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><channel><title>PersonalRadar &#187; Beruf und Familie</title> <atom:link href="http://www.personalradar.ch/category/beruf-und-familie/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.personalradar.ch</link> <description>- die andere Perspektive</description> <lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 09:35:04 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Der Care Drain ist hausgemacht. Wann kommt die Wende?</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/der-care-drain-ist-hausgemacht-wann-kommt-die-wende/7528</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/der-care-drain-ist-hausgemacht-wann-kommt-die-wende/7528#comments</comments> <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:35:21 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsmarkt Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Ausbildung]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[arabische Welt]]></category> <category><![CDATA[auf eine kompetente Pflege angewiesen]]></category> <category><![CDATA[aufstrebenden Volkswirtschaften]]></category> <category><![CDATA[Australien]]></category> <category><![CDATA[bezahlt das Pflegepersonal anständig und gerecht]]></category> <category><![CDATA[Brasilien]]></category> <category><![CDATA[britische Gesundheitssystem]]></category> <category><![CDATA[Britischen Inseln]]></category> <category><![CDATA[britischen Spitälern]]></category> <category><![CDATA[British Empire]]></category> <category><![CDATA[Care Drain]]></category> <category><![CDATA[Commonwealth]]></category> <category><![CDATA[das garstige britische Wetter]]></category> <category><![CDATA[das Gesundheitswesen krankt]]></category> <category><![CDATA[das Phänomen des Care Drain gab es immer]]></category> <category><![CDATA[das Vereinigte Königreich]]></category> <category><![CDATA[Der Care Drain ist hausgemacht. Wann kommt die Wende?]]></category> <category><![CDATA[die Besten der Besten]]></category> <category><![CDATA[die Schweiz bildet zuwenig aus]]></category> <category><![CDATA[die Schweiz sollte mehr dagegen tun]]></category> <category><![CDATA[die Zeiten von Florence Nightingale sind vorüber]]></category> <category><![CDATA[erhaltet die Begeisterung der Jungen nach deren medizinischen Berufsausbildung]]></category> <category><![CDATA[es gibt zuwenig Pflegepersonal in der Schweiz]]></category> <category><![CDATA[es ist kein einfacher Job]]></category> <category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category> <category><![CDATA[Ghana]]></category> <category><![CDATA[im Spital liegen]]></category> <category><![CDATA[Indien]]></category> <category><![CDATA[Kolonien]]></category> <category><![CDATA[krankenschwester]]></category> <category><![CDATA[Krankenschwester aus Ghana]]></category> <category><![CDATA[lasst junge Menschen Humanmedizin studieren]]></category> <category><![CDATA[London]]></category> <category><![CDATA[Maghreb]]></category> <category><![CDATA[medizinisches Fachpersonal]]></category> <category><![CDATA[miese Arbeitsbedingungen]]></category> <category><![CDATA[mit der monatlichen Geldrimesse die Familie in der Heimat wirtschaftlich unterstützen]]></category> <category><![CDATA[Naher Osten]]></category> <category><![CDATA[National Health Service UK]]></category> <category><![CDATA[Neuseeland]]></category> <category><![CDATA[Nigeria]]></category> <category><![CDATA[Numerus Clausus abschaffen]]></category> <category><![CDATA[osteuropäische Staaten]]></category> <category><![CDATA[Paradigmawechsel]]></category> <category><![CDATA[Pfleger]]></category> <category><![CDATA[Philippinen]]></category> <category><![CDATA[Polen]]></category> <category><![CDATA[Pullfaktoren]]></category> <category><![CDATA[schlechte Entlöhnung]]></category> <category><![CDATA[schwach ausgebildetes Gesundheitssystem]]></category> <category><![CDATA[Schwellen- und Entwicklungsländern]]></category> <category><![CDATA[Schwellenländer]]></category> <category><![CDATA[sie suchen einen Job im Medical Bereich?]]></category> <category><![CDATA[sie suchen medizinisches Fachpersonal?]]></category> <category><![CDATA[Sprachhürden]]></category> <category><![CDATA[unterschwellige Rassismus]]></category> <category><![CDATA[vernünftige Dienstpläne in den Spitälern]]></category> <category><![CDATA[Zimbabwe]]></category> <category><![CDATA[ärzte]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=7528</guid> <description><![CDATA[Es gibt zuwenig Pflegepersonal in der Schweiz. Das ist nicht neu. Die Schweiz bildet zuwenig aus. Das ist bekannt. Die Schweiz sollte mehr dagegen tun. Das ist alter Kaffee. Von Care Drain wird dann gesprochen, wenn medizinisches Fachpersonal das Heimat- und Ausbildungsland verl&#228;sst. Das hat zur Folge, dass dadurch wirtschaftliche wie auch humanit&#228;re Nachteile f&#252;r [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Es gibt zuwenig Pflegepersonal in der Schweiz.</strong> Das ist nicht neu. Die Schweiz bildet zuwenig aus. Das ist bekannt. Die Schweiz sollte mehr dagegen tun. Das ist alter Kaffee.</p></blockquote><div
id="attachment_7531" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><a
href="http://www.medical-jobs-basel.ch"><img
class=" wp-image-7531  " title="Der Care Drain ist hausgemacht. Wann kommt die Wende?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Der-Care-Drain-ist-hausgemacht.-Wann-kommt-die-Wende.jpeg" alt="Der Care Drain ist hausgemacht. Wann kommt die Wende?" width="198" height="131" /></a><p
class="wp-caption-text">Der Care Drain ist hausgemacht. Wann kommt die Wende?</p></div><p
style="text-align: justify;">Von Care Drain wird dann gesprochen, wenn medizinisches Fachpersonal das Heimat- und Ausbildungsland verl&auml;sst. Das hat zur Folge, dass dadurch wirtschaftliche wie auch humanit&auml;re Nachteile f&uuml;r das betroffene Land entstehen. Meistens wird das Weggehen des medizinischen Fachpersonals durch miese Arbeitsbedingungen und schlechte Entl&ouml;hnung verursacht. <strong>Zudem gibt es auch die sogenannten Pullfaktoren.</strong> Das heisst Staaten werben aggressiv mit hohen L&ouml;hnen, vorteilhafteren Arbeitsbedingungen und besseren technischen Rahmenbedingungen anderen L&auml;ndern ihr medizinisches Fachpersonal ab.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Gerade L&auml;nder mit einem schwach ausgebildeten Gesundheitssystem kommen dann unter die R&auml;der.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Das ist nicht neu. Schon in den 80er Jahren litt das britische Gesundheitssystem (National Health Service UK) an einem Fachkr&auml;ftemangel. Es gab schlicht zu wenig &Auml;rzte, Pfleger und Krankenschwestern. Da das Vereinigte K&ouml;nigreich als Kopf des Commonwealth und als ehemaliges British Empire &uuml;ber exzellente Quellen in den ehemaligen Kolonien verf&uuml;gte, wurde dort aktiv das beste medizinische Fachpersonal abgeworben und auf die Britischen Inseln gelockt. Pl&ouml;tzlich gab es in den britischen Spit&auml;lern Fachpersonal aus Ghana, Zimbabwe, Nigeria, Indien, Australien, Neuseeland und andere Mitgliedsl&auml;ndern des Commonwealth. Insbesondere das Fachpersonal aus den Schwellen- und Entwicklungsl&auml;ndern riss grosse L&uuml;cken und fehlte vor Ort. Oft genug ergriffen die Besten der Besten ihre Chance. Sie konnten der wirtschaftlichen Misere ihrer Heimatl&auml;ndern auf einfache Weise entkommen. <strong>Das Ph&auml;nomen des Care Drain gab es immer. </strong>Auch die arabische Welt, weite Teile des Nahen Ostens und des Maghrebs w&uuml;rden ohne das medizinische Fachpersonal von den Philippinen oder aus den osteurop&auml;ischen Staaten dahinsiechen und kollabieren.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Medizinisches Fachpersonal ist auf der ganzen Welt begehrt.</strong></p><div
id="attachment_7536" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a
href="http://pks-personal.com/d/branchen_fokus/medical.php"><img
class="size-full wp-image-7536" title="Es gibt zuwenig Pflegepersonal in der Schweiz." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Es-gibt-zuwenig-Pflegepersonal-in-der-Schweiz..jpg" alt="Es gibt zuwenig Pflegepersonal in der Schweiz." width="240" height="180" /></a><p
class="wp-caption-text">Es gibt zuwenig Pflegepersonal in der Schweiz.</p></div><p
style="text-align: justify;">Es heuerte immer dort an, wo die Bedingungen zur Berufsaus&uuml;bung besonders attraktiv waren und der Lohn stimmte. Eine Krankenschwester aus Ghana kann in London ein Mehrfaches an Einkommen verdienen und mit den monatlichen Geldrimessen die Familie in der Heimat wirtschaftlich unterst&uuml;tzen. Zudem gibt es in der Regel auch keine Sprachh&uuml;rden. Daf&uuml;r muss dann das garstige britische Wetter und der unterschwellige Rassismus in Kauf genommen werden.</p><p><strong>Der medizinische Fachkr&auml;ftemangel in der Schweiz ist hausgemacht.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Wir bilden einfach zuwenig &Auml;rzte, &Auml;rztinnen, Pfleger und Krankenschwestern aus und meinen dann, dass wir das fehlende Personal einfach schnell in die Schweiz locken k&ouml;nnen. Andere L&auml;nder r&uuml;sten jedoch massiv gegen die Abwerbungen auf. Sie schaffen vermehrt g&uuml;nstige berufliche Rahmenbedingungen und sorgen daf&uuml;r, dass das Fachpersonal es sich zweimal &uuml;berlegt, ob es &uuml;berhaupt seine Zelte woanders aufschlagen m&ouml;chte. Auch aufstrebenden Volkswirtschaften oder Schwellenl&auml;nder wie zum Beispiel Polen oder Brasilien sind auf das eigene gut ausgebildete Personal dringend angewiesen und treffen gegen den Verlust des teuer ausgebildeten Fachpersonals geeigneten Massnahmen.</p><p><strong>Vielleicht sollte in der Schweiz ein Paradigmawechsel die Wende einleiten:</strong></p><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>Sofort weg mit dem Numerus Clausus.</strong> Lasst junge Menschen Humanmedizin studieren, wenn sie das m&ouml;chten. Es braucht mehr &Auml;rzte und &Auml;rztinnen, die in der Schweiz ausgebildet wurden. Dann m&uuml;ssen sie nicht importiert werden! Es kostet etwas. Es ist aber gut investiertes Geld. Die Schweiz kann sich das leisten.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Schafft vern&uuml;nftige Dienstpl&auml;ne</strong> in den Spit&auml;lern, Altersheimen und anderen medizinischen Einrichtungen, die ein anst&auml;ndiges Privat- und Familienleben zulassen.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Erhaltet die Begeisterung der Jungen</strong> nach deren medizinischen Berufsausbildung. Zu viele von ihnen kehren dieser Berufswelt frustriert und ern&uuml;chert den R&uuml;cken zu. Das ist wirklich teuer. Und das kann sich die Schweiz bestimmt nicht leisten.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Bezahlt das Pflegepersonal anst&auml;ndig</strong> und gerecht. Es ist kein einfacher Job. Nur von der sinnstiftenden T&auml;tigkeit kann man nicht leben. Die Zeiten von <a
title="Florence Nightingale" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Florence_Nightingale" target="_blank">Florence Nightingale</a> sind vor&uuml;ber.</li></ul><p
style="text-align: justify;"><strong>Vielleicht begreift die Politik endlich, dass es in unserem Gesundheitswesen krankt.</strong> Ansonsten wird sie es dann zu sp&uuml;ren bekommen, wenn deren Vertreter und Vertreterinnen selber im Spital liegen und auf eine kompetente Pflege angewiesen sind. Vielleicht kommt dann niemand mehr.</p><ul><li>Sie suchen medizinisches Fachpersonal? Mit diesem <a
title="Wir finden Ihnen das richtige medizinische Fach- und F&uuml;hrungspersonal" href="http://www.pks-personal.com/d/branchen_fokus/medical.php" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline; color: #800000;"><strong>LINK</strong></span></a> kommen Sie dazu.</li><li>Sie suchen einen Job im Medical Bereich? Mit diesem <a
title="Hier finden Sie die richtigen Stellen f&uuml;r den medizinischen Bereich." href="http://www.medical-jobs-schweiz.ch" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong><span
style="color: #800000; text-decoration: underline;">LINK</span></strong></span></a> finden Sie ihn.</li></ul> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/der-care-drain-ist-hausgemacht-wann-kommt-die-wende/7528/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die werdende und die frischgebackene Mutter im Arbeitsrecht.</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/die-werdende-und-die-frischgebackene-mutter-im-arbeitsrecht/6698</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/die-werdende-und-die-frischgebackene-mutter-im-arbeitsrecht/6698#comments</comments> <pubDate>Mon, 31 Oct 2011 14:39:31 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[16 Wochen nach der Niederkunft]]></category> <category><![CDATA[Abrede]]></category> <category><![CDATA[AHV]]></category> <category><![CDATA[ALV-Beiträge]]></category> <category><![CDATA[Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung]]></category> <category><![CDATA[Anspruchsdauer]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsausfall]]></category> <category><![CDATA[arbeitsvertragliche Vereinbarungen]]></category> <category><![CDATA[Art. 324a OR]]></category> <category><![CDATA[Art. 329f OR]]></category> <category><![CDATA[Art. 336c OR]]></category> <category><![CDATA[Beschäftigungsverbot]]></category> <category><![CDATA[BVG-Beiträge]]></category> <category><![CDATA[die Adoption wird dagegen nicht als Niederkunft im Sinne des Arbeitsrechts behandelt und löst keine Sperrfrist aus]]></category> <category><![CDATA[die werdende und die frischgebackene Mutter im Arbeitsrecht.]]></category> <category><![CDATA[Eltern]]></category> <category><![CDATA[Entschädigung bei Ausfällen während der Schwangerschaft]]></category> <category><![CDATA[EO]]></category> <category><![CDATA[EO-Ausgleichsfonds]]></category> <category><![CDATA[Erwerbsersatzgesetz]]></category> <category><![CDATA[Fehlgeburten]]></category> <category><![CDATA[Ferienguthaben]]></category> <category><![CDATA[Geburt eines Kindes]]></category> <category><![CDATA[Geburt nach Ende der 23. Schwangerschaftswoche]]></category> <category><![CDATA[Gesetzgeber]]></category> <category><![CDATA[IV]]></category> <category><![CDATA[Kinder]]></category> <category><![CDATA[Krankheitsfall]]></category> <category><![CDATA[Kündigung]]></category> <category><![CDATA[Lohnzuschlag]]></category> <category><![CDATA[Mutter]]></category> <category><![CDATA[Mutterschaftsurlaub]]></category> <category><![CDATA[Nachtarbeit]]></category> <category><![CDATA[Neugeborene]]></category> <category><![CDATA[Probezeit]]></category> <category><![CDATA[Ruhephase für Mutter und Kind]]></category> <category><![CDATA[Schutz der Arbeitnehmerin]]></category> <category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category> <category><![CDATA[Selbständigerwerbende]]></category> <category><![CDATA[Sperrfrist]]></category> <category><![CDATA[Spitalaufenthalt]]></category> <category><![CDATA[Taggeld-Mindesthöhe]]></category> <category><![CDATA[Unfall]]></category> <category><![CDATA[Unfallversicherungsschutz]]></category> <category><![CDATA[Unzeit]]></category> <category><![CDATA[UVG]]></category> <category><![CDATA[Verschulden an der Arbeitsleistung verhindert ist]]></category> <category><![CDATA[Versicherungslösung]]></category> <category><![CDATA[voraussichtlicher Geburtstermin]]></category> <category><![CDATA[Vorsorge]]></category> <category><![CDATA[ärztliches Attest]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6698</guid> <description><![CDATA[Kinder bedeuten neben aller Freude auch eine Ver&#228;nderung f&#252;r beide Elternteile. Insbesondere f&#252;r die ?Mutter ergeben sich durch Schwangerschaft und Geburt eines Kindes oft einschneidende Ver&#228;nderungen ?in Bezug auf die Arbeitssituation (ein Beitrag von: Adrian H&#228;ck, HR Today). Mit der Schwangerschaft befindet sich die Mutter in einer «Unzeit» im Sinne des Arbeitsrechts. Mit diesem etwas [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="size-full wp-image-6699 alignleft" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Today9.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Kinder bedeuten neben aller Freude auch eine Ver&auml;nderung f&uuml;r beide Elternteile.</strong> Insbesondere f&uuml;r die ?Mutter ergeben sich durch Schwangerschaft und Geburt eines Kindes oft einschneidende Ver&auml;nderungen ?in Bezug auf die Arbeitssituation (ein Beitrag von: Adrian H&auml;ck, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Mit der Schwangerschaft befindet sich die Mutter in einer «Unzeit» im Sinne des Arbeitsrechts. Mit diesem etwas harsch anmutenden Ausdruck «Unzeit» in Art. 336c OR soll jedoch keinesfalls die Freude der Eltern &uuml;ber eine Schwangerschaft herabgesetzt werden, vielmehr bezeichnet dieser die «Sperrfrist», in welcher der Arbeitgeber einer schwangeren Frau (nach Ablauf der Probezeit) nicht k&uuml;ndigen darf. Es handelt sich dabei um die Frist zwischen dem Eintritt der Schwangerschaft und 16 Wochen nach der Niederkunft. Als solche gilt jede Geburt nach Ende der 23. Schwangerschaftswoche, auch Fehlgeburten.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Adoption wird dagegen nicht als Niederkunft im Sinne des Arbeitsrechts behandelt und l&ouml;st keine Sperrfrist aus.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Folge dieser sich mit der Schwangerschaft automatisch (also auch ohne Benachrichtigung des Arbeitgebers) einstellenden Sperrfrist ist es, dass eine in diese Zeit fallende ordentliche K&uuml;ndigung des Arbeitgebers nichtig ist und damit auch nach Ablauf der Sperrfrist keinerlei rechtliche Wirkung entfaltet. Eine ordentliche K&uuml;ndigung, die noch vor Eintritt der Schwangerschaft zugestellt wird, gilt. Die K&uuml;ndigungsfrist steht in diesem Fall w&auml;hrend der Dauer der Sperrfrist still und l&auml;uft nach deren Ablauf weiter.</p><p><strong>Arbeiten und Fernbleiben von der Arbeit w&auml;hrend der Schwangerschaft</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Arbeiten-und-Fernbleiben-von-der-Arbeit-w%C3%A4hrend-der-Schwangerschaft.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6707" title="Arbeiten und Fernbleiben von der Arbeit w&auml;hrend der Schwangerschaft" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Arbeiten-und-Fernbleiben-von-der-Arbeit-w%C3%A4hrend-der-Schwangerschaft.jpeg" alt="Arbeiten und Fernbleiben von der Arbeit w&auml;hrend der Schwangerschaft" width="224" height="225" /></a>Sofern die schwangere Frau nicht in einem Beruf arbeitet, dessen Aus&uuml;bung durch die Schwangerschaft unm&ouml;glich wird (z.B. Sportlehrerin, Berufe, bei denen Kontakt mit gesundheitsgef&auml;hrdenden Stoffen oder Strahlung &uuml;blich ist), hat die Arbeitgeberin grunds&auml;tzlich kein Recht auf Information bez&uuml;glich der Schwangerschaft. Schwangere Frauen, welche ihre Arbeit aufgrund der Beschwerlichkeit oder Gef&auml;hrlichkeit w&auml;hrend der Schwangerschaft nicht verrichten k&ouml;nnen, m&uuml;ssen dies dem Arbeitgeber jedoch mitteilen und haben w&auml;hrend der Schwangerschaft trotz Arbeitsausfall einen Anspruch auf 80 Prozent ihres Lohns, soweit ihnen der Arbeitgeber keine gleichwertige, mit den Umst&auml;nden vertr&auml;gliche Ersatzarbeit zuweisen kann.</p><p
style="text-align: justify;">Steht die Aus&uuml;bung des Berufes durch die Schwangerschaft nicht in Frage, so steht es der werdenden Mutter zu, bis zur Niederkunft zu arbeiten. Das Arbeitsrecht stellt bez&uuml;glich der Besch&auml;ftigung schwangerer Frauen jedoch einige Regulierungen auf, von welchen zumindest zu Ungunsten der Schwangeren auch im Arbeitsvertrag nicht abgewichen werden kann.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">So darf die schwangere Frau nur mit ihrem Einverst&auml;ndnis besch&auml;ftigt werden, das heisst, sie entscheidet unabh&auml;ngig von ihrer gesundheitlichen Verfassung selber, ob sie w&auml;hrend der Schwangerschaft zur Erf&uuml;llung ihrer arbeitsvertraglichen Pflichten f&auml;hig ist oder nicht.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Bleibt die schwangere Frau im Arbeitsbetrieb und f&uuml;hlt sie sich lediglich <a
title="Tempor&auml;rjobs Basel" href="http://www.temporaer-jobs-basel.ch" target="_blank">tempor&auml;r</a> zur Arbeit nicht im Stande, so kann sie auf blosse Anzeige beim Arbeitgeber hin die Arbeit auch nur <a
title="Jobs f&uuml;r Handwerker GmbH" href="http://www.jobs-fuer-handwerker.ch" target="_blank">tempor&auml;r</a> verlassen. Bleibt die Dauer eines solchen Arbeitsausfalls insgesamt unter drei Monaten, so bleibt das Ferienguthaben der Schwangeren davon unber&uuml;hrt. <strong>Des Weiteren ist Nachtarbeit zwischen 20.00 und 06.00 Uhr w&auml;hrend acht Wochen vor der Niederkunft nicht erlaubt, auch dann nicht, wenn die schwangere Frau sich dazu im Stande f&uuml;hlt und arbeiten m&ouml;chte.</strong> Der Arbeitgeber hat, um seiner Verpflichtung zum Schutz der Arbeitnehmerin nachkommen zu k&ouml;nnen, das Recht, sich von der Arbeitnehmerin ein &auml;rztliches Attest &uuml;ber den voraussichtlichen Geburtstermin vorlegen zu lassen.</p><p
style="text-align: justify;">Bleibt eine Frau aus durch die Schwangerschaft bedingten gesundheitlichen Gr&uuml;nden (&Uuml;belkeit etc.) der Arbeit fern, so wird dieser Arbeitsausfall arbeitsrechtlich &auml;hnlich wie ein Krankheitsfall oder Unfall behandelt, bei dem die Arbeitnehmerin ohne eigenes Verschulden an der Arbeitsleistung verhindert ist (Art. 324a OR). Die Arbeitgeberin hat der Frau w&auml;hrend der Abwesenheit je nach individueller arbeitsvertraglicher Abrede oder der Dauer des Anstellungsverh&auml;ltnisses f&uuml;r eine gewisse (kantonal z.T. unterschiedlich) Zeit den vollen Lohn zu entrichten. Entscheidet sich die Frau jedoch selbst, nicht zu arbeiten, und liegen keine gesundheitlichen Gr&uuml;nde vor, steht ihr f&uuml;r diese Zeit keine Entsch&auml;digung vom Arbeitgeber zu. Arbeitsvertragliche Vereinbarungen, wonach die Entsch&auml;digung bei Ausf&auml;llen w&auml;hrend der Schwangerschaft bereits im Lohn inbegriffen w&auml;re, sind nur dann g&uuml;ltig, wenn die Arbeitnehmerin sich mit dem Lohnzuschlag tats&auml;chlich eine gleichwertige Versicherungsl&ouml;sung finanziert. Ansonsten gelten solche Vereinbarungen nicht. Die Arbeitgeberin hat sich – sollten solche Abreden getroffen worden sein – im eigenen Interesse dar&uuml;ber Gewissheit zu verschaffen, ob die Arbeitnehmerin eine entsprechende Vorsorge getroffen hat.</p><p><strong>Mutterschaftsurlaub – der Arbeit 14 oder 16 Wochen fernbleiben?</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Mutterschaftsurlaub-%E2%80%93-der-Arbeit-14-oder-16-Wochen-fernbleiben.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6708" title="Mutterschaftsurlaub – der Arbeit 14 oder 16 Wochen fernbleiben?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Mutterschaftsurlaub-%E2%80%93-der-Arbeit-14-oder-16-Wochen-fernbleiben.jpg" alt="Mutterschaftsurlaub – der Arbeit 14 oder 16 Wochen fernbleiben?" width="206" height="179" /></a>Nach der Niederkunft bedarf es einer Ruhephase f&uuml;r Mutter und Kind. Davon geht der Gesetzgeber aus. Das Arbeitsgesetz ordnet deshalb f&uuml;r jede sich in einem Anstellungsverh&auml;ltnis befindende frischgebackene Mutter unabh&auml;ngig von Verlauf und Komplikation der Schwangerschaft oder Geburt bis zur achten Woche nach der Niederkunft ein absolutes Besch&auml;ftigungsverbot an. <strong>Gem&auml;ss Obligationenrecht (Art. 329f OR) kann die Mutter parallel zum Besch&auml;ftigungsverbot bis mindestens 14 Wochen nach ihrer Niederkunft Mutterschaftsurlaub beziehen.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Das Arbeitsgesetz geht diesbez&uuml;glich in g&auml;nzlich zu vermissender Abstimmung mit dem Obligationenrecht noch einen Schritt weiter und gew&auml;hrt der Arbeitnehmerin bis zur 16. Woche nach der Niederkunft das Recht, nicht zu arbeiten. Es steht der W&ouml;chnerin in der Regel folglich frei, bis zur 16. Woche nach der Niederkunft der Arbeit fernzubleiben, um sich um ihr Wohl und das des Neugeborenen zu k&uuml;mmern.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Es ist allerdings anzumerken, dass der Anspruch auf Mutterschaftsentsch&auml;digung nach Erwerbsersatzgesetz lediglich f&uuml;r 14 Wochen besteht.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Betreffend Entsch&auml;digung w&auml;hrend des Mutterschaftsurlaubs kann also bei nicht ausreichender Vorsorge eine L&uuml;cke auftreten. Ferienguthaben aus der Zeit vor der Geburt bleiben vom Mutterschaftsurlaub unber&uuml;hrt und k&ouml;nnen nach dessen Ablauf eingefordert werden.</p><p><strong>F&uuml;r die Mutterschaftsentsch&auml;digung existiert keine Taggeld-Mindesth&ouml;he</strong></p><ul><li
