Fach- und Führungskräfte Handwerker

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Archiv für die Kategorie „Pensionierung“

PostHeaderIcon Die Pension steckt im Haus oder in der Wohnung. Im Alter fehlt das Geld.

Der Bau oder Erwerb vieler Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen konnte auf Pump möglich gemacht werden. Der Vorbezug der eigenen Pensionskassengeldern realisierte die Träume. Das Erwachen kann jedoch zum Albtraum werden.

Die Pension steckt im Haus oder in der Wohnung. Im Alter fehlt das Geld.

Die Pension steckt im Haus oder in der Wohnung. Im Alter fehlt das Geld.

Die Politik möchte das schweizerische Pensionskassensystem reformieren. Einige Vorschläge und Absichten sind brisant. In den 90-er Jahren wurde der Vorbezug von Pensionskassengeldern möglich. Das lief unter dem Begriff der sogenannten Wohneigentumsförderung. Viele träumten vom kleinen Häuschen auf dem Land. Meistens scheiterte es jedoch an der Finanzierung, da das nötige Kleingeld für den Kauf nicht vorhanden war. Mit dem Vorbezug der Altersvorsorge änderte sich das schlagartig und der Kauf von Wohneigentum nahm stark zu. Heute leben ca. zwei Fünftel der Schweizer/-innen in den eigenen vier Wänden.

So weit so gar nicht mehr gut. Es gibt Schatten. Viel Schatten.

Viele können sich rechnerisch ihr Eigenheim oder ihre Eigentumswohnung gar nicht leisten. Die Finanzierung über die Vorsorge ist oft genug mathematische Augenwischerei. Viele Verdienste lassen in der teuren Schweiz nur eine geringe Sparquote zu. Bereichern Kinder das persönliche Glück, ist das Familienkonto ohnehin meistens arm dran. Das zweite Einkommen der Frau fällt auf Null oder nur ein reduziertes Einkommen ist noch möglich. Arbeitet der Mann Teilzeit, damit die ebenso gut ausgebildete Frau ihre Arbeitsmarktfähigkeit erhalten kann, ist die Situation nicht viel besser. Das führt dazu, dass über Jahrzehnte Geld gespart werden müsste, damit überhaupt genügend Eigenkapital zusammen kommt, um Hypotheken von den Banken erhalten zu können. Ohne diese und ein einigermassen vernünftiges Einkommen ist der seriöse Erwerb von Wohneigentum eine Illusion. Viele wussten, dass sie mit ihrem Einkommen nie den Traum vom Eigenheim realisieren können und waren besonders froh auf legale und einfach Weise auf ihre Altersvorsorge zugreifen zu können.

Das schafft in der Zwischenzeit aber auch Probleme.

Die Warner sind nicht mehr ganz alleine in der Wüste. Es mehren sich nämlich die Stimmen, dass diese Vorbezüge in Zukunft fatale Auswirkungen auf die solide Finanzierung des Alters haben können und daher die öffentliche Hand mehr und mehr dazu genötigt wird, selbstverschuldete Unterfinanzierungen mit Sozialbudgets linden zu müssen. Diese Budgets werden von den Steuerzahlern/-innen gefüttert. Drastisch verschärfen wird sich die Situation noch, wenn die historisch tiefen Hypothekarzinsen eines Tages wieder nach oben gehen und wenige Prozentpunkte viele finanziell ausbluten lassen. Dann ist das Desaster perfekt. Nicht nur der Traum vom Wohneigentum ist dann futsch, auch die Altersvorsorge ist lädiert.

Lebt es sich besser in den eigenen vier Wänden, wenn man sich selber nicht mehr ganz eigen ist?

Es ist besser, wenn das Wohneigentum ohne Pensionskassengeld finanziert ist.

Es ist besser, wenn das Wohneigentum ohne Pensionskassengeld finanziert ist.

Der Vorbezug der Vorsorge ist risikoreich. Vielleicht ging alles gut. Das Haus oder die Wohnung konnte realisiert werden. Arbeitslosigkeit, Einkommensverluste, Krankheiten, Unfälle oder andere Eintrübungen der Erwerbsarbeit haben dazu geführt, dass die Lücke der Vorsorge nie richtig geschlossen werden konnte. Plötzlich ist die Pensionierung da und auf einmal wird festgestellt, dass die Altersvorsorge wohl regelmässig aufs Konto gut geschrieben wird, aber nie ausreicht davon vernünftig oder sorgenfrei leben zu können. Auch der Unterhalt alternder Immobilien ist dann nicht mehr möglich. Es fehlt schlicht an den Finanzmitteln. Alles steckt im Haus oder in der Wohnung. Das einst mal billige Geld kommt einem teuer zu stehen.

Die Politik wird messerscharfe Entscheidungen fällen. Der Vorbezug wird stumpf.

Wahrscheinlich darf in Zukunft nur noch der überobligatorische Teil des Vorsorgekapitals für den Erwerb von Wohneigentum bezogen werden. Der obligatorische Teil bleibt unangetastet und für die vernünftige Finanzierung des Alters erhalten. Der überobligatorische Teil ist jedoch nur für solche möglich, deren Einkommen das auch zulassen. Es gibt auch Überlegungen, dass der obligatorische wie auch der überobligatorische Teil für die Finanzierung herbei gezogen werden darf. Allerdings nur bis zum 40. Lebensjahr. Danach ist Schluss. Will oder kann man sich das Haus oder die Eigentumswohnung erst mit 45 Jahren leisten, weil man mit der Familiengründung spät anfing, dann wird der Traum einer bleiben!

Die Pension soll das Alter anständig finanzieren

Nicht jedes Finanzierungsmodell ist klug. Persönliche Fachberatung der eigenen finanziellen Situation schützt vor Illusionen.

Nicht jedes Finanzierungsmodell ist klug. Persönliche Fachberatung der eigenen finanziellen Situation schützt vor Illusionen.

Es ist richtig und wichtig, dass die Finanzierung von Immobilien mit dem Vorbezug der Pensionskassengeldern gut überlegt sein muss. Der Traum des Eigenheims kann im Alter zum Albtraum werden. Gerade dann, wenn während der aktiven Berufsperiode die erzielten Einkommen meist dazu reichten, das tägliche Leben gerade noch finanzieren zu können. Die Zukunft der 2. Säule und deren Ausgestaltung der Möglichkeiten mag für viele abstrakt klingen und weltfremd wirken. Aber diese kommenden Veränderungen werden bei einigen ein böses Erwachen zeitigen. Spätestens dann, wenn das Wohneigentum Verzicht nötig machte und dieser im Alter unerlässlich wird, um sich über Wasser halten zu können. Ansonsten müssen die einspringen, die solche Risiken nicht verhindern konnten aber später finanzieren müssen. Die Allgemeinheit.

