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><channel><title>PersonalRadar &#187; HR Projekte</title> <atom:link href="http://www.personalradar.ch/category/hr-projekte/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.personalradar.ch</link> <description>- die andere Perspektive</description> <lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 09:35:04 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Sal&#228;rsysteme: Weg von der Best Practice, hin zum Best Fit.</title><link>http://www.personalradar.ch/gehalt/salarsysteme-weg-von-der-best-practice-hin-zum-best-fit/7583</link> <comments>http://www.personalradar.ch/gehalt/salarsysteme-weg-von-der-best-practice-hin-zum-best-fit/7583#comments</comments> <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 22:09:52 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[Balanced Scorecard]]></category> <category><![CDATA[Barbara Stoelker Reithaar Dozentin an der School of Management and Law der ZHAW]]></category> <category><![CDATA[Bereicherungen]]></category> <category><![CDATA[Bernhard Alpstäg]]></category> <category><![CDATA[Best-Fit-Ansatz]]></category> <category><![CDATA[Best-Practice-Ansatz]]></category> <category><![CDATA[Betrügereien]]></category> <category><![CDATA[Boni]]></category> <category><![CDATA[Compensation-&-Benefits]]></category> <category><![CDATA[Cornelia Schaub]]></category> <category><![CDATA[das ideale Vergütungssystem existiert nicht]]></category> <category><![CDATA[das perfekte Bonussystem]]></category> <category><![CDATA[das perfekte und gerechte Salärsystem]]></category> <category><![CDATA[die Lohnpolitik]]></category> <category><![CDATA[exorbitante Löhne]]></category> <category><![CDATA[Geldgeschenk]]></category> <category><![CDATA[Gier]]></category> <category><![CDATA[hin zum Best Fit]]></category> <category><![CDATA[hohe Chefsaläre führen nicht zwingend zu hohen Unternehmensperformances]]></category> <category><![CDATA[innerbetriebliche Lohngerechtigkeit]]></category> <category><![CDATA[keine Lohnsysteme ab der Stange]]></category> <category><![CDATA[Konkurse]]></category> <category><![CDATA[Managementmethoden]]></category> <category><![CDATA[Managergehälter]]></category> <category><![CDATA[Missgunst]]></category> <category><![CDATA[Missmanagements]]></category> <category><![CDATA[monetäres Rüebli vor die Nase hängen]]></category> <category><![CDATA[mpnetäre Anreize verteufeln]]></category> <category><![CDATA[Neid]]></category> <category><![CDATA[Pay for Performance]]></category> <category><![CDATA[Praktikabilität ist wichtiger als die theoretische Vollkommenheit]]></category> <category><![CDATA[Professor Margit Osterloh von der Universität Zürich]]></category> <category><![CDATA[Retention-Massnahmen]]></category> <category><![CDATA[Sabine Schibli Head Compensation Benefits BT-Hauptsitz in Zug]]></category> <category><![CDATA[Salärsystem]]></category> <category><![CDATA[Salärsysteme: Weg von der Best Practice]]></category> <category><![CDATA[Siemens Building Technologies]]></category> <category><![CDATA[Superboni]]></category> <category><![CDATA[Swisspor]]></category> <category><![CDATA[Transparenz und Nachvollziehbarkeit]]></category> <category><![CDATA[Unternehmensziele und -kultur massgeschneidert]]></category> <category><![CDATA[Urs Suter Senior Consultant Cepec]]></category> <category><![CDATA[variable Lohnbestandteile sollten auf diejenigen Mitarbeitenden beschränkt sein die einen entscheidenden Einfluss auf die Unternehmensperformance haben]]></category> <category><![CDATA[Vergütungssysteme]]></category> <category><![CDATA[wie weiter mit den Lohnsystemen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=7583</guid> <description><![CDATA[Transparent, nachvollziehbar und auf die Unternehmensziele und -kultur massgeschneidert – so pr&#228;sentiert sich gem&#228;ss verschiedenen Fachleuten ein m&#246;glichst ideales Sal&#228;rsystem. Ob Boni ausbezahlt werden oder nicht, spielt darin nur noch eine untergeordnete Rolle. (Ein Beitrag von: Sandra Escher Clauss, HR Today). W&#228;hrend feste Managergeh&#228;lter bis weit in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Regel [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft  wp-image-7584" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/HR-Today7.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Transparent, nachvollziehbar und auf die Unternehmensziele und -kultur massgeschneidert – so pr&auml;sentiert sich gem&auml;ss verschiedenen Fachleuten ein m&ouml;glichst ideales Sal&auml;rsystem.</strong> Ob Boni ausbezahlt werden oder nicht, spielt darin nur noch eine untergeordnete Rolle. (Ein Beitrag von: Sandra Escher Clauss, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">W&auml;hrend feste Managergeh&auml;lter bis weit in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Regel waren, hat sich <em>«Pay for Performance»</em> seit rund zehn Jahren sowohl in Grossbetrieben als auch in mittelst&auml;ndischen Unternehmen als Inbegriff fortschrittlicher Managementmethoden durchgesetzt.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Begr&uuml;ndung: Nur wenn man den Managern ein (monet&auml;res) R&uuml;ebli vor die Nase h&auml;ngt, laufen sie in die richtige Richtung.</strong></p></blockquote><p><strong>Keine Lohnsysteme ab der Stange</strong></p><p
style="text-align: justify;">Dass dies so einfach nicht ist, haben wissenschaftliche Untersuchungen zum Beispiel von Professor Margit Osterloh von der Universit&auml;t Z&uuml;rich schon vor</p><div
id="attachment_7587" class="wp-caption alignright" style="width: 279px"><a
href="http://www.personalradar.ch"><img
class="size-full wp-image-7587" title="Das perfekte Bonussystem gibt es noch nicht." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Das-perfekte-Bonussystem-gibt-es-noch-nicht..jpeg" alt="Das perfekte Bonussystem gibt es noch nicht." width="269" height="187" /></a><p
class="wp-caption-text">Das perfekte Bonussystem gibt es noch nicht.</p></div><p
style="text-align: justify;">bald zwei Jahren belegt. Und seit dem Zusammenbruch des Finanzsystems Ende des vergangenen Jahres d&auml;mmert es auch Politikern und Wirtschaftsf&uuml;hrern, dass hohe Chefsal&auml;re nicht zwingend zu hohen Unternehmens-performances f&uuml;hren. <strong>Im Gegenteil: Noch nie in der j&uuml;ngeren Wirtschaftsgeschichte hat es so viele Konkurse, Missmanagements, Betr&uuml;gereien und Bereicherungen gegeben wie in den vergangenen Jahren.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Viele HR-Verantwortliche, aber auch Gesch&auml;ftsleitungsmitglieder stellen sich 2009 die Frage: Wie weiter mit den Lohnsystemen? Fakt ist: Das ideale Verg&uuml;tungssystem existiert nicht. Urs Suter, Senior Consultant beim auf Sal&auml;rvergleiche spezialisierten Beratungsunternehmen Cepec und selber langj&auml;hriger HR-Verantwortlicher in internationalen Unternehmen, r&auml;t davon ab, das perfekte System zu suchen. <em>«Wie bei jedem System gibt es auch bei den Sal&auml;rsystemen nur Ann&auml;herungen, die h&ouml;chstens zu 90 Prozent perfekt sein k&ouml;nnen. Eine sinnvolle Praktikabilit&auml;t ist wichtiger als die theoretische Vollkommenheit.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Auch Barbara Stoelker Reithaar, Dozentin an der School of Management and Law der ZHAW, glaubt nicht an das perfekte und vor allem gerechte Sal&auml;rsystem. Sie r&auml;t den Firmen dazu, vom Best-Practice-Ansatz wegzukommen und sich dem Best-Fit-Ansatz zuzuwenden. <em><strong>«Wer ein Bonus- oder Lohnsystem ab der Stange sucht oder sich einfach einem Trend anh&auml;ngt, wird kaum Erfolg haben»</strong></em>, konstatiert sie. <em>«Den Verantwortlichen f&uuml;r Sal&auml;rsysteme ist zu empfehlen, ein Sal&auml;rsystem zu entwickeln, das die Ziele der Unternehmensstrategie umzusetzen vermag und zur Firmenkultur passt.»</em> Der eingeschlagene Weg sollte alle zwei, drei Jahre wieder &uuml;berpr&uuml;ft und wenn n&ouml;tig angepasst werden. Und ganz wichtig: <em>«Variable Lohnbestandteile sollten auf diejenigen Mitarbeitenden beschr&auml;nkt sein, die einen entscheidenden Einfluss auf die Unternehmensperformance haben, und nicht &uuml;ber alle Hierarchiestufen hinweg verteilt werden.»</em></p><p><strong>Fallbeispiel Swisspor</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.swisspor.ch"><img
class="alignleft  wp-image-7585" title="swisspor" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/swisspor.jpeg" alt="swisspor" width="184" height="51" /></a>Die Swisspor-Gruppe beherzigt diese Maxime schon seit langem. <em>«Lediglich Kader- und Aussendienstmitarbeitende erhalten neben dem Lohnfixum zus&auml;tzlich einen variablen und von der Wertsch&ouml;pfung abh&auml;ngigen Lohnbestandteil»</em>, umreisst Kommunikationsverantwortliche Cornelia Schaub die Lohnpolitik des D&auml;mmstoffherstellers. <em>«Im Verh&auml;ltnis zum Grundlohn bildet Letzterer aber nur eine kleine Komponente.»</em><strong> Ein Unikum stellen allerdings die «Superboni»</strong> dar. Geht es der Firma gut, so erhalten alle Mitarbeitenden von der Putzfrau bis hin zum CEO einen Extrabatzen – und zwar jeder und jede in derselben H&ouml;he. Festgelegt wird diese Superbonus-Summe durch Bernhard Alpst&auml;g, den Eigent&uuml;mer, CEO und Patron des Unternehmens. <em><strong>«Mit diesem Geldgeschenk m&ouml;chten wir allen Mitarbeitern danke sagen und sie am Erfolg teilhaben lassen.»</strong></em></p><p><strong>Fallbeispiel Siemens Building Technologies</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://w1.siemens.ch/web/bt_ch/de/Home/Seiten/home.aspx"><img
class="alignright  wp-image-7586" title="SIEMENS" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/SIEMENS.jpeg" alt="Siemens" width="170" height="38" /></a>Solche Ermessensboni seien f&uuml;r inhabergef&uuml;hrte Unternehmen richtig, betont Urs Suter. <em>«Denn ein Patron kennt meistens alles seine Mitarbeitenden.»</em> In managergef&uuml;hrten Unternehmen seien sie aber unbrauchbar. <em>«Denn hier kennen die Chefs im besten Fall gerade mal die zwei obersten F&uuml;hrungsstufen.»</em> Wenn hier Boni eingesetzt werden, so Suter, dann nur in messbarer Form. <em>«Diese und das Sal&auml;rsystem allgemein sollten eng an ein messbares System wie zum Beispiel die Balanced Scorecard gekoppelt sein.»</em> Zudem sollten die Verg&uuml;tungssysteme so gestaltet sein, dass eine innerbetriebliche Lohngerechtigkeit herrscht. <em>«Wenn ich n&auml;mlich nicht verstehen kann, warum mein B&uuml;ronachbar 50000 Franken mehr verdient als ich, dann bin ich auch mit allem Geld der Welt und anderen Retention-Massnahmen nicht mehr motivierbar».</em></p><p
style="text-align: justify;">Transparenz und Nachvollziehbarkeit stehen im Zusammenhang mit den L&ouml;hnen seit bald zehn Jahren auch im internationalen Headquarter der Division Building Technologies (BT) des Siemens-Konzerns an oberster Stelle. <em>«Wir sind eine Ingenieur-Firma, das spiegelt sich auch in unserem Verg&uuml;tungssystem. Das Bonussystem ist komplex, aber nachvollziehbar und direkt mit dem Unternehmenserfolg verkn&uuml;pft»</em>, erkl&auml;rt Sabine Schibli, Head Compensation Benefits BT-Hauptsitz in Zug. In diesem System seien zwar von der Produktion bis zum Management alle Mitarbeitenden mit einem Zielwert am Unternehmenserfolg beteiligt. <em>«Doch w&auml;hrend diese Zielwerte bei Mitarbeitenden in der Produktion lediglich bei 2 bis 5 Prozent des Fixgehalts liegen, kann der variable Lohnbestandteil bei Kaderleuten nochmals bis zur H&auml;lfte des Fixlohnes ausmachen»</em>. Letztere haben denn auch keine Garantie f&uuml;r einen Bonus. <em>«Die H&ouml;he des Betrages h&auml;ngt aber vom Erf&uuml;llungsgrad der zu Beginn des Jahres definierten Ziele ab»</em>, so Schibli.</p><p><strong>Finanzielle Anreize und Firmenkultur: Beides ist wichtig</strong></p><p
style="text-align: justify;">Und diese Ziele sind stark diversifiziert. Sie h&auml;ngen einerseits an den globalen BT-Finanzzielen sowie an verschiedenen anderen Unternehmenszielen. Daneben erh&auml;lt jeder Mitarbeitende auch individuelle Ziele.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«Eine solche Diversifikation ist n&ouml;tig, damit niemand einfach nur seine pers&ouml;nlichen Ziele und damit seinen pers&ouml;nlichen Bonus maximieren kann, sondern alle am selben Strick ziehen m&uuml;ssen»</strong></em>,</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">erkl&auml;rt die Compensation-&amp;-Benefits-Verantwortliche. Zudem legt sie Wert darauf, zu betonen, dass BT die Wertsch&auml;tzung gegen&uuml;ber ihren Angestellten nicht allein durch die H&ouml;he der Verg&uuml;tung ausdr&uuml;cke. <em>«Innerhalb unserer Industrie haben wir sehr gute Anstellungsbedingungen, die f&uuml;r die Mitarbeitenden mehr z&auml;hlen als ein hoher Bonus.»  </em>Dass exorbitante L&ouml;hne nichts bringen ausser Neid, Missgunst und Gier, da sind sich alle Fachleute einig. <em><strong>«Monet&auml;re Anreize v&ouml;llig zu verteufeln, ist aber auch falsch»</strong></em>, sagt Cepec-Berater Urs Suter. <em>«Wir alle sprechen auf Geld an. Aber erst wenn daneben auch noch die Firmenkultur und die pers&ouml;nliche Balance stimmen und die &Uuml;bereinstimmung der Bonusziele mit den langfristigen Unternehmenszielen gegeben ist, schaut sowohl f&uuml;r das Unternehmen als auch f&uuml;r den Mitarbeitenden das Optimum dabei heraus.»</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/gehalt/salarsysteme-weg-von-der-best-practice-hin-zum-best-fit/7583/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Der Roboter macht Triage. Nicht jede Bewerbung landet in der Personalabteilung.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/der-roboter-macht-triage-nicht-jede-bewerbung-landet-in-der-personalabteilung/7168</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/der-roboter-macht-triage-nicht-jede-bewerbung-landet-in-der-personalabteilung/7168#comments</comments> <pubDate>Mon, 12 Dec 2011 16:42:40 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Personalsuche]]></category> <category><![CDATA[arrogant]]></category> <category><![CDATA[automatisierte Selektion von Bewerbungen mittels Software gehört bald zum normalen Alltag einer Personalabteilung werden]]></category> <category><![CDATA[das Bewerbungsmanagement bei Grosskonzernen ist anspruchsvoll]]></category> <category><![CDATA[der für viel Geld polierte Ruf wird Schritt für Schritt ramponiert]]></category> <category><![CDATA[Der Roboter macht Triage nicht jede Bewerbung landet in der Personalabteilung]]></category> <category><![CDATA[die automatische Aussortierung von nicht passenden Bewerbungen wird Realität]]></category> <category><![CDATA[Die Bewerbungsflut bindet viel Arbeitskraft in einer Personalabteilung]]></category> <category><![CDATA[die nötige Aufmerksamkeit steht nicht zur Verfügung]]></category> <category><![CDATA[die Perlen vom Rest aussortieren]]></category> <category><![CDATA[ein kluges ‚Employer Branding’ braucht ein ebenbürtiges Triagesystem für spontane Bewerbungen]]></category> <category><![CDATA[entwürdigend]]></category> <category><![CDATA[George Orwell Autor von 1984]]></category> <category><![CDATA[grosse Bewerbungsflut klüger managen]]></category> <category><![CDATA[How Can I Make Sure My Resume Gets Past Resume Robots and into a Human’s Hand?]]></category> <category><![CDATA[jeden Tag treffen spontane Bewerbungen per Post oder auf dem elektronischen Weg ein]]></category> <category><![CDATA[Personalabteilungen]]></category> <category><![CDATA[Selektionsroboter]]></category> <category><![CDATA[Spontanbewerbungen]]></category> <category><![CDATA[Vakanzen]]></category> <category><![CDATA[viele Bewerbungen passen auf kein Profil]]></category> <category><![CDATA[Vorstellungstermin]]></category> <category><![CDATA[www.lifehacker.com]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=7168</guid> <description><![CDATA[Die automatische Aussortierung von nicht passenden Bewerbungen wird Realit&#228;t. Sie macht es m&#246;glich die grosse Bewerbungsflut kl&#252;ger managen zu k&#246;nnen. Die Personalabteilungen der Grosskonzerne k&#246;nnen ein Liedchen davon singen. Jeden Tag treffen spontane Bewerbungen per Post oder auf dem elektronischen Weg ein. Viele passen auf kein Profil und sind auch f&#252;r kommende Vakanzen kaum von [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die automatische Aussortierung von nicht passenden Bewerbungen wird Realit&auml;t.</strong> Sie macht es m&ouml;glich die grosse Bewerbungsflut kl&uuml;ger managen zu k&ouml;nnen.</p></blockquote><div
id="attachment_7169" class="wp-caption alignleft" style="width: 191px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/Der-Roboter-macht-Triage.-Nicht-jede-Bewerbung-landet-in-der-Personalabteilung..jpeg"><img
class="size-full wp-image-7169" title="Der Roboter macht Triage. Nicht jede Bewerbung landet in der Personalabteilung." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/Der-Roboter-macht-Triage.-Nicht-jede-Bewerbung-landet-in-der-Personalabteilung..jpeg" alt="Der Roboter macht Triage. Nicht jede Bewerbung landet in der Personalabteilung." width="181" height="279" /></a><p
class="wp-caption-text">Der Roboter macht Triage. Nicht jede Bewerbung landet in der Personalabteilung.</p></div><p
style="text-align: justify;">Die Personalabteilungen der Grosskonzerne k&ouml;nnen ein Liedchen davon singen. Jeden Tag treffen <a
title="Ihre Bewerbung wird hier noch von Menschen aus Fleisch und Blut gelesen und selektiiert." href="http://www.pks-bewerbung.ch" target="_blank">spontane Bewerbungen</a> per Post oder auf dem elektronischen Weg ein. Viele passen auf kein Profil und sind auch f&uuml;r kommende <a
title="Interessante Vakanzen" href="http://www.pks-personal.ch" target="_blank">Vakanzen</a> kaum von Interesse. Diese Bewerbungsflut muss gesichtet, bewertet und verarbeitet werden. Das bindet viel Arbeitskraft in einer Personalabteilung, die unter Umst&auml;nden eh schon am Anschlag ist und somit die n&ouml;tige Aufmerksamkeit nicht zur Verf&uuml;gung steht, die Perlen vom Rest aussortieren zu k&ouml;nnen.  Dar&uuml;berhinaus kostet das viel Geld.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Das Bewerbungsmanagement bei Grosskonzernen ist anspruchsvoll.</strong> Spontanbewerbungen k&ouml;nnen nicht einfach gel&ouml;scht oder vergessen werden. Die Sendenden erwarten eine Best&auml;tigung des Eingangs und eine Antwort, die ihnen mitteilen, dass sie zu einem Vorstellungstermin eingeladen werden oder warum sie als zuk&uuml;nftige Mitarbeitende nicht in Frage kommen. Wird nichts gemacht, dann empfinden das viele als arrogant und entw&uuml;rdigend. Der f&uuml;r viel Geld polierte Ruf wird Schritt f&uuml;r Schritt ramponiert. Ein kluges ‚Employer Branding’ braucht ein ebenb&uuml;rtiges Triagesystem f&uuml;r spontane Bewerbungen damit es dann nicht pl&ouml;tzlich an allen Ecken und Enden brennt, nur weil die definierten Arbeitsprozesse eine solche Dienstleistung nicht zulassen.</p><p
style="text-align: justify;">Unter <a
title="lifehacker" href="http://www.lifehacker.com" target="_blank">lifehacker.com</a> hat PersonalRadar eine Artikel mit der Headline <em><strong>‚How Can I Make Sure My Resume Gets Past Resume Robots and into a Human’s Hand?’</strong></em> gefunden, der darauf hinweist, dass Personalabteilungen in Zukunft vermehrt Unterst&uuml;tzung vom Selektionsroboter erhalten. <strong>Der Artikel ist auf Englisch</strong>. Mit diesem <a
title="How can I make sure my resume gets past resume robots and into a human's hand" href="http://lifehacker.com/5866630/how-can-i-make-sure-my-resume-gets-past-resume-robots-and-into-a-humans-hand" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline; color: #800000;"><strong>LINK</strong></span></a> geht es gleich zum Text. Er gibt Tipps wie man solche Lebensl&auml;ufe lesende Roboter austrickst und doch noch bei den <a
title="HRM Jobs" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Mitarbeitenden</a> aus Fleisch und Blut landet.</p><div
id="attachment_7173" class="wp-caption alignright" style="width: 189px"><a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell"><img
class="size-full wp-image-7173 " title="George Orwell, Autor von '1984'" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/George-Orwell-Autor-von-19841.jpeg" alt="George Orwell, Autor von '1984'" width="179" height="101" /></a><p
class="wp-caption-text">George Orwell, Autor von &#39;1984&#39;</p></div><p
style="text-align: justify;">Auch wenn vieles an <a
title="George Orwell 1984" href="http://de.wikipedia.org/wiki/1984_%28Roman%29" target="_blank">George Orwell erinnert, der mit seinem futuristischen Roman ‚1984’</a>, gewisse Entwicklungen vorwegnahm, wird die automatisierte Selektion von Bewerbungen mittels Software bald zum normalen Alltag einer Personalabteilung werden. Es ist nur eine Frage der Zeit.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/der-roboter-macht-triage-nicht-jede-bewerbung-landet-in-der-personalabteilung/7168/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Mit verbundenen Augen die Zukunft sichern?</title><link>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/mit-verbundenen-augen-die-zukunft-sichern/6941</link> <comments>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/mit-verbundenen-augen-die-zukunft-sichern/6941#comments</comments> <pubDate>Tue, 22 Nov 2011 20:24:36 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6941</guid> <description><![CDATA[Wer nur den heute gegebenen Personalpool im Unternehmen im Blick hat, ohne eine Strategie f&#252;r die kommenden Jahre, der kann nicht erwarten, dass sich aus diesem Pool heraus automatisch die Talente von morgen entwickeln (ein Beitrag von: Gerhard Graf und Stephan Laske, HR Today). Im Matth&#228;us-Evangelium steht das Gleichnis von den Talenten. Dabei &#252;berantwortet ein [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6942" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/HR-Today.gif" alt="HR Today" width="166" height="29" /></a>Wer nur den heute gegebenen Personalpool im Unternehmen im Blick hat, ohne eine Strategie f&uuml;r die kommenden Jahre, der kann nicht erwarten, dass sich aus diesem Pool heraus automatisch die Talente von morgen entwickeln (ein Beitrag von: Gerhard Graf und Stephan Laske, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Im Matth&auml;us-Evangelium steht das Gleichnis von den Talenten. Dabei &uuml;berantwortet ein Herr seinen drei Dienern ein Verm&ouml;gen – jedem nach seinen F&auml;higkeiten. W&auml;hrend zwei diese Ressourcen nutzten und das ihnen &uuml;berlassene Verm&ouml;gen verdoppelten, sprach der Dritte: <em>«Weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder.»</em> Die beschriebene Situation erinnert an verbreitete Praktiken in Unternehmen. Versteht man den Ausdruck «Talente» n&auml;mlich als Charakterisierung von F&auml;higkeiten, Fertigkeiten und pers&ouml;nlichen Haltungen (und nicht wie bei Matth&auml;us als Masseinheit f&uuml;r Geld), so vermittelte die Personalpolitik mancher Unternehmen bisher den Eindruck, als stecke man die Talente der Mitarbeiter in den Sparstrumpf und sehe zu, dass sie nicht zur Entfaltung kommen. Heute scheint das nicht anders:<em> «Talent – das ist das Prinzip Hoffnung im Personalwesen»</em> (Erpenbeck/v. Rosenstiel).</p><p><strong>Wachstumsbremse Personalmangel</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Mit-verbundenen-Augen-die-Zukunft-sichern.jpg"><img
class="alignright size-full wp-image-6943" title="Mit verbundenen Augen die Zukunft sichern?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Mit-verbundenen-Augen-die-Zukunft-sichern.jpg" alt="Mit verbundenen Augen die Zukunft sichern?" width="256" height="192" /></a>Seit mehr als einer Dekade ist das Thema allgegenw&auml;rtig. Fachmagazine, Kongresse, selbst die Wissenschaft ignorieren nicht mehr, dass die demographische Entwicklung in Industrienationen zu Knappheitssituationen beim qualifizierten <a
title="PKS Personal- &amp; Kaderselektion AG - Wir finden f&uuml;r Sie die Nachwuchskr&auml;fte!" href="http://www.pks-personal.com" target="_blank">Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;ftenachwuchs</a> f&uuml;hrt. Inzwischen berichten viele Unternehmen, dass Personalmangel zur Wachstumsbremse geworden ist. Schnelle L&ouml;sungen sind allerdings nicht in Sicht: Selbst wenn sich das «Reproduktionsverhalten» der Bev&ouml;lkerung rasch &auml;ndern w&uuml;rde (wof&uuml;r derzeit wenig spricht), br&auml;uchte es 25 bis 30 Jahre, bis die gezeugten «Talente» auf den Arbeitsmarkt kommen. Der Zuzug aus dem Ausland d&uuml;rfte angesichts einer restriktiven Zuwanderungspolitik kaum Entspannung bringen.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Und ob Entscheidungstr&auml;ger bereit sind, &uuml;ber ihren meist m&auml;nnlichen Schatten zu springen, wenn es um die Besetzung von F&uuml;hrungspositionen mit Frauen geht, erscheint angesichts der Debatte um die Einf&uuml;hrung von Frauenquoten und der geringen Repr&auml;sentanz von Frauen in den Leitungsgremien der Unternehmen ebenfalls fraglich .<strong> In der Folge ist ein sich intensivierender Wettbewerb um Spitzenkr&auml;fte zu erwarten.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Also machen sich <a
title="Interessante Stellenangebote f&uuml;r HR-Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">Personalverantwortliche</a> auf die Suche nach Talenten. Sie bem&uuml;hen sich, auf Arbeitsm&auml;rkten verborgene Sch&auml;tze zu heben, mit verschiedenen Tools Leistungsverhalten und Potenziale einzusch&auml;tzen, sie weiterzuentwickeln, ihnen Aufstiegsperspektiven zu erschliessen und sie an das Unternehmen zu binden. Seit gut einem Jahr f&uuml;hren wir eine Studie durch, in der wir die Praxis der Talentpolitik systematisch erfassen und u.a. mit Hilfe eines Talentmanagement-Index deren Reifegrad einsch&auml;tzen. Unter den bisher erfassten 100 Unternehmen befinden sich 70 Prozent der im Dax 30, 80 Prozent der im ATX sowie 55 Prozent der im SMI vertretenen Gesellschaften. Die &uuml;brigen sind meist gr&ouml;ssere mittelst&auml;ndische Betriebe.</p><p><strong>Wo bleibt die Strategie?</strong></p><p
style="text-align: justify;">F&uuml;r Schweizer Unternehmen liefert die Studie folgende Kernergebnisse: <strong>Auf den ersten Blick schneidet die Schweiz recht gut ab.</strong> Mit einem durchschnittlichen Reifegrad von 4,6 (Talentmanagement ist ein durchwegs rational gestalteter HR-Prozess) und im Vergleich zu Deutschland und &Ouml;sterreich mit Werten von 4,5 bzw. 2,8 wird ein mittlerer Level auf der 8-stufigen Skala erreicht. Der durchaus akzeptable Wert relativiert sich allerdings, wenn wir zwischen b&ouml;rsennotierten Unternehmen und dem Schweizer Mittelstand unterscheiden: W&auml;hrend SMI-kotierte Organisationen einen Mittelwert von 5,5 ausweisen, fallen die nicht b&ouml;rsennotierten Betriebe auf einen Wert unter 4,0 zur&uuml;ck. Wie erkl&auml;rt sich das?<strong> Wir k&ouml;nnen feststellen, dass die mittelst&auml;ndische Schweizer HR-Landschaft tendenziell gepr&auml;gt ist von Personalarbeit:</strong></p><ul><li
style="text-align: justify;">mit geringem strategischem Fokus.</li><li
style="text-align: justify;">mit einer ausgefeilten bestandsorientierten Systematik der Talentauswahl zur Entwicklung der heute geforderten Kompetenzen, aber einer schwachen zukunftsorientierten Ausrichtung.</li><li
style="text-align: justify;">mit einem durchwegs traditionellen Verst&auml;ndnis der Weiterbildungsmassnahmen von Talenten (Schwerpunkt auf Vorratslernen im Seminarraum statt auf Erfahrungslernen im Arbeitsalltag).</li><li
style="text-align: justify;">mit ausgepr&auml;gten Schw&auml;chen in der F&uuml;hrung von Talenten sowie einer fehlenden Erfolgsmessung.</li><li
style="text-align: justify;">die vornehmlich darauf ausgelegt ist, klassische Karrieremuster fortzuschreiben, sich aber nicht ernsthaft den Erwartungen der «Generation Y» stellt.</li><li
style="text-align: justify;">welche die Thematik «Karriereentwicklung von Frauen» ausblendet.</li></ul><p><strong>Wir k&ouml;nnen feststellen, dass die mangelnde strategische Ausrichtung als zentrales Defizit heraussticht.</strong></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><span
style="color: #800000;"><strong>Wenn Personalverantwortliche keine klare Antwort auf die Frage geben k&ouml;nnen, welche Schl&uuml;sselkompetenzen f&uuml;r eine erfolgreiche Gesch&auml;ftsgestaltung in den kommenden f&uuml;nf bis sieben Jahren gefordert sind, k&ouml;nnen sie auch nicht sagen, ob die heutigen Talente das leisten werden, was auf den «strategic key positions» gefordert sein wird.</strong></span></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.pks-personal.com"><img
class="alignleft size-full wp-image-6944" title="Wo bleibt die Strategie?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Wo-bleibt-die-Strategie.jpg" alt="Wo bleibt die Strategie?" width="192" height="144" /></a>Von einem heute gegebenen Personalpool auszugehen und zu erwarten, dass sich aus diesem die Erfolgsgaranten von morgen ergeben, entspricht dem obigen Zitat: Man setzt auf das «Prinzip Hoffnung». In einer Diskussion mit dem Personalverantwortlichen eines internationalen Konzerns zu diesem Thema meinte dieser:<em> «Sie haben v&ouml;llig Recht, aber die Einf&uuml;hrung eines strategischen Talentmanagements setzt voraus, dass man &uuml;berhaupt eine Strategie hat und HR in den Entwicklungsprozess eingebunden ist.»</em> Nun fragt es sich: W&auml;re es im Interesse der Zukunftsf&auml;higkeit von Unternehmen nicht angemessen, dieses Mass an Professionalit&auml;t tats&auml;chlich zu praktizieren? <strong>Management ist schliesslich kein «Blinde-Kuh-Spiel».</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/mit-verbundenen-augen-die-zukunft-sichern/6941/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Der Weg nach Heureka.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/der-weg-nach-heureka/6874</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/der-weg-nach-heureka/6874#comments</comments> <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 10:37:30 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Amazon]]></category> <category><![CDATA[Apple]]></category> <category><![CDATA[Ausschau nach Start-up-Unternehmern halten]]></category> <category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category> <category><![CDATA[Beziehungspromotor]]></category> <category><![CDATA[den Vorteil des frischen Blicks von aussen]]></category> <category><![CDATA[Denkmotor]]></category> <category><![CDATA[der Austausch über Abteilungsgrenzen hinweg ist innovationsfördernd]]></category> <category><![CDATA[Der Weg nach Heureka]]></category> <category><![CDATA[ein intensiver Austausch]]></category> <category><![CDATA[Fachpromotor]]></category> <category><![CDATA[Freiräume in denen die Leidenschaft aufflammt]]></category> <category><![CDATA[Führungspersonen]]></category> <category><![CDATA[für Rekrutierung andere Leute an den Tisch holen und schräge Fragen stellen]]></category> <category><![CDATA[Förderung einer nachhaltigen Innovationskultur]]></category> <category><![CDATA[GKD Gebr. Kufferath AG]]></category> <category><![CDATA[google]]></category> <category><![CDATA[hinterfrage Autorität]]></category> <category><![CDATA[Idea Champions]]></category> <category><![CDATA[Idea Representatives]]></category> <category><![CDATA[in die Firmenkultur passen]]></category> <category><![CDATA[Innovation Weeks]]></category> <category><![CDATA[Innovationsexperte Chris Brügger]]></category> <category><![CDATA[Innovationskultur]]></category> <category><![CDATA[innovative Atmosphäre]]></category> <category><![CDATA[Institutionalisierter aber doch flexibler Austausch]]></category> <category><![CDATA[Intel]]></category> <category><![CDATA[Interviewsituation]]></category> <category><![CDATA[ISAA-Methode]]></category> <category><![CDATA[Jens-Uwe Meyer Autor der Studie «Corporate Creativity]]></category> <category><![CDATA[Jiri Scherer]]></category> <category><![CDATA[Job description]]></category> <category><![CDATA[Kandidatin]]></category> <category><![CDATA[kleine wendige Teams oder Die Zwei-Pizza-Regel]]></category> <category><![CDATA[Know-how]]></category> <category><![CDATA[Kreativitätstechniken alles wird auf den Kopf gestellt]]></category> <category><![CDATA[Kreativitätsworkshops auch für die Chefin]]></category> <category><![CDATA[Machtpromotor]]></category> <category><![CDATA[Management]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeitende brauchen die Gewissheit dass Misserfolge nicht zu negativen Konsequenzen führen]]></category> <category><![CDATA[Negativperspektive]]></category> <category><![CDATA[Netzwerk]]></category> <category><![CDATA[Nokia]]></category> <category><![CDATA[Outsider Advantage]]></category> <category><![CDATA[Pizzamahlzeit]]></category> <category><![CDATA[Professor Reinhard Prügl Inhaber des Lehrstuhls für Innovation]]></category> <category><![CDATA[Richard Branson]]></category> <category><![CDATA[Risiken eingehen]]></category> <category><![CDATA[Roundtable-Meetings]]></category> <category><![CDATA[Schwarzmalereiaspekte]]></category> <category><![CDATA[statt der alten Hasen werden die Küken ans Projekt gelassen]]></category> <category><![CDATA[Steve Jobs]]></category> <category><![CDATA[Tata Group]]></category> <category><![CDATA[Technological Competence Leveraging]]></category> <category><![CDATA[Technologie & Entrepreneurship der Zeppelin Universität in Friedrichshafen]]></category> <category><![CDATA[Two Pizza Rule]]></category> <category><![CDATA[Umkehrtechnik]]></category> <category><![CDATA[Virgin]]></category> <category><![CDATA[visionäre Menschen]]></category> <category><![CDATA[Vorbilder jeden Alters]]></category> <category><![CDATA[wer gibt Feedback]]></category> <category><![CDATA[wer ist zuständig?]]></category> <category><![CDATA[Wille zur Innovation auf allen Ebenen]]></category> <category><![CDATA[Wissen die Mitarbeitenden an wen sie sich mit einer innovativen Idee wenden können?]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6874</guid> <description><![CDATA[Die Teamgr&#246;sse an einer Pizzamahlzeit messen, beim Vorstellungsgespr&#228;ch seltsame Fragen stellen, f&#252;r ein Problem die komplette Antil&#246;sung suchen, gescheiterte Ideen auszeichnen: Was Firmen sich alles einfallen lassen, um der Kreativit&#228;t zu grossen Spr&#252;ngen zu verhelfen (ein Beitrag von: Franzsika Meier, HR Today). «Hinterfrage Autorit&#228;t – besonders die Autorit&#228;t deiner eigenen langj&#228;hrigen &#220;berzeugungen.» Das ist einer [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6878" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/HR-Today4.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Die Teamgr&ouml;sse an einer Pizzamahlzeit messen, beim Vorstellungsgespr&auml;ch seltsame Fragen stellen, f&uuml;r ein Problem die komplette Antil&ouml;sung suchen, gescheiterte Ideen auszeichnen: <strong>Was Firmen sich alles einfallen lassen, um der Kreativit&auml;t zu grossen Spr&uuml;ngen zu verhelfen</strong> (ein Beitrag von: Franzsika Meier, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">«Hinterfrage Autorit&auml;t – besonders die Autorit&auml;t deiner eigenen langj&auml;hrigen &Uuml;berzeugungen.» Das ist einer von 50 Tipps, welche die amerikanische Beratungsfirma <span
style="text-decoration: underline;"><strong><a
title="Idea Champions" href="http://www.ideachampions.com" target="_blank">Idea Champions</a></strong></span> auf ihrer Homepage auflistet, zwecks F&ouml;rderung einer nachhaltigen Innovationskultur. Was zu einer solchen Innovationskultur alles geh&ouml;rt, dar&uuml;ber wird viel geschrieben. Doch was wird in der Realit&auml;t effektiv getan? 13 Massnahmen, Tipps und Beispiele aus der Praxis:</p><p><strong>1. Kleine, wendige Teams oder Die Zwei-Pizza-Regel</strong></p><p
style="text-align: justify;">Bei Amazon ist man der Meinung, dass grosse Teams zu viel Zeit mit Koordination verbringen. Damit Teams wendig bleiben und Zeit f&uuml;r kreatives Schaffen haben, gilt die «Two Pizza Rule», wie <a
title="Klicken Sie auf den Link. Sie kommen damit gleich zur Studie." href="http://www.ideeologen.de/fileadmin/ideeologen/Medienordner/Downloads/Corporate%20Creativity%20Studie.pdf" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong>Jens-Uwe Meyer, Autor der Studie «Corporate Creativity»</strong></span></a>, ausf&uuml;hrt: Ein Team ist dann zu gross, wenn es mit zwei Pizzas nicht satt wird – Maximalteamgr&ouml;sse seien daher sieben Personen.</p><p><strong>2. Statt der alten Hasen werden die K&uuml;ken ans Projekt gelassen</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.ideachampions.com"><img
class="alignright size-full wp-image-6879" title="Idea Champions" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Idea-Champions.jpg" alt="Idea Champions" width="259" height="299" /></a>Intel bricht manchmal bewusst die Regel, dass die erfahrensten Personen die wichtigsten Projekte betreuen; es werden auch einmal die neuesten Mitarbeiter rangelassen. Der Grund: «Das Management will den ‹Outsider Advantage›, den Vorteil, den der frische Blick von aussen gibt, bewusst nutzen», so die Studie «Corporate Creativity». Denn die «Neuen» probieren Dinge, welche die «Alten» als unm&ouml;glich einstufen.</p><p><strong>3. Vorbilder jeden Alters</strong></p><p
style="text-align: justify;">Innovationskultur darf nicht an einzelnen Personen in der Firma h&auml;ngen, kann aber von F&uuml;hrungspersonen stark beeinflusst werden. Richard Branson (Virgin) oder Steve Jobs (Apple) sind solche – ber&uuml;hmte – Pers&ouml;nlichkeiten. «Das sind nicht mehr 30-J&auml;hrige, sondern 50-, 60-J&auml;hrige», sagt Innovationsexperte Chris Br&uuml;gger, «solche Menschen zeigen den J&uuml;ngeren, dass in einer Innovationskultur das Alter keine Rolle spielt.»</p><p><strong>4. Freir&auml;ume, in denen die Leidenschaft aufflammt</strong></p><p
style="text-align: justify;">Am innovativsten sind die Menschen, wenn sie an Dingen arbeiten k&ouml;nnen, die sie pers&ouml;nlich interessieren, f&uuml;r die sie Leidenschaft empfinden. Nicht nur Google macht sich dies zunutze und l&auml;sst die Angestellten 20 Prozent ihrer Arbeitszeit f&uuml;r eigene Projekte verwenden. Auch Nokia veranstaltet eine Innovation Week, in der kleine Gruppen von Forschern Ideen und Konzepte zu einem selbstgew&auml;hlten Thema entwickeln. Solche Freir&auml;ume sind wichtig: «Wenn Unternehmen Innovation verlangen und dies einfach aufs Tagesgesch&auml;ft draufpacken, sollten sie nicht allzu viel erwarten», so Chris Br&uuml;gger. «Eine M&ouml;glichkeit ist zum Beispiel, jeden zweiten Freitagnachmittag zum kreativen Freiraum zu erkl&auml;ren.»</p><p><strong>5. Institutionalisierter, aber doch flexibler Austausch</strong></p><p