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/F%C3%BCr-die-Mutterschaftsentsch%C3%A4digung-existiert-keine-Taggeld-Mindesth%C3%B6he.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6711" title="F&uuml;r die Mutterschaftsentsch&auml;digung existiert keine Taggeld-Mindesth&ouml;he" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/F%C3%BCr-die-Mutterschaftsentsch%C3%A4digung-existiert-keine-Taggeld-Mindesth%C3%B6he.jpeg" alt="F&uuml;r die Mutterschaftsentsch&auml;digung existiert keine Taggeld-Mindesth&ouml;he" width="259" height="194" /></a>Anspruch auf eine Mutterschaftsentsch&auml;digung nach Erwerbsersatzgesetz haben insbesondere Frauen, die unmittelbar vor der Niederkunft mindestens neun Monate im Sinne der AHV versichert und in dieser Zeit mindestens f&uuml;nf Monate als Arbeitnehmerin oder Selbst&auml;ndigerwerbende erwerbst&auml;tig waren.</li><li
style="text-align: justify;">Wie bereits erw&auml;hnt, beginnt der Anspruch auf Mutterschaftsentsch&auml;digung mit dem Tag der Niederkunft und endet sp&auml;testens nach 98 Tagen (oder eben 14 Wochen).</li><li
style="text-align: justify;">Bei l&auml;ngerem Spitalaufenthalt des Kindes kann die Mutter den Beginn der Mutterschaftsentsch&auml;digung auf den Zeitpunkt der Heimkehr des Kindes beantragen. Wird die Mutter jedoch vor Ablauf der Anspruchsdauer wieder erwerbst&auml;tig, so endet der Anspruch auf Mutterschaftsentsch&auml;digung unabh&auml;ngig vom Besch&auml;ftigungsgrad auf den Zeitpunkt der wiederaufgenommenen Erwerbst&auml;tigkeit.</li></ul><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Mutterschaftsentsch&auml;digung wird als Taggeld ausgerichtet, wobei dessen H&ouml;he 80 Prozent des unmittelbar vor der Niederkunft erzielten durchschnittlichen Erwerbseinkommens (Bruttolohn) und maximal 196 Franken pro Tag ausmacht.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Eine Mindesth&ouml;he des Taggeldes kennt die Mutterschaftsentsch&auml;digung nicht. Sofern der Bruttolohn vor der Niederkunft unregelm&auml;ssig war (etwa bei Umsatzbeteiligung) und starken Schwankungen unterlag, werden als Berechnungsgrundlage die letzten zw&ouml;lf Bruttomonatsl&ouml;hne vor dem Geburtsmonat herangezogen.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Mutterschaftsentsch&auml;digung entspricht einem Bruttolohn, auf den Sozialversicherungsbeitr&auml;ge f&uuml;r AHV/IV, EO sowie von unselbst&auml;ndig Erwerbst&auml;tigen auch ALV-Beitr&auml;ge zu entrichten sind.</strong> Als Berechnungsgrundlage der auch weiterhin geschuldeten BVG-Beitr&auml;ge wird nicht die Mutterschaftsentsch&auml;digung, sondern der bisherige koordinierte Lohn (der obligatorisch versicherte Lohn) herangezogen, welcher aber – sollte daraus f&uuml;r die Mutter eine besondere H&auml;rte entstehen – auf Verlangen herabgesetzt werden kann. Bei einer anspruchsberechtigten Bez&uuml;gerin im Anstellungsverh&auml;ltnis werden die AHV-/IV-, ALV- und EO-Beitr&auml;ge je zur H&auml;lfte von der Bez&uuml;gerin und dem EO-Ausgleichsfonds getragen. W&auml;hrend des Mutterschaftsurlaubs entfallen die Beitr&auml;ge an die UVG f&uuml;r Mutterschaftsentsch&auml;digung beziehende M&uuml;tter. Dies bedeutet nicht, dass sie keinen Unfallversicherungsschutz geniessen, sondern dass sie w&auml;hrend des Mutterschaftsurlaubs unentgeltlich versichert sind.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/die-werdende-und-die-frischgebackene-mutter-im-arbeitsrecht/6698/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Frauen h&#228;ufiger unter Niveau besch&#228;ftigt.</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/frauen-haufiger-unter-niveau-beschaftigt/6571</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/frauen-haufiger-unter-niveau-beschaftigt/6571#comments</comments> <pubDate>Tue, 18 Oct 2011 19:42:47 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Ausbildung]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Karriere]]></category> <category><![CDATA[2008 S.18]]></category> <category><![CDATA[Abgängerinnen der Fachhochschulen sind häufiger auf Stellen tätig für welche nicht zwingend eine spezifische Fachrichtung hätte studiert werden müssen bzw. für welche nicht zwingend ein Hochschulabsch]]></category> <category><![CDATA[Arbeitszufriedenheit und die berufliche Entwicklung]]></category> <category><![CDATA[Ausbildungsniveauinadäquanz]]></category> <category><![CDATA[Barrieren]]></category> <category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category> <category><![CDATA[Berufserfahrung]]></category> <category><![CDATA[Best practice]]></category> <category><![CDATA[BfS]]></category> <category><![CDATA[Bundesamt für Statistik]]></category> <category><![CDATA[Chefinnenrolle]]></category> <category><![CDATA[die Entwicklung von beruflichem Selbstvertrauen unterstützen]]></category> <category><![CDATA[Distanz in Arbeitsbeziehungen]]></category> <category><![CDATA[Drehtüreneffekt]]></category> <category><![CDATA[Einführungsprogramme]]></category> <category><![CDATA[Fachhochschulabsolventinnen]]></category> <category><![CDATA[Feedback]]></category> <category><![CDATA[Frauen häufiger unter Niveau beschäftigt]]></category> <category><![CDATA[gering ausgeprägte Konfliktfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[geringere Zufriedenheit mit der Arbeit]]></category> <category><![CDATA[geringerem Einkommen]]></category> <category><![CDATA[geringeren Aufstiegschancen]]></category> <category><![CDATA[Geschlechterstereotypen]]></category> <category><![CDATA[geschlechtsspezifische Verteilung im Arbeitsmarkt]]></category> <category><![CDATA[gruppendynamische Effekte]]></category> <category><![CDATA[Hochschulabsolventen und -absolventinnen]]></category> <category><![CDATA[immer mehr Frauen schliessen ein Studium ab]]></category> <category><![CDATA[Ingenieurin]]></category> <category><![CDATA[investierte Einarbeitungszeit]]></category> <category><![CDATA[je grösser der Anteil der Männer im direkten Arbeitsumfeld ist desto häufiger wird diese Skepsis erlebt]]></category> <category><![CDATA[junge Frauen ermutigen]]></category> <category><![CDATA[Karriereplanung oft vernachlässigt]]></category> <category><![CDATA[Kommunikationsstrategie]]></category> <category><![CDATA[Laissez-faire-Haltung]]></category> <category><![CDATA[Leistungsausweis]]></category> <category><![CDATA[mangelnde Akzeptanz bei männlichen Führungskräften]]></category> <category><![CDATA[mangelndes Selbstbewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Mentoringprojekt]]></category> <category><![CDATA[Männergemeinschaft]]></category> <category><![CDATA[Nähe]]></category> <category><![CDATA[Patensysteme]]></category> <category><![CDATA[psychische Dispositionen]]></category> <category><![CDATA[Qualifikationsniveau]]></category> <category><![CDATA[sensibel für Genderthemen sein]]></category> <category><![CDATA[Status der Anfängerin mit wenig Berufserfahrung]]></category> <category><![CDATA[Teamklima]]></category> <category><![CDATA[Tendenz das Berufsfeld zu wechseln]]></category> <category><![CDATA[Unsicherheit]]></category> <category><![CDATA[Unterforderung am Arbeitsplatz]]></category> <category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category> <category><![CDATA[Weiterentwicklung im Berufsleben]]></category> <category><![CDATA[Übergang von der Hochschule in die Praxis optimal gestalten]]></category> <category><![CDATA[ZHAW]]></category> <category><![CDATA[zu grosse Bescheidenheit]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6571</guid> <description><![CDATA[Immer mehr Frauen schliessen ein Studium ab – doch gelingt ihnen dann auch ein zufrieden stellender Berufseinstieg und eine Weiter-entwicklung im Berufsleben? Wie kann der &#220;bergang von der Hochschule in die Praxis optimal gestaltet werden? Zwei Forschungsprojekte der ZHAW haben die Situation von Fachhochschul-absolventinnen genauer untersucht (ein Beitrag von: Sylvia Manchen Sp&#246;rr, HR Today). Frauen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch/"><img
class="alignleft size-full wp-image-6598" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Today.bmp" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Immer mehr Frauen schliessen ein Studium ab – doch gelingt ihnen dann auch ein zufrieden stellender Berufseinstieg und eine Weiter-entwicklung im Berufsleben?</strong> Wie kann der &Uuml;bergang von der Hochschule in die Praxis optimal gestaltet werden? Zwei Forschungsprojekte der ZHAW haben die Situation von Fachhochschul-absolventinnen genauer untersucht (ein Beitrag von: Sylvia Manchen Sp&ouml;rr, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch/" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Frauen sind nach wie vor in Arbeitsfeldern und -positionen mit geringerem Einkommen und geringeren Aufstiegschancen t&auml;tig. Diese unbestrittene Tatsache gilt auch f&uuml;r Frauen in hochqualifizierten Berufen, wie Erhebungen des Bundesamtes f&uuml;r Statistik zur Situation der Hochschulabsolventen und -absolventinnen f&uuml;nf Jahre nach Berufseintritt in der Schweiz deutlich machen. Doch nicht nur sind sie seltener in F&uuml;hrungspositionen als ihre m&auml;nnlichen Berufskollegen und in Erwerbszweigen besch&auml;ftigt, die weniger gut bezahlt sind. Dar&uuml;ber hinaus besetzen sie h&auml;ufiger Stellen, die ihrem Qualifikationsniveau nicht gerecht werden. Eine solche Ausbildungsniveauinad&auml;quanz liegt dann vor, wenn f&uuml;r eine Stelle gar kein Hochschulabschluss verlangt wurde oder diese nicht der Studienrichtung entspricht.</p><p><strong>Unterforderung am Arbeitsplatz</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Frauen-h&auml;ufiger-unter-Niveau-besch&auml;ftigt..jpg"><img
class="alignright size-full wp-image-6590" title="Frauen h&auml;ufiger unter Niveau besch&auml;ftigt." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Frauen-h&auml;ufiger-unter-Niveau-besch&auml;ftigt..jpg" alt="Frauen h&auml;ufiger unter Niveau besch&auml;ftigt." width="253" height="199" /></a>F&uuml;nf Jahre nach Abschluss haben 57,6 Prozent der m&auml;nnlichen Absolventen leitende Stellen inne, w&auml;hrend nur 39,3 Prozent der Absolventinnen eine Leitungsfunktion aus&uuml;ben. Ausserdem verzeichnen 32,4 Prozent aller M&auml;nner einen beruflichen Aufstieg innerhalb der ersten f&uuml;nf Jahre nach Abschluss, w&auml;hrend dies nur 24,6 Prozent der Frauen erreichten. 27,6 Prozent aller Fachhochschulabsolventinnen geben an, dass ein Hochschulabschluss f&uuml;r ihre aktuelle T&auml;tigkeit nicht verlangt wurde, dies gegen&uuml;ber 19,4 Prozent der Absolventen. Vor allem im Bereich Wirtschaft und Dienstleistungen ist dies ein grosses Problem: <em>«Abg&auml;nger/-innen der Fachhochschulen sind h&auml;ufiger auf Stellen t&auml;tig, f&uuml;r welche nicht zwingend eine spezifische Fachrichtung h&auml;tte studiert werden m&uuml;ssen bzw. f&uuml;r welche nicht zwingend ein Hochschulabschluss notwendig gewesen w&auml;re. Dies zeigt sich vor allem bei den Absolvent/-innen des Fachbereichs Wirtschaft und Dienstleistungen, wo ein Viertel der Befragten eine berufliche T&auml;tigkeit aus&uuml;bt, die keinen Hochschulabschluss verlangt (BfS, 2008, S.18).»</em></p><p
style="text-align: justify;">In einer schriftlichen Befragung der ZHAW bei 180 Berufseinsteigerinnen in wirtschaftlichen und technischen Bereichen in der Deutschschweiz zeigte sich, dass 50 Prozent der Befragten sich in ihrer Arbeit unterfordert f&uuml;hlten. Mit der qualitativen Unterforderung gingen auch eine geringere Zufriedenheit mit der Arbeit sowie die Tendenz, das Berufsfeld zu wechseln, einher. <strong>Dieses Ph&auml;nomen ist aus der Literatur als «Dreht&uuml;reneffekt» bekannt.</strong> Beispielsweise treten inzwischen nicht nur deutlich weniger Frauen in den IT-Sektor ein, sondern viele verlassen ihn auch nach kurzer Zeit wieder und wenden sich anderen Berufsfeldern oder anderen Bereichen innerhalb der Branche zu. Dadurch erfolgt eine geschlechtsspezifische Verteilung im Arbeitsmarkt mit M&auml;nnern auf der Seite der Programmier- und Analyset&auml;tigkeiten und Frauen in administrativen Aufgabenkreisen. Der Wirtschaft gehen dadurch sowohl hochqualifizierte Arbeitskr&auml;fte als auch die investierte Einarbeitungszeit verloren. Zu dieser unbefriedigenden Situation beim Berufseinstieg tragen sowohl die Fachhochschulabsolventinnen selber durch ihr Verhalten bei als auch die Betriebe durch die Gestaltung von kulturellen und organisationalen Faktoren.</p><p><strong>Karriereplanung oft vernachl&auml;ssigt</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Karriereplanung-oft-vernachl&auml;ssigt.bmp"><img
class="alignleft size-full wp-image-6591" title="Karriereplanung oft vernachl&auml;ssigt" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Karriereplanung-oft-vernachl&auml;ssigt.bmp" alt="Karriereplanung oft vernachl&auml;ssigt" /></a>Die befragten Absolventinnen gaben als Schwierigkeit beim Berufseinstieg h&auml;ufig eine fehlende oder falsche Karriereplanung an. Sie berichten von einer falschen Stellenwahl, indem sie Stellen akzeptierten, die sie unterforderten und bei denen sie das gelernte Wissen nicht anwenden konnten. Das liegt vor allem daran, dass sie die eigenen F&auml;higkeiten untersch&auml;tzen. Zum Zweiten scheinen die Karrierepl&auml;ne beim Berufseinstieg noch zu offen gewesen zu sein. Der Entscheid f&uuml;r ein klares Berufsziel erfolgte erst in den ersten Jahren der Berufst&auml;tigkeit. Zum Dritten glichen viele Frauen noch Fehlentscheide aus dem Studium aus, das heisst, viele Studentinnen erkannten erst gegen Ende des Studiums, in welche Richtung sie gehen wollten, und mussten daher nach dem Abschluss Praktika oder Assistenzen leisten, um ihr Ziel zu erreichen. So wird dann auch die «Karriereplanung» von den Frauen selber 62-mal als h&auml;ufigster Ratschlag f&uuml;r Berufseinsteigerinnen genannt. Mangelndes Selbstvertrauen und Unsicherheit sehen befragte Teilnehmerinnen eines Mentoringprojekts als wichtigste innere Barrieren, die sie am Aufstieg hindern: <em>«Am h&auml;ufigsten […] geben die Teilnehmerinnen an, dass innere Barrieren und psychische Dispositionen sie selbst an der Erreichung einer F&uuml;hrungsposition hinderten. [...] Bei den inneren Barrieren von Frauen nennen die Befragten mangelndes Selbstbewusstsein und Unsicherheit, zu grosse Bescheidenheit, aber auch eine zu gering ausgepr&auml;gte Konfliktf&auml;higkeit und Probleme von Frauen, mit N&auml;he und Distanz in Arbeitsbeziehungen souver&auml;n umzugehen.» (5, S. 96).</em></p><p
style="text-align: justify;">Rund ein Viertel der befragten Berufseinsteigerinnen erlebte, dass man ihnen aufgrund des Geschlechtes zun&auml;chst skeptisch begegnete. Sie beschreiben, dass sich diese Skepsis unter anderem in Geschlechterstereotypen des Umfeldes zeigt. In der Praxis scheint eine junge Frau in der Chefinnenrolle zu Beginn noch Irritation auszul&ouml;sen: <em></em></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«So geschah es mir zu Beginn meiner T&auml;tigkeit oft, dass ich mit der Frage ‹Kann Ihr Chef heute nicht teilnehmen?›</strong> konfrontiert wurde, und die M&auml;nnern reagierten dann meist mit &Uuml;berraschung, wenn ich erwiderte, dass ich diesen Job selber mache! In der Zwischenzeit kennen mich die M&auml;nner, und die Zusammenarbeit ist nun einfacher»</em>.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Ausserdem werden «mangelnde Akzeptanz bei m&auml;nnlichen F&uuml;hrungskr&auml;ften/im Team» sowie die Schwierigkeit, «Zugang zu der verschworenen M&auml;nnergemeinschaft zu finden», beschrieben. Ausbleibende fachliche Anerkennung wird von rund 10 Prozent der Frauen genannt; dass man sich erst beweisen musste, um als kompetent wahrgenommen zu werden, und andererseits trotz hervorragender Leistungen nicht ernst genommen wurde: <em><strong>«In einer von M&auml;nnern dominierten Bankenwelt als Frau einen Platz zu finden, war und ist schwierig und eine Gratwanderung. Man wird h&auml;ufig trotz hervorragendem Leistungsausweis und Berufserfahrung nicht ernst genommen»</strong></em>, lautete der konkrete Kommentar einer Absolventin im Fragebogen. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r werden von den Befragten zum einen im Geschlecht vermutet, zum andern aber auch im Status der Anf&auml;ngerin mit wenig Berufserfahrung. Je gr&ouml;sser der Anteil der M&auml;nner im direkten Arbeitsumfeld ist, desto h&auml;ufiger wird diese Skepsis erlebt. Entsprechend w&uuml;nschen sich die Frauen ein ausgeglicheneres Umfeld.</p><p><strong>Organisation durch die Vorgesetzten</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Organisation-durch-die-Vorgesetzten.jpg"><img
class="alignright size-full wp-image-6592" title="Organisation durch die Vorgesetzten" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Organisation-durch-die-Vorgesetzten.jpg" alt="Organisation durch die Vorgesetzten" width="264" height="191" /></a>In einer qualitativen Untersuchung zur Unternehmenskultur von zwei schweizerischen technischen Betrieben konnte ein Forschungsteam der ZHAW zeigen (6), dass angemessene, interessante und vielf&auml;ltige Arbeitsaufgaben von Einsteigerinnen als sehr motivierend und identit&auml;tsstiftend erlebt werden. In einer Hospitation konnten Einsteigerinnen beispielsweise inhaltlich die fachlichen Kompetenzen aus dem Studium einsetzen, um Probleme bei der Entwicklung eines elektrotechnischen Produktes zu l&ouml;sen. Das Anforderungsniveau der Aufgaben war nicht zu hoch, jedoch hoch genug und herausfordernd, sodass &uuml;ber die Arbeit hinaus «geknobelt» wurde, um eine L&ouml;sung zu finden. Die Orientierung in komplexen Arbeitst&auml;tigkeiten in einer Firma beispielsweise als Ingenieurin kann jedoch bis zu zwei Jahre dauern. Den Vorgesetzten gelingt es in der Einf&uuml;hrungsphase nicht immer, die passenden Aufgaben bereitzustellen. Teilweise m&uuml;ssen sich die Mitarbeitenden ihre Aufgaben selbst suchen und sind orientierungslos. Ein enger Kontakt zu Beginn, bei dem Arbeitsaufgaben definiert werden, in denen direkt die Kompetenzen aus der Ausbildung eingebracht werden k&ouml;nnen und bei denen regelm&auml;ssig Feedback &uuml;ber die Aufgabenerf&uuml;llung gegeben wird, stellte sich als Best Practice in den Betrieben heraus. Ansprechbarkeit der Vorgesetzten, Ermutigung und Feedback zu Beginn sind Erfolgsfaktoren, w&auml;hrend sich eine passive Laissez-faire-Haltung negativ auf die Arbeitszufriedenheit und die berufliche Entwicklung auswirkt.</p><p><strong>Tipps f&uuml;r die Praxis</strong></p><p
style="text-align: justify;">Aufgrund der Erfahrungen in der Berufswelt erscheint es wichtig, dass die jungen Frauen ihre Karriere schon w&auml;hrend des Studiums bewusster planen und dann bei der Stellensuche nicht die erstbeste Gelegenheit wahrnehmen, sondern selbstbewusster ausw&auml;hlen. Die Absolventinnen m&uuml;ssen eine f&uuml;r sich pers&ouml;nlich stimmige Kommunikationsstrategie entwickeln, mit der anf&auml;nglichen Skepsis des Umfelds umzugehen. Vorgesetzte sollten sich Zeit f&uuml;r die Einf&uuml;hrung neuer Mitarbeitender nehmen, Aufgaben f&uuml;r diese planen und sie betreuen. Indem sie ansprechbar sind und die jungen Frauen ermutigen, k&ouml;nnen sie die Entwicklung von beruflichem Selbstvertrauen unterst&uuml;tzen. Sie sollten sensibel f&uuml;r Genderthemen sein und beispielsweise gruppendynamische Effekte bei der Aufgabenverteilung und beim Teamklima erkennen. Dies kann in der innerbetrieblichen Weiterbildung geschult werden. Einf&uuml;hrungsprogramme und Patensysteme wirken sich positiv aus und f&uuml;hren zu einem erfolgreichen, zufriedenstellenden Berufseinstieg. Hier kann die Firma Angebote zur Verf&uuml;gung stellen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/frauen-haufiger-unter-niveau-beschaftigt/6571/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die moderate Einwanderung kluger K&#246;pfe ist f&#252;r die Schweiz unverzichtbar.