Der Umwandlungssatz wird uns noch weiter verfolgen

Am 7. März 2010 hat das Abstimmungsvolk in der Schweiz ein klares Votum abgegeben. Mit 73% lehnte es die Senkung des Umwandlungssatzes bis auf 6,4% ab. Unter dem Umwandlungssatz versteht man den Prozentsatz des angesparten Kapitals, der den Pensionierten als Rente jährlich ausbezahlt wird. Das heisst zum Beispiel auf CHF 100’000.- gespartes Pensionskassengeld werden CHF 6’400.- pro Jahr Rente ausbezahlt. Hat jemand für eine ½ Million Kapital erspart, dann erhält die pensionierte Person CHF 32’000.- pro Jahr. Der Umwandlungssatz soll bis zum 1. Januar 2014 auf 6.8% abgesenkt werden. Die demografische Entwicklung, die Verlängerung der Lebenserwartung und die anhaltende Verschlechterung der Finanzmärkte werden die Pensionskassen noch mehr unter Druck bringen. Ob dann die Finanzierung überall gesichert ist, wird sich weisen. Vielleicht wäre es ja auch mal an der Zeit über die hohen Verwaltungskosten vieler Vorsorgeeinrichtungen zu diskutieren. Auch dort wäre durchaus noch viel Sparpotenzial vorhanden, bevor man immer die zur Kasse bittet, die das alles finanzieren müssen: Die Arbeitnehmenden und die Arbeitgebenden. Wenn diese Melkkühe keine Milch mehr geben wollen, dann haben auch die Vorsorgeeinrichtungen nichts mehr zum Lachen.

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PostHeaderIcon Haben Sie Pensionskassengeld verloren? Warum holen Sie es nicht zurück?

Sie gehen bald in Pension? Sind Sie sicher, dass Sie wirklich über das ganze Guthaben verfügen? Wenn nicht, wird es höchste Zeit danach zu suchen

Heben Sie den Schatz!

Heben Sie den Schatz!

Ein Arbeitsleben ist lang. Seit 1985 ist die berufliche Vorsorge obligatorisch. Viele haben in der Zwischenzeit einen schönen Batzen an Alterskapital zusammen gespart, mehrere Male den Arbeitsgeber gewechselt und die Übersicht über ihr Vorsorgekapital schon lange verloren. Man geht in Pension und denkt alles ist in bester Ordnung. Das ist jedoch nicht immer der Fall.

Es gibt Schätzungen, dass in der Schweiz mehrere Milliarden Vorsorgegelder verwaist sind, da die rechtmässigen Begünstigten es nicht einfordern. Es liegt zur Abholung bereit. Was jedoch nicht vermisst ist, wird nicht eingefordert. Das ist grotesk. Was kann man dagegen tun?

Grundsätzlich ist es so, dass Versicherte, wenn sie eine neue Stelle antreten, sich darum kümmern müssen, dass das Kapital der Beruflichen Vorsorge ihnen folgt. In der Regel erhalten sie vom alten Arbeitgeber ein Formular mit den nötigen Angaben, die eine Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers benötigt, damit das Geld am richtigen Ort ankommt. Eigentlich eine einfache Sache. Aber es klappt nicht immer. Wird das Kapital nicht eingefordert, dann wird es nach zwei Jahren der Auffangeinrichtung BVG, Administration Freizügigkeitskonto zugewiesen. Dort bleibt es dann.

Inzwischen gibt es Dienstleister, die sich darauf spezialisiert haben solche Gelder zu finden und es dem rechtmässigen Versicherten wieder zugänglich zu machen. Das ist selbstverständlich nicht gratis. Das Geschäft ist eine ergiebige Goldgrube. Allerdings sind solche Dienstleister gar nicht nötig. Die Gelder kann man auch selber finden, wenn man weiss wie das geht. Und das erst noch gratis. Die Ansprechpartnerin für so verloren geglaubtes Vorsorgekapital ist die Zentralstelle für die 2. Säule.

Geld das man nicht zu haben glaubte und dann zur Verfügung steht, ist ein wahrer Goldschatz.

Geld das man nicht zu haben glaubte und dann zur Verfügung steht, ist ein wahrer Goldschatz.

Vorsorge-, Freizügigkeits- und Policeeinrichtungen sind vom Gesetzgeber in die Pflicht genommen verwaistes Geld zu melden. Diese Meldungen werden von dieser Zentralstelle registriert und quasi eine Buchhaltung geführt, damit das Geld, vorausgesetzt es wird eben vom rechtmässigen Versicherten eingefordert, wieder seiner Vorsorgeeinrichtung zugeführt werden kann.

Der Kontakt kann übrigens ganz unkompliziert hergestellt werden. Auf www.zentralstelle.ch können alle so einen Suchauftrag starten. Alles andere ist nur noch ein Kinderspiel. Blöd ist wer es nicht tut. Es kostet nichts und trägt unter Umständen dazu bei, dass man im wohlverdienten Ruhestand einfach mehr Geld zur Verfügung hat. An dieser Stelle möchte PersonalRadar zu diesem Thema auf einen Artikel der SonntagsZeitung verweisen, der weitere Informationen liefert. Mit diesem LINK kommen Sie gleich dazu.

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PostHeaderIcon Der Kickback hat bei den Pensionskassen ausgekickt!

Die Stiftungsräte bei den Pensionskassen sind gefordert. Das Bundesgerichtsurteil BGE 4A_266/2010 hat der sogenannten Retrozession den Garaus gemacht.

Der Kickback hat bei den Pensionskassen ausgekickt!Die Versicherten der Siemens-Pensionskasse haben gut lachen. CHF 3,6 Millionen an geleisteten und verdeckt bezahlten Kommissionen fliessen in ihre Vorsorgeeinrichtung zurück. Das neue Bundesgerichtsurteil verpflichtet Stiftungsräte dazu, nicht nur mit der Praxis der verdeckten Kommissionen zu brechen, sondern auch schon geleistete Kickbacks zurück zu fordern. Tun sie es nicht, machen sie sich strafbar und die Versicherten können klagen. Insbesondere kleineren Pensionskassen mit starker Unterdeckung wird wahrscheinlich dieses Gerichtsurteil gerade recht kommen.

Die konsequente und nun auch juristische Verpflichtung geleistete Retrozessionen zurück zu fordern wird einen unverhofften Geldregen in die Pensionskassen bringen und die mancherorts ausgetrocknete Finanzsituation wieder entspannen oder erleichtern. Es ist nicht so, dass die Versicherten einfach die Hände in den Schoss legen können. Die Verpflichtung zur Herausgabe von Kickbacks verjährt nach 10 Jahren.

Eine Rückforderung von Geldern ist auf zehn Jahre möglich.

Das geht aber nur wenn Arbeitnehmende ihre Vertretung im Stiftungsrat aufrütteln und aktiv Einfluss ausüben. Stiftungsräte, die solche Anliegen auf die Seite schieben und ignorieren sind gut beraten, die mit dem gebührenden Ernst zu verfolgen. Sie sind nämlich in der Pflicht und können eingeklagt werden. Die Folge daraus sind nicht zu unterschätzen.  Mit diesem LINK will PersonalRadar auf die weiteren interessanten Informationen des Artikels der NZZ am Sonntag vom 6. November 2011 von Frau Charlotte Jacquemart aufmerksam machen. Und mit diesem LINK möchte PersonalRadar auf einen früheren Beitrag zu dieser Thematik hinweisen.