style="text-align: justify;">Der Austausch &uuml;ber Abteilungsgrenzen hinweg ist innovationsf&ouml;rdernd. Ein intensiver Austausch findet beim deutschen Unternehmen GKD – Gebr. Kufferath AG statt: «Die innovative, massiv wachsende Firma, die in den Bereichen technische Gewebe und Filter t&auml;tig ist, hat jeden Tag halbst&uuml;ndige bis st&uuml;ndige Roundtable-Meetings», sagt Professor Reinhard Pr&uuml;gl, Inhaber des Lehrstuhls f&uuml;r Innovation, Technologie &amp; Entrepreneurship der Zeppelin Universit&auml;t in Friedrichshafen. «Mitarbeiter aus allen Bereichen diskutieren, bringen neue Ideen ein, sowohl strategisch als auch operativ.» Das Ganze ist freiwillig – und vor allem auch sehr flexibel: Manche kommen in ein Projektteam rein, um kurz eine einzelne Frage zu diskutieren, und gehen zehn Minuten sp&auml;ter wieder, nachdem sie ihren Input eingebracht haben.</p><p><strong>6. Ausschau nach Start-up-Unternehmern halten</strong></p><p
style="text-align: justify;">Sollen nur vision&auml;re Menschen eingestellt werden? Nein, auch jene sind gefragt, die neue Ideen scharf analysieren und daraus strukturiert Projekte aufbauen. «Geht es darum, etwas Neues zu entwickeln, so sind oft jene im Team sehr wichtig, die krasse Widerst&auml;nde aufbauen, die – nicht gleich am Anfang, aber an der richtigen Stelle – nach dem Sinn von entwickelten Ideen fragen», so Reinhard Pr&uuml;gl. Sein Tipp: gescheiterte Start-up-Gr&uuml;nder ins Unternehmen holen. «Sie bringen ein Netzwerk und Know-how mit, sind mutig und ehrgeizig. – Nat&uuml;rlich sollte vor der Einstellung gepr&uuml;ft werden, warum sie mit ihrem Start-up gescheitert sind.»</p><p><strong>7. F&uuml;r <a
title="Rekrutierung - auch das ist ein sehr kreativer Prozess. Wir wissen Bescheid. " href="http://www.pks-peersonal.com" target="_blank">Rekrutierung</a> andere Leute an den Tisch holen und schr&auml;ge Fragen stellen</strong></p><p
style="text-align: justify;">Dass die Kandidatin beim <a
title="Tipps zur Bewerbung" href="http://www.pks-bewerbung.ch" target="_blank">Bewerbungsgespr&auml;ch</a> auf ihre Innovationsfreude hin ausgehorcht wird, ist klar. Sinnvoll kann zudem eine Erweiterung der &uuml;blichen Interviewsituation sein: «Lassen Sie doch einmal jemanden aus der <a
title="Logistik Jobs? Wir sind die Experten." href="http://www-logistik-jobs.ch" target="_blank">Spedition</a> mit der Person reden, holen Sie verschiedene Abteilungen an den Tisch», sagt Chris Br&uuml;gger. Dadurch lasse sich eher absch&auml;tzen, ob die Person in die innovative Firmenkultur hineinpasst. «Um herauszufinden, wie eine Person funktioniert, kann man ungew&ouml;hnliche Fragen stellen, etwa <em>‹Was w&uuml;rden Sie ver&auml;ndern, wenn Sie morgen hier Chefin w&auml;ren?›.»</em> &Uuml;brigens: Neue Mitarbeitende sind eine zentrale Quelle f&uuml;r Innovationen.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Reinhard Pr&uuml;gl: «US-Studien belegen, dass bei 72 Prozent der 500 am schnellsten wachsenden amerikanischen Firmen die zentrale Gesch&auml;ftsidee von einem neuen Mitarbeiter stammt.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die neue Person hatte ihre Idee bereits beim vorherigen Arbeitgeber, konnte sie aber bei diesem nicht umsetzen &#8230;»</p><p><strong><a
href="http://www.ideachampions.com/culture_of_innovation.shtml"><img
class="alignleft size-full wp-image-6882" title="Innovationskultur" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Innovationskultur.jpg" alt="Innovationskultur" width="259" height="299" /></a>8. Scheitern ist nicht nur erlaubt, sondern wird sogar honoriert</strong></p><p
style="text-align: justify;">Zur Innovationskultur geh&ouml;rt es, Risiken einzugehen. Dies zieht automatisch Fehler nach sich, und Projekte k&ouml;nnen scheitern. Mitarbeitende brauchen die Gewissheit, dass solche Misserfolge nicht zu negativen Konsequenzen f&uuml;hren. Eine besondere Art, diesbez&uuml;glich Vertrauen zu f&ouml;rdern, hat die Tata Group entwickelt: Neben den erfolgreichsten Innovationen pr&auml;miert sie auch das wagemutigste Team, «das einen ernsthaften Versuch gestartet hat, eine grosse Innovation voranzubringen, aber dabei nicht erfolgreich war», so die «Corporate Creativity»-Studie.</p><p><strong>9. Kreativit&auml;tstechniken – alles wird auf den Kopf gestellt</strong></p><p
style="text-align: justify;">Der Techniken zur F&ouml;rderung der Kreativit&auml;t sind viele. Zum Beispiel die Umkehrtechnik: Diskutieren Sie im Team, wie das neue Projekt m&ouml;glichst schlecht herauskommen k&ouml;nnte. Suchen Sie alles, was man dabei falsch machen k&ouml;nnte. Sie werden staunen, wie viel zusammenkommt. Anschliessend drehen Sie die Negativperspektive um und fragen nach L&ouml;sungen dieser «Schwarzmalereiaspekte.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>10. Wille zur Innovation auf allen Ebenen – Kreativit&auml;tsworkshops auch f&uuml;r die Chefin</strong></p><p
style="text-align: justify;">Eine innovative Atmosph&auml;re kann dann aufgebaut werden, wenn nicht nur bei einzelnen Personen ein kreativer Geist herrscht, sondern dieser in der Unternehmenskultur verwurzelt ist. Der Innovationsberater Chris Br&uuml;gger erlebt bei Workshops, die er und Jiri Scherer mit ihrer Firma Denkmotor anbieten, jedoch nicht selten, dass Vorgesetzte nur ihre Mitarbeitenden schicken, selbst aber nicht teilnehmen. «Zumindest eine Begr&uuml;ssung und Einf&uuml;hrung durch die F&uuml;hrungskr&auml;fte w&auml;re w&uuml;nschenswert», so Br&uuml;gger. Nur so erhalten die Mitarbeitenden das Signal, dass der Wille zur Innovation da ist. Alles andere f&uuml;hrt zum Eindruck, dass Kreativit&auml;t von oben nach unten delegiert wird – also nicht wichtig ist.</p><p><strong>11. Wer ist zust&auml;ndig? Wer gibt Feedback?</strong></p><p
style="text-align: justify;">Wissen die Mitarbeitenden, an wen sie sich mit einer innovativen Idee wenden k&ouml;nnen? <strong>«Es braucht unkomplizierte Ansprechpartner auf allen Ebenen, sogenannte Idea Representatives»</strong>, sagt Reinhard Pr&uuml;gl. Diese leiten die Idee entweder weiter oder haben die Kompetenz, f&uuml;r die erste Entwicklung der Idee ein paar Stunden oder Tage Zeit einzur&auml;umen. Wenn der Idee aber &uuml;berhaupt keine Chance gegeben wird, muss zumindest ein Feedback drinliegen, warum dem so ist. Nichts Schlimmeres f&uuml;r die (aufzubauende) Innovationskultur, als wenn eingereichte Ideen ohne R&uuml;ckmeldung versanden.</p><p><strong>12. Beteiligte bei Projekten: Fach-, Beziehungs- und Entscheidungskompetenz</strong></p><p
style="text-align: justify;">Erfolgreiche Innovationsprojektteams zeichnen sich laut Pr&uuml;gl unter anderem dadurch aus, dass drei Rollen existieren: jene des Fachpromotors (zum Beispiel aus der Entwicklung), jene des Machtpromotors (er hat Entscheidungskompetenz) sowie jene des Beziehungspromotors (f&uuml;r Kommunikation und Kontakte zust&auml;ndig). «Allerdings sind diese Rollen nicht per Job description zu vergeben. Man kann nur Bewusstsein daf&uuml;r schaffen, dass es verschiedene Rollen braucht, um Innovation intern erfolgreich abzuwickeln», so Pr&uuml;gl.</p><p><strong>13. Bekanntes Produkt, neuer Markt</strong></p><p
style="text-align: justify;">Innovation bedeutet oft, etwas Bestehendes abzuwandeln oder in einen neuen Kontext zu transferieren. Reinhard Pr&uuml;gl: «Gerade Familienunternehmen k&ouml;nnen enorm profitieren, wenn sie sich fragen, wie die st&auml;rksten Kompetenzen im Unternehmen technisch weiterentwickelt, allenfalls miteinander kombiniert werden und in neuen M&auml;rkten funktionieren k&ouml;nnten.» Seine ISAA-Methode, auch «Technological Competence Leveraging» genannt, unterst&uuml;tzt KMU in diesen Entwicklungs­prozessen.</p><p
style="text-align: justify;">Mit diesem <a
title="Studie Corporate Creativity von Jens-Uwe Meyer" href="http://www.ideeologen.de/fileadmin/ideeologen/Medienordner/Downloads/Corporate%20Creativity%20Studie.pdf" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong>LINK</strong></span></a> geht es zur Studie von Jens-Uwe Meyer, Autor von «Corporate Creativity».</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/der-weg-nach-heureka/6874/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Arbeitswelt 2020: F&#252;hrung und HR sind auf der Jagd nach «freien Radikalen»</title><link>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/arbeitswelt-2020-fuhrung-und-hr-sind-auf-der-jagd-nach-freien-radikalen/6799</link> <comments>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/arbeitswelt-2020-fuhrung-und-hr-sind-auf-der-jagd-nach-freien-radikalen/6799#comments</comments> <pubDate>Thu, 03 Nov 2011 12:58:48 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[3D-Displays]]></category> <category><![CDATA[aden sind überall zuhause und höchst flexibel]]></category> <category><![CDATA[After Employment 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<category><![CDATA[IT-Technologie]]></category> <category><![CDATA[iTable]]></category> <category><![CDATA[iWallpaper]]></category> <category><![CDATA[jobno]]></category> <category><![CDATA[Jobnomaden]]></category> <category><![CDATA[Jobnomaden anziehen und dann wieder abstossen]]></category> <category><![CDATA[Jobnomaden sind kompetenter als Dauerangestellte]]></category> <category><![CDATA[Jobrotation wird zur Pflicht für alle Festangestellten]]></category> <category><![CDATA[klassische Langzeitangestellte]]></category> <category><![CDATA[Kompetenz]]></category> <category><![CDATA[Langzeitangestellte]]></category> <category><![CDATA[lebenslanges Lernen.innovative Führungskräfte gehen intensiv auf die Suche nach «Structural Holes»]]></category> <category><![CDATA[Lifetime-Balance]]></category> <category><![CDATA[Lösung des Fachkräftemangels]]></category> <category><![CDATA[Magnete für freie Radikale]]></category> <category><![CDATA[Managementskills]]></category> <category><![CDATA[Milieus]]></category> <category><![CDATA[Motivation dieser Führungskräfte]]></category> <category><![CDATA[Nationalitäten]]></category> <category><![CDATA[neue Beziehung]]></category> <category><![CDATA[neue Erwerbsbiografien]]></category> <category><![CDATA[neues Heim]]></category> <category><![CDATA[nicht jeder Strohhalm ist die Lösung]]></category> <category><![CDATA[Online-Riese]]></category> <category><![CDATA[Patchwork-Identitäten in den Erwerbsbiografien]]></category> <category><![CDATA[Patchwork-Kultur]]></category> <category><![CDATA[Patchworker anziehen und strategisch wieder abzustossen]]></category> <category><![CDATA[Pflegephase]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[prekär]]></category> <category><![CDATA[professionelle Führung der Zukunft]]></category> <category><![CDATA[Projektarbeiten]]></category> <category><![CDATA[projektarbeiter]]></category> <category><![CDATA[Querkompetenzen der Mitarbeiter in Erfahrung 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isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6799</guid> <description><![CDATA[Die k&#252;nftige Arbeitswelt unterscheidet sich grundlegend von der heutigen Realit&#228;t. Die Unternehmen werden lernen, mit neuen Paradoxien umzugehen. Etwa mit der Tatsache, dass sie ihre besten Mitarbeiter gezielt abstossen m&#252;ssen, um diese sogenannten Jobnomaden zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt wieder anlocken zu k&#246;nnen (ein Beitrag von: Gábor Jánszky, HR Today). «Stellen Sie sich vor, Sie w&#252;rden [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6800" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/HR-Today.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Die k&uuml;nftige Arbeitswelt unterscheidet sich grundlegend von der heutigen Realit&auml;t.</strong> Die Unternehmen werden lernen, mit neuen Paradoxien umzugehen. Etwa mit der Tatsache, dass sie ihre besten Mitarbeiter gezielt abstossen m&uuml;ssen, um diese sogenannten Jobnomaden zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt wieder anlocken zu k&ouml;nnen (ein Beitrag von: Gábor Jánszky, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">«Stellen Sie sich vor, Sie w&uuml;rden morgen aufwachen und jeder Gegenstand h&auml;tte eine eigene IP-Adresse: Ihr Badspiegel, Ihre Kaffeetasse, Ihr K&uuml;chentisch, Ihre Handtasche?… Was w&uuml;rden Ihre Kunden von Ihnen verlangen, was w&uuml;rde die Konkurrenz tun und wie w&uuml;rden Sie reagieren?» Dies ist eine Standardfrage, die ich in jeder meiner Zukunftsreden vor Topmanagern stelle.</p><p
style="text-align: justify;">Ich bin immer wieder &uuml;berrascht, dass viele Zuh&ouml;rer bei dieser Frage zusammenzucken, als h&auml;tte ich gerade eine unglaubliche Hiobsbotschaft verk&uuml;ndet. Dabei steuern wir schon seit Jahren auf diese Situation hin: Wenn Chiphersteller davon sprechen, jeden Chip mit einer Antenne auszustatten, wenn Computer kleiner und in Alltagsgegenst&auml;nde eingebaut werden, dann wird jeder Gegenstand zum Internetempf&auml;nger. Die Nachfolger von iPad &amp; Co. sind iMirror, iTable und iWallpaper.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Im Jahr 2020 wird es exakt zehn Jahre her sein, dass die Digital Natives in unseren Unternehmen erstmals die Mehrheit stellen.</strong></p></blockquote><div
id="attachment_6801" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Arbeitswelt-2020-F%C3%BChrung-und-HR-sind-auf-der-Jagd-nach-%C2%ABfreien-Radikalen%C2%BB.gif"><img
class="size-full wp-image-6801 " title="Arbeitswelt 2020: F&uuml;hrung und HR sind auf der Jagd nach «freien Radikalen»." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Arbeitswelt-2020-F%C3%BChrung-und-HR-sind-auf-der-Jagd-nach-%C2%ABfreien-Radikalen%C2%BB.gif" alt="Arbeitswelt 2020: F&uuml;hrung und HR sind auf der Jagd nach «freien Radikalen»." width="460" height="244" /></a><p
class="wp-caption-text">Arbeitswelt 2020: F&uuml;hrung und HR sind auf der Jagd nach «freien Radikalen».</p></div><p
style="text-align: justify;">Im Jahr 2010 haben sie die vorher dominierende Generation der «Babyboomer» vom Spitzenplatz verdr&auml;ngt. Nun, zehn Jahre sp&auml;ter, erobern die Digital Natives die F&uuml;hrungspositionen. Mit ihnen ver&auml;ndern die IT-Technologie, die App-Economy und die Augmented Realities die Arbeitswelten des Jahres 2020. Schritt f&uuml;r Schritt wird in den kommenden Jahren die Internetlogik alle Orte und Ger&auml;te des Alltagslebens erobern. Und diese werden damit intelligent: Bildanalyse, Bilderkennung und beobachtende Interfaces sorgen daf&uuml;r, dass Alltagsgegenst&auml;nde das Verhalten ihrer Benutzer beobachten, diese Realwelt-Daten mit virtuellen Daten kombinieren und &uuml;ber 3D-Displays in allen Varianten jeweils situationsgerechte Informationen in unseren Alltag einspielen. Doch dieser Siegeszug der Technologie wird in den kommenden Jahren nicht nur die Gesch&auml;ftsmodelle der Unternehmen gegen&uuml;ber ihren Kunden &auml;ndern. Mindestens ebenso zentral sind die Ver&auml;nderungen f&uuml;r das HR und die F&uuml;hrungskompetenzen in Unternehmen.</p><p><strong>Neue Erwerbsbiografien: ?Die Projektarbeiter</strong></p><p
style="text-align: justify;">Technologie f&uuml;hrt bekanntlich nicht zwangsl&auml;ufig zu einem Wandel der Werte und Bed&uuml;rfnisse der Menschen. Aus diesem Grund ist es wesentlich, zus&auml;tzlich einen zweiten Trend zu betrachten, der f&uuml;r die Entwicklung der kommenden Jahre pr&auml;gend scheint. Es ist jene Entwicklung, die zu Patchwork-Identit&auml;ten in den Erwerbsbiografien f&uuml;hrt. Im Jahr 2020 wird diese Patchwork-Kultur in den Erwerbsbiografien zur Bl&uuml;te kommen: Sie kennen keine 42-Stunden-Woche, keine geregelte Kaffee- und Mittagspause, keine Hausschuhe im B&uuml;ro, keine Pr&auml;mie oder Lohnsteigerung aufgrund langj&auml;hriger Betriebszugeh&ouml;rigkeit. Sie wechseln ihre Arbeitgeber oft und schnell. Sie verstehen Arbeit als gestaltbares Element der Selbstverwirklichung in ihrer Patchwork-Biografie.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Nicht nur Partner, Kinder und Wohnorte werden zu Mosaiksteinen des individuellen Biografie-Patchworks, sondern vor allem Jobs, T&auml;tigkeiten und Projekte.</strong> Damit unterscheiden sich Projektarbeiter wesentlich von ihren Eltern und den Vertretern der klassischen Industrie- und Angestelltenkultur. W&auml;hrend es Letzteren um den Aufstieg durch Hierarchiestufen und Lohngruppen ging, geht es den neuen Projektarbeitern um Herausforderungen, Lifetime-Balance und Storys. Der zentrale Treiber ist die pers&ouml;nliche Herausforderung und deren Verwertbarkeit auf dem Markt. Der zweite wesentliche Unterschied zwischen Industrie- und Angestelltenkultur auf der einen und den neuen Projektarbeitern auf der anderen Seite ist die Dimension der Kontinuit&auml;t. Sie spielt im pers&ouml;nlichen Empfinden nur noch eine untergeordnete Rolle.</p><p><strong>Nur noch ein Drittel ?Langzeitangestellte</strong></p><p
style="text-align: justify;">Der Anteil jener Menschen, die in befristeten Vertr&auml;gen arbeiten, wird bis zum Jahr 2020 auf bis zu 40 Prozent der arbeitenden Bev&ouml;lkerung steigen. Zugleich sinkt der Anteil der klassischen Langzeitangestellten ebenfalls auf ca. 30 bis 40 Prozent. Die daraus entstehenden Patchwork-Biografien sind den Projektarbeitern keineswegs aufgezwungen. <strong></strong></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Zwar handelt es sich um genau jene Zust&auml;nde, die die heutige Arbeitsmarktpolitik als prek&auml;r bezeichnet, doch prek&auml;r daran ist allenfalls, dass weder Politik noch Gewerkschaften das Bed&uuml;rfnis der Menschen nach dieser Projektarbeit sehen.</strong></p></blockquote><div
id="attachment_6803" class="wp-caption alignright" style="width: 241px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Jobnomaden-sind-%C3%BCberall-zuhause-und-h%C3%B6chst-flexibel.jpeg"><img
class="size-full wp-image-6803" title="Jobnomaden sind &uuml;berall zuhause und h&ouml;chst flexibel" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Jobnomaden-sind-%C3%BCberall-zuhause-und-h%C3%B6chst-flexibel.jpeg" alt="Jobnomaden sind &uuml;berall zuhause und h&ouml;chst flexibel" width="231" height="219" /></a><p
class="wp-caption-text">Jobnomaden sind &uuml;berall zuhause und h&ouml;chst flexibel</p></div><p
style="text-align: justify;">Die Arbeitsvertr&auml;ge dieser Projektarbeiter werden h&ouml;chst individuell sein. Je nach pers&ouml;nlicher Lage werden die Arbeitszeiten flexibel vereinbart. Die Honorare f&uuml;r Projektarbeiter bestehen zum Grossteil aus einem geringen Basislohn, der zum Bestreiten der n&ouml;tigsten monatlichen Ausgaben ausreicht, sowie verschiedenen Erfolgsboni und Unternehmensbeteiligungen.</p><p><strong>Jobnomaden anziehen – und dann wieder abstossen</strong></p><p
style="text-align: justify;">Wer diesen Trend zur Projektwirtschaft konsequent weiterdenkt, muss fr&uuml;her oder sp&auml;ter unweigerlich zu der Frage kommen, welche Auswirkung die Patchwork-Identit&auml;ten f&uuml;r die Kompetenz und das Wissensmanagement in Unternehmen haben. Die zentrale Herausforderung in der <a
title="HRM Jobs f&uuml;r Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">Personalf&uuml;hrung</a> wird darin bestehen, jene hochspezialisierten Experten in das Unternehmen zu bekommen, die fachlich und hinsichtlich ihrer Managementskills in der Lage sind, als Innovatoren zu wirken, Spin-offs aufzubauen und als Unternehmer zu denken.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Wenn die Prognose stimmt, dann haben diese Personen kein Interesse, sich stark an ihr Unternehmen zu binden. Sie kommen f&uuml;r ein attraktives Projekt, bleiben f&uuml;r zwei Aufbaujahre und ziehen dann weiter.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Hochspezialisierte Experten werden im Jahr 2020 im Zwei-Jahres-Takt von Unternehmen zu Unternehmen springen, dort jeweils Innovationsprojekte leiten und dann wieder gehen. Sie werden zu Jobnomaden, die wissen, dass sie begehrt und teuer sind. Daraus entstehen ?f&uuml;r Unternehmen grosse Herausforderungen bei der Gewinnung und Bindung dieser Spezialisten, im Management des Unternehmenswissens und in der Motivation dieser F&uuml;hrungskr&auml;fte:</p><ul><li>Wie viel Aus- und Weiterbildungsinvestition lohnt sich f&uuml;r Unternehmen, wenn die Jobnomaden sowieso bald wieder weg sind?</li><li>Wie behalten Unternehmen das Wissen der Projektarbeiter im Unternehmen, wenn diese weitergezogen sind?</li><li>Und wie sorgen Unternehmen daf&uuml;r, dass hervorragende Experten wieder zur&uuml;ckommen k&ouml;nnen?</li></ul><p
style="text-align: justify;"><strong>Bildlich gesprochen wird es zunehmend die Aufgabe der Unternehmen sein, als Magnete f&uuml;r «freie Radikale» zu wirken.</strong> Eine der wesentlichen Strategien wird sein, diese freien Patchworker anzuziehen und strategisch wieder abzustossen. So ungew&ouml;hnlich das klingen mag: Das After Employment Marketing wird seine besten Mitarbeiter gezielt abstossen und daf&uuml;r sorgen, dass Jobnomaden eine neue Aufgabe ausserhalb erhalten. Damit ist die Chance der R&uuml;ckkehr am wahrscheinlichsten. Die Personalabteilungen der Zukunft werden ein neues Sensorium daf&uuml;r entwickeln, wann ihre besten Projektarbeiter «abgestossen» werden sollten.</p><p><strong>Jobrotation wird zur Pflicht f&uuml;r alle Festangestellten</strong></p><p
style="text-align: justify;">Aber werden dann diese Patchworker immer oberfl&auml;chlicher, weil sie von Job zu Job springen und nichts mehr wirklich k&ouml;nnen? Nach einer Studie der TU Dortmund ist das Gegenteil der Fall. <strong>Jobnomaden sind kompetenter als Dauerangestellte, die &uuml;ber l&auml;ngere Zeit die gleiche Arbeit verrichten.</strong> Sie sind kreativer und daran gew&ouml;hnt, sich Aufgaben- und Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln anzusehen. Diese Aussage m&ouml;gen erfahrene F&uuml;hrungskr&auml;fte nur zu gern best&auml;tigen, weil sie an ihre eigenen Praxiserfahrungen im Unternehmen erinnert werden. Doch die Brisanz der Aussage liegt nicht in der Wertsch&auml;tzung der Jobnomaden. Wesentlich wichtiger ist der R&uuml;ckschluss auf die anderen, auf die Langzeitangestellten.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Oder kurz gefragt: Wie lange wollen Sie es noch dulden, dass Ihre Langzeitangestellten offenbar inkompetenter als die Jobnomaden sind?</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">F&uuml;r die verantwortungsbewusste neue F&uuml;hrungskunst gilt es daher, Strategien zu entwickeln, mit denen die Kompetenz der Langzeitangestellten auf das Niveau der Jobnomaden gebracht werden kann. Die L&ouml;sung heisst Jobrotation. Nichts anderes ist das viel besprochene «Google-Prinzip»: Der Online-Riese zwingt seine Mitarbeiter, sich in 20 Prozent ihrer Arbeitszeit mit komplett anderen Dingen zu besch&auml;ftigen, als eigentlich in ihrem Arbeitsvertrag stehen. Nat&uuml;rlich ist das ein Gewinn, denn dies steigert die Kreativit&auml;t und das Engagement – und es hat positiven Einfluss auf die regul&auml;re Arbeit. Um eine permanente erfolgreiche Jobrotation zu organisieren, wird eine innovative F&uuml;hrung im Jahr 2020 die Querkompetenzen der Mitarbeiter in Erfahrung bringen und nutzen. Sie wird Mitarbeiter dazu zwingen, an mehreren Projekten gleichzeitig zu arbeiten. Sie wird in grossem Umfang Spr&uuml;nge f&uuml;r Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens organisieren. Vor allem wird sie aber daf&uuml;r sorgen, dass Innovation als Arbeitsleistung abrechenbar und sanktionierbar wird.</p><p><strong>Durch «Structural Holes» ?innovativer werden</strong></p><div
id="attachment_6804" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Die-Suche-nach-der-richtigen-Kompetenz-im-Allerlei-wird-anspruchsvoll-werden.jpeg"><img
class="size-full wp-image-6804" title="Die Suche nach der richtigen Kompetenz im Allerlei wird anspruchsvoll werden." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Die-Suche-nach-der-richtigen-Kompetenz-im-Allerlei-wird-anspruchsvoll-werden.jpeg" alt="Die Suche nach der richtigen Kompetenz im Allerlei wird anspruchsvoll werden." width="224" height="225" /></a><p
class="wp-caption-text">Die Suche nach der richtigen Kompetenz im Allerlei wird anspruchsvoll werden.</p></div><p
style="text-align: justify;">Wer diese Zukunftstrends ernst nimmt, der muss sein F&uuml;hrungsverhalten schon heute auf die Aufgabe als strategischer Innovationskoordinator des Unternehmens ausrichten. Die professionelle F&uuml;hrung der Zukunft organisiert die neue fluide Struktur der Unternehmen. Sie steuert und koordiniert die anderen Unternehmensbereiche in Innovationsprozessen, sie denkt mehr und mehr als «Digital Native», sie zwingt Mitarbeiter jetzt schon, sich parallel mit unterschiedlichen Projekten zu besch&auml;ftigen, und organisiert deren Spr&uuml;nge innerhalb des Unternehmens genauso wie das vielzitierte lebenslange Lernen.</p><p
style="text-align: justify;">Innovative F&uuml;hrungskr&auml;fte gehen intensiv auf die Suche nach «Structural Holes». Dies sind Unterschiede zwischen Gruppen und Individuen. Weil soziale Schichten, Milieus, Branchen, Nationalit&auml;ten usw. dazu tendieren, sich ausschliesslich untereinander zu begegnen, entstehen zwischen diesen Individuen, Schichten, Milieus, Branchen, Communities automatisch Informationsgr&auml;ben und Wissensl&uuml;cken. <strong>Diese «Structural Holes» zu &uuml;berbr&uuml;cken, bringt Innovation.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Deshalb schauen sich die Innovatoren unter den F&uuml;hrungskr&auml;ften ihre eigenen Verantwortungsbereiche bewusst und immer wieder aus anderen Blickwinkeln an. Sie suchen das Gespr&auml;ch mit ganz und gar «artfremden» Personen, um aus deren Sicht- und Denkweise Ideen f&uuml;r die eigenen Probleme abzuleiten. Sie besch&auml;ftigen sich intensiv mit branchenfremden Ideen, um neue L&ouml;sungen f&uuml;r eigene Probleme zu finden. Um diese strategische Chance zu nutzen, m&uuml;ssen die Unternehmen zwei Dinge lernen, die die Vordenker bereits verstanden haben:</p><ul><li
style="text-align: justify;">?Die neue F&uuml;hrung der Zukunft nutzt nicht nur die Arbeitsleistung der Mitarbeiter in deren Spezialgebieten, sondern f&uuml;hrt die Mitarbeiter gezielt in Bereiche, in denen sie sich nicht auskennen.</li><li
style="text-align: justify;">?Die neue F&uuml;hrung anerkennt und belohnt Mitarbeiter gezielt daf&uuml;r, an Dinge zu denken, f&uuml;r die sie eigentlich nicht bezahlt werden. Sie holt die Querkompetenzen der Mitarbeiter mit ins Unternehmen und macht sie nutzbar.</li></ul><p><strong>Die neue Generation 60/80 und die L&ouml;sung des Fachkr&auml;ftemangels</strong></p><div
id="attachment_6806" class="wp-caption alignright" style="width: 273px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Nicht-jedes-Strohhalm-ist-die-L%C3%B6sung..jpeg"><img
class="size-full wp-image-6806 " title="Nicht jeder Strohhalm ist die L&ouml;sung." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Nicht-jedes-Strohhalm-ist-die-L%C3%B6sung..jpeg" alt="Nicht jeder Strohhalm ist die L&ouml;sung." width="263" height="192" /></a><p
class="wp-caption-text">Nicht jeder Strohhalm ist die L&ouml;sung.</p></div><p
style="text-align: justify;">G&ouml;nnen wir uns einen letzten Blick auf den entscheidenden Trend in den Arbeitswelten der Zukunft: nat&uuml;rlich die Demografie! Doch die Alterung der Gesellschaft bedeutet nicht nur, dass weniger Kinder geboren werden. Auch steigt die Lebenserwartung kontinuierlich, etwa um drei Monate pro Jahr. Dies f&uuml;hrt mit Blick auf das Jahr 2020 oder gar 2030 dazu, dass die durchschnittliche Lebenserwartung auf 90 Jahre und dar&uuml;ber steigt. 100. Geburtstage wird es fast in jeder Familie geben. <strong>Zudem ist ein zweiter Trend relevant: Trotz dieses Anstiegs der Lebenserwartung dehnt sich unsere Pflegephase, jene Phase am Lebensende, in der wir nicht mehr mobil sein k&ouml;nnen, nicht signifikant aus.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Dies f&uuml;hrt zur Entstehung einer komplett neuen und sehr aktiven Lebensphase zwischen 60 und 80, f&uuml;r die unsere Gesellschaft bislang keine Antworten hat. Vor allem f&uuml;hrt dies aber bei Menschen zwischen 50 und 60 zum Bewusstsein, dass sie keineswegs «ab sofort auf das Ende warten», sondern noch 30 bis 40 Jahre vor sich haben. Immer mehr werden in diesem Alter einen Neuanfang machen: neuer Job, neues Heim, neue Beziehung? Wir wagen die Prognose, dass f&uuml;r die meisten 60-J&auml;hrigen im Jahr 2020 ein Ende des Arbeitslebens nicht vorstellbar sein wird. <strong>Denn sie arbeiten nicht f&uuml;r Geld, sondern f&uuml;r das Gef&uuml;hl, etwas Wichtiges zu tun.</strong> So werden sie nach Teilzeitjobs und Projektarbeiten suchen oder im Alter zwischen 50 und 60 Jahren nochmals eine neue Firma gr&uuml;nden. Sie sind aus Sicht von Trendforschern die einzige realistische L&ouml;sung f&uuml;r das gr&ouml;sser werdende Problem des Facharbeitermangels.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/arbeitswelt-2020-fuhrung-und-hr-sind-auf-der-jagd-nach-freien-radikalen/6799/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die Schweiz hat die Nase vorn, und doch besteht Handlungsbedarf.</title><link>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/die-schweiz-hat-die-nase-vorn-und-doch-besteht-handlungsbedarf/6663</link> <comments>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/die-schweiz-hat-die-nase-vorn-und-doch-besteht-handlungsbedarf/6663#comments</comments> <pubDate>Thu, 27 Oct 2011 09:49:14 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Leadership]]></category> <category><![CDATA[Alter]]></category> <category><![CDATA[BCG]]></category> <category><![CDATA[Beurteilung]]></category> <category><![CDATA[Boston Consulting Group]]></category> <category><![CDATA[der Talentwettbewerb]]></category> <category><![CDATA[die kulturelle Verankerung]]></category> <category><![CDATA[Die Schweiz hat die Nase vorn und doch besteht Handlungsbedarf]]></category> <category><![CDATA[die strategische Personalplanung]]></category> <category><![CDATA[die strukturelle Verankerung]]></category> <category><![CDATA[eine vereinfachte Immigration von hoch qualifizierten Arbeitskräften]]></category> <category><![CDATA[elektronische HR-Prozessen eine Prozessinnovation]]></category> <category><![CDATA[Employer Branding]]></category> <category><![CDATA[End-to-End-Prozesse]]></category> <category><![CDATA[engineering]]></category> <category><![CDATA[Entwicklung]]></category> <category><![CDATA[EU-Länder]]></category> <category><![CDATA[europäischer Innovations-Leader]]></category> <category><![CDATA[Fachlaufbahnkonzepten]]></category> <category><![CDATA[Freiraumgeben]]></category> <category><![CDATA[Führungskräfte]]></category> <category><![CDATA[Führungskultur]]></category> <category><![CDATA[Führungsleitsätze]]></category> <category><![CDATA[Geschlecht]]></category> <category><![CDATA[globale Innovationswettbewerb]]></category> <category><![CDATA[Governance]]></category> <category><![CDATA[Honorierung]]></category> <category><![CDATA[HRM]]></category> <category><![CDATA[human resources management]]></category> <category><![CDATA[Incentivierung innovativer Ideen]]></category> <category><![CDATA[Innoations-Empowerment]]></category> <category><![CDATA[Innovation ­Report 2010 von BCG]]></category> <category><![CDATA[Innovations- und Entwicklungsprozesse]]></category> <category><![CDATA[Innovationsfokus]]></category> <category><![CDATA[Innovationsfähigkeit der Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Innovationsfähigkeit von Mitarbeitenden]]></category> <category><![CDATA[Innovationsfähigkeit von Unternehmen]]></category> <category><![CDATA[innovationsfördernde Rahmenbedingungen]]></category> <category><![CDATA[innovationsfördernden Unternehmenskultur]]></category> <category><![CDATA[Innovationsmanagement]]></category> <category><![CDATA[Innovationstätigkeit]]></category> <category><![CDATA[Innovationswettbewerb]]></category> <category><![CDATA[Kompetenzen im Bereich Kunden- und Service-Excellence]]></category> <category><![CDATA[Kompetenzmodell]]></category> <category><![CDATA[Kreativitätstechniken]]></category> <category><![CDATA[Marktinnovation]]></category> <category><![CDATA[Messbarkeit von Performance]]></category> <category><![CDATA[Mut zum Risiko]]></category> <category><![CDATA[Nachhaltigkeit der Innovationsfähigkeiten]]></category> <category><![CDATA[Nationalität]]></category> <category><![CDATA[Networking- und Kollaborationstools im Web 2.06]]></category> <category><![CDATA[nutzenstiftende Umsetzung in den eigenen Arbeitsbereich]]></category> <category><![CDATA[open Innovation]]></category> <category><![CDATA[Ordnungwahren]]></category> <category><![CDATA[Organisation]]></category> <category><![CDATA[organisationsübergreifende Kompetenzen koordinieren]]></category> <category><![CDATA[Personalpolitik]]></category> <category><![CDATA[Prozess- und Sozialinnovationen]]></category> <category><![CDATA[Prozessinnovationen führen vielfach zu nachhaltigen Veränderungen in der Wertschöpfungskette eines Unternehmens]]></category> <category><![CDATA[Prämierungen von Einzelleistungen]]></category> <category><![CDATA[Rekrutierung]]></category> <category><![CDATA[risikovermeidende Unternehmenskultur]]></category> <category><![CDATA[Science]]></category> <category><![CDATA[Social Media]]></category> <category><![CDATA[State-Gate-Prozess]]></category> <category><![CDATA[strategische Personalplanung]]></category> <category><![CDATA[strategische PersonalplanungiInnovation]]></category> <category><![CDATA[strukturelle Verankerung]]></category> <category><![CDATA[Swiss American Chamber of Commerce]]></category> <category><![CDATA[synergetische Form der Zusammenarbei]]></category> <category><![CDATA[Teamhonorierung]]></category> <category><![CDATA[Teams mit hoher Diversität]]></category> <category><![CDATA[technologische Kompetenzen]]></category> <category><![CDATA[Technology]]></category> <category><![CDATA[Topmanager]]></category> <category><![CDATA[Vorsprung der Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Web 2.0]]></category> <category><![CDATA[Werkzeugkoffer mit Methoden und Prozessen]]></category> <category><![CDATA[zielgruppenspezifisches Personalmarketing für die innovativen Talente]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6663</guid> <description><![CDATA[Das HRM kann die Innovationsf&#228;higkeit von Unternehmen aktiv unterst&#252;tzen. Ansatzpunkte, um das Innovationsmanagement zu f&#246;rdern, sind die Governance &#38; Organisation, die strategische Personalplanung sowie die strukturelle und kulturelle Verankerung (ein Beitrag von: Marcel Oertig, HR Today). Werden die Topmanager von Unternehmen nach ihren wichtigsten strategischen Priorit&#228;ten befragt, steht das Thema Innovation seit 2010 wieder zuoberst [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6664" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Today7.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Das <a
title="HRM Jobs f&uuml;r Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HRM</a> kann die Innovationsf&auml;higkeit von Unternehmen aktiv unterst&uuml;tzen.</strong> Ansatzpunkte, um das Innovationsmanagement zu f&ouml;rdern, sind die Governance &amp; Organisation, die strategische Personalplanung sowie die strukturelle und kulturelle Verankerung (ein Beitrag von: Marcel Oertig, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Werden die Topmanager von Unternehmen nach ihren wichtigsten strategischen Priorit&auml;ten befragt, steht das Thema Innovation seit 2010 wieder zuoberst auf der Agenda. In einer von der Boston Consulting Group (BCG) durchgef&uuml;hrten weltweiten Studie gaben 72 Prozent der befragten F&uuml;hrungskr&auml;fte an, dass Innovation zu ihren strategischen Top-3-Priorit&auml;ten z&auml;hlt. Daf&uuml;r planen gem&auml;ss der Studie 61 Prozent der befragten Unternehmen, die Ausgaben f&uuml;r ihre Innovationst&auml;tigkeit zu erh&ouml;hen. <strong>Die Schweiz gilt gem&auml;ss verschiedenen Studien als innovativste Volkswirtschaft Europas.</strong> Die Rolle als europ&auml;ischer Innovations-Leader ist erfreulich, aber gleichzeitig auch sehr gef&auml;hrlich. Denn erstens nimmt der Vorsprung der Schweiz gegen&uuml;ber vielen EU-L&auml;ndern seit einigen Jahren ab, und zweitens hat sich der globale Innovationswettbewerb mit hoher Dynamik versch&auml;rft. In ihrer Analyse zur Innovationsf&auml;higkeit der Schweiz identifizierten die Swiss American Chamber of Commerce und die BCG in einer gemeinsamen Studie von 2008 folgenden Handlungsbedarf:</p><ul><li>Steigerung der Anzahl der in der Schweiz ausgebildeten Arbeitskr&auml;fte in den Bereichen Science, Engineering sowie Technology</li><li>Erm&ouml;glichen einer vereinfachten Immigration von hoch qualifizierten Arbeitskr&auml;ften</li><li>Schaffen von Rahmenbedingungen und einer Kultur, die Unternehmertum f&ouml;rdert und ermutigt</li><li>Bieten einer regulatorischen Umwelt, die Innovation in bestehenden Unternehmen unterst&uuml;tzt</li><li>Nationaler Effort, die Schweiz als besten Standort f&uuml;r Innovation und Business zu vermarkten</li></ul><p
style="text-align: justify;">Neben politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen f&uuml;r einen innovativen Arbeitsmarkt und den Unternehmensstandort Schweiz sind es insbesondere auch kulturelle und organisationale Aspekte, die die Innovationsf&auml;higkeit von Mitarbeitenden und damit der Unternehmen pr&auml;gen.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Die gr&ouml;ssten Hin­derungsgr&uuml;nde, die Investitionen in Innova­tionen gen&uuml;gend aussch&ouml;pfen zu k&ouml;nnen, liegen gem&auml;ss dem erw&auml;hnten Innovation ­Report 2010 von BCG in einer risikovermeidenden Unternehmenskultur sowie den zu langen Entwicklungszeiten.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Die-Schweiz-hat-die-Nase-vorn-und-doch-besteht-Handlungsbedarf.gif"><img
class="alignright size-full wp-image-6665" title="Die Schweiz hat die Nase vorn, und doch besteht Handlungsbedarf" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Die-Schweiz-hat-die-Nase-vorn-und-doch-besteht-Handlungsbedarf.gif" alt="Die Schweiz hat die Nase vorn, und doch besteht Handlungsbedarf" width="276" height="256" /></a>Dazu kommen aber auch Schwierigkeiten bei der Auswahl der richtigen Ideen, der Messbarkeit von Performance, dem unternehmens&uuml;bergreifenden Management von Schnittstellen, der Incentivierung innovativer Ideen sowie allgemein der notwendigen Unterst&uuml;tzung durch das Management. Hier kann das Human Resources Management ansetzen und das Innovationsmanagement im Unternehmen aktiv unterst&uuml;tzen. Dabei geht es nicht nur um die traditionelle Rolle von HR als Verwalterin des Vorschlagswesens und mehr oder weniger gelungene Pr&auml;mierungen von Mitarbeiterideen. Vielmehr sollte das HR zusammen mit dem Management eine breite Verankerung von innovationsf&ouml;rdernden Rahmenbedingungen vorantreiben. Verst&auml;rkt wird dies durch systematische Innovations- und Entwicklungsprozesse der federf&uuml;hrenden Bereiche des Innovationsmanagements, in der Regel die F&amp;E-Abteilung und das Produkt-Management.</p><p>M&ouml;gliche Ansatzpunkte zur Unterst&uuml;tzung des Innovationsmanagements durch das HRM k&ouml;nnen wie folgt zusammengefasst werden:</p><p><strong>Governance &amp; Organisation</strong></p><p
