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><channel><title>PersonalRadar &#187; Lohn</title> <atom:link href="http://www.personalradar.ch/category/lohn/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.personalradar.ch</link> <description>- die andere Perspektive</description> <lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 09:35:04 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Der grenzenlosen Lohndiskriminierung von Grenzg&#228;ngern wurde eine klare Grenze gesetzt.</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/der-grenzenlosen-lohndiskriminierung-von-grenzgangern-wurde-eine-klare-grenze-gesetzt/7663</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/der-grenzenlosen-lohndiskriminierung-von-grenzgangern-wurde-eine-klare-grenze-gesetzt/7663#comments</comments> <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:32:58 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Entlassung]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[der grenzenlosen Lohndiskriminierung von Grenzgängern wurde eine klare Grenze gesetzt]]></category> <category><![CDATA[Deutschland]]></category> <category><![CDATA[die Kündigungen verstossen gegen das Freizügigkeitsabkommen]]></category> <category><![CDATA[Diskriminierung]]></category> <category><![CDATA[Dreiergericht in Arlesheim]]></category> <category><![CDATA[Elsass]]></category> <category><![CDATA[Erhalten Sie ihren Lohn noch in Schweizer Franken oder schon in Euro?]]></category> <category><![CDATA[EU]]></category> <category><![CDATA[Frankenstärke]]></category> <category><![CDATA[Frankreich]]></category> <category><![CDATA[Grenzgänger]]></category> <category><![CDATA[Grenzgängerin]]></category> <category><![CDATA[kein Tabuthema: Lohntransparenz zahlt sich aus]]></category> <category><![CDATA[Klage vor Gericht]]></category> <category><![CDATA[klagen wegen missbräuchlicher Kündigung]]></category> <category><![CDATA[Kürzung des Salärs]]></category> <category><![CDATA[Lohnreduktion wegen des starken Frankens]]></category> <category><![CDATA[Lohnunterschiede versus Lohndiskriminierung]]></category> <category><![CDATA[Region Basel]]></category> <category><![CDATA[Sommer 2010]]></category> <category><![CDATA[Südbaden]]></category> <category><![CDATA[Urteil]]></category> <category><![CDATA[Wechselkursrisiko ist ein unternehmerisches Risiko und kann nie auf Arbeitnehmende abgewälzt werden]]></category> <category><![CDATA[Änderungskündigung]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=7663</guid> <description><![CDATA[Ein Unternehmen in der Region Basel hatte seinen Grenzg&#228;ngern aus Frankreich und Deutschland im Sommer 2010 eine Lohnreduktion wegen des starken Frankens aufs Auge gedr&#252;ckt. Sechs Mitarbeitende waren damit nicht einverstanden und wurden entlassen. Ihre Klage war nun vor Gericht erfolgreich. Die sechs Arbeitnehmenden, notabene zwei davon Schweizer B&#252;rger, die im Elsass leben, nahmen sich [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;">Ein Unternehmen in der <a
title="Jobs in Basel" href="http://www.jobs-in-basel.ch" target="_blank">Region Basel</a> hatte seinen Grenzg&auml;ngern aus Frankreich und Deutschland im Sommer 2010 eine Lohnreduktion wegen des starken Frankens aufs Auge gedr&uuml;ckt. Sechs Mitarbeitende waren damit nicht einverstanden und wurden entlassen. <strong>Ihre Klage war nun vor Gericht erfolgreich.</strong></p></blockquote><div
id="attachment_7665" class="wp-caption alignright" style="width: 272px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/02/Recht-ist-anstrengend.-Manchmal-steht-auch-das-Gl&uuml;ck-am-Abgrund....jpeg"><img
class="size-full wp-image-7665" title="Recht ist anstrengend. Manchmal steht auch das Gl&uuml;ck am Abgrund..." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/02/Recht-ist-anstrengend.-Manchmal-steht-auch-das-Gl&uuml;ck-am-Abgrund....jpeg" alt="Recht ist anstrengend. Manchmal steht auch das Gl&uuml;ck am Abgrund..." width="262" height="193" /></a><p
class="wp-caption-text">Recht ist anstrengend. Manchmal steht auch das Gl&uuml;ck am Abgrund...</p></div><p
style="text-align: justify;">Die sechs Arbeitnehmenden, notabene zwei davon Schweizer B&uuml;rger, die im Elsass leben, nahmen sich stracks eine Anw&auml;ltin und klagten wegen missbr&auml;uchlicher K&uuml;ndigung flugs den ehemaligen Arbeitgeber ein. <strong>Das Dreiergericht in Arlesheim gab ihnen nun klar und unmissverst&auml;ndlich Recht. Sogar einstimmig.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Gem&auml;ss seinem Urteil, verstossen die K&uuml;ndigungen grob gegen das Freiz&uuml;gigkeitsabkommen. Das Gericht ist der Meinung, dass eine K&uuml;rzung des Sal&auml;rs aufgrund der Frankenst&auml;rke zu Ungunsten der ausl&auml;ndischen Mitarbeitenden, die im EU Raum ihren Wohnsitz haben (Elsass, S&uuml;dbaden usw.), einer klaren Diskriminierung gleich komme und diese Vorgehensweise zudem inl&auml;ndische Arbeitnehmende bevorzuge.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Das Freiz&uuml;gigkeitsabkommen mit der EU l&auml;sst jedoch solche Unterschiede nicht zu. Wenn es um den Lohn geht spielt der Wohnort keine Rolle.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Das Wechselkursrisiko ist ein unternehmerisches Risiko und kann nie auf Arbeitnehmende abgew&auml;lzt werden. Es kann auch mal umgekehrt sein. Dann kann auch der Arbeitnehmende sein Risiko nicht einfach auf den Arbeitnehmer &uuml;bertragen. Die sogenannten &Auml;nderungsk&uuml;ndigungen aufgrund des Wechselkursrisikos stehen somit auf sehr br&uuml;chigem Eis. Wahrscheinlich ist diese Angelegenheit noch nicht ganz ad acta. Es kann sein, dass es weiter geht und ein h&ouml;heres Gericht noch einmal &uuml;ber die Sache befinden muss.</p><p
style="text-align: justify;">In dieser Angelegenheit m&ouml;chte <strong><span
style="color: #800000;"><a
title="PersonalRadar - die andere Perspektive" href="http://www.personalradar.ch" target="_blank"><span
style="color: #800000;">PersonalRadar</span></a></span> noch auf weitere Beitr&auml;ge hinweisen, die in dieser Sache wie folgt weitere interessante Informationen liefern. Klicken Sie einfach auf den jeweiligen Titel:</strong></p><ul><li><strong><span
style="color: #800000;"><a
title="Erhalten sie Ihren Lohn noch in Schweizer Franken oder schon in Euro?" href="http://www.personalradar.ch/allgemein/erhalten-sie-ihren-lohn-noch-in-schweizer-franken-oder-schon-in-euro/6103" target="_blank"><span
style="color: #800000;">Erhalten Sie Ihren Lohn noch in Schweizer Franken oder schon in Euro?</span></a></span></strong></li><li><strong><span
style="color: #800000;"><a
title="Lohnunterschiede versus Lohndiskriminierung" href="http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/lohnunterschiede-versus-lohndiskriminierung/1285" target="_blank"><span
style="color: #800000;">Kein Tabuthema: Lohntransparenz zahlt sich aus</span></a></span></strong></li><li><strong><span
style="color: #800000;"><a
title="Lohnunterschiede versus Lohndiskriminierung" href="http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/lohnunterschiede-versus-lohndiskriminierung/1285" target="_blank"><span
style="color: #800000;">Lohnunterschiede versus Lohndiskriminierung</span></a></span></strong></li><li><strong><span
style="color: #800000;"><a
title="Euroschwache: Kann der Eurolohn die Antwort sein?" href="http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/euroschwache-kann-der-eurolohn-die-antwort-sein/6969" target="_blank"><span
style="color: #800000;">Euroschw&auml;che: Kann der Eurolohn die Antwort sein?</span></a></span></strong></li></ul> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/der-grenzenlosen-lohndiskriminierung-von-grenzgangern-wurde-eine-klare-grenze-gesetzt/7663/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Sal&#228;rsysteme: Weg von der Best Practice, hin zum Best Fit.</title><link>http://www.personalradar.ch/gehalt/salarsysteme-weg-von-der-best-practice-hin-zum-best-fit/7583</link> <comments>http://www.personalradar.ch/gehalt/salarsysteme-weg-von-der-best-practice-hin-zum-best-fit/7583#comments</comments> <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 22:09:52 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[Balanced Scorecard]]></category> <category><![CDATA[Barbara Stoelker Reithaar Dozentin an der School of Management and Law der ZHAW]]></category> <category><![CDATA[Bereicherungen]]></category> <category><![CDATA[Bernhard Alpstäg]]></category> <category><![CDATA[Best-Fit-Ansatz]]></category> <category><![CDATA[Best-Practice-Ansatz]]></category> <category><![CDATA[Betrügereien]]></category> <category><![CDATA[Boni]]></category> <category><![CDATA[Compensation-&-Benefits]]></category> <category><![CDATA[Cornelia Schaub]]></category> <category><![CDATA[das ideale Vergütungssystem existiert nicht]]></category> <category><![CDATA[das perfekte Bonussystem]]></category> <category><![CDATA[das perfekte und gerechte Salärsystem]]></category> <category><![CDATA[die Lohnpolitik]]></category> <category><![CDATA[exorbitante Löhne]]></category> <category><![CDATA[Geldgeschenk]]></category> <category><![CDATA[Gier]]></category> <category><![CDATA[hin zum Best Fit]]></category> <category><![CDATA[hohe Chefsaläre führen nicht zwingend zu hohen Unternehmensperformances]]></category> <category><![CDATA[innerbetriebliche Lohngerechtigkeit]]></category> <category><![CDATA[keine Lohnsysteme ab der Stange]]></category> <category><![CDATA[Konkurse]]></category> <category><![CDATA[Managementmethoden]]></category> <category><![CDATA[Managergehälter]]></category> <category><![CDATA[Missgunst]]></category> <category><![CDATA[Missmanagements]]></category> <category><![CDATA[monetäres Rüebli vor die Nase hängen]]></category> <category><![CDATA[mpnetäre Anreize verteufeln]]></category> <category><![CDATA[Neid]]></category> <category><![CDATA[Pay for Performance]]></category> <category><![CDATA[Praktikabilität ist wichtiger als die theoretische Vollkommenheit]]></category> <category><![CDATA[Professor Margit Osterloh von der Universität Zürich]]></category> <category><![CDATA[Retention-Massnahmen]]></category> <category><![CDATA[Sabine Schibli Head Compensation Benefits BT-Hauptsitz in Zug]]></category> <category><![CDATA[Salärsystem]]></category> <category><![CDATA[Salärsysteme: Weg von der Best Practice]]></category> <category><![CDATA[Siemens Building Technologies]]></category> <category><![CDATA[Superboni]]></category> <category><![CDATA[Swisspor]]></category> <category><![CDATA[Transparenz und Nachvollziehbarkeit]]></category> <category><![CDATA[Unternehmensziele und -kultur massgeschneidert]]></category> <category><![CDATA[Urs Suter Senior Consultant Cepec]]></category> <category><![CDATA[variable Lohnbestandteile sollten auf diejenigen Mitarbeitenden beschränkt sein die einen entscheidenden Einfluss auf die Unternehmensperformance haben]]></category> <category><![CDATA[Vergütungssysteme]]></category> <category><![CDATA[wie weiter mit den Lohnsystemen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=7583</guid> <description><![CDATA[Transparent, nachvollziehbar und auf die Unternehmensziele und -kultur massgeschneidert – so pr&#228;sentiert sich gem&#228;ss verschiedenen Fachleuten ein m&#246;glichst ideales Sal&#228;rsystem. Ob Boni ausbezahlt werden oder nicht, spielt darin nur noch eine untergeordnete Rolle. (Ein Beitrag von: Sandra Escher Clauss, HR Today). W&#228;hrend feste Managergeh&#228;lter bis weit in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Regel [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft  wp-image-7584" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/HR-Today7.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Transparent, nachvollziehbar und auf die Unternehmensziele und -kultur massgeschneidert – so pr&auml;sentiert sich gem&auml;ss verschiedenen Fachleuten ein m&ouml;glichst ideales Sal&auml;rsystem.</strong> Ob Boni ausbezahlt werden oder nicht, spielt darin nur noch eine untergeordnete Rolle. (Ein Beitrag von: Sandra Escher Clauss, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">W&auml;hrend feste Managergeh&auml;lter bis weit in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Regel waren, hat sich <em>«Pay for Performance»</em> seit rund zehn Jahren sowohl in Grossbetrieben als auch in mittelst&auml;ndischen Unternehmen als Inbegriff fortschrittlicher Managementmethoden durchgesetzt.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Begr&uuml;ndung: Nur wenn man den Managern ein (monet&auml;res) R&uuml;ebli vor die Nase h&auml;ngt, laufen sie in die richtige Richtung.</strong></p></blockquote><p><strong>Keine Lohnsysteme ab der Stange</strong></p><p
style="text-align: justify;">Dass dies so einfach nicht ist, haben wissenschaftliche Untersuchungen zum Beispiel von Professor Margit Osterloh von der Universit&auml;t Z&uuml;rich schon vor</p><div
id="attachment_7587" class="wp-caption alignright" style="width: 279px"><a
href="http://www.personalradar.ch"><img
class="size-full wp-image-7587" title="Das perfekte Bonussystem gibt es noch nicht." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Das-perfekte-Bonussystem-gibt-es-noch-nicht..jpeg" alt="Das perfekte Bonussystem gibt es noch nicht." width="269" height="187" /></a><p
class="wp-caption-text">Das perfekte Bonussystem gibt es noch nicht.</p></div><p
style="text-align: justify;">bald zwei Jahren belegt. Und seit dem Zusammenbruch des Finanzsystems Ende des vergangenen Jahres d&auml;mmert es auch Politikern und Wirtschaftsf&uuml;hrern, dass hohe Chefsal&auml;re nicht zwingend zu hohen Unternehmens-performances f&uuml;hren. <strong>Im Gegenteil: Noch nie in der j&uuml;ngeren Wirtschaftsgeschichte hat es so viele Konkurse, Missmanagements, Betr&uuml;gereien und Bereicherungen gegeben wie in den vergangenen Jahren.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Viele HR-Verantwortliche, aber auch Gesch&auml;ftsleitungsmitglieder stellen sich 2009 die Frage: Wie weiter mit den Lohnsystemen? Fakt ist: Das ideale Verg&uuml;tungssystem existiert nicht. Urs Suter, Senior Consultant beim auf Sal&auml;rvergleiche spezialisierten Beratungsunternehmen Cepec und selber langj&auml;hriger HR-Verantwortlicher in internationalen Unternehmen, r&auml;t davon ab, das perfekte System zu suchen. <em>«Wie bei jedem System gibt es auch bei den Sal&auml;rsystemen nur Ann&auml;herungen, die h&ouml;chstens zu 90 Prozent perfekt sein k&ouml;nnen. Eine sinnvolle Praktikabilit&auml;t ist wichtiger als die theoretische Vollkommenheit.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Auch Barbara Stoelker Reithaar, Dozentin an der School of Management and Law der ZHAW, glaubt nicht an das perfekte und vor allem gerechte Sal&auml;rsystem. Sie r&auml;t den Firmen dazu, vom Best-Practice-Ansatz wegzukommen und sich dem Best-Fit-Ansatz zuzuwenden. <em><strong>«Wer ein Bonus- oder Lohnsystem ab der Stange sucht oder sich einfach einem Trend anh&auml;ngt, wird kaum Erfolg haben»</strong></em>, konstatiert sie. <em>«Den Verantwortlichen f&uuml;r Sal&auml;rsysteme ist zu empfehlen, ein Sal&auml;rsystem zu entwickeln, das die Ziele der Unternehmensstrategie umzusetzen vermag und zur Firmenkultur passt.»</em> Der eingeschlagene Weg sollte alle zwei, drei Jahre wieder &uuml;berpr&uuml;ft und wenn n&ouml;tig angepasst werden. Und ganz wichtig: <em>«Variable Lohnbestandteile sollten auf diejenigen Mitarbeitenden beschr&auml;nkt sein, die einen entscheidenden Einfluss auf die Unternehmensperformance haben, und nicht &uuml;ber alle Hierarchiestufen hinweg verteilt werden.»</em></p><p><strong>Fallbeispiel Swisspor</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.swisspor.ch"><img
class="alignleft  wp-image-7585" title="swisspor" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/swisspor.jpeg" alt="swisspor" width="184" height="51" /></a>Die Swisspor-Gruppe beherzigt diese Maxime schon seit langem. <em>«Lediglich Kader- und Aussendienstmitarbeitende erhalten neben dem Lohnfixum zus&auml;tzlich einen variablen und von der Wertsch&ouml;pfung abh&auml;ngigen Lohnbestandteil»</em>, umreisst Kommunikationsverantwortliche Cornelia Schaub die Lohnpolitik des D&auml;mmstoffherstellers. <em>«Im Verh&auml;ltnis zum Grundlohn bildet Letzterer aber nur eine kleine Komponente.»</em><strong> Ein Unikum stellen allerdings die «Superboni»</strong> dar. Geht es der Firma gut, so erhalten alle Mitarbeitenden von der Putzfrau bis hin zum CEO einen Extrabatzen – und zwar jeder und jede in derselben H&ouml;he. Festgelegt wird diese Superbonus-Summe durch Bernhard Alpst&auml;g, den Eigent&uuml;mer, CEO und Patron des Unternehmens. <em><strong>«Mit diesem Geldgeschenk m&ouml;chten wir allen Mitarbeitern danke sagen und sie am Erfolg teilhaben lassen.»</strong></em></p><p><strong>Fallbeispiel Siemens Building Technologies</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://w1.siemens.ch/web/bt_ch/de/Home/Seiten/home.aspx"><img
class="alignright  wp-image-7586" title="SIEMENS" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/SIEMENS.jpeg" alt="Siemens" width="170" height="38" /></a>Solche Ermessensboni seien f&uuml;r inhabergef&uuml;hrte Unternehmen richtig, betont Urs Suter. <em>«Denn ein Patron kennt meistens alles seine Mitarbeitenden.»</em> In managergef&uuml;hrten Unternehmen seien sie aber unbrauchbar. <em>«Denn hier kennen die Chefs im besten Fall gerade mal die zwei obersten F&uuml;hrungsstufen.»</em> Wenn hier Boni eingesetzt werden, so Suter, dann nur in messbarer Form. <em>«Diese und das Sal&auml;rsystem allgemein sollten eng an ein messbares System wie zum Beispiel die Balanced Scorecard gekoppelt sein.»</em> Zudem sollten die Verg&uuml;tungssysteme so gestaltet sein, dass eine innerbetriebliche Lohngerechtigkeit herrscht. <em>«Wenn ich n&auml;mlich nicht verstehen kann, warum mein B&uuml;ronachbar 50000 Franken mehr verdient als ich, dann bin ich auch mit allem Geld der Welt und anderen Retention-Massnahmen nicht mehr motivierbar».</em></p><p
style="text-align: justify;">Transparenz und Nachvollziehbarkeit stehen im Zusammenhang mit den L&ouml;hnen seit bald zehn Jahren auch im internationalen Headquarter der Division Building Technologies (BT) des Siemens-Konzerns an oberster Stelle. <em>«Wir sind eine Ingenieur-Firma, das spiegelt sich auch in unserem Verg&uuml;tungssystem. Das Bonussystem ist komplex, aber nachvollziehbar und direkt mit dem Unternehmenserfolg verkn&uuml;pft»</em>, erkl&auml;rt Sabine Schibli, Head Compensation Benefits BT-Hauptsitz in Zug. In diesem System seien zwar von der Produktion bis zum Management alle Mitarbeitenden mit einem Zielwert am Unternehmenserfolg beteiligt. <em>«Doch w&auml;hrend diese Zielwerte bei Mitarbeitenden in der Produktion lediglich bei 2 bis 5 Prozent des Fixgehalts liegen, kann der variable Lohnbestandteil bei Kaderleuten nochmals bis zur H&auml;lfte des Fixlohnes ausmachen»</em>. Letztere haben denn auch keine Garantie f&uuml;r einen Bonus. <em>«Die H&ouml;he des Betrages h&auml;ngt aber vom Erf&uuml;llungsgrad der zu Beginn des Jahres definierten Ziele ab»</em>, so Schibli.</p><p><strong>Finanzielle Anreize und Firmenkultur: Beides ist wichtig</strong></p><p
style="text-align: justify;">Und diese Ziele sind stark diversifiziert. Sie h&auml;ngen einerseits an den globalen BT-Finanzzielen sowie an verschiedenen anderen Unternehmenszielen. Daneben erh&auml;lt jeder Mitarbeitende auch individuelle Ziele.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«Eine solche Diversifikation ist n&ouml;tig, damit niemand einfach nur seine pers&ouml;nlichen Ziele und damit seinen pers&ouml;nlichen Bonus maximieren kann, sondern alle am selben Strick ziehen m&uuml;ssen»</strong></em>,</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">erkl&auml;rt die Compensation-&amp;-Benefits-Verantwortliche. Zudem legt sie Wert darauf, zu betonen, dass BT die Wertsch&auml;tzung gegen&uuml;ber ihren Angestellten nicht allein durch die H&ouml;he der Verg&uuml;tung ausdr&uuml;cke. <em>«Innerhalb unserer Industrie haben wir sehr gute Anstellungsbedingungen, die f&uuml;r die Mitarbeitenden mehr z&auml;hlen als ein hoher Bonus.»  </em>Dass exorbitante L&ouml;hne nichts bringen ausser Neid, Missgunst und Gier, da sind sich alle Fachleute einig. <em><strong>«Monet&auml;re Anreize v&ouml;llig zu verteufeln, ist aber auch falsch»</strong></em>, sagt Cepec-Berater Urs Suter. <em>«Wir alle sprechen auf Geld an. Aber erst wenn daneben auch noch die Firmenkultur und die pers&ouml;nliche Balance stimmen und die &Uuml;bereinstimmung der Bonusziele mit den langfristigen Unternehmenszielen gegeben ist, schaut sowohl f&uuml;r das Unternehmen als auch f&uuml;r den Mitarbeitenden das Optimum dabei heraus.»</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/gehalt/salarsysteme-weg-von-der-best-practice-hin-zum-best-fit/7583/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Euroschw&#228;che – kann der Eurolohn die Antwort sein?</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/euroschwache-kann-der-eurolohn-die-antwort-sein/6969</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/euroschwache-kann-der-eurolohn-die-antwort-sein/6969#comments</comments> <pubDate>Tue, 29 Nov 2011 16:32:24 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6969</guid> <description><![CDATA[Die Exportbranche &#228;chzt unter der Last des starken Frankens. Grosse Teile des Umsatzes werden in Euro erzielt, die Sal&#228;re aber fallen in Franken an. Personalkosten explodieren, Gewinnmargen schmelzen dahin. Grenznahe Unternehmen &#252;berlegen sich, die Grenzg&#228;nger in Euro auszuzahlen. Ist das eine unzul&#228;ssige &#220;berw&#228;lzung des Unternehmerrisikos? (Ein Beitrag von: Heinz Heller, HR Today). Im M&#228;rz 2011 [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6972" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/HR-Today8.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Die Exportbranche &auml;chzt unter der Last des starken Frankens.</strong> Grosse Teile des Umsatzes werden in Euro erzielt, die Sal&auml;re aber fallen in Franken an. Personalkosten explodieren, Gewinnmargen schmelzen dahin. Grenznahe Unternehmen &uuml;berlegen sich, die Grenzg&auml;nger in Euro auszuzahlen. Ist das eine unzul&auml;ssige &Uuml;berw&auml;lzung des Unternehmerrisikos? (Ein Beitrag von: <a
title="Dr. Heinz Heller" href="http://www.zuerich-rechtsanwalt.ch/ueber-uns/dr-heinz-heller" target="_blank">Heinz Heller</a>, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Im M&auml;rz 2011 berichtete der «Blick» &uuml;ber die angeblich erste Schweizer Firma, die den Lohn dem Eurokurs anpasste. Die Gewerkschaft Unia hielte dies f&uuml;r illegal, wurde ausgef&uuml;hrt. Tats&auml;chlich ist das Ph&auml;nomen nicht neu. HR Today berichtete bereits in der Ausgabe 09/2005 &uuml;ber den Eurolohn. Der Titel lautete: <em>«Arbeit in der Schweiz, L&ouml;hne in Euro = Profit f&uuml;r alle»</em>. Der Artikel erl&auml;uterte sinngem&auml;ss, Grenzg&auml;nger w&uuml;rden eine Auszahlung ihres Lohns in der W&auml;hrung ihres Wohnsitzes bevorzugen. So best&auml;nde kein Risiko, bei einer allf&auml;lligen Abwertung des Frankens pl&ouml;tzlich &uuml;ber weniger Kaufkraft zu verf&uuml;gen. Der Eurokurs lag damals bei rund 1.55 Franken, Tendenz steigend. 2007 stieg der Eurokurs vor&uuml;bergehend auf 1.65 Franken.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Doch es kam anders. Der Franken wurde st&auml;rker und st&auml;rker.</strong> Mitte 2011 war der Euro kurzzeitig nur noch gleich viel wert wie der Schweizer Franken. Es wurde eng f&uuml;r die Exportwirtschaft. Die Nationalbank griff ein und band den Schweizer Franken j&uuml;ngst an einen Eurokurs von 1.20 Franken.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>L&ouml;hne in Fremdw&auml;hrung sind grunds&auml;tzlich nichts Neues.</strong> Gerade bei Entsendungen von der Schweiz ins Ausland scheint die Auszahlung des Lohns in der lokalen W&auml;hrung sinnvoll; bei Schweizer Botschaftspersonal im Ausland ist es gar die Regel. Wo aber liegen die Grenzen des Zul&auml;ssigen? Zun&auml;chst k&ouml;nnen Gesamtarbeitsvertr&auml;ge Eurol&ouml;hne theoretisch ausschliessen. Andere formaljuristische &Uuml;berlegungen d&uuml;rften der Auszahlung von L&ouml;hnen in Fremdw&auml;hrung aber nicht entgegenstehen.</p><div
id="attachment_6973" class="wp-caption alignright" style="width: 82px"><a
href="http://www.zuerich-rechtsanwalt.ch/ueber-uns/dr-heinz-heller"><img
class="size-full wp-image-6973 " title="Dr. Heinz Heller" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Heinz-Heller1.jpeg" alt="Dr. Heinz Heller" width="72" height="108" /></a><p
class="wp-caption-text">Dr. Heinz Heller, Autor dieses Beitrages</p></div><p
style="text-align: justify;">Zun&auml;chst sieht das Arbeitsrecht in Art. 323b OR die Vereinbarung von Lohn in Fremdw&auml;hrung ausdr&uuml;cklich vor. Weiter publiziert das Bundesamt f&uuml;r Sozialversicherungen Umrechnungskurstabellen f&uuml;r Einkommen in Fremdw&auml;hrung (<span
style="text-decoration: underline;"><a
title="Infos" href="http://www.ahv-iv.info/andere" target="_blank">www.ahv-iv.info/andere</a></span>). Und die Vereinigung schweizerischer Steuerbeh&ouml;rden (Schweizerische Steuerkonferenz) erl&auml;utert im Internet, wie L&ouml;hne in Fremdw&auml;hrung zu deklarieren sind (<span
style="text-decoration: underline;"><a
title="Infos" href="http://www.steuerkonferenz.ch/pdf/LA_faq_2010.pdf" target="_blank">www.steuerkonferenz.ch/d/lohnausweis.htm, Unterregister FAQ</a></span>).</p><p><strong>Wechselkursrisiken sind laut Bundesrat Unternehmerrisiken</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die Kritik am Eurolohn zielt vielmehr auf das Verbot der &Uuml;berw&auml;lzung des Unternehmerrisikos auf die Mitarbeiter sowie auf das Verbot von Lohndumping im Bereich der Personenfreiz&uuml;gigkeit mit der EU:</p><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>Unternehmerrisiko:</strong> Es gilt als fundamentaler arbeitsrechtlicher Grundsatz, dass das Arbeitgeberrisiko nicht auf die Arbeitnehmer abgew&auml;lzt werden darf. Diese Regel findet ihre Entsprechung in Art. 324 OR. Der Artikel verpflichtet Arbeitgeber, den Lohn weiter zu zahlen, auch wenn sie keine Arbeit mehr anbieten k&ouml;nnen.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Lohndumping:</strong> Der Schweizerische Gewerkschaftsbund h&auml;lt die Anbindung an den Euro oder Zahlungen in Euro bei Grenzg&auml;ngern f&uuml;r unzul&auml;ssig, weil es sich dabei um Lohndumping handle, und dies wiederum sei im Rahmen der flankierenden Massnahmen zur Personenfreiz&uuml;gigkeit mit der EU ausdr&uuml;cklich verboten.</li></ul><p