</title><link>http://www.personalradar.ch/pensionierung/die-moderate-einwanderung-kluger-kopfe-ist-fur-die-schweiz-unverzichtbar/6148</link> <comments>http://www.personalradar.ch/pensionierung/die-moderate-einwanderung-kluger-kopfe-ist-fur-die-schweiz-unverzichtbar/6148#comments</comments> <pubDate>Wed, 07 Sep 2011 08:28:57 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsmarkt Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[Pensionierung]]></category> <category><![CDATA[Sozialversicherungen]]></category> <category><![CDATA[Altersrente]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsmarktfähigkeit der Mütter]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsmigranten]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsmigrantinnen]]></category> <category><![CDATA[Arbeitswelt voller Stress und Druck]]></category> <category><![CDATA[ausländische Arbeitskräfte]]></category> <category><![CDATA[Baufachleute]]></category> <category><![CDATA[Baustellen]]></category> <category><![CDATA[Bauwirtschaft]]></category> <category><![CDATA[bereichsübergreifende Forschung ist globalisiert]]></category> <category><![CDATA[Berufstätigkeit absurd macht]]></category> <category><![CDATA[Berufsverkehr]]></category> <category><![CDATA[Bevölkerungsdichte]]></category> <category><![CDATA[blanken Fremdenhass]]></category> <category><![CDATA[Boom zur Krise]]></category> <category><![CDATA[das Wachstum der Bevölkerung]]></category> <category><![CDATA[das wirtschaftliche Wertschöpfungspotenzial der Frauen ist nach wie vor nicht genug ausgeschöpft]]></category> <category><![CDATA[der Arbeitsmarkt kann aber auf eine Reduktion nicht so verzichten]]></category> <category><![CDATA[der freie Personenverkehr]]></category> <category><![CDATA[der Lebensstandard ist überdurchschnittlich hoch]]></category> <category><![CDATA[dezidierte Wissensgesellschaft]]></category> <category><![CDATA[die Dampfung der Einwanderung]]></category> <category><![CDATA[die Erhöhung des Rentenalters ist für viele Politiker ein heisses Pflaster]]></category> <category><![CDATA[die Forschung ist auf ausländische Brillanz angewiesen]]></category> <category><![CDATA[die Gehälter sind in der Schweiz anständig]]></category> <category><![CDATA[die gnadenlose Realität der Demografie]]></category> <category><![CDATA[die Infrastruktur funktioniert tadellos]]></category> <category><![CDATA[die Kassen sind bald leer]]></category> <category><![CDATA[die Lebenserwartung steigt]]></category> <category><![CDATA[die liberale Einwanderungspolitik ist unter Beschuss]]></category> <category><![CDATA[die moderate Einwanderung kluger Köpfe ist für die Schweiz unverzichtbar]]></category> <category><![CDATA[die mutige Erhöhung des Rentenalters]]></category> <category><![CDATA[die nonchalante Zulassung der forcierten Einwanderung ist sicher keine Lösung]]></category> <category><![CDATA[die prononcierte Einbindung der Frauen in die Wirtschaft]]></category> <category><![CDATA[die Schweiz braucht kluge Köpfe]]></category> <category><![CDATA[die Schweiz ist eine Erfolgsgeschichte]]></category> <category><![CDATA[die Schweiz ist hoch attraktiv]]></category> <category><![CDATA[die Schweiz ist sexy]]></category> <category><![CDATA[die steuerliche Belastung ist in der Schwez vernünftig]]></category> <category><![CDATA[die tiefen Wunden der Finanzkrise konnten der Schweiz nicht viel anhaben]]></category> <category><![CDATA[die Überalterung der europäischen Gesellschaften ist keine akademische Diskussion mehr]]></category> <category><![CDATA[die ökonomische Vernunft siegte]]></category> <category><![CDATA[diffuse Ängste]]></category> <category><![CDATA[eine schleichende Aufweichung helvetischer Selbstbefindlichkeit]]></category> <category><![CDATA[Einwanderung von Gastarbeitern aus Südeuropa]]></category> <category><![CDATA[Einwanderungsdruck]]></category> <category><![CDATA[engineering]]></category> <category><![CDATA[Europa stirbt und schrumpft. staatlich geförderte Migration]]></category> <category><![CDATA[europäische Unis studieren]]></category> <category><![CDATA[exorbitante Krippentarife zehren oft das Zweiteinkommen auf]]></category> <category><![CDATA[Fachkräften mangelt]]></category> <category><![CDATA[Fachpersonal aus dem Ausland]]></category> <category><![CDATA[fiskalische Massnahmen]]></category> <category><![CDATA[fleischverarbeitende Industrie]]></category> <category><![CDATA[Forschung]]></category> <category><![CDATA[Grenzen stossen]]></category> <category><![CDATA[Identitätsverlust]]></category> <category><![CDATA[Lebensarbeitszeit]]></category> <category><![CDATA[Lebenserwartungstabellen der Lebensversicherer]]></category> <category><![CDATA[Lebenszeit]]></category> <category><![CDATA[Maschinenbau]]></category> <category><![CDATA[Max Frisch]]></category> <category><![CDATA[Medizin]]></category> <category><![CDATA[medizinisches Spitzenpersonal aus dem Ausland]]></category> <category><![CDATA[Menschenmassen]]></category> <category><![CDATA[metzger]]></category> <category><![CDATA[mit einer aufgeschlossenen Arbeitsmodellpolitik punkten]]></category> <category><![CDATA[morbide europäische Nachbarschaft]]></category> <category><![CDATA[männliche Mehrheit]]></category> <category><![CDATA[Nationalrat der SVP]]></category> <category><![CDATA[Nationalrat James Schwarzenbach]]></category> <category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category> <category><![CDATA[neue Impulse]]></category> <category><![CDATA[obskure Vorurteile]]></category> <category><![CDATA[Pension]]></category> <category><![CDATA[progressiv]]></category> <category><![CDATA[reziproker Wert]]></category> <category><![CDATA[Ruhestand]]></category> <category><![CDATA[Rush Hour]]></category> <category><![CDATA[Schweizer Bürger]]></category> <category><![CDATA[Softwareentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Sozialversicherungswesen]]></category> <category><![CDATA[systemrelevante Bank]]></category> <category><![CDATA[Tabuthema]]></category> <category><![CDATA[Teilzeit arbeitende Väter]]></category> <category><![CDATA[Telekommunikation]]></category> <category><![CDATA[Ulrich Schlüer]]></category> <category><![CDATA[Umweltbelastung]]></category> <category><![CDATA[viele europäische Staaten sind hoch verschuldet]]></category> <category><![CDATA[warum erhöhen wir nicht auch die Lebensarbeitszeit]]></category> <category><![CDATA[wertkonservativ]]></category> <category><![CDATA[Wettbewerbsfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[wir riefen Arbeitskräfte doch es kamen Menschen]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaft brummt]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category> <category><![CDATA[Wissenstransfer von alt zu jung]]></category> <category><![CDATA[Wohnungsnot]]></category> <category><![CDATA[xenophob]]></category> <category><![CDATA[Überfremdung]]></category> <category><![CDATA[Überfremdung der helvetischen Gesellschaft]]></category> <category><![CDATA[Überfremdungsinitative]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6148</guid> <description><![CDATA[Wenn die Wirtschaft brummt und es an allen Ecken und Enden an Fachkr&#228;ften mangelt, dann ist die logische Konsequenz, dass man gut qualifizierte Kr&#228;fte aus dem Ausland rekrutiert oder der Boom zur Krise wird. Vielleicht gibt es auch noch einen Zwischenboden. Schon in den 60er Jahren stand die Schweiz unter einem enormen Einwanderungsdruck. Strassen, Spit&#228;ler, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;">Wenn die Wirtschaft brummt und es an allen Ecken und Enden an Fachkr&auml;ften mangelt, dann ist die logische Konsequenz, dass man gut qualifizierte Kr&auml;fte aus dem Ausland rekrutiert oder der Boom zur Krise wird. <strong>Vielleicht gibt es auch noch einen Zwischenboden.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Die-moderate-Einwanderung-kluger-K%C3%B6pfe-ist-f%C3%BCr-die-Schweiz-unverzichtbar..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6150" title="Die moderate Einwanderung kluger K&ouml;pfe ist f&uuml;r die Schweiz unverzichtbar." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Die-moderate-Einwanderung-kluger-K%C3%B6pfe-ist-f%C3%BCr-die-Schweiz-unverzichtbar..jpeg" alt="Die moderate Einwanderung kluger K&ouml;pfe ist f&uuml;r die Schweiz unverzichtbar." width="227" height="222" /></a>Schon in den 60er Jahren stand die Schweiz unter einem enormen Einwanderungsdruck. Strassen, Spit&auml;ler, Schulen und Wohnungen mussten in Rekordzeit aus dem Boden gestampft werden, damit allen Menschen, die zus&auml;tzlich in die Schweiz str&ouml;mten, um das Wirtschaftswachstum gemeinsam mit den Einheimischen bew&auml;ltigen zu k&ouml;nnen, die passende Infrastruktur zur Verf&uuml;gung stand.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Ohne diesen ausserordentlichen Effort aller Beteiligten, w&auml;re die heutige Schweiz nicht das, was sie nun mal ist: Ein ausserordentlicher Erfolg.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Viele Arbeitsmigranten/-innen haben daran mitgearbeitet, die sp&auml;ter bei uns blieben und deren Kinder an der Weiterentwicklung des Staatswesens und der Volkswirtschaft nach wie vor beteiligt sind. Schon der bekannte Schweizer Schriftsteller Max Frisch schrieb einmal die ber&uuml;hmten Worte: <em><strong>&#8216;<span
style="color: #800000;">Wir riefen Arbeitskr&auml;fte. Es kamen Menschen.&#8217;</span></strong></em></p><p><strong>Auch zu jener Zeit war die sogenannte &Uuml;berfremdung ein grosses Thema.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Viele Schweizer/-innen f&uuml;hlten sich bedr&auml;ngt aufgrund der starken Einwanderung von Gastarbeitern/-innen aus S&uuml;deuropa. Die sogenannte &Uuml;berfremdung der helvetischen Gesellschaft wurde zu einem gefl&uuml;gelten Ausdruck und beherrschte die t&auml;glichen Diskussionen. Der damalige am rechten Rand politisierende Nationalrat James Schwarzenbach und sein r&uuml;hriger Sekundant, Ulrich Schl&uuml;er, heutiger Nationalrat der SVP, lancierten die &Uuml;berfremdungsinitative. Bei Annahme h&auml;tte sie zur Folge gehabt, dass wenige Wochen sp&auml;ter ein grosser Teil ausl&auml;ndischer Arbeitskr&auml;fte das Land h&auml;tten verlassen m&uuml;ssen. <strong>Die Initiative, nota bene waren die Frauen damals noch nicht stimmberechtigt, wurde mit 54% abgelehnt.</strong> Instinktiv wusste eine knappe m&auml;nnliche Mehrheit, dass wenn diese Initiative angenommen wird, die Wirtschaft zum Erliegen kommt und der vermeintliche Vorteil der Wegweisung eines grossen Teils der ausl&auml;ndischen Arbeiter/-innen, zum grossen Nachteil der Zur&uuml;ckgebliebenen f&uuml;hren wird. Die &ouml;konomische Vernunft siegte damals &uuml;ber obskure Vorurteile, blanken Fremdenhass und diffuse &Auml;ngste vieler, die wohl wussten, dass eine Annahme der Initiative keine L&ouml;sung ist, aber es auch keine L&ouml;sung sein konnte am Status quo festzuhalten.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Schweiz ist auch im neuen Jahrtausend wieder sexy.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Es sind inzwischen nicht nur die <a
title="Jobs f&uuml;r gut qualifizierte Handwerker/-innen aus dem In- und Ausland" href="http://www.jobs-fuer-handwerker.ch" target="_blank">Baufachleute</a>, die aus S&uuml;deuropa kommen, sondern Menschen aus der ganzen Welt, die mit ihren vielf&auml;ltigen beruflichen F&auml;higkeiten daf&uuml;r sorgen, dass die Wettbewerbsf&auml;higkeit dieses Landes herausragend ist und auch bleibt. Ohne die Unterst&uuml;tzung von ausl&auml;ndischem Fachpersonal, zum Beispiel aus den Bereichen <a
title="Stellenangebote f&uuml;r medizinisches Fachpersonal" href="http://www.medical-jobs-basel.ch" target="_blank">Medizin</a>, <a
title="Life Science Jobs f&uuml;r in- und ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte" href="http://www.life-science-jobs.ch" target="_blank">Naturwissenschaft</a>, Forschung, Maschinenbau, Softwareentwicklung, Engineering und Telekommunikation k&ouml;nnten wir den Schl&uuml;ssel drehen und nach Hause gehen. Nichts w&uuml;rde mehr laufen und die Schweiz auf ein gef&auml;hrliches Mittelmass absinken.</p><p><strong>Die Wirtschaft l&auml;uft, trotz des sehr starken Schweizer Frankens, nach wie vor ausgezeichnet.</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Die-Wirtschaft-l%C3%A4uft-trotz-des-sehr-starken-Schweizer-Frankens-nach-wie-vor-ausgezeichnet..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6151" title="Die Wirtschaft l&auml;uft, trotz des sehr starken Schweizer Frankens, nach wie vor ausgezeichnet." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Die-Wirtschaft-l%C3%A4uft-trotz-des-sehr-starken-Schweizer-Frankens-nach-wie-vor-ausgezeichnet..jpeg" alt="Die Wirtschaft l&auml;uft, trotz des sehr starken Schweizer Frankens, nach wie vor ausgezeichnet." width="258" height="195" /></a>Das macht das Land hoch attraktiv, trotz der etwas morbiden Nachbarschaft. Viele europ&auml;ische Staaten sind hoch verschuldet und das bei anhaltend leeren Kassen. Viele gute ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte f&uuml;hlen sich daher magisch von diesen soliden Werten angezogen:</p><ul><li>Die steuerliche Belastung ist vern&uuml;nftig,</li><li>die Geh&auml;lter sind anst&auml;ndig,</li><li>der Lebensstandard ist &uuml;berdurchschnittlich hoch,</li><li>die Infrastruktur funktioniert ebenfalls dann noch tadellos, wenn sie stark beansprucht wird und</li><li>mit den Einheimischen, auch wenn sie manchmal m&uuml;rrisch und abweisend wirken, kann man gut zusammen leben.</li></ul><p
style="text-align: justify;">Selbst die tiefen Wunden der Finanzkrise konnten der Schweiz nicht viel anhaben. Sie sind gut verheilt und die gr&ouml;sste systemrelevante Bank hat mit staatlicher Intervention gut aus der existentiell bedrohenden Krise gefunden. Es l&auml;uft wie ein gut geschmiertes Butterbrot.</p><p><strong>Trotzdem stimmt nicht alles. Doch was ist los in diesem Land?</strong></p><p
style="text-align: justify;">Kritische Stimmen aus dem wertkonservativen wie auch progressiven Politlager &auml;ussern sich &uuml;ber das Wachstum der Bev&ouml;lkerung immer kritischer. Die einen &auml;ussern sich ungeniert bis unverhohlen fremdenfeindlich, die anderen nett verpackt, streng darauf erpicht den Anstand im Detail zu wahren, aber in der Sache deckungsgleich und genauso schonungslos. <strong>Die liberale Einwanderungspolitik ist unter Beschuss.</strong> Angeblich verursacht die Einwanderung nur</p><ul><li>Wohnungsnot,</li><li>Umweltbelastung,</li><li>Identit&auml;tsverlust und</li><li>eine schleichende Aufweichung helvetischer Selbstbefindlichkeit.</li></ul><p><strong>Alles hat auch ein Spiegelbild</strong></p><p
style="text-align: justify;">Der freie Personenverkehr hat auch einen reziproken Wert. Junge Menschen k&ouml;nnen viel einfacher an den europ&auml;ischen Unis studieren und das Arbeiten in Europa ist auch f&uuml;r Schweizer B&uuml;rger/-innen unkomplizierter geworden. <strong>Die nonchalante Zulassung der forcierten Einwanderung ist sicher keine L&ouml;sung.</strong> Irgendwann wird dieses Land aufgrund seiner Bev&ouml;lkerungsdichte an seine Grenzen stossen. Der nicht abreissende Berufsverkehr und die grossen Menschenmassen in den Bahnh&ouml;fen w&auml;hrend der ‚Rush Hour’ lassen ahnen, dass unsere Infrastruktur die schiere Menge an Menschen nicht mehr in der gleichen Zuverl&auml;ssigkeit bedienen kann, wie wir uns das vielleicht so gewohnt sind. Der Arbeitsmarkt kann aber auf eine Reduktion nicht so verzichten.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Eine dezidierte Wissensgesellschaft ist nun mal auf kluge K&ouml;pfe angewiesen und braucht diese immer mehr, um den wachsenden Anspr&uuml;chen einer modernen Volkswirtschaft gerecht zu werden.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Aber-auch-andere-Aufgaben-k%C3%B6nnen-ohne-Fachpersonal-aus-dem-Ausland-nicht-mehr-bew%C3%A4ltigt-werden..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6157" title="Aber auch andere Aufgaben k&ouml;nnen ohne Fachpersonal aus dem Ausland nicht mehr bew&auml;ltigt werden." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Aber-auch-andere-Aufgaben-k%C3%B6nnen-ohne-Fachpersonal-aus-dem-Ausland-nicht-mehr-bew%C3%A4ltigt-werden..jpeg" alt="Aber auch andere Aufgaben k&ouml;nnen ohne Fachpersonal aus dem Ausland nicht mehr bew&auml;ltigt werden." width="275" height="183" /></a>Aber auch andere Aufgaben k&ouml;nnen ohne Fachpersonal aus dem Ausland nicht mehr bew&auml;ltigt werden. Ohne das <a
title="Stellenangebote f&uuml;r medizinisches Personal" href="http://www.medical-jobs-basel.ch" target="_blank">medizinische Spitzenpersonal</a> aus dem Ausland zum Beispiel, k&ouml;nnten wir in diesem Land nie eine medizinische Grundversorgung auf einem so hohen Niveau halten. Auch die <a
title="Life Science Stellen " href="http://www.life-science-jobs.ch" target="_blank">Forschung</a> ist auf ausl&auml;ndische Brillanz angewiesen. Bereichs&uuml;bergreifende Forschung ist schon lange globalisiert. Selbst die <a
title="Jobs f&uuml;r Baufachleute" href="http://www.jobs-fuer-handwerker.ch" target="_blank">Bauwirtschaft</a>, ist diese auch noch so auf einem hohen Wirkungsgrad an Effizienz, kann auf ausl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte verzichten. W&uuml;rde sie es tun wird es bald still auf den Baustellen. Suchen sie mal gen&uuml;gend Metzger in diesem Land. Die fleischverarbeitende Industrie k&auml;me sofort ins Strudeln, m&uuml;sste sie zum Beispiel auf die deutschen Metzger verzichten.</p><p><strong>Die Lebenserwartung steigt. Warum erh&ouml;hen wir nicht auch die Lebensarbeitszeit?</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die Erh&ouml;hung des Rentenalters ist f&uuml;r viele Politiker/-innen ein heisses Pflaster. Noch mehr arbeiten in einer Arbeitswelt voller Stress und Druck? Nichtsdestotrotz zeigen die Lebenserwartungstabellen der Lebensversicherer klar auf, dass die Lebenszeit markant steigt und die Menschen immer ges&uuml;nder alt werden.  Viele &auml;ltere Arbeitnehmende gehen mit 64 (Frauen) oder 65 (M&auml;nner) in die Pension. In der Realit&auml;t gibt es eine erkleckliche Anzahl, die fr&uuml;her in den Ruhestand gehen. Warum lassen wir diese erfahrenen Berufsleute, sofern sie das auch w&uuml;nschen, nicht l&auml;nger arbeiten?</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die gnadenlose Realit&auml;t der Demografie wird uns fr&uuml;her oder sp&auml;ter sowieso dazu zwingen.</strong> Denn die &Uuml;beralterung der europ&auml;ischen Gesellschaften ist keine akademische Diskussion mehr, sondern eine beinharte Tatsache. Europa stirbt und schrumpft.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Selbst eine staatlich gef&ouml;rderte Migration k&ouml;nnte zum Beispiel die Schrumpfung Deutschlands nicht mehr aufhalten. Zudem werden die Altersrente beziehenden Pension&auml;re das Sozialversicherungswesen mehr in Anspruch nehmen, als die Jungen es finanzieren k&ouml;nnen. Mit anderen Worten kann und muss dieser Prozess mit einer verl&auml;ngerten Lebensarbeitszeit verz&ouml;gert werden. <strong>Ansonsten sind die Kassen bald leer oder k&ouml;nnen nur mit fiskalischen Massnahmen gesichert werden. </strong>Das bewirkt aber auch, dass mit der verl&auml;ngerten Lebensarbeitszeit auch die Einwanderung ged&auml;mpft werden kann. Somit kann dem Wissenstransfer von alt zu jung noch mehr Zeit einger&auml;umt werden und die in Zukunft frei werdende Stelle kann intern mit einem Arbeitnehmenden besetzt werden, der schon hier arbeitet, Steuern bezahlt und niedergelassen ist.</p><p><strong>Auch das wirtschaftliche Wertsch&ouml;pfungspotenzial der Frauen ist nach wie vor nicht genug ausgesch&ouml;pft.</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Auch-das-wirtschaftliche-Wertsch%C3%B6pfungspotenzial-der-Frauen-ist-nach-wie-vor-nicht-genug-ausgesch%C3%B6pft..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6158" title="Auch das wirtschaftliche Wertsch&ouml;pfungspotenzial der Frauen ist nach wie vor nicht genug ausgesch&ouml;pft." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Auch-das-wirtschaftliche-Wertsch%C3%B6pfungspotenzial-der-Frauen-ist-nach-wie-vor-nicht-genug-ausgesch%C3%B6pft..jpeg" alt="Auch das wirtschaftliche Wertsch&ouml;pfungspotenzial der Frauen ist nach wie vor nicht genug ausgesch&ouml;pft." width="296" height="170" /></a>Das zuwenig Vorhandensein von wirtschafts- und familienfreundlichen p&auml;dagogischen Einrichtungen, die sich w&auml;hrend der Berufszeit der M&uuml;tter um den Nachwuchs k&uuml;mmern, ist nach wie vor unbefriedigend. Exorbitante Krippentarife zehren oft das Zweiteinkommen, das meistens von Frauen in Teilzeit erzielt wird, schnell auf, sodass sich eine prohibitive Situation einstellt, die den wirtschaftlichen Reiz einer Erwerbsarbeit in Frage stellt und eine Berufst&auml;tigkeit absurd macht. Solche Situationen sind nat&uuml;rlich ein dummes &Auml;rgernis. <strong>Die Frauen sind immer besser ausgebildet und f&uuml;r eine Wirtschaft unverzichtbar geworden</strong>. Diese Frauen und M&uuml;tter sind schon da und niedergelassen. Warum werden nicht vermehrt Strukturen angeboten, die Familien- und Berufsarbeit besser vereinbaren lassen? Zudem ist es sich auch zu &uuml;berlegen, ob Teilzeit arbeitende V&auml;ter, die Arbeitsmarktf&auml;higkeit der M&uuml;tter nicht erh&ouml;hen. Dazu braucht es aber Arbeitgeber, die das auch m&ouml;glich machen und mit einer aufgeschlossenen Arbeitsmodellpolitik punkten k&ouml;nnen.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Die mutige Erh&ouml;hung des Rentenalters, auch wenn das ein Tabuthema ist, und die prononcierte Einbindung der Frauen in die Wirtschaft werden die Einwanderung d&auml;mpfen und die Bev&ouml;lkerungsdichte auf ein ertr&auml;gliches Mass halten.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die Einwanderung einfach aus ideologischen, xenophoben oder sogar &ouml;kologischen Gr&uuml;nden zu unterbinden ist nat&uuml;rlich eine dirigistische Massnahme, die wirtschaftliche und auch politische Folgen haben wird. <strong>Dieses Land braucht kluge K&ouml;pfe</strong>. Es waren gerade die ausl&auml;ndischen Arbeitskr&auml;fte, die als Menschen immer wieder diesem Land herausragende neue Impulse schenkten und daf&uuml;r mitsorgten, dass die Schweiz eine Erfolgsgeschichte blieb. <strong>Viele beneiden uns daf&uuml;r.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/pensionierung/die-moderate-einwanderung-kluger-kopfe-ist-fur-die-schweiz-unverzichtbar/6148/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Diese Bank hat f&#252;r ihre aufgeschlossene Fairness gegen&#252;ber den Mitarbeitenden das Fairtrauen wahrlich fairdient.</title><link>http://www.personalradar.ch/basel/diese-bank-hat-fur-ihre-aufgeschlossene-fairness-gegenuber-den-mitarbeitenden-das-fairtrauen-wahrlich-fairdient/6081</link> <comments>http://www.personalradar.ch/basel/diese-bank-hat-fur-ihre-aufgeschlossene-fairness-gegenuber-den-mitarbeitenden-das-fairtrauen-wahrlich-fairdient/6081#comments</comments> <pubDate>Tue, 30 Aug 2011 15:47:48 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Basel]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[Banking]]></category> <category><![CDATA[Chancengleichheitspreis beider Basel 2011]]></category> <category><![CDATA[die Bank Coop beweist es]]></category> <category><![CDATA[die kantonalen Regierungen beider Basel verleihen der Bank Coop für ihr "Massnahmenpaket Gleichstellung und Familienfreundlichkeit" den mit CHF 20'000 .- dotierten Preis]]></category> <category><![CDATA[Diese Bank hat für ihre aufgeschlossene Fairness gegenüber den Mitarbeitenden das Fairtrauen wahrlich fairdient]]></category> <category><![CDATA[Familienfreundlichkeit]]></category> <category><![CDATA[Gleichstellung der Geschlechter]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6081</guid> <description><![CDATA[Banking, Gleichstellung der Geschlechter und Familienfreundlichkeit beissen sich nicht. Die Bank Coop beweist es. Sie gewinnt n&#228;mlich den Chancengleichheitspreis beider Basel 2011. Was ist passiert? Die kantonalen Regierungen beider Basel verleihen der Bank Coop f&#252;r ihr &#8220;Massnahmenpaket Gleichstellung und Familienfreundlichkeit&#8221; den mit CHF 20&#8217;000 .- dotierten Preis. Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit sollen sich bezahlt machen. Es [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Banking, Gleichstellung der Geschlechter und Familienfreundlichkeit beissen sich nicht.</strong> Die Bank Coop beweist es. Sie gewinnt n&auml;mlich den Chancengleichheitspreis beider Basel 2011.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.bankcoop.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6082" title="Diese Bank hat f&uuml;r ihre aufgeschlossene Fairness gegen&uuml;ber den Mitarbeitenden das Fairtrauen wahrlich fairdient." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Diese-Bank-hat-f%C3%BCr-ihre-aufgeschlossene-Fairness-gegen%C3%BCber-den-Mitarbeitenden-das-Fairtrauen-wahrlich-fairdient..jpeg" alt="Diese Bank hat f&uuml;r ihre aufgeschlossene Fairness gegen&uuml;ber den Mitarbeitenden das Fairtrauen wahrlich fairdient." width="196" height="92" /></a>Was ist passiert? Die kantonalen Regierungen beider Basel verleihen der <a
title="BAnk Coop" href="http://www.bankcoop.ch" target="_blank">Bank Coop</a> f&uuml;r ihr &#8220;Massnahmenpaket Gleichstellung und Familienfreundlichkeit&#8221; den mit CHF 20&#8217;000 .- dotierten Preis. <strong>Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit sollen sich bezahlt machen.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Es geht nicht ums Geld, davon hat diese Bank sicher genug, sondern der Preis soll mediale Aufmerksamkeit schaffen f&uuml;r ein stilles, fortschrittliches Schaffen im Hintergrund. Gleichstellung und eine familienfreundliche Personalpolitik sollten eigentlich eine Selbstverst&auml;ndlichkeit sein in einer modernen Volkswirtschaft. Mit der praktischen Umsetzung ist das aber nach wie vor so eine Sache. Es klappt nicht allerorten. Bei der Bank Coop schon. <strong>PersonalRadar gratuliert dazu herzlich! </strong>Lesen Sie weiter mit dieser <a