style="text-align: justify;">Innovation muss von der Unternehmensspitze als Thema, aber auch als Haltung gewollt beziehungsweise zugelassen und gef&ouml;rdert werden. Auf der normativen Ebene bedeutet dies, innovatives Verhalten als Anspruch in der Personalpolitik und den F&uuml;hrungsleits&auml;tzen zu verankern. Nach der bekannten Formel K&ouml;nnen x Wollen x D&uuml;rfen gilt es, die motivierenden Rahmenbedingungen f&uuml;r innovationsf&auml;hige und -willige Mitarbeitende zu schaffen. Dabei spielt einerseits die Einstellung und Haltung der F&uuml;hrungskr&auml;fte eine zentrale Rolle (vgl. sp&auml;ter die kulturelle Verankerung) und andererseits auch die Schaffung von innovationsf&ouml;rdernden Strukturen und Prozessen (z.B. flexible Projekt- oder Netzwerkorganisationen sowie kundenorientierte End-to-End-Prozesse).</p><p
style="text-align: justify;">Hier kann HR ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten, indem innovationsf&ouml;rdernde Organisationsformen und eine entsprechende Arbeitsplatzgestaltung aktiv unterst&uuml;tzt werden. Dazu geh&ouml;ren insbesondere auch moderne Formen der Kooperation (z.B. «open Innovation») sowie der Kollaboration (z.B. gezielter Einsatz von Social Media / Web 2.0). Innovationsprozesse finden je l&auml;nger, je mehr &uuml;ber die eigenen Unternehmensgrenzen hinweg statt. Der Innovationsfokus soll dabei neben Produkt- und Marktinnovationen insbesondere auch Prozess- und Sozialinnovationen umfassen. Prozessinnovationen f&uuml;hren vielfach zu nachhaltigen Ver&auml;nderungen in der Wertsch&ouml;pfungskette eines Unternehmens. Aus HR-Sicht war beziehungsweise ist die Entwicklung hin zu elektronischen HR-Prozessen eine Prozessinnovation, die eine nachhaltige Ver&auml;nderung der Kundenzug&auml;nge und der -bearbeitung ergibt. Die Umsetzung neuer HR-Gesch&auml;ftsmodelle w&auml;re ohne diese Prozessinnovation kaum denkbar gewesen. Sozialinnovationen betreffen Neuerungen mit Auswirkungen auf das Verhalten des Menschen innerhalb seines sozialen Systems. Beispiele, auf das Unternehmen bezogen, sind unter anderem die Entwicklung und Umsetzung innovativer Arbeitsformen und neuer Laufbahnmodelle, z.B. die Einf&uuml;hrung von virtuellen Projektteams oder die Umsetzung von Fachlaufbahnkonzepten.</p><p><strong>Strategische Personalplanung</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Strategische-Personalplanung.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6667" title="Strategische Personalplanung" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Strategische-Personalplanung.jpeg" alt="Strategische Personalplanung" width="284" height="177" /></a>Innovation kommt von Menschen und letztlich wird der Innovationswettbewerb von den Unternehmen gewonnen, denen es gelingt, die daf&uuml;r notwendigen Kompetenzen rechtzeitig aufzubauen und zu nutzen. Die strategische Personalplanung muss sicherstellen, dass quantitativ wie qualitativ ausreichend Kompetenzen vorhanden sind, um Innovationen schneller und besser als Mitbewerber umzusetzen. Je nach Unternehmen sind dies technologische Kompetenzen, aber h&auml;ufig auch Kompetenzen im Bereich Kunden- und Service-Excellence. Der Talentwettbewerb hat damit auch wesentlichen Einfluss auf den Innovationswettbewerb. Employer Branding als innovativer Arbeitgeber und zielgruppenspezifisches Personalmarketing f&uuml;r die innovativen Talente werden damit zu einer immer wichtigeren Aufgabe des Personalmanagements. L&auml;ngst ist es nicht nur Google, die ihren Mitarbeitenden f&ouml;rdernde Rahmenbedingungen wie beispielsweise Zeit f&uuml;r Time-outs bieten, damit diese neben dem Alltagsjob innovative Ideen generieren k&ouml;nnen.</p><p><strong>Strukturelle Verankerung</strong></p><p
style="text-align: justify;">Mit struktureller Verankerung ist gemeint, dass die Innovationskompetenzen in den bestehenden (oder allenfalls neu zu entwickelnden) HR-Systemen und -Prozessen abgebildet werden m&uuml;ssen. Dies hilft auch, die Nachhaltigkeit der Innovationsf&auml;higkeiten sicherzustellen. Wird Innovation als wichtige Kompetenz im Kompetenzmodell aufgenommen, muss diese f&uuml;r die Anwendung in der Rekrutierung, Beurteilung, Entwicklung und Honorierung entsprechend operationalisiert werden.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Definition von Innovationskompetenz ist spezifisch auf die Anforderungen des Unternehmens auszurichten.</strong> Dazu geh&ouml;rt in der Regel das Erkennen von relevanten Trends und Chancen sowie die nutzenstiftende Umsetzung in den eigenen Arbeitsbereich.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Innovationskompetenz umfasst in Unternehmen aber auch die F&auml;higkeit, organisations&uuml;bergreifende Kompetenzen zu koordinieren und kooperativ in Innovationsteams mitzuwirken. Incentive-Systeme sind so auszurichten, dass sie die richtigen Anreize in Bezug auf die F&ouml;rderung dieser Kompetenzen setzen. Damit Wissen in internationalen Forschungsteams geteilt wird, kann beispielsweise eine Teamhonorierung sinnvoller sein als Pr&auml;mierungen von Einzelleistungen. Zur strukturellen Verankerung geh&ouml;ren auch ein Werkzeugkoffer mit Methoden und Prozessen (z.B. State-Gate-Prozess, Kreativit&auml;tstechniken etc.) sowie die F&ouml;rderung und der gezielte Einsatz von entsprechenden Tools (z.B. Networking- und Kollaborationstools im Web 2.06). Weiter kann HR &uuml;ber Trainings die Anwendung von Innovationsprozessen und -methoden unterst&uuml;tzen.</p><p><strong>Kulturelle Verankerung</strong></p><p
style="text-align: justify;">Der wohl wesentlichste Aspekt f&uuml;r erfolgreiche Innovationst&auml;tigkeit im Unternehmen liegt in einer innovationsf&ouml;rdernden Unternehmenskultur, insbesondere auch der F&uuml;hrungskultur.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Dabei gilt es, in der F&uuml;hrung die richtige Balance zwischen Ordnungwahren und Freiraumgeben zu finden.</strong> Schlanke, unb&uuml;rokratische Entscheidungsprozesse und eine unternehmerisch gepr&auml;gte F&uuml;hrungskultur, die auch Mut zum Risiko einschliesst und Fehler zul&auml;sst, generieren den N&auml;hrboden f&uuml;r Innovationen.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Kulturelle-Verankerung.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6668" title="Kulturelle Verankerung" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Kulturelle-Verankerung.jpeg" alt="Kulturelle Verankerung" width="303" height="166" /></a>F&uuml;hrungskr&auml;fte m&uuml;ssen den Ideen der Mitarbeitenden Vertrauen schenken; das klassische Vorschlagswesen kann sich damit zu einem Innovations-Empowerment entwickeln. Teams mit hoher Diversit&auml;t (bezogen auf Nationalit&auml;t, Geschlecht, Alter etc.) k&ouml;nnen – sofern die Zusammenarbeit konstruktiv gestaltet werden kann – einen h&ouml;heren Innovationsgrad erreichen, als dies bei homogenen Teams m&ouml;glich ist. Voraussetzung, damit z.B. interkulturell zusammengesetzte Teams eine hohe Innovationsleistung erbringen k&ouml;nnen, ist eine «synergetische Form der Zusammenarbeit». Das kreative Potenzial des Teams wird gezielt genutzt und Konflikte werden vermieden, indem sie sich auf gemeinsame Regeln einigen, die mit den unterschiedlichen kulturellen Normen der Teammitglieder vereinbar sind.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/die-schweiz-hat-die-nase-vorn-und-doch-besteht-handlungsbedarf/6663/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>HR-Management global ist normal.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/hr-management-global-ist-normal/6626</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/hr-management-global-ist-normal/6626#comments</comments> <pubDate>Mon, 24 Oct 2011 19:06:20 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Arbeiten im Ausland]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Personalführung]]></category> <category><![CDATA[Alter]]></category> <category><![CDATA[anonyme Bewerbungsverfahren]]></category> <category><![CDATA[Arbeit]]></category> <category><![CDATA[Arbeitgeberimage]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsbewilligung]]></category> <category><![CDATA[Auslandsentsendung]]></category> <category><![CDATA[Auslandsverlagerung]]></category> <category><![CDATA[ausländisch tönende Namen]]></category> <category><![CDATA[Beschäftigung ausländischer Mitarbeitender]]></category> <category><![CDATA[bilaterale Abkommen]]></category> <category><![CDATA[Brain Gain]]></category> <category><![CDATA[Bürgerkriege]]></category> <category><![CDATA[China]]></category> <category><![CDATA[das Globale gehört heute zum Geschäftsalltag des HR-Managements]]></category> <category><![CDATA[das Überschreiten nationaler Grenzen]]></category> <category><![CDATA[demografische Verschiebungen]]></category> <category><![CDATA[die Diversity-Komponente]]></category> <category><![CDATA[die interkulturelle HR-Komponente]]></category> <category><![CDATA[die interkulturelle Komponente]]></category> <category><![CDATA[die internationale HR-Komponente]]></category> <category><![CDATA[die internationale Migration]]></category> <category><![CDATA[die Schweiz gilt als eines wettbewerbsfähigsten Länder der Welt mit einer hohen Innovationskraft und Exportquote]]></category> <category><![CDATA[diskriminierende Aufstiegsbarrieren überwinden]]></category> <category><![CDATA[diskriminierender Verfahrensweisen vermeiden]]></category> <category><![CDATA[Diskriminierung von Minderheiten durch dominante Gruppen]]></category> <category><![CDATA[Diversity]]></category> <category><![CDATA[Diversity Compliance]]></category> <category><![CDATA[Diversität fördern]]></category> <category><![CDATA[ein schweizerisches Artefakt]]></category> <category><![CDATA[Entführungen mit Lösegeldforderungen]]></category> <category><![CDATA[Entsendungen ins Ausland]]></category> <category><![CDATA[Erdbeben]]></category> <category><![CDATA[ethnische Herkunft]]></category> <category><![CDATA[EU-Mitgliedstaaten]]></category> <category><![CDATA[fairer Umgang mit Vielfalt]]></category> <category><![CDATA[Fairness im Leitbild]]></category> <category><![CDATA[Fastenzeiten]]></category> <category><![CDATA[Gefahrenlagen für das Personal weltweit]]></category> <category><![CDATA[Gender]]></category> <category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category> <category><![CDATA[gesundheitliche Situation]]></category> <category><![CDATA[globales HR-Management]]></category> <category><![CDATA[globales HRM fordert Fach- und Führungskräfte]]></category> <category><![CDATA[Globalisierung]]></category> <category><![CDATA[Grammatik der Muttersprache]]></category> <category><![CDATA[grenzüberschreitende Tätigkeit]]></category> <category><![CDATA[grenzüberschreitendes Denken und Handeln]]></category> <category><![CDATA[Grossbritannien]]></category> <category><![CDATA[hierarchiefreie Teams]]></category> <category><![CDATA[HR-Due Diligence]]></category> <category><![CDATA[HR-Management]]></category> <category><![CDATA[HR-Management global ist normal]]></category> <category><![CDATA[HR-Prozesse]]></category> <category><![CDATA[Humankapital]]></category> <category><![CDATA[interkulturelle Kompetenz im HR-Management]]></category> <category><![CDATA[interkulturelle Orientierung]]></category> <category><![CDATA[internationale Drehscheibe]]></category> <category><![CDATA[internationale Personalrekrutierung]]></category> <category><![CDATA[internationale Tätigkeit erhöht Chancen]]></category> <category><![CDATA[internationaler Rohstoffhandel]]></category> <category><![CDATA[Internationalisierungsgrad]]></category> <category><![CDATA[Internationalisierungsprozess]]></category> <category><![CDATA[Internationalisierungssprünge des Unternehmens]]></category> <category><![CDATA[Kapital]]></category> <category><![CDATA[keine negativen Zuschreibungen]]></category> <category><![CDATA[Know-how]]></category> <category><![CDATA[kulturelle Wertorientierungen]]></category> <category><![CDATA[lokale Standortvorteile]]></category> <category><![CDATA[Massstäbe]]></category> <category><![CDATA[Mentoring-Programme]]></category> <category><![CDATA[nationale Arbeitsgesetze]]></category> <category><![CDATA[nationale Gleichstellungsgesetze]]></category> <category><![CDATA[Nuklearkatastrophen]]></category> <category><![CDATA[Pandemien]]></category> <category><![CDATA[Personal im Ausland]]></category> <category><![CDATA[personaldienstleister]]></category> <category><![CDATA[Personalressourcen]]></category> <category><![CDATA[Praktiken]]></category> <category><![CDATA[Rasse]]></category> <category><![CDATA[Reintegration von Expats]]></category> <category><![CDATA[Religion]]></category> <category><![CDATA[Rohstoffe]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[Schlüsselkompetenz]]></category> <category><![CDATA[schweiz]]></category> <category><![CDATA[Selektion]]></category> <category><![CDATA[sexuelle Orientierung]]></category> <category><![CDATA[Sozialversicherung bei internationalen Personaleinsätzen]]></category> <category><![CDATA[soziokulturelle Geschlechterrollen]]></category> <category><![CDATA[Stakeholder]]></category> <category><![CDATA[Symbole]]></category> <category><![CDATA[terroristische Anschläge]]></category> <category><![CDATA[Tsunamis]]></category> <category><![CDATA[Türkei]]></category> <category><![CDATA[Umsatz]]></category> <category><![CDATA[Vermögen]]></category> <category><![CDATA[Volksaufstände]]></category> <category><![CDATA[Wechselkursschwankungen]]></category> <category><![CDATA[Weltanschauung]]></category> <category><![CDATA[weltweit ist die Schweiz bekannt als attraktiver Finanzplatz]]></category> <category><![CDATA[Wertewandel]]></category> <category><![CDATA[wertschätzende Arbeitszusammenhang]]></category> <category><![CDATA[Wirbelstürme]]></category> <category><![CDATA[Währungsschwankungen]]></category> <category><![CDATA[Zeitzonen]]></category> <category><![CDATA[Zulagen]]></category> <category><![CDATA[Zusammenarbeit zwischen den Kulturen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6626</guid> <description><![CDATA[Mitarbeitende in Grossbritannien, Produktionsst&#228;tten in China, Lieferanten aus der T&#252;rkei: Wirtschaftsbeziehungen werden immer internationaler. Die HR-Abteilung spielt dabei eine zentrale Rolle und muss drei Komponenten in Einklang bringen (ein Beitrag von: Ingrid Katharina Geiger, HR Today). Die Schweiz ist ein relativ kleines Land, aber ganz gross als internationale Drehscheibe f&#252;r Produktionsfaktoren wie Kapital, Rohstoffe, Arbeit [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6627" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Today6.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Mitarbeitende in Grossbritannien, Produktionsst&auml;tten in China, Lieferanten aus der T&uuml;rkei: Wirtschaftsbeziehungen werden immer internationaler.</strong> Die HR-Abteilung spielt dabei eine zentrale Rolle und muss drei Komponenten in Einklang bringen (ein Beitrag von: Ingrid Katharina Geiger, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die Schweiz ist ein relativ kleines Land, aber ganz gross als internationale Drehscheibe f&uuml;r Produktionsfaktoren wie Kapital, Rohstoffe, Arbeit und Know-how. Weltweit ist die Schweiz bekannt als attraktiver Finanzplatz. Weniger bekannt ist, dass in der Schweiz ein grosser Teil des internationalen Rohstoffhandels erfolgt. Die Schweiz ist Sitz zahlreicher internationaler Organisationen und renommierter Forschungseinrichtungen sowie weltweit t&auml;tiger Unternehmen. Zu diesen Unternehmen geh&ouml;rt auch der weltgr&ouml;sste Personaldienstleister.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Schweiz gilt als eines der wettbewerbsf&auml;higsten L&auml;nder der Welt mit einer hohen Innovationskraft und Exportquote.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Lokale Standortvorteile einerseits und der hohe Internationalisierungsgrad andererseits erg&auml;nzen sich und halten die Schweiz in einer hervorragenden Position. Beide Faktoren &uuml;ben eine hohe Anziehungskraft auf Spitzenkr&auml;fte in aller Welt aus und f&uuml;hren zu einem Brain Gain. Dieses rund um den Globus gewonnene Humankapital tr&auml;gt in der Form von Kenntnissen, F&auml;higkeiten und Fertigkeiten sowie innovativen Ideen nachhaltig zum Wohlstand der Schweiz bei. Schweizer Unternehmen sind also &uuml;ber alle Grenzen stark verflochten und verf&uuml;gen &uuml;ber Personal aus und in aller Welt. Das <a
title="HRM Jobs f&uuml;r Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Management</a> unterst&uuml;tzt und f&ouml;rdert den Erfolg auf dem weltweiten Parkett. Das ist nicht einfach, denn globales HR-Management ist weitaus mehr als die geografische Ausdehnung der HR-Prozesse &uuml;ber nationale Grenzen hinaus.</p><p><strong>Die drei Komponenten des globalen HR-Managements</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Management-global-ist-normal.gif"><img
class="alignright size-full wp-image-6628" title="HR-Management global ist normal" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Management-global-ist-normal.gif" alt="HR-Management global ist normal" width="276" height="354" /></a>Das Globale geh&ouml;rt heute zum Gesch&auml;ftsalltag des HR-Managements. Aber was genau bedeutet globales HR-Management? Um ein besseres Verst&auml;ndnis zu gewinnen, ist es sinnvoll, globales HR-Management differenzierter zu betrachten. Globales HR-Management umfasst drei Komponenten:</p><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>Die internationale HR-Komponente</strong> erarbeitet fundierte L&ouml;sungen zu Fragen, die bei grenz&uuml;berschreitender T&auml;tigkeit, Auslandsentsendung oder Besch&auml;ftigung ausl&auml;ndischer Mitarbeitender aufgeworfen werden.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Die interkulturelle HR-Komponente</strong> f&ouml;rdert die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Kulturen.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Die Diversity-Komponente</strong> sorgt f&uuml;r einen fairen Umgang mit Vielfalt (Diversity).</li></ul><p><strong>Die internationale Komponente</strong></p><p
style="text-align: justify;">Zur internationalen Komponente des globalen HRM geh&ouml;rt die Bearbeitung personalbezogener Fragen, die bei der &Uuml;berschreitung nationaler Grenzen angestossen werden. Das &Uuml;berschreiten nationaler Grenzen kann sowohl durch das Personal als auch durch das Unternehmen etwa im Rahmen einer Auslandsverlagerung erfolgen. Auf der Ebene des Personals k&ouml;nnen bei einer grenz&uuml;berschreitenden T&auml;tigkeit und Personaleins&auml;tzen im Ausland oder Besch&auml;ftigung ausl&auml;ndischer Mitarbeitender viele Fragen entstehen. Das Spektrum an Fragen reicht von A wie Arbeitsbewilligung bis Z wie Zeitzonen. Dazwischen liegen Themen wie nationale Arbeitsgesetze, Sozialversicherung bei internationalen Personaleins&auml;tzen oder die Ber&uuml;cksichtigung von W&auml;hrungsschwankungen, Kaufkraft sowie Zulagen bei der Berechnung des Sal&auml;rs. Bilaterale Abkommen erleichtern die Arbeit des <a
title="HR Jobs f&uuml;r Profis mit internationaler Erfahrung" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Managements</a> etwa bei der internationalen Personalrekrutierung und bei Entsendungen ins Ausland, aber das Personalmanagement muss gut &uuml;ber den Inhalt und die Aktualit&auml;t der Vertr&auml;ge informiert sein.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Internationale T&auml;tigkeit erh&ouml;ht Chancen, aber auch Risiken.</strong> Das Personalmanagement tr&auml;gt eine besondere Verantwortung f&uuml;r das Wohlergehen des Personals in aller Welt.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Gefahren k&ouml;nnen unerwartet entstehen und das Personalmanagement ist gefordert, sofort angemessene Massnahmen zu ergreifen. Die letzten Monate haben eindr&uuml;cklich gezeigt, welche Gefahrenlagen sich entwickeln k&ouml;nnen: verheerende Erdbeben, Wirbelst&uuml;rme, Tsunamis sowie Pandemien und Nuklearkatastrophen oder auch Entf&uuml;hrungen mit L&ouml;segeldforderungen, terroristische Anschl&auml;ge sowie Volksaufst&auml;nde und B&uuml;rgerkriege. Auf der Ebene des Unternehmens unterst&uuml;tzt das Personalmanagement den Internationalisierungsprozess. <strong>Die Internationalisierung ist nicht nur eine Angelegenheit von Grossunternehmen.</strong> Auch kleinere und mittlere Unternehmen k&ouml;nnen einen erstaunlich hohen Grad an Internationalit&auml;t aufweisen, gemessen an Verm&ouml;gen, Umsatz und Personal im Ausland.</p><p
style="text-align: justify;">Die Internationalisierung kennt viele Formen (von A wie Akquisition bis Z wie Zweigstelle im Ausland). Das HR-Management unterst&uuml;tzt den Erfolg des Prozesses durch vorbereitende Massnahmen wie HR-Due Diligence und begleitende Massnahmen wie internationale Rekrutierung und Personalentwicklung.</p><p><strong>Die interkulturelle Komponente</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die interkulturelle Komponente des globalen HRM erw&auml;chst aus dem Bedarf an nachhaltig guter Zusammenarbeit zwischen den Kulturen. Das Besondere an Kultur ist, dass kulturelle Wertorientierungen, Massst&auml;be, Symbole und Praktiken ganz selbstverst&auml;ndlich Anwendung finden. <strong>Mit der Kultur verh&auml;lt es sich wie mit der Grammatik der Muttersprache. Man nutzt sie, ohne dar&uuml;ber nachzudenken oder sie st&auml;ndig in Zweifel zu ziehen.</strong> Kulturelle Unterschiede k&ouml;nnen einerseits zu Irritationen und Missverst&auml;ndnissen f&uuml;hren und andererseits als wertvolle <a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Die-interkulturelle-Komponente.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6635" title="Die interkulturelle Komponente" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Die-interkulturelle-Komponente.jpeg" alt="Die interkulturelle Komponente" width="225" height="225" /></a>Lernimpulse genutzt werden, neue Perspektiven erschliessen lassen und in Innovationen m&uuml;nden. Die interkulturelle Komponente finden wir in vielen Aspekten des Personalmanagements. So kann es sein, dass bei der Erfassung der Stammdaten nach dem B&uuml;rgerort («Heimatort») gefragt wird. Der so genannte Heimatort ist ein schweizerisches Artefakt und in keinem Land der Welt gibt es eine Entsprechung. Auch die Art und Weise des Kommunizierens ist von Kultur beeinflusst. Personen beispielsweise, die gelernt haben, auch unangenehme Dinge direkt zur Sprache zu bringen, werden in einer Kultur, welche die indirekte Kommunikation positiv wertet, als rechthaberisch oder gar aggressiv angesehen. Und umgekehrt: Personen, die Unangenehmes indirekt formulieren, laufen in einem anderen kulturellen Kontext Gefahr, als &uuml;berzogen freundlich oder gar als unehrlich eingesch&auml;tzt zu werden. Ein Personalgespr&auml;ch in einem interkulturellen Zusammenhang kann also schwierig werden. Kultur kann auch die Akzeptanz von Hierarchie oder einer bestimmten F&uuml;hrungskraft bzw. eines F&uuml;hrungsstils beeinflussen. Leute, die eine klare und konstante hierarchische Zuordnung wichtig finden, tun sich schwer mit der Arbeit in tempor&auml;ren und nahezu hierarchiefreien Teams, in welchen nur das Ergebnis z&auml;hlen soll. Die interkulturelle Komponente bezieht sich nicht nur auf Aktivit&auml;ten im Ausland. Sie ist auch auf lokaler Ebene wichtig, wenn es beispielsweise um die effektive Arbeit von multikulturellen Teams geht oder die erfolgreiche Integration von ausl&auml;ndischen Mitarbeitenden beziehungsweise Reintegration von Expats gefordert ist.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Interkulturelle Kompetenz im HR-Management und im Unternehmen ist eine Schl&uuml;sselkompetenz geworden.</strong></p></blockquote><p><strong>Die Diversity-Komponente</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die Diversity-Komponente des globalen HRM tr&auml;gt der sozialen Vielfalt und der steten Ver&auml;nderung Rechnung. Es sind verschiedene Faktoren, die Diversit&auml;t f&ouml;rdern. Zu diesen Faktoren geh&ouml;ren nicht nur die Globalisierung und die internationale Migration, sondern auch der allgemeine Wertewandel und demografische Verschiebungen. <strong>Der Begriff Diversity verweist auf die Gefahr der Diskriminierung von Minderheiten durch dominante Gruppen.</strong> Was unter Minderheit verstanden wird, das kann von Land zu Land unterschiedlich sein. In der Gesetzgebung der EU-Mitgliedstaaten beispielsweise z&auml;hlen Aspekte wie</p><ul><li>ethnische Herkunft oder «Rasse»,</li><li>Religion und Weltanschauung,</li><li>gesundheitliche Situation, Alter,</li><li>sexuelle Orientierung sowie Gender (soziokulturelle Geschlechterrollen)</li></ul><p
style="text-align: justify;">dazu. Das Risiko, diskriminiert zu werden, besteht f&uuml;r Angeh&ouml;rige von sozialen Minderheiten nicht nur auf der gesellschaftlichen Ebene, sondern auch im Arbeitsumfeld. Verst&ouml;sse gegen nationale Gleichstellungsgesetze k&ouml;nnen Unternehmen empfindlich treffen. So musste beispielsweise ein grosses Schweizer Unternehmen im Jahr 2010 in den USA eine Strafe in dreistelliger Millionenh&ouml;he wegen nachweislicher Diskriminierung zahlen. <strong>Das so genannte Diversity Management erf&uuml;llt keinen menschenfreundlichen Selbstzweck.</strong> Der faire und inklusive Umgang mit allen Mitarbeitenden ist mit zwei grossen Zielen verbunden, die sich positiv auf das finanzielle Ergebnis eines Unternehmens auswirken:</p><ul><li
style="text-align: justify;">Zum einen geht es darum, bestehende Gesetze einzuhalten (Diversity Compliance) sowie Image sch&auml;digende und teure Gerichtsverfahren bzw. Strafen wegen diskriminierender Verfahrensweisen zu vermeiden.</li><li
style="text-align: justify;">Zum anderen sollen vorhandene Personalressourcen optimal eingesetzt und genutzt sowie ein positives Arbeitgeberimage bei Mitarbeitenden und Stakeholdern in aller Welt aufgebaut werden.</li></ul><blockquote><p
style="text-align: justify;">Dar&uuml;ber hinaus haben weltoffene Unternehmen erkannt, dass Diversity auf der F&uuml;hrungs- und Personalebene eine Quelle f&uuml;r marktf&auml;hige Innovationen ist und die Akzeptanz von Produkten bei den immer vielf&auml;ltiger werdenden Kundengruppen im In- und Ausland steigern kann.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Das Personalmanagement tr&auml;gt eine besondere Verantwortung f&uuml;r die Vielfalt im Unternehmen und es gibt zahlreiche Handlungsm&ouml;glichkeiten. Zu diesen M&ouml;glichkeiten geh&ouml;rt nicht nur eine Verpflichtung zur Fairness im Leitbild. Denkbar sind anonyme Bewerbungsverfahren, damit bei der ersten Selektion keine negativen Zuschreibungen etwa bei ausl&auml;ndisch t&ouml;nenden Namen Einfluss nehmen. Signalwirkung haben ein achtsamer Umgang mit Feiertagen verschiedener Religionen und die Ber&uuml;cksichtigung von Geboten (beispielsweise Einhalten von Fastenzeiten) bei der Einsatzplanung. N&uuml;tzlich sind Mentoring-Programme, die Angeh&ouml;rige von Minderheiten unterst&uuml;tzen, diskriminierende Aufstiegsbarrieren zu &uuml;berwinden.</p><p><strong>Globales HRM fordert Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;fte</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Globales-HRM-fordert-Fach-und-F%C3%BChrungskr%C3%A4fte.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6637" title="Globales HRM fordert Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;fte" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Globales-HRM-fordert-Fach-und-F%C3%BChrungskr%C3%A4fte.jpeg" alt="Globales HRM fordert Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;fte" width="246" height="205" /></a>Der globale Alltag des HR-Managements ist ausserordentlich anspruchsvoll. Die n&auml;here Betrachtung der drei Komponenten des globalen HR-Managements zeigt, dass sp&auml;testens an der nationalen Grenze gewohnte Standards aufh&ouml;ren und eine Vielzahl anderer Standards sowie «weisse Flecken» das HR-Management herausfordern. <strong>Globales HR-Management macht mehr Arbeit und die Leistungen des HR-Managements unterliegen einer erh&ouml;hten Komplexit&auml;t und Dynamik.</strong> Die Komplexit&auml;t entsteht durch die besondere Doppelaufgabe und durch die drei Komponenten des HR-Managements. Die Doppelaufgabe besteht darin, sowohl das HR-Team als auch das ganze Personal des Unternehmens fit zu machen f&uuml;r grenz&uuml;berschreitendes Denken und Handeln. Der Erfolg h&auml;ngt wesentlich davon ab, ob die drei Komponenten des HR-Managements angemessen ber&uuml;cksichtigt und stets neu auf den Unternehmenskontext abgestimmt werden. Dar&uuml;ber hinaus muss das globale HR-Management einen Umgang mit der erh&ouml;hten Dynamik finden. Diese zeigt sich beispielsweise in neuen bilateralen Abkommen, Internationalisierungsspr&uuml;ngen des Unternehmens, pl&ouml;tzlich auftretenden Wechselkursschwankun-gen oder unerwarteten Gefahrenlagen f&uuml;r das Personal weltweit. Im globalen Prozess gewinnt HR-Management an Bedeutung f&uuml;r das Unternehmen, weil Personal eine ganz besondere Ressource ist.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Das Wissen und die Ideen des Personals werden immer mehr zum Erfolgsfaktor f&uuml;r das Unternehmen.</strong> Schlaue K&ouml;pfe, die Ideen einbringen und zu marktf&auml;higen Innovationen entwickeln, sind international gefragt und sichern Wettbewerbsvorteile.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Talente und Hochqualifizierte k&ouml;nnen und wollen ihre Potenziale allerdings nur dort nachhaltig entfalten, wo sie einen wertsch&auml;tzenden Arbeitszusammenhang vorfinden. Globales HR-Management mit seiner internationalen und interkulturellen Orientierung sowie seinem fairen Umgang mit sozialer Vielfalt leistet dazu einen wertvollen Beitrag.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/hr-management-global-ist-normal/6626/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Frauen h&#228;ufiger unter Niveau besch&#228;ftigt.</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/frauen-haufiger-unter-niveau-beschaftigt/6571</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/frauen-haufiger-unter-niveau-beschaftigt/6571#comments</comments> <pubDate>Tue, 18 Oct 2011 19:42:47 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Ausbildung]]></category> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Karriere]]></category> <category><![CDATA[2008 S.18]]></category> <category><![CDATA[Abgängerinnen der Fachhochschulen sind häufiger auf Stellen tätig für welche nicht zwingend eine spezifische Fachrichtung hätte studiert werden müssen bzw. für welche nicht zwingend ein Hochschulabsch]]></category> <category><![CDATA[Arbeitszufriedenheit und die berufliche Entwicklung]]></category> <category><![CDATA[Ausbildungsniveauinadäquanz]]></category> <category><![CDATA[Barrieren]]></category> <category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category> <category><![CDATA[Berufserfahrung]]></category> <category><![CDATA[Best practice]]></category> <category><![CDATA[BfS]]></category> <category><![CDATA[Bundesamt für Statistik]]></category> <category><![CDATA[Chefinnenrolle]]></category> <category><![CDATA[die Entwicklung von beruflichem Selbstvertrauen unterstützen]]></category> <category><![CDATA[Distanz in Arbeitsbeziehungen]]></category> <category><![CDATA[Drehtüreneffekt]]></category> <category><![CDATA[Einführungsprogramme]]></category> <category><![CDATA[Fachhochschulabsolventinnen]]></category> <category><![CDATA[Feedback]]></category> <category><![CDATA[Frauen häufiger unter Niveau beschäftigt]]></category> <category><![CDATA[gering ausgeprägte Konfliktfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[geringere Zufriedenheit mit der Arbeit]]></category> <category><![CDATA[geringerem Einkommen]]></category> <category><![CDATA[geringeren Aufstiegschancen]]></category> <category><![CDATA[Geschlechterstereotypen]]></category> <category><![CDATA[geschlechtsspezifische Verteilung im Arbeitsmarkt]]></category> <category><![CDATA[gruppendynamische Effekte]]></category> <category><![CDATA[Hochschulabsolventen und -absolventinnen]]></category> <category><![CDATA[immer mehr Frauen schliessen ein Studium ab]]></category> <category><![CDATA[Ingenieurin]]></category> <category><![CDATA[investierte Einarbeitungszeit]]></category> <category><![CDATA[je grösser der Anteil der Männer im direkten Arbeitsumfeld ist desto häufiger wird diese Skepsis erlebt]]></category> <category><![CDATA[junge Frauen ermutigen]]></category> <category><![CDATA[Karriereplanung oft vernachlässigt]]></category> <category><![CDATA[Kommunikationsstrategie]]></category> <category><![CDATA[Laissez-faire-Haltung]]></category> <category><![CDATA[Leistungsausweis]]></category> <category><![CDATA[mangelnde Akzeptanz bei männlichen Führungskräften]]></category> <category><![CDATA[mangelndes Selbstbewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Mentoringprojekt]]></category> <category><![CDATA[Männergemeinschaft]]></category> <category><![CDATA[Nähe]]></category> <category><![CDATA[Patensysteme]]></category> <category><![CDATA[psychische Dispositionen]]></category> <category><![CDATA[Qualifikationsniveau]]></category> <category><![CDATA[sensibel für Genderthemen sein]]></category> <category><![CDATA[Status der Anfängerin mit wenig Berufserfahrung]]></category> <category><![CDATA[Teamklima]]></category> <category><![CDATA[Tendenz das Berufsfeld zu wechseln]]></category> <category><![CDATA[Unsicherheit]]></category> <category><![CDATA[Unterforderung am Arbeitsplatz]]></category> <category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category> <category><![CDATA[Weiterentwicklung im Berufsleben]]></category> <category><![CDATA[Übergang von der Hochschule in die Praxis optimal gestalten]]></category> <category><![CDATA[ZHAW]]></category> <category><![CDATA[zu grosse Bescheidenheit]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6571</guid> <description><![CDATA[Immer mehr Frauen schliessen ein Studium ab – doch gelingt ihnen dann auch ein zufrieden stellender Berufseinstieg und eine Weiter-entwicklung im Berufsleben? Wie kann der &#220;bergang von der Hochschule in die Praxis optimal gestaltet werden? Zwei Forschungsprojekte der ZHAW haben die Situation von Fachhochschul-absolventinnen genauer untersucht (ein Beitrag von: Sylvia Manchen Sp&#246;rr, HR Today). Frauen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch/"><img
class="alignleft size-full wp-image-6598" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Today.bmp" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Immer mehr Frauen schliessen ein Studium ab – doch gelingt ihnen dann auch ein zufrieden stellender Berufseinstieg und eine Weiter-entwicklung im Berufsleben?</strong> Wie kann der &Uuml;bergang von der Hochschule in die Praxis optimal gestaltet werden? Zwei Forschungsprojekte der ZHAW haben die Situation von Fachhochschul-absolventinnen genauer untersucht (ein Beitrag von: Sylvia Manchen Sp&ouml;rr, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch/" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Frauen sind nach wie vor in Arbeitsfeldern und -positionen mit geringerem Einkommen und geringeren Aufstiegschancen t&auml;tig. Diese unbestrittene Tatsache gilt auch f&uuml;r Frauen in hochqualifizierten Berufen, wie Erhebungen des Bundesamtes f&uuml;r Statistik zur Situation der Hochschulabsolventen und -absolventinnen f&uuml;nf Jahre nach Berufseintritt in der Schweiz deutlich machen. Doch nicht nur sind sie seltener in F&uuml;hrungspositionen als ihre m&auml;nnlichen Berufskollegen und in Erwerbszweigen besch&auml;ftigt, die weniger gut bezahlt sind. Dar&uuml;ber hinaus besetzen sie h&auml;ufiger Stellen, die ihrem Qualifikationsniveau nicht gerecht werden. Eine solche Ausbildungsniveauinad&auml;quanz liegt dann vor, wenn f&uuml;r eine Stelle gar kein Hochschulabschluss verlangt wurde oder diese nicht der Studienrichtung entspricht.</p><p><strong>Unterforderung am Arbeitsplatz</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Frauen-h&auml;ufiger-unter-Niveau-besch&auml;ftigt..jpg"><img
class="alignright size-full wp-image-6590" title="Frauen h&auml;ufiger unter Niveau besch&auml;ftigt." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Frauen-h&auml;ufiger-unter-Niveau-besch&auml;ftigt..jpg" alt="Frauen h&auml;ufiger unter Niveau besch&auml;ftigt." width="253" height="199" /></a>F&uuml;nf Jahre nach Abschluss haben 57,6 Prozent der m&auml;nnlichen Absolventen leitende Stellen inne, w&auml;hrend nur 39,3 Prozent der Absolventinnen eine Leitungsfunktion aus&uuml;ben. Ausserdem verzeichnen 32,4 Prozent aller M&auml;nner einen beruflichen Aufstieg innerhalb der ersten f&uuml;nf Jahre nach Abschluss, w&auml;hrend dies nur 24,6 Prozent der Frauen erreichten. 27,6 Prozent aller Fachhochschulabsolventinnen geben an, dass ein Hochschulabschluss f&uuml;r ihre aktuelle T&auml;tigkeit nicht verlangt wurde, dies gegen&uuml;ber 19,4 Prozent der Absolventen. Vor allem im Bereich Wirtschaft und Dienstleistungen ist dies ein grosses Problem: <em>«Abg&auml;nger/-innen der Fachhochschulen sind h&auml;ufiger auf Stellen t&auml;tig, f&uuml;r welche nicht zwingend eine spezifische Fachrichtung h&auml;tte studiert werden m&uuml;ssen bzw. f&uuml;r welche nicht zwingend ein Hochschulabschluss notwendig gewesen w&auml;re. Dies zeigt sich vor allem bei den Absolvent/-innen des Fachbereichs Wirtschaft und Dienstleistungen, wo ein Viertel der Befragten eine berufliche T&auml;tigkeit aus&uuml;bt, die keinen Hochschulabschluss verlangt (BfS, 2008, S.18).»</em></p><p
style="text-align: justify;">In einer schriftlichen Befragung der ZHAW bei 180 Berufseinsteigerinnen in wirtschaftlichen und technischen Bereichen in der Deutschschweiz zeigte sich, dass 50 Prozent der Befragten sich in ihrer Arbeit unterfordert f&uuml;hlten. Mit der qualitativen Unterforderung gingen auch eine geringere Zufriedenheit mit der Arbeit sowie die Tendenz, das Berufsfeld zu wechseln, einher. <strong>Dieses Ph&auml;nomen ist aus der Literatur als «Dreht&uuml;reneffekt» bekannt.</strong> Beispielsweise treten inzwischen nicht nur deutlich weniger Frauen in den IT-Sektor ein, sondern viele verlassen ihn auch nach kurzer Zeit wieder und wenden sich anderen Berufsfeldern oder anderen Bereichen innerhalb der Branche zu. Dadurch erfolgt eine geschlechtsspezifische Verteilung im Arbeitsmarkt mit M&auml;nnern auf der Seite der Programmier- und Analyset&auml;tigkeiten und Frauen in administrativen Aufgabenkreisen. Der Wirtschaft gehen dadurch sowohl hochqualifizierte Arbeitskr&auml;fte als auch die investierte Einarbeitungszeit verloren. Zu dieser unbefriedigenden Situation beim Berufseinstieg tragen sowohl die Fachhochschulabsolventinnen selber durch ihr Verhalten bei als auch die Betriebe durch die Gestaltung von kulturellen und organisationalen Faktoren.</p><p><strong>Karriereplanung oft vernachl&auml;ssigt</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Karriereplanung-oft-vernachl&auml;ssigt.bmp"><img