style="text-align: justify;">Im eidgen&ouml;ssischen Parlament wurden dieses Jahr mehrere Vorst&ouml;sse eingereicht, es sei die Auszahlung von Lohn in Fremdw&auml;hrung gesetzlich zu verbieten. Der Bundesrat sah aber keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf. Denn, so der Bundesrat sinngem&auml;ss, bei Lohndumping k&ouml;nnten zun&auml;chst Gesamtarbeitsvertr&auml;ge f&uuml;r allgemeinverbindlich erkl&auml;rt oder befristet Normalarbeitsvertr&auml;ge eingef&uuml;hrt werden (Art. 360a OR). Weiter k&ouml;nnten Arbeitnehmer vor Gericht klagen, wenn Unternehmerrisiken (hier: Wechselkursrisiken) unzul&auml;ssigerweise auf sie &uuml;berw&auml;lzt w&uuml;rden.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Der Bundesrat hielt aber fest, bei Wechselkursrisiken handle es sich um Unternehmerrisiken.</strong></p></blockquote><div
id="attachment_6975" class="wp-caption alignleft" style="width: 294px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Euroschw%C3%A4che-%E2%80%93-kann-der-Eurolohn-die-Antwort-sein2.jpeg"><img
class="size-full wp-image-6975" title="Euroschw&auml;che – kann der Eurolohn die Antwort sein?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Euroschw%C3%A4che-%E2%80%93-kann-der-Eurolohn-die-Antwort-sein2.jpeg" alt="Euroschw&auml;che – kann der Eurolohn die Antwort sein?" width="284" height="177" /></a><p
class="wp-caption-text">Euroschw&auml;che – kann der Eurolohn die Antwort sein?</p></div><p
style="text-align: justify;">Die vom Bundesrat eingesetzte <em>«Interdepartementale Arbeitsgruppe Euro»</em> war in dieser Frage allerdings auch schon anderer Meinung. 1999 f&uuml;hrte sie im Bericht <em>«Die Verwendung des Euro in der Schweiz»</em> aus, es k&ouml;nne durchaus <em>«eine Zahlung in einer ausl&auml;ndischen W&auml;hrung vereinbart werden. Somit ist auf der Basis eines gegenseitigen Einverst&auml;ndnisses grunds&auml;tzlich eine &Uuml;berw&auml;lzung des W&auml;hrungsrisikos auf den […] Arbeitnehmer aus rechtlicher Sicht durchaus m&ouml;glich. F&uuml;r Lohnzahlungen wird der Grundsatz […] in Art. 323b Abs. 1 OR ausdr&uuml;cklich wiederholt bzw. konkretisiert.»</em></p><p><strong>Gefahr: Gerichte geraten unter Druck, Rechtspolitik zu betreiben</strong></p><p>Nach Ansicht des Schreibenden werden bei all dem verschiedene Aspekte nicht gen&uuml;gend ber&uuml;cksichtigt:</p><ul><li
style="text-align: justify;">Zun&auml;chst bergen sich &auml;ndernde Devisenkurse nicht nur Risiken, sondern auch Chancen f&uuml;r beide Seiten (siehe den erw&auml;hnten Artikel im HR Today, Ausgabe 09/2005 &uuml;ber den Eurolohn). Bei dieser Betrachtung r&uuml;ckt statt des Unternehmerrisikos pl&ouml;tzlich die N&auml;he von Eurolohnabsprachen zum Gl&uuml;cksspiel und zum b&ouml;rslichen Devisenhandel in den Vordergrund. So gesehen w&auml;ren auch L&ouml;hne zu hinterfragen, die Mitarbeiterbeteiligungen in Form von Optionen oder Aktien am eigenen Unternehmen vorsehen, vielleicht sogar verbunden mit Sperrklauseln, die es Mitarbeitern verunm&ouml;glichen, ihre Beteiligungen bei schlechtem Kursverlauf abzustossen.</li><li
style="text-align: justify;">Zweitens m&uuml;sste die Diskussion nicht nur nominal (also anhand der Wechselkurse), sondern auch kaufkraftbereinigt gef&uuml;hrt werden. Einfach gesagt: Mit einem Euro, der aktuell 1.20 Franken wert ist, kann man in der grenznahen Eurozone bekanntlich sehr viel mehr kaufen als mit 1.20 Franken in der Hochpreisinsel Schweiz. So gesehen werden Schweizer gegen&uuml;ber Grenzg&auml;ngern diskriminiert, wenn L&ouml;hne ausschliesslich in Franken bezahlt werden. Zudem sollte unterschieden werden zwischen L&ouml;hnen, die in Franken fixiert, aber in Euro ausbezahlt werden, und L&ouml;hnen, die direkt in Euro vereinbart werden. In letzterem Fall kann Grenzg&auml;ngern durch Kursschwankungen kein Kaufkraftverlust entstehen.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Drittens ist der Eurolohn immer noch besser als eine Entlassung wegen Betriebsschliessung.</strong></li><li
style="text-align: justify;">Wenn der Bundesrat viertens die politische Verantwortung in dieser Frage auf die Rechtsprechung abschiebt, birgt dies die reale und akute Gefahr, Gerichte k&ouml;nnten einmal mehr unter Druck geraten, Rechtspolitik zu betreiben, statt Recht zu sprechen – mit steigender Rechtsunsicherheit als Folge. Gem&auml;ss Presseberichten darf mit einem ersten Urteil Anfang 2012 gerechnet werden (Bezirksgericht Arlesheim).</li></ul><p><strong>Umstellung auf Eurolohn mit &Auml;nderungsk&uuml;ndigungen verbunden</strong></p><div
id="attachment_6977" class="wp-caption alignright" style="width: 281px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Befindet-sich-der-Euro-im-freien-Fall1.jpeg"><img
class="size-full wp-image-6977" title="Befindet sich der Euro im freien Fall?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Befindet-sich-der-Euro-im-freien-Fall1.jpeg" alt="Befindet sich der Euro im freien Fall?" width="271" height="186" /></a><p
class="wp-caption-text">Befindet sich der Euro im freien Fall?</p></div><p
style="text-align: justify;">F&uuml;r Praktiker sind damit nat&uuml;rlich noch nicht alle Aspekte angesprochen. Offen bleiben insbesondere Sozialversicherungs- und quellensteuerrechtliche Fragen sowie administrative Aspekte (etwa das Ausf&uuml;llen des Lohnausweises). Wie werden Leistungen von Taggeldversicherungen, die dem Arbeitgeber ausbezahlt werden, an die Arbeitnehmer weitergegeben? Wie berechnet sich der Ferienlohn? <strong>Auch Vorgehensfragen stellen sich: So d&uuml;rfte die Umstellung auf den Eurolohn f&uuml;r Grenzg&auml;nger in den meisten Unternehmen mit &Auml;nderungsk&uuml;ndigungen im Sinne von Massenentlassungen verbunden sein.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/euroschwache-kann-der-eurolohn-die-antwort-sein/6969/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Die Studie zur Lohnerh&#246;hung 2012 ist da.</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/die-studie-zur-lohnerhohung-2012-ist-da/6898</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/die-studie-zur-lohnerhohung-2012-ist-da/6898#comments</comments> <pubDate>Tue, 15 Nov 2011 11:34:25 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[Arbeitszeitverlängerungen]]></category> <category><![CDATA[Basler Gesellschaft für Personal-Management]]></category> <category><![CDATA[Betriebsgrösse]]></category> <category><![CDATA[branche]]></category> <category><![CDATA[die Studie zur Lohnerhöhung 2012 ist da]]></category> <category><![CDATA[Einflussfaktoren der Lohnentscheide]]></category> <category><![CDATA[Euro-Löhne]]></category> <category><![CDATA[i.bench®:Compensation]]></category> <category><![CDATA[Innerschweiz]]></category> <category><![CDATA[know.ch AG]]></category> <category><![CDATA[Lohnerhöhungen]]></category> <category><![CDATA[Lohnstudie 2012]]></category> <category><![CDATA[St. Gallen]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaftsregion]]></category> <category><![CDATA[ZGP]]></category> <category><![CDATA[Zürcher Gesellschaft für Personal-Management]]></category> <category><![CDATA[Zürich]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6898</guid> <description><![CDATA[Die Firma know.ch AG bietet ab sofort die neue Lohnstudie 2012 an. Die Studie i.bench®:Compensation wird seit Ende 2001 von der Firma know.ch AG Unternehmensberatung f&#252;r strategisches Wissens- und Informationsmanagement durchgef&#252;hrt. Die ersten Jahre wurden Daten nur f&#252;r die Region St. Gallen erhoben. Seit 2004 hat sich der Radius dank Unterst&#252;tzung der Z&#252;rcher Gesellschaft f&#252;r [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Die Firma know.ch AG bietet ab sofort die neue Lohnstudie 2012 an.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://know.ch/index.php?id=115&amp;tx_ttnews[tt_news]=61&amp;cHash=8e295d571d9082775bd4b80bd300b72a"><img
class="alignleft size-full wp-image-6899" title="Die Studie zur Lohnerh&ouml;hung 2012 ist da." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Die-Studie-zur-Lohnerh%C3%B6hung-2012-ist-da.jpeg" alt="Die Studie zur Lohnerh&ouml;hung 2012 ist da." width="135" height="135" /></a>Die Studie i.bench®:Compensation wird seit Ende 2001 von der Firma <a
title="know.ch AG" href="http://www.know.ch" target="_blank">know.ch AG</a> Unternehmensberatung f&uuml;r strategisches Wissens- und Informationsmanagement durchgef&uuml;hrt. Die ersten Jahre wurden Daten nur f&uuml;r die Region St. Gallen erhoben. Seit 2004 hat sich der Radius dank Unterst&uuml;tzung der Z&uuml;rcher Gesellschaft f&uuml;r Personal-Management ZGP nach Z&uuml;rich und in die Innerschweiz ausgeweitet.  Seit einigen Jahren unterst&uuml;tzt auch die Basler Gesellschaft f&uuml;r Personal-Management die Studie, so dass heute &uuml;ber 1000 Entscheidungstr&auml;ger/innen in allen wichtigen Wirtschaftsregionen zur Teilnahme an der Studie aufgefordert werden.</p><p><strong>M&ouml;chten Sie wissen, wie die Lohnentscheide dieses Jahr aussehen werden?</strong></p><p>Die Gesamtauswertung bietet Angaben zu Lohnerh&ouml;hungen nach</p><ul><li>Branche,</li><li>Betriebsgr&ouml;sse und</li><li>Wirtschaftsregion.</li></ul><p>Die Angaben sind weiter nach generellen und individuellen Erh&ouml;hungen differenziert.  Dieses Jahr erhebt die Studie wir zus&auml;tzlich Angaben zu aktuellen Fragestellungen. Dazu geh&ouml;ren:</p><ul><li>Arbeitszeitverl&auml;ngerungen,</li><li>Euro-L&ouml;hne und</li><li>Einflussfaktoren der Lohnentscheide</li></ul><p>Mit diesem <a
title="Studie zur Lohnerh&ouml;hung 2012" href="http://s2.know.ch/ctx/know?look1=34386-ib-comp-studie-bestellung" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline; color: #800000;"><strong>LINK</strong></span></a> k&ouml;nnen Sie die Studie gleich bestellen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/die-studie-zur-lohnerhohung-2012-ist-da/6898/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>M&#252;ssen Personaldienstleister den Anteil 13. Monatslohn zur&#252;ckbehalten?</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/mussen-personaldienstleister-den-anteil-13-monatslohn-zuruckbehalten/6643</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/mussen-personaldienstleister-den-anteil-13-monatslohn-zuruckbehalten/6643#comments</comments> <pubDate>Wed, 26 Oct 2011 12:32:20 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Personalberatung]]></category> <category><![CDATA[temporaer]]></category> <category><![CDATA[Temporärarbeit]]></category> <category><![CDATA[zeitarbeit]]></category> <category><![CDATA[8.33% des Stundenlohns]]></category> <category><![CDATA[Anspruch der Arbeitnehmenden auf Gratifikation und 13. Monatslohn]]></category> <category><![CDATA[anteilsmässig den 13. Monatslohn einberechnen]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsgericht]]></category> <category><![CDATA[arbeitsvertragsrechtlicher Lohnbestandteil]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsverträge mit temporären Mitarbeitenden]]></category> <category><![CDATA[Ausgestaltung der Stundenlohnkomposition]]></category> <category><![CDATA[Basislöhne des GAV Personalverleihs]]></category> <category><![CDATA[bei unterjährigem Ausscheiden]]></category> <category><![CDATA[Branchenverband swissstaffing]]></category> <category><![CDATA[Die Änderungskündigung – Rechtsinstrument mit Tücken]]></category> <category><![CDATA[Feiertagsentschädigung]]></category> <category><![CDATA[Ferienentschädigung]]></category> <category><![CDATA[Feriengeld zurückzubehalten]]></category> <category><![CDATA[GAV Anforderungen]]></category> <category><![CDATA[GAV Malergewerbe Baselland]]></category> <category><![CDATA[GAV Personalverleih]]></category> <category><![CDATA[GAV Qualifikation]]></category> <category><![CDATA[Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih]]></category> <category><![CDATA[Grundlohn]]></category> <category><![CDATA[Kündigungsform]]></category> <category><![CDATA[Lohnerhöhung]]></category> <category><![CDATA[Monatslohn]]></category> <category><![CDATA[Müssen Personaldienstleister den Anteil 13. Monatslohn zurückbehalten?]]></category> <category><![CDATA[Personalverleiher]]></category> <category><![CDATA[pro rata temporis]]></category> <category><![CDATA[Stundenlohn]]></category> <category><![CDATA[swissstaffing]]></category> <category><![CDATA[swisstempdata]]></category> <category><![CDATA[Temporär arbeiten und Feriengeld was hat es auf sich]]></category> <category><![CDATA[Temporärmitarbeiter]]></category> <category><![CDATA[Verband der Personaldienstleister]]></category> <category><![CDATA[Verwaltungsaufwand sollte jedoch nicht unterschätzt werden]]></category> <category><![CDATA[Wie ist das mit dem Feriengeld?]]></category> <category><![CDATA[Änderungskündigung]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6643</guid> <description><![CDATA[Der sogenannte GAV Personalverleih (Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih) steht vor der T&#252;re. Vielleicht klappt es ja noch auf den 1. Januar 2012. Der 13. Monatslohn klopft an. Diese Neuerung verlangt dringende Anpassungen an die Ausgestaltung der Stundenlohnkomposition. Personalverleiher sind gut beraten, wenn sie per sofort bei Abschluss von neuen Arbeitsvertr&#228;gen mit ihren tempor&#228;ren Mitarbeitenden anteilsm&#228;ssig den 13. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Der sogenannte GAV Personalverleih (Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih) steht vor der T&uuml;re.</strong> Vielleicht klappt es ja noch auf den 1. Januar 2012. Der 13. Monatslohn klopft an.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/M%C3%BCssen-Personaldienstleister-den-Anteil-13.-Monatslohn-zur%C3%BCckbehalten.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6647" title="M&uuml;ssen Personaldienstleister den Anteil 13. Monatslohn zur&uuml;ckbehalten?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/M%C3%BCssen-Personaldienstleister-den-Anteil-13.-Monatslohn-zur%C3%BCckbehalten.jpg" alt="M&uuml;ssen Personaldienstleister den Anteil 13. Monatslohn zur&uuml;ckbehalten?" width="260" height="157" /></a>Diese Neuerung verlangt dringende Anpassungen an die Ausgestaltung der Stundenlohnkomposition. Personalverleiher sind gut beraten, wenn sie per sofort bei Abschluss von neuen Arbeitsvertr&auml;gen mit ihren tempor&auml;ren Mitarbeitenden anteilsm&auml;ssig den 13. Monatslohn einberechnen. Dieser betr&auml;gt 8.33% des Stundenlohns. Wichtig ist dabei, dass die Basisl&ouml;hne des GAV Personalverleihs nicht unterschritten werden. Jene, die auf die vom Branchenverband <a
title="swissstaffing" href="http://www.swissstaffing.ch" target="_blank">swissstaffing</a> zur Verf&uuml;gung gestellten Daten <a
title="swisstempdata" href="http://www.swisstempdata.ch" target="_blank">swisstempdata</a> zugreifen k&ouml;nnen, sind schon mal auf der sicheren Seite und gut vorbereitet. Diese werden n&auml;mlich laufend den neuen GAV Anforderungen angepasst.</p><p><strong>Hier ein kurzes Beispiel mit einem gelernten Maler f&uuml;r das bessere Verst&auml;ndnis:</strong></p><p>GAV Qualifikation: gelernter Maler mit mehr als 2 Jahren Berufserfahrung gem&auml;ss GAV Malergewerbe Baselland.</p><table
border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"><tbody><tr><td
valign="top" width="168"><p
align="center"><strong>Lohnart</strong></p></td><td
valign="top" width="160"><p
align="center"><strong>Entsch&auml;digung in %</strong></p></td><td
valign="top" width="132"><p
align="center"><strong>Teilbetrag in CHF</strong></p></td><td
valign="top" width="153"><p
align="center"><strong>Gesamtbetrag in CHF</strong></p></td></tr><tr><td
valign="top" width="168">Grundlohn GAV</td><td
valign="top" width="160"></td><td
valign="top" width="132"></td><td
valign="top" width="153"><p
style="text-align: right;">26.21</p></td></tr><tr><td
valign="top" width="168">Feiertagsentsch&auml;digung</td><td
valign="top" width="160"><p
align="right">4,42%</p></td><td
valign="top" width="132"><p
align="right">1.16</p></td><td
valign="top" width="153"><p
align="right">01.16</p></td></tr><tr><td
valign="top" width="168">Ferienentsch&auml;digung</td><td
valign="top" width="160"><p
align="right">8.33%</p></td><td
valign="top" width="132"><p
align="right">2.18</p></td><td
valign="top" width="153"><p
align="right">02.18</p></td></tr><tr><td
valign="top" width="168">13. Monatslohn <strong><span
style="color: #ff0000;">*</span></strong></td><td
valign="top" width="160"><p
align="right">8.33%</p></td><td
valign="top" width="132"><p
align="right">2.46</p></td><td
valign="top" width="153"><p
align="right">02.46</p></td></tr><tr><td
valign="top" width="168"><strong>Total Stundenlohn</strong></td><td
valign="top" width="160"><p
align="right"> <strong></strong></p></td><td
valign="top" width="132"><p
align="right"> <strong></strong></p></td><td
valign="top" width="153"><p
align="right"><strong>32.00</strong></p></td></tr></tbody></table><h6><strong><span
style="color: #ff0000;">*</span></strong>der 13. Monatslohn fusst auf der Summe des Grundlohns, der Feiertags- und Ferienentsch&auml;digung.</h6><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Anpassung von laufenden Vertr&auml;gen ist m&ouml;glich, muss aber gut geplant werden.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Falls Arbeitsvertr&auml;ge ohne Anteil des 13. Monatslohnes bestehen und diese auf n&auml;chstes Jahr, aufgrund des kommenden GAV Personalverleihs, angepasst werden m&uuml;ssen, dann kann das nicht einfach so ohne Einverst&auml;ndnis der betroffenen <a
title="Jobs f&uuml;r Handwerker" href="http://www.jobs-fuer-handwerker.ch" target="_blank">Tempor&auml;rmitarbeiter</a> ausgef&uuml;hrt werden. <strong>Das verlangt eine &Auml;nderungsk&uuml;ndigung.</strong> PersonalRadar verweist mit dieser <a
title="Die &Auml;nderungsk&uuml;ndigung - Rechtsinstrument-mit-T&uuml;cken" href="http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/die-aenderungskuendigung-rechtsinstrument-mit-tuecken/3123" target="_blank"><strong><span
style="text-decoration: underline;">LINK</span></strong></a> auf einen Gastbeitrag von <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>, der unter dem Titel <strong>‚Die &Auml;nderungsk&uuml;ndigung – Rechtsinstrument mit T&uuml;cken’</strong> ausf&uuml;hrlich erkl&auml;rt was es mit dieser K&uuml;ndigungsform auf sich hat. &Auml;nderungsk&uuml;ndigungen, die sich nicht an die arbeitsrechtlichen Auflagen halten sind meistens das Papier nicht wert worauf sie stehen und f&uuml;hren noch &ouml;fters direkt vor das Arbeitsgericht.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>&Uuml;brigens:</strong> Wenn der Anteil 13. Monatslohn eingef&uuml;hrt wird, ohne den Basislohn zu ver&auml;ndern, dann entspricht das einer Lohnerh&ouml;hung und somit ist eine &Auml;nderungsk&uuml;ndigung nicht n&ouml;tig. Selbstverst&auml;ndlich muss dann ein neuer Arbeitsvertrag erstellt werden. Der<a
title="Jobs f&uuml;r Handwerker" href="http://www.jobs-fuer-handwerker.ch" target="_blank"> Tempor&auml;rmitarbeiter</a> wird diesen wahrscheinlich sofort erfreut unterschreiben.</p></blockquote><p><strong>Wie ist das mit dem Feriengeld?</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Wie-ist-das-mit-dem-Feriengeld.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6651" title="Wie ist das mit dem Feriengeld?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Wie-ist-das-mit-dem-Feriengeld.jpeg" alt="Wie ist das mit dem Feriengeld?" width="184" height="120" /></a>PersonalRadar verweist mit diesem <a
title="Tempor&auml;r arbeiten und Feriengeld. Was hat es auf sich?" href="http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/temporar-arbeiten-und-feriengeld-was-hat-es-auf-sich/6073" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong>LINK</strong></span></a> auf den Artikel <strong>‚Tempor&auml;r arbeiten und Feriengeld. Was hat es auf sich?’</strong> Dort wird darauf hingewiesen, dass Personaldienstleister dazu verpflichtet sind, das Feriengeld zur&uuml;ckzubehalten und nur bei bestimmten Voraussetzungen dieses an die Mitarbeitenden auszahlen d&uuml;rfen.</p><p><strong>Darf auch der 13. Monatslohn f&uuml;r die Tempor&auml;rmitarbeiter nicht ausbezahlt werden?</strong></p><p
style="text-align: justify;">Gem&auml;ss den Angaben des Verbandes der Personaldienstleister swissstaffing gibt es keine gesetzliche ‚Erlaubnis, den 13. Monatslohn zur&uuml;ckzubehalten, da der 13. Monatslohn gesetzlich gar nicht vorgeschrieben ist. An dieser Stelle m&ouml;chte PersonalRadar mit diesem <a
title="Anspruch der Arbeitnehmenden auf Gratifikation und 13. Monatslohn." href="http://www.personalradar.ch/gehalt/anspruch-der-arbeitnehmenden-auf-gratifikation-und-13-monatslohn/2261" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong>LINK</strong></span></a> auf einen weiteren Gastbetrag von <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a> verweisen, der unter dem Titel <strong><em>‚Anspruch der Arbeitnehmenden auf Gratifikation und 13. Monatslohn.’</em></strong> ausf&uuml;hrlich zu diesem Thema Stellung nimmt.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Der 13. Monatslohn ist freiwillig. Er ist ein rein arbeitsvertragsrechtlicher Lohnbestandteil.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Analog der Praxis bei Festangestellten, die den 13. Monatslohn erst Ende Jahr (bzw. pro rata temporis bei unterj&auml;hrigem Ausscheiden) erhalten, hat sich in Arbeitsverh&auml;ltnissen im Stundenlohn dieselbe Praxis etabliert. Das sollte im Umkehrschluss aber nicht bedeuten, dass eine laufende (und ausgewiesene!) Auszahlung des 13. Monatslohns widerrechtlich ist. Mit anderen Worten muss jeder Personaldienstleister selber entscheiden, ob er f&uuml;r die Auszahlung des 13. Monatslohns dieselbe Vorgehensweise wie beim Feriengeld anwendet oder halt diesen monatlich auszahlt. Beides ist m&ouml;glich. Der zus&auml;tzliche Verwaltungsaufwand sollte jedoch nicht untersch&auml;tzt werden.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/mussen-personaldienstleister-den-anteil-13-monatslohn-zuruckbehalten/6643/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Erhalten Sie ihren Lohn noch in Schweizer Franken oder schon in Euro?</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/erhalten-sie-ihren-lohn-noch-in-schweizer-franken-oder-schon-in-euro/6103</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/erhalten-sie-ihren-lohn-noch-in-schweizer-franken-oder-schon-in-euro/6103#comments</comments> <pubDate>Thu, 01 Sep 2011 11:27:07 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsmarkt Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[das Akzeptieren von ausmergelnden Ertragsstrukturen]]></category> <category><![CDATA[das Blatt kann sich wieder wenden]]></category> <category><![CDATA[deer Schweizer Franken ist eine gute solide Währung die ihren Preis hat aber erschwinglich bleibt]]></category> <category><![CDATA[der Franken ist extrem überbewertet]]></category> <category><![CDATA[der Franken ist extrem überbewertet und killt Jobs wie auch Firmen]]></category> <category><![CDATA[die Härte macht die Wirtschaft weich]]></category> <category><![CDATA[die kontrollierte Entwertung der Schweizer Währung]]></category> <category><![CDATA[die Parität zwischen Euro und Schweizer Franken]]></category> <category><![CDATA[Einkommenseinbussen]]></category> <category><![CDATA[Erhalten Sie ihren Lohn noch in Schweizer Franken oder schon in Euro?]]></category> <category><![CDATA[exogene Faktoren]]></category> <category><![CDATA[feuchter Sandsack gegen die Flut]]></category> <category><![CDATA[Grenzgänger]]></category> <category><![CDATA[grenznaher Euro-Raum]]></category> <category><![CDATA[hoch spezialisiertes Nischenwissen]]></category> <category><![CDATA[in Euro entlöhnen]]></category> <category><![CDATA[in Schweizer Währung bezahlt]]></category> <category><![CDATA[killt Jobs wie auch Firmen]]></category> <category><![CDATA[komplexe Veredelungsprozesse]]></category> <category><![CDATA[Lohnwährung]]></category> <category><![CDATA[Margenerosion]]></category> <category><![CDATA[mit dem Wechselkurs verbundener Lohn]]></category> <category><![CDATA[mutige Verzicht auf Gewinnmargen]]></category> <category><![CDATA[Region Basel]]></category> <category><![CDATA[Schweizer Firmen machen ihre Produktion dicht]]></category> <category><![CDATA[Schweizerische Nationalbank]]></category> <category><![CDATA[Volkswirtschaft]]></category> <category><![CDATA[wechselkursgebundene Gehälter]]></category> <category><![CDATA[Wechselkursrisiko kann nicht einfach an die Belegschaft weiter gegeben werden]]></category> <category><![CDATA[Wertschöpfungsmassnahmen]]></category> <category><![CDATA[währungspolitische Pessimisten]]></category> <category><![CDATA[Überwälzung der Wechselkurskosten auf die Kunden]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6103</guid> <description><![CDATA[Erhalten Sie Ihren Lohn in Schweizer Franken oder schon in Euro? Das ist nat&#252;rlich eine rhetorische Frage. Die allermeisten von uns werden selbstverst&#228;ndlich in harter Schweizer W&#228;hrung bezahlt. Diese H&#228;rte macht unsere Wirtschaft weich. Wer h&#228;tte je die Bef&#252;rchtung der w&#228;hrungspolitischen Pessimisten f&#252;r bare M&#252;nze genommen, dass die Parit&#228;t zwischen diesen beiden W&#228;hrungen Realit&#228;t wird? [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Erhalten Sie Ihren Lohn in Schweizer Franken oder schon in Euro?</strong> Das ist nat&uuml;rlich eine rhetorische Frage. Die allermeisten von uns werden selbstverst&auml;ndlich in harter Schweizer W&auml;hrung bezahlt.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Erhalten-Sie-ihren-Lohn-noch-in-Schweizer-Franken-oder-schon-in-Euro.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6105" title="Erhalten Sie ihren Lohn noch in Schweizer Franken oder schon in Euro?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Erhalten-Sie-ihren-Lohn-noch-in-Schweizer-Franken-oder-schon-in-Euro.jpg" alt="Erhalten Sie ihren Lohn noch in Schweizer Franken oder schon in Euro?" width="272" height="271" /></a>Diese H&auml;rte macht unsere Wirtschaft weich.</strong> Wer h&auml;tte je die Bef&uuml;rchtung der w&auml;hrungspolitischen Pessimisten f&uuml;r bare M&uuml;nze genommen, dass die Parit&auml;t zwischen diesen beiden W&auml;hrungen Realit&auml;t wird? M&uuml;nzt man nun diese Tatsache um, dann gibt es inzwischen Unternehmen, auch in der <a
