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><channel><title>PersonalRadar &#187; Burnout</title> <atom:link href="http://www.personalradar.ch/category/burnout/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.personalradar.ch</link> <description>- die andere Perspektive</description> <lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 09:35:04 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Der Care Drain ist hausgemacht. Wann kommt die Wende?</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/der-care-drain-ist-hausgemacht-wann-kommt-die-wende/7528</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/der-care-drain-ist-hausgemacht-wann-kommt-die-wende/7528#comments</comments> <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:35:21 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsmarkt Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Ausbildung]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[arabische Welt]]></category> <category><![CDATA[auf eine kompetente Pflege angewiesen]]></category> <category><![CDATA[aufstrebenden Volkswirtschaften]]></category> <category><![CDATA[Australien]]></category> <category><![CDATA[bezahlt das Pflegepersonal anständig und gerecht]]></category> <category><![CDATA[Brasilien]]></category> <category><![CDATA[britische Gesundheitssystem]]></category> <category><![CDATA[Britischen Inseln]]></category> <category><![CDATA[britischen Spitälern]]></category> <category><![CDATA[British Empire]]></category> <category><![CDATA[Care Drain]]></category> <category><![CDATA[Commonwealth]]></category> <category><![CDATA[das garstige britische Wetter]]></category> <category><![CDATA[das Gesundheitswesen krankt]]></category> <category><![CDATA[das Phänomen des Care Drain gab es immer]]></category> <category><![CDATA[das Vereinigte Königreich]]></category> <category><![CDATA[Der Care Drain ist hausgemacht. Wann kommt die Wende?]]></category> <category><![CDATA[die Besten der Besten]]></category> <category><![CDATA[die Schweiz bildet zuwenig aus]]></category> <category><![CDATA[die Schweiz sollte mehr dagegen tun]]></category> <category><![CDATA[die Zeiten von Florence Nightingale sind vorüber]]></category> <category><![CDATA[erhaltet die Begeisterung der Jungen nach deren medizinischen Berufsausbildung]]></category> <category><![CDATA[es gibt zuwenig Pflegepersonal in der Schweiz]]></category> <category><![CDATA[es ist kein einfacher Job]]></category> <category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category> <category><![CDATA[Ghana]]></category> <category><![CDATA[im Spital liegen]]></category> <category><![CDATA[Indien]]></category> <category><![CDATA[Kolonien]]></category> <category><![CDATA[krankenschwester]]></category> <category><![CDATA[Krankenschwester aus Ghana]]></category> <category><![CDATA[lasst junge Menschen Humanmedizin studieren]]></category> <category><![CDATA[London]]></category> <category><![CDATA[Maghreb]]></category> <category><![CDATA[medizinisches Fachpersonal]]></category> <category><![CDATA[miese Arbeitsbedingungen]]></category> <category><![CDATA[mit der monatlichen Geldrimesse die Familie in der Heimat wirtschaftlich unterstützen]]></category> <category><![CDATA[Naher Osten]]></category> <category><![CDATA[National Health Service UK]]></category> <category><![CDATA[Neuseeland]]></category> <category><![CDATA[Nigeria]]></category> <category><![CDATA[Numerus Clausus abschaffen]]></category> <category><![CDATA[osteuropäische Staaten]]></category> <category><![CDATA[Paradigmawechsel]]></category> <category><![CDATA[Pfleger]]></category> <category><![CDATA[Philippinen]]></category> <category><![CDATA[Polen]]></category> <category><![CDATA[Pullfaktoren]]></category> <category><![CDATA[schlechte Entlöhnung]]></category> <category><![CDATA[schwach ausgebildetes Gesundheitssystem]]></category> <category><![CDATA[Schwellen- und Entwicklungsländern]]></category> <category><![CDATA[Schwellenländer]]></category> <category><![CDATA[sie suchen einen Job im Medical Bereich?]]></category> <category><![CDATA[sie suchen medizinisches Fachpersonal?]]></category> <category><![CDATA[Sprachhürden]]></category> <category><![CDATA[unterschwellige Rassismus]]></category> <category><![CDATA[vernünftige Dienstpläne in den Spitälern]]></category> <category><![CDATA[Zimbabwe]]></category> <category><![CDATA[ärzte]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=7528</guid> <description><![CDATA[Es gibt zuwenig Pflegepersonal in der Schweiz. Das ist nicht neu. Die Schweiz bildet zuwenig aus. Das ist bekannt. Die Schweiz sollte mehr dagegen tun. Das ist alter Kaffee. Von Care Drain wird dann gesprochen, wenn medizinisches Fachpersonal das Heimat- und Ausbildungsland verl&#228;sst. Das hat zur Folge, dass dadurch wirtschaftliche wie auch humanit&#228;re Nachteile f&#252;r [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Es gibt zuwenig Pflegepersonal in der Schweiz.</strong> Das ist nicht neu. Die Schweiz bildet zuwenig aus. Das ist bekannt. Die Schweiz sollte mehr dagegen tun. Das ist alter Kaffee.</p></blockquote><div
id="attachment_7531" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><a
href="http://www.medical-jobs-basel.ch"><img
class=" wp-image-7531  " title="Der Care Drain ist hausgemacht. Wann kommt die Wende?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Der-Care-Drain-ist-hausgemacht.-Wann-kommt-die-Wende.jpeg" alt="Der Care Drain ist hausgemacht. Wann kommt die Wende?" width="198" height="131" /></a><p
class="wp-caption-text">Der Care Drain ist hausgemacht. Wann kommt die Wende?</p></div><p
style="text-align: justify;">Von Care Drain wird dann gesprochen, wenn medizinisches Fachpersonal das Heimat- und Ausbildungsland verl&auml;sst. Das hat zur Folge, dass dadurch wirtschaftliche wie auch humanit&auml;re Nachteile f&uuml;r das betroffene Land entstehen. Meistens wird das Weggehen des medizinischen Fachpersonals durch miese Arbeitsbedingungen und schlechte Entl&ouml;hnung verursacht. <strong>Zudem gibt es auch die sogenannten Pullfaktoren.</strong> Das heisst Staaten werben aggressiv mit hohen L&ouml;hnen, vorteilhafteren Arbeitsbedingungen und besseren technischen Rahmenbedingungen anderen L&auml;ndern ihr medizinisches Fachpersonal ab.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Gerade L&auml;nder mit einem schwach ausgebildeten Gesundheitssystem kommen dann unter die R&auml;der.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Das ist nicht neu. Schon in den 80er Jahren litt das britische Gesundheitssystem (National Health Service UK) an einem Fachkr&auml;ftemangel. Es gab schlicht zu wenig &Auml;rzte, Pfleger und Krankenschwestern. Da das Vereinigte K&ouml;nigreich als Kopf des Commonwealth und als ehemaliges British Empire &uuml;ber exzellente Quellen in den ehemaligen Kolonien verf&uuml;gte, wurde dort aktiv das beste medizinische Fachpersonal abgeworben und auf die Britischen Inseln gelockt. Pl&ouml;tzlich gab es in den britischen Spit&auml;lern Fachpersonal aus Ghana, Zimbabwe, Nigeria, Indien, Australien, Neuseeland und andere Mitgliedsl&auml;ndern des Commonwealth. Insbesondere das Fachpersonal aus den Schwellen- und Entwicklungsl&auml;ndern riss grosse L&uuml;cken und fehlte vor Ort. Oft genug ergriffen die Besten der Besten ihre Chance. Sie konnten der wirtschaftlichen Misere ihrer Heimatl&auml;ndern auf einfache Weise entkommen. <strong>Das Ph&auml;nomen des Care Drain gab es immer. </strong>Auch die arabische Welt, weite Teile des Nahen Ostens und des Maghrebs w&uuml;rden ohne das medizinische Fachpersonal von den Philippinen oder aus den osteurop&auml;ischen Staaten dahinsiechen und kollabieren.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Medizinisches Fachpersonal ist auf der ganzen Welt begehrt.</strong></p><div
id="attachment_7536" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a
href="http://pks-personal.com/d/branchen_fokus/medical.php"><img
class="size-full wp-image-7536" title="Es gibt zuwenig Pflegepersonal in der Schweiz." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Es-gibt-zuwenig-Pflegepersonal-in-der-Schweiz..jpg" alt="Es gibt zuwenig Pflegepersonal in der Schweiz." width="240" height="180" /></a><p
class="wp-caption-text">Es gibt zuwenig Pflegepersonal in der Schweiz.</p></div><p
style="text-align: justify;">Es heuerte immer dort an, wo die Bedingungen zur Berufsaus&uuml;bung besonders attraktiv waren und der Lohn stimmte. Eine Krankenschwester aus Ghana kann in London ein Mehrfaches an Einkommen verdienen und mit den monatlichen Geldrimessen die Familie in der Heimat wirtschaftlich unterst&uuml;tzen. Zudem gibt es in der Regel auch keine Sprachh&uuml;rden. Daf&uuml;r muss dann das garstige britische Wetter und der unterschwellige Rassismus in Kauf genommen werden.</p><p><strong>Der medizinische Fachkr&auml;ftemangel in der Schweiz ist hausgemacht.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Wir bilden einfach zuwenig &Auml;rzte, &Auml;rztinnen, Pfleger und Krankenschwestern aus und meinen dann, dass wir das fehlende Personal einfach schnell in die Schweiz locken k&ouml;nnen. Andere L&auml;nder r&uuml;sten jedoch massiv gegen die Abwerbungen auf. Sie schaffen vermehrt g&uuml;nstige berufliche Rahmenbedingungen und sorgen daf&uuml;r, dass das Fachpersonal es sich zweimal &uuml;berlegt, ob es &uuml;berhaupt seine Zelte woanders aufschlagen m&ouml;chte. Auch aufstrebenden Volkswirtschaften oder Schwellenl&auml;nder wie zum Beispiel Polen oder Brasilien sind auf das eigene gut ausgebildete Personal dringend angewiesen und treffen gegen den Verlust des teuer ausgebildeten Fachpersonals geeigneten Massnahmen.</p><p><strong>Vielleicht sollte in der Schweiz ein Paradigmawechsel die Wende einleiten:</strong></p><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>Sofort weg mit dem Numerus Clausus.</strong> Lasst junge Menschen Humanmedizin studieren, wenn sie das m&ouml;chten. Es braucht mehr &Auml;rzte und &Auml;rztinnen, die in der Schweiz ausgebildet wurden. Dann m&uuml;ssen sie nicht importiert werden! Es kostet etwas. Es ist aber gut investiertes Geld. Die Schweiz kann sich das leisten.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Schafft vern&uuml;nftige Dienstpl&auml;ne</strong> in den Spit&auml;lern, Altersheimen und anderen medizinischen Einrichtungen, die ein anst&auml;ndiges Privat- und Familienleben zulassen.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Erhaltet die Begeisterung der Jungen</strong> nach deren medizinischen Berufsausbildung. Zu viele von ihnen kehren dieser Berufswelt frustriert und ern&uuml;chert den R&uuml;cken zu. Das ist wirklich teuer. Und das kann sich die Schweiz bestimmt nicht leisten.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Bezahlt das Pflegepersonal anst&auml;ndig</strong> und gerecht. Es ist kein einfacher Job. Nur von der sinnstiftenden T&auml;tigkeit kann man nicht leben. Die Zeiten von <a
title="Florence Nightingale" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Florence_Nightingale" target="_blank">Florence Nightingale</a> sind vor&uuml;ber.</li></ul><p
style="text-align: justify;"><strong>Vielleicht begreift die Politik endlich, dass es in unserem Gesundheitswesen krankt.</strong> Ansonsten wird sie es dann zu sp&uuml;ren bekommen, wenn deren Vertreter und Vertreterinnen selber im Spital liegen und auf eine kompetente Pflege angewiesen sind. Vielleicht kommt dann niemand mehr.</p><ul><li>Sie suchen medizinisches Fachpersonal? Mit diesem <a
title="Wir finden Ihnen das richtige medizinische Fach- und F&uuml;hrungspersonal" href="http://www.pks-personal.com/d/branchen_fokus/medical.php" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline; color: #800000;"><strong>LINK</strong></span></a> kommen Sie dazu.</li><li>Sie suchen einen Job im Medical Bereich? Mit diesem <a
title="Hier finden Sie die richtigen Stellen f&uuml;r den medizinischen Bereich." href="http://www.medical-jobs-schweiz.ch" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong><span
style="color: #800000; text-decoration: underline;">LINK</span></strong></span></a> finden Sie ihn.</li></ul> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/der-care-drain-ist-hausgemacht-wann-kommt-die-wende/7528/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>‘Sick on the Job? Myths and Realities about Mental Health and Work’.</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/sick-on-the-job-myths-and-realities-about-mental-health-and-work/7506</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/sick-on-the-job-myths-and-realities-about-mental-health-and-work/7506#comments</comments> <pubDate>Sat, 14 Jan 2012 19:58:30 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Angst]]></category> <category><![CDATA[Angstzustände]]></category> <category><![CDATA[anstrengend]]></category> <category><![CDATA[Arbeitskollegen]]></category> <category><![CDATA[Arbeitskolleginnen]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsumgebung]]></category> <category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category> <category><![CDATA[Auszeit nehmen]]></category> <category><![CDATA[bizarr]]></category> <category><![CDATA[die Arbeitswelt macht Menschen krank]]></category> <category><![CDATA[die psychischen Erkrankungen verursachen volkswirtschaftliche Schäden]]></category> <category><![CDATA[Druck]]></category> <category><![CDATA[Eigenwahrnehmung]]></category> <category><![CDATA[eine Scheidung]]></category> <category><![CDATA[Ekelpaket]]></category> <category><![CDATA[employers]]></category> <category><![CDATA[erkranken seelisch]]></category> <category><![CDATA[Fremdwahrnehmung]]></category> <category><![CDATA[Gesundheitssysteme]]></category> <category><![CDATA[high incidence of sickness absence]]></category> <category><![CDATA[high rates of unemployment]]></category> <category><![CDATA[ist die Seele quasi nur verstaucht dann weiss man nicht wie sie behandelt werden sollte]]></category> <category><![CDATA[kauzig]]></category> <category><![CDATA[Krank im Beruf? Mythen und Realität über die mentale Gesundheit und Arbeit]]></category> <category><![CDATA[Krise]]></category> <category><![CDATA[Kränkung]]></category> <category><![CDATA[lächerlich]]></category> <category><![CDATA[lästig]]></category> <category><![CDATA[manifeste Symptome einer psychischen Erkrankung]]></category> <category><![CDATA[mental health and work issues]]></category> <category><![CDATA[mental ill-health]]></category> <category><![CDATA[mental illness]]></category> <category><![CDATA[mental illness is responsible for a very significant loss of potential labour supply]]></category> <category><![CDATA[normale Leistungsfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[OECD]]></category> <category><![CDATA[Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung]]></category> <category><![CDATA[professionelle Fachhilfe]]></category> <category><![CDATA[reduced productivity at work]]></category> <category><![CDATA[Rollenmuster]]></category> <category><![CDATA[Santé mentale et emploi]]></category> <category><![CDATA[Schicksalsschlag]]></category> <category><![CDATA[schwere psychische Erkrankungen]]></category> <category><![CDATA[sehr reizbar]]></category> <category><![CDATA[skurril]]></category> <category><![CDATA[social policies]]></category> <category><![CDATA[society]]></category> <category><![CDATA[Stress]]></category> <category><![CDATA[terrorisieren alle ihrer Gefühlslage]]></category> <category><![CDATA[the connection between mental health and work]]></category> <category><![CDATA[the costs of mental ill-health for the individuals]]></category> <category><![CDATA[the level of inactivity of people with mental ill-health]]></category> <category><![CDATA[unangemessen]]></category> <category><![CDATA[Verhaltensmuster]]></category> <category><![CDATA[verschroben]]></category> <category><![CDATA[übel gelaunt]]></category> <category><![CDATA[überfordert]]></category> <category><![CDATA[‘Sick on the Job? Myths and Realities about Mental Health and Work’]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=7506</guid> <description><![CDATA[Stress, Druck und Angst nehmen in der Arbeitswelt stark zu und sind weit verbreitet. Sie machen Menschen krank. Das kostet! In wenigen Tagen wird die OECD (Organisation f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) eine Studie von &#252;ber 200 Seiten mit dem vielsagenden Titel ‚Krank im Beruf? Mythen und Realit&#228;t &#252;ber die mentale Gesundheit und Arbeit’ publizieren. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Stress, Druck und Angst nehmen in der Arbeitswelt stark zu und sind weit verbreitet. Sie machen Menschen krank. Das kostet!</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.oecd.org"><img
class="alignleft  wp-image-7508" title="OECD" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/OECD1.jpg" alt="OECD" width="248" height="133" /></a>In wenigen Tagen wird die <a
title="OECD" href="http://www.oecd.org" target="_blank">OECD (Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)</a> eine Studie von &uuml;ber 200 Seiten mit dem vielsagenden Titel ‚Krank im Beruf? Mythen und Realit&auml;t &uuml;ber die mentale Gesundheit und Arbeit’ publizieren.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Viele Arbeitnehmende leiden.</strong> Der Druck steigt unaufhaltbar in der Arbeitswelt. Gerade in der Krise wird dieser sogar noch erh&ouml;ht. Das l&ouml;st grosse Anspannungen aus und provoziert Angstzust&auml;nde, die &uuml;ber das ertr&auml;gliche Mass gehen. Viele sind davon &uuml;berfordert, erkranken seelisch und &uuml;berfordern damit auch ihre Arbeitsumgebung.</p><p
style="text-align: justify;">Arbeitskollegen und –kolleginnen verhalten sich dann oft im besten Fall kauzig, skurril, verschroben, anstrengend und unangemessen. Meistens sind sie allerdings &uuml;bel gelaunt, sehr reizbar, terrorisieren ganz Abteilungen mit ihrer schwierigen Gef&uuml;hlslage und sind sich oft keiner Schuld bewusst. <strong>Die Eigenwahrnehmung deckt sich schon lange nicht mehr mit der Fremdwahrnehmung.</strong> Alle wissen, dass das Ekelpaket unertr&auml;glich ist, aber die Verursacher sind der Meinung, dass ihr Verhalten sachdienlich ist und sich gef&auml;lligst die anderen anzupassen h&auml;tten.</p><blockquote><p><strong>Solche Handlungsweisen, auch wenn sie zuweilen bizarr, l&auml;cherlich oder einfach l&auml;stig sind, sollten nicht untersch&auml;tzt werden.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Treten zum Beispiel bei einem Mitarbeitenden solche Verhaltensweisen geh&auml;uft auf und passen sie nicht zum &uuml;blichen Verhaltens- und Rollenmuster, dann ist das nicht immer ein vor&uuml;bergehendes Ph&auml;nomen, das vielleicht durch einen Schicksalsschlag, eine Scheidung oder eine Kr&auml;nkung verursacht wurde, sondern k&ouml;nnen die manifesten Symptome einer psychischen Erkrankung anzeigen. Dann n&uuml;tzt gutes Zureden der Vorgesetzten wenig. Auch sich zusammen reissen bringt wenig. <strong>Professionelle Fachhilfe ist n&uuml;tzlicher.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die psychischen Erkrankungen verursachen volkswirtschaftliche Sch&auml;den, die nicht zu untersch&auml;tzen sind. Sie kosten in der Schweiz Milliarden.  Die Studie der OECD wird auf Franz&ouml;sisch und Englisch publiziert. Sie ist ab dem 26. Januar 2012 erh&auml;ltlich und kann mit diesem <a
title="Sick on the job? Read here more..." href="http://www.oecd.org/document/23/0,3746,de_34968570_34968855_49237463_1_1_1_1,00.html" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline; color: #800000;"><strong>LINK</strong></span></a> direkt bestellt werden. Der Inhalt wird wie folgt zusammen gefasst:</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">&#8216;<em>The costs of mental ill-health for the individuals concerned, employers and society at large are enormous. Mental illness is responsible for a very significant loss of potential labour supply, high rates of unemployment, and a high incidence of sickness absence and reduced productivity at work. <strong>In particular, mental illness causes too many young people to leave the labour market, or never really enter it, through early moves onto disability benefit.</strong>Today, between one-third and one-half of all new disability benefit claims are for reasons of mental ill-health, and among young adults that proportion goes up to over 70%. Indeed, mental ill-health is</em></p><div
id="attachment_7509" class="wp-caption alignright" style="width: 197px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Wenn-der-Beruf-krank-macht-dann-verliert-die-Firma-und-der-betroffene-Mensch..jpeg"><img
class="size-full wp-image-7509" title="Wenn der Beruf krank macht, dann verlieren beide. Arbeitnehmende und Arbeitgebende." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Wenn-der-Beruf-krank-macht-dann-verliert-die-Firma-und-der-betroffene-Mensch..jpeg" alt="Wenn der Beruf krank macht, dann verlieren beide. Arbeitnehmende und Arbeitgebende." width="187" height="139" /></a><p
class="wp-caption-text">Wenn der Beruf krank macht, dann verlieren beide. Arbeitnehmende und Arbeitgebende.</p></div><p
style="text-align: justify;"><em>becoming a key issue for the well-functioning of OECD’s labour markets and social policies and requires a stronger focus on policies addressing mental health and work issues. Despite the very high costs to the individuals and the economy, there is only little awareness about the connection between mental health and work, and the drivers behind the labour market outcomes and the level of inactivity of people with mental ill-health. Understanding these drivers is critical for the development of more effective policies. This report aims to identify the knowledge gaps and begin to narrow them by reviewing evidence on the main challenges and barriers to better integrating people with mental illness in the world of work&#8217;.</em></p></blockquote><p>Die Schlussfolgerungen der Studie sind auch dahingehend interessant, dass es in vielen L&auml;ndern f&uuml;r schwere psychische Erkrankungen durchaus angemessene Behandlungsmethoden und Einrichtungen gibt. Erkranken Arbeitnehmende an schw&auml;cher ausgebildeten Symptomen und Krankheitsbildern, die jedoch eine normale Leistungsf&auml;higkeit praktisch und faktisch einschr&auml;nken, sind viele Gesundheitssysteme damit &uuml;berfordert. <strong>Ist die Seele quasi nur verstaucht, dann weiss man nicht wie sie behandelt werden sollte</strong>. Viele betroffene Arbeitnehmende werden dann entlassen, weil sie f&uuml;r ihre Arbeitsumgebung nicht mehr ertr&auml;glich sind. Sind das dann noch &uuml;berdurchschnittlich gut ausgebildete Mitarbeitende kommt es der Firma richtig teuer zu stehen. Vielleicht w&auml;re es manchmal gescheiter, wenn Unternehmen solchen Mitarbeitenden professionelle Hilfe organisieren und sie eine Auszeit nehmen lassen. <strong>Bestimmt gewinnen beide Seiten. Die Volkswirtschaft sowieso.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/sick-on-the-job-myths-and-realities-about-mental-health-and-work/7506/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Coaching 2.0: Darfs ein bisschen anonymer sein?</title><link>http://www.personalradar.ch/coaching/coaching-2-0-darfs-ein-bisschen-anonymer-sein/7470</link> <comments>http://www.personalradar.ch/coaching/coaching-2-0-darfs-ein-bisschen-anonymer-sein/7470#comments</comments> <pubDate>Wed, 11 Jan 2012 20:39:12 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[Alle anderen bekommen das locker hin]]></category> <category><![CDATA[Arbeitspausen]]></category> <category><![CDATA[Aufmerksamkeitsstörung]]></category> <category><![CDATA[ausgewogene Ernährung]]></category> <category><![CDATA[besser schlafen]]></category> <category><![CDATA[BGM]]></category> <category><![CDATA[Coaching 2.0: Darfs ein bisschen anonymer sein?]]></category> <category><![CDATA[das Coaching begleitet Mitarbeitende mit psychischen Belastungen]]></category> <category><![CDATA[die Angst zu versagen]]></category> <category><![CDATA[Entspannungsübung]]></category> <category><![CDATA[Face-to-Face-Coaching]]></category> <category><![CDATA[fokussiert arbeiten können]]></category> <category><![CDATA[ich tauge dafür nicht]]></category> <category><![CDATA[in Chatrooms herrscht eine grosse Intimität]]></category> <category><![CDATA[innerlich zur Ruhe kommen]]></category> <category><![CDATA[internetbasiertes Coaching]]></category> <category><![CDATA[Lebenszufriedenheit]]></category> <category><![CDATA[negative Gedanken]]></category> <category><![CDATA[neuen organisatorischen Set-up]]></category> <category><![CDATA[Online-Coaching]]></category> <category><![CDATA[persönliche Stressbewältigungsstrategien definieren]]></category> <category><![CDATA[private Probleme]]></category> <category><![CDATA[professionelles betriebliches Gesundheitsmanagement]]></category> <category><![CDATA[psychische Belastungen verursachen hohe Kosten]]></category> <category><![CDATA[SECO]]></category> <category><![CDATA[Selbstwahrnehmung schärfen]]></category> <category><![CDATA[stressverstärkende Gedanken erkennen und wirksam ändern]]></category> <category><![CDATA[Umstrukturierungen]]></category> <category><![CDATA[Verzettelung entgegenwirken]]></category> <category><![CDATA[Zeit-Oasen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=7470</guid> <description><![CDATA[In Chatrooms herrscht oft eine &#252;berraschende Intimit&#228;t – da werden &#196;ngste offenbart, die nicht einmal der beste Freund kennt. Genau dieses Ph&#228;nomen nutzt internetbasiertes Coaching (Ein Beitrag von: Michelle Hofmann, Sandro Cornella, HR Today). Das Coaching begleitet Mitarbeitende mit psychischen Belastungen. Die h&#246;here Anonymit&#228;t f&#252;hrt dazu, dass Betroffene dieses Angebot eher in Anspruch nehmen als [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class=" wp-image-7475 alignleft" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/HR-Today4.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>In Chatrooms herrscht oft eine &uuml;berraschende Intimit&auml;t – da werden &Auml;ngste offenbart, die nicht einmal der beste Freund kennt.</strong> Genau dieses Ph&auml;nomen nutzt internetbasiertes Coaching (Ein Beitrag von: Michelle Hofmann, Sandro Cornella, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Das Coaching begleitet Mitarbeitende mit psychischen Belastungen. Die h&ouml;here Anonymit&auml;t f&uuml;hrt dazu, dass Betroffene dieses Angebot eher in Anspruch nehmen als ein Face-to-Face-Coaching. Gerade im Rahmen eines professionellen betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) macht sich dies bezahlt. Denn j&auml;hrlich verursachen psychische Belastungen hohe Kosten von gesch&auml;tzten 4 Milliarden Schweizer Franken pro Jahr (Quelle: SECO) im Minimum.</p><p
style="text-align: justify;">Mit den richtigen Massnahmen gelingt es, Betroffene wirksam zu begleiten. Der Fall von Urs A.* illustriert dies beispielhaft – ohne das Online-Coaching w&auml;re der Projektleiter h&ouml;chstwahrscheinlich &uuml;ber kurz oder lang mit einem Burnout ausgefallen.</p><p><em><strong>«Alle anderen bekommen das locker hin, ich tauge daf&uuml;r nicht»</strong></em></p><div
id="attachment_7476" class="wp-caption alignright" style="width: 207px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Coaching-2.0-Darfs-ein-bisschen-anonymer-sein.jpg"><img
class="size-full wp-image-7476" title="Coaching 2.0: Darfs ein bisschen anonymer sein?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Coaching-2.0-Darfs-ein-bisschen-anonymer-sein.jpg" alt="Coaching 2.0: Darfs ein bisschen anonymer sein?" width="197" height="198" /></a><p
class="wp-caption-text">Coaching 2.0: Darfs ein bisschen anonymer sein?</p></div><p
style="text-align: justify;">Der 48-J&auml;hrige hat aus zweiter Ehe einen 9-j&auml;hrigen Sohn, der unter einer Aufmerksamkeitsst&ouml;rung leidet, was die Beziehung zu seiner Frau stark belastet. Durch Umstrukturierungen wurde Urs A. zudem aus seinem gewohnten beruflichen Umfeld herausgerissen. Er f&uuml;hlte sich durch die privaten Probleme und den neuen organisatorischen Set-up zunehmend gestresst. Nachts lag er oft lange wach, tags&uuml;ber war er gereizt, verpasste immer wieder Termine. Auf dem Intranet seines Arbeitgebers entdeckte er das Angebot des externen Online-Coachings und beschloss, es zu nutzen.  Im Rahmen dieses Coachings l&ouml;ste Urs A. verschiedene Aufgaben und formulierte schriftlich seine Antworten. Der Prozess des Formulierens half ihm dabei, seine Selbstwahrnehmung zu sch&auml;rfen. Erstaunt stellte er fest, dass sein Druck gr&ouml;sstenteils «hausgemacht» war: Die Angst, zu versagen, sass ihm dauernd im Nacken und negative Gedanken wie «Alle anderen bekommen das locker hin, ich tauge daf&uuml;r nicht» blockierten ihn.</p><p><strong>Kleine «Zeit-Oasen» in den Tagesablauf eingebaut</strong></p><div
id="attachment_7478" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Kleine-«Zeit-Oasen»-in-den-Tagesablauf-eingebaut.jpeg"><img
class="size-full wp-image-7478 " title="Bauen Sie unbedingt kleine «Zeit-Oasen» in den Tagesablauf!" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Kleine-«Zeit-Oasen»-in-den-Tagesablauf-eingebaut.jpeg" alt="Bauen Sie unbedingt kleine «Zeit-Oasen» in den Tagesablauf!" width="225" height="225" /></a><p
class="wp-caption-text">Bauen Sie unbedingt kleine «Zeit-Oasen» in den Tagesablauf!</p></div><p