title="Fairness und Fairtrauen gewinnt!" href="http://www.bs.ch/mm/showmm.htm?url=2011-08-23-rrbsbl-001.htm" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong>LINK</strong></span></a>.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/basel/diese-bank-hat-fur-ihre-aufgeschlossene-fairness-gegenuber-den-mitarbeitenden-das-fairtrauen-wahrlich-fairdient/6081/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Sind Teilzeit arbeitende Banker suspekt? Eine modernistische Betrachtungsweise, die keine ist.</title><link>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/sind-teilzeit-arbeitende-banker-suspekt-eine-modernistische-betrachtungsweise-die-keine-ist/6068</link> <comments>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/sind-teilzeit-arbeitende-banker-suspekt-eine-modernistische-betrachtungsweise-die-keine-ist/6068#comments</comments> <pubDate>Mon, 29 Aug 2011 11:29:00 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Karriere]]></category> <category><![CDATA[Arbeitgeberwelt ist nicht immer einverstanden]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsmarktfähigkeit der Mutter ehöhen]]></category> <category><![CDATA[Arbeitspensum reduzieren]]></category> <category><![CDATA[aufgeschlossene Väter]]></category> <category><![CDATA[Berufsmänner die sich um ihren Nachwuchs kümmern]]></category> <category><![CDATA[das hartnäckige Vorurteil lügen strafen]]></category> <category><![CDATA[die moderne HR-Forschung belegt es schon lange klar dass Teilzeit arbeitende Arbeitnehmende nicht leistungsreduzierter arbeiten]]></category> <category><![CDATA[ein richtiger Mann arbeitet nicht Teilzeit]]></category> <category><![CDATA[Einkommensreduktion akzeptieren]]></category> <category><![CDATA[Elternpaare leisten Verzicht]]></category> <category><![CDATA[Familienarbeit ist keine vorübergehende Zeiterscheinung]]></category> <category><![CDATA[gut ausgebildete Frauen sind auf emanzipierte und modern eingestellte Väter angewiesen]]></category> <category><![CDATA[gut ausgebildete Väter]]></category> <category><![CDATA[kein Arbeitgeber möchte rückständig erscheinen]]></category> <category><![CDATA[Kinder gross ziehen ist keine kleine Aufgabe]]></category> <category><![CDATA[Loyalität]]></category> <category><![CDATA[Miterziehungswunsch eines Vaters]]></category> <category><![CDATA[moderne Arbeitsformen ziehen gute Leute an]]></category> <category><![CDATA[Männer sind hart und behaupten sich in einer globalisierten Welt noch härter]]></category> <category><![CDATA[NZZ]]></category> <category><![CDATA[pointiert leistungsorientierte Performance]]></category> <category><![CDATA[schlaflose Nächte als neues Lebensgefühl]]></category> <category><![CDATA[schöne neue Welt]]></category> <category><![CDATA[sich proaktiv ins Familienleben einmischen]]></category> <category><![CDATA[sich um den Nachwuchs kümmern]]></category> <category><![CDATA[sind Teilzeit arbeitende Banker suspekt]]></category> <category><![CDATA[Teilzeit arbeitende Männer]]></category> <category><![CDATA[wertkonservative Unternehmen zum Umdenken bringen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6068</guid> <description><![CDATA[Es gibt immer mehr junge Berufsm&#228;nner, die sich um ihren Nachwuchs k&#252;mmern und sich proaktiv ins Familienleben einmischen. Kinder gross ziehen ist keine kleine Aufgabe. Oft m&#252;ssen Elternpaare Verzicht leisten, eine Einkommensreduktion akzeptieren und schlaflose N&#228;chte als neues Lebensgef&#252;hl kennen lernen. F&#252;r aufgeschlossene V&#228;ter wird es eine zunehmende Selbstverst&#228;ndlichkeit, dass sie ihr Arbeitspensum reduzieren, sich [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Es gibt immer mehr junge Berufsm&auml;nner, die sich um ihren Nachwuchs k&uuml;mmern und sich proaktiv ins Familienleben einmischen.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Sind-Teilzeit-arbeitende-Banker-suspekt-Eine-modernistische-Betrachtungsweise-die-keine-ist..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6069" title="Sind Teilzeit arbeitende Banker suspekt? Eine modernistische Betrachtungsweise, die keine ist." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Sind-Teilzeit-arbeitende-Banker-suspekt-Eine-modernistische-Betrachtungsweise-die-keine-ist..jpeg" alt="Sind Teilzeit arbeitende Banker suspekt? Eine modernistische Betrachtungsweise, die keine ist." width="180" height="176" /></a>Kinder gross ziehen ist keine kleine Aufgabe. Oft m&uuml;ssen Elternpaare Verzicht leisten, eine Einkommensreduktion akzeptieren und schlaflose N&auml;chte als neues Lebensgef&uuml;hl kennen lernen. F&uuml;r aufgeschlossene V&auml;ter wird es eine zunehmende Selbstverst&auml;ndlichkeit, dass sie ihr Arbeitspensum reduzieren, sich um den Nachwuchs k&uuml;mmern und es der Mutter m&ouml;glich machen, ihre Arbeitsmarktf&auml;higkeit in einem sich schnell ver&auml;ndernden Arbeitsmarktes auch zu erhalten.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Gerade gut ausgebildete Frauen sind auf emanzipierte und modern eingestellte V&auml;ter angewiesen</strong>, die sie bei ihrer beruflichen Entwicklung ermutigen, unterst&uuml;tzen und bei der Familien- wie auch Hausarbeit entlasten. Sch&ouml;ne neue Welt.</p></blockquote><p>Die alte Arbeitgeberwelt ist da nicht immer einverstanden. Teilzeit arbeitende M&auml;nner? Gibt es so was? Ein richtiger Mann arbeitet doch nicht Teilzeit! Wo sind wir denn? M&auml;nner sind hart und behaupten sich in einer globalisierten Welt noch h&auml;rter. Ein oft nicht aufzuweichendes Argument.  So weich es auch ist!</p><p
style="text-align: justify;">Die fortschrittliche Arbeitswelt mit ihren zeitgem&auml;ssen Anspr&uuml;chen ist leider noch nicht &uuml;berall angekommen. Die moderne <a
title="HRM Jobs f&uuml;r Personalprofis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Forschung</a> belegt es schon lange klar, nota bene auch mit empirisch fundierter Datenlage, dass Teilzeit arbeitende Arbeitnehmende nicht leistungsreduzierter arbeiten. <strong>Im Gegenteil: Arbeitgeber, die f&uuml;r den Miterziehungswunsch eines Vaters Verst&auml;ndnis zeigen, k&ouml;nnen bestimmt mehr mit seinem Engagement und seiner Loyalit&auml;t rechnen.</strong> Diese V&auml;ter werden alles tun, um ihr ‚Privileg’ nicht zu gef&auml;hrden. Mit einer pointiert leistungsorientierten Performance werden sie darum bem&uuml;ht sein, das hartn&auml;ckige Vorurteil l&uuml;gen zu strafen.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Kein Arbeitgeber m&ouml;chte r&uuml;ckst&auml;ndig erscheinen.</strong> Moderne Arbeitsformen ziehen gute Leute an. Zwischen Anspruch und Umsetzung klafft jedoch oft eine grosse L&uuml;cke. Der zunehmende Mangel an hoch qualifizierten Arbeitnehmenden wird auch wertkonservative Unternehmen zum Umdenken bringen. Gut ausgebildete V&auml;ter werden dann vielleicht nur noch jene Arbeitgeber ber&uuml;cksichtigen, die gesundes Augenmass beweisen und akzeptieren, dass gemeinsame Familienarbeit nicht eine vor&uuml;bergehende Zeiterscheinung ist, sondern eine Selbstverst&auml;ndlichkeit wird.</p><p
style="text-align: justify;">Die Qualit&auml;tszeitung NZZ, die jung gebliebene alte ‚Zeitungstante der Schweiz, macht zu diesem Thema ein paar interessante Feststellungen, die eigentlich nicht neu sind, aber trotzdem hochinteressant erw&auml;hnenswert bleiben und wieder einmal in Erinnerung gerufen werden m&uuml;ssen.</p><p>Mit dieser <a
title="Banken mit wenig Herz f&uuml;r V&auml;ter" href="http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/banken_mit_wenig_herz_fuer_vaeter_1.12096141.html" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong>LINK</strong></span></a> kommen Sie gleich zum Artikel. Viel Spass beim Lesen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/sind-teilzeit-arbeitende-banker-suspekt-eine-modernistische-betrachtungsweise-die-keine-ist/6068/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ist die Frauenquote eine faule Ausrede oder ein sinnvolles Instrument?</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/ist-die-frauenquote-eine-faule-ausrede-oder-ein-sinnvolles-instrument/5939</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/ist-die-frauenquote-eine-faule-ausrede-oder-ein-sinnvolles-instrument/5939#comments</comments> <pubDate>Wed, 17 Aug 2011 15:09:57 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[Karriere]]></category> <category><![CDATA[Leadership]]></category> <category><![CDATA[60% der Dissertationen in Europa werden von Frauen geschrieben]]></category> <category><![CDATA[Belgien]]></category> <category><![CDATA[Braucht es wirklich eine feste Quote die es den Frauen ermöglicht ihren Weg an die Spitze von Unternehmen zu machen]]></category> <category><![CDATA[Claude Täschler Managing Director Human Resources]]></category> <category><![CDATA[Claus Schreier von der Hochschule Luzern]]></category> <category><![CDATA[credit suisse]]></category> <category><![CDATA[die Frauenförderung ein wichtiger Wettbewerbsfaktor]]></category> <category><![CDATA[die geschlechterspezifischen Unterschiede werden durch Bildung und gesellschaftliche Veränderungen zunehmend relativiert]]></category> <category><![CDATA[Diversity & Inclusion]]></category> <category><![CDATA[Dozentin für Gender und Diversity Management]]></category> <category><![CDATA[eine Frauenquote einzuführen ist eine zutiefst maskuline Reaktion auf die Problematik]]></category> <category><![CDATA[Entscheidungen von Frauen sind im Durchschnitt weniger riskant]]></category> <category><![CDATA[Erfolg dank Vielfalt]]></category> <category><![CDATA[Frankreich]]></category> <category><![CDATA[Frauenanteil]]></category> <category><![CDATA[Frauenquote]]></category> <category><![CDATA[Gender Scorecards]]></category> <category><![CDATA[Gleichstellungs-Controlling]]></category> <category><![CDATA[Guido Schilling und Partner]]></category> <category><![CDATA[Hochschulabsolventinnen]]></category> <category><![CDATA[IBM Schweiz]]></category> <category><![CDATA[IBM Swiss Women’s Leadership Council]]></category> <category><![CDATA[IBM-Personalpolitik]]></category> <category><![CDATA[Innovation]]></category> <category><![CDATA[ist die Frauenquote eine faule Ausrede oder ein sinnvolles Instrument?]]></category> <category><![CDATA[kein Mann möchte ein Quotenmann sein]]></category> <category><![CDATA[McKinsey-Studie]]></category> <category><![CDATA[mehr Frauen in Führungspositionen brauchen]]></category> <category><![CDATA[Monika Joss Geschäftsführerin des Vereins femdat]]></category> <category><![CDATA[Pamela Thomas-Graham]]></category> <category><![CDATA[Professorin Andrea Schenker-Wicki Direktorin Executive MBA an der Universität Zürich]]></category> <category><![CDATA[Professorin Nathalie Amstutz von der Fachhochschule Nordwestschweiz]]></category> <category><![CDATA[Rekrutierung und Beförderung von Frauen in Führungspositionen]]></category> <category><![CDATA[Renate Schubert Professorin für Nationalökonomie an der ETH Zürich]]></category> <category><![CDATA[Risikofreude]]></category> <category><![CDATA[Schreier ist Co-Studienleiter MAS BA Luzern und Dozent für interkulturelles Management]]></category> <category><![CDATA[Stabilität]]></category> <category><![CDATA[Susanne Orozco]]></category> <category><![CDATA[SWLC]]></category> <category><![CDATA[Unternehmenserfolg]]></category> <category><![CDATA[viele Arbeitgeber wünschtn sich Frauen in Führungspositionen]]></category> <category><![CDATA[Wettbewerbsfaktor Weiblichkeit]]></category> <category><![CDATA[wir sollten uns nicht länger den Luxus leisten auf Frauen im Management zu verzichten]]></category> <category><![CDATA[Women Graduate Sales School]]></category> <category><![CDATA[über 50 Prozent der Universitätsdiplome an Frauen vergeben]]></category> <category><![CDATA[Zurückhaltung]]></category> <category><![CDATA[Ämterkumulation und Machtkonzentration]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5939</guid> <description><![CDATA[Sobald mehr Frauen an wesentlichen Entscheidungen im Unternehmen beteiligt sind, l&#228;sst dies durchaus positive R&#252;ckschl&#252;sse auf den Unternehmenserfolg sowie auf die Unternehmenskultur zu. Die Frage ist nur: Braucht es wirklich eine feste Quote, die es den Frauen erm&#246;glicht, ihren Weg an die Spitze von Unternehmen zu machen? (Ein Beitrag von: Sabine Schritt, HR Today) M&#228;nnern [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-5944" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/HR-Today5.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Sobald mehr Frauen an wesentlichen Entscheidungen im Unternehmen beteiligt sind, l&auml;sst dies durchaus positive R&uuml;ckschl&uuml;sse auf den Unternehmenserfolg sowie auf die Unternehmenskultur zu.</strong> Die Frage ist nur: Braucht es wirklich eine feste Quote, die es den Frauen erm&ouml;glicht, ihren Weg an die Spitze von Unternehmen zu machen? (Ein Beitrag von: Sabine Schritt, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>)</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>M&auml;nnern und Frauen grundlegende Eigenschaften zuzusprechen, ist ein Hochseilakt.</strong> Die geschlechterspezifischen Unterschiede werden durch Bildung und gesellschaftliche Ver&auml;nderungen zunehmend relativiert. Trotzdem: Empirischen Befunden zufolge sind Entscheidungen von Frauen im Durchschnitt weniger riskant, aber stabiler und belastbarer als die von M&auml;nnern, jedoch weniger innovativ. Dies gelte auch f&uuml;r Finanzanlagen, sagt Renate Schubert, Professorin f&uuml;r National&ouml;konomie an der ETH Z&uuml;rich. <em><strong>«Je nach Situation und Problem sind eher Risikofreude und Innovation oder Zur&uuml;ckhaltung und Stabilit&auml;t gefragt, sodass eher Frauen oder eher M&auml;nner bessere Entscheidungen treffen»</strong></em>, so Schubert.</p><p><em>«Auf Arbeitgeberseite hat ein Umdenken stattgefunden. Es wird heute kaum noch bestritten, dass wir mehr Frauen in F&uuml;hrungspositionen brauchen»</em>, meint Monika Joss, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin <a
title="Verein femdat" href="http://www.femdat.ch/C13/femdatde/default.aspx" target="_blank">des Vereins femdat</a>. <em>«Bei der Umsetzung hapert es aber noch.»</em> Viele Arbeitgeber w&uuml;nschten sich Frauen in F&uuml;hrungspositionen, doch die Schwierigkeit beginne bereits bei der Rekrutierung. Aufgrund dieser Erfahrung aus Unternehmen hat der Verein die Brosch&uuml;re «Erfolg dank Vielfalt» herausgegeben, die als Leitfaden zur Rekrutierung und Bef&ouml;rderung von Frauen in F&uuml;hrungspositionen dienen soll.</p><p><strong>Wettbewerbsfaktor Weiblichkeit: Wie kann sein Anteil erh&ouml;ht werden?</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Ist-die-Frauenquote-eine-faule-Ausrede-oder-ein-sinnvolles-Instrument.jpg"><img
class="size-full wp-image-5940 aligncenter" title="Ist die Frauenquote eine faule Ausrede oder ein sinnvolles Instrument." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Ist-die-Frauenquote-eine-faule-Ausrede-oder-ein-sinnvolles-Instrument.jpg" alt="Ist die Frauenquote eine faule Ausrede oder ein sinnvolles Instrument." width="460" height="443" /></a>In einer McKinsey-Studie wurde festgestellt, dass Unternehmen, die &uuml;ber einen Frauenanteil von 30 Prozent in F&uuml;hrungspositionen verf&uuml;gen, eine signifikant h&ouml;here Performance aufweisen als Unternehmen mit einem geringeren Frauenanteil. <em>«Was die Studie nicht untersucht hat, ist die Kausalit&auml;t»</em>, gibt Professorin Andrea Schenker-Wicki, Direktorin Executive MBA an der Universit&auml;t Z&uuml;rich, zu bedenken. <em>«Ist diese Performance auf den Frauenanteil zur&uuml;ckzuf&uuml;hren oder sind diese Unternehmen so attraktiv aufgestellt, dass sie vermehrt Frauen anziehen?»</em> Hierzu br&auml;uchte es noch viel mehr Material und analytische Studien.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Die qualifizierten Leute von morgen sind vermehrt Frauen.</strong> 60 Prozent der Dissertationen in Europa w&uuml;rden von Frauen geschrieben, &uuml;ber 50 Prozent der Universit&auml;tsdiplome an Frauen vergeben, so Schenker-Wicki. Viele Frauen finden jedoch nicht den Weg in F&uuml;hrungspositionen. Guido Schilling und Partner untersuchte 2009 zum vierten Mal die Gesch&auml;ftsleitungen der 100 gr&ouml;ssten Unternehmen in der Schweiz. Der Frauenanteil ist mit f&uuml;nf Prozent immer noch auf tiefem Niveau.</p><p
style="text-align: justify;">In Deutschland sieht das Bild laut Deutschem Institut f&uuml;r Wirtschaft (DIW) nicht anders aus. 2,5 Prozent aller Vorstandsmitglieder der 200 gr&ouml;ssten Unternehmen in Deutschland sind Frauen. Das entspricht 21 von 833 Vorstandsposten. Da Frauenf&ouml;rderung ein wichtiger Wettbewerbsfaktor geworden ist, stellt sich die Frage, wie der Frauenanteil langfristig erh&ouml;ht werden kann, inzwischen in vielen Unternehmen. Um den Anteil von Frauen auf allen Ebenen der IBM Schweiz zu erh&ouml;hen, wurde das IBM Swiss Women’s Leadership Council (SWLC) gegr&uuml;ndet. Mitarbeiterinnen und weibliche F&uuml;hrungskr&auml;fte aus allen Unternehmensbereichen arbeiten an Vorschl&auml;gen und Aktionen, um die Gesch&auml;ftsleitung mit konkreten Massnahmen darin zu unterst&uuml;tzen, die Stellung der Frauen im Unternehmen zu st&auml;rken. Die F&ouml;rderung von Frauen ist Bestandteil von «Diversity &amp; Inclusion» innerhalb der IBM-Personalpolitik. Verschiedene Angebote sollen helfen, festgef&uuml;gte Rollenmuster aufzuweichen. Frauen lernen, ihre St&auml;rken gezielt einzusetzen. Mit Hilfe von Gender Scorecards wird quartalsweise &uuml;berpr&uuml;ft und besprochen, wie erfolgreich diese Aktionen sind. Gemessen werden:</p><ul><li>Anteil der Frauen insgesamt,</li><li>Frauen im Management,</li><li>Bef&ouml;rderungen von Frauen und</li><li>Neueinstellungen von Frauen</li></ul><p><strong>«Ein hoher Frauenanteil bringt klare Vorteile f&uuml;r die Credit Suisse»</strong></p><p
style="text-align: justify;">Aber nicht nur Frauen, die bereits im Unternehmen t&auml;tig sind, sollen unterst&uuml;tzt werden. «Es muss uns gelingen, mehr weibliche Nachwuchskr&auml;fte f&uuml;r die IT-Branche zu interessieren und zu gewinnen», sagt Sprecherin Susanne Orozco. So habe IBM Schweiz im Herbst 2008 mit der «Women Graduate Sales School» einen Lehrgang speziell f&uuml;r Hochschulabsolventinnen lanciert. Alle Teilnehmerinnen haben erfolgreich abgeschlossen und sind jetzt in einer Sales Rolle t&auml;tig.</p><p
style="text-align: justify;">Auch die Credit Suisse sieht es als laufende Aufgabe, den Frauenanteil vor allem in F&uuml;hrungspositionen weiter zu erh&ouml;hen: <em><strong>«In jedem anderen Unternehmensbereich arbeiten wir mit Zahlen und Zielen. Warum nicht auch in der Frauenf&ouml;rderung?»</strong></em>, sagt Claude T&auml;schler, Managing Director Human Resources. <em>«Der Frauenanteil im Kader hat in den letzten Jahren konstant zugenommen. Diese Entwicklung wollen wir weiter f&ouml;rdern und wir haben uns daher f&uuml;r den Anteil von Frauen in F&uuml;hrungspositionen wie auch in einzelnen Bereichen der Bank prozentuale Ziele gesetzt.»</em> F&uuml;r T&auml;schler ist klar:</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«Ein hoher Frauenanteil und gut durchmischte Teams bringen klare Vorteile f&uuml;r die Bank. Diese Vielfalt hilft uns, die Bed&uuml;rfnisse unserer Mitarbeitenden und unserer Kunden besser zu verstehen.»</strong></em></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Wettbewerbsfaktor-Weiblichkeit-Wie-kann-sein-Anteil-erh%C3%B6ht-werden.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5943" title="Wettbewerbsfaktor Weiblichkeit: Wie kann sein Anteil erh&ouml;ht werden?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Wettbewerbsfaktor-Weiblichkeit-Wie-kann-sein-Anteil-erh%C3%B6ht-werden.jpeg" alt="Wettbewerbsfaktor Weiblichkeit: Wie kann sein Anteil erh&ouml;ht werden?" width="259" height="194" /></a>Eine Vorreiterin an der Spitze der Credit Suisse ist Pamela Thomas-Graham, die seit Anfang des Jahres global die Leitung des Personalwesens, der Unternehmenskommunikation, der Markenf&uuml;hrung und der Werbung &uuml;bernommen hat. <em>«Eine Frauenquote wird sehr emotional diskutiert, im Unterschied etwa zu regionalen Vertretungen oder Sprachquoten»</em>, sagt Professorin Nathalie Amstutz von der Fachhochschule Nordwestschweiz. Sie ist Dozentin f&uuml;r Gender und Diversity Management und besch&auml;ftigt sich zudem mit Gleichstellungs-Controlling. Viele Organisationen arbeiteten mit eigenen Zielvorgaben. «Dies ist durchaus sehr wirksam, um den Soll-Zustand zu realisieren.» In Norwegen sind b&ouml;rsenkotierte Unternehmen seit Januar 2004 verpflichtet, einen Frauenanteil von 40 Prozent in Verwaltungsr&auml;ten zu gew&auml;hrleisten. Wird diese Auflage nicht erf&uuml;llt, drohen empfindliche Strafen. In Frankreich und Belgien liegen derzeit &auml;hnliche Gesetzesvorschl&auml;ge vor. Amstutz bef&uuml;rwortet ein solches Vorgehen f&uuml;r Verwaltungsr&auml;te innerhalb einer machbaren Frist. Diese haben eine Aufsichtsfunktion und eine klar definierte Rolle. Eine Quote w&uuml;rde sicherstellen, dass Frauen auch in der Wirtschaft vermehrt in zentrale Entscheidungen eingebunden werden.</p><p><strong>Firmen m&uuml;ssen sich fragen: Was macht uns f&uuml;r Frauen attraktiv?</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die aktuelle Frage, wie die Aufsichtsfunktion der Verwaltungsr&auml;te am besten zu leisten ist, stellt sich vor dem Hintergrund von &Auml;mterkumulation und Machtkonzentration. Das Fehlen der Frauen in diesen wichtigen Entscheidungsgremien ist Teil dieses Problems. Vielfalt hinsichtlich Geschlecht, Alter und Erfahrungshintergrund wird wichtiger. Das heisst auch, &uuml;ber die Qualifikationen und Rekrutierungswege f&uuml;r Verwaltungsr&auml;te nachzudenken. Das ist sehr zu begr&uuml;ssen. F&uuml;r Gesch&auml;ftsleitungen allgemein h&auml;lt sie eine Quote nicht f&uuml;r sinnvoll – es sei aber Aufgabe der Verwaltungsr&auml;te, die Gesch&auml;ftsleitungen in diese Richtung zu motivieren.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Frauen nehmen in Familie und Beruf oft verschiedene Rollen ein, was mit einer st&auml;ndigen Verf&uuml;gbarkeit nicht gut vereinbar ist. <strong>Wird es eng, entscheiden sich Frauen h&auml;ufig f&uuml;r die Familie und steigen auf dem Weg nach oben aus dem Beruf aus.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Hier ist auch der Ansatz von Professor Claus Schreier von der Hochschule Luzern. F&uuml;r ihn geht es unter anderem vor allem darum, qualifizierte Frauen im Unternehmen zu halten. Schreier ist Co-Studienleiter MAS BA Luzern und Dozent f&uuml;r interkulturelles Management. <em>«Der Aspekt m&auml;nnlich/weiblich findet sich auch in den Kulturdimensionen wieder.»</em> Die immer noch verbreiteten maskulinen Unternehmensstrukturen m&uuml;ssten sich ver&auml;ndern, damit Frauen ein Umfeld vorf&auml;nden, die ihren Wertvorstellungen entspr&auml;chen. Schreier bemerkt deutliche Unterschiede, wenn Frauen in seinen Kursen vertreten sind. <em><strong>«Das Klima ist ein anderes, als wenn nur M&auml;nner gemeinsam lernen.»</strong></em> Es mache sich in der Sprache bemerkbar, in der Art, wie mit anderen Meinungen umgegangen werde. <strong><em>«Wir sollten uns nicht l&auml;nger den Luxus leisten, auf Frauen im Management zu verzichten.»</em></strong> Gerade in h&ouml;heren F&uuml;hrungsfunktionen, in denen es nicht nur um Organisation gehe, sondern um die F&auml;higkeit, soziale Beziehungen effizient zu managen. Frauen br&auml;chten eine andere Sichtweise in wirtschaftliche Abl&auml;ufe. Das findet laut Schreier in der Wirtschaft noch zu wenig Widerhall.</p><blockquote><p><em><strong>«Eine Frauenquote einzuf&uuml;hren, ist eine zutiefst maskuline Reaktion auf die Problematik.»</strong></em></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Dies w&uuml;rge schnell einmal notwendige Diskussionen ab. F&uuml;r Schreier steht daher die Kommunikation im Vordergrund, auch dar&uuml;ber, was viele Unternehmen gerade f&uuml;r Frauen so unattraktiv mache. Frauen seien nicht mehr bereit, sich zu sehr zu verbiegen und sich den unternehmenskulturellen Spielregeln der M&auml;nner zu unterwerfen. Eine Frauenquote als alleinige Massnahme mache es den maskulin orientierten Unternehmen eher leicht, dann k&ouml;nnten sie hinterher sagen: Wir haben es ja versucht. <em><strong>«Aber mal ehrlich: Ich m&ouml;chte kein Quotenmann sein!»</strong></em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/ist-die-frauenquote-eine-faule-ausrede-oder-ein-sinnvolles-instrument/5939/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Arbeitnehmer von morgen sind flexibler und tragen mehr Verantwortung.