitte nicht während der Arbeit!

Lernen in Leerzeiten

Grenzen bestehen vor allem im technischen Bereich. Neben den herkömmlichen PCs und Tablet-PCs eignen sich insbesondere Smartphones fürs Microlearning. Die unterschiedlichen Gerätetypen und Betriebssysteme bei den mobilen Endgeräten stellen zurzeit noch eine Herausforderung dar. Nicht jedes Programm läuft auf jedem Gerät. Sowohl Udo Sonne als auch Roman Spiess haben ihre Microlearning-Programme denn auch in verschiedenen Versionen parallel produziert. Sie sind aber beide überzeugt, dass es eine Frage der Zeit ist, bis dieses Problem gelöst sein wird.

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PostHeaderIcon Der ‚Brain-Drain’ der anderen löst in der Schweiz ein ‚Brain-Rain’ aus. Hoffentlich auch weiterhin.

Es ist noch keine 20 Jahre her, als die Schweiz unter einer starken Wachstumsschwäche litt. Das Land schien medioker zu werden. Die Verlagerung vieler Jobs in das wissensbasierte Segment hat die Wirtschaft stimuliert.

Zu wichtig sind diese Köpfe für den einzigen Rohstoff, den dieses Land zu bieten hat – nämlich Wissen. Der wachsende Bedarf kann aber mit inländischen Köpfen nie gestillt werden. Die hoch gebildeten Wissensmigranten/-innen schliessen die Lücken.

An dieser Stelle ein paar Fakten, um das obige Argument zu untermauern:

  • Im Jahr 2009 waren in der Schweiz 815’000 erwerbstätige Menschen in akademischen Berufen tätig. 289’000 zusätzliche von ihnen waren in einer Führungsposition tätig. Also summa summarum 1’104’000.
  • Als Kontrast dazu schlossen im gleichen Jahr 28’825 junge Menschen ihr Hochschulstudium ab. Das entspricht 2,7% dieser beiden oben erwähnten beruflichen Hauptgruppen.

 Die Nachfrage nach hochqualifiziertem Personal für die Wirtschaft, Lehre und Forschung wird nicht abreissen.Mit diesen jungen und gut ausgebildeten Menschen lassen sich jedoch die Abgänge aufgrund von Berufswechsel, Pensionierungen oder Erkrankungen nie kompensieren. Gerade im sogenannten MINT-Bereich, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik blieb im Jahr 2009 jede 11. Stelle einfach unbesetzt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat sich die Situation noch verschärft. Wahrscheinlich ist es jetzt schon jede 9. Stelle, die nicht besetzt ist. Unser Hochschulsystem produziert zu wenig MINT-Fachkräfte.

Die Demografie macht uns auch einen Strich durch die Rechnung.

Die Zahl der 20 – 25 jährigen jungen Erwachsenen der ständigen Wohnbevölkerung in der Schweiz – notabene ohne Zuwanderung – nimmt jedes Jahr um 0,7% ab. Auf 100’000 sind das zum Beispiel jedes Jahr 700 weniger. Diese Prozentzahl bleibt nur kurz stabil. Ca. 2013 erhöht sich diese Zahl um mehr als 1 Prozent. Das heisst mit anderen Worten, dass die sogenannte helvetische Wissensökonomie aufgrund der demografischen Entwicklung schrumpfen wird und die ‚Brain-Power’ bald keine Energie mehr liefert. Mit anderen Worten kann die Schweiz diesen kommenden Mangel nur mit einen gezielten Einwanderung eindämmen oder bestenfalls überwinden.

Zweifelsohne profitiert die Schweiz davon, dass andere Nationen ihre jungen klugen Köpfe mit recht viel Steuersubstrat und dementsprechender Belastung der jeweiligen Volkswirtschaft ausbildet. Die Zahlen sprechen einmal mehr eine deutliche Sprache.