title="Jobs in Basel" href="http://www.jobs-in-basel.ch" target="_blank">Region Basel</a>, die speziell Grenzg&auml;nger/-innen in Euro entl&ouml;hnen m&ouml;chten und sie so ausgrenzen vom H&ouml;henflug ihrer Lohnw&auml;hrung.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Viele betrachten die Grundidee eines mit dem Wechselkurs verbundenen Lohnes klar skeptisch wenn nicht sogar ablehnend.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Arbeitnehmende, die in der Schweiz arbeiten und in Euro bezahlt werden, m&uuml;ssen mit Einkommenseinbussen rechnen. Der Grundsatz, dass das unternehmerische Risiko nicht auf Arbeitnehmende abgew&auml;lzt werden kann, wird zweckdienlich verletzt. Das Wechselkursrisiko kann nicht einfach an die Belegschaft weiter gegeben werden. Auch dann nicht, wenn diese im grenznahen Euro-Raum lebt und im Moment &uuml;berdurchschnittlich stark profitiert. <strong>Das Blatt kann sich auch wieder wenden.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die Diskussion um die Einf&uuml;hrung der wechselkursgebundenen Geh&auml;lter wird wahrscheinlich bald verebben. Die Massnahme ist kein bew&auml;hrtes Mittel, um zum Beispiel eine exportorientierte Firma wieder fit zu machen. Auch die &Uuml;berw&auml;lzung der Wechselkurskosten auf die Kunden, um dem Dammbruch der Margenerosion wenigstens etwas entgegen setzen zu k&ouml;nnen, ist lediglich ein feuchter Sandsack gegen die Flut. Kunden wenden sich ab und suchen Hersteller oder Lieferanten, die g&uuml;nstiger ebenb&uuml;rtige Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Der mutige Verzicht auf Gewinnmargen oder das Akzeptieren von ausmergelnden Ertragsstrukturen sind wohl edel, gef&auml;hrden aber langfristig Arbeitspl&auml;tze und f&uuml;hren zu Entlassungen.</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Der-Franken-ist-extrem-%C3%BCberbewertet-und-killt-Jobs-wie-auch-Firmen..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6107" title="Der Franken ist extrem &uuml;berbewertet und killt Jobs wie auch Firmen." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Der-Franken-ist-extrem-%C3%BCberbewertet-und-killt-Jobs-wie-auch-Firmen..jpeg" alt="Der Franken ist extrem &uuml;berbewertet und killt Jobs wie auch Firmen." width="225" height="225" /></a>Mit Besorgnis ist auch feststellen zu m&uuml;ssen, dass immer mehr Schweizer Firmen ihre Produktion dicht machen und im g&uuml;nstigeren Euro-Raum weiter produzieren. Das fehlende Berufswissen wird dann vor Ort ‚on site’ forciert vermittelt. Es bleibt dann vielleicht nur noch jenes Arbeitsvolumen &uuml;brig, das aufgrund der komplexen Veredelungsprozesse und Wertsch&ouml;pfungsmassnahmen hoch spezialisiertes Nischenwissen verlangt. Das kann es auch nicht sein. Das einzige was der Schweiz als eine der erfolgreichsten Volkswirtschaften der Welt wirklich hilft, ist die kontrollierte Entwertung ihrer W&auml;hrung. <strong>Der Franken ist extrem &uuml;berbewertet und killt Jobs wie auch Firmen.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Das Wechselkursrisiko hat sich inzwischen wieder ein wenig vermindert. Gezielte Massnahmen der Schweizerischen Nationalbank und andere exogene Faktoren wirken sich aus. Die Gefahr ist aber noch nciht gebannt. Hoffen wir, dass der Schweizer Franken wieder das wird, was er immer war: <strong>Eine gute, solide W&auml;hrung, die ihren Preis hat, aber erschwinglich bleibt.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/erhalten-sie-ihren-lohn-noch-in-schweizer-franken-oder-schon-in-euro/6103/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Ein gesetzlicher Mindestlohn ist kein Mittel gegen Erwerbsarmut.</title><link>http://www.personalradar.ch/allgemein/ein-gesetzlicher-mindestlohn-ist-kein-mittel-gegen-erwerbsarmut/5980</link> <comments>http://www.personalradar.ch/allgemein/ein-gesetzlicher-mindestlohn-ist-kein-mittel-gegen-erwerbsarmut/5980#comments</comments> <pubDate>Mon, 22 Aug 2011 09:08:39 +0000</pubDate> <dc:creator>swissstaffing</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[.Zwei-Drittel-Schwellenwert]]></category> <category><![CDATA[4000 Franken pro Monat]]></category> <category><![CDATA[Abzug der Sozialversicherungsbeiträge]]></category> <category><![CDATA[Arbeitseinkommen]]></category> <category><![CDATA[Armut beziehungsweise Reichtum lassen sich darum nicht einfach vom Lohn einer Einzelperson ableiten]]></category> <category><![CDATA[Armut richtig messen]]></category> <category><![CDATA[bei 42 Wochenstunden]]></category> <category><![CDATA[BfS]]></category> <category><![CDATA[Bildungsförderung]]></category> <category><![CDATA[Bundesamt für Statistik]]></category> <category><![CDATA[damit die Entlohnung zum Leben reiche]]></category> <category><![CDATA[das absolute Existenzminimum]]></category> <category><![CDATA[das Lohnniveau einer einzelnen Person ist nur eine Annäherung an den Lebensstandard]]></category> <category><![CDATA[das SKOS-Existenzminimum]]></category> <category><![CDATA[die Arbeitsanforderungen sind in der Schweiz gestiegen]]></category> <category><![CDATA[die Mindestlohninitiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds will einen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde gesetzlich festlegen]]></category> <category><![CDATA[die Working-Poor-Quote]]></category> <category><![CDATA[ein gesetzlicher Mindestlohn]]></category> <category><![CDATA[Ein gesetzlicher Mindestlohn ist kein Mittel gegen Erwerbsarmut.]]></category> <category><![CDATA[ein gesetzlicher Mindestlohn kann diesen Trend nicht rückgängig machen]]></category> <category><![CDATA[ein mitverdienender Partner]]></category> <category><![CDATA[eine gesetzliche Anhebung der Tieflöhne]]></category> <category><![CDATA[Einkommensverteilung]]></category> <category><![CDATA[Entlöhnung in zu vielen Fällen nicht fürs Leben reiche]]></category> <category><![CDATA[entscheidend ist wie viele Personen der Haushalt umfasst]]></category> <category><![CDATA[EU]]></category> <category><![CDATA[fehlgesteuerte Giesskanne]]></category> <category><![CDATA[geringe Lebenshaltungskosten]]></category> <category><![CDATA[gesetzlicher Mindestlohn ist kein Mittel gegen Erwerbsarmut]]></category> <category><![CDATA[Globalisierung der Märkte]]></category> <category><![CDATA[höhere Lebenshaltungskosten]]></category> <category><![CDATA[in der Schweiz heute 400 000 Beschäftigte weniger als 22 Franken pro Stunde verdienen]]></category> <category><![CDATA[in der Verfassung festschreiben]]></category> <category><![CDATA[kein Mittel gegen Erwerbsarmut]]></category> <category><![CDATA[Konjunktur]]></category> <category><![CDATA[Lebensstandard der Working Poors]]></category> <category><![CDATA[Lebensstandard ist vielmehr von der Haushaltssituation einer Person abhängig]]></category> <category><![CDATA[Lohngestaltung]]></category> <category><![CDATA[materielles Minimum für den Lebensunterhalt]]></category> <category><![CDATA[medizinische Grundversorgung]]></category> <category><![CDATA[minimale soziale Integration ermöglichen]]></category> <category><![CDATA[mitverdienende Partnerin]]></category> <category><![CDATA[Myra Fischer-Rosinger]]></category> <category><![CDATA[nachobligatorische Ausbildung]]></category> <category><![CDATA[OECD]]></category> <category><![CDATA[Prämienverbilligungen für die Krankenkasse]]></category> <category><![CDATA[Richtgrösse für die Berechnung der Sozialhilfeleistungen]]></category> <category><![CDATA[Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe]]></category> <category><![CDATA[Schwellenwerte für ihre Armutsdefinition]]></category> <category><![CDATA[SGB]]></category> <category><![CDATA[SKOS]]></category> <category><![CDATA[sozial nicht ausgegrenzt zu fühlen]]></category> <category><![CDATA[soziale Existenzminimum]]></category> <category><![CDATA[Sozialstaat]]></category> <category><![CDATA[Sozialtransfer]]></category> <category><![CDATA[staatliche Sozialtransfers]]></category> <category><![CDATA[Steuern]]></category> <category><![CDATA[Strukturwandel]]></category> <category><![CDATA[swissstaffing]]></category> <category><![CDATA[technologische Fortschritt]]></category> <category><![CDATA[Tieflohnschwelle]]></category> <category><![CDATA[Vernichtung von Arbeitsplätzen]]></category> <category><![CDATA[von wie vielen zusätzlichen Einkommensquellen eine bestimmte Person beziehungsweise der Haushalt lebt]]></category> <category><![CDATA[weniger als zwei Drittel des Bruttomedianlohns betragen]]></category> <category><![CDATA[wie lässt sich Armut messen]]></category> <category><![CDATA[Wohlstandsniveau]]></category> <category><![CDATA[Wohnkosten]]></category> <category><![CDATA[Working Poor]]></category> <category><![CDATA[Working- Poor-Phänomene]]></category> <category><![CDATA[Zweitverdienst]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5980</guid> <description><![CDATA[Die Mindestlohninitiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds will einen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde gesetzlich festlegen, damit die Entlohnung zum Leben reiche. Der Ansatz verfehlt jedoch sein Ziel: Ein gesetzlicher Mindestlohn «trifft» die Falschen, schr&#228;nkt dabei die Unternehmen ein und f&#252;hrt gar zur Vernichtung von Arbeitspl&#228;tzen (ein Beitrag von: Myra Fischer-Rosinger, swissstaffing). Die Mindestlohninitiative des Schweizerischen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.swissstaffing.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-5990" title="swissstaffing" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/swissstaffing1.jpeg" alt="swissstaffing" width="143" height="46" /></a>Die Mindestlohninitiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds will einen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde gesetzlich festlegen, damit die Entlohnung zum Leben reiche.</strong> Der Ansatz verfehlt jedoch sein Ziel: Ein gesetzlicher Mindestlohn «trifft» die Falschen, schr&auml;nkt dabei die Unternehmen ein und f&uuml;hrt gar zur Vernichtung von Arbeitspl&auml;tzen (ein Beitrag von: Myra Fischer-Rosinger, <a
title="swissstaffing" href="http://www.swissstaffing.ch" target="_blank">swissstaffing</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die Mindestlohninitiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB) will einen gesetzlichen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde beziehungsweise 4000 Franken pro Monat (bei 42 Wochenstunden) in der Verfassung festschreiben. Die Initianten begr&uuml;nden ihr Vorhaben mit dem Umstand, dass in der Schweiz heute 400 000 Besch&auml;ftigte weniger als 22 Franken pro Stunde verdienen. Bei diesem Betrag liege aber die so genannte Tieflohnschwelle. Aus Sicht des SGB darf die Lohngestaltung deshalb nicht alleine dem Markt &uuml;berlassen werden, weil sonst die Entl&ouml;hnung in zu vielen F&auml;llen nicht f&uuml;rs Leben reiche.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Armut richtig messen</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Ein-gesetzlicher-Mindestlohn-ist-kein-Mittel-gegen-Erwerbsarmut..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5991" title="Ein gesetzlicher Mindestlohn ist kein Mittel gegen Erwerbsarmut." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Ein-gesetzlicher-Mindestlohn-ist-kein-Mittel-gegen-Erwerbsarmut..jpeg" alt="Ein gesetzlicher Mindestlohn ist kein Mittel gegen Erwerbsarmut." width="200" height="132" /></a>Doch was genau ist eine Tieflohnschwelle? Gem&auml;ss Bundesamt f&uuml;r Statistik (BFS) gelten s&auml;mtliche Sal&auml;re als Tiefl&ouml;hne, die weniger als zwei Drittel des Bruttomedianlohns betragen. Im Jahr 2008 lag dieser Zwei-Drittel-Schwellenwert bei rund 4000 Franken pro Monat (bei 42 Wochenstunden). Die Tieflohnschwelle ist somit eine normativ festgelegte, statistische Gr&ouml;sse, die etwas &uuml;ber die Einkommensverteilung aussagt.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>In der westlichen Welt scheint heute eine Abweichung von einem Drittel vom Median als maximal annehmbare Ungleichheit zu gelten.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die OECD und EU verwenden &auml;hnliche (leicht tiefere) Schwellenwerte f&uuml;r ihre Armutsdefinition (50 Prozent beziehungsweise 60 Prozent). Der Lohn, den eine einzelne Person bezieht, sagt allerdings nur wenig &uuml;ber das Wohlstandsniveau aus, das dieser Mensch geniesst. Der Lebensstandard ist vielmehr von der Haushaltssituation einer Person abh&auml;ngig.</p><ul><li>Entscheidend ist, wie viele Personen der Haushalt umfasst und</li><li>von wie vielen zus&auml;tzlichen Einkommensquellen eine bestimmte Person beziehungsweise der Haushalt lebt.</li></ul><p
style="text-align: justify;">Solche Quellen sind zum Beispiel eine mitverdienende Partnerin oder ein mitverdienender Partner oder in gewissen F&auml;llen auch staatliche Sozialtransfers wie Pr&auml;mienverbilligungen f&uuml;r die Krankenkasse.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Armut beziehungsweise Reichtum lassen sich darum nicht einfach vom Lohn einer Einzelperson ableiten.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Das Lohnniveau einer einzelnen Person ist nur eine – wie wir nachstehend zeigen sogar sehr schlechte – Ann&auml;herung an den Lebensstandard. Wie aber l&auml;sst sich Armut messen? <strong>Armut hat sowohl einen absoluten als auch einen relativen beziehungsweise sozialen Aspekt.</strong> Wie viel ein Mensch f&uuml;rs (&Uuml;ber-)Leben braucht, ist die eine Frage. Die andere ist, was sich eine Person leisten k&ouml;nnen muss, um sich sozial nicht ausgegrenzt zu f&uuml;hlen. <strong>Wo Armut beginnt, ist deshalb eine partiell subjektive Frage.</strong> Trotzdem muss sie in einem Sozialstaat wie der <a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Ein-gesetzlicher-Mindestlohn-ist-kein-Mittel-gegen-Erwerbsarmut.1.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5992" title="Ein gesetzlicher Mindestlohn ist kein Mittel gegen Erwerbsarmut." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Ein-gesetzlicher-Mindestlohn-ist-kein-Mittel-gegen-Erwerbsarmut.1.jpeg" alt="Ein gesetzlicher Mindestlohn ist kein Mittel gegen Erwerbsarmut." width="200" height="132" /></a>Schweiz beh&ouml;rdlich und nach m&ouml;glichst objektiven Kriterien beantwortet werden. In der Schweiz setzt sich die Schweizerische Konferenz f&uuml;r Sozialhilfe (SKOS) damit auseinander. Sie hat einen Grundbedarf festgelegt, wozu die Wohnkosten, die medizinische Grundversorgung sowie ein materielles Minimum f&uuml;r den Lebensunterhalt z&auml;hlen. Dieser Grundbedarf bildet grosso modo das absolute Existenzminimum. Als Richtgr&ouml;sse f&uuml;r die Berechnung der Sozialhilfeleistungen gilt indes das soziale Existenzminimum, das auch eine minimale soziale Integration erm&ouml;glichen soll (gelegentliche Einladungen, Kinobesuche usw.).</p><blockquote><p><strong>Das SKOS-Existenzminimum lag im Jahr 2008 f&uuml;r einen Einpersonenhaushalt bei 2300 Franken und f&uuml;r ein Paar mit zwei Kindern bei 4800 Franken.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Will man nun den Lebensstandard einer Person beziehungsweise eines Haushalts bestimmen, muss man dieses Existenzminimum dem Haushaltseinkommen gegen&uuml;berstellen. In der Lesart des BFS gilt in der Schweiz deshalb als arm, wessen Haushalts einkommen – definiert als Erwerbseinkommen und /oder Sozialtransfers – nach Abzug der Sozialversicherungsbeitr&auml;ge und der Steuern unter dem SKOS-Existenzminimum zu liegen kommt.</p><h3 style="text-align: justify;"><em><strong>«Der Mindestlohn w&uuml;rde zu 87 Prozent Menschen zugute kommen, die nicht unter Armut leiden.»</strong></em></h3><p
style="text-align: justify;"><strong>Erwerbsarmut – eine spezifische Form der Armut</strong></p><p
style="text-align: justify;">Ungef&auml;hr 55 Prozent der in dieser Weise als arm definierten Bev&ouml;lkerung im Erwerbsalter arbeiten mindestens eine Stunde pro Woche und leben in einem Haushalt, dessen Mitglieder zusammen mindestens 36 Stunden pro Woche arbeiten. Trotzdem erzielen sie damit (inklusive allf&auml;lliger Sozialtransfers) ein Haushaltseinkommen, das unter ihrem Existenzbedarf liegt. Das BFS bezeichnet diese Menschen deshalb als Working Poor. Laut Berechnungen des BFS gab es in der Schweiz im Jahr 2008 rund 118 000 Working Poor, was 3,8 Prozent der Bev&ouml;lkerung im Erwerbsalter entspricht. Die Working-Poor-Quote reagiert mit einer gewissen Verz&ouml;gerung auf die Konjunktur. Sie k&ouml;nnte bis heute somit wieder etwas angestiegen sein, pendelt seit dem Jahr 2005 aber relativ stabil um 4,3 Prozent (<a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Grafik-1-Working-Poor-Quote-in-der-Schweiz.jpg1.pdf">Grafik 1 &#8211; Working-Poor-Quote in der Schweiz.jpg</a>).</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Ein gesetzlicher Mindestlohn «trifft» die Falschen.</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Ein-gesetzlicher-Mindestlohn-ist-kein-Mittel-gegen-Erwerbsarmut.2.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5993" title="Ein gesetzlicher Mindestlohn ist kein Mittel gegen Erwerbsarmut." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Ein-gesetzlicher-Mindestlohn-ist-kein-Mittel-gegen-Erwerbsarmut.2.jpeg" alt="Ein gesetzlicher Mindestlohn ist kein Mittel gegen Erwerbsarmut." width="200" height="132" /></a>W&uuml;rde also ein gesetzlicher Mindestlohn von 4000 Franken den Lebensstandard dieser Working Poor verbessern? Die Antwort lautet: kaum. Gem&auml;ss einer Studie des BFS beziehen n&auml;mlich zwei Drittel der Working Poor, also rund 80 000 Personen, einen Lohn, der &uuml;ber der Tieflohnschwelle liegt (<a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Grafik-2-Geringe-%C3%9Cberschneidung-von-Tieflohnbez%C3%BCgern-und-Working-Poor.pdf">Grafik 2 &#8211; Geringe &Uuml;berschneidung von Tieflohnbez&uuml;gern und Working Poor</a>). Sie sind aber dennoch arm, weil sie h&ouml;here Lebenshaltungskosten haben und / oder ohne Zweitverdienst auskommen m&uuml;ssen. Mit der Einf&uuml;hrung des vom SGB geforderten Mindestlohns w&auml;re somit zwei Drittel der Working Poor gar nicht geholfen. Anderseits sind nur 13 Prozent der gem&auml;ss SGB rund 400 000 Tieflohnbez&uuml;ger – gem&auml;ss BFS sind es etwas weniger, n&auml;mlich 320 000 – gleichzeitig auch Working Poor (<a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Grafik-2-Geringe-%C3%9Cberschneidung-von-Tieflohnbez%C3%BCgern-und-Working-Poor1.pdf">Grafik 2 &#8211; Geringe &Uuml;berschneidung von Tieflohnbez&uuml;gern und Working Poor</a>). Die anderen 87 Prozent sind nicht von Armut betroffen. Sie erzielen zwar ein bescheidenes Arbeitseinkommen, haben aber geringe Lebenshaltungskosten, die durch diesen Lohn gedeckt werden k&ouml;nnen – zum Beispiel junge Menschen. Oder sie leben mit einer berufst&auml;tigen Person zusammen, mit deren Zweiteinkommen sie den gemeinsamen Lebensunterhalt bestreiten k&ouml;nnen. Eine gesetzliche Anhebung der Tiefl&ouml;hne w&uuml;rde also in 87 Prozent der F&auml;lle Menschen zugute kommen, die gar nicht unter Armut leiden – dabei aber gleichzeitig die Unternehmen einschr&auml;nken beziehungsweise sogar zur Vernichtung von Arbeitspl&auml;tzen f&uuml;hren. Wo sich die Tieflohn- und Working- Poor-Ph&auml;nomene &uuml;berschneiden, handelt es sich h&auml;ufig um Erwerbst&auml;tige ohne nachobligatorische Ausbildung. Die Hauptursache f&uuml;r deren Armut liegt im Strukturwandel, namentlich der Globalisierung der M&auml;rkte und dem technologischen Fortschritt. Beides hat dazu gef&uuml;hrt, dass die Arbeitsanforderungen in der Schweiz gestiegen sind. Ein gesetzlicher Mindestlohn kann diesen Trend nicht r&uuml;ckg&auml;ngig machen. Die L&ouml;sung d&uuml;rfte viel eher in der beruflichen (Weiter-)Bildungsf&ouml;rderung liegen.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Fazit : Fehlgesteuerte Giesskanne</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Ein-gesetzlicher-Mindestlohn-ist-kein-Mittel-gegen-Erwerbsarmut.3.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5995" title="Ein gesetzlicher Mindestlohn ist kein Mittel gegen Erwerbsarmut." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Ein-gesetzlicher-Mindestlohn-ist-kein-Mittel-gegen-Erwerbsarmut.3.jpeg" alt="Ein gesetzlicher Mindestlohn ist kein Mittel gegen Erwerbsarmut." width="200" height="132" /></a>Armut zu definieren, ist ein schwieriges Unterfangen, das sich nicht vollst&auml;ndig von normativen Bewertungen entkoppeln l&auml;sst. Versucht man die Armut ann&auml;herungsweise zu messen, stellt man unweigerlich fest, dass ein gesetzlicher Mindestlohn ein ungeeignetes Mittel ist, um sie zu reduzieren. Er w&uuml;rde Tausenden von Erwerbst&auml;tigen in der Schweiz, die bed&uuml;rftig sind, nicht helfen und gleichzeitig – unter riskantem Eingreifen in die Marktkr&auml;fte – unz&auml;hligen Menschen zufliessen, die gar nicht unter Armut leiden.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/allgemein/ein-gesetzlicher-mindestlohn-ist-kein-mittel-gegen-erwerbsarmut/5980/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Androgyn &#8211; Wo stehen wir bei der Lohngleichheit?</title><link>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/androgyn-wo-stehen-wir-bei-der-lohngleichheit/5915</link> <comments>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/androgyn-wo-stehen-wir-bei-der-lohngleichheit/5915#comments</comments> <pubDate>Mon, 15 Aug 2011 09:16:52 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[Androgyn - Wo stehen wir bei der Lohngleichheit?]]></category> <category><![CDATA[BGB Basel - Erfahrung]]></category> <category><![CDATA[die Basler Gesellschaft für Personal-Management]]></category> <category><![CDATA[die bewegt]]></category> <category><![CDATA[gemäss der neusten Lohnstrukturerhebung]]></category> <category><![CDATA[Gleichstellung von Frau und Mann seit 1981 verankert]]></category> <category><![CDATA[Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit]]></category> <category><![CDATA[Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre Gleichstellung vor allem in Familie Ausbildung und Arbeit]]></category> <category><![CDATA[noch immer rund 19 Prozent weniger als Männer]]></category> <category><![CDATA[Schweizerische Bundesverfassung]]></category> <category><![CDATA[sie verdienen in der Privatwirtschaft]]></category> <category><![CDATA[Teufelhof]]></category> <category><![CDATA[ungerechtfertigte Lohndifferenzen. nationalen Frauenstreik]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5915</guid> <description><![CDATA[In der Schweizerischen Bundesverfassung ist das Prinzip der Gleichstellung von Frau und Mann seit 1981 verankert: „Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt f&#252;r ihre Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn f&#252;r gleichwertige Arbeit.“ Eine klare Ansage, die aber anscheinend in zahlreichen Unternehmungen nicht [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;">In der Schweizerischen Bundesverfassung ist das Prinzip der Gleichstellung von Frau und Mann seit 1981 verankert: <em><strong>„Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt f&uuml;r ihre Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn f&uuml;r gleichwertige Arbeit.“</strong></em></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.bgp-basel.ch/"><img
class="alignleft size-full wp-image-5916" title="BGB Basel - Erfahrung, die bewegt" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/BGB-Basel-Erfahrung-die-bewegt.gif" alt="BGB Basel - Erfahrung, die bewegt" width="305" height="51" /></a>Eine klare Ansage, die aber anscheinend in zahlreichen Unternehmungen nicht verstanden worden ist, denn vor 19 Jahren kam es, weiterhin ungerechtfertigten Lohndifferenzen wegen, zum nationalen Frauenstreik. Und wo stehen viele Frauen heute, 2011? Sie verdienen in der Privatwirtschaft, gem&auml;ss der neusten Lohnstrukturerhebung, noch immer rund 19 Prozent weniger als M&auml;nner.</p><p
style="text-align: justify;">Die Basler Gesellschaft f&uuml;r Personal-Management bietet am 18. August 2011 im <a
title="Teufelhof Basel" href="http://www.teufelhof.com/de/teufelhof.html" target="_blank">Teufelhof</a> einen interessanten Vortrag betreffend der Lohngleichheit, die zwar in der Bundesverfassung verankert ist, aber in der Praxis nach wie vor nicht respektiert wird.  Die Anmeldefrist l&auml;uft am 16. August 2011 ab. Falls Sie interessiert sind, dann geht es mit diesem <a
title="Androgyn - Wo stehen wir bei der Lohngleichheit" href="http://www.bgp-basel.ch/" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong>LINK</strong></span></a> gleich zur Anmeldung.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/arbeitsrecht-kategorien/androgyn-wo-stehen-wir-bei-der-lohngleichheit/5915/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Tragen wir mit der Einwanderung wirklich ein Kreuz oder sind viele Vermutungen einfach kreuzfalsch? Die Wahrheit ist mittendrin.</title><link>http://www.personalradar.ch/gehalt/tragen-wir-mit-der-einwanderung-wirklich-ein-kreuz-oder-sind-viele-vermutungen-einfach-kreuzfalsch-die-wahrheit-ist-mittendrin/5385</link> <comments>http://www.personalradar.ch/gehalt/tragen-wir-mit-der-einwanderung-wirklich-ein-kreuz-oder-sind-viele-vermutungen-einfach-kreuzfalsch-die-wahrheit-ist-mittendrin/5385#comments</comments> <pubDate>Fri, 17 Jun 2011 14:50:49 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Arbeitsmarkt Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[Sozialversicherungen]]></category> <category><![CDATA[AHV]]></category> <category><![CDATA[AHV-Statistik]]></category> <category><![CDATA[akademischen Abschluss]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category> <category><![CDATA[Aus- und Weiterbildung in der Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Beitrag der Eingewanderten am wachsenden Wohlstand ist die Erwerbstätigenquote]]></category> <category><![CDATA[Bildungsgüte der Menschen]]></category> <category><![CDATA[Breitenwachstum]]></category> <category><![CDATA[Bruttomonatslöhne]]></category> <category><![CDATA[Bundesverwaltung]]></category> <category><![CDATA[das rentenbildende Maximum]]></category> <category><![CDATA[der Wachstumsbeitrag der neuen EU-Bürger]]></category> <category><![CDATA[die Beschäftigungsrate der eingewanderten Menschen aus dem EU- und Efta-Raum ist überdurchschnittlich hoch]]></category> <category><![CDATA[die Einwanderung verdrängt und ergänzt]]></category> <category><![CDATA[die Staatsschulden sind gesunken]]></category> <category><![CDATA[Efta-Raum]]></category> <category><![CDATA[Einwanderung]]></category> <category><![CDATA[erhöhte Produktivität]]></category> <category><![CDATA[Erwerbstätigkeit]]></category> <category><![CDATA[EU-27]]></category> <category><![CDATA[Fach- und Führungskräften aus dem Ausland]]></category> <category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category> <category><![CDATA[gut qualifizierte Menschen]]></category> <category><![CDATA[Härtefälle mit einer vorläufigen Aufenthaltberechtigung aus humanitären Gründen]]></category> <category><![CDATA[höhere Berufsfachabschluss]]></category> <category><![CDATA[Konkurrenzdruck hat zugenommen]]></category> <category><![CDATA[Kurzaufenthalter]]></category> <category><![CDATA[Lohn- und Beschäftigungsdaten]]></category> <category><![CDATA[Lohnstatistiken]]></category> <category><![CDATA[Menschen aus den Drittländern]]></category> <category><![CDATA[mit den Einheimischen auf Augenhöhe]]></category> <category><![CDATA[Nachzug von Familienangehörigen]]></category> <category><![CDATA[Nettobschäftigungszunahme]]></category> <category><![CDATA[ohne die Einwanderung von qualifizierten Fachleuten kommt der Arbeitsmarkt unter Druck]]></category> <category><![CDATA[Personenfreizügigkeit mit der EU]]></category> <category><![CDATA[positive Effekt auf das qualitative Wachstum]]></category> <category><![CDATA[qualifizierten Berufsabschluss]]></category> <category><![CDATA[Schweizer Arbeitsmarkt]]></category> <category><![CDATA[Sonderauswertung der Lohnstrukturerhebungen]]></category> <category><![CDATA[Sozialwerke]]></category> <category><![CDATA[wirtschaftlicheiche Leistung pro Kopf der Bevölkerung]]></category> <category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5385</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Das Wirtschaftswachstum hat sich mit der Einwanderung von gut qualifizierten Menschen stark akzentuiert. Nach wie vor ist jedoch der positive Effekt auf das qualitative Wachstum und die Sozialwerke umstritten. Wenden wir uns mal den Fakten zu. K&#252;rzlich hat die Bundesverwaltung in Bern einen interessanten Bericht &#252;ber die Auswirkungen der Personenfreiz&#252;gigkeit mit der EU auf [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