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PostHeaderIcon Die Statik der Pensionskassen ist tönern. Die ersten Haarrisse sind manifest.

Die verschnupften Finanzmärkte schwächen die Pensionskassen. Als sogenannte 3. Beitragszahler sind diese nahezu ausgefallen und verzinsen das Altersvorsorgekapital immer schlechter. Bleibt die Erkältung chronisch?

Die Statik der Pensionskassen ist tönern. Die ersten Haarrisse sind manifest.1985 wurde die 2. Säule oder Berufliche Vorsorge (BVG) eingeführt. Es setzte sich die Erkenntnis durch, dass man von der AHV-Rente (Umlageverfahren) im Alter kaum leben kann und das System der Altersvorsorge mit einer 2. Säule der Beruflichen Vorsorge (Kapitaldeckungsverfahren) ergänzt werden muss, um ein einigermassen sorgenfreies Leben ohne grosse Einschränkungen im Alten führen zu können. Diese 2. Säule speist sich aus den Beiträgen der Arbeitnehmenden, Arbeitgebenden in der Regel je hälftig und aus den Zinserträgen des geäufneten Kapitals. Die Rachitis der Finanzmärkte ist jedoch so fundamental, dass selbst ordnungspolitische Vitamine kaum dazu führen werden, dass die Zinsbesorgung zugunsten der Vorsorgegelder je wieder an die alte Fitness und Ertragskraft vergangener Zeiten anknüpfen kann.

Die etwas älteren Arbeitnehmenden mögen sich noch an Verzinsungen ihres Pensionskassenguthabens von 4 – 6% erinnern. Das ist endgültig Geschichte. Der Bundesrat hat für das Jahr 2012 die Mindestverzinsung für Pensionskassenguthaben von 2% auf 1,5% gesenkt.

Das ist mager. Es ist immer noch besser verzinst als ein simples Sparkonto. Die pitoyable Situation auf den Kapitalmärkten lässt jedoch grosse Sprünge einfach nicht mehr zu. Das ‚Sackgumpen’ ist vorbei. Der sogenannte dritte Beitragszahler, also der Kapitalmarkt mit seinem Beitrag durch eine gute Verzinsung der Pensionskassenguthaben, leidet inzwischen dermassen an Schwindsucht, dass die Versicherten froh sein dürfen, überhaupt noch einen Ertrag auf ihren ‚Zwangsersparnissen’ erhalten zu dürfen.

Eines wird jedoch immer wieder etwas vergessen: Als 1985 diese Vorsorgeeinrichtung geboren wurde und mit einer durchschnittlichen Verzinsung von 4% anfing, frass die damalige Geldentwertung einen Teil dieser Rendite wieder auf. Im Moment ist die Inflation in der Schweiz bedeutungslos. Der Schweizer Franken ist nicht nur hart wie Granit, er ist auch stabil wie der Gotthard. Mit dem nachfolgenden Link kommen Sie auf einen Artikel der NZZ am Sonntag mit dem Titel ‚Was tun, wenn die Renten der Pensionskassen sinken?’. Die Pensionskassenexpertin dieser Zeitung, Frau Charlotte Jacquemart, gibt Ihnen ein paar gute Tipps, wie man einer erodierenden Verzinsung Paroli bieten kann.

Was tun, wenn die Renten der Pensionskassen sinken?

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PostHeaderIcon Pensionskassengeld auszahlen? Das kostet viel oder im richtigen Kanton wenig Steuern.

Pensionskassengeld kann bar ausbezahlt werden. Das ist jedoch nicht gratis. Der Staat verdient mit. Hoffentlich wohnen Sie im richtigen Kanton.

Pensionskassengeld auszahlen? Das kostet viel oder im richtigen Kanton wenig Steuern.Nach dem Berufsleben folgt die Pensionierung. Spätestens dann müssen sich die meisten entscheiden, ob das Pensionsgeld als Rente bezogen oder das Guthaben cash ausbezahlt wird.  Das Auszahlen von Pensionskassengeld wird immer besteuert. Schliesslich waren die Einzahlungen in die 2. Säule steuerbefreit. Die Höhe der Besteuerung ist jedoch vom Wohnkanton abhängig und da gibt es gewaltige Unterschiede. Die St. Galler Pensionskasse Asga hat in diesem Zusammenhang kürzlich eine Liste in der Sonntagspresse publizieren lassen, die sehr aufschlussreich ist. Nachfolgend die Fakten in Kürze:

Steuern bei Bezug von Pensionskassenkapital 2011

(Bundes-, Kantons-, Gemeindesteuern)

Bei Bezug von

CHF 500’000

Bei Bezug von

CHF 1’000’000

KantonGemeindeverheiratetunverheiratetverheiratetunverheiratet
AGAarau4807852072105’852110’101
AIAppenzell25’53228’84659’40059’400
ARHerisau39’53249’57988’700110’599
BEBern38’67442’56593’13398’199
BLLiestal33’91134’225146’429146’429
BSBasel47’08247’39699’75099’750
FRFribourg55’18956’035121’047121’579
GEGenf35’92339’42980’56785’080
GLGlarus33’53233’84669’40069’400
GRChur24’58246’78072’40099’000
JUDelsberg40’00048’89283’868102’046
LULuzern38’82639’91382’91183’683
NENeuenburg45’13245’44692’60092’600
NWStans38’27238’58678’88078’880
OWSarnen35’56835’88273’47273’472
SGSt. Gallen39’01241’716104’260109’040
SHSchaffhausen31’12131’43564’57964’579
SOSolothurn39’10439’91581’53881’538
SZSchwyz31’14441’41786’00086’000
TGFrauenfeld36’93242’56676’20086’840
TIBellinzona30’03238’40084’834148’158
URAltdorf29’23729’55160’81060’810
VDLausanne57’45563’752130’706136’686
VSSitten45’99046’304103’000103’000
ZGZug30’80730’91266’19565’986
ZHZürich44’14558’782135’347166’138
rotteuer
grüngünstig
QuellePensionskasse asga

Dass der Steuerwettbewerb unter den Kantonen zuweilen groteske Formen annimmt ist bekannt. Meistens wird dieser Steuerwettbewerb wieder von der fiskalischen Wirklichkeit eingeholt und später mehr oder weniger stillschweigend korrigiert.

Stossend ist jedoch die Tatsache, dass Pensionierte einen vorübergehenden Wohnortswechsel in Kauf nehmen müssen oder wollen, damit sie einfach Geld sparen und für das Alter mehr zur Verfügung steht. Die wenigen smarten kantonalen Steuerverwaltungen nutzen das, senken die Steuertarife für ausbezahltes Pensionskassenguthaben massiv ohne Not und kassieren für eine geringe Gegenleistung ganz locker viel Geld.

Vielleicht können sich die kantonalen Steuerverwaltungen auf einen gemeinsamen Tarif einigen, damit Pensionierte schon gar nicht temporär ihre Koffer packen und aus steuerlichen Gründen vorübergehend sich woanders niederlassen. Viele Pensionierte hätte wahrscheinlich nichts dagegen, wenn sie ihr Geld ihrem eigentlichen Wohnkanton entrichten dürften, wenn sie sich nur den Steuertarif leisten könnten.