</title><link>http://www.personalradar.ch/beruf-und-familie/arbeitnehmer-von-morgen-sind-flexibler-und-tragen-mehr-verantwortung/5501</link> <comments>http://www.personalradar.ch/beruf-und-familie/arbeitnehmer-von-morgen-sind-flexibler-und-tragen-mehr-verantwortung/5501#comments</comments> <pubDate>Mon, 27 Jun 2011 15:08:03 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[aber zu wenig Geld macht unglücklich]]></category> <category><![CDATA[Abwechslung und selbständige Arbeits­einteilung fördern die Zufriedenheit]]></category> <category><![CDATA[alte hierarchische Kontrolle durch betriebliches Aufsichtspersonal]]></category> <category><![CDATA[Anerkennung und Wertschätzung fördern Erfolgserlebnisse]]></category> <category><![CDATA[Arbeit hatte keine Strahlkraft]]></category> <category><![CDATA[Arbeitnehmer von morgen sind flexibler und tragen mehr Verantwortung]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsort]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsstrukturen]]></category> <category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category> <category><![CDATA[arebeit]]></category> <category><![CDATA[Balance zwischen Beruf und Leben geht]]></category> <category><![CDATA[Beitrag für die Qualität des gesamten Lebens]]></category> <category><![CDATA[Berufslaufbahnen unterbrechen]]></category> <category><![CDATA[Berufszeit]]></category> <category><![CDATA[Bibel ist Arbeit die Strafe Gottes für den Sündenfall]]></category> <category><![CDATA[das Einkommen mit grossem Abstand an der Spitze steht]]></category> <category><![CDATA[das familiäre Beziehungsleben im Mittelpunkt]]></category> <category><![CDATA[das lateinische Verb laborare bedeutete ursprünglich leiden]]></category> <category><![CDATA[das zeitliche Zentrum unseres ausserberuflichen Lebens sind unsere Wohnräume]]></category> <category><![CDATA[denn die grosse Mehrheit der Menschen möchte Flexicurity also Flexibilität gepaart mit Sicherheit]]></category> <category><![CDATA[der Wunsch nach Flexibilität]]></category> <category><![CDATA[der Zeit ausserhalb des Berufs]]></category> <category><![CDATA[die Auszeiten für Betreuung oder Bildung nehmen zu]]></category> <category><![CDATA[die Eidgenossen sind die Trendsetter für eine ausbalancierte Qualität des Lebens]]></category> <category><![CDATA[die Erhöhung des 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<category><![CDATA[ein gutes Arbeitsleben]]></category> <category><![CDATA[einkaufen]]></category> <category><![CDATA[erhebliche Verkürzung der Arbeitszeit]]></category> <category><![CDATA[Fernsehen]]></category> <category><![CDATA[finanzielle Wertschöpfung für die restlichen neun Zehntel des Lebens erarbeiten]]></category> <category><![CDATA[flexicurity]]></category> <category><![CDATA[freiere Zeiteinteilung und sinnvolle Nutzung von Arbeitspausen]]></category> <category><![CDATA[Freizeit]]></category> <category><![CDATA[Gehaltskonto]]></category> <category><![CDATA[Geld allein macht nicht glücklich]]></category> <category><![CDATA[Glück und Arbeit beissen sich heute weniger]]></category> <category><![CDATA[grössere Autonomie bei der Arbeitsorganisation]]></category> <category><![CDATA[gutes Einkommen und passende Arbeitszeiten fördern den Fleiss]]></category> <category><![CDATA[häusliche Wachzeit]]></category> <category><![CDATA[Höhe des Gehalts]]></category> <category><![CDATA[immerhin schlafen wir ja auch fast ein Drittel unseres Lebens]]></category> <category><![CDATA[Jahresarbeitszeit]]></category> <category><![CDATA[Karenzzeiten für Betreuung oder Bildung]]></category> <category><![CDATA[Karrierechancen]]></category> <category><![CDATA[Karrierechancen und kollegiale Kommunikation fördern die Motivation]]></category> <category><![CDATA[Kinder erziehen]]></category> <category><![CDATA[kochen]]></category> <category><![CDATA[kontinuierlichen Verlängerung der statistischen Lebenszeit]]></category> <category><![CDATA[Lebenserwartung]]></category> <category><![CDATA[Lebensstandard ist die wichtigste Grundlage für Lebensqualität]]></category> <category><![CDATA[Lebenszeitbudget]]></category> <category><![CDATA[leistungsfördernden Faktoren für das Arbeitsplatz-Profil von morgen]]></category> <category><![CDATA[Medienkonsum]]></category> <category><![CDATA[Mitbestimmung und Weiterbildung fördern die Identifikation mit dem Betrieb]]></category> 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isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5501</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Auch wenn die Arbeitsstrukturen – Arbeitszeit, -ort und -organisation – zunehmend aufweichen, d&#252;rfte es nicht zu einer radikalen Flexibilisierung mit Lebensqualit&#228;tsverlust kommen. Im Gegenteil: Die Mehrheit der Schweizer glaubt, dass sich die Rahmenbedingungen f&#252;r die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit in Zukunft verbessern werden (ein Beitrag von: Reinhold Popp, HR Today). Im privilegierten [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
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src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/KoY0H" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-5508" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/HR-Today7.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Auch wenn die Arbeitsstrukturen – Arbeitszeit, -ort und -organisation – zunehmend aufweichen, d&uuml;rfte es nicht zu einer radikalen Flexibilisierung mit Lebensqualit&auml;tsverlust kommen. Im Gegenteil: <strong>Die Mehrheit der Schweizer glaubt, dass sich die Rahmenbedingungen f&uuml;r die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit in Zukunft verbessern werden</strong> (ein Beitrag von: Reinhold Popp, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Die-Lebenszeit-l&auml;uft-ohnehin-unerbitterlich-ab.-Mal-schneller-mal-langsamer.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5502" title="Die Lebenszeit l&auml;uft ohnehin unerbitterlich ab. Mal schneller, mal langsamer" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Die-Lebenszeit-l&auml;uft-ohnehin-unerbitterlich-ab.-Mal-schneller-mal-langsamer.jpeg" alt="Die Lebenszeit l&auml;uft ohnehin unerbitterlich ab. Mal schneller, mal langsamer" width="225" height="225" /></a><strong>Im privilegierten Mitteleuropa lebt der heutige Durchschnittsmensch etwa 700&#8217;000 Stunden.</strong> H&ouml;chstens 10 Prozent dieses Lebenszeitbudgets verbringt er mit beruflicher Arbeit. Dieser Anteil entspricht einer Vollzeitanstellung in der Dauer von etwa vierzig Jahren. Noch zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts widmete der gr&ouml;sste Teil der Bev&ouml;lkerung mindestens die H&auml;lfte des Lebens dem Beruf. Seither hat sich das Verh&auml;ltnis zwischen der Berufszeit und der Zeit ausserhalb des Berufs in einem fast unglaublichen Ausmass verschoben. Diese Entwicklung verdanken wir vor allem der kontinuierlichen Verl&auml;ngerung der statistischen Lebenszeit sowie zum kleineren Teil auch der erheblichen Verk&uuml;rzung der Arbeitszeit.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Zuk&uuml;nftig wird die Lebensarbeitszeit durch die Erh&ouml;hung des Pensionsalters leicht ansteigen. </strong>Allerdings erh&ouml;ht sich auch die Lebenserwartung, sodass der Anteil der Berufszeit die Zehn-Prozent-Marke nicht &uuml;berschreiten wird. In diesem Zehntel der Lebenszeit m&uuml;ssen wir die finanzielle Wertsch&ouml;pfung f&uuml;r die restlichen neun Zehntel des Lebens erarbeiten. Dies ist wohl auch der Hauptgrund daf&uuml;r, dass wir diesem objektiv kleinen beruflichen Teil des Lebens subjektiv eine so grosse Bedeutung zuschreiben.</p><p><strong>Flexicurity: der Wunsch nach Flexibilit&auml;t, gepaart mit Sicherheit</strong></p><p
style="text-align: justify;">Mindestens 90 Prozent der Lebenszeit werden ausserhalb des Berufs gestaltet. Dieser riesengrosse Teil unseres Zeitbudgets besteht selbstverst&auml;ndlich nicht nur aus Freizeit. Immerhin schlafen wir ja auch fast ein Drittel unseres Lebens und haben ausserhalb des Berufes noch viele weitere wichtige Dinge zu tun, etwa Partnerschaften pflegen, Kinder erziehen, einkaufen, kochen, waschen, putzen.</p><p
style="text-align: justify;">Das zeitliche Zentrum unseres ausserberuflichen Lebens sind unsere Wohnr&auml;ume, in denen wir beachtliche 60 Prozent unserer Lebenszeit verbringen, die H&auml;lfte davon im Bett. In der h&auml;uslichen Wachzeit steht f&uuml;r viele das famili&auml;re Beziehungsleben im Mittelpunkt. <strong>Der &uuml;berwiegende Teil unserer Freizeit ist Konsumzeit</strong>. Immer wichtiger wird der Medienkonsum – von der Unterhaltungselektronik bis hin zum E-Commerce.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>So widmen wir etwa dem Fernsehen im gesamten Lebensverlauf mehr Zeit als der beruflichen Arbeit.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Das positive Image der beruflichen Arbeit ist ein sehr junges Ph&auml;nomen. W&auml;hrend des Grossteils der menschlichen Geschichte hielt sich bei der Masse die Begeisterung f&uuml;r die Arbeit in &uuml;berschaubaren Grenzen, wie ein Blick auf die Sprachgeschichte zeigt: Im Mittelhochdeutschen war «arebeit» das Wort f&uuml;r M&uuml;hsal. Das lateinische Verb «laborare» bedeutete urspr&uuml;nglich leiden. In der Bibel ist Arbeit die Strafe Gottes f&uuml;r den S&uuml;ndenfall. Bis in die Neuzeit hatte Arbeit keine Strahlkraft. Heute leistet die Qualit&auml;t der beruflichen Arbeit jedoch einen wesentlichen Beitrag f&uuml;r die Qualit&auml;t des gesamten Lebens.</p><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Gl&uuml;ck-und-Arbeit-beissen-sich-heute-weniger.-Daf&uuml;r-ist-der-Aufwand-an-Organisation-um-ein-Vielfaches-gestiegen-um-alles-in-den-Griff-zu-bekommen..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5503" title="Gl&uuml;ck und Arbeit beissen sich heute weniger. Daf&uuml;r ist der Aufwand an Organisation um ein Vielfaches gestiegen, um alles in den Griff zu bekommen." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Gl&uuml;ck-und-Arbeit-beissen-sich-heute-weniger.-Daf&uuml;r-ist-der-Aufwand-an-Organisation-um-ein-Vielfaches-gestiegen-um-alles-in-den-Griff-zu-bekommen..jpeg" alt="Gl&uuml;ck und Arbeit beissen sich heute weniger. Daf&uuml;r ist der Aufwand an Organisation um ein Vielfaches gestiegen, um alles in den Griff zu bekommen." width="259" height="194" /></a>Geld allein macht nicht gl&uuml;cklich. Aber zu wenig Geld macht ungl&uuml;cklich.</strong> Lebensstandard ist die wichtigste Grundlage f&uuml;r Lebensqualit&auml;t. Kein Wunder, dass bei repr&auml;sentativen Befragungen &uuml;ber die Kriterien f&uuml;r ein gutes Arbeitsleben das Einkommen mit grossem Abstand an der Spitze steht. Erst beim oberen Einkommenszehntel sinkt die Bedeutung des Geldes zugunsten immaterieller Werte. Aber auch die restlichen 90 Prozent arbeiten nicht nur f&uuml;r die monatliche &Uuml;berweisung auf das Gehaltskonto. Der zukunftsf&auml;hige Mix von subjektiv befriedigenden und objektiv leistungsf&ouml;rdernden Faktoren f&uuml;r das Arbeitsplatz-Profil von morgen l&auml;sst sich folgendermassen zusammenfassen:</p><ul><li>Gutes Einkommen und passende Arbeitszeiten f&ouml;rdern den Fleiss</li><li>Abwechslung und selbst&auml;ndige Arbeits­einteilung f&ouml;rdern die Zufriedenheit</li><li>Anerkennung und Wertsch&auml;tzung f&ouml;rdern Erfolgserlebnisse</li><li>Karrierechancen und kollegiale Kommunikation f&ouml;rdern die Motivation</li><li>Mitbestimmung und Weiterbildung f&ouml;rdern die Identifikation mit dem Betrieb</li></ul><p
style="text-align: justify;">Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit wird wesentlich von den zuk&uuml;nftigen Auspr&auml;gungsformen der so genannten Flexibilisierung der Arbeitswelt beeinflusst. Die Zukunftspessimisten warnen immer wieder vor dem drohenden Verlust der Lebensqualit&auml;t durch eine radikale Flexibilisierung und Deregulierung des Arbeitslebens. <strong>Deutlich wahrscheinlicher ist es, dass auch in Zukunft die Arbeitsorganisation, die Arbeitszeiten und die Arbeitsorte in Form von Kompromissen zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-interessen vereinbart werden.</strong> Denn die grosse Mehrheit der Menschen m&ouml;chte Flexicurity, also Flexibilit&auml;t, gepaart mit Sicherheit.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Arbeitsorganisation: </strong>Organisatorisch betrachtet geht es bei der Flexibilisierung um den weiteren Abbau starrer Arbeitsstrukturen. F&uuml;r eine wachsende Zahl von Arbeitnehmern treten Zielvereinbarungen und die damit verbundene Eigenverantwortung und Selbstkontrolle an die Stelle der alten hierarchischen Kontrolle durch betriebliches Aufsichts-personal. Dadurch entsteht eine gr&ouml;ssere Autonomie bei der Arbeitsorganisation. Gleichzeitig wird damit aber auch die Verantwortung f&uuml;r das Arbeitsergebnis st&auml;rker auf die Arbeitnehmer &uuml;bertragen. Die so genannte unselbst&auml;ndige Erwerbst&auml;tigkeit, die auch zuk&uuml;nftig die dominante Gr&ouml;sse am Arbeitsmarkt bleiben wird, wird also im Innenverh&auml;ltnis immer selbst&auml;ndiger. Die Anzahl der selbst&auml;ndig Erwerbst&auml;tigen im rechtlichen Sinne ist im vergangenen Jahrzehnt nur marginal gewachsen, k&ouml;nnte sich jedoch in mittelfristiger Perspektive vor allem in Form der so genannten Ein-Personen-Unternehmen leicht erh&ouml;hen.</p><p><strong>Die Auszeiten f&uuml;r Betreuung oder Bildung nehmen zu</strong></p><p
style="text-align: justify;"><strong></strong><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Eine-gewisse-Beweglichkeit-ist-heute-auf-dem-Arbeitsmarkt-sehr-gefragt.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5504" title="Eine gewisse Beweglichkeit ist heute auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Eine-gewisse-Beweglichkeit-ist-heute-auf-dem-Arbeitsmarkt-sehr-gefragt.jpeg" alt="Eine gewisse Beweglichkeit ist heute auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt" width="272" height="185" /></a>Flexibler als heute werden zuk&uuml;nftig vor allem die Tagesarbeitszeit und die Wochenarbeitszeit. Denn Dienstleistungen werden immer h&auml;ufiger auch ausserhalb der alten Regelarbeitszeit angeboten werden. <strong>Im Bereich der Lebensarbeitszeit werden Sabbaticals und Karenzzeiten f&uuml;r Betreuung oder Bildung immer h&auml;ufiger die Berufslaufbahnen unterbrechen.</strong> F&uuml;r gr&ouml;ssere Ver&auml;nderungen bei der Jahresarbeitszeit spricht derzeit aber wenig. Eine Verl&auml;ngerung der Urlaubszeiten ist nicht in Sicht. F&uuml;r die Durchrechnung der Arbeitszeit &uuml;ber l&auml;ngere Zeitr&auml;ume gibt es in den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern schon heute viele M&ouml;glichkeiten.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Arbeitsort:</strong> Internet und Telekommunikation erm&ouml;glichen f&uuml;r immer mehr Menschen auch eine r&auml;umliche Flexibilisierung, n&auml;mlich die Kombination von Wohnen und Beruf in den eigenen vier W&auml;nden; frei nach dem Motto: «My home is my office.» Daheim ist manches m&ouml;glich, was im B&uuml;ro oft schwierig ist: konzentriertes und ungest&ouml;rtes Arbeiten, freiere Zeiteinteilung und sinnvolle Nutzung von Arbeitspausen. Bei diesem Zukunftsmodell wird der mit sozialen Kontakten verbundene Teil des Jobs an einem (mobilen) Arbeitsplatz in der Firma ausge&uuml;bt und der individuelle Teil des Berufes online am Schreibtisch zu Hause. Dadurch reduzieren sich auch die Arbeitswege. Diese neue Freiheit wird jedoch schnell zur Falle, wenn die Kompetenzen f&uuml;r die Trennung von Berufs- und Privatleben nicht vorhanden sind. Die berufliche Arbeit kann dann die Betroffenen bis in ihr Schlafzimmer verfolgen und so der Gesundheit schaden.</p><p><strong>Schweizer sind optimistischer als Deutsche und &Ouml;sterreicher</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Ohne-Frauen-geht-gar-nichts.-Das-hat-die-Schweizer-Wirtschaft-schon-lange-erkannt..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5507" title="Ohne Frauen geht gar nichts. Das hat die Schweizer Wirtschaft schon lange erkannt." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Ohne-Frauen-geht-gar-nichts.-Das-hat-die-Schweizer-Wirtschaft-schon-lange-erkannt..jpeg" alt="Ohne Frauen geht gar nichts. Das hat die Schweizer Wirtschaft schon lange erkannt." width="400" height="121" /></a>Das Thema der Vereinbarkeit ist vor allem auch darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass Frauen in den vergangenen vier Jahrzehnten in den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern im Bereich der Bildung eine gigantische Aufholjagd hingelegt haben. Anfang der 1970er-Jahre hatten noch etwa drei F&uuml;nftel der Frauen nur einen Pflichtschulabschluss, heute sind dies h&ouml;chstens 20 Prozent. Bei den Abschl&uuml;ssen an h&ouml;heren Schulen, Hochschulen und Universit&auml;ten haben die jungen Frauen die jungen M&auml;nner bereits &uuml;berholt. Diese Erfolgsstory setzt sich jedoch bisher nur sehr begrenzt in den Karrierechancen und in der H&ouml;he des Gehalts fort.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">F&uuml;r die Zukunft glauben jedoch 75 Prozent der Schweizer und 60 Prozent der Deutschen, dass die immer besser qualifizierten Frauen verst&auml;rkt F&uuml;hrungspositionen &uuml;bernehmen werden. <strong>Nur die &Ouml;sterreicher (48 Prozent) sind skeptisch.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">F&uuml;r die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit hat sich in unserer Umgangssprache der Begriff Work-Life-Balance eingeb&uuml;rgert. Genau genommen ist dieser Begriff falsch. Denn er suggeriert, dass es um eine Balance zwischen Beruf und Leben geht. In Wahrheit ist der Beruf selbstverst&auml;ndlich ein Teil des Lebens und es geht um m&ouml;glichst hohe Lebensqualit&auml;t in allen Bereichen unserer Existenz.</p><p><strong>Werden sich die Rahmenbedingungen f&uuml;r die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit zuk&uuml;nftig verbessern? </strong></p><ul><li>In Deutschland glauben dies nur 41 Prozent der Menschen und</li><li>in &Ouml;sterreich gar nur 31 Prozent.</li><li><strong>Die Schweizer entscheiden sich jedoch mit grosser Mehrheit (64 Prozent) f&uuml;r ein klares Ja.</strong></li></ul><p>Mit diesem positiven Blick in die Zukunft sind die Eidgenossen vielleicht die Trendsetter f&uuml;r eine ausbalancierte Qualit&auml;t des Lebens.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/beruf-und-familie/arbeitnehmer-von-morgen-sind-flexibler-und-tragen-mehr-verantwortung/5501/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Teilzeit f&#252;r M&#228;nner: Bereitschaft und Umsetzung klaffen weit auseinander.</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/teilzeit-fuer-maenner-bereitschaft-und-umsetzung-klaffen-weit-auseinander/4288</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/teilzeit-fuer-maenner-bereitschaft-und-umsetzung-klaffen-weit-auseinander/4288#comments</comments> <pubDate>Mon, 07 Feb 2011 11:32:30 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[ABB Schweiz]]></category> <category><![CDATA[abwesender Ernährervater]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsmodell]]></category> <category><![CDATA[Bank Coop]]></category> <category><![CDATA[Bundesamt für Statistik]]></category> <category><![CDATA[Daniel Huber]]></category> <category><![CDATA[Eveline Erne]]></category> <category><![CDATA[Execuitve Searcher Guido Schilling]]></category> <category><![CDATA[Fachstelle UND]]></category> <category><![CDATA[Freizeit und Arbeit]]></category> <category><![CDATA[fürsorglicher Vater]]></category> <category><![CDATA[Generation Y]]></category> <category><![CDATA[jed höher die Karrierestufe desto weniger Teilzeit]]></category> <category><![CDATA[Matthias Mölleney]]></category> <category><![CDATA[Mogros-Genossenschafts-Bund]]></category> <category><![CDATA[neues Familienbild]]></category> <category><![CDATA[neues Vaterbild]]></category> <category><![CDATA[Schweizerische Nationalfonds]]></category> <category><![CDATA[Swisscom]]></category> <category><![CDATA[Teilzeit und Führungsposition]]></category> <category><![CDATA[Teilzeit und Karriere]]></category> <category><![CDATA[teilzeitarbeit]]></category> <category><![CDATA[Teilzeitwunsch]]></category> <category><![CDATA[UBS]]></category> <category><![CDATA[Vaterrolle und Beruf]]></category> <category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=4288</guid> <description><![CDATA[Nicht immer stimmen Wollen und Tun &#252;berein. Zumindest was den Wunsch nach Teilzeitarbeit betrifft, sind M&#228;nner oft zu wenig «tatkr&#228;ftig». Auch das bestehende System, Vorurteile und Pr&#228;senzdenken verhindern Teilzeitarbeit gerade in den h&#246;heren Etagen. Doch die Zeit arbeitet f&#252;r die j&#252;ngere Generation mit einem neuen Familien- und Vaterbild (ein Beitrag von: Marianne Rupp, HR Today) [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-4308" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/02/logo_hrt.gif" alt="" width="166" height="29" /></a>Nicht immer stimmen Wollen und Tun &uuml;berein. Zumindest was den Wunsch nach Teilzeitarbeit betrifft, sind M&auml;nner oft zu wenig «tatkr&auml;ftig». </strong>Auch das bestehende System, Vorurteile und Pr&auml;senzdenken verhindern Teilzeitarbeit gerade in den h&ouml;heren Etagen. Doch die Zeit arbeitet f&uuml;r die j&uuml;ngere Generation mit einem neuen Familien- und Vaterbild (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Marianne Rupp, HR Today</a>)</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die Anzahl Teilzeit arbeitender M&auml;nner ist gem&auml;ss Bundesamt f&uuml;r Statistik seit 1991 von 77&#8217;000 (Teilzeit von 50 bis 89 Prozent) auf 186&#8217;000  im Jahr 2010 gestiegen. Wie viele davon die Arbeitszeit aus famili&auml;ren Gr&uuml;nden reduzierten, bleibt jedoch offen.</p><blockquote><h2 style="text-align: justify;"><strong>Dennoch: Junge M&auml;nner interessieren sich heute klar mehr f&uuml;r Teilzeitarbeit. </strong></h2></blockquote><p
style="text-align: justify;"><em>«Die sogenannte Generation Y reduziert ihr Pensum gerne zu Gunsten der Familie»</em>, sagt Matthias M&ouml;lleney, Promoter f&uuml;r die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Unternehmen. «<em>Von der mittleren Generation jedoch, so zwischen 30 und 50 Jahren, h&ouml;re ich oft, Teilzeit sei toll, aber f&uuml;r sie gehe es gerade nicht.»</em></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/02/Teilzeit-f&uuml;r-M&auml;nner-Bereitschaft-und-Umsetzung-klaffen-weit-auseinander.gif"><img
class="alignleft size-full wp-image-4289" title="Teilzeit f&uuml;r M&auml;nner - Bereitschaft und Umsetzung klaffen weit auseinander" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/02/Teilzeit-f&uuml;r-M&auml;nner-Bereitschaft-und-Umsetzung-klaffen-weit-auseinander.gif" alt="" width="276" height="183" /></a>Eine ver&auml;nderte Haltung zur Teilzeit stellt auch Daniel Huber fest. Er ist seit 13 Jahren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Fachstelle UND, die sich um Familien- und Erwerbsarbeit f&uuml;r M&auml;nner und Frauen k&uuml;mmert: <em>«Fr&uuml;her wollten die Frauen ihre M&auml;nner dazu bewegen, Teilzeit zu arbeiten. Heute sind ein Drittel unserer Kundschaft M&auml;nner, die ihr Pensum reduzieren wollen und nicht wissen, wie sie es ihrer Arbeitgeberin oder ihrem Arbeitgeber sagen sollen.»</em> Huber stellt fest, dass M&auml;nner mit Teilzeitwunsch dies im Betrieb oft zu wenig einfordern. <em>«Die Motivation zur Stellenreduktion muss f&uuml;r den Mann selber klar sein, er muss wirklich wollen und den Gewinn darin sehen»</em>, sagt der Fachmann. Nur so k&ouml;nne er &uuml;berzeugend argumentieren und darlegen, wie die Arbeit neu zu organisieren ist, damit es f&uuml;r beide Seiten stimmt. Weiter m&uuml;ssen die Anstellungsbedingungen definiert und klar geregelt werden. «Leider wird das h&auml;ufig vernachl&auml;ssigt», weiss Huber. Nicht selten werde nur die Arbeitszeit reduziert, die Arbeit bleibe mehr oder weniger die gleiche – was &uuml;ber kurz oder lang zum Scheitern verurteilt ist. <em>«Es heisst dann, Teilzeit funktioniere nicht, und die M&auml;nner stocken ihr Pensum wieder auf»</em>, sagt Huber. UND hat daher Checklisten entwickelt, die zeigen, welche Punkte f&uuml;r eine gelungene Teilzeitarbeit ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;ssen. Ebenso stellt Huber fest, dass die M&auml;nner in den Unternehmen generell wenig Privates austauschen, geschweige denn &uuml;ber Teilzeitw&uuml;nsche reden. <em>«Sie sind jeweils richtig erleichtert, wenn sie erfahren, dass andere genau dieselben Anliegen haben und man gemeinsam dar&uuml;ber reden und L&ouml;sungen suchen kann.»</em></p><p><strong>Je h&ouml;her die Karrierestufen, desto weniger Teilzeit</strong></p><p