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src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/XJyO9" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Das Wirtschaftswachstum hat sich mit der Einwanderung von gut qualifizierten Menschen stark akzentuiert.</strong> Nach wie vor ist jedoch der positive Effekt auf das qualitative Wachstum und die Sozialwerke umstritten. Wenden wir uns mal den Fakten zu.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Tragen-wir-mit-der-Einwanderung-wirklich-ein-Kreuz-oder-sind-viele-Vermutungen-einfach-kreuzfalsch.-Die-Wahrheit-ist-mittendrin..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5387" title="Tragen wir mit der Einwanderung wirklich ein Kreuz oder sind viele Vermutungen einfach kreuzfalsch. Die Wahrheit ist mittendrin." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Tragen-wir-mit-der-Einwanderung-wirklich-ein-Kreuz-oder-sind-viele-Vermutungen-einfach-kreuzfalsch.-Die-Wahrheit-ist-mittendrin..jpeg" alt="Tragen wir mit der Einwanderung wirklich ein Kreuz oder sind viele Vermutungen einfach kreuzfalsch. Die Wahrheit ist mittendrin." width="184" height="274" /></a>K&uuml;rzlich hat die Bundesverwaltung in Bern  einen interessanten Bericht &uuml;ber die Auswirkungen der Personenfreiz&uuml;gigkeit mit der EU auf den Schweizer Arbeitsmarkt publiziert. Die Schlussfolgerungen sind meistens positiv besetzt. Insbesondere jene Fachleute, die sich mit dieser Thematik intensiv auseinander setzen, kommen zum Schluss, dass ohne die Einwanderung von qualifizierten Fachleuten, der Arbeitsmarkt unter Druck gekommen w&auml;re und das Wachstum in diesem Ausmass mit Sicherheit ausgeblieben w&auml;re. Allerdings hat man ein gutes Bild &uuml;ber das sogenannte Breitenwachstum erhalten. Hat aber auch die wirtschaftliche Leistung pro Kopf der Bev&ouml;lkerung wirklich zugenommen oder gibt es in diesem Bereich Eintr&uuml;bungen, die jenen Pessimisten Recht geben, die dieser Einwanderung eher kritisch gegen&uuml;ber stehen?</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Auch wenn harte Fakten und Zahlen zuweilen trocken wirken sind diese doch eine gute Orientierungshilfe:</strong></p><ul><li
style="text-align: justify;">Seit der &Ouml;ffnung des Schweizerischen Arbeitsmarktes gegen&uuml;ber der EU (2002 – 2010) sind ungef&auml;hr 550&#8217;000 Ausl&auml;nderInnen – notabene ohne Kurzaufenthalter – in die Schweiz eingewandert.</li><li
style="text-align: justify;">Von diesen 550&#8217;000 Menschen kommen 60%  aus dem EU-27 respektive aus dem Efta-Raum. <strong>Das sind ca. 330&#8217;000 Menschen aus Europa.</strong></li><li
style="text-align: justify;">W&auml;hrend diesen 8 Jahren wuchs die Schweizerische Wirtschaft j&auml;hrlich und real um 1,7% und rund 0,8% pro Kopf der Bev&ouml;lkerung. Im Vergleich vor der Markt&ouml;ffnung (1993 – 2001) wuchs die Wirtschaft um 1,4% j&auml;hrlich und 0,7% pro Kopf der Bev&ouml;lkerung. <strong>Das Wachstum war somit weniger vor der Personenfreiz&uuml;gigkeit bestimmt.</strong></li><li
style="text-align: justify;">Auch verursacht durch das Breitenwachstum oder das quantitative Wachstum hat die Schweiz nicht drauf gelegt. Die Staatsschulden sind gesunken und die staatlichen wiederkehrenden Kosten ebenso.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Das gegenw&auml;rtige Wirtschaftswachstum ist die Auswirkung von Besch&auml;ftigung und erh&ouml;hter Produktivit&auml;t.</strong> Ein klares Indiz f&uuml;r den Beitrag der Eingewanderten am wachsenden Wohlstand ist die Erwerbst&auml;tigenquote. Diese betr&auml;gt bei den aus Europa Eingewanderten immerhin 84% und entspricht in der Zwischenzeit der Quote der SchweizerInnen. Die Besch&auml;ftigungsrate der eingewanderten Menschen aus dem EU- und Efta-Raum ist somit &uuml;berdurchschnittlich hoch.</li><li
style="text-align: justify;">Bei den Menschen aus der sogenannten Drittl&auml;ndern sehen die Zahlen allerdings nicht so gut aus. Deren Einwanderung machte 2010 einen Drittel aus. Davon kamen allerdings nur 10% w&auml;hrend dieses Zeitraums f&uuml;r die Erwerbst&auml;tigkeit in die Schweiz. Der Rest der Einwanderung dieser Gruppe besteht aus 50% Nachzug von Familienangeh&ouml;rigen. 20% kamen wegen der Aus- und Weiterbildung in die Schweiz und 15% dieser Gruppe sind Fl&uuml;chtlinge und sogenannte H&auml;rtef&auml;lle mit einer vorl&auml;ufigen Aufenthaltberechtigung aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden.</li></ul><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Dass man am Arbeitsmarkt als solches teilnimmt, sagt gar nichts aus &uuml;ber die Art der beruflichen T&auml;tigkeit.</strong> H&ouml;chstens die Bildungsg&uuml;te der Menschen l&auml;sst ein wenig darauf schliessen, welcher Art von Erwerb sie nachgehen.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Dass-man-am-Arbeitsmarkt-als-solches-teilnimmt-sagt-gar-nichts-aus-&uuml;ber-die-Art-der-beruflichen-T&auml;tigkeit..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5389" title="Dass man am Arbeitsmarkt als solches teilnimmt, sagt gar nichts aus &uuml;ber die Art der beruflichen T&auml;tigkeit." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Dass-man-am-Arbeitsmarkt-als-solches-teilnimmt-sagt-gar-nichts-aus-&uuml;ber-die-Art-der-beruflichen-T&auml;tigkeit..jpeg" alt="Dass man am Arbeitsmarkt als solches teilnimmt, sagt gar nichts aus &uuml;ber die Art der beruflichen T&auml;tigkeit." width="269" height="187" /></a>Auch da gibt es interessante Zahlen. Die Menschen aus den EU- und Efta-Staaten bewegen sich mit den Einheimischen auf Augenh&ouml;he. 86% von ihnen verf&uuml;gen &uuml;ber einen qualifizierten Berufsabschluss. Die Einheimischen kommen auf einen Wert von 87%. Von diesen 86% hatten immerhin 54% einen akademischen Abschluss oder eine h&ouml;heren Berufsfachabschluss in der Tasche. Bei den Einheimischen sind es 34%. Der Bildungsabschluss auf dem Papier ist doch in der Regel ein Anhaltspunkt, aber noch kein Beleg, f&uuml;r Art der Besch&auml;ftigung. Nichtsdestotrotz kommt der Bericht aus Bern zum Schluss, dass 2 Drittel der Nettobsch&auml;ftigungszunahme aus den EU- und Efta-L&auml;ndern durch die Berufsgruppen, akademische, technische Berufe und F&uuml;hrungskr&auml;fte verursacht wurde.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>In Sachen Quantifizierung  der Produktivit&auml;t wird es schon ein wenig schwieriger.</strong> Als Grundlage daf&uuml;r k&ouml;nnen Lohnstatistiken dienen. Die Faktenlage ist da relativ noch d&uuml;nn und nicht besonders aussagekr&auml;ftig. Hinweise liefern die Daten der Sonderauswertung der Lohnstrukturerhebungen.</p><ul><li
style="text-align: justify;">Gem&auml;ss diesen stiegen im Zeitraum von 2000 – 2008  die Bruttomonatsl&ouml;hne f&uuml;r die Schweizer im Durchschnitt um ca. 13%; n&auml;mlich von CHF 6&#8217;363 auf CHF 7&#8217;212.-. Als Vergleich dazu stiegen die Geh&auml;lter jener Arbeitnehmenden mit einer B-Bewilligung, notabene im gleichen Zeitraum, um ca. 26% mit CHF 6&#8217;937.- und haben bald das durchschnittliches helvetisches Niveau erreicht. Des Weiteren ist noch anzumerken, dass in dieser Gruppe auch die Arbeitnehmer enthalten sind, die aus Drittstaaten mit einer tendenziell niedrigerer Ausbildung kommen.</li><li
style="text-align: justify;">Gem&auml;ss einer Auswertung einer Arbeitskr&auml;fterhebung f&uuml;r 1991 – 2009 lag der Durchschnittslohn der EU-B&uuml;rger, die in der Schweiz mit dem gleichen Besch&auml;ftigungsgrad angestellt waren, ca. 5% unter dem Niveau der Einheimischen. Aufgrund der neueren Daten, kann ein frischer Vergleich mit den ‚neuen’ EU-B&uuml;rgern noch nicht vorgenommen werden. Aber es l&auml;sst sich mit Bestimmtheit sage, dass das Bildungsniveau der hier arbeitenden EU-B&uuml;rger stark gestiegen ist, im Vergleich zur j&uuml;ngeren Vergangenheit.</li></ul><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Mit Bestimmtheit l&auml;sst sich aufgrund der erhobenen Lohn- und Besch&auml;ftigungsdaten mit Fug und Recht behaupten, dass der Wachstumsbeitrag der neuen EU-B&uuml;rger durchschnittlich, wenn nicht sogar &uuml;berdurchschnittlich ist. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Es ist aber auch kein M&auml;rchen, wenn behauptet wird, dass der Konkurrenzdruck daher zugenommen hat und die Einwanderung verdr&auml;ngt wie auch erg&auml;nzt.  Zudem ist es einfach auch eine Binsenweisheit, dass viele hochqualifizierte Stellenangebote unbesetzt blieben, k&ouml;nnte man diese nicht mit <a
title="PKS Personal- &amp; Kaderselektion AG" href="http://www.pks-personal.ch" target="_blank">Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;ften</a> aus dem Ausland besetzen.</p><p><strong>Nach wie vor ist auch der Beitrag dieser Einwanderung zugunsten der AHV nach wie vor umstritten. </strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Nach-wie-vor-ist-auch-der-Beitrag-dieser-Einwanderung-zugunsten-der-AHV-nach-wie-vor-umstritten..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5390" title="Nach wie vor ist auch der Beitrag dieser Einwanderung zugunsten der AHV nach wie vor umstritten." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Nach-wie-vor-ist-auch-der-Beitrag-dieser-Einwanderung-zugunsten-der-AHV-nach-wie-vor-umstritten..jpeg" alt="Nach wie vor ist auch der Beitrag dieser Einwanderung zugunsten der AHV nach wie vor umstritten. " width="115" height="174" /></a>Das Geld fliesst. <strong>Die ausl&auml;ndischen ArbeitenehmerInnen zahlten 21% in die AHV ein und bezogen 15% Leistungen.</strong> Das ist jedoch nur eine Momentaufnahme und l&auml;sst keinen Schluss auf die Zukunft zu. Ob in Zukunft das mathematische Verh&auml;ltnis nach wie vor so stabil austariert sein k&ouml;nnte, wird sich weisen.  Interessant ist auf jeden Fall, dass die sehr gut verdienenden Ausl&auml;nderInnen f&uuml;r die AHV ein Segen sind. Diese zahlen meisten &uuml;ber das rentenbildende Maximum von CHF 80&#8217;000.- . Gem&auml;ss einer AHV-Statistik aus dem Jahr 2008 erreichten rund 240&#8217;000 EU-B&uuml;rger, das ist fast ein Viertel der EU-Beitragszahlern, ein Einkommen &uuml;ber CHF 80&#8217;000.-. <strong>Der Gewinn ist auf beiden Seiten.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/gehalt/tragen-wir-mit-der-einwanderung-wirklich-ein-kreuz-oder-sind-viele-vermutungen-einfach-kreuzfalsch-die-wahrheit-ist-mittendrin/5385/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Chancengleichheit quergedacht: Wer trifft eigentlich die Entscheidungen?</title><link>http://www.personalradar.ch/gehalt/chancengleichheit-quergedacht-wer-trifft-eigentlich-die-entscheidungen/5335</link> <comments>http://www.personalradar.ch/gehalt/chancengleichheit-quergedacht-wer-trifft-eigentlich-die-entscheidungen/5335#comments</comments> <pubDate>Tue, 14 Jun 2011 11:28:48 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5335</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Chancengleichheit ist relativ. Chance f&#252;r was? Letztlich geht es um den Einfluss auf Entscheidungen, nicht um F&#252;hrungsgrade, argumentiert Professor Michel E. Domsch von der Wirtschaftsfakult&#228;t der Helmut-Schmidt-Universit&#228;t Hamburg. Und damit gibt er Anstoss zum Nachdenken &#252;ber den &#252;berzogenen Stellenwert von vornehmlich m&#228;nnlicher F&#252;hrung und m&#228;nnlichem Machtdenken unserer Gesellschaft (ein Beitrag von: Michel E. Domsch, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
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src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/qcFh7" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-5337" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/HR-Today1.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Chancengleichheit ist relativ. Chance f&uuml;r was?</strong> Letztlich geht es um den Einfluss auf Entscheidungen, nicht um F&uuml;hrungsgrade, argumentiert Professor Michel E. Domsch von der Wirtschaftsfakult&auml;t der Helmut-Schmidt-Universit&auml;t Hamburg. Und damit gibt er Anstoss zum Nachdenken &uuml;ber den &uuml;berzogenen Stellenwert von vornehmlich m&auml;nnlicher F&uuml;hrung und m&auml;nnlichem Machtdenken unserer Gesellschaft (ein Beitrag von: Michel E. Domsch, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Chancengleichheit-quergedacht-Wer-trifft-eigentlich-die-Entscheidungen.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5336" title="Chancengleichheit quergedacht - Wer trifft eigentlich die Entscheidungen?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Chancengleichheit-quergedacht-Wer-trifft-eigentlich-die-Entscheidungen.jpg" alt="Chancengleichheit quergedacht - Wer trifft eigentlich die Entscheidungen?" width="175" height="124" /></a>Die Anzahl der Frauen in F&uuml;hrungspositionen ist immer noch weit geringer als die der M&auml;nner. Und daran hat sich weltweit fundamental nichts ge&auml;ndert. Die Vertreter der Chancengleichheit finden das frustrierend. Gibt es doch seit Jahrzehnten tausende von Forschungsprojekten, Tagungen, Publikationen, Talk Shows unter Beteiligung von sowohl m&auml;nnlichen als auch weiblichen Politikern, Wirtschaftsvertretern, Verbandsfunktion&auml;­ren, Mitgliedern von NGOs, Netzwerken.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Alle kommen zum gleichen Ergebnis: Der Abbau der Diskriminierung mache im Schneckentempo Fortschritte. </strong>Begr&uuml;ndungen: Alles sei erforscht, gesagt, geschrieben – nur die «Realit&auml;t» habe geringe Lust, sinnvolle Erkenntnisse umzusetzen, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, die Unternehmens- und F&uuml;hrungskultur zu &auml;ndern. Ausserdem m&uuml;ssten ja die m&auml;chtigen M&auml;nner Besitzst&auml;nde (F&uuml;hrungspositionen) abtreten, «Marktanteile» aufgeben – wer mache das schon freudig, freiwillig, selbstlos? Letztendlich gehe es doch sehr wesentlich um die «gerechte», «chancengleiche» Verteilung von Macht. Speziell: um die Macht, Entscheidungen zu beeinflussen und zu treffen. Chancengleichheit sei dann also erreicht, wenn diese Macht zu erhalten, M&auml;nnern wie Frauen gleichermassen erm&ouml;glicht wird. Zugegeben, dies ist ein spezieller Aspekt der allumfassenden Diskussion &uuml;ber Gender Equality, aber hierauf fokussieren die folgenden Ausf&uuml;hrungen. Unterschieden wird dabei zwischen quantitativer und qualitativer Chancengleichheit.</p><p><strong>Quantitative Chancengleichheit</strong></p><p
style="text-align: justify;">Traditionell werden hier die Anzahl der Frauen und die der M&auml;nner in F&uuml;hrungspositionen in verschiedenen F&uuml;hrungsebenen erhoben und verglichen. Ganze Forschungseinrichtungen haben sich darauf spezialisiert, immer wieder festzustellen, wie viele Frauen (absolut, relativ, nach Branchen, oft auch nach Unternehmensgr&ouml;ssen, im L&auml;ndervergleich usw. ausdifferenziert) im Vorstands­bereich, im Top-/mittleren/unteren Management t&auml;tig sind. <strong>Sie best&auml;tigen die Ungleichheit zwischen M&auml;nnern und Frauen, fordern zu neuen Taten auf.</strong> Vorteil: Zahlen sind nachpr&uuml;fbar, beg&uuml;nstigen Vergleiche, werden von zahlenorientierten Personen gefordert und verstanden, k&ouml;nnen fortgeschrieben werden, erleichtern Zielvereinbarungen und erfreuen das Controlling.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Kernfrage ist hier jedoch: Was sagen sie &uuml;ber Chancengleichheit tats&auml;chlich aus?</strong> Zumindest f&uuml;r eine intensivere Diskussion bieten sich weitere Ans&auml;tze einer quantitativen Betrachtung der Chancengleichheit – alternativ oder erg&auml;nzend – an. Beispiele dieser «gender mathematics» seien im Folgenden skizziert:</p><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>In einigen Studienf&auml;chern sind nur zu 20 Prozent Studentinnen zu finden.</strong> Absolvieren zum Beispiel 20 Frauen und 80 M&auml;nner erfolgreich den Studiengang und haben letztendlich gleichermassen je 50 Prozent (also 10 Frauen und 40 M&auml;nner) die Chance, in vergleichbare F&uuml;hrungspositionen aufzusteigen, ist dann wenigstens «relative Gleichheit» erreicht worden?</li></ul><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>Oder eine andere Rechnung: </strong>Es starten je 100 M&auml;nner und Frauen als Trainees. Sie haben – so glaubt das Unternehmen – grunds&auml;tzlich alle Potenzial f&uuml;r sp&auml;tere F&uuml;hrungsaufgaben. Bei den M&auml;nnern wollen 80 Prozent (also 80), bei den Frauen jedoch nur 60 Prozent (also 60) unter den gegebenen Rahmenbedingungen tats&auml;chlich den Weg zur Spitze antreten. Je 50 Prozent der «Wollenden» (also 40 M&auml;nner und 30 Frauen) kommen letztendlich in F&uuml;hrungspositionen – also realisierte Chancengleichheit?!? Stellen die «Wollenden» (wie hier angenommen) die Berechnungsgrundlage dar oder alle, also auch diejenigen M&auml;nner und Frauen, die gar keine F&uuml;hrungsposition anstreben?</li></ul><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>Noch eine andere sch&ouml;ne Rechnung: </strong>Frauen haben &ouml;fter die Chance, durch fr&uuml;heren Berufseinritt fr&uuml;her als M&auml;nner in F&uuml;hrungspositionen zu gelangen. Sie sind dann j&uuml;nger, da sie k&uuml;rzer (&uuml;brigens auch sehr oft mit besseren Abschl&uuml;ssen) studieren, keinen Milit&auml;r-/Zivildienst leisten m&uuml;ssen, eher kein Erholungs- oder Auslandsjahr zwischenschieben, weniger Studienfachwechsler sind etc. Also haben sie im Einzelfall bis zu f&uuml;nf Jahre (ca. 20 Prozent) l&auml;nger die Chance, F&uuml;hrungskraft zu sein als M&auml;nner. Z&auml;hlen beim individuellen Vergleich dann nicht eigentlich die insgesamt absolvierten F&uuml;hrungskraftjahre von Frauen bzw. M&auml;nnern und nicht nur die reine Anzahl von Personen?</li></ul><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Wenn-man-unbedingt-auf-Zeitbasis-argumentieren-will-bietet-sich-noch-eine-ganz-andere-&Uuml;berlegung-an.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5340" title="Wenn man unbedingt auf Zeitbasis argumentieren will, bietet sich noch eine ganz andere &Uuml;berlegung an" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Wenn-man-unbedingt-auf-Zeitbasis-argumentieren-will-bietet-sich-noch-eine-ganz-andere-&Uuml;berlegung-an.jpeg" alt="Wenn man unbedingt auf Zeitbasis argumentieren will, bietet sich noch eine ganz andere &Uuml;berlegung an" width="147" height="83" /></a>Wenn man unbedingt auf Zeitbasis argumentieren will, bietet sich noch eine ganz andere &Uuml;berlegung an:</strong> Kommt es bei der Diskussion &uuml;ber Chancengleichheit auf die Anzahl der besetzten Positionen an oder vielleicht vielmehr auf die Dauer der M&ouml;glichkeit der PositionsinhaberInnen, Entscheidungen tagt&auml;glich zu beeinflussen und zu treffen? Hat eine Frau als F&uuml;hrungskraft auf einer auf 70 Prozent reduzierten Vollzeitstelle (z.B. durchschnittlich sechs Stunden/Tag) wirklich die gleiche Einflussm&ouml;glichkeit wie eine m&auml;nnliche F&uuml;hrungskraft in Vollzeit mit zehn Std./Tag (h&auml;ufig l&auml;ngere Abendt&auml;tigkeit und Netzwerken ber&uuml;cksichtigt)? Aber selbst bei Vollzeitstellen arbeiten M&auml;nner im Durchschnitt pro Woche oft mehr Stunden als Frauen. Fragt man nach der Anzahl an Frauen in F&uuml;hrungspositionen, dann wird aber in der Regel nach Anzahl der Personen, nicht auf Basis Stellenanteilen oder Anwesenheitsstunden gez&auml;hlt! Nat&uuml;rlich kommt dann das Argument der Intensit&auml;t oder der effektiven Nutzung einer Arbeitsstunde.</p><p><strong>Qualitative Chancengleichheit</strong></p><p
style="text-align: justify;">Steht die Macht, Entscheidungen zu beeinflussen und zu treffen, in der Chancengleichheitsdiskussion im Mittelpunkt, dann sind hier zwei Fragen zu stellen:</p><ul><li><strong>Hat jede F&uuml;hrungsposition und jede F&uuml;h­rungskraft das gleiche Machtpoten­zial?</strong></li></ul><p
style="text-align: justify;">Die Antwort kann nur lauten: nat&uuml;rlich nicht. Nat&uuml;rlich besitzen nicht alle Vorstandsmitglieder, BereichsleiterInnen, AbteilungsleiterInnen, ReferatsleiterInnen etc. die gleiche Macht – auch nicht, wenn sie sich auf der (angeblich) gleichen Hierarchieebene befinden. So kann beispielsweise das Vorstandsmitglied Personal in einem Unternehmen mehr oder weniger Entscheidungs- und Durchsetzungsmacht als eventuell der Vertriebsvorstand haben. Ein Bereichsleiter, zust&auml;ndig f&uuml;r die F&uuml;hrungskr&auml;fte, mag eine sehr viel h&ouml;here Einflussmacht als eine Bereichsleiterin aus dem Rechnungswesen (oder umgekehrt) haben. Ein Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer Auslandstochter kann mehr oder weniger Macht als ein Abteilungsleiter in der Zentrale haben. Es gibt – wie in der Politik – recht grosse/wichtige/einflussreiche Ressorts oder Positionen, aber auch manch andere von weniger Bedeutung. Folgt man dieser Argumentation, dann ist doch Chancengleichheit nicht bei gleicher Anzahl von F&uuml;hrungspositionen erreicht. Sie ist erreicht, wenn beide Geschlechter das gleiche Volumen an Entscheidungsmacht haben bzw. erreichen k&ouml;nnen. Schlicht Positionszahlen gegen&uuml;berzustellen, erscheint unter diesem Aspekt als recht oberfl&auml;chlich, eigentlich irrelevant, zumindest einseitig.</p><ul><li><strong>Ist Entscheidungsmacht nur auf F&uuml;hrungs­positionen konzentriert?</strong></li></ul><p
style="text-align: justify;">Etwas nervig ist, diese Z&auml;hlerei (nur) im F&uuml;hrungskr&auml;ftebereich anzustellen. Als ob  die Gender-Gerechtigkeit im Management entschieden wird! Genauer: als ob die Entscheidungsmacht nur bei den F&uuml;hrungskr&auml;ften liegen w&uuml;rde. De jure in vielen, vielleicht sogar in den meisten F&auml;llen. De facto weiss aber jeder Praktiker, wie De-jure-Entscheidungen zustandekommen. Viel Vorarbeit wird doch durch Spezialisten beider Geschlechter (Fachkr&auml;fte, Projektteams, Berater, Referenten, Sachbearbeiter, Assistenten/Referatsleiter etc.) geleis­tet. Zumindest werden dort viele Vorentscheidungen getroffen, Alternativen beg&uuml;nstigt oder verworfen, Rang­lis­ten mit Argumentationen versehen. Im konkreten Fall k&ouml;nnen zwei Wertpapier­analystinnen beispielsweise viel mehr Entscheidungsmacht haben als ihr Vorgesetzter. Beobachterinnen in Assessment Center entscheiden oft &uuml;ber den potenziellen F&uuml;hrungsnachwuchs oder das Projektteam «Gezielte Expansion in China» trifft die wesentlichen Vorentscheidungen. Diese Macht der Arbeitsebene ist nicht verwerflich – sofern nicht missbr&auml;uchlich eingesetzt. Sie ist so gewollt, daf&uuml;r wird sie besch&auml;ftigt und bezahlt. So kommt es systemimmanent dazu, dass F&uuml;hrungskr&auml;fte sehr oft durch Entscheidungen de jure nachvollziehen, was ihnen de facto an Entscheidungen weitestgehend vorgegeben wird. Nicht verwunderlich! Denn sie sind nicht dazu da, den Kapitalmarkt selbst im Detail zu analysieren oder eine neue Turbine zu entwickeln. Sie sind dazu da, die richtigen Leute zusammenzuf&uuml;hren und sie zu motivieren, eine leistungsstarke, umweltvertr&auml;gliche, wettbewerbsf&auml;hige Turbine zu entwickeln. Wer hat also die h&ouml;here Macht, die endg&uuml;ltige Entscheidung zu beeinflussen: die F&uuml;hrungskraft oder das Expertenteam? <strong>Oder differenzierter gefragt: Wie ist hierbei die Machtverteilung und damit die jeweilige Chance der Einflussnahme?</strong> Also auch aus diesem Grund ist es doch nur bedingt hilfreich, beim Thema Chancengleichheit die jeweils von Frauen und M&auml;nnern &uuml;bernommenen F&uuml;hrungspositionen zu z&auml;hlen. Wichtig ist – wiederholt gesagt –, dass Frauen die gleichen Chancen haben, Entscheidungen zu beeinflussen und/oder zu treffen. Der gleiche Anteil am gesamten m&ouml;glichen Entscheidungsvolumen ist relevant. Also z&auml;hlt auch die Macht m&auml;nnlicher und weiblicher Experten! Und so kommt man eben zu der Differenzierung nach quantitativer und qualitativer Chancengleichheit.</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Die-Gleichheit-zwischen-Frauen-und-M&auml;nnern-sollte-schon-lange-eine-Selbstverst&auml;ndlichkeit-sein.-Sogar-Lotto-ist-berechenbarer-als-diese-schon-lang-anhaltende-Diskussion..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5341" title="Die Gleichheit zwischen Frauen und M&auml;nnern sollte schon lange eine Selbstverst&auml;ndlichkeit sein. Sogar Lotto ist berechenbarer als diese schon lang anhaltende Diskussion." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Die-Gleichheit-zwischen-Frauen-und-M&auml;nnern-sollte-schon-lange-eine-Selbstverst&auml;ndlichkeit-sein.-Sogar-Lotto-ist-berechenbarer-als-diese-schon-lang-anhaltende-Diskussion..jpeg" alt="Die Gleichheit zwischen Frauen und M&auml;nnern sollte schon lange eine Selbstverst&auml;ndlichkeit sein. Sogar Lotto ist berechenbarer als diese schon lang anhaltende Diskussion." width="259" height="195" /></a><strong>Es sind ja nur Denkanst&ouml;sse, die nun vielleicht &uuml;bertroffen werden von den Skeptikern und Bedenkentr&auml;gern mit &Auml;usserungen wie: Aber das geht doch gar nicht! </strong>Das l&auml;sst sich doch gar nicht beobachten, messen, bewerten, zusammenfassen! Jedes Unternehmen ist doch verschieden in seiner Machtstruktur! Chancengleichheit ist doch viel mehr als Entscheidungsmacht. Es kommt doch immer auf die spezielle Einzelperson und ihr Verhalten, auf die jeweiligen mit der Position verbundenen Vollmachtregelungen an! Und alles &auml;ndere sich doch st&auml;ndig und somit sei das erreichbare Machtvolumen st&auml;ndig in Bewegung! Wie soll man dies dann rechtlich regeln?</p><p