  • Die Schweiz hat im Jahr 2008 ca. 35’000 und im Jahr 2009 sage und schreibe 45’000 Hochschulabsolventen ins Land ‚gelockt’, die auch eine Anstellung fanden. Das entspricht in etwa einem Prozent der Erwerbstätigen.
  • Zudem ist nicht zu unterschätzen, dass viele begabte Studenten und Studentinnen aus dem Ausland an einer Schweizer Uni studieren, oft brillant abschliessen, die Vorzüge ihres Gastlandes während des Studiums kennenlernten und sich kurzum entschlossen einen Job in dem Land zu suchen, dessen gastgebende Unis oder Fachhochschulen soviel an deren persönlichen Bildung boten.
  • 2009 besassen alleine 21% der ca. 127’000 Studenten/-innen an den Hochschulen einen ausländischen Zulassungsausweis. Zwei Drittel von Ihnen bleiben erfahrungsgemäss nach dem Studium hier.
  • Interessant ist des Weiteren noch die Tatsache, dass seit 1998 die Zahl der ausländischen Studenten/-innen steigt. Der schweizerische Anteil auch, aber weitaus moderater. Gerade bei den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern sind die ausländischen Studenten/-innen sehr stark vertreten. Ohne diese würde sich der immense Rekrutierungsaufwand für den MINT-Berufsbereich noch um ein Vielfaches verschärfen.

Mit den einheimischen Absolventen ist die Nachfrage nie zu befriedigen.

Die Schweiz braucht ausländische Fach- und Führungskräfte. Ohne diese läuft nichts mehr in diesem Land.Bildungswillige und bestens qualifizierte Ausländer/-innen sind für dieses Land unerlässlich, wenn es auf diesem hohen Niveau weiter wirtschaften möchte. Würden Unternehmen nicht auf diesen reichen Fundus an klugen Köpfen zugreifen können, wären sie bald fort. Eine bildungsintensive Industrie kann nur Erfolg haben, wenn auch das nötige ‚Brain Capital’ vorhanden ist und somit die wirtschaftliche Existenz eines Unternehmens gesichert scheint. Ohne gut ausgebildete Intelligenz läuft in einer gut geschmierten Volkswirtschaft mit hoher Wertschöpfung gar nichts mehr.

Die wohlwollende Aufnahme und konsequente Integration von top motivierten Bildungsausländern/-innen gehört zum Masterplan einer volkswirtschaftlichen Entwicklung. Verzichten wir auf diese ‘Brains’ und lassen wir sie es auch spüren, vergeben wir nicht nur Chancen, sondern nehmen vorsätzlich die Gefahr in Kauf, dass dadurch die Besten gehen und wir im Mittelmass versinken. Das heisst aber auch, dass die Wirtschaft an Potenz verliert, der hohe Lebensstandard sinkt und wir Gefahr laufen das uns die Bildungsausländer meiden, weil die vielen Vorzüge, die vorher deren Kommen auch förderten, nicht mehr da sind. Stillstand und Stagnation sind keine Alternativen. Die kleine Schweiz ist wirtschaftlich bedeutend. Aber dazu braucht es kluge Köpfe. Wenn diese auch noch von aussen kommen umso besser!

Wir profitieren vom ‘Brain-Drain’ anderer!

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PostHeaderIcon Neurologisches Viagra macht Hirne schlaff. ‚Neuro-Enhancer’ sind gefährlich. Gerade in der Arbeitswelt.

In diesem Blog wurde schon mehrere Male darüber geschrieben, dass pharmazeutische Hilfsmittel zur Leistungssteigerung gefährlich sind. Meistens nimmt nach einer Weile die berufliche Leistungskraft stark ab. Die sogenannten ‚Neuro-Enhancer’ verschärfen das Problem noch.