style="text-align: justify;">Um Urs A.s zunehmender Verzettelung entgegenzuwirken, empfahl ihm der Coach, seinen Tagesablauf zu dokumentieren. Dabei merkte Urs A. rasch: Er nahm fast keine Arbeitspausen, h&auml;ufig ass er den ganzen Tag kaum, Zeit f&uuml;r Freunde oder Sport fehlte. In der Folge begann er, kleine «Zeit-Oasen» einzuplanen und achtete auf eine ausgewogene Ern&auml;hrung. Er machte wann immer m&ouml;glich um 18 Uhr Schluss. <strong>Eine Entspannungs&uuml;bung half ihm, besser zu schlafen. Er lernte, stressverst&auml;rkende Gedanken zu erkennen und wirksam zu &auml;ndern. </strong>Bereits nach wenigen Wochen kam Urs A. innerlich zur Ruhe, konnte wieder fokussierter arbeiten und &uuml;bte weniger Druck auf andere aus. Als «Abschlussarbeit» formulierte er aus der Perspektive eines Freundes einen Brief an sich selbst, in dem er seine Erkenntnisse festhielt und seine pers&ouml;nlichen Stressbew&auml;ltigungsstrategien f&uuml;r die Zeit nach dem Coaching dokumentierte. Dazu z&auml;hlte auch ein gemeinsamer abendlicher Spaziergang mit seiner Frau, was Urs A. viel emotionalen R&uuml;ckhalt gab. Dies trug wesentlich dazu bei, dass Urs A. gelassener ist, eine h&ouml;here Lebenszufriedenheit hat und heute nicht l&auml;nger f&uuml;r einen Ausfall gef&auml;hrdet ist.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/coaching/coaching-2-0-darfs-ein-bisschen-anonymer-sein/7470/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Psychische Probleme am Arbeitsplatz: Hier finden die Beteiligten Unterst&#252;tzung.</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/psychische-probleme-am-arbeitsplatz-hier-finden-die-beteiligten-unterstutzung/7403</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/psychische-probleme-am-arbeitsplatz-hier-finden-die-beteiligten-unterstutzung/7403#comments</comments> <pubDate>Fri, 06 Jan 2012 12:52:32 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[Sozialversicherungen]]></category> <category><![CDATA[5. IV-Revision]]></category> <category><![CDATA[Abnehmende Arbeitsleistung]]></category> <category><![CDATA[Alarmzeichen]]></category> <category><![CDATA[Angespanntheit]]></category> <category><![CDATA[Anpassung des Arbeitspensums]]></category> <category><![CDATA[Anzeichen früh erkennen]]></category> <category><![CDATA[Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik]]></category> <category><![CDATA[Aufwand für Personalsuche und Einarbeitung]]></category> <category><![CDATA[aus psychischen Gründen invalidisierten Personen ist in der Schweiz in den letzten 20 Jahren sieben Mal stärker angestiegen als die Zahl aller anderen Rentenbezüger]]></category> <category><![CDATA[Aussergewöhnliche Unruhe]]></category> <category><![CDATA[Beratungsgespräch]]></category> <category><![CDATA[Beratungsstellen]]></category> <category><![CDATA[Case Management]]></category> <category><![CDATA[Coach]]></category> <category><![CDATA[Dachverband Supported Employment Schweiz]]></category> <category><![CDATA[diffuse Ängste gegenüber psychischen Problemen]]></category> <category><![CDATA[drohende psychische Beeinträchtigung]]></category> <category><![CDATA[Einarbeitungszuschuss]]></category> <category><![CDATA[eine Lösung soll für den Arbeitgeber und den Mitarbeitenden stimmen]]></category> <category><![CDATA[Eingliederungsprozess]]></category> <category><![CDATA[externe Hilfe in Anspruch nehmen]]></category> <category><![CDATA[fachliche Beratung]]></category> <category><![CDATA[Fehltage]]></category> <category><![CDATA[Fehlzeiten]]></category> <category><![CDATA[Fluktuationen]]></category> <category><![CDATA[Frühabklärung]]></category> <category><![CDATA[Früherfassung und Frühintervention]]></category> <category><![CDATA[Führungskräfte sind keine Therapeuten]]></category> <category><![CDATA[Gefühlsausbrüche]]></category> <category><![CDATA[Händezittern]]></category> <category><![CDATA[Häufung von Kurzerkrankungen]]></category> <category><![CDATA[Invalidenversicherung]]></category> <category><![CDATA[IV]]></category> <category><![CDATA[IV-Stellen]]></category> <category><![CDATA[Krankentaggeld-Versicherung]]></category> <category><![CDATA[Krankheit]]></category> <category><![CDATA[Krise]]></category> <category><![CDATA[Kündigungsrecht des Arbeitgebers]]></category> <category><![CDATA[körperliche Symptome]]></category> <category><![CDATA[Leistungseinbussen]]></category> <category><![CDATA[personalverantwortliche]]></category> <category><![CDATA[persönliche Schicksalsschläge]]></category> <category><![CDATA[potenzielle Merkmale psychischer Erkrankungen erkennen]]></category> <category><![CDATA[Prämien- und Beitragserhöhungen]]></category> <category><![CDATA[psychische Belastungen]]></category> <category><![CDATA[psychische Erkrankung]]></category> <category><![CDATA[Psychische Erkrankungen sind noch immer ein Tabuthema]]></category> <category><![CDATA[Psychische Probleme am Arbeitsplatz: Hier finden die Beteiligten Unterstützung]]></category> <category><![CDATA[rechtzeitig Hilfe anfordern]]></category> <category><![CDATA[Ruhelosigkeit]]></category> <category><![CDATA[Schweissausbrüche]]></category> <category><![CDATA[Sensorium entwickeln]]></category> <category><![CDATA[Sozialberatungsstelle]]></category> <category><![CDATA[Sozialer Rückzug und Scheu vor Kontakt]]></category> <category><![CDATA[Sozialversicherungs- und Gesundheitskosten]]></category> <category><![CDATA[Stark veränderte Essgewohnheiten]]></category> <category><![CDATA[Stigmatisierung]]></category> <category><![CDATA[telefonische Arbeitgeber-Hotline]]></category> <category><![CDATA[Umschulung]]></category> <category><![CDATA[Unfall]]></category> <category><![CDATA[unkontrolliertes disziplinloses Verhalten]]></category> <category><![CDATA[Unwissenheit]]></category> <category><![CDATA[Vernachlässigung oder übertriebene Pflege der äusseren Erscheinung]]></category> <category><![CDATA[Versicherungen]]></category> <category><![CDATA[Viele Aufgaben werden begonnen aber nicht zu Ende gebracht]]></category> <category><![CDATA[Vorurteile]]></category> <category><![CDATA[www.netzwerk-cm.ch]]></category> <category><![CDATA[www.supportedemployment-schweiz.ch]]></category> <category><![CDATA[Übersteigertes Bedürfnis alltägliche Verrichtungen immer wieder zu wiederholen]]></category> <category><![CDATA[übersteigertes Redebedürfnis bis hin zu Selbstgesprächen]]></category> <category><![CDATA[zunehmende Fehlerhäufigkeit]]></category> <category><![CDATA[ärzte]]></category> <category><![CDATA[Äusserungen von Angstgefühlen oder von Lebensüberdruss]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=7403</guid> <description><![CDATA[Wer sich ein Bein bricht und ins Krankenhaus muss, erz&#228;hlt ungeniert davon. Psychische Erkrankungen sind allerdings noch immer ein Tabuthema. Oft holen sich die Betroffenen zu sp&#228;t Unterst&#252;tzung. Aber auch der Arbeitgeber sollte nicht zu lange warten: Verschiedene Organisationen, unter anderem die IV, helfen, f&#252;r alle Beteiligten eine gute L&#246;sung zu finden (ein Beitrag von: Ursula [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong></strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-7404" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/HR-Today2.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a><strong> Wer sich ein Bein bricht und ins Krankenhaus muss, erz&auml;hlt ungeniert davon. Psychische Erkrankungen sind allerdings noch immer ein Tabuthema.</strong> Oft holen sich die Betroffenen zu sp&auml;t Unterst&uuml;tzung. Aber auch der Arbeitgeber sollte nicht zu lange warten: Verschiedene Organisationen, unter anderem die IV, helfen, f&uuml;r alle Beteiligten eine gute L&ouml;sung zu finden (ein Beitrag von: Ursula Schnellmann und Regula Stocker, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die Zahl der aus psychischen Gr&uuml;nden invalidisierten Personen ist in der Schweiz in den letzten 20 Jahren sieben Mal st&auml;rker angestiegen als die Zahl aller anderen Rentenbez&uuml;ger. Diese psychische Be- und &Uuml;berlastung der Mitarbeitenden hat nat&uuml;rlich auch Folgen f&uuml;r das Unternehmen. Fehlzeiten, Leistungseinbussen, Fluktuationen – die negativen Auswirkungen gehen ins Geld.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Wenn die Arbeitnehmenden allerdings ganz aus dem Arbeitsprozess fallen, wird es erst richtig teuer.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Einerseits f&uuml;r die Unternehmen, welche neben dem Aufwand f&uuml;r Personalsuche und Einarbeitung auch mit steigenden Versicherungspr&auml;mien rechnen m&uuml;ssen, andererseits f&uuml;r die Gesamtgesellschaft, welche unter den stetig steigenden Sozialversicherungs- und Gesundheitskosten leidet. In erster Linie ist der Verlust der Arbeitsstelle aber f&uuml;r die betroffene Person ein Tiefpunkt, welcher eine bereits vorher sehr schwierige Situation noch massiv verschlechtern kann.</p><p><strong>Welche Anzeichen deuten auf eine psychische Erkrankung hin?</strong></p><div
id="attachment_7409" class="wp-caption alignright" style="width: 312px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Wer-sich-ein-Bein-bricht-und-ins-Krankenhaus-muss-erz%C3%A4hlt-ungeniert-davon.-Psychische-Erkrankungen-sind-allerdings-noch-immer-ein-Tabuthema1.jpg"><img
class="size-full wp-image-7409 " title="Wer sich ein Bein bricht und ins Krankenhaus muss, erz&auml;hlt ungeniert davon. Psychische Erkrankungen sind allerdings noch immer ein Tabuthema" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Wer-sich-ein-Bein-bricht-und-ins-Krankenhaus-muss-erz%C3%A4hlt-ungeniert-davon.-Psychische-Erkrankungen-sind-allerdings-noch-immer-ein-Tabuthema1.jpg" alt="Wer sich ein Bein bricht und ins Krankenhaus muss, erz&auml;hlt ungeniert davon. Psychische Erkrankungen sind allerdings noch immer ein Tabuthema." width="302" height="320" /></a><p
class="wp-caption-text">Wer sich ein Bein bricht und ins Krankenhaus muss, erz&auml;hlt ungeniert davon. Psychische Erkrankungen sind allerdings noch immer ein Tabuthema.</p></div><p
style="text-align: justify;">Um zu verhindern, dass Mitarbeitende aus psychischen Gr&uuml;nden aus dem Arbeitsprozess fallen, ist es wichtig, Anzeichen fr&uuml;h zu erkennen und rechtzeitig Massnahmen einzuleiten. Hier liegt jedoch die Schwierigkeit: H&auml;ufig werden Anzeichen im betrieblichen Alltag nicht wahrgenommen oder erst dann, wenn bereits k&ouml;rperliche Symptome auftauchen. Denn einerseits k&ouml;nnen psychische Erkrankungen selten auf ein spezifisches Ereignis zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden, andererseits unterliegen psychische Belastungen subjektiven Bewertungen und sind deshalb schwer einzusch&auml;tzen. Dies gilt sowohl f&uuml;r die Vorgesetzten als auch f&uuml;r die Kollegen und nicht zuletzt f&uuml;r die betroffene Person selber. Dazu kommen Vorurteile, Unwissenheit und diffuse &Auml;ngste gegen&uuml;ber psychischen Problemen, was zu einer gewissen Stigmatisierung f&uuml;hrt. Jeder Arbeitnehmer, der krankheitsbedingt im Spital war, wird dies seinen Kollegen mitteilen, doch nur wenige w&uuml;rden ihren Kollegen von einem Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik erz&auml;hlen.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Was also m&uuml;ssen Personalverantwortliche oder Vorgesetzte beachten?</strong> Wie kann man m&ouml;gliche Anzeichen drohender psychischer Beeintr&auml;chtigung erkennen? F&uuml;hrungskr&auml;fte sind keine Therapeuten, sie k&ouml;nnen und sollen deshalb keine Diagnosen stellen. Vielmehr geht es darum, ein gewisses Sensorium zu entwickeln, um potenzielle Merkmale psychischer Erkrankungen zu erkennen. So kann es ein Alarmzeichen sein, wenn jemand seine Gewohnheiten oder Verhaltensweisen in einer f&uuml;r Aussenstehende unerkl&auml;rbaren Form ver&auml;ndert. Unter anderem k&ouml;nnen folgende Merkmale auf psychische Probleme hindeuten:</p><ul><li>Sozialer R&uuml;ckzug und Scheu vor Kontakt</li><li>&Uuml;bersteigertes Redebed&uuml;rfnis bis hin zu Selbstgespr&auml;chen</li><li>&Uuml;bersteigertes Bed&uuml;rfnis, allt&auml;gliche Verrichtungen immer wieder zu wiederholen</li><li>Gef&uuml;hlsausbr&uuml;che, unkontrolliertes disziplinloses Verhalten</li><li>Aussergew&ouml;hnliche Unruhe, Ruhelosigkeit, Angespanntheit (zum Beispiel H&auml;ndezittern, Schweissausbr&uuml;che)</li><li>&Auml;usserungen von Angstgef&uuml;hlen oder von Lebens&uuml;berdruss</li><li>Vernachl&auml;ssigung oder &uuml;bertriebene Pflege der &auml;usseren Erscheinung (Sauberkeit/Kleidung)</li><li>Stark ver&auml;nderte Essgewohnheiten</li><li>Abnehmende Arbeitsleistung, zunehmende Fehlerh&auml;ufigkeit</li><li>Viele Aufgaben werden begonnen, aber nicht zu Ende gebracht</li><li>H&auml;ufung von Kurzerkrankungen/Fehltagen</li></ul><p
style="text-align: justify;"> Vorgesetzte sollten solche Anzeichen ernst nehmen und das Gespr&auml;ch mit dem betroffenen Mitarbeitenden suchen. Wichtig ist auch, die eigenen F&uuml;hrungsm&ouml;glichkeiten realistisch einzusch&auml;tzen und rechtzeitig Hilfe anzufordern, wenn man ein ungutes Gef&uuml;hl hat.</p><p><strong>IV: Der Fokus liegt auf der Fr&uuml;herfassung und Fr&uuml;hintervention</strong></p><p
style="text-align: justify;">Vor allem gr&ouml;ssere Unternehmen verf&uuml;gen in der Regel &uuml;ber eine interne Sozialberatungsstelle oder haben in der eigenen Personalabteilung ein professionelles Case Management institutionalisiert. Diese internen Fachleute unterst&uuml;tzen sowohl die Vorgesetzten wie auch die Mitarbeitenden in heiklen Situationen und organisieren die n&ouml;tigen Kontakte zu &Auml;rzten, Versicherungen, Beratungsstellen oder weiteren Involvierten. Wenn diese interne Unterst&uuml;tzung fehlt, k&ouml;nnen und sollen Vorgesetzte externe Hilfe in Anspruch nehmen.</p><p
style="text-align: justify;">So bietet beispielsweise die Invalidenversicherung (IV) spezifische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Arbeitgeber an, einige IV-Stellen verf&uuml;gen &uuml;ber eine telefonische Arbeitgeber-Hotline. Mit der 5. IV-Revision wurden zudem neue Instrumente eingef&uuml;hrt: Durch Fr&uuml;herfassung und Fr&uuml;hintervention soll verhindert werden, dass erkrankte oder verunfallte Mitarbeitende ihre Stelle verlieren. Sobald im Wissen des Mitarbeitenden eine Meldung bei der IV-Stelle seines Wohnkantons erfolgt ist, kann die IV nach einer Fr&uuml;habkl&auml;rung helfen und in Beratungsgespr&auml;chen mit der betroffenen Person und ihrem Umfeld einen nachhaltigen und verbindlichen Eingliederungsplan aufstellen. Vorgesetzte erhalten bei der IV-Stelle eine direkte Ansprechperson und werden laufend informiert und aktiv in den Eingliederungsprozess einbezogen. Die Meldung zur Fr&uuml;herfassung durch den Arbeitgeber und die Zusammenarbeit mit der IV-Stelle haben keinen Einfluss auf das bestehende Arbeitsverh&auml;ltnis (beispielsweise bez&uuml;glich K&uuml;ndigungsrecht des Arbeitgebers).</p><p><strong>Eine L&ouml;sung soll f&uuml;r den Arbeitgeber und den Mitarbeitenden stimmen</strong></p><div
id="attachment_7412" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Eine-L%C3%B6sung-soll-f%C3%BCr-den-Arbeitgeber-und-den-Mitarbeitenden-stimmen.jpeg"><img
class="size-full wp-image-7412" title="Eine L&ouml;sung soll f&uuml;r den Arbeitgeber und den Mitarbeitenden stimmen" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Eine-L%C3%B6sung-soll-f%C3%BCr-den-Arbeitgeber-und-den-Mitarbeitenden-stimmen.jpeg" alt="Eine L&ouml;sung soll f&uuml;r den Arbeitgeber und den Mitarbeitenden stimmen" width="225" height="225" /></a><p
class="wp-caption-text">Eine L&ouml;sung soll f&uuml;r den Arbeitgeber und den Mitarbeitenden stimmen</p></div><p
style="text-align: justify;">Nach einer Analyse der Situation werden verschiedene Massnahmen gepr&uuml;ft, welche erm&ouml;glichen sollen, dass die betroffene Person weiterhin im Unternehmen arbeiten kann. In Frage kommen zum Beispiel eine Umplatzierung im Unternehmen, eine Umschulung oder die Anpassung des Arbeitspensums. Um das Unternehmen finanziell zu entlasten, kann die IV-Stelle dem Arbeitgeber finanzielle Beitr&auml;ge f&uuml;r die Massnahmen in seinem Betrieb bezahlen und w&auml;hrend maximal eines halben Jahres einen Einarbeitungszuschuss ausrichten, wenn der Mitarbeitende vor&uuml;bergehend nicht voll leistungsf&auml;hig ist.</p><p
style="text-align: justify;">Zudem erh&auml;lt der Arbeitgeber Entsch&auml;digungen f&uuml;r allf&auml;llige Pr&auml;mien- und Beitragserh&ouml;hungen, wenn der Mitarbeitende in den ersten zwei Jahren wegen der bereits bestehenden Krankheit erneut ausf&auml;llt. Bei Bedarf k&ouml;nnen die betroffene Person sowie die Vorgesetzten durch einen Coach betreut werden. Dieser erarbeitet zum Beispiel mit den Beteiligten ein spezifisches F&auml;higkeitsprofil, pr&uuml;ft die Anforderungen des Arbeitsplatzes, steht Vorgesetzten und Kollegen durch fachliche Beratung zur Seite und interveniert bei allf&auml;lligen Krisen rasch und professionell. Oft arbeitet die IV-Stelle daf&uuml;r auch mit spezialisierten privaten Organisationen zusammen, welche sich seit 2008 im nationalen Dachverband Supported Employment Schweiz organisieren <span
style="color: #800000;"><strong>(<a
title="Supported Employment Schweiz" href="http://www.supportedemployment-schweiz.ch" target="_blank"><span
style="color: #800000;">www.supportedemployment-schweiz.ch</span></a>).</strong></span></p><p
style="text-align: justify;">Auch Case Management wird h&auml;ufig durch private Organisationen angeboten (vgl. <strong><span
style="color: #800000;"><a
title="Netzwerk" href="http://www.netzwerk-cm.ch" target="_blank"><span
style="color: #800000;">www.netzwerk-cm.ch</span></a>)</span></strong>. Die privaten Anbieter, welche Vorgesetzte und Betroffene im (Wieder-)Eingliederungsprozess professionell unterst&uuml;tzen, k&ouml;nnen auch durch den Arbeitgeber direkt beauftragt werden. Dabei empfiehlt es sich jedoch, die Kosten&uuml;bernahme zu Beginn des Prozesses zu kl&auml;ren. Betriebe, welche eine Krankentaggeld-Versicherung abgeschlossen haben, k&ouml;nnen sich bei ihrem Versicherer nach einem allf&auml;lligen Unterst&uuml;tzungsangebot erkundigen.</p><p
style="text-align: justify;">Ansonsten sollten sich die Arbeitgeber mit Fragen betreffend Kosten&uuml;bernahmen an die IV-Stelle ihres Kantons wenden. <strong>Das Ziel ist eine L&ouml;sung, die sowohl f&uuml;r den Arbeitgeber als auch den betroffenen Mitarbeitenden stimmt.</strong> Kann ein Arbeitnehmender im Betrieb bleiben, bleibt in erster Linie sein Know-how f&uuml;r die Firma erhalten. Aber auch die anderen Mitarbeitenden f&uuml;hlen sich sicherer, was die Arbeitsmotivation und die Verbundenheit mit der Firma erh&ouml;ht. Denn niemand kann ausschliessen, selbst einmal von Krankheit, Unfall oder pers&ouml;nlichen Schicksalsschl&auml;gen betroffen zu sein.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/psychische-probleme-am-arbeitsplatz-hier-finden-die-beteiligten-unterstutzung/7403/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die Clean Desk Policy schl&#228;gt aufs Gem&#252;t. Die kuschelige B&#252;ronische ist gefragt.</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/die-clean-desk-policy-schlagt-aufs-gemut-die-kuschelige-buronische-ist-gefragt/7016</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/die-clean-desk-policy-schlagt-aufs-gemut-die-kuschelige-buronische-ist-gefragt/7016#comments</comments> <pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:51:41 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[an der Peripherie des Raumes niederlassen]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsplatz ist ein Ort der auch Individualität zulassen muss]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsrefugium]]></category> <category><![CDATA[atavistische Verhaltensweisen der Menschen]]></category> <category><![CDATA[Bürosilos]]></category> <category><![CDATA[Colliers International Zürich]]></category> <category><![CDATA[das Aufhängen von Kinderzeichnungen]]></category> <category><![CDATA[das Grossraumbüro ist das goldene Kalb der Effizienz]]></category> <category><![CDATA[das Hinstellen von Blumen oder Pflanzen als ganz persönliche Duftmarke]]></category> <category><![CDATA[der Mensch ist keine Maschine]]></category> <category><![CDATA[Die Clean Desk Policy schlägt aufs Gemüt. Die kuschelige Büronische ist gefragt]]></category> <category><![CDATA[die Grossraumbüros werden nicht verschwinden]]></category> <category><![CDATA[die Mehrheit der Mitarbeitenden wünschen sich Arbeitsplätze wo ein gewisses Mass an Intimität und Privatsphäre noch möglich ist]]></category> <category><![CDATA[eine hohe Personalfluktuation kostet mehr]]></category> <category><![CDATA[ergonomisch]]></category> <category><![CDATA[Familienfotos]]></category> <category><![CDATA[funktional]]></category> <category><![CDATA[Gestaltungsmöglichkeit des persönlichen Arbeitsplatzes]]></category> <category><![CDATA[günstige Retentionsmassnahme]]></category> <category><![CDATA[Identifikationsfähigkeit mit dem Arbeitgeber]]></category> <category><![CDATA[jobmässig neu orientieren]]></category> <category><![CDATA[Kinderfotos]]></category> <category><![CDATA[konzentrierte Arbeitsruhe]]></category> <category><![CDATA[Menschen bevorzugen einen festen Platz]]></category> <category><![CDATA[menschliche Entwicklungsgeschichte]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeitende brauchen Rückzugszonen]]></category> <category><![CDATA[mobilen Büros]]></category> <category><![CDATA[neuzeitliche Organisationsformen der Arbeitsplätze]]></category> <category><![CDATA[Raumnische]]></category> <category><![CDATA[Ruhe und Raum]]></category> <category><![CDATA[Sklave seines Gemüts]]></category> <category><![CDATA[viele Unternehmen betreiben Grossraumbüros]]></category> <category><![CDATA[www.colliers.ch]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=7016</guid> <description><![CDATA[Treten Menschen in einem Raum, zum Beispiel ein Restaurant, dann suchen sie nicht die Mitte, sondern m&#246;chten sich an der Peripherie des Raumes niederlassen. Das in den K&#246;pfen laufende sehr alte Softwareprogramm der menschlichen Entwicklungsgeschichte l&#228;sst keine andere Wahl. Instinktiv zieht es Menschen zu den Raumnischen oder –r&#228;nder. Firmen investieren Unsummen in die Gestaltung ihrer [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Treten Menschen in einem Raum, zum Beispiel ein Restaurant, dann suchen sie nicht die Mitte, sondern m&ouml;chten sich an der Peripherie des Raumes niederlassen.</strong> Das in den K&ouml;pfen laufende sehr alte Softwareprogramm der menschlichen Entwicklungsgeschichte l&auml;sst keine andere Wahl. Instinktiv zieht es Menschen zu den Raumnischen oder –r&auml;nder.</p></blockquote><div
id="attachment_7018" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/Die-Clean-Desk-Policy-schl%C3%A4gt-aufs-Gem%C3%BCt.-Die-kuschelige-B%C3%BCronische-ist-gefragt.1.jpeg"><img
class="size-full wp-image-7018" title="Die Clean Desk Policy schl&auml;gt aufs Gem&uuml;t. Die kuschelige B&uuml;ronische ist gefragt." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/Die-Clean-Desk-Policy-schl%C3%A4gt-aufs-Gem%C3%BCt.-Die-kuschelige-B%C3%BCronische-ist-gefragt.1.jpeg" alt="Die Clean Desk Policy schl&auml;gt aufs Gem&uuml;t. Die kuschelige B&uuml;ronische ist gefragt." width="280" height="180" /></a><p
class="wp-caption-text">Die Clean Desk Policy schl&auml;gt aufs Gem&uuml;t. Die kuschelige B&uuml;ronische ist gefragt.</p></div><p
style="text-align: justify;">Firmen investieren Unsummen in die Gestaltung ihrer B&uuml;ror&auml;umlichkeiten. Viele m&ouml;chten Kosten sparen. Das geht nur &uuml;ber die Optimierung von Fl&auml;chen und Mehrfachnutzm&ouml;glichkeiten der Infrastruktur.Mit anderen Worten: Die entseelten und entbeinten Hasenst&auml;lle moderner B&uuml;rosilos sind betriebs&ouml;konomisch attraktiver, als die betonte und teure Individualisierung von Arbeitsr&auml;umen, die jedoch den pers&ouml;nlichen Bed&uuml;rfnissen der Mitarbeitenden an ihre Arbeitsumgebung mehr entsprechen und somit die Grundmotivation erh&ouml;ht.</p><p><strong>Das Grossraumb&uuml;ro ist das goldene Kalb der Effizienz</strong></p><p
style="text-align: justify;">Viele Unternehmen betreiben Grossraumb&uuml;ros und erhoffen sich dadurch erkleckliche Kostenersparnisse, eine h&ouml;here Wirksamkeit der Kommunikation und eine fein austarierte Optimierung der Gesch&auml;ftsprozesse. Diese Sicht ist jedoch zu einfach.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Der Mensch ist nun mal keine Maschine, die wie ein Kaffeeautomat jeden Tag mehr oder weniger gleichm&auml;ssig funktioniert.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die &auml;ussere Umgebung wird den Automaten kaum in seiner Leistung beeintr&auml;chtigen. Er ist schliesslich nicht Stimmungen ausgesetzt und Sklave seines Gem&uuml;ts. Auch die sogenannten mobilen B&uuml;ros werden an den atavistischen Verhaltensweisen der Menschen scheitern. Menschen bevorzugen einen festen Platz, den sie eindeutig als ihr Arbeitsrefugium identifizieren k&ouml;nnen. Der Arbeitsplatz ist nun mal ein Ort, der auch Individualit&auml;t zulassen muss.  Die rollenden B&uuml;ros und die Erwartung des Arbeitsgebers, dass Mitarbeitende jeden Tag mit Freude an einem anderen Ort seinen Arbeitsplatz suchen muss, ist eine Illusion. Einige k&ouml;nnen sich mit dieser neuzeitlichen Organisationsformen der Arbeitspl&auml;tze sehr wohl arrangieren oder wollen dem Arbeitgeber keinesfalls den Eindruck vermitteln es an n&ouml;tiger Flexibilit&auml;t mangeln zu lassen. <strong>Aber die Mehrheit der Mitarbeitenden w&uuml;nschen sich Arbeitspl&auml;tze, wo ein gewisses Mass an Intimit&auml;t und Privatsph&auml;re noch m&ouml;glich ist.</strong> Des Weiteren sind Arbeitspl&auml;tze, die auch ein gewisses Mass an konzentrierter Arbeitsruhe zulassen, viel produktiver. Zu diesem Punkt weist PersonalRadar mit diesem <a
title="Wenn sprechen st&ouml;rt" href="http://www.personalradar.ch/allgemein/wenn-sprechen-stort/5949" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong><span
style="color: #800000; text-decoration: underline;">LINK</span></strong></span></a> auf einen schon publizierten Beitrag hin.</p><div
id="attachment_7020" class="wp-caption alignright" style="width: 237px"><a
href="http://www.jobs-kaufmaennisch.ch"><img
class="size-full wp-image-7020" title="Das Grossraumb&uuml;ro ist das goldene Kalb der Effizienz" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/Das-Grossraumb%C3%BCro-ist-das-goldene-Kalb-der-Effizienz.jpeg" alt="Das Grossraumb&uuml;ro ist das goldene Kalb der Effizienz" width="227" height="222" /></a><p
class="wp-caption-text">Das Grossraumb&uuml;ro ist das goldene Kalb der Effizienz</p></div><p
style="text-align: justify;">Viele sch&auml;tzen es, wenn Arbeitspl&auml;tze nicht nur ergonomisch und funktional eingerichtet sind, sondern die individuelle Gestaltungsm&ouml;glichkeit wie zum Beispiel das Aufstellen von Familien- und Kinderfotos, das Aufh&auml;ngen von Kinderzeichnungen oder Bildern, das Hinstellen von Blumen oder Pflanzen als ganz pers&ouml;nliche Duftmarke zulassen. <strong>Solche Kleinigkeiten und Freir&auml;ume erh&ouml;hen die Identifikationsf&auml;higkeit mit dem Arbeitgeber</strong>. Die beschr&auml;nkte aber durchaus erw&uuml;nschte Gestaltungsm&ouml;glichkeit des pers&ouml;nlichen Arbeitsplatzes ist auch eine g&uuml;nstige Retentionsmassnahme. Arbeitnehmende, die sich an ihrem Arbeitsplatz wohl f&uuml;hlen sind in der Regel weniger versucht sich jobm&auml;ssig neu zu orientieren.</p><p>Die Studie der Colliers International Z&uuml;rich – mit diesem <a
title="B&uuml;romakrtbericht 2011" href="http://www.colliers.ch/files/colliers_bmb_2011.pdf" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong><span
style="color: #800000; text-decoration: underline;">LINK</span></strong></span></a> kommen sie gleich zu den Inhalten – zeigt klar auf, dass die Leistung besser ist, wenn gen&uuml;gend Ruhe und Raum zur Verf&uuml;gung steht. Die Grossraumb&uuml;ros werden nicht verschwinden. Wenn Mitarbeitende jedoch R&uuml;ckzugszonen haben, werden sie der Firma auch l&auml;nger treu bleiben. <strong>Eine hohe Personalfluktuation kostet mehr!</strong></p><p
style="text-align: justify;">Zu diesem Thema hat k&uuml;rzlich auch das Schweizer Fernsehen mit seinem Wirtschaftsmagazin ECO einen Beitrag gleistet. Mit diese <a
title="«ECO Spezial»: Arbeit – eine Hassliebe. Reto Lipp f&uuml;hrt durch Arbeitswelten." href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=9fa222d4-63cd-4d5f-b5a5-a533ea8b6310" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><span
style="color: #800000; text-decoration: underline;"><strong>LINK</strong></span></span></a> kommen Sie gleich zum Thema. <strong>Was meinen Sie dazu? PersonalRadar interessiert sich f&uuml;r Ihre Meinung!</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/die-clean-desk-policy-schlagt-aufs-gemut-die-kuschelige-buronische-ist-gefragt/7016/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>«Bei der Arbeit verhalte ich mich, als w&#228;re jeder Tag ein Marathonlauf».</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/bei-der-arbeit-verhalte-ich-mich-als-ware-jeder-tag-ein-marathonlauf/5516</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/bei-der-arbeit-verhalte-ich-mich-als-ware-jeder-tag-ein-marathonlauf/5516#comments</comments> <pubDate>Tue, 28 Jun 2011 09:10:39 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[Abklärungsmarathon]]></category> <category><![CDATA[Anerkennung]]></category> <category><![CDATA[Arztzeugnis]]></category> <category><![CDATA[bei der Arbeit verhalte ich mich als wäre jeder Tag ein Marathonlauf]]></category> <category><![CDATA[Burnout-Patienten]]></category> <category><![CDATA[Burnout-Spezialisten]]></category> <category><![CDATA[Bäcker-Konditor]]></category> <category><![CDATA[das Leben kann ein unendlicher Marathon werden]]></category> <category><![CDATA[Depression]]></category> <category><![CDATA[Diagnose]]></category> <category><![CDATA[dünnhäutig]]></category> <category><![CDATA[eine grosse Belastung]]></category> <category><![CDATA[elektromonteur]]></category> <category><![CDATA[emotionale Erschöpfung]]></category> <category><![CDATA[Empfindungen]]></category> <category><![CDATA[Entspannungsübungen]]></category> <category><![CDATA[Ergortherapie]]></category> <category><![CDATA[extremer Stress]]></category> <category><![CDATA[Firmenseminare]]></category> <category><![CDATA[fit]]></category> <category><![CDATA[Gefühlen]]></category> <category><![CDATA[Gehörspezialisten]]></category> <category><![CDATA[geschlossene Anstalt]]></category> <category><![CDATA[gesund]]></category> <category><![CDATA[Hausärztin]]></category> <category><![CDATA[Hyperakusis]]></category> <category><![CDATA[IV]]></category> <category><![CDATA[jeder Tag ein Marathonlauf]]></category> <category><![CDATA[Kaderausbildung]]></category> <category><![CDATA[Kindergeschrei]]></category> <category><![CDATA[klinik]]></category> <category><![CDATA[Klinik Littenheid im Kanton Thurgau]]></category> <category><![CDATA[Klinikalltag]]></category> <category><![CDATA[Klinikaufenthalt]]></category> <category><![CDATA[knarrende Türen]]></category> <category><![CDATA[krank]]></category> <category><![CDATA[krankenschwester]]></category> <category><![CDATA[Krankheitsgeschichte]]></category> <category><![CDATA[Lauftraining]]></category> <category><![CDATA[Leidenschaf]]></category> <category><![CDATA[Maltherapie]]></category> <category><![CDATA[Medikamente]]></category> <category><![CDATA[Musiktherapie]]></category> <category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Pfarrer]]></category> <category><![CDATA[Pferdestall]]></category> <category><![CDATA[physisch erschöpft]]></category> <category><![CDATA[Psychiater]]></category> <category><![CDATA[Queens Ranch Academy]]></category> <category><![CDATA[Rente]]></category> <category><![CDATA[schnell irritiert]]></category> <category><![CDATA[Sozialarbeiter]]></category> <category><![CDATA[Spass]]></category> <category><![CDATA[Therapieangebote]]></category> <category><![CDATA[Therapiestunden]]></category> <category><![CDATA[Time-out-Programm]]></category> <category><![CDATA[Tinnitus]]></category> <category><![CDATA[unzufrieden]]></category> <category><![CDATA[Verkehrslärm]]></category> <category><![CDATA[vom chemischen Schlaf müde und kraftlos]]></category> <category><![CDATA[weinen]]></category> <category><![CDATA[Yoga]]></category> <category><![CDATA[Zwangsmedikation]]></category> <category><![CDATA[Ärzten]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5516</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Vor eineinhalb Jahren kam er, «der Tag, als es einfach nicht mehr ging». Diagnose: Burnout. Damit begann f&#252;r Emily ein Weg, der sie &#252;ber Entspannungs&#252;bungen, einen Klinikaufenthalt und viele Stunden bei verschiedenen &#196;rzten in einen Pferdestall f&#252;hrte – und zu manchen, f&#252;r sie &#252;berraschenden Einsichten und Erkenntnissen (ein Beitrag von: Corina Hany, HR Today) [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/OlMbG" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-5517" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/HR-Today8.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a><strong>Vor eineinhalb Jahren kam er, «der Tag, als es einfach nicht mehr ging». Diagnose: Burnout. </strong>Damit begann f&uuml;r Emily ein Weg, der sie &uuml;ber Entspannungs&uuml;bungen, einen Klinikaufenthalt und viele Stunden bei verschiedenen &Auml;rzten in einen Pferdestall f&uuml;hrte – und zu manchen, f&uuml;r sie &uuml;berraschenden Einsichten und Erkenntnissen (ein Beitrag von: Corina Hany, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>)</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/«Bei-der-Arbeit-verhalte-ich-mich-als-w&auml;re-jeder-Tag-ein-Marathonlauf».jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5519" title="«Bei der Arbeit verhalte ich mich, als w&auml;re jeder Tag ein Marathonlauf»" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/«Bei-der-Arbeit-verhalte-ich-mich-als-w&auml;re-jeder-Tag-ein-Marathonlauf».jpg" alt="«Bei der Arbeit verhalte ich mich, als w&auml;re jeder Tag ein Marathonlauf»" width="276" height="287" /></a>Klein und schlank ist sie. Als sie n&auml;her tritt, fallen sofort diese unglaublich sch&ouml;nen Augen auf. Dunkelbraun und ausdrucksstark: Sie funkeln und verraten den starken Willen im K&ouml;rper dieser zarten, m&auml;dchenhaft erscheinenden 47-j&auml;hrigen Frau. Noch aber wirkt sie zur&uuml;ckhaltend, leicht misstrauisch. Was die Journalistin wohl fragen mag, scheint ihr Blick, der sich immer mal wieder kurz abwendet, zu sagen. Und dann blitzt es wieder auf, dieses kraftvolle, schon fast eigensinnige Leuchten in ihren Augen, den Blick nun fest auf mich gerichtet. Die F&auml;den, die beh&auml;lt diese Frau in der Hand. So entscheidet sie sich dann auch definitiv daf&uuml;r, anonym bleiben zu wollen. Ich gebe ihr den Namen Emily.</p><p><strong>Radiergummi und Mistgabel – der Weg vom B&uuml;ro in den Pferdestall</strong></p><p