style="text-align: justify;">Also lasst uns lieber weiter fleissig Positionen abz&auml;hlen?! Das mag zwar falsch oder nur bedingt zu gebrauchen sein, aber man hat wenigstens konkrete Zahlen! Oder?</p><p><strong>Handlungsempfehlungen</strong></p><p>Was folgt daraus?</p><ul><li
style="text-align: justify;">Die Diskussion &uuml;ber Chancengleichheit sollte facettenreicher gef&uuml;hrt werden. Einige Denkanst&ouml;sse wurden gegeben.</li><li
style="text-align: justify;">Frauen sollten sich noch ehrlicher bewusst machen, ob sie eine traditionelle Managementlaufbahn tats&auml;chlich anstreben wollen. Dann sollten sie f&uuml;r ihre pers&ouml;nliche Entwicklung Unternehmen in die engere Wahl ziehen, die sich durch wohl durchdachte und gelebte Gender-Politik, intensives Gender-Mainstreaming, durch ganzheitliche Diversity-Politik auszeichnen. Eine F&uuml;lle von Informationen findet man zum Beispiel bei <a
title="Gender Tax" href="http://www.genderdax.de" target="_blank">www.genderdax.de</a> und <a
title="www.total-e-quality.de" href="http://www.total-e-quality.de" target="_blank">www.total-e-quality.de</a>.</li><li
style="text-align: justify;">Falls nicht, sollten Frauen mit hohem Anspruch an Chancengleichheit lukrative Fachpositionen mit hoher Einfluss- und Entscheidungsmacht (z.B. im Bereich Forschung und Entwicklung, Controlling, Marketing, Personalwesen, Strategische Planung, Beratung) anstreben.</li></ul><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Auf Dauer wird das aber f&uuml;r viele nicht motivierend genug sein, da damit keine offiziellen, transparenten Entwicklungspfade</strong> – verbunden mit Zunahme an Verantwortung, Gehalt, Ansehen etc. –<strong> vorhanden sind. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Manchmal-braucht-es-viel-um-mit-einem-Schlag-Neues-schaffen-zu-k&ouml;nnen..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5342" title="Manchmal braucht es viel um mit einem Schlag Neues schaffen zu k&ouml;nnen." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/06/Manchmal-braucht-es-viel-um-mit-einem-Schlag-Neues-schaffen-zu-k&ouml;nnen..jpeg" alt="Manchmal braucht es viel um mit einem Schlag Neues schaffen zu k&ouml;nnen." width="293" height="172" /></a>Hier ist es seitens der Unternehmen unbedingt erforderlich, neben der traditionellen Managementlaufbahn insbesondere Fach- und Projektlaufbahnen als alternative Laufbahnwege zu realisieren. Gekonnt entwickelt und eingef&uuml;hrt bieten sie hochqualifizierten und karriereorientierten Frauen wie M&auml;nnern vielf&auml;ltigste Entwicklungs- und Einflussm&ouml;glichkeiten. Auf der Suche nach den dringend ben&ouml;tigten Fachkr&auml;ften haben Unternehmen dadurch zudem zus&auml;tzliche Anreizsysteme und signifikante Wettbewerbsvorteile auf den Arbeitsm&auml;rkten. Auch f&uuml;r Frauen bieten diese Laufbahnen oft die M&ouml;glichkeit einer besseren Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben.</p><p
style="text-align: justify;">Insbesondere aber – und damit w&auml;ren wir wieder direkt beim Thema Chancengleichheit – gilt: Wird Chancengleichheit wirklich daran gemessen, welchen Anteil jeweils Frauen und M&auml;nner in Art, Umfang und Intensit&auml;t am gesamten Entscheidungsvolumen haben, dann sollten Frauen st&auml;rker den Machtzuwachs als Expertinnen, Beraterinnen, Projektmitarbeiterinnen und -leiterinnen, falls m&ouml;glich nat&uuml;rlich in einer Fach- und/oder Projektlaufbahn, anstreben. Optimistisch gedacht: <strong>Je mehr Machtpositionen auf diesem Weg eingenommen werden, desto h&ouml;her ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auch in traditionellen Managementpositionen schneller zu h&ouml;heren Zahlen an weiblichen F&uuml;hrungskr&auml;ften kommt.</strong> Diese Parallelstrategie dient also auf jeden Fall dem Zuwachs an Chancengleichheit.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/gehalt/chancengleichheit-quergedacht-wer-trifft-eigentlich-die-entscheidungen/5335/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ein gesetzlicher Mindestlohn ist denkbar ungeeignet.</title><link>http://www.personalradar.ch/gehalt/ein-gesetzlicher-mindestlohn-ist-denkbar-ungeeignet/4532</link> <comments>http://www.personalradar.ch/gehalt/ein-gesetzlicher-mindestlohn-ist-denkbar-ungeeignet/4532#comments</comments> <pubDate>Tue, 08 Mar 2011 12:39:22 +0000</pubDate> <dc:creator>swissstaffing</dc:creator> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[118000 Working Poor in dr Schweiz]]></category> <category><![CDATA[400000 Beschäftigte verdienen weniger als 22 Franken pro Stunde]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsleistung]]></category> <category><![CDATA[Armut]]></category> <category><![CDATA[Armut und Existenzminimum]]></category> <category><![CDATA[Armutsgrenze]]></category> <category><![CDATA[Ausländerinnen und Ausländern von ausserhalb der EU]]></category> <category><![CDATA[bei 40-Stunden-Woche]]></category> <category><![CDATA[beruflichen (Weiter-) Bildungsförderung]]></category> <category><![CDATA[bescheidenes Arbeitseinkommen]]></category> <category><![CDATA[Beschäftigung von Arbeitskräften]]></category> <category><![CDATA[Beschäftigungseffekten eines Mindestlohns]]></category> <category><![CDATA[Beschäftigungsrückgang nach der Einführung eines Mindestlohns]]></category> <category><![CDATA[beschäftigungssteigernde Effekte]]></category> <category><![CDATA[Betriebsertrag]]></category> <category><![CDATA[BfS]]></category> <category><![CDATA[BFS-Definition]]></category> <category><![CDATA[Bruttomedianlohn]]></category> <category><![CDATA[Bundesamt für Statistik]]></category> <category><![CDATA[CHF 3'800.- pro Monat]]></category> <category><![CDATA[das Risiko eines Beschäftigungsrückgangs bleibt]]></category> <category><![CDATA[Der Schweizerische Gewerkschaftsbund]]></category> <category><![CDATA[die Armutsproblematik]]></category> <category><![CDATA[die Einführung eines Mindestlohns]]></category> <category><![CDATA[die Lohnkosten]]></category> <category><![CDATA[die Unternehmensgewinne auswirken]]></category> <category><![CDATA[die Working-Poor-Problematik]]></category> <category><![CDATA[ein branchen- und regionenübergreifender Mindestlohn]]></category> <category><![CDATA[ein gesetzlicher Mindestlohn]]></category> <category><![CDATA[ein nationaler Einheitsmindestlohn ist und bleibt somit ein riskanter Eingriff in die Marktkräfte]]></category> <category><![CDATA[eine sofortige Anpassung]]></category> <category><![CDATA[Einführung eines nationalen Mindestlohns]]></category> <category><![CDATA[Einheitsbrei funktioniert nicht]]></category> <category><![CDATA[Entlohnung]]></category> <category><![CDATA[Erwerbstätigkeit]]></category> <category><![CDATA[Existenzminimum]]></category> <category><![CDATA[Fallstudien]]></category> <category><![CDATA[GAV]]></category> <category><![CDATA[Gesamtarbeitsverträge]]></category> <category><![CDATA[gesetzlichen Anhebung der Tieflöhne]]></category> <category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category> <category><![CDATA[Giesskanne]]></category> <category><![CDATA[Globalisierung der Märkte]]></category> <category><![CDATA[Grundbedarf]]></category> <category><![CDATA[Haushaltseinkommen]]></category> <category><![CDATA[Haushaltszusammensetzung]]></category> <category><![CDATA[höhere Lohnkosten]]></category> <category><![CDATA[Initiative lanciert]]></category> <category><![CDATA[Investitionstätigkeit der Unternehmen]]></category> <category><![CDATA[Jobs für schwach Qualifizierte in der Vergangenheit schon gesunken ist]]></category> <category><![CDATA[jobvernichtend]]></category> <category><![CDATA[Jobwechselkosten]]></category> <category><![CDATA[Kaufkraftsteigerung]]></category> <category><![CDATA[kein perfekter Wettbewerb]]></category> <category><![CDATA[kinderreiche Familie]]></category> <category><![CDATA[kontraproduktive Folgen]]></category> <category><![CDATA[Lebenshaltungskosten]]></category> <category><![CDATA[liegt. Das Verhältnis]]></category> <category><![CDATA[Lohn einer Einzelperson]]></category> <category><![CDATA[Lohndifferenzen punkto Region und Branche]]></category> <category><![CDATA[Lohngestaltung]]></category> <category><![CDATA[Lohnhöhe]]></category> <category><![CDATA[Marktgleichgewichtslohn]]></category> <category><![CDATA[Medianeinkommen]]></category> <category><![CDATA[Mobilitätskosten]]></category> <category><![CDATA[Nebenlohnleistungen]]></category> <category><![CDATA[Notwendigkeit]]></category> <category><![CDATA[Nutzen eines gesetzlichen Mindestlohnes]]></category> <category><![CDATA[OECD]]></category> <category><![CDATA[ohne nachobligatorische Ausbildung]]></category> <category><![CDATA[Prozessauslagerungen]]></category> <category><![CDATA[Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe]]></category> <category><![CDATA[Schutz der Löhne]]></category> <category><![CDATA[schweiz]]></category> <category><![CDATA[Schwellenwert]]></category> <category><![CDATA[SGB]]></category> <category><![CDATA[SKOS]]></category> <category><![CDATA[soziales Existenzminimum]]></category> <category><![CDATA[Sozialhilfeleistungen]]></category> <category><![CDATA[Sozialpartnerschaft]]></category> <category><![CDATA[Sozialtransfers]]></category> <category><![CDATA[Sozialversicherungsbeiträge]]></category> <category><![CDATA[Steuern]]></category> <category><![CDATA[Strukturwandel]]></category> <category><![CDATA[swissstaffing]]></category> <category><![CDATA[technologischer Fortschritt]]></category> <category><![CDATA[tief empfundener Lohn]]></category> <category><![CDATA[Tieflohn]]></category> <category><![CDATA[Tieflohnschwelle]]></category> <category><![CDATA[Unterstützungsbedürftige]]></category> <category><![CDATA[Verdienende]]></category> <category><![CDATA[Verfassung festgeschrieben]]></category> <category><![CDATA[Vernichtung von Arbeitsplätzen]]></category> <category><![CDATA[Volkswirtschaftstheorie]]></category> <category><![CDATA[volkwirtschaftstheoretischer Sicht]]></category> <category><![CDATA[Vollzeitäquivalent]]></category> <category><![CDATA[von CHF 22.-/h]]></category> <category><![CDATA[Wachstumsmotor]]></category> <category><![CDATA[weniger Jobs mit niedrigen Anforderungen]]></category> <category><![CDATA[Working Poor]]></category> <category><![CDATA[Working-Poor-Phänomen]]></category> <category><![CDATA[überproportionales Working- Poor-Risiko tragen daher kinderreiche Familien und Alleinerziehende]]></category> <category><![CDATA[Überwälzung auf den Kunden]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=4532</guid> <description><![CDATA[Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat eine Initiative lanciert, mit der erstmals ein branchen- und regionen&#252;bergreifender Mindestlohn von CHF 22.-/h beziehungsweise CHF 3&#8217;800.- pro Monat (bei 40-Stunden-Woche) in der Verfassung festgeschrieben werden soll (ein Beitrag von: swissstaffing). Es stellen sich mehrere Fragen: Wem bringt ein solcher Mindestlohn was? Haben die Initianten den Mindestlohn in dessen H&#246;he [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat eine Initiative lanciert, mit der erstmals ein branchen- und regionen&uuml;bergreifender Mindestlohn </strong>von CHF 22.-/h beziehungsweise CHF 3&#8217;800.- pro Monat (bei 40-Stunden-Woche) in der Verfassung festgeschrieben werden soll (ein Beitrag von: <a
title="swissstaffing" href="http://www.swissstaffing.ch" target="_blank">swissstaffing</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Es stellen sich mehrere Fragen: Wem bringt ein solcher Mindestlohn was? Haben die Initianten den Mindestlohn in dessen H&ouml;he richtig angesetzt? Und was bedeutet ein gesetzlicher Mindestlohn f&uuml;r die Sozialpartnerschaft in der Schweiz?</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Ein Mindestlohn l&ouml;st nicht die Armutsproblematik </strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/Ein-Schwimmring-zur-richtigen-Zeit-kann-retten.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-4539" title="Ein Schwimmring zur richtigen Zeit kann retten." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/Ein-Schwimmring-zur-richtigen-Zeit-kann-retten.jpeg" alt="" width="256" height="192" /></a>Die Initianten beantworten die erste Frage nach der Notwendigkeit und dem Nutzen eines gesetzlichen Mindestlohnes folgendermassen1: <strong>Der Schutz der L&ouml;hne weise grosse L&uuml;cken auf, weil 60 Prozent der Angestellten in der Schweiz nicht &uuml;ber Mindestl&ouml;hne abgesichert seien.</strong> 400 000 Besch&auml;ftigte verdienten weniger als 22 Franken pro Stunde, und da liege die sogenannte – auch vom Bundesamt f&uuml;r Statistik (BFS) in etwa so definierte – Tieflohnschwelle (siehe unten «Tieflohn»). Schliesslich sei die M&ouml;glichkeit, die L&ouml;hne &uuml;ber Gesamtarbeitsvertr&auml;ge (GAV) zu sch&uuml;tzen, begrenzt, weil ein Teil der Arbeitgeber schlecht organisiert sei oder keinen GAV wolle. Aus Sicht der Gewerkschaft darf die Lohngestaltung also nicht (alleine) dem Markt &uuml;berlassen werden. Anderenfalls, so ihre &Uuml;berlegung, droht die Entlohnung nicht f&uuml;rs Leben zu reichen.</p><p
style="text-align: justify;">Tats&auml;chlich gibt es (leider) auch in der Schweiz Menschen, die trotz Erwerbst&auml;tigkeit arm sind (siehe Box «Armut»), das heisst ein Einkommen erzielen, das unter dem Existenzminimum liegt. Dadurch werden die Betroffenen in der BFS-Definition zu Working Poor (siehe unten). <strong>Laut Berechnungen des BFS gibt es in der Schweiz rund 118 000 Working Poor.</strong> Das entspricht 3,8 Prozent der Bev&ouml;lkerung im Erwerbsalter. Die Working-Poor-Problematik definiert sich allerdings nicht &uuml;ber den Lohn einer Einzelperson, sondern &uuml;ber die Tatsache, dass die grundlegenden Lebenshaltungskosten einer betroffenen Familie das erzielte Haushaltseinkommen &uuml;bersteigen. Das kann verschiedene Ursachen haben.</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/Working-Poor.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-4536" title="Working Poor" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/Working-Poor.jpeg" alt="" width="313" height="161" /></a><strong>Eine Analyse des BFS macht klar, dass ein ausschlaggebender Faktor in der Haushaltszusammensetzung liegt.</strong> Das Verh&auml;ltnis der Anzahl Verdienenden zur Anzahl Unterst&uuml;tzungsbed&uuml;rftigen ist entscheidend f&uuml;rs Working-Poor-Risiko. So gibt es erwerbst&auml;tige M&auml;nner und – wohl noch viel h&auml;ufiger – Frauen, die zwar ein (sehr) bescheidenes Arbeitseinkommen erzielen, aber mit einer/m Partner/in zusammenleben, deren beziehungsweise dessen Einkommen so hoch ist, dass es f&uuml;r den ganzen Haushalt ausreicht.</p><p
style="text-align: justify;">Handkehrum gibt es Paare, deren L&ouml;hne f&uuml;r zwei Erwachsene gut ausreichen, aber nicht hoch genug sind, um den Bedarf einer kinderreichen Familie zu decken. <strong>Ein deutlich &uuml;berproportionales Working- Poor-Risiko tragen daher kinderreiche Familien und Alleinerziehende generell.</strong> Dass der Zusammenhang zwischen der Lohnh&ouml;he und dem Working-Poor-Ph&auml;nomen zwar besteht, aber nicht besonders stark ist, verdeutlichen auch folgende Statistiken aus der erw&auml;hnten BFS-Analyse: «Nur» ein Drittel der Working Poor erzielt einen Tieflohn. Die anderen zwei Drittel beziehen h&ouml;here L&ouml;hne. Handkehrum sind nur 13 Prozent der Arbeitnehmenden mit einem Tieflohn gleichzeitig auch Working Poor, zum Beispiel weil sie jung sind und geringe Ausgaben haben.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Mit der Einf&uuml;hrung eines nationalen Mindestlohns w&auml;re also rund Zwei Drittel der Working Poor gar nicht geholfen, weil sie Lebenshaltungskosten haben, die deutlich dar&uuml;ber liegen. </strong>Andererseits w&uuml;rde man sich mit einer gesetzlichen Anhebung der Tiefl&ouml;hne gewissermassen einer Giesskanne bedienen, die in 87 Prozent der F&auml;lle Menschen zugute kommt, die gar nicht unter Armut leiden. In gewissen F&auml;llen &uuml;berschneiden sich die Tieflohn- und Working-Poor-Ph&auml;nomene allerdings deutlich, n&auml;mlich bei Erwerbst&auml;tigen ohne nachobligatorische Ausbildung sowie bei Ausl&auml;nderinnen und Ausl&auml;ndern von ausserhalb der EU (die beiden Gruppen decken sich h&auml;ufig).</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Hauptursache f&uuml;r deren Armut liegt im Strukturwandel, namentlich in der Globalisierung der M&auml;rkte und im technologischen Fortschritt. </strong>Beides hat dazu gef&uuml;hrt, dass es in der Schweiz weniger Jobs mit niedrigen Anforderungen gibt, weil diese entweder ausgelagert oder durch Technik ersetzt worden sind. Mit einem Mindestlohn werden diese Jobs nicht wieder geschaffen. Die L&ouml;sung d&uuml;rfte viel eher in der beruflichen (Weiter-) Bildungsf&ouml;rderung liegen.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Vernichtung von Arbeitspl&auml;tzen?</strong></p><p
style="text-align: justify;">Ein gesetzlicher Mindestlohn ist also keineswegs das Nonplusultra, um die Armut zu bek&auml;mpfen. K&ouml;nnte er gar sch&auml;dliche Effekte entfalten? Die traditionelle Volkswirtschaftstheorie besagt, dass die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns, der &uuml;ber dem Marktgleichgewichtslohn liegt, Arbeitspl&auml;tze zerst&ouml;rt. Genauso wie die Menschen in dieser Lesart ihre Arbeitsleistung zu einem als zu tief empfundenen Lohn gar nicht anbieten, verzichten die Arbeitgeber n&auml;mlich auf die Besch&auml;ftigung von Arbeitskr&auml;ften, wenn die Lohnkosten den daraus erwarteten Betriebsertrag &uuml;bersteigen. Liegt der Mindestlohn hingegen unter- halb des Gleichgewichtslohns, ist er unwirksam, weil die Unternehmen ohnehin mehr bezahlen. Nat&uuml;rlich ist dieses Modell ein vereinfachendes.</p><blockquote><h3 style="text-align: justify;"><strong>Am Arbeitsmarkt (wie auch auf anderen M&auml;rkten) herrscht kein perfekter Wettbewerb. </strong></h3></blockquote><p
style="text-align: justify;">Es gibt etwa Mobilit&auml;tskosten, Jobwechselkosten oder Nebenlohnleistungen, die den Entscheid der Arbeitnehmenden beeinflussen und das Unternehmen in eine Position versetzen k&ouml;nnen, die es ihm erlaubt, weniger als den Gleichgewichtslohn zu bezahlen. Dies kann zur Folge haben, dass die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns entgegen der Theorie nicht jobvernichtend wirkt. In der neueren &ouml;konomischen Literatur scheiden sich die Geister an den Besch&auml;ftigungseffekten eines Mindestlohns. In gewissen Fallstudien wurden gar besch&auml;ftigungssteigernde Effekte festgestellt; andere beobachten nach wie vor einen Besch&auml;ftigungsr&uuml;ckgang nach der Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Offensichtlich spielt der Kontext – Zeit, Land beziehungsweise Region, Erwerbsgruppen – eine wesentliche Rolle. </strong>Wie sich die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns in der Schweiz auf Besch&auml;ftigung und Arbeitslosigkeit auswirken w&uuml;rde, l&auml;sst sich aus volkwirtschaftstheoretischer Sicht somit nicht eindeutig voraussagen. Das Risiko eines Besch&auml;ftigungsr&uuml;ckgangs bleibt aber bestehen – umso mehr, als das Angebot an Jobs f&uuml;r schwach Qualifizierte in der Vergangenheit ohnehin schon gesunken ist. Unbestritten ist zudem, dass sich h&ouml;here Lohnkosten zumin dest kurzfristig negativ auf die Unternehmensgewinne auswirken, weil eine sofortige Anpassung anderer Kosten oder die vollumf&auml;ngliche &Uuml;berw&auml;lzung auf den Kunden nicht m&ouml;glich ist. Dies wiederum hat negative Folgen f&uuml;r die Investitionst&auml;tigkeit der Unternehmen. <strong>Ein wichtiger Wachstumsmotor kann damit ins Stottern geraten. </strong></p><p
style="text-align: justify;">Ebenso muss man sich bewusst sein, dass einige (grosse, multinationale) Unternehmen gut vernetzt und sehr mobil sind. F&uuml;r sie w&auml;re es relativ einfach, mit Wegzug und Prozessauslagerungen auf <a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/Nicht-alles-ist-leicht-zu-verstehen.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-4550" title="Nicht alles ist leicht zu verstehen!" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/Nicht-alles-ist-leicht-zu-verstehen.jpeg" alt="" width="253" height="199" /></a>die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns zu reagieren, bei dessen Festlegung sie nicht mitbestimmen konnten. W&auml;lzt die Unternehmung die h&ouml;heren Lohnkosten hingegen zu einem wesentlichen Teil auf die Preise ab, steigen damit die Lebenshaltungskosten. Anders gesagt: Die Kaufkraftsteigerung des h&ouml;heren (Mindest-)Lohns w&uuml;rde damit wieder zunichte gemacht.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Einheitsbrei funktioniert nicht </strong></p><p
style="text-align: justify;">Ein nationaler Einheitsmindestlohn ist und bleibt somit ein riskanter Eingriff in die Marktkr&auml;fte, der weitreichende, unbeabsichtigte und gar kontraproduktive Folgen haben kann. Hinzu kommt, dass ein nationaler Mindestlohn in seiner H&ouml;he gar nicht richtig veranschlagt werden kann. <strong>Die am Markt herrschenden Lohndifferenzen punkto Region und Branche sind viel zu gross.</strong> So liegt etwa das 10-Prozent-Perzentil (derjenige Lohn, den 10 Prozent der Erwerbst&auml;tigen mit ihrem Erwerbseinkommen unterschreiten beziehungsweise 90 Prozent &uuml;bertreffen) im Tessin bei 3220 Franken und damit mehr als 800 Franken unter dem entsprechenden Schwellenwert in der Nordwestschweiz (4051 Franken).</p><p
style="text-align: justify;">Wie soll da ein Mindestlohn festgesetzt werden, der allen Regionen gerecht wird? Noch augenf&auml;lliger sind die in der Schweiz zuminexistierenden Lohndifferenzen, wenn man die L&ouml;hne nach Branchen aufschl&uuml;sselt: Der 25-Prozent-Schwellenwert liegt im</p><ul><li>Banken und Versicherungsgewerbe,</li><li>in der Forschung und Entwicklung oder</li><li>in der Energie- und Wasserversorgung</li></ul><p
style="text-align: justify;">bei rund 6400 Franken. Dagegen liegt die entsprechende 25-Prozent- Grenze im <a
title="Jobs f&uuml;r Gartenbauer" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">Gartenbau</a>, in den pers&ouml;nlichen Dienstleistungen oder im Gastgewerbe mehrere 100 Franken unter den vom SGB geforderten 3800 Franken. Bei Einf&uuml;hrung des SGBMindestlohns m&uuml;ssten die Arbeitgeber dieser Branchen somit f&uuml;r &uuml;ber einen Viertel ihrer Belegschaft von einem Tag auf den anderen Lohnerh&ouml;hungen in zweistelliger Prozenth&ouml;he gew&auml;hren. In anderen F&auml;llen bedurfte es f&uuml;r Lohnerh&ouml;hungen dieses Ausmasses rund f&uuml;nf Jahre. <strong>Das d&uuml;rfte betriebswirtschaftlich darum kaum umsetzbar sein und h&auml;tte in diesen Branchen sehr wahrscheinlich einen Anstieg der Arbeitslosigkeit zur Folge.</strong></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/Alles-klar.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-4547" title="Alles klar?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/Alles-kla.jpeg" alt="" width="201" height="251" /></a>Was ist was?</strong></p><p
style="text-align: justify;"><strong>Tieflohn</strong><br
/> Als Tieflohn gelten gem&auml;ss Bundesamt f&uuml;r Statistik s&auml;mtliche L&ouml;hne, die auf ein Vollzeit&auml;quivalent von 40 Wochenstunden umgerechnet weniger als 2/3 des Bruttomedianlohnes ausmachen. Im Jahr 2008 lag dieser 2/3-Schwellenwert bei CHF 3882.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Armut und Existenzminimum</strong><br
/> Das Bundesamt f&uuml;r Statistik verwendet eine von den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz f&uuml;r Sozialhilfe (SKOS) abgeleitete Armutsgrenze. Diese bemisst sich am Grundbedarf (soziales Existenzminimum) und dient der SKOS zur Bemessung der Sozialhilfeleistungen in der Schweiz. Im Jahr 2008 lag die Armutsgrenze f&uuml;r einen Einpersonenhaushalt bei CHF 2300 und f&uuml;r ein Paar mit zwei Kindern bei CHF 4800. Wessen Einkommen (Erwerbseinkommen und/oder Sozialtransfers) nach Abzug der Sozialversicherungsbeitr&auml;ge und der Steuern unter der Armutsgrenze liegt, gilt in dieser Lesart als arm. Die Armutsgrenze ist in der Schweiz h&ouml;her angesetzt als in anderen L&auml;ndern. 2006 betrug sie ungef&auml;hr 55% des Medianeinkommens. Die OECD definiert sie als 50% des Medianeinkommens.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Working Poor</strong><br
/> Innerhalb der armen Bev&ouml;lkerung werden in der Definition des Bundesamts f&uuml;r Statistik diejenigen als Working Poor bezeichnet, die</p><ul><li
style="text-align: justify;">mindestens 1 h pro Woche arbeiten und</li><li
style="text-align: justify;">in 1 Haushalt leben, dessen Mitglieder zusammen mindestens 36h pro KW arbeiten.</li></ul><p
