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><channel><title>PersonalRadar &#187; Personalentwicklung</title> <atom:link href="http://www.personalradar.ch/category/personalentwicklung/feed" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.personalradar.ch</link> <description>- die andere Perspektive</description> <lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 09:35:04 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Interne Talententwicklung bringt Vorteile – fast immer.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/interne-talententwicklung-bringt-vorteile-fast-immer/7566</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/interne-talententwicklung-bringt-vorteile-fast-immer/7566#comments</comments> <pubDate>Sat, 21 Jan 2012 16:01:33 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Personalsuche]]></category> <category><![CDATA[Aufstiegsmöglichkeiten]]></category> <category><![CDATA[Bayern-München-Strategie]]></category> <category><![CDATA[Beratungsunternehmen pom+ Consulting AG]]></category> <category><![CDATA[das interne Mitarbeiterpotenzial]]></category> <category><![CDATA[demografische Entwicklung]]></category> <category><![CDATA[die personaltechnische «Inzucht-Strategie»]]></category> <category><![CDATA[Eignungsabklärungen]]></category> <category><![CDATA[Fachkarrieren­modell]]></category> <category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category> <category><![CDATA[Fortbildungs- und Umschulungsmassnahmen]]></category> <category><![CDATA[Führungskräfte]]></category> <category><![CDATA[GE-Übervaters Jack Welch]]></category> <category><![CDATA[Geld für die externe Personalsuche ausgeben]]></category> <category><![CDATA[General Electrics]]></category> <category><![CDATA[gutes Netzwerk]]></category> <category><![CDATA[Heidi Bucher]]></category> <category><![CDATA[hr]]></category> <category><![CDATA[HR-Chef Roland Held]]></category> <category><![CDATA[HR-Partner]]></category> <category><![CDATA[IBM]]></category> <category><![CDATA[interne Begabungs- und Leistungspotenzial]]></category> <category><![CDATA[interne Talententwicklung]]></category> <category><![CDATA[interne Talententwicklung bringt Vorteile]]></category> <category><![CDATA[Interne Talententwicklung bringt Vorteile – fast immer]]></category> <category><![CDATA[internen Mitarbeiterpotenzial]]></category> <category><![CDATA[internes Personalmarketing]]></category> <category><![CDATA[internes Talent Management]]></category> <category><![CDATA[Jahressalär]]></category> <category><![CDATA[Jeffry Immelt]]></category> <category><![CDATA[Jutta Schilling Managerin des Skill Centre IBM Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Kader- und Spezialistenstellen]]></category> <category><![CDATA[Karriereberatung]]></category> <category><![CDATA[Karrieremöglichkeiten]]></category> <category><![CDATA[Karrierewege]]></category> <category><![CDATA[Know-how im Unternehmen zu behalten]]></category> <category><![CDATA[Kronprinzen]]></category> <category><![CDATA[Manuela Scheuzger]]></category> <category><![CDATA[Mikropolitische Streitigkeiten können den Prozess hemmen]]></category> <category><![CDATA[mikropolitischen Probleme]]></category> <category><![CDATA[Mirjam Schaffner Beraterin bei der xcg Executive Consulting Group AG und ehemalige Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Human Resources Management der Universität Zürich]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeiter­gewinnung]]></category> <category><![CDATA[Neuorientierung]]></category> <category><![CDATA[Norbert Thom vom Institut für Organisation und Personal der Universität Bern]]></category> <category><![CDATA[Personalmanagement]]></category> <category><![CDATA[Projektbörse]]></category> <category><![CDATA[Schweizer Sanitär­konzern Geberit]]></category> <category><![CDATA[Skill Centre]]></category> <category><![CDATA[Superstars]]></category> <category><![CDATA[Talent Management]]></category> <category><![CDATA[Talent-Management-Expertin Mirjam Schaffner]]></category> <category><![CDATA[Talententwicklung als Teil der Firmenkultur]]></category> <category><![CDATA[Unternehmens­kultur und -strategie]]></category> <category><![CDATA[Weltkonzern]]></category> <category><![CDATA[wettbewerbsintensiven Markt]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=7566</guid> <description><![CDATA[Anstatt viel Geld f&#252;r die externe Personalsuche auszugeben, t&#228;ten die Firmen gut daran, das interne Mitarbeiterpotenzial zu kennen und zu pflegen. Interne Leute sind sowohl mit der Firmenstrategie als auch mit deren Kultur vertraut, verf&#252;gen &#252;ber ein gutes Netzwerk und haben bereits einen Leistungsausweis vorzuweisen. Gr&#246;sster Nachteil: Mikropolitische Streitigkeiten k&#246;nnen den Prozess hemmen. (Ein Beitrag [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft  wp-image-7567" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/HR-Today6.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a><strong>Anstatt viel Geld f&uuml;r die externe Personalsuche auszugeben, t&auml;ten die Firmen gut daran, das interne Mitarbeiterpotenzial zu kennen und zu pflegen.</strong> Interne Leute sind sowohl mit der Firmenstrategie als auch mit deren Kultur vertraut, verf&uuml;gen &uuml;ber ein gutes Netzwerk und haben bereits einen Leistungsausweis vorzuweisen. Gr&ouml;sster Nachteil: Mikropolitische Streitigkeiten k&ouml;nnen den Prozess hemmen. (Ein Beitrag von: Sandra Escher Clauss, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die personaltechnische «Inzucht-Strategie» von General Electrics (GE) ist legend&auml;r. Seit Jahrzehnten setzt der Weltkonzern eisern auf internes Talent Management. So kamen und kommen f&uuml;r h&ouml;here F&uuml;hrungspositionen nur Mitarbeiter in Frage, die sich im Konzern hochgedient haben. Auch der Nachfolger des GE-&Uuml;bervaters Jack Welch, Jeffry Immelt, wurde aus den internen Reihen rekrutiert.</p><p><strong>Talententwicklung als Teil der Firmenkultur</strong></p><div
id="attachment_7569" class="wp-caption alignright" style="width: 286px"><a
href="http://www.personalradar.ch"><img
class=" wp-image-7569 " title="Interne Talententwicklung bringt Vorteile – fast immer" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Interne-Talententwicklung-bringt-Vorteile-–-fast-immer.jpg" alt="Interne Talententwicklung bringt Vorteile – fast immer." width="276" height="276" /></a><p
class="wp-caption-text">Interne Talententwicklung bringt Vorteile – fast immer.</p></div><p
style="text-align: justify;">Die wenigsten Unternehmen agieren derart konsequent wie GE. In den meisten ­Firmen liegt noch immer ein grosser Teil des internen Mitarbeiterpotenzials brach. Anstatt diese Leute aufzuwecken und zu motivieren, setzen viele Firmen auf eine «Bayern-M&uuml;nchen-Strategie», wie es Norbert Thom vom Institut f&uuml;r Organisation und Personal der Universit&auml;t Bern etwas provokant formuliert. Anstatt zuerst in den eigenen Reihen nach Talenten zu fischen, kaufen sie teure Superstars von aussen ein – im Zuge des Fachkr&auml;ftemangels und der demografischen Entwicklungen eine fatale Haltung. Denn f&uuml;r die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolges reicht sie definitiv nicht mehr aus.</p><p
style="text-align: justify;">Eine Firma, welche die Zeichen der Zeit erkannt hat, ist der Schweizer Sanit&auml;r­konzern Geberit. Rund 60 Prozent der Fachspezialisten und F&uuml;hrungskr&auml;fte werden heute bereits intern rekrutiert. <em>«Aufgrund unserer langlebigen Produkte und um den Vorsprung gegen&uuml;ber den Mit­bewerbern auch langfristig zu sichern»</em>, sagt HR-Chef Roland Held, <em>«ist es f&uuml;r uns &uuml;berlebensnotwendig, das Know-how im Unternehmen zu behalten.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Weil der Konzern aus einer Familienunternehmung hervorging, war interne Talententwicklung schon immer Teil der Firmenkultur. <em>«Doch richtig systematisch wurde es bis anhin nicht betrieben»</em>, so Held. Daher hat die Konzernleitung ein Kompetenz- sowie ein Fachkarrieren­modell verabschiedet. W&auml;hrend der Einf&uuml;hrung der neuen Prozesse stellten die Verantwortlichen fest, dass es im Unternehmen sehr viele gute Mitarbeitende hatte, die auf ihren Positionen nicht mehr weiterkamen. Als Unterst&uuml;tzung wurde innerhalb von HR daher eine Stelle f&uuml;r internes Personalmarketing geschaffen. Heidi Bucher, die diese Stelle innehat, hat zum Ziel, dass k&uuml;nftig m&ouml;glichst wenig Mitarbeitende vor einer Wand stehen, was ihre berufliche Entwicklung anbelangt. <em>«Um dies zu erreichen»</em>, sagt Bucher, <em>«k&ouml;nnen Mitarbeitende beispielsweise w&auml;hrend einiger Tage andere Abteilungen kennen lernen. Mitarbeitende, die w&auml;hrend einer l&auml;ngeren Zeit eine neue Herausforderung suchen, haben mit der Projektb&ouml;rse die Chance, Neues kennen zu lernen, vorhandenes Wissen zu erweitern und in neuer Form anzuwenden.»</em> Beide Offerten werden konzernweit, das heisst im In- und Ausland, angeboten.</p><p><strong>Dreh- und Angelpunkt Skill Centre</strong></p><div
id="attachment_7571" class="wp-caption alignleft" style="width: 182px"><a
href="http://www.personalradar.ch"><img
class="size-full wp-image-7571 " title="Welche Masseinheit ist wohl die richtige f&uuml;r das zuk&uuml;nftige F&uuml;hrungspersonal. Die interne Suche nach den f&auml;higen Talenten ist meistens effektiver und g&uuml;nstiger." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2012/01/Welche-Masseinheit-ist-wohl-die-richtige-f&uuml;r-das-zuk&uuml;nftige-F&uuml;hrungspersonal.-Die-interne-Suche-nach-den-f&auml;higen-Talenten-ist-meistens-effektiver-und-g&uuml;nstiger..jpeg" alt="Welche Masseinheit ist wohl die richtige f&uuml;r das zuk&uuml;nftige F&uuml;hrungspersonal. Die interne Suche nach den f&auml;higen Talenten ist meistens effektiver und g&uuml;nstiger" width="172" height="151" /></a><p
class="wp-caption-text">Welche Masseinheit ist wohl die richtige f&uuml;r das zuk&uuml;nftige F&uuml;hrungspersonal? Die interne Suche nach den f&auml;higen Talenten ist meistens effektiver und g&uuml;nstiger.</p></div><p
style="text-align: justify;">Auch bei der IBM stellt die interne F&ouml;r­derung von Talenten einen zentralen Faktor im Personalmanagement dar. Dazu wurde das IBM Skill Centre aufgebaut. Hauptziel dieses Centers ist es, intern passende Pro­file zu vermitteln, um den Anforderungen der Kunden zu entsprechen. Dazu muss das Unternehmen in der Lage sein, talentierte Mitarbeitende in die Gesch&auml;ftsbereiche zu versetzen, die deren spezifische ­F&auml;higkeiten am dringendsten ben&ouml;tigen. <em>«Im heutigen sich st&auml;ndig ver&auml;ndernden und wettbewerbsintensiven Markt ist es entscheidend, zur richtigen Zeit &uuml;ber die richtigen Kompetenzen zu verf&uuml;gen»</em>, sagt Jutta Schilling, Managerin des Skill Centre IBM Schweiz. Das Skill Centre steht allen Mitarbeitenden offen und offeriert Karriereberatung, Fortbildungs- und Umschulungsmassnahmen. <em>«Wir bieten verschiedene Karrierem&ouml;glichkeiten innerhalb des Unternehmens. Und wir haben exzellente Mitarbeitende, die nach neuen Chancen und Aufstiegsm&ouml;glichkeiten suchen. Leider kommen diese beiden Komponenten oft nicht zur richtigen Zeit zusammen.»</em> Genau hier setzt das Skill Centre an. Sowohl Manager, die eine freie Stelle zu besetzen haben, als auch Mitarbeiter k&ouml;nnen sich bez&uuml;glich Neuorientierung an das Skill Centre wenden. <em>«Um die richtigen Angebote mit den richtigen Kandidaten zusammenzubringen»</em>, so Jutta Schilling, <em>«arbeiten wir eng mit den Fachvorgesetzten sowie den einzelnen Gesch&auml;ftsbereichen und HR-Partnern zusammen.»</em></p><p><strong>Internes Talent Management spart Kosten</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die Vorteile des internen Talent Managements liegen gem&auml;ss Mirjam Schaffner, Beraterin bei der xcg Executive Consulting Group AG und ehemalige Mitarbeiterin am Lehrstuhl f&uuml;r Human Resources Management der Universit&auml;t Z&uuml;rich, darin, dass diese Mitarbeitenden einen Leistungsnachweis erbracht haben, ein gutes Netzwerk besitzen, mit der Unternehmens­kultur und -strategie vertraut sind und wissen, was sie erwartet. Neben diesen ­weichen Faktoren gibt es auch noch harte Fakten, die f&uuml;r die interne Mitarbeiter­gewinnung sprechen:</p><blockquote><h4 style="text-align: justify;"><strong>Wer den internen Arbeitsmarkt gut bearbeitet, spart Geld.</strong></h4></blockquote><p
style="text-align: justify;">So liegen die Kosten f&uuml;r die Rekrutierung von externen Fachleuten und F&uuml;hrungskr&auml;ften je nach Aufwand bei 30 bis 40 Prozent eines Jahressal&auml;rs. Zudem ist die Suche aufw&auml;ndig und trotz immer sorgf&auml;ltigerer Eignungsabkl&auml;rungen riskant: Eine miss­lungene Besetzung kostet schnell einmal 100000 bis 250000 Franken. Allerdings hat die interne F&ouml;rderung von Kronprinzen auch ein paar Nachteile. «Man hat oft mit mikropolitischen Problemen zu k&auml;mpfen, die den Prozess l&auml;hmen oder sogar verunm&ouml;glichen k&ouml;nnen», konstatiert Mirjam Schaffner. Dazu z&auml;hlen beispielsweise das bewusste Nichtoffenlegen von Talenten durch Vorgesetzte.</p><p
style="text-align: justify;">Etwas anders gelagert waren die Probleme beim Beratungsunternehmen pom+ Consulting AG, das in den Bereichen ­Immobilienmanagement und Organisa­tionsentwicklung t&auml;tig ist. Dieses griff f&uuml;r die Besetzung von Kader- und Spezialistenstellen ebenfalls &uuml;ber lange Zeit haupts&auml;chlich auf den internen Arbeitsmarkt zur&uuml;ck. Seit Kurzem hat es seine Strategie aber angepasst. <em>«Dies»</em>, so die Personal­verantwortliche Manuela Scheuzger, <em>«weil viele der jungen Mitarbeitenden, die wir weitergebildet und entwickelt haben, das Unternehmen dann trotzdem wieder verliessen.»</em> Neu setzt das Unternehmen auch auf erfahrene Fachleute aus dem Markt. Auf den Nachzug von internen Mitarbeitenden m&ouml;chte das KMU aber trotzdem nicht verzichten. <em>«Nach wie vor bieten wir all unseren Mitarbeitenden verschiedene Ausbildungen und Karrierewege an.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Ein Patentrezept, wie viele Mitarbeiter aus dem Unternehmen selbst und wie viele von extern geholt werden sollen, gibt es nicht. Auch die Firmengr&ouml;sse spielt f&uuml;r diese Frage gem&auml;ss Talent-Management-Expertin Mirjam Schaffner nur eine untergeordnete Rolle. <strong><em>«F&uuml;r jedes Unternehmen ist es wichtig, das interne Begabungs- und Leistungspotenzial auszusch&ouml;pfen.»</em></strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/interne-talententwicklung-bringt-vorteile-fast-immer/7566/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Mitarbeitergespr&#228;che – Die Potenziale von MbO konsequenter aussch&#246;pfen.