class="alignleft size-full wp-image-6591" title="Karriereplanung oft vernachl&auml;ssigt" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Karriereplanung-oft-vernachl&auml;ssigt.bmp" alt="Karriereplanung oft vernachl&auml;ssigt" /></a>Die befragten Absolventinnen gaben als Schwierigkeit beim Berufseinstieg h&auml;ufig eine fehlende oder falsche Karriereplanung an. Sie berichten von einer falschen Stellenwahl, indem sie Stellen akzeptierten, die sie unterforderten und bei denen sie das gelernte Wissen nicht anwenden konnten. Das liegt vor allem daran, dass sie die eigenen F&auml;higkeiten untersch&auml;tzen. Zum Zweiten scheinen die Karrierepl&auml;ne beim Berufseinstieg noch zu offen gewesen zu sein. Der Entscheid f&uuml;r ein klares Berufsziel erfolgte erst in den ersten Jahren der Berufst&auml;tigkeit. Zum Dritten glichen viele Frauen noch Fehlentscheide aus dem Studium aus, das heisst, viele Studentinnen erkannten erst gegen Ende des Studiums, in welche Richtung sie gehen wollten, und mussten daher nach dem Abschluss Praktika oder Assistenzen leisten, um ihr Ziel zu erreichen. So wird dann auch die «Karriereplanung» von den Frauen selber 62-mal als h&auml;ufigster Ratschlag f&uuml;r Berufseinsteigerinnen genannt. Mangelndes Selbstvertrauen und Unsicherheit sehen befragte Teilnehmerinnen eines Mentoringprojekts als wichtigste innere Barrieren, die sie am Aufstieg hindern: <em>«Am h&auml;ufigsten […] geben die Teilnehmerinnen an, dass innere Barrieren und psychische Dispositionen sie selbst an der Erreichung einer F&uuml;hrungsposition hinderten. [...] Bei den inneren Barrieren von Frauen nennen die Befragten mangelndes Selbstbewusstsein und Unsicherheit, zu grosse Bescheidenheit, aber auch eine zu gering ausgepr&auml;gte Konfliktf&auml;higkeit und Probleme von Frauen, mit N&auml;he und Distanz in Arbeitsbeziehungen souver&auml;n umzugehen.» (5, S. 96).</em></p><p
style="text-align: justify;">Rund ein Viertel der befragten Berufseinsteigerinnen erlebte, dass man ihnen aufgrund des Geschlechtes zun&auml;chst skeptisch begegnete. Sie beschreiben, dass sich diese Skepsis unter anderem in Geschlechterstereotypen des Umfeldes zeigt. In der Praxis scheint eine junge Frau in der Chefinnenrolle zu Beginn noch Irritation auszul&ouml;sen: <em></em></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«So geschah es mir zu Beginn meiner T&auml;tigkeit oft, dass ich mit der Frage ‹Kann Ihr Chef heute nicht teilnehmen?›</strong> konfrontiert wurde, und die M&auml;nnern reagierten dann meist mit &Uuml;berraschung, wenn ich erwiderte, dass ich diesen Job selber mache! In der Zwischenzeit kennen mich die M&auml;nner, und die Zusammenarbeit ist nun einfacher»</em>.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Ausserdem werden «mangelnde Akzeptanz bei m&auml;nnlichen F&uuml;hrungskr&auml;ften/im Team» sowie die Schwierigkeit, «Zugang zu der verschworenen M&auml;nnergemeinschaft zu finden», beschrieben. Ausbleibende fachliche Anerkennung wird von rund 10 Prozent der Frauen genannt; dass man sich erst beweisen musste, um als kompetent wahrgenommen zu werden, und andererseits trotz hervorragender Leistungen nicht ernst genommen wurde: <em><strong>«In einer von M&auml;nnern dominierten Bankenwelt als Frau einen Platz zu finden, war und ist schwierig und eine Gratwanderung. Man wird h&auml;ufig trotz hervorragendem Leistungsausweis und Berufserfahrung nicht ernst genommen»</strong></em>, lautete der konkrete Kommentar einer Absolventin im Fragebogen. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r werden von den Befragten zum einen im Geschlecht vermutet, zum andern aber auch im Status der Anf&auml;ngerin mit wenig Berufserfahrung. Je gr&ouml;sser der Anteil der M&auml;nner im direkten Arbeitsumfeld ist, desto h&auml;ufiger wird diese Skepsis erlebt. Entsprechend w&uuml;nschen sich die Frauen ein ausgeglicheneres Umfeld.</p><p><strong>Organisation durch die Vorgesetzten</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Organisation-durch-die-Vorgesetzten.jpg"><img
class="alignright size-full wp-image-6592" title="Organisation durch die Vorgesetzten" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Organisation-durch-die-Vorgesetzten.jpg" alt="Organisation durch die Vorgesetzten" width="264" height="191" /></a>In einer qualitativen Untersuchung zur Unternehmenskultur von zwei schweizerischen technischen Betrieben konnte ein Forschungsteam der ZHAW zeigen (6), dass angemessene, interessante und vielf&auml;ltige Arbeitsaufgaben von Einsteigerinnen als sehr motivierend und identit&auml;tsstiftend erlebt werden. In einer Hospitation konnten Einsteigerinnen beispielsweise inhaltlich die fachlichen Kompetenzen aus dem Studium einsetzen, um Probleme bei der Entwicklung eines elektrotechnischen Produktes zu l&ouml;sen. Das Anforderungsniveau der Aufgaben war nicht zu hoch, jedoch hoch genug und herausfordernd, sodass &uuml;ber die Arbeit hinaus «geknobelt» wurde, um eine L&ouml;sung zu finden. Die Orientierung in komplexen Arbeitst&auml;tigkeiten in einer Firma beispielsweise als Ingenieurin kann jedoch bis zu zwei Jahre dauern. Den Vorgesetzten gelingt es in der Einf&uuml;hrungsphase nicht immer, die passenden Aufgaben bereitzustellen. Teilweise m&uuml;ssen sich die Mitarbeitenden ihre Aufgaben selbst suchen und sind orientierungslos. Ein enger Kontakt zu Beginn, bei dem Arbeitsaufgaben definiert werden, in denen direkt die Kompetenzen aus der Ausbildung eingebracht werden k&ouml;nnen und bei denen regelm&auml;ssig Feedback &uuml;ber die Aufgabenerf&uuml;llung gegeben wird, stellte sich als Best Practice in den Betrieben heraus. Ansprechbarkeit der Vorgesetzten, Ermutigung und Feedback zu Beginn sind Erfolgsfaktoren, w&auml;hrend sich eine passive Laissez-faire-Haltung negativ auf die Arbeitszufriedenheit und die berufliche Entwicklung auswirkt.</p><p><strong>Tipps f&uuml;r die Praxis</strong></p><p
style="text-align: justify;">Aufgrund der Erfahrungen in der Berufswelt erscheint es wichtig, dass die jungen Frauen ihre Karriere schon w&auml;hrend des Studiums bewusster planen und dann bei der Stellensuche nicht die erstbeste Gelegenheit wahrnehmen, sondern selbstbewusster ausw&auml;hlen. Die Absolventinnen m&uuml;ssen eine f&uuml;r sich pers&ouml;nlich stimmige Kommunikationsstrategie entwickeln, mit der anf&auml;nglichen Skepsis des Umfelds umzugehen. Vorgesetzte sollten sich Zeit f&uuml;r die Einf&uuml;hrung neuer Mitarbeitender nehmen, Aufgaben f&uuml;r diese planen und sie betreuen. Indem sie ansprechbar sind und die jungen Frauen ermutigen, k&ouml;nnen sie die Entwicklung von beruflichem Selbstvertrauen unterst&uuml;tzen. Sie sollten sensibel f&uuml;r Genderthemen sein und beispielsweise gruppendynamische Effekte bei der Aufgabenverteilung und beim Teamklima erkennen. Dies kann in der innerbetrieblichen Weiterbildung geschult werden. Einf&uuml;hrungsprogramme und Patensysteme wirken sich positiv aus und f&uuml;hren zu einem erfolgreichen, zufriedenstellenden Berufseinstieg. Hier kann die Firma Angebote zur Verf&uuml;gung stellen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/frauen-haufiger-unter-niveau-beschaftigt/6571/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Dem dauerhaften Change die Angstkomponente nehmen.</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/dem-dauerhaften-change-die-angstkomponente-nehmen/6538</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/dem-dauerhaften-change-die-angstkomponente-nehmen/6538#comments</comments> <pubDate>Mon, 17 Oct 2011 06:50:02 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[.Standort Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Andreas Moser CEO Bernd Remmers Consultants AG]]></category> <category><![CDATA[Bonuskürzungen]]></category> <category><![CDATA[Change als Chance sehen]]></category> <category><![CDATA[Change Management]]></category> <category><![CDATA[Coachings für Einzelpersonen]]></category> <category><![CDATA[das Dreieck Kommunikation HR und Linie in einem Unternehmen]]></category> <category><![CDATA[Dem dauerhaften Change die Angstkomponente nehmen]]></category> <category><![CDATA[der Change ist zum Normalzustand geworden]]></category> <category><![CDATA[die Fähigkeit zum Selbstmanagement sollte gefördert werden]]></category> <category><![CDATA[Farbtechnologieunternehmen X-Rite/Pantone]]></category> <category><![CDATA[fehlende Stabilität ein Grund für Unzufriedenheit und Ängste]]></category> <category><![CDATA[Finanzkrise]]></category> <category><![CDATA[flexibel auf verändernde Bedingungen einstellen]]></category> <category><![CDATA[Hanspeter Simmer HR-Leiter bei X-Rite]]></category> <category><![CDATA[Lebensbalance aufrecht erhalten]]></category> <category><![CDATA[Organisationen können die Zugehörigkeit fördern]]></category> <category><![CDATA[Organisationsentwickler]]></category> <category><![CDATA[Performancemanagementsystem des HR]]></category> <category><![CDATA[Prozesse]]></category> <category><![CDATA[Selbstmanagement fördert Stabilität im Beruf und Privatleben]]></category> <category><![CDATA[Sinn der Veränderungen]]></category> <category><![CDATA[Strukturen]]></category> <category><![CDATA[Veränderungsprozesse]]></category> <category><![CDATA[Volker Kiel Dozent und Berater Leadership Coaching und Change Management am Institut für Angewandte Psychologie der ZHAW]]></category> <category><![CDATA[Wording]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6538</guid> <description><![CDATA[Ver&#228;nderungsprozesse ben&#246;tigen bekanntlich eine gute begleitende Kommunikation. Und Firmen, die aus den Ver&#228;nderungsprozessen nicht mehr herauskommen, brauchen eine Kommunikation, welche den Mitarbeitenden Stabilit&#228;t zu geben vermag (ein Beitrag von: Franziska Meier, HR Today). Ein Verk&#228;ufer im Laden eines Telekommunikationsanbieters ist st&#228;ndig am Lernen: Um die Kunden kompetent beraten zu k&#246;nnen, muss er stets &#252;ber die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6558" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Today5.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Ver&auml;nderungsprozesse ben&ouml;tigen bekanntlich eine gute begleitende Kommunikation.</strong> Und Firmen, die aus den Ver&auml;nderungsprozessen nicht mehr herauskommen, brauchen eine Kommunikation, welche den Mitarbeitenden Stabilit&auml;t zu geben vermag (ein Beitrag von: Franziska Meier, <strong><a
title="HR Today" href="http://www.hrotday.ch" target="_blank">HR Today</a></strong>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Ein Verk&auml;ufer im Laden eines Telekommunikationsanbieters ist st&auml;ndig am Lernen: Um die Kunden kompetent beraten zu k&ouml;nnen, muss er stets &uuml;ber die neuen Modelle und Anwendungen auf dem Laufenden sein. In mehreren Branchen ist dieser Zustand des st&auml;ndigen Lernens beziehungsweise der st&auml;ndigen Ver&auml;nderung in den letzten Jahren Realit&auml;t geworden: in der Telekommunikation, der Computer-, der Unterhaltungsindustrie – und nicht nur dort.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Der schnelllebige Markt f&uuml;hrt zu immer neuen Produkten und damit oft auch zu st&auml;ndig neuen Prozessen und Strukturen.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Das ist nicht f&uuml;r alle negativ. Der Organisationsentwickler und P&auml;dagoge Volker Kiel, Dozent und Berater Leadership, Coaching und Change Management am Institut f&uuml;r Angewandte Psychologie der ZHAW, begegnet in Firmen immer wieder Menschen, die das Bed&uuml;rfnis haben, zu gestalten. Doch f&uuml;r viele Berufst&auml;tige ist fehlende Stabilit&auml;t ein Grund f&uuml;r Unzufriedenheit und &Auml;ngste. Darum sollten betroffene Unternehmen durch Kommunikation und weitere Massnahmen eine Kultur schaffen, in der die Mitarbeitenden bereit sind, die st&auml;ndigen Ver&auml;nderungen nicht nur zu ertragen, sondern nach M&ouml;glichkeit auch mitzugestalten.</p><p><strong>Abgenutzte Floskeln wie «Change als Chance sehen» sind zu vermeiden</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Abgenutzte-Floskeln-wie-%C2%ABChange-als-Chance-sehen%C2%BB-sind-zu-vermeiden.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6560" title="Abgenutzte Floskeln wie «Change als Chance sehen» sind zu vermeiden" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Abgenutzte-Floskeln-wie-%C2%ABChange-als-Chance-sehen%C2%BB-sind-zu-vermeiden.jpeg" alt="Abgenutzte Floskeln wie «Change als Chance sehen» sind zu vermeiden" width="276" height="183" /></a>Der erste Schritt setzt bei den Begrifflichkeiten an. «Change», «Change Management» und «Ver&auml;nderung» sind bei vielen negativ besetzt. <strong>Es gilt also aufzuzeigen, dass Ver&auml;nderung auch positiv sein kann.</strong> Ein Unternehmen k&ouml;nnte zum Beispiel, so Change-Experte Volker Kiel, seine Geschichte durchleuchten und den Mitarbeitenden Erfolgsstorys aufzeigen, die durch Ver&auml;nderungsprozesse erm&ouml;glicht wurden. Und es kann die heutigen Arbeitsbedingungen mit jenen der Gr&uuml;ndungszeiten vergleichen und so positive Ver&auml;nderungen f&uuml;r die Angestellten hervorheben. Auch f&uuml;r Andreas Moser, CEO der auf Change spezialisierten Bernd Remmers Consultants AG, startet die Kommunikation mit dem passenden Wording: <strong><em>«Weil f&uuml;r viele ‹Change›</em> <em>negativ besetzt ist, spreche ich mit meinen Klienten &uuml;ber Ver&auml;nderung im Sinne von Entwicklung, Weiterf&uuml;hrung und Zukunftsgestaltung.»</em></strong> Und das in einfachen Worten. Denn ein Shopleiter oder ein Sachbearbeiter k&ouml;nne herzlich wenig anfangen mit S&auml;tzen wie <em>«Wir wollen eine Steigerung des EBIT durch ein professionelles Performancemanagementsystem des HR».</em></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Auch abgenutzte Floskeln wie «Change als Chance sehen» sind zu vermeiden.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Dass Change negativ besetzt ist, hat gem&auml;ss Volker Kiel auch damit zu tun, dass parallel zu den Ver&auml;nderungen zu wenig auf stabilisierende Faktoren geachtet werde. Unternehmen oder Abteilungen, deren Strukturen und Prozesse in st&auml;ndigem Wandel sind, k&ouml;nnen auf unterschiedlichen Ebenen f&uuml;r Stabilit&auml;t sorgen. Kiel: <em>«Wenn Organisationen eine Kultur schaffen, mit der sich die Mitarbeitenden identifizieren k&ouml;nnen, schaffen sie dadurch Stabilit&auml;t. Zu dieser Kultur geh&ouml;ren Vertrauen, Respekt und Interesse am einzelnen Menschen.»</em> <strong></strong></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Werte wie das Interesse f&uuml;r die Einzelperson d&uuml;rfen ruhig auch handfest ausgedr&uuml;ckt werden. Etwa indem Getr&auml;nke und vielleicht auch Fr&uuml;chte gratis zur Verf&uuml;gung gestellt werden.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Auch Beziehungen sind stabilisierende Faktoren. <em>«Organisationen k&ouml;nnen die Zugeh&ouml;rigkeit f&ouml;rdern, indem sie Mentoringprogramme unterst&uuml;tzen»</em>, so Volker Kiel, <em>«und indem sie sicherstellen, dass jeder Mitarbeiter einen stabilen Ansprechpartner hat, mit dem er sich abteilungs- und hierarchie&uuml;bergreifend austauschen kann.»</em> Auch attraktive Aufenthaltsr&auml;ume, in denen sich die Menschen gerne aufhalten, f&ouml;rdern den kollegialen Austausch &uuml;ber Abteilungsgrenzen hinweg.</p><p><strong>Aufzeigen, was sich &auml;ndert und was beim Alten bleibt</strong></p><p
style="text-align: justify;">Andreas Moser kennt solche <em>«Stabilit&auml;tszonen in turbulenten Zeiten»</em> aus seiner Zeit in der Telekommunikationsindustrie: «<em>Wir haben den Leuten regelm&auml;ssig aufgezeigt, welche Ver&auml;nderungen zu welchen Erfolgen f&uuml;hrten. Gleichzeitig haben wir aber auch die Dinge hervorgehoben, die wir nicht &auml;ndern, weil sie gut sind. Das waren Ankerpunkte, an denen sich die Menschen orientieren konnten.»</em> Diese Informationsveranstaltung wurde zu einem Ritual, das alle drei Monate stattfand, das auch eine gewisse Ruhe brachte. Formale Stabilit&auml;t bei inhaltlicher Instabilit&auml;t nennt der Change-Fachmann Moser dieses Prinzip. Er erlebte aber auch das Gegenteil, n&auml;mlich wenn ein solcher Anlass verschoben wurde: <em>«Das war t&ouml;dlich, das l&ouml;ste sogleich Irritationen aus.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Gute Erfahrungen mit einer kommunikativen Massnahme machte das Farbtechnologieunternehmen X-Rite/Pantone. Nach drei turbulenten Jahren – Merger 2006, Zukauf mit Fremdfinanzierung und anschliessender Reorganisation 2008, Finanzkrise, Bonusk&uuml;rzungen – war die Stimmung am Tiefpunkt. Das international aufgestellte Unternehmen mit 150 Mitarbeitenden in Regensdorf hatte bereits vor 2010 einige Anl&auml;ufe unternommen, seinen Strategieplan intern zu kommunizieren. Aufgrund von Markt&auml;nderungen wurde der Plan allerdings mehrfach modifiziert und schlussendlich nicht konsequent kommuniziert. Anfang 2010 jedoch setzten sich die Verantwortlichen intensiv mit dem Strategieplan auseinander, ein 100-seitiges Paper wurde erstellt, darauf allen Mitarbeitenden eine k&uuml;rzere Fassung pr&auml;sentiert: <em>«Es gab Pr&auml;sentationen, Calls mit dem CEO, Videos mit dem Management und weitere begleitende Massnahmen»</em>, sagt Hanspeter Simmer, HR-Leiter bei X-Rite. Und seither folgt alle drei bis vier Monate ein Update, wo man gerade stehe.</p><p
style="text-align: justify;">Diese Kommunikationsmassnahme habe, neben der inzwischen wieder positiven wirtschaftlichen Situation, die Stimmung im Unternehmen sp&uuml;rbar verbessert. <strong><em>«Wir haben transparent, ehrlich und auf mehreren Kan&auml;len kommuniziert»</em></strong>, so Simmer. Zwar sei es f&uuml;r manche Leute immer noch schwierig zu akzeptieren, dass immer mehr ihrer Produkte in China produziert werden. Aber dank der Kommunikation sei nun f&uuml;r alle besser nachvollziehbar, warum. <em>«Und dank dem Strategieplan wissen alle, dass eben nicht nur Produkte ausgelagert werden, sondern dass wir zum Standort Schweiz stehen und hier neues Know-how aufbauen.»</em></p><p><strong>Wer nur beruhigen will, verliert die Glaubw&uuml;rdigkeit</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Wer-nur-beruhigen-will-verliert-die-Glaubw%C3%BCrdigkeit.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6561" title="Wer nur beruhigen will, verliert die Glaubw&uuml;rdigkeit" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Wer-nur-beruhigen-will-verliert-die-Glaubw%C3%BCrdigkeit.jpeg" alt="Wer nur beruhigen will, verliert die Glaubw&uuml;rdigkeit" width="225" height="225" /></a>Wenn die Mitarbeitenden den Sinn hinter Ver&auml;nderungen sehen, k&ouml;nnen sie diese nachvollziehen und sind, laut Volker Kiel, <em>«bereit, viel zu leisten»</em>. Dieser Sinn soll ehrlich kommuniziert werden. Kiel: <em>«Wenn es darum geht, die Kapitalgeber zu halten und damit das &Uuml;berleben der Firma zu sichern, dann ist eben das der Sinn – etwas anderes zu kommunizieren w&auml;re unglaubw&uuml;rdig.» </em>W&auml;hrend mit regelm&auml;ssiger Kommunikation viel erreicht werden kann, f&uuml;hren gewisse Kommunikationsfehler zu Ver&auml;nderungsresistenz. Insbesondere Versprechungen, die sich unter Umst&auml;nden nicht erf&uuml;llen: Nach dieser Ver&auml;nderung kehrt Ruhe ein; nach dieser Ver&auml;nderung wirst du wahrscheinlich zum Teamleiter bef&ouml;rdert; wir bauen keine Arbeitspl&auml;tze ab. Solche S&auml;tze sollten die Menschen beruhigen, f&uuml;hren aber letztlich oft zu einem Glaubw&uuml;rdigkeitsverlust. <strong>Was kann das <a
title="HRM Jobs f&uuml;r Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR</a> tun, abgesehen von der Begleitung der Kommunikationsprozesse?</strong> «Ein erster Schritt ist, bei der Rekrutierung Menschen mit dem Bed&uuml;rfnis nach Gestaltung zu ber&uuml;cksichtigen und der F&auml;higkeit, sich flexibel auf ver&auml;ndernde Bedingungen einzustellen», sagt Volker Kiel. Auch das Anbieten von (externen) Coachings f&uuml;r Einzelpersonen kann eine M&ouml;glichkeit sein, wie dies etwa X-Rite praktiziert.</p><p><strong>Selbstmanagement f&ouml;rdert Stabilit&auml;t im Beruf und Privatleben</strong></p><p
style="text-align: justify;">Und schliesslich kann das HR mithelfen, eine Kultur zu f&ouml;rdern, welche die pers&ouml;nliche Stabilit&auml;t – auch im Privatleben – der Angestellten unterst&uuml;tzt: <em>«Die F&auml;higkeit zum Selbstmanagement sollte gef&ouml;rdert werden»</em>, so Kiel, <em>«und wer seine Leistung erbracht hat, soll auch mal um 15 Uhr gehen d&uuml;rfen, um seine pers&ouml;nliche Lebensbalance aufrechterhalten zu k&ouml;nnen.»</em> Ist Change zum Normalzustand geworden, geht es auch weiterhin darum, den Dialog zu pflegen, den Sinn der Ver&auml;nderungen regelm&auml;ssig zu kommunizieren. <em>«Wenn das Dreieck Kommunikation, HR und Linie in einem Unternehmen optimal spielt»</em>, fasst Andreas Moser zusammen, <em>«kann man Change optimal begleiten.»</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/dem-dauerhaften-change-die-angstkomponente-nehmen/6538/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Der Konzernchef und die dreckigen Kaffeetassen.</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/der-konzernchef-und-die-dreckigen-kaffeetassen/6490</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/der-konzernchef-und-die-dreckigen-kaffeetassen/6490#comments</comments> <pubDate>Thu, 13 Oct 2011 13:38:39 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Leadership]]></category> <category><![CDATA[Carl Elsener]]></category> <category><![CDATA[CEO]]></category> <category><![CDATA[Code of Conduct]]></category> <category><![CDATA[der Chef muss den ersten Schritt machen]]></category> <category><![CDATA[Der Konzernchef und die dreckigen Kaffeetassen]]></category> <category><![CDATA[der Mensch ist ein Gewohnheitstier]]></category> <category><![CDATA[die Kanadische Goldrute]]></category> <category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category> <category><![CDATA[Freiwilligenarbeit]]></category> <category><![CDATA[Geschäftsleitungsmitglieder]]></category> <category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category> <category><![CDATA[Ibach]]></category> <category><![CDATA[IBM]]></category> <category><![CDATA[Irene Meili Projektverantwortliche Corporate Citizenship]]></category> <category><![CDATA[Juristenfutter]]></category> <category><![CDATA[Jürgen Weber]]></category> <category><![CDATA[keine Hochglanzfirma]]></category> <category><![CDATA[Krass der Alte spült selbst ab]]></category> <category><![CDATA[Lufthansa]]></category> <category><![CDATA[Matthias Mölleney]]></category> <category><![CDATA[Naturschutzzentrum Neeracherried Zürcher Unterland]]></category> <category><![CDATA[OC Oerlikon]]></category> <category><![CDATA[PeopleXpert]]></category> <category><![CDATA[Präsident der Zürcher Gesellschaft für Personal-Management]]></category> <category><![CDATA[Reputationsmanagement]]></category> <category><![CDATA[Respekt]]></category> <category><![CDATA[Robert Heinzer Globaler Leiter HR und Organisation]]></category> <category><![CDATA[Schweizer Fairness-Preis]]></category> <category><![CDATA[Schwyz]]></category> <category><![CDATA[Social Media]]></category> <category><![CDATA[Susan Orozco Medienverantwortliche bei IBM Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Südkorea]]></category> <category><![CDATA[Taiwa]]></category> <category><![CDATA[Tixi]]></category> <category><![CDATA[Unaxis]]></category> <category><![CDATA[Veronika Elsener Verwaltungsratspräsidentin der Victorinox Swiss Army Fragrances AG]]></category> <category><![CDATA[Vertrauen]]></category> <category><![CDATA[Victorinox]]></category> <category><![CDATA[WWF]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6490</guid> <description><![CDATA[Wenn Vorgesetzte oder gar Gesch&#228;ftsleitungsmitglieder mit dem guten Beispiel vorangehen, k&#246;nnen durchaus kleinere Berge versetzt werden (ein Beitrag von: Franziska Meier, HR Today). Die Kaffeetassen-Geschichte lehrte die Lufthansa zweierlei: Erstens, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Zweitens, der Chef muss den ersten Schritt machen. Und das ging so: Mitte der 90er-Jahre beschloss das Unternehmen im Rahmen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong></strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6513" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Today3.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a> <strong>Wenn Vorgesetzte oder gar Gesch&auml;ftsleitungsmitglieder mit dem guten Beispiel vorangehen, k&ouml;nnen durchaus kleinere Berge versetzt werden</strong> (ein Beitrag von: Franziska Meier, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die Kaffeetassen-Geschichte lehrte die Lufthansa zweierlei: Erstens, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Zweitens, der Chef muss den ersten Schritt machen. Und das ging so: Mitte der 90er-Jahre beschloss das Unternehmen im Rahmen von Sparmassnahmen, dass das Pausengeschirr k&uuml;nftig nicht mehr von der Putzequipe abgewaschen werde. Das sollten von nun an die Angestellten selbst erledigen.</p><p><strong>«Krass, der Alte sp&uuml;lt selbst ab!»</strong></p><p
style="text-align: justify;">Gesagt, getan, die Putzfrauen und -m&auml;nner liessen das Geschirr fortan links liegen. Allerdings ignorierte das Personal nicht nur die Sparmassnahme, sondern auch die ungesp&uuml;lten Kaffeetassen, trotz entsprechender Weisung. Und so t&uuml;rmte sich das Geschirr in den zahlreichen Pausenk&uuml;chen im ganzen Konzern innert einer Woche zu Bergen auf. Matthias M&ouml;lleney, damals einer von mehreren Personalchefs bei der Lufthansa, sah zwei M&ouml;glichkeiten:</p><ul><li>Entweder die Putzequipe nimmt den Sp&uuml;lservice wieder auf.</li><li>Oder der oberste Chef geht mit dem guten Beispiel voran.</li></ul><p
style="text-align: justify;">Er &uuml;berredete Konzernchef J&uuml;rgen Weber zur zweiten Variante, obwohl dieser von der Idee zun&auml;chst nicht angetan war. Die beiden M&auml;nner stellten sich also in einer Pausenk&uuml;che an die Sp&uuml;le und begannen zu schrubben.  «Der Effekt war verbl&uuml;ffend», sagt Matthias M&ouml;lleney.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>«Die Aktion verbreitete sich wie ein Lauffeuer im gesamten Konzern: ‹Krass, der Alte sp&uuml;lt selbst ab›, und innert 24 Stunden waren die Tassenstapel abgetragen.»</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Und so blieb es auch, die Mitarbeitenden wuschen k&uuml;nftig ihr Geschirr selbst. J&uuml;rgen Weber inklusive.</p><p><strong>F&uuml;hrungskr&auml;fte sind Vorbilder – immer und &uuml;berall</strong></p><div
id="attachment_6516" class="wp-caption alignright" style="width: 244px"><a
href="http://www.moelleney.com"><img
class="size-full wp-image-6516" title="Matthias M&ouml;lleney" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Matthias-M%C3%B6lleney.jpeg" alt="Matthias M&ouml;lleney" width="234" height="216" /></a><p
class="wp-caption-text">Matthias M&ouml;lleney</p></div><p
style="text-align: justify;">Dass die F&uuml;hrungskr&auml;fte vorleben sollten, was sie predigen, dass sie Vorbild sein sollten, h&ouml;rt man oft. Doch die Realit&auml;t sieht nicht selten anders aus, in manchen F&uuml;hrungsetagen herrscht der Irrglaube: «F&uuml;r uns gilt das nicht.» «Die GL kann sich nicht neue Dienstwagen anschaffen und gleichzeitig erwarten, dass der Rest der Firma spart», sagt Matthias M&ouml;lleney, heute Leiter seiner selbstgegr&uuml;ndeten Beratungsfirma PeopleXpert und Pr&auml;sident der Z&uuml;rcher Gesellschaft f&uuml;r Personal-Management. <em><strong>«Und wer ohne Begeisterung auf die Mitarbeitenden zugeht, braucht sich nicht zu wundern, wenn diese ihrerseits ohne Begeisterung auf die Kunden zugehen.»</strong></em></p><p
style="text-align: justify;">Manche F&uuml;hrungskr&auml;fte glaubten, so beobachtet Matthias M&ouml;lleney, dass sie keine Selbstreflexion mehr ben&ouml;tigten, sobald sie Chef seien. Und manche glauben, sie m&uuml;ssten nur im Unternehmen Vorbild sein. Aber: <em><strong>«Vorbild ist man an 365 Tagen, und zwar 24 Stunden lang»</strong></em>, so M&ouml;lleney. Insbesondere in Zeiten der Social Media, in denen es schnell die ganze Welt weiss, wenn sich der CEO eines Unternehmens danebenbenimmt. Deshalb gelte es f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte einerseits, die Vorbildrolle ernst zu nehmen, und andererseits, ein Reputationsmanagement anzustreben.</p><p><strong>Victorinox: Missionare in der Gr&uuml;nderfamilie</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.victorinox.com"><img
class="alignleft size-full wp-image-6514" title="Victorinox" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Victorinox.gif" alt="Victorinox" width="145" height="90" /></a>Das Familienunternehmen Victorinox AG, in der vierten Generation von Carl Elsener gef&uuml;hrt, wurde 2009 mit dem Schweizer Fairness-Preis ausgezeichnet – und hat seine eigene Wertestruktur: Im Code of Conduct stellen die «menschlichen Werte der Familie Elsener» die Basis dar. Darauf bauen die «traditionellen unternehmerischen Werte» auf, und schliesslich, als Spitze, die «globalen Markenwerte von Victorinox». Was hat es auf sich mit den Werten der Familie Elsener, die nicht nur durch CEO Carl Elsener im Unternehmen vertreten ist, sondern auch durch seine Frau, Veronika Elsener, Verwaltungsratspr&auml;sidentin der Victorinox Swiss Army Fragrances AG und Leiterin des Brandmanagements? <em>«In der Familie Elsener gab es mehrere Missionare»</em>, sagt Robert Heinzer, Globaler Leiter HR und Organisation. <em>«Wenn diese jeweils heimkamen, erz&auml;hlten sie aus der weiten Welt, von armen, aber gl&uuml;cklichen Menschen. Das hat die Familie gepr&auml;gt, die Offenheit f&uuml;r neue Ideen und f&uuml;r Kontakte ist vor diesem Hintergrund ein zentraler Wert.»</em></p><p><strong>F&uuml;r die Anstellung braucht es keinen Arbeitsvertrag</strong></p><p
style="text-align: justify; padding-left: 30px;">Dazu kommen insbesondere die Werte Glaubw&uuml;rdigkeit, Ehrlichkeit, Respekt und Vertrauen. Was bedeutet das nun konkret f&uuml;r den Alltag? <em>«Vertrauen zeigt sich bei uns zum Beispiel darin, dass wir die Leute per Handschlag anstellen»</em>, sagt Robert Heinzer. Das gilt nicht f&uuml;r alle Mitarbeitenden weltweit, sondern vor allem f&uuml;r die 900 Angestellten am Hauptsitz im schwyzerischen Ibach. Heinzer: <em><strong>«Viele Leute, die sich bei uns bewerben, sind in der Gegend aufgewachsen, sie wissen und vertrauen darauf, dass bei uns ein Wort gilt – und ein Handschlag erst recht.»</strong></em> Die Firma h&auml;ndigt k&uuml;nftigen Mitarbeitenden in der Regel keinen Arbeitsvertrag, sondern lediglich eine Anstellungsbest&auml;tigung mit den wichtigsten Eckdaten aus, eine Unterschrift verlangt sie aber keine. <em>«Vertr&auml;ge sind Juristenfutter. Wir wollen mit unseren Leuten im Gespr&auml;ch bleiben, und dazu braucht es keine Anw&auml;lte»</em>, meint Robert Heinzer.</p><p><strong>Mit 83 zum ersten Mal nach Amerika – f&uuml;r ein Dankesch&ouml;n</strong></p><div
id="attachment_6518" class="wp-caption alignleft" style="width: 153px"><a
href="http://www.victorinox.com"><img
class="size-full wp-image-6518 " title="Veronika und Carl Elsener" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Veronika-und-Carl-Elsener.jpeg" alt="Veronika und Carl Elsener" width="143" height="120" /></a><p
class="wp-caption-text">Veronika und Carl Elsener</p></div><p
style="text-align: justify;">Eine Grundhaltung in der Victorinox ist, dass jede Arbeit ihren Wert hat. Dass also auch niemand f&uuml;r irgendeine Arbeit zu gut ist. Entsprechend lassen sich Carl und Veronika Elsener nicht bedienen. Haben sie Durst, so holen sie sich das Getr&auml;nk selbst, brauchen sie Kopien, so machen sie sich selbst auf den Weg zum Kopierer, ist ein Sitzungszimmer vorzubereiten oder aufzur&auml;umen, packen sie ebenfalls selbst mit an, und wenn Kunden am Bahnhof Schwyz ankommen, werden sie auch einmal vom CEO pers&ouml;nlich abgeholt. «Hier machen alle die Arbeit, die eben gerade ansteht, auch die Unternehmer», sagt Robert Heinzer und erg&auml;nzt: <strong>«Wir sind keine Hochglanzfirma, daf&uuml;r aber authentisch.»</strong></p><p
style="text-align: justify;">Respekt f&uuml;r die einzelnen Angestellten von Seiten Unternehmensf&uuml;hrung zeigt sich in einer Geschichte, die sich vor einigen Jahren ereignete. Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der dritten Generation, Carl Elsener senior, Vater des heutigen CEO und dem Unternehmen nach wie vor als Berater zur Verf&uuml;gung stehend, war Zeit seines Lebens kaum im Ausland gewesen. Als die Firma 2005 in den USA einen Distributionspartner erwarb, nahm der damals 83-J&auml;hrige seinen ersten Interkontinentalflug. Unter anderem um jedem der 200 neuen Angestellten in Amerika mit einem Handschlag seine Dankbarkeit daf&uuml;r auszudr&uuml;cken, dass sie nun f&uuml;r seine Firma arbeiteten.</p><p><strong>IBM: GL-Mitglied f&auml;hrt zweimal monatlich f&uuml;r Tixi</strong></p><p
style="text-align: justify;">Auch bei IBM packt man an oberster Stelle mit an. Und zwar im Rahmen von Freiwilligenarbeit. Ein Mitglied der Gesch&auml;ftsleitung der IBM Schweiz ist zwei Tage pro Monat unterwegs f&uuml;r Tixi, den Fahrdienst f&uuml;r Menschen mit Behinderung. Das GL-Mitglied m&ouml;chte anonym bleiben: <em>«Gutes tun bedeutet nicht automatisch, das auch &ouml;ffentlich machen zu wollen»</em>, sagt Susan Orozco, Medienverantwortliche bei IBM Schweiz. Freiwilligenarbeit hat Tradition bei der IBM. <em>«Ehrenamtliches Engagement und Hilfsbereitschaft sind bei uns Unternehmenswerte»</em>, sagt Irene Meili, Projektverantwortliche Corporate Citizenship. <em>«Und so gehen wir hinaus, in die Umgebung, und tun das, was dort, vor Ort, gebraucht wird. Sei das nun k&ouml;rperliche oder geistige Arbeit oder sei es das Nutzen von Kontakten.»</em> Die F&ouml;rderung ehrenamtlicher Arbeit kann bei der IBM ganz unterschiedlich aussehen. Zum Beispiel so: Weil sich eine Mitarbeiterin neben der Arbeit in einer Schulpflege engagiert, zahlt die IBM einen Teilbetrag an das Klavier, welches diese Schule braucht. <em>«Der finanzielle Betrag ist dabei ganz klar ans Ehrenamt gekoppelt»</em>, so Irene Meili.</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.ibm.com/ch/de/"><img
class="alignright size-full wp-image-6519" title="IBM Schweiz AG" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/IBM-Schweiz-AG.jpeg" alt="IBM Schweiz AG" width="209" height="87" /></a><strong>Geld ist das eine, Zeit das andere, was das Unternehmen zur Verf&uuml;gung stellt.</strong> Anl&auml;sslich des diesj&auml;hrigen 100-Jahr-Jubil&auml;ums engagieren sich die Mitarbeitenden verst&auml;rkt in ehrenamtlichen Projekten, weltweit, &uuml;ber s&auml;mtliche Hierarchiestufen hinweg. <em>«Nicht nur ein Teil unseres Schweizer Managements, sondern auch ein Teil unseres internationalen Managements, das in Z&uuml;rich stationiert ist, beteiligt sich an unseren Jubil&auml;ums-Freiwilligenprojekten»</em>, sagt Susan Orozco. So sind zum Beispiel schon mehrmals freiwillige Teams inklusive GL-Mitgliedern ausger&uuml;ckt, um im Naturschutzzentrum Neeracherried (Z&uuml;rcher Unterland) die Kanadische Goldrute auszumerzen, ein importiertes invasives Kraut, welches die einheimische Pflanzenwelt verdr&auml;ngt. In weiteren Projekten vermitteln IBM-Mitarbeitende den sicheren Umgang mit Social Media, kreieren Kunst aus Computerschrott, um diese zu versteigern und den Erl&ouml;s dem WWF zukommen zu lassen, pflanzen B&auml;ume oder engagieren sich bei Wohlt&auml;tigkeitsorganisationen. Erreichen die IBM-Mitarbeitenden in der Schweiz die sich selbst gesteckten Ziele, so werden sie bis Ende Jahr durchschnittlich acht Stunden f&uuml;r solche Freiwilligenarbeit aufgewendet haben – einen Teil davon w&auml;hrend der Arbeitszeit, einen Teil aber auch in der Freizeit.</p><p><strong>Unaxis (OC Oerlikon): Verst&auml;ndnis f&uuml;r asiatische Werte gef&ouml;rdert</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.oerlikon.com/"><img
class="alignleft size-full wp-image-6520" title="OC Oerlikon" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/OC-Oerlikon.jpeg" alt="OC Oerlikon" width="209" height="44" /></a>Eine Vorbildfunktion haben F&uuml;hrungskr&auml;fte auch im Zusammenhang mit Weiterbildung. Schicken sie ihre Mitarbeiter in ein Seminar, bleiben diesem aber selbst fern, kann dies bei gewissen Themen unglaubw&uuml;rdig erscheinen. Vorbildlich ging da die damalige Unaxis (heute OC Oerlikon) vor, als es 2003 darum ging, die Belegschaft st&auml;rker auf Asien auszurichten, denn 60 Prozent des Umsatzes kamen von dort. <em>«Im Unternehmen existierte zu wenig Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Werte in asiatischen L&auml;ndern»</em>, erz&auml;hlt Matthias M&ouml;lleney, der damals Konzernpersonalchef der Unaxis war. Deshalb wurden im Rahmen von Workshops asiatische Grosskunden eingeladen. Sie sollten den Unaxis-Mitarbeitern einen Einblick in ihre Werte geben. Bei mehreren Kundenfirmen waren die obersten CEOs von der Idee derart begeistert, dass sie pers&ouml;nlich anreisten, von ihren Werten erz&auml;hlten und daf&uuml;r nicht einmal etwas verrechneten.</p><p><strong>Alle sitzen im gleichen Boot und lernen gemeinsam</strong></p><p