style="text-align: justify;">Ungef&auml;hr 55% der armen Bev&ouml;lkerung sind in dieser Lesart Working Poor, w&auml;hrend 45 Prozent arbeitslos oder nichterwerbst&auml;tig sind.</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/gehalt/ein-gesetzlicher-mindestlohn-ist-denkbar-ungeeignet/4532/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Der Lohnrechner der Unia ist kurzatmig. Es fehlt an mathematischer Kondition.</title><link>http://www.personalradar.ch/gehalt/der-lohnrechner-der-unia-ist-kurzatmig-es-fehlt-an-mathematischer-kondition/4244</link> <comments>http://www.personalradar.ch/gehalt/der-lohnrechner-der-unia-ist-kurzatmig-es-fehlt-an-mathematischer-kondition/4244#comments</comments> <pubDate>Tue, 01 Feb 2011 10:20:30 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[temporaer]]></category> <category><![CDATA[Temporärarbeit]]></category> <category><![CDATA[zeitarbeit]]></category> <category><![CDATA[Abkanter]]></category> <category><![CDATA[Agrarpraktiker]]></category> <category><![CDATA[Anlagenbauer]]></category> <category><![CDATA[Anlagenmechaniker]]></category> <category><![CDATA[Anlagenmonteur]]></category> <category><![CDATA[Anstreicher]]></category> <category><![CDATA[Antikschreiner]]></category> <category><![CDATA[Apparatebauer]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsvorbereiter]]></category> <category><![CDATA[Asphaltbauer]]></category> <category><![CDATA[Aufzugsmonteur]]></category> <category><![CDATA[Ausstellungsschreiner]]></category> <category><![CDATA[Autoelektriker]]></category> <category><![CDATA[automatiker]]></category> <category><![CDATA[Basel]]></category> <category><![CDATA[Bau]]></category> <category><![CDATA[bauarbeiter]]></category> <category><![CDATA[Bauer]]></category> <category><![CDATA[Bauführer]]></category> <category><![CDATA[baugewerbe]]></category> <category><![CDATA[bauhandwerker]]></category> <category><![CDATA[bauhauptgewerbe]]></category> <category><![CDATA[bauleiter]]></category> <category><![CDATA[baumeister]]></category> <category><![CDATA[Baumpfleger]]></category> <category><![CDATA[Baumschulist]]></category> <category><![CDATA[Bauschlosser]]></category> <category><![CDATA[Bauspengler]]></category> 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Bauer]]></category> <category><![CDATA[Drechsler]]></category> <category><![CDATA[dreher]]></category> <category><![CDATA[Einrichtungsberater]]></category> <category><![CDATA[Einschaler]]></category> <category><![CDATA[elektriker]]></category> <category><![CDATA[Elektrikerin]]></category> <category><![CDATA[elektro]]></category> <category><![CDATA[Elektro-Fachkräfte]]></category> <category><![CDATA[Elektro-Kontrolleur]]></category> <category><![CDATA[Elektro-Servicemonteur]]></category> <category><![CDATA[Elektrofachmann]]></category> <category><![CDATA[elektrogewerbe]]></category> <category><![CDATA[Elektrohandwerker]]></category> <category><![CDATA[Elektroinstallateur]]></category> <category><![CDATA[Elektromatiker]]></category> <category><![CDATA[Elektromechaniker]]></category> <category><![CDATA[elektromonteur]]></category> <category><![CDATA[elektroniker]]></category> <category><![CDATA[Elektronikerin]]></category> <category><![CDATA[Elektronikingenieur]]></category> 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Landschaftsbau-Mitarbeiter]]></category> <category><![CDATA[Gartenbauer]]></category> <category><![CDATA[Gartenbautechniker]]></category> <category><![CDATA[Gartengestalter]]></category> <category><![CDATA[Gartenplaner]]></category> <category><![CDATA[Gas- und Wasserinstallateur]]></category> <category><![CDATA[GAV]]></category> <category><![CDATA[GAV-Lohn]]></category> <category><![CDATA[GAV-Löhne]]></category> <category><![CDATA[Gebäudereiniger]]></category> <category><![CDATA[Gebäudereinigerin]]></category> <category><![CDATA[gebäudetechnik]]></category> <category><![CDATA[Gebäudetechniker]]></category> <category><![CDATA[Gebäudetechnikerin]]></category> <category><![CDATA[Gebäudetechnikplaner]]></category> <category><![CDATA[Geflügelzüchter]]></category> <category><![CDATA[Gehaltrechner]]></category> <category><![CDATA[Gemüsegärtner]]></category> <category><![CDATA[gipser]]></category> <category><![CDATA[glaser]]></category> <category><![CDATA[Gussformer]]></category> 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<category><![CDATA[Zierpflanzengärtner]]></category> <category><![CDATA[Zimmerin]]></category> <category><![CDATA[zimmermann]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=4244</guid> <description><![CDATA[K&#252;rzlich hat die Gewerkschaft Unia mit einem Schreiben an alle Personaldienstleister f&#252;r ihren neuen Mindestlohnrechner geworben. Die Personaldienstleistungsbranche hat so einen Dienst namens ‚swisstempdata’ schon lange. Die Qualit&#228;tsunterschiede sind frappant. Kein Wunder! Schlecht kopiert wird nie wirklich gut. Die Entwicklung des Mindestlohnrechners basiert zu guten St&#252;cken auf der Mitarbeit des Branchenverbandes der Personaldienstleister swissstaffing. Die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>K&uuml;rzlich hat die Gewerkschaft Unia  mit einem Schreiben an alle Personaldienstleister f&uuml;r ihren neuen <a
title="Mindestlohnrechner" href="http://www.gav-service.ch" target="_blank">Mindestlohnrechner</a> geworben.</strong> Die Personaldienstleistungsbranche hat so einen Dienst namens <strong><a
title="Swisstempdata" href="http://www.swisstempdata.ch" target="_blank">‚swisstempdata’</a></strong> schon lange. Die Qualit&auml;tsunterschiede sind frappant. Kein Wunder! Schlecht kopiert wird nie wirklich gut.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/02/Wenn-sich-zwei-streiten-freut-sich-nicht-immer-der-Dritte.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-4247" title="Wenn sich zwei streiten freut sich nicht immer der Dritte" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/02/Wenn-sich-zwei-streiten-freut-sich-nicht-immer-der-Dritte.jpeg" alt="" width="275" height="183" /></a>Die Entwicklung des Mindestlohnrechners basiert zu guten St&uuml;cken auf der Mitarbeit des <a
title="swissstaffing" href="http://www.swissstaffing.ch" target="_blank">Branchenverbandes der Personaldienstleister swissstaffing.</a> Die fl&auml;chendeckende und detaillierte Analyse und Abbildung der Mindestl&ouml;hne von – allgemeinverbindlichen und nota bene nicht allgemeinverbindlichen – Gesamtarbeitsvertr&auml;gen in der Schweiz war Teil des Projekts GAV Personalverleih (Gesamtarbeitsvertrag der Tempor&auml;rbranche) zwischen swissstaffing und Unia. Es scheint so, wie der Verband in einem seiner Rundschreiben mitteilt, dass die Resultate wie auch Erkenntnisse dieser Arbeit nun zu grossen Teilen in die Eigenentwicklung der Gewerkschaft floss. <strong>Der Verband schreibt, dass sie von der Gewerkschaft &uuml;ber deren Absichten nicht informiert wurden und &uuml;ber die Vorgehensweise erstaunt ist.</strong></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Allerdings ist es bloss ein Sturm im Wasserglas. </strong>Das Produkt der Unia ist ohnehin nur ein fl&uuml;chtiger Abklatsch der Wirklichkeit und wird den Informationsbed&uuml;rfnissen der Zielgruppen kaum gerecht.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Denn in der sachlichen Tiefe geht dieser Anwendung schnell der Sauerstoff aus.  Das Produkt swisstempdata wurde spezifisch f&uuml;r die Bed&uuml;rfnisse der <a
title="jobbzz - das Jobportal f&uuml;r die Handwerker" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">Personalverleiher</a> entwickelt, da gerade die Gewerkschaften den Personalverleihern ein Regelwerk aufdr&auml;ngten, das in seiner Komplexit&auml;t nicht zu untersch&auml;tzen ist. Nachfolgend ein paar Fakten, die klar machen,  warum der Unia-Rechner es mit den vielen Details nicht so genau nimmt:</p><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>Der Lohnrechner der Unia macht keine scharfen Unterschiede zwischen allgemeinverbindlichen und nicht allgemeinverbindlichen GAV. </strong>Damit wird jenen interessierten Anwendern eingefl&uuml;stert, dass weitaus mehr Mindestl&ouml;hne f&uuml;r <a
title="Jobs f&uuml;r Handwerker" href="http://www.jobs-fuer-handwerker.ch" target="_blank">Personalverleiher</a> verbindlich sind, als das in Tat und Wahrheit der Fall ist. Auf swisstempdata werden ausschliesslich die allgemeinverbindlichen und damit f&uuml;r Personalverleiher massgeblichen GAV abgebildet.</li><li
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/02/Lohnrechner-sind-dann-korrekt-wenn-die-mathematische-Formel-auch-mit-den-richtigen-Daten-in-Ber&uuml;hrung-kommt.-Dann-rechnet-es-sich..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-4250" title="Lohnrechner sind dann korrekt, wenn die mathematische Formel auch mit den richtigen Daten in Ber&uuml;hrung kommt. Dann rechnet es sich." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/02/Lohnrechner-sind-dann-korrekt-wenn-die-mathematische-Formel-auch-mit-den-richtigen-Daten-in-Ber&uuml;hrung-kommt.-Dann-rechnet-es-sich..jpeg" alt="" width="189" height="267" /></a><strong>Unia, und das ist ein sehr wesentlicher Punkt, gibt keine Garantie ab f&uuml;r die Rechtsg&uuml;ltigkeit der publizierten Daten. </strong><a
title="swisstempdata" href="http://www.swisstempdata.ch" target="_blank">swisstempdata</a> &uuml;bernimmt diese Garantie. Seit bald 5 Jahren. Die Fehlerquote ist bis anhin 0. Bei dieser Datenmenge ist das nicht ganz selbstverst&auml;ndlich. Die Personalverleiher wird es freuen, wenn diese Gewerkschaft ihre Daten auch mit dieser Garantieg&uuml;te anbietet und sich somit den eigenen strikten Forderungen unterwirft, wie sie das mit den Personaldienstleistern zu tun pflegt.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Ein ganz grosse Schw&auml;che des Unia-Rechners ist auch die Tatsache, dass dieser weder die Weiterbildungs- und Vollzugsbeitr&auml;ge, noch allf&auml;llige Beitr&auml;ge f&uuml;r den fr&uuml;hzeitigen Altersr&uuml;cktritt, noch die je nach GAV unterschiedlichen Regelungen des Krankentaggeldes publiziert. </strong>Es wird beim Gewerkschaftsrechner alles im gleichen Kessel verwurstet. Personalverleiher sind per Gesetz dazu  verpflichtet, diese Regelungen von allgemeinverbindlichen GAV einzuhalten. Die dazu n&ouml;tigen Informationen finden Sie auch auf swisstempdata. W&uuml;rden die <a
title="Tempor&auml;re Stellenangebote" href="http://www.temporaer-jobs-basel.ch" target="_blank">Personalverleiher</a> so schlampig rechnen, wie es die Unia mit ihrem ‚Rechner’ vormacht, w&uuml;rden die Gewerkschaften Zeter und Mordio schreien und die Personaldienstleister wieder in die Schamecke der Ausbeuter stellen und sie mit herben Pressemitteilungen abstrafen.</li><li
style="text-align: justify;">swisstempdata unterst&uuml;tzt die Personaldienstleister ausserdem mit einem moderierten Forum und einer telefonische Hotline f&uuml;r GAV-spezifische Anfragen.</li></ul><p
style="text-align: justify;"><strong>Swisstempdata kostet Geld. Viel Geld</strong>. Die sich schnell &auml;ndernden Daten m&uuml;ssen eingepflegt werden, damit sie den Vorschriften, Auflagen und Gesetzen auch gen&uuml;gen. Die rund 70 allgemeinverbindlichen GAV werden laufend aktualisiert, verlieren ihre Allgemeing&uuml;ltigkeit bzw. erlangen diese wieder zur&uuml;ck.</p><p
style="text-align: justify;">Deshalb verrechnet der Verband einen kostendeckenden Beitrag f&uuml;r die Nutzung von swisstempdata von CHF 1‘000.- pro Jahr* f&uuml;r swissstaffing-Mitglieder bzw. von CHF 1‘000 .-pro Jahr zuz&uuml;glich eines Frankens pro Abfrage f&uuml;r Nichtmitglieder ( * <em>mit einer Lohnsumme von bis zu 10 Mio. CHF; Firmen mit einer Lohnsumme von 10-30 Mio. CHF. bezahlen CHF 2’000 j&auml;hrlich, Firmen mit einer Lohnsumme von &uuml;ber 30 Mio. CHF bezahlen CHF 5‘000.- pro Jahr).</em></p><p
style="text-align: justify;"><strong>Es wird die Personaldienstleistungsbranche freuen, wenn Unia Ihren Rechner korrigiert oder ihn einfach wieder abstellt.</strong> Denn auch ihre Mitglieder legen Wert auf Informationen, die sich rechnen. Die <a
title="Jobs f&uuml;r Handwerker" href="http://www.jobs-fuer-handwerker.ch" target="_blank">Tempor&auml;rbranche</a> hat es vorgemacht.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/gehalt/der-lohnrechner-der-unia-ist-kurzatmig-es-fehlt-an-mathematischer-kondition/4244/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Warum verdienen Architektinnen und Ingenieurinnen weniger als ihre m&#228;nnlichen Berufskollegen?</title><link>http://www.personalradar.ch/salaer/warum-verdienen-architektinnen-und-ingenieurinnen-weniger-als-ihre-maennlichen-berufskollegen/3506</link> <comments>http://www.personalradar.ch/salaer/warum-verdienen-architektinnen-und-ingenieurinnen-weniger-als-ihre-maennlichen-berufskollegen/3506#comments</comments> <pubDate>Tue, 09 Nov 2010 10:41:35 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[Anfangseinkommen]]></category> <category><![CDATA[Anfangsgehalt]]></category> <category><![CDATA[Anfangslohn]]></category> <category><![CDATA[Anfangssalär]]></category> <category><![CDATA[Architekt]]></category> <category><![CDATA[Architektin]]></category> <category><![CDATA[ATS]]></category> <category><![CDATA[Berufseinsteiger]]></category> <category><![CDATA[Berufsverband deer Ingenieure und Architekten]]></category> <category><![CDATA[CFHF 78'000.-]]></category> <category><![CDATA[Einkommensgerechtigkeit]]></category> <category><![CDATA[Frauen verdienen weniger als Männer]]></category> <category><![CDATA[Ingenieur]]></category> <category><![CDATA[Ingenieurin]]></category> <category><![CDATA[Jahreseinkommen CHF 120'000.-]]></category> <category><![CDATA[Lohngerechrigkeit]]></category> <category><![CDATA[Salärgerechtigkeit]]></category> <category><![CDATA[Salärgestaltung]]></category> <category><![CDATA[STV]]></category> <category><![CDATA[Swiss Engineering]]></category> <category><![CDATA[UTS]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=3506</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Swiss Engineering STV, der f&#252;hrende Berufsverband der Ingenieure und Architekten, der sich seit &#252;ber hundert Jahren erfolgreich f&#252;r die Interessen und Anliegen dieser beiden Berufsgruppen engagiert, hat k&#252;rzlich eine interessante Umfrage in Sachen Einkommen bei seinen Mitgliedern gestartet. Es ging darum wie viel ein Ingenieur oder Ingenieurin durchschnittlich im ersten Arbeitsjahr verdient. 429 Berufseinsteiger-/innen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/aRPHn" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
title="Swiss Engineering STV " href="http://web.swissengineering.ch/Home.3.0.html?&amp;L=0" target="_blank">Swiss Engineering STV</a>, der f&uuml;hrende Berufsverband der Ingenieure und Architekten,  der sich seit &uuml;ber hundert Jahren erfolgreich f&uuml;r die Interessen und Anliegen dieser beiden Berufsgruppen engagiert,  hat k&uuml;rzlich <strong>eine interessante Umfrage in Sachen Einkommen bei seinen Mitgliedern gestartet.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/11/Swiss-Engineering-STV1.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-3509" title="Swiss Engineering STV" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/11/Swiss-Engineering-STV1.jpg" alt="" width="171" height="68" /></a>Es ging darum wie viel ein Ingenieur oder Ingenieurin durchschnittlich im ersten Arbeitsjahr verdient. 429 Berufseinsteiger-/innen gaben Antwort. Das Resultat war die erstaunliche Zahl von CHF 78&#8217;000.- Anfangsgehalt f&uuml;r diese Berufsgruppe. Die Auswertung ergab noch weitere interessante Informationen:</p><ul><li
style="text-align: justify;">75% der Befragten haben in den ersten 3 Monaten nach Abschluss des Studiums eine Anstellung gefunden</li><li
style="text-align: justify;">Nach einem Jahr haben von 100 Stellensuchenden schon 97 einen Arbeitsvertrag unterschrieben</li><li
style="text-align: justify;">37% der Antwortenden gaben an, dass fundierte Fremdsprachenkenntnisse dazu f&uuml;hrten eine gute Anstellung gefunden zu haben</li></ul><p
style="text-align: justify;">Insgesamt wurden f&uuml;r diese Sal&auml;rerhebung 3800 Ingenieure und Ingenieurinnen befragt. Die Auswertung ergab klar, dass im Jahr 2010 die L&ouml;hne gestiegen sind.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Im Durchschnitt betr&auml;gt das Jahreseinkommen  f&uuml;r beide Berufsgruppen CHF 120&#8217;000.- </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Allerdings, und das ist ein Wermutstropfen, verdienen die Frauen im Durchschnitt CHF 7&#8217;000.- weniger im Jahr als ihre Kollegen.  Soviel zur Lohngerechtigkeit zwischen M&auml;nnern und Frauen. Es wird Zeit, dass bei der Sal&auml;rgestaltung das Geschlecht kein Kriterium mehr sein kann. Einzig die Leistung und das K&ouml;nnen sollten z&auml;hlen. Oder nicht?</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Was meinen Sie liebe Architektinnen und Ingenieurinnen?</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/salaer/warum-verdienen-architektinnen-und-ingenieurinnen-weniger-als-ihre-maennlichen-berufskollegen/3506/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Wie l&#228;sst sich die Attraktivit&#228;t eines Fringe Benefits Package bewerten?</title><link>http://www.personalradar.ch/gehalt/wie-laesst-sich-die-attraktivitaet-eines-fringe-benefits-package-bewerten/2869</link> <comments>http://www.personalradar.ch/gehalt/wie-laesst-sich-die-attraktivitaet-eines-fringe-benefits-package-bewerten/2869#comments</comments> <pubDate>Thu, 19 Aug 2010 15:43:45 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[bedeutender Kostenfaktor]]></category> <category><![CDATA[Benchmarking]]></category> <category><![CDATA[Besitzstand]]></category> <category><![CDATA[Boni]]></category> <category><![CDATA[Bonus]]></category> <category><![CDATA[cepec]]></category> <category><![CDATA[Entlöhnung]]></category> <category><![CDATA[freiwillige Leistung]]></category> <category><![CDATA[Fringe Benefit]]></category> <category><![CDATA[Fringe Benefits]]></category> <category><![CDATA[Fringe Benefits package]]></category> <category><![CDATA[Fringe Benefits sind freiwillige Leistungen]]></category> <category><![CDATA[Geldleistungen]]></category> <category><![CDATA[Konkurrenzvorteil]]></category> <category><![CDATA[Kosten und Wirkung von Fringe Benefits]]></category> <category><![CDATA[Kostenfaktor]]></category> <category><![CDATA[Leistungen]]></category> <category><![CDATA[Lohnnebenleistungen]]></category> <category><![CDATA[Loyalität]]></category> <category><![CDATA[materieller Zusatznutzen]]></category> <category><![CDATA[Motivation]]></category> <category><![CDATA[neuer Lohnausweis]]></category> <category><![CDATA[periodische Prüfung der Lohnnebenleistungen]]></category> <category><![CDATA[quantifizierender Vergleich]]></category> <category><![CDATA[Selbstverständlichkeit]]></category> <category><![CDATA[systematischer Vergleich mit dem Markt]]></category> <category><![CDATA[www.cepec.com]]></category> <category><![CDATA[Zusatzeinkommen]]></category> <category><![CDATA[zusätzliche Geldleistungen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=2869</guid> <description><![CDATA[Cli.gs In den vergangenen Jahren hat sich in der Fringe-Benefits-Landschaft einiges ver&#228;ndert. Viele Unternehmen sind daran, ihre Leistungen zu &#252;berpr&#252;fen. Nicht zuletzt angestossen durch die Einf&#252;hrung des neuen Lohnausweises wurden und werden Anpassungen vorgenommen. Doch an Daten zu Kosten und Wirkung der Fringe Benefits fehlt es meist (ein Beitrag von:  Eugen Kohler, HR Today). Die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
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src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/puB0h" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>In den vergangenen Jahren hat sich in der Fringe-Benefits-Landschaft einiges ver&auml;ndert. </strong>Viele Unternehmen sind daran, ihre Leistungen zu &uuml;berpr&uuml;fen. Nicht zuletzt angestossen durch die Einf&uuml;hrung des neuen Lohnausweises wurden und werden Anpassungen vorgenommen. Doch an Daten zu Kosten und Wirkung der Fringe Benefits fehlt es meist (ein Beitrag von:  <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Eugen Kohler, HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die Attraktivit&auml;t einer Firma als Arbeitgeber wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst: etwa durch die Branche, den Arbeitsort, den Arbeitsplatz, die Arbeitsinhalte, den F&uuml;hrungsstil, die Unternehmenskultur, die Personalpolitik. Selbstverst&auml;ndlich m&uuml;ssen marktgerechte Sal&auml;re und leistungsgerechte Boni bezahlt werden, um leistungsf&auml;hige und leistungswillige Mitarbeitende anzuziehen und zu behalten.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Immer mehr r&uuml;cken aber auch andere Aspekte der Anstellungsbedingungen in den Vordergrund, etwa die M&ouml;glichkeit, die Work-Life Balance einzuhalten oder in den Genuss von attraktiven Lohnnebenleistungen zu kommen. <strong>Solche Leistungen des Unternehmens werden unter dem Begriff Fringe Benefits zusammengefasst. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Sie betreffen Leistungen, welche die soziale Sicherheit, Lebensqualit&auml;t und Arbeitsmarktf&auml;higkeit erh&ouml;hen oder materiellen Zusatznutzen generieren. Die Bedeutung der einzelnen Leistungen in Bezug auf die Kosten des Unternehmens wie auch auf die Wertsch&auml;tzung dieser Leistungen durch die Mitarbeitenden ist sehr unterschiedlich – man denke nur an die beiden Leistungen Pensionskasse und Abgabe von verbilligten Reka-Checks.</p><p><strong>Kosten und Wirkung/Akzeptanz regelm&auml;ssig &uuml;berpr&uuml;fen</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/blumenstrauss_def.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-2870" title="Fringe Benefits sind der pekuni&auml;re Blumenstrauss" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/blumenstrauss_def.jpg" alt="Fringe Benefits sind der pekuni&auml;re Blumenstrauss" width="230" height="181" /></a><strong>Fringe Benefits sind freiwillige Leistungen des Unternehmens, welche zus&auml;tzlich zum Lohn an die Mitarbeitenden ausgerichtet werden, und zwar &uuml;blicherweise nicht in Form von Geld sowie unabh&auml;ngig von der Leistung des Mitarbeitenden oder vom Gesch&auml;ftsresultat des Unternehmens.</strong> Weil es sich meistens um freiwillige Leistungen handelt, verf&uuml;gen die Unternehmen &uuml;ber einen grossen Spielraum bei der Gestaltung des Fringe Benefits Package. Sie sollten dieses Package auch periodisch &uuml;berpr&uuml;fen, um Wirkung und Akzeptanz zu erhalten und/oder die Kosten zu optimieren. In diesem Zusammenhang sind einige Aspekte besonders wichtig. <strong>Die Fringe Benefits stellen im Unternehmen unbestritten einen bedeutenden Kostenfaktor dar</strong>. Dabei fallen nicht nur die – relativ einfach zu ermittelnden – Kosten f&uuml;r Leistungen wie die berufliche Vorsorge ins Gewicht; interessant sind die Kosten f&uuml;r s&auml;mtliche Leistungen des Unternehmens, die jedoch selten gesamthaft ermittelt und hinterfragt werden. Ebenso wird der Nutzen der Fringe Benefits kaum je ermittelt – weder jener f&uuml;r das Unternehmen im Sinne der Beeinflussung von Motivation oder Loyalit&auml;t noch der Nutzen oder die Wertsch&auml;tzung auf Seiten der Mitarbeitenden. Man ist auf Mutmassungen oder Einzelmeinungen angewiesen.</p><p
style="text-align: justify;">Bei den Fringe Benefits lassen sich eine grosse Vielzahl und Vielfalt von Elementen ausmachen, die zudem einer st&auml;ndigen Ver&auml;nderung unterworfen sind. Unternehmen werden aus drei externen Gr&uuml;nden veranlasst, ihre Fringe Benefits Packages anpassen:</p><ul><li>weil andere Unternehmen zur Gewinnung von Konkurrenzvorteilen im Arbeitsmarkt vorangehen,</li><li>weil sich das gesetzliche und reglementarische Umfeld &auml;ndert,</li><li>weil sich auch die Wertvorstellungen und damit die Einsch&auml;tzung des Nutzens von Fringe Benefits bei den Mitarbeitenden &uuml;ber die Zeit &auml;ndern.</li></ul><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Bei Fringe Benefits besteht die Gefahr, dass sie von den Mitarbeitenden als Besitzstand, als Selbstverst&auml;ndlichkeit verstanden werden. </strong>Das Bewusstsein oder gar die Wertsch&auml;tzung seitens der Mitarbeitenden ist in vielen F&auml;llen relativ gering. Umgekehrt wird ein Abbau von Leistungen, auch wenn sie nur von einer Minderheit der Mitarbeitenden beansprucht wurden, schlecht aufgenommen.</p></blockquote><p><strong>Ein neues Verfahren f&uuml;r ein umfassendes Benchmarking</strong></p><p
style="text-align: justify;">Um fundiert beurteilen zu k&ouml;nnen, ob das Fringe Benefits Package des Unternehmens attraktiv ist, ist ein systematischer Vergleich mit dem Markt unumg&auml;nglich. Es gen&uuml;gt wohl nicht, unter Ausn&uuml;tzung bestehender Kontakte mittels einiger Telefonate herauszufinden, was einzelne Mitbewerber im Arbeitsmarkt offerieren, wenn m&ouml;glich noch lediglich bezogen auf ausgew&auml;hlte Leistungen. Hier hilft nur ein umfassendes und professionelles Benchmarking, wie man das f&uuml;r die eigentliche Entl&ouml;hnung (Sal&auml;re und Boni) seit Jahren pflegt.</p><p><strong>Bei einem Marktvergleich der Fringe Benefits stellen sich die folgenden praktischen Herausforderungen:</strong></p><ul><li>Die Quantifizierung der einzelnen Leistungen</li><li>Die zusammenfassende Beurteilung des Fringe Benefits Packages</li><li>Die Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen unterschiedlicher Gr&ouml;sse und Struktur</li><li>Die fehlende Erfahrung betreffend Erfassung des Nutzens f&uuml;r die Mitarbeitenden und das Unternehmen</li></ul><p
style="text-align: justify;">In den vergangenen Monaten wurde ein neues Verfahren f&uuml;r einen quantifizierenden Vergleich entwickelt und in der Praxis erprobt. Unternehmen k&ouml;nnen sich hiermit aufgefordert f&uuml;hlen, sich an diesem Vergleich aktiv zu beteiligen (mehr unter <a