Neurologisches Viagra macht Hirne schlaff. ‚Neuro-Enhancer’ sind gefährlich. Gerade in der Arbeitswelt.Was sind überhaupt ‚Neuro-Enhancer’? Es sind Präparate und Wirkstoffe, meistens rezeptfrei oder illegal über das Internet beschafft, die Konzentration und die Aufmerksamkeit steigern sollen. Zudem halten sie angeblich länger wach und heben die Stimmung. Das ‚Budget-Kokain’ der nicht ganz Waghalsigen und doch Bedepperten. Das englische Wort ‘Enhancer’ kann man vom englischen Verb ‘to enhance’ ableiten. Das heisst übersetzt soviel wie verstärken, anreichern, aufwerten, erhöhen, fördern, unterstützen und verbessern

Die Pülverchen, Brausetabletten und farbigen Pillen in den hippigen Blistern beim Grossverteiler, selbstverständlich gleich neben den Ergänzungsmitteln und den Vitaminbomben, die uns vorgaukeln wollen, dass die Frühlingsmüdigkeit und die körperliche Ermattung Hirngespinste sind, springen uns bei jedem Einkauf sofort in die Augen. Wer will schon nicht fit, gesund und gut aussehend wirken? Am Arbeitsplatz sowieso! Dort wird schlechtes Aussehen immer gleich mit Leistungsverminderung in Zusammenhang gebracht wird. Schliesslich ist gutes Aussehen Beweis für den Erfolg. Wenn alles so einfach im Leben wäre!

Das stupide Hirndoping wird langsam aber sicher zum Volkslaster. Gerade die Medikamente Modafinil und Ritalin werden mehr und mehr zweckentfremdet. Sie wurden entwickelt, um Krankheiten wie ADHS und Narkolepsie behandeln zu können.

Es gibt mehr und mehr Unterstützung für die Einnahme solcher Substanzen. Wenn es mehr nützt als es schadet was soll dann daran schlecht sein, wird sich mancher fragen. Klar kennen die meisten das morgendliche Doping wie Tee, Kaffee oder die erste Zigarette am Tag, um überhaupt auf Touren zu kommen. Das sind jedoch Hilfsmittel, die nicht gleich euphorisieren, die Realität verzerren und die Selbstüberschätzung potenzieren. Das Arbeiten unter Einfluss von leistungssteigernden Medikamenten ist hoch gefährlich. Gerade dort wird es fast schon fahrlässig, wo ein gesundes Einschätzungsvermögen, Reaktionszeit und eine ungetrübte Wahrnehmung dazu führen, dass man die richtigen Entscheidungen fällt und seinen Job ohne Einschränkung ausüben kann. ‚Neuro-Enhancer’ haben oft die Wirkung eines ‚Boosters’. Sie wirken ultraschnell, lösen spürbar einen Energieschub aus und vermitteln das Gefühl, dass man fast unzerstörbar ist. Die Nachwirkungen sind dann meistens umso heftiger wenn nicht nachgelegt wird.

Ein 'Neuro-Enhancer' funktioniert nicht wie ein Triebwerk, das man zündet.Begriffe wie ‚IQ Performance oder ‚IQ Energy’ kommen aus den Marketingküchen der Hersteller und wollen uns den Eindruck vermitteln, dass wir mit einem spezifischen pharmazeutischen Wirkstoff, der weder medizinisch nötig ist, noch indiziert wäre, die Leistungsfähigkeit des Hirns galoppieren lassen können. Leider ist bei regelmässiger Einnahme das Gegenteil der Fall. Das Hirn kommt aus dem Galopp, wirft den chemischen Jockey ab, läuft direkt in den nächsten Wassergraben und bleibt im schlimmsten Fall mit gebrochenem Bein liegen. Der Metzger kommt.  Oder anders ausgedrückt: Die Menschen, die zuviel von diesen psychoaktiven Substanzen schlucken landen beim Mediziner oder Psychiater.

Auch wenn der ‚Neurohype’ die Menschen dazu verführt mit modernen Hilfsmitteln dem Hirn auf die Sprünge zu helfen, bleibt das ein gefährlicher, dummer und naiver Eingriff. Intelligenz und kognitive Tiefenschärfe erreicht man damit höchstes für eine kurze Zeit.

Als Langzeitfolge wird man weich in der Birne. Und dann fangen die Probleme am Arbeitsplatz oder mit dem privaten Umfeld erst richtig an. Zudem ist die Hirnforschung noch weit davon entfernt, die Möglichkeiten unseres Denkapparates nur ansatzweise zu begreifen. Niemand weiss wirklich genau um die Spätfolgen von solchen Missbräuchen.