style="text-align: justify;">Auf Seiten Unaxis nahmen alle Hierarchiestufen an den Workshops teil, bis hinauf in die Konzernleitung. Auch f&uuml;r fortgeschrittene Asienreisende gab es Aha-Erlebnisse. Zum Beispiel die Erkenntnis, wie sehr sich die Werte von Land zu Land unterscheiden, wie gross zum Beispiel die Unterschiede zwischen S&uuml;dkorea und Taiwan sind. <em>«Es konnten nicht nur jede Menge Vorurteile ausger&auml;umt werden, wie Asien funktioniert»</em>, fasst Matthias M&ouml;lleney zusammen. <em>«Sondern die Konzernleitung und die Mitarbeiter sassen auf den gleichen St&uuml;hlen und lernten gemeinsam etwas Neues, was letztlich das Gef&uuml;hl vermittelte, im gleichen Boot zu sitzen.»</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/der-konzernchef-und-die-dreckigen-kaffeetassen/6490/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ein guter interner Ruf kommt nicht von allein.</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/ein-guter-interner-ruf-kommt-nicht-von-allein/6353</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/ein-guter-interner-ruf-kommt-nicht-von-allein/6353#comments</comments> <pubDate>Tue, 11 Oct 2011 11:38:06 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Absageschreiben]]></category> <category><![CDATA[Abschied von steifen Floskeln nehmen]]></category> <category><![CDATA[Analysen]]></category> <category><![CDATA[Broschüren]]></category> <category><![CDATA[das eigene Leistungsangebot intern kommunizieren]]></category> <category><![CDATA[das eigene Profil schärfen]]></category> <category><![CDATA[das HR wird zu einer starken und glaubwürdigen Partnerin für Management Führungskräfte und Mitarbeitende]]></category> <category><![CDATA[das HRM muss das Leistungsangebot transparent machen]]></category> <category><![CDATA[dem Personalressort fehlt es an Profil]]></category> <category><![CDATA[demografischer Wandel]]></category> <category><![CDATA[deutschsprachige HR-Community]]></category> <category><![CDATA[die aktive Steuerung des HR Brand]]></category> <category><![CDATA[die Marke Personal]]></category> <category><![CDATA[die Personalarbeit in Unternehmen ist eine Marke]]></category> <category><![CDATA[Dienstleistungsorientierung]]></category> <category><![CDATA[Diversity]]></category> <category><![CDATA[ein guter interner Ruf kommt nicht von allein]]></category> <category><![CDATA[Führungskräfte]]></category> <category><![CDATA[Führungskräften]]></category> <category><![CDATA[Gegenleistung sind Engagement und Loyalität]]></category> <category><![CDATA[gesellschaftliche und makroökonomische Bedingungen]]></category> <category><![CDATA[Gesundheitsmanagement]]></category> <category><![CDATA[gezielte HR-Markenkommunikation benötigt langfristige Planung]]></category> <category><![CDATA[Glaubwürdigkeit im Unternehmen]]></category> <category><![CDATA[Globalisierung]]></category> <category><![CDATA[HR als fantasielose Verwalter]]></category> <category><![CDATA[HR als Partner für Führungskräfte]]></category> <category><![CDATA[HR als Richtschnur über die Veränderungen im Unternehmen]]></category> <category><![CDATA[HR Arbeit zur Marke machen]]></category> <category><![CDATA[HR Brand]]></category> <category><![CDATA[HR gewinnt an Überzeugungskraft]]></category> <category><![CDATA[HR gilt andernorts immer noch als «graue Maus»]]></category> <category><![CDATA[HR-Dienstleistungen]]></category> <category><![CDATA[HR-Image]]></category> <category><![CDATA[HR-Markensteuerung]]></category> <category><![CDATA[HR-Produkte]]></category> <category><![CDATA[human resources management]]></category> <category><![CDATA[Image im Unternehmen verbessern]]></category> <category><![CDATA[Individualisierung]]></category> <category><![CDATA[Intranet]]></category> <category><![CDATA[Kernbestandteil modernen Unternehmensmanagements]]></category> <category><![CDATA[Kontaktsituationen der Anspruchsgruppen]]></category> <category><![CDATA[Kultur]]></category> <category><![CDATA[Kunden­orientierung]]></category> <category><![CDATA[Leistungsversprechen muss zur Strategie des Unternehmens passen]]></category> <category><![CDATA[Leitbild]]></category> <category><![CDATA[Marke]]></category> <category><![CDATA[Markenbotschafter des HR Brand]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeitern]]></category> <category><![CDATA[Mitgestalter des Business]]></category> <category><![CDATA[Mitgestalter des Wandels]]></category> <category><![CDATA[Partnerschaftlichkeit]]></category> <category><![CDATA[PE-Slang]]></category> <category><![CDATA[Personalabteilung]]></category> <category><![CDATA[Planung]]></category> <category><![CDATA[Portfoliomanagement]]></category> <category><![CDATA[Prozesse]]></category> <category><![CDATA[Reflexionen]]></category> <category><![CDATA[ressourcen]]></category> <category><![CDATA[Routinen]]></category> <category><![CDATA[sinnvolle Kommunikation des HR Brand]]></category> <category><![CDATA[Sprachklima]]></category> <category><![CDATA[Steuerung der Personalarbeit als Marke]]></category> <category><![CDATA[Strategie]]></category> <category><![CDATA[Submarken]]></category> <category><![CDATA[Topmanagern]]></category> <category><![CDATA[Touchpoints]]></category> <category><![CDATA[Unternehmensstrategie]]></category> <category><![CDATA[Vergütung]]></category> <category><![CDATA[Vertrauen ist der wichtigste Treibstoff für ein erfolgreiches HR-Management]]></category> <category><![CDATA[Wertschätzung]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6353</guid> <description><![CDATA[Das HR wird zu einer starken und glaubw&#252;rdigen Partnerin f&#252;r Management, F&#252;hrungskr&#228;fte und Mitarbeitende, indem es seine Arbeit zur Marke, zum HR Brand, macht. Das bedeutet insbesondere, das eigene Leistungsangebot intern zu kommunizieren (ein Beitrag von: Bernhard Schelenz, HR Today). Wie kann das Human Resources Management sein Image im Unternehmen verbessern? Die Frage ist h&#246;chst [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6470" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Today1.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Das <a
title="HRM Stellenangebote f&uuml;r Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR</a> wird zu einer starken und glaubw&uuml;rdigen Partnerin f&uuml;r Management, F&uuml;hrungskr&auml;fte und Mitarbeitende, indem es seine Arbeit zur Marke, zum HR Brand, macht. <strong>Das bedeutet insbesondere, das eigene Leistungsangebot intern zu kommunizieren</strong> (ein Beitrag von: Bernhard Schelenz, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Wie kann das <a
title="Interessante Stellenangebote f&uuml;r HR Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">Human Resources Management</a> sein Image im Unternehmen verbessern? Die Frage ist h&ouml;chst aktuell, denn dem Personalressort fehlt es an Profil. Das neue Selbstverst&auml;ndnis der Abteilung als Kernbestandteil modernen Unternehmensmanagements und die entsprechenden Leistungen von HR kommen bei F&uuml;hrungskr&auml;ften und Mitarbeitern noch nicht richtig an. W&auml;hrend vielerorts die gute alte Personalabteilung von einst den Wandel zum Mitgestalter des Business geschafft hat, gilt HR andernorts immer noch als «graue Maus», als fantasieloser Verwalter.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Eine der Ursachen liegt in der fehlenden Steuerung der Personalarbeit als Marke.</strong> Nur wenn der Personalbereich gezielt die eigene Arbeit auf seine wichtigsten Anspruchsgruppen ausrichtet und diese f&uuml;r sich und seine Leistungen einnimmt, kann er erfolgreich sein.</p></blockquote><p><strong>Gezielte HR-Markenkommunikation ben&ouml;tigt langfristige Planung</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Ein-guter-interner-Ruf-kommt-nicht-von-allein..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6471" title="Ein guter interner Ruf kommt nicht von allein." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Ein-guter-interner-Ruf-kommt-nicht-von-allein..jpeg" alt="Ein guter interner Ruf kommt nicht von allein." width="131" height="149" /></a>Denn Vertrauen ist der wichtigste Treibstoff f&uuml;r ein erfolgreiches HR-Management, das sich als Mitgestalter des Wandels versteht. Vertrauen in Unternehmen entsteht durch Marken. Als Konsumenten vertrauen wir auf solche Marken – bei Automobilen ebenso wie bei Smartphones oder Lebensversicherungen. <strong>Auch die Personalarbeit in Unternehmen ist eine Marke, ihre internen Kunden sind die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, die F&uuml;hrungskr&auml;fte und die Mitarbeiter.</strong> Das Vertrauen, dass HR das Unternehmen und die eigene Arbeit bestm&ouml;glich unterst&uuml;tzt, dr&uuml;ckt sich in einem HR Brand aus. Ihn kann man steuern wie andere Marken auch.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Diese Aufgabe hat zun&auml;chst einen gestaltenden Aspekt:</strong> Sie reguliert als Instrument die Beziehungen zwischen der Personalabteilung und deren Kunden. Mit Hilfe des Kommunikationsmodells HR Brand richtet das Ressort das eigene Angebot im Sinn eines Portfoliomanagements kontinuierlich auf den sich &auml;ndernden Bedarf seiner internen Kunden aus – und ber&uuml;cksichtigt dabei die Unternehmensstrategie ebenso wie die sich &auml;ndernden Branchen-, gesellschaftlichen und makro&ouml;konomischen Bedingungen (demografischer Wandel, Individualisierung und Globalisierung).</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die aktive Steuerung des HR Brand um fasst Kommunikationsaufgaben, nach aussen und nach innen.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Insbesondere um die Praxis der internen HR-Kommunikation ist es nicht gut bestellt. Auf der Priorit&auml;tenliste der deutschsprachigen HR-Community steht das Thema weit unten. Das zeigt allein schon das riesige Gef&auml;lle zwischen der Anzahl an in den vergangenen Jahren im deutschsprachigen Raum ver&ouml;ffentlichten Publikationen zu Themen der externen Arbeitgeberkommunikation und solchen der internen Kommunikation von Personalthemen. In den meisten Unternehmen fehlt es zu einer gezielten HR-Markenkommunikation nach innen an Strategien und langfristiger Planung, Ressourcen, Routinen und Prozessen.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Doch welchen Vorteil b&ouml;te eine HR-Markensteuerung und -kommunikation nach innen?</strong></p><p
style="text-align: justify;">Im Kern geht es darum, dass das <a
title="HR Jobs f&uuml;r Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">Human Resources Management</a> das eigene Leistungsangebot transparent macht und dabei das eigene Profil sch&auml;rft. Dabei liegt der Gewinn einer derart gezielten Kommunikationsstrategie auf der Hand:</p><ul><li
style="text-align: justify;">HR st&auml;rkt seine eigene Identit&auml;t – und damit seine Glaubw&uuml;rdigkeit im Unternehmen.</li><li
style="text-align: justify;">Mitarbeiter und F&uuml;hrungskr&auml;fte sehen, welchen Nutzen HR f&uuml;r das Unternehmen und die eigene Arbeit bringt. Ihre Gegenleistung sind Engagement und Loyalit&auml;t.</li><li
style="text-align: justify;">HR gewinnt an &Uuml;berzeugungskraft. Es wird in seiner Rolle als Partner f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte, Mitarbeiter und Management ernst genommen und kann diese Rolle besser ausf&uuml;llen.</li></ul><p><strong>Leistungsversprechen muss zur Strategie des Unternehmens passen</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Leistungsversprechen-muss-zur-Strategie-des-Unternehmens-passen.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6473" title="Leistungsversprechen muss zur Strategie des Unternehmens passen" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Leistungsversprechen-muss-zur-Strategie-des-Unternehmens-passen.jpeg" alt="Leistungsversprechen muss zur Strategie des Unternehmens passen" width="198" height="255" /></a>Zun&auml;chst aber muss sich HR dar&uuml;ber klar werden, wof&uuml;r es als Abteilung im Unternehmen steht, wie sein Leistungsversprechen an die internen Kunden und das gesamte Unternehmen aussieht. Dieses Leistungsversprechen muss zur Kultur, Marke und Strategie des Unternehmens passen. Die entsprechenden Analysen und Reflexionen m&uuml;ssen in ein Leitbild einfliessen, das langfristig tragen soll und HR als Richtschnur &uuml;ber die Ver&auml;nderungen im Unternehmen hinweg dient.</p><p
style="text-align: justify;">Dabei werden die einzelnen HR-Dienstleistungen und Produkte aus dem Portfolio von HR (zum Beispiel Gesundheitsmanagement, Diversity, Verg&uuml;tung) systematisch auf das Leitbild ausgerichtet und als Submarken gemanagt und orchestriert. Erst nach dieser Arbeit kann eine sinnvolle Kommunikation des HR Brand einsetzen. Die Verantwortlichen m&uuml;ssen analysieren, an welchen Kontaktpunkten HR-Image in den K&ouml;pfen ihrer Anspruchsgruppen im Unternehmen entsteht. Die Marke Personal wird an unterschiedlichen Kontakt- und Interaktionspunkten (Touchpoints) im Unternehmen erlebt, von Mitarbeitern, F&uuml;hrungskr&auml;ften und Topmanagern. Diese Touchpoints des HR Brand werden systematisch erfasst. Hierbei handelt es sich um Medien wie das Intranet oder Brosch&uuml;ren, aber auch s&auml;mtliche Kontaktsituationen der Anspruchsgruppen zu Mitarbeitern von HR.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Auf die Analyse der Touchpoints folgt eine Bestandsaufnahme:</strong></p><ul><li>Inwieweit entsprechen die von HR gestalteten Produkte und die durch HR gelebte Kultur diesem Leitbild?</li><li>Ist dort von «Wertsch&auml;tzung» und «Kundenorientierung» die Rede, m&uuml;ssen zum Beispiel auch Absageschreiben halten, was das Leitbild verspricht.</li></ul><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Jeder-HRler-ist-gewollt-oder-ungewollt-ein-Markenbotschafter-des-HR-Brand..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6475" title="Jeder HRler ist gewollt oder ungewollt ein Markenbotschafter des HR Brand." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Jeder-HRler-ist-gewollt-oder-ungewollt-ein-Markenbotschafter-des-HR-Brand..jpeg" alt="Jeder HRler ist gewollt oder ungewollt ein Markenbotschafter des HR Brand." width="225" height="224" /></a>«Partnerschaftlichkeit» und «Dienstleistungsorientierung» sollten ihren Ausdruck in einem entsprechenden Sprachklima finden. Das bedeutet in der internen HR-Kommunikation auch den Abschied von steifen Floskeln und «PE-Slang». Was f&uuml;r Medien gilt, ist auch f&uuml;r das Verhalten der HRler selbst richtig: Dieses beeinflusst in besonderem Masse die HR-Markenbildung in den K&ouml;pfen der Kunden. <strong>Jeder HRler ist gewollt oder ungewollt ein Markenbotschafter des HR Brand.</strong> Wer diesen steuern m&ouml;chte, landet fr&uuml;her oder sp&auml;ter bei den Mitarbeitern des Personalressorts selbst – und bei der Qualit&auml;t ihrer Arbeit.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/ein-guter-interner-ruf-kommt-nicht-von-allein/6353/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ohne ein «Danke» wird das nichts mit der positiven Markenbotschaft.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/ohne-ein-danke-wird-das-nichts-mit-der-positiven-markenbotschaft/6351</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/ohne-ein-danke-wird-das-nichts-mit-der-positiven-markenbotschaft/6351#comments</comments> <pubDate>Mon, 10 Oct 2011 15:38:47 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Trennungsmanagement]]></category> <category><![CDATA[Alumni-Gruppen]]></category> <category><![CDATA[Alumni-Organisationen]]></category> <category><![CDATA[Axel Keulertz Research Director beim Employer-Branding-Unternehmen Universum]]></category> <category><![CDATA[Beleidigungen]]></category> <category><![CDATA[Bewertungen]]></category> <category><![CDATA[das Potenzial der Arbeitgebermarke]]></category> <category><![CDATA[das Trennungsmanagement beginnt mit der Einstellung]]></category> <category><![CDATA[den Ruf der Firma nicht über Jahre hin vernichten]]></category> <category><![CDATA[die Arbeitgebermarke draussen günstig beeinflussen]]></category> <category><![CDATA[die eigenen Kernwerte klar werden lassen]]></category> <category><![CDATA[die subtile Kommunikation des Ex-Mitarbeiters ist besonders in Zeiten der sozialen Netzwerke kaum zu beeinflussen]]></category> <category><![CDATA[Ehemaligen-Treffen]]></category> <category><![CDATA[ein Netzwerk aus Ehemaligen aufbauen]]></category> <category><![CDATA[eindeutige Rachebewertungen]]></category> <category><![CDATA[einen konstruktiven Dialog mit dem Mitarbeitenden aufrechterhalten]]></category> <category><![CDATA[Employer Branding]]></category> <category><![CDATA[Employer Value]]></category> <category><![CDATA[entlassende Mitarbeiter werden zu glühenden Markenbotschaftern]]></category> <category><![CDATA[Ex-Mitarbeiter]]></category> <category><![CDATA[externes Employer Branding]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[firmenseitiger Unmut über die Kündigung wirkt kontraproduktiv]]></category> <category><![CDATA[Geburtstage der Ehemaligen]]></category> <category><![CDATA[hohe Abfindung]]></category> <category><![CDATA[Kienbaum-Studie]]></category> <category><![CDATA[klare Strategie]]></category> <category><![CDATA[Kommunikationsexperte]]></category> <category><![CDATA[konstruktives Feedback]]></category> <category><![CDATA[kostenpflichtige Firmenporträts]]></category> <category><![CDATA[kununu.com]]></category> <category><![CDATA[Kündigungsfrist]]></category> <category><![CDATA[Leitbild]]></category> <category><![CDATA[Mark Poreda Co-Gründer und Geschäftsführer bei Kununu]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeiter zu Markenbotschaftern werden lassen]]></category> <category><![CDATA[Netzwerk aus Ehemaligen]]></category> <category><![CDATA[Newsletter]]></category> <category><![CDATA[Ohne ein «Danke» wird das nichts mit der positiven Markenbotschaft]]></category> <category><![CDATA[positive Markenbotschaft]]></category> <category><![CDATA[Professionalität zahlt sich aus]]></category> <category><![CDATA[Recruiting-Ziele]]></category> <category><![CDATA[Rekrutierungsaktivitäten]]></category> <category><![CDATA[schlechtes Image transportieren]]></category> <category><![CDATA[Social Media sind der Stammtisch]]></category> <category><![CDATA[Social Platforms]]></category> <category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category> <category><![CDATA[Talentmanagement]]></category> <category><![CDATA[Talentmanagement-Strategien]]></category> <category><![CDATA[Thomas Kleb von Kienbaum Communications]]></category> <category><![CDATA[tote Worte]]></category> <category><![CDATA[Trennungsgespräch]]></category> <category><![CDATA[Trennungsprozess]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen haben die Möglichkeit zu reagieren]]></category> <category><![CDATA[Verunglimpfungen]]></category> <category><![CDATA[Wertschätzung]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6351</guid> <description><![CDATA[Die Meinung eines ehemaligen Mitarbeiters &#252;ber seine fr&#252;here Arbeitgeberin z&#228;hlt viel in der Gesch&#228;ftswelt, besonders auf Social Platforms. Deshalb sollten Firmen w&#228;hrend der K&#252;ndigungsfrist einen konstruktiven Dialog mit dem Mitarbeitenden aufrechterhalten – unabh&#228;ngig davon, welche Seite gek&#252;ndigt hat. Im Idealfall st&#228;rkt dies das Employer Branding (ein Beitrag von: Sabine Schritt, HR Today). «Die Kommunikation mit [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6461" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/HR-Today7.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Die Meinung eines ehemaligen Mitarbeiters &uuml;ber seine fr&uuml;here Arbeitgeberin z&auml;hlt viel in der Gesch&auml;ftswelt, besonders auf Social Platforms.</strong> Deshalb sollten Firmen w&auml;hrend der K&uuml;ndigungsfrist einen konstruktiven Dialog mit dem Mitarbeitenden aufrechterhalten – unabh&auml;ngig davon, welche Seite gek&uuml;ndigt hat. Im Idealfall st&auml;rkt dies das Employer Branding (ein Beitrag von: Sabine Schritt, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><em>«Die Kommunikation mit ehemaligen Mitarbeitern beginnt bereits w&auml;hrend der Besch&auml;ftigung»</em>, sagt Thomas Kleb von Kienbaum Communications. Schon w&auml;hrend dieser Zeit sollten Arbeitnehmer ganz klar in Worte fassen k&ouml;nnen, was ihren Arbeitgeber besonders und attraktiv macht. Sonst klappt es mit der positiven Markenbotschaft nach der Trennung nicht mehr. Jedoch spielen im Fall einer K&uuml;ndigung auch immer die Vorgeschichte und die Beziehungen untereinander eine Rolle. <em>«Pauschal l&auml;sst sich da kaum etwas sagen»</em>, meint Kleb, der aber den ganzen Hype um externes Employer Branding nur bedingt nachvollziehen kann und eher auf ein gutes internes Employer Branding setzt.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«Im Grunde genommen geht es doch um die so banale wie simple Tatsache, dass man mit seinen Mitarbeitern vern&uuml;nftig und fair umgeht. Wenn man diesem Credo bei der t&auml;glichen Arbeit treu bleibt und es nicht bei toten Worten im Leitbild bel&auml;sst, kann man auch eher mit Achtung voreinander auseinander gehen.»</strong></em></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Das wiederum erh&ouml;he die Chance darauf, dass der Ex-Mitarbeiter die Arbeitgebermarke draussen g&uuml;nstig beeinflusse.</p><p><strong>Firmenseitiger Unmut &uuml;ber die K&uuml;ndigung wirkt kontraproduktiv</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Firmenseitiger-Unmut-%C3%BCber-die-K%C3%BCndigung-wirkt-kontraproduktiv.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6462" title="Firmenseitiger Unmut &uuml;ber die K&uuml;ndigung wirkt kontraproduktiv" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Firmenseitiger-Unmut-%C3%BCber-die-K%C3%BCndigung-wirkt-kontraproduktiv.jpeg" alt="Firmenseitiger Unmut &uuml;ber die K&uuml;ndigung wirkt kontraproduktiv" width="239" height="211" /></a>Das interne Employer Branding wird laut Kleb eindeutig untersch&auml;tzt. Eine Kienbaum-Studie aus dem Jahr 2009 hat best&auml;tigt, dass sich nur wenige Unternehmen des Potenzials der Arbeitgebermarke bewusst sind. <strong><em>«Dabei sollte Employer Branding nicht nur nach aussen fokussiert sein. Viel gravierender ist die Wirkung nach innen.»</em></strong> Dazu geh&ouml;re auch eine optimale Begleitung der Mitarbeiter in einem Trennungsprozess. Dabei geht es vor allem darum, den ohnehin meist emotional aufgeladenen Prozess so weit wie m&ouml;glich zu versachlichen, indem der Arbeitgeber dem Gek&uuml;ndigten ein H&ouml;chstmass an Transparenz f&uuml;r seine Entscheidung gew&auml;hrt. K&uuml;ndigt der Mitarbeiter, sollte der Arbeitgeber nach seinen Gr&uuml;nden fragen und auf keinen Fall beleidigt oder arrogant &uuml;ber die Situation hinweggehen. <em><strong>«Auch hier zahlt sich am Ende Professionalit&auml;t aus.» </strong></em>Dem scheidenden Mitarbeiter eine hohe Abfindung hinterher zu werfen, sch&uuml;tzt laut Kleb nicht davor, dass dieser ein schlechtes Image transportiert. Denn die subtile Kommunikation des Ex-Mitarbeiters ist besonders in Zeiten der sozialen Netzwerke kaum zu beeinflussen. Wichtig sei, so Kleb, mit Mitarbeitern, die aus dem Unternehmen ausscheiden, ausf&uuml;hrlich zu reden. <em><strong>«Es ist f&uuml;r das Unternehmen wichtig, die Gr&uuml;nde f&uuml;r den Weggang zu erfahren und auch &uuml;ber die Zukunftspl&auml;ne des scheidenden Mitarbeiters informiert zu sein.»</strong></em> Manche Chefs w&uuml;rden aus Unmut &uuml;ber die K&uuml;ndigung sogar nicht daran denken, f&uuml;r die geleistete Arbeit zu danken. Das k&ouml;nne auf anderen Wegen wieder retour kommen.</p><p><strong>Social Media sind der Stammtisch, an dem Arbeitgeber bewertet werden</strong></p><p
style="text-align: justify;">Wenn K&uuml;ndigungen von Unternehmensseite ausgesprochen werden m&uuml;ssten, sei es umso wichtiger, die Gr&uuml;nde zu erl&auml;utern und konkrete Hilfe anzubieten. <em>«Das garantiert zwar immer noch nicht, dass die entlassenen Mitarbeiter zu gl&uuml;henden Markenbotschaftern werden. Aber es erh&ouml;ht die Chance, dass sie den Ruf der Firma nicht &uuml;ber Jahre hin vernichten.» «Die Meinung von Personen, die im Unternehmen arbeiten oder gearbeitet haben, gilt als verl&auml;ssliche Quelle von Informationen»</em>, sagt Axel Keulertz, Research Director beim Employer-Branding-Unternehmen Universum. Das zeigen auch die Befragungen von Universum unter Studierenden und Professionals. Diejenigen, die selbst &uuml;ber Berufserfahrung verf&uuml;gen, w&uuml;rden zu &uuml;ber 50 Pro­zent die Botschaften und Informationen von Insidern gerne als Informationsquelle &uuml;ber den zuk&uuml;nftigen Arbeitgeber w&auml;hlen. <em>«Das ist allerdings nicht neu, wurden solche Informationen doch schon immer am Stammtisch geteilt</em>», so Keulertz.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>In Zeiten von Social Media bek&auml;men Mitteilungen &uuml;ber Arbeitgeber jedoch eine ganz neue Dimension.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">«Nicht nur &uuml;ber personifizierte Kan&auml;le wie Facebook wird heute &uuml;ber alle Themen kommuniziert, eine Bewertung des Arbeitgebers beispielsweise bei <a
title="Kununu - Die Plattform, um Firmen zu beurteilen" href="http://www.kununu.com" target="_blank">kununu.com</a> wird von Personen genutzt, die sich f&uuml;r eine Stelle bewerben m&ouml;chten oder im Bewerbungsprozess stehen.» Dies k&ouml;nne eine Entscheidung f&uuml;r oder gegen den Arbeitgeber stark beeinflussen.</p><p><strong>Ein Netzwerk aus Ehemaligen aufbauen</strong></p><p
style="text-align: justify;"><em><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Ein-Netzwerk-aus-Ehemaligen-aufbauen.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6463" title="Ein Netzwerk aus Ehemaligen aufbauen" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Ein-Netzwerk-aus-Ehemaligen-aufbauen.jpeg" alt="Ein Netzwerk aus Ehemaligen aufbauen" width="275" height="183" /></a>«Die Bewertungen auf unserer Plattform sind nicht direkt auf den Status der Mitarbeiter zur&uuml;ckf&uuml;hrbar»</em>, erkl&auml;rt Mark Poreda, Co-Gr&uuml;nder und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer bei Kununu. Er sch&auml;tzt aber, dass rund 70 Prozent der Bewertungen von aktiven Mitarbeitern eingestellt werden. Dass die Plattform von ehemaligen Mitarbeitern f&uuml;r Verunglimpfungen missbraucht werden k&ouml;nne, sieht Poreda nicht. <em><strong>«Eindeutige Rachebewertungen oder Beleidigungen werden bei uns sofort rausgefiltert.»</strong></em> Bewertungen, die nicht unbedingt positiv f&uuml;r das Unternehmen seien, aber trotzdem ein konstruktives Feedback g&auml;ben, w&uuml;rden dagegen nicht gel&ouml;scht. <em>«Unternehmen haben die M&ouml;glichkeit zu reagieren, indem sie Stellungnahmen zu Bewertungen verfassen oder durch kostenpflichtige Firmenportr&auml;ts das Bild auf kununu aktiv mitgestalten»</em>, so Poreda.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Oft ist die Wertsch&auml;tzung ausscheidenden Mitarbeitern gegen&uuml;ber nicht sehr hoch.</strong> Das Trennungsmanagement reduziert sich auf einen administrativen Akt. <em>«Das ist ganz falsch»</em>, sagt Kleb. Denn oft w&uuml;rden die ehemaligen Mitarbeiter noch mit Kollegen in Kontakt bleiben und im Netzwerk weiter aktiv sein. Das k&ouml;nnen und m&uuml;ssten sich Unternehmen besser zunutze machen. Ein fataler Fehler sei es auch, so Kleb, alle Kontaktdaten zu l&ouml;schen, nachdem der Mitarbeiter das Unternehmen verlassen hat. <em>«Damit verbaut sich das Unternehmen die Chance auf einen weiterf&uuml;hrenden, wertvollen Kontakt.»</em> Der Kommunikationsexperte r&auml;t dazu, ein Netzwerk aus Ehemaligen, wie Alumni-Gruppen, aufzubauen und in regelm&auml;ssigen Abst&auml;nden mit ihnen zu kommunizieren. Sei es mit einem Newsletter oder mit einem Ehemaligen-Treffen. <em>«Es ist auch aufmerksam, an die Geburtstage der Ehemaligen zu denken, mit dem Effekt, dass sich der Ex-Mitarbeiter weiterhin mit dem Unternehmen verbunden f&uuml;hlt – und es auch weiterempfiehlt.»</em></p><p><strong>Das Trennungsmanagement beginnt mit der Einstellung</strong></p><p
style="text-align: justify;">Damit dies letztlich funktioniert, ist eine klare Strategie n&ouml;tig.</p><ul><li
style="text-align: justify;">Der erste Schritt sei, eine ganz klare Position im Employer Value auszuarbeiten, sich &uuml;ber die eigenen Kernwerte klar zu werden, erkl&auml;rt Keulertz.</li><li
style="text-align: justify;">Der n&auml;chste Schritt ist die Kommunikation dieser Inhalte nach aussen, aber auch intern.</li></ul><p
style="text-align: justify;"><em><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Das-Trennungsmanagement-beginnt-mit-der-Einstellung.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6465" title="Das Trennungsmanagement beginnt mit der Einstellung" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Das-Trennungsmanagement-beginnt-mit-der-Einstellung.jpeg" alt="Das Trennungsmanagement beginnt mit der Einstellung" width="205" height="246" /></a> «Viele Unternehmen vernachl&auml;ssigen es, die Eckpunkte der Arbeitgebermarke auch an die Mitarbeitenden zu kommunizieren»</em>, bekr&auml;ftigt Keulertz. Dabei sei gerade dies wichtig, wenn Mitarbeiter zu Markenbotschaftern werden sollen – auch die ehemaligen. Ist die eigene Position festgelegt, m&uuml;ssen die Rekrutierungsaktivit&auml;ten auf den Employer Brand abgestimmt werden, genauso wie sp&auml;ter die Massnahmen in der <a
title="HRM Jobs f&uuml;r Profis aus den Bereichen Personalentwicklung und Talentmanagement" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">Personalentwicklung und im Talentmanagement</a>. Keulertz beobachtet ein leicht gestiegenes Interesse an Talentmanagement-Strategien. In Zeiten von knappen Ressourcen auf dem Arbeitsmarkt wird nach neuen Wegen f&uuml;r die Erf&uuml;llung der Recruiting-Ziele gesucht. Dabei r&uuml;cken auch die Ehemaligen immer mehr ins Visier der Personalverantwortlichen, es werden Alumni-Organisationen aufgebaut und gepflegt. <em><strong>«Das Trennungsmanagement beginnt mit der Einstellung. Ein professionell durchgef&uuml;hrtes Trennungsgespr&auml;ch ist wichtig, es wird aber nicht die schlechten Erfahrungen der Vergangenheit wettmachen»</strong></em>, betont Keulertz.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/ohne-ein-danke-wird-das-nichts-mit-der-positiven-markenbotschaft/6351/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Werte-Workshops als Wertevernichter.</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/werte-workshops-als-wertevernichter/6349</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/werte-workshops-als-wertevernichter/6349#comments</comments> <pubDate>Sat, 08 Oct 2011 18:29:51 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Leadership]]></category> <category><![CDATA[andere Trägermedien als der Mensch haben kaum einen Effekt]]></category> <category><![CDATA[angepasstes Führungsverhalten]]></category> <category><![CDATA[Charta]]></category> <category><![CDATA[das Vertrauen]]></category> <category><![CDATA[das Wie ist entscheidend]]></category> <category><![CDATA[dauerhafte und wertschaffende Entwicklung von Teams Organisationen und Unternehmen]]></category> <category><![CDATA[die Sympathie für das Unternehmen]]></category> <category><![CDATA[die Werte]]></category> <category><![CDATA[durchgängige Anpassung von normativen Prozessen]]></category> <category><![CDATA[ein guter Mix zwischen verinnerlichten neuen Werten]]></category> <category><![CDATA[entscheidende Differenzierungs- und Identitätsmerkmal des Unternehmens]]></category> <category><![CDATA[erfolgreiche Etablierung von Unternehmenswerten]]></category> <category><![CDATA[es ist ein Mythos dass Werte über Trägermedien vermittelt werden können]]></category> <category><![CDATA[ethische Grundsätze]]></category> <category><![CDATA[fragmentarische Effekte]]></category> <category><![CDATA[Geschäftsleitungsgremien sind oft überzeugt wenn die Werte definiert und erklärt sind können diese von den Mitarbeitenden umgesetzt werden]]></category> <category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category> <category><![CDATA[Grundregeln]]></category> <category><![CDATA[gutes Image jeder Unternehmung]]></category> <category><![CDATA[Hochglanzbroschüren]]></category> <category><![CDATA[HRM-Prozesse wertebezogen gestalten]]></category> <category><![CDATA[human resources]]></category> <category><![CDATA[im Geschäftsalltag weder wahrgenommen noch gelebt]]></category> <category><![CDATA[Internetpublikationen angepriesenen Werte]]></category> <category><![CDATA[Investitionshorizont der Werte]]></category> <category><![CDATA[kostspielige Workshops]]></category> <category><![CDATA[Leistungsbereitschaft]]></category> <category><![CDATA[Leitbild]]></category> <category><![CDATA[Loyalität]]></category> <category><![CDATA[Mausmatten]]></category> <category><![CDATA[Motivation]]></category> <category><![CDATA[nachhaltige Veränderung im Wertesystem des Unternehmens]]></category> <category><![CDATA[neue Werte kommunizieren und vermitteln]]></category> <category><![CDATA[neue Werte werden mit Handlungen verknüpft und auf der Verhaltensebene konkretisiert]]></category> <category><![CDATA[passende Unternehmens- und Führungswerte erarbeiten]]></category> <category><![CDATA[Plakaten]]></category> <category><![CDATA[Retreats]]></category> <category><![CDATA[strukturelle Integration der Werte]]></category> <category><![CDATA[um Werte im Alltag sicht- und spürbar werden zu lassen müssen Führungskräfte wie auch Mitarbeitende am Prozess beteiligt sein]]></category> <category><![CDATA[Unternehmens-DNA]]></category> <category><![CDATA[Unternehmenswerte als USP der Unternehmung]]></category> <category><![CDATA[Unternehmenswerten falsch aufgegleist]]></category> <category><![CDATA[verheerende Diskrepanz]]></category> <category><![CDATA[Weisungen]]></category> <category><![CDATA[werden]]></category> <category><![CDATA[Werte definieren]]></category> <category><![CDATA[Werte fördern die Leistungsbereitschaft der Führungskräfte und Mitarbeitenden]]></category> <category><![CDATA[Werte haben]]></category> <category><![CDATA[Werte können nur persönlich vermittelt werden]]></category> <category><![CDATA[Werte reifen wie ein guter Wein über die Jahre]]></category> <category><![CDATA[Werte stiften Identität]]></category> <category><![CDATA[Werte tragen als echtes Differenzierungsmerkmal massgeblich zum betriebswirtschaftlichen Erfolg bei]]></category> <category><![CDATA[Werte verlangen danach vorgelebt und mit echten Emotionen belebt zu werden]]></category> <category><![CDATA[Werte vernichten statt Werte schaffen]]></category> <category><![CDATA[Werte werden ausschliesslich in der persönlichen und authentischen Eins-zu-eins-Kommunikation weitergegeben]]></category> <category><![CDATA[Werte-Initiativen können ins Auge gehen]]></category> <category><![CDATA[Werte-Workshops als Wertevernichter]]></category> <category><![CDATA[wertekonform kommunizieren und agieren]]></category> <category><![CDATA[Werthaltung leben die von den Kunden wahrgenommen wird]]></category> <category><![CDATA[Wettbewerbsvorteil]]></category> <category><![CDATA[Zugehörigkeit]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6349</guid> <description><![CDATA[Jeder hat sie, jeder braucht sie, sie geh&#246;ren zum guten Image jeden Unternehmens: die Werte. Doch oftmals verkehren sich Werte-Initiativen ins Gegenteil. Etwa dann, wenn die Etablierung von neuen Unternehmenswerten falsch aufgegleist wird. Drei typische Fehler – und wie man es richtig macht (ein Beitrag von: Mirko Weixelbaumer und Heidi Spirgi, HR Today). J&#228;hrlich werden [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6453" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Today.jpeg" alt="HR Today" width="103" height="18" /></a>Jeder hat sie, jeder braucht sie, sie geh&ouml;ren zum guten Image jeden Unternehmens: die Werte.</strong> Doch oftmals verkehren sich Werte-Initiativen ins Gegenteil. Etwa dann, wenn die Etablierung von neuen Unternehmenswerten falsch aufgegleist wird. Drei typische Fehler – und wie man es richtig macht (ein Beitrag von: Mirko Weixelbaumer und Heidi Spirgi, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">J&auml;hrlich werden in der Schweiz Hunderte von kostspieligen Workshops und Retreats durchgef&uuml;hrt, um ein Leitbild und passende Unternehmens- und F&uuml;hrungswerte zu erarbeiten. Doch die Initiative endet oft so rasch, wie sie gestartet wurde. Die in Hochglanzbrosch&uuml;ren, auf Plakaten, Mausmatten und Internetpublikationen angepriesenen Werte werden von den Mitarbeitenden und Kunden im Gesch&auml;ftsalltag weder wahrgenommen noch gelebt. Wie kommt es zu dieser verheerenden Diskrepanz? Warum werden in der Realit&auml;t nicht selten Werte vernichtet statt Werte geschaffen? <strong>Was braucht es, damit sie in die Kultur &uuml;bergehen und zu einem entscheidenden Differenzierungs- und Identit&auml;tsmerkmal des Unternehmens werden?</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Werte-Workshops-als-Wertevernichter..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6454" title="Werte-Workshops als Wertevernichter." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Werte-Workshops-als-Wertevernichter..jpeg" alt="Werte-Workshops als Wertevernichter." width="238" height="212" /></a>Stellen Sie sich vor, Sie planen, Ihre Krankenversicherung zu wechseln, und holen von unterschiedlichen Anbietern Offerten ein. Am Ende kristallisieren sich zwei Angebote heraus, die bez&uuml;glich Leistungen und monatlicher Pr&auml;mienkosten absolut vergleichbar sind. F&uuml;r welches Angebot entscheiden Sie sich? Was macht den Unterschied? Es ist das, was in der Offerte mitschwingt: die Werte, die der Anbieter vermittelt, das Vertrauen, das Sie empfinden, und die Sympathie f&uuml;r das Unternehmen. Etwas spricht Sie mehr an. Dieses «Etwas» ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil und es lohnt sich, als Unternehmen eine klare Identit&auml;t und Werthaltung zu leben, die von den Kunden wahrgenommen wird. Doch das ist alles andere als ein schneller Prozess, bei dem es auf einige entscheidende Dinge ankommt. Woran liegt es, dass zwar vielen Unternehmen die Wichtigkeit von Werten bewusst ist, die Umsetzung in den operativen Betrieb aber nur wenigen gelingt?</p><p><strong>Die Definition ist erst der Anfang</strong></p><p
style="text-align: justify;">Ein h&auml;ufiger Irrtum in der Praxis: Gesch&auml;ftsleitungsgremien sind oft &uuml;berzeugt, wenn die Werte definiert und erkl&auml;rt sind, k&ouml;nnen diese von den Mitarbeitenden umgesetzt werden. «Werte definieren» wird mit «Werte haben» gleichgesetzt. Vorgaben bewirken jedoch, dass bereits bestehende Werte vernichtet werden: Loyalit&auml;t, Zugeh&ouml;rigkeit, Glaubw&uuml;rdigkeit, Motivation, Leistungsbereitschaft und vieles mehr k&ouml;nnen abnehmen oder ganz verschwinden. Davon auszugehen, dass sich definierte Werte &uuml;ber die Zeit selbstst&auml;ndig verankern, ist eine mutige, aber g&auml;nzlich realit&auml;tsferne Haltung. Um Werte im Alltag sicht- und sp&uuml;rbar werden zu lassen, m&uuml;ssen F&uuml;hrungskr&auml;fte wie auch Mitarbeitende am Prozess beteiligt sein, um diese anschliessend mit eigenen Werten zu verbinden und f&uuml;r sich sinnvoll zu einem Ganzen zusammenzuf&uuml;gen. Erst nach diesem Prozess werden die neuen Werte mit Handlungen verkn&uuml;pft und auf der Verhaltensebene konkretisiert. Dem voraus geht ein Abgleich des individuellen Verhaltens und individueller Werte mit den neu angestrebten Werten und Leitlinien. Das Verhalten der F&uuml;hrungskr&auml;fte und Gesch&auml;ftsleitungsmitglieder widerspiegelt im Alltag gegen&uuml;ber den Mitarbeitenden die neu definierten Werte in der gleichen Art und Weise, wie sie es von ihren Mitarbeitenden erwarten.</p><p><strong>Werte k&ouml;nnen nur pers&ouml;nlich vermittelt werden</strong></p><p