title="www.cepec.com" href="http://www.cepec.com" target="_blank">www.cepec.com</a>). Die teilnehmenden Firmen erhalten einen allgemeinen Bericht und auf Wunsch eine individuelle firmenspezifische Analyse des Fringe Benefits Package.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/gehalt/wie-laesst-sich-die-attraktivitaet-eines-fringe-benefits-package-bewerten/2869/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Anspruch der Arbeitnehmenden auf Gratifikation und 13. Monatslohn.</title><link>http://www.personalradar.ch/gehalt/anspruch-der-arbeitnehmenden-auf-gratifikation-und-13-monatslohn/2261</link> <comments>http://www.personalradar.ch/gehalt/anspruch-der-arbeitnehmenden-auf-gratifikation-und-13-monatslohn/2261#comments</comments> <pubDate>Fri, 04 Jun 2010 12:02:36 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[13. Monatslohn]]></category> <category><![CDATA[13. Salär]]></category> <category><![CDATA[Bonus]]></category> <category><![CDATA[dreizehnter Monatslohn]]></category> <category><![CDATA[Entschädigung]]></category> <category><![CDATA[Geld]]></category> <category><![CDATA[Gratifikation]]></category> <category><![CDATA[Jahresendzulage]]></category> <category><![CDATA[Weihnachtsgeld]]></category> <category><![CDATA[Zulage]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=2261</guid> <description><![CDATA[Cli.gs In der Schweiz erhalten zirka 90 Prozent aller Arbeitnehmenden eine Jahresendzulage, entweder in der Form einer Gratifikation, eines 13. Monatslohnes, einer besonderen Treuepr&#228;mie oder als so genanntes Weihnachtsgeld. Immer wieder kommt es im Bereich dieser Sonderverg&#252;tungen infolge unvollst&#228;ndiger oder unklarer Vereinbarungen oder aus Unkenntnis der Rechtslage zu Meinungsverschiedenheiten (ein Beitrag von: Edi Class, HR [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/6n8g3" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6100" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/06/HR-Today.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>In der Schweiz erhalten zirka 90 Prozent aller Arbeitnehmenden eine Jahresendzulage, entweder in der Form einer Gratifikation, eines 13. Monatslohnes, einer besonderen Treuepr&auml;mie oder als so genanntes Weihnachtsgel</strong><strong>d.</strong><strong> </strong>Immer wieder kommt es im Bereich dieser Sonderverg&uuml;tungen infolge unvollst&auml;ndiger oder unklarer Vereinbarungen oder aus Unkenntnis der Rechtslage zu Meinungsverschiedenheiten (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Edi Class, HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die Gratifikation ist eine nicht im Voraus bezifferbare Sonderverg&uuml;tung, die zus&auml;tzlich zum Normallohn bei bestimmten Anl&auml;ssen wie Weihnachten, Abschluss des Gesch&auml;ftsjahres oder anderen ausgerichtet wird. Sie bildet keinen festen Lohnbestandteil. Anders sieht es bei im Voraus bezifferbaren Sonderverg&uuml;tungen aus, wie beispielsweise dem 13.?Monatslohn. Sie stellen einen festen Lohnbestandteil dar und sind weder vom Gesch&auml;ftsergebnis noch von den Leistungen oder dem sonstigen Verhalten des Arbeitsnehmenden abh&auml;ngig. <strong>Wird beispielsweise der 13.?Monatslohn unter dem Titel «Gratifikation» oder mit dem Zusatz «als Gratifikation» versprochen, gilt nach herrschender Lehre und der Meinung verschiedener Gerichte diese Zulage dennoch als 13.?Monatslohn.</strong></p><p><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/06/Gratifikation.jpg"><img
class="aligncenter size-full wp-image-2263" title="Gratifikation" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/06/Gratifikation.jpg" alt="Gratifikation" width="500" height="300" /></a></p><p><strong>M&uuml;ndliche oder stillschweigende Vereinbarung reicht f&uuml;r einen Anspruch</strong></p><p
style="text-align: justify;">Voraussetzung, dass eine solche Sonderverg&uuml;tung entsteht, gleich ob als echte Gratifikation oder als fester Lohnbestandteil, ist immer eine entsprechende vertragliche Vereinbarung der Parteien – vom Gesetzgeber vorgesehen ist ein solcher Anspruch nicht. Die Vereinbarung kann formlos, das heisst m&uuml;ndlich, aber auch stillschweigend getroffen werden.</p><blockquote><p><strong>Als eine stillschweigend getroffene Vereinbarung gilt namentlich die jahrelange (w&auml;hrend mindestens zwei Jahren) vorbehaltlose Auszahlung einer Sonderverg&uuml;tung.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Durch ein solches Verhalten verliert die Zulage den Charakter der Freiwilligkeit und wird zu einer vertraglich vereinbarten Schuld. Bei gleichbleibendem Gesch&auml;ftsgang und bei gleicher oder &auml;hnlicher Leistung des Arbeitnehmenden wird der Arbeitgebende zur Ausrichtung im bisherigen Ausmass verpflichtet.</p><p
style="text-align: justify;">Eine Gratifikation wird jedoch auch bei mehrj&auml;hriger vorbehaltloser Auszahlung nie zum 13.?Monatslohn. Ihre H&ouml;he bleibt vom Gesch&auml;ftsgang, von den Leistungen und dem Verhalten des Arbeitnehmenden abh&auml;ngig. Der Arbeitgebende hat dann einen Ermessensspielraum, in dessen Rahmen er Leistung, Verhalten und Gesch&auml;ftsgang f&uuml;r die H&ouml;he der Gratifikation ber&uuml;cksichtigen kann. Die Freiheit ist eingeschr&auml;nkt durch den im Arbeitsrecht wichtigen Gleichbehandlungsgrundsatz – der sich auf Art. 328 OR st&uuml;tzt –, wonach ein Arbeitnehmender nicht willk&uuml;rlich schlechter gestellt werden darf als seine Kollegen.</p><p
style="text-align: justify;">Erh&auml;lt die Mehrheit der Belegschaft eine freiwillige Gratifikation, so m&uuml;ssen triftige Gr&uuml;nde vorliegen, einzelnen Arbeitnehmenden eine solche zu verweigern. Gem&auml;ss Bundesgericht ist allerdings ein Verstoss gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz nur dann anzunehmen, wenn aus dieser Handlung <em>«eine verletzende Geringsch&auml;tzung gegen&uuml;ber der Arbeitnehmerpers&ouml;nlichkeit zum Ausdruck kommt».</em> Bedeutend strenger ist der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz bez&uuml;glich der Gleichbehandlung der Geschlechter. Die Gratifikation f&auml;llt ebenfalls unter den Lohnbegriff von Artikel 3 des Gleichstellungsgesetzes. Somit d&uuml;rfen Frauen und M&auml;nner aufgrund ihres Geschlechtes nicht diskriminiert werden.</p><p><strong>K&uuml;rzung um ein Drittel ist bei K&uuml;ndigung gerechtfertigt</strong></p><p
style="text-align: justify;">Bez&uuml;glich der H&ouml;he der Gratifikation ist in erster Linie auf die vertragliche Vereinbarung abzustellen. Fehlt diese, so ist die Usanz, die im Betrieb ge&uuml;bt wird, massgebend. Gibt es keine Usanz, so hat der Arbeitgebende grunds&auml;tzlich nach «billigem Ermessen» zu handeln. Er hat also nachvollziehbare, transparente Berechnungsgrunds&auml;tze der Gratifikationsh&ouml;he zu ber&uuml;cksichtigen. Unsachlich und daher anfechtbar w&auml;re es, einem Mit­arbeiter, der sich gegen&uuml;ber der Firma loyal verh&auml;lt, nur deshalb die Gratifikation zu k&uuml;rzen, weil er sich in seinem Privatbereich politisch bet&auml;tigt, obwohl er damit nicht in Konflikt mit den Firmeninteressen ger&auml;t.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Befindet sich ein Arbeitnehmender im Zeitpunkt der F&auml;lligkeit der Gratifikation in gek&uuml;ndigter Stellung, so rechtfertigt es sich beim Fehlen einer anderen Abmachung, diese um zirka ein Drittel zu k&uuml;rzen, da dieser Teil von der Gerichtspraxis auch als Ansporn f&uuml;r zuk&uuml;nftige Leistungen gedacht ist. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Ist jedoch die K&uuml;ndigung durch den Arbeitgebenden erfolgt, so muss gepr&uuml;ft werden, ob diese nicht gerade bezweckt, den Anspruch auf Gratifikation nichtig zu machen. Ein solches Verhalten k&ouml;nnte den Tatbestand der missbr&auml;uchlichen K&uuml;ndigung erf&uuml;llen.</p><p><strong>R&uuml;ckzahlungspflicht nach K&uuml;ndigung ist umstritten</strong></p><p
style="text-align: justify;">Endet das Arbeitsverh&auml;ltnis, bevor die entsprechende Lohnzahlung f&auml;llig wird, so stellt sich die Frage, ob der Arbeitnehmende den entsprechenden Pro-rata-Anteil an dieser Sonderverg&uuml;tung geltend machen kann. Zwei F&auml;lle sind zu unterscheiden:</p><ol><li
style="text-align: justify;">Handelt es sich um eine zum Voraus bestimmbare Zulage, so ist grunds&auml;tzlich ein Pro-rata-Anteil geschuldet, ausser es wurde vertraglich etwas anderes vereinbart.</li><li
style="text-align: justify;">Handelt es sich um eine nicht zum Voraus frankenm&auml;ssig bestimmbare Zulage, so ist kein Pro-rata-Anteil geschuldet, ausser dies sei vertraglich so zugesichert.</li></ol><p
style="text-align: justify;">Zusammenfassend gilt Folgendes: Ein Pro-­rata-Anspruch ist immer dann geschuldet, wenn dies vertraglich so vereinbart wurde. Ohne vertragliche Regelung besteht ein Pro-rata-Anspruch nur bei der frankenm&auml;ssig zum Voraus bezifferbaren Zulage.</p><p
style="text-align: justify;">In Lehre und Rechtssprechung ist es umstritten, ob eine Gratifikation unter dem Vorbehalt der R&uuml;ckzahlungspflicht ausbezahlt werden kann. <strong>Beispiel: </strong></p><p>Der oder die Arbeitnehmende wird verpflichtet, bei einer K&uuml;ndigung innerhalb von zwei Jahren die bezogenen Gratifikationen zur&uuml;ckzubezahlen. Die herrschende Lehre geht davon aus, dass eine solche Vereinbarung gest&uuml;tzt auf Artikel 323b Absatz 3 OR nicht m&ouml;glich ist (Abreden &uuml;ber die Verwendung des Lohnes im Interesse des Arbeitgebenden sind nichtig).</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/gehalt/anspruch-der-arbeitnehmenden-auf-gratifikation-und-13-monatslohn/2261/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Gerechtigkeit muss den Rahmen f&#252;r das HRM bilden.</title><link>http://www.personalradar.ch/ohne-zuordnung/gerechtigkeit-muss-den-rahmen-fuer-das-hrm-bilden/2092</link> <comments>http://www.personalradar.ch/ohne-zuordnung/gerechtigkeit-muss-den-rahmen-fuer-das-hrm-bilden/2092#comments</comments> <pubDate>Fri, 28 May 2010 10:53:28 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Ohne Zuordnung]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[Absenzen]]></category> <category><![CDATA[Best Practice HRM]]></category> <category><![CDATA[Citizenship Behavior]]></category> <category><![CDATA[Commitment]]></category> <category><![CDATA[Entlassung]]></category> <category><![CDATA[Entlassungen]]></category> <category><![CDATA[Entscheidungs- und Change-Prozesse]]></category> <category><![CDATA[Equity]]></category> <category><![CDATA[fair]]></category> <category><![CDATA[fairen Lohn]]></category> <category><![CDATA[Fairness]]></category> <category><![CDATA[Gerechtigkeitsforschung]]></category> <category><![CDATA[Gerechtigkeitsklima]]></category> <category><![CDATA[Gerechtigkeitsurteil]]></category> <category><![CDATA[Gewinn-Investition-Quotienten]]></category> <category><![CDATA[HRM]]></category> <category><![CDATA[Identifikation]]></category> <category><![CDATA[informationsbezogene Aspekte]]></category> <category><![CDATA[interpersonale]]></category> <category><![CDATA[Lohngerechtigkeit]]></category> <category><![CDATA[negatives Arbeitsklima]]></category> <category><![CDATA[Personalabbau]]></category> <category><![CDATA[Personalreduktion]]></category> <category><![CDATA[Position]]></category> <category><![CDATA[positives Arbeitsklima]]></category> <category><![CDATA[Priming-Effekt]]></category> <category><![CDATA[Regeln Kontrolle Prozesse]]></category> <category><![CDATA[Respekt]]></category> <category><![CDATA[ressourcen]]></category> <category><![CDATA[Restrukturierung]]></category> <category><![CDATA[unfair]]></category> <category><![CDATA[unsichere Arbeitssituation]]></category> <category><![CDATA[Unsicherheitsmanagement-Modell von Lindt & van den Bos]]></category> <category><![CDATA[Verfahrensgerechtigkeit]]></category> <category><![CDATA[Verteilungsgerechtigkeit]]></category> <category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=2092</guid> <description><![CDATA[Wenn Ressourcen neu verteilt werden, wie bei der Einf&#252;hrung eines neuen Lohnsystems oder bei einer Umstrukturierung, stellen Mitarbeitende Fragen wie: «Erhalte ich einen fairen Lohn und die Kompetenzen, die meiner Qualifikation und Erfahrung entsprechen?» Ist die Antwort negativ, m&#246;gen sie ihr Engagement reduzieren (ein Beitrag von: HR Today). Die Gerechtigkeitsforschung, die in den USA zu [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;">Wenn Ressourcen neu verteilt werden, wie bei der Einf&uuml;hrung eines neuen Lohnsystems oder bei einer Umstrukturierung, stellen Mitarbeitende Fragen wie: <em>«Erhalte ich einen fairen Lohn und die Kompetenzen, die meiner Qualifikation und Erfahrung entsprechen?» </em><strong>Ist die Antwort negativ, m&ouml;gen sie ihr Engagement reduzieren </strong>(ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die Gerechtigkeitsforschung, die in den USA zu den erfolgreichen, aufstrebenden Forschungszweigen geh&ouml;rt und im deutschsprachigen Raum wenig bekannt ist, beschreibt diese Zusammenh&auml;nge zwischen der in der Firma erlebten Fairness und dem erfolgreichen Funktionieren einer Organisation. Aus der Forschung wissen wir, dass das Erleben von Fairness sowohl Einstellungen wie Commitment, Zufriedenheit und Identifikation mit der Firma als auch Verhalten wie Citizenship Behavior und Absenzen von der Arbeit beeinflusst.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Allgemein unterscheidet man zwei Dimensionen der Gerechtigkeit:</strong></p><p
style="text-align: justify;">Verteilungs- und Verfahrensgerechtigkeit. Zum einen &uuml;berpr&uuml;fen <a
title="Jobs in Basel" href="http://www.jobs-in-basel.ch" target="_blank">Mitarbeiter,</a> ob Lohn, Position und Ressourcen ihren Erwartungen und den vereinbarten Kriterien entsprechen. Das am h&auml;ufigsten erw&auml;hnte Kriterium – Equity – ist leistungsrelevant, weil die Mitarbeitenden ihren Gewinn-Investition-Quotienten mit demjenigen der anderen Mitarbeitenden vergleichen und je nach Resultat ihre Leistung anpassen. Zum anderen f&auml;llen Mitarbeiter ein Urteil dar&uuml;ber, ob die zu dieser Verteilung f&uuml;hrenden Prozesse gerecht sind. Prozesse sollen daher:</p><ul><li>allen Mitarbeitern gegen&uuml;ber konsistent angewendet werden,</li><li>fehlerfrei angewendet werden,</li><li>auf zuverl&auml;ssigen Informationen beruhen,</li><li>allen Betroffenen erm&ouml;glichen, ihre Interessen zu vertreten,</li><li>korrigierbar sein, wenn Mitarbeiter Einw&auml;nde vorbringen, und</li><li>ethischen Standards entsprechen</li></ul><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/05/Portmonnaie.jpg"><img
class="aligncenter size-full wp-image-2099" title="Portemonnaie" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/05/Portmonnaie.jpg" alt="Portemonnaie" width="300" height="300" /></a>Zudem gibt es weitere interpersonale und informationsbezogene Aspekte der Verfahrensgerechtigkeit. Mitarbeitende erwarten einen respektvollen Umgang von ihren Vorgesetzten und von der Firma. Ausserdem bewerten die Mitarbeitenden sehr positiv, wenn sie &uuml;ber wichtige Entscheidungen informiert werden. Der Zusammenhang zwischen Verteilungs- und Verfahrensgerechtigkeit ist am besten nachvollziehbar, wenn wir die Asymmetrie in der Entscheidungskompetenz von Entscheidungstr&auml;gern und Betroffenen betrachten.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Diejenigen, die nicht entscheiden d&uuml;rfen, w&uuml;nschen klare Regeln zur Kontrolle der Prozesse, wollen Einfluss auf Entscheidungen nehmen und mit Respekt behandelt werden.</strong> Sie k&ouml;nnen Entscheidungen leichter akzeptieren, wenn sie die wesentlichen Gr&uuml;nde daf&uuml;r kennen. Prozesse sind dann fair, wenn Mitarbeiter mit den materiellen Leistungen zufrieden sind, sich respektvoll behandelt f&uuml;hlen, ihre Interessen gewahrt werden und die Entscheidungen transparent sind.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die Mitarbeiter erleben die gleichen Entscheidungs- und Change-Prozesse und tauschen ihre Erfahrungen aus. Dadurch entsteht ein unternehmensspezifisches Gerechtigkeitsklima. &Uuml;ber dieses Klima wird gesprochen, und es wird an neue Mitarbeiter weitergegeben. Forschungsergebnisse zeigen, dass ein positives Klima nicht nur Commitment und Zufriedenheit f&ouml;rdert, sondern sich auch auf die Arbeitsleistung auswirkt. Im Dienstleistungsbereich sind die Mitarbeitenden dann eher bereit, Aufgaben ausserhalb ihres Aufgabenbereichs zu &uuml;bernehmen oder besondere Kundenw&uuml;nsche zu erf&uuml;llen, was zu gr&ouml;sserer Kundenzufriedenheit und entsprechendem finanziellem Erfolg f&uuml;hrt.</p><p
style="text-align: justify;">Das Unsicherheitsmanagement-Modell von Lindt &amp; van den Bos (2002) bietet eine Erkl&auml;rung daf&uuml;r, wie die vorher erw&auml;hnten Dimensionen zu einem ganzheitlichen Urteil zusammengef&uuml;gt werden. In unsicheren Situationen wie bei einer neuen Anstellung oder einer Umstrukturierung wissen die Mitarbeiter oft nicht, was auf sie zukommt. Sie sch&auml;tzen ab, ob es sich langfristig lohnt, in ihre Besch&auml;ftigungsbeziehung – in Form hoher Leistung und Commitment – zu investieren. Bei dieser Entscheidung hilft ihnen die Einsch&auml;tzung, ob sie fair behandelt werden: Erfahren sie Fairness, so sind sie bereit, in die Besch&auml;ftigungsbeziehung zu investieren.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Werden sie ungerecht behandelt, verfolgen sie ihre eigenen Interessen und reduzieren ihren Einsatz aufs Notwendige. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Laut diesem Modell ist es unwichtig, in welchem Bereich (Verteilung oder Verfahren) uns Informationen erreichen. Es gibt einen Priming-Effekt. Fr&uuml;he Information pr&auml;gt das Gerechtigkeitsurteil. Daher profitieren <a
title="Executive Search Basel" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank">F&uuml;hrende</a> davon, wenn sie Fairness als F&uuml;hrungstool fr&uuml;hzeitig einsetzen. Dabei sollten sie ihren Mitarbeitern unmittelbar zeigen, dass sie fair handeln wollen. Auf Kritik sollten sie sofort reagieren und eine Ver&auml;nderung einleiten, die die Mitarbeitenden dazu bewegt, ihr Gerechtigkeitsurteil zu &uuml;berdenken. Sie sollten sowohl auf die Gerechtigkeit der Verteilung als auch des Verfahrens achten.</p><p
style="text-align: justify;">Auch bei Personalabbau zeigt die Forschung (beispielsweise Gilliland &amp; Paddock, 2005), dass die «&Uuml;berlebenden» in Firmen, die eine quantitative Formel verwenden, den Prozess eher als gerecht empfinden. Solch eine Formel, die die Entlassungskriterien numerisch, unpers&ouml;nlich und formal fasst, sorgt f&uuml;r Fehlerfreiheit und Konsistenz. Auch der Umgang und die Informationsprozesse sind zentral. In bekannten Schweizer Firmen haben wir beobachtet, dass Mitarbeiter den Abbau positiver bewerten, wenn Fairness in der Durchf&uuml;hrung respektiert wurde. Sie sind dann bereit, die f&uuml;r sie anstehenden Ver&auml;nderungen konstruktiv anzugehen. Die verschiedenen Aspekte der Gerechtigkeit k&ouml;nnen proaktiv zu Best Practice im<a
title="HRM Stellenangebote" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank"> Human Resource Management</a> beitragen. Die Grunds&auml;tze der interpersonalen und informationsbezogenen Gerechtigkeit weisen auf konkretes F&uuml;hrungsverhalten gegen&uuml;ber den Mitarbeitern und auf die richtige Informationsgestaltung hin. Mitarbeiter sollten in Change-Prozesse einbezogen werden, damit sie ihre Ideen und Vorstellungen einbringen k&ouml;nnen. Die Prinzipien fairer Prozesse helfen bei der Durchf&uuml;hrung der Ver&auml;nderungen. In diesem Sinn erm&ouml;glicht Gerechtigkeit als Rahmenkonzept den Firmen, die positive Einstellung ihrer Mitarbeiter aufrechtzuerhalten.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/ohne-zuordnung/gerechtigkeit-muss-den-rahmen-fuer-das-hrm-bilden/2092/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>«Schweisstropfen z&#228;hlen nicht, sondern nur die erzielten Tore»</title><link>http://www.personalradar.ch/gehalt/schweisstropfen-zaehlen-nicht-sondern-nur-die-erzielten-tore/1996</link> <comments>http://www.personalradar.ch/gehalt/schweisstropfen-zaehlen-nicht-sondern-nur-die-erzielten-tore/1996#comments</comments> <pubDate>Thu, 20 May 2010 12:59:49 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[Boni]]></category> <category><![CDATA[Bonus]]></category> <category><![CDATA[Gratifikation]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=1996</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Mehr Lohn f&#252;r mehr Leistung – das klingt ganz selbstverst&#228;ndlich und nat&#252;rlich: Wer mehr arbeitet als andere, soll auch mehr verdienen. Doch warum ist Leistungslohn dann solch ein Reizthema? Oder ist die ablehnende Haltung der Gewerkschaften bereits von der Realit&#228;t &#252;berholt? (Ein Beitrag von: HR Today, Martin Winkel). Leistungsl&#246;hne breiten sich aus, seit einigen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/j95AQ" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Mehr Lohn f&uuml;r mehr Leistung – das klingt ganz selbstverst&auml;ndlich und nat&uuml;rlich: Wer mehr arbeitet als andere, soll auch mehr verdienen. </strong>Doch warum ist Leistungslohn dann solch ein Reizthema? Oder ist die ablehnende Haltung der Gewerkschaften bereits von der Realit&auml;t &uuml;berholt? (Ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today, Martin Winkel</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Leistungsl&ouml;hne breiten sich aus, seit einigen Jahren zunehmend auch in Branchen und Unternehmensbereichen, in denen es Boni, Umsatz- oder Gewinnbeteiligung und &auml;hnliche Komponenten zuvor nicht gab. &Uuml;blich war es fr&uuml;her meist nur im Verkauf, dass ein oftmals bescheidenes Grundeinkommen abh&auml;ngig vom Erfolg des Einzelnen gesteigert werden konnte: Gute Verk&auml;ufer bekamen durch die umsatzabh&auml;ngige Provision einen markanten Aufschlag auf ihren Lohn. In anderen Bereichen blieb es eher die Ausnahme, wenn das Unternehmen oder der Chef pers&ouml;nlich einen Bonus zahlte, sei es zum Jahresende als Gratifikation f&uuml;r die individuell erbrachte Leistung oder als Erfolgsbeteiligung bei besonders gutem Gesch&auml;ftsgang.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Das Bild hat sich ver&auml;ndert: Heute finden sich Lohnmodelle mit leistungsabh&auml;ngigen Anteilen quer durch alle Branchen und Hierarchien.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/05/gespraech_fussball.jpg"><img
class="aligncenter size-full wp-image-1997" title="Million&auml;re, die sie &uuml;ber das erzielte 'Golden Goal' freuen." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/05/gespraech_fussball.jpg" alt="Million&auml;re, die sie &uuml;ber das erzielte 'Golden Goal' freuen." width="230" height="175" /></a></p><p
style="text-align: justify;">Einer der Vorreiter waren die Banken: Nach Angaben des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB) hat sich dort der Anteil der individuell variablen Entl&ouml;hnung von weniger als 5 Prozent vor zehn Jahren auf heute 15 Prozent der gesamten Lohnsumme gesteigert. Damit k&ouml;nnen die Besch&auml;ftigten mit fast zwei Monatsl&ouml;hnen zus&auml;tzlich rechnen, die als Bonus ausbezahlt werden – wenn denn auch die Voraussetzungen daf&uuml;r erf&uuml;llt sind. Auser bei den Banken sind gem&auml;ss einem SGB-Dossier vom April vergangenen Jahres Sonderzahlungen und Boni auch bei den Versicherungen (8,3 Prozent der Lohnsumme), in der Chemie (6,2 Prozent) sowie auf dem Gebiet der Informatik-Dienstleistungen (5,6 Prozent) von &uuml;berdurchschnittlicher Bedeutung. Als Mittelwert f&uuml;r die gesamte Wirtschaft nannte der SGB f&uuml;r das Jahr 2004 einen Anteil von 3,7 Prozent der Lohnsumme, welcher den Besch&auml;ftigten in irgendeiner Form als Sonderzahlung gew&auml;hrt wurde.</p><p
style="text-align: justify;">Besonders stark ausgepr&auml;gt sind leistungsbezogene Anteile im Kader, wo zuweilen die Boni einen Viertel des Gesamteinkommens ausmachen. Der Trend zeigt sich auch in der aktuellen Studie «Kadersal&auml;re Schweiz 2007» der Kienbaum AG und der «Handelszeitung». Laut Alexander von Preen, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Kienbaum Schweiz, werden die Grundsal&auml;re auch im kommenden Jahr nur relativ schwach steigen; die variablen, erfolgsabh&auml;ngigen Bestandteile w&uuml;rden dagegen st&auml;rker ausgebaut. Und dies ist nicht nur die Tendenz bei den grossen international t&auml;tigen Firmen: «Die leistungs- und wertorientierte Entl&ouml;hnung nimmt auch bei den KMU stetig zu», erkl&auml;rt von Preen.</p><p
style="text-align: justify;">Die Einstellung der Arbeitnehmer ist ebenfalls im Wandel: Indiz daf&uuml;r ist die Umfrage der Angestellten Schweiz unter ihren Mitgliedern vom April/Mai dieses Jahres. Bei der Online-Umfrage, durchgef&uuml;hrt vom Meinungsforschungsinstitut Demoscope, sagten nahezu drei Viertel der Teilnehmer, dass sie grunds&auml;tzlich f&uuml;r den Leistungslohn sind. Diese Haltung ist unabh&auml;ngig davon, ob die Befragten selbst bereits leistungsabh&auml;ngige Lohnbestandteile beziehen oder nicht. Deutliche Unterschiede sind in Abh&auml;ngigkeit von der Funktionsstufe auszumachen: Im h&ouml;heren und mittleren Kader liegt die Zustimmung bei 90 Prozent, im unteren Kader bei 83 Prozent. Aber selbst bei den Mitarbeitenden ohne F&uuml;hrungs- oder Spezialistenfunktion erkl&auml;ren fast zwei Drittel ihre grunds&auml;tzliche Zustimmung zum Leistungslohn. Auch wenn sich die Ergebnisse dieser Mitgliederbefragung der Angestellten Schweiz nicht unbedingt eins zu eins auf alle Wirtschaftsbereiche &uuml;bertragen lassen – die Mitgliedschaft kommt &uuml;berwiegend aus der Metall-, Elektro- und Maschinenindustrie sowie aus den Bereichen <a
title="Life Science Jobs" href="http://www.life-science-jobs.ch" target="_blank">Chemie und Pharma</a> –, so stellen sie aber doch ein deutliches Anzeichen daf&uuml;r dar, dass die alten Argumente der Gewerkschaften gegen leistungsabh&auml;ngige Lohnsysteme heute offenbar nur noch bei einer Minderheit der Arbeitnehmer auf Zustimmung treffen.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Das liegt auch an der Verbreitung solcher leistungsabh&auml;ngigen Lohnsysteme, die der Studie zufolge bereits auf breiter Front im Arbeitsalltag pr&auml;sent sind: </strong>Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie selbst in den Genuss eines leistungs- oder erfolgsabh&auml;ngigen Bonus kommen, der im Durchschnitt bei 7000 Franken pro Jahr liegt.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Eine deutlich weniger bedeutende Rolle spielen andere Formen der Leistungsverg&uuml;tung wie bezahlte &Uuml;berzeit (10 Prozent der Befragten; durchschnittlich 5000 Franken pro Jahr), Spesenpauschalen (4 Prozent; 5800 Franken) oder Schichtzulagen (3 Prozent; 5150 Franken).</p><p
style="text-align: justify;">Eine Sonderrolle nehmen weiterhin die Bereiche Marketing und Verkauf ein, aus denen der gr&ouml;sste Teil jener 2 Prozent der Befragten kommt, welche Verkaufsprovisionen erhalten – immerhin in einer durchschnittlichen H&ouml;he von 20500 Franken. Wie beim Grad der Zustimmung zum Leistungslohn zeigt sich auch bei Verbreitung und H&ouml;he der Boni ein Gef&auml;lle der Funktionsstufen: W&auml;hrend an der Spitze 91 Prozent der Kaderleute leistungsbezogene Lohnanteile von durchschnittlich 17000 Franken pro Jahr beziehen, sind es unten bei den einfachen Mitarbeitenden zwei Drittel, denen ein Aufschlag von durchschnittlich 5000 Franken zukommt.</p><p