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PostHeaderIcon Die moderate Einwanderung kluger Köpfe ist für die Schweiz unverzichtbar.

Wenn die Wirtschaft brummt und es an allen Ecken und Enden an Fachkräften mangelt, dann ist die logische Konsequenz, dass man gut qualifizierte Kräfte aus dem Ausland rekrutiert oder der Boom zur Krise wird. Vielleicht gibt es auch noch einen Zwischenboden.

Die moderate Einwanderung kluger Köpfe ist für die Schweiz unverzichtbar.Schon in den 60er Jahren stand die Schweiz unter einem enormen Einwanderungsdruck. Strassen, Spitäler, Schulen und Wohnungen mussten in Rekordzeit aus dem Boden gestampft werden, damit allen Menschen, die zusätzlich in die Schweiz strömten, um das Wirtschaftswachstum gemeinsam mit den Einheimischen bewältigen zu können, die passende Infrastruktur zur Verfügung stand.

Ohne diesen ausserordentlichen Effort aller Beteiligten, wäre die heutige Schweiz nicht das, was sie nun mal ist: Ein ausserordentlicher Erfolg.

Viele Arbeitsmigranten/-innen haben daran mitgearbeitet, die später bei uns blieben und deren Kinder an der Weiterentwicklung des Staatswesens und der Volkswirtschaft nach wie vor beteiligt sind. Schon der bekannte Schweizer Schriftsteller Max Frisch schrieb einmal die berühmten Worte: Wir riefen Arbeitskräfte. Es kamen Menschen.’

Auch zu jener Zeit war die sogenannte Überfremdung ein grosses Thema.

Viele Schweizer/-innen fühlten sich bedrängt aufgrund der starken Einwanderung von Gastarbeitern/-innen aus Südeuropa. Die sogenannte Überfremdung der helvetischen Gesellschaft wurde zu einem geflügelten Ausdruck und beherrschte die täglichen Diskussionen. Der damalige am rechten Rand politisierende Nationalrat James Schwarzenbach und sein rühriger Sekundant, Ulrich Schlüer, heutiger Nationalrat der SVP, lancierten die Überfremdungsinitative. Bei Annahme hätte sie zur Folge gehabt, dass wenige Wochen später ein grosser Teil ausländischer Arbeitskräfte das Land hätten verlassen müssen. Die Initiative, nota bene waren die Frauen damals noch nicht stimmberechtigt, wurde mit 54% abgelehnt. Instinktiv wusste eine knappe männliche Mehrheit, dass wenn diese Initiative angenommen wird, die Wirtschaft zum Erliegen kommt und der vermeintliche Vorteil der Wegweisung eines grossen Teils der ausländischen Arbeiter/-innen, zum grossen Nachteil der Zurückgebliebenen führen wird. Die ökonomische Vernunft siegte damals über obskure Vorurteile, blanken Fremdenhass und diffuse Ängste vieler, die wohl wussten, dass eine Annahme der Initiative keine Lösung ist, aber es auch keine Lösung sein konnte am Status quo festzuhalten.

Die Schweiz ist auch im neuen Jahrtausend wieder sexy.

Es sind inzwischen nicht nur die Baufachleute, die aus Südeuropa kommen, sondern Menschen aus der ganzen Welt, die mit ihren vielfältigen beruflichen Fähigkeiten dafür sorgen, dass die Wettbewerbsfähigkeit dieses Landes herausragend ist und auch bleibt. Ohne die Unterstützung von ausländischem Fachpersonal, zum Beispiel aus den Bereichen Medizin, Naturwissenschaft, Forschung, Maschinenbau, Softwareentwicklung, Engineering und Telekommunikation könnten wir den Schlüssel drehen und nach Hause gehen. Nichts würde mehr laufen und die Schweiz auf ein gefährliches Mittelmass absinken.

Die Wirtschaft läuft, trotz des sehr starken Schweizer Frankens, nach wie vor ausgezeichnet.

Die Wirtschaft läuft, trotz des sehr starken Schweizer Frankens, nach wie vor ausgezeichnet.Das macht das Land hoch attraktiv, trotz der etwas morbiden Nachbarschaft. Viele europäische Staaten sind hoch verschuldet und das bei anhaltend leeren Kassen. Viele gute ausländische Fachkräfte fühlen sich daher magisch von diesen soliden Werten angezogen:

  • Die steuerliche Belastung ist vernünftig,
  • die Gehälter sind anständig,
  • der Lebensstandard ist überdurchschnittlich hoch,
  • die Infrastruktur funktioniert ebenfalls dann noch tadellos, wenn sie stark beansprucht wird und
  • mit den Einheimischen, auch wenn sie manchmal mürrisch und abweisend wirken, kann man gut zusammen leben.

Selbst die tiefen Wunden der Finanzkrise konnten der Schweiz nicht viel anhaben. Sie sind gut verheilt und die grösste systemrelevante Bank hat mit staatlicher Intervention gut aus der existentiell bedrohenden Krise gefunden. Es läuft wie ein gut geschmiertes Butterbrot.

Trotzdem stimmt nicht alles. Doch was ist los in diesem Land?

Kritische Stimmen aus dem wertkonservativen wie auch progressiven Politlager äussern sich über das Wachstum der Bevölkerung immer kritischer. Die einen äussern sich ungeniert bis unverhohlen fremdenfeindlich, die anderen nett verpackt, streng darauf erpicht den Anstand im Detail zu wahren, aber in der Sache deckungsgleich und genauso schonungslos. Die liberale Einwanderungspolitik ist unter Beschuss. Angeblich verursacht die Einwanderung nur

  • Wohnungsnot,
  • Umweltbelastung,
  • Identitätsverlust und
  • eine schleichende Aufweichung helvetischer Selbstbefindlichkeit.

Alles hat auch ein Spiegelbild

Der freie Personenverkehr hat auch einen reziproken Wert. Junge Menschen können viel einfacher an den europäischen Unis studieren und das Arbeiten in Europa ist auch für Schweizer Bürger/-innen unkomplizierter geworden. Die nonchalante Zulassung der forcierten Einwanderung ist sicher keine Lösung. Irgendwann wird dieses Land aufgrund seiner Bevölkerungsdichte an seine Grenzen stossen. Der nicht abreissende Berufsverkehr und die grossen Menschenmassen in den Bahnhöfen während der ‚Rush Hour’ lassen ahnen, dass unsere Infrastruktur die schiere Menge an Menschen nicht mehr in der gleichen Zuverlässigkeit bedienen kann, wie wir uns das vielleicht so gewohnt sind. Der Arbeitsmarkt kann aber auf eine Reduktion nicht so verzichten.

Eine dezidierte Wissensgesellschaft ist nun mal auf kluge Köpfe angewiesen und braucht diese immer mehr, um den wachsenden Ansprüchen einer modernen Volkswirtschaft gerecht zu werden.