style="text-align: justify;">Der zweite grosse Fauxpas geschieht in der Praxis in der Art und Weise, wie neue Werte kommuniziert und vermittelt werden.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Es ist ein Mythos, dass Werte &uuml;ber Tr&auml;germedien vermittelt werden k&ouml;nnen.</strong> Auch einmalige, von der Gesch&auml;ftsleitung unterzeichnete Rundschreiben sind h&ouml;chstens eine Begleitmassnahme, nie aber ein wesentliches Mittel der Kommunikation. Werte verlangen danach, vorgelebt und mit echten Emotionen belebt zu werden. Dann gelangen sie an die Oberfl&auml;che und k&ouml;nnen bei den Mitarbeitenden und gegen&uuml;ber den Kunden die gew&uuml;nschte Wirkung entfalten.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Werte-reifen-wie-ein-guter-Wein-%C3%BCber-die-Jahre1.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6456" title="Werte reifen wie ein guter Wein &uuml;ber die Jahre" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Werte-reifen-wie-ein-guter-Wein-%C3%BCber-die-Jahre1.jpeg" alt="Werte reifen wie ein guter Wein &uuml;ber die Jahre" width="184" height="212" /></a>Gesch&auml;ftsleitungsmitglieder und <a
title="Executive Search Basel" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank">F&uuml;hrungskr&auml;fte</a> sind in diesem Prozess gefordert, stetig bewusst wertekonform zu kommunizieren und zu agieren. Ist der Werte-Prozess erst einmal angestossen, stehen sie konstant unter Beobachtung und sind das Mass aller Dinge f&uuml;r den Umsetzungserfolg. Die pers&ouml;nliche Kommunikation im Einzel- oder Teamgespr&auml;ch und bei Mitarbeiter- oder Kunden-Grossveranstaltungen n&auml;hrt die Initiative oder l&auml;sst diese ins L&auml;cherliche abgleiten. Werte werden ausschliesslich in der pers&ouml;nlichen und authentischen Eins-zu-eins-Kommunikation weitergegeben, andere Tr&auml;germedien als der Mensch haben kaum einen Effekt.</p><p><strong>Werte reifen wie ein guter Wein &uuml;ber die Jahre</strong></p><p
style="text-align: justify;">Das dritte grosse Vers&auml;umnis ist der Investitionshorizont. Einmalige, wenn auch intensive Auseinandersetzungen mit dem Thema «Werte» in einer luxuri&ouml;sen Unterkunft mit Verw&ouml;hnprogramm und Kamingespr&auml;ch laufen ebenso Gefahr, ihr Ziel zu verfehlen, wie die strukturelle Integration des Agendapunkts «Werte» in die n&auml;chsten drei Gesch&auml;ftsleitungssitzungen. Ersteres ist aber zumindest ein Zeichen, dass der Gesch&auml;ftsleitung das Thema etwas wert ist. <strong>Isolierte Massnahmen, seien diese auch noch so intensiv und kostspielig, eignen sich demnach nicht, neue Werte und Leitbilder zu einer ver&auml;nderten Unternehmens-DNA reifen zu lassen.</strong> Ohne einen ganzheitlichen Ansatz, der auf mehrere Jahre angelegt ist, wird es h&ouml;chstens fragmentarische Effekte zu bestaunen geben. Eine isolierte Behandlung und Entwicklung von Unternehmenswerten, ethischen Grunds&auml;tzen und Spielregeln schafft in den wenigsten F&auml;llen die notwendige Glaubw&uuml;rdigkeit. Gerade diese macht aber den Unterschied.</p><p><strong>Wirklich investieren oder es bleiben lassen</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Wirklich-investieren-oder-es-bleiben-lassen.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6457" title="Wirklich investieren oder es bleiben lassen" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Wirklich-investieren-oder-es-bleiben-lassen.jpeg" alt="Wirklich investieren oder es bleiben lassen" width="259" height="194" /></a>Die Investition in das Erarbeiten und Leben von Leitbildern und ad&auml;quaten, unterst&uuml;tzenden Unternehmenswerten ist wichtige Voraussetzung f&uuml;r eine dauerhafte und wertschaffende Entwicklung von Teams, Organisationen und Unternehmen. Das Wie ist aber entscheidend, denn davon h&auml;ngt ganz wesentlich ab, wie gut sich die Investition im Zwei- bis F&uuml;nfjahreshorizont rechnet. Ein guter Mix zwischen verinnerlichten neuen Werten, einem angepassten F&uuml;hrungsverhalten und der durchg&auml;ngigen Anpassung von normativen Prozessen, Grundregeln, Charta und Weisungen sind notwendig, um eine nachhaltige Ver&auml;nderung im Wertesystem des Unternehmens zu schaffen. Gelingt es, dass die Gesch&auml;ftsleitung Unternehmenswerte als mittelfristigen USP der Unternehmung erkennt, vorlebt und <a
title="HRM Jobs f&uuml;r HR Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">Human Resources</a> die wichtigsten HRM-Prozesse wertebezogen gestaltet, stehen die Chancen f&uuml;r eine erfolgreiche Etablierung von Unternehmenswerten gut.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Werte stiften Identit&auml;t</strong>, f&ouml;rdern die Leistungsbereitschaft der F&uuml;hrungskr&auml;fte und Mitarbeitenden und tragen als echtes Differenzierungsmerkmal massgeblich zum betriebswirtschaftlichen Erfolg bei.</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/werte-workshops-als-wertevernichter/6349/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Im sozialen Netzwerk macht sich die Talentf&#246;rderung selbst&#228;ndig.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/im-sozialen-netzwerk-macht-sich-die-talentforderung-selbstandig/6227</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/im-sozialen-netzwerk-macht-sich-die-talentforderung-selbstandig/6227#comments</comments> <pubDate>Wed, 14 Sep 2011 06:54:44 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Ausbildung]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Social Media]]></category> <category><![CDATA[Absatzmarketing]]></category> <category><![CDATA[Arbeitgeberbewertungs-Plattformen werden für die Unternehmen immer bedeutsamer]]></category> <category><![CDATA[Arbeitgeberbewertungs-Plattformen werden immer wichtiger]]></category> <category><![CDATA[Berührungsängste]]></category> <category><![CDATA[Blogs]]></category> <category><![CDATA[Business-Prozessen]]></category> <category><![CDATA[Content-Management-Systeme]]></category> <category><![CDATA[credit suisse]]></category> <category><![CDATA[das HRM hat noch Defizite in der Medienkompetenz]]></category> <category><![CDATA[Denkweise]]></category> <category><![CDATA[die Generation 50plus]]></category> <category><![CDATA[die Generation 50plus tummelt sich im Social Net]]></category> <category><![CDATA[die Generation Y ist in den sozialen Netzwerken]]></category> <category><![CDATA[die Menschen holen sich das Wissen selbst und wenden dies auch selber an]]></category> <category><![CDATA[die Menschen sind vernetzt]]></category> <category><![CDATA[es geht nicht von heute auf morgen]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[globales E-Learning]]></category> <category><![CDATA[hr manager]]></category> <category><![CDATA[HRM der Zukunft]]></category> <category><![CDATA[Im sozialen Netzwerk macht sich die Talentförderung selbständig]]></category> <category><![CDATA[Intranet durch interne Wikis]]></category> <category><![CDATA[IT-Infrastruktur Tools von der Stange nicht implementieren]]></category> <category><![CDATA[Kenntnisstand über Social Media erarbeiten]]></category> <category><![CDATA[Kommunikation]]></category> <category><![CDATA[Kompetenzmanagement]]></category> <category><![CDATA[Konkurrenzverbot]]></category> <category><![CDATA[Kuno Ledergerber]]></category> <category><![CDATA[Martin Raske]]></category> <category><![CDATA[Mitsprachekompetenz]]></category> <category><![CDATA[nicht mehr auf die interne Talentförderung im Unternehmen angewiesen]]></category> <category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Paradigmenwechsel in der Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Personalentwickler]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung 2.0 ist nicht nur Wissensmanagement]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung und Lernen 2.0]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung und Lernen mit Web 2.0]]></category> <category><![CDATA[Personalern]]></category> <category><![CDATA[Personalmanager]]></category> <category><![CDATA[Rekrutierungsprozess]]></category> <category><![CDATA[sich über soziale Netzwerke auszutauschen]]></category> <category><![CDATA[Social Media ist nicht mehr wegzudenken]]></category> <category><![CDATA[Social Media Plattformen]]></category> <category><![CDATA[Social-Media-Rummel nur ein Hype auf Zeit]]></category> <category><![CDATA[soziale Netzwerke bewirken einen Paradigmenwechsel in der Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Talentmanagement]]></category> <category><![CDATA[Talentmanager]]></category> <category><![CDATA[Talentpool]]></category> <category><![CDATA[Technik-Affinität]]></category> <category><![CDATA[Training Professionals]]></category> <category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category> <category><![CDATA[Weiterbildungen]]></category> <category><![CDATA[wer mit sozialen Netzwerken nicht umgehen kann hat vielleicht schon bei der Personalbeschaffung Probleme]]></category> <category><![CDATA[Wikileaks]]></category> <category><![CDATA[Wikis]]></category> <category><![CDATA[Wissen abholen]]></category> <category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category> <category><![CDATA[ZHAW]]></category> <category><![CDATA[Zusatznutzen von Social Media]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6227</guid> <description><![CDATA[Soziale Netzwerke bewirken einen Paradigmenwechsel in der Personalentwicklung. Doch: HR-Managern fehlt h&#228;ufig noch das Know-how im Umgang mit diesen Netzwerken. Sie sind aber im HRM der Zukunft nicht mehr wegzudenken. Eine neue zweit&#228;gige Ausbildung thematisiert die Anwendung speziell in der Personalentwicklung (ein Beitrag von: Sabine Schritt, HR Today). Am h&#228;ufigsten werden Social-Media-Plattformen momentan im Rekrutierungsprozess [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6228" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/HR-Today.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Soziale Netzwerke bewirken einen Paradigmenwechsel in der Personalentwicklung.</strong> Doch: HR-Managern fehlt h&auml;ufig noch das Know-how im Umgang mit diesen Netzwerken. Sie sind aber im <a
title="HRM Stellenangebote f&uuml;r HR Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HRM</a> der Zukunft nicht mehr wegzudenken. Eine neue zweit&auml;gige Ausbildung thematisiert die Anwendung speziell in der Personalentwicklung (ein Beitrag von: Sabine Schritt, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Am h&auml;ufigsten werden Social-Media-Plattformen momentan im Rekrutierungsprozess genutzt. Aber auch in Weiterbildung und Talentmanagement sind sie bald nicht mehr wegzudenken. Wer Kompetenzen und Wissen im Unternehmen behalten will, kommt an Social Media k&uuml;nftig nicht vorbei.  Kuno Ledergerber von der ZHAW und Leiter des Seminars «Personalentwicklung und Lernen 2.0» spricht gar von einem Paradigmenwechsel in der Personalentwicklung. Was fr&uuml;her nur Lernen war, sei heute Wissensmanagement und Kompetenzmanagement. Da diese Elemente zunehmend mit Social Media in Zusammenhang gebracht w&uuml;rden, m&uuml;ssten sich gerade Personalmanager intensiv damit befassen, ist Ledergerber &uuml;berzeugt.</p><p><strong>Gerade die Generation 50plus tummelt sich im Social Net</strong></p><p
style="text-align: justify;"><em>«Wir k&ouml;nnen nicht mehr davon ausgehen, dass nur das gelernt wird, was Unternehmen vorgeben»</em>, so die Meinung des Kursleiters. <em>«Die Menschen sind vernetzt, sie holen sich das Wissen selbst und wenden dies auch selber an.»</em> In dieser Bewegung herrsche durchaus noch eine gewisse Verunsicherung, vor allem bei Personalern. <strong><em>«Jeder weiss, dass er noch Defizite hat und etwas tun muss, aber nicht genau was.» </em></strong></p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Web 2.0 werde den Umgang mit Wissen und Lernen nachhaltig ver&auml;ndern, ob durch Facebook, Blogs oder ContentManagement-Systeme wie interne Wikis.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.twitter.com"><img
class="alignright size-full wp-image-6232" title="Im sozialen Netzwerk macht sich die Talentf&ouml;rderung selbst&auml;ndig." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Im-sozialen-Netzwerk-macht-sich-die-Talentf%C3%B6rderung-selbst%C3%A4ndig..jpeg" alt="Im sozialen Netzwerk macht sich die Talentf&ouml;rderung selbst&auml;ndig." width="225" height="225" /></a>Einige Unternehmen haben ihr Intranet bereits durch interne Wikis ersetzt. In dieser Plattform k&ouml;nnen Mitarbeiter ihr Wissen aufschalten, mit anderen teilen, aber auch gezielt Wissen abrufen. Aber Personalentwicklung 2.0 ist nicht nur Wissensmanagement. Bisher hat der Talentmanager den Talentpool des Unternehmens verwaltet und geeignete Kandidaten ein bis zwei Mal pro Jahr der Gesch&auml;ftsleitung pr&auml;sentiert. Heute kann sich jedes Talent selbst mit seinem Wissen und seinen Kompetenzen im sozialen Netzwerk pr&auml;sentieren. «So sind die Mitarbeiter nicht mehr auf die interne Talentf&ouml;rderung im Unternehmen angewiesen», sagt Ledergerber, was nat&uuml;rlich Auswirkungen habe, wenn in Unternehmen die Talente nicht beachtet werden. Sp&auml;testens dann, so Ledergerber, w&uuml;rden sie ihre Kompetenzen anderweitig anbieten.</p><p
style="text-align: justify;">F&uuml;r Personaler ist es dementsprechend unumg&auml;nglich, sich einen Kenntnisstand &uuml;ber Social Media zu erarbeiten. <strong><em>«Der jetzige Kenntnisstand bei den HR-Managern ist eher schlecht und es gibt noch sehr grosse Ber&uuml;hrungs&auml;ngste»</em></strong>, hat Ledergerber festgestellt. Der <a
title="HRM Stelle f&uuml;r HR Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Manager</a> sollte die Plattformen und die Einsatzm&ouml;glichkeiten kennen und zumindest eine Mitsprachekompetenz haben, mit der er beurteilen kann, inwieweit diese Netzwerke Einfluss auf das eigene Unternehmen nehmen k&ouml;nnen.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Ist dieser ganze Social-Media-Rummel nur ein Hype auf Zeit?</strong></p><p
style="text-align: justify;">Ledergerber winkt ab. Er sieht eher, dass sich langfristig Unternehmenskultur und Denkweise ver&auml;ndern m&uuml;ssen. Viele Personalentwickler seien sich nicht bewusst, dass sich nicht nur die Generation Y in den sozialen Netzwerken tummelt, sondern auch – und insbesondere – die Generation 50plus. <em>«Gerade diese Generation nutzt diese Plattformen sehr bewusst»</em>, sagt Ledergerber. Bis anhin h&auml;tten sich Unternehmen sehr schwer getan, Wissen zu teilen und zum Beispiel f&uuml;r die Organisationsentwicklung einzusetzen. Sich &uuml;ber soziale Netzwerke auszutauschen, Wissen abzuholen und gezielt im Unternehmen einzusetzen, ver&auml;ndere jedoch die Unternehmenskultur massiv, so Ledergerber.</p><p><strong>Arbeitgeberbewertungs-Plattformen werden immer wichtiger</strong></p><p
style="text-align: justify;">Neben Absatzmarketing und Kommunikation ist das HR der Bereich im Unternehmen, der von Social Media am meisten beeinflusst wird. W&auml;hrend Erstere damit jedoch offen umgingen, h&auml;tten gerade Personaler noch sehr grosse Ber&uuml;hrungs&auml;ngste. Am Beispiel von Wikileaks konnte die Welt erleben, dass nicht einmal Staaten steuern k&ouml;nnen, was <a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Arbeitgeberbewertungs-Plattformen-werden-immer-wichtiger.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6234" title="Arbeitgeberbewertungs-Plattformen werden immer wichtiger" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Arbeitgeberbewertungs-Plattformen-werden-immer-wichtiger.jpeg" alt="Arbeitgeberbewertungs-Plattformen werden immer wichtiger" width="225" height="225" /></a>&uuml;ber sie im Netz publiziert wird. Das k&ouml;nnen Unternehmen, je kleiner sie sind, umso weniger. Dieses Thema auf die Personalentwicklung gem&uuml;nzt bedeutet: Auch Arbeitgeberbewertungs-Plattformen werden f&uuml;r die Unternehmen immer bedeutsamer. Wer mit sozialen Netzwerken nicht umgehen kann, hat vielleicht schon bei der Personalbeschaffung Probleme. <em>«Es geht darum»</em>, so Ledergerber, <em>«sich Wissen dort zu holen, wo es ist, und nicht zu warten, bis ein Personalentwickler kommt und neues Wissen vermittelt.»</em> Die Gefahr sei eben, dass Mitarbeiter selbst entscheiden, wem sie ihr Wissen zur Verf&uuml;gung stellen. Laut Ledergerber kann das Thema Konkurrenzverbot in diesem Kontext ganz neue Dimensionen annehmen. <em>«Wer verbietet mir schon, auf einer sozialen Plattform mein Know-how anzubieten? Was dies in Zukunft auch juristisch bedeuten kann, ist noch nicht zu Ende gedacht.»</em></p><p><strong>In kleinen Schritten die Ber&uuml;hrungs&auml;ngste abbauen</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die Premiere des Kurses «Personalentwicklung und Lernen mit Web 2.0» am 12. und 13. April ist ausgebucht, was f&uuml;r den Kursleiter ein klares Indiz daf&uuml;r ist, dass das Bewusstsein f&uuml;r das Thema bei den Personalern sehr gross ist. Auch Referent und Co-Kursleiter Martin Raske best&auml;tigt, dass beim HRM noch Defizite in der Medienkompetenz bestehen. Raske leitet das globale E-Learning bei der Credit Suisse und beobachtet im eigenen Unternehmen, dass Weiterbildungen, die &uuml;ber viele verschiedene Kan&auml;le angeboten werden, nachhaltiger sind und die Teilnehmer motivierter. Er sieht den Vorteil von Social Media in diesem Zusammenhang vor allem in der zus&auml;tzlichen Kommunikation. Als kommunikatives Element werde Social Media in der Weiterbildung jedoch noch viel zu selten eingesetzt. <strong>«Dabei bringt Social Media hier einen ganz klaren Zusatznutzen.»</strong></p><p
style="text-align: justify;">Nicht nur bei den Personalern best&uuml;nden Defizite, auch bei den Training Professionals hat Raske eine nicht sehr hohe Technik-Affinit&auml;t festgestellt. F&uuml;r die Trainer sei immer noch die gr&ouml;sste Motivation der Kontakt zu den Teilnehmern.<em> «Es wird bef&uuml;rchtet, dass dieser verloren geht, wenn man einen Computer dazwischenstellt»</em>, so Raske. F&uuml;r ihn ist die grosse Herausforderung, <a
title="HRM Stellen f&uuml;r HR Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Verantwortliche</a> und Trainer zu &uuml;berzeugen, sich darauf einzulassen. <strong><em>«Dann werden sie feststellen, dass die Technik eine erweiterte M&ouml;glichkeit bietet, in Kontakt zu treten und in Kontakt zu bleiben.»</em></strong> In seinen Vortr&auml;gen im eigenen, aber auch in anderen Unternehmen st&ouml;sst Raske mit dem Thema Personalentwicklung 2.0 auf sehr grosses Interesse. Er r&auml;t HR-Managern und Trainern, die noch Ber&uuml;hrungs&auml;ngste haben, sich in kleinen Schritten heranzutasten.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«Es geht nicht von heute auf morgen.»</strong></em></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Es-geht-nicht-von-heute-auf-morgen.jpg"><img
class="alignright size-full wp-image-6236" title="Es geht nicht von heute auf morgen" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Es-geht-nicht-von-heute-auf-morgen.jpg" alt="Es geht nicht von heute auf morgen" width="300" height="290" /></a>Zudem liessen sich in Unternehmen mit einer grossen IT-Infrastruktur Tools von der Stange nicht implementieren, weil zahlreiche Richtlinien zu beachten seien. Das habe zur Folge, dass im Bereich der benutzten Tools erst einmal eine entsprechende Kompetenz aufgebaut werden m&uuml;sse. Raskes Ziel ist, den Teilnehmenden des Lehrganges «Personalentwicklung und Lernen 2.0» die Angst zu nehmen und sie zu ermutigen, sich eigene Kompetenzen auf diesem Gebiet anzueignen. Social Media ist f&uuml;r ihn ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil in Business-Prozessen. <em><strong>«Wie wollen Sie 50&#8217;000 Mitarbeiter weltweit schulen, wenn nicht mit E-Learning?»</strong></em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/im-sozialen-netzwerk-macht-sich-die-talentforderung-selbstandig/6227/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Sind Teilzeit arbeitende Banker suspekt? Eine modernistische Betrachtungsweise, die keine ist.</title><link>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/sind-teilzeit-arbeitende-banker-suspekt-eine-modernistische-betrachtungsweise-die-keine-ist/6068</link> <comments>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/sind-teilzeit-arbeitende-banker-suspekt-eine-modernistische-betrachtungsweise-die-keine-ist/6068#comments</comments> <pubDate>Mon, 29 Aug 2011 11:29:00 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Karriere]]></category> <category><![CDATA[Arbeitgeberwelt ist nicht immer einverstanden]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsmarktfähigkeit der Mutter ehöhen]]></category> <category><![CDATA[Arbeitspensum reduzieren]]></category> <category><![CDATA[aufgeschlossene Väter]]></category> <category><![CDATA[Berufsmänner die sich um ihren Nachwuchs kümmern]]></category> <category><![CDATA[das hartnäckige Vorurteil lügen strafen]]></category> <category><![CDATA[die moderne HR-Forschung belegt es schon lange klar dass Teilzeit arbeitende Arbeitnehmende nicht leistungsreduzierter arbeiten]]></category> <category><![CDATA[ein richtiger Mann arbeitet nicht Teilzeit]]></category> <category><![CDATA[Einkommensreduktion akzeptieren]]></category> <category><![CDATA[Elternpaare leisten Verzicht]]></category> <category><![CDATA[Familienarbeit ist keine vorübergehende Zeiterscheinung]]></category> <category><![CDATA[gut ausgebildete Frauen sind auf emanzipierte und modern eingestellte Väter angewiesen]]></category> <category><![CDATA[gut ausgebildete Väter]]></category> <category><![CDATA[kein Arbeitgeber möchte rückständig erscheinen]]></category> <category><![CDATA[Kinder gross ziehen ist keine kleine Aufgabe]]></category> <category><![CDATA[Loyalität]]></category> <category><![CDATA[Miterziehungswunsch eines Vaters]]></category> <category><![CDATA[moderne Arbeitsformen ziehen gute Leute an]]></category> <category><![CDATA[Männer sind hart und behaupten sich in einer globalisierten Welt noch härter]]></category> <category><![CDATA[NZZ]]></category> <category><![CDATA[pointiert leistungsorientierte Performance]]></category> <category><![CDATA[schlaflose Nächte als neues Lebensgefühl]]></category> <category><![CDATA[schöne neue Welt]]></category> <category><![CDATA[sich proaktiv ins Familienleben einmischen]]></category> <category><![CDATA[sich um den Nachwuchs kümmern]]></category> <category><![CDATA[sind Teilzeit arbeitende Banker suspekt]]></category> <category><![CDATA[Teilzeit arbeitende Männer]]></category> <category><![CDATA[wertkonservative Unternehmen zum Umdenken bringen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6068</guid> <description><![CDATA[Es gibt immer mehr junge Berufsm&#228;nner, die sich um ihren Nachwuchs k&#252;mmern und sich proaktiv ins Familienleben einmischen. Kinder gross ziehen ist keine kleine Aufgabe. Oft m&#252;ssen Elternpaare Verzicht leisten, eine Einkommensreduktion akzeptieren und schlaflose N&#228;chte als neues Lebensgef&#252;hl kennen lernen. F&#252;r aufgeschlossene V&#228;ter wird es eine zunehmende Selbstverst&#228;ndlichkeit, dass sie ihr Arbeitspensum reduzieren, sich [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Es gibt immer mehr junge Berufsm&auml;nner, die sich um ihren Nachwuchs k&uuml;mmern und sich proaktiv ins Familienleben einmischen.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Sind-Teilzeit-arbeitende-Banker-suspekt-Eine-modernistische-Betrachtungsweise-die-keine-ist..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6069" title="Sind Teilzeit arbeitende Banker suspekt? Eine modernistische Betrachtungsweise, die keine ist." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Sind-Teilzeit-arbeitende-Banker-suspekt-Eine-modernistische-Betrachtungsweise-die-keine-ist..jpeg" alt="Sind Teilzeit arbeitende Banker suspekt? Eine modernistische Betrachtungsweise, die keine ist." width="180" height="176" /></a>Kinder gross ziehen ist keine kleine Aufgabe. Oft m&uuml;ssen Elternpaare Verzicht leisten, eine Einkommensreduktion akzeptieren und schlaflose N&auml;chte als neues Lebensgef&uuml;hl kennen lernen. F&uuml;r aufgeschlossene V&auml;ter wird es eine zunehmende Selbstverst&auml;ndlichkeit, dass sie ihr Arbeitspensum reduzieren, sich um den Nachwuchs k&uuml;mmern und es der Mutter m&ouml;glich machen, ihre Arbeitsmarktf&auml;higkeit in einem sich schnell ver&auml;ndernden Arbeitsmarktes auch zu erhalten.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Gerade gut ausgebildete Frauen sind auf emanzipierte und modern eingestellte V&auml;ter angewiesen</strong>, die sie bei ihrer beruflichen Entwicklung ermutigen, unterst&uuml;tzen und bei der Familien- wie auch Hausarbeit entlasten. Sch&ouml;ne neue Welt.</p></blockquote><p>Die alte Arbeitgeberwelt ist da nicht immer einverstanden. Teilzeit arbeitende M&auml;nner? Gibt es so was? Ein richtiger Mann arbeitet doch nicht Teilzeit! Wo sind wir denn? M&auml;nner sind hart und behaupten sich in einer globalisierten Welt noch h&auml;rter. Ein oft nicht aufzuweichendes Argument.  So weich es auch ist!</p><p
style="text-align: justify;">Die fortschrittliche Arbeitswelt mit ihren zeitgem&auml;ssen Anspr&uuml;chen ist leider noch nicht &uuml;berall angekommen. Die moderne <a
title="HRM Jobs f&uuml;r Personalprofis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Forschung</a> belegt es schon lange klar, nota bene auch mit empirisch fundierter Datenlage, dass Teilzeit arbeitende Arbeitnehmende nicht leistungsreduzierter arbeiten. <strong>Im Gegenteil: Arbeitgeber, die f&uuml;r den Miterziehungswunsch eines Vaters Verst&auml;ndnis zeigen, k&ouml;nnen bestimmt mehr mit seinem Engagement und seiner Loyalit&auml;t rechnen.</strong> Diese V&auml;ter werden alles tun, um ihr ‚Privileg’ nicht zu gef&auml;hrden. Mit einer pointiert leistungsorientierten Performance werden sie darum bem&uuml;ht sein, das hartn&auml;ckige Vorurteil l&uuml;gen zu strafen.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Kein Arbeitgeber m&ouml;chte r&uuml;ckst&auml;ndig erscheinen.</strong> Moderne Arbeitsformen ziehen gute Leute an. Zwischen Anspruch und Umsetzung klafft jedoch oft eine grosse L&uuml;cke. Der zunehmende Mangel an hoch qualifizierten Arbeitnehmenden wird auch wertkonservative Unternehmen zum Umdenken bringen. Gut ausgebildete V&auml;ter werden dann vielleicht nur noch jene Arbeitgeber ber&uuml;cksichtigen, die gesundes Augenmass beweisen und akzeptieren, dass gemeinsame Familienarbeit nicht eine vor&uuml;bergehende Zeiterscheinung ist, sondern eine Selbstverst&auml;ndlichkeit wird.</p><p
style="text-align: justify;">Die Qualit&auml;tszeitung NZZ, die jung gebliebene alte ‚Zeitungstante der Schweiz, macht zu diesem Thema ein paar interessante Feststellungen, die eigentlich nicht neu sind, aber trotzdem hochinteressant erw&auml;hnenswert bleiben und wieder einmal in Erinnerung gerufen werden m&uuml;ssen.</p><p>Mit dieser <a
title="Banken mit wenig Herz f&uuml;r V&auml;ter" href="http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/banken_mit_wenig_herz_fuer_vaeter_1.12096141.html" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong>LINK</strong></span></a> kommen Sie gleich zum Artikel. Viel Spass beim Lesen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/sind-teilzeit-arbeitende-banker-suspekt-eine-modernistische-betrachtungsweise-die-keine-ist/6068/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Wenn der Mitarbeitende zum teuren Risiko f&#252;r das Unternehmen wird.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/wenn-der-mitarbeitende-zum-teuren-risiko-fur-das-unternehmen-wird/5920</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/wenn-der-mitarbeitende-zum-teuren-risiko-fur-das-unternehmen-wird/5920#comments</comments> <pubDate>Tue, 16 Aug 2011 06:38:00 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Anpassungsrisiko]]></category> <category><![CDATA[Arbeitszufriedenheit]]></category> <category><![CDATA[Austrittsrisiko]]></category> <category><![CDATA[Change Management]]></category> <category><![CDATA[Commitment]]></category> <category><![CDATA[Demographie]]></category> <category><![CDATA[Employer Branding]]></category> <category><![CDATA[Engpassrisiko]]></category> <category><![CDATA[Flexibilität]]></category> <category><![CDATA[HRM-Risiko]]></category> <category><![CDATA[Integritätsrisiko]]></category> <category><![CDATA[Jean-Marcel Kobi]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeitende tragen nicht nur zum Erfolg eines Unternehmens bei sie können auch einen Risikofaktor darstellen.Personalrisiken zu Chancen machen]]></category> <category><![CDATA[Motivationsrisiko]]></category> <category><![CDATA[Personalcontrolling]]></category> <category><![CDATA[personalgewinnung]]></category> <category><![CDATA[Personalrisiken]]></category> <category><![CDATA[Personalrisikomanagement]]></category> <category><![CDATA[Personalrisikomodell]]></category> <category><![CDATA[Retentionsmanagement]]></category> <category><![CDATA[Risikozyklen]]></category> <category><![CDATA[Schweizer HR-Fachleute]]></category> <category><![CDATA[strategische Personalplanung]]></category> <category><![CDATA[teures Risiko für das Unternehmen]]></category> <category><![CDATA[War of Talents]]></category> <category><![CDATA[wenn der Mitarbeitende zum teuren Risiko für das Unternehmen wird]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5920</guid> <description><![CDATA[Mitarbeitende tragen nicht nur zum Erfolg eines Unternehmens bei, sie k&#246;nnen auch einen Risikofaktor darstellen. Einen, der die Firmen viel Geld kosten kann. Wer die vier Hauptpersonalrisiken kennt, kann sie als Fundament seiner HR-Strategie erfassen, messen und steuern. So werden die Personalrisiken zu Chancen, die es erfolgreich zu nutzen gilt (ein Beitrag von: Corina Hany, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-5923" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/HR-Today4.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a><strong>Mitarbeitende tragen nicht nur zum Erfolg eines Unternehmens bei, sie k&ouml;nnen auch einen Risikofaktor darstellen.</strong> Einen, der die Firmen viel Geld kosten kann. Wer die vier Hauptpersonalrisiken kennt, kann sie als Fundament seiner HR-Strategie erfassen, messen und steuern. So werden die Personalrisiken zu Chancen, die es erfolgreich zu nutzen gilt (ein Beitrag von: Corina Hany, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p>Das Personal ein Risikofaktor? Und dann noch einer der gr&ouml;ssten f&uuml;r ein Unternehmen? Diese Gedanken waren bis vor wenigen Jahren in den K&ouml;pfen der Schweizer HR-Fachleute nicht existent. Erst seit kurzem – wohl auch als Folge der Finanzkrise – scheint das Thema auf der Agenda der <a
title="HRM Stellenangebote f&uuml;r Personalprofis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">Personalverantwortlichen</a> langsam mehr Platz einzunehmen.</p><p
style="text-align: justify;">Einer, der sich mit dem Personal als Risikofaktor schon auseinandersetzte, als noch niemand auf die Idee kam, dass es denn einer sein k&ouml;nnte, ist Jean-Marcel Kobi. Der Z&uuml;rcher Managementberater entwarf vor zehn Jahren ein Personalrisikomodell mit dem Anliegen, &uuml;berhaupt einmal bewusst zu machen, dass es Personalrisiken gibt und mit ihnen hohe Kosten f&uuml;r die Unternehmen verbunden sind. Das meiste, was seither zu diesem Thema entwickelt wurde, basiert auf Kobis Modell. <em><strong>«Ich suchte einen systematischen Ansatz, mit dem das Thema Personalrisikomanagement ganzheitlich angegangen werden kann und dabei doch einfach bleibt.»</strong></em> Und so entstand ein Grundmodell mit vier Risikofeldern und vier Risikozyklen. Die vier Felder, welche somit die wichtigsten Personalrisiken darstellen, sind:</p><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>Engpassrisiko:</strong> In diesem Feld geht es um die fehlenden Leistungstr&auml;ger respektive um die Frage, ob das Unternehmen k&uuml;nftig die Leistungstr&auml;ger haben wird, die es auch braucht. Angesprochen werden die Themen strategische Personalplanung, Demographie, Personalgewinnung, War of Talents und somit auch das Employer Branding.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Austrittsrisiko:</strong> Welche Leistungstr&auml;ger sind gef&auml;hrdet und daran, das Unternehmen zu verlassen? <em>«Ich denke»</em>, so Kobi <em>«in diesem Feld nicht nur an Einzelne. Denn in j&uuml;ngster Vergangenheit hat sich gezeigt, dass vermehrt auch ganze Teams abgeworben wurden. Und das tut noch mehr weh als der Verlust eines einzelnen Leistungstr&auml;gers.»</em> In diesem Feld ist auch das Retentionsmanagement anzusiedeln.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Anpassungsrisiko:</strong> Hier geht es darum, ob die vorhandenen Mitarbeitenden auch richtig qualifiziert sind. Und zwar f&uuml;r die aktuellen wie auch f&uuml;r die zuk&uuml;nftigen Aufgaben. Dies setzt nat&uuml;rlich voraus, dass sich das Unternehmen dar&uuml;ber im Klaren ist, welche Kompetenzen in Zukunft gebraucht werden und ob sie im Unternehmen schon vorhanden sind. Weiter fallen in dieses Feld auch die Themen Flexibilit&auml;t und Change Management.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Motivationsrisiko:</strong> Da wird das Thema der zur&uuml;ckgehaltenen Leistungen angesprochen. Also Mitarbeitende, die weniger bieten, als sie eigentlich k&ouml;nnten. Oder vielleicht im Extremfall schon innerlich gek&uuml;ndigt haben. Dieses Feld ist stark mit den Themen F&uuml;hrung, Arbeitszufriedenheit und Commitment verbunden.</li></ul><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignright size-full wp-image-5924" title="Wenn der Mitarbeitende zum teuren Risiko f&uuml;r das Unternehmen wird" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Wenn-der-Mitarbeitende-zum-teuren-Risiko-f%C3%BCr-das-Unternehmen-wird.gif" alt="Wenn der Mitarbeitende zum teuren Risiko f&uuml;r das Unternehmen wird" width="176" height="117" /></a><strong>Bei der Anwendung des Personalrisiko­modells ist f&uuml;r Jean-Marcel Kobi zentral, dass die Risiken systematisch und ganzheitlich erhoben werden und nicht nur punktuell.</strong> Das heisst, die Personalrisiken sind, zusammen mit der Fr&uuml;herkennung, der strategischen Personalplanung und dem Personalcontrolling, die Grundlagen der HR-Strategie. <em>«Eine HR-Strategie, die nicht auf den Personalrisiken basiert, ist ungen&uuml;gend fundiert»</em>, sagt Kobi. Denn nur wer die Risiken kenne, k&ouml;nne in seiner Personalstrategie auch konkrete Ziele und somit die richtigen Schwerpunkte setzen.</p><p><strong>Werden HR-Risiken nicht gemessen, n&uuml;tzt die ganze Erfassung nicht viel</strong></p><p
style="text-align: justify;">Diese sind bei jedem Unternehmen wieder anders. So kann grunds&auml;tzlich keinem der vier Risikofelder ein besonderes Gewicht zugesprochen werden, es braucht eine unternehmensspezifische Definition. Dies kann auch zur Folge haben, dass f&uuml;r gewisse Unternehmen weitere Risikofelder hinzugef&uuml;gt werden. <em>«F&uuml;r die Banken ist beispielsweise das Integrit&auml;tsrisiko ein wichtiges Thema. Ebenso kann man sich jeweils grunds&auml;tzlich &uuml;berlegen, ob nicht noch ein Feld HRM-Risiko hinzugef&uuml;gt werden soll»</em>, erkl&auml;rt Kobi.</p><p
style="text-align: justify;">Darin k&ouml;nnte dann gefragt werden, ob die Kunden mit den Leistungen und Instrumenten, die ihnen vom HR zur Verf&uuml;gung gestellt werden, zufrieden sind und ob die Prozesse des HRM richtig funktionierten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist f&uuml;r Kobi der Einbezug der Linie.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«Die Identifikation und Beurteilung der Personalrisiken ist nichts, was das HR im stillen K&auml;mmerlein erarbeiten kann, sondern etwas, das mit der Linie zusammen entwickelt werden muss.»</strong></em></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Denn das konkrete, alltagsbezogene Wissen liege bei der Linie. So zeigt sich Kobi auch &uuml;berzeugt, dass das Management bei dieser Arbeit schnell mit an Bord ist, sofern das HR erkl&auml;rt, worum es da geht. <em>«Nehmen Sie eine Bank oder Versicherung. Da sind Risiken von morgens bis abends das Thema. Somit kann der Linie meist schnell klargemacht werden, dass es auch Personalrisiken gibt.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Haben Identifikation und Beurteilung der vorhandenen Risiken stattgefunden, werden sie gemessen. So kann aufgezeigt werden, wo das Unternehmen steht und wie die Entwicklung aussehen muss. Dies liefert die Basis, um konkrete Massnahmen zu ergreifen und diese dann auch zu steuern. Was so einfach klingt, birgt – wie so oft – doch noch einige Herausforderungen. So braucht es f&uuml;r die HR-Strategie verbindliche Standards. Und zwar solche, die auch &uuml;berpr&uuml;ft werden k&ouml;nnen. <em>«Wenn in einer Personalstrategie beispielsweise steht: Wir wollen m&ouml;glichst vielen Internen erm&ouml;glichen, in F&uuml;hrungspositionen nachzur&uuml;cken, dann ist das f&uuml;r mich viel zu weich»</em>, meint Jean-Marcel Kobi bestimmt. Vielmehr m&uuml;sse ein solches Ziel in einen messbaren Standard m&uuml;nden, der lauten k&ouml;nnte: Wir wollen 70 Prozent unserer Kaderleute intern rekrutieren.</p><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Mit-dem-Messen-tut-sich-HR-allerdings-oft-schwer.-Auch-mit-jenem-von-Personalrisiken..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5925" title="Mit dem Messen tut sich HR allerdings oft schwer. Auch mit jenem von Personalrisiken." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Mit-dem-Messen-tut-sich-HR-allerdings-oft-schwer.-Auch-mit-jenem-von-Personalrisiken..jpeg" alt="Mit dem Messen tut sich HR allerdings oft schwer. Auch mit jenem von Personalrisiken." width="200" height="251" /></a>Mit dem Messen tut sich HR allerdings oft schwer. Auch mit jenem von Personalrisiken.</strong><em> «Aber»</em>, so Kobi, <em>«es ist aus meiner Erfahrung mehr messbar, als die HR-Fachleute oft meinen.»</em> Die Vernetzung mit dem Personal­controlling liegt da seiner Ansicht nach auf der Hand. Und ganzheitliches Messen beinhaltet f&uuml;r ihn nicht nur Kennzahlen, sondern auch Indikatoren aus Befragungen und die Beurteilung von Standards. «Das Commitment kann man in einer Mitarbeiterbefragung durch gezielte Fragen durchaus erheben und so daraus beispielsweise einen Gesamt­indikator entwickeln.»</p><p><strong>Auch Personalrisiken sind nur eine Kehrseite der Medaille</strong></p><p