style="text-align: justify;">Emily leidet an einem Burnout. «Ein atypisches», wie sie mehrmals betont. So h&auml;tte sie beispielsweise bis zwei Tage vor ihrem Zusammenbruch im Sommer 2008 bestens geschlafen. Und an ihrem ersten Morgen in der Klinik «bin ich um sechs Uhr aufgestanden, um zu laufen». Weil sie Angst gehabt h&auml;tte, im mit Therapiestunden dicht bepackten Klinikalltag keine Zeit mehr f&uuml;r ihr Lauftraining zu finden. Denn Emily l&auml;uft seit zehn Jahren an Marathons mit. «Also machte ich es vor dem Fr&uuml;hst&uuml;ck. Und bin danach frisch und wach zum Morgenessen erschienen, w&auml;hrend meine Mitpatienten sich vom chemischen Schlaf m&uuml;de und kraftlos in den Fr&uuml;hst&uuml;cksraum geschleppt haben.» Burnout sei medizinisch gesehen keine Diagnose. «Auf den Berichten der &Auml;rzte steht Depression», sagt sie. Aber so f&uuml;hle sie sich nicht.</p><p
style="text-align: justify;">Und doch, gesund ist Emily nicht. Nach dem Tag, «als es einfach nicht mehr ging», arbeitete sie acht Monate nicht mehr als Bibliothekarin. Und danach statt achtzig Prozent nur noch dreissig. Seit einigen Wochen ist sie nun in einem Time-out-Programm der IV und arbeitet auf der QueensRanchAcademy, einem Ausbildungsbetrieb f&uuml;r Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung, Kaderausbildung und Firmenseminare. Zu Beginn zwei Stunden t&auml;glich, seit kurzem drei. «Zuerst dachte ich, das ist ja viel zu wenig. Aber dann war ich froh, waren es nur zwei Stunden», erz&auml;hlt sie lachend. Seit zwanzig Jahren arbeitet sie im B&uuml;ro. «Und dann stehst du pl&ouml;tzlich in einem Pferdestall, mistest Boxen aus, putzt die Tiere und hievst Schubkarren voller Mist herum. Das ist hart.» Aber als ihre Ansprechperson bei der IV beim Aufz&auml;hlen der m&ouml;glichen Einsatzprogramme die Ranch erw&auml;hnte, war ihr sofort klar, dass sie dorthin gehen wollte. Bis zu diesem Tag lagen hinter Emily bereits rund eineinhalb Jahre Krankheitsgeschichte.</p><p><strong>Ein Burnout kommt auf leisen Sohlen: «Ich habe mich falsch eingesch&auml;tzt»</strong></p><p>«Es begann schleichend, w&auml;hrend mehr als eines Jahres hat sich die Krankheit aufgebaut.» Lange sp&uuml;rte sie nicht, was da vor sich ging. «Ich habe mich v&ouml;llig falsch eingesch&auml;tzt.» Emily leidet unter einer &Uuml;berempfindlichkeit ihres Geh&ouml;rs, genannt Hyperakusis. «Es ist kein Tinnitus, wie das viele f&auml;lschlicherweise annehmen. Verkehrsl&auml;rm, Kindergeschrei oder knarrende T&uuml;ren sind f&uuml;r mich unertr&auml;glich. Ich h&ouml;re alles und kann nicht abschalten.» W&auml;hrend der Arbeit in der Bibliothek st&ouml;rte sie das weniger. «Der B&uuml;roalltag ist ja nicht besonders laut.»</p><p
style="text-align: justify;">Aber der Weg zur Arbeit und ihre Freizeit wurden zur H&ouml;lle. Sie begann, Baustellen auszuweichen, ertrug einfahrende Z&uuml;ge kaum mehr und wich jenen Rolltreppen aus, von denen sie wusste, dass sie quietschten. Ohne Kopfh&ouml;rer auf den Ohren ist sie nicht mehr unterwegs. «Ich h&ouml;re Musik. M&ouml;glichst laute. Damit die Ger&auml;usche &uuml;bert&ouml;nt werden.» Es sei nicht so, dass diese im Ohr schmerzten, «es ist einfach ein extremer Stress, eine grosse Belastung». Emily wurde immer d&uuml;nnh&auml;utiger, weinte viel, zog sich zur&uuml;ck, war unzufrieden und schnell irritiert. <a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Und-dann-stehst-du-pl&ouml;tzlich-in-einem-Pferdestall-mistest-Boxen-aus-putzt-die-Tiere-und-hievst-Schubkarren-voller-Mist-herum.-Das-ist-hart.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5518" title="Und dann stehst du pl&ouml;tzlich in einem Pferdestall, mistest Boxen aus, putzt die Tiere und hievst Schubkarren voller Mist herum. Das ist hart" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Und-dann-stehst-du-pl&ouml;tzlich-in-einem-Pferdestall-mistest-Boxen-aus-putzt-die-Tiere-und-hievst-Schubkarren-voller-Mist-herum.-Das-ist-hart.jpeg" alt="Und dann stehst du pl&ouml;tzlich in einem Pferdestall, mistest Boxen aus, putzt die Tiere und hievst Schubkarren voller Mist herum. Das ist hart" width="249" height="169" /></a>In der Bibliothek hatte sie das Gef&uuml;hl, dass sie immer mehr Zeit f&uuml;r ihre Arbeit brauchte. <em><strong>«Aber wenn ich den Stapel abgearbeiteter B&uuml;cher anschaute, war er nicht gr&ouml;sser. Ich brauchte also immer mehr Energie f&uuml;r die gleiche Menge Arbeit.»</strong></em> Eines Tages konnte sie dann einfach nicht mehr. Sie meldete sich krank und ging zu ihrer Haus&auml;rztin. Diese schrieb Emily eine Woche krank und schickte sie zum Geh&ouml;rspezialisten. Er fand nichts und sie erhielt f&uuml;r eine weitere Woche ein Arztzeugnis. <strong>Sie musste zu einem Psychiater, das Wort Burnout fiel zum ersten Mal.</strong> Was sie dabei empfunden hatte, weiss Emily nicht mehr, auf Fragen nach ihren Gef&uuml;hlen und Empfindungen schweigt sie jeweils lange. Der Psychiater schickte sie mit Entspannungs&uuml;bungen nach Hause. «Die machte ich, aber gen&uuml;tzt haben sie nichts.» Ihre Haus&auml;rztin sah sie regelm&auml;ssig, um das Arztzeugnis zu verl&auml;ngern. Mit leiser, aber fester Stimme erz&auml;hlt sie, wie aus den Wochen Monate wurden. «Und irgendwann meinte meine &Auml;rztin, ich solle doch wieder arbeiten gehen. Aber das ging nicht, ich konnte nicht.» Ihre Emp&ouml;rung ist Emily deutlich anzumerken. Also suchte sie sich einen Burnout-Spezialisten. Dieser sagte ihr dann schnell, dass er ihr empfehle, in eine Klinik zu gehen. F&uuml;r Emily war das ein Schock, eine Welt brach zusammen.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«Ich hatte Vorurteile. Dachte, es sei schlimm: geschlossene Anstalten, Zwangsmedikation. Aber so war es nicht.»</strong></em></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Emily teilte mit neunzehn anderen Burnout-Patienten ein Haus auf dem Areal der Klinik Littenheid im Kanton Thurgau. Der Alltag dort war strukturiert, zu den Mahlzeiten musste man erscheinen. Daneben gab es verschiedene Therapieangebote: Musik-, Ergo-, Maltherapie, Yoga und Einzelsitzungen mit einem Psychiater. «Es ist ein bunter Alltag, wir haben viel miteinander gelacht.» Emily wirkt nun sichtlich entspannt beim Erz&auml;hlen. Auf die Frage, was ihr am meisten geholfen habe, meint sie: <em><strong>«Der Austausch mit den anderen Patienten. Zu h&ouml;ren, was sie erlebt haben. Man sieht dann, ah ja, das habe ich auch, so habe ich ebenfalls reagiert.»</strong></em></p><p
style="text-align: justify;">Es seien Menschen wie du und ich. Alle Altersgruppen, von Beruf Pfarrer, Krankenschwester, Sozialarbeiter, B&auml;cker-Konditor, Elektromonteur. <em><strong>«Es gab mir das Gef&uuml;hl, normal zu sein. Weil ein Burnout jedem passieren kann. Das hat mir geholfen.»</strong></em> Aber sie f&uuml;hlte sich auch darin best&auml;tigt, dass sie kein typisches Burnout hatte. <em>«Die meisten Burnout-Patienten sind physisch ersch&ouml;pft. Sie k&ouml;nnen vielleicht kaum f&uuml;nfhundert Meter gehen, ohne am Ende zu sein. Aber ich absolvierte mein Lauftraining, war fit. Und ich weigerte mich, Medikamente zu nehmen.»</em> Emily f&uuml;hlte vielmehr eine emotionale Ersch&ouml;pfung, der Funken war nicht mehr sp&uuml;rbar.</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Das-Leben-kann-ein-unendlicher-Marathon-werden.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5522" title="Das Leben kann ein unendlicher Marathon werden" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Das-Leben-kann-ein-unendlicher-Marathon-werden.jpeg" alt="Das Leben kann ein unendlicher Marathon werden" width="241" height="209" /></a>Nach dem Klinikaufenthalt f&uuml;hlte sie sich besser<em>. «Ausgeglichener. Und auch die Hyperakusis war viel weniger geworden.»</em> Einige Wochen sp&auml;ter, nachdem sie wieder als Bibliothekarin gearbeitet hatte, wurde es allerdings wieder schlimmer. Immer mal wieder musste sie einen Tag zu Hause bleiben. Als der Burnout-Spezialist ihr dann sagte, sie solle sich doch bei der IV anmelden, sie habe gute Chancen auf eine Rente, regte dies Emilys Kampfgeist wieder an.<em><strong> «Ich empfand dies gar nicht als Kompliment. Ich will keine Rente.»</strong></em> Immer wieder sagte sie sich, dass sie das hinkriege. Und so ging sie wieder zur Arbeit, blieb zu Hause, kehrte zur&uuml;ck. <em>«Irgendwann musste ich einsehen, dass ich wohl doch nicht so schnell wieder gesund werde.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Und die Zeit l&auml;uft. Bis Ende Juni ist ihr Lohn &uuml;ber den Arbeitgeber noch versichert. Also meldete sie sich im vergangenen Herbst bei der IV an. Und erlebte auch da eine positive &Uuml;berraschung. <em><strong>«Erst dachte ich, dass ich wieder durch einen Abkl&auml;rungsmarathon gehen m&uuml;sse und dann in eine Rente abgeschoben werde. Stattdessen zeigte mir mein Betreuer auf, was es sonst noch f&uuml;r M&ouml;glichkeiten gibt.»</strong></em> Eine davon war die QueensRanchAcademy. Emily lebt auf, als sie davon erz&auml;hlt. <em>«Ich konnte mir sofort vorstellen, mit Tieren zu arbeiten. Und ich freute mich darauf, dass es etwas ganz anderes ist als das, was ich bisher gemacht habe.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Und das war schon einiges. Denn was Emily sich am meisten w&uuml;nscht, sind Freude und Leidenschaft f&uuml;r die Arbeit, so wie sie sie beim Lauftraining versp&uuml;rt. Bis jetzt hat sie diese aber noch nie empfunden. <strong>«Es muss bling machen und dann weisst du, das ist es, das ist deine Berufung»</strong>, sagt sie. «Bling» machte es allerdings weder beim Fotografie-Studium an der Kunsthochschule noch bei ihrer Arbeit im Verlagswesen oder in der Bibliothek. Emily absolvierte auf ihrer Suche auch schon diverse Weiterbildungskurse. <em>«Unter anderem als Webpublisher. Aber das war gar nicht meins.»</em> Vor ihrem Burnout begann sie eine berufsbegleitende Ausbildung zur Ern&auml;hrungsberaterin. Ob sie diese zu Ende bringen wird, weiss sie noch nicht, eine gewisse Ratlosigkeit steht Emily ins Gesicht geschrieben. Zuerst allerdings wird sie noch das insgesamt zw&ouml;lf Wochen dauernde Time-out auf der Ranch beenden. Und da hatte sie k&uuml;rzlich eine pr&auml;gende Einsicht. Obwohl sie etwas ganz anderes macht als in der Bibliothek, kam dieser Stress wieder. «Ich hatte gehofft, dass es da anders ist. Aber ich merke jetzt, dass ich etwas mitbringe. Egal wo ich arbeite. Und das werde ich &uuml;berall antreffen.» Im Gespr&auml;ch mit der Leiterin der Ranch realisierte Emily, dass sie wieder, wie in der Bibliothek, mit vollem Einsatz alles gegeben hat. Zu viel, wie sie jetzt weiss.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«Bei der Arbeit verhalte ich mich, wie wenn jeder Tag ein Marathonlauf w&auml;re. Aber ich muss lernen, dass eben auch lockere Trainingseinheiten dazugeh&ouml;ren. Ich muss meine Kr&auml;fte besser einteilen.» </strong></em></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Der Motor dahinter, so meint sie, sei die Suche nach Anerkennung. Und zwar nicht jene &uuml;ber den Lohn. Denn auf der Ranch erh&auml;lt sie keinen, die IV zahlt, damit sie dort sein kann. <em>«Ich habe realisiert, dass ich mich im Beruf immer selbst unter Druck setze. Ich glaube, viel mehr leisten zu m&uuml;ssen, damit ich Anerkennung verdiene.»</em> Nur, die kam bisher nicht so, wie Emily sich das gew&uuml;nscht h&auml;tte. Was sie mit dieser Erkenntnis nun machen wird, weiss sie noch nicht. <em><strong>«Es ist lustig, beim Laufen brauche ich diese Anerkennung nicht. Das mache ich, weil es mir Spass macht.»</strong></em> Sie weiss lediglich, dass sie den Spass und die Leidenschaft auch an der Arbeit finden will. Als Emily das sagt, blitzt das Funkeln in ihren Augen wieder auf.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/bei-der-arbeit-verhalte-ich-mich-als-ware-jeder-tag-ein-marathonlauf/5516/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Psychische Gesundheit auf der Kippe: Unternehmen sind geforderter denn je.</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/psychische-gesundheit-auf-der-kippe-unternehmen-sind-geforderter-denn-je/5406</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/psychische-gesundheit-auf-der-kippe-unternehmen-sind-geforderter-denn-je/5406#comments</comments> <pubDate>Mon, 20 Jun 2011 07:45:44 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[Abwesenheitsquoten]]></category> <category><![CDATA[Abwesenheitstage]]></category> <category><![CDATA[Alkoholabhängigkeit]]></category> <category><![CDATA[Angst vor beruflichen Nachteilen]]></category> <category><![CDATA[Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes]]></category> <category><![CDATA[anhaltender Stress am Arbeitsplatz ist ein wesentlicher Faktor für das Auftreten von depressiven Verstimmungen]]></category> <category><![CDATA[Anwesenheitsquoten]]></category> <category><![CDATA[AOK]]></category> <category><![CDATA[arbeitsbedingte Erkrankungen]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsplatzsicherheit]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsunfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsverdichtung]]></category> <category><![CDATA[AU-Tage]]></category> <category><![CDATA[Aufstiegschancen]]></category> <category><![CDATA[ausbildungsadäquater Beschäftigung]]></category> <category><![CDATA[Badura]]></category> <category><![CDATA[Barling]]></category> <category><![CDATA[berufliche Gratifikationskrisen]]></category> <category><![CDATA[berufliche 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<category><![CDATA[Krankheiten der Muskeln]]></category> <category><![CDATA[Krankheiten des Skeletts und des Bindegewebes]]></category> <category><![CDATA[Krankheitsgruppe]]></category> <category><![CDATA[Kuhn]]></category> <category><![CDATA[Lademann]]></category> <category><![CDATA[Leiharbeit]]></category> <category><![CDATA[Levi]]></category> <category><![CDATA[life-domain balance]]></category> <category><![CDATA[Lori]]></category> <category><![CDATA[Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber]]></category> <category><![CDATA[mangelnde Wertschätzung]]></category> <category><![CDATA[Marmot]]></category> <category><![CDATA[Mertesacker]]></category> <category><![CDATA[muskuloskelettalen Erkrankungen]]></category> <category><![CDATA[Nachreiner]]></category> <category><![CDATA[Peter]]></category> <category><![CDATA[Pflichtgefühl]]></category> <category><![CDATA[Pilette]]></category> <category><![CDATA[Planbarkeit der Zukunft für die Ausgeschlossenen]]></category> <category><![CDATA[prekär Beschäftigte]]></category> <category><![CDATA[prekäre Arbeit]]></category> <category><![CDATA[Präsentismus in der Fehlzeitenforschung]]></category> <category><![CDATA[psychische Erkrankungen als Ursache für eine Invalidisierung]]></category> <category><![CDATA[psychische Erkrankungen von den Hausärzten häufiger entdeckt beziehungsweise richtig diagnostiziert werden]]></category> <category><![CDATA[Psychische Gesundheit auf der Kippe Unternehmen sind geforderter denn je]]></category> <category><![CDATA[Psychische und Verhaltensstörungen]]></category> <category><![CDATA[psychisches Wohlbefinden und Stress]]></category> <category><![CDATA[psychosozial]]></category> <category><![CDATA[Risiko für Bluthochdruck]]></category> <category><![CDATA[Rücksicht auf Kollegen]]></category> <category><![CDATA[Schichtarbeitsforschung]]></category> <category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category> <category><![CDATA[Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Schneider]]></category> <category><![CDATA[Schröder]]></category> <category><![CDATA[Selbstregulation]]></category> <category><![CDATA[Siegrist]]></category> <category><![CDATA[starkes Ansteigen der Berentungen aus psychischen Gründen]]></category> <category><![CDATA[Statistiken zur sozialen Sicherheit]]></category> <category><![CDATA[Thiehoff]]></category> <category><![CDATA[Total der Arbeitsunfähigen-Tage]]></category> <category><![CDATA[Transmittersysteme]]></category> <category><![CDATA[Ungleichgewicht zwischen beruflicher Verausgabung und als Gegenwert dafür erhaltener Belohnung entstehen]]></category> <category><![CDATA[unsichere Beschäftigungsverhältnisse]]></category> <category><![CDATA[Verteilung der geschätzten volkswirtschaftlichen Ausfälle auf Diagnosegruppen]]></category> <category><![CDATA[Wertschätzung]]></category> <category><![CDATA[Wertschätzung eine grössere Bedeutung zugeschrieben werden muss als der finanziellen Belohnung]]></category> <category><![CDATA[Zeitarbeit]]></category> <category><![CDATA[Zerstückelung des familiären Alltags]]></category> <category><![CDATA[Zok]]></category> <category><![CDATA[Zukunft der betrieblichen Gesundheitspolitik]]></category> <category><![CDATA[Zunahme der psychische Störungen hat einen besonderen Grund]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5406</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Die Zahl der psychischen St&#246;rungen hat in den letzten zehn Jahren massiv zugenommen. Die Ursachen sind vielf&#228;ltig: unter anderem Arbeitsverdichtung, flexible Arbeitszeiten, ohne dass die Mitarbeitenden bei der Planung mitsprechen k&#246;nnen, oder defizit&#228;res F&#252;hrungsverhalten. Die Folgen f&#252;r die Unternehmen und die Gesellschaft sind gross (ein Beitrag von: Eberhard Ulich, HR Today). In den «Statistiken [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
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src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/kid3b" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-5407" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/HR-Today3.jpeg" alt="" width="129" height="23" /></a>Die Zahl der psychischen St&ouml;rungen hat in den letzten zehn Jahren massiv zugenommen.</strong> Die Ursachen sind vielf&auml;ltig: unter anderem Arbeitsverdichtung, flexible Arbeitszeiten, ohne dass die Mitarbeitenden bei der Planung mitsprechen k&ouml;nnen, oder defizit&auml;res F&uuml;hrungsverhalten. Die Folgen f&uuml;r die Unternehmen und die Gesellschaft sind gross (ein Beitrag von: Eberhard Ulich, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">In den «Statistiken zur sozialen Sicherheit» des Bundesamtes f&uuml;r Sozialversicherungen (2009) kann man nachlesen, dass sich die psychischen Erkrankungen als Ursache f&uuml;r eine Invalidisierung in den letzten zehn Jahren in einem Umfang vermehrt haben wie keine andere Krankheitsgruppe. <strong><em>«Bez&uuml;glich der Verteilung der IV-Rentenbez&uuml;ger nach Gebrechensgruppen ist zwischen Januar 2000 und Januar 2009 ein starkes Ansteigen der Berentungen aus psychischen Gr&uuml;nden festzustellen: Das durchschnittliche j&auml;hrliche Wachstum der IV-Rentenbez&uuml;gerInnen wegen psychischen Krankheiten betrug &uuml;ber 6 Prozent».</em></strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Psychische-Gesundheit-auf-der-Kippe-Unternehmen-sind-geforderter-denn-je.gif"><img
class="alignleft size-full wp-image-5409" title="Psychische Gesundheit auf der Kippe - Unternehmen sind geforderter denn je" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Psychische-Gesundheit-auf-der-Kippe-Unternehmen-sind-geforderter-denn-je.gif" alt="Psychische Gesundheit auf der Kippe - Unternehmen sind geforderter denn je" width="175" height="120" /></a>Daten &uuml;ber die Ursachen und Kosten von Arbeitsunf&auml;higkeit, wie wir sie aus anderen L&auml;ndern kennen, liegen f&uuml;r die Schweiz bisher nicht vor. Deshalb wird hier als Beispiel die Verteilung der gesch&auml;tzten volkswirtschaftlichen Ausf&auml;lle auf Diagnosegruppen f&uuml;r das Jahr 2007 in Deutschland gezeigt. Der Anteil arbeitsbedingter Erkrankungen am Total der Arbeitsunf&auml;higen-Tage (AU-Tage) wird auf etwa 30 Prozent gesch&auml;tzt (Kuhn, 2000, S. 103). Die in der Diagnosegruppe «Krankheiten der Muskeln, des Skeletts und des Bindegewebes» registrierten AU-Tage stehen nach wie vor an der Spitze der Nennungen. Allerdings ist gerade hier auch eine deutliche Abnahme erkennbar. Eine weitergehende Analyse zeigt, dass die auf die Diagnosegruppe «Psychische und Verhaltensst&ouml;rungen» entfallenden Abwesenheitstage im Zeitraum zwischen 2001 und 2007 deutlich zugenommen haben.</p><p><strong>Zunahme der psychische St&ouml;rungen hat einen besonderen Grund</strong></p><p
style="text-align: justify;"><em>«Der deutlich erkennbare Trend ist nicht unerwartet: Die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz nehmen relativ und absolut zu. Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Unternehmen sind bereits heute auf dem Sprung, alle anderen wirtschaftlichen Belastungen hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit in den Schatten zu stellen»</em> (Thiehoff, 2004, S. 62). Diese Ergebnisse werfen allerdings auch die Frage auf, ob es sich bei der deutlichen Abnahme der muskuloskelettalen Erkrankungen und der massiven Zunahme der AU-F&auml;lle in der Kategorie «Psychische und Verhaltensst&ouml;rungen» in relativ kurzer Zeit zumindest teilweise um einen Zusammenhang besonderer Art handelt: So ist einerseits vorstellbar, dass die Bereitschaft und F&auml;higkeit, eine psychische St&ouml;rung als solche zu diagnostizieren, sich bei &Auml;rzten ver&auml;ndert hat. Dementsprechend heisst es auch in einem DAK-Report aufgrund einer Expertenbefragung: <strong><em>«Die Mehrheit der Fachleute kommt zu dem Schluss, dass es tats&auml;chlich mehr F&auml;lle gibt. F&uuml;r wichtig halten sie aber auch, dass psychische Erkrankungen von den Haus&auml;rzten h&auml;ufiger entdeckt bzw. richtig diagnostiziert werden»</em></strong> (DAK-Gesundheitsreport 2004, S.10). Andererseits k&ouml;nnte sich auch bei Patienten die Bereitschaft ver&auml;ndert haben, wegen psychischer Probleme eine zust&auml;ndige Instanz aufzusuchen und eine solche Diagnose zu akzeptieren (Lademann, Mertesacker und Gebhardt, 2006).</p><p><strong>Die Ursachen f&uuml;r eine psychische Krankheit sind vielf&auml;ltig</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Manchmal-liegt-auch-die-Seele-im-Gips.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5411" title="Manchmal liegt auch die Seele im Gips" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Manchmal-liegt-auch-die-Seele-im-Gips.jpeg" alt="Manchmal liegt auch die Seele im Gips" width="275" height="183" /></a>Hinsichtlich der Ursachen f&uuml;r derartige Entwicklungen hat die deutsche Expertenkommission «Zukunft der betrieblichen Gesundheitspolitik» (2004) auf die zunehmende Verunsicherung als Folge beobachtbarer gesellschaftlicher Entwicklungen hingewiesen. Andere Autoren nennen als Ursachen f&uuml;r psychische Belastungen und St&ouml;rungen zum Beispiel Arbeitsverdichtung, flexible Arbeitszeiten ohne M&ouml;glichkeit der Mitwirkung an deren Festlegung und daraus resultierend mangelnde Planbarkeit, prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse wie Leiharbeit und Zeitarbeit, mangelnde Wertsch&auml;tzung und defizit&auml;res F&uuml;hrungsverhalten.</p><p
style="text-align: justify;">Von Levi (2002, S. 11) wurde schliesslich schon fr&uuml;her festgestellt, dass <em><strong>«anhaltender Stress am Arbeitsplatz ein wesentlicher Faktor f&uuml;r das Auftreten von depressiven Verstimmungen»</strong></em> ist. Und Schneider (2010, S. 58) hat neuerdings darauf hingewiesen, dass <em><strong>«das Vorliegen von Depressionen die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von k&ouml;rperlichen Erkrankungen erh&ouml;ht</strong></em> (H&auml;rter et al., 2007).» In diesem Zusammenhang ist auch an das von Siegrist (1996) formulierte Modell beruflicher Gratifikationskrisen zu erinnern. Berufliche Gratifikationskrisen k&ouml;nnen als Folge eines Ungleichgewichts zwischen beruflicher Verausgabung und als Gegenwert daf&uuml;r erhaltener «Belohnung» (Gratifikation) entstehen (Siegrist 1996). Als Gratifikationen k&ouml;nnen die drei «Transmittersysteme»</p><ul><li>Geld,</li><li>Wertsch&auml;tzung und</li><li>berufliche Statuskontrolle im Sinne von Aufstiegschancen, Arbeitsplatzsicherheit und ausbildungsad&auml;quater Besch&auml;ftigung wirksam werden.</li></ul><p
style="text-align: justify;">Untersuchungen haben Zusammenh&auml;nge zwischen Gratifikationskrisen und einem erh&ouml;hten Risiko f&uuml;r psychische St&ouml;rungen wie etwa Depressionen, Burnout und Alkoholabh&auml;ngigkeit ergeben. <strong>Deutliche Zusammenh&auml;nge zeigten sich insbesondere zwischen Gratifikationskrisen und einem erh&ouml;hten Risiko f&uuml;r Bluthochdruck und koronare Herzkrankheiten</strong> (Bosma, Peter, Siegrist &amp; Marmot 1998; Siegrist 2001;Siegrist et al. 1990, 2004). Vereinzelt wurde auch die Aussage gemacht, dass von den drei oben genannten Transmittersystemen der Wertsch&auml;tzung eine gr&ouml;ssere Bedeutung zugeschrieben werden muss als der finanziellen Belohnung. In eine &auml;hnliche Richtung weisen zum Beispiel die Untersuchungsergebnisse von Kivim&auml;ki et al. (2004) sowie Lori und Barling (2005) &uuml;ber die nachteiligen Auswirkungen erlebter Ungerechtigkeit auf das psychische Wohlbefinden und Stress.</p><p><strong>Entrhythmisierte und wenig planbare Arbeitszeiten f&uuml;hren zu St&ouml;rungen</strong></p><p
style="text-align: justify;">In seiner Auseinandersetzung &uuml;ber prek&auml;re Arbeit, unsichere Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse und ihre sozialen Folgen stellt D&ouml;rre (2006) schliesslich fest, «dass Marktrisiken mehr und mehr an die Belegschaften weitergegeben werden» (a.a.O., S. 183) und die «Planbarkeit der Zukunft f&uuml;r die Ausgeschlossenen und prek&auml;r Besch&auml;ftigten nicht oder nur noch eingeschr&auml;nkt gegeben» ist (a.a.O., S. 187). Mangelnde Planbarkeit und eingeschr&auml;nkte M&ouml;glichkeiten der Selbstregulation sind auch Kennzeichen mancher neuer Formen der Flexibilisierung betrieblicher Arbeitszeiten.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><em>«Die Besch&auml;ftigten haben wenig Einfluss auf ihre Arbeitszeitpl&auml;ne und ihre Arbeitseins&auml;tze sind h&auml;ufig kurzfristig, entrhythmisiert und wenig planbar. Dies f&uuml;hrt zu einer Zerst&uuml;ckelung des famili&auml;ren Alltags. Familienleben muss quasi auf Knopfdruck und verdichtet stattfinden, wenn gerade Zeit daf&uuml;r ist»</em></strong> (Jurczyk 2008, S. 3).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Janssen und Nachreiner (2005, S. 305 ff.) fassen die Ergebnisse ihrer eigenen Untersuchungen (Janssen &amp; Nachreiner, 2004) &uuml;ber m&ouml;gliche gesundheitliche Folgen von Arbeitszeitflexibilisierungen ohne Einflussnahme der Besch&auml;ftigten wie folgt zusammen: <em>«Sind flexible Arbeitszeitmodelle gepr&auml;gt durch hochvariable, nicht selbst bestimmt, und unverl&auml;ssliche Arbeitszeiten, kumulieren sich die berichteten Beeintr&auml;chtigungen sowohl im psychosozialen wie im gesundheitlichen Bereich. Besonders im Bereich der Schlafst&ouml;rungen und der gastrointestinalen Beschwerden konnten hier deutliche negative Effekte gefunden werden; Beschwerdebilder, wie sie aus der Schichtarbeitsforschung hinl&auml;nglich bekannt sind.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Die Zunahme prek&auml;rer Arbeitsformen wie jene der Leiharbeit, der Arbeit auf Abruf oder die Segmentierung der Belegschaften in Stamm- und Randbelegschaften stellen damit eine echte Bedrohung f&uuml;r die «life-domain balance» beziehungsweise die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben dar (vgl. Ulich und Wiese, 2010).</p><p><strong>Fokus auf den Pr&auml;sentismus in der Fehlzeitenforschung ist n&ouml;tig</strong></p><p
style="text-align: justify;">Mit dem Argument, die grosse Zahl der anwesenden Mitarbeiter zur Geltung zu bringen und nicht stets auf die vergleichweise geringe Zahl der Abwesenden zu fokussieren, ist in den letzten Jahren eine Reihe von Unternehmen dazu &uuml;bergegangen, «Abwesenheitsquoten» durch «Anwesenheitsquoten» zu ersetzen und diese als Mass f&uuml;r den «Gesundheitsstand» der bei ihnen Besch&auml;ftigten auszugeben. <strong></strong></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Dass eine Formel «Anwesenheit = Gesundheit» allerdings nicht der Realit&auml;t entspricht, zeigen vielf&auml;ltige Alltagserfahrungen.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Dass-eine-Formel-«Anwesenheit-Gesundheit»-allerdings-nicht-der-Realit&auml;t-entspricht-zeigen-vielf&auml;ltige-Alltagserfahrungen..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5412" title="Dass eine Formel «Anwesenheit = Gesundheit» allerdings nicht der Realit&auml;t entspricht, zeigen vielf&auml;ltige Alltagserfahrungen." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Dass-eine-Formel-«Anwesenheit-Gesundheit»-allerdings-nicht-der-Realit&auml;t-entspricht-zeigen-vielf&auml;ltige-Alltagserfahrungen..jpeg" alt="Dass eine Formel «Anwesenheit = Gesundheit» allerdings nicht der Realit&auml;t entspricht, zeigen vielf&auml;ltige Alltagserfahrungen." width="200" height="200" /></a>Tats&auml;chlich wird damit in manchen F&auml;llen eher einem Pr&auml;sentismus Vorschub geleistet (Ulich &amp; Strasser, 2010). Mit dem Begriff Pr&auml;sentismus wird der Sachverhalt beschrieben, dass Mitarbeitende zwar anwesend, aber infolge einer gesundheitlichen Beeintr&auml;chtigung nicht voll leistungsf&auml;hig sind. Schliesslich belegen neuere Untersuchungen «ein hohes Ausmass an Pr&auml;sentismus in deutschen Unternehmen» (Zok 2008, S. 141). So gaben etwa in einer 2009 durchgef&uuml;hrten Erhebung des wissenschaftlichen Instituts der AOK von 2000 gesetzlich krankenversicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern 71,2 Prozent an, in den letzten Monaten krank zur Arbeit gegangen zu sein. 29,9 Prozent sagten, dies sogar gegen den Rat des Arztes getan zu haben, und 70,2 Prozent erkl&auml;rten, zur Genesung bis zum Wochenende gewartet zu haben (Schmidt &amp; Schr&ouml;der, 2010, S. 95 ff.).</p><p
style="text-align: justify;">Nach Brandenburg und Nieder (2009, S 16 f.) sind «grosses Arbeitsvolumen, Pflichtgef&uuml;hl, R&uuml;cksicht auf Kollegen, Angst vor beruflichen Nachteilen, Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber dem Arbeitgeber, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und die Bewertung der Krankheit als Bagatellerkrankung die Hauptbeweggr&uuml;nde daf&uuml;r, dass man krank zur Arbeit geht».</p><p
style="text-align: justify;">Einige Untersuchungsergebnisse belegen ganz konkret, dass die Kosten von Pr&auml;sentismus deutlich – nach einzelnen Untersuchungen um ein Mehrfaches – h&ouml;her ausfallen k&ouml;nnen als jene als Folge von Krankmeldungen (Biron et al., 2006, Employers Health Coalition of Tampa, 1999, Schultz et al., 2009, Hemp 2004).</p><p