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/mitarbeitergesprache-die-potenziale-von-mbo-konsequenter-ausschopfen/7235</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/mitarbeitergesprache-die-potenziale-von-mbo-konsequenter-ausschopfen/7235#comments</comments> <pubDate>Mon, 19 Dec 2011 08:43:51 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Leadership]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Personalführung]]></category> <category><![CDATA[Analyse und Reaktion von Zielabweichungen]]></category> <category><![CDATA[auf Führungsaufgaben konzentrieren]]></category> <category><![CDATA[Aufbau von Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten]]></category> <category><![CDATA[Ausbildungen]]></category> <category><![CDATA[autoritär führen]]></category> <category><![CDATA[Bankrott-Erklärung]]></category> <category><![CDATA[Beförderungen]]></category> <category><![CDATA[Berücksichtigung der Ambitionen]]></category> <category><![CDATA[das Engagement der Mitarbeitenden zu fördern]]></category> <category><![CDATA[das persönliche Gespräch stand im Vordergrund]]></category> <category><![CDATA[die Performance verbessern]]></category> <category><![CDATA[Druck des Daily Business]]></category> <category><![CDATA[ein Management by Objectives (MbO)]]></category> <category><![CDATA[eine Hauptaufgabe]]></category> <category><![CDATA[Einfachheit]]></category> <category><![CDATA[entwickeln einer Vorstellung für ein Right Placement]]></category> <category><![CDATA[Entwicklung einer langfristigen Perspektive]]></category> <category><![CDATA[Entwicklungen durchsetzen]]></category> <category><![CDATA[Entwicklungsgespräch]]></category> <category><![CDATA[Entwicklungspotenziale]]></category> <category><![CDATA[Entwicklungsziele]]></category> <category><![CDATA[erkennen der eigenen Stärken und der hinderlichen Defizite]]></category> <category><![CDATA[Feedback an den Vorgesetzten]]></category> <category><![CDATA[Feedback zum eigenen Führungsverhalten einholen]]></category> <category><![CDATA[Fortschrittskontrolle]]></category> <category><![CDATA[Freiräume für Führung]]></category> <category><![CDATA[Führung als Beruf]]></category> <category><![CDATA[Führung auf Verlangen]]></category> <category><![CDATA[Führung ist ein Beruf]]></category> <category><![CDATA[Führungsarbeit]]></category> <category><![CDATA[Führungskraft]]></category> <category><![CDATA[Führungskräfte]]></category> <category><![CDATA[Gallup]]></category> <category><![CDATA[Geduld]]></category> <category><![CDATA[Gesprächsform]]></category> <category><![CDATA[grosser Druck im operativen Tagesgeschäft]]></category> <category><![CDATA[gute Führungsarbeit]]></category> <category><![CDATA[individuelles Potenzial erkennen und entfalten]]></category> <category><![CDATA[Karriereplan]]></category> <category><![CDATA[Karriereplanung]]></category> <category><![CDATA[keine Residualgrösse]]></category> <category><![CDATA[konstruktive Rückmeldungen der Mitarbeitenden aktiv einfordern]]></category> <category><![CDATA[Kontrolle der Umsetzung der vereinbarten Massnahmen]]></category> <category><![CDATA[kurzfristigen und reaktiven Führungsmodus]]></category> <category><![CDATA[kurzsichtige und reaktive Zeit- und Energieinvestition]]></category> <category><![CDATA[laufende Dialog]]></category> <category><![CDATA[Leistungen]]></category> <category><![CDATA[Leistungs- und Entwicklungsziele erreichen]]></category> <category><![CDATA[Leistungsfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[Leistungsplanung]]></category> <category><![CDATA[Lohnerhöhungen]]></category> <category><![CDATA[längerfristigem Denken]]></category> <category><![CDATA[Mails]]></category> <category><![CDATA[MbO-Jahresendgespräche]]></category> <category><![CDATA[MbO-Rendite]]></category> <category><![CDATA[mehr Auseinandersetzung mit den Mitarbeitenden]]></category> <category><![CDATA[mehr Umsicht bei Entscheidungen]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeiterentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeitergespräche]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeitergespräche Die Potenziale von MbO konsequenter ausschöpfen]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeiterperformance und -bindung]]></category> <category><![CDATA[Motivationsstrukturen]]></category> <category><![CDATA[Orientierung schaffen]]></category> <category><![CDATA[Partizipation bieten und einfordern]]></category> <category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category> <category><![CDATA[Pflege der Führungsbeziehungen]]></category> <category><![CDATA[regelmässige Auseinandersetzung mit seinen Mitarbeitenden]]></category> <category><![CDATA[regelmässige Gesprächsbegegnungen stabilisieren die Beziehung und schaffen Vertrauen für anspruchsvollere Themen]]></category> <category><![CDATA[Richtung geben]]></category> <category><![CDATA[Ritual der regelmässigen Mitarbeitergespräche ein fester Bestandteil der Mitarbeiterführung]]></category> <category><![CDATA[Rückmeldung]]></category> <category><![CDATA[selbst der beste Vorgesetzte entwickelt mit der Zeit blinde Flecken in der Wahrnehmung seines Führungsverhaltens]]></category> <category><![CDATA[Sicherstellung der Weitergabe von Lern- und Erfahrungsgewinnen]]></category> <category><![CDATA[Smartphones]]></category> <category><![CDATA[Sozialromantik]]></category> <category><![CDATA[spontane Rückmeldungen über Leistungen und Verhalten]]></category> <category><![CDATA[Strategie- und Planungsprozesse sowie Führungsrhythmen visualisieren]]></category> <category><![CDATA[Stärkeninterview]]></category> <category><![CDATA[tiefe Fluktuation]]></category> <category><![CDATA[ungenutzte Fähigkeiten]]></category> <category><![CDATA[Vereinbarung der zukünftigen Tätigkeiten]]></category> <category><![CDATA[Visualisierung]]></category> <category><![CDATA[Vorgesetzten-Feedback]]></category> <category><![CDATA[Vornahme von Zielkorrekturen]]></category> <category><![CDATA[Wertschätzung vermitteln]]></category> <category><![CDATA[Wünsche]]></category> <category><![CDATA[überdurchschnittliche Produktivität]]></category> <category><![CDATA[Überprüfung der Zielerreichung]]></category> <category><![CDATA[Ziele]]></category> <category><![CDATA[Zielerreichungsgespräch]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=7235</guid> <description><![CDATA[Ein Management by Objectives (MbO) ohne regelm&#228;ssige, unterj&#228;hrige Mitarbeitergespr&#228;che verfehlt sein Ziel und liegt nahe einer Bankrott-Erkl&#228;rung. Werden diese beiden Instrumente aber gemeinsam angewendet, bilden sie die Grundlage f&#252;r eine wirksame Mitarbeiterentwicklung und eine &#252;berdurchschnittliche Produktivit&#228;t. (Ein Beitrag von: Daniel Beyeler und Rolf Specht, HR Today). Bis in die 90er-Jahre war das Ritual der regelm&#228;ssigen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-7236" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/HR-Today6.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Ein Management by Objectives (MbO) ohne regelm&auml;ssige, unterj&auml;hrige Mitarbeitergespr&auml;che verfehlt sein Ziel und liegt nahe einer Bankrott-Erkl&auml;rung.</strong> Werden diese beiden Instrumente aber gemeinsam angewendet, bilden sie die Grundlage f&uuml;r eine wirksame Mitarbeiterentwicklung und eine &uuml;berdurchschnittliche Produktivit&auml;t. (Ein Beitrag von: Daniel Beyeler und Rolf Specht, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Bis in die 90er-Jahre war das Ritual der regelm&auml;ssigen Mitarbeitergespr&auml;che ein fester Bestandteil der Mitarbeiterf&uuml;hrung. Es war die Zeit, als die Vorgesetzten von Beruf «F&uuml;hrungskraft» waren. Mails und Smartphones in der Mitarbeiterf&uuml;hrung gab es noch nicht. Das pers&ouml;nliche Gespr&auml;ch stand im Vordergrund. Damals schon existierte ein grosser Druck im operativen Tagesgesch&auml;ft. Wer den Erz&auml;hlungen der &auml;lteren Mitarbeitenden genau folgt, der h&ouml;rt trotzdem von mehr Umsicht bei Entscheidungen, von l&auml;ngerfristigem Denken, von mehr Auseinandersetzung mit den Mitarbeitenden, von Geduld und auch von Einfachheit. Vielleicht handelt es sich dabei um etwas «Sozialromantik».</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Vorstellbar ist aber auch, dass in einer hektischen Arbeitswelt bew&auml;hrte Prinzipien der Mitarbeiterf&uuml;hrung zu schnell &uuml;ber Bord geworfen wurden. <strong>Dazu geh&ouml;rt die regelm&auml;ssige Auseinandersetzung mit seinen Mitarbeitenden.</strong></p></blockquote><p><strong>Unter dem Druck des Daily Business wird oft nur «auf Verlangen» gef&uuml;hrt</strong></p><p
style="text-align: justify;">Jedes Jahr versuchen zehntausende von Vorgesetzten, den kurzfristigen und reaktiven F&uuml;hrungsmodus im Alltag f&uuml;r kurze Zeit hinter sich zu lassen, und f&uuml;hren mit bester Absicht MbO-Jahresendgespr&auml;che. Sie bewerten die Leistungen der vergangenen zw&ouml;lf Monate und vereinbaren neue Ziele. Auch Themen wie Karriereplan oder Feedback an den Vorgesetzten sprechen sie an, obschon Studien belegen: <strong>Es sind zu viele Themen f&uuml;r ein Gespr&auml;ch.</strong></p><div
id="attachment_7238" class="wp-caption alignright" style="width: 286px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/Mitarbeitergespr%C3%A4che-%E2%80%93-Die-Potenziale-von-MbO-konsequenter-aussch%C3%B6pfen..jpeg"><img
class="size-full wp-image-7238" title="Mitarbeitergespr&auml;che – Die Potenziale von MbO konsequenter aussch&ouml;pfen." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/Mitarbeitergespr%C3%A4che-%E2%80%93-Die-Potenziale-von-MbO-konsequenter-aussch%C3%B6pfen..jpeg" alt="Mitarbeitergespr&auml;che – Die Potenziale von MbO konsequenter aussch&ouml;pfen." width="276" height="183" /></a><p
class="wp-caption-text">Mitarbeitergespr&auml;che – Die Potenziale von MbO konsequenter aussch&ouml;pfen.</p></div><p
style="text-align: justify;">Der Zweck von MbO besteht darin, das Engagement der Mitarbeitenden zu f&ouml;rdern und damit die Performance zu verbessern. Es darf davon ausgegangen werden, dass gute F&uuml;hrungsarbeit bei MbO das Engagement und die Arbeitsleistung um bis zu 50 Prozent steigern kann (Quelle: <a
title="Gallup" href="http://www.gallup.com" target="_blank">Gallup</a>). F&uuml;hrungskr&auml;fte m&uuml;ssen daf&uuml;r aber individuell auf ihre Mitarbeitenden eingehen, was neben Vertrauen auch gute Kenntnisse &uuml;ber deren Pers&ouml;nlichkeiten und Motivationsstrukturen voraussetzt. Studien stellen allerdings fest, dass Vorgesetzte kaum Zeit haben, sich auf ihre F&uuml;hrungsaufgaben zu konzentrieren, und dazu neigen, autorit&auml;rer zu f&uuml;hren. Feedback und Kommunikation fallen ihnen oft schwer.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Praxis also zeigt: Unter dem Druck des Tagesgesch&auml;fts wird eine vorausschauende Mitarbeiterf&uuml;hrung kaum geplant; F&uuml;hrung findet «auf Verlangen» statt. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Diese kurzsichtige und reaktive Zeit- und Energieinvestition wirkt sich jedoch verheerend auf die Mitarbeiterperformance und -bindung aus. Die F&uuml;hrungskr&auml;fte aber sind es, die eine Passung von St&auml;rke und Rolle erm&ouml;glichen, Orientierung schaffen, Richtung geben, Partizipation bieten und einfordern, Entwicklungen durchsetzen und Wertsch&auml;tzung vermitteln. F&uuml;hrung ist ein Beruf, eine Hauptaufgabe – keine Residualgr&ouml;sse. Um dem Druck des Daily Business nicht allzu rasch nachzugeben, muss deshalb ebenso viel Gegendruck organisiert werden: indem zu Jahresbeginn unterj&auml;hrige fixe Mitarbeitergespr&auml;che vereinbart werden. Diese «Freir&auml;ume f&uuml;r F&uuml;hrung» dienen ausschliesslich der Pflege der F&uuml;hrungsbeziehungen und sind frei von Themen des Tagesgesch&auml;fts. Zusammen mit der allt&auml;glichen F&uuml;hrungsarbeit, die gepr&auml;gt ist durch spontane R&uuml;ckmeldungen &uuml;ber Leistungen und Verhalten, wird dieser laufende Dialog wesentlich dazu beitragen, dass die Mitarbeitenden ihr individuelles Potenzial erkennen und entfalten sowie ihre Leistungs- und Entwicklungsziele erreichen. Solche regelm&auml;ssigen Gespr&auml;chsbegegnungen stabilisieren die Beziehung und schaffen Vertrauen f&uuml;r anspruchsvollere Themen wie beispielsweise die Karriereplanung.</p><p><strong>1. Schritt: Visualisierung</strong></p><p>Die bestehenden Strategie- und Planungsprozesse sowie F&uuml;hrungsrhythmen werden visualisiert. Dabei sollte man sich in die Quartale beziehungsweise Monate hineindenken. Zum Beispiel: Bis wann sind Antr&auml;ge auf Lohnerh&ouml;hungen und Bef&ouml;rderungen zu stellen?</p><ul><li
style="text-align: justify;">Das erste Quartal dient in erster Linie der Sicherstellung, dass die Ziele rechtzeitig und ernsthaft geplant und somit auch umgesetzt werden.</li><li
style="text-align: justify;">Bis ins zweite Quartal sollten die notwendigen zeitintensiven Massnahmen eingeleitet worden sein. Die Zielerreichung sollte bis vor den Sommerferien zwischen 50 und 60 Prozent betragen.</li><li
style="text-align: justify;">Das dritte Quartal soll sowohl den Druck auf die Zielarbeit aufrechterhalten als auch die Mitarbeiterentwicklung forcieren, damit alle Antr&auml;ge rechtzeitig gestellt werden (Ausbildungen, Bef&ouml;rderungen usw.)</li><li
style="text-align: justify;">Im vierten Quartal wird in den meisten Unternehmen viel Zeit f&uuml;r die Planung des Folgejahres ben&ouml;tigt. Daher steht weniger Zeit f&uuml;r Mitarbeitergespr&auml;che zur Verf&uuml;gung.</li></ul><p><strong> 2. Schritt: Gespr&auml;chsform</strong></p><p>F&uuml;r jeden Mitarbeitenden wird eine individuelle, zu ihm passende Kombination aus folgenden Gespr&auml;chsformen ausgew&auml;hlt:</p><p><strong>St&auml;rkeninterview</strong></p><p>Das St&auml;rkeninterview ist der kleine Bruder des Entwicklungsgespr&auml;chs. In der Regel reicht ein solches Gespr&auml;ch pro Jahr aus. Ziele:</p><ul><li>Erkennen der eigenen St&auml;rken und der hinderlichen Defizite.</li><li>Aufbau von Vertrauen in die eigenen F&auml;higkeiten.</li><li>Entwickeln einer Vorstellung f&uuml;r ein Right Placement.</li></ul><p><strong>Zielerreichungsgespr&auml;ch</strong></p><p
style="text-align: justify;">Zielerreichungsgespr&auml;che sind die h&auml;ufigsten Gespr&auml;che. Sie dienen der Leistungsplanung und Fortschrittskontrolle. Der Rhythmus wird gemeinsam festgelegt; als erfolgversprechend gelten Abst&auml;nde von etwa zwei Monaten. Einzelne Teile k&ouml;nnen im Team durchgef&uuml;hrt werden (zum Beispiel Sales Meeting). Ziele:</p><ul><li>&Uuml;berpr&uuml;fung der Zielerreichung.</li><li>Kontrolle der Umsetzung der vereinbarten Massnahmen.</li><li>Vereinbarung der zuk&uuml;nftigen T&auml;tigkeiten.</li><li>Eventuell Sicherstellung der Weitergabe von Lern- und Erfahrungsgewinnen.</li><li>Eventuell Erkennung, Analyse und Reaktion von Zielabweichungen.</li><li>Eventuell Vornahme von Zielkorrekturen.</li><li>Zusammenfassende R&uuml;ckmeldung an n&auml;chsth&ouml;heren Vorgesetzten.</li></ul><p><strong> Entwicklungsgespr&auml;ch</strong></p><p
style="text-align: justify;">In diesem Gespr&auml;ch soll sich der Mitarbeitende Klarheit &uuml;ber seine Fertigkeiten, Kenntnisse und seine eigene Perspektive verschaffen, um so zu einem aktiven Partner f&uuml;r die Entwicklungsplanung zu werden. &Uuml;bers Jahr verteilte Fragen sollen ihn konkret &uuml;ber seine W&uuml;nsche, Leistungen und seine Leistungsf&auml;higkeit nachdenken lassen. Ziele:</p><ul><li>Weiterentwicklung der im St&auml;rkeninterview gewonnenen Erkenntnisse (z. B. ungenutzte F&auml;higkeiten, Entwicklungspotenziale).</li><li>Entwicklung einer langfristigen Perspektive (3 bis 5 Jahre) unter Ber&uuml;cksichtigung der Ambitionen beziehungsweise W&uuml;nsche des Mitarbeitenden.</li><li>Ableitung von Entwicklungszielen bzw. Entwurf eines Entwicklungsplans.</li><li>Gemeinsame Vereinbarung von Entwicklungs- und Verhaltenszielen inklusive der dazugeh&ouml;renden Massnahmen.</li></ul><p><strong> Vorgesetzten-Feedback</strong></p><p
style="text-align: justify;">Selbst der beste Vorgesetzte entwickelt mit der Zeit blinde Flecken in der Wahrnehmung seines F&uuml;hrungsverhaltens. Er sollte deshalb konstruktive R&uuml;ckmeldungen seiner Mitarbeitenden aktiv einfordern. Ziele:</p><ul><li>Einholen von Feedback zum eigenen F&uuml;hrungsverhalten (zum Beispiel Delegation).</li><li>Vereinbaren des optimalen, situativen F&uuml;hrungsverhaltens f&uuml;r den Mitarbeitenden.</li></ul><p><strong>Fazit</strong></p><div