style="text-align: justify;">Wie eine k&uuml;rzlich erschienene Studie des Schweizerischen Nationalfonds zeigt, ist das Bild von Vaterschaft im Umbruch: Alle dort interviewten M&auml;nner lehnen die Figur des «abwesenden Ern&auml;hrervaters» ab und wollen gen&uuml;gend Zeit f&uuml;r die Familie haben und ihren Kindern ein pr&auml;senter, f&uuml;rsorglicher Vater sein. Die Bereitschaft daf&uuml;r, ein anderes Arbeitsmodell zu finden, ist da – <em>«in der Umsetzung ist bis jetzt noch nicht so viel gelaufen, das braucht noch etwas Zeit»,</em> sagt Huber. Auch M&ouml;lleney spricht von Lippenbekenntnissen und mangelnder Umsetzung, denn <strong>«Teilzeitarbeit gilt immer noch als Karrierekiller».</strong></p><p
style="text-align: justify;">Das d&uuml;rfte wohl einer der Gr&uuml;nde sein, warum Teilzeit auf  h&ouml;heren Etagen wenig bis gar nicht verbreitet ist. Auf die Frage, wie viele M&auml;nner auf der obersten Gesch&auml;ftsleitungsebene Teilzeit arbeiten, antworten einige der grossen Unternehmen wie Swisscom, UBS, ABB Schweiz, Migros-Genossenschafts-Bund einstimmig: keine. Auch der Executive Searcher Guido Schilling erkl&auml;rt, dass er in den letzten zehn Jahren nie eine Teilzeitstelle zu besetzen hatte und auch nie danach gefragt wurde. Dasselbe sagt ein anderer Executive Searcher, der anonym bleiben will, und doppelt nach: <strong><em>«Vom Rekrutieren her ist man nicht offen f&uuml;r Teilzeit. Ich w&uuml;rde auch nie danach fragen, sonst w&uuml;rde ich mich disqualifizieren. Die Unternehmen brauchen jemanden, der durchgehend pr&auml;sent ist.»</em></strong> Dass er selber, Vater von zwei kleinen Kindern auch «nur» 90 Prozent arbeitet, legt er gegen&uuml;ber seinen Kunden nicht offen. <em>«Als Berater muss man immer verf&uuml;gbar sein. Ich kann nicht sagen, heute Nachmittag bin ich bei den Kindern, das w&uuml;rde auf Unverst&auml;ndnis stossen.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Ist das wirklich so? Zwar fehle heute noch die allgemeine Akzeptanz von Teilzeit auf F&uuml;hrungsebene, sagt M&ouml;lleney. Aber: <em>«Eine F&uuml;hrungskraft ist nie immer verf&uuml;gbar. Ob ein Chef auf einer Halbleiterkonferenz in Japan ist und nur in Notf&auml;llen zu erreichen oder ob er seine Kinder betreut und nur in Notf&auml;llen erreicht werden kann, ist f&uuml;r den Mitarbeiter egal.»</em> Und ein Chef, der sich um seine Kinder k&uuml;mmert, bedeute heute keinen Statusverlust mehr, sondern werde von j&uuml;ngeren Leuten positiv bewertet, weiss M&ouml;lleney. Trotzdem: <strong><em>«Heutzutage muss man zuerst noch beweisen, dass der GL-Job auch mit anderen T&auml;tigkeiten kombinierbar ist.»</em></strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/02/Der-Tag-hat-ohnehin-nur-24-Stunden.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-4296" title="Der Tag hat ohnehin nur 24 Stunden" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/02/Der-Tag-hat-ohnehin-nur-24-Stunden.jpeg" alt="" width="277" height="182" /></a><a
title="HRM Stellen" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">Ein kreatives HR</a> kann dazu einiges beitragen. M&ouml;lleney selber hat als HR-Leiter bei der Swissair die Initiative gestartet, den GL-Mitgliedern Lehrauftr&auml;ge an Fachhochschulen oder Universit&auml;ten zu beschaffen und sie so dazu zu bewegen, vertraglich auf Teilzeit zur&uuml;ckzugehen. Leider konnte die Initiative nicht mehr durchgef&uuml;hrt werden, da die Fluggesellschaft ihren Betrieb einstellte. Ein anderer Weg w&auml;re gem&auml;ss dem Fachmann, wenn all diejenigen, die mehrere Verwaltungsrats-)Mandate innehaben – <em>«und praktisch sowieso Teilzeit arbeiten» </em>– ihren offiziellen Hauptjob auf 80 Prozent k&uuml;rzen w&uuml;rden. <em>«Sobald sich Teilzeit auf der F&uuml;hrungsebene etabliert hat, ist es nicht mehr weit, bis jemand aus famili&auml;ren Gr&uuml;nden k&uuml;rzertritt»</em>, sagt M&ouml;lleney. <em>«Wichtig sind Vorbilder, authentische Aussagen von Leuten, die Teilzeit arbeiten und dazu stehen.»</em></p><p><strong>Der Arbeitsmarkt wird es selber regeln</strong></p><p
style="text-align: justify;">Zwar nimmt auch bei der Bank Coop die Teilzeitarbeit gegen oben klar ab, tendenziell jedoch sei das Bed&uuml;rfnis nach reduzierter Arbeitszeit sowohl bei j&uuml;ngeren wie auch bei &auml;lteren Mitarbeitenden gewachsen, wie Eveline Erne sagt. Als Leiterin HR Operations ist sie die treibende Kraft hinter etlichen Massnahmen, die zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen und dem Finanzinstitut eine Auszeichnung f&uuml;r seine familienfreundliche Unternehmenspolitik eingebracht haben. Heute arbeiten rund 10 Prozent  der M&auml;nner Teilzeit, im mittleren Management sind es 28 Prozent (2004: 13 Prozent). Sowohl Huber wie auch M&ouml;lleney best&auml;tigen, dass vor allem M&auml;nner des unteren und mittleren Managements an Teilzeit interessiert sind. Die Bank Coop liegt ganz im Trend. Theoretisch sei bei ihnen Teilzeit auf allen Stufen m&ouml;glich, sagt Erne, und die Stellen werden wenn m&ouml;glich immer zwischen 80 und 100 Prozent ausgeschrieben. Auf der obersten Gesch&auml;ftsleitungsebene arbeite aber niemand Teilzeit. <em>«Ich glaube, das Bed&uuml;rfnis ist nicht da»</em>, sagt Erne. <em><strong>«Altersm&auml;ssig sind dort alles Leute, die &auml;ltere Kinder haben und die sich stark mit dem Job identifizieren.»</strong></em> F&uuml;r die HR-Fachfrau ist Teilzeitarbeit zwar ein wichtiges Mittel, aber nicht auf allen Stufen und nicht in allen Lebensphasen. Gerade auf GL-Stufe sei nicht Teilzeit matchentscheidend, sagt Erne, sondern dass die Leute <em>«dort oben»</em> eine gute Work-Life-Balance leben und offen sind f&uuml;r andere Lebens- und Arbeitsmodelle.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Nicht jeder soll Teilzeit arbeiten m&uuml;ssen, aber wer will, der sollte die M&ouml;glichkeit dazu haben. </strong>Denn Teilzeitarbeit ist nicht nur f&uuml;r die Lebensbalance gut, sie erm&ouml;glicht auch andere Erfahrungen, neue Impulse und Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung – was den Arbeitgebern zugute kommt.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Und Unternehmen, die Teilzeit anbieten, haben im Personalmarketing klare Vorteile: Arbeitnehmende achten vermehrt auf die Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Freizeit.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Eine Befragung von Universum unter 7740 Studierenden in der Schweiz zeigte, dass unter neun Karriere­zielen mehr als die H&auml;lfte (55 Prozent) der Studierenden die Work-Life-Balance als den wichtigsten Faktor zur Wahl des ersten Arbeitgebers genannt haben. Die Wirtschaft wird  nicht auf diese Leute verzichten k&ouml;nnen.</p><p><em>«Die Unternehmen setzen sich oft zu reaktiv mit den gesellschaftlichen Trends auseinander»</em>, sagt Guido Schilling. <em>«Die demografische Entwicklung zeigt, dass immer weniger junge Leute auf den Markt kommen, und Fachkr&auml;ftemangel haben wir schon. Die Unternehmen m&uuml;ssen also kreativ werden, wenn sie die f&uuml;r sie besten Leute rekrutieren und vor allem auch halten wollen.»</em></p><p><strong>So gesehen stehen die Chancen gut, dass Teilzeitarbeit in Zukunft auf allen Stufen nicht nur m&ouml;glich ist, sondern auch gelebt wird.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/teilzeit-fuer-maenner-bereitschaft-und-umsetzung-klaffen-weit-auseinander/4288/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Potenzialtr&#228;gerinnen: Talente im Labyrinth.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/potenzialtraegerinnen-talente-im-labyrinth/3731</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/potenzialtraegerinnen-talente-im-labyrinth/3731#comments</comments> <pubDate>Thu, 09 Dec 2010 08:50:23 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[Karriere]]></category> <category><![CDATA[Leadership]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Alice H. Eagly]]></category> <category><![CDATA[alle reden von Frauenförderung und keiner tut was]]></category> <category><![CDATA[bewerben]]></category> <category><![CDATA[bewerber]]></category> <category><![CDATA[bewerbung]]></category> <category><![CDATA[bewerbungen]]></category> <category><![CDATA[blind bewerbung]]></category> <category><![CDATA[blindbewerbung]]></category> <category><![CDATA[blindbewerbungen]]></category> <category><![CDATA[brandeins Neuland]]></category> <category><![CDATA[CEO Loosli bei Coop]]></category> <category><![CDATA[Chairman or chairwoman]]></category> <category><![CDATA[chef]]></category> <category><![CDATA[chefin]]></category> <category><![CDATA[Coop und Loosli]]></category> <category><![CDATA[Coop-Chef Loosli]]></category> <category><![CDATA[cv]]></category> <category><![CDATA[der Anteil der Frauen in der Geschäftsleitungen ist unverändert]]></category> <category><![CDATA[Ellen MacArthur]]></category> <category><![CDATA[Evelyne Binsack]]></category> <category><![CDATA[Frau als CEO]]></category> <category><![CDATA[Frau als Chairman]]></category> <category><![CDATA[Frau als Chairwoman]]></category> <category><![CDATA[Frau als Chief Executive Officier]]></category> <category><![CDATA[Frau als Chief Operating Officer]]></category> <category><![CDATA[Frau als COO]]></category> <category><![CDATA[Frau als President]]></category> <category><![CDATA[Frauen in die Chefetage]]></category> <category><![CDATA[Frauenförderung]]></category> <category><![CDATA[Förderung von Frauen]]></category> <category><![CDATA[Gabriele Fischer von brandeins]]></category> <category><![CDATA[Glasdecke]]></category> <category><![CDATA[Gudela Grote Professorin für die Arbeits- und Organisationspsychologie an der ETH Zürich]]></category> <category><![CDATA[Handelszeitung vom Mai 2008]]></category> <category><![CDATA[Harvard Business Review]]></category> <category><![CDATA[initiativ bewerbung]]></category> <category><![CDATA[initiativbewerbung]]></category> <category><![CDATA[initiativbewerbungen]]></category> <category><![CDATA[Kurzbewerbung]]></category> <category><![CDATA[kurzbewerbungen]]></category> <category><![CDATA[Lebenslauf]]></category> <category><![CDATA[Linda L. Carli]]></category> <category><![CDATA[Louanne Brizendine]]></category> <category><![CDATA[online bewerbung]]></category> <category><![CDATA[onlinebewerbung]]></category> <category><![CDATA[President]]></category> <category><![CDATA[Spontanbewerbung]]></category> <category><![CDATA[Spontanbewerbungen]]></category> <category><![CDATA[spontane Bewerbung]]></category> <category><![CDATA[stellenbewerbung]]></category> <category><![CDATA[Talente im Labyrinth]]></category> <category><![CDATA[Through thelabyrinth]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=3731</guid> <description><![CDATA[Was bringt Frauen in die Chefetagen? Was h&#228;lt sie davon ab? Seit Jahrzehnten gibt es wenige &#252;berzeugende Erkl&#228;rungen und noch weniger Patentrezepte. Ein Kaleidoskop von Einsichten von Expertinnen aus den USA und Deutschland (ein Beitrag von: Katrin Piazza, HR Today). Wir singen jetzt ein Lied, das alle kennen. Die erste Strophe stimmt – stellvertretend f&#252;r [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Was bringt Frauen in die Chefetagen?</strong> Was h&auml;lt sie davon ab? Seit Jahrzehnten gibt es wenige &uuml;berzeugende Erkl&auml;rungen und noch weniger Patentrezepte. Ein Kaleidoskop von Einsichten von Expertinnen aus den USA und Deutschland (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Katrin Piazza, HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Es-spielt-immer-die-gleiche-Musik.....jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-3748" title="Es spielt immer die gleiche Musik...." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Es-spielt-immer-die-gleiche-Musik.....jpeg" alt="" width="246" height="142" /></a>Wir singen jetzt ein Lied, das alle kennen. <strong>Die erste Strophe </strong>stimmt – stellvertretend f&uuml;r viele andere Schweizer CEOs – Coop-Chef Loosli im Interview mit der «Handelszeitung» im Mai 2008 an: <em>«Bei Neubesetzungen hat in den letzten Jahren keine Kandidatin mit der zum Jobprofil passenden Qualifikation zur Verf&uuml;gung gestanden.» </em><strong>Bei der zweiten Strophe</strong> unterst&uuml;tzen ihn alle Personalverantwortlichen: <em>«Auf der zweiten und dritten F&uuml;hrungsebene haben wir viele Frauen.» </em><strong>Dann kommt der Refrain</strong>, in den wir alle einstimmen, weil wir Text und Melodie l&auml;ngst auswendig kennen: <em>«Es gibt zu wenig Frauen in den F&uuml;hrungspositionen, man sollte sie f&ouml;rdern, sie sollten aber auch wollen, und in Zukunft sind keine nennenswerten Fortschritte absehbar.»</em></p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Man sollte die Frauen f&ouml;rdern, man sollte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, man sollte steuerliche Anreize schaffen f&uuml;r die Berufst&auml;tigkeit der Frauen – man sollte… All dies sollte man schon seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten. Bloss: Es tut sich kaum etwas.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Daf&uuml;r werden die Ergebnisse von Studien, Erhebungen und Umfragen Mantra-artig wiederholt, als k&ouml;nnte man es nicht glauben und m&uuml;sste es immer wieder best&auml;tigt sehen: Der Anteil der Frauen in den Gesch&auml;ftsleitungen steht unver&auml;ndert bei ungef&auml;hr 4 Prozent. Wohl gibt es hier und dort leichte Ver&auml;nderungen, minime Schwankungen, doch grunds&auml;tzlich gilt: Es bleibt alles beim Alten.</p><p><strong>Geheime Vermutungen wissenschaftlich abgesichert</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Nicht-jede-weibliche-Karriere-ist-ein-ungehindertes-Durchstarten.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-3752" title="Nicht jede weibliche Karriere ist ein ungehindertes Durchstarten" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Nicht-jede-weibliche-Karriere-ist-ein-ungehindertes-Durchstarten.jpeg" alt="" width="176" height="124" /></a>Warum sind so wenig Frauen Chefin? Auch daf&uuml;r werden immer wieder Erkl&auml;rungen angeboten – wissenschaftliche und weniger wissenschaftliche. In letzter Zeit wieder h&auml;ufiger zu h&ouml;ren – vorweg aus Amerika – sind die Biologinnen und Neurologinnen, die Unterschiede zwischen Mann und Frau gerne mit genetischer Determination und &Auml;hnlichem zu zementieren versuchen. Solange sie sich darauf beschr&auml;nken, uns zu erkl&auml;ren, weshalb Frauen  nicht einparken k&ouml;nnen und M&auml;nner nie nach dem Weg fragen, sind sie ja ganz am&uuml;sant – sie f&uuml;hren aber nicht weiter in der Debatte.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>«M&auml;nnliche und weibliche Gehirne weisen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede auf»</strong>, stellte vor kurzem die ame­rikanische Neuropsychiaterin Louanne Brizendine in der Online-Ausgabe der «Harvard Business Review» klar und segnete verdankenswerterweise unsere eigenen geheimen Vermutungen endlich wissenschaftlich ab. Ihrer messerscharfen Folgerung stimmt man ebenfalls gerne zu: <strong>«Die ber&uuml;hmte  Glasdecke hat nichts zu tun mit nackter Intelligenz.» </strong></p><p
style="text-align: justify;">Haben wir es nicht immer schon vermutet? Immerhin: Ihre Variante der biologischen Erkl&auml;rung ist interessanter als andere, weil sie ausnahmsweise nicht die Betonierung des Status quo bezweckt. Im Gegenteil: Brizendine plant die Revolution und will die traditionellen Karrierewege auf den Kopf stellen. F&uuml;r sie ist n&auml;mlich der Zeitpunkt, zu dem Karrieren in der Regel an Dynamik gewinnen, der B&ouml;sewicht, der denjenigen Frauen im (Karriere-)Weg steht, die sich zutrauen, Familie und Beruf gleichzeitig zu managen: <em><strong>«Typischerweise erfolgt der Ruf in die h&ouml;here Gesch&auml;fts­leitung in den fr&uuml;hen Vierzigern, wenn Manager gen&uuml;gend Erfahrungen gesammelt haben, um solche Positionen auch effektiv bekleiden zu k&ouml;nnen.»</strong></em> Zu diesem Zeitpunkt h&auml;tten aber M&uuml;tter – selbst wenn sie perfekte Organisationstalente sind und sich professionelle Unterst&uuml;tzung leisten k&ouml;nnen – zweierlei zu verkraften: die Hauptlast der Familie, mit der ihre m&auml;nnlichen Kollegen h&ouml;chstens am Rande und indirekt konfrontiert seien: pubertierende, unvorhersagbare Teenager, gepaart mit den eigenen hormonellen Ver&auml;nderungen der Frau in den F&uuml;nfzigern.</p><p><strong>Ruhiges Pl&auml;tzchen statt Chefsessel?</strong></p><p
style="text-align: justify;"><em>«Menschen, die mit erh&ouml;htem Level von Unvorhersagbarkeit zu tun haben, neigen weniger dazu, einen Job anzunehmen, bei dem dieser Level noch erh&ouml;ht wird.» </em>Anders gesagt: Ab dem Alter von f&uuml;nfzig zieht die Mutter ein ruhiges Pl&auml;tzchen dem Chefsessel vor? Will Brizendine die Damenwelt vielleicht doch wieder aus biologischen Gr&uuml;nden aufs Abstellgleis schieben? Wie auch immer – recht hat sie, wenn sie behauptet, dieselben Frauen w&uuml;rden die Berufung in die Gesch&auml;ftsleitung mit Freude und Gelassenheit angehen, wenn sie nur ein paar Jahre sp&auml;ter k&auml;me, beispielsweise in den fr&uuml;hen F&uuml;nfzigern. Doch: <em>«Leider haben die Unternehmen dann meist bereits die n&auml;chste Generation von potenziellen F&uuml;hrungskr&auml;ften im Auge.» </em>Brizendines Einwand mag als Diskussionsbeitrag gelten, wenn man angesichts der hiesigen Verh&auml;ltnisse allerdings versucht ist, resigniert abzuwinken.</p><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.neuland.brandeins.de/magazin/aktuelle-ausgabe.html"><img
class="alignleft size-full wp-image-3754" title="brandeins" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/brandeins.gif" alt="" width="274" height="27" /></a>«Wir lamentieren immer an der gleichen Stelle und blicken immer auf die gleichen Details»</strong>, bemerkte zu diesem Thema aber einmal treffend Gabriele Fischer, Gr&uuml;nderin, Herausgeberin und Chefredakteurin des f&uuml;r seine Frechheit bekannten deutschen <a
title="brandeins" href="http://www.neuland.brandeins.de/magazin/aktuelle-ausgabe.html" target="_blank">Wirtschaftmagazins «brandeins»</a> und fragte:</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>«In welchen Bereichen unserer Gesellschaft macht es &uuml;berhaupt noch Sinn, nach Frauen und M&auml;nnern zu trennen?» </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Haben nicht Extrem-Bergsteigerinnen wie Evelyne Binsack, Einhand-Seglerinnen wie Ellen MacArthur und zahllose Frauen in Forschung, Politik und Wirtschaft l&auml;ngst und immer wieder bewiesen, dass in den allermeisten T&auml;tigkeitsgebieten die individuellen und pers&ouml;nlichen Charaktermerkmale – allen voran Mut, Willensst&auml;rke und Beharrlichkeit – sehr viel st&auml;rker ins Gewicht fallen als das Geschlecht? «Der Geschlechterunterschied ist nicht mehr das Thema», behauptet Fischer denn auch forsch: «In Zukunft werden sich die Menschen im Beruf und in der Gesellschaft nicht nach m&auml;nnlich und weiblich unterscheiden, sondern nach ver&auml;nderungswillig und ver&auml;nderungsresistent.»</p><p><strong>Nicht Glasdecke, sondern Labyrinth</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://hbr.org/"><img
class="alignleft size-full wp-image-3755" title="Harvard Business Review" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Harvard-Business-Review.jpeg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ver&auml;nderung an unerwartetem Ort fordern die Professorinnen und Co-Autorinnen des Buches «Through the Labyrinth», Alice H.Eagly und Linda L.Carli, wiederum in der Online-Ausgabe der «Harvard Business Review»: Sie wollen den Gebrauch der Bilder, der Namen f&uuml;r das Problem revolutionieren. Dieses, das bestreiten die beiden Damen nicht, l&auml;sst sich klar benennen: Es gibt zu wenig Frauen in den Chefetagen. Selbst im fortschrittlichen Amerika werden lediglich 6 Prozent der Titel wie Chairman, President, Chief Executive Officer und Chief Operating Officer –mithin also die lukrativsten Jobs! – von Frauen gehalten. Nur 2 Prozent der CEOs sind Frauen und nur 15 Prozent der Sitze in den Verwaltungsr&auml;ten werden von Frauen besetzt. Haupts&uuml;nder f&uuml;r Eagly und Carli ist der Begriff «Glasdecke». Zwar sei er, als er 1986 im «Wall Street Journal» zum ersten Mal verwendet wurde, tats&auml;chlich so einleuchtend gewesen, dass er &uuml;berall aufgegriffen wurde.</p><p
style="text-align: justify;">Dieses Bild treffe heutzutage nicht mehr zu, meinen Eagly und Carli, beschreibe es doch eine absolut wirkende Barriere auf einem spezifischen hohen Niveau in der Organisation. <em>«Die Tatsache, dass es weibliche CEOs, Universit&auml;tspr&auml;sidentin­nen und  Gouverneurinnen gibt, beweist aber, dass dies nicht stimmt.»</em> Ausserdem vermittle der Begriff den Eindruck, dass M&auml;nner und Frauen die gleichen Chancen h&auml;tten, Einstiegs- und mittlere Kaderpositionen zu erreichen – was ebenfalls nicht stimme. Das Bild der transparenten Glasscheibe suggeriere auch, Frauen w&uuml;rden in Bezug auf ihre M&ouml;glichkeiten get&auml;uscht, dass sie also die Barriere von Weitem nicht sehen k&ouml;nnten. «<em>Aber viele Hindernisse auf dem Weg sind alles andere als subtil»</em>, konstatieren die streitbaren Professorinnen und f&uuml;gen hinzu: «Am schlimms­ten ist, dass das Bild der Glasdecke – ein einziges, unver&auml;nderbares Hindernis – der Komplexit&auml;t und der Vielfalt der Herausforderungen nicht gerecht wird, der Frauen in ihrer F&uuml;hrungskarriere begegnen.»</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>In Wahrheit w&uuml;rden Frauen n&auml;mlich nicht auf den letzten Stufen einer Karrie­releiter abgelehnt, sondern sie verschw&auml;nden in verschiedener Anzahl an sehr vielen verschiedenen Punkten auf diesem Weg. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Ein sehr viel besseres Bild, um zu beschreiben, was Frauen in ihrer beruflichen Karriere begegnet, sei deshalb das Labyrinth. Es versinnbildlicht eine komplexe Reise zu einem Ziel, um das es sich zu k&auml;mpfen lohnt. <em>«Der Weg durch ein Labyrinth ist nicht einfach oder direkt, sondern er verlangt Ausdauer, Wachsamkeit und eine umsichtige Analyse der R&auml;tsel, die einem begegnen.» </em>F&uuml;r Frauen, die den Weg zur Spitze gehen m&ouml;chten, gibt es gangbare Wege, aber sie sind voller Umwege und Kurven, teilweise erwartet, teilweise unerwartet. Aus der Tatsache, dass alle ­Labyrinthe ein Zentrum h&auml;tten, meinen die Autorinnen, verstehe sich von selbst, dass der Weg gangbar ist. Kommt es wirklich auf die Bilder an, die wir in der Alltagskommunikation verwenden? Ja, meinen Eagly und Carli, denn von den Bildern w&uuml;rden Personalinstrumente wie Mentorin, Nachfolgepools – anders gesagt: Investitionen – abgeleitet. Aus der falschen Diagnose resultierten aber bekanntlich auch die falschen L&ouml;sungen.</p><p><strong>Viele, manchmal schmerzhafte Kompromisse</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.executive-search-basel.ch"><img