style="text-align: justify;">Trotz diesen Ber&uuml;hrungs&auml;ngsten und einem nach wie vor kleinen Bewusstsein f&uuml;r die Personalrisiken stellt Kobi eine wachsende Sensibilit&auml;t f&uuml;r diese Thematik fest. <em><strong>«Und bei allem Fokus auf die Risiken darf nicht vergessen werden, dass es immer auch eine Kehrseite der Medaille gibt.»</strong></em> In diesem Fall seien dies St&auml;rken, die ein Unternehmen in diesen vier Feldern ebenso haben kann wie Risiken. <strong>«Diese St&auml;rken gilt es zu erkennen und auszubauen. Und dann werden sie zu Chancen.»</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/wenn-der-mitarbeitende-zum-teuren-risiko-fur-das-unternehmen-wird/5920/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Chancengleichheit quergedacht: Wer trifft eigentlich die Entscheidungen?</title><link>http://www.personalradar.ch/gehalt/chancengleichheit-quergedacht-wer-trifft-eigentlich-die-entscheidungen/5335</link> <comments>http://www.personalradar.ch/gehalt/chancengleichheit-quergedacht-wer-trifft-eigentlich-die-entscheidungen/5335#comments</comments> <pubDate>Tue, 14 Jun 2011 11:28:48 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5335</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Chancengleichheit ist relativ. Chance f&#252;r was? Letztlich geht es um den Einfluss auf Entscheidungen, nicht um F&#252;hrungsgrade, argumentiert Professor Michel E. Domsch von der Wirtschaftsfakult&#228;t der Helmut-Schmidt-Universit&#228;t Hamburg. Und damit gibt er Anstoss zum Nachdenken &#252;ber den &#252;berzogenen Stellenwert von vornehmlich m&#228;nnlicher F&#252;hrung und m&#228;nnlichem Machtdenken unserer Gesellschaft (ein Beitrag von: Michel E. Domsch, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/qcFh7" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-5337" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/HR-Today1.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Chancengleichheit ist relativ. Chance f&uuml;r was?</strong> Letztlich geht es um den Einfluss auf Entscheidungen, nicht um F&uuml;hrungsgrade, argumentiert Professor Michel E. Domsch von der Wirtschaftsfakult&auml;t der Helmut-Schmidt-Universit&auml;t Hamburg. Und damit gibt er Anstoss zum Nachdenken &uuml;ber den &uuml;berzogenen Stellenwert von vornehmlich m&auml;nnlicher F&uuml;hrung und m&auml;nnlichem Machtdenken unserer Gesellschaft (ein Beitrag von: Michel E. Domsch, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Chancengleichheit-quergedacht-Wer-trifft-eigentlich-die-Entscheidungen.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5336" title="Chancengleichheit quergedacht - Wer trifft eigentlich die Entscheidungen?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Chancengleichheit-quergedacht-Wer-trifft-eigentlich-die-Entscheidungen.jpg" alt="Chancengleichheit quergedacht - Wer trifft eigentlich die Entscheidungen?" width="175" height="124" /></a>Die Anzahl der Frauen in F&uuml;hrungspositionen ist immer noch weit geringer als die der M&auml;nner. Und daran hat sich weltweit fundamental nichts ge&auml;ndert. Die Vertreter der Chancengleichheit finden das frustrierend. Gibt es doch seit Jahrzehnten tausende von Forschungsprojekten, Tagungen, Publikationen, Talk Shows unter Beteiligung von sowohl m&auml;nnlichen als auch weiblichen Politikern, Wirtschaftsvertretern, Verbandsfunktion&auml;­ren, Mitgliedern von NGOs, Netzwerken.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Alle kommen zum gleichen Ergebnis: Der Abbau der Diskriminierung mache im Schneckentempo Fortschritte. </strong>Begr&uuml;ndungen: Alles sei erforscht, gesagt, geschrieben – nur die «Realit&auml;t» habe geringe Lust, sinnvolle Erkenntnisse umzusetzen, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, die Unternehmens- und F&uuml;hrungskultur zu &auml;ndern. Ausserdem m&uuml;ssten ja die m&auml;chtigen M&auml;nner Besitzst&auml;nde (F&uuml;hrungspositionen) abtreten, «Marktanteile» aufgeben – wer mache das schon freudig, freiwillig, selbstlos? Letztendlich gehe es doch sehr wesentlich um die «gerechte», «chancengleiche» Verteilung von Macht. Speziell: um die Macht, Entscheidungen zu beeinflussen und zu treffen. Chancengleichheit sei dann also erreicht, wenn diese Macht zu erhalten, M&auml;nnern wie Frauen gleichermassen erm&ouml;glicht wird. Zugegeben, dies ist ein spezieller Aspekt der allumfassenden Diskussion &uuml;ber Gender Equality, aber hierauf fokussieren die folgenden Ausf&uuml;hrungen. Unterschieden wird dabei zwischen quantitativer und qualitativer Chancengleichheit.</p><p><strong>Quantitative Chancengleichheit</strong></p><p
style="text-align: justify;">Traditionell werden hier die Anzahl der Frauen und die der M&auml;nner in F&uuml;hrungspositionen in verschiedenen F&uuml;hrungsebenen erhoben und verglichen. Ganze Forschungseinrichtungen haben sich darauf spezialisiert, immer wieder festzustellen, wie viele Frauen (absolut, relativ, nach Branchen, oft auch nach Unternehmensgr&ouml;ssen, im L&auml;ndervergleich usw. ausdifferenziert) im Vorstands­bereich, im Top-/mittleren/unteren Management t&auml;tig sind. <strong>Sie best&auml;tigen die Ungleichheit zwischen M&auml;nnern und Frauen, fordern zu neuen Taten auf.</strong> Vorteil: Zahlen sind nachpr&uuml;fbar, beg&uuml;nstigen Vergleiche, werden von zahlenorientierten Personen gefordert und verstanden, k&ouml;nnen fortgeschrieben werden, erleichtern Zielvereinbarungen und erfreuen das Controlling.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Kernfrage ist hier jedoch: Was sagen sie &uuml;ber Chancengleichheit tats&auml;chlich aus?</strong> Zumindest f&uuml;r eine intensivere Diskussion bieten sich weitere Ans&auml;tze einer quantitativen Betrachtung der Chancengleichheit – alternativ oder erg&auml;nzend – an. Beispiele dieser «gender mathematics» seien im Folgenden skizziert:</p><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>In einigen Studienf&auml;chern sind nur zu 20 Prozent Studentinnen zu finden.</strong> Absolvieren zum Beispiel 20 Frauen und 80 M&auml;nner erfolgreich den Studiengang und haben letztendlich gleichermassen je 50 Prozent (also 10 Frauen und 40 M&auml;nner) die Chance, in vergleichbare F&uuml;hrungspositionen aufzusteigen, ist dann wenigstens «relative Gleichheit» erreicht worden?</li></ul><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>Oder eine andere Rechnung: </strong>Es starten je 100 M&auml;nner und Frauen als Trainees. Sie haben – so glaubt das Unternehmen – grunds&auml;tzlich alle Potenzial f&uuml;r sp&auml;tere F&uuml;hrungsaufgaben. Bei den M&auml;nnern wollen 80 Prozent (also 80), bei den Frauen jedoch nur 60 Prozent (also 60) unter den gegebenen Rahmenbedingungen tats&auml;chlich den Weg zur Spitze antreten. Je 50 Prozent der «Wollenden» (also 40 M&auml;nner und 30 Frauen) kommen letztendlich in F&uuml;hrungspositionen – also realisierte Chancengleichheit?!? Stellen die «Wollenden» (wie hier angenommen) die Berechnungsgrundlage dar oder alle, also auch diejenigen M&auml;nner und Frauen, die gar keine F&uuml;hrungsposition anstreben?</li></ul><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>Noch eine andere sch&ouml;ne Rechnung: </strong>Frauen haben &ouml;fter die Chance, durch fr&uuml;heren Berufseinritt fr&uuml;her als M&auml;nner in F&uuml;hrungspositionen zu gelangen. Sie sind dann j&uuml;nger, da sie k&uuml;rzer (&uuml;brigens auch sehr oft mit besseren Abschl&uuml;ssen) studieren, keinen Milit&auml;r-/Zivildienst leisten m&uuml;ssen, eher kein Erholungs- oder Auslandsjahr zwischenschieben, weniger Studienfachwechsler sind etc. Also haben sie im Einzelfall bis zu f&uuml;nf Jahre (ca. 20 Prozent) l&auml;nger die Chance, F&uuml;hrungskraft zu sein als M&auml;nner. Z&auml;hlen beim individuellen Vergleich dann nicht eigentlich die insgesamt absolvierten F&uuml;hrungskraftjahre von Frauen bzw. M&auml;nnern und nicht nur die reine Anzahl von Personen?</li></ul><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Wenn-man-unbedingt-auf-Zeitbasis-argumentieren-will-bietet-sich-noch-eine-ganz-andere-&Uuml;berlegung-an.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5340" title="Wenn man unbedingt auf Zeitbasis argumentieren will, bietet sich noch eine ganz andere &Uuml;berlegung an" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Wenn-man-unbedingt-auf-Zeitbasis-argumentieren-will-bietet-sich-noch-eine-ganz-andere-&Uuml;berlegung-an.jpeg" alt="Wenn man unbedingt auf Zeitbasis argumentieren will, bietet sich noch eine ganz andere &Uuml;berlegung an" width="147" height="83" /></a>Wenn man unbedingt auf Zeitbasis argumentieren will, bietet sich noch eine ganz andere &Uuml;berlegung an:</strong> Kommt es bei der Diskussion &uuml;ber Chancengleichheit auf die Anzahl der besetzten Positionen an oder vielleicht vielmehr auf die Dauer der M&ouml;glichkeit der PositionsinhaberInnen, Entscheidungen tagt&auml;glich zu beeinflussen und zu treffen? Hat eine Frau als F&uuml;hrungskraft auf einer auf 70 Prozent reduzierten Vollzeitstelle (z.B. durchschnittlich sechs Stunden/Tag) wirklich die gleiche Einflussm&ouml;glichkeit wie eine m&auml;nnliche F&uuml;hrungskraft in Vollzeit mit zehn Std./Tag (h&auml;ufig l&auml;ngere Abendt&auml;tigkeit und Netzwerken ber&uuml;cksichtigt)? Aber selbst bei Vollzeitstellen arbeiten M&auml;nner im Durchschnitt pro Woche oft mehr Stunden als Frauen. Fragt man nach der Anzahl an Frauen in F&uuml;hrungspositionen, dann wird aber in der Regel nach Anzahl der Personen, nicht auf Basis Stellenanteilen oder Anwesenheitsstunden gez&auml;hlt! Nat&uuml;rlich kommt dann das Argument der Intensit&auml;t oder der effektiven Nutzung einer Arbeitsstunde.</p><p><strong>Qualitative Chancengleichheit</strong></p><p
style="text-align: justify;">Steht die Macht, Entscheidungen zu beeinflussen und zu treffen, in der Chancengleichheitsdiskussion im Mittelpunkt, dann sind hier zwei Fragen zu stellen:</p><ul><li><strong>Hat jede F&uuml;hrungsposition und jede F&uuml;h­rungskraft das gleiche Machtpoten­zial?</strong></li></ul><p
style="text-align: justify;">Die Antwort kann nur lauten: nat&uuml;rlich nicht. Nat&uuml;rlich besitzen nicht alle Vorstandsmitglieder, BereichsleiterInnen, AbteilungsleiterInnen, ReferatsleiterInnen etc. die gleiche Macht – auch nicht, wenn sie sich auf der (angeblich) gleichen Hierarchieebene befinden. So kann beispielsweise das Vorstandsmitglied Personal in einem Unternehmen mehr oder weniger Entscheidungs- und Durchsetzungsmacht als eventuell der Vertriebsvorstand haben. Ein Bereichsleiter, zust&auml;ndig f&uuml;r die F&uuml;hrungskr&auml;fte, mag eine sehr viel h&ouml;here Einflussmacht als eine Bereichsleiterin aus dem Rechnungswesen (oder umgekehrt) haben. Ein Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer Auslandstochter kann mehr oder weniger Macht als ein Abteilungsleiter in der Zentrale haben. Es gibt – wie in der Politik – recht grosse/wichtige/einflussreiche Ressorts oder Positionen, aber auch manch andere von weniger Bedeutung. Folgt man dieser Argumentation, dann ist doch Chancengleichheit nicht bei gleicher Anzahl von F&uuml;hrungspositionen erreicht. Sie ist erreicht, wenn beide Geschlechter das gleiche Volumen an Entscheidungsmacht haben bzw. erreichen k&ouml;nnen. Schlicht Positionszahlen gegen&uuml;berzustellen, erscheint unter diesem Aspekt als recht oberfl&auml;chlich, eigentlich irrelevant, zumindest einseitig.</p><ul><li><strong>Ist Entscheidungsmacht nur auf F&uuml;hrungs­positionen konzentriert?</strong></li></ul><p
style="text-align: justify;">Etwas nervig ist, diese Z&auml;hlerei (nur) im F&uuml;hrungskr&auml;ftebereich anzustellen. Als ob  die Gender-Gerechtigkeit im Management entschieden wird! Genauer: als ob die Entscheidungsmacht nur bei den F&uuml;hrungskr&auml;ften liegen w&uuml;rde. De jure in vielen, vielleicht sogar in den meisten F&auml;llen. De facto weiss aber jeder Praktiker, wie De-jure-Entscheidungen zustandekommen. Viel Vorarbeit wird doch durch Spezialisten beider Geschlechter (Fachkr&auml;fte, Projektteams, Berater, Referenten, Sachbearbeiter, Assistenten/Referatsleiter etc.) geleis­tet. Zumindest werden dort viele Vorentscheidungen getroffen, Alternativen beg&uuml;nstigt oder verworfen, Rang­lis­ten mit Argumentationen versehen. Im konkreten Fall k&ouml;nnen zwei Wertpapier­analystinnen beispielsweise viel mehr Entscheidungsmacht haben als ihr Vorgesetzter. Beobachterinnen in Assessment Center entscheiden oft &uuml;ber den potenziellen F&uuml;hrungsnachwuchs oder das Projektteam «Gezielte Expansion in China» trifft die wesentlichen Vorentscheidungen. Diese Macht der Arbeitsebene ist nicht verwerflich – sofern nicht missbr&auml;uchlich eingesetzt. Sie ist so gewollt, daf&uuml;r wird sie besch&auml;ftigt und bezahlt. So kommt es systemimmanent dazu, dass F&uuml;hrungskr&auml;fte sehr oft durch Entscheidungen de jure nachvollziehen, was ihnen de facto an Entscheidungen weitestgehend vorgegeben wird. Nicht verwunderlich! Denn sie sind nicht dazu da, den Kapitalmarkt selbst im Detail zu analysieren oder eine neue Turbine zu entwickeln. Sie sind dazu da, die richtigen Leute zusammenzuf&uuml;hren und sie zu motivieren, eine leistungsstarke, umweltvertr&auml;gliche, wettbewerbsf&auml;hige Turbine zu entwickeln. Wer hat also die h&ouml;here Macht, die endg&uuml;ltige Entscheidung zu beeinflussen: die F&uuml;hrungskraft oder das Expertenteam? <strong>Oder differenzierter gefragt: Wie ist hierbei die Machtverteilung und damit die jeweilige Chance der Einflussnahme?</strong> Also auch aus diesem Grund ist es doch nur bedingt hilfreich, beim Thema Chancengleichheit die jeweils von Frauen und M&auml;nnern &uuml;bernommenen F&uuml;hrungspositionen zu z&auml;hlen. Wichtig ist – wiederholt gesagt –, dass Frauen die gleichen Chancen haben, Entscheidungen zu beeinflussen und/oder zu treffen. Der gleiche Anteil am gesamten m&ouml;glichen Entscheidungsvolumen ist relevant. Also z&auml;hlt auch die Macht m&auml;nnlicher und weiblicher Experten! Und so kommt man eben zu der Differenzierung nach quantitativer und qualitativer Chancengleichheit.</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Die-Gleichheit-zwischen-Frauen-und-M&auml;nnern-sollte-schon-lange-eine-Selbstverst&auml;ndlichkeit-sein.-Sogar-Lotto-ist-berechenbarer-als-diese-schon-lang-anhaltende-Diskussion..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5341" title="Die Gleichheit zwischen Frauen und M&auml;nnern sollte schon lange eine Selbstverst&auml;ndlichkeit sein. Sogar Lotto ist berechenbarer als diese schon lang anhaltende Diskussion." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Die-Gleichheit-zwischen-Frauen-und-M&auml;nnern-sollte-schon-lange-eine-Selbstverst&auml;ndlichkeit-sein.-Sogar-Lotto-ist-berechenbarer-als-diese-schon-lang-anhaltende-Diskussion..jpeg" alt="Die Gleichheit zwischen Frauen und M&auml;nnern sollte schon lange eine Selbstverst&auml;ndlichkeit sein. Sogar Lotto ist berechenbarer als diese schon lang anhaltende Diskussion." width="259" height="195" /></a><strong>Es sind ja nur Denkanst&ouml;sse, die nun vielleicht &uuml;bertroffen werden von den Skeptikern und Bedenkentr&auml;gern mit &Auml;usserungen wie: Aber das geht doch gar nicht! </strong>Das l&auml;sst sich doch gar nicht beobachten, messen, bewerten, zusammenfassen! Jedes Unternehmen ist doch verschieden in seiner Machtstruktur! Chancengleichheit ist doch viel mehr als Entscheidungsmacht. Es kommt doch immer auf die spezielle Einzelperson und ihr Verhalten, auf die jeweiligen mit der Position verbundenen Vollmachtregelungen an! Und alles &auml;ndere sich doch st&auml;ndig und somit sei das erreichbare Machtvolumen st&auml;ndig in Bewegung! Wie soll man dies dann rechtlich regeln?</p><p
style="text-align: justify;">Also lasst uns lieber weiter fleissig Positionen abz&auml;hlen?! Das mag zwar falsch oder nur bedingt zu gebrauchen sein, aber man hat wenigstens konkrete Zahlen! Oder?</p><p><strong>Handlungsempfehlungen</strong></p><p>Was folgt daraus?</p><ul><li
style="text-align: justify;">Die Diskussion &uuml;ber Chancengleichheit sollte facettenreicher gef&uuml;hrt werden. Einige Denkanst&ouml;sse wurden gegeben.</li><li
style="text-align: justify;">Frauen sollten sich noch ehrlicher bewusst machen, ob sie eine traditionelle Managementlaufbahn tats&auml;chlich anstreben wollen. Dann sollten sie f&uuml;r ihre pers&ouml;nliche Entwicklung Unternehmen in die engere Wahl ziehen, die sich durch wohl durchdachte und gelebte Gender-Politik, intensives Gender-Mainstreaming, durch ganzheitliche Diversity-Politik auszeichnen. Eine F&uuml;lle von Informationen findet man zum Beispiel bei <a
title="Gender Tax" href="http://www.genderdax.de" target="_blank">www.genderdax.de</a> und <a
title="www.total-e-quality.de" href="http://www.total-e-quality.de" target="_blank">www.total-e-quality.de</a>.</li><li
style="text-align: justify;">Falls nicht, sollten Frauen mit hohem Anspruch an Chancengleichheit lukrative Fachpositionen mit hoher Einfluss- und Entscheidungsmacht (z.B. im Bereich Forschung und Entwicklung, Controlling, Marketing, Personalwesen, Strategische Planung, Beratung) anstreben.</li></ul><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Auf Dauer wird das aber f&uuml;r viele nicht motivierend genug sein, da damit keine offiziellen, transparenten Entwicklungspfade</strong> – verbunden mit Zunahme an Verantwortung, Gehalt, Ansehen etc. –<strong> vorhanden sind. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Manchmal-braucht-es-viel-um-mit-einem-Schlag-Neues-schaffen-zu-k&ouml;nnen..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5342" title="Manchmal braucht es viel um mit einem Schlag Neues schaffen zu k&ouml;nnen." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Manchmal-braucht-es-viel-um-mit-einem-Schlag-Neues-schaffen-zu-k&ouml;nnen..jpeg" alt="Manchmal braucht es viel um mit einem Schlag Neues schaffen zu k&ouml;nnen." width="293" height="172" /></a>Hier ist es seitens der Unternehmen unbedingt erforderlich, neben der traditionellen Managementlaufbahn insbesondere Fach- und Projektlaufbahnen als alternative Laufbahnwege zu realisieren. Gekonnt entwickelt und eingef&uuml;hrt bieten sie hochqualifizierten und karriereorientierten Frauen wie M&auml;nnern vielf&auml;ltigste Entwicklungs- und Einflussm&ouml;glichkeiten. Auf der Suche nach den dringend ben&ouml;tigten Fachkr&auml;ften haben Unternehmen dadurch zudem zus&auml;tzliche Anreizsysteme und signifikante Wettbewerbsvorteile auf den Arbeitsm&auml;rkten. Auch f&uuml;r Frauen bieten diese Laufbahnen oft die M&ouml;glichkeit einer besseren Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben.</p><p
style="text-align: justify;">Insbesondere aber – und damit w&auml;ren wir wieder direkt beim Thema Chancengleichheit – gilt: Wird Chancengleichheit wirklich daran gemessen, welchen Anteil jeweils Frauen und M&auml;nner in Art, Umfang und Intensit&auml;t am gesamten Entscheidungsvolumen haben, dann sollten Frauen st&auml;rker den Machtzuwachs als Expertinnen, Beraterinnen, Projektmitarbeiterinnen und -leiterinnen, falls m&ouml;glich nat&uuml;rlich in einer Fach- und/oder Projektlaufbahn, anstreben. Optimistisch gedacht: <strong>Je mehr Machtpositionen auf diesem Weg eingenommen werden, desto h&ouml;her ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auch in traditionellen Managementpositionen schneller zu h&ouml;heren Zahlen an weiblichen F&uuml;hrungskr&auml;ften kommt.</strong> Diese Parallelstrategie dient also auf jeden Fall dem Zuwachs an Chancengleichheit.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/gehalt/chancengleichheit-quergedacht-wer-trifft-eigentlich-die-entscheidungen/5335/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Schreckgespenst Controlling: Wer sich nicht versteckt, kann profitieren.</title><link>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/schreckgespenst-controlling-wer-sich-nicht-versteckt-kann-profitieren/5255</link> <comments>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/schreckgespenst-controlling-wer-sich-nicht-versteckt-kann-profitieren/5255#comments</comments> <pubDate>Wed, 01 Jun 2011 11:21:53 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[.die richtigen Leute an der richtigen Stelle]]></category> <category><![CDATA[: EinfacheInstrumente sind erwünscht Personalbedarfsplanung]]></category> <category><![CDATA[ABB Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Ausschreibungskanäle]]></category> <category><![CDATA[auswerten]]></category> <category><![CDATA[Berufsgruppen mit Kompetenzprofilen definieren]]></category> <category><![CDATA[Bewerberdatenbank]]></category> <category><![CDATA[Bewerbungsdatenbank]]></category> <category><![CDATA[Budgetierungsrunde]]></category> <category><![CDATA[Cost of Poor Quality]]></category> <category><![CDATA[das Recruiting ist zyklisch]]></category> <category><![CDATA[das Tool dient nicht dazu den Recruiter zu bewerten]]></category> <category><![CDATA[Delta Group]]></category> <category><![CDATA[den Prozess verbessern]]></category> <category><![CDATA[der Erfolg ist nirgendwo einfacher zu messen als im Recruiting]]></category> <category><![CDATA[einfache Instrumente sind erwünscht]]></category> <category><![CDATA[elektronisch]]></category> <category><![CDATA[elektronische Rekrutierungssystem]]></category> <category><![CDATA[es ist ein Fehler keine Instrumente einzusetzen]]></category> <category><![CDATA[Experience Targeting]]></category> <category><![CDATA[flexible Ausschreibung]]></category> <category><![CDATA[globale SAP-Plattform]]></category> <category><![CDATA[Grundlage für eine qualitative Bewertung]]></category> <category><![CDATA[haben]]></category> <category><![CDATA[Hochschulmarketing ohne Zielgruppenbefragung]]></category> <category><![CDATA[Hostessengeschäft]]></category> <category><![CDATA[HR-Bereich]]></category> <category><![CDATA[HR-Controllingspezialist]]></category> <category><![CDATA[HR-Fachleute scheuen den Einsatz]]></category> <category><![CDATA[HR-Marketing und -Recruiting]]></category> <category><![CDATA[HR-Personalbestand]]></category> <category><![CDATA[HRM ist eine Disziplin die nicht gerne Instrumente einsetzt]]></category> <category><![CDATA[Instrumente werden selten konsequent angewendet]]></category> <category><![CDATA[Karin Caflisch Head HR Marketing und Recruiting bei der KPMG]]></category> <category><![CDATA[Key Performance Indicators]]></category> <category><![CDATA[Kostenkontrolle]]></category> <category><![CDATA[KPI]]></category> <category><![CDATA[KPMG]]></category> <category><![CDATA[kurzfristiges Schubladendenken ist im HR-Management nicht angebracht]]></category> <category><![CDATA[langfristige Bindung an die Arbeitgebermarke]]></category> <category><![CDATA[Legitimation für den Personalbestand]]></category> <category><![CDATA[listenaller offenen Stellen auf der Homepage]]></category> <category><![CDATA[Mariana Barbosa Senior HR Recruiting Expert bei der Swiss Re]]></category> <category><![CDATA[Marktforschung]]></category> <category><![CDATA[messen]]></category> <category><![CDATA[nach der Probezeit zufrieden sind und bleiben]]></category> <category><![CDATA[Nicholas Hansen]]></category> <category><![CDATA[Personalbedarfsplanung]]></category> <category><![CDATA[Personalprozesse optimieren]]></category> <category><![CDATA[Personalverantwortlichen]]></category> <category><![CDATA[Portale]]></category> <category><![CDATA[postalisch]]></category> <category><![CDATA[printmedien]]></category> <category><![CDATA[prüfen]]></category> <category><![CDATA[quantitative Messgrösse]]></category> <category><![CDATA[Quantität und Qualität der Bewerbungen]]></category> <category><![CDATA[Recruitingabteilungen]]></category> <category><![CDATA[Recruitingkosten einsparen]]></category> <category><![CDATA[Recruitingprozess]]></category> <category><![CDATA[Response-Kontrolle]]></category> <category><![CDATA[Return on Investment]]></category> <category><![CDATA[Roland Bernet Verantwortlicher für Rekrutierungsapplikationen]]></category> <category><![CDATA[Sabine Bode Leiterin Employer Branding bei der Luzerner Personalberatung Dr. Schmidt & Partner]]></category> <category><![CDATA[Schreckgespenst Controlling]]></category> <category><![CDATA[ServX AG]]></category> <category><![CDATA[Sicherheitsassistenzdienst]]></category> <category><![CDATA[Sicherheitsbereich]]></category> <category><![CDATA[Spontanbewerbungsprozess]]></category> <category><![CDATA[Streuverluste]]></category> <category><![CDATA[Thomas Albicker stellvertretender Leiter Recruiting]]></category> <category><![CDATA[Treffsicherheit von Recruiting- und Personalmarketing-Massnahmen dauerhaft erhöhen]]></category> <category><![CDATA[UBS]]></category> <category><![CDATA[Urs Klingler]]></category> <category><![CDATA[Urs Klingler Managing Partner bei cc-t und Spezialist für das HR-Controlling]]></category> <category><![CDATA[Verzicht auf Response-Erfassung]]></category> <category><![CDATA[webbasierter Fragebogen]]></category> <category><![CDATA[webbasiertes Feedback-Tool]]></category> <category><![CDATA[wenig Aussagekräftiges dabei herauskommt]]></category> <category><![CDATA[wer sich nicht versteckt kann profitieren]]></category> <category><![CDATA[Zielgruppe]]></category> <category><![CDATA[Zielgruppenansprache]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5255</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Der Erfolg ist nirgendwo einfacher zu messen als im Recruiting. Allerdings werden die Instrumente nur selten konsequent angewendet. Denn viele HR-Fachleute scheuen deren Einsatz, weiss HR-Controllingspezialist Urs Klingler. Wer aber die Anfangsm&#252;hen nicht scheut, wird belohnt. Das zeigen Beispiele aus vier Recruiting-Abteilungen (ein Beitrag von: Corina Hany, HR Today). «Im Recruiting kann man sehr [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/VPiHg" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-5256" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/HR-Today.jpeg" alt="HR Today" width="215" height="38" /></a>Der Erfolg ist nirgendwo einfacher zu messen als im Recruiting.</strong> Allerdings werden die Instrumente nur selten konsequent angewendet. Denn viele HR-Fachleute scheuen deren Einsatz, weiss HR-Controllingspezialist Urs Klingler. Wer aber die Anfangsm&uuml;hen nicht scheut, wird belohnt. Das zeigen Beispiele aus vier Recruiting-Abteilungen (ein Beitrag von: Corina Hany, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><em>«Im Recruiting kann man sehr viel kontrollieren»</em>, sagt Karin Caflisch, Head HR Marketing und Recruiting bei der KPMG. Und da liegt auch schon der Hund begraben, wie der Volksmund sagen w&uuml;rde. Wo macht es f&uuml;r die HR-Abteilung Sinn, Controlling zu betreiben? Denn gerade im Recruiting ist die Gefahr gross, dass vieles gemessen wird, aber wenig Aussagekr&auml;ftiges dabei herauskommt. <em>«Nat&uuml;rlich messen auch wir, wie viele Bewerbungen pro Stelle reinkommen, wie viele Bewerber wir zu einem Gespr&auml;ch einladen und wie lange es durchschnittlich dauert, bis jemand eingestellt wird»</em>, so Caflisch. Aber diese Zahlen allein seien nicht selbstsprechend, sondern lediglich Grundlage f&uuml;r eine qualitative Bewertung. <em><strong>«Denn was hilft es einem Recruiter, wenn er weiss, dass er durchschnittlich 90 Dossiers anschaut? Macht er seine Arbeit nun gut oder schlecht?»</strong></em></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Schreckgespenst-Controlling-Wer-sich-nicht-versteckt-kann-profitieren.jpg"><img
class="alignright size-full wp-image-5257" title="Schreckgespenst Controlling - Wer sich nicht versteckt, kann profitieren" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Schreckgespenst-Controlling-Wer-sich-nicht-versteckt-kann-profitieren.jpg" alt="Schreckgespenst Controlling - Wer sich nicht versteckt, kann profitieren" width="368" height="273" /></a>Caflisch legt deshalb mehr Wert auf die qualitativen Controllingergebnisse.</p><ul><li
style="text-align: justify;">Wie wird der Prozess von der Linie wahrgenommen, f&uuml;hlt sie sich unterst&uuml;tzt?</li><li
style="text-align: justify;">Und wie geht es den Kandidaten? Ist der Prozess schnell genug f&uuml;r sie oder zu kompliziert, zu langsam?</li></ul><p
style="text-align: justify;">Um diese Fragen zu beantworten, kommt nach jedem Recruitingprozess ein webbasiertes Feedback-Tool zum Einsatz. Dort beantworten die Linienmanager, Kandidaten und Recruiter ein paar wenige, aber wichtige Fragen. <em>«Damit sie auch wirklich beantwortet werden»</em>, meint Caflisch lachend. Es habe allerdings auch Raum f&uuml;r Kommentare, damit die Befragten angeben k&ouml;nnen, was besser gemacht werden sollte. <em>«Uns ist wichtig, dass auch der Recruiter sein Feedback einbringen kann. Das Tool dient nicht dazu, den Recruiter zu bewerten, sondern den Prozess zu verbessern. Damit wir die richtigen Leute an der richtigen Stelle haben, die hoffentlich auch nach der Probezeit zufrieden sind und bleiben.»</em></p><p><strong>Hoher Return on Investement schon nach kurzer Zeit</strong></p><p
style="text-align: justify;">Personalprozesse optimieren und damit Recruitingkosten einsparen – darin sieht Sabine Bode, Leiterin Employer Branding bei der Luzerner Personalberatung Dr. Schmidt &amp; Partner, den Hauptnutzen des HR-Controlling. Es gehe darum, die Treffsicherheit von Recruiting- und Personalmarketing-Massnahmen dauerhaft zu erh&ouml;hen. <strong><em>«Welcher Kanal ist der richtige, wo erreiche ich meine Zielgruppe? Um das festzustellen, sollte ich mindestens stichprobenartig ein Controlling durchf&uuml;hren – also messen, pr&uuml;fen und auswerten.»</em></strong> Das heisst f&uuml;r sie: <em>«Keine Printmassnahme ohne Response-Kontrolle, kein Hochschulmarketing ohne Zielgruppenbefragung.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Letztere k&ouml;nne zum Beispiel in Form einer kleinen Marktforschung stattfinden. Diese m&uuml;sse nicht zwingend im grossen Stil, also etwa &uuml;ber ein halbes Jahr und mit mehreren hundert Befragten, durchgef&uuml;hrt werden. <em>«Oft reicht es schon, beispielsweise zwei Hochschulen herauszunehmen und dort zielgruppenspezifisch Studierende eines relevanten Lehrgangs zu befragen. Dann befrage ich vielleicht nur 50 Personen, diese daf&uuml;r aber sehr detailliert»</em>, so Bode. Der Return on Investment sei schon nach kurzer Zeit hoch. <em>«Einmal muss ich den Aufwand zwar leisten, aber danach kann ich die Streuverluste und die Cost of Poor Quality meiner Massnahmen durch bessere Zielgruppenansprache erheblich senken.» </em>Zudem findet Bode, dass nirgendwo sonst im <a
title="HRM Jobs und mehr" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Bereich</a> der Erfolg so gut zu messen sei wie im Recruiting:<em> «N&auml;mlich letztlich an der Quantit&auml;t und Qualit&auml;t der Bewerbungen.»</em> Umso erstaunlicher findet sie es, wie viele Unternehmen noch immer auf Response-Erfassung verzichten.</p><p><strong>Mittels Controlling den eigenen HR-Personalbestand legitimieren</strong></p><p
style="text-align: justify;">Ein Fehler, den die KPMG nicht machen will. <em>«F&uuml;r mich beginnt Controlling mit einem sehr gezielten Hochschulmarketing und Experience Targeting»</em>, erkl&auml;rt Karin Caflisch. Denn bei der KPMG sind 50 Prozent aller Neuangestellten Hochschulabsolventen, weshalb auch das HR-Marketing und -Recruiting in derselben Abteilung zu finden sind. «Wir fragen uns genau, wer unsere Zielgruppe ist, wo wir diese Leute finden und welches deren Werte sind.» Dies werde dann auch gemessen: «Wo treten wir in Kontakt mit den Hochschulabsolventen, an welchen Events nehmen wir teil, und wie viele Bewerbungen ergeben sich aus diesen Kontakten?» Anhand der Antworten auf diese Fragen w&uuml;rden die Massnahmen schliesslich laufend angepasst.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Neben der Kostenkontrolle dient das Controlling in vielen Recruitingabteilungen auch als Legitimation f&uuml;r deren Personalbestand. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><em>«Das Recruiting ist zyklisch. Durch das Messen k&ouml;nnen wir feststellen, wie viel Arbeit wir pro Bereich in welcher Jahreszeit haben»,</em> sagt Mariana Barbosa, Senior HR Recruiting Expert bei der Swiss Re. Neben den quantitativen Key Performance Indicators (KPI) will die Swiss Re im Recruiting k&uuml;nftig auch verst&auml;rkt den qualitativen Aspekten Rechnung tragen. <em>«Wir sind dabei, Tools einzuf&uuml;hren, welche eine qualitative Messung wie beispielsweise den Turnover, also ob jemand auch &uuml;ber die Probezeit hinaus bleibt, erlauben.»</em> Die Umsetzung sei allerdings nicht einfach. Nicht, weil die Linie nicht zur Zusammenarbeit mit dem HR bereit sei. Vielmehr sei es eine strukturelle Herausforderung. <em>«Wir haben verschiedene HR-Spezialisten-Teams. Diese m&uuml;ssen verlinkt werden, damit alle Daten zusammengef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen»</em>, sagt Barbosa. Das soll nun mit dem Ausbau einer globalen SAP-Plattform bew&auml;ltigt werden.</p><p
style="text-align: justify;">Bei der UBS werden schon heute nicht nur quantitative Messgr&ouml;ssen erhoben.<em> «Mittels eines webbasierten Fragebogens messen wir die Qualit&auml;t der einzelnen Schritte im Recruitingprozess»</em>, sagt Roland Bernet, Verantwortlicher f&uuml;r Rekrutierungsapplikationen. Da wird die Linie beispielsweise gefragt, ob das Recruiting einen guten Kandidatenmix pr&auml;sentiert hat. <em>«Oder wir wollen vom Kandidaten wissen, ob der Recruiter ihm den Job gut genug erkl&auml;ren konnte.»</em> Daneben findet auch ein Controlling der Ausschreibungskan&auml;le statt. <em>«Die UBS ist daran, ein Tool einzuf&uuml;hren, welches eine flexiblere Ausschreibung in die verschiedenen Jobportale und Printmedien erlaubt.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Einen anderen Weg geht da die ABB Schweiz. <em>«Wir listen alle offenen Stellen auf unserer Homepage auf»</em>, sagt Thomas Albicker, stellvertretender Leiter Recruiting. Daher erhielten sie auch die meisten Bewerbungen online. Diese werden dann, wie auch die postalischen, elektronisch erfasst und in der Bewerbungsdatenbank unter der entsprechenden Ausschreibung hinterlegt respektive in den Spontanbewerbungsprozess aufgenommen.<em> «Dieses elektronische Rekrutierungssystem erlaubt den Personalverantwortlichen aus den suchenden Bereichen, schnell auf die Bewerberdatenbank zuzugreifen und diverse Daten nach den unterschiedlichsten Kriterien auszuwerten.»</em> So erhielten auch Bewerber eine Chance, an eine Stelle zu kommen, f&uuml;r die sie sich nicht beworben haben, erkl&auml;rt Albicker. Eine Massnahme, die auch Sabine Bode sinnvoll findet: <em>«Kurzfristiges Schubladendenken ist im HR-Management nicht angebracht – &uuml;ber jeden Kontakt, den ich im Rahmen des Recruiting herstelle, kann ich eine langfristige Bindung an die Arbeitgebermarke erreichen. Und so einen guten Kandidaten ins Unternehmen bringen, der vielleicht nicht unmittelbar f&uuml;r die ausgeschriebene Stelle passt, aber sp&auml;ter anderswo im Unternehmen eingesetzt werden kann.»</em></p><p><strong>Personalbedarfsplanung: EinfacheInstrumente sind erw&uuml;nscht</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Personalbedarfsplanung-EinfacheInstrumente-sind-erw&uuml;nscht.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5259" title="Personalbedarfsplanung -  EinfacheInstrumente sind erw&uuml;nscht" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Personalbedarfsplanung-EinfacheInstrumente-sind-erw&uuml;nscht.jpeg" alt="Personalbedarfsplanung -  EinfacheInstrumente sind erw&uuml;nscht" width="209" height="241" /></a>Um den &Uuml;berblick zu behalten, wo dieser Bewerber potenziell eingesetzt werden k&ouml;nnte, braucht es eine gute Personalbedarfsplanung. Vern&uuml;nftige Konzepte sieht Urs Klingler, Managing Partner bei cc-t und Spezialist f&uuml;r das HR-Controlling, allerdings bei den wenigsten Unternehmen. <em>«Bei vielen Firmen l&auml;uft die Personalbedarfsplanung im Rahmen der Budgetierungsrunde.»</em> Die einzelnen Abteilungen geben an, wie viele Leute sie noch brauchen,<em> «man kann sozusagen eine Bestellung aufgeben»</em>, so Klingler. Ein Fehler, findet er, denn dabei werde nicht das ganze Unternehmen nach dem Personalbedarf durchleuchtet, sondern jede Abteilung schaue nur f&uuml;r sich. Eine klare Vorstellung, welche Kompetenzen ein Unternehmen braucht, ist f&uuml;r Urs Klingler ein weiteres wichtiges Element. <em>«Daf&uuml;r m&uuml;ssen Berufsgruppen mit Kompetenzprofilen definiert werden.»</em> Was logisch und unabdingbar klingt, ist allerdings noch lange nicht &uuml;berall Realit&auml;t.<em> «Ich habe schon HR-Abteilungen angetroffen, die nicht sagen konnten, was alles f&uuml;r Berufsgruppen in ihrem Unternehmen vorhanden sind.»</em> Da zu glauben, mit Controlling das Problem l&ouml;sen zu k&ouml;nnen, sei falsch. <em>«Controlling ist f&uuml;r mich nur das Ergebnis einer guten Personalbedarfsplanung. Bis dorthin ist es aber ein relativ langer Weg. Und auf diesem lernt ein Unternehmen viel &uuml;ber sich selbst.»</em> Warum aber ist Controlling wenig verbreitet? <em><strong>«HRM ist eine Disziplin, die nicht gerne Instrumente einsetzt. Sie versucht vielmehr, &uuml;ber Beziehungen und Werte das Unternehmen zu beeinflussen»</strong></em>, meint Klingler. Es mangle also an Instrumenten, die eingesetzt werden. <em>«Und wenn welche vorhanden sind, sind sie meist extrem kompliziert.»</em></p><p>&nbsp;</p><p><strong>F&uuml;hrungskr&auml;fte m&uuml;ssen wissen, was das HRM von ihnen braucht</strong></p><p
style="text-align: justify;">Unkompliziert ist das System der Delta Group und der ServX AG.<em><strong> «Unser Credo ist Einfachheit»</strong></em>, sagt Gesch&auml;ftsleiter Nicholas Hansen. Die Unternehmen, welche im Sicherheitsbereich, Sicherheitsassistenzdienst und Hostessengesch&auml;ft t&auml;tig sind, kombinieren die Einsatzplanung mit der Personalbedarfsplanung. <em>«Wir arbeiten mit Segmentierungen. Das heisst, wir erfassen in einem webbasierten Tool Kriterien wie beispielsweise Verkaufsflair, kulturelle Kenntnisse, Sprachkenntnisse, Gr&ouml;sse, Gewicht oder Kampfsporterfahrung der einzelnen Mitarbeiter.»</em></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/F&uuml;hrungskr&auml;fte-m&uuml;ssen-wissen-was-das-HRM-von-ihnen-braucht.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5260" title="F&uuml;hrungskr&auml;fte m&uuml;ssen wissen, was das HRM von ihnen braucht." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/F&uuml;hrungskr&auml;fte-m&uuml;ssen-wissen-was-das-HRM-von-ihnen-braucht.jpeg" alt="F&uuml;hrungskr&auml;fte m&uuml;ssen wissen, was das HRM von ihnen braucht." width="361" height="140" /></a>Diese Kriterien werden &uuml;ber Einzelgespr&auml;che und Einsatzqualifikationen erfasst. Bei den Security-Angestellten zus&auml;tzlich auch &uuml;ber die interne Ausbildung und Wiederholungskurse. <em>«Da sehen die Instruktoren, wer welche St&auml;rken und Schw&auml;chen hat. Das ist f&uuml;r uns gleichzeitig auch ein Selektionsverfahren.»</em> Kommt ein Auftrag herein, gibt die HR-Fachfrau die Kriterien ins System ein, die ein Angestellter erf&uuml;llen muss, um f&uuml;r den Auftrag eingesetzt werden zu k&ouml;nnen. Daraufhin wird automatisch eine Liste aller in Frage kommender Mitarbeiter erstellt. <em>«Gleichzeitig wird dann, ebenfalls automatisch, eine elektronische Nachricht mit den Details zum Einsatz an die betreffenden Personen geschickt. Und sie geben uns ein Feedback, ob sie Zeit haben oder nicht.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Denn bei der Delta Group verf&uuml;gt die grosse Mehrheit &uuml;ber Abrufvertr&auml;ge. <em>«Meistens erf&uuml;llen mehr Leute die Anforderungen f&uuml;r den Auftrag, als wir einsetzen k&ouml;nnen. Ist dies nicht der Fall, dann wissen wir, dass wir wieder Personalrekrutieren m&uuml;ssen»</em>, so Hansen. Das Prinzip der Einfachheit funktioniert bei der Delta Group auch deshalb, weil es nur wenige Berufsgruppen gibt. Das heisst aber nicht, dass Unternehmen mit komplexeren Strukturen auf Instrumente verzichten sollten. <em>«Es ist ein Fehler, keine Instrumente einzusetzen. Und sind welche vorhanden, ist es ist ebenfalls ein Fehler, wenn die Linienmanager auf diesen nicht ausgebildet werden»</em>, sagt Urs Klingler. Er habe gute Erfahrungen mit Kursen f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte gemacht, in denen ihnen vermittelt werde, was die Anforderungen an sie aus Sicht des HRM sind. <em>«Das bedingt aber auch, dass klar geregelt ist, was in die Kompetenz des HRM f&auml;llt und was nicht. Und da muss ich die HR-Leute in Schutz nehmen, denn oft genug ist dies eben nicht der Fall.»</em> Wenn dies genau definiert ist, liege es am HRM, auch eine HR-Strategie zu entwickeln. <em>«Das ist ein wiederkehrender Prozess, der alle zwei bis drei Jahre stattfindet. Und auch vom operativen HR-Gesch&auml;ft getrennt werden muss. Am Ende ergibt sich ein Dokument, in dem steht, was man wann f&uuml;r Projekte machen muss.»</em></p><p><strong>Mit simulierten Szenarien zur optimalen Personalbedarfsplanung</strong></p><p