style="text-align: justify;">Die m&ouml;glichen Folgen des Pr&auml;sentismus wurden inzwischen f&uuml;r verschiedene «Gruppen von Besch&auml;ftigten» beschrieben. So hat etwa Pilette (2005, 300) auf die «clear and present danger to productivity», insbesondere f&uuml;r den Bereich der Krankenpflege, aufmerksam gemacht. <strong>Mehrfach wird auch darauf hingewiesen, dass Pr&auml;sentismus in der Folgezeit sowohl die Fehlzeitenquoten als auch die Fehlzeitendauer erh&ouml;hen kann.</strong> Dieser Tatbestand ist in der Fehlzeitenforschung bisher kaum ber&uuml;cksichtigt worden. Folgt man Badura, so wird «Pr&auml;sentismus das zentrale Problem betrieblicher Gesundheitspolitik in alternden Gesellschaften darstellen»</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/psychische-gesundheit-auf-der-kippe-unternehmen-sind-geforderter-denn-je/5406/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Neurologisches Viagra macht Hirne schlaff. ‚Neuro-Enhancer’ sind gef&#228;hrlich. Gerade in der Arbeitswelt.</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/neurologisches-viagra-macht-hirne-schlaff-neuro-enhancer-sind-gefahrlich-gerade-in-der-arbeitswelt/5294</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/neurologisches-viagra-macht-hirne-schlaff-neuro-enhancer-sind-gefahrlich-gerade-in-der-arbeitswelt/5294#comments</comments> <pubDate>Fri, 10 Jun 2011 09:31:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Assessment]]></category> <category><![CDATA[Ausbildung]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Karriere]]></category> <category><![CDATA[ADHS]]></category> <category><![CDATA[als Langzeitfolge bleibt man weich in der Birne]]></category> <category><![CDATA[Angst]]></category> <category><![CDATA[anreichern]]></category> <category><![CDATA[Assessments]]></category> <category><![CDATA[auf Touren kommen]]></category> <category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category> <category><![CDATA[aufwerten]]></category> <category><![CDATA[ausgewogene Ernährung]]></category> <category><![CDATA[Bedepperten]]></category> <category><![CDATA[Befindlich- und Persönlichkeitsstörungen nehmen stark]]></category> <category><![CDATA[berufliche Leistungskraft nicmmt stark ab]]></category> <category><![CDATA[beschränkte Vorstellungskraft]]></category> <category><![CDATA[bewusstseinserweiternde Wirkungen]]></category> <category><![CDATA[Boosters]]></category> <category><![CDATA[Brausetabletten]]></category> <category><![CDATA[Budget-Kokain]]></category> <category><![CDATA[Burn-Out]]></category> <category><![CDATA[das Arbeiten unter Einfluss von leistungssteigernden Medikamenten ist hoch gefährlich]]></category> <category><![CDATA[das Hamsterrad wird zum Accessoire der modernen Arbeitswelt]]></category> <category><![CDATA[das Hirn kommt aus dem Galopp]]></category> <category><![CDATA[das stupide Hirndoping wird langsam aber sicher zum Volkslaster]]></category> <category><![CDATA[dem Hirn auf die Sprünge zu helfen]]></category> <category><![CDATA[Denkapparat]]></category> <category><![CDATA[die Beschwerden wegen Stress]]></category> <category><![CDATA[die erste Zigarette am Tag]]></category> <category><![CDATA[die Leistungsfähigkeit des Hirns galoppiert]]></category> <category><![CDATA[die Leistungskadenz in der helvetischen Berufwelt]]></category> <category><![CDATA[die Realität verzerren]]></category> <category><![CDATA[die Selbstüberschätzung potenzieren]]></category> <category><![CDATA[ein gesundes Einschätzungsvermögen]]></category> <category><![CDATA[eine ungetrübte Wahrnehmung]]></category> <category><![CDATA[Energieschub]]></category> <category><![CDATA[Enhancer]]></category> <category><![CDATA[Ergänzungsmitteln]]></category> <category><![CDATA[erhöhen]]></category> <category><![CDATA[erschlaffte Kreativität]]></category> <category><![CDATA[farbigen Pillen]]></category> <category><![CDATA[fit]]></category> <category><![CDATA[fordern]]></category> <category><![CDATA[Frühlingsmüdigkeit]]></category> <category><![CDATA[genügend Schlaf]]></category> <category><![CDATA[gesund]]></category> <category><![CDATA[Griff in den Medikamentenschrank]]></category> <category><![CDATA[Griff zur Flasche]]></category> <category><![CDATA[gut aussehend]]></category> <category><![CDATA[Hilfsmittel die nicht euphorisieren]]></category> <category><![CDATA[hippigen Blistern]]></category> <category><![CDATA[Hirnforschung]]></category> <category><![CDATA[Intelligenz]]></category> <category><![CDATA[IQ Energy]]></category> <category><![CDATA[IQ Performance]]></category> <category><![CDATA[Kaffee]]></category> <category><![CDATA[kognitive Tiefenschärfe]]></category> <category><![CDATA[Konzentration]]></category> <category><![CDATA[Kunst]]></category> <category><![CDATA[körperliche Ermattung]]></category> <category><![CDATA[leistungssteigernde Substanzen]]></category> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Mediziner]]></category> <category><![CDATA[missbrauchen]]></category> <category><![CDATA[mit den Hilfsmitteln möchten die meisten smarter sein]]></category> <category><![CDATA[Modafinil]]></category> <category><![CDATA[Musik]]></category> <category><![CDATA[Narkolepsie]]></category> <category><![CDATA[Neuro-Enhancer]]></category> <category><![CDATA[Neuro-Enhancer sind gefährlich]]></category> <category><![CDATA[Neurohype]]></category> <category><![CDATA[neurologisches Kokon]]></category> <category><![CDATA[Neurologisches Viagra macht Hirne schlaff]]></category> <category><![CDATA[pharmazeutische Hilfsmittel zur Leistungssteigerung sind gefährlich]]></category> <category><![CDATA[Prüfungen]]></category> <category><![CDATA[psychedelische Stoffe]]></category> <category><![CDATA[Psychiater]]></category> <category><![CDATA[psychoaktive Substanzen]]></category> <category><![CDATA[psychosoziale Begleiterscheinungen]]></category> <category><![CDATA[Pülverchen]]></category> <category><![CDATA[Reaktionszeit]]></category> <category><![CDATA[Ritalin]]></category> <category><![CDATA[schädigen]]></category> <category><![CDATA[sich glücklich fühlen mit dem was man hat]]></category> <category><![CDATA[sich solche Stoffe vom Leib halten]]></category> <category><![CDATA[Spätfolgen von Missbräuchen]]></category> <category><![CDATA[steigern die Selbstausbeutung bis zum Exzess]]></category> <category><![CDATA[Tee]]></category> <category><![CDATA[to enhance]]></category> <category><![CDATA[unterstützen]]></category> <category><![CDATA[verbessern]]></category> <category><![CDATA[versiegende Fantasie]]></category> <category><![CDATA[verstärken]]></category> <category><![CDATA[Viagra]]></category> <category><![CDATA[Viagra für das Hirn]]></category> <category><![CDATA[Vitaminbomben]]></category> <category><![CDATA[Waghalsigen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5294</guid> <description><![CDATA[Cli.gs In diesem Blog wurde schon mehrere Male dar&#252;ber geschrieben, dass pharmazeutische Hilfsmittel zur Leistungssteigerung gef&#228;hrlich sind. Meistens nimmt nach einer Weile die berufliche Leistungskraft stark ab. Die sogenannten ‚Neuro-Enhancer’ versch&#228;rfen das Problem noch. Was sind &#252;berhaupt ‚Neuro-Enhancer’? Es sind Pr&#228;parate und Wirkstoffe, meistens rezeptfrei oder illegal &#252;ber das Internet beschafft, die Konzentration und die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
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type="text" value="http://cli.gs/BR1Fc" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>In diesem Blog wurde schon mehrere Male dar&uuml;ber geschrieben, dass pharmazeutische Hilfsmittel zur Leistungssteigerung gef&auml;hrlich sind. </strong>Meistens nimmt nach einer Weile die berufliche Leistungskraft stark ab. Die sogenannten ‚Neuro-Enhancer’ versch&auml;rfen das Problem noch.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Neurologisches-Viagra-macht-Hirne-schlaff.-‚Neuro-Enhancer’-sind-gef&auml;hrlich.-Gerade-in-der-Arbeitswelt..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5299" title="Neurologisches Viagra macht Hirne schlaff. ‚Neuro-Enhancer’ sind gef&auml;hrlich. Gerade in der Arbeitswelt." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Neurologisches-Viagra-macht-Hirne-schlaff.-‚Neuro-Enhancer’-sind-gef&auml;hrlich.-Gerade-in-der-Arbeitswelt..jpeg" alt="Neurologisches Viagra macht Hirne schlaff. ‚Neuro-Enhancer’ sind gef&auml;hrlich. Gerade in der Arbeitswelt." width="299" height="168" /></a>Was sind &uuml;berhaupt ‚Neuro-Enhancer’? Es sind Pr&auml;parate und Wirkstoffe, meistens rezeptfrei oder illegal &uuml;ber das Internet beschafft, die Konzentration und die Aufmerksamkeit steigern sollen. Zudem halten sie angeblich l&auml;nger wach und heben die Stimmung. Das ‚Budget-Kokain’ der nicht ganz Waghalsigen und doch Bedepperten. Das englische Wort &#8216;Enhancer&#8217; kann man vom englischen Verb &#8216;to enhance&#8217; ableiten. Das heisst &uuml;bersetzt soviel wie verst&auml;rken, anreichern, aufwerten, erh&ouml;hen, f&ouml;rdern, unterst&uuml;tzen und verbessern</p><p
style="text-align: justify;">Die P&uuml;lverchen, Brausetabletten und farbigen Pillen in den hippigen Blistern beim Grossverteiler, selbstverst&auml;ndlich gleich neben den Erg&auml;nzungsmitteln und den Vitaminbomben, die uns vorgaukeln wollen, dass die Fr&uuml;hlingsm&uuml;digkeit und die k&ouml;rperliche Ermattung Hirngespinste sind, springen uns bei jedem Einkauf sofort in die Augen. Wer will schon nicht fit, gesund und gut aussehend wirken? Am Arbeitsplatz sowieso! Dort wird schlechtes Aussehen immer gleich mit Leistungsverminderung in Zusammenhang gebracht wird. Schliesslich ist gutes Aussehen Beweis f&uuml;r den Erfolg. <strong>Wenn alles so einfach im Leben w&auml;re!</strong></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Das stupide Hirndoping wird langsam aber sicher zum Volkslaster.</strong> Gerade die Medikamente <a
title="Modafinil - was ist das?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Modafinil" target="_blank">Modafinil</a> und <a
title="Ritalin - was ist das?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ritalin" target="_blank">Ritalin</a> werden mehr und mehr zweckentfremdet. Sie wurden entwickelt, um Krankheiten wie <a
title="Aufmerksamkeitsst&ouml;rungen - was ist das?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ADHS" target="_blank">ADHS</a> und <a
title="Narkolepsie - was ist das?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Narkolepsie" target="_blank">Narkolepsie</a> behandeln zu k&ouml;nnen.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Es gibt mehr und mehr Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Einnahme solcher Substanzen. Wenn es mehr n&uuml;tzt als es schadet was soll dann daran schlecht sein, wird sich mancher fragen. Klar kennen die meisten das morgendliche Doping wie Tee, Kaffee oder die erste Zigarette am Tag, um &uuml;berhaupt auf Touren zu kommen. Das sind jedoch Hilfsmittel, die nicht gleich euphorisieren, die Realit&auml;t verzerren und die Selbst&uuml;bersch&auml;tzung potenzieren. Das Arbeiten unter Einfluss von leistungssteigernden Medikamenten ist hoch gef&auml;hrlich. Gerade dort wird es fast schon fahrl&auml;ssig, wo ein gesundes Einsch&auml;tzungsverm&ouml;gen, Reaktionszeit und eine ungetr&uuml;bte Wahrnehmung dazu f&uuml;hren, dass man die richtigen Entscheidungen f&auml;llt und seinen Job ohne Einschr&auml;nkung aus&uuml;ben kann.<strong> ‚Neuro-Enhancer’ haben oft die Wirkung eines ‚Boosters’.</strong> Sie wirken ultraschnell, l&ouml;sen sp&uuml;rbar einen Energieschub aus und vermitteln das Gef&uuml;hl, dass man fast unzerst&ouml;rbar ist. Die Nachwirkungen sind dann meistens umso heftiger wenn nicht nachgelegt wird.</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Ein-Neuro-Enhancer-funktioniert-nicht-wie-ein-Triebwerk-das-man-z&uuml;ndet..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5301" title="Ein 'Neuro-Enhancer' funktioniert nicht wie ein Triebwerk, das man z&uuml;ndet." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Ein-Neuro-Enhancer-funktioniert-nicht-wie-ein-Triebwerk-das-man-z&uuml;ndet..jpeg" alt="Ein 'Neuro-Enhancer' funktioniert nicht wie ein Triebwerk, das man z&uuml;ndet." width="280" height="180" /></a>Begriffe wie ‚IQ Performance oder ‚IQ Energy’ kommen aus den Marketingk&uuml;chen der Hersteller und wollen uns den Eindruck vermitteln, dass wir mit einem spezifischen pharmazeutischen Wirkstoff, der weder  medizinisch n&ouml;tig ist, noch indiziert w&auml;re, die Leistungsf&auml;higkeit des Hirns galoppieren lassen k&ouml;nnen. Leider ist bei regelm&auml;ssiger Einnahme das Gegenteil der Fall. Das Hirn kommt aus dem Galopp, wirft den chemischen Jockey ab, l&auml;uft direkt in den n&auml;chsten Wassergraben und bleibt im schlimmsten Fall mit gebrochenem Bein liegen. Der Metzger kommt.  Oder anders ausgedr&uuml;ckt: <strong>Die Menschen, die zuviel von diesen psychoaktiven Substanzen schlucken landen beim Mediziner oder Psychiater.</strong></p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Auch wenn der ‚Neurohype’ die Menschen dazu verf&uuml;hrt mit modernen Hilfsmitteln dem Hirn auf die Spr&uuml;nge zu helfen,  bleibt das ein gef&auml;hrlicher, dummer und naiver Eingriff. <strong>Intelligenz und kognitive Tiefensch&auml;rfe erreicht man damit h&ouml;chstes f&uuml;r eine kurze Zeit. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Als Langzeitfolge wird man weich in der Birne. Und dann fangen die Probleme am Arbeitsplatz oder mit dem privaten Umfeld erst richtig an. Zudem ist die Hirnforschung noch weit davon entfernt, die M&ouml;glichkeiten unseres Denkapparates nur ansatzweise zu begreifen. Niemand weiss wirklich genau um die Sp&auml;tfolgen von solchen Missbr&auml;uchen.</p><p
style="text-align: justify;">Die Leistungskadenz in der helvetischen Berufwelt hat sich in den letzten Jahrzehnten stark entwickelt. Es wird immer mehr in immer k&uuml;rzerer Zeit erledigt. <strong>Das Hamsterrad wird zum Accessoire der modernen Arbeitswelt</strong>. Die Beschwerden wegen Stress, Angst und Burn-out nehmen &uuml;berdurchschnittlich zu. Da ist der Griff zur Flasche oder zum Medikamentenschrank oft nicht verwunderlich und manchmal durchaus verst&auml;ndlich. Alle hoffen, dass das Rad nicht noch mehr an Geschwindigkeit zulegt, den Hamster rausschleudert und ihm das R&uuml;ckgrat bricht.</p><p
style="text-align: justify;">Befindlich- und Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rungen nehmen stark zu und die damit zusammenh&auml;ngenden psychosozialen Begleiterscheinungen sind nicht zu untersch&auml;tzen. Leistungssteigernde Substanzen k&ouml;nnen solche Begleiterscheinungen oft f&uuml;r eine Weile &uuml;bert&uuml;nchen. Der nachfolgende Knall und der Zusammenbruch sind dann meistens nicht mehr weit. Die ‚Neuro-Enhancer’ werden auch geschluckt vor Assessments und Pr&uuml;fungen. Mit den Hilfsmitteln m&ouml;chten die meisten smarter sein, als sie vielleicht scheinen und einen Eindruck erwecken, den sie als Normalo nie bieten k&ouml;nnten. Allerdings sind solche Massnahmen meistens kontraproduktiv. Gerade jene, die beruflich oft pr&uuml;fen, fallen solche Verhaltensweisen schnell auf, die nicht unbedingt zur Norm geh&ouml;ren.<strong> Ausser die Pr&uuml;fenden und Einsch&auml;tzenden haben auch Substanzen geschluckt und befinden sich in einem neurologischen Kokon.</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Ein-grosser-Teil-der-Literatur-Kunst-und-Musik-entstand-mit-Hilfe-von-psychedelischen-Stoffen-die-mit-ihren-bewusstseinserweiternden-Wirkungen-dazu-verhalfen-besser-&uuml;ber-den-individuellen-Tellerrand-blicken-zu-k&ouml;nnen..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5302" title="Ein grosser Teil der Literatur, Kunst und Musik entstand mit Hilfe von psychedelischen Stoffen, die mit ihren bewusstseinserweiternden Wirkungen dazu verhalfen besser &uuml;ber den individuellen Tellerrand blicken zu k&ouml;nnen." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Ein-grosser-Teil-der-Literatur-Kunst-und-Musik-entstand-mit-Hilfe-von-psychedelischen-Stoffen-die-mit-ihren-bewusstseinserweiternden-Wirkungen-dazu-verhalfen-besser-&uuml;ber-den-individuellen-Tellerrand-blicken-zu-k&ouml;nnen..jpeg" alt="Ein grosser Teil der Literatur, Kunst und Musik entstand mit Hilfe von psychedelischen Stoffen, die mit ihren bewusstseinserweiternden Wirkungen dazu verhalfen besser &uuml;ber den individuellen Tellerrand blicken zu k&ouml;nnen." width="225" height="225" /></a>Ein grosser Teil der Literatur, Kunst und Musik entstand mit Hilfe von psychedelischen Stoffen, die mit ihren bewusstseinserweiternden Wirkungen dazu verhalfen besser &uuml;ber den individuellen Tellerrand blicken zu k&ouml;nnen. Die meisten Kunstschaffenden wussten jedoch um die Gefahren und setzten diese Substanzen gezielt dann ein, um der versiegenden Fantasie, der beschr&auml;nkten Vorstellungskraft und der erschlafften Kreativit&auml;t kurzzeitig neue Dimensionen zu er&ouml;ffnen.  Viele von ihnen wussten um die Gefahren, dass diese Substanzen bei extensivem Genuss die Grundlagen ihrer Schaffenskraft mehr zerst&ouml;ren als f&ouml;rdern.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Es ist weitaus intelligenter sich solche Stoffe vom Leib zu halten</strong>. Sie sch&auml;digen, missbrauchen und steigern die Selbstausbeutung bis zum Exzess. Gen&uuml;gend Schlaf, ausgewogene Ern&auml;hrung und sich gl&uuml;cklich f&uuml;hlen mit dem was man hat sind die besseren ‚Neuro-Enhancer’.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/neurologisches-viagra-macht-hirne-schlaff-neuro-enhancer-sind-gefahrlich-gerade-in-der-arbeitswelt/5294/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Wer den ganzen Tag hektisch arbeitet, kann auch abends nicht abschalten.</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/wer-den-ganzen-tag-hektisch-arbeitet-kann-auch-abends-nicht-abschalten/5190</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/wer-den-ganzen-tag-hektisch-arbeitet-kann-auch-abends-nicht-abschalten/5190#comments</comments> <pubDate>Wed, 25 May 2011 13:32:05 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[abends die Seele baumeln lassen]]></category> <category><![CDATA[Abgelenktsein]]></category> <category><![CDATA[abschalten können]]></category> <category><![CDATA[Aktivismus]]></category> <category><![CDATA[Aktivität und Ruhe]]></category> <category><![CDATA[angenehme Lern­atmosphäre]]></category> <category><![CDATA[Atemregulierung]]></category> <category><![CDATA[AXA Winterthur]]></category> <category><![CDATA[Balance zwischen Ruhe und Aktivität]]></category> <category><![CDATA[beruflichen Weiterbildung]]></category> <category><![CDATA[Bewegung]]></category> <category><![CDATA[bewusst abschalten]]></category> <category><![CDATA[Bildschirm]]></category> <category><![CDATA[Bundesrat Merz]]></category> <category><![CDATA[Bärendienst]]></category> <category><![CDATA[Dehn- und Lockerungsübungen]]></category> <category><![CDATA[den Schalter umlegen]]></category> <category><![CDATA[Denkblockaden]]></category> <category><![CDATA[der zunehmende Leistungsdruck]]></category> <category><![CDATA[Druck durch Arbeitskollegen oder Vorgesetzte]]></category> <category><![CDATA[entspannen]]></category> <category><![CDATA[entspannte und wache Mitarbeitende erbringen bessere Leistungen]]></category> <category><![CDATA[Erholung während der Arbeit]]></category> <category><![CDATA[Erholungspausen]]></category> <category><![CDATA[erlauben sich keine Pausen]]></category> <category><![CDATA[Fitness]]></category> <category><![CDATA[ganzen Tag Hektik]]></category> <category><![CDATA[gesund bleiben]]></category> <category><![CDATA[Handflächen]]></category> <category><![CDATA[IBM]]></category> <category><![CDATA[Konzentrationsschwächen]]></category> <category><![CDATA[Kreislaufkollaps]]></category> <category><![CDATA[leben unter dem unausgesprochenen Diktat dauernd aktiv sein zu müssen]]></category> <category><![CDATA[lebt gesünder]]></category> <category><![CDATA[Leistungsdruck]]></category> <category><![CDATA[Menschen ihr Fitnessprogramm ähnlich atemlos absolvieren wie ihr Arbeitspensum]]></category> <category><![CDATA[mentale Entspannungstechniken]]></category> <category><![CDATA[Mikropausen]]></category> <category><![CDATA[Muskelentspannungsübungen]]></category> <category><![CDATA[Mut zum Nichtstun]]></category> <category><![CDATA[Organismus]]></category> <category><![CDATA[permanenter Ausnahmezustand]]></category> <category><![CDATA[regelmässige Kurzpausen]]></category> <category><![CDATA[regenerieren]]></category> <category><![CDATA[Ruhe]]></category> <category><![CDATA[schlechte Arbeitsorganisation]]></category> <category><![CDATA[Schweizer Wirtschaft]]></category> <category><![CDATA[SECO]]></category> <category><![CDATA[Spannung und Entspannung]]></category> <category><![CDATA[Sport am Feierabend]]></category> <category><![CDATA[sportlicher Lebenswandel]]></category> <category><![CDATA[Staatssekretariat für Wirtschaft]]></category> <category><![CDATA[Streas am Arbeitsplatz]]></category> <category><![CDATA[Stressoren]]></category> <category><![CDATA[um gesund zu bleiben]]></category> <category><![CDATA[Wer den ganzen Tag hektisch arbeitet kann auch abends nicht abschalten]]></category> <category><![CDATA[während der Arbeit immer wieder kurze Pausen sich gönnen]]></category> <category><![CDATA[Zeit zur Muse]]></category> <category><![CDATA[Zivilcourage]]></category> <category><![CDATA[Zusammenhang mit Stress am Arbeitsplatz]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5190</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Mitarbeitende, die vor lauter Aktivismus nicht mehr zur Ruhe kommen, leisten sich und ihrem Unternehmen einen B&#228;rendienst. Wer hingegen w&#228;hrend der Arbeit immer wieder kurz den Mut zum Nichtstun aufbringt und bewusst abschaltet, lebt ges&#252;nder und ist innovativer. Untersuchungen zum Nutzen von Mikropausen konnten dies deutlich belegen (ein Beitrag von: Claude Weill, HR Today). [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/zDpOL" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Mitarbeitende, die vor lauter Aktivismus nicht mehr zur Ruhe kommen, leisten sich und ihrem Unternehmen einen B&auml;rendienst.</strong> Wer hingegen w&auml;hrend der Arbeit immer wieder kurz den Mut zum Nichtstun aufbringt und bewusst abschaltet, lebt ges&uuml;nder und ist innovativer. Untersuchungen zum Nutzen von Mikropausen konnten dies deutlich belegen (ein Beitrag von: Claude Weill, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Wer-den-ganzen-Tag-hektisch-arbeitet-kann-auch-abends-nicht-abschalten.gif"><img
class="alignleft size-full wp-image-5191" title="Wer den ganzen Tag hektisch arbeitet, kann auch abends nicht abschalten" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Wer-den-ganzen-Tag-hektisch-arbeitet-kann-auch-abends-nicht-abschalten.gif" alt="Wer den ganzen Tag hektisch arbeitet, kann auch abends nicht abschalten" width="176" height="117" /></a>Gem&auml;ss einer Studie des Staatssekretariats f&uuml;r Wirtschaft (Seco) von 2000 verliert die Schweizer Wirtschaft j&auml;hrlich 4,2 Milliarden Franken aufgrund negativer Auswirkungen von Stress am Arbeitsplatz. Dieser Betrag d&uuml;rfte heute – bedingt durch Krise, Teuerung und nochmals angestiegenen Leistungsdruck – noch um einiges h&ouml;her liegen. Die im Zusammenhang mit Stress am Arbeitsplatz h&auml;ufig genannten «Stressoren» sind: eine schlechte Arbeitsorganisation, der zunehmende Leistungsdruck, Druck durch Arbeitskollegen oder Vorgesetzte. Weniger Beachtung findet die Tatsache, dass viele Menschen heute auch ohne unmittelbaren &auml;usseren Druck gestresst sind und nicht mehr «abschalten» k&ouml;nnen. Sie leben unter dem unausgesprochenen Diktat, dauernd aktiv sein zu m&uuml;ssen, und erlauben sich keine Pausen mehr.</p><p><strong>Balance zwischen Ruhe und Aktivit&auml;t</strong></p><p
style="text-align: justify;">Um gesund zu bleiben, m&uuml;ssen wir aber die Balance halten zwischen Aktivit&auml;t und Ruhe, Spannung und Entspannung. Und zwar bereits w&auml;hrend der Arbeit. Den ganzen Tag Hektik und dann am Abend die Seele baumeln lassen, das gelingt den wenigsten Menschen. Wer acht oder zehn Stunden in einem permanenten Ausnahmezustand war, kann am Abend nicht einfach den Schalter umlegen und entspannen. Fitness und Bewegung nach getaner Arbeit sind richtig und wichtig, um gesund zu bleiben. <strong>Wenn man sich aber nicht bereits w&auml;hrend der Arbeit immer wieder kurze Pausen g&ouml;nnt, n&uuml;tzt auch der Sport am Feierabend oder Wochenende nichts – zumal viele Menschen ihr Fitnessprogramm &auml;hnlich atemlos absolvieren wie ihr Arbeitspensum.</strong> Das musste beispielsweise Bundesrat Merz erfahren, der trotz sportlichem Lebenswandel einen Kreislaufkollaps erlitt.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Erholung w&auml;hrend der Arbeit – wie soll das funktionieren?</strong> Wissenschaftliche Studien1 belegen seit langem, dass wer regelm&auml;ssig Kurzpausen, so genannte Mikropausen, macht, sich und seinem Unternehmen gleichermassen n&uuml;tzt.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Regelm&auml;ssige, kurze Pausen erlauben dem Organismus, sich im Verlaufe eines Arbeitstages immer wieder zu regenerieren. Am besten, man probiert es einfach aus. Sie schliessen f&uuml;r eine Minute die Augen und sp&uuml;ren Ihr Gewicht auf dem B&uuml;rostuhl. Sie atmen dreimal tief aus, bevor Sie das Telefon abnehmen. Sie dehnen und strecken sich in Ihrem B&uuml;rosessel. G&auml;hnen dabei <a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Mikropausen-alleine-gen&uuml;gen-nicht.-Es-tut-immer-gut-wenn-man-sich-Zeit-zur-Muse-g&ouml;nnt-und-sich-l&auml;ngere-Erholungspausen-g&ouml;nnt..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5192" title="Mikropausen alleine gen&uuml;gen nicht. Es tut immer gut, wenn man sich Zeit zur Muse g&ouml;nnt und sich l&auml;ngere Erholungspausen g&ouml;nnt." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Mikropausen-alleine-gen&uuml;gen-nicht.-Es-tut-immer-gut-wenn-man-sich-Zeit-zur-Muse-g&ouml;nnt-und-sich-l&auml;ngere-Erholungspausen-g&ouml;nnt..jpeg" alt="Mikropausen alleine gen&uuml;gen nicht. Es tut immer gut, wenn man sich Zeit zur Muse g&ouml;nnt und sich l&auml;ngere Erholungspausen g&ouml;nnt." width="314" height="161" /></a>vielleicht herzhaft. Sie l&ouml;sen sich f&uuml;r einen Moment vom Bildschirm, legen die Handfl&auml;chen auf Ihre Augen und schauen mit offenen Augen ins wohltuende Dunkel. Dadurch k&ouml;nnen sich die Augen von der permanenten Anstrengung am Bildschirm erholen. Mit solchen Mikropausen findet man (wieder) zu sich und bekommt einen tieferen Zugang zu seinen geistigen Ressourcen. Zur Anwendung gelangen &Uuml;bungen zur Atemregulierung, zum Entspannen der Augen, Dehn- und Lockerungs&uuml;bungen, Muskelentspannungs&uuml;bungen oder mentale Entspannungstechniken. <strong>Mikropausen lassen sich auch in der beruflichen Weiterbildung sinnvoll einsetzen.</strong> Mit Mikropausen l&ouml;sen sich Denkblockaden bei den Unterrichteten wieder auf, sie helfen gegen Konzentrationsschw&auml;chen und Abgelenktsein und helfen allgemein eine entspannte und angenehme Lern­atmosph&auml;re zu schaffen.</p><p><strong>Mikropausen sind f&uuml;r alle m&ouml;glich</strong></p><p
style="text-align: justify;">Ich h&ouml;re den Einwand, Mikropausen seien ja nur jenen m&ouml;glich, die &uuml;ber ein eigenes B&uuml;ro verf&uuml;gen. Stimmt, es braucht ein bisschen Zivilcourage, um im Grossraumb&uuml;ro vor den Augen aller anderen nichts zu tun – und sei es auch nur f&uuml;r 30 Sekunden. Es gibt allerdings auch Unternehmen wie IBM oder Axa Winterthur, die ihre Mitarbeitenden zu Mikropausen ermuntern, weil sie genau wissen, dass entspannte und wache Mitarbeitende bessere Leistungen erbringen. Mikropausen als Teil der Unternehmenskultur zu verankern, erfordert keinen grossen Aufwand, und es entstehen dabei auch keine hohen Kosten. Was es braucht, ist eine HR-F&uuml;hrung beziehungsweise eine Unternehmensleitung, die der Belegschaft signalisiert, dass Mikropausen eine gute Sache sind – im Sinne von: <em><strong>«Der CEO macht gerade seine Augen&uuml;bungen, dann lehne ich mich jetzt auch mal kurz zur&uuml;ck.»</strong></em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/wer-den-ganzen-tag-hektisch-arbeitet-kann-auch-abends-nicht-abschalten/5190/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Massagen, Pausen&#228;pfel und Coaching: Was alles hilft, sich abzugrenzen.</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/massagen-pausenapfel-und-coaching-was-alles-hilft-sich-abzugrenzen/5076</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/massagen-pausenapfel-und-coaching-was-alles-hilft-sich-abzugrenzen/5076#comments</comments> <pubDate>Fri, 13 May 2011 14:56:53 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsreglement]]></category> <category><![CDATA[Arbeitszeitmodelle]]></category> <category><![CDATA[Belastungsreaktionen]]></category> <category><![CDATA[Bruno Pfister stellvertretender HR-Leiter der Emmi-Gruppe]]></category> <category><![CDATA[Denner]]></category> <category><![CDATA[Desk-Sharing-Modelle]]></category> <category><![CDATA[die Grenze zwischen Berufs- und Privatleben verwischt]]></category> <category><![CDATA[Duschmöglichkeiten]]></category> <category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category> <category><![CDATA[elektronische Zeiterfassung]]></category> <category><![CDATA[Emmi]]></category> <category><![CDATA[fest definierten Arbeitsplatz]]></category> <category><![CDATA[Fitnessraum]]></category> <category><![CDATA[Freizeit von gleicher Dauer kompensiert werden]]></category> <category><![CDATA[Freizeitverhalten]]></category> <category><![CDATA[Generation Y]]></category> <category><![CDATA[Gesamtarbeitsvertrag]]></category> <category><![CDATA[gesetzliches Minimum]]></category> <category><![CDATA[Gesundheit]]></category> <category><![CDATA[Gesundheit gefährden]]></category> <category><![CDATA[gleitende Arbeitszeit]]></category> <category><![CDATA[Grazia Grassi stellvertretende Leiterin Unternehmenskommunikation von Denner]]></category> <category><![CDATA[Heidi Widmer HR Business Partner]]></category> <category><![CDATA[Helsana]]></category> <category><![CDATA[Homeoffice]]></category> <category><![CDATA[in der Freizeit arbeiten]]></category> <category><![CDATA[jederzeit und überall arbeiten können]]></category> <category><![CDATA[jobnahes Coaching]]></category> <category><![CDATA[kantonale Wirtschaftsämter]]></category> <category><![CDATA[Kommunikationsmittel]]></category> <category><![CDATA[Lisa Lamanna Leiterin Employment Relations bei Swisscom]]></category> <category><![CDATA[Massagemöglichkeiten]]></category> <category><![CDATA[Massagen Pausenäpfel und Coaching - Was alles hilft sich abzugrenzen]]></category> <category><![CDATA[Pausen einzalten]]></category> <category><![CDATA[Pausenapfel]]></category> <category><![CDATA[Pausenregelung]]></category> <category><![CDATA[Pensum ausser Balance]]></category> <category><![CDATA[projektbezogenes Arbeiten]]></category> <category><![CDATA[Präsenz vor Ort]]></category> <category><![CDATA[Präsenzzeiten]]></category> <category><![CDATA[Ruheräume]]></category> <category><![CDATA[Selbstdisziplin]]></category> <category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category> <category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category> <category><![CDATA[ständige erreichbarkeit]]></category> <category><![CDATA[Swisscom]]></category> <category><![CDATA[vereinbarte Zeitbudget]]></category> <category><![CDATA[Vertrauenskultur]]></category> <category><![CDATA[von der Arbeit abgrenzen]]></category> <category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category> <category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category> <category><![CDATA[Überbelastung der Mitarbeitenden vermeiden]]></category> <category><![CDATA[Überstunden]]></category> <category><![CDATA[Zeitkonto]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5076</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Wenn die Mitarbeitenden dank technischen M&#246;glichkeiten wie Laptop und Handy jederzeit und &#252;berall arbeiten k&#246;nnen, besteht auch die Gefahr, dass die Arbeitszeiten &#252;berschritten werden und die Grenze zwischen Berufs- und Privatleben verwischt. Was k&#246;nnen Unternehmen tun, damit die effektiv geleisteten Arbeitsstunden auch wirklich erfasst werden? (ein Beitrag von: Susanne Wagner; HR Today). Je verantwortungsvoller [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
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class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/x0dEc" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Wenn die Mitarbeitenden dank technischen M&ouml;glichkeiten wie Laptop und Handy jederzeit und &uuml;berall arbeiten k&ouml;nnen, besteht auch die Gefahr, dass die Arbeitszeiten &uuml;berschritten werden und die Grenze zwischen Berufs- und Privatleben verwischt.</strong> Was k&ouml;nnen Unternehmen tun, damit die effektiv geleisteten Arbeitsstunden auch wirklich erfasst werden? (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Susanne Wagner; HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Auch-der-t&auml;gliche-Pausenapfel-kann-entspannen-und-tut-der-Gesundheit-ohnehin-gut..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5077" title="Auch der t&auml;gliche Pausenapfel kann entspannen und tut der Gesundheit ohnehin gut." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Auch-der-t&auml;gliche-Pausenapfel-kann-entspannen-und-tut-der-Gesundheit-ohnehin-gut..jpeg" alt="Auch der t&auml;gliche Pausenapfel kann entspannen und tut der Gesundheit ohnehin gut." width="274" height="184" /></a>Je verantwortungsvoller die Position, desto eher verwischen die Grenzen zwischen der Arbeit und der freien Zeit. Durch die st&auml;ndige Erreichbarkeit steigt die Gefahr, dass sich die Mitarbeitenden zu wenig von der Arbeit abgrenzen und ihre Gesundheit gef&auml;hrden. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielf&auml;ltig: Es wird von den Mitarbeitenden erwartet, sie wollen sich profilieren, sie arbeiten gerne oder es hindert sie schlicht niemand daran. <strong>Da sind Selbstverantwortung und Selbstdisziplin gefragt oder das Einschreiten der Vorgesetzten.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Zwar nehmen Homeoffice, Desk-Sharing-Modelle und projektbezogenes Arbeiten zu, doch die Mehrheit der Angestellten in der Schweiz arbeitet an einem fest definierten Arbeitsplatz. Zum Beispiel beim Krankenversicherer Helsana. <em>«Die ausge&uuml;bten T&auml;tigkeiten bei Helsana sind meist mit einer Pr&auml;senz vor Ort verbunden. Somit besteht wenig Notwendigkeit, ausserhalb des Betriebes zu arbeiten»</em>, erkl&auml;rt Heidi Widmer, HR Business Partner. Durch eine elektronische Zeiterfassung bei den Mitarbeitenden bis zum mittleren Kader werden die &Uuml;berstunden auf dem Zeitkonto gutgeschrieben – diese sollten durch Freizeit von gleicher Dauer kompensiert werden.</p><p><strong>Bei den einen gilt das gesetzliche Minimum, andere bieten Ruher&auml;ume</strong></p><p