Aber auch andere Aufgaben können ohne Fachpersonal aus dem Ausland nicht mehr bewältigt werden.Aber auch andere Aufgaben können ohne Fachpersonal aus dem Ausland nicht mehr bewältigt werden. Ohne das medizinische Spitzenpersonal aus dem Ausland zum Beispiel, könnten wir in diesem Land nie eine medizinische Grundversorgung auf einem so hohen Niveau halten. Auch die Forschung ist auf ausländische Brillanz angewiesen. Bereichsübergreifende Forschung ist schon lange globalisiert. Selbst die Bauwirtschaft, ist diese auch noch so auf einem hohen Wirkungsgrad an Effizienz, kann auf ausländische Arbeitskräfte verzichten. Würde sie es tun wird es bald still auf den Baustellen. Suchen sie mal genügend Metzger in diesem Land. Die fleischverarbeitende Industrie käme sofort ins Strudeln, müsste sie zum Beispiel auf die deutschen Metzger verzichten.

Die Lebenserwartung steigt. Warum erhöhen wir nicht auch die Lebensarbeitszeit?

Die Erhöhung des Rentenalters ist für viele Politiker/-innen ein heisses Pflaster. Noch mehr arbeiten in einer Arbeitswelt voller Stress und Druck? Nichtsdestotrotz zeigen die Lebenserwartungstabellen der Lebensversicherer klar auf, dass die Lebenszeit markant steigt und die Menschen immer gesünder alt werden.  Viele ältere Arbeitnehmende gehen mit 64 (Frauen) oder 65 (Männer) in die Pension. In der Realität gibt es eine erkleckliche Anzahl, die früher in den Ruhestand gehen. Warum lassen wir diese erfahrenen Berufsleute, sofern sie das auch wünschen, nicht länger arbeiten?

Die gnadenlose Realität der Demografie wird uns früher oder später sowieso dazu zwingen. Denn die Überalterung der europäischen Gesellschaften ist keine akademische Diskussion mehr, sondern eine beinharte Tatsache. Europa stirbt und schrumpft.

Selbst eine staatlich geförderte Migration könnte zum Beispiel die Schrumpfung Deutschlands nicht mehr aufhalten. Zudem werden die Altersrente beziehenden Pensionäre das Sozialversicherungswesen mehr in Anspruch nehmen, als die Jungen es finanzieren können. Mit anderen Worten kann und muss dieser Prozess mit einer verlängerten Lebensarbeitszeit verzögert werden. Ansonsten sind die Kassen bald leer oder können nur mit fiskalischen Massnahmen gesichert werden. Das bewirkt aber auch, dass mit der verlängerten Lebensarbeitszeit auch die Einwanderung gedämpft werden kann. Somit kann dem Wissenstransfer von alt zu jung noch mehr Zeit eingeräumt werden und die in Zukunft frei werdende Stelle kann intern mit einem Arbeitnehmenden besetzt werden, der schon hier arbeitet, Steuern bezahlt und niedergelassen ist.

Auch das wirtschaftliche Wertschöpfungspotenzial der Frauen ist nach wie vor nicht genug ausgeschöpft.

Auch das wirtschaftliche Wertschöpfungspotenzial der Frauen ist nach wie vor nicht genug ausgeschöpft.Das zuwenig Vorhandensein von wirtschafts- und familienfreundlichen pädagogischen Einrichtungen, die sich während der Berufszeit der Mütter um den Nachwuchs kümmern, ist nach wie vor unbefriedigend. Exorbitante Krippentarife zehren oft das Zweiteinkommen, das meistens von Frauen in Teilzeit erzielt wird, schnell auf, sodass sich eine prohibitive Situation einstellt, die den wirtschaftlichen Reiz einer Erwerbsarbeit in Frage stellt und eine Berufstätigkeit absurd macht. Solche Situationen sind natürlich ein dummes Ärgernis. Die Frauen sind immer besser ausgebildet und für eine Wirtschaft unverzichtbar geworden. Diese Frauen und Mütter sind schon da und niedergelassen. Warum werden nicht vermehrt Strukturen angeboten, die Familien- und Berufsarbeit besser vereinbaren lassen? Zudem ist es sich auch zu überlegen, ob Teilzeit arbeitende Väter, die Arbeitsmarktfähigkeit der Mütter nicht erhöhen. Dazu braucht es aber Arbeitgeber, die das auch möglich machen und mit einer aufgeschlossenen Arbeitsmodellpolitik punkten können.

Die mutige Erhöhung des Rentenalters, auch wenn das ein Tabuthema ist, und die prononcierte Einbindung der Frauen in die Wirtschaft werden die Einwanderung dämpfen und die Bevölkerungsdichte auf ein erträgliches Mass halten.

Die Einwanderung einfach aus ideologischen, xenophoben oder sogar ökologischen Gründen zu unterbinden ist natürlich eine dirigistische Massnahme, die wirtschaftliche und auch politische Folgen haben wird. Dieses Land braucht kluge Köpfe. Es waren gerade die ausländischen Arbeitskräfte, die als Menschen immer wieder diesem Land herausragende neue Impulse schenkten und dafür mitsorgten, dass die Schweiz eine Erfolgsgeschichte blieb. Viele beneiden uns dafür.

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PostHeaderIcon Pensionskassengeld kann arm machen.

Die Förderung zum Erwerb von Wohneigentum über die Berufliche Vorsorge (BVG) hat zwar nicht zu mehr Immobilienbesitz geführt, aber diesen sichtlich erleichtert. Wahrscheinlich ist es bald damit vorbei.

Pensionskassengeld kann arm machen.Der Erwerb von Wohneigentum kann zur Schuldenfalle werden und dazu führen, dass das Gespenst der Altersarmut, dem man mit der 2. Säule der Garaus machen wollte wieder sein Unwesen treiben möchte. Doch gehen wir zuerst zum Anfang.

1985 wurde der Grundstein der sogenannten Wohneigentumsförderung (WEF) gelegt. Mit dem Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge wurde der Spartopf geöffnet. Es waren dazumal der Ständerat Markus Kündig und die Nationalrätin Vreni Spörry, die mit ihren parlamentarischen Vorstössen es möglich machten. Ziel war es, den Schweizer und Schweizerinnen den Erwerb von Wohneigentum mit dem Vorbezug von Pensionsgeldern zu erleichtern. Das hat aber nun auch seine Schattenseiten und führt dazu, dass das Bundesamt für Sozialversicherung die Vorbezugsmöglichkeiten überdenkt und unter Umständen die Hürden für einen frühzeitigen Bezug erhöht.

 Wann hat man Zugriff auf sein Pensionsgeld?

  • Bei der ordentlichen Pensionierung
  • Erwerb von Wohneigentum
  • Selbständigkeit
  • Auswanderung ins Ausland (unter Vorbehalten)

Der Vorbezug der Altersvorsorge für Wohneigentum ist sicher eine gute Möglichkeit, um überhaupt eine Immobilie erwerben zu können. Es gibt jedoch auch mahnende Stimmen, die meinen, dass damit der Vorsorgecharakter dieser Versicherung missbraucht würde und bei einem unvorsichtigem Einsatz der Vorsorgegelder die Begünstigten unter Umständen dem Staat und der Allgemeinheit via Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen zu Last fallen könnten. Die Vorbehalte sind nicht aus der Luft gegriffen. Ein Vorbezug mindert die Versicherungsleistung und führt dazu, dass im Rentenalter weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Gerade kleine Einkommen, können solche Finanzierungslücken selten ausgleichen.