id="attachment_7239" class="wp-caption alignleft" style="width: 274px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/Im-Idealfall-hat-der-Vorgesetzte-am-Jahresende-mehrere-Male-gemeinsam-mit-seinem-Mitarbeitenden-die-Vergangenheit-besprochen-und-ebenso-den-k%C3%BCnftigen-Fortschritt-geplant..jpeg"><img
class="size-full wp-image-7239" title="Im Idealfall hat der Vorgesetzte am Jahresende mehrere Male gemeinsam mit seinem Mitarbeitenden die Vergangenheit besprochen und ebenso den k&uuml;nftigen Fortschritt geplant." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/Im-Idealfall-hat-der-Vorgesetzte-am-Jahresende-mehrere-Male-gemeinsam-mit-seinem-Mitarbeitenden-die-Vergangenheit-besprochen-und-ebenso-den-k%C3%BCnftigen-Fortschritt-geplant..jpeg" alt="Im Idealfall hat der Vorgesetzte am Jahresende mehrere Male gemeinsam mit seinem Mitarbeitenden die Vergangenheit besprochen und ebenso den k&uuml;nftigen Fortschritt geplant." width="264" height="191" /></a><p
class="wp-caption-text">Im Idealfall hat der Vorgesetzte am Jahresende mehrere Male gemeinsam mit seinem Mitarbeitenden die Vergangenheit besprochen und ebenso den k&uuml;nftigen Fortschritt geplant.</p></div><p
style="text-align: justify;">Im Idealfall hat der Vorgesetzte am Jahresende mehrere Male gemeinsam mit seinem Mitarbeitenden die Vergangenheit besprochen und ebenso den k&uuml;nftigen Fortschritt geplant. Er hat die Umsetzung der vereinbarten Ziele eingefordert und den Mitarbeitenden dabei aktiv unterst&uuml;tzt. Der Vorgesetzte kennt dessen Eigenheiten und konnte ihm helfen, sich ein sch&auml;rferes Bild von seinen wahren St&auml;rken und Schw&auml;chen zu machen. Er hat sich als Partner positioniert, der zuh&ouml;rt, Ratschl&auml;ge erteilt, im Detail die Weiterentwicklung plant und ein echtes Interesse am Erfolg zeigt. Daf&uuml;r hat der Vorgesetzte die Zeit und Energie investiert, die f&uuml;r die Erf&uuml;llung dieser Hauptaufgabe n&ouml;tig war. <strong>Er wird nach kurzer Zeit als MbO-Rendite mit einer sp&uuml;rbar h&ouml;heren Produktivit&auml;t und mit einer tieferen ungewollten Fluktuation rechnen d&uuml;rfen und dadurch die investierte Zeit mehr als egalisieren k&ouml;nnen.</strong> Zusammenfassend hat der Vorgesetzte «F&uuml;hrung als Beruf» ernst genommen und daf&uuml;r Zeit und Energie investiert. Dies geschieht letztendlich zum grossen Nutzen aller Beteiligten.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/mitarbeitergesprache-die-potenziale-von-mbo-konsequenter-ausschopfen/7235/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Power-Duo: Der vision&#228;re Leader und die umsetzungsstarke Managerin.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/power-duo-der-visionare-leader-und-die-umsetzungsstarke-managerin/7220</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/power-duo-der-visionare-leader-und-die-umsetzungsstarke-managerin/7220#comments</comments> <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 13:06:02 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Leadership]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Apple]]></category> <category><![CDATA[Aufwertung des fachlichen Experten]]></category> <category><![CDATA[Ausbildungen in Leadership und Management erfahren einen stürmischen Zulauf]]></category> <category><![CDATA[beide Funktionen sind gleich wichtig]]></category> <category><![CDATA[Bill Gates]]></category> <category><![CDATA[Budgetkontrolle]]></category> <category><![CDATA[Charles Coffin]]></category> <category><![CDATA[der beste Entwickler wird Entwicklungsleiter]]></category> <category><![CDATA[der Leader ist ein Berater]]></category> <category><![CDATA[die beste Verkäuferin wird Verkaufsleiterin]]></category> <category><![CDATA[die Konsequenzen des Leadership-Management-Modells]]></category> <category><![CDATA[Dietmar Hopp]]></category> <category><![CDATA[Dream Team]]></category> <category><![CDATA[Entscheidungskonferenzen]]></category> <category><![CDATA[Eric Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[Führungskräfte]]></category> <category><![CDATA[Führungskräfte erleben reihenweise Überforderung und brennen aus]]></category> <category><![CDATA[für Mitarbeiter ist der Manager der direkte Vorgesetzte]]></category> <category><![CDATA[General Electric]]></category> <category><![CDATA[google]]></category> <category><![CDATA[Gordon Brown]]></category> <category><![CDATA[Hasso Plattner]]></category> <category><![CDATA[im Konfliktfall hat der Leader das letzte Wort]]></category> <category><![CDATA[inhaltliche Verantwortung]]></category> <category><![CDATA[Innovationsschwäche]]></category> <category><![CDATA[Insignien des Status]]></category> <category><![CDATA[Karriereplanungen]]></category> <category><![CDATA[klare Aufgabentrennung zwischen Leader und Manager]]></category> <category><![CDATA[KMU]]></category> <category><![CDATA[Lawrence Page]]></category> <category><![CDATA[Leader und Manager leiten gemeinsam das Team]]></category> <category><![CDATA[Mark Zuckerberg]]></category> <category><![CDATA[Microsoft]]></category> <category><![CDATA[mittarbeiter kündigen wegen Problemen mit ihren Vorgesetzten]]></category> <category><![CDATA[Nominierungen]]></category> <category><![CDATA[Organisationsverständnis]]></category> <category><![CDATA[Potenzialeinschätzung]]></category> <category><![CDATA[Power-Duo: Der visionäre Leader und die umsetzungsstarke Managerin]]></category> <category><![CDATA[Priorisierung der Aufgaben]]></category> <category><![CDATA[SAP]]></category> <category><![CDATA[Schwäche richet keinen Schaden an]]></category> <category><![CDATA[seelische Verrenkung]]></category> <category><![CDATA[Sergey Brin]]></category> <category><![CDATA[Sheryl Sandberg]]></category> <category><![CDATA[Software kann Prozesse nur unterstützen aber nicht steuern oder gar einführen]]></category> <category><![CDATA[Steve Ballmer]]></category> <category><![CDATA[Steve Jobs]]></category> <category><![CDATA[Talentmanagement-Software]]></category> <category><![CDATA[Thomas Edison]]></category> <category><![CDATA[Tim Cook]]></category> <category><![CDATA[Tony Blair]]></category> <category><![CDATA[trägt]]></category> <category><![CDATA[Umsetzung]]></category> <category><![CDATA[umtriebiger Geschäftsführer]]></category> <category><![CDATA[uninspirierende Führungskraft]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen verlieren hervorragende Experten]]></category> <category><![CDATA[Visionäre]]></category> <category><![CDATA[visionären Leader und umsetzungsstarker Manager]]></category> <category><![CDATA[welches Talent geht in welche Richtung?]]></category> <category><![CDATA[William Gilmore]]></category> <category><![CDATA[Zeitplanung]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=7220</guid> <description><![CDATA[Das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt: Der beste Entwickler wird Entwicklungsleiter. Die beste Verk&#228;uferin wird Verkaufsleiterin. Unternehmen verlieren dadurch hervorragende Experten und gewinnen meist schlechte Manager. Andere Unternehmen leiden an Innovationsschw&#228;che, weil Vision&#228;re nicht in leitende Funktionen aufsteigen und diese Unternehmen nur noch verwaltet werden. Ein neuer Ansatz k&#246;nnte diese Probleme l&#246;sen – und selbst [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong></strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-7221" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/HR-Today5.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a> <strong>Das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt: Der beste Entwickler wird Entwicklungsleiter.</strong> Die beste Verk&auml;uferin wird Verkaufsleiterin. Unternehmen verlieren dadurch hervorragende Experten und gewinnen meist schlechte Manager. Andere Unternehmen leiden an Innovationsschw&auml;che, weil Vision&auml;re nicht in leitende Funktionen aufsteigen und diese Unternehmen nur noch verwaltet werden. Ein neuer Ansatz k&ouml;nnte diese Probleme l&ouml;sen – und selbst bestehende Software kann dabei auf einfache Weise unterst&uuml;tzen. (Ein Beitrag von:  Hermann Arnold, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Anforderungen, die heute an F&uuml;hrungskr&auml;fte gestellt werden, &uuml;berfordern viele.</strong> Vorgesetzte sollen inspirierend und motivierend sein, innovativ und organisiert, fachlich versiert und gut mit Menschen, vision&auml;r und umsetzungsstark. Wenn man die Realit&auml;t betrachtet, so gibt es fast keine F&uuml;hrungskraft, die diesen Anspr&uuml;chen gerecht wird. Ausbildungen in Leadership und Management erfahren einen st&uuml;rmischen Zulauf, ohne dass sich an den Schw&auml;chen der einzelnen Personen tats&auml;chlich etwas &auml;ndert.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Eine schlechte Managerin wird mit grossen M&uuml;hen eine etwas weniger schlechte Managerin. Eine uninspirierende F&uuml;hrungskraft wird mit grossen seelischen Verrenkungen etwas weniger uninspirierend. Das Kernproblem bleibt bestehen. Mitarbeiter k&uuml;ndigen wegen Problemen mit ihren Vorgesetzten. <strong>F&uuml;hrungskr&auml;fte erleben reihenweise &Uuml;berforderung und brennen aus.</strong></p></blockquote><div
id="attachment_7223" class="wp-caption alignright" style="width: 200px"><a
href="http://www.pks-personal.com"><img
class="size-full wp-image-7223" title="Power-Duo - Der vision&auml;re Leader und die umsetzungsstarke Managerin." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/Power-Duo-Der-vision%C3%A4re-Leader-und-die-umsetzungsstarke-Managerin..jpeg" alt="Power-Duo - Der vision&auml;re Leader und die umsetzungsstarke Managerin." width="190" height="266" /></a><p
class="wp-caption-text">Welches Talent geht in welche Richtung?</p></div><p
style="text-align: justify;">Das heutige Bild von F&uuml;hrungskr&auml;ften ist fundamental falsch und gef&auml;hrlich. Es &uuml;berfordert «normale» Menschen. Die Aufgabe von Organisationen w&auml;re eigentlich, die Zusammenarbeit von Menschen so zu gestalten, dass gew&ouml;hnliche Menschen Aussergew&ouml;hnliches vollbringen k&ouml;nnen. Dass Menschen dort eingesetzt werden, wo sie ihre St&auml;rken haben. Und dass Arbeitsteilung so organisiert ist, dass Schw&auml;chen keinen Schaden anrichten k&ouml;nnen.</p><p><strong>Erfolgreiche Teams aus Leadern und Managern</strong></p><p
style="text-align: justify;">Betrachtet man die F&uuml;hrung erfolgreicher Unternehmen in Zeiten ihrer gr&ouml;ssten Erfolge, so findet sich h&auml;ufig ein Team aus einem vision&auml;ren Leader und einem umsetzungsstarken Manager. Microsoft (Bill Gates / Steve Ballmer), Apple (Steve Jobs / Tim Cook), Google (Sergey Brin, Lawrence Page / Eric Schmidt), Facebook (Mark Zuckerberg / Sheryl Sandberg), SAP (Hasso Plattner / Dietmar Hopp), General Electric (Thomas Edison / William Gilmore, Charles Coffin) sind einige der herausragenden Beispiele. Selbst in KMU gibt es h&auml;ufig einen umtriebigen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und einen alles zusammenhaltenden Finanzchef.</p><p
style="text-align: justify;">Somit scheint ein Modell auf oberster Ebene erfolgreich zu sein, in dem es eine klare Aufgabentrennung zwischen Leaderin und Managerin gibt. Jede Person &uuml;bt genau die Aufgaben aus, die sie gut kann und die ihr auch Energie geben. Eine Leaderin muss nicht organisatorisch gut sein, ein Manager muss nicht der begeisternde Verk&auml;ufer von Ideen sein.</p><p><strong>Ein anderes Organisationsverst&auml;ndnis</strong></p><p
style="text-align: justify;">Wenn man dieses Modell auf die gesamte Organisation anwendet, ver&auml;ndern sich das klassische Organigramm und auch das Verst&auml;ndnis von Aufgaben. Jede Box enth&auml;lt zwei Personen, einen Leader und einen Manager. Beide Funktionen sind gleich wichtig und werden mit denselben finanziellen und sozialen Anerkennungen versehen. Das bedeutet in der Regel die Aufwertung der «rechten Hand» zu einem gleich wichtigen Partner im F&uuml;hrungsteam – und auf «unterer» Ebene h&auml;ufig die Aufwertung der fachlichen Experten auf das finanzielle und soziale Niveau des Managers. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen nicht alle F&uuml;hrungspositionen verdoppelt werden. In kleineren Teams kann die weniger zeitaufwendige Funktion von einer Person wahrgenommen werden, die dieselbe Funktion auch in anderen Teams innehat – etwa eine &uuml;ber mehrere Teams hinweg geteilte Managerin. Die Ver&auml;nderung bedeutet f&uuml;r den Leader, dass er seine Mitarbeiter als direkter Vorgesetzter «abgibt». Diesen schwierigen Schritt kann die Unternehmensleitung unterst&uuml;tzen, indem der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer – h&auml;ufig auch ein Leader – mit gutem Beispiel vorangeht.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>In reifen Unternehmen ist es in der Regel der Fachexperte, der zum Leader aufgewertet wird. Er erh&auml;lt ohne direkte Personalverantwortung denselben Lohn und dieselben «Insignien seines Status», weil er eine vergleichbar wichtige inhaltliche Verantwortung tr&auml;gt.</strong></p></blockquote><p><strong>Die Konsequenzen des Leadership-Management-Modells</strong></p><p
style="text-align: justify;">Leader und Manager leiten gemeinsam das Team. Im Konfliktfall hat der Leader das letzte Wort bez&uuml;glich Priorisierung der Aufgaben und der Budgetzuteilung. Der Manager hat das letzte Wort bez&uuml;glich Umsetzung, Zeitplanung und Budgetkontrolle. F&uuml;r Mitarbeiter ist der Manager der direkte Vorgesetzte und der Leader ein Berater. Der Manager hilft Mitarbeitern, ihre Arbeit zu planen, sich im Unternehmen zu entwickeln, die notwendigen Ressourcen zur Verf&uuml;gung zu haben, und sch&uuml;tzt vor &Uuml;berlastung und Ungerechtigkeit. Er erm&ouml;glicht Mitarbeitern, motiviert zu bleiben. <strong>Der Leader hilft Mitarbeitern, fachliche Probleme zu l&ouml;sen, unterst&uuml;tzt ihre Arbeit, gibt Ideen und Vorschl&auml;ge und inspiriert durch seine Vision.</strong></p><p
style="text-align: justify;">Im Unternehmen gibt es folglich zwei gleichwertige Karrierepfade. Schon fr&uuml;h in der Berufst&auml;tigkeit stellt sich heraus, ob jemand eher Leader oder Manager ist. Die Vorstufe von Leadern sind Fachexperten, die Freude an der L&ouml;sung von Problemen haben und dar&uuml;ber alles andere vergessen. Die Vorstufe von Managern sind Administratoren, denen klare Prozesse wichtig sind und die auch bei anderen darauf achten. Ein Unternehmen hat nur einen beschr&auml;nkten Bedarf an Leadern und Managern, weshalb f&uuml;r beide Karrierewege dieselben Schritte notwendig sind: Bedarf im Unternehmen und Potenzial der Mitarbeiter bestimmen, Bef&ouml;rderungen nominieren und entscheiden, Karriereschritte mit Entwicklungspl&auml;nen entwerfen und umsetzen.</p><p><strong>Wie klassische Fehler verhindert werden k&ouml;nnen</strong></p><div
id="attachment_7224" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a
href="http://www.pks-personal.com"><img
class="size-full wp-image-7224" title="Sind Sie Leader oder Manager?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/12/Power-Duo-Der-vision%C3%A4re-Leader-und-die-umsetzungsstarke-Managerin.1.jpeg" alt="Sind Sie Leader oder Manager?" width="190" height="266" /></a><p
class="wp-caption-text">Sind Sie Leader oder Manager?</p></div><p