style="text-align: justify;"><em>«Zu den Pr&auml;senzzeiten der Mitarbeitenden geh&ouml;ren auch geplante Pausen»</em>, so Heidi Widmer. <em>«Die Helsana-Mitarbeitenden werden durch verschiedene Massnahmen ermutigt, ihre Pausen einzuhalten.»</em> Etwa mit der M&ouml;glichkeit, sich am Hauptsitz in zwei Personalrestaurants und einem Café zu verpflegen. Dort gibt es neben zahlreichen Pausenr&auml;umen auch einen Fitnessraum inklusive Duschm&ouml;glichkeiten. Entspannen k&ouml;nnen sich die Mitarbeitenden auch in separaten Ruher&auml;umen oder mit Hilfe von inhouse angebotenen Massagem&ouml;glichkeiten – diese gehen allerdings auf Kosten der betreffenden Mitarbeitenden.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Wie weit die Arbeitgeber die Mitarbeitenden zu Arbeitspausen ermutigen, h&auml;ngt stark vom jeweiligen Unternehmen und der Branche ab. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Der Discounter Denner</strong> reagierte auf die entsprechende Anfrage von HR Today einsilbig. <em>«Denner h&auml;lt sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Vorschriften»</em>, erkl&auml;rte Grazia Grassi, stellvertretende Leiterin Unternehmenskommunikation von Denner. Auf mehr Eigenverantwortung setzt <strong>Swisscom</strong>, die ihren Mitarbeitenden verschiedene Arbeitszeitmodelle anbietet, die eine selbst&auml;ndig strukturierte Arbeitszeit und eine ausgewogene Work-Life-Balance erm&ouml;glichen. Obwohl neue Kommunikationsmittel die Bearbeitung beruflicher E-Mails und Dokumente zu jeder Zeit und an jedem Ort erm&ouml;glichen, werde aber keinesfalls erwartet, dass die Mitarbeitenden in ihrer Freizeit arbeiten, wie Lisa Lamanna, Leiterin Employment Relations bei Swisscom, festh&auml;lt.</p><p><strong>Ger&auml;t das Pensum ausser Balance, m&uuml;ssen die Vorgesetzten eingreifen</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Die-Massage-kann-durch-ihre-Wirkung-die-innere-Balance-und-das-allgemeine-Wohlbefinden-stark-steigern..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5078" title="Die Massage kann durch ihre Wirkung die innere Balance und das allgemeine Wohlbefinden stark steigern." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Die-Massage-kann-durch-ihre-Wirkung-die-innere-Balance-und-das-allgemeine-Wohlbefinden-stark-steigern..jpeg" alt="Die Massage kann durch ihre Wirkung die innere Balance und das allgemeine Wohlbefinden stark steigern." width="200" height="145" /></a><em>«Im Rahmen der gleitenden Arbeitszeit gilt die Eigenverantwortung. Wir f&uuml;hren eine Vertrauenskultur und streben daher nicht an, das Freizeitverhalten unserer Mitarbeitenden zu kontrollieren»</em>, so Lamanna. Im Gesamtarbeitsvertrag und im Arbeitsreglement festgelegt ist hingegen die Pausenregelung: Darin sind angemessene Pausen w&auml;hrend der Arbeitszeit sowie geplante Pausen bei fixen Arbeitszeiten und im ununterbrochenen Betrieb, beispielsweise in Call-Centern, vorgeschrieben.</p><p
style="text-align: justify;"><em>«Wenn der Arbeitsumfang und das vereinbarte Zeitbudget nicht in der Balance sind, stehen die Vorgesetzten in der Verantwortung, die erforderlichen Massnahmen einzuleiten, um eine &Uuml;berbelastung der Mitarbeitenden zu vermeiden»</em>, erkl&auml;rt Lisa Lamanna. In vom Arbeitgeber angebotenen Kursen k&ouml;nnen Vorgesetzte lernen, wie sie die Belastungsreaktionen von Teammitgliedern fr&uuml;hzeitig erkennen k&ouml;nnen. Auch Swisscom stellt ihren Mitarbeitenden an den gr&ouml;sseren Standorten zahlreiche R&auml;umlichkeiten f&uuml;r die Pausen zur Verf&uuml;gung. Neben Personalrestaurants sind dies Cafeterias, Pausenzonen mit Verpflegungsautomaten sowie spezielle Ruhe- und Fitnessr&auml;ume.</p><p
style="text-align: justify;">Die Belegschaft der <strong>Firma Emmi</strong> wird ebenfalls durch Pausenr&auml;ume und je nach Bereich mit unterschiedlichen Verpflegungsm&ouml;glichkeiten – von Wasserspendern bis zu Personalrestaurants – zum Einhalten der Arbeitspausen ermuntert. An einzelnen Standorten werden gem&auml;ss Bruno Pfister, stellvertretender HR-Leiter der Emmi-Gruppe, Produkte kostenlos oder verbilligt abgegeben. Andere Mitarbeitende k&ouml;nnen von Angeboten in der Mittagspause profitieren, wie etwa einer Walkinggruppe am Standort Suhr. «Bei den Mitarbeitern mit systemgest&uuml;tzter Zeiterfassung gibt es kaum Probleme, da Unregelm&auml;ssigkeiten zum Vorschein kommen und Massnahmen eingeleitet werden k&ouml;nnen», so Bruno Pfister. Beispielsweise um die Mehrarbeit, die w&auml;hrend eines Projektes angefallen ist, abzubauen. Die Kontrolle dieser Mitarbeiter finde auch durch kantonale Wirtschafts&auml;mter statt.</p><p><strong>Das Thema spitzt sich mit der technikgewohnten «Generation Y» zu</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Was-man-denkt-ist-meistens-nicht-immer-gesagt.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5079" title="Was man denkt ist meistens nicht immer gesagt!" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Was-man-denkt-ist-meistens-nicht-immer-gesagt.jpeg" alt="Was man denkt ist meistens nicht immer gesagt!" width="164" height="135" /></a>Bei Kadermitgliedern und Mitarbeitenden, die h&auml;ufig extern repr&auml;sentieren m&uuml;ssen, f&auml;llt das Einhalten der Pausen in die Eigenverantwortung. Wo Vorgesetzte Probleme im Arbeitsverhalten des Mitarbeitenden erkennen, erfolgen Gespr&auml;che mit der HR-Abteilung. Bruno Pfister: <em>«Darauf sind ganz unterschiedliche Massnahmen m&ouml;glich. Die Zeiterfassung kann wieder vereinbart werden. Oder es wird ein jobnahes Coaching angeboten, damit man das eigene Verhalten reflektieren und nachhaltig ver&auml;ndern kann.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Im Rahmen der neuen F&uuml;hrungsausbildung wird Emmi dem Thema Selbstmanagement mehr Gewicht beimessen. Mit gutem Grund: Bruno Pfister erwartet, dass sich das Thema mit zunehmendem Eintreten der technikgewohnten «Generation Y» in die Arbeitswelt in den n&auml;chsten Jahren zuspitzen wird.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/massagen-pausenapfel-und-coaching-was-alles-hilft-sich-abzugrenzen/5076/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Der Fall der Top-Manager.</title><link>http://www.personalradar.ch/burnout/der-fall-der-top-manager/3546</link> <comments>http://www.personalradar.ch/burnout/der-fall-der-top-manager/3546#comments</comments> <pubDate>Mon, 15 Nov 2010 12:08:46 +0000</pubDate> <dc:creator>Betty Zucker</dc:creator> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Karriere]]></category> <category><![CDATA[Leadership]]></category> <category><![CDATA[50+]]></category> <category><![CDATA[als CEO sitzt man auf dem Schleudersitz]]></category> <category><![CDATA[Angst vor dem Scheitern]]></category> <category><![CDATA[arbeiten ist riskant]]></category> <category><![CDATA[asozial auf hohem niveau]]></category> <category><![CDATA[aus einem hering wird selten eine forelle]]></category> <category><![CDATA[berater]]></category> <category><![CDATA[berater-option]]></category> <category><![CDATA[Beraterin]]></category> <category><![CDATA[beratertyp]]></category> <category><![CDATA[Branchenkenntnisse]]></category> <category><![CDATA[Branchenverband]]></category> <category><![CDATA[breite expertisemediation]]></category> <category><![CDATA[CEO]]></category> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[corporate diplomacy]]></category> <category><![CDATA[déjàvu]]></category> <category><![CDATA[Der Fall der Top-Manager]]></category> <category><![CDATA[Der Fall der Topmanager]]></category> <category><![CDATA[die via dolorosa als CEO]]></category> <category><![CDATA[Entlassung als Manager]]></category> <category><![CDATA[erfolglos ein]]></category> <category><![CDATA[extremjobber]]></category> <category><![CDATA[fehlende branchenkenntnisse]]></category> <category><![CDATA[Golf]]></category> <category><![CDATA[golfen]]></category> <category><![CDATA[gute Angebote]]></category> <category><![CDATA[harvard]]></category> <category><![CDATA[Headhunter]]></category> <category><![CDATA[Isolationshaft]]></category> <category><![CDATA[Leistungsausweis]]></category> <category><![CDATA[luftschloss]]></category> <category><![CDATA[luftschlösser]]></category> <category><![CDATA[machertyp]]></category> <category><![CDATA[Management executive Kurs]]></category> <category><![CDATA[marktwert]]></category> <category><![CDATA[Marlboro-Typ]]></category> <category><![CDATA[Marlborotyp]]></category> <category><![CDATA[Netzwerk]]></category> <category><![CDATA[Neuorientierung]]></category> <category><![CDATA[NGO]]></category> <category><![CDATA[Outplacement]]></category> <category><![CDATA[realiter]]></category> <category><![CDATA[Schleudersitz]]></category> <category><![CDATA[Schock]]></category> <category><![CDATA[Selbstvbewusstein]]></category> <category><![CDATA[seltene angebote]]></category> <category><![CDATA[sexappeal als top-manager]]></category> <category><![CDATA[Smalltalk]]></category> <category><![CDATA[Topposition]]></category> <category><![CDATA[Verband]]></category> <category><![CDATA[Via Dolorosa]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=3546</guid> <description><![CDATA[Den Thron aufgeben, darauf sind die wenigsten vorbereitet. Perspektiven mit und ohne Aussichten f&#252;r die Neuorientierung (ein Beitrag von: Betty Zucker) Viele Top-Manager sitzen auf Schleudersitzen. 2006 war laut einer Studie die durchschnittliche Verweildauer von CEOs in Europa 5.7 Jahre (USA: 9.8) und nur 46 % der CEOs beendeten ihre Arbeitsverh&#228;ltnisse wie geplant. F&#252;r jeden [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Den Thron aufgeben, darauf sind die wenigsten vorbereitet.</strong> Perspektiven mit und ohne Aussichten f&uuml;r die Neuorientierung (ein Beitrag von: <a
title="Betty Zucker" href="http://www.bettyzucker.ch" target="_blank">Betty Zucker</a>)</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/11/Oben-zu-bleiben-und-nicht-zu-scheitern-ist-der-t&auml;gliche-Balanceakt-der-Topshots..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-3548" title="Oben zu bleiben und nicht zu scheitern ist der t&auml;gliche Balanceakt der Topshots." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/11/Oben-zu-bleiben-und-nicht-zu-scheitern-ist-der-t&auml;gliche-Balanceakt-der-Topshots..jpeg" alt="" width="353" height="143" /></a>Viele Top-Manager sitzen auf Schleudersitzen. 2006 war laut einer Studie die durchschnittliche Verweildauer von CEOs in Europa 5.7 Jahre (USA: 9.8) und nur 46 % der CEOs beendeten ihre Arbeitsverh&auml;ltnisse wie geplant. F&uuml;r jeden und jede ist der Verlust der Aufgabe ein Schock. Manchmal auch eine Erleichterung – insgeheim.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Position der grossen, als Betriebsamkeit getarnten Einsamkeit, des verwirklichten oder/und gescheiterten Traums ganz oben zu sein, das oft als feindlich empfundene Umfeld, in dem man mehr als 50% seiner Energie in innenpolitische K&auml;mpfe investieren musste, diese Position wurde auch als unbarmherzig, als «via dolorosa», wie es einer meiner Kunden nennt, erlebt. </strong></p><p
style="text-align: justify;">In der Regel bekommen sie eine Abfindung und ein Outplacement dazu. Und was machen sie dann?</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Immer wieder stelle ich «Sinnest&auml;uschungen» fest:</strong> Ich habe viele Optionen. Ich bin anfangs 50, ich habe umfangreiche Erfahrungen, einen Leistungsausweis und vor allem ein grosses, &uuml;ber die Jahre gewachsenes Netzwerk: Ich bin wer. Doch dann erf&auml;hrt der kernige «Marlboro-Typ» (kr&auml;ftig, nach aussen hin abenteuerlustig, dominierend, nie zweifelnd und nie krank, mit der Natur golfend verbunden) schmerzlich, dass dieses Netzwerk an die Rolle und Position gebunden ist und nicht an seine Person.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">In Branchenverb&auml;nden ist er der Repr&auml;sentant eines Unternehmens, in den Non Governmental Organisations «der Mann (oder die Frau) der Wirtschaft». Die Einladungen an die &uuml;blichen Events versiegen, der smalltalk wird smaller, und die E-Mails werden versp&auml;tet und mit corporate diplomacy beantwortet. Er hatte von diesem Ph&auml;nomen geh&ouml;rt, glaubte jedoch, dass dies bei ihm ganz anders sein w&uuml;rde.</p><p><strong>Asozial auf hohem Niveau</strong></p><p
style="text-align: justify;">Ein Preis f&uuml;r den oft schnellen Aufstieg ist die Isolationshaft unter Seinesgleichen. Top-Manager werden asozial auf hohem Niveau. Bloss diese «Kollegen» distanzieren sich dann quasi &uuml;ber Nacht von dem «Verlierer», als habe er eine ansteckende Krankheit. Pl&ouml;tzlich ist er nicht mehr der brillante Kommunikator, der luzide Sanierer oder der glanzvolle Stratege. Sein «Sexappeal» geht verloren, zuweilen auch bei der Ehefrau, der «Deal» scheint nicht mehr aufzugehen. Der Job vergr&ouml;sserte alles: Den Menschen selbst, seine Bedeutung und Bekanntheit, aber auch seine Angst, und im Fall die Fallh&ouml;he und den Schock. Nicht nur wegen des Blicks auf den Stapel «freier» Tage und den fehlenden Corporate Support Systemen. Zu sehr ist das Selbstbewusstsein, ja die Identit&auml;t mit der Aufgabe und Position verbunden.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>&Uuml;berspitzt formuliert: Meine Rolle = Ich. Keine Rolle = kein Ich. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Und schliesslich hat Gott seit der kirchlichen Reformation diejenigen lieb, die erfolgreich sind. Dazu kommen die laufenden Alimente aus erster Ehe, die Hypotheken aus zweiter und der Pool im Ferienhaus in der Provence muss auch saniert werden.</p><p><strong>Das «Auszeit-Aus»</strong></p><p
style="text-align: justify;">Extremjobber mit 70-Stunden-Wochen haben das verst&auml;ndliche Bed&uuml;rfnis zu sagen «jetzt nehme ich mir erst mal eine Auszeit und &uuml;berlege was ich wirklich will. Ich kann es mir ja leisten. Schliesslich habe ich die letzten 25 Jahre nur gearbeitet.» Man will «sich finden» (siehe oben), sich fachlich etwa mit einem Management Executive Kurs in Harvard aufdatieren und abgesehen davon:</p><ul><li>Der Bauch muss weg, die l&auml;ngst f&auml;llige H&uuml;ftoperation in Angriff genommen</li><li>manche J&uuml;ngere denken daran, sich ein Tattoo stechen zu lassen, «man(n) ist schliesslich noch cool»</li><li>Den Headhuntern sagt man: <em>«Meldet euch bitte in drei Monaten wieder. Ich will jetzt erst mal in Ruhe sortieren, das k&ouml;nnen Sie sicher verstehen.» </em></li></ul><p
style="text-align: justify;">Angebote werden kaum ernsthaft gepr&uuml;ft und verhandelt. Die heissen Eisen werden nicht geschmiedet, die Chancen vergeben, Verhandlungen in eigener Sache zu &uuml;ben; etwas was man schon lange nicht mehr hat machen m&uuml;ssen. Was der «Marktwert» realiter sein kann bleibt unklar. Selbstverst&auml;ndlich braucht man Zeit, um die Ereignisse zu verarbeiten. Auch um ein Déjàvu in Zukunft zu vermeiden. Aber «untertauchen» ist riskant. drei bis vier Monate sp&auml;ter kommen die Angebote sp&auml;rlicher. Der Markt wartet nicht. Aus dem Auge – aus dem Sinn.</p><p><strong>Perspektiven ohne Aussich</strong>t</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/11/Den-Kopf-in-den-Sand-stecken-n&uuml;tzt-nichts.-Aus-den-Augen-aus-dem-Sinn-ist-die-falsche-Strategie-um-wieder-in-den-Arbeitsmarkt-zu-kommen..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-3550" title="Den Kopf in den Sand stecken n&uuml;tzt nichts. Aus den Augen aus dem Sinn ist die falsche Strategie, um wieder in den Arbeitsmarkt zu kommen." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/11/Den-Kopf-in-den-Sand-stecken-n&uuml;tzt-nichts.-Aus-den-Augen-aus-dem-Sinn-ist-die-falsche-Strategie-um-wieder-in-den-Arbeitsmarkt-zu-kommen..jpeg" alt="" width="206" height="128" /></a>Viele wollen die Situation f&uuml;r einen Branchenwechsel nutzen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Man hat die letzten 20 Jahre in einer Branche verbracht – und sie gesehen. Und als Stratege &uuml;berlegt man sich, dass man z. B. als IT-Experte mit ausgewiesenem Know-how doch in Verwaltungsr&auml;ten ein gern gesehenes Mitglied w&auml;re. Zu oft hatte er in seiner Praxis erlebt, dass dieses wichtige Wissen an oberster Stelle fehlt obwohl die Investitionen oft in die zweistelligen Millionenbetr&auml;ge und mehr gehen. Aber diese auf Anhieb richtig erscheinende Analyse blendet die weitverbreitete Risikoaversion aus. N<strong>ur Wenige berufen einen teuren Mann oder eine teure Frau ohne ausgewiesene Branchenkenntnisse in diese Top-Positionen</strong>. Dies erscheint  schwer zu legitimieren. Das Know-how, die Netzwerke und vor allem «die Denke» seien doch ganz andere. Und wenn die Reputation medial angekratzt ist, wird es in der Schweiz (im Gegensatz zu den USA, wo ein «Scheitern » eher auch als «wertvolle Erfahrung» begriffen wird) noch schwieriger. Die Idee entpuppt sich als Illusion.</p><p
style="text-align: justify;">Beliebt ist auch die Berater-Option. Man will seine breite Expertise und seine Kontakte zur Verf&uuml;gung stellen. Manche runden das noch mit einer Ausbildung z. B. in Mediation oder Coaching ab. Um dann oft bei den Mandaten festzustellen, dass man eigentlich der Macher und nicht der Beratertyp ist.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Aus einem Hering wird selten eine Forelle. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Es f&auml;llt schwer, sich zur&uuml;ckzunehmen und offene Fragen zu stellen. Man weiss schliesslich aus jahrelanger Erfahrung, wie der Laden l&auml;uft bzw. zu laufen hat. Die Kunden sch&auml;tzen dies begrenzt.</p><p><strong>Arbeiten ist riskant</strong></p><p
style="text-align: justify;">«Ich habe alle Optionen» und die sich daraus entwickelnden Luftschl&ouml;sser sind wichtig, um an das N&auml;chste zu denken und aus dem Loch herauszukommen. Gleichzeitig binden sie Zeit und Energien, die je nach Situation kostbar sind und pragmatischen L&ouml;sungen abgehen. <strong>Arbeiten ist riskant, birgt Chancen und Gefahren.</strong> Man bringt neue Produkte auf den Markt, die erst mal niemand braucht, l&auml;sst sich auf Verhaltensmuster ein, die schon mal gegen alle guten Sitten verstossen und investiert Zeit, die andernorts verloren geht. Eine (manchen) notwendig erscheinende Fokussierung auf einen 70-Stunden-Job ist in heutigen Zeiten mit diesen tempor&auml;ren Strukturen ein Klumpenrisiko.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Was w&uuml;rden Sie als glanzvoller Stratege tun?</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/burnout/der-fall-der-top-manager/3546/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Leben auf Treibsand. Von ausgelaugten Topshots und vom Traum, etwas mit eigener Kraft aufzubauen.</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/leben-auf-treibsand-von-ausgelaugten-topshots-und-vom-traum-etwas-mit-eigener-kraft-aufzubauen/3324</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/leben-auf-treibsand-von-ausgelaugten-topshots-und-vom-traum-etwas-mit-eigener-kraft-aufzubauen/3324#comments</comments> <pubDate>Wed, 20 Oct 2010 14:18:04 +0000</pubDate> <dc:creator>Betty Zucker</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Absturz]]></category> <category><![CDATA[Absturz verhindern]]></category> <category><![CDATA[Angst vor dem Versagen]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsplatzrisiko]]></category> <category><![CDATA[ausgelaugte Topshots]]></category> <category><![CDATA[betreutes Management]]></category> <category><![CDATA[Blueprints]]></category> <category><![CDATA[Compliance Guidelines]]></category> <category><![CDATA[Depression]]></category> <category><![CDATA[depressiv]]></category> <category><![CDATA[Druck]]></category> <category><![CDATA[Einsmkeit]]></category> <category><![CDATA[Erschöpfung]]></category> <category><![CDATA[Familie]]></category> <category><![CDATA[Fehler machen]]></category> <category><![CDATA[Freunde]]></category> <category><![CDATA[Führungskraft]]></category> <category><![CDATA[Führungskräfte]]></category> <category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category> <category><![CDATA[Gesundheit]]></category> <category><![CDATA[hamster im Hamsterrad]]></category> <category><![CDATA[Hamsterrad]]></category> <category><![CDATA[Karriere Hedging]]></category> <category><![CDATA[Karrierestrategie]]></category> <category><![CDATA[Klumpenrisiken]]></category> <category><![CDATA[Klumpenrisiko]]></category> <category><![CDATA[Limits of Authority]]></category> <category><![CDATA[Mebensmodell]]></category> <category><![CDATA[Misere]]></category> <category><![CDATA[Mäuse in der Tretmühle]]></category> <category><![CDATA[Netzwerkkontakte]]></category> <category><![CDATA[neue Hoffnung]]></category> <category><![CDATA[neue Kraft schöpfen]]></category> <category><![CDATA[private Turbulenzen]]></category> <category><![CDATA[realistische Träume]]></category> <category><![CDATA[Risiko]]></category> <category><![CDATA[Risikomanagement]]></category> <category><![CDATA[Scheidung]]></category> <category><![CDATA[Schlafmangel]]></category> <category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category> <category><![CDATA[Sicherung des Abstiegs]]></category> <category><![CDATA[sick and tired]]></category> <category><![CDATA[SOX]]></category> <category><![CDATA[strategische Beziheungspartner]]></category> <category><![CDATA[Stress]]></category> <category><![CDATA[Survival Mode]]></category> <category><![CDATA[Topshots]]></category> <category><![CDATA[Treibsand]]></category> <category><![CDATA[Trennung]]></category> <category><![CDATA[tricky]]></category> <category><![CDATA[Trost]]></category> <category><![CDATA[Verlust der Kontrolle]]></category> <category><![CDATA[Verlust der Orientierung]]></category> <category><![CDATA[Verlust des Jobs]]></category> <category><![CDATA[Verlust des Status]]></category> <category><![CDATA[Wunderpotenzial]]></category> <category><![CDATA[Zoff mit der Familie]]></category> <category><![CDATA[Zuflucht]]></category> <category><![CDATA[Zukunft erleiden]]></category> <category><![CDATA[Zweifel am System]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=3324</guid> <description><![CDATA[Cli.gsKarrierestrategien in der Krise: Viele F&#252;hrungskr&#228;fte strampeln wie M&#228;use in der Tretm&#252;hle und sind letztlich nur noch mit ihrem eigenen Absturz besch&#228;ftigt. Sieben Regeln, mit denen dieser todsicher gelingt (ein Beitrag von:  Betty Zucker). «Was ist die Steigerung von depressiv?» fragte mich neulich ein Kunde. Mit Blick auf den Abgrund balancieren viele F&#252;hrungskr&#228;fte derzeit auf [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/8t70G" /></form></div><blockquote><p><strong>Karrierestrategien in der Krise: Viele <a
title="Executive Search Basel" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank">F&uuml;hrungskr&auml;fte</a> strampeln wie M&auml;use in der Tretm&uuml;hle und sind letztlich nur noch mit ihrem eigenen Absturz besch&auml;ftigt.</strong> Sieben Regeln, mit denen dieser todsicher gelingt (ein Beitrag von:  <a
title="Betty Zucker" href="http://www.bettyzucker.ch" target="_blank">Betty Zucker</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><em>«Was ist die Steigerung von depressiv?»</em> fragte mich neulich ein Kunde. Mit Blick auf den Abgrund balancieren viele F&uuml;hrungskr&auml;fte derzeit auf der Kreditlinie und sind im Survival Mode. Es geht um Sicherheit und die Karrierestrategie, will heissen: die Sicherung des Abstiegs, um den Absturz zu verhindern. Dazu gesellen sich geheime Zweifel am System. Das alles bewegt bzw. l&auml;hmt sie, denn in diesen Kreisen wird selten dar&uuml;ber gesprochen. Und nicht jeder kann sich wie Scheich Raschid al Maktoum, der Herrscher und rastlose Sch&ouml;pfer des neuen Dubais, angesichts der Misere in die Einsamkeit der W&uuml;ste zur&uuml;ckziehen, um dort Zuflucht und Trost in der Poesie zu suchen. So die Legende.</p><p><strong>Glamour-Restentwurf von Leben und Ich</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Leben-auf-Treibsand.-Von-ausgelaugten-Topshots-und-vom-Traum-etwas-mit-eigener-Kraft-aufzubauen.1.gif"><img
class="alignleft size-full wp-image-3334" title="Wenn der Stress mit dem Beruf das Leben zum Abbl&auml;ttern bringt, w&auml;re eine ganz pers&ouml;nliche und schonungslose Standortbestimmung einfach gesund!" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Leben-auf-Treibsand.-Von-ausgelaugten-Topshots-und-vom-Traum-etwas-mit-eigener-Kraft-aufzubauen.1.gif" alt="Wenn der Stress mit dem Beruf das Leben zum Abbl&auml;ttern bringt, w&auml;re eine ganz pers&ouml;nliche und schonungslose Standortbestimmung einfach gesund!" width="213" height="266" /></a>Die Rede ist von der Angst vor dem Versagen, vor dem Verlust von Kontrolle, Job, Status und Orientierung, ja gar um die Identit&auml;t. So manche <a
title="Executive Search Basel" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank">Topshots</a> erleben, dass sie ihre Lebensmodelle zu Gesch&auml;ftsmodellen verschlankten. Die Familie wurde zum Zulieferer, die Freizeit zu Networking, und Freunde wandelten sich zu strategischen Beziehungspartnern. Kurz: Die Karriere entpuppte sich als eingedampfter Glamour-Restentwurf von Leben und Ich. Es scheint, als ob das Ich, so wie Dubai, auf Pump und Sand gebaut ist. Geliehen sind Status und Identit&auml;t, wobei man zus&auml;tzlich noch Klumpenrisiken eingegangen ist. Und zwar gleich mehrere: Man besitzt viele, allzu viele firmeneigene Aktien und Optionen – als ob das Arbeitsplatzrisiko nicht schon hoch genug w&auml;re –, ist fachlich oft hoch spezialisiert, bew&auml;ltigt nicht selten eine 60-70-Stunden-Woche und geht auch noch mit den Kollegen zum Sport.</p><p
style="text-align: justify;">T<strong>reffen die kumulierten Risiken ein, k&ouml;nnte man fast von einem individuellen Grossrisiko sprechen.</strong> Sich in diesen F&auml;llen auf jemand anderen verlassen zu m&uuml;ssen, kann ungut ausgehen. Deshalb ist Vorsorge angesagt, die eigenen Ressourcen, die «Eigenmittel» sozusagen, zu st&auml;rken. Karrierestrategien brauchen ein Risikomanagement, ein Karriere Hedging, damit Manager stabiler und handlungsf&auml;higer bleiben.</p><h3><span
style="color: #800000;"><strong>Damit kommen wir zu den sieben Regeln f&uuml;r das Misslingen eines Karriere Hedging:</strong></span></h3><p><strong>1. Arbeiten Sie 60 – 70 Stunden pro Woche …</strong></p><p
style="text-align: justify;">… damit Sie fr&uuml;hmorgens «sick &amp; tired» in die Federn sinken, ohne Kraft und Energie f&uuml;r irgend etwas – oft nicht mal zum Schlafen! Die Praxis zehrt, der Tag hat vierundzwanzig Stunden, und wenn diese nicht reichen, gibt’s ja noch die Nacht – das Leben als Top-Manager hat halt seinen Preis. Viele schlafen zu wenig, und das noch schlecht. <strong>Schlafmangel schadet der Gesundheit, und auf l&auml;ngere Sicht klappt &uuml;berhaupt nichts mehr, weder im Bett noch sonstwo</strong>. Man macht Fehler, geht den Weg des geringsten Widerstandes, ist nicht kreativ und mag nicht mehr. <em>«Ich denke nicht sehr vision&auml;r, denn ich bin von fr&uuml;h bis sp&auml;t hinter meinen Baustellen her. St&auml;ndig muss ich antreten, auftreten, antreiben, &uuml;berzeugen, und am Ende der Woche bin ich m&uuml;de und oft frustriert»,</em> meint ein CEO einer gro&szlig;en Versicherung. <em>«Manchmal frage ich mich: Gibt es neben meinem Superplan eigentlich auch etwas anderes? Ich bin so fixiert auf das eine, dass ich das andere kaum mehr wahrnehmen kann.»</em> Dazu kommt der st&auml;ndige Hindernislauf durch die Realit&auml;ten des Alltags. Der Morgenstau, der Abendstau, die w&ouml;chentlichen Fl&uuml;ge nach London mit Uhr ablegen und Schuhe ausziehen, Computer auspacken und abends im Parkhaus kein Kleingeld f&uuml;r das Ticket haben. Schon Hannibal verlor in der Antike den Krieg, weil er nie eine Pause machte. Er hatte keine Zeit zum Nachdenken und Vordenken.</p><p><strong>2. Verkehren Sie «unter sich» …</strong></p><p
style="text-align: justify;">… auch nach der Arbeit, in der Fitness, im Sport, in den Clubs. Die meisten Informationen fliessen so in «schwachen», losen Netzwerkkontakten, also nicht unbedingt im engsten Kreis der Familie und Freunde. <strong>Beziehungen immunisieren Jobunsicherheiten.</strong> Die meisten finden einen Job oder Auftrag durch Netzwerke. Dabei sein reicht allerdings nicht: Es geht um Geben und Nehmen – in dieser Reihenfolge.</p><p><strong>3. Schwimmen Sie im Strom!</strong></p><p
style="text-align: justify;">Aussergew&ouml;hnliche Hobbies k&ouml;nnten andere Saiten zum Klingen bringen und andere Welten erschliessen, die man bei Gelegenheit nutzen, sozusagen zweckentdecken k&ouml;nnte. Aber auch da aufgepasst: Bitte nicht (wieder) falsch korrelieren und neue Klumpenrisiken entwickeln, zum Beispiel Weinbauern in der Toskana, mit Whisky handeln oder Segelturns chartern. Wer z&uuml;chtet zum Beispiel Bonzais oder K&ouml;nigspudel, die in New York gerade hip sind?</p><p><strong>4. Denken Sie lokal,regional, allenfalls national!</strong></p><p
style="text-align: justify;">Wenige kommen auf die Idee, sich als ausgewiesene Experten in Dubai, Shanghai oder Mumbai zu orientieren. Dabei geht dort nicht nur die Sonne fr&uuml;her auf. Dort weht auch der Duft der grossen, weiten M&auml;rkte, und man kann die Globalisierung f&uuml;r die eigenen neuen Horizonte nutzen. Doch es ist ja so komfortabel, so schmuck hier. Stimmt. Aber was k&ouml;nnte es bringen? Neue Perspektiven f&uuml;r die eigenen M&ouml;glichkeiten? Agilit&auml;t schafft Stabilit&auml;t, und darauf spielt Barack Obama an, wenn er sagt: <em>«The big house and the nice suits and all the other things that our money culture says you should buy, amount to a poverty of ambition.»</em></p><p><strong>5. Konzentrieren Sie sich auf das Bestehende!</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Einmal-im-Hamsterrad-und-es-l&auml;uft-bestimmt-nicht-mehr-rund.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-3336" title="Einmal im Hamsterrad und es l&auml;uft bestimmt nicht mehr rund. " src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Einmal-im-Hamsterrad-und-es-l&auml;uft-bestimmt-nicht-mehr-rund.jpg" alt="Einmal im Hamsterrad und es l&auml;uft bestimmt nicht mehr rund. " width="300" height="368" /></a>Sei es in Sal&auml;rvorstellungen, im Besch&auml;ftigungsmodus, ja im Beruf. Der Wandel gilt vor allem f&uuml;r die anderen. Oder nicht? <strong>«Common Sense» ist nicht «Common Practice»</strong>. Was «normal» ist, wird gerade revidiert, zum Beispiel sichere Banken, permanentes Wachstum oder Verl&auml;sslichkeit von Prognosen. Schon in fr&uuml;heren Krisen haben sich die Menschen umgeschult, sind ausgewandert in die «Neue Welt», oder sie haben bei Null wieder angefangen. Klar ist das einfacher gesagt als getan mit Kindern, Haus und Ferienhaus. Klar ist dies ungewiss und birgt Risiken. Klar ist aber auch, dass Anfang und Ankunft mit Zukunft m&ouml;glich sind. &Uuml;brigens ist bei Null wieder anfangen eine geheime Sehnsucht von manchen. Ein Kunde meinte neulich: <em>«Ich habe grossen Respekt vor Menschen wie den Tr&uuml;mmerfrauen damals in den zerbombten St&auml;dten. Ich habe die Bilder von Berlin im Kopf. Aus nichts haben diese Frauen zu sich gefunden und etwas aufgebaut aus eigener Kraft. Eigentlich tr&auml;ume ich von so einer Erfahrung – stattdessen bin ich hier nur ein kleines Rad am Wagen»</em>. Notabene: Dieser Herr ist Mitglied einer Gesch&auml;ftsleitung.</p><p><strong>6. Nehmen Sie’s bitte pers&ouml;nlich!</strong></p><p