Die Leistungskadenz in der helvetischen Berufwelt hat sich in den letzten Jahrzehnten stark entwickelt. Es wird immer mehr in immer kürzerer Zeit erledigt. Das Hamsterrad wird zum Accessoire der modernen Arbeitswelt. Die Beschwerden wegen Stress, Angst und Burn-out nehmen überdurchschnittlich zu. Da ist der Griff zur Flasche oder zum Medikamentenschrank oft nicht verwunderlich und manchmal durchaus verständlich. Alle hoffen, dass das Rad nicht noch mehr an Geschwindigkeit zulegt, den Hamster rausschleudert und ihm das Rückgrat bricht.

Befindlich- und Persönlichkeitsstörungen nehmen stark zu und die damit zusammenhängenden psychosozialen Begleiterscheinungen sind nicht zu unterschätzen. Leistungssteigernde Substanzen können solche Begleiterscheinungen oft für eine Weile übertünchen. Der nachfolgende Knall und der Zusammenbruch sind dann meistens nicht mehr weit. Die ‚Neuro-Enhancer’ werden auch geschluckt vor Assessments und Prüfungen. Mit den Hilfsmitteln möchten die meisten smarter sein, als sie vielleicht scheinen und einen Eindruck erwecken, den sie als Normalo nie bieten könnten. Allerdings sind solche Massnahmen meistens kontraproduktiv. Gerade jene, die beruflich oft prüfen, fallen solche Verhaltensweisen schnell auf, die nicht unbedingt zur Norm gehören. Ausser die Prüfenden und Einschätzenden haben auch Substanzen geschluckt und befinden sich in einem neurologischen Kokon.

Ein grosser Teil der Literatur, Kunst und Musik entstand mit Hilfe von psychedelischen Stoffen, die mit ihren bewusstseinserweiternden Wirkungen dazu verhalfen besser über den individuellen Tellerrand blicken zu können.Ein grosser Teil der Literatur, Kunst und Musik entstand mit Hilfe von psychedelischen Stoffen, die mit ihren bewusstseinserweiternden Wirkungen dazu verhalfen besser über den individuellen Tellerrand blicken zu können. Die meisten Kunstschaffenden wussten jedoch um die Gefahren und setzten diese Substanzen gezielt dann ein, um der versiegenden Fantasie, der beschränkten Vorstellungskraft und der erschlafften Kreativität kurzzeitig neue Dimensionen zu eröffnen.  Viele von ihnen wussten um die Gefahren, dass diese Substanzen bei extensivem Genuss die Grundlagen ihrer Schaffenskraft mehr zerstören als fördern.

Es ist weitaus intelligenter sich solche Stoffe vom Leib zu halten. Sie schädigen, missbrauchen und steigern die Selbstausbeutung bis zum Exzess. Genügend Schlaf, ausgewogene Ernährung und sich glücklich fühlen mit dem was man hat sind die besseren ‚Neuro-Enhancer’.

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PostHeaderIcon To be Cambridge or not to be Oxford is not very amusing. Eine kurze Übersicht in Sachen Englischdiplome.

Kennen Sie den Unterschied zwischen PET und BEC? Die meisten auch nicht. Das eine hat nichts mit Flasche zu tun und das andere schon gar nicht mit elektronischer Spannungsregelung.

To be Cambridge or not to be Oxford is not very amusing. Eine kurze Übersicht in Sachen Englischdiplome.Englisch ist die Lingua Franca oder globale Verkehrssprache schlechthin. In der Geschäftswelt ist sie uns sehr nützlich und befinden wir uns im Ausland war schon mancher froh, auch mit nur rudimentären Englischkenntnissen, wenigstens ein Bier bestellen zu können.

Wie ist es nun mit der Qualität der Englischkenntnisse? Wie kann man diese messen, beurteilen, eingrenzen, abschätzen oder einfach bewerten.