Auch die Gefahr einer Verarmung im Alter ist bei solchen Versicherten, die sich ihr Guthaben auszahlen und nicht als jährliche Rente beziehen, nicht unerheblich.

Viele sind mit der Verwaltung ihrer Altersguthaben überfordert, verfolgen risikoreiche Anlagestrategien, um ihr Vermögen zu optimieren und erleiden mehr als genug kläglich Schiffbruch. Zudem kann der plötzliche Geldregen auch dazu führen, dass Versicherte sich Wünsche erfüllen, die wohl angeblich in Reichweite liegen, auch realisiert werden können, aber dazu führen, dass das Alterskapital viel schneller aufgezehrt wird und die Unterfinanzierung des Alters dazu führt, dass der Staat und die Allgemeinheit einspringen müssen. Es müssen dann auch jene einspringen, die mit ihren finanziellen Ressourcen vernünftig umgehen.

Die Politik prüft im Moment Möglichkeiten, wie diese Risiken besser eingedämmt werden können. Folgendes steht zur möglichen Debatte:

  • Der Vorbezug der Pensionskassengeldern für den Erwerb von Wohneigentum ist nur noch bis zum 40. Altersjahr möglich. Bis anhin ist es bis zum 50. Altersjahr erlaubt.
  • Zudem wird auch darüber diskutiert, dass die Versicherten nur noch jenen Teil als Vorbezug erhalten, der aus dem überobligatorischen Bereich stammt. Dieser kann ohnehin nur mit besseren Einkommen überhaupt realisiert werden. Das Kapital wird auch schlechter verzinst.

Selbstverständlich rennt die Politik und der Bund mit diesen Absichten bei der Assekuranzwirtschaft für die Berufliche Vorsorge nur offene Türen ein. Selbstverständlich rennt die Politik und der Bund mit diesen Absichten bei der Assekuranzwirtschaft für die Berufliche Vorsorge nur offene Türen ein. Allerdings braucht es dafür Mehrheiten und da wird es schwierig. Auch die Stimmbürger/-innen in diesem Land werden wohl bei diesen Anpassungen ein gewichtiges Wörtchen mitreden wollen. Sie sind die Betroffenen. Schliesslich ist in der Regel das Kapital je hälftig vom Arbeitgeber und den Versicherten einbezahlt worden.

Des Weiteren ist zu bedenken, dass viele Versicherten den Anbietern der Beruflichen Vorsorge ein nicht zu unterschätzendes Misstrauen entgegen bringen, da sie deren Geschäfts- und Anlagegebaren und dem dichten Dickicht an Verwaltungsgebühren, die zum Teil exorbitant sind, nicht viel abgewinnen können.

Die vielen Fehlleistungen in den letzten Jahren von verschiedenen Anbietern haben zusätzlich dazu beigetragen, dass die Zwangssparer grundsätzlich argwöhnisch sind und den zum Teil vollmundigen Ankündigungen keinen Glauben mehr schenken möchten. Jede Änderung des Systems zu Ungunsten der Versicherten wird starke Kräfte mobilisieren, die unter Umständen auch vernünftige Anpassungen zum Schutz der Versicherten, als Angriff auf deren Interessen interpretieren.

  • Allerdings kann es sicher auch von einer grossen Mehrheit nicht gutgeheissen werden, wenn der Alterskapitalvorbezug dazu führt, dass Versicherte ihre ganz persönliche Finanzkraft stark überreizen und diese Überschätzung der pekuniären Möglichkeiten dazu führt, dass andere Sozialeinrichtungen in die Pflicht genommen werden müssen, um diesen Menschen im Alter unter die Arme greifen zu können.
  • Zudem ist es nicht in Ordnung, dass Versicherte in andere Länder auswandern und ihr Pensionskassengeld vollumfänglich auszahlen lassen können, weil kein Sozialversicherungsabkommen mit dem Zielstaat besteht. Nicht selten wird die Altersvorsorge für Projekte verbraten und unausgegorene Ideen missbraucht, die oft die eingesetzten Mitteln nicht rechtfertigen, geschweige vernünftige Gewinne oder eine wirtschaftliche Existenz garantieren, um das eingesetzte Kapital wieder für den eigentlichen Zweck, nämlich die finanzielle Unabhängigkeit im Alter, zu gewährleisten. Viele überschätzen ihr unternehmerisches Geschick und meinen zu glauben, dass die betriebswirtschaftlichen Gesetzmässigkeiten in anderen Ländern ausser Kraft sind. Leider ist dem überhaupt nicht so. Nicht selten kommen solch Waghalsige abgebrannt sowie verarmt in die Schweiz zurück und versuchen sich in den Arbeitsmarkt oder in die Gesellschaft einzugliedern. Vielen gelingt es nicht. Einige landen dann bei der öffentlichen Fürsorge. Die Allgemeinheit wird für gescheiterte individuelle Lebenspläne in die fürsorgerische Pflicht genommen.
  • Auch die entstandene Lücke der beruflichen Vorsorge, sofern wieder ein Einkommen erzielt wird, kann mit einem durchschnittlichen Einkommen nie wieder geschlossen werden. Die Unterfinanzierung im Alter ist dann so sicher wie die nächste Jahreszeit. In diesem Fall sind es einmal mehr von der Allgemeinheit finanzierte Sozialsysteme, die helfen müssen.

Die kommenden Monate werden zeigen wie es weitergeht. PersonalRadar bleibt dran.

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PostHeaderIcon Ein erster Schritt ins neue Leben.

HR TodayMit dem Übertritt ins Pensionsdasein verändert sich das Leben. Die Pensionierung ist eine Art Trennung vom Berufsleben, die rechtzeitig geregelt sein will. Unternehmen können dabei helfen, dass ihre Mitarbeitenden gut vorbereitet den neuen Lebensabschnitt meistern (ein Beitrag von: Marianne Rupp, HR Today).

Der Übertritt in die Pension ist mit vielen Fallstricken versehen, ein grosser ist die finanzielle Vorsorge. «Wir als Versicherung denken vielleicht, dass gerade unsere Mitarbeitenden wissen, wie man das regeln sollte», sagt Theo Kaeser, Leiter Personalmanagement bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG. «Aber manchmal vernachlässigt man genau das privat, was man beruflich professionell angeht, ganz im Sinne des Sprichwortes ‹Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe› Deshalb informiere die hausinterne Pensionskasse regelmässig über die beiden Vorsorgemöglichkeiten:

  • Einerseits können die Mitarbeitenden ihren Sparanteil freiwillig erhöhen, was rege genutzt werde, wie Kaeser weiss.
  • Andererseits können sie neu seit diesem Jahr, wenn sie gegen die Rente hin Führungsfunktionen abgeben oder den Beschäftigungsgrad reduzieren, ihr bisheriges versichertes Gehalt aufrechterhalten und selber den fehlenden Betrag einzahlen.