style="text-align: justify;">Hilfreich ist, die gr&ouml;sseren Kontexte der Turbulenzen, strukturell und kulturell, zu erkennen und anzuerkennen, dass man in der Regel viel mehr geschubst wird, als man schubst, und dass es einen Faktor Zufall gibt. Verst&auml;ndlicherweise kr&auml;nkt das einerseits manche, weil das nicht so recht zum hoch gez&uuml;chteten Selbstverst&auml;ndnis von «F&uuml;hrungs(!) kr&auml;ften» passt. Andererseits erleben sich viele trotz hoher Verantwortung und Lobpreisungen auf Front pages als ohnm&auml;chtig oder gefesselt. Oder anders herum: Sie lassen sich, je nach Perspektive, fesseln, k&ouml;dern oder verf&uuml;hren: von LOAs (Limits of Authority), Audits, die dauernd &uuml;berpr&uuml;fen, ob man sich an SOX, Compliance Guidelines und Blueprints h&auml;lt – und von den «Wurstzipfeln» vermeintlicher Sicherheiten und versprochener Karriereschritte. Man k&ouml;nnte auch von «betreutem Management» sprechen. Die wenigsten sehen sich in der Position, das System zu ver&auml;ndern. <em>«Heute, nach zehn Jahren Politik und Matrix, bin ich in einem so engen Korsett, dass ich den «Reset Button» dr&uuml;cken m&ouml;chte»</em>, konstatiert ein Mitglied der Gesch&auml;ftsleitung aus der  Investitionsg&uuml;terbranche. <em>«Diese Zw&auml;nge gehen mittlerweile an die W&uuml;rde, kratzen an meinem Selbstrespekt. Ich bin hart geworden, kann gar nicht mehr weich sein, nicht mal zu meiner Ehefrau»</em>, bemerkt ein anderer aus der Versicherungsbranche, f&uuml;hlt sich geschr&ouml;pft und gek&ouml;pft. Dann lieber in den ersch&ouml;pften Depresso gehen, mit einer zuweilen etwas allzu hohen Dosis Selbstmitleid. Zweifeln ja. Verzweifeln? Wird man dann handlungsf&auml;higer, wirksamer und attraktiver? Auf dem Arbeitsmarkt, im Arbeitsumfeld oder zu Hause?</p><p><strong>7. Hoffen Sie auf bessere Zeiten!</strong></p><p
style="text-align: justify;">Dies ist tricky: Einerseits gibt die Hoffnung den so notwendigen Lichtblick am Horizont, auch wenn das Wunderpotenzial begrenzt ist. Andererseits kann sie l&auml;hmen. Aber die Persistenz des Angenehmen, die simple Hoffnung, verf&uuml;hrt einfach zum Verdr&auml;ngen, Besch&ouml;nigen und Bagatellisieren (Unkraut wird als frische Triebe oder eine Pleite als Liquidit&auml;tskrise gesehen) oder zum Abwarten – nicht nur an der B&ouml;rse. Und schwupps landet man auf so tiefem Niveau, dass man nur noch verlieren kann und es vielleicht zu sp&auml;t ist.</p><p><strong>Realistische</strong><strong> Tr&auml;umer</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Manchmal-ist-es-gut-Pause-einzulegen-und-sich-zu-fragen-ob-das-was-man-tut-auch-wirklich-wichtig-im-Leben-ist.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-3338" title="Manchmal ist es gut Pause einzulegen und sich zu fragen, ob das was man tut auch wirklich wichtig im Leben ist" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Manchmal-ist-es-gut-Pause-einzulegen-und-sich-zu-fragen-ob-das-was-man-tut-auch-wirklich-wichtig-im-Leben-ist.jpg" alt="Manchmal ist es gut Pause einzulegen und sich zu fragen, ob das was man tut auch wirklich wichtig im Leben ist" width="382" height="360" /></a>Perspektiven &uuml;ber den Horizont von heute hinaus sind wichtig. Sie geben Orientierung, einen langen Atem und eine gewisse innere Stabilit&auml;t. Sie erm&ouml;glichen auch eine einigermassen ruhige Hand am Steuer, wenn die Wogen hoch und h&ouml;her gehen. Die wirksamste Aussicht ist, wenn einem selber ein Licht im Oberst&uuml;bchen aufgeht. Statt Zukunft zu erleiden hat man die eigene Vorstellungen und Ideen von der Zukunft. Sie erzeugen Horizonte, sie geben Energie. Realistische Tr&auml;ume, jenseits von Illusionen oder Utopien. <strong>Realistische Tr&auml;umer sind hellwach und schauen hin, erkennen oft in einen Mangel grosses Potenzial oder begehren mit Herzblut und Sch&auml;rfe des Gedankens in der oft verwalteten und immer noch so bequemen Gew&ouml;hnlichkeit auf. </strong>Not macht eben erfinderisch.</p><p
style="text-align: justify;">In Anlehnung an ein chinesisches Sprichwort k&ouml;nnte man sagen: Wenn andere beim Aufziehen des Sturms Mauern bauen, bauen sie Windm&uuml;hlen. Realistische Tr&auml;umer erkennen M&ouml;glichkeiten und Gelegenheiten. Sie aktivieren, animieren und inspirieren. Realistische Tr&auml;umer sind erfolgreich, weil sie – jenseits des Korsetts der Konventionen von Budgets,  Benchmarks und anderen Beitr&auml;gen zur Deckung von Checks – bei Kollegen und Partnern, Kunden und Mitarbeitern andere Saiten zum Klingen bringen. Sie entwickeln eine ganz besondere Stimmigkeit, erleben, was sie alles bewirken k&ouml;nnen. Dabei wird ihr allzu oft insgeheim zerzaustes Selbstvertrauen robuster.</p><p
style="text-align: justify;">Aber bei aller Liebe zu realistischen Tr&auml;umern: <strong>Wir sind nicht naiv genug, um nicht zu wissen, dass Katzen M&auml;use fangen m&uuml;ssen.</strong> Dass heisst: Tr&auml;ume im Management machen dann Sinn, wenn sie langfristig zum Vorteil des Return on Investment im weiten Sinne beitragen. Es sind diese Tr&auml;ume, die zum Mitmachen bewegen. Sie erm&ouml;glichen Engelskreise, sich gegenseitig in die H&ouml;he schwingende Kr&auml;fte. Bringt das nach so manchen Teufelskreisen (wobei Teufel der Legende nach gefallene Engel sind) nicht den «Spirit», nach dem wir uns alle so sehnen? Traum und Wille Das Verf&uuml;hrerische an der Marktwirtschaft, in den Augen mancher mit diabolischem Charme versehen, ist der «Traum und Wille, ein privates Reich zu gr&uuml;nden» (Joseph Schumpeter). Grosse Ideen k&ouml;nnen Grosses vollbringen. Viele Projekte, Entwicklungen und Firmen, die eine bessere Zukunft von vielen Menschen pr&auml;gen, sind so entstanden. Sei es in Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Die Zeiten sind gut. Auf wichtige und dringende L&ouml;sungen warten genug Fragen. Gleichzeitig sind heute Dinge m&ouml;glich, die fr&uuml;her kaum einer zu tr&auml;umen wagte. Unz&auml;hlige M&ouml;glichkeiten warten auf Menschen, die nicht unter ihren M&ouml;glichkeiten bleiben wollen. Und dann er&ouml;ffnen sich ganz neuartige Karrierestrategien.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Nicht mehr in <a
title="Tempor&auml;r arbeiten? Hier geht es weiter!" href="http://www.temporaer-jobs-basel.ch" target="_blank">tempor&auml;r </a>geliehenen und schnell vergessenen Rollen und Ichs eines Lebens f&uuml;r den Lebenslauf, sondern f&uuml;r Menschen, f&uuml;r die das «Laufband Leben» ein einmaliger Weg ist. Let’s go for it!</strong></p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/leben-auf-treibsand-von-ausgelaugten-topshots-und-vom-traum-etwas-mit-eigener-kraft-aufzubauen/3324/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Funktionaler Analphabetismus im Management. Oder: lebenstauglich.</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/funktionaler-analphabetismus-im-management-oder-lebenstauglich/3293</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/funktionaler-analphabetismus-im-management-oder-lebenstauglich/3293#comments</comments> <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 06:11:46 +0000</pubDate> <dc:creator>Betty Zucker</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Karriere]]></category> <category><![CDATA[Leadership]]></category> <category><![CDATA[abheben]]></category> <category><![CDATA[alles der Karriere opfern]]></category> <category><![CDATA[Arroganz der Macht]]></category> <category><![CDATA[assistent]]></category> <category><![CDATA[assistentin]]></category> <category><![CDATA[Auflösung von Mustern]]></category> <category><![CDATA[Ausbeutung]]></category> <category><![CDATA[ausbrennen]]></category> <category><![CDATA[ausgebrannt fühlen]]></category> <category><![CDATA[ausgezehrt]]></category> <category><![CDATA[Betty Zucker]]></category> <category><![CDATA[Bodenhaftung verloren]]></category> <category><![CDATA[CEO]]></category> <category><![CDATA[conf calls]]></category> <category><![CDATA[Depression]]></category> <category><![CDATA[Dilemmamanagement]]></category> <category><![CDATA[Direktor]]></category> <category><![CDATA[Direktorin]]></category> <category><![CDATA[Effizienz]]></category> <category><![CDATA[Familie vernachlässigen]]></category> <category><![CDATA[Feuer der Gefechte]]></category> <category><![CDATA[Fokus]]></category> <category><![CDATA[Freitod]]></category> <category><![CDATA[Funkionaler Analphabetismus im Management]]></category> <category><![CDATA[Führung]]></category> <category><![CDATA[Geschäftsführer]]></category> <category><![CDATA[Geschäftsführerin]]></category> <category><![CDATA[Geschäftsleitung]]></category> <category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category> <category><![CDATA[Geschäftsmodelle]]></category> <category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category> <category><![CDATA[High Potentials]]></category> <category><![CDATA[ignoranz]]></category> <category><![CDATA[Ignoranz der Mächtigen]]></category> <category><![CDATA[it hits the road]]></category> <category><![CDATA[Kader]]></category> <category><![CDATA[keine Bodenhaftung]]></category> <category><![CDATA[keinen Sinn mehr für die Realität haben]]></category> <category><![CDATA[Konzentrationsschredder]]></category> <category><![CDATA[Kreativität]]></category> <category><![CDATA[lebenstauglich]]></category> <category><![CDATA[lebensuntaulilch]]></category> <category><![CDATA[Macht macht kaputt]]></category> <category><![CDATA[Management]]></category> <category><![CDATA[manager]]></category> <category><![CDATA[Managerstress]]></category> <category><![CDATA[Musterunterbrechung]]></category> <category><![CDATA[Mut zur Lücke]]></category> <category><![CDATA[Privatleben vernachlässigen]]></category> <category><![CDATA[rationale Ignoranz]]></category> <category><![CDATA[Realitätsverlust]]></category> <category><![CDATA[Resozialisierung]]></category> <category><![CDATA[roadmap]]></category> <category><![CDATA[Scheidung]]></category> <category><![CDATA[Schlaflosigkeit]]></category> <category><![CDATA[schlechtes Lebensgefühl]]></category> <category><![CDATA[Seelenverschleiss]]></category> <category><![CDATA[seelische Auszehrung]]></category> <category><![CDATA[sehnsucht nach Normalität]]></category> <category><![CDATA[Selbstauflössung]]></category> <category><![CDATA[Selbstausbeutung]]></category> <category><![CDATA[Selbstmord]]></category> <category><![CDATA[Selbstüberschätzung]]></category> <category><![CDATA[sich nicht mehr spüren]]></category> <category><![CDATA[Sozialisierung]]></category> <category><![CDATA[Strategie]]></category> <category><![CDATA[Strategien]]></category> <category><![CDATA[street smartness]]></category> <category><![CDATA[Suizid]]></category> <category><![CDATA[suizidgefährdet]]></category> <category><![CDATA[Teppichetage]]></category> <category><![CDATA[Topmanagement]]></category> <category><![CDATA[Topmanager]]></category> <category><![CDATA[Tunnelblick]]></category> <category><![CDATA[Verlust der Realität]]></category> <category><![CDATA[Vertrauen]]></category> <category><![CDATA[Verwirken]]></category> <category><![CDATA[Wahnsinn da oben]]></category> <category><![CDATA[Wirken]]></category> <category><![CDATA[Wollerau]]></category> <category><![CDATA[www.bettyzucker.ch]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=3293</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Das Topmanagement f&#228;llt weitreichende Entscheide f&#252;r das Leben von vielen. Nur das Allt&#228;gliche im Leben geht vielen Topmanagern nicht so leicht von der Hand. Wer sich von der «Strasse» entfernt, dem droht der Druck der Strasse (ein Beitrag von: Betty Zucker). Beil&#228;ufig erz&#228;hlte mir neulich Max, ein Topmanager eines internationalen Telekomunternehmens, dass k&#252;rzlich bei [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
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class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/BL8bB" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Das Topmanagement f&auml;llt weitreichende Entscheide f&uuml;r das Leben von vielen. </strong>Nur das Allt&auml;gliche im Leben geht vielen Topmanagern nicht so leicht von der Hand. Wer sich von der «Strasse» entfernt, dem droht der Druck der Strasse (ein Beitrag von: <a
title="Betty Zucker" href="http://www.bettyzucker.ch" target="_blank">Betty Zucker</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Betty-Zucker.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-3300" title="Betty Zucker" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Betty-Zucker.jpg" alt="Betty Zucker" width="202" height="146" /></a>Beil&auml;ufig erz&auml;hlte mir neulich Max, ein Topmanager eines internationalen Telekomunternehmens, dass k&uuml;rzlich bei der Ankunft am fr&uuml;hen Morgen am Flughafen in Stockholm sein Fahrer nicht wie &uuml;blich wartete. In der SMS seines Assistenten stand, er m&ouml;ge sich doch bitte einen Wagen mieten. Er stellte sich bei rent a car in die Schlange und in der ungewohnten Solitude des Wartens fuhr es ihm durch den Kopf: Wie mache ich das nur? Habe ich alles Notwendige dabei?</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Seit Jahren war er nicht mehr in dieser Situation, und privat erledigt das immer seine Frau.</strong> Er kam sich pl&ouml;tzlich ziemlich «lebensuntauglich» vor und meinte «seine Resozialisierung» f&auml;nde jeweils in der Familie statt. Diese Stichworte liessen mich aufhorchen. Automieten ist ja keine Hexerei. Ist Max ein Einzelfall? Beim n&auml;chsten Gesch&auml;ftsessen mit einem seiner «Kollegen» einer internationalen Versicherung lenkte ich das Gespr&auml;ch zwischen den Shrimps und dem Sorbet auf dieses Thema und siehe da, Max bekommt Gesellschaft. <em>«Ja, das ist das Schlimmste, ich h&auml;tte noch nicht mal die notwendigen Euros in der Tasche. Alles, was nicht mit Karte bezahlbar ist, geht gar nicht.»</em></p><p
style="text-align: justify;"><strong>Konzentrationsschredder</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Konzentrationsschredder1.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-3302" title="Konzentrationsschredder" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Konzentrationsschredder1.jpeg" alt="Konzentrationsschredder" width="262" height="192" /></a><strong>Der pers&ouml;nliche Assistent kann ein pers&ouml;nlicher Leistungsverst&auml;rker sein.</strong> Er k&uuml;mmert sich neben den Projekten um fast alles, rund um die Uhr, um die Welt und um das Leben. Ob es um das Geburtstagsfest f&uuml;r die Frau in London, das Mitbringsel von Spr&uuml;ngli f&uuml;r die Einladung am Abend oder ums Z&auml;hmen widerspenstiger Computer und Handys geht. Im Laufe der Zeit wird dies f&uuml;r Manager verst&auml;ndlicherweise zur gef&uuml;hlten Normalit&auml;t. Dabei ist es nur eine Gewohnheit. Mit dem «normalen» Leben, dem Leben der Mehrheit der Mitarbeiter oder Kunden und seinen Anforderungen, hat das kaum noch etwas zu tun. Mit ihrer eigenen famili&auml;ren Herkunft oft ebenso wenig. <em>«Ich darf meiner Familie gar nicht erz&auml;hlen, wie viel ich verdiene, und f&uuml;r alte Schulfreunde wohne ich am oberen Z&uuml;richsee (statt in Wollerau)»</em>, meinte ein anderer Kollege. Der Aufstieg bringt eine doppelte Distanzierung – mit oft gleichzeitig erlebter Einsamkeit und einem Suchen nach Perspektiven.  Doch der normale Wahnsinn «da oben» mit seinem nervt&ouml;tenden Geprassel muss verkraftet werden. Der Seelenverschleiss, die M&uuml;digkeit und die Gefahr im Feuer der Gefechte gebrutzelt zu werden, sind hoch: Blackberry, zwei bis drei gr&ouml;ssere Jetlags im Monat; hohe, oft widerspr&uuml;chliche Ziele, die ein Dilemmamanagement erfordern; kurzsichtige Investoren; endlose erm&uuml;dende «conf calls»; auf Wellen reitend, die jeden Moment zusammenschlagen k&ouml;nnen. Dabei sollten sie nach aussen stets ein reputierliches Gesicht zeigen, auch wenn sich gerade etwa die Frau mit den Kindern auf und davon macht. Das alles summiert sich zum managerialen Konzentrationsschredder. Um in dieser Gemengelage die Sch&auml;rfe des Geistes zu erhalten braucht es «Fokus, denn es geht gar nicht anders. Das System schwitzt einen sonst gnadenlos raus», grantelt Max. Selbstverst&auml;ndlich geh&ouml;rt eine effektive Zeitnutzung dazu. Zeit ist Geld und es wird als schlichte «make or buy»-Entscheidung bzw. als funktionale Arbeitsteilung betrachtet. Vielleicht ist es auch &ouml;konomisch legitimiertes Statusverhalten im Prestigewettbewerb. Telefonieren oder Aktenstudium erscheinen jedenfalls wertvoller als selber seinen Wagen zu steuern, und als Businessclass Passagier steigt man zehn Minuten fr&uuml;her aus.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Street smartness </strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Ausgewogene-Street-smartness.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-3299" title="Ausgewogene Street Smartness erh&ouml;ht die Lebenst&uuml;chtigkeit." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Ausgewogene-Street-smartness.jpg" alt="Ausgewogene Street Smartness erh&ouml;ht die Lebenst&uuml;chtigkeit." width="432" height="120" /></a>Fokus halten. Bloss nicht ablenken, keine Ineffizienzen. Das Geheimnis der pers&ouml;nlichen Wirksamkeit liege in der Delegation und der «rationalen Ignoranz». So nennen es die Kosten- Nutzen-Rechner. Zur Beruhigung. Doch wie wirkt diese Beruhigung? Sind Manager deswegen wirklich effektiver? <strong>Wann wird der Fokus zum Tunnelblick?</strong> <strong>Unterst&uuml;tzt dieser funktionale Analphabetismus das Vertrauen in das Management?</strong> Welche Signale senden sie, wenn sie eine Verbindung am Festtelefon nicht weiter verbinden k&ouml;nnen oder wenn die Extra-Kosten des betrieblichen Garagenservice, f&uuml;r extra breite Reifen, kolportiert werden? «Kann der den Karren aus dem Dreck ziehen? », fragen sich viele «und denkt der an sich oder an die Firma?»</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Niemand wird so intensiv beobachtet wie diese Damen und Herren und die Wahrnehmung ist zentral f&uuml;r das prek&auml;re Pendeln zwischen Wirken und Verwirken. Glaubw&uuml;rdigkeit und Vertrauen zerfallen leicht. Die Macht wird ausgesch&uuml;ttet statt ausgesch&ouml;pft. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Dar&uuml;ber hinaus sch&ouml;pfen neue Gesch&auml;ftsmodelle, Strategien, Produkte, kurz, neue Ideen nur Werte wenn «it hits the road». Um Anliegen und Realit&auml;ten von Kunden, Mitarbeitern und dem «Mann auf der Strasse» auch nur ann&auml;hernd zu verstehen und eine «roadmap » erfolgreich umzusetzen, braucht es Strassenkenntnisse – bevor der Druck der Strasse droht. Die Angelsachsen reden von «street smartness», wenn sie gewitzt und gewieft sein und K&ouml;pfchen haben meinen. Zu glauben, solches Wissen gewinne man auch mit dreifarbigen Excel-Tabellen oder animierten Power-Point-Pr&auml;sentationen in abgedunkelten Sitzungszimmern, f&uuml;hrt zur Selbst&uuml;bersch&auml;tzung. Selbst&uuml;bersch&auml;tzung aus Ignoranz.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Effizienzbalancen</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Muster-aufbrechen.jpg"><img
class="alignright size-full wp-image-3304" title="Muster aufbrechen" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/10/Muster-aufbrechen.jpg" alt="Muster aufbrechen" width="240" height="180" /></a>F&uuml;r das Neue braucht es ab und zu etwas ganz anderes. «Musterunterbrechung» nennen es die Fachleute. Um das Stammhirn anzuregen, den Geist f&uuml;r neue Gedanken zu lockern. <strong>Es ist wichtig f&uuml;r Kreativit&auml;t und Produktivit&auml;t, und diese geh&ouml;ren auch zu den Mantras der Effizienz. </strong>Es braucht sozusagen einen flexiblen Fixtermin f&uuml;r die «Effizienzbalance». Einen Schnitt f&uuml;r neue Schnittmuster, einen Bruch f&uuml;r den so ersehnten Durchbruch. Das gilt f&uuml;r «die da oben» ebenso, wie es im vermeintlich Banalen anf&auml;ngt. Einfach mal einen kleinen Abstecher ins normale Leben unternehmen. Frische Luft schnappen um zu wittern, was in der Luft liegt. Fl&uuml;ge suchen oder buchen, morgens um 7.30 Uhr Tram fahren oder seinen BMW selber steuern – aus Freude am Fahren. Das Managerleben ist schon ernst genug und andere Gen&uuml;sse f&uuml;hren zu anderen Gedanken. <strong>Geh&ouml;rt «Lebenstauglichkeit» zum neuen Anforderungsprofil f&uuml;r Topmanager? Erkennbar an: f&auml;hrt sein Auto selber in die Waschstrasse; k&uuml;mmert sich um kleine Reparaturen im Haus; bringt den Hund zum Tierarzt und kauft Brot und Butter ein.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/funktionaler-analphabetismus-im-management-oder-lebenstauglich/3293/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ein K&#246;nigreich f&#252;r einen E-Mail-freien Arbeitstag!</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/ein-koenigreich-fuer-einen-e-mail-freien-arbeitstag/2612</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/ein-koenigreich-fuer-einen-e-mail-freien-arbeitstag/2612#comments</comments> <pubDate>Tue, 22 Jun 2010 13:55:58 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Ablenkung]]></category> <category><![CDATA[ADT]]></category> <category><![CDATA[Andreas Hugi Geschäftsführer der Stiftung Produktive Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsdruck]]></category> <category><![CDATA[Arbeitshast]]></category> <category><![CDATA[Arbeitshetze]]></category> <category><![CDATA[Arbeitstempo]]></category> <category><![CDATA[Attention Deficit Trait]]></category> <category><![CDATA[Burn-Out]]></category> <category><![CDATA[Conerlius König oberassistent am Institut für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Zürich]]></category> <category><![CDATA[Decatron Media]]></category> <category><![CDATA[Digitalisierung]]></category> <category><![CDATA[dringend]]></category> <category><![CDATA[Dringlichkeit]]></category> <category><![CDATA[Druck]]></category> <category><![CDATA[e-mail]]></category> <category><![CDATA[E-Mail-Pingpont]]></category> <category><![CDATA[e-mails]]></category> <category><![CDATA[elektronische Kommunikation]]></category> <category><![CDATA[email]]></category> <category><![CDATA[emails]]></category> <category><![CDATA[Gloria Merk University of California]]></category> <category><![CDATA[Handy]]></category> <category><![CDATA[Hast]]></category> <category><![CDATA[Henley Management School]]></category> <category><![CDATA[Hetze]]></category> <category><![CDATA[internet]]></category> <category><![CDATA[Kollaborationssysteme]]></category> <category><![CDATA[mail]]></category> <category><![CDATA[Mobiltelefonie]]></category> <category><![CDATA[Natel]]></category> <category><![CDATA[nicht dringen]]></category> <category><![CDATA[Pascal Sieber CEO von Dr. Pascal Sieber & Partners AG]]></category> <category><![CDATA[Produktivitätskiller]]></category> <category><![CDATA[Produktivitätsverlust]]></category> <category><![CDATA[SMS]]></category> <category><![CDATA[Spam]]></category> <category><![CDATA[Stress]]></category> <category><![CDATA[surfen]]></category> <category><![CDATA[Telefon]]></category> <category><![CDATA[Telefonie]]></category> <category><![CDATA[Tempor]]></category> <category><![CDATA[Zerstreutheit]]></category> <category><![CDATA[Zerstreuung]]></category><guid
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style="text-align: justify;">Die konstante Anbindung ans Netz hat viele Vorteile, aber auch einen gravierenden Nachteil: Sie macht manche Mitarbeitende unproduktiver. Permanente Unterbrechungen durch E-Mails, SMS oder das Surfen im Internet lassen konzentriertes Arbeiten immer weniger zu. Das gilt zumindest f&uuml;r Menschen, die sich mit fokussiertem Arbeiten schwer tun (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Sandra Escher Clauss, HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Elf Minuten – solange kann sich der durchschnittliche B&uuml;roangestellte laut einer Untersuchung von Wissenschaftlern am Londoner Kings’ College heute mit einem Thema besch&auml;ftigen, bevor er unterbrochen wird. Unterbrechungen bei der Arbeit gab es schon fr&uuml;her, damals meist durch schwatzende Kollegen oder vereinzelte Telefonanrufe. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und den Mobiltelefonen sind die St&ouml;rfaktoren aber exponentiell gewachsen.</p><p><strong>Das stakkatohafte Arbeiten ist nicht nur nervig, sondern macht krank</strong></p><p
style="text-align: justify;">Zwei Anrufe parallel entgegenzunehmen, dazu noch einer Videokonferenz zu folgen sowie zwei, drei E-Mails zu beantworten – all dies geh&ouml;rt heute offenbar zum guten Ton und wird von den effizienten Wissensarbeitern des 21. Jahrhunderts problemlos gemeistert. Oder doch nicht? Noch in den Neunzigerjahren wurde das Unterbrechungsproblem als individuelles Wehwehchen abgetan, dem jeder mit ein bisschen Mehr an Disziplin beikommen k&ouml;nne, wenn er nur wollte – schliesslich verf&uuml;gt jeder Computer und jedes Handy auch &uuml;ber eine Aus-Taste.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Besser geworden ist es aber nicht, im Gegenteil:</strong> Die Globalisierung sowie die Tatsache, dass die modernen Helden der Arbeit heute gem&auml;ss der amerikanischen Computerwissenschaftlerin Gloria Merk von der University of California durchschnittlich f&uuml;r 11,7 Aufgaben zust&auml;ndig sind, f&uuml;hren dazu, dass die Angestellten immer hektischer zwischen den (vermeintlichen) Dringlichkeiten hin und her h&uuml;pfen.</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/06/Wenn-die-Elektronik-nervt.jpg"><img
class="alignleft size-thumbnail wp-image-2613" title="Wenn die Elektronik nervt" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/06/Wenn-die-Elektronik-nervt-150x150.jpg" alt="Wenn die Elektronik nervt" width="150" height="150" /></a>In verschiedenen wissenschaftlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Menschen dieses stakkatohafte Arbeiten nicht nur als nervig empfinden, sondern dass sie dieses auch krank macht. «Die Leute nehmen die dauernden Ablenkungen als Stressoren wahr», sagt Cornelius K&ouml;nig, Ober­assistent am Institut f&uuml;r Arbeits- und Organisationspsychologie der Universit&auml;t Z&uuml;rich. <strong>«Zusammen mit dem zunehmenden Druck und dem gestiegenen Arbeitstempo f&uuml;hren sie im Extremfall zu den bekannten Stresserkrankungen wie Verspannungen, Herz-Kreislauf-St&ouml;rungen, R&uuml;ckenschmerzen oder Burn-out.»</strong></p><p
style="text-align: justify;">Dies wiederum f&uuml;hrt zu Mehrkosten f&uuml;r die Unternehmen. Einerseits durch die Absenzen der ausfallenden Mitarbeitenden, andererseits aber auch durch den Produktivit&auml;tsverlust des noch arbeitenden Personals. Die Verluste beziffert die Forscherin Gloria Merk allein f&uuml;r die US-Volkswirtschaft auf 588 Milliarden Dollar. Denn nach jeder Unterbrechung, so Merk, wendet sich ein B&uuml;roarbeiter durchschnittlich mindestens zwei anderen Aufgaben zu, bevor er zur urspr&uuml;nglichen T&auml;tigkeit zur&uuml;ckkehrt. Bis er diese wieder aufnimmt, dauert es noch einmal rund 25 Minuten, und bis er wieder die urspr&uuml;ngliche Konzentration erreicht hat, dauert es weitere etwa acht Minuten. Bleiben noch rund drei Minuten effektive Arbeitszeit – bis zur n&auml;chsten Unterbrechung.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Und diese kommt bestimmt und mit grosser Wahrscheinlichkeit in Form eines E-Mails. Denn diese haben sich zum Produktivit&auml;tskiller Nummer eins entwickelt. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Gem&auml;ss Sch&auml;tzungen von Experten wurden 2006 weltweit rund sechs Billionen Gesch&auml;ftsmails verschickt. Wie eine Studie der britischen Henley Management School ergab, war jedes dritte davon irrelevant f&uuml;r den Empf&auml;nger. Mittels einer Monitoring-Software wiesen die britischen Forscher zudem nach, dass die Inbox im Durchschnitt bis zu 40-mal gecheckt wird – pro Stunde, wohlverstanden.</p><p
style="text-align: justify;">Andreas Hugi, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Stiftung Produktive Schweiz, die sich f&uuml;r einen effizienteren Umgang mit elektronischen Kommunikationsmitteln einsetzt, betont: <strong><em>«Spam ist heute definitiv nicht mehr das Hauptproblem, sondern der gedankenlose Umgang mit E-Mails.» </em></strong>Psychologen haben bereits einen Namen f&uuml;r dieses hektische Treiben: Attention Deficit Trait (ADT), Zerstreutheit als Eigenschaft.</p><p><strong>Regeln f&uuml;r den Umgang mit elektronischer Kommunikation</strong></p><p
style="text-align: justify;">Ein Umdenken ist also dringend angesagt. Cornelius K&ouml;nig pl&auml;diert f&uuml;r eine stille Stunde pro Tag. Diese sollte von ganz oben her angeordnet werden. <em>«Mitarbeitende sollten von ihren Vorgesetzten dazu ermutigt werden, sich abzugrenzen, um zielf&uuml;hrend arbeiten zu k&ouml;nnen.» Ein umgeleitetes Telefon, das einmalige Abfragen von E-Mails pro Tag, geschlossene Zimmert&uuml;ren mit dem Hinweis auf «ungest&ouml;rtes Arbeiten gew&uuml;nscht»</em> m&uuml;ssten den Angestellten erlaubt sein, um schwierige Aufgaben konzentriert bew&auml;ltigen zu k&ouml;nnen.</p><p
style="text-align: justify;">Die Ostschweizer Firma Decatron Media geh&ouml;rt zu den wenigen Firmen, die interne Regeln erlassen hat, um den E-Mail-Verkehr produktiver zu gestalten. So werden E-Mails systematisch priorisiert. <em>«In unserem Netzwerk ruft niemand Alarm, wenn es keinen Anlass dazu gibt. Ein rotes Ausrufezeichen setzen wir nur dann, wenn es wirklich dringend ist»</em>, sagt Gesch&auml;ftsleiter Claudio De Cataldo. Zwei weitere Grundregeln: Wer ein Mail in Kopie erh&auml;lt, muss nicht antworten. Und Betreffzeilen m&uuml;ssen inhaltsbezogen sein und anzeigen, ob der Empf&auml;nger etwas liefern muss. <strong>E-Mail-Pingpongs sind ihm ein Graus</strong>, sagt De Cataldo: <em>«Wir greifen lieber einmal mehr zum Telefon. Wenn die Leute zu viel mailen, vergessen sie die Menschen.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Warum aber erlassen nur wenige Unternehmen solche Regeln f&uuml;r den produktiveren Umgang mit elektronischer Kommunikation? <em>«Regulative»</em>, konstatiert Pascal Sieber, CEO von Dr. Pascal Sieber &amp; Partners AG sowie Mitgr&uuml;nder des Schweizerischen Produktivit&auml;tsinstituts, <em>«n&uuml;tzen nur beschr&auml;nkt. Viel wichtiger ist es, dass auch F&uuml;hrungskr&auml;fte Selbstdisziplin vorleben und das Selbstmanagement unterst&uuml;tzen.»</em> Einen Silberstreifen am Produktivit&auml;tshorizont ortet Sieber aber in den neuen Web-2.0-Anwendungen. <em>«Kollaborationssysteme wie Blogs haben gegen&uuml;ber dem E-Mail einen entscheidenden Vorteil: Sie erzeugen im Team eine gewisse &Ouml;ffentlichkeit, was f&uuml;r Transparenz sorgt.»</em> Unproduktives und qualitativ m&auml;ssiges Geschreibe komme damit automatisch weniger vor.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/ein-koenigreich-fuer-einen-e-mail-freien-arbeitstag/2612/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Neue Arbeitsformen: Zwischen gewollter und erzwungener Flexibilit&#228;t.</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/neue-arbeitsformen-zwischen-gewollter-und-erzwungener-flexibilitaet/1962</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/neue-arbeitsformen-zwischen-gewollter-und-erzwungener-flexibilitaet/1962#comments</comments> <pubDate>Tue, 18 May 2010 10:03:56 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsmarkt Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Temporärarbeit]]></category> <category><![CDATA[Arbeiter auf Abruf]]></category> <category><![CDATA[Arbeiterin auf Abruf]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsformen]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsverhältnis]]></category> <category><![CDATA[atypische Arbeitsformen]]></category> <category><![CDATA[Beschäftigungsverhältnis]]></category> <category><![CDATA[Das klassische Arbeitsverhältnis mit der 42-Stunden-Woche gehört für immer mehr Leute der Vergangenheit an.]]></category> <category><![CDATA[erzwungene Flexibilität]]></category> <category><![CDATA[Flexibilisierung Arbeit]]></category> <category><![CDATA[Flexibilisierung des Arbeitsmarktes]]></category> <category><![CDATA[Flexibilität]]></category> <category><![CDATA[gewollte Flexibilität]]></category> <category><![CDATA[Interimmanager Interim Manager]]></category> <category><![CDATA[Job Hopper]]></category> <category><![CDATA[Job Sharer]]></category> <category><![CDATA[Jobnomade]]></category> <category><![CDATA[Jobnomadin]]></category> <category><![CDATA[Multijobber]]></category> <category><![CDATA[neue Arbeitsformen]]></category> <category><![CDATA[projektarbeiter]]></category> <category><![CDATA[Scheinselbstständige]]></category> <category><![CDATA[Scheinselbständig]]></category> <category><![CDATA[Teilzeit]]></category> <category><![CDATA[Teilzeitarbeitnede]]></category> <category><![CDATA[Telearbeitende]]></category> <category><![CDATA[temporaer]]></category> <category><![CDATA[Top Sharer]]></category> <category><![CDATA[typische Arbeitsformen]]></category> <category><![CDATA[Vollzeit]]></category> <category><![CDATA[Zeitsouveränität]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=1962</guid> <description><![CDATA[Das klassische Arbeitsverh&#228;ltnis mit der 42-Stunden-Woche geh&#246;rt f&#252;r immer mehr Leute der Vergangenheit an. Vielen Menschen verschafft die zunehmende Flexibilisierung des Arbeitsmarkts Freiheiten und mehr Souver&#228;nit&#228;t &#252;ber ihre Zeit. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite werden immer mehr Menschen aus Mangel an Alternativen in ein Arbeitsverh&#228;ltnis gedr&#228;ngt, das [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Das klassische Arbeitsverh&auml;ltnis mit der 42-Stunden-Woche geh&ouml;rt f&uuml;r immer mehr Leute der Vergangenheit an. </strong>Vielen Menschen verschafft die zunehmende Flexibilisierung des Arbeitsmarkts Freiheiten und mehr Souver&auml;nit&auml;t &uuml;ber ihre Zeit. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite werden immer mehr Menschen aus Mangel an Alternativen in ein Arbeitsverh&auml;ltnis gedr&auml;ngt, das ihren Sicherheitsanspr&uuml;chen nicht gen&uuml;gt (ein Beitrag von: <a