Sprachdiplome sind ein Indiz dafür, dass sich jemand mit einer Fremdsprache intensiver beschäftigte. Sie sind aber kein Gütesiegel dafür, dass jemand in dieser Sprache auch kompetent sein wird. Gerade die englische Sprache ist ein Schlachtfeld falscher Erwartungen und vieler Rosstäuschertricks. Alle können Englisch! Wirklich?

Vielleicht helfen die nachfolgenden Links ein bisschen mehr Klarheit zu schaffen:

  1. Welches Englischdiplom hat welche Bedeutung. Hier eine kurze Zusammenstellung.
  2. Niveaustufen – Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen
  3. BULATS – Sprachtest / Standortbestimmung
  4. Niveaustufenübersicht
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PostHeaderIcon Wie weiter nach der beruflichen Grundbildung?

Overall Jobstart engagiert sich für die Verbesserung der Berufschancen Jugendlicher. Angeboten wird ein Jobcoaching an der Nahtstelle zwischen dem Abschluss einer zweijährigen beruflichen Grundbildung (EBA) und dem Einstieg ins Berufsleben.

Netzwerk EBADie Attestausbildungen mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) wurden 2004 eingeführt, um die Quote der Jugendlichen ohne anerkannten Abschluss zu reduzieren. Das Schweizer Bildungssystem soll durchlässiger und auch Jugendlichen mit geringerem schulischem Rucksack zugänglich gemacht werden. Seitdem hat sich am sogenannten Übergang I – vom Abschluss der obligatorischen Schulzeit zur Grundbildung – vieles getan. So wurden bereits über 27 neue EBA-Berufsbilder geschaffen, und die Zahl der EBA-Lehrverträge wächst.

Übergänge bewältigen

Es zeigt sich aber auch, dass am Übergang II – also von der Grundbildung ins reguläre Erwerbsleben – der Arbeitsmarkt EBA LehrabgängerInnen als junge und weniger erfahrene Arbeitnehmende noch ungenügend absorbiert. Sei es aufgrund der noch nicht ganz ausgestandenen Folgen der Wirtschaftskrise oder wegen des ungenügenden Bekanntheitsgrads der Attestausbildungen, das Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit oder der Fürsorgeabhängigkeit nimmt zu und belastet die Sozialversicherungen.

Attestausbildung stärken

Mit einem Jobcoaching richtet sich Overall nun gezielt an EBA-Lehrabgänger/innen die noch keine Anschlusslösung gefunden haben. Sie erhalten individuelle Beratung, werden bei der Stellensuche und bei Bewerbungen unterstützt und bei ihren ersten Schritten im neuen Job gefördert. So erfüllen sich die Erwartungen der Betriebe, und den Berufseinsteigenden werden mögliche Verunsicherungen genommen. Overall hat langjährige Vermittlungserfahrung und pflegt eine enge Vernetzung mit regionalen KMU. Das Jobcoaching ist kostenlos. Eine Anmeldung ist jederzeit möglich: Overall Netzwerk EBA T 061 272 17 38, a.trenkle@overall.ch.

Die Attestausbildung EBA

Netzwerk EBA - eine Chance für junge Menschen in der ArbeitsweltDie zweijährige berufliche Grundbildung führt zu einem eidgenössisch anerkannten Berufsabschluss. Sie vermittelt Qualifikationen zur Ausübung eines Berufs mit einfachen Anforderungen und schliesst mit dem eidgenössischen Berufsattest (EBA) ab. Je nach Berufsfeld erlaubt dieses einen verkürzten Einstieg in die Grundbildung mit dem Abschluss eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ).

Das Netzwerk EBA

Fünf regional verankerte Non-Profit-Organisationen und Spezialisten der Berufsintegration bringen ihre Erfahrungen als Lehrbetriebsverbünde zusammen, um Lehren mit dem eidgenössischen Berufsattest (EBA) bekannter zu machen und Jugendliche beim Übergang von der beruflichen Grundbildung in ein reguläres Arbeitsverhältnis gezielt zu begleiten. Das Netzwerk EBA ist eines der von der Credit Suisse geförderten Projekte im Rahmen der Initiative «Gemeinsam gegen die Jugendarbeitslosigkeit».