style="text-align: justify;">Diese Vorgehensweise w&auml;hlt die Schweizerische Post. Seit 2008 arbeitet die HR-Abteilung im Rahmen der Personalbedarfsplanung mit der Software Dinaplan SMIA. <em>«Das ist eine Applikation, die szenariogest&uuml;tzte Simulationen zul&auml;sst»</em>, erkl&auml;rt J&uuml;rg Reichen, Verantwortlicher f&uuml;r strategisches Personalcontrolling bei der Post. <em>«Auf der Basis eines HR-Planungsmodells lassen sich so innere und &auml;ussere Einfl&uuml;sse mit Parametern simulieren und verschiedene Szenarien entwerfen und steuern, die sich letztlich unterschiedlich auf den Personalbedarf und -bestand auswirken.» </em>Solche Parameter sind laut Reichen beispielsweise Verkehrsver&auml;nderungen von Briefen und Paketen, Massnahmen aus Optimierungsprojekten, Eintritte, Fluktuationsraten oder Funktionswechsel. <em>«Wir wollen mit dem Programm erkennen, wo in Verbindung mit strategischen Projekten zum Beispiel Altersstruktur- oder Kapazit&auml;tsrisiken auftreten k&ouml;nnten. Damit will der HR-Bereich zusammen mit dem Management letztlich die Frage beantworten, welche HR-Massnahmen wann und f&uuml;r welche Funktionsgruppen zu ergreifen sind, um den k&uuml;nftigen Personalbedarf sicherzustellen.»</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/schreckgespenst-controlling-wer-sich-nicht-versteckt-kann-profitieren/5255/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Massagen, Pausen&#228;pfel und Coaching: Was alles hilft, sich abzugrenzen.</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/massagen-pausenapfel-und-coaching-was-alles-hilft-sich-abzugrenzen/5076</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/massagen-pausenapfel-und-coaching-was-alles-hilft-sich-abzugrenzen/5076#comments</comments> <pubDate>Fri, 13 May 2011 14:56:53 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Burnout]]></category> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsreglement]]></category> <category><![CDATA[Arbeitszeitmodelle]]></category> <category><![CDATA[Belastungsreaktionen]]></category> <category><![CDATA[Bruno Pfister stellvertretender HR-Leiter der Emmi-Gruppe]]></category> <category><![CDATA[Denner]]></category> <category><![CDATA[Desk-Sharing-Modelle]]></category> <category><![CDATA[die Grenze zwischen Berufs- und Privatleben verwischt]]></category> <category><![CDATA[Duschmöglichkeiten]]></category> <category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category> <category><![CDATA[elektronische Zeiterfassung]]></category> <category><![CDATA[Emmi]]></category> <category><![CDATA[fest definierten Arbeitsplatz]]></category> <category><![CDATA[Fitnessraum]]></category> <category><![CDATA[Freizeit von gleicher Dauer kompensiert werden]]></category> <category><![CDATA[Freizeitverhalten]]></category> <category><![CDATA[Generation Y]]></category> <category><![CDATA[Gesamtarbeitsvertrag]]></category> <category><![CDATA[gesetzliches Minimum]]></category> <category><![CDATA[Gesundheit]]></category> <category><![CDATA[Gesundheit gefährden]]></category> <category><![CDATA[gleitende Arbeitszeit]]></category> <category><![CDATA[Grazia Grassi stellvertretende Leiterin Unternehmenskommunikation von Denner]]></category> <category><![CDATA[Heidi Widmer HR Business Partner]]></category> <category><![CDATA[Helsana]]></category> <category><![CDATA[Homeoffice]]></category> <category><![CDATA[in der Freizeit arbeiten]]></category> <category><![CDATA[jederzeit und überall arbeiten können]]></category> <category><![CDATA[jobnahes Coaching]]></category> <category><![CDATA[kantonale Wirtschaftsämter]]></category> <category><![CDATA[Kommunikationsmittel]]></category> <category><![CDATA[Lisa Lamanna Leiterin Employment Relations bei Swisscom]]></category> <category><![CDATA[Massagemöglichkeiten]]></category> <category><![CDATA[Massagen Pausenäpfel und Coaching - Was alles hilft sich abzugrenzen]]></category> <category><![CDATA[Pausen einzalten]]></category> <category><![CDATA[Pausenapfel]]></category> <category><![CDATA[Pausenregelung]]></category> <category><![CDATA[Pensum ausser Balance]]></category> <category><![CDATA[projektbezogenes Arbeiten]]></category> <category><![CDATA[Präsenz vor Ort]]></category> <category><![CDATA[Präsenzzeiten]]></category> <category><![CDATA[Ruheräume]]></category> <category><![CDATA[Selbstdisziplin]]></category> <category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category> <category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category> <category><![CDATA[ständige erreichbarkeit]]></category> <category><![CDATA[Swisscom]]></category> <category><![CDATA[vereinbarte Zeitbudget]]></category> <category><![CDATA[Vertrauenskultur]]></category> <category><![CDATA[von der Arbeit abgrenzen]]></category> <category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category> <category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category> <category><![CDATA[Überbelastung der Mitarbeitenden vermeiden]]></category> <category><![CDATA[Überstunden]]></category> <category><![CDATA[Zeitkonto]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5076</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Wenn die Mitarbeitenden dank technischen M&#246;glichkeiten wie Laptop und Handy jederzeit und &#252;berall arbeiten k&#246;nnen, besteht auch die Gefahr, dass die Arbeitszeiten &#252;berschritten werden und die Grenze zwischen Berufs- und Privatleben verwischt. Was k&#246;nnen Unternehmen tun, damit die effektiv geleisteten Arbeitsstunden auch wirklich erfasst werden? (ein Beitrag von: Susanne Wagner; HR Today). Je verantwortungsvoller [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
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src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
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type="text" value="http://cli.gs/x0dEc" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Wenn die Mitarbeitenden dank technischen M&ouml;glichkeiten wie Laptop und Handy jederzeit und &uuml;berall arbeiten k&ouml;nnen, besteht auch die Gefahr, dass die Arbeitszeiten &uuml;berschritten werden und die Grenze zwischen Berufs- und Privatleben verwischt.</strong> Was k&ouml;nnen Unternehmen tun, damit die effektiv geleisteten Arbeitsstunden auch wirklich erfasst werden? (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Susanne Wagner; HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Auch-der-t&auml;gliche-Pausenapfel-kann-entspannen-und-tut-der-Gesundheit-ohnehin-gut..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5077" title="Auch der t&auml;gliche Pausenapfel kann entspannen und tut der Gesundheit ohnehin gut." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Auch-der-t&auml;gliche-Pausenapfel-kann-entspannen-und-tut-der-Gesundheit-ohnehin-gut..jpeg" alt="Auch der t&auml;gliche Pausenapfel kann entspannen und tut der Gesundheit ohnehin gut." width="274" height="184" /></a>Je verantwortungsvoller die Position, desto eher verwischen die Grenzen zwischen der Arbeit und der freien Zeit. Durch die st&auml;ndige Erreichbarkeit steigt die Gefahr, dass sich die Mitarbeitenden zu wenig von der Arbeit abgrenzen und ihre Gesundheit gef&auml;hrden. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielf&auml;ltig: Es wird von den Mitarbeitenden erwartet, sie wollen sich profilieren, sie arbeiten gerne oder es hindert sie schlicht niemand daran. <strong>Da sind Selbstverantwortung und Selbstdisziplin gefragt oder das Einschreiten der Vorgesetzten.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Zwar nehmen Homeoffice, Desk-Sharing-Modelle und projektbezogenes Arbeiten zu, doch die Mehrheit der Angestellten in der Schweiz arbeitet an einem fest definierten Arbeitsplatz. Zum Beispiel beim Krankenversicherer Helsana. <em>«Die ausge&uuml;bten T&auml;tigkeiten bei Helsana sind meist mit einer Pr&auml;senz vor Ort verbunden. Somit besteht wenig Notwendigkeit, ausserhalb des Betriebes zu arbeiten»</em>, erkl&auml;rt Heidi Widmer, HR Business Partner. Durch eine elektronische Zeiterfassung bei den Mitarbeitenden bis zum mittleren Kader werden die &Uuml;berstunden auf dem Zeitkonto gutgeschrieben – diese sollten durch Freizeit von gleicher Dauer kompensiert werden.</p><p><strong>Bei den einen gilt das gesetzliche Minimum, andere bieten Ruher&auml;ume</strong></p><p
style="text-align: justify;"><em>«Zu den Pr&auml;senzzeiten der Mitarbeitenden geh&ouml;ren auch geplante Pausen»</em>, so Heidi Widmer. <em>«Die Helsana-Mitarbeitenden werden durch verschiedene Massnahmen ermutigt, ihre Pausen einzuhalten.»</em> Etwa mit der M&ouml;glichkeit, sich am Hauptsitz in zwei Personalrestaurants und einem Café zu verpflegen. Dort gibt es neben zahlreichen Pausenr&auml;umen auch einen Fitnessraum inklusive Duschm&ouml;glichkeiten. Entspannen k&ouml;nnen sich die Mitarbeitenden auch in separaten Ruher&auml;umen oder mit Hilfe von inhouse angebotenen Massagem&ouml;glichkeiten – diese gehen allerdings auf Kosten der betreffenden Mitarbeitenden.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Wie weit die Arbeitgeber die Mitarbeitenden zu Arbeitspausen ermutigen, h&auml;ngt stark vom jeweiligen Unternehmen und der Branche ab. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Der Discounter Denner</strong> reagierte auf die entsprechende Anfrage von HR Today einsilbig. <em>«Denner h&auml;lt sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Vorschriften»</em>, erkl&auml;rte Grazia Grassi, stellvertretende Leiterin Unternehmenskommunikation von Denner. Auf mehr Eigenverantwortung setzt <strong>Swisscom</strong>, die ihren Mitarbeitenden verschiedene Arbeitszeitmodelle anbietet, die eine selbst&auml;ndig strukturierte Arbeitszeit und eine ausgewogene Work-Life-Balance erm&ouml;glichen. Obwohl neue Kommunikationsmittel die Bearbeitung beruflicher E-Mails und Dokumente zu jeder Zeit und an jedem Ort erm&ouml;glichen, werde aber keinesfalls erwartet, dass die Mitarbeitenden in ihrer Freizeit arbeiten, wie Lisa Lamanna, Leiterin Employment Relations bei Swisscom, festh&auml;lt.</p><p><strong>Ger&auml;t das Pensum ausser Balance, m&uuml;ssen die Vorgesetzten eingreifen</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Die-Massage-kann-durch-ihre-Wirkung-die-innere-Balance-und-das-allgemeine-Wohlbefinden-stark-steigern..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5078" title="Die Massage kann durch ihre Wirkung die innere Balance und das allgemeine Wohlbefinden stark steigern." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Die-Massage-kann-durch-ihre-Wirkung-die-innere-Balance-und-das-allgemeine-Wohlbefinden-stark-steigern..jpeg" alt="Die Massage kann durch ihre Wirkung die innere Balance und das allgemeine Wohlbefinden stark steigern." width="200" height="145" /></a><em>«Im Rahmen der gleitenden Arbeitszeit gilt die Eigenverantwortung. Wir f&uuml;hren eine Vertrauenskultur und streben daher nicht an, das Freizeitverhalten unserer Mitarbeitenden zu kontrollieren»</em>, so Lamanna. Im Gesamtarbeitsvertrag und im Arbeitsreglement festgelegt ist hingegen die Pausenregelung: Darin sind angemessene Pausen w&auml;hrend der Arbeitszeit sowie geplante Pausen bei fixen Arbeitszeiten und im ununterbrochenen Betrieb, beispielsweise in Call-Centern, vorgeschrieben.</p><p
style="text-align: justify;"><em>«Wenn der Arbeitsumfang und das vereinbarte Zeitbudget nicht in der Balance sind, stehen die Vorgesetzten in der Verantwortung, die erforderlichen Massnahmen einzuleiten, um eine &Uuml;berbelastung der Mitarbeitenden zu vermeiden»</em>, erkl&auml;rt Lisa Lamanna. In vom Arbeitgeber angebotenen Kursen k&ouml;nnen Vorgesetzte lernen, wie sie die Belastungsreaktionen von Teammitgliedern fr&uuml;hzeitig erkennen k&ouml;nnen. Auch Swisscom stellt ihren Mitarbeitenden an den gr&ouml;sseren Standorten zahlreiche R&auml;umlichkeiten f&uuml;r die Pausen zur Verf&uuml;gung. Neben Personalrestaurants sind dies Cafeterias, Pausenzonen mit Verpflegungsautomaten sowie spezielle Ruhe- und Fitnessr&auml;ume.</p><p
style="text-align: justify;">Die Belegschaft der <strong>Firma Emmi</strong> wird ebenfalls durch Pausenr&auml;ume und je nach Bereich mit unterschiedlichen Verpflegungsm&ouml;glichkeiten – von Wasserspendern bis zu Personalrestaurants – zum Einhalten der Arbeitspausen ermuntert. An einzelnen Standorten werden gem&auml;ss Bruno Pfister, stellvertretender HR-Leiter der Emmi-Gruppe, Produkte kostenlos oder verbilligt abgegeben. Andere Mitarbeitende k&ouml;nnen von Angeboten in der Mittagspause profitieren, wie etwa einer Walkinggruppe am Standort Suhr. «Bei den Mitarbeitern mit systemgest&uuml;tzter Zeiterfassung gibt es kaum Probleme, da Unregelm&auml;ssigkeiten zum Vorschein kommen und Massnahmen eingeleitet werden k&ouml;nnen», so Bruno Pfister. Beispielsweise um die Mehrarbeit, die w&auml;hrend eines Projektes angefallen ist, abzubauen. Die Kontrolle dieser Mitarbeiter finde auch durch kantonale Wirtschafts&auml;mter statt.</p><p><strong>Das Thema spitzt sich mit der technikgewohnten «Generation Y» zu</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Was-man-denkt-ist-meistens-nicht-immer-gesagt.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5079" title="Was man denkt ist meistens nicht immer gesagt!" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Was-man-denkt-ist-meistens-nicht-immer-gesagt.jpeg" alt="Was man denkt ist meistens nicht immer gesagt!" width="164" height="135" /></a>Bei Kadermitgliedern und Mitarbeitenden, die h&auml;ufig extern repr&auml;sentieren m&uuml;ssen, f&auml;llt das Einhalten der Pausen in die Eigenverantwortung. Wo Vorgesetzte Probleme im Arbeitsverhalten des Mitarbeitenden erkennen, erfolgen Gespr&auml;che mit der HR-Abteilung. Bruno Pfister: <em>«Darauf sind ganz unterschiedliche Massnahmen m&ouml;glich. Die Zeiterfassung kann wieder vereinbart werden. Oder es wird ein jobnahes Coaching angeboten, damit man das eigene Verhalten reflektieren und nachhaltig ver&auml;ndern kann.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Im Rahmen der neuen F&uuml;hrungsausbildung wird Emmi dem Thema Selbstmanagement mehr Gewicht beimessen. Mit gutem Grund: Bruno Pfister erwartet, dass sich das Thema mit zunehmendem Eintreten der technikgewohnten «Generation Y» in die Arbeitswelt in den n&auml;chsten Jahren zuspitzen wird.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/massagen-pausenapfel-und-coaching-was-alles-hilft-sich-abzugrenzen/5076/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Personalentwicklung 2.0: Eine Web-2.0-basierte Mitmachkultur etablieren.</title><link>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/personalentwicklung-2-0-eine-web-2-0-basierte-mitmachkultur-etablieren/5066</link> <comments>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/personalentwicklung-2-0-eine-web-2-0-basierte-mitmachkultur-etablieren/5066#comments</comments> <pubDate>Tue, 10 May 2011 08:41:01 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[a category that may occur in institutions but it is not typically classroom-based or highly structured and control of learning rests primarily in the hand of the learner]]></category> <category><![CDATA[Angebots- zur Nachfragestrategie]]></category> <category><![CDATA[angepasste sind keine anpassungsfähigen Mitarbeiter]]></category> <category><![CDATA[Ausfallrisiken von Krediten]]></category> <category><![CDATA[Bildungsmanager]]></category> <category><![CDATA[Bildungspraxis]]></category> <category><![CDATA[Bildungsprogramme]]></category> <category><![CDATA[Blended-Learning-Konzepte]]></category> <category><![CDATA[Blog-Einträge]]></category> <category><![CDATA[Blogs]]></category> <category><![CDATA[Blogs für die Weiterbildung]]></category> <category><![CDATA[Bosch]]></category> <category><![CDATA[Brahm & Seufert]]></category> <category><![CDATA[Business School der Credit Suisse]]></category> <category><![CDATA[Communities]]></category> <category><![CDATA[didaktische Lernkonzepte]]></category> <category><![CDATA[die Gestaltung Web-2.0-basierter Lernszenarien]]></category> <category><![CDATA[die Unterstützung des Lernprozesses in mehreren Phasen]]></category> <category><![CDATA[die Vision der lernenden Organisation im Vordergrund]]></category> <category><![CDATA[Diesner & Seufert]]></category> <category><![CDATA[E-Learning]]></category> <category><![CDATA[Education has no end]]></category> <category><![CDATA[Eigenverantwortung des Einzelnen]]></category> <category><![CDATA[Eigenverantwortung für die Mitarbeiter]]></category> <category><![CDATA[Einsatz von Führungskräften als Coachs in Bildungsmassnahmen verliert an Bedeutung]]></category> <category><![CDATA[Expat-Wiki]]></category> <category><![CDATA[Expertenwissen]]></category> <category><![CDATA[Face-to-Face-]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[Foren]]></category> <category><![CDATA[Formal learning is typically institutionally sponsored classroom-based and highly structured]]></category> <category><![CDATA[Forschung]]></category> <category><![CDATA[Führungskräfte Lernen wertschätzen]]></category> <category><![CDATA[Führungskräfte sollten Vorbild sowie Multiplikator für formelles und informelles Lernen sein]]></category> <category><![CDATA[Gratwanderung für die Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Hewlett Packard]]></category> <category><![CDATA[HP]]></category> <category><![CDATA[Hype]]></category> <category><![CDATA[Ideengeber]]></category> <category><![CDATA[informal learning]]></category> <category><![CDATA[informelles Lernen]]></category> <category><![CDATA[Innovationskraft]]></category> <category><![CDATA[interdisziplinäres Forschungsgebiet]]></category> <category><![CDATA[internes soziales Netzwerk]]></category> <category><![CDATA[Kompetenzentwicklung]]></category> <category><![CDATA[kulturelle Rahmenbedingungen stellen jedoch häufig eine Barriere in Unternehmen dar]]></category> <category><![CDATA[lernende Organisation]]></category> <category><![CDATA[Lernevents]]></category> <category><![CDATA[Lernfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[Lernkonzepte]]></category> <category><![CDATA[Lernkultur fördern]]></category> <category><![CDATA[Lernsettings]]></category> <category><![CDATA[Lernszenarien]]></category> <category><![CDATA[Marsick]]></category> <category><![CDATA[Massnahmen der Regulierungsbehörden]]></category> <category><![CDATA[Modebegriff]]></category> <category><![CDATA[Motor des Wandels]]></category> <category><![CDATA[nachhaltigen Verankerung des Gelernten]]></category> <category><![CDATA[neue Lernlandschaften]]></category> <category><![CDATA[Nutzung neuer Lerntechnologien]]></category> <category><![CDATA[Online-Seminare]]></category> <category><![CDATA[organisationalem Lernen]]></category> <category><![CDATA[O’Reilly]]></category> <category><![CDATA[peer-groups]]></category> <category><![CDATA[Personalentwickler nehmen künftig stärker eine Beraterfunktion ein um Bildungsmassnahmen wirksam durchführen]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung 2.0]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung 2.0 -Eine Web-2.0-basierte Mitmachkultur etablieren]]></category> <category><![CDATA[Podcasts]]></category> <category><![CDATA[Popularität]]></category> <category><![CDATA[potenzielle Barrieren]]></category> <category><![CDATA[Rahmenbedingungen für eine Lernkultur]]></category> <category><![CDATA[Risikomanagement]]></category> <category><![CDATA[Schlüsselrolle]]></category> <category><![CDATA[scil-Trendstudie]]></category> <category><![CDATA[selbstorganisierte Form]]></category> <category><![CDATA[Shell]]></category> <category><![CDATA[Social Bookmarks]]></category> <category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category> <category><![CDATA[technologisch gestütztes Lernen]]></category> <category><![CDATA[Terminus Web 2.0]]></category> <category><![CDATA[trainings]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen müssen von Push-Prinzipien loslassen und einen Pull-Prozess fördern]]></category> <category><![CDATA[Unterstützungsmassnahmen]]></category> <category><![CDATA[Verhaltensmuster verändern]]></category> <category><![CDATA[Videocast]]></category> <category><![CDATA[virtuelle Realitäten wie Second Life kein Thema]]></category> <category><![CDATA[Water Cooler]]></category> <category><![CDATA[Web 2.0]]></category> <category><![CDATA[Web-2.0-Schlagwörter]]></category> <category><![CDATA[web-based Trainings]]></category> <category><![CDATA[Weiterbildung]]></category> <category><![CDATA[Wer etwas lernen soll muss das selbst wollen und seinen Lernbedarf selbst formulieren]]></category> <category><![CDATA[Wikis]]></category> <category><![CDATA[Wissensaustausch]]></category> <category><![CDATA[Wissensaustausch unter den Mitarbeitern fördern]]></category> <category><![CDATA[Wissenstools]]></category> <category><![CDATA[Xing]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5066</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Viele Unternehmen haben technologisch gest&#252;tztes Lernen bereits eingef&#252;hrt. Der &#220;bergang zur Personalentwicklung 2.0, bei der die lernende Organisation im Vordergrund steht, bedingt nun nicht nur die Gestaltung Web-2.0-basierter Lernszenarien, sondern auch eine ver&#228;nderte Einstellung gegen&#252;ber dem Lernen (ein Beitrag von: Sabine Seufert, HR Today) Die Weiterbildung von Unternehmen befindet sich derzeit im Umbruch. Die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
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class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/zS9g0" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Viele Unternehmen haben technologisch gest&uuml;tztes Lernen bereits eingef&uuml;hrt.</strong> Der &Uuml;bergang zur Personalentwicklung 2.0, bei der die lernende Organisation im Vordergrund steht, bedingt nun nicht nur die Gestaltung Web-2.0-basierter Lernszenarien, sondern auch eine ver&auml;nderte Einstellung gegen&uuml;ber dem Lernen (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Sabine Seufert, HR Today</a>)</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Mitmachkultur-etablieren.gif"><img
class="alignleft size-full wp-image-5067" title="Mitmachkultur etablieren" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Mitmachkultur-etablieren.gif" alt="Personalentwicklung 2.0: Eine Web-2.0-basierte Mitmachkultur etablieren" width="322" height="181" /></a>Die Weiterbildung von Unternehmen befindet sich derzeit im Umbruch. Die aktuelle scil-Trendstudie 2010 (Diesner &amp; Seufert, 2010) zeigt auf, dass die Wirtschaftskrise auch in der Weiterbildung ihre Spuren hinterlassen hat. Aber die Folgen sind durchaus nicht nur negativ. <strong>Das Konzept der lernenden Organisation erlebt derzeit – eigentlich eine Idee aus den 90er-Jahren – eine Renaissance</strong>. Die Rezession zwingt viele Unternehmen zu radikalen Ver&auml;nderungen, ihre Lern- und Anpassungsf&auml;higkeit wird damit zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. Statt durchstrukturierte Programme anzubieten, wird der Wissensaustausch unter den Mitarbeitern gef&ouml;rdert. Das Lernen der Manager und Mitarbeiter von- und miteinander wird zunehmend wichtiger als vorgefertigte Bildungsprogramme. Damit ist aber auch die Eigenverantwortung des Einzelnen st&auml;rker als bisher gefordert. <strong>Das Web 2.0 mit Wikis, Blogs, Podcasts und Co. scheint nun das Handwerkszeug zu liefern, um diesen Anspruch zu erf&uuml;llen.</strong> Umgekehrt schrumpft die Bedeutung der F&uuml;hrungskr&auml;fte beim Thema Lernen; ihnen wird weniger zugetraut, Orientierung oder gar Wissen weiterzugeben. Wie sind die Entwicklungen – pointiert unter dem Schlagwort «Personalentwicklung 2.0» zusammengefasst – einzusch&auml;tzen? Wie verbreitet sind Web-2.0-Technologien, wof&uuml;r werden sie eingesetzt, wo liegen potenzielle Barrieren f&uuml;r den sinnvollen Einsatz?</p><p><strong>Sowohl formelles wie auch informelles Lernen einbeziehen</strong></p><p
style="text-align: justify;">Insgesamt haben 150 Bildungsmanager an unserer schriftlichen Befragung teilgenommen, 104 stammen aus dem deutschsprachigen Raum, die &uuml;brigen aus dem Rest der Welt. Alle nehmen F&uuml;hrungspositionen ein, 70 Prozent auf h&ouml;chster Ebene, beispielsweise als Leiter der Abteilung Personalentwicklung. Sie arbeiten in unterschiedlichen Branchen.Die scil-Trendstudie wurde nach 2006 und 2008 zum dritten Mal durchgef&uuml;hrt. In diesem Beitrag soll zun&auml;chst kurz skizziert werden, was unter dem Schlagwort «Personalentwicklung 2.0» verstanden werden kann, damit in einem weiteren Schritt auf zentrale Ergebnisse der Trendstudie eingegangen werden kann.</p><p
style="text-align: justify;">Personalentwicklung 2.0 kann als ein neuer Modebegriff verstanden werden, der auf der Welle der Web-2.0-Schlagw&ouml;rter mitschwimmt, seit O’Reilly 2005 den Terminus Web 2.0 als eine neue Generation des Internets einf&uuml;hrte.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Bei Personalentwicklung 2.0 steht die Vision der lernenden Organisation im Vordergrund, damit die Lernf&auml;higkeit und die Innovationskraft in Unternehmen erh&ouml;ht werden k&ouml;nnen. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Notwendig daf&uuml;r ist es, eine Verbindung zwischen organisationalem Lernen und der Kompetenzentwicklung von Individuen und Teams herzustellen. Daf&uuml;r sind zum einen Rahmenbedingungen zu gestalten, die eine Web-2.0-gest&uuml;tzte «Mitmachkultur» f&ouml;rdern. Zum anderen sind neue Web-2.0-basierte Lernszenarien zu ber&uuml;cksichtigen, die das Spektrum von formellem und informellem Lernen einbeziehen.</p><p
style="text-align: justify;">Informelles Lernen ist oft als Gegensatz zu formellem Lernen definiert: <strong>«Formal learning is typically institutionally sponsored, classroom-based, and highly structured. Informal learning, a category that?&#8230; may occur in institutions, but it is not typically classroom-based or highly structured and control of learning rests primarily in the hand of the learner.»</strong> Manche Experten fragen sich, ob sich nach dem E-Learning, dem Trend zum informellen Lernen, wieder ein neuer Hype ank&uuml;ndigt. Daher hat informelles Lernen in den letzten Jahren in Forschung und Bildungspraxis enorm an Popularit&auml;t gewonnen, ein breites und interdisziplin&auml;res Forschungsgebiet ist seither entstanden (Marsick, 2009). Durch den Einsatz von Web-2.0-Technologien wie Wikis, Blogs, Podcasts oder sozialen Netzwerken wie Xing oder Facebook nehmen die M&ouml;glichkeiten, informelles Lernen ausserhalb formaler Lernsettings zu unterst&uuml;tzen, rasant zu (Brahm &amp; Seufert, 2009).</p><p><strong>Die Nutzung von Blogs f&uuml;r die Weiterbildung ist f&uuml;r viele ein Ziel</strong></p><p>Vor zehn Jahren war E-Learning, also beispielsweise das Lernen in Online-Seminaren oder das Lernen mit Web-based Trainings, ein heiss diskutiertes Thema. Dieser Hochphase folgte in den vergangenen Jahren eine Ern&uuml;chterung, weil sich die Erwartungen an diese neue Methode nicht erf&uuml;llt haben.</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Lernen-ist-&uuml;berall-m&ouml;glich.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5071" title="Lernen ist &uuml;berall m&ouml;glich" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Lernen-ist-&uuml;berall-m&ouml;glich.jpeg" alt="Lernen ist &uuml;berall m&ouml;glich" width="296" height="170" /></a>Dennoch hat sich technologisch gest&uuml;tztes Lernen in vielen Unternehmen etabliert. Derzeit w&auml;chst das Interesse der befragten Bildungsmanager an den Angeboten des Web 2.0 wie Wikis, Blogs und Pod- sowie Videocasts. Sie sch&auml;tzen die Bedeutung dieser Anwendungen f&uuml;r formelles und informelles Lernen h&ouml;her ein als in den vorherigen Befragungen. Pod-/Videocasts lassen sich relativ leicht in etablierte Lernkonzepte einbauen, sind mit neuen Werkzeugen relativ kosteng&uuml;nstig zu produzieren und geniessen daher eine recht schnelle Verbreitung. Blogs zur Weiterbildung zu nutzen, steht ganz oben auf der Liste der Vorhaben, die die Umfrageteilnehmer in den kommenden Jahren angehen wollen. Dagegen sind virtuelle Realit&auml;ten wie Second Life kein Thema mehr.</p><p
style="text-align: justify;">Eine Reihe von Unternehmen hat bereits konkrete Erfahrungen mit den neuen Methoden gesammelt.</p><ul><li
style="text-align: justify;">So gibt es beim Autozulieferer <strong>Bosch</strong> ein Expat-Wiki, in dem Mitarbeiter, die ins Ausland gehen, sich informieren oder ihre Erfahrungen weitergeben.</li><li
style="text-align: justify;">W&auml;hrend der Finanzkrise hat die unternehmensinterne <strong>Business School der Credit Suisse</strong> eine Serie von Videocasts entwickelt, kurze Filme von sechs bis zehn Minuten L&auml;nge, in denen Experten aktuelle Begriffe und Themen wie Risikomanagement, Ausfallrisiken von Krediten oder Massnahmen der Regulierungsbeh&ouml;rden erl&auml;utern. Alle Mitarbeiter konnten so schnell und einfach vom Expertenwissen in der Bank profitieren und dadurch besser m&ouml;gliche Fragen etwa von Kunden beantworten.</li><li
style="text-align: justify;">Das Unternehmen <strong>Shell</strong> nutzt Web-2.0-Technologien, die st&auml;rker in didaktische Lernkonzepte integriert sind, wie Social Bookmarks und insbesondere Wikis. Arbeitsplatzbezogene Aufgabenstellungen in den Kursen werden in Wikis bearbeitet, die Beitr&auml;ge von Wikis sind zudem Gegenstand der Mitarbeiterentwicklungsgespr&auml;che.</li></ul><p
style="text-align: justify;">In der Praxis etablieren sich dabei zunehmend sogenannte Blended-Learning-Konzepte (Mischung verschiedener Methoden wie Online-, Face-to-Face-, formelle und informelle Methoden), welche weniger auf die Planung punktueller Lernevents, sondern vielmehr auf die Unterst&uuml;tzung des Lernprozesses in mehreren Phasen zur nachhaltigen Verankerung des Gelernten fokussieren. F&uuml;r die Einarbeitung in neue Themen beispielsweise und f&uuml;r angeleitete praktische &Uuml;bungen wird formelles Lernen im Klassenraumtraining eingesetzt. In der Vorbereitungsphase steht im Vordergrund, dass Mitarbeiter die Relevanz der Massnahme f&uuml;r ihren eigenen Job erkennen und sich selbst Ziele stecken k&ouml;nnen. Im Nachgang zum Seminar werden unterschiedliche Unterst&uuml;tzungsmassnahmen angeboten. Aus den Teilnehmern des Trainings k&ouml;nnen sich beispielsweise Peer Groups bilden, die sich bei der t&auml;glichen Arbeit informell gegenseitig unterst&uuml;tzen.</p><p><strong>Der Wasserspender wird auch virtuell zum Treffpunkt</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Das-Lernen-ist-an-den-unm&ouml;glichsten-Orten-m&ouml;glich.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5072" title="Das Lernen ist an den unm&ouml;glichsten Orten m&ouml;glich" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Das-Lernen-ist-an-den-unm&ouml;glichsten-Orten-m&ouml;glich.jpeg" alt="" width="66" height="208" /></a>Ein Beispiel ist der US-Informationstechnikkonzern Hewlett Packard (HP). Das Unternehmen hat ein internes soziales Netzwerk unter dem Namen «Water Cooler» eingerichtet; der Wasserspender ist traditionell ein informeller Treffpunkt der Angestellten in vielen US-Firmen. Jeder Mitarbeiter besitzt in dem Netzwerk ein voreingerichtetes Profil. Dort sind auch seine anderen Web-2.0-Aktivit&auml;ten geb&uuml;ndelt, wie Blog-Eintr&auml;ge, Artikel im konzerneigenen Wiki «HPedia» oder Beitr&auml;ge in Foren. Dies bedeutet, dass alle Beitr&auml;ge, die ein Mitarbeiter in den zahlreichen Foren und Communities hinterlegt, automatisch im Profil des Mitarbeiters verlinkt und mitgef&uuml;hrt werden. Die Pflege von Beziehungs-netzwerken in einer selbstorganisierten Form nimmt somit bei HP einen hohen Stellenwert ein. Das Engagement und die Unterst&uuml;tzung der Weiterbildung durch den Vorgesetzten werden dabei als wesentlicher Schl&uuml;ssel zum Erfolg bezeichnet. Das Water-Cooler-Konzept ist auch ein interessanter Versuch, verschiedene Formen des Wissensaustauschs und (informellen) Lernens durch technische L&ouml;sungen miteinander zu verkn&uuml;pfen – eine der wichtigsten Herausforderungen, mit denen sich Bildungsmanager derzeit konfrontiert sehen.</p><p><strong>Beim Lernen von der Angebots- zur Nachfragestrategie wechseln</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die Gestaltung Web-2.0-basierter Lernszenarien alleine ist nicht ausreichend, um Personalentwicklung 2.0 in einem Unternehmen erfolgreich umzusetzen. Dar&uuml;ber hinaus ist eine Lernkultur zu f&ouml;rdern, welche durch die Rahmenbedingungen f&uuml;r eine «Web-2.0-basierte Mitmachkultur» gepr&auml;gt ist. Kulturelle Rahmenbedingungen stellen jedoch h&auml;ufig eine Barriere in Unternehmen dar.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Manche Mitarbeiter m&uuml;ssen Verhaltensmuster ver&auml;ndern, andere ben&ouml;tigen Hilfe f&uuml;r die Nutzung neuer Lerntechnologien und Wissenstools. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Dies beinhaltet auch ein Wechsel von der Angebots- zur Nachfragestrategie: Wer etwas lernen soll, muss das selbst wollen und seinen Lernbedarf selbst formulieren. Damit einher geht eine ver&auml;nderte Einstellung gegen&uuml;ber dem Lernen. Unternehmen m&uuml;ssen von Push-Prinzipien loslassen und einen Pull-Prozess f&ouml;rdern, das heisst: mehr Eigenverantwortung f&uuml;r die Mitarbeiter.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>F&uuml;hrungskr&auml;fte sollten Vorbild sowie Multiplikator f&uuml;r formelles und informelles Lernen sein.</strong> Sie spielen eine Schl&uuml;sselrolle, wenn es darum geht, in Kursen Gelerntes am Arbeitsplatz wirklich zu nutzen. Doch mittlerweile scheint sich Ern&uuml;chterung breitzumachen, wieweit Manager dieser Aufgabe gerecht werden k&ouml;nnen. Zwar sollen F&uuml;hrungskr&auml;fte weiter das Lernen ihrer Mitarbeiter unterst&uuml;tzen und f&ouml;rdern; f&uuml;r 57 Prozent der befragten Bildungsverantwortlichen ist das ein sehr bedeutendes Thema. Doch vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 67 Prozent.</p><p><strong>Eine Gratwanderung f&uuml;r die Personalentwicklung</strong></p><p
style="text-align: justify;">Auch der Einsatz von F&uuml;hrungskr&auml;ften als Coachs in Bildungsmassnahmen verliert an Bedeutung;</p><ul><li>2008 hielten dies 64 Prozent der Studienteilnehmer f&uuml;r sehr wichtig,</li><li>2010 noch 52 Prozent.</li></ul><p
style="text-align: justify;">Damit scheinen sich Personalentwickler nicht mehr so sehr auf die F&uuml;hrungskr&auml;fte verlassen zu wollen. Das mag eine Folge der Krise sein: Wenn Vorgesetzte Stellen abbauen und Kosten sparen m&uuml;ssen, fehlt ihnen die Zeit, m&ouml;glicherweise aber auch das Vertrauen ihrer Mitarbeiter, sich um deren Weiterentwicklung zu k&uuml;mmern.</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Education-has-no-end.....jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5073" title="Education has no end..." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/05/Education-has-no-end.....jpeg" alt="Education has no end..." width="284" height="177" /></a>Das &auml;ndert allerdings nichts an der grunds&auml;tzlichen Erkenntnis, dass F&uuml;hrungskr&auml;fte Lernen wertsch&auml;tzen und an das Konzept der lernenden Organisation glauben m&uuml;ssen – nur dann wird es Erfolg haben. Sie m&uuml;ssen aber nicht selbst Lehrer sein, sondern die Rahmenbedingungen schaffen, damit Lernen stattfinden kann. Personalentwickler nehmen k&uuml;nftig st&auml;rker eine Beraterfunktion ein, um Bildungsmassnahmen wirksam durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus schaffen sie Rahmenbedingungen f&uuml;r eine Lernkultur, neue «Lernlandschaften». Die befragten Personalentwickler wollen dabei die Bed&uuml;rfnisse der Mitarbeiter st&auml;rker ber&uuml;cksichtigen (95 Prozent Zustimmung).</p><p
style="text-align: justify;">Die Mitarbeiter sollen nicht mehr nur das lernen, was die Firma laut Strategie m&ouml;glicherweise in einigen Jahren an Kompetenzen ben&ouml;tigt, denn diesen Bedarf kann selbst der vorausschauendste Personalentwickler nicht verl&auml;sslich vorhersagen, so die realistische Selbsteinsch&auml;tzung. Zudem kann das Anpassen der Mitarbeiter an einen vorgegebenen Bedarf dazu f&uuml;hren, dass diese sich streng an den Vorgaben orientieren und nicht flexibel reagieren – <strong>angepasste sind keine anpassungsf&auml;higen Mitarbeiter.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die Umfrageteilnehmer wollen heute eher Motor des Wandels sein und Ideengeber. Sie wollen insbesondere das Wissen aufbereiten, wie Krisen besser als bisher bew&auml;ltigt werden k&ouml;nnen. <strong>F&uuml;r die Personalentwickler bedeutet das eine Gratwanderung, m&uuml;ssen sie doch den Anspr&uuml;chen des Topmanagements an die Personalentwicklung und auch den W&uuml;nschen der Mitarbeiter im Hinblick auf die eigene Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung gerecht werden.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/hr-projekte/personalentwicklung-2-0-eine-web-2-0-basierte-mitmachkultur-etablieren/5066/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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