title="Hr Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today, Stefanie Zeng</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Scheinselbst&auml;ndige, Arbeiter auf Abruf, Projektarbeiter, Job Sharer, Top Sharer, Teilzeitarbeitende, Telearbeitende, Job Hopper, Jobnomaden, Multijobber und Interim Manager. Der Umbruch in der Arbeitswelt bringt neue Arten von Arbeits- und Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen hervor. Kennzeichnend f&uuml;r die meisten der so genannten atypischen Formen ist vor allem ihre Flexibilit&auml;t. Eine stetig wachsende Zahl von Arbeitnehmern verabschiedet sich vom klassischen Modell der 42-Stunden-Woche mit fixer Arbeitszeit, arbeitet befristet oder f&uuml;r mehrere Arbeitgeber. Neue elektronische Kommunikationsmittel machen uns &uuml;berall und zu jeder Zeit erreichbar. Die Arbeit wird mehr und mehr von festen Orten und Zeiten entkoppelt. Die Grenzen zwischen Arbeit und anderen Lebensbereichen verschwimmen. Die Wissenschaft geht bereits der Frage nach, ob der K&uuml;nstlertyp der ideale Arbeitnehmer sei: K&uuml;nstler sind flexibel, kreativ und engagiert, identifizieren sich mit ihrer T&auml;tigkeit, sodass Arbeit und Freizeit bei ihnen ganz selbstverst&auml;ndlich ineinander &uuml;bergehen. Die idealen Mitarbeiter also?</p><p><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/05/neue-Arbeitsformen.jpg"><img
class="aligncenter size-full wp-image-1963" title="neue Arbeitsformen" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/05/neue-Arbeitsformen.jpg" alt="neue Arbeitsformen" width="460" height="320" /></a></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Fakt ist: Die als neu oder atypisch bezeichneten Arbeitsformen werden immer typischer.</strong> Alte Muster in der Erwerbst&auml;tigkeit brechen auf. Die Zeiten, in denen die Fabrikglocke den Lebensrhythmus bestimmte, sind (jedenfalls f&uuml;r eine steigende Zahl von Besch&auml;ftigten) vor&uuml;ber.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Ein St&uuml;ck weit wird das als Befreiung von altbekannten Modellen gesehen, als Zugewinn an Zeitsouver&auml;nit&auml;t und Selbst&auml;ndigkeit. Eine steigende Zahl Besch&auml;ftigter ist nicht mehr gezwungen, der Arbeit alles unterzuordnen, und kann sich vermehrt Freir&auml;ume schaffen. Doch der Zugewinn an Zeitsouver&auml;nit&auml;t ist nur die eine Seite der Medaille – und lediglich f&uuml;r einen Teil der atypisch Besch&auml;ftigten realistisch. <em>«Man muss zwischen Flexibilit&auml;t und Autonomie unterscheiden»</em>, warnt J&uuml;rg Baillod, Arbeitsforscher vom B&uuml;ro f&uuml;r Arbeitspsychologie und Organisationsberatung (a&amp;o) in Bern. <em>«Die Besch&auml;ftigten wollen Autonomie, um &uuml;ber ihre Zeit selbst zu bestimmen.»</em> Die Unternehmen wollten hingegen flexible Arbeitnehmer, und zwar zu ihren eigenen Bedingungen. Es gebe deshalb auch eine ganze Reihe Arbeitnehmer, die aus Mangel an Alternativen in einer atypischen Besch&auml;ftigung ihr Geld verdienten. Sie sind unfreiwillig flexibel.</p><p><strong> Teilzeit – noch immer vor allem ein weibliches Ph&auml;nomen</strong></p><p
style="text-align: justify;">Am h&auml;ufigsten und am l&auml;ngsten verbreitet und deshalb kaum noch atypisch zu nennen ist die Teilzeitarbeit. Bei der Schweizerischen Arbeitskr&auml;fteerhebung (SAKE) des Statistischen Bundesamtes z&auml;hlt dazu jede Besch&auml;ftigung unter 90 Prozent. Teilzeit zu arbeiten ist offenbar im Trend, ihre Bedeutung nimmt seit Jahren zu: Heute arbeiten in der Schweiz rund 31 Prozent der Erwerbst&auml;tigen in Teilzeit – 1970 waren es erst 12 Prozent, hat die Erhebung herausgefunden. In Europa geh&ouml;rt die Schweiz damit zu den absoluten Vorreitern, nur die Niederlande haben mit 46 Prozent einen noch h&ouml;heren Anteil an Teilzeitarbeitenden. Das EU-Mittel liegt lediglich bei rund 18 Prozent, Deutschland kommt auf gut 24 Prozent.</p><p>Die Zahl der Teilzeitarbeitenden in der Schweiz steigt stetig: allein zwischen 1991 und 2005 um 30 Prozent – die Zahl der Vollzeiterwerbst&auml;tigen ging in der gleichen Zeit um 3,4 Prozent zur&uuml;ck. Etwa eine halbe Million Schweizer, 288000 M&auml;nner und 175000 Frauen, w&uuml;rden lieber verk&uuml;rzt arbeiten. Doch das Ph&auml;nomen ist noch immer vor allem weiblich: Die Mehrheit der Teilzeitarbeitenden sind Frauen, nur jeder neunte ist ein Mann.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Ein Grund ist wohl, dass M&auml;nner deutlich h&auml;ufiger F&uuml;hrungsaufgaben wahrnehmen: Denn in den Chefetagen ist die Teilzeitarbeit deutlich weniger verbreitet – nur 16 Prozent der Personen mit F&uuml;hrungsaufgaben arbeiten in Teilzeit, von den <strong>M&auml;nnern gar nur 5 Prozent</strong>.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">So erkl&auml;rt sich auch, warum das verwandte Ph&auml;nomen des Topsharing – zwei F&uuml;hrungskr&auml;fte teilen sich den gleichen Job – nur in wenigen Einzelf&auml;llen anzutreffen ist. Hans Geser, Professor f&uuml;r Arbeits- und Organisationssoziologie an der Universit&auml;t Z&uuml;rich, schiebt das vor allem auf die beschr&auml;nkten Aufstiegschancen, auf traditionelle Tr&auml;gheiten und die Unteilbarkeit der Verantwortung. <em>«Allein der extreme Aufwand, der betrieben werden muss, um sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten, verschlingt enorm viel Arbeitszeit.»</em></p><blockquote><p><strong>Der Hauptgrund f&uuml;r eine Teilzeitstelle ist und bleibt die Familie. Mehr als eine halbe Million Schweizerinnen und Schweizer arbeiten aus diesem Grund verk&uuml;rzt. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Davon 26 000 M&auml;nner –1991 waren es nur 7000. Weitere Gr&uuml;nde sind Aus- oder Weiterbildung, eine Behinderung oder der &Uuml;bergang in die Pension. Nicht wenige, n&auml;mlich 177000 Schweizer, haben schlicht und einfach keine Lust, sich zu 100 Prozent einem Arbeitgeber zu verschreiben.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Unternehmensrisiko wird auf den Arbeitnehmer &uuml;berw&auml;lzt</strong></p><p
style="text-align: justify;"><em>«Teilzeitarbeit in der Schweiz ist zu einem guten Teil ein Wohlstandsph&auml;nomen»</em>, sagt Michael Marti vom Forschungsinstitut Ecoplan in Bern. Die Mehrheit der Teilzeitarbeitenden entscheidet sich bewusst f&uuml;r diese Form. Doch die Zahl derer, die unfreiwillig reduziert arbeiten, w&auml;chst stetig: Zwischen 1991 und 2005 stieg sie von 11000 auf 78000. Gleichzeitig ging auch die Zahl der Menschen, die mehr als einen Job haben von 20000 auf 72000 hoch.</p><p
style="text-align: justify;"><em>«Vielen Menschen kommen flexibilisierte Arbeitsformen entgegen, einigen werden sie jedoch aufoktroyiert»</em>, so Baillod. Atypische Arbeitsformen werden dann f&uuml;r Arbeitnehmer problematisch, wenn sie aus Mangel an Alternativen gezwungen sind, ein Arbeitsverh&auml;ltnis einzugehen, das sie nur ungen&uuml;gend absichert. Das ist bei den meisten befristeten Besch&auml;ftigungen, bei Arbeit auf Abruf, bei der neuen Selbst&auml;ndigkeit und zum Teil auch bei Tempor&auml;rarbeit der Fall. «Die Bewegung in Richtung atypische Arbeitsformen geht nicht prim&auml;r von den Arbeitnehmern aus, sondern von den Arbeitgebern», erkl&auml;rt Marti. <em>«Je weniger soziale Absicherung eine Arbeitsform bietet, desto weniger entspringt sie dem Wunsch der Arbeitnehmer.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Als besonders problematisch gilt hier die Arbeit auf Abruf. Arbeiter auf Abruf sind kurzfristig verf&uuml;gbar und jederzeit einsatzbereit. Mit ihnen &uuml;berbr&uuml;cken Unternehmen Spitzenzeiten und Flauten in der Auftragslage, indem sie kurzfristig mal mehr, mal weniger Arbeitskr&auml;fte anheuern. Das spart Sozialabgaben – und nicht nur das: <em>«Das unternehmerische Risiko, das bei Festangestellten meist auf den Schultern des Arbeitgebers lastet, wird auf den Arbeitnehmer ausgelagert. Bei schlechtem Wetter wird dieser dann eben nicht besch&auml;ftigt»</em>, sagt Baillod. Der Arbeiter tr&auml;gt das Risiko seines Verdienstausfalls. Gut 200 000 Arbeitnehmer waren 2006 auf Abruf t&auml;tig, mehr als die H&auml;lfte von ihnen ohne garantierte Stundenzahl. «Das Schutzbed&uuml;rfnis der Arbeitsbev&ouml;lkerung wird dadurch extrem in Mitleidenschaft gezogen», kritisiert Baillod. <em>«Die Planung des Lebens wird unsicherer, wenn man nicht mehr weiss, ob, wann und wie lange man arbeiten muss.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Ebenfalls als heikel bezeichnen sowohl Baillod als auch Marti die so genannte neue Selbst&auml;ndigkeit und die Selbst&auml;ndigkeit mit einem Auftraggeber. Zusammen mit der Arbeit auf Abruf bergen sie das h&ouml;chste Armutsrisiko. Vor allem &auml;ltere Arbeitnehmer w&uuml;rden von ihren Arbeitgebern dorthin gedr&auml;ngt: <em>«Da heisst es dann, ‹Du kannst weiterarbeiten, aber auf eigene Rechnung›. Hier besteht die Gefahr der Abh&auml;ngigkeit von einem einzigen Arbeitgeber mit weniger sozialer Absicherung»,</em> so Marti. Aber auch viele junge Leute, die nach Abschluss ihres Studiums keine Anstellung finden, lebten mehr schlecht als recht als Ein-Mann-Betriebe mit geringem oder keinem Auftragsbestand, so Baillod. Unter den Selbst&auml;ndigen lag die Zahl derer, die 2005 eine Krankenkassenpr&auml;mienverbilligung beanspruchten, bei einem Viertel. Ebenso viele zahlen weder in eine zweite noch eine dritte S&auml;ule ein, einer von f&uuml;nf hat keine Krankentaggeldversicherung.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Doch nicht alle Arbeitnehmer leiden unter der Unsicherheit atypischer Arbeit. </strong>Bei den insgesamt 245000 befristeten Arbeitsverh&auml;ltnissen stieg beispielsweise der Anteil jener mit l&auml;ngeren Befristungen. Diese Stellen werden vor allem auch von <a
title="Interimsmanager" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank">h&ouml;her qualifizierten Arbeitnehmern</a> wie beispielsweise Projektmanagern nachgefragt. Sie lassen sich gezielt nur f&uuml;r eine begrenzte Zeit einstellen, um eine einmalige Aufgabe zu erledigen.</p></blockquote><p><em>«Eine m&ouml;gliche Erkl&auml;rung f&uuml;r den Anstieg dieser Besch&auml;ftigungen liegt darin, dass Unternehmen durchaus gewillt sind, hoch qualifizierte Arbeitnehmer l&auml;nger zu besch&auml;ftigen, sich aber durch die Befristung ihre Handlungsoptionen offen halten»</em>, weiss Marti.</p><p><strong><a
title="jobbzz -bbesser und zzchneller" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">Tempor&auml;rarbeit</a> oft Sprungbrett in ein Normalarbeitsverh&auml;ltnis</strong></p><p
style="text-align: justify;">Das gilt gleichermassen f&uuml;r den Bereich der Tempor&auml;rarbeit: 2006 fanden mehr als 200000 Arbeitnehmer eine Stelle bei einer <a
title="Jobs f&uuml;r Handwerker" href="http://www.jobs-fuer-handwerker.ch" target="_blank">Zeitarbeitsfirma</a>, 177000 wurden jedoch dann von den Unternehmen eingestellt. Nur noch 27000 erhielten weiter ihre Lohnzahlung vom Stellenvermittlungsb&uuml;ro, ergab die Studie «Flexicurity: Bedeutung f&uuml;r die Schweiz». Die <a
title="Personalsuche f&uuml;r tempor&auml;re Auftr&auml;ge" href="http://www.pks-personal.com/d/personaldienstleistungen/temporaer_zeitarbeit.php" target="_blank">Tempor&auml;rarbeit</a> ist also in vielen F&auml;llen ein Sprungbrett in ein Normalarbeitsverh&auml;ltnis und bietet noch ein Mindestmass an sozialer Absicherung: Wenn ein Arbeitnehmer nicht vermittelt werden kann, zahlt die Zeitarbeitsfirma seinen Lohn – zumindest f&uuml;r eine gewisse Zeit. Marti geht aufgrund der erhobenen Daten zudem davon aus, dass diese Arbeitsform vor allem bei jungen Menschen nicht selten sogar erw&uuml;nscht ist: <em>«Die Gruppe der 15- bis 24-J&auml;hrigen ist bei der <a
title="Tempor&auml;rarbeit kaufm&auml;nnisch" href="http://www.pks-personal.ch" target="_blank">Tempor&auml;rarbeit </a>massiv &uuml;bervertreten. Das ist ein Hinweis darauf, dass es hier auch viele Leute gibt, die sich bewusst f&uuml;r diese Arbeitsform entscheiden, weil sie sich zum Beispiel noch nicht festlegen m&ouml;chten oder neben einer laufenden Ausbildung Geld verdienen wollen.»</em></p><p><strong>Grenzen zwischen Arbeit und anderen Lebensbereichen l&ouml;sen sich auf</strong></p><p
style="text-align: justify;"><strong>Trotz der Umbr&uuml;che in der Arbeitswelt dominiert noch immer die 42-Stunden-Woche in unbefristeter Anstellung. </strong>Nach Ansicht von Experten wird sich das weder erdrutschartig ver&auml;ndern, noch wird das traditionelle Arbeitsverh&auml;ltnis aussterben. F&uuml;r die Zukunft ergibt sich deshalb ein geteiltes Bild. <em>«Ein Trend der Zukunft ist ganz sicher das mobile, virtuelle Arbeiten»</em>, prophezeit Josephine Hofmann vom Fraunhofer Institut f&uuml;r Arbeitswirtschaft und Organisation. Dabei sind die Grenzen fliessend: «Es gibt Modelle mit drei Tagen zu Hause und zwei Tagen im B&uuml;ro. Und wenn jemand zu Hause am Abend oder Wochenende noch E-Mails liest, geht das auch schon in Richtung virtuelles Arbeiten», so Hofmann.</p><p
style="text-align: justify;">Das heisst, moderne Kommunikationstechnologien wie Mobiltelefone und Notebooks f&uuml;hren zwar dazu, dass Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten k&ouml;nnten. Doch wird diese M&ouml;glichkeit eher punktuell eingesetzt, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder eben abends und am Wochenende. Die reine Telearbeit von zu Hause aus ist in der Schweiz hingegen eher r&uuml;ckl&auml;ufig: 2006 arbeiteten rund 190000 Menschen dauerhaft von zu Hause aus, f&uuml;nf Jahre zuvor waren es noch 206000. <em>«Die Prophezeiung, dass wir irgendwann alle daheim sitzen, hat sich nicht bewahrheitet»</em>, erkl&auml;rt Hofmann. Das liege zum einen an den Unternehmen, die aus Sicherheits- und Datenschutzgr&uuml;nden Bedenken haben und auch auf eine restriktive Infrastruktur wie Grossrechner angewiesen seien. Zum anderen werde diese Arbeitsform aber auch nicht von allen Mitarbeitern nachgefragt: <em>«Viele Arbeitnehmer wollen lieber ihre Kollegen sehen.»</em></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Dennoch: Die technologische Entwicklung l&auml;sst die Grenzen zwischen Arbeit und anderen Lebensbereichen mehr und mehr verwischen – auf Kosten der Work-Life Balance. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><em>«Allein das Handy ist eine extreme Erweiterung der pers&ouml;nlichen Erreichbarkeit. Der Chef erwartet damit vielleicht, dass man auch am Wochenende greifbar ist. Das ist problematisch f&uuml;r Leute, die sich zu wenig abgrenzen k&ouml;nnen»</em>, erl&auml;utert Hofmann die Konsequenzen.</p><p
style="text-align: justify;">F&uuml;r Oliver Strohm vom Institut f&uuml;r Arbeitsforschung und Organisationsberatung (iafob) ist die zeitliche und &ouml;rtliche Flexibilisierung nur eine der m&ouml;glichen «Zuk&uuml;nfte»: <em>«In Betrieben, in denen die Produktinnovation im Vordergrund steht, bestehen sicher viele M&ouml;glichkeiten f&uuml;r moderne Arbeitsformen. Innovation und Kreativit&auml;t entstehen erst, wenn man Handlungsspielr&auml;ume er&ouml;ffnet.»</em> Dem gegen&uuml;ber st&uuml;nden aber auch Branchen, deren Wettbewerbssituation vorwiegend durch Preise und Kosten bestimmt wird und weniger durch Innovation. «Besonders grosse Unternehmen mit klassischen Managementphilosophien werden wohl auch k&uuml;nftig auf traditionelle Arbeitsformen setzen.»</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/neue-arbeitsformen-zwischen-gewollter-und-erzwungener-flexibilitaet/1962/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>«Ich kam mir nach der Entlassung wie eine absolut wertlose Person vor»</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/ich-kam-mir-nach-der-entlassung-wie-eine-absolut-wertlose-person-vor/1809</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/ich-kam-mir-nach-der-entlassung-wie-eine-absolut-wertlose-person-vor/1809#comments</comments> <pubDate>Thu, 06 May 2010 15:13:33 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[Basel]]></category> <category><![CDATA[bewerben]]></category> <category><![CDATA[bewerber]]></category> <category><![CDATA[bewerbung]]></category> <category><![CDATA[bewerbungen]]></category> <category><![CDATA[blind bewerbung]]></category> <category><![CDATA[blindbewerbung]]></category> <category><![CDATA[blindbewerbungen]]></category> <category><![CDATA[ch]]></category> <category><![CDATA[cv]]></category> <category><![CDATA[initiativ bewerbung]]></category> <category><![CDATA[initiativbewerbung]]></category> <category><![CDATA[initiativbewerbungen]]></category> <category><![CDATA[international]]></category> <category><![CDATA[job]]></category> <category><![CDATA[jobangebot]]></category> <category><![CDATA[jobangebote]]></category> <category><![CDATA[jobs]]></category> <category><![CDATA[jobsuche]]></category> <category><![CDATA[kaderselektion]]></category> <category><![CDATA[Kurzbewerbung]]></category> <category><![CDATA[kurzbewerbungen]]></category> <category><![CDATA[Lebenslauf]]></category> <category><![CDATA[online bewerbung]]></category> <category><![CDATA[onlinebewerbung]]></category> <category><![CDATA[personalauswahl]]></category> <category><![CDATA[Personalberatung]]></category> <category><![CDATA[personalrekrutierung]]></category> <category><![CDATA[Personalsuche]]></category> <category><![CDATA[personalvermittlung]]></category> <category><![CDATA[pks personal]]></category> <category><![CDATA[schweiz]]></category> <category><![CDATA[Spontanbewerbung]]></category> <category><![CDATA[Spontanbewerbungen]]></category> <category><![CDATA[spontane Bewerbung]]></category> <category><![CDATA[stelle]]></category> <category><![CDATA[stellen]]></category> <category><![CDATA[Stellenangebot]]></category> <category><![CDATA[stellenangebote]]></category> <category><![CDATA[stellenbewerbung]]></category> <category><![CDATA[Stellenvermittlung]]></category> <category><![CDATA[Suisse]]></category> <category><![CDATA[Switzerland]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=1809</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Wer die Rolle desjenigen spielt, der das Thema der Entlassung ansprechen muss, ist f&#252;r das Thema an sich nicht verantwortlich. Wohl aber daf&#252;r, wie er es anspricht. Und er sollte seine Kompetenz nach und nach steigern. Fairness l&#228;sst sich trainieren. Dieses Res&#252;mee entspringt einer ganz pers&#246;nlichen Geschichte mit traumatischen Auswirkungen (Ein Beitrag von: HR-Today, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
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class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/48Nm5" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Wer die Rolle desjenigen spielt, der das Thema der Entlassung ansprechen muss, ist f&uuml;r das Thema an sich nicht verantwortlich. Wohl aber daf&uuml;r, wie er es anspricht.</strong> Und er sollte seine Kompetenz nach und nach steigern. Fairness l&auml;sst sich trainieren. Dieses Res&uuml;mee entspringt einer ganz pers&ouml;nlichen Geschichte mit traumatischen Auswirkungen <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">(Ein Beitrag von: HR-Today, Stephan Wehowsky).</a></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Wer seinen Job verliert, erlebt ein Trauma. Ist es dabei nicht egal, wie das <a
title="Bewerbung" href="http://www.pks-bewerbung.ch" target="_blank">Entlassungsgespr&auml;ch</a> verl&auml;uft? Ich habe eine andere Erfahrung gemacht. Nach einem sehr unerfreulichen Gespr&auml;ch mit zwei Chefredakteuren einer M&uuml;nchner Zeitung wurde mir 1993 mein Arbeitsvertrag relativ &uuml;berraschend ein paar Tage sp&auml;ter schriftlich gek&uuml;ndigt. Die Begr&uuml;ndung war nebelhaft. Sie konnte so oder so gedeutet werden. Eines aber stand f&uuml;r mich fest: Der wahre Grund war darin nicht enthalten. Doch worin bestand er? Etwa zehn Jahre lang tappte ich im Dunkeln. Dann erfuhr ich, dass meine K&uuml;ndigung lediglich Teil eines umfassenderen Konzepts der «Verschlankung» gewesen war und es mich nur deshalb getroffen hatte, weil ich zu einer der «entbehrlichen» Mitarbeitergruppen geh&ouml;rt hatte.</p><p><strong>Zerbrochenes Selbstbewusstsein raubt die Energie f&uuml;r den Neuanfang</strong></p><p
style="text-align: justify;">Erst sp&auml;ter wurde mir deutlich, in wie starkem Masse mich diese Verschleierung der wahren Umst&auml;nde gesch&auml;digt und gel&auml;hmt hat. Denn ich war nicht nur verletzt. Mein Selbstbewusstsein war zerbrochen. Ohne es richtig zu bemerken, traute ich mir keine neue Bewerbung mehr zu. Ich arbeitete in meinem Metier als Journalist weiter, schrieb B&uuml;cher und war zum Teil recht erfolgreich. Aber mir fehlte der Biss, um mit der n&ouml;tigen Energie und Zielstrebigkeit einen neuen Anlauf zu riskieren. Ich war orientierungslos. Und mir fehlte die Lebensfreude, die es braucht, um positive Resonanz auszul&ouml;sen.</p><p
style="text-align: center;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/05/newyear.jpg"><img
class="aligncenter size-full wp-image-1811" title="Fairness l&auml;sst sich trainieren" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/05/newyear.jpg" alt="Fairness l&auml;sst sich trainieren" width="185" height="202" /></a></p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Die moderne Hirnforschung hat mit ihren bildgebenden Verfahren den Schmerz, den eine Entlassung ausl&ouml;st, sichtbar gemacht. Es ist tats&auml;chlich das Schmerzzentrum, das stimuliert wird. Es reagiert eben nicht nur auf k&ouml;rperliche Wunden und Beschwerden, sondern auch auf Ph&auml;nomene, wie soziale Isolation und Ausgrenzung. Und Psychologen haben herausgefunden, dass l&auml;nger andauernde Arbeitslosigkeit das Schmerzzentrum nie wieder ganz zur Ruhe kommen l&auml;sst.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Schwere Krankheiten, der Verlust naher Angeh&ouml;riger oder Scheidungen k&ouml;nnen eines Tages unter gl&uuml;cklichen Umst&auml;nden emotional spurlos verschwinden, Arbeitslosigkeit angeblich nie. Vor allem dieses Trauma soll bei Menschen haften bleiben.</p><p
style="text-align: justify;">Die Entlassung an sich stellt schon ein Ungl&uuml;ck dar. Wird sie noch miserabel kommuniziert, ist das Desaster komplett. Ich kam mir wie eine absolut wertlose Person vor. Entsprechend habe ich mich verhalten. Deswegen sollte sich jeder, der Entlassungen fair kommunizieren will, darum bem&uuml;hen, in der schwierigen Situation nicht auch noch das Selbstwertgef&uuml;hl der Betroffenen zu zerst&ouml;ren. Ethisch ausgedr&uuml;ckt: Die W&uuml;rde des Menschen sollte nicht angetastet werden. Ein Mensch, der seine W&uuml;rde bewahrt, beh&auml;lt seine Kompetenz und wird Probleme im privaten Bereich und auf dem Arbeitsmarkt besser l&ouml;sen.</p><p
style="text-align: justify;">Das klingt einfach, aber in der Praxis ist der Weg zur fairen Kommunikationen mit Hindernissen &uuml;bers&auml;t. Eines der h&ouml;chsten Hindernisse besteht in der schlichten Tatsache, dass jeder, der Entlassungen aussprechen muss, bewusst oder unbewusst Angst vor der eigenen Entlassung hat. Er sagt: «Kopf hoch», m&ouml;chte aber eigentlich davonlaufen. M&ouml;glicherweise versucht er, durch Arroganz seine &Uuml;berforderung zu &uuml;berspielen. Stellen Sie sich einen Arzt vor, der keinen schwer kranken Patienten aush&auml;lt. Den w&uuml;rde man auch sonst nicht f&uuml;r sehr kompetent halten. Man m&ouml;chte, dass der Arzt, wenn er mit seiner Kunst am Ende ist, seinen Patienten wenigstens «versteht». Es geh&ouml;rt zu den Geheimnissen der Menschenf&uuml;hrung, dass man auch sehr unangenehme Entscheidungen oder Tatsachen vermitteln kann, wenn sich die Betroffenen «verstanden» f&uuml;hlen. Ich benutze die Anf&uuml;hrungszeichen, um deutlich zu machen, dass das Verstehen nicht nur logisch gemeint ist. Es besteht auch darin, sich in die Gef&uuml;hle des anderen hinein versetzen zu k&ouml;nnen. Dabei muss man auch die eigene Angst aushalten.</p><p
style="text-align: justify;">Wenn von Fairness, W&uuml;rde und Angst die Rede ist, t&uuml;rmen sich Probleme auf. Kann man die im Alltag &uuml;berhaupt bew&auml;ltigen? Hat man daf&uuml;r die n&ouml;tigen Ressourcen und die Zeit? Die Praxis zeigt, dass schon einfache Regeln die Kommunikation enorm verbessern.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>So sind f&uuml;hrende Unternehmen dazu &uuml;bergegangen, grunds&auml;tzlich keine Entlassungen vor Wochenenden oder Feiertagen auszusprechen. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Dazu kommen andere Grunds&auml;tze wie die Beachtung von Altersgrenzen oder die Kn&uuml;pfung von Auffangnetzen. Diese Massnahmen m&ouml;gen in ihrer faktischen Wirkung unterschiedlich sein. Einen positiven Effekt haben sie aber ganz sicher: Sie geben das Signal, dass sich ein Unternehmen um die Wahrung der W&uuml;rde der Mitarbeitenden bem&uuml;ht. Fehlt ein solches Signal, verschwindet die Loyalit&auml;t auch bei den «&Uuml;berlebenden», und die Firmenkultur geht den Bach runter.</p><p
style="text-align: justify;">Wie das dann aussieht, l&auml;sst sich an jenen Unternehmen erkennen, die die Entlassungen automatisiert haben. Der Angestellte liest seine K&uuml;ndigung auf dem Computerbildschirm und hat nur noch eine eng begrenzte Zeit zur Verf&uuml;gung, um seine privaten Utensilien zusammenzuraffen, bis der Computer gesperrt und der Badge wertlos geworden ist. In den USA erfreut sich diese Umgangsform einer gewissen Beliebtheit, weil man vermeiden m&ouml;chte, dass HR-Mitarbeiter zu Opfern von Racheaktionen werden. Die Botschaft dieser Methode: Jeder Mitarbeitende ist ein potenzieller Verbrecher.</p><p><strong>Menschliche Resonanz macht schwere Gespr&auml;che ertr&auml;glicher</strong></p><p
style="text-align: justify;">Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass diejenigen am schlechtesten &uuml;ber andere Menschen denken und urteilen, die selbst sozial besonders inkompetent sind? Deren eingeschr&auml;nktem Blick fehlt die F&auml;higkeit, den anderen differenziert wahrzunehmen, sich in seine Sichtweisen hineinzuversetzen und auch zu erkennen, wie die eigenen Botschaften beim anderen ankommen. Wer bereit ist, diese Kompetenzen zu verbessern, kann sie gezielt trainieren, gerade auch auf dem heiklen Feld der Entlassungsgespr&auml;che. Das kann in mehreren Schritten geschehen. Als Vorbereitung empfiehlt sich ein Blick von aussen auf sich selbst. Das ist durchaus m&ouml;glich, denn man kann ohne weiteres beschreiben, wo man steht und welche Rolle man spielt.</p><p
style="text-align: justify;">Auch <a
title="HRM Jobs" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Mitarbeiter</a> spielen Rollen, denn daf&uuml;r werden sie bezahlt. Sie &uuml;ben Funktionen aus. Wenn eine Funktion darin besteht, Entlassungen auszusprechen, bedeutet das nicht, dass sich HR-Mitarbeitende damit identifizieren m&uuml;ssen. Er spielt eine Rolle, nicht mehr und nicht weniger. Jenseits dieser Rolle ist er ein Mensch mit eigenen Gef&uuml;hlen und Wahrnehmungen. Genau das ist das Potenzial, das eine Gespr&auml;chssituation ertr&auml;glich machen kann. Oder m&ouml;chten Sie einem Menschen gegen&uuml;bersitzen, der nur ein Apparatschik, nur eine Charaktermaske ist? Nein, gerade in schwierigen Situationen suchen wir menschliche Resonanz.</p><blockquote><p><strong>Resonanz ist kein Phantom. Resonanz l&auml;sst sich wahrnehmen, beobachten, sogar physiologisch messen.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Daher ist es gar nicht schwierig, nach Gespr&auml;chen zu &uuml;berpr&uuml;fen, wie sich die eigenen Gef&uuml;hle bemerkbar gemacht haben, wie die Botschaften beim Gespr&auml;chspartner angekommen sind und wie das Resultat wahrgenommen wurde: perspektivlos oder konstruktiv? Am besten geschieht das Training mit professioneller Hilfe. Dabei muss der Rahmen klar sein: Wer die Rolle desjenigen spielt, der das Thema der Entlassung ansprechen muss, ist f&uuml;r das Thema an sich nicht verantwortlich. Wohl aber daf&uuml;r, wie er es anspricht. Und er sollte seine Kompetenz nach und nach steigern. <strong>Fairness l&auml;sst sich trainieren.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/ich-kam-mir-nach-der-entlassung-wie-eine-absolut-wertlose-person-vor/1809/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Lebenskrise als Chance: Raus aus der Einbahnstrasse.</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/lebenskrise-als-chance-raus-aus-der-einbahnstrasse/1609</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/lebenskrise-als-chance-raus-aus-der-einbahnstrasse/1609#comments</comments> <pubDate>Wed, 24 Mar 2010 09:50:07 +0000</pubDate> <dc:creator>Christine Odette Meier</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Basel]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[Persönlichkeit mit Pferden stärken]]></category> <category><![CDATA[Basel Eigen-PR Basel]]></category> <category><![CDATA[Beratung]]></category> <category><![CDATA[Boreout Basel]]></category> <category><![CDATA[Burnoutbehandlung]]></category> <category><![CDATA[Burnoutgenesung Basel]]></category> <category><![CDATA[Business]]></category> <category><![CDATA[Business-Kommunikation]]></category> <category><![CDATA[Change Management Basel]]></category> <category><![CDATA[Christine]]></category> <category><![CDATA[Christine Meier]]></category> <category><![CDATA[christine odette meier]]></category> <category><![CDATA[coaching by horse-sense]]></category> <category><![CDATA[depressive Verstimmungen]]></category> <category><![CDATA[dialog]]></category> <category><![CDATA[Empowerment mit Pferden Basel]]></category> <category><![CDATA[Events]]></category> <category><![CDATA[Fundrising Basel]]></category> <category><![CDATA[horse-assisted]]></category> <category><![CDATA[im-dialog]]></category> <category><![CDATA[im-dialog.ch]]></category> <category><![CDATA[Integrierte Kommunikation Basel]]></category> <category><![CDATA[Kommunikation]]></category> <category><![CDATA[Krisenmanagement Basel]]></category> <category><![CDATA[Life & Business Coaching Basel]]></category> <category><![CDATA[Medienarbeit]]></category> <category><![CDATA[Meier]]></category> <category><![CDATA[Motivationstraining Basel]]></category> <category><![CDATA[Newplacement Basel]]></category> <category><![CDATA[Nonprofit-Organisationen Basel]]></category> <category><![CDATA[Odette]]></category> <category><![CDATA[Organisation von Events]]></category> <category><![CDATA[Organistation]]></category> <category><![CDATA[Outplacement Basel]]></category> <category><![CDATA[Personal]]></category> <category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung Basel]]></category> <category><![CDATA[Pferd]]></category> <category><![CDATA[Pferde Burnoutprävention Basel]]></category> <category><![CDATA[pferdegestütztes Coaching]]></category> <category><![CDATA[Potenzialentwicklung Basel]]></category> <category><![CDATA[PR]]></category> <category><![CDATA[Projektmanagement]]></category> <category><![CDATA[Public Relations]]></category> <category><![CDATA[Selbst-PR]]></category> <category><![CDATA[Selbstaendigkeit]]></category> <category><![CDATA[Selbstmanagement Basel]]></category> <category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category> <category><![CDATA[Sponsoring Basel]]></category> <category><![CDATA[Standortbestimmung Basel]]></category> <category><![CDATA[Start in die Selbstständigkeit]]></category> <category><![CDATA[Stress und Burnout Basel]]></category> <category><![CDATA[Stress-Burnout-Depression Basel]]></category> <category><![CDATA[Stressmanagement Basel]]></category> <category><![CDATA[Veränderungscoaching Basel]]></category> <category><![CDATA[Work-Life-Balance Basel]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=1609</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Wollten Sie auch schon zu anderen Planeten aufbrechen, wussten aber nicht wie? Zusammen mit einer Coachfrau k&#246;nnen Sie Ihre Lebenssituation reflektieren, Hintergr&#252;nde kl&#228;ren, Ihr Potenzial freischaufeln und eine Neuorientierung vornehmen (Ein Beitrag von: Christine Odette Meier, IM DIALOG). Man kann das Leben nur r&#252;ckw&#228;rts verstehen, aber man muss es vorw&#228;rts leben Geh&#246;ren Sie auch [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/95SQj" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Wollten Sie auch schon zu anderen Planeten aufbrechen, wussten aber nicht wie?</strong> Zusammen mit einer Coachfrau k&ouml;nnen Sie Ihre Lebenssituation reflektieren, Hintergr&uuml;nde kl&auml;ren, Ihr Potenzial freischaufeln und eine Neuorientierung vornehmen <a