style="text-align: justify;">Dieser neue Ansatz eines Organisationsverst&auml;ndnisses hilft, die eingangs erw&auml;hnten Probleme zu verhindern. In einem Leadership-Management-Modell w&auml;re niemand auf die Idee gekommen, das «Dream Team» Tony Blair und Gordon Brown durch Gordon Brown als Leader abzul&ouml;sen. Die Probleme und auch das Leiden f&uuml;r den Bef&ouml;rderten konnte jeder &ouml;ffentlich mitverfolgen. Weniger &ouml;ffentlich, aber doch in den Konsequenzen bemerkbar war die Nachfolge von Bill Gates durch Steve Ballmer, wodurch Microsoft deutlich an Innovationskraft verlor. Tim Cook als hervorragender Manager wird bei Apple eine schwere Aufgabe als CEO zu erf&uuml;llen haben. Larry Page bei Google hat zwar als Leader wieder die Rolle des CEO &uuml;bernommen, aber Eric Schmidt ist weiterhin Executive Chairman.</p><p><strong>Einfache Unterst&uuml;tzung durch Software</strong></p><p
style="text-align: justify;">Software – meist sogar bestehende – kann diesen neuen Ansatz einfach und h&auml;ufig ohne grosse Anpassungen unterst&uuml;tzen und nachhaltig verankern. Anwendungen zur Potenzialeinsch&auml;tzung k&ouml;nnen Vorgesetzte nach ihrer Einsch&auml;tzung fragen, ob Mitarbeiter ein Potenzial als Leader oder als Manager haben. Talentmanagement-Software unterst&uuml;tzt Nominierungen, Karriereplanungen und Entscheidungskonferenzen im Leadership genauso wie im Management. Gute Organigramme k&ouml;nnen diese Art der Organisation abbilden und damit die Gleichwertigkeit auch grafisch darstellen. <strong>Aber auch hier gilt wie immer im Talentmanagement: Software kann Prozesse nur unterst&uuml;tzen, aber nicht steuern oder gar einf&uuml;hren.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/power-duo-der-visionare-leader-und-die-umsetzungsstarke-managerin/7220/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Der Weg nach Heureka.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/der-weg-nach-heureka/6874</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/der-weg-nach-heureka/6874#comments</comments> <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 10:37:30 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Amazon]]></category> <category><![CDATA[Apple]]></category> <category><![CDATA[Ausschau nach Start-up-Unternehmern halten]]></category> <category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category> <category><![CDATA[Beziehungspromotor]]></category> <category><![CDATA[den Vorteil des frischen Blicks von aussen]]></category> <category><![CDATA[Denkmotor]]></category> <category><![CDATA[der Austausch über Abteilungsgrenzen hinweg ist innovationsfördernd]]></category> <category><![CDATA[Der Weg nach Heureka]]></category> <category><![CDATA[ein intensiver Austausch]]></category> <category><![CDATA[Fachpromotor]]></category> <category><![CDATA[Freiräume in denen die Leidenschaft aufflammt]]></category> <category><![CDATA[Führungspersonen]]></category> <category><![CDATA[für Rekrutierung andere Leute an den Tisch holen und schräge Fragen stellen]]></category> <category><![CDATA[Förderung einer nachhaltigen Innovationskultur]]></category> <category><![CDATA[GKD Gebr. Kufferath AG]]></category> <category><![CDATA[google]]></category> <category><![CDATA[hinterfrage Autorität]]></category> <category><![CDATA[Idea Champions]]></category> <category><![CDATA[Idea Representatives]]></category> <category><![CDATA[in die Firmenkultur passen]]></category> <category><![CDATA[Innovation Weeks]]></category> <category><![CDATA[Innovationsexperte Chris Brügger]]></category> <category><![CDATA[Innovationskultur]]></category> <category><![CDATA[innovative Atmosphäre]]></category> <category><![CDATA[Institutionalisierter aber doch flexibler Austausch]]></category> <category><![CDATA[Intel]]></category> <category><![CDATA[Interviewsituation]]></category> <category><![CDATA[ISAA-Methode]]></category> <category><![CDATA[Jens-Uwe Meyer Autor der Studie «Corporate Creativity]]></category> <category><![CDATA[Jiri Scherer]]></category> <category><![CDATA[Job description]]></category> <category><![CDATA[Kandidatin]]></category> <category><![CDATA[kleine wendige Teams oder Die Zwei-Pizza-Regel]]></category> <category><![CDATA[Know-how]]></category> <category><![CDATA[Kreativitätstechniken alles wird auf den Kopf gestellt]]></category> <category><![CDATA[Kreativitätsworkshops auch für die Chefin]]></category> <category><![CDATA[Machtpromotor]]></category> <category><![CDATA[Management]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeitende brauchen die Gewissheit dass Misserfolge nicht zu negativen Konsequenzen führen]]></category> <category><![CDATA[Negativperspektive]]></category> <category><![CDATA[Netzwerk]]></category> <category><![CDATA[Nokia]]></category> <category><![CDATA[Outsider Advantage]]></category> <category><![CDATA[Pizzamahlzeit]]></category> <category><![CDATA[Professor Reinhard Prügl Inhaber des Lehrstuhls für Innovation]]></category> <category><![CDATA[Richard Branson]]></category> <category><![CDATA[Risiken eingehen]]></category> <category><![CDATA[Roundtable-Meetings]]></category> <category><![CDATA[Schwarzmalereiaspekte]]></category> <category><![CDATA[statt der alten Hasen werden die Küken ans Projekt gelassen]]></category> <category><![CDATA[Steve Jobs]]></category> <category><![CDATA[Tata Group]]></category> <category><![CDATA[Technological Competence Leveraging]]></category> <category><![CDATA[Technologie & Entrepreneurship der Zeppelin Universität in Friedrichshafen]]></category> <category><![CDATA[Two Pizza Rule]]></category> <category><![CDATA[Umkehrtechnik]]></category> <category><![CDATA[Virgin]]></category> <category><![CDATA[visionäre Menschen]]></category> <category><![CDATA[Vorbilder jeden Alters]]></category> <category><![CDATA[wer gibt Feedback]]></category> <category><![CDATA[wer ist zuständig?]]></category> <category><![CDATA[Wille zur Innovation auf allen Ebenen]]></category> <category><![CDATA[Wissen die Mitarbeitenden an wen sie sich mit einer innovativen Idee wenden können?]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6874</guid> <description><![CDATA[Die Teamgr&#246;sse an einer Pizzamahlzeit messen, beim Vorstellungsgespr&#228;ch seltsame Fragen stellen, f&#252;r ein Problem die komplette Antil&#246;sung suchen, gescheiterte Ideen auszeichnen: Was Firmen sich alles einfallen lassen, um der Kreativit&#228;t zu grossen Spr&#252;ngen zu verhelfen (ein Beitrag von: Franzsika Meier, HR Today). «Hinterfrage Autorit&#228;t – besonders die Autorit&#228;t deiner eigenen langj&#228;hrigen &#220;berzeugungen.» Das ist einer [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6878" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/HR-Today4.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Die Teamgr&ouml;sse an einer Pizzamahlzeit messen, beim Vorstellungsgespr&auml;ch seltsame Fragen stellen, f&uuml;r ein Problem die komplette Antil&ouml;sung suchen, gescheiterte Ideen auszeichnen: <strong>Was Firmen sich alles einfallen lassen, um der Kreativit&auml;t zu grossen Spr&uuml;ngen zu verhelfen</strong> (ein Beitrag von: Franzsika Meier, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">«Hinterfrage Autorit&auml;t – besonders die Autorit&auml;t deiner eigenen langj&auml;hrigen &Uuml;berzeugungen.» Das ist einer von 50 Tipps, welche die amerikanische Beratungsfirma <span
style="text-decoration: underline;"><strong><a
title="Idea Champions" href="http://www.ideachampions.com" target="_blank">Idea Champions</a></strong></span> auf ihrer Homepage auflistet, zwecks F&ouml;rderung einer nachhaltigen Innovationskultur. Was zu einer solchen Innovationskultur alles geh&ouml;rt, dar&uuml;ber wird viel geschrieben. Doch was wird in der Realit&auml;t effektiv getan? 13 Massnahmen, Tipps und Beispiele aus der Praxis:</p><p><strong>1. Kleine, wendige Teams oder Die Zwei-Pizza-Regel</strong></p><p
style="text-align: justify;">Bei Amazon ist man der Meinung, dass grosse Teams zu viel Zeit mit Koordination verbringen. Damit Teams wendig bleiben und Zeit f&uuml;r kreatives Schaffen haben, gilt die «Two Pizza Rule», wie <a
title="Klicken Sie auf den Link. Sie kommen damit gleich zur Studie." href="http://www.ideeologen.de/fileadmin/ideeologen/Medienordner/Downloads/Corporate%20Creativity%20Studie.pdf" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong>Jens-Uwe Meyer, Autor der Studie «Corporate Creativity»</strong></span></a>, ausf&uuml;hrt: Ein Team ist dann zu gross, wenn es mit zwei Pizzas nicht satt wird – Maximalteamgr&ouml;sse seien daher sieben Personen.</p><p><strong>2. Statt der alten Hasen werden die K&uuml;ken ans Projekt gelassen</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.ideachampions.com"><img
class="alignright size-full wp-image-6879" title="Idea Champions" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Idea-Champions.jpg" alt="Idea Champions" width="259" height="299" /></a>Intel bricht manchmal bewusst die Regel, dass die erfahrensten Personen die wichtigsten Projekte betreuen; es werden auch einmal die neuesten Mitarbeiter rangelassen. Der Grund: «Das Management will den ‹Outsider Advantage›, den Vorteil, den der frische Blick von aussen gibt, bewusst nutzen», so die Studie «Corporate Creativity». Denn die «Neuen» probieren Dinge, welche die «Alten» als unm&ouml;glich einstufen.</p><p><strong>3. Vorbilder jeden Alters</strong></p><p
style="text-align: justify;">Innovationskultur darf nicht an einzelnen Personen in der Firma h&auml;ngen, kann aber von F&uuml;hrungspersonen stark beeinflusst werden. Richard Branson (Virgin) oder Steve Jobs (Apple) sind solche – ber&uuml;hmte – Pers&ouml;nlichkeiten. «Das sind nicht mehr 30-J&auml;hrige, sondern 50-, 60-J&auml;hrige», sagt Innovationsexperte Chris Br&uuml;gger, «solche Menschen zeigen den J&uuml;ngeren, dass in einer Innovationskultur das Alter keine Rolle spielt.»</p><p><strong>4. Freir&auml;ume, in denen die Leidenschaft aufflammt</strong></p><p
style="text-align: justify;">Am innovativsten sind die Menschen, wenn sie an Dingen arbeiten k&ouml;nnen, die sie pers&ouml;nlich interessieren, f&uuml;r die sie Leidenschaft empfinden. Nicht nur Google macht sich dies zunutze und l&auml;sst die Angestellten 20 Prozent ihrer Arbeitszeit f&uuml;r eigene Projekte verwenden. Auch Nokia veranstaltet eine Innovation Week, in der kleine Gruppen von Forschern Ideen und Konzepte zu einem selbstgew&auml;hlten Thema entwickeln. Solche Freir&auml;ume sind wichtig: «Wenn Unternehmen Innovation verlangen und dies einfach aufs Tagesgesch&auml;ft draufpacken, sollten sie nicht allzu viel erwarten», so Chris Br&uuml;gger. «Eine M&ouml;glichkeit ist zum Beispiel, jeden zweiten Freitagnachmittag zum kreativen Freiraum zu erkl&auml;ren.»</p><p><strong>5. Institutionalisierter, aber doch flexibler Austausch</strong></p><p
style="text-align: justify;">Der Austausch &uuml;ber Abteilungsgrenzen hinweg ist innovationsf&ouml;rdernd. Ein intensiver Austausch findet beim deutschen Unternehmen GKD – Gebr. Kufferath AG statt: «Die innovative, massiv wachsende Firma, die in den Bereichen technische Gewebe und Filter t&auml;tig ist, hat jeden Tag halbst&uuml;ndige bis st&uuml;ndige Roundtable-Meetings», sagt Professor Reinhard Pr&uuml;gl, Inhaber des Lehrstuhls f&uuml;r Innovation, Technologie &amp; Entrepreneurship der Zeppelin Universit&auml;t in Friedrichshafen. «Mitarbeiter aus allen Bereichen diskutieren, bringen neue Ideen ein, sowohl strategisch als auch operativ.» Das Ganze ist freiwillig – und vor allem auch sehr flexibel: Manche kommen in ein Projektteam rein, um kurz eine einzelne Frage zu diskutieren, und gehen zehn Minuten sp&auml;ter wieder, nachdem sie ihren Input eingebracht haben.</p><p><strong>6. Ausschau nach Start-up-Unternehmern halten</strong></p><p
style="text-align: justify;">Sollen nur vision&auml;re Menschen eingestellt werden? Nein, auch jene sind gefragt, die neue Ideen scharf analysieren und daraus strukturiert Projekte aufbauen. «Geht es darum, etwas Neues zu entwickeln, so sind oft jene im Team sehr wichtig, die krasse Widerst&auml;nde aufbauen, die – nicht gleich am Anfang, aber an der richtigen Stelle – nach dem Sinn von entwickelten Ideen fragen», so Reinhard Pr&uuml;gl. Sein Tipp: gescheiterte Start-up-Gr&uuml;nder ins Unternehmen holen. «Sie bringen ein Netzwerk und Know-how mit, sind mutig und ehrgeizig. – Nat&uuml;rlich sollte vor der Einstellung gepr&uuml;ft werden, warum sie mit ihrem Start-up gescheitert sind.»</p><p><strong>7. F&uuml;r <a
title="Rekrutierung - auch das ist ein sehr kreativer Prozess. Wir wissen Bescheid. " href="http://www.pks-peersonal.com" target="_blank">Rekrutierung</a> andere Leute an den Tisch holen und schr&auml;ge Fragen stellen</strong></p><p
style="text-align: justify;">Dass die Kandidatin beim <a
title="Tipps zur Bewerbung" href="http://www.pks-bewerbung.ch" target="_blank">Bewerbungsgespr&auml;ch</a> auf ihre Innovationsfreude hin ausgehorcht wird, ist klar. Sinnvoll kann zudem eine Erweiterung der &uuml;blichen Interviewsituation sein: «Lassen Sie doch einmal jemanden aus der <a
title="Logistik Jobs? Wir sind die Experten." href="http://www-logistik-jobs.ch" target="_blank">Spedition</a> mit der Person reden, holen Sie verschiedene Abteilungen an den Tisch», sagt Chris Br&uuml;gger. Dadurch lasse sich eher absch&auml;tzen, ob die Person in die innovative Firmenkultur hineinpasst. «Um herauszufinden, wie eine Person funktioniert, kann man ungew&ouml;hnliche Fragen stellen, etwa <em>‹Was w&uuml;rden Sie ver&auml;ndern, wenn Sie morgen hier Chefin w&auml;ren?›.»</em> &Uuml;brigens: Neue Mitarbeitende sind eine zentrale Quelle f&uuml;r Innovationen.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Reinhard Pr&uuml;gl: «US-Studien belegen, dass bei 72 Prozent der 500 am schnellsten wachsenden amerikanischen Firmen die zentrale Gesch&auml;ftsidee von einem neuen Mitarbeiter stammt.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die neue Person hatte ihre Idee bereits beim vorherigen Arbeitgeber, konnte sie aber bei diesem nicht umsetzen &#8230;»</p><p><strong><a
href="http://www.ideachampions.com/culture_of_innovation.shtml"><img
class="alignleft size-full wp-image-6882" title="Innovationskultur" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Innovationskultur.jpg" alt="Innovationskultur" width="259" height="299" /></a>8. Scheitern ist nicht nur erlaubt, sondern wird sogar honoriert</strong></p><p
style="text-align: justify;">Zur Innovationskultur geh&ouml;rt es, Risiken einzugehen. Dies zieht automatisch Fehler nach sich, und Projekte k&ouml;nnen scheitern. Mitarbeitende brauchen die Gewissheit, dass solche Misserfolge nicht zu negativen Konsequenzen f&uuml;hren. Eine besondere Art, diesbez&uuml;glich Vertrauen zu f&ouml;rdern, hat die Tata Group entwickelt: Neben den erfolgreichsten Innovationen pr&auml;miert sie auch das wagemutigste Team, «das einen ernsthaften Versuch gestartet hat, eine grosse Innovation voranzubringen, aber dabei nicht erfolgreich war», so die «Corporate Creativity»-Studie.</p><p><strong>9. Kreativit&auml;tstechniken – alles wird auf den Kopf gestellt</strong></p><p
style="text-align: justify;">Der Techniken zur F&ouml;rderung der Kreativit&auml;t sind viele. Zum Beispiel die Umkehrtechnik: Diskutieren Sie im Team, wie das neue Projekt m&ouml;glichst schlecht herauskommen k&ouml;nnte. Suchen Sie alles, was man dabei falsch machen k&ouml;nnte. Sie werden staunen, wie viel zusammenkommt. Anschliessend drehen Sie die Negativperspektive um und fragen nach L&ouml;sungen dieser «Schwarzmalereiaspekte.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>10. Wille zur Innovation auf allen Ebenen – Kreativit&auml;tsworkshops auch f&uuml;r die Chefin</strong></p><p