Ein erster Schritt ins neue Leben.Zur Pensionierungsvorbereitung bietet Allianz Suisse ausserdem allen Mitarbeitenden ab 58 Jahren ein dreitägiges Seminar bei einem externen Partner an. «Es geht darin um eine Standortbestimmung, um Selbstfindung und um Brainstorming für eine Lebensphilosophie mit neuem Lebens­ziel», erklärt Kaeser. Die finanziellen Aspekte seien schon vor dem Seminar geregelt worden, die Mitarbeitenden haben den Rentenausweis gesehen und besprochen.

Pensionierungsvorbereitung in der Probezeit

Bei der Glutz AG werden die Mitarbeitenden bereits beim Stellenantritt auf die Pensionierung vorbereitet: «Während der Probezeit bespreche ich den Versicherungsausweis, denn ich habe gemerkt, dass viele nicht so recht wissen, was sie damit und mit den vielen Zahlen darauf anfangen sollen», erklärt Kurt Jäggi, Leiter Personal. Bei den Jüngeren geht Jäggi eher auf die Versicherungsleistungen ein, ab 40 Jahren stehe die Vorsorge im Mittelpunkt. Gerade die frühzeitige Planung der 2. Säule sei wichtig und werde langsam von den Leuten besser beachtet, weiss Jäggi. Der Personalleiter ist seit 14 Jahren auch Geschäftsführer der autonomen Personalvorsorgestiftung und kennt sich daher mit den Veränderungen in diesem Bereich bestens aus.

Zwischen 61 und 62 Jahren bekommen alle Mitarbeitenden einen Brief, in dem sie der Personalleiter/Geschäftsführer der Vorsorgestiftung auffordert, zu überlegen, ob sie das Kapital beziehen oder die Rente erhalten möchten, und dies mit ihm zu besprechen. Im selben Brief ist eine Einladung für ein zwei­tägiges Seminar zur Pensionierungsvorbereitung drin. «Das Seminar ist freiwillig, und wer will, kann es zusammen mit dem Lebenspartner besuchen», sagt Jäggi. «Die meisten Mitarbeitenden nehmen gerne teil und das Echo ist hervorragend.»

Oft kämen die Leute nach dem Seminar mit Fragen zu ihm, sagt Jäggi, sei es für Detailabklärungen im finanziellen Teil, sei es, um generell Tipps zu holen. «Es ist eine riesengrosse Herausforderung für die Leute, einen neuen Zeitplan aufzustellen. Wenn sie es wünschen, helfe ich ihnen dabei, zeige Möglichkeiten auf und gebe einen Anstoss, in welche Richtung das neue Leben laufen könnte.» Jäggi erachtet es als seine Pflicht, die Mitarbeitenden nicht ihrem Schicksal zu überlassen, sondern ihnen zu helfen, so gut er kann.

Vier Kategorien bei den Pensionierten

Die Fachstelle Alter und Arbeit, AvantAge, ein Service der Pro Senectute, ist eine Anbieterin von Vorbereitungsseminaren. Der Leiter André Leuzinger bestätigt, dass rund 90 Prozent der Teilnehmenden Mitarbeitende von Firmen sind, die vom HRM eingeladen werden. «Wir geben den Leuten Denkanstösse durch Referate von Fachpersonen und regen mit Gruppenarbeiten den intensiven Austausch an», sagt Leuzinger. Dabei ist ihm aufgefallen, dass sich die Interessen der Teilnehmenden verschieben: «Zuerst dominieren finanzielle Fragen. Dazu können wir nur Informationen abgeben, weil diese Thematik individuell gelöst werden muss, unter anderem mit dem Pensionskassenchef der Firma», erklärt Leuzinger. «Im Verlauf des Seminars merken die Leute, dass das Finanzielle nur einen Teil der Pensionierung ausmacht und wahrscheinlich nicht mal den schwierigsten, denn hier gibt es vielerorts klare Leitplanken und Reglemente. Dann kommen die weichen Faktoren ins Spiel, und sobald es darum geht, wie man das Leben gestalten soll, wird die Diskussion interessant und lebhaft.»

Vier Kategorien bei den PensioniertenDer Fachmann findet es sinnvoll, wenn Lebenspartner gemeinsam teilnähmen, weil auch die Beziehung nach der Pensionierung oft neu geregelt werden müsse. Zudem falle auf, «dass Frauen arbeitsunabhängig tendenziell besser vernetzt sind, während Männer sich lange darüber hinwegtäuschen, dass ihr Kollegenkreis stark jobgebunden ist». Ansons­ten seien vor der Pensionierung alle gleich, auch Führungskräfte, die zusammen mit den Mitarbeitenden die Kurse besuchen. Bei ihnen müsse allerdings auch der Statusverlust thematisiert werden, sagt Leuzinger.

Leuzinger unterscheidet vier Kerngruppen bei den zukünftigen Pensionären:

  • Die einen wollen zuerst einfach die späte Freiheit geniessen.
  • Andere suchen eine Anschlusslösung, indem sie beispielsweise einen Berufsausstieg in Etappen machen.
  • Eine dritte Gruppe nutzt ihre Kompetenzen weiter und engagiert sich etwa in einer Freiwilligenarbeit oder sucht sich eine neue bezahlte Aufgabe.
  • Die vierte Gruppe sind die Neubeginner. Sie verwirklichen einen Traum, ein Hobby oder ein Projekt, etwas, wofür sie während des Arbeitslebens nie Zeit fanden.

Nach der Pensionierung ist Schluss – meistens

Sowohl bei der Glutz AG mit ihren 230 Mitarbeitenden wie auch bei der Allianz Suisse, wo in der Direktion 2000 Mitarbeitende arbeiten, sind die Arbeitsverträge befristet. Bei Glutz läuft er im offiziellen Pensionsalter aus, bei Allianz Suisse ist für Frauen und Männer mit 64 Schluss. «Das führt gerade bei Männern immer wieder zu Diskussionen, weil wir keine Überbrückungsrenten zusprechen», sagt Kaeser. «Dass wir dafür keinen Koordinationsabzug haben, um das Alterskapital zu äufnen, und dies den fehlenden Jahresbetrag kompensiert, ist für viele nur Theorie, denn im Portemonnaie fehlt das Geld dann sehr praktisch.»

Bei beiden Firmen gibt es nach der Pen­sionierung normalerweise keine Vertragsverlängerung. Gemäss den Erfahrungen von Kurt Jäggi wünschten die Leute dies auch nicht, sondern der Trend gehe eher, wenn nicht zur Frühpensionierung, so doch zur Arbeitszeitreduktion in den letzten paar Jahren. «Die Leute umgehen so den Schock, von einem oft 120-prozentigen Engagement auf null zu fallen», sagt der Personalleiter. Bei der Allianz Suisse braucht es sogar, wenn Leute über das Pensionsalter beschäftigt werden sollen, eine GL-Entscheidung. Grundsätzlich findet Kaeser aber, es sei zum Wohl der Mitarbeitenden, wenn sie den Tag der Pensionierung nicht weiter aufschieben könnten, denn «irgendwann muss sich jeder damit beschäftigen».