title="IM DIALOG - Public Relations, Beratung und Coaching in Basel" href="http://www.im-dialog.ch" target="_blank">(Ein Beitrag von: Christine Odette Meier, IM DIALOG).</a></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Man kann das Leben nur r&uuml;ckw&auml;rts verstehen, aber man muss es vorw&auml;rts leben</strong></p><p
style="text-align: justify;">Geh&ouml;ren Sie auch zu denjenigen Mitarbeitern, die ihre Arbeit lieben, alles geben und sich damit identifizieren?</p><p
style="text-align: justify;">Restrukturierungen verbunden mit einem Stellenabbau sind auch im Jahr 2010, nach der sogenannten „Finanzkrise“, an der Tagesordnung und finden sowohl in Grossfirmen als auch in Klein- und Mittelbetrieben KMU statt.</p><p
style="text-align: justify;">F&uuml;r langj&auml;hrige, treue und reifere Mitarbeiter ist solch eine Situation oft mit einer pers&ouml;nlichen Lebens- und  Sinnkrise verbunden, die durch die Unterst&uuml;tzung eines systemisch und l&ouml;sungsorientierten Coachs abgefedert und nach einer Losl&ouml;sungs- und Ver&auml;nderungsphase zu neuen Perspektiven f&uuml;hrt.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Vom Reagieren ins Agieren</strong></p><p
style="text-align: justify;">Mut zur Ver&auml;nderung bedingt Mut zum Scheitern. Und genau diesen Mut und das Verlassen der „Komfortzone“ trainieren wir in den Coachings. Denn</p><ul
style="text-align: justify;"><li>Ver&auml;nderungen brauchen Mut und ein Ziel</li><li>Ver&auml;nderungen ben&ouml;tigen Zeit, erreichbare Milestones und eine Deadline</li><li>Um neue Wege zu gehen, sind unterst&uuml;tzende Menschen massgebend</li></ul><p
style="text-align: justify;">Das Spinnen eigener Ideen, Querdenken, das Losl&ouml;sen von alten Mustern und Glaubenss&auml;tzen sowie die St&auml;rkung des Selbstbewusstseins das ist nur ein Teil der Coaching-Inhalte. Draussen in der Natur und mit dem Pferd als Co-Trainer schaffen wir Klarheit und erweitern Ihre Selbstf&uuml;hrungskompetenzen. Und das mit 600 PS an Ihrer Seite.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Neue Perspektiven und Wege aus der Einbahnstrasse</strong></p><p
style="text-align: justify;">Nach dem Motto von Buddha: <em>„Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenw&auml;rtigen Augenblick statt und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns befinden“</em>, gehen wir Schritt f&uuml;r Schritt vorw&auml;rts.</p><p
style="text-align: justify;">Die Firma <a
title="Im DIALOG - Public Relations, Beratung und Coaching in Basel" href="http://www.im-dialog.ch" target="_blank">IM DIALOG</a> bietet Ihnen eine l&ouml;sungs- und ressourcenorientierte Begleitung in beruflichen und/oder privaten Krisen, getragen vom Wunsch nach mehr Lebensqualit&auml;t an. Das professionelle Coaching verursacht ein Verlassen der Komfortzone und ein Blicken &uuml;ber den Tellerrand hinaus, so dass an einem Wendepunkt im Leben Neuorientierung und Sinnfindung m&ouml;glich wird.</p><blockquote
style="text-align: justify;"><p
style="text-align: justify;"><strong>Mit dem Pferd als Co-Trainer f&uuml;hre ich Sie zu einem Kl&auml;rungsprozess und f&ouml;rdere Ihre Ver&auml;nderungskompetenz und Employability.</strong> Sei dies bei einer Standortbestimmung, der Stellensuche, der Visionsarbeit und dem Entwickeln von neuen Perspektiven oder bei der Burnout-Genesung.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/03/IM-DIALOG-Public-Relations-Beratung-und-Coaching-in-Basel.JPG"><img
class="size-full wp-image-1610 aligncenter" title="IM DIALOG - Public Relations, Beratung und Coaching in Basel" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/03/IM-DIALOG-Public-Relations-Beratung-und-Coaching-in-Basel.JPG" alt="IM DIALOG - Public Relations, Beratung und Coaching in Basel" width="461" height="346" /></a></p><p
style="text-align: justify;"><strong>Uralte Instinkte und klares Feedback zu Ihrem Nutzen</strong></p><p
style="text-align: justify;">Empowerment, f&uuml;hren, Grenzen setzen und loslassen mit einem Tier? Ja, denn ein Pferd ist nicht nur eine kraftvolle, majest&auml;tische Erscheinung, es ist auch eine sensible Pers&ouml;nlichkeit, die Gem&uuml;tszustand und Verhaltensmuster in Menschen erkennt und darauf reagiert, ohne dabei verletzend zu wirken. Der Vierbeiner sp&uuml;rt instinktiv, was dem Menschen fehlt und gibt ihm auf seine Weise R&uuml;ckmeldung. Dies erlaubt Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung auf h&ouml;chstem Niveau und mit einer grossen Nachhaltigkeit.</p><p
style="text-align: justify;">Nat&uuml;rlich berate und coache ich auch ganz klassisch in einem Coaching-Raum, falls Sie das bevorzugen. Wollen auch Sie Ver&auml;nderungsprozesse kraftvoll und inspiriert angehen? <strong>Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme unter contact@im-dialog.ch. </strong>Weitere Infos finden Sie unter dieser <a
title="Christine Odette Meier unterst&uuml;tzt Sie als Kommunikationsberaterin und systemisch, l&ouml;sungsorientierte Coachfrau beim Entdecken und St&auml;rken Ihrer eigenen Pers&ouml;nlichkeit. Als Inhaberin von IM DIALOG  Public Relations • Beratung • Coaching, in Basel www.im-dialog.ch, begleitet sie Menschen in Krisensituationen und bei Ver&auml;nderungsprozessen, so z.B. beim Finden der passenden Arbeitsstelle, beim Start in die Selbst&auml;ndigkeit oder beim Eruieren der idealen Work-Life-Balance. Einen Namen hat sie sich als „Menschen- und Pferdefl&uuml;sterin“ gemacht, da sie durch ihren neu entwickelten Coaching-Ansatz - mit dem Pferde als Co-Trainer - den Eigen- und Fremdbild-Abgleich f&ouml;rdert, ein Empowerment ausl&ouml;st und ihre Kunden nach einem Burnout in den Arbeitsprozess reintegriert. Als gel&auml;ndeg&auml;ngige Mutmacherin ist sie eine gern gesehene Podiumsteilnehmerin und Referentin." href="http://www.im-dialog.ch" target="_blank"><strong>Link</strong></a>.<strong><br
/> </strong></p><div
class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;"><dl
id="attachment_1614" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px;"><dt
class="wp-caption-dt"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/03/IM-DIALOG-Public-Relations-Beratung-und-Coaching-in-Basel.-2.JPG"><img
class="size-full wp-image-1614  " title="IM DIALOG - Public Relations, Beratung und Coaching in Basel., 2" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/03/IM-DIALOG-Public-Relations-Beratung-und-Coaching-in-Basel.-2.JPG" alt="IM DIALOG - Public Relations, Beratung und Coaching in Basel., 2" width="461" height="346" /></a></dt><dd
class="wp-caption-dd" style="text-align: justify;">Christine Odette Meier unterst&uuml;tzt Sie als Kommunikationsberaterin und systemisch, l&ouml;sungsorientierte Coachfrau beim Entdecken und St&auml;rken Ihrer eigenen Pers&ouml;nlichkeit. Als Inhaberin von IM DIALOG  Public Relations • Beratung • Coaching, in Basel www.im-dialog.ch, begleitet sie Menschen in Krisensituationen und bei Ver&auml;nderungsprozessen, so z.B. beim Finden der passenden Arbeitsstelle, beim Start in die Selbst&auml;ndigkeit oder beim Eruieren der idealen Work-Life-Balance. Einen Namen hat sie sich als „Menschen- und Pferdefl&uuml;sterin“ gemacht, da sie durch ihren neu entwickelten Coaching-Ansatz &#8211; mit dem Pferde als Co-Trainer &#8211; den Eigen- und Fremdbild-Abgleich f&ouml;rdert, ein Empowerment ausl&ouml;st und ihre Kunden nach einem Burnout in den Arbeitsprozess reintegriert. Als gel&auml;ndeg&auml;ngige Mutmacherin ist sie eine gern gesehene Podiumsteilnehmerin und Referentin.</dd></dl></div> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/lebenskrise-als-chance-raus-aus-der-einbahnstrasse/1609/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die Verbreitung psychischer Leiden und die Verbreitung flexibler Arbeitsformen – gibt es einen Zusammenhang?</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/die-verbreitung-psychischer-leiden-und-die-verbreitung-flexibler-arbeitsformen-gibt-es-einen-zusammenhang/1303</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/die-verbreitung-psychischer-leiden-und-die-verbreitung-flexibler-arbeitsformen-gibt-es-einen-zusammenhang/1303#comments</comments> <pubDate>Wed, 06 Jan 2010 15:55:16 +0000</pubDate> <dc:creator>swissstaffing</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Personalberatung]]></category> <category><![CDATA[temporaer]]></category> <category><![CDATA[Temporärarbeit]]></category> <category><![CDATA[zeitarbeit]]></category> <category><![CDATA[Flexible Arbeitsformen]]></category> <category><![CDATA[Stellenvermittlung]]></category> <category><![CDATA[Zeitarbeitsunternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=1303</guid> <description><![CDATA[Cli.gsMit der Globalisierung hat sich der Wettbewerbsdruck unter den Unternehmen intensiviert. Die flexible «Just in time»-Nutzung der Arbeitskraft bildet eine Antwort der Unternehmen auf den gestiegenen Kostendruck. Seit Beginn der neunziger Jahre erhalten befristete Arbeitsformen, darunter auch Tempor&#228;rarbeit, daher weltweit Auftrieb. Ein Beitrag von: swisstaffing. Als Reaktion darauf wurden vor allem in Europa Stimmen laut, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/dJ447" /></form></div><blockquote><p>Mit der Globalisierung hat sich der Wettbewerbsdruck unter den Unternehmen intensiviert. Die flexible «Just in time»-Nutzung der Arbeitskraft bildet eine Antwort der Unternehmen auf den gestiegenen Kostendruck. Seit Beginn der neunziger Jahre erhalten befristete Arbeitsformen, darunter auch <a
title="Vielleicht ist hier der richtig Tempor&auml;rjobs? " href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">Tempor&auml;rarbeit</a>, daher weltweit Auftrieb. Ein Beitrag von: <a
title="swisstaffing" href="http://www.swissstaffing.ch" target="_blank">swisstaffing</a>.</p></blockquote><p>Als Reaktion darauf wurden vor allem in Europa Stimmen laut, die die Arbeitnehmenden in solchen flexibilisierten Arbeitsverh&auml;ltnissen sch&uuml;tzen wollen. In ihren Augen leidet das Wohlbefinden befristet Angestellter unter der eingeschr&auml;nkten Jobsicherheit. Der Anteil der Bev&ouml;lkerung im erwerbsf&auml;higen Alter, der auf Invalidenrenten oder Krankentaggelder als prim&auml;re Einkommensquelle angewiesen ist, w&auml;chst in den OECD L&auml;ndern. Der Anteil der psychisch bedingten IV-Rentenvergaben nimmt zu. In der Schweiz betrug ihr Anteil im Jahr 1995 29 Prozent. 2004 ist der entsprechende Anteil auf 41 Prozent gestiegen. Die Frage ist, ob diese Entwicklungen mit der Flexibilisierung der Arbeit zusammenh&auml;ngen, wie es gewisse Kreise bef&uuml;rchten. Der k&uuml;rzlich erschienene Employment Outlook 2008 der OECD untersucht in seinem vierten Kapitel die Auswirkungen des Arbeitsmarktstatus und verschiedener Arbeitsbedingungen auf die psychische Gesundheit. Das Ergebnis der Untersuchung lautet:</p><blockquote><p>Der Wechsel von der Besch&auml;ftigung in die Arbeitslosigkeit beeintr&auml;chtigt die psychische Gesundheit; <strong>der Wechsel von der Arbeitslosigkeit in die Besch&auml;ftigung f&ouml;rdert die psychische Gesundheit </strong>– unabh&auml;ngig davon, ob ein regul&auml;rer oder nicht regul&auml;rer (z.B.<a
title="Vielleicht gibt es hier das richtige Angebot f&uuml;r Sie? Fest oder tempor&auml;r!" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank"> tempor&auml;rer</a>) Job angenommen wird.</p></blockquote><p>Eine &auml;hnliche Feldstudie aus dem Jahr 2006 untersucht die Zufriedenheit und Gesundheit von befristet und fest Angestellten. Ihre Schl&uuml;sse: <strong>Befristet Angestellte sind gl&uuml;cklicher, ges&uuml;nder und zufriedener mit ihrer Arbeit als Festangestellte.</strong></p><blockquote><h3>Nicht die Arbeitsform, sondern die Arbeit an sich ist entscheidend f&uuml;rs Wohlbefinden!</h3></blockquote><p>Die Untersuchung der OECD zeigt, dass sich ein Wechsel in die Erwerbslosigkeit negativ auf die psychische Befindlichkeit auswirkt. Interessanterweise wirkt sich ein Ausscheiden aus der Erwerbst&auml;tigkeit infolge Krankheit schlimmer auf die psychische Befindlichkeit aus als ein anders bedingter Wechsel in die Arbeitslosigkeit. Umgekehrt wirkt sich die Aufnahme eines Jobs positiv auf die psychische Gesundheit aus. Dieser Effekt wirkt unabh&auml;ngig von der Arbeitsform, d.h. bei regul&auml;rer und nicht regul&auml;rer Besch&auml;ftigung.</p><p>Bei der Aufnahme eines regul&auml;ren Jobs sind die positiven Effekte auf die psychische Gesundheit allerdings gr&ouml;sser. Zu ber&uuml;cksichtigen ist aber, dass vorbestehende psychische Leiden einen Einfluss auf das aktuelle psychische Befinden haben. Darum h&auml;lt die OECD fest, dass sich die Aufnahme eines nicht regul&auml;ren Jobs zwar weniger g&uuml;nstig auf die psychische Befindlichkeit auswirkt als der Wechsel in die regul&auml;re Besch&auml;ftigung, dies aber nicht auf die Arbeitsform zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei. Vielmehr sei eine st&auml;rkere Neigung psychisch anf&auml;lliger Personen, nicht regul&auml;re Jobs innezuhalten, die Ursache. Wie eine Untersuchung von <strong><a
title="swissstaffing" href="http://www.swissstaffing.ch" target="_blank">swissstaffing</a> </strong>best&auml;tigt, erhalten gewisse Arbeitsmarktgruppen oft nur &uuml;ber nicht regul&auml;re Jobs Zugang zum Arbeitsmarkt.</p><blockquote><h3><a
title="jobbzz - vielleicht ist hier der Gl&uuml;cksgriff zur n&auml;chsten Stelle" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">Tempor&auml;r</a> und befristet Angestellte sind zufriedener und ges&uuml;nder</h3></blockquote><p>Zu einem &auml;hnlichen, wenn auch pointierterem Ergebnis gelangt die PSYCONES-Studie: Befristet Angestellte sind gl&uuml;cklicher, ges&uuml;nder und zufriedener mit ihrer Arbeit als Festangestellte. Sie fehlen auch seltener am Arbeitsplatz. Dies gilt insbesondere f&uuml;r <strong>hochqualifizierte Arbeitnehmende, die die tempor&auml;re Anstellungsform suchen</strong>. Aber auch weniger gut Qualifizierte, die eine Festanstellung dem befristeten Einsatz vorziehen, sind zufriedener als vergleichbare Besch&auml;ftigte mit unbefristeten Arbeitsvertr&auml;gen. Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Zufriedenheitsdifferenzen liegen in den h&ouml;heren Erwartungen, die Festangestellte an ihre Arbeitgeber richten, und in einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen f&uuml;r Festangestellte. Eine zentrale Rolle f&uuml;r die Arbeitszufriedenheit sowie auch f&uuml;r die generelle Lebensqualit&auml;t spielt der psychologische Vertrag zwischen Arbeitnehmenden und Arbeitgeber. Er beinhaltet gegenseitige Erwartungen und Verpflichtungen im Hinblick auf die Arbeitszeit, Arbeitsinhalte, Bef&ouml;rderungsm&ouml;glichkeiten und Entl&ouml;hnung, die vorausgesetzt, aber nicht formal festgehalten sind. Festangestellte haben in der Regel umfangreichere psychologische Vertr&auml;ge als<a
title="jobbzz - das Stellenportal f&uuml;r Handwerker/-innen" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank"> tempor&auml;r Arbeitende</a>, das heisst, sie richten h&ouml;here Erwartungen an den Arbeitgeber, erhalten weiter reichende Angebote vom Arbeitgeber, gehen aber auch selbst mehr Verpflichtungen ein.</p><p>Trotz oder gerade deswegen sind die Festangestellten aber unzufriedener mit ihren psychologischen Vertr&auml;gen, weil die Versprechen in ihren Augen h&auml;ufiger durch den Arbeitgeber verletzt werden, als dies bei befristet Angestellten der Fall ist. Festangestellte beklagen sich zudem oft &uuml;ber mangelnde Unterst&uuml;tzung durch die Vorgesetzten, Zeitdruck, &Uuml;berbelastung und Beeintr&auml;chtigung des Privatlebens durch die Arbeit. Insbesondere junge Menschen leiden unter den h&ouml;heren Stressbedingungen fester Anstellungen. Besch&auml;ftigte mit unbefristeten Vertr&auml;gen f&uuml;hlen sich in der Ausf&uuml;hrung ihrer Aufgaben zwar freier und haben das Gef&uuml;hl, ihre Qualifikationen besser einbringen zu k&ouml;nnen.</p><blockquote><p>Trotzdem reichen diese positiven Effekte nicht aus, um die negativen Ausfl&uuml;sse der hohen Arbeitsbelastung zu kompensieren.</p></blockquote><p>Das f&uuml;hrt sogar so weit, dass der potenzielle Verlust des Arbeitsplatzes von Festangestellten als gravierendere Belastung wahrgenommen wird als von Personen mit einem von vornherein befristeten Arbeitsverh&auml;ltnis. Eine m&ouml;gliche Erkl&auml;rung f&uuml;r dieses scheinbar paradoxe Ergebnis liegt im psychologischen Vertrag. Im Falle der befristeten Besch&auml;ftigung beinhaltet dieser die Jobsicherheit offensichtlich nicht, wodurch die <a
title="jobbzz - bbesser und zzchneller" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">tempor&auml;r Arbeitenden</a> diese im Unterschied zu den Festangestellten auch nicht als Vertragsbruch empfinden. Das erkl&auml;rt auch, weshalb die fest Besch&auml;ftigten weniger zufrieden sind, obwohl sie weitaus h&auml;ufiger als tempor&auml;r Besch&auml;ftigte angeben, unter der gew&uuml;nschte Vertragsform angestellt zu sein. Die tieferen Zufriedenheits- und Gesundheitswerte der Festangestellten stellen allerdings absolut gesehen nicht unbedingt schlechte Werte dar. Sowohl die befristet als auch die unbefristet Besch&auml;ftigten geben im Durchschnitt bei praktisch allen Indikatoren eher positive als negative Werte an.</p><p><strong>Die Lehren – Implikationen f&uuml;r Wirtschaft und Politik</strong></p><p>Entgegen verbreiteter Bef&uuml;rchtungen legen die Studien nahe, dass befristet Angestellte gut mit der zeitlichen Begrenzung ihres Arbeitseinsatzes umgehen k&ouml;nnen und flexible Anstellungsverh&auml;ltnisse die Lebensqualit&auml;t nicht beeintr&auml;chtigen. Die eher positiven Zufriedenheits- und Gesundheitswerte von tempor&auml;r Besch&auml;ftigten und Festangestellten und die Beobachtung, dass eine Besch&auml;ftigung generell f&uuml;r das psychische Befinden f&ouml;rderlich ist, zeigen, dass die Verbreitung flexibler Arbeitsformen nicht f&uuml;r die Zunahme der psychischen Leiden in der Bev&ouml;lkerung verantwortlich gemacht werden kann. Damit soll allerdings nicht negiert werden, dass <a
title="jobbzz - jobs und mehr" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">tempor&auml;r Arbeitende</a> gewisser Absicherungen bed&uuml;rfen. Das – auch im Rahmen des neuen GAV f&uuml;r tempor&auml;r Arbeitende umgesetzte – Konzept der Flexicurity bietet eine gute Zielvorgabe.</p><blockquote><p>Es m&uuml;ssen L&ouml;sungen gefunden werden, die die globalisierungsbedingt notwendigen Flexibilisierungsstrategien der Unternehmen auf eine Art und Weise kanalisieren, die das &Uuml;berleben der Unternehmen sichern und gleichzeitig den Arbeitnehmenden die notwendige Besch&auml;ftigungs- bzw. Einkommenssicherheit gew&auml;hrleisten.</p></blockquote><p>Die Studien zeigen, dass die <a
title="jobbzz - Sie m&ouml;chten tempor&auml;r arbeiten? Kein Problem - hier gibt es vielf&auml;ltige M&ouml;glichkieten. Eben jobbzz - bbesser und zzchneller" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">tempor&auml;re Besch&auml;ftigung</a> eine valable Alternative zur Festanstellung sein kann. Eine optimale Zufriedenheit und Arbeitseinstellung der Besch&auml;ftigten solcher Arbeitsverh&auml;ltnisse setzt allerdings eine gute Einbindung in den Einsatzbetrieb sowie gewisse Sicherheiten, das heisst direkte oder indirekte Aussichten auf eine l&auml;ngerfristige Anstellung, voraus. F&uuml;r die Arbeitgeber von tempor&auml;rem Personal bedeutet das, dass bei der Vergabe befristeter Arbeitseins&auml;tze auf Folgendes zu achten ist: Die Eins&auml;tze sollen den Arbeitnehmenden eine entweder unmittelbare Chance auf Weiterbesch&auml;ftigung oder Festanstellung im Einsatzbetrieb oder eine mittelbare Weiterbesch&auml;ftigungschance bieten, indem ihre Arbeitsmarktf&auml;higkeit durch den Arbeitseinsatz gef&ouml;rdert wird.</p><p>Wenn auf politischer Ebene Anstrengungen unternommen werden, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, sollten sich diese, wie die Ergebnisse der PSYCONES-Studie nahe legen, mindestens ebenso an feste Arbeitsverh&auml;ltnisse richten wie an tempor&auml;re. F&uuml;r die Arbeitgeber und insbesondere die <a
title="HRM Jobs f&uuml;r HR-Verantwortliche" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Verantwortlichen</a> von festangestelltem Personal zeichnet sich ein Handlungsbedarf bei der Arbeitsqualit&auml;t ab. Um stress- und entt&auml;uschungsbedingte Beeintr&auml;chtigungen der Motivation zu verhindern, muss darauf geachtet werden, implizite und explizite Versprechen und Angebote hinsichtlich der Arbeitsbedingungen, Arbeitsinhalte und Karriereaussichten einzuhalten. Ebenso sollten die Arbeitsbelastung sowie die Unterst&uuml;tzung durch die Vorgesetzten ein Thema sein. Keine Arbeit zu haben, so die OECD-Studie, ist gesundheitssch&auml;digend. Daraus lassen sich zwei weitere Schl&uuml;sse ableiten.</p><p>Erstens sollen m&ouml;glichst alle Personen im erwerbsf&auml;higen Alter einer Arbeit zugef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen. Gerade nicht regul&auml;re Arbeitsformen k&ouml;nnen sich f&uuml;r die Eingliederung von Problemgruppen eignen, wie die erw&auml;hnte Studie von <a
title="swissstaffing" href="http://www.swissstaffing.ch" target="_blank"><strong>swissstaffing</strong></a> zeigt.</p><blockquote><p>Ohne nicht regul&auml;re Besch&auml;ftigungen bliebe diesen Personen der Zutritt zum Arbeitsmarkt oft verwehrt.</p></blockquote><p>Zweitens ist es wichtig, Ma&szlig;nahmen zu treffen, die bei Erkrankungen von Arbeitnehmenden eine fr&uuml;he Behandlung und Reintegration in den Arbeitsprozess f&ouml;rdern (beispielsweise Anpassung des Pflichtenhefts, Senkung der Anforderungen, Gew&auml;hrung von mehr Freizeit). Das von <strong><a
title="swissstaffing" href="http://www.swissstaffing.ch" target="_blank">swissstaffing</a> </strong>lancierte Pilotprojekt swisstempcare funktioniert ganz in diesem Sinn. Mittels Krankenbesuchen bei tempor&auml;r Arbeitenden sollen eine saubere Abkl&auml;rung der Krankheit bzw. des Unfalls und die rasche Reintegration in den Arbeitsprozess m&ouml;glich werden. Anstrengungen im Bereich der Arbeitsreintegration d&uuml;rfen allerdings nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass eine richtige medizinische Behandlung Voraussetzung f&uuml;r die Genesung ist. Die rasche R&uuml;ckf&uuml;hrung von erkrankten oder verunfallten Personen in den Arbeitsprozess darf nicht zu einer &Uuml;berlastung der Betroffenen f&uuml;hren. Im richtigen Mass kann sie aber weitere (psychische) Sch&auml;den infolge Erwerbslosigkeit vermeiden.</p><p><em> </em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/die-verbreitung-psychischer-leiden-und-die-verbreitung-flexibler-arbeitsformen-gibt-es-einen-zusammenhang/1303/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Empowerment mit einer Pferdest&#228;rke – mit pferdegest&#252;tztem Coaching aus der Burnout-Falle</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/empowerment-mit-einer-pferdestaerke-mit-pferdegestuetztem-coaching-aus-der-burnout-falle/1153</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/empowerment-mit-einer-pferdestaerke-mit-pferdegestuetztem-coaching-aus-der-burnout-falle/1153#comments</comments> <pubDate>Wed, 09 Dec 2009 07:31:52 +0000</pubDate> <dc:creator>Christine Odette Meier</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsstress]]></category> <category><![CDATA[Basel]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Persönlichkeit mit Pferden stärken]]></category> <category><![CDATA[Burnout-Genesung]]></category> <category><![CDATA[Burnout-Prävention]]></category> <category><![CDATA[Lebenskrise als Chance]]></category> <category><![CDATA[Perspektivenwechsel mit eienr Pferdestärke]]></category> <category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Potenzial-Coaching]]></category> <category><![CDATA[Ressourcentraining]]></category> <category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category> <category><![CDATA[Stressmanagement]]></category> <category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=1153</guid> <description><![CDATA[Cli.gsPferde sind sehr feinf&#252;hlig und geben ehrliches Feedback, losgel&#246;st von unseren menschlichen Urteilen und Vorurteilen. In Zusammenarbeit mit einem Coach k&#246;nnen sie die Selbstheilungskr&#228;fte mobilisieren und beschleunigen. Ein Beitrag von: Christine Odette Meier, eidg.  dipl. PR-Beraterin und Coach, IM DIALOG, Basel André Flammer, Personalleiter der Helvetia ist besorgt. Nach l&#228;ngerer krankheitsbedingter Abwesenheit ist Alain. F. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/7ySs6" /></form></div><blockquote><p><strong>Pferde sind sehr feinf&uuml;hlig und geben ehrliches Feedback, losgel&ouml;st von unseren menschlichen Urteilen und Vorurteilen</strong>. In Zusammenarbeit mit einem Coach k&ouml;nnen sie die Selbstheilungskr&auml;fte mobilisieren und beschleunigen.</p><p>Ein Beitrag von: <a
href="http://www.im-dialog.ch/">Christine Odette Meier, eidg.  dipl. PR-Beraterin und Coach, IM DIALOG, Basel</a></p><p><img
class="alignnone size-medium wp-image-1173" title="IM DIALOG" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2009/12/IM-DIALOG1-300x225.jpg" alt="IM DIALOG" width="300" height="225" /></p></blockquote><p><a
title="Helvetia" href="http://www.helvetia.ch/ueber_uns/jobs.htm" target="_blank">André Flammer, Personalleiter der Helvetia</a> ist besorgt. Nach l&auml;ngerer krankheitsbedingter Abwesenheit ist Alain. F. (Name ge&auml;ndert) am Arbeitsplatz zur&uuml;ck. Doch sein Gesundheitszustand hat sich kaum verbessert. Schon nach kurzer Zeit erm&uuml;det der 43-j&auml;hrige Mann, leidet an depressiver Verstimmung und h&auml;lt den beruflichen Belastungen nicht mehr stand. Nach mehreren Gespr&auml;chen mit dem Mitarbeiter empfiehlt ihm der <a
title="Helvetia" href="http://www.helvetia.ch" target="_blank">Personalleiter</a> ein pferdegest&uuml;tztes Coaching, um diese Lebenskrise zu &uuml;berwinden.</p><blockquote><p><strong>Empowerment mit einem Tier? </strong>Ja, denn ein Pferd ist nicht nur eine kraftvolle, majest&auml;tische Erscheinung, es ist auch eine sensible Pers&ouml;nlichkeit, die Gem&uuml;tszustand und Verhaltensmuster im Menschen erkennt und darauf reagiert, ohne dabei verletzend zu wirken.</p></blockquote><p>Der Vierbeiner sp&uuml;rt instinktiv, was dem Menschen fehlt  und gibt ihm auf seine Weise R&uuml;ckmeldung: Denn Pferde messen uns nicht an dem, was wir wissen oder geleistet haben, sondern nehmen unser gegenw&auml;rtiges Verhalten wahr.</p><p><strong>Selbstverantwortung</strong></p><p>Wie der erw&auml;hnte Mitarbeiter leiden heute viele Menschen an diesen Zust&auml;nden der inneren Leere, der seelischen, k&ouml;rperlichen Verausgabung und der Hoffnungslosigkeit – dem Burnout-Syndrom. Neben Energielosigkeit, emotionaler Ersch&ouml;pfung und innerer Distanziertheit zur Arbeit machen sich auch verschiedene k&ouml;rperliche Anzeichen bemerkbar. Ein wichtiges Syndrom dieser Erkrankung ist, dass sich die Betroffenen nicht mehr selbst helfen k&ouml;nnen und externe Unterst&uuml;tzung ben&ouml;tigen.</p><blockquote><p>Beim pferdegest&uuml;tzten Coaching setzt der <a
title="Christine Odette Meier von Im Dialog weiss mehr!" href="http://www.im-dialog.ch" target="_blank">Coach das Empowerment</a> ein – <strong>einen Prozess der Selbsterm&auml;chtigung</strong>.</p></blockquote><p>Er hilft dem Cochee – Alain F.-, einen Zustand der Selbstverantwortung und Selbstbestimmung zu erreichen sowie Gestaltungsspielr&auml;ume und eigene Ressourcen wahrzunehmen und zu nutzen. Mit unterschiedlichen Methoden und Techniken begleitet der professionelle Coach den Coachee und unterst&uuml;tzt ihn dabei, seine Lebensfreude und Energie, sein Selbstwertgef&uuml;hl und seine Entscheidungs- und Arbeitsf&auml;higkeit zur&uuml;ckzugewinnen. Dabei werden die Stresssymptome, Denk- und Handlungsmuster sowie das Selbstbild des Betroffenen ganzheitlich betrachtet.</p><p>Das Pferd als eigentlicher Co-Trainer hilft, die Sinne zu wecken und internalisierte Verhaltensmuster aufzudecken. <a
href="http://www.im-dialog.ch/">Pferdegest&uuml;tztes Coaching</a> ist keine Reittherapie auf dem Pferd, sondern ein Arbeiten unter Einbezug des Pferdes. Coach, Coachee und Pferd begeben sich in die Natur, um Abstand zu gewinnen und mit bestimmten &Uuml;bungen (Halten und F&uuml;hren des Pferdes, Motivationsarbeit, Setzen von Grenzen etc.) Neues zu erproben. Dabei reagiert das Pferd instinktiv auf Verhalten und Gem&uuml;tszustand des Coachee. Der Vierbeiner sp&uuml;rt Angst und Trauer genauso wie Gelassenheit und Freude; vieles spielt sich auf der emotionalen Ebene ab, was die Aufnahme- und Lernbereitschaft des Coachee unterst&uuml;tzt.</p><p><strong>Erhalt der Arbeitsf&auml;higkeit</strong></p><p><strong></strong>Wichtig f&uuml;r den nachhaltigen Erfolg des Coachings ist die Kooperation von Personalleiter, Vorgesetztem, <a
href="http://www.im-dialog.ch/">Coach</a> und Coachee. Innerhalb dieses Verbandes werden klare Ziele formuliert, Arbeitsprozesse &uuml;berdacht und in Etappen &uuml;berpr&uuml;ft. Allenfalls werden auch weitere Spezialisten (&Auml;rzte) beigezogen. W&auml;hrend des One-on-one-Coachings hatte Alain F. diverse Schl&uuml;sselerlebnisse und bekam sein Leben wieder in den Griff. Die Arbeitsf&auml;higkeit bei Helvetia blieb w&auml;hrend des ganzen Coaching-Prozesses mit einem Teilpensum erhalten, was die vollumf&auml;ngliche Reintegration in den Arbeitsprozess f&ouml;rderte.</p><p>R&uuml;ckblickend fasst Alain F. seine Erfahrungen wie folgt  zusammen:</p><blockquote><p><em>„Weg vom Alltag, in unbeschwerter Umgebung und ohne Zeitdruck, lerne ich, die Welt durch neue Augen zu sehen, meine eigenen Kraftquellen zu reaktivieren und mich an kleinen Dich zu erfreuen. Die Stunden, die wir zu dritt im Wald verbrachten und arbeiteten, waren einmalig. Unvergesslich sind die Momente, als der Wallach mit seinem feinen Gesp&uuml;r mich aus meinen Tiefs holte, indem er mich stupste und vorw&auml;rts stiess, wenn er merkte, dass ich kein Weiterkommen sah. Momente, in denen meine Coachfrau mich „auffing“, mir den R&uuml;cken st&auml;rkte und die Suche nach neuen individuellen L&ouml;sungen weiterging.“</em></p></blockquote><p>Fragen Sie doch die Fachfrau! <a
href="http://www.im-dialog.ch/">Christine Odette Meier von IM DIALOG</a> steht Ihnen f&uuml;r weitere Ausk&uuml;nfte gerne zur Verf&uuml;gung. <strong>Empowerment mit einer Pferdest&auml;rke!</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsstress/empowerment-mit-einer-pferdestaerke-mit-pferdegestuetztem-coaching-aus-der-burnout-falle/1153/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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