class="size-full wp-image-3758 alignright" title="Nicht jeder roter Teppich ist schon ausgerollt..." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Nicht-jeder-roter-Teppich-ist-schon-ausgerollt....jpeg" alt="" width="259" height="194" /></a>Den Anspruch, dass man ihr einen roten Teppich in Richtung Chefetage ausrollt, bloss, weil sie eine Frau ist, wird kaum eine Berufst&auml;tige haben, die bereits eine F&uuml;hrungsposition erreicht hat. Warum auch? Sehr viel befriedigender ist doch, an Qualifikationen, F&auml;higkeiten und der Pers&ouml;nlichkeit gemessen zu werden. Um sich mit den Karrierechancen jedoch nicht auch gleich ein erh&ouml;htes Risiko auf Burn-out, Herzinfarkt oder andere stressbedingte Krankheiten einzuhandeln, sollten sich Frauen verabschieden vom Anspruch, als Einzelk&auml;mpferinnen in allen Disziplinen Olympiast&auml;rke zu erreichen. Gudela Grote, Professorin f&uuml;r Arbeits- und Organisationspsychologie an der ETH Z&uuml;rich, brachte es im Interview mit der «NZZ» auf den Punkt, als sie auf die Frage, wie sie ihre pers&ouml;n­liche Work-Life-Balance sicherstelle, antwortete: <strong><em>«Mit vielen, manchmal schmerzhaften Kompromissen.»</em> Eine Antwort, die von so manchem m&auml;nnlichen Manager ebenfalls zu h&ouml;ren ist.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/potenzialtraegerinnen-talente-im-labyrinth/3731/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>«Es wird immer behauptet, die Kinder kommen zuerst, doch das stimmt nicht».</title><link>http://www.personalradar.ch/beruf-und-familie/es-wird-immer-behauptet-die-kinder-kommen-zuerst-doch-das-stimmt-nicht/2293</link> <comments>http://www.personalradar.ch/beruf-und-familie/es-wird-immer-behauptet-die-kinder-kommen-zuerst-doch-das-stimmt-nicht/2293#comments</comments> <pubDate>Sat, 05 Jun 2010 16:02:53 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Eltern]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Elternschaft]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Kinder]]></category> <category><![CDATA[Cahterin Mühlemann]]></category> <category><![CDATA[Karriere]]></category> <category><![CDATA[Kinder und Karriere]]></category> <category><![CDATA[MTV]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=2293</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Eine steile Karriere – ein &#252;berraschender R&#252;ckzug. Catherine M&#252;hlemann hat von 2001 bis 2008 als Direktorin von MTV Central j&#228;hrliche Wachstumsraten in zweistelliger H&#246;he erzielt und mehrere Hundert Mitarbeitende gef&#252;hrt. Im Gespr&#228;ch mit HR Today zeigt sich weniger die dynamische Top-Managerin als vielmehr die nachdenkliche Gesch&#228;fts­frau, die Beruf und Familie vereinen will. «M&#252;tter sind [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/7z5U3" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Eine steile Karriere – ein &uuml;berraschender R&uuml;ckzug. </strong>Catherine M&uuml;hlemann hat von 2001 bis 2008 als Direktorin von MTV Central j&auml;hrliche Wachstumsraten in zweistelliger H&ouml;he erzielt und mehrere Hundert Mitarbeitende gef&uuml;hrt. Im Gespr&auml;ch mit HR Today zeigt sich weniger die dynamische Top-Managerin als vielmehr die nachdenkliche Gesch&auml;fts­frau, die Beruf und Familie vereinen will. <strong>«M&uuml;tter sind die besseren Managerinnen»</strong>, sagt sie, gewohnt provokativ (ein Beitrag von:<a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank"> Katrin Piazza, HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Der Auftritt, obwohl alles andere als einstudiert, ist b&uuml;hnenreif: grazil steigt Catherine M&uuml;hlemann die Wendeltreppe hinunter, die die beiden obersten Stockwerke des Swisscom Tower am Z&uuml;rcher Escher-Wyss-Platz verbindet. Sie wirkt, als w&auml;ren verglaste R&auml;ume, atemberaubende Aussichten und Schwindel erregende H&ouml;hen ihr nat&uuml;rlicher Lebensraum. Ihr H&auml;ndedruck ist kr&auml;ftig, das L&auml;cheln herzlich, doch wer sie bisher noch nie gesehen, lediglich &uuml;ber sie gelesen hat, d&uuml;rfte von ihrer Erscheinung &uuml;berrascht sein. F&uuml;r eine Managerin, die als Motto <em>«be different!»</em> gew&auml;hlt hat und die von sich selbst sagt, sie provoziere gerne, wirkt die zierliche Person im dunkelblauen Zweiteiler geradezu unauff&auml;llig. Von der Lust an der Provokation zeugen h&ouml;chstens ihre Schuhe: kn&ouml;chelhohe himmelblaue Turnschuhe, f&uuml;r die im Moment jeder weibliche Teenager brennt.</p><p
style="text-align: center;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/06/Kinder1.jpeg"><img
class="aligncenter size-full wp-image-2295" title="Kinder" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/06/Kinder1.jpeg" alt="Kinder" width="330" height="316" /></a></p><p><strong>Kritik nicht zu pers&ouml;nlich nehmen</strong></p><p
style="text-align: justify;">Als «k&uuml;hl und klar» wird sie irgendwo beschrieben, vielleicht in einem der zahllosen Artikel &uuml;ber sie oder im eigenen Wikipedia-Eintrag, wo ihre bisherigen Erfolge dokumentiert werden. Diese sind umso erstaunlicher, als sie anf&auml;nglich gar nicht so recht wusste, wohin die Reise eigentlich gehen sollte. «<em>Ich wusste nur, dass ich nicht in die Medien will»</em>, erinnert sie sich und lacht fr&ouml;hlich &uuml;ber die Ironie des Schicksals. Der Drang zur Selbst&auml;ndigkeit trieb sie mit 18 Jahren aus dem Elternhaus und liess sie ihr Studium selbst finanzieren, als Aushilfe bei Benetton, als Flight Attendant bei Crossair und als Mitarbeiterin der Schweizerischen Depeschenagentur. Ihr Aufstieg in der Medienbranche begann 1994 als Medienreferentin bei SF DRS und kam mit ihrem R&uuml;cktritt als Direktorin von MTV Europe zu einem Halt.</p><p
style="text-align: justify;">Bei ihrem Temperament d&uuml;rfte es sich dabei nicht um einen endg&uuml;ltigen Stopp handeln, eher – zumindest vermittelt sie im Gespr&auml;ch diesen Eindruck – um die Denkpause vor einem Richtungswechsel.</p><p
style="text-align: justify;">Catherine M&uuml;hlemann hat jahrelang zuverl&auml;ssig Wachstum produziert, in der Regel 15 Prozent, wie vom MTV-Besitzer Viacom vorgegeben. Den Jugendsender MTV hat sie zum Marktf&uuml;hrer im deutschsprachigen Raum gemacht und weitere Sendermarken etabliert. 2005 hat sie den deutschen Hauptkonkurrenten Viva &uuml;bernommen und in die schwarzen Zahlen gef&uuml;hrt. F&uuml;r ihre Verdienste um den Medienstandort Berlin hat sie vom Senat den Verdienstorden des Landes erhalten. Gleichzeitig wurde sie auch angegriffen, wurde <em>«Eislady» </em>geschimpft, <em>«quotenversessene Programmglattb&uuml;glerin»</em> und <em>«Super-Cathi»</em>. Mit diesem Aspekt ihres Erfolgs sei sie recht gut zurecht gekommen, sagt sie.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Wer sich exponiere, schaffe sich selbstverst&auml;ndlich nicht nur Freunde. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Wer mit Kan&auml;len arbeite, die sich – wie der Jugendsender MTV – ganz selbstverst&auml;ndlich der Provokation als Stilmittel bedienten, m&uuml;sse Konfrontationen aushalten k&ouml;nnen. M&uuml;hlemann kann das. <em>«Ich polemisiere lieber, als dass ich nichts bewege.»</em> Es sei wichtig und gesund, nicht alles pers&ouml;nlich zu nehmen. Zwar geh&ouml;re es zu ihrer Berufsethik, einen Job bestm&ouml;glich zu erf&uuml;llen, doch rufe sie sich selbst auch immer in Erinnerung, dass sie die Firma vertrete, nicht verk&ouml;rpere.</p><p
style="text-align: justify;">Mit zum Erfolg beigetragen habe die Tatsache, dass ihre Vorgesetzten ihr immer gen&uuml;gend Spielraum und Vertrauen schenken, sie gleichzeitig aber auch kritisch hinterfragten. Nat&uuml;rlich sei eine gute Ausbildung wichtig. Auch sei es in schnelllebigen Branchen wie der Medienwelt unabdingbar, sich st&auml;ndig fortzubilden, am Puls der Entwicklung zu bleiben. Am meisten getrieben und getragen in ihrer bisherigen Berufslaufbahn habe sie jedoch die Leidenschaft f&uuml;r die Aufgabe. <em>«Aber ohne Freiheit und Verantwortungsspielraum ist Spass an der Arbeit nicht zu haben – jedenfalls nicht f&uuml;r mich.»</em></p><p><strong>Spontanes Lob und situative Kritik</strong></p><p
style="text-align: justify;">Sie selbst f&uuml;hrte durch klare Zielvorgabe und regelm&auml;ssige Feedbacks.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Worunter Catherine M&uuml;hlemann jedoch nicht so sehr die zwei &uuml;blichen j&auml;hrlichen Mitarbeitergespr&auml;che versteht, <strong>sondern das spontane Lob und die situative Kritik. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Sie r&auml;t zur unmittelbaren Reaktion, zur direkten Ansprache von Problemen. Pers&ouml;nliche Eindr&uuml;cke oder Bef&uuml;rchtungen ein halbes Jahr zur&uuml;ckzuhalten, empfehle sich nicht, ist sie &uuml;berzeugt, denn dann seien Zusammenhang und Fakten l&auml;ngst vergessen. Ihrer Erfahrung nach h&auml;tten F&uuml;hrungskr&auml;fte oft Angst davor, die Dinge beim Namen zu nennen. <em>«Man l&auml;sst sich lieber bei anderen &uuml;ber ein Problem aus, oder man stellt sogar jemanden ein, um es zu l&ouml;sen – aber dann wird es immer schlimmer und komplexer.» </em>Seltsamerweise sei ihr – wenn manchmal auch erst viel sp&auml;ter – vor allem f&uuml;r ihre Kritik gedankt worden. Die meisten Mitarbeitenden seien froh, einen Rahmen f&uuml;r ihr Handeln zu bekommen oder in ihrer Chefin eine Sparringpartnerin zu finden, die zuh&ouml;ren, mitdenken und ehrlich antworten k&ouml;nne. Sie habe sich bem&uuml;ht, grunds&auml;tzlich alle Mitarbeitenden zu f&ouml;rdern – unabh&auml;ngig vom Geschlecht. Da jedoch gerade in Bef&ouml;rderungsverhandlungen die weibliche Tendenz zum bescheideneren Auftritt sp&uuml;rbar werde, habe sie Kandidatinnen oft bewusst st&auml;rker motiviert als ihre m&auml;nnlichen Konkurrenten: <em>«Du kannst das, wir machen es probeweise, wenn es nicht klappt, kannst du immer noch in den alten Job zur&uuml;ck.» Mitarbeiterf&ouml;rderung sei auch ein Mittel, um Motivation zu erzeugen, sagt M&uuml;hlemann, «und letztlich auch Leistung».</em></p><p
style="text-align: justify;">Sp&auml;testens seit ihrer eigenen Schwangerschaft habe sie Mitarbeiterinnen, die sich zum Kinderwunsch bekannten, aktiv unterst&uuml;tzt:</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><em>«Wer ihn sp&uuml;rt, sollte diesen Wunsch verwirklichen und nicht vor der Oder-Frage stehen bleiben.» </em></strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">M&uuml;hlemann hat bei MTV eine Kinderkrippe ins Leben gerufen, die von morgens um sieben Uhr bis abends um acht Uhr offen ist. Sie hat sich stark gemacht f&uuml;r flexible Arbeitsmodelle – wiederum unabh&auml;ngig vom Geschlecht. <em>«Ich kann mich an keinen Fall erinnern, wo es &uuml;berm&auml;ssig kompliziert geworden w&auml;re»,</em> erinnert sie sich. Im Gegenteil: meist sei das Entgegenkommen des Arbeitgebers durch gr&ouml;ssere Motivation und Loyalit&auml;t belohnt worden. M&uuml;hlemanns schon vor Jahren ge&auml;usserte Behauptung, M&uuml;tter seien die besseren Managerinnen, k&ouml;nnte die eine oder andere weibliche Nachwuchskraft zur Karriere motiviert haben. Heute, da sie selbst zwei Kinder im Alter von f&uuml;nf und zwei Jahren hat, sage sie dies immer noch. <em>«Ich w&uuml;rde es jederzeit unterschreiben – notfalls sogar doppelt!»,</em> lacht sie.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Das Leben mit Kindern bereichere die Pers&ouml;nlichkeit, das st&auml;ndige Sich-hineindenken-M&uuml;ssen in andere f&ouml;rdere Empathie und Sozialkompetenz und das Krisenmanagement sei Alltagsgesch&auml;ft.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Zwar sei in einem internationalen Managementjob auf Topebene die F&auml;higkeit, Berufs- und Privatleben bis ins kleinste Detail zu organisieren und bewusst zu gestalten, ohnehin wichtig. Mit Kindern jedoch und mit «sehr komplexen» Familienverh&auml;ltnissen, wie Catherine M&uuml;hlemann die eigenen beschreibt, werde die Abstimmung zur t&auml;glichen Meisterleistung. Ihr Partner, der ebenfalls in der Medienbranche t&auml;tige, fr&uuml;here RTL-II-Chef Josef Andorf, h&auml;lt sich mehrheitlich in M&uuml;nchen und Z&uuml;rich auf, w&auml;hrend sie vorwiegend in Berlin lebt. Als MTV-Chefin verf&uuml;gte sie zwar &uuml;ber sehr gute Infrastrukturen, doch mit den wachsenden Aufgaben seien ihre Arbeitswege immer l&auml;nger geworden, zwei- bis dreit&auml;tige Aufenthalte in New York alle zwei Wochen zum Normalfall. <em>«Als Mutter kommt man da in mancherlei Hinsicht an die Grenzen.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Auf ihre so typische direkte Art f&uuml;gt Catherine M&uuml;hlemann hinzu:</p><blockquote><h3 style="text-align: justify;"><strong><em>«Es wird immer behauptet, die Kinder kommen zuerst. Doch das stimmt nicht. In einer solchen Position kommen die Kinder nicht immer zuerst.» </em></strong></h3></blockquote><p
style="text-align: justify;">Der Druck nehme von allen Seiten her zu, vom Privat- wie vom Berufsleben, und die Gefahr sei gross, dem Glauben zu verfallen, man m&uuml;sse noch besser sein als zuvor. Hinzu kamen die eigenen Anspr&uuml;che an die Mutterrolle: <em>«Die Vorstellung, die Kinder von Hand zu Hand weiterzureichen und sie rund um die Uhr fremdbetreuen zu lassen, war f&uuml;r mich undenkbar.»</em> Der Wunsch, das Leben nicht weiter so straff organisieren zu m&uuml;ssen, wurde immer dringender, w&auml;hrend es ihr immer schwerer fiel, ihn sich einzugestehen: <em>«Nicht zuletzt weil man in einer solchen Position das Bild der erfolgreichen Mutter und Topmanagerin auch in den Medien repr&auml;sentiert.»</em> Eine Weile lang habe sie dies durchgezogen, allen Stress- und Erm&uuml;dungserscheinungen zum Trotz, doch irgendwann <em>«hat es nicht mehr gestimmt».</em></p><p><strong>Bruch mit der Vergangenheit</strong></p><p
style="text-align: justify;">So abrupt ihr Abgang bei MTV auch wirken mochte, die Suche nach alternativen Besch&auml;ftigungen habe schon Jahre vorher begonnen, erz&auml;hlt M&uuml;hlemann. Als sie 2005 angefragt wurde, ob sie Verwaltungsr&auml;tin von Swisscom werden wolle, sei ihr dies wie eine logische Fortf&uuml;hrung ihrer bisherigen T&auml;tigkeit erschienen. Als Medienexpertin kann sie den Telekommunikationsanbieter, der sich gerade zu einem breiten Content-Anbieter entwickelt, optimal unterst&uuml;tzen. Auch in der Telekommunikationsbranche geht es heute darum, Fernsehkan&auml;le und Marken aufzubauen, Zielgruppen zu analysieren und genau anzusprechen, Marken- und Marketingstrategien zu formulieren. <em>«Was ich fr&uuml;her f&uuml;r den Fernsehbereich gemacht habe, kann ich hier in eine f&uuml;r mich neue, sich sehr schnell entwickelnde Welt hineintragen.»</em></p><p
style="text-align: justify;">F&uuml;r Catherine M&uuml;hlemann, das wird im Gespr&auml;ch deutlich, haben neben den Wachstums- inzwischen auch weitere Ziele Bedeutung bekommen. Ja, sagt sie, dies sei auch etwas, was einem das Zusammenleben mit Kindern schenken k&ouml;nne: die Entwicklung eines l&auml;ngeren Atems, einer langfristigen Sicht auf die Dinge. Wie entwickelt sich ein Leben? Was gebe ich einem Kind mit? Existenzielle Fragen dieser Art w&uuml;rden pl&ouml;tzlich dringend. Kaum zuf&auml;llig wohl schrieb sie vor einigen Wochen in einer Kolumne f&uuml;r die «Bilanz» &uuml;ber eine Novelle von Nikolai Tolstoj mit dem Titel <em><strong>«Wie viel Erde braucht der Mensch?» </strong></em>Es sei Zeit, zur&uuml;ckzublicken, schrieb M&uuml;hlmann – damals unter dem Eindruck des Suizids des deutschen Unternehmers Adolf Merckle – es sei Zeit, innezuhalten. Ungebremstes Wachstum, das h&auml;tten wir bitter erfahren, funktioniere nicht. Ver&auml;nderung sei angesagt, Lernen, Experimentieren, mit der Vergangenheit brechen. Keine leeren Worte, hat Catherine M&uuml;hlemann doch gerade vorgemacht, wie das geht.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/beruf-und-familie/es-wird-immer-behauptet-die-kinder-kommen-zuerst-doch-das-stimmt-nicht/2293/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Neue Arbeitsformen: Zwischen gewollter und erzwungener Flexibilit&#228;t.</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/neue-arbeitsformen-zwischen-gewollter-und-erzwungener-flexibilitaet/1962</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/neue-arbeitsformen-zwischen-gewollter-und-erzwungener-flexibilitaet/1962#comments</comments> <pubDate>Tue, 18 May 2010 10:03:56 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsmarkt Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Temporärarbeit]]></category> <category><![CDATA[Arbeiter auf Abruf]]></category> <category><![CDATA[Arbeiterin auf Abruf]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsformen]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsverhältnis]]></category> <category><![CDATA[atypische Arbeitsformen]]></category> <category><![CDATA[Beschäftigungsverhältnis]]></category> <category><![CDATA[Das klassische Arbeitsverhältnis mit der 42-Stunden-Woche gehört für immer mehr Leute der Vergangenheit an.]]></category> <category><![CDATA[erzwungene Flexibilität]]></category> <category><![CDATA[Flexibilisierung Arbeit]]></category> <category><![CDATA[Flexibilisierung des Arbeitsmarktes]]></category> <category><![CDATA[Flexibilität]]></category> <category><![CDATA[gewollte Flexibilität]]></category> <category><![CDATA[Interimmanager Interim Manager]]></category> <category><![CDATA[Job Hopper]]></category> <category><![CDATA[Job Sharer]]></category> <category><![CDATA[Jobnomade]]></category> <category><![CDATA[Jobnomadin]]></category> <category><![CDATA[Multijobber]]></category> <category><![CDATA[neue Arbeitsformen]]></category> <category><![CDATA[projektarbeiter]]></category> <category><![CDATA[Scheinselbstständige]]></category> <category><![CDATA[Scheinselbständig]]></category> <category><![CDATA[Teilzeit]]></category> <category><![CDATA[Teilzeitarbeitnede]]></category> <category><![CDATA[Telearbeitende]]></category> <category><![CDATA[temporaer]]></category> <category><![CDATA[Top Sharer]]></category> <category><![CDATA[typische Arbeitsformen]]></category> <category><![CDATA[Vollzeit]]></category> <category><![CDATA[Zeitsouveränität]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=1962</guid> <description><![CDATA[Das klassische Arbeitsverh&#228;ltnis mit der 42-Stunden-Woche geh&#246;rt f&#252;r immer mehr Leute der Vergangenheit an. Vielen Menschen verschafft die zunehmende Flexibilisierung des Arbeitsmarkts Freiheiten und mehr Souver&#228;nit&#228;t &#252;ber ihre Zeit. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite werden immer mehr Menschen aus Mangel an Alternativen in ein Arbeitsverh&#228;ltnis gedr&#228;ngt, das [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Das klassische Arbeitsverh&auml;ltnis mit der 42-Stunden-Woche geh&ouml;rt f&uuml;r immer mehr Leute der Vergangenheit an. </strong>Vielen Menschen verschafft die zunehmende Flexibilisierung des Arbeitsmarkts Freiheiten und mehr Souver&auml;nit&auml;t &uuml;ber ihre Zeit. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite werden immer mehr Menschen aus Mangel an Alternativen in ein Arbeitsverh&auml;ltnis gedr&auml;ngt, das ihren Sicherheitsanspr&uuml;chen nicht gen&uuml;gt (ein Beitrag von: <a
title="Hr Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today, Stefanie Zeng</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Scheinselbst&auml;ndige, Arbeiter auf Abruf, Projektarbeiter, Job Sharer, Top Sharer, Teilzeitarbeitende, Telearbeitende, Job Hopper, Jobnomaden, Multijobber und Interim Manager. Der Umbruch in der Arbeitswelt bringt neue Arten von Arbeits- und Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen hervor. Kennzeichnend f&uuml;r die meisten der so genannten atypischen Formen ist vor allem ihre Flexibilit&auml;t. Eine stetig wachsende Zahl von Arbeitnehmern verabschiedet sich vom klassischen Modell der 42-Stunden-Woche mit fixer Arbeitszeit, arbeitet befristet oder f&uuml;r mehrere Arbeitgeber. Neue elektronische Kommunikationsmittel machen uns &uuml;berall und zu jeder Zeit erreichbar. Die Arbeit wird mehr und mehr von festen Orten und Zeiten entkoppelt. Die Grenzen zwischen Arbeit und anderen Lebensbereichen verschwimmen. Die Wissenschaft geht bereits der Frage nach, ob der K&uuml;nstlertyp der ideale Arbeitnehmer sei: K&uuml;nstler sind flexibel, kreativ und engagiert, identifizieren sich mit ihrer T&auml;tigkeit, sodass Arbeit und Freizeit bei ihnen ganz selbstverst&auml;ndlich ineinander &uuml;bergehen. Die idealen Mitarbeiter also?</p><p><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/05/neue-Arbeitsformen.jpg"><img
class="aligncenter size-full wp-image-1963" title="neue Arbeitsformen" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/05/neue-Arbeitsformen.jpg" alt="neue Arbeitsformen" width="460" height="320" /></a></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Fakt ist: Die als neu oder atypisch bezeichneten Arbeitsformen werden immer typischer.</strong> Alte Muster in der Erwerbst&auml;tigkeit brechen auf. Die Zeiten, in denen die Fabrikglocke den Lebensrhythmus bestimmte, sind (jedenfalls f&uuml;r eine steigende Zahl von Besch&auml;ftigten) vor&uuml;ber.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Ein St&uuml;ck weit wird das als Befreiung von altbekannten Modellen gesehen, als Zugewinn an Zeitsouver&auml;nit&auml;t und Selbst&auml;ndigkeit. Eine steigende Zahl Besch&auml;ftigter ist nicht mehr gezwungen, der Arbeit alles unterzuordnen, und kann sich vermehrt Freir&auml;ume schaffen. Doch der Zugewinn an Zeitsouver&auml;nit&auml;t ist nur die eine Seite der Medaille – und lediglich f&uuml;r einen Teil der atypisch Besch&auml;ftigten realistisch. <em>«Man muss zwischen Flexibilit&auml;t und Autonomie unterscheiden»</em>, warnt J&uuml;rg Baillod, Arbeitsforscher vom B&uuml;ro f&uuml;r Arbeitspsychologie und Organisationsberatung (a&amp;o) in Bern. <em>«Die Besch&auml;ftigten wollen Autonomie, um &uuml;ber ihre Zeit selbst zu bestimmen.»</em> Die Unternehmen wollten hingegen flexible Arbeitnehmer, und zwar zu ihren eigenen Bedingungen. Es gebe deshalb auch eine ganze Reihe Arbeitnehmer, die aus Mangel an Alternativen in einer atypischen Besch&auml;ftigung ihr Geld verdienten. Sie sind unfreiwillig flexibel.</p><p><strong> Teilzeit – noch immer vor allem ein weibliches Ph&auml;nomen</strong></p><p
style="text-align: justify;">Am h&auml;ufigsten und am l&auml;ngsten verbreitet und deshalb kaum noch atypisch zu nennen ist die Teilzeitarbeit. Bei der Schweizerischen Arbeitskr&auml;fteerhebung (SAKE) des Statistischen Bundesamtes z&auml;hlt dazu jede Besch&auml;ftigung unter 90 Prozent. Teilzeit zu arbeiten ist offenbar im Trend, ihre Bedeutung nimmt seit Jahren zu: Heute arbeiten in der Schweiz rund 31 Prozent der Erwerbst&auml;tigen in Teilzeit – 1970 waren es erst 12 Prozent, hat die Erhebung herausgefunden. In Europa geh&ouml;rt die Schweiz damit zu den absoluten Vorreitern, nur die Niederlande haben mit 46 Prozent einen noch h&ouml;heren Anteil an Teilzeitarbeitenden. Das EU-Mittel liegt lediglich bei rund 18 Prozent, Deutschland kommt auf gut 24 Prozent.</p><p>Die Zahl der Teilzeitarbeitenden in der Schweiz steigt stetig: allein zwischen 1991 und 2005 um 30 Prozent – die Zahl der Vollzeiterwerbst&auml;tigen ging in der gleichen Zeit um 3,4 Prozent zur&uuml;ck. Etwa eine halbe Million Schweizer, 288000 M&auml;nner und 175000 Frauen, w&uuml;rden lieber verk&uuml;rzt arbeiten. Doch das Ph&auml;nomen ist noch immer vor allem weiblich: Die Mehrheit der Teilzeitarbeitenden sind Frauen, nur jeder neunte ist ein Mann.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Ein Grund ist wohl, dass M&auml;nner deutlich h&auml;ufiger F&uuml;hrungsaufgaben wahrnehmen: Denn in den Chefetagen ist die Teilzeitarbeit deutlich weniger verbreitet – nur 16 Prozent der Personen mit F&uuml;hrungsaufgaben arbeiten in Teilzeit, von den <strong>M&auml;nnern gar nur 5 Prozent</strong>.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">So erkl&auml;rt sich auch, warum das verwandte Ph&auml;nomen des Topsharing – zwei F&uuml;hrungskr&auml;fte teilen sich den gleichen Job – nur in wenigen Einzelf&auml;llen anzutreffen ist. Hans Geser, Professor f&uuml;r Arbeits- und Organisationssoziologie an der Universit&auml;t Z&uuml;rich, schiebt das vor allem auf die beschr&auml;nkten Aufstiegschancen, auf traditionelle Tr&auml;gheiten und die Unteilbarkeit der Verantwortung. <em>«Allein der extreme Aufwand, der betrieben werden muss, um sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten, verschlingt enorm viel Arbeitszeit.»</em></p><blockquote><p><strong>Der Hauptgrund f&uuml;r eine Teilzeitstelle ist und bleibt die Familie. Mehr als eine halbe Million Schweizerinnen und Schweizer arbeiten aus diesem Grund verk&uuml;rzt. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Davon 26 000 M&auml;nner –1991 waren es nur 7000. Weitere Gr&uuml;nde sind Aus- oder Weiterbildung, eine Behinderung oder der &Uuml;bergang in die Pension. Nicht wenige, n&auml;mlich 177000 Schweizer, haben schlicht und einfach keine Lust, sich zu 100 Prozent einem Arbeitgeber zu verschreiben.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Unternehmensrisiko wird auf den Arbeitnehmer &uuml;berw&auml;lzt</strong></p><p