style="text-align: justify;">Eine innovative Atmosph&auml;re kann dann aufgebaut werden, wenn nicht nur bei einzelnen Personen ein kreativer Geist herrscht, sondern dieser in der Unternehmenskultur verwurzelt ist. Der Innovationsberater Chris Br&uuml;gger erlebt bei Workshops, die er und Jiri Scherer mit ihrer Firma Denkmotor anbieten, jedoch nicht selten, dass Vorgesetzte nur ihre Mitarbeitenden schicken, selbst aber nicht teilnehmen. «Zumindest eine Begr&uuml;ssung und Einf&uuml;hrung durch die F&uuml;hrungskr&auml;fte w&auml;re w&uuml;nschenswert», so Br&uuml;gger. Nur so erhalten die Mitarbeitenden das Signal, dass der Wille zur Innovation da ist. Alles andere f&uuml;hrt zum Eindruck, dass Kreativit&auml;t von oben nach unten delegiert wird – also nicht wichtig ist.</p><p><strong>11. Wer ist zust&auml;ndig? Wer gibt Feedback?</strong></p><p
style="text-align: justify;">Wissen die Mitarbeitenden, an wen sie sich mit einer innovativen Idee wenden k&ouml;nnen? <strong>«Es braucht unkomplizierte Ansprechpartner auf allen Ebenen, sogenannte Idea Representatives»</strong>, sagt Reinhard Pr&uuml;gl. Diese leiten die Idee entweder weiter oder haben die Kompetenz, f&uuml;r die erste Entwicklung der Idee ein paar Stunden oder Tage Zeit einzur&auml;umen. Wenn der Idee aber &uuml;berhaupt keine Chance gegeben wird, muss zumindest ein Feedback drinliegen, warum dem so ist. Nichts Schlimmeres f&uuml;r die (aufzubauende) Innovationskultur, als wenn eingereichte Ideen ohne R&uuml;ckmeldung versanden.</p><p><strong>12. Beteiligte bei Projekten: Fach-, Beziehungs- und Entscheidungskompetenz</strong></p><p
style="text-align: justify;">Erfolgreiche Innovationsprojektteams zeichnen sich laut Pr&uuml;gl unter anderem dadurch aus, dass drei Rollen existieren: jene des Fachpromotors (zum Beispiel aus der Entwicklung), jene des Machtpromotors (er hat Entscheidungskompetenz) sowie jene des Beziehungspromotors (f&uuml;r Kommunikation und Kontakte zust&auml;ndig). «Allerdings sind diese Rollen nicht per Job description zu vergeben. Man kann nur Bewusstsein daf&uuml;r schaffen, dass es verschiedene Rollen braucht, um Innovation intern erfolgreich abzuwickeln», so Pr&uuml;gl.</p><p><strong>13. Bekanntes Produkt, neuer Markt</strong></p><p
style="text-align: justify;">Innovation bedeutet oft, etwas Bestehendes abzuwandeln oder in einen neuen Kontext zu transferieren. Reinhard Pr&uuml;gl: «Gerade Familienunternehmen k&ouml;nnen enorm profitieren, wenn sie sich fragen, wie die st&auml;rksten Kompetenzen im Unternehmen technisch weiterentwickelt, allenfalls miteinander kombiniert werden und in neuen M&auml;rkten funktionieren k&ouml;nnten.» Seine ISAA-Methode, auch «Technological Competence Leveraging» genannt, unterst&uuml;tzt KMU in diesen Entwicklungs­prozessen.</p><p
style="text-align: justify;">Mit diesem <a
title="Studie Corporate Creativity von Jens-Uwe Meyer" href="http://www.ideeologen.de/fileadmin/ideeologen/Medienordner/Downloads/Corporate%20Creativity%20Studie.pdf" target="_blank"><span
style="text-decoration: underline;"><strong>LINK</strong></span></a> geht es zur Studie von Jens-Uwe Meyer, Autor von «Corporate Creativity».</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/der-weg-nach-heureka/6874/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die Farce der F&#252;hrungsentwicklung – oder die Suche nach den Helden.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/die-farce-der-fuhrungsentwicklung-oder-die-suche-nach-den-helden/6841</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/die-farce-der-fuhrungsentwicklung-oder-die-suche-nach-den-helden/6841#comments</comments> <pubDate>Thu, 10 Nov 2011 16:36:05 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Leadership]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[aktive Rolle in der Führungsentwicklung übernehmen]]></category> <category><![CDATA[Assessment]]></category> <category><![CDATA[Auswahl von Führungskräften muss kompromissloser erfolgen]]></category> <category><![CDATA[Best Placement statt Development]]></category> <category><![CDATA[Boden und Kapital]]></category> <category><![CDATA[das Kompetenz- und Persönlichkeitsprofil eines Mitarbeiters zu akzeptieren und die geeignetste Funktion im Unternehmen für ihn zu suchen]]></category> <category><![CDATA[der Entwicklung von Mitarbeitern sind starke und fast unüberwindbare Grenzen gesetzt: die eigene Persönlichkeitsstruktur]]></category> <category><![CDATA[die Authentizität der Führungsperson]]></category> <category><![CDATA[die besten Führungskräfte im Unternehmen]]></category> <category><![CDATA[Die Bildung der Persönlichkeit eines Menschen]]></category> <category><![CDATA[die Bildung der Werte]]></category> <category><![CDATA[Die Bildung des Charakters]]></category> <category><![CDATA[Die Farce der Führungsentwicklung – oder die Suche nach den Helden]]></category> <category><![CDATA[die Führung wird zu einem strategischen Erfolgsfaktor]]></category> <category><![CDATA[die Führungsentwicklung für HR-Manager wird zu einer der grössten Prioritäten]]></category> <category><![CDATA[die klassische Personalentwicklung ist nicht gestorben]]></category> <category><![CDATA[die klassische Personalentwicklung muss über die Bücher]]></category> <category><![CDATA[die relevanten Merkmale der Grundprogrammierung]]></category> <category><![CDATA[Diskrepanz]]></category> <category><![CDATA[Eigenart]]></category> <category><![CDATA[ein interner Star hat viel mehr Wirkung und Möglichkeiten als externe Trainer und Coachs]]></category> <category><![CDATA[Energie haben und übertragen]]></category> <category><![CDATA[Enttäuschungen]]></category> <category><![CDATA[Entwicklungsambitionen]]></category> <category><![CDATA[Entwicklungsmassnahmen]]></category> <category><![CDATA[Entwicklungsprogramme wenig wirkungsvoll]]></category> <category><![CDATA[Erfolg der Führungsarbeit]]></category> <category><![CDATA[Erfolge]]></category> <category><![CDATA[Erfolgskonzept]]></category> <category><![CDATA[evolutionstheoretisch]]></category> <category><![CDATA[Fachexperten]]></category> <category><![CDATA[Fachspezialisten]]></category> <category><![CDATA[Farce]]></category> <category><![CDATA[Führungsansatz]]></category> <category><![CDATA[Führungsentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Führungskräfte]]></category> <category><![CDATA[Führungslaufbahn]]></category> <category><![CDATA[Führungstrainings]]></category> <category><![CDATA[Führungsverhalten]]></category> <category><![CDATA[Galionsfigur]]></category> <category><![CDATA[Geburt]]></category> <category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category> <category><![CDATA[Grundprogrammierung]]></category> <category><![CDATA[Grundwerte und Instinkte werden tief im Unbewusstsein verankert]]></category> <category><![CDATA[Helden]]></category> <category><![CDATA[Human Capital Institute (HCI)]]></category> <category><![CDATA[iInnovative Führungsentwicklung: Leaders developing leaders]]></category> <category><![CDATA[interner Talentcoach]]></category> <category><![CDATA[Karriereplanung]]></category> <category><![CDATA[Kernkompetenzen]]></category> <category><![CDATA[Konfliktfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[Lee Hecht Harrison]]></category> <category><![CDATA[Menschen gern haben]]></category> <category><![CDATA[Mentor]]></category> <category><![CDATA[Mittelmässigkeit]]></category> <category><![CDATA[Nein sagen können]]></category> <category><![CDATA[persönlicher Code der Grundwerte lässt sich schwer verändern]]></category> <category><![CDATA[Persönlichkeitsstruktur der Führungskraft]]></category> <category><![CDATA[positives Denken]]></category> <category><![CDATA[Projektcoach]]></category> <category><![CDATA[prägende Wirkung auf die Grundstruktur eines Menschen haben]]></category> <category><![CDATA[Rekrutierungsqualität]]></category> <category><![CDATA[schweiz]]></category> <category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category> <category><![CDATA[Sensibilität]]></category> <category><![CDATA[sich selber begeistern]]></category> <category><![CDATA[spontane Herzlichkeit]]></category> <category><![CDATA[Talent ist ein knapper Faktor]]></category> <category><![CDATA[Talentmanagement]]></category> <category><![CDATA[Tod]]></category> <category><![CDATA[Topleute]]></category> <category><![CDATA[Topmanagement]]></category> <category><![CDATA[Trainer]]></category> <category><![CDATA[Trainings- und Coachingansätze]]></category> <category><![CDATA[Trainingsrezepte]]></category> <category><![CDATA[Trennung]]></category> <category><![CDATA[Verhaltensprinzipien]]></category> <category><![CDATA[Verhaltensweisen]]></category> <category><![CDATA[Verlust]]></category> <category><![CDATA[Vertrauen]]></category> <category><![CDATA[visionär denken]]></category> <category><![CDATA[Vorbilder]]></category> <category><![CDATA[was ist gute Führung?]]></category> <category><![CDATA[wenn erfolgreiche Führung vorwiegend vom Grundprofil der Führungskraft abhängt können wir dann überhaupt Führungskräfte gezielt entwickeln?]]></category> <category><![CDATA[Werthaltungen]]></category> <category><![CDATA[Wissen und Wissensträger sind die kritischen Erfolgsfaktoren von heute]]></category> <category><![CDATA[Zielposition]]></category> <category><![CDATA[Zielsetzungen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6841</guid> <description><![CDATA[Talent ist ein knapper Faktor. Daher sollten F&#252;hrungskr&#228;fte eine aktive Rolle in der F&#252;hrungsentwicklung &#252;bernehmen. Und die klassische Personalentwicklung muss &#252;ber die B&#252;cher (ein Beitrag von: Pascal Scheiwiller, HR Today). Nicht mehr Boden und Kapital, sondern Wissen und entsprechend die Mitarbeiter als Wissenstr&#228;ger sind die kritischen Erfolgsfaktoren von heute. Das gilt insbesondere f&#252;r die Schweiz. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6842" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/HR-Today3.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Talent ist ein knapper Faktor.</strong> Daher sollten F&uuml;hrungskr&auml;fte eine aktive Rolle in der F&uuml;hrungsentwicklung &uuml;bernehmen. Und die klassische Personalentwicklung muss &uuml;ber die B&uuml;cher (ein Beitrag von: Pascal Scheiwiller, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Nicht mehr Boden und Kapital, sondern Wissen und entsprechend die Mitarbeiter als Wissenstr&auml;ger sind die kritischen Erfolgsfaktoren von heute. Das gilt insbesondere f&uuml;r die Schweiz. Die F&uuml;hrung wird damit zu einem strategischen Erfolgsfaktor und die F&uuml;hrungsentwicklung f&uuml;r HR-Manager zu einer der gr&ouml;ssten Priorit&auml;ten.</p><p
style="text-align: justify;">Das Thema F&uuml;hrungsentwicklung wirft grunds&auml;tzlich zwei Fragen auf. Erstens: Was ist gute F&uuml;hrung? Nicht das beobachtbare F&uuml;hrungsverhalten ist prim&auml;r entscheidend. Obwohl in vielen F&uuml;hrungstrainings die optimalen Verhaltensweisen gelehrt werden, entscheiden sie nicht &uuml;ber den Erfolg der F&uuml;hrungsarbeit. Es ist leicht festzustellen, dass v&ouml;llig unterschiedliche F&uuml;hrungsverhalten zum Erfolg f&uuml;hren k&ouml;nnen. Gleichzeitig kann durchaus der gleiche F&uuml;hrungsansatz zu unterschiedlichen Resultaten f&uuml;hren. Letztlich ist die Authentizit&auml;t der F&uuml;hrungsperson in ihrem Verhalten entscheidend. Die Trainingsrezepte funktionieren nur dann, wenn die Verhaltensprinzipien mit der inneren Haltung, den Werthaltungen und der Pers&ouml;nlichkeitsstruktur der F&uuml;hrungskraft &uuml;bereinstimmen. Glaubw&uuml;rdigkeit und Vertrauen werden zu Schl&uuml;sselw&ouml;rtern. Menschen gern haben, positives Denken, Sensibilit&auml;t, sich selber begeistern, Energie haben und &uuml;bertragen, Selbstbewusstsein, vision&auml;r denken, spontane Herzlichkeit, Konfliktf&auml;higkeit, Nein sagen und vieles mehr geh&ouml;ren zu dieser Grundprogrammierung. Doch dort setzt die F&uuml;hrungsentwicklung heute meistens nicht an.</p><p><strong>Pers&ouml;nlicher Code der Grundwerte l&auml;sst sich schwer ver&auml;ndern</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Pers%C3%B6nlicher-Code-der-Grundwerte-l%C3%A4sst-sich-schwer-ver%C3%A4ndern.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6846" title="Pers&ouml;nlicher Code der Grundwerte l&auml;sst sich schwer ver&auml;ndern" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Pers%C3%B6nlicher-Code-der-Grundwerte-l%C3%A4sst-sich-schwer-ver%C3%A4ndern.jpeg" alt="Pers&ouml;nlicher Code der Grundwerte l&auml;sst sich schwer ver&auml;ndern" width="275" height="183" /></a>Diese Diskrepanz f&uuml;hrt uns zur zweiten Frage: Wenn erfolgreiche F&uuml;hrung vorwiegend vom Grundprofil der F&uuml;hrungskraft abh&auml;ngt, k&ouml;nnen wir dann &uuml;berhaupt F&uuml;hrungskr&auml;fte gezielt entwickeln? K&ouml;nnen sich Menschen in ihren Grundz&uuml;gen bewusst ver&auml;ndern? – Nein. Zumindest erscheint dies mit den existierenden konventionellen Trainings- und Coachingans&auml;tzen unwahrscheinlich.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Bildung des gr&ouml;ssten Teils der Werte, des Charakters und der Pers&ouml;nlichkeit eines Menschen findet zwischen dem ersten und f&uuml;nften Lebensjahr statt.</strong> Grundwerte und Instinkte werden tief im Unbewusstsein verankert. Eine sp&auml;tere bewusste Erkenntnis reicht dann nicht aus, diesen «Code» zu ver&auml;ndern.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Deshalb sind heute die meisten Entwicklungsprogramme wenig wirkungsvoll, und die F&uuml;hrungsentwicklung wird in Unternehmen h&auml;ufig zu einer Farce. Es ist nicht m&ouml;glich, aus einem Menschen eine erfolgreiche F&uuml;hrungskraft zu machen, wenn dieser die relevanten Merkmale in seiner Grundprogrammierung nicht mitbringt.</p><p
style="text-align: justify;">Diese Erfahrung haben viele Unternehmen machen m&uuml;ssen. H&auml;ufig dr&auml;ngen Fachspezialisten in die F&uuml;hrungslaufbahn, weil sie als Fachexperten keine weiteren Entwicklungsm&ouml;glichkeiten sehen. Doch h&auml;ufig scheitern sie als F&uuml;hrungspersonen oder erf&uuml;llen ihre Aufgabe h&ouml;chstens mit knapper Mittelm&auml;ssigkeit. Der Entwicklung von Mitarbeitern sind starke und fast un&uuml;berwindbare Grenzen gesetzt: die eigene Pers&ouml;nlichkeitsstruktur. Um diese zu ver&auml;ndern, braucht es einschneidende Erfahrungen, Schocks oder sehr emotionale Momente wie eine Geburt, grosse &Uuml;berraschungen, Tod, Verlust, Trennung, Entt&auml;uschungen oder auch wichtige Erfolge. Solche Momente bewegen uns tiefgreifend und k&ouml;nnen damit eine pr&auml;gende Wirkung auf die Grundstruktur eines Menschen haben.</p><p><strong>Auswahl von F&uuml;hrungskr&auml;ften muss kompromissloser erfolgen</strong></p><p
style="text-align: justify;">Diese Erkenntnis macht deutlich, dass die Rekrutierungsqualit&auml;t und Auswahl umso bedeutender wird. Zu rasch machen wir aus politischen, operativen oder gar zeitlichen Gr&uuml;nden Kompromisse und rechtfertigen sie damit, dass wir die Person noch entwickeln k&ouml;nnen. Im Wissen um die stark beschr&auml;nkte Entwicklungsm&ouml;glichkeit von Pers&ouml;nlichkeitsprofilen muss die Auswahl von F&uuml;hrungskr&auml;ften kompromissloser und werteorientierter erfolgen.</p><p