style="text-align: justify;">Grundlage f&uuml;r die Bonuszahlung ist bei den meisten der Befragten (71 Prozent) die individuelle Leistung, meist gemessen an den vereinbarten Zielen (MBO). Auch die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens (55 Prozent) oder die Resultate auf Team- beziehungsweise Abteilungsstufe (49 Prozent) k&ouml;nnen zur Bemessung der Boni herangezogen werden. Bei knapp einem Drittel der Befragten gew&auml;hrt das Unternehmen eine freiwillige Erfolgsbeteiligung ohne vertragliche Regelung. F&uuml;r 11 Prozent der Befragten entscheiden die Gesch&auml;ftsleitung oder direkte Vorgesetzte &uuml;ber die Zahlung einer allf&auml;lligen Leistungszulage – ohne schriftliche Vereinbarung und offenbar nach Gutd&uuml;nken. Letzteres ist einer der Punkte, in denen Vital G. Stutz, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Angestellten Schweiz, akuten Handlungsbedarf bei der Ausgestaltung von Leistungslohnsystemen sieht: «Die Messbarkeit der vereinbarten Ziele muss verbessert werden.» Dabei kann Stutz sich ebenfalls auf die Ergebnisse der Demoscope-Umfrage abst&uuml;tzen: 73 Prozent der befragten Mitglieder der Angestellten Schweiz sind der Ansicht, dass Leistung gar nicht objektiv messbar sei. Die Kritik der Angestellten Schweiz an der bisher in vielen Unternehmen ge&uuml;bten Praxis geht aber noch weiter: «Aus Gr&uuml;nden der Solidarit&auml;t sollten neben dem Erreichen individueller Ziele auch Team- und Abteilungsziele zur Bemessung der Leistungsl&ouml;hne herangezogen werden. Und grunds&auml;tzlich braucht es mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit der leistungsabh&auml;ngigen Lohnkomponenten», sagt Stutz. «Die Umfrage unter unseren Mitgliedern hat klar gezeigt, dass die Zustimmung deutlich geringer ausf&auml;llt, wenn Boni, Gratifikationen und &auml;hnliches auf einer eher zuf&auml;lligen Basis gew&auml;hrt werden.»</p><p
style="text-align: justify;">Besonders positive Beispiele f&uuml;r fortschrittliche Leistungslohnsysteme sind aus Sicht der Arbeitnehmervertreter vor allem bei Grossunternehmen zu finden. Eines davon ist die Schweizerische Post; dort wurde vor sechs Jahren das neue Lohnsystem mit Erfahrungs- und Leistungsbestandteilen eingef&uuml;hrt. Laut Post-Mediensprecher Oliver Fl&uuml;eler waren die Erfahrungen beim &Uuml;bergang vom Monopolbetrieb mit Bundesangestellten zum Unternehmen mit GAV-Regelungen durchwegs positiv: <em>«Die Post entspricht mit dem Leistungsbestandteil in ihrer Lohnsystematik der allgemeinen Entwicklung und Erwartung in der Gesellschaft, individuelle Leistungen auch individuell zu honorieren.» Grundlage f&uuml;r den leistungsbezogenen Anteil des Lohns sind bei der Post die Zielvereinbarungen, die aus den allj&auml;hrlichen Focus-Gespr&auml;chen mit den Mitarbeitenden hervorgehen. Neu werden ab dem kommenden Jahr die Leistungskomponenten von den direkten Vorgesetzten zugeteilt, denen jeweils eine entsprechende Summe f&uuml;r das gesamte Team zur Verf&uuml;gung steht. «Die individuelle Entl&ouml;hnung wird so f&uuml;r die Mitarbeitenden einfacher nachvollziehbar und transparenter»</em>, erwartet Fl&uuml;eler. Insgesamt liegt der Anteil des Leistungslohns bei etwa 0,4 Prozent der Lohnsumme – wie in den j&auml;hrlichen Lohnverhandlungen mit den Gewerkschaften festgelegt.</p><p
style="text-align: justify;">Bereits seit zehn Jahren werden die Mitarbeitenden bei Siemens Schweiz mit einer Kombination aus Grundgehalt und Bonus entl&ouml;hnt. Das zugrunde liegende System gilt bei Arbeitnehmervertretern als vorbildlich. Der Bonus h&auml;ngt im Wesentlichen von der Erreichung individueller Ziele im Rahmen der Ergebnisbeurteilung ab. Sofern Teamziele vereinbart wurden, wird auch der Teamerfolg ber&uuml;cksichtigt. Indirekt wirken sich der Erfolg des Gesch&auml;ftsbereichs und der von Siemens Schweiz als Ganzes auf die H&ouml;he der Boni aus. Erreichen das Unternehmen insgesamt und der jeweilige Gesch&auml;ftsbereich ihre Ziele, so stehen dem Bereichsleiter beispielsweise 5 Prozent der Bereichs-Gehaltssumme f&uuml;r die individuellen Bonuszahlungen zur Verf&uuml;gung. Letztlich bestimmt aber die individuelle Leistung, ob &uuml;berhaupt ein Bonus gezahlt wird. «Zwischen 5 und 10 Prozent der Mitarbeitenden gehen leer aus, weil sie ihre individuellen Ziele nicht erreichen konnten», sagt Werner D&auml;ppen, Leiter Recruiting, Compensation and Development bei Siemens Schweiz. «Beim Bonus z&auml;hlen eben nicht die Schweisstropfen, sondern nur die erzielten Tore.» Wenn jemand ein schlechtes Jahr gehabt habe – sei es individuell oder mit seinem Gesch&auml;ftsbereich –, dann werde dies meist schon im n&auml;chsten Jahr wieder ausgeglichen. Wenn ein Mitarbeitender allerdings mehrfach am Jahresende ohne Bonus dasteht, schaut das HR Management schon genauer hin, ob m&ouml;glicherweise etwas mit der Positionierung nicht stimmt. Ebenso, wenn die Boni regelm&auml;ssig nach oben ausschwingen: «Dann ist das meist ein Indiz daf&uuml;r, dass es sich dabei um einen Mitarbeitenden handelt, den wir weiter entwickeln und f&uuml;r eine h&ouml;herwertige Funktion vorsehen k&ouml;nnen» erl&auml;utert D&auml;ppen. Besonderen Wert legt Siemens auf Transparenz: «Die Leute sollen wissen, mit welchem Bonus sie am Ende des Jahres rechnen k&ouml;nnen», sagt HR-Leiter Markus B&uuml;chi. «Damit es keine &Uuml;berraschungen gibt, kommuniziert Siemens den Mitarbeitenden regelm&auml;ssig den Gesch&auml;ftsgang auf Unternehmens- und Gesch&auml;ftsbereichsebene.» Hervorzuheben ist schliesslich auch noch, dass Siemens Schweiz als Basis f&uuml;r die Berechnung der Pensionskassenzahlungen nicht nur das Grundgehalt mal 13 nimmt, sondern – unabh&auml;ngig von der tats&auml;chlichen H&ouml;he einer allf&auml;lligen Bonuszahlung – auf das Grundgehalt 5 Prozent Bonus aufrechnet und ausgehend von diesem so genannten Zieleinkommen die PK-Beitr&auml;ge festlegt. Damit erf&uuml;llt Siemens Schweiz eine der Forderungen der Gewerkschaften an Leistungslohnsysteme.</p><p
style="text-align: justify;">Auch in der Bankbranche setzt man seit langem auf leistungsabh&auml;ngige Lohnkomponenten als Leistungsanreiz sowie als eine Form der Anerkennung individueller Leistung und der Teilhabe am Erfolg des Unternehmens als Ganzes. &Uuml;ber die genaue Ausgestaltung ihrer Verg&uuml;tungsmodelle wahren die Banken generell gr&ouml;sste Diskretion. Dies nicht zuletzt deshalb, damit keine internen Spannungen aufgrund der grossen Bandbreite der Bonuszahlungen aufkommen. Wie man immer wieder aus Bankenkreisen h&ouml;rt, sind die Unterschiede zwischen den «normalen» und den Investment-Bankern gross; letztere profitieren offenbar in noch h&ouml;herem Mass von erfolgsbestimmten Boni als die Verkaufs- und Marketingprofis anderer Branchen von ihren Provisionen. W&auml;hrend die Pressestelle der UBS derzeit keine Auskunft zum Thema Leistungslohn geben m&ouml;chte, erkl&auml;rt die Credit Suisse zumindest, welches bei ihr die Kriterien f&uuml;r allf&auml;llige Boni sind: die Ergebnisse der Bank, der einzelnen Bereiche sowie die individuellen Leistungen der Mitarbeitenden – also im Prinzip genauso wie auch bei Siemens. «Die Ziele f&uuml;r den einzelnen Mitarbeitenden werden zwischen dem Vorgesetzten und dem Mitarbeitenden vereinbart», erkl&auml;rt Nicole Pfister-Bachmann, Mediensprecherin f&uuml;r den Bereich Private Banking bei der Credit Suisse. «Insofern hat der einzelne Mitarbeitende darauf einen massgeblichen Einfluss. Der Prozess der Zielsetzung und die &Uuml;berpr&uuml;fung der Zielerreichung sind f&uuml;r den Mitarbeitenden transparent. Die Ziele f&uuml;r das Gesamtunternehmen und f&uuml;r die einzelnen Bereiche werden aus dem Strategischen Business Plan der Credit Suisse abgeleitet.» Die leistungsbasierten Lohnkomponenten seien bei den CS-Mitarbeitenden sehr gut etabliert, sagt die Kommunikationsbeauftragte. Wichtig sei, dass es konkrete und klar messbare Zielvereinbarungen als Grundlage geben m&uuml;sse.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Kritische Punkte beim Leistungslohn – das zeigt sich quer &uuml;ber die Branchen hinweg – sind die Variabilit&auml;t und die Bandbreite der Boni, die Transparenz der Bemessungsgrundlagen sowie die individuelle Beurteilung durch die Vorgesetzten als Basis der Bonuszuteilung an die Mitarbeitenden. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Gerade der letzte Punkt birgt besonderes Konfliktpotenzial: Wenn etwa ein Mitarbeitender vom Chef einen «Sympathiebonus» erh&auml;lt oder wenn ein Mitarbeitender umgekehrt den Eindruck hat, es werde ihm nicht gen&uuml;gend Wertsch&auml;tzung und Anerkennung entgegengebracht. «Dann wird das Geld schnell zur Projektionsfl&auml;che f&uuml;r andere Konflikte, die meist schon lange im Hintergrund schwelen», weiss ein Sozialberater aus seiner Beratungspraxis bei einem grossen Finanzdienstleister. Auch er hat die Erfahrung gemacht, dass eine leistungsgerechte Entl&ouml;hnung von den Mitarbeitenden grunds&auml;tzlich bejaht werde. «Schwierig wird es immer dann bei der Beurteilung, wenn Fremdbild und Selbstbild beim Mitarbeitenden stark voneinander abweichen», erkl&auml;rt der Sozialberater. «Wenn dann der Bonus geringer ausf&auml;llt, als vom betreffenden Mitarbeitenden erwartet, kann schnell der Eindruck entstehen, dass die Bedeutung der eigenen Arbeit nicht gen&uuml;gend gew&uuml;rdigt wird. Das wirkt dann oft stark demotivierend.» In der Beratungspraxis spielten diese Probleme aber nur eine marginale Rolle; ein leichter Anstieg sei allenfalls jeweils nach der allj&auml;hrlichen Bonusrunde festzustellen. «Oft hat es aber dann auch mehrere Ursachen f&uuml;r den Konflikt.»</p><p
style="text-align: justify;">Vieles scheint f&uuml;r den Leistungslohn zu sprechen. Aber es gibt auch grunds&auml;tzliche Kritik an den umsatz- oder erfolgsabh&auml;ngigen Systemen. So sieht etwa Peter Vonlanthen, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Kaufm&auml;nnischen Vereins Z&uuml;rich, im Bankenbereich nicht nur die Interessen der Arbeitnehmer tangiert, sondern dar&uuml;ber hinaus auch die der Kunden: <em>«Wenn eine Bank sich n&auml;mlich f&uuml;r den kurzfristigen Profit entscheidet» – Vonlanthen spielt auf den Skandal um die ZKB und die Firma Sulzer an –, «so profitieren die Kaderleute, die dadurch ihren Bonus vergr&ouml;ssern k&ouml;nnen. Die Kundinnen und Kunden sind f&uuml;r den Banker in dieser Situation sekund&auml;r und haben den Schaden zu tragen.»</em> Vonlanthen sieht darin ein grunds&auml;tzliches Problem der Boni: «<em>Tats&auml;chlich f&ouml;rdern die Anreizsysteme der meisten Banken das kurzfristige Profitdenken der Mitarbeitenden, was sich f&uuml;r die Kundinnen und Kunden negativ auswirkt.»</em> Auch f&uuml;r den Bereich der Versicherungswirtschaft liesse sich sicher &auml;hnliche Kritik formulieren: Wenn dort die Entl&ouml;hnung der Agenten und Vertreter zu einem hohem Anteil aus umsatzabh&auml;ngigen Provisionen besteht, dann liegt der Verdacht nahe, dass im Zweifelsfall das Eigeninteresse am Erhalt des individuellen Einkommensniveaus mehr Gewicht haben wird als das Interesse der Kunden an objektiver Beratung und angemessener Absicherung ihrer Risiken. Ungeachtet dessen hat j&uuml;ngst die Axa Winterthur im Zusammenhang mit der Umwandlung ihres kompletten Aussendienstes in selbst&auml;ndige Agenturen und Generalagenturen angek&uuml;ndigt, dass sie in diesem Bereich gleichzeitig ein neues Lohnsystem einf&uuml;hren werde, bei dem der leistungsabh&auml;ngige Lohn noch mehr Gewicht erh&auml;lt.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Noch machen Leistungsanreize generell nur einen vergleichsweise geringen Anteil am gesamten Lohn aus, sieht man einmal von den Spitzenmanagern ab.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Aber viele der Unternehmen, die bereits Leistungslohnsysteme eingef&uuml;hrt haben, wollen den Anteil dieser variablen Komponenten ausweiten. Die Vorteile aus der Perspektive der Arbeitgeber liegen auf der Hand: Mit variablen Leistungsl&ouml;hnen ist es m&ouml;glich, flexibel auf die jeweilige Entwicklung des Gesch&auml;ftsgangs zu reagieren und gegebenenfalls in mageren Zeiten die Lohnkosten bis zu einem gewissen Grad zu reduzieren. Bei fixen Lohnsystemen ist dies dagegen nicht m&ouml;glich.</p><p
style="text-align: justify;">Aus Arbeitnehmersicht ist der Grundsatz, dass sich Leistung auch auf die Entl&ouml;hnung auswirken soll, nicht unbedingt etwas Negatives. Allerdings muss das Einkommen f&uuml;r den einzelnen Mitarbeitenden mittelfristig berechenbar bleiben. Und die flexiblen Bestandteile des Lohns m&uuml;ssen in die Berechnung der Altervorsorge mit einbezogen werden, damit sich der Leistungsbonus nicht im Rentenalter als Bumerang erweist und das Einkommen dadurch geschm&auml;lert wird. Wenn die Sozialpartner f&uuml;r den Leistungslohn faire Rahmenbedingungen und transparente Bemessungssysteme vereinbaren, steht seiner weiteren Ausbreitung dieser Form der finanziellen Anerkennung von individueller Arbeitsleistung nichts entgegen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/gehalt/schweisstropfen-zaehlen-nicht-sondern-nur-die-erzielten-tore/1996/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Kein Tabuthema: Lohntransparenz zahlt sich aus.</title><link>http://www.personalradar.ch/gehalt/kein-tabuthema-lohntransparenz-zahlt-sich-aus/1991</link> <comments>http://www.personalradar.ch/gehalt/kein-tabuthema-lohntransparenz-zahlt-sich-aus/1991#comments</comments> <pubDate>Thu, 20 May 2010 12:46:18 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[Lohngerechtigkeit]]></category> <category><![CDATA[Lohntransparenz]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=1991</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Ein Unternehmen, das seine Mitarbeitenden transparent und umfassend &#252;ber die Lohnverteilung informiert, verschafft sich gem&#228;ss den Ergebnissen des aktuellen Schweizer HR-Barometers klare Vorteile. Die Lohntransparenz zahlt sich aus durch eine signifikant h&#246;here Zufriedenheit mit der Arbeit und der Work-Life Balance sowie niedrigere K&#252;ndigungsabsichten (ein Beitrag von: HR Today, Dorothea Brunner und Markus Gerber). Generelle [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/d0URB" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Ein Unternehmen, das seine Mitarbeitenden transparent und umfassend &uuml;ber die Lohnverteilung informiert, verschafft sich gem&auml;ss den Ergebnissen des aktuellen Schweizer HR-Barometers klare Vorteile.</strong> Die Lohntransparenz zahlt sich aus durch eine signifikant h&ouml;here Zufriedenheit mit der Arbeit und der Work-Life Balance sowie niedrigere K&uuml;ndigungsabsichten (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today, Dorothea Brunner und Markus Gerber</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Generelle Lohnerh&ouml;hungen, Mindestl&ouml;hne, exorbitante Managerl&ouml;hne, Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau – Themen, die fast t&auml;glich in den Medien auftauchen. Der eigene Lohn ist und bleibt aber ein Tabuthema, nach dem Motto: <strong><em>«&Uuml;ber Lohn spricht man nicht – man hat ihn».</em></strong></p><p
style="text-align: justify;">Die Diskussion &uuml;ber Lohntransparenz bezieht sich bislang in erster Linie auf die Offenlegung der Managerl&ouml;hne. In der Schweiz sind die Vorschriften f&uuml;r die Offenlegung von Verg&uuml;tungen in den Corporate-Governance- Richtlinien der Schweizer B&ouml;rse und seit Anfang 2007 im Obligationenrecht geregelt. Darin ist die Publikation der individuellen Verg&uuml;tungen der Mitglieder des Verwaltungsrats und der h&ouml;chstbezahlten Person der Gesch&auml;ftsleitung gesetzlich vorgeschrieben. Doch hat sich die Lohntransparenz wirklich verbessert? Wie steht es um die Lohnkenntnisse bei Funktionen unterhalb des Managements? Umstritten sind auch die Auswirkungen einer Offenlegung der L&ouml;hne. Wirkt sich diese positiv oder negativ auf die Befindlichkeit der Mitarbeitenden aus? Und wie kann vom Unternehmen Lohntransparenz am besten erzeugt werden?</p><p><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/05/lohntransparenz_def.jpg"><img
class="aligncenter size-full wp-image-1992" title="Was verdienenen Sie?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/05/lohntransparenz_def.jpg" alt="Was verdienenen Sie?" width="175" height="128" /></a></p><p><strong>Unterschiedlicher Informationsstand</strong></p><p
style="text-align: justify;">Wichtig f&uuml;r Arbeitnehmende ist nicht nur ein Lohnvergleich auf oberster Ebene, sondern auch Information &uuml;ber ihren eigenen Lohn. Durch eine so genannte Lohnsystemtransparenz sollen Besch&auml;ftigte Einblick in die Festsetzung und Ver&auml;nderung ihres eigenen Lohns erhalten. Dazu sind die im Unternehmen angewandten Systeme f&uuml;r Stellenbewertung und Einstufung sowie die Leistungsbeurteilung zentrale Instrumente.</p><p
style="text-align: justify;">Ein Marktvergleich nicht nur auf Managementebene, sondern auf s&auml;mtlichen Stufen wird beispielsweise erm&ouml;glicht durch die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes f&uuml;r Statistik oder Lohnrechner von Gewerkschaften, in welche Arbeitnehmende ihre Lohnangaben und weitere Daten eintragen k&ouml;nnen. Diese Datenquellen erm&ouml;glichen einen Vergleich mit relevanten Gruppen je nach Branche, Unternehmensgr&ouml;sse, Berufsgruppe, hierarchischer Stellung oder pers&ouml;nlichen Merkmalen. Ungekl&auml;rt ist hingegen die Frage, wie gut Schweizer Arbeitnehmende &uuml;ber die L&ouml;hne ihrer Arbeitskollegen und -kolleginnen Bescheid wissen.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Zahlen aus der aktuellen HR-Barometer-Studie der ETH und der Universit&auml;t Z&uuml;rich zeigen, dass innerhalb des eigenen Unternehmens vielen Arbeitnehmenden nicht bekannt ist, was gleich-, h&ouml;her- und tiefergestellte Mitarbeitende verdienen.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Es wurden repr&auml;sentativ 1370 Arbeitnehmende in der deutsch- und franz&ouml;sischsprachigen Schweiz befragt, wie gross ihre Kenntnisse &uuml;ber die L&ouml;hne innerhalb ihres Unternehmens sind. Rund die H&auml;lfte (49 Prozent) aller Befragten geben an, nur kleine oder sogar sehr kleine Kenntnisse &uuml;ber die L&ouml;hne innerhalb ihres Unternehmens zu haben. Bei den Vorgesetzten zeigt sich, dass diese deutlich mehr Kenntnisse besitzen als die Mitarbeitenden ohne F&uuml;hrungsfunktion. 46,8 Prozent der Besch&auml;ftigten in einer Vorgesetztenposition haben gute oder sehr gute Kenntnisse, verglichen mit 28,7 Prozent der Besch&auml;ftigten ohne Vorgesetztenfunktion. Von einer wirklichen Lohntransparenz kann demnach auch auf Managementebene nicht gesprochen werden.</p><p
style="text-align: justify;">Dass Vorgesetzte besser &uuml;ber die L&ouml;hne informiert sind, h&auml;ngt unter anderem auch damit zusammen, dass sie meist l&auml;nger im Betrieb t&auml;tig sind. Die Ergebnisse des HR-Barometers belegen, dass mit zunehmender Betriebszugeh&ouml;rigkeit auch das Wissen &uuml;ber die L&ouml;hne im Unternehmen steigt. Weiter zeigt sich, dass vor allem in grossen Unternehmen sowie im Kredit- und Versicherungswesen die Kenntnisse gering sind, in der &ouml;ffentlichen Verwaltung und im Unterrichtswesen hingegen gross. Diese Resultate erstaunen wenig, sind Angestellte der Kantone und des Bundes doch nach &ouml;ffentlichen Richtlinien entl&ouml;hnt.</p><p><strong>Eindeutig positive Auswirkungen auf die Arbeitszufriedenheit</strong></p><p
style="text-align: justify;">Wie wirkt sich nun die Lohntransparenz auf die Zufriedenheit der Besch&auml;ftigten aus? In der Literatur finden sich dazu widerspr&uuml;chliche Ansichten. Verschiedene Autoren vertreten die Meinung, dass Lohntransparenz bei Arbeitnehmenden, die wenig verdienen, zu Neid und Unzufriedenheit f&uuml;hrt bzw. diese verst&auml;rkt. F&uuml;r Arbeitnehmende der unteren Hierarchie- und Lohnstufen soll deshalb die Lohntransparenz begrenzt sein.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Die Gerechtigkeitsforschung hingegen geht davon aus, dass durch Offenlegung und Erkl&auml;rung der Lohnverteilung die wahrgenommene Ungerechtigkeit reduziert werden kann. Eine transparente und vollst&auml;ndige Informationspolitik kann Spekulationen &uuml;ber Lohnungleichheiten reduzieren.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die Resultate des HR-Barometers sprechen eindeutig daf&uuml;r, dass sich Lohntransparenz – &uuml;ber alle Funktionen hinweg – positiv auf die Befindlichkeit der Mitarbeitenden auswirkt. Die Folgen sind eine signifikant h&ouml;here Zufriedenheit mit der Arbeit und der Work-Life Balance sowie niedrigere K&uuml;ndigungsabsichten. Diese Effekte zeigen sich ebenso unter Ber&uuml;cksichtigung des tats&auml;chlichen Bruttolohns: Auch bei einem niedrigen Einkommen wirkt sich Lohntransparenz positiv auf die Arbeitseinstellung der Mitarbeitenden aus.</p><p><strong>Mehr Transparenz durch Partizipation und Leistungsbeurteilung</strong></p><p
style="text-align: justify;">Gem&auml;ss weiteren Daten aus dem HR-Barometer kann Lohntransparenz unternehmensseitig vor allem durch zwei Massnahmen verbessert werden: Partizipation und Leistungsbeurteilungen. Werden Arbeitnehmende bei der Lohnfestlegung mit einbezogen und wird ihnen dargelegt, wie ihr Lohn in Zusammenhang zu ihrer Leistung steht, sind sie zufriedener mit der Lohntransparenz. Es lohnt sich also, Leistungsbeurteilungen als Grundlage f&uuml;r die Entwicklung des fixen Lohns sowie zur Festlegung von variablen Lohnbestandteilen zu machen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/gehalt/kein-tabuthema-lohntransparenz-zahlt-sich-aus/1991/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Und einmal mehr zum Geld&#8230;</title><link>http://www.personalradar.ch/gehalt/und-einmal-mehr-zum-geld/1595</link> <comments>http://www.personalradar.ch/gehalt/und-einmal-mehr-zum-geld/1595#comments</comments> <pubDate>Fri, 19 Mar 2010 12:43:45 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=1595</guid> <description><![CDATA[Cli.gs PersonalRadar hat schon des &#246;fteren Stellung genommen zu Lohn und Lohnverhandlung. Einmal mehr m&#246;chten wir Sie auf eine Publikation aufmerksam machen, die vielleicht hilft Ihren &#8216;Geldwert&#8217; als Mitarbeitenden besser einsch&#228;tzen zu k&#246;nnen. Moneyhouse hat in dieser Angelegenheit eine interessante Liste ver&#246;ffentlicht. Insbesondere der Unterschied zwischen M&#228;nnern und Frauen ist nicht &#252;berraschend, aber doch frappant [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
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class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/UEYnR" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>PersonalRadar hat schon des &ouml;fteren Stellung genommen zu Lohn und Lohnverhandlung. </strong>Einmal mehr m&ouml;chten wir Sie auf eine Publikation aufmerksam machen, die vielleicht hilft Ihren &#8216;Geldwert&#8217; als Mitarbeitenden besser einsch&auml;tzen zu k&ouml;nnen.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Moneyhouse hat in dieser Angelegenheit eine interessante Liste ver&ouml;ffentlicht. Insbesondere der Unterschied zwischen M&auml;nnern und Frauen ist nicht &uuml;berraschend, aber doch frappant deutlich. Es bleibt zu hoffen, dass moderne Arbeitgeber sich in der schweizerischen &#8216;Lohnlandschaft&#8217; endlich durchsetzen und der geschlechtlich begr&uuml;ndete Lohnunterschied fr&uuml;her oder sp&auml;ter Geschichte wird.</p><p
style="text-align: justify;"><a
title="Lohnliste von Moneyhouse" href="http://www.moneyhouse.ch/wirtschaft/jobs/der_grosse_lohnvergleich-623517.htm" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong>Link<br
/> </strong></span></a><strong> </strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/gehalt/und-einmal-mehr-zum-geld/1595/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ist der Lohn nicht gehaltvoll oder das Sal&#228;r unfair, dann gibts hier Fakten!</title><link>http://www.personalradar.ch/gehalt/ist-der-lohn-nicht-gehaltvoll-oder-das-salaer-unfair-dann-gibts-hier-fakten/1584</link> <comments>http://www.personalradar.ch/gehalt/ist-der-lohn-nicht-gehaltvoll-oder-das-salaer-unfair-dann-gibts-hier-fakten/1584#comments</comments> <pubDate>Wed, 17 Mar 2010 16:41:22 +0000</pubDate> <dc:creator>Markus S</dc:creator> <category><![CDATA[Einkommen]]></category> <category><![CDATA[Gehalt]]></category> <category><![CDATA[Lohn]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=1584</guid> <description><![CDATA[Cli.gsOb es Lohn, Sal&#228;r oder Gehalt heisst spielt keine Rolle. Die meisten gehen einer Lohnarbeit nach, weil sie davon leben, ihre Existenz damit bestreiten und oft wirtschaftlich Abh&#228;ngige, wie zum Beispiel Kindern, ein Auskommen erm&#246;glichen. Der Lohn ist in der Schweiz nach wie vor eine Tabuzone. Eine Tatsache, die in diesem Blog schon mehrere Mal [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
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class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/bEM8L" /></form></div><blockquote><p>Ob es Lohn, Sal&auml;r oder Gehalt heisst spielt keine Rolle. Die meisten gehen einer Lohnarbeit nach, weil sie davon leben, ihre Existenz damit bestreiten und oft wirtschaftlich Abh&auml;ngige, wie zum Beispiel Kindern, ein Auskommen erm&ouml;glichen. <strong>Der Lohn ist in der Schweiz nach wie vor eine Tabuzone. Eine Tatsache, die in diesem Blog schon mehrere Mal erw&auml;hnt wurde.</strong></p></blockquote><p>Wo k&ouml;nnen sich die Lohnabh&auml;ngigen jedoch richtig informieren? Viele Quellen sind veraltet, zu wissenschaftlich, zu kompliziert oder einfach schlicht nicht brauchbar. PersonalRadar hat nach Informationen gesucht und kann folgende 4 Links anbieten, die die Suche nach dem richtigen Einkommen ein wenig erleichtern.</p><p>Mit den folgende Anbietern kommen Sie vielleicht schneller zum Ziel. Klicken Sie einfach auf die jeweiligen Links und probieren Sie es doch gleich selber aus:</p><p><strong><a
title="Salarium" href="http://www.lohnrechner.bfs.admin.ch/Pages/SalariumWizard.aspx?lang=de" target="_blank">Lohnrechner 1</a></strong></p><p><strong><a
title="Lohnrechner" href="http://www.lohnrechner.ch" target="_blank">Lohnrechner 2</a></strong></p><p><strong><a
title="Ein weiterer Lohnrechner" href="http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/lohnrechner-info.asp" target="_blank">Lohnrechner 3</a></strong></p><p><strong><a
title="Lohnrechner Beobachter" href="http://www.beobachter.ch/rechner/lohnvergleich/" target="_blank">Lohnrechner 4</a></strong></p><blockquote><p><strong>Sie haben bessere Quellen gefunden? </strong>PersonalRadar freut sich &uuml;ber Ihre Hilfe. Teilen Sie uns doch bitte noch weitere Quellen mit, die dazu beitragen, dass das Mysterium des Gehaltes ein wenig gel&uuml;ftet wird und Mutmassungen, Vermutungen, Ger&uuml;chte und andere Halbwahrheiten es ein wenig schwieriger haben.</p></blockquote><p>Danke f&uuml;r Ihre Mithilfe!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/gehalt/ist-der-lohn-nicht-gehaltvoll-oder-das-salaer-unfair-dann-gibts-hier-fakten/1584/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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