style="text-align: justify;"><em>«Teilzeitarbeit in der Schweiz ist zu einem guten Teil ein Wohlstandsph&auml;nomen»</em>, sagt Michael Marti vom Forschungsinstitut Ecoplan in Bern. Die Mehrheit der Teilzeitarbeitenden entscheidet sich bewusst f&uuml;r diese Form. Doch die Zahl derer, die unfreiwillig reduziert arbeiten, w&auml;chst stetig: Zwischen 1991 und 2005 stieg sie von 11000 auf 78000. Gleichzeitig ging auch die Zahl der Menschen, die mehr als einen Job haben von 20000 auf 72000 hoch.</p><p
style="text-align: justify;"><em>«Vielen Menschen kommen flexibilisierte Arbeitsformen entgegen, einigen werden sie jedoch aufoktroyiert»</em>, so Baillod. Atypische Arbeitsformen werden dann f&uuml;r Arbeitnehmer problematisch, wenn sie aus Mangel an Alternativen gezwungen sind, ein Arbeitsverh&auml;ltnis einzugehen, das sie nur ungen&uuml;gend absichert. Das ist bei den meisten befristeten Besch&auml;ftigungen, bei Arbeit auf Abruf, bei der neuen Selbst&auml;ndigkeit und zum Teil auch bei Tempor&auml;rarbeit der Fall. «Die Bewegung in Richtung atypische Arbeitsformen geht nicht prim&auml;r von den Arbeitnehmern aus, sondern von den Arbeitgebern», erkl&auml;rt Marti. <em>«Je weniger soziale Absicherung eine Arbeitsform bietet, desto weniger entspringt sie dem Wunsch der Arbeitnehmer.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Als besonders problematisch gilt hier die Arbeit auf Abruf. Arbeiter auf Abruf sind kurzfristig verf&uuml;gbar und jederzeit einsatzbereit. Mit ihnen &uuml;berbr&uuml;cken Unternehmen Spitzenzeiten und Flauten in der Auftragslage, indem sie kurzfristig mal mehr, mal weniger Arbeitskr&auml;fte anheuern. Das spart Sozialabgaben – und nicht nur das: <em>«Das unternehmerische Risiko, das bei Festangestellten meist auf den Schultern des Arbeitgebers lastet, wird auf den Arbeitnehmer ausgelagert. Bei schlechtem Wetter wird dieser dann eben nicht besch&auml;ftigt»</em>, sagt Baillod. Der Arbeiter tr&auml;gt das Risiko seines Verdienstausfalls. Gut 200 000 Arbeitnehmer waren 2006 auf Abruf t&auml;tig, mehr als die H&auml;lfte von ihnen ohne garantierte Stundenzahl. «Das Schutzbed&uuml;rfnis der Arbeitsbev&ouml;lkerung wird dadurch extrem in Mitleidenschaft gezogen», kritisiert Baillod. <em>«Die Planung des Lebens wird unsicherer, wenn man nicht mehr weiss, ob, wann und wie lange man arbeiten muss.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Ebenfalls als heikel bezeichnen sowohl Baillod als auch Marti die so genannte neue Selbst&auml;ndigkeit und die Selbst&auml;ndigkeit mit einem Auftraggeber. Zusammen mit der Arbeit auf Abruf bergen sie das h&ouml;chste Armutsrisiko. Vor allem &auml;ltere Arbeitnehmer w&uuml;rden von ihren Arbeitgebern dorthin gedr&auml;ngt: <em>«Da heisst es dann, ‹Du kannst weiterarbeiten, aber auf eigene Rechnung›. Hier besteht die Gefahr der Abh&auml;ngigkeit von einem einzigen Arbeitgeber mit weniger sozialer Absicherung»,</em> so Marti. Aber auch viele junge Leute, die nach Abschluss ihres Studiums keine Anstellung finden, lebten mehr schlecht als recht als Ein-Mann-Betriebe mit geringem oder keinem Auftragsbestand, so Baillod. Unter den Selbst&auml;ndigen lag die Zahl derer, die 2005 eine Krankenkassenpr&auml;mienverbilligung beanspruchten, bei einem Viertel. Ebenso viele zahlen weder in eine zweite noch eine dritte S&auml;ule ein, einer von f&uuml;nf hat keine Krankentaggeldversicherung.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Doch nicht alle Arbeitnehmer leiden unter der Unsicherheit atypischer Arbeit. </strong>Bei den insgesamt 245000 befristeten Arbeitsverh&auml;ltnissen stieg beispielsweise der Anteil jener mit l&auml;ngeren Befristungen. Diese Stellen werden vor allem auch von <a
title="Interimsmanager" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank">h&ouml;her qualifizierten Arbeitnehmern</a> wie beispielsweise Projektmanagern nachgefragt. Sie lassen sich gezielt nur f&uuml;r eine begrenzte Zeit einstellen, um eine einmalige Aufgabe zu erledigen.</p></blockquote><p><em>«Eine m&ouml;gliche Erkl&auml;rung f&uuml;r den Anstieg dieser Besch&auml;ftigungen liegt darin, dass Unternehmen durchaus gewillt sind, hoch qualifizierte Arbeitnehmer l&auml;nger zu besch&auml;ftigen, sich aber durch die Befristung ihre Handlungsoptionen offen halten»</em>, weiss Marti.</p><p><strong><a
title="jobbzz -bbesser und zzchneller" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">Tempor&auml;rarbeit</a> oft Sprungbrett in ein Normalarbeitsverh&auml;ltnis</strong></p><p
style="text-align: justify;">Das gilt gleichermassen f&uuml;r den Bereich der Tempor&auml;rarbeit: 2006 fanden mehr als 200000 Arbeitnehmer eine Stelle bei einer <a
title="Jobs f&uuml;r Handwerker" href="http://www.jobs-fuer-handwerker.ch" target="_blank">Zeitarbeitsfirma</a>, 177000 wurden jedoch dann von den Unternehmen eingestellt. Nur noch 27000 erhielten weiter ihre Lohnzahlung vom Stellenvermittlungsb&uuml;ro, ergab die Studie «Flexicurity: Bedeutung f&uuml;r die Schweiz». Die <a
title="Personalsuche f&uuml;r tempor&auml;re Auftr&auml;ge" href="http://www.pks-personal.com/d/personaldienstleistungen/temporaer_zeitarbeit.php" target="_blank">Tempor&auml;rarbeit</a> ist also in vielen F&auml;llen ein Sprungbrett in ein Normalarbeitsverh&auml;ltnis und bietet noch ein Mindestmass an sozialer Absicherung: Wenn ein Arbeitnehmer nicht vermittelt werden kann, zahlt die Zeitarbeitsfirma seinen Lohn – zumindest f&uuml;r eine gewisse Zeit. Marti geht aufgrund der erhobenen Daten zudem davon aus, dass diese Arbeitsform vor allem bei jungen Menschen nicht selten sogar erw&uuml;nscht ist: <em>«Die Gruppe der 15- bis 24-J&auml;hrigen ist bei der <a
title="Tempor&auml;rarbeit kaufm&auml;nnisch" href="http://www.pks-personal.ch" target="_blank">Tempor&auml;rarbeit </a>massiv &uuml;bervertreten. Das ist ein Hinweis darauf, dass es hier auch viele Leute gibt, die sich bewusst f&uuml;r diese Arbeitsform entscheiden, weil sie sich zum Beispiel noch nicht festlegen m&ouml;chten oder neben einer laufenden Ausbildung Geld verdienen wollen.»</em></p><p><strong>Grenzen zwischen Arbeit und anderen Lebensbereichen l&ouml;sen sich auf</strong></p><p
style="text-align: justify;"><strong>Trotz der Umbr&uuml;che in der Arbeitswelt dominiert noch immer die 42-Stunden-Woche in unbefristeter Anstellung. </strong>Nach Ansicht von Experten wird sich das weder erdrutschartig ver&auml;ndern, noch wird das traditionelle Arbeitsverh&auml;ltnis aussterben. F&uuml;r die Zukunft ergibt sich deshalb ein geteiltes Bild. <em>«Ein Trend der Zukunft ist ganz sicher das mobile, virtuelle Arbeiten»</em>, prophezeit Josephine Hofmann vom Fraunhofer Institut f&uuml;r Arbeitswirtschaft und Organisation. Dabei sind die Grenzen fliessend: «Es gibt Modelle mit drei Tagen zu Hause und zwei Tagen im B&uuml;ro. Und wenn jemand zu Hause am Abend oder Wochenende noch E-Mails liest, geht das auch schon in Richtung virtuelles Arbeiten», so Hofmann.</p><p
style="text-align: justify;">Das heisst, moderne Kommunikationstechnologien wie Mobiltelefone und Notebooks f&uuml;hren zwar dazu, dass Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten k&ouml;nnten. Doch wird diese M&ouml;glichkeit eher punktuell eingesetzt, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder eben abends und am Wochenende. Die reine Telearbeit von zu Hause aus ist in der Schweiz hingegen eher r&uuml;ckl&auml;ufig: 2006 arbeiteten rund 190000 Menschen dauerhaft von zu Hause aus, f&uuml;nf Jahre zuvor waren es noch 206000. <em>«Die Prophezeiung, dass wir irgendwann alle daheim sitzen, hat sich nicht bewahrheitet»</em>, erkl&auml;rt Hofmann. Das liege zum einen an den Unternehmen, die aus Sicherheits- und Datenschutzgr&uuml;nden Bedenken haben und auch auf eine restriktive Infrastruktur wie Grossrechner angewiesen seien. Zum anderen werde diese Arbeitsform aber auch nicht von allen Mitarbeitern nachgefragt: <em>«Viele Arbeitnehmer wollen lieber ihre Kollegen sehen.»</em></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Dennoch: Die technologische Entwicklung l&auml;sst die Grenzen zwischen Arbeit und anderen Lebensbereichen mehr und mehr verwischen – auf Kosten der Work-Life Balance. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><em>«Allein das Handy ist eine extreme Erweiterung der pers&ouml;nlichen Erreichbarkeit. Der Chef erwartet damit vielleicht, dass man auch am Wochenende greifbar ist. Das ist problematisch f&uuml;r Leute, die sich zu wenig abgrenzen k&ouml;nnen»</em>, erl&auml;utert Hofmann die Konsequenzen.</p><p
style="text-align: justify;">F&uuml;r Oliver Strohm vom Institut f&uuml;r Arbeitsforschung und Organisationsberatung (iafob) ist die zeitliche und &ouml;rtliche Flexibilisierung nur eine der m&ouml;glichen «Zuk&uuml;nfte»: <em>«In Betrieben, in denen die Produktinnovation im Vordergrund steht, bestehen sicher viele M&ouml;glichkeiten f&uuml;r moderne Arbeitsformen. Innovation und Kreativit&auml;t entstehen erst, wenn man Handlungsspielr&auml;ume er&ouml;ffnet.»</em> Dem gegen&uuml;ber st&uuml;nden aber auch Branchen, deren Wettbewerbssituation vorwiegend durch Preise und Kosten bestimmt wird und weniger durch Innovation. «Besonders grosse Unternehmen mit klassischen Managementphilosophien werden wohl auch k&uuml;nftig auf traditionelle Arbeitsformen setzen.»</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/neue-arbeitsformen-zwischen-gewollter-und-erzwungener-flexibilitaet/1962/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Der neue Schweizer HR-Barometer 2010 ist da!</title><link>http://www.personalradar.ch/beruf-und-familie/der-neue-schweizer-hr-barometer-2010-ist-da/1710</link> <comments>http://www.personalradar.ch/beruf-und-familie/der-neue-schweizer-hr-barometer-2010-ist-da/1710#comments</comments> <pubDate>Thu, 22 Apr 2010 11:10:52 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[Basel]]></category> <category><![CDATA[ch]]></category> <category><![CDATA[hr manager]]></category> <category><![CDATA[hrm job]]></category> <category><![CDATA[hrm jobs]]></category> <category><![CDATA[hrm stelle]]></category> <category><![CDATA[hrm stellen]]></category> <category><![CDATA[human capital]]></category> <category><![CDATA[human resource]]></category> <category><![CDATA[human resources job]]></category> <category><![CDATA[human resources jobs]]></category> <category><![CDATA[human resources management]]></category> <category><![CDATA[human resources stelle]]></category> <category><![CDATA[human resources stellen]]></category> <category><![CDATA[jobangebot]]></category> <category><![CDATA[jobangebote]]></category> <category><![CDATA[jobsuche]]></category> <category><![CDATA[kaderselektion]]></category> <category><![CDATA[managerin]]></category> <category><![CDATA[offene stellen]]></category> <category><![CDATA[personaladministration]]></category> <category><![CDATA[personalassistent]]></category> <category><![CDATA[personalassistentin]]></category> <category><![CDATA[personalauswahl]]></category> <category><![CDATA[Personalberatung]]></category> <category><![CDATA[personalbeschaffung]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[personalfachfrau]]></category> <category><![CDATA[personalfachleute]]></category> <category><![CDATA[personalfachmann]]></category> <category><![CDATA[personalleiter]]></category> <category><![CDATA[personalleiterin]]></category> <category><![CDATA[personalrekrutierung]]></category> <category><![CDATA[personalsachbearbeiter]]></category> <category><![CDATA[personalsachbearbeiterin]]></category> <category><![CDATA[Personalsuche]]></category> <category><![CDATA[personalverantwortliche]]></category> <category><![CDATA[personalverantwortlicher]]></category> <category><![CDATA[personalvermittlung]]></category> <category><![CDATA[Personalwesen]]></category> <category><![CDATA[pks personal]]></category> <category><![CDATA[ressource]]></category> <category><![CDATA[ressourcen]]></category> <category><![CDATA[schweiz]]></category> <category><![CDATA[stelle]]></category> <category><![CDATA[Stellenangebot]]></category> <category><![CDATA[stellenangebote]]></category> <category><![CDATA[Stellenvermittlung]]></category> <category><![CDATA[Suisse]]></category> <category><![CDATA[Switzerland]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=1710</guid> <description><![CDATA[Cli.gsFlexibel f&#252;r Arbeit und Familie? Der Schwerpunkt liegt 2010 auf dem Thema &#8220;Arbeitsflexibilit&#228;t und Familie&#8221; in Schweizer Unternehmen &#8211; Faktoren, die gerade in Zeiten der Krise von Bedeutung sind. Im Zentrum stehen u.a. folgende Fragen: Welche Besch&#228;ftigten profitieren von Flexibilit&#228;t und Familienangeboten in Firmen? Inwieweit werden die Bed&#252;rfnisse der einzelnen Besch&#228;ftigten begriedigt? Welche Folgen haben [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
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src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/Q9PR7" /></form></div><blockquote><p><strong>Flexibel f&uuml;r Arbeit und Familie?</strong> Der Schwerpunkt liegt 2010 auf dem Thema &#8220;Arbeitsflexibilit&auml;t und Familie&#8221; in Schweizer Unternehmen &#8211; Faktoren, die gerade in Zeiten der Krise von Bedeutung sind.</p></blockquote><p>Im Zentrum stehen u.a. folgende Fragen: Welche Besch&auml;ftigten profitieren von Flexibilit&auml;t und Familienangeboten in Firmen? Inwieweit werden die Bed&uuml;rfnisse der einzelnen Besch&auml;ftigten begriedigt? Welche Folgen haben solche Angebote und deren Bewertung auf Einstellung und Verhalten?</p><p>Neu gibt es in der f&uuml;nften Ausgabe des Schweizer HR-Barometers erstmals eine Betrachtung allgemeiner Wirkungszusammenh&auml;nge im Bereich Human Resource Management. Auch wird auf relevante Massnahmen aufmerksam gemacht, die Arbeitseinstellung und Arbeitsverhalten beeinflussen.</p><p>Der Flyer ist auf der Webpage <a
title="BGP" href="http://www.bgp-basel.ch" target="_blank">www.bgp-basel.ch</a> unter &#8220;Aktuell&#8221; zum Download hinterlegt oder unter dieser<strong> </strong><a
title="Flyer" href="http://www.hrswiss.ch/BGP/dokumente/Flyer_HRBarometer" target="_blank"><span
style="color: #ff0000;"><span
style="text-decoration: underline;"><strong>Link</strong></span></span></a> abrufbar!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/beruf-und-familie/der-neue-schweizer-hr-barometer-2010-ist-da/1710/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Familienpflichten als beruflicher Erfolgsfaktor.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/familienpflichten-als-beruflicher-erfolgsfaktor/1398</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/familienpflichten-als-beruflicher-erfolgsfaktor/1398#comments</comments> <pubDate>Thu, 28 Jan 2010 08:18:55 +0000</pubDate> <dc:creator>Fachstelle UND</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[Personalsuche]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category> <category><![CDATA[Belastbarkeit]]></category> <category><![CDATA[beruflicher Erfolgsfaktor]]></category> <category><![CDATA[Berufsbildung]]></category> <category><![CDATA[Familienarbeit]]></category> <category><![CDATA[Familienpflichten]]></category> <category><![CDATA[Flexibilität]]></category> <category><![CDATA[Freiwilligenarbeit]]></category> <category><![CDATA[Organisationsfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[Verantwortungsbewusstsein]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=1398</guid> <description><![CDATA[Cli.gsBelastbarkeit, Organisationsf&#228;higkeit, Flexibilit&#228;t, Verantwortungsbewusstsein – die Berufsbildung und immer mehr Betriebe anerkennen, dass Frauen und M&#228;nner diese und andere im Erwerbsleben gefragten Kompetenzen auch in der Familien- oder Freiwilligenarbeit entwickeln k&#246;nnen (Quelle: www.familienleben.ch) Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird dadurch erleichtert. Allerdings m&#252;ssen Frauen und M&#228;nner sich dieser Kompetenzen bewusst sein und sie nachweisen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
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class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/28nz5" /></form></div><blockquote><p>Belastbarkeit, Organisationsf&auml;higkeit, Flexibilit&auml;t, Verantwortungsbewusstsein – die Berufsbildung und immer mehr Betriebe anerkennen, dass Frauen und M&auml;nner diese und andere im Erwerbsleben gefragten Kompetenzen auch in der Familien- oder Freiwilligenarbeit entwickeln k&ouml;nnen (Quelle: <a
title="www.familienleben.ch" href="http://www.familienleben.ch/beruf/familienpflichten-als-beruflicher-erfolgsfaktor?PHPSESSID=f99ba8b1c7ee2e45e60068dd5525cc32" target="_blank">www.familienleben.ch</a>)</p></blockquote><p>Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird dadurch erleichtert. Allerdings m&uuml;ssen Frauen und M&auml;nner sich dieser Kompetenzen bewusst sein und sie nachweisen k&ouml;nnen.</p><p
style="text-align: center;"><img
class="aligncenter size-full wp-image-1399" title="familienpflichten_300x200" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/01/familienpflichten_300x200.png" alt="familienpflichten_300x200" width="300" height="200" /></p><p
style="text-align: center;">Im Familienleben lernt man viel, das auch f&uuml;r den Beruf n&uuml;tzlich sein kann.</p><p><strong>Frauen und M&auml;nner mit Familienpflichten werden vom Arbeitsmarkt noch oft benachteiligt</strong>, sind meistens in weniger qualifizierten und schlechter bezahlten Teilzeitjobs t&auml;tig und haben geringere Entwicklungschancen im Beruf.</p><p>Der Familienarbeitsplatz wird als Lernfeld f&uuml;r den Beruf noch kaum ernst genommen, obwohl bildungswissenschaftliche Studien seit langem belegen, dass Lernen grunds&auml;tzlich &uuml;berall m&ouml;glich ist, also auch in der Familien- und Freiwilligenarbeit. Deren individuelle Gestaltung – es gibt keine Stellenbeschriebe, Pflichtenhefte und Anforderungsprofile daf&uuml;r – macht es schwierig zu messen, ob und welche Kompetenzen in der Familien- und Freiwilligenarbeit entwickelt werden k&ouml;nnen. Doch seit einigen Jahren gibt es Ans&auml;tze, die gesellschaftlich unverzichtbare unbezahlte Arbeit aufzuwerten und die dabei entwickelten Kompetenzen anzuerkennen. Grundlage daf&uuml;r ist eine Studie, welche die Anforderungen und Belastungen der Familien- und Hausarbeit analog zur Erwerbsarbeit untersuchte.</p><p><strong>Die wichtigsten Ergebnisse:</strong></p><ul><li> Ein durchschnittlicher Familienarbeitsplatz ist intellektuell, psychosozial, physisch und hinsichtlich der Verantwortung so anspruchsvoll und belastungsreich wie z.B. der Arbeitsplatz eines Polizisten, einer Pflegefachfrau, einer Mittelschullehrerin oder eines Bauingenieurs</li><li>In der Familienarbeit – insbesondere in der Erziehungs- und Betreuungsarbeit – k&ouml;nnen Schl&uuml;sselkompetenzen entwickelt und trainiert werden wie beispielsweise Belastbarkeit, Planungs- und Organisationsf&auml;higkeit, Verantwortungsbewusstsein, Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen, Flexibilit&auml;t, Eigeninitiative – diese Schl&uuml;sselkompetenzen sind, neben den fachspezifischen Kompetenzen, im Erwerbsleben zunehmend gefragt</li><li>Nicht alle familient&auml;tigen Personen verf&uuml;gen &uuml;ber die gleichen Kompetenzen in gleichem Ausmass. Je nach Familiensituation und Ausgestaltung der Familienarbeit ist das Qualifizierungspotenzial sehr unterschiedlich</li><li>Es fehlt oft am Bewusstsein f&uuml;r die in der Familienarbeit entwickelten Kompetenzen. <em>„Ich war die letzten Jahre nur Hausfrau und habe nicht gearbeitet“</em>, sagen etwa Wiedereinsteigerinnen im Bewerbungsgespr&auml;ch und verringern so selber ihre Anstellungschancen.</li></ul><p><strong>Folgerungen:</strong></p><ul><li>Der Familienarbeitsplatz muss von Frauen und M&auml;nnern als Lernfeld reflektiert werden, um die entwickelten Kompetenzen gezielt nutzen und in den Beruf transferieren zu k&ouml;nnen. Menschen mit Familienpflichten m&uuml;ssen sich ihrer in der Familienarbeit entwickelten Kompetenzen bewusst werden und sie nachweisen k&ouml;nnen. Dazu gibt es heute verschiedene Instrumente und Kursangebote. „Dank meiner Kompetenzenbilanz und dem Nachweis meiner F&auml;higkeiten aus der Familienarbeit habe ich im letzten Mitarbeiterinnengespr&auml;ch eine Lohnerh&ouml;hung erreicht“, sagt z.B. eine Teilnehmerin eines solchen Kurses</li><li>Kompetenzen aus der Familien- und Freiwilligenarbeit m&uuml;ssen auf dem Bildungs- und Arbeitsmarkt ber&uuml;cksichtigt und anerkannt werden. Neuere gesetzliche Grundlagen (Bundesgesetz Berufsbildung 2004, betriebliche Personalreglemente) und Instrumente erm&ouml;glichen heute, auch die in der Familienarbeit entwickelten Kompetenzen im Rahmen der Berufsbildung sowie in der Personalselektion und –entwicklung zu erfassen, zu beurteilen und anzuerkennen. Unser Ziel ist es, die optimal qualifizierten Leute f&uuml;r die Erf&uuml;llung einer Aufgabe zu finden. Woher diese Qualifikationen stammen, ob aus der Erwerbsarbeit oder der Familien- und Hausarbeit, ist unwesentlich. Hauptsache, sie sind in der gew&uuml;nschten Auspr&auml;gung vorhanden.“ Diese Sicht eines betrieblichen Personalfachmannes muss sich allerdings erst noch breit durchsetzen.</li></ul><blockquote><p>Mit dem individuellen Nachweis von Kompetenzen aus der Familien- und Freiwilligenarbeit und der betrieblichen Anerkennung von ausserberuflich entwickelten Kompetenzen k&ouml;nnen die Anstellungschancen und Aufstiegsm&ouml;glichkeiten von Frauen und M&auml;nnern mit Familienpflichten erheblich verbessert werden.</p></blockquote><p><a
title="Fachstelle UND - Familien- und Erwerbsarbeit f&uuml;r M&auml;nner und Frauen" href="http://www.und-online.ch/" target="_blank">Die Fachstelle UND</a> hat 1997 mit einer arbeitswissenschaftlichen Studie die Anforderungen und Belastungen von Familienarbeitspl&auml;tzen im Vergleich mit Erwerbsarbeitspl&auml;tzen untersucht. Ausgehend von diesen Forschungsergebnissen f&uuml;hrt UND Workshops in Bildungsinstitutionen und Betrieben zur Sensibilisierung von Frauen und M&auml;nnern f&uuml;r das Qualifizierungspotenzial der Familienarbeit sowie Kurse zur Bilanzierung und zum Nachweis von – auch ausserberuflich erworbenen – Kompetenzen durch. F&uuml;r die betriebliche Personalauswahl hat UND ein EDV-gest&uuml;tztes Instrument entwickelt, mit welchem im Bewerbungsgespr&auml;ch die Schl&uuml;sselkompetenzen – auch aus der Familienarbeit – systematisch erfasst und beurteilt werden k&ouml;nnen. Es werden Workshops f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte zur Sensibilisierung f&uuml;r ausserberuflich entwickelte Kompetenzen und zur Einf&uuml;hrung in das Instrument durchgef&uuml;hrt.</p><p><strong>Weitere Informationen? Dann klicken Sie auf diesen <a
title="UND" href="http://www.und-online.ch" target="_blank">Link</a>!</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/familienpflichten-als-beruflicher-erfolgsfaktor/1398/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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