style="text-align: justify;">Ausserdem hat diese Erkenntnis grosse Auswirkungen auf das Talentmanagement ganz allgemein. H&auml;ufig wird heute Karriereplanung so verstanden, dass zuerst die Entwicklungsambitionen, Zielsetzungen und die entsprechende Zielposition eines Mitarbeiters bestimmt werden. Anschliessend wird mittels Assessment bestimmt, welche L&uuml;cken mit welchen «passenden» Entwicklungsmassnahmen geschlossen werden m&uuml;ssen. H&auml;ufig bef&ouml;rdert man in solchen F&auml;llen F&uuml;hrungskr&auml;fte in die n&auml;chsth&ouml;here Position – immer in der Hoffnung, die L&uuml;cken im Profil rasch schliessen zu k&ouml;nnen. Wenn der Mensch aber grunds&auml;tzlich nicht ver&auml;ndert werden kann, funktioniert dieses Standardvorgehen nicht.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Es ist doch sinnvoller, das Kompetenz- und Pers&ouml;nlichkeitsprofil eines Mitarbeiters zu akzeptieren und die geeignetste Funktion im Unternehmen f&uuml;r ihn zu suchen, nach dem Motto «Best Placement statt Development». <strong>Und die Mitarbeiter und F&uuml;hrungskr&auml;fte k&ouml;nnen ihre wirklichen Kernkompetenzen in ihre Arbeit einbringen.</strong></p></blockquote><p><strong>Innovative F&uuml;hrungsentwicklung: Leaders developing leaders</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Innovative-F%C3%BChrungsentwicklung-Leaders-developing-leaders.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6848" title="Innovative F&uuml;hrungsentwicklung - Leaders developing leaders" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/11/Innovative-F%C3%BChrungsentwicklung-Leaders-developing-leaders.jpg" alt="Innovative F&uuml;hrungsentwicklung - Leaders developing leaders" width="303" height="202" /></a>Die klassische Personalentwicklung ist damit nicht gestorben, aber diese allgemein nicht besonders innovative Branche muss wirklich &uuml;ber die B&uuml;cher. Es gibt heute bereits wertvolle Erkenntnisse, wie die gezielte Entwicklung von Menschen und F&uuml;hrungskr&auml;ften im Speziellen erfolgreicher gestaltet werden kann. Lee Hecht Harrison setzt sich seit vielen Jahren intensiv mit dieser Thematik auseinander und hat letztes Jahr mit dem Human Capital Institute (HCI) eine globale Studie durchgef&uuml;hrt. Die Studie kommt zum Schluss, dass die Einbindung des Topmanagements und der besten und anerkanntesten Manager in die Verantwortung der Personal- und F&uuml;hrungsentwicklung deren Erfolg signifikant erh&ouml;ht. Dies bedeutet, dass Entwicklung wieder vermehrt durch die F&uuml;hrungslinie – und nicht wie heute durch das HR – selber gesteuert und gestaltet werden muss.</p><p
style="text-align: justify;">Ausserdem m&uuml;ssen die Galionsfiguren, die Vorbilder, die Helden, die besten F&uuml;hrungskr&auml;fte im Unternehmen eine aktive Rolle in der F&uuml;hrungsentwicklung &uuml;bernehmen. Dies beginnt damit, dass diese Topleute sich ihrer Wirkung und ihrer M&ouml;glichkeiten im Unternehmen bewusst werden und einen Teil ihrer Zeit und ihrerRessourcen in die pers&ouml;nliche Entwicklungsarbeit anderer F&uuml;hrungskr&auml;fte investieren. <strong>Sie sollten zum Beispiel als interner Talentcoach, Mentor, Trainer oder Projektcoach eingesetzt werden.</strong> Wenn die F&uuml;hrungsentwicklung strategische Wichtigkeit hat, ist dieses Engagement mehr als gerechtfertigt, es ist notwendig.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Ein interner Star hat viel mehr Wirkung und M&ouml;glichkeiten als externe Trainer und Coachs.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Der Mensch hat die Eigenart, Verhaltensweisen und sogar Wertvorstellungen von Vorbildern, welche Erfolg haben und verk&ouml;rpern, sehr schnell zu kopieren. Das ist ein nat&uuml;rlicher und unbewusster Reflex, da er evolutionstheoretisch ein Erfolgskonzept darstellt.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/die-farce-der-fuhrungsentwicklung-oder-die-suche-nach-den-helden/6841/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>HR-Management global ist normal.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/hr-management-global-ist-normal/6626</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/hr-management-global-ist-normal/6626#comments</comments> <pubDate>Mon, 24 Oct 2011 19:06:20 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Arbeiten im Ausland]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Personalführung]]></category> <category><![CDATA[Alter]]></category> <category><![CDATA[anonyme 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<category><![CDATA[EU-Mitgliedstaaten]]></category> <category><![CDATA[fairer Umgang mit Vielfalt]]></category> <category><![CDATA[Fairness im Leitbild]]></category> <category><![CDATA[Fastenzeiten]]></category> <category><![CDATA[Gefahrenlagen für das Personal weltweit]]></category> <category><![CDATA[Gender]]></category> <category><![CDATA[Gerichtsverfahren]]></category> <category><![CDATA[gesundheitliche Situation]]></category> <category><![CDATA[globales HR-Management]]></category> <category><![CDATA[globales HRM fordert Fach- und Führungskräfte]]></category> <category><![CDATA[Globalisierung]]></category> <category><![CDATA[Grammatik der Muttersprache]]></category> <category><![CDATA[grenzüberschreitende Tätigkeit]]></category> <category><![CDATA[grenzüberschreitendes Denken und Handeln]]></category> <category><![CDATA[Grossbritannien]]></category> <category><![CDATA[hierarchiefreie Teams]]></category> <category><![CDATA[HR-Due Diligence]]></category> <category><![CDATA[HR-Management]]></category> <category><![CDATA[HR-Management global ist normal]]></category> <category><![CDATA[HR-Prozesse]]></category> <category><![CDATA[Humankapital]]></category> <category><![CDATA[interkulturelle Kompetenz im HR-Management]]></category> <category><![CDATA[interkulturelle Orientierung]]></category> <category><![CDATA[internationale Drehscheibe]]></category> <category><![CDATA[internationale Personalrekrutierung]]></category> <category><![CDATA[internationale Tätigkeit erhöht Chancen]]></category> <category><![CDATA[internationaler Rohstoffhandel]]></category> <category><![CDATA[Internationalisierungsgrad]]></category> <category><![CDATA[Internationalisierungsprozess]]></category> <category><![CDATA[Internationalisierungssprünge des Unternehmens]]></category> <category><![CDATA[Kapital]]></category> <category><![CDATA[keine negativen Zuschreibungen]]></category> <category><![CDATA[Know-how]]></category> <category><![CDATA[kulturelle Wertorientierungen]]></category> <category><![CDATA[lokale Standortvorteile]]></category> <category><![CDATA[Massstäbe]]></category> <category><![CDATA[Mentoring-Programme]]></category> <category><![CDATA[nationale Arbeitsgesetze]]></category> <category><![CDATA[nationale Gleichstellungsgesetze]]></category> <category><![CDATA[Nuklearkatastrophen]]></category> <category><![CDATA[Pandemien]]></category> <category><![CDATA[Personal im Ausland]]></category> <category><![CDATA[personaldienstleister]]></category> <category><![CDATA[Personalressourcen]]></category> <category><![CDATA[Praktiken]]></category> <category><![CDATA[Rasse]]></category> <category><![CDATA[Reintegration von Expats]]></category> <category><![CDATA[Religion]]></category> <category><![CDATA[Rohstoffe]]></category> <category><![CDATA[Salär]]></category> <category><![CDATA[Schlüsselkompetenz]]></category> <category><![CDATA[schweiz]]></category> <category><![CDATA[Selektion]]></category> <category><![CDATA[sexuelle Orientierung]]></category> <category><![CDATA[Sozialversicherung bei internationalen Personaleinsätzen]]></category> <category><![CDATA[soziokulturelle Geschlechterrollen]]></category> <category><![CDATA[Stakeholder]]></category> <category><![CDATA[Symbole]]></category> <category><![CDATA[terroristische Anschläge]]></category> <category><![CDATA[Tsunamis]]></category> <category><![CDATA[Türkei]]></category> <category><![CDATA[Umsatz]]></category> <category><![CDATA[Vermögen]]></category> <category><![CDATA[Volksaufstände]]></category> <category><![CDATA[Wechselkursschwankungen]]></category> <category><![CDATA[Weltanschauung]]></category> <category><![CDATA[weltweit ist die Schweiz bekannt als attraktiver Finanzplatz]]></category> <category><![CDATA[Wertewandel]]></category> <category><![CDATA[wertschätzende Arbeitszusammenhang]]></category> <category><![CDATA[Wirbelstürme]]></category> <category><![CDATA[Währungsschwankungen]]></category> <category><![CDATA[Zeitzonen]]></category> <category><![CDATA[Zulagen]]></category> <category><![CDATA[Zusammenarbeit zwischen den Kulturen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6626</guid> <description><![CDATA[Mitarbeitende in Grossbritannien, Produktionsst&#228;tten in China, Lieferanten aus der T&#252;rkei: Wirtschaftsbeziehungen werden immer internationaler. Die HR-Abteilung spielt dabei eine zentrale Rolle und muss drei Komponenten in Einklang bringen (ein Beitrag von: Ingrid Katharina Geiger, HR Today). Die Schweiz ist ein relativ kleines Land, aber ganz gross als internationale Drehscheibe f&#252;r Produktionsfaktoren wie Kapital, Rohstoffe, Arbeit [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6627" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Today6.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Mitarbeitende in Grossbritannien, Produktionsst&auml;tten in China, Lieferanten aus der T&uuml;rkei: Wirtschaftsbeziehungen werden immer internationaler.</strong> Die HR-Abteilung spielt dabei eine zentrale Rolle und muss drei Komponenten in Einklang bringen (ein Beitrag von: Ingrid Katharina Geiger, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Die Schweiz ist ein relativ kleines Land, aber ganz gross als internationale Drehscheibe f&uuml;r Produktionsfaktoren wie Kapital, Rohstoffe, Arbeit und Know-how. Weltweit ist die Schweiz bekannt als attraktiver Finanzplatz. Weniger bekannt ist, dass in der Schweiz ein grosser Teil des internationalen Rohstoffhandels erfolgt. Die Schweiz ist Sitz zahlreicher internationaler Organisationen und renommierter Forschungseinrichtungen sowie weltweit t&auml;tiger Unternehmen. Zu diesen Unternehmen geh&ouml;rt auch der weltgr&ouml;sste Personaldienstleister.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Schweiz gilt als eines der wettbewerbsf&auml;higsten L&auml;nder der Welt mit einer hohen Innovationskraft und Exportquote.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Lokale Standortvorteile einerseits und der hohe Internationalisierungsgrad andererseits erg&auml;nzen sich und halten die Schweiz in einer hervorragenden Position. Beide Faktoren &uuml;ben eine hohe Anziehungskraft auf Spitzenkr&auml;fte in aller Welt aus und f&uuml;hren zu einem Brain Gain. Dieses rund um den Globus gewonnene Humankapital tr&auml;gt in der Form von Kenntnissen, F&auml;higkeiten und Fertigkeiten sowie innovativen Ideen nachhaltig zum Wohlstand der Schweiz bei. Schweizer Unternehmen sind also &uuml;ber alle Grenzen stark verflochten und verf&uuml;gen &uuml;ber Personal aus und in aller Welt. Das <a
title="HRM Jobs f&uuml;r Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Management</a> unterst&uuml;tzt und f&ouml;rdert den Erfolg auf dem weltweiten Parkett. Das ist nicht einfach, denn globales HR-Management ist weitaus mehr als die geografische Ausdehnung der HR-Prozesse &uuml;ber nationale Grenzen hinaus.</p><p><strong>Die drei Komponenten des globalen HR-Managements</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Management-global-ist-normal.gif"><img
class="alignright size-full wp-image-6628" title="HR-Management global ist normal" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/HR-Management-global-ist-normal.gif" alt="HR-Management global ist normal" width="276" height="354" /></a>Das Globale geh&ouml;rt heute zum Gesch&auml;ftsalltag des HR-Managements. Aber was genau bedeutet globales HR-Management? Um ein besseres Verst&auml;ndnis zu gewinnen, ist es sinnvoll, globales HR-Management differenzierter zu betrachten. Globales HR-Management umfasst drei Komponenten:</p><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>Die internationale HR-Komponente</strong> erarbeitet fundierte L&ouml;sungen zu Fragen, die bei grenz&uuml;berschreitender T&auml;tigkeit, Auslandsentsendung oder Besch&auml;ftigung ausl&auml;ndischer Mitarbeitender aufgeworfen werden.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Die interkulturelle HR-Komponente</strong> f&ouml;rdert die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Kulturen.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Die Diversity-Komponente</strong> sorgt f&uuml;r einen fairen Umgang mit Vielfalt (Diversity).</li></ul><p><strong>Die internationale Komponente</strong></p><p
style="text-align: justify;">Zur internationalen Komponente des globalen HRM geh&ouml;rt die Bearbeitung personalbezogener Fragen, die bei der &Uuml;berschreitung nationaler Grenzen angestossen werden. Das &Uuml;berschreiten nationaler Grenzen kann sowohl durch das Personal als auch durch das Unternehmen etwa im Rahmen einer Auslandsverlagerung erfolgen. Auf der Ebene des Personals k&ouml;nnen bei einer grenz&uuml;berschreitenden T&auml;tigkeit und Personaleins&auml;tzen im Ausland oder Besch&auml;ftigung ausl&auml;ndischer Mitarbeitender viele Fragen entstehen. Das Spektrum an Fragen reicht von A wie Arbeitsbewilligung bis Z wie Zeitzonen. Dazwischen liegen Themen wie nationale Arbeitsgesetze, Sozialversicherung bei internationalen Personaleins&auml;tzen oder die Ber&uuml;cksichtigung von W&auml;hrungsschwankungen, Kaufkraft sowie Zulagen bei der Berechnung des Sal&auml;rs. Bilaterale Abkommen erleichtern die Arbeit des <a
title="HR Jobs f&uuml;r Profis mit internationaler Erfahrung" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Managements</a> etwa bei der internationalen Personalrekrutierung und bei Entsendungen ins Ausland, aber das Personalmanagement muss gut &uuml;ber den Inhalt und die Aktualit&auml;t der Vertr&auml;ge informiert sein.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Internationale T&auml;tigkeit erh&ouml;ht Chancen, aber auch Risiken.</strong> Das Personalmanagement tr&auml;gt eine besondere Verantwortung f&uuml;r das Wohlergehen des Personals in aller Welt.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Gefahren k&ouml;nnen unerwartet entstehen und das Personalmanagement ist gefordert, sofort angemessene Massnahmen zu ergreifen. Die letzten Monate haben eindr&uuml;cklich gezeigt, welche Gefahrenlagen sich entwickeln k&ouml;nnen: verheerende Erdbeben, Wirbelst&uuml;rme, Tsunamis sowie Pandemien und Nuklearkatastrophen oder auch Entf&uuml;hrungen mit L&ouml;segeldforderungen, terroristische Anschl&auml;ge sowie Volksaufst&auml;nde und B&uuml;rgerkriege. Auf der Ebene des Unternehmens unterst&uuml;tzt das Personalmanagement den Internationalisierungsprozess. <strong>Die Internationalisierung ist nicht nur eine Angelegenheit von Grossunternehmen.</strong> Auch kleinere und mittlere Unternehmen k&ouml;nnen einen erstaunlich hohen Grad an Internationalit&auml;t aufweisen, gemessen an Verm&ouml;gen, Umsatz und Personal im Ausland.</p><p