Nach der Pensionierung ist Schluss – meistensBei der Glutz AG werden alle vor der Pensionierung gefragt, ob sie bereit sind auszuhelfen, wenn Not am Mann ist. «Das hat sich extrem bewährt», sagt Jäggi. «Aushilfe in der Ferienzeit funktioniert bis zu fünf Jahre nach der Pensionierung bestens und bringt dem Pensionierten und uns nur Vorteile.» Geregelt werden solche Engagements mit einem befristeten Vertrag im Stundenlohn. Auch bei anderen KMU werde diese Lösung mit den Pensionierten – vielfach spezialisierte Fachkräfte – als Ferienvertretung häufig angewendet, weiss Kurt Jäggi, der als Vorstand des Industrieverbands Solothurn und Umgebung über die Gepflogenheiten anderer KMU informiert ist.

Ein ehrenhafter Abschied und hochoffizieller Akt

Am Tag der Pensionierung gibt es bei beiden Firmen abteilungsinterne Feiern. «Wir übergeben einen Verabschiedungsbrief gemeinsam mit einem Überraschungsgeschenk», sagt Kaeser. Zudem werde mit allen ein Austrittsgespräch geführt. Auch bei der Glutz AG ist der Pensionierungstag ein «hochoffizieller Akt». Zusätzlich zur Feier in der Abteilung sitzen der Personalleiter und der Geschäftsführer mit den Pensionierten zusammen und Jäggi übergibt ein Geschenk: eine Urkunde, ein Bild der traditionsreichen bald 150-jährigen Firma, ein paar Flaschen Wein und einen finanziellen Zustupf.

Wie wichtig eine ehrenhafte «Entlassung» aus dem Arbeitsalltag ist, weiss André Leuzinger von der Fachstelle Alter und Arbeit:

«Menschen, die einen schlechten Abschied bekommen, kauen bis zu zwei Jahre daran. Wir machen die HR-Verantwortlichen daher immer darauf aufmerksam, dass sie firmenintern darauf achten sollen, wie die Leute verabschiedet werden.»

Auch nach der Pensionierung werden die ehemaligen Mitarbeitenden weiterhin in das Geschehen der Firmen miteingebunden. Allianz Suisse unterstützt die Pensionierten-vereinigung finanziell und lädt regional einmal im Jahr, gesamtschweizerisch alle drei Jahre, zum Mittagessen und einem dazugehörigen kulturellen Anlass ein. «Es gibt rege Diskus­sionen, die Leute sind immer noch sehr inte­ressiert und mit der Firma verbunden», sagt Kaeser. Bei den Anlässen sei immer der Pen­sionskassenvorsteher dabei, um den aktuellen Stand der Pensionskasse zu erläutern. Zudem seien die Pensionierten weiterhin rabattberechtigt und bekämen die Hauszeitschrift zugesandt.

Auch bei der Firma Glutz AG besteht der Kontakt weiter zum Pensioniertenclub.

«Einerseits laden wir alle Pensionierten mit ihren Partnern zu unseren Mitarbeiteranlässen ein, andererseits gibt es jeweils vor Weihnachten ein Pensioniertentreffen», erklärt Jäggi. Dort seien der Geschäftsführer und er dabei. «Wir erzählen, was im vergangenen Jahr gelaufen ist, die Pensionierten bekommen einen Kalender, zwei Flaschen Wein und 50 Franken. Mir sind diese Treffen wichtig, weil ich so mitbekomme, wie es den Leuten geht, und merke, bei wem ich nachfragen muss.» Für Jäggi ist es selbstverständlich, dass er sich auch nach der Pensionierung um seine ehemaligen Mitarbeitenden kümmert und ihnen mit Tipps und Tricks zur Seite steht, wenn sie das wünschen.

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PostHeaderIcon swissstaffing-Pensionskasse in ausgezeichneter Finanzlage.

Der Deckungsgrad der Stiftung betrug per 31. Dezember 2010 nahezu 128%, was im aktuellen Kontext einer ausgezeichneten finanziellen Lage entspricht!

swissstaffingDiese positive Situation ist der guten Struktur sowie der Anlagestrategie der Stiftung zu verdanken und hat es ermöglicht, das Altersguthaben der Versicherten, die im gesamten Jahr 2010 anwesend waren, mit einem Zinssatz von 3% zu verzinsen. Den Jahresbericht der Stiftung 2. Säule swissstaffing können Sie mit diesem LINK nachlesen.

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PostHeaderIcon Der Strukturreform in der beruflichen Vorsorge wurde Leben eingehaucht. Hoffentlich atmet diese bald.

Nach längerem Hin und Her hat der Bundesrat die Verordnungen zur Strukturreform in der beruflichen Vorsorge beschlossen.

Was bezweckt diese Reform?

Der Strukturreform in der beruflichen Vorsorge wurde Leben eingehaucht. Hoffentlich atmet diese bald.Im März 2010 hat das Parlament diese entschieden. Sie soll Governance und Transparenz der 2. Säule (BVG) im Gesetz stärken. Während des Prozesses der Vernehmlassung haben die Kantone und Pensionskassen zum Teil herbe Kritik an den vielen Neuerungen geäussert. Vieles war zu beengend, zu restriktiv und praxisfern. Der Bundesrat wollte die Reformdefinition wasserdicht machen, da der Volksentscheid über die Senkung des BVG-Mindestumwandlungssatzes mehr als klar abgelehnt wurde und zudem der Pensionskassenskandal bei der Personalvorsorge des Kantons Zürich mehr als nur lange Gesichter hinterliess. Unter dem Eindruck dieser Ereignisse wurde die Strukturreform besonders rigide formuliert.

Inzwischen hat man dieser ein paar Zähne wie folgt gezogen, da man klar über das Ziel hinausschoss:

  • Der Bundesrat verzichtet auf die formelle Pflicht auf ein internes Kontrollsystems (IKS) unabhängig auch von der Grösse und Komplexität der BVG-Einrichtung.
  • Des Weiteren wurden die Anforderungen an die sogenannte Unabhängigkeit der Revisionsstellen und Experten/-innen für die berufliche Vorsorge keck gestrafft und das Verbot von Daueraufträgen gestrichen.
  • Auch die quantitative Personalbesetzung der Oberaufsichtskommission wurde zurück geschraubt. Von fast 30 Stellen wurde diese auf 25 Stellen beschränkt. Mit dieser Sparmassnahme beim personellen Aufwand, konnten die Kosten im Durchschnitt pro Versicherten von einem Franken auf 80 Rappen gekürzt werden.
  • Pierre Triponez

    Pierre Triponez

    Ganz neu ist auch der Entschluss, dass die Berufliche Vorsorge nicht vom Bundesamt für Sozialversicherungen beaufsichtig wird, sondern neu von einer Kommission ausserhalb der Bundesverwaltung. Deren Chef ist FDP Nationalrat und ehemaliger Direktor des Gewerbeverbandes Pierre Triponze. Ob das eine gute Wahl ist, wird die Zukunft weisen.

Die Kommission nimmt Ihre Arbeit Anfang 2012 auf. PersonalRadar bleibt dran.

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