Overall, der Lehrverbund für Attestausbildungen

Im Kanton Basel-Stadt engagiert sich Overall mit einem Lehrverbund für Attestausbildungen für praktisch begabte Jugendliche. Gemeinsam mit rund 30 Partnerbetrieben der Privatwirtschaft konnten seit 2007 über 50 neue Lehrverhältnisse geschaffen werden. Overall begleitet die Lernenden ergänzend zur Praxisausbildung in den Partnerbetrieben während der zweijährigen beruflichen Grundbildung fachkundig und sozialpädagogisch. Die ausbildenden Betriebe werden dadurch entlastet und können sich auf die praktische Ausbildung konzentrieren. Mit diesem Angebot gelang es Overall nicht nur das Angebot an Lehrstellen im Kanton Basel-Stadt zu erhöhen, sondern auch zahlreichen jungen Menschen eine erfolgreiche Erstausbildung und den Übertritt ins Erwerbsleben zu ermöglichen.

Die Credit-Suisse-Initiative «Gemeinsam gegen die Jugendarbeitslosigkeit»

Credit SuisseAls Beitrag zur langfristigen Förderung des Bildungs-und Werkplatzes Schweiz engagiert sich die Credit Suisse für die Verbesserung der Berufschancen von Jugendlichen. Die Bank unterstützt entsprechende Ausbildungsprojekte zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit mit 30 Millionen Franken. Im Rahmen dieses gesellschaftlichen Engagements will die Credit Suisse dazu beitragen, möglichst vielen Jugendlichen zu einem regulären Arbeitsverhältnis zu verhelfen.

 

Mit den nachfolgenden Links erhalten Sie noch mehr Informationen:

  1. Erfahrungsberichte mit Netzwerke EBA
  2. So funktioniert Netzwerk EBA
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PostHeaderIcon Die Verbildung der Weiterbildung bildet nicht immer Wissen und schon gar nicht Bildung.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans umso mehr. Die berufliche Weiterbildung ist heute zu einem lukrativen Geschäft geworden.

Das berufliche Wissen ist einer immer kürzer werdenden Halbwertszeit ausgesetzt. Was heute gelernt wird, ist in kurzer Zeit nur noch ein Ärgernis für den Hirnspeicher, der sich immer mehr mit Erfahrungen und Wissenspaketen füllt, die mal wertvoll und gewichtig waren und in der Zwischenzeit höchstens noch ein wehmütiges Gefühl der Nostalgie auslösen.

Wissen ist wertvoll. Lässt man es vergammeln, dann verliert es schneller an Aktualität als es je die Investition an Geld, Aufwand und Zeit Wert war. Die Bildungsindustrie ist in den letzten Jahren extrem gewachsen und legt eine Dynamik an den Tag, die einem benommen macht. Kein Tag vergeht, der den Bildungshungrigen nicht weismachen will, dass man nichts weiss und in Sachen Weiterbildung ohnehin nur der vorwärts galoppierenden Entwicklung nachhechelt. Selten genug wird das Bildungsangebot schonungslos bilanziert. Was lohnt sich? Was nicht?

Viele Bildungsangebote sich dünn wie Gewebeschnitte und verleihen der Karriere keinen Schub.

Interessant ist auch die Tatsache, dass gewisse anspruchsvollere Lehrgänge nur besucht werden können, wenn die damit verbundenen niedrigeren bestanden wurden und somit das Eintrittsticket für höhere Weihen sind. Oft sind damit wirtschaftliche Interessen verbunden, damit die Bildungsdienstleister auch genügend mit ihren Angeboten verdienen. An dieser Stelle möchte Personalradar auf den interessanten Artikel von Rolf Murbach, der in der Zeitschrift Context publiziert wurde, mit dieser LINK verweisen, der zu diesem spannenden Thema weiter informiert .

Die falsche Weiterbildung kann auch in die Sackgasse führen. Sich über die vielfältigen Angebote gründlich zu informieren ist immer von Vorteil.

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