style="text-align: justify;">Die Internationalisierung kennt viele Formen (von A wie Akquisition bis Z wie Zweigstelle im Ausland). Das HR-Management unterst&uuml;tzt den Erfolg des Prozesses durch vorbereitende Massnahmen wie HR-Due Diligence und begleitende Massnahmen wie internationale Rekrutierung und Personalentwicklung.</p><p><strong>Die interkulturelle Komponente</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die interkulturelle Komponente des globalen HRM erw&auml;chst aus dem Bedarf an nachhaltig guter Zusammenarbeit zwischen den Kulturen. Das Besondere an Kultur ist, dass kulturelle Wertorientierungen, Massst&auml;be, Symbole und Praktiken ganz selbstverst&auml;ndlich Anwendung finden. <strong>Mit der Kultur verh&auml;lt es sich wie mit der Grammatik der Muttersprache. Man nutzt sie, ohne dar&uuml;ber nachzudenken oder sie st&auml;ndig in Zweifel zu ziehen.</strong> Kulturelle Unterschiede k&ouml;nnen einerseits zu Irritationen und Missverst&auml;ndnissen f&uuml;hren und andererseits als wertvolle <a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Die-interkulturelle-Komponente.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6635" title="Die interkulturelle Komponente" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Die-interkulturelle-Komponente.jpeg" alt="Die interkulturelle Komponente" width="225" height="225" /></a>Lernimpulse genutzt werden, neue Perspektiven erschliessen lassen und in Innovationen m&uuml;nden. Die interkulturelle Komponente finden wir in vielen Aspekten des Personalmanagements. So kann es sein, dass bei der Erfassung der Stammdaten nach dem B&uuml;rgerort («Heimatort») gefragt wird. Der so genannte Heimatort ist ein schweizerisches Artefakt und in keinem Land der Welt gibt es eine Entsprechung. Auch die Art und Weise des Kommunizierens ist von Kultur beeinflusst. Personen beispielsweise, die gelernt haben, auch unangenehme Dinge direkt zur Sprache zu bringen, werden in einer Kultur, welche die indirekte Kommunikation positiv wertet, als rechthaberisch oder gar aggressiv angesehen. Und umgekehrt: Personen, die Unangenehmes indirekt formulieren, laufen in einem anderen kulturellen Kontext Gefahr, als &uuml;berzogen freundlich oder gar als unehrlich eingesch&auml;tzt zu werden. Ein Personalgespr&auml;ch in einem interkulturellen Zusammenhang kann also schwierig werden. Kultur kann auch die Akzeptanz von Hierarchie oder einer bestimmten F&uuml;hrungskraft bzw. eines F&uuml;hrungsstils beeinflussen. Leute, die eine klare und konstante hierarchische Zuordnung wichtig finden, tun sich schwer mit der Arbeit in tempor&auml;ren und nahezu hierarchiefreien Teams, in welchen nur das Ergebnis z&auml;hlen soll. Die interkulturelle Komponente bezieht sich nicht nur auf Aktivit&auml;ten im Ausland. Sie ist auch auf lokaler Ebene wichtig, wenn es beispielsweise um die effektive Arbeit von multikulturellen Teams geht oder die erfolgreiche Integration von ausl&auml;ndischen Mitarbeitenden beziehungsweise Reintegration von Expats gefordert ist.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Interkulturelle Kompetenz im HR-Management und im Unternehmen ist eine Schl&uuml;sselkompetenz geworden.</strong></p></blockquote><p><strong>Die Diversity-Komponente</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die Diversity-Komponente des globalen HRM tr&auml;gt der sozialen Vielfalt und der steten Ver&auml;nderung Rechnung. Es sind verschiedene Faktoren, die Diversit&auml;t f&ouml;rdern. Zu diesen Faktoren geh&ouml;ren nicht nur die Globalisierung und die internationale Migration, sondern auch der allgemeine Wertewandel und demografische Verschiebungen. <strong>Der Begriff Diversity verweist auf die Gefahr der Diskriminierung von Minderheiten durch dominante Gruppen.</strong> Was unter Minderheit verstanden wird, das kann von Land zu Land unterschiedlich sein. In der Gesetzgebung der EU-Mitgliedstaaten beispielsweise z&auml;hlen Aspekte wie</p><ul><li>ethnische Herkunft oder «Rasse»,</li><li>Religion und Weltanschauung,</li><li>gesundheitliche Situation, Alter,</li><li>sexuelle Orientierung sowie Gender (soziokulturelle Geschlechterrollen)</li></ul><p
style="text-align: justify;">dazu. Das Risiko, diskriminiert zu werden, besteht f&uuml;r Angeh&ouml;rige von sozialen Minderheiten nicht nur auf der gesellschaftlichen Ebene, sondern auch im Arbeitsumfeld. Verst&ouml;sse gegen nationale Gleichstellungsgesetze k&ouml;nnen Unternehmen empfindlich treffen. So musste beispielsweise ein grosses Schweizer Unternehmen im Jahr 2010 in den USA eine Strafe in dreistelliger Millionenh&ouml;he wegen nachweislicher Diskriminierung zahlen. <strong>Das so genannte Diversity Management erf&uuml;llt keinen menschenfreundlichen Selbstzweck.</strong> Der faire und inklusive Umgang mit allen Mitarbeitenden ist mit zwei grossen Zielen verbunden, die sich positiv auf das finanzielle Ergebnis eines Unternehmens auswirken:</p><ul><li
style="text-align: justify;">Zum einen geht es darum, bestehende Gesetze einzuhalten (Diversity Compliance) sowie Image sch&auml;digende und teure Gerichtsverfahren bzw. Strafen wegen diskriminierender Verfahrensweisen zu vermeiden.</li><li
style="text-align: justify;">Zum anderen sollen vorhandene Personalressourcen optimal eingesetzt und genutzt sowie ein positives Arbeitgeberimage bei Mitarbeitenden und Stakeholdern in aller Welt aufgebaut werden.</li></ul><blockquote><p
style="text-align: justify;">Dar&uuml;ber hinaus haben weltoffene Unternehmen erkannt, dass Diversity auf der F&uuml;hrungs- und Personalebene eine Quelle f&uuml;r marktf&auml;hige Innovationen ist und die Akzeptanz von Produkten bei den immer vielf&auml;ltiger werdenden Kundengruppen im In- und Ausland steigern kann.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Das Personalmanagement tr&auml;gt eine besondere Verantwortung f&uuml;r die Vielfalt im Unternehmen und es gibt zahlreiche Handlungsm&ouml;glichkeiten. Zu diesen M&ouml;glichkeiten geh&ouml;rt nicht nur eine Verpflichtung zur Fairness im Leitbild. Denkbar sind anonyme Bewerbungsverfahren, damit bei der ersten Selektion keine negativen Zuschreibungen etwa bei ausl&auml;ndisch t&ouml;nenden Namen Einfluss nehmen. Signalwirkung haben ein achtsamer Umgang mit Feiertagen verschiedener Religionen und die Ber&uuml;cksichtigung von Geboten (beispielsweise Einhalten von Fastenzeiten) bei der Einsatzplanung. N&uuml;tzlich sind Mentoring-Programme, die Angeh&ouml;rige von Minderheiten unterst&uuml;tzen, diskriminierende Aufstiegsbarrieren zu &uuml;berwinden.</p><p><strong>Globales HRM fordert Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;fte</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Globales-HRM-fordert-Fach-und-F%C3%BChrungskr%C3%A4fte.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6637" title="Globales HRM fordert Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;fte" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Globales-HRM-fordert-Fach-und-F%C3%BChrungskr%C3%A4fte.jpeg" alt="Globales HRM fordert Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;fte" width="246" height="205" /></a>Der globale Alltag des HR-Managements ist ausserordentlich anspruchsvoll. Die n&auml;here Betrachtung der drei Komponenten des globalen HR-Managements zeigt, dass sp&auml;testens an der nationalen Grenze gewohnte Standards aufh&ouml;ren und eine Vielzahl anderer Standards sowie «weisse Flecken» das HR-Management herausfordern. <strong>Globales HR-Management macht mehr Arbeit und die Leistungen des HR-Managements unterliegen einer erh&ouml;hten Komplexit&auml;t und Dynamik.</strong> Die Komplexit&auml;t entsteht durch die besondere Doppelaufgabe und durch die drei Komponenten des HR-Managements. Die Doppelaufgabe besteht darin, sowohl das HR-Team als auch das ganze Personal des Unternehmens fit zu machen f&uuml;r grenz&uuml;berschreitendes Denken und Handeln. Der Erfolg h&auml;ngt wesentlich davon ab, ob die drei Komponenten des HR-Managements angemessen ber&uuml;cksichtigt und stets neu auf den Unternehmenskontext abgestimmt werden. Dar&uuml;ber hinaus muss das globale HR-Management einen Umgang mit der erh&ouml;hten Dynamik finden. Diese zeigt sich beispielsweise in neuen bilateralen Abkommen, Internationalisierungsspr&uuml;ngen des Unternehmens, pl&ouml;tzlich auftretenden Wechselkursschwankun-gen oder unerwarteten Gefahrenlagen f&uuml;r das Personal weltweit. Im globalen Prozess gewinnt HR-Management an Bedeutung f&uuml;r das Unternehmen, weil Personal eine ganz besondere Ressource ist.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Das Wissen und die Ideen des Personals werden immer mehr zum Erfolgsfaktor f&uuml;r das Unternehmen.</strong> Schlaue K&ouml;pfe, die Ideen einbringen und zu marktf&auml;higen Innovationen entwickeln, sind international gefragt und sichern Wettbewerbsvorteile.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Talente und Hochqualifizierte k&ouml;nnen und wollen ihre Potenziale allerdings nur dort nachhaltig entfalten, wo sie einen wertsch&auml;tzenden Arbeitszusammenhang vorfinden. Globales HR-Management mit seiner internationalen und interkulturellen Orientierung sowie seinem fairen Umgang mit sozialer Vielfalt leistet dazu einen wertvollen Beitrag.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/hr-management-global-ist-normal/6626/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ohne ein «Danke» wird das nichts mit der positiven Markenbotschaft.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/ohne-ein-danke-wird-das-nichts-mit-der-positiven-markenbotschaft/6351</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/ohne-ein-danke-wird-das-nichts-mit-der-positiven-markenbotschaft/6351#comments</comments> <pubDate>Mon, 10 Oct 2011 15:38:47 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Trennungsmanagement]]></category> <category><![CDATA[Alumni-Gruppen]]></category> <category><![CDATA[Alumni-Organisationen]]></category> <category><![CDATA[Axel Keulertz Research Director beim Employer-Branding-Unternehmen Universum]]></category> <category><![CDATA[Beleidigungen]]></category> <category><![CDATA[Bewertungen]]></category> <category><![CDATA[das Potenzial der Arbeitgebermarke]]></category> <category><![CDATA[das Trennungsmanagement beginnt mit der Einstellung]]></category> <category><![CDATA[den Ruf der Firma nicht über Jahre hin vernichten]]></category> <category><![CDATA[die Arbeitgebermarke draussen günstig beeinflussen]]></category> <category><![CDATA[die eigenen Kernwerte klar werden lassen]]></category> <category><![CDATA[die subtile Kommunikation des Ex-Mitarbeiters ist besonders in Zeiten der sozialen Netzwerke kaum zu beeinflussen]]></category> <category><![CDATA[Ehemaligen-Treffen]]></category> <category><![CDATA[ein Netzwerk aus Ehemaligen aufbauen]]></category> <category><![CDATA[eindeutige Rachebewertungen]]></category> <category><![CDATA[einen konstruktiven Dialog mit dem Mitarbeitenden aufrechterhalten]]></category> <category><![CDATA[Employer Branding]]></category> <category><![CDATA[Employer Value]]></category> <category><![CDATA[entlassende Mitarbeiter werden zu glühenden Markenbotschaftern]]></category> <category><![CDATA[Ex-Mitarbeiter]]></category> <category><![CDATA[externes Employer Branding]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[firmenseitiger Unmut über die Kündigung wirkt kontraproduktiv]]></category> <category><![CDATA[Geburtstage der Ehemaligen]]></category> <category><![CDATA[hohe Abfindung]]></category> <category><![CDATA[Kienbaum-Studie]]></category> <category><![CDATA[klare Strategie]]></category> <category><![CDATA[Kommunikationsexperte]]></category> <category><![CDATA[konstruktives Feedback]]></category> <category><![CDATA[kostenpflichtige Firmenporträts]]></category> <category><![CDATA[kununu.com]]></category> <category><![CDATA[Kündigungsfrist]]></category> <category><![CDATA[Leitbild]]></category> <category><![CDATA[Mark Poreda Co-Gründer und Geschäftsführer bei Kununu]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeiter zu Markenbotschaftern werden lassen]]></category> <category><![CDATA[Netzwerk aus Ehemaligen]]></category> <category><![CDATA[Newsletter]]></category> <category><![CDATA[Ohne ein «Danke» wird das nichts mit der positiven Markenbotschaft]]></category> <category><![CDATA[positive Markenbotschaft]]></category> <category><![CDATA[Professionalität zahlt sich aus]]></category> <category><![CDATA[Recruiting-Ziele]]></category> <category><![CDATA[Rekrutierungsaktivitäten]]></category> <category><![CDATA[schlechtes Image transportieren]]></category> <category><![CDATA[Social Media sind der Stammtisch]]></category> <category><![CDATA[Social Platforms]]></category> <category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category> <category><![CDATA[Talentmanagement]]></category> <category><![CDATA[Talentmanagement-Strategien]]></category> <category><![CDATA[Thomas Kleb von Kienbaum Communications]]></category> <category><![CDATA[tote Worte]]></category> <category><![CDATA[Trennungsgespräch]]></category> <category><![CDATA[Trennungsprozess]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen haben die Möglichkeit zu reagieren]]></category> <category><![CDATA[Verunglimpfungen]]></category> <category><![CDATA[Wertschätzung]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6351</guid> <description><![CDATA[Die Meinung eines ehemaligen Mitarbeiters &#252;ber seine fr&#252;here Arbeitgeberin z&#228;hlt viel in der Gesch&#228;ftswelt, besonders auf Social Platforms. Deshalb sollten Firmen w&#228;hrend der K&#252;ndigungsfrist einen konstruktiven Dialog mit dem Mitarbeitenden aufrechterhalten – unabh&#228;ngig davon, welche Seite gek&#252;ndigt hat. Im Idealfall st&#228;rkt dies das Employer Branding (ein Beitrag von: Sabine Schritt, HR Today). «Die Kommunikation mit [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6461" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/HR-Today7.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Die Meinung eines ehemaligen Mitarbeiters &uuml;ber seine fr&uuml;here Arbeitgeberin z&auml;hlt viel in der Gesch&auml;ftswelt, besonders auf Social Platforms.</strong> Deshalb sollten Firmen w&auml;hrend der K&uuml;ndigungsfrist einen konstruktiven Dialog mit dem Mitarbeitenden aufrechterhalten – unabh&auml;ngig davon, welche Seite gek&uuml;ndigt hat. Im Idealfall st&auml;rkt dies das Employer Branding (ein Beitrag von: Sabine Schritt, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><em>«Die Kommunikation mit ehemaligen Mitarbeitern beginnt bereits w&auml;hrend der Besch&auml;ftigung»</em>, sagt Thomas Kleb von Kienbaum Communications. Schon w&auml;hrend dieser Zeit sollten Arbeitnehmer ganz klar in Worte fassen k&ouml;nnen, was ihren Arbeitgeber besonders und attraktiv macht. Sonst klappt es mit der positiven Markenbotschaft nach der Trennung nicht mehr. Jedoch spielen im Fall einer K&uuml;ndigung auch immer die Vorgeschichte und die Beziehungen untereinander eine Rolle. <em>«Pauschal l&auml;sst sich da kaum etwas sagen»</em>, meint Kleb, der aber den ganzen Hype um externes Employer Branding nur bedingt nachvollziehen kann und eher auf ein gutes internes Employer Branding setzt.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«Im Grunde genommen geht es doch um die so banale wie simple Tatsache, dass man mit seinen Mitarbeitern vern&uuml;nftig und fair umgeht. Wenn man diesem Credo bei der t&auml;glichen Arbeit treu bleibt und es nicht bei toten Worten im Leitbild bel&auml;sst, kann man auch eher mit Achtung voreinander auseinander gehen.»</strong></em></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Das wiederum erh&ouml;he die Chance darauf, dass der Ex-Mitarbeiter die Arbeitgebermarke draussen g&uuml;nstig beeinflusse.</p><p><strong>Firmenseitiger Unmut &uuml;ber die K&uuml;ndigung wirkt kontraproduktiv</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Firmenseitiger-Unmut-%C3%BCber-die-K%C3%BCndigung-wirkt-kontraproduktiv.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6462" title="Firmenseitiger Unmut &uuml;ber die K&uuml;ndigung wirkt kontraproduktiv" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Firmenseitiger-Unmut-%C3%BCber-die-K%C3%BCndigung-wirkt-kontraproduktiv.jpeg" alt="Firmenseitiger Unmut &uuml;ber die K&uuml;ndigung wirkt kontraproduktiv" width="239" height="211" /></a>Das interne Employer Branding wird laut Kleb eindeutig untersch&auml;tzt. Eine Kienbaum-Studie aus dem Jahr 2009 hat best&auml;tigt, dass sich nur wenige Unternehmen des Potenzials der Arbeitgebermarke bewusst sind. <strong><em>«Dabei sollte Employer Branding nicht nur nach aussen fokussiert sein. Viel gravierender ist die Wirkung nach innen.»</em></strong> Dazu geh&ouml;re auch eine optimale Begleitung der Mitarbeiter in einem Trennungsprozess. Dabei geht es vor allem darum, den ohnehin meist emotional aufgeladenen Prozess so weit wie m&ouml;glich zu versachlichen, indem der Arbeitgeber dem Gek&uuml;ndigten ein H&ouml;chstmass an Transparenz f&uuml;r seine Entscheidung gew&auml;hrt. K&uuml;ndigt der Mitarbeiter, sollte der Arbeitgeber nach seinen Gr&uuml;nden fragen und auf keinen Fall beleidigt oder arrogant &uuml;ber die Situation hinweggehen. <em><strong>«Auch hier zahlt sich am Ende Professionalit&auml;t aus.» </strong></em>Dem scheidenden Mitarbeiter eine hohe Abfindung hinterher zu werfen, sch&uuml;tzt laut Kleb nicht davor, dass dieser ein schlechtes Image transportiert. Denn die subtile Kommunikation des Ex-Mitarbeiters ist besonders in Zeiten der sozialen Netzwerke kaum zu beeinflussen. Wichtig sei, so Kleb, mit Mitarbeitern, die aus dem Unternehmen ausscheiden, ausf&uuml;hrlich zu reden. <em><strong>«Es ist f&uuml;r das Unternehmen wichtig, die Gr&uuml;nde f&uuml;r den Weggang zu erfahren und auch &uuml;ber die Zukunftspl&auml;ne des scheidenden Mitarbeiters informiert zu sein.»</strong></em> Manche Chefs w&uuml;rden aus Unmut &uuml;ber die K&uuml;ndigung sogar nicht daran denken, f&uuml;r die geleistete Arbeit zu danken. Das k&ouml;nne auf anderen Wegen wieder retour kommen.</p><p><strong>Social Media sind der Stammtisch, an dem Arbeitgeber bewertet werden</strong></p><p
style="text-align: justify;">Wenn K&uuml;ndigungen von Unternehmensseite ausgesprochen werden m&uuml;ssten, sei es umso wichtiger, die Gr&uuml;nde zu erl&auml;utern und konkrete Hilfe anzubieten. <em>«Das garantiert zwar immer noch nicht, dass die entlassenen Mitarbeiter zu gl&uuml;henden Markenbotschaftern werden. Aber es erh&ouml;ht die Chance, dass sie den Ruf der Firma nicht &uuml;ber Jahre hin vernichten.» «Die Meinung von Personen, die im Unternehmen arbeiten oder gearbeitet haben, gilt als verl&auml;ssliche Quelle von Informationen»</em>, sagt Axel Keulertz, Research Director beim Employer-Branding-Unternehmen Universum. Das zeigen auch die Befragungen von Universum unter Studierenden und Professionals. Diejenigen, die selbst &uuml;ber Berufserfahrung verf&uuml;gen, w&uuml;rden zu &uuml;ber 50 Pro­zent die Botschaften und Informationen von Insidern gerne als Informationsquelle &uuml;ber den zuk&uuml;nftigen Arbeitgeber w&auml;hlen. <em>«Das ist allerdings nicht neu, wurden solche Informationen doch schon immer am Stammtisch geteilt</em>», so Keulertz.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>In Zeiten von Social Media bek&auml;men Mitteilungen &uuml;ber Arbeitgeber jedoch eine ganz neue Dimension.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">«Nicht nur &uuml;ber personifizierte Kan&auml;le wie Facebook wird heute &uuml;ber alle Themen kommuniziert, eine Bewertung des Arbeitgebers beispielsweise bei <a
title="Kununu - Die Plattform, um Firmen zu beurteilen" href="http://www.kununu.com" target="_blank">kununu.com</a> wird von Personen genutzt, die sich f&uuml;r eine Stelle bewerben m&ouml;chten oder im Bewerbungsprozess stehen.» Dies k&ouml;nne eine Entscheidung f&uuml;r oder gegen den Arbeitgeber stark beeinflussen.</p><p><strong>Ein Netzwerk aus Ehemaligen aufbauen</strong></p><p
style="text-align: justify;"><em><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Ein-Netzwerk-aus-Ehemaligen-aufbauen.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6463" title="Ein Netzwerk aus Ehemaligen aufbauen" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Ein-Netzwerk-aus-Ehemaligen-aufbauen.jpeg" alt="Ein Netzwerk aus Ehemaligen aufbauen" width="275" height="183" /></a>«Die Bewertungen auf unserer Plattform sind nicht direkt auf den Status der Mitarbeiter zur&uuml;ckf&uuml;hrbar»</em>, erkl&auml;rt Mark Poreda, Co-Gr&uuml;nder und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer bei Kununu. Er sch&auml;tzt aber, dass rund 70 Prozent der Bewertungen von aktiven Mitarbeitern eingestellt werden. Dass die Plattform von ehemaligen Mitarbeitern f&uuml;r Verunglimpfungen missbraucht werden k&ouml;nne, sieht Poreda nicht. <em><strong>«Eindeutige Rachebewertungen oder Beleidigungen werden bei uns sofort rausgefiltert.»</strong></em> Bewertungen, die nicht unbedingt positiv f&uuml;r das Unternehmen seien, aber trotzdem ein konstruktives Feedback g&auml;ben, w&uuml;rden dagegen nicht gel&ouml;scht. <em>«Unternehmen haben die M&ouml;glichkeit zu reagieren, indem sie Stellungnahmen zu Bewertungen verfassen oder durch kostenpflichtige Firmenportr&auml;ts das Bild auf kununu aktiv mitgestalten»</em>, so Poreda.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Oft ist die Wertsch&auml;tzung ausscheidenden Mitarbeitern gegen&uuml;ber nicht sehr hoch.</strong> Das Trennungsmanagement reduziert sich auf einen administrativen Akt. <em>«Das ist ganz falsch»</em>, sagt Kleb. Denn oft w&uuml;rden die ehemaligen Mitarbeiter noch mit Kollegen in Kontakt bleiben und im Netzwerk weiter aktiv sein. Das k&ouml;nnen und m&uuml;ssten sich Unternehmen besser zunutze machen. Ein fataler Fehler sei es auch, so Kleb, alle Kontaktdaten zu l&ouml;schen, nachdem der Mitarbeiter das Unternehmen verlassen hat. <em>«Damit verbaut sich das Unternehmen die Chance auf einen weiterf&uuml;hrenden, wertvollen Kontakt.»</em> Der Kommunikationsexperte r&auml;t dazu, ein Netzwerk aus Ehemaligen, wie Alumni-Gruppen, aufzubauen und in regelm&auml;ssigen Abst&auml;nden mit ihnen zu kommunizieren. Sei es mit einem Newsletter oder mit einem Ehemaligen-Treffen. <em>«Es ist auch aufmerksam, an die Geburtstage der Ehemaligen zu denken, mit dem Effekt, dass sich der Ex-Mitarbeiter weiterhin mit dem Unternehmen verbunden f&uuml;hlt – und es auch weiterempfiehlt.»</em></p><p><strong>Das Trennungsmanagement beginnt mit der Einstellung</strong></p><p
style="text-align: justify;">Damit dies letztlich funktioniert, ist eine klare Strategie n&ouml;tig.</p><ul><li
style="text-align: justify;">Der erste Schritt sei, eine ganz klare Position im Employer Value auszuarbeiten, sich &uuml;ber die eigenen Kernwerte klar zu werden, erkl&auml;rt Keulertz.</li><li
style="text-align: justify;">Der n&auml;chste Schritt ist die Kommunikation dieser Inhalte nach aussen, aber auch intern.</li></ul><p
style="text-align: justify;"><em><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Das-Trennungsmanagement-beginnt-mit-der-Einstellung.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6465" title="Das Trennungsmanagement beginnt mit der Einstellung" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/10/Das-Trennungsmanagement-beginnt-mit-der-Einstellung.jpeg" alt="Das Trennungsmanagement beginnt mit der Einstellung" width="205" height="246" /></a> «Viele Unternehmen vernachl&auml;ssigen es, die Eckpunkte der Arbeitgebermarke auch an die Mitarbeitenden zu kommunizieren»</em>, bekr&auml;ftigt Keulertz. Dabei sei gerade dies wichtig, wenn Mitarbeiter zu Markenbotschaftern werden sollen – auch die ehemaligen. Ist die eigene Position festgelegt, m&uuml;ssen die Rekrutierungsaktivit&auml;ten auf den Employer Brand abgestimmt werden, genauso wie sp&auml;ter die Massnahmen in der <a
title="HRM Jobs f&uuml;r Profis aus den Bereichen Personalentwicklung und Talentmanagement" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">Personalentwicklung und im Talentmanagement</a>. Keulertz beobachtet ein leicht gestiegenes Interesse an Talentmanagement-Strategien. In Zeiten von knappen Ressourcen auf dem Arbeitsmarkt wird nach neuen Wegen f&uuml;r die Erf&uuml;llung der Recruiting-Ziele gesucht. Dabei r&uuml;cken auch die Ehemaligen immer mehr ins Visier der Personalverantwortlichen, es werden Alumni-Organisationen aufgebaut und gepflegt. <em><strong>«Das Trennungsmanagement beginnt mit der Einstellung. Ein professionell durchgef&uuml;hrtes Trennungsgespr&auml;ch ist wichtig, es wird aber nicht die schlechten Erfahrungen der Vergangenheit wettmachen»</strong></em>, betont Keulertz.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/ohne-ein-danke-wird-das-nichts-mit-der-positiven-markenbotschaft/6351/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Weiche Faktoren entscheiden &#252;ber den Verbleib im Unternehmen.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/weiche-faktoren-entscheiden-uber-den-verbleib-im-unternehmen/6287</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/weiche-faktoren-entscheiden-uber-den-verbleib-im-unternehmen/6287#comments</comments> <pubDate>Fri, 16 Sep 2011 10:10:12 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Personalsuche]]></category> <category><![CDATA[Trennungsmanagement]]></category> <category><![CDATA[Abbau von Arbeitsplätzen]]></category> <category><![CDATA[Anwerbung und Entwicklung von Talenten]]></category> <category><![CDATA[Arbeitgebermarke]]></category> <category><![CDATA[Aus- und Weiterbildung]]></category> <category><![CDATA[Bewerbermarkt]]></category> <category><![CDATA[demografische Wandel]]></category> <category><![CDATA[die Abwanderung in andere Länder]]></category> <category><![CDATA[die Arbeitgeberattraktivität mit der Höhe des Einstiegsgehaltes messen]]></category> <category><![CDATA[die Bedeutung des Talentmanagements nimmt weltweit zu]]></category> <category><![CDATA[die Schweiz bekam den demografischen Wandel zu spüren]]></category> <category><![CDATA[die volkswirtschaftlichen Daten]]></category> <category><![CDATA[Einstiegsgehalt]]></category> <category><![CDATA[erfolgreiches Trennungsmanagement In Krisenzeiten]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category> <category><![CDATA[Familie oder Karriere]]></category> <category><![CDATA[Führungskultur]]></category> <category><![CDATA[Förderungs- und Weiterbildungswünsche von Nachwuchskräften eingehen]]></category> <category><![CDATA[Gehaltshöhe mit den Berufsjahren an Bedeutung zu]]></category> <category><![CDATA[Globalisierung]]></category> <category><![CDATA[hohe Attraktivität von Schweizer Unternehmen für internationale Nachwuchstalente]]></category> <category><![CDATA[Honorierung von Leistung]]></category> <category><![CDATA[Kündigungsverfahren]]></category> <category><![CDATA[leistungsorientierte Vergütung als Standortvorteil]]></category> <category><![CDATA[MINT-Fächer]]></category> <category><![CDATA[mit Social Media Talente identifizieren]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeiterloyalität]]></category> <category><![CDATA[Nachwuchstalente]]></category> <category><![CDATA[naturwissenschaftliche und technische Fachgebiete]]></category> <category><![CDATA[offene Grenzen]]></category> <category><![CDATA[persönliche Entwicklungschancen]]></category> <category><![CDATA[Recruiting]]></category> <category><![CDATA[Rekrutierung]]></category> <category><![CDATA[Schweizer Personalmanager]]></category> <category><![CDATA[Social Networks]]></category> <category><![CDATA[Standortvorteil der Schweiz]]></category> <category><![CDATA[Talent Life Cycle]]></category> <category><![CDATA[Top-Talenten]]></category> <category><![CDATA[unkontrollierte Abwanderung wertvoller Wissensressourcen]]></category> <category><![CDATA[Weblogs]]></category> <category><![CDATA[Wechselabsichten]]></category> <category><![CDATA[weiche Faktoren entscheiden über den Verbleib im Unternehmen]]></category> <category><![CDATA[Weiterentwicklungsmöglichkeiten]]></category> <category><![CDATA[Wertewandel]]></category> <category><![CDATA[Wertewandel bei den Arbeitnehmern]]></category> <category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category> <category><![CDATA[Xing]]></category> <category><![CDATA[Zahl der auf den Markt strömenden Arbeitnehmer]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6287</guid> <description><![CDATA[W&#228;hrend der demografische Wandel die Zahl der auf den Markt str&#246;menden Arbeitnehmer stetig reduziert, erleichtern Globalisierung und offene Grenzen den Top-Talenten die Abwanderung in andere L&#228;nder. Die Bedeutung des Talentmanagements nimmt weltweit zu (ein Beitrag von: Udo Bohdal und Jens Landwehr, HR Today). Diese Trends haben den Druck auf Unternehmen erh&#246;ht, sich bei der Anwerbung [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6288" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/HR-Today2.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>W&auml;hrend der demografische Wandel die Zahl der auf den Markt str&ouml;menden Arbeitnehmer stetig reduziert, erleichtern Globalisierung und offene Grenzen den Top-Talenten die Abwanderung in andere L&auml;nder. <strong>Die Bedeutung des Talentmanagements nimmt weltweit</strong> <strong>zu</strong> (ein Beitrag von: Udo Bohdal und Jens Landwehr, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Diese Trends haben den Druck auf Unternehmen erh&ouml;ht, sich bei der Anwerbung und Entwicklung von Talenten durch geeignete Instrumente und Strategien zu positionieren. All dies k&uuml;ndigt eine Umkehrung bisheriger Bewerbungsabl&auml;ufe an:</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Es konkurrieren nicht nur Nachwuchstalente untereinander, sondern auch Unternehmen um Bewerber.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Ein Blick auf die volkswirtschaftlichen Daten macht die Dimension deutlich: 2010 mussten 40 Prozent der deutschen Unternehmen einen Mangel an technischem Nachwuchs angeben, Auftr&auml;ge ablehnen; die Verluste betrugen insgesamt 18,5 Milliarden Euro. Die Schweiz bekam den demografischen Wandel und den damit verbundenen Fachkr&auml;ftemangel in einem &auml;hnlichen Mass wie Deutschland zu sp&uuml;ren. Es wanderten alleine in den Jahren 2007 und 2008 rund 10?000 ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte ein. Trotzdem &auml;nderte sich die Situation nicht wesentlich, 2009 fehlten immer noch 14&#8217;000 Absolventen der MINT-F&auml;cher – Experten rechnen f&uuml;r die nahe Zukunft sogar mit einem noch gr&ouml;sseren Mangel.</p><p><strong>Mit Social Media Talente identifizieren</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Weiche-Faktoren-entscheiden-%C3%BCber-den-Verbleib-im-Unternehmen..jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6291" title="Weiche Faktoren entscheiden &uuml;ber den Verbleib im Unternehmen." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Weiche-Faktoren-entscheiden-%C3%BCber-den-Verbleib-im-Unternehmen..jpeg" alt="Weiche Faktoren entscheiden &uuml;ber den Verbleib im Unternehmen." width="239" height="211" /></a>Wie auch in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern macht der Fachkr&auml;ftemangel das Anwerben von Talenten im eigenen Land zunehmend schwierig. Wurde die Bedeutung des internationalen Recruitings 2007 noch von 27,5 Prozent aller befragten HR-Manager als «steigend» eingesch&auml;tzt, so waren es ein Jahr sp&auml;ter bereits 44,6 Prozent. Unterst&uuml;tzt wird dieser Trend durch den Einsatz <a
title="Das Jobportal f&uuml;r Handwerker" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">elektronischer Bewerbungsportale</a> und Social Media wie Xing oder Facebook f&uuml;r das <a
title="Personnel Recruiting Switzerland" href="http://www.swissrecruiting.com" target="_blank">Recruiting</a>. Beides weist darauf hin, dass sich der Bewerbermarkt zunehmend auf mehrere L&auml;nder gleichzeitig ausdehnen wird, sobald das Angebot im jeweiligen Heimatland die Nachfrage nicht mehr befriedigen kann – was im deutschsprachigen Raum zumindest in naturwissenschaftlichen und technischen Fachgebieten bereits der Fall ist. Trotz aktueller Trends sind viele Schweizer Personalmanager jedoch vorerst noch zur&uuml;ckhaltend beim Einsatz von Social Networks oder Weblogs.</p><p><strong>Leistungsorientierte Verg&uuml;tung als Standortvorteil</strong></p><p
style="text-align: justify;">Nur wenige Aspekte des Talent-Managements spiegeln den Wertewandel bei den Arbeitnehmern so wider wie das Gehalt. Lange Zeit wurde die Arbeitgeberattraktivit&auml;t mit der H&ouml;he des Einstiegsgehaltes gemessen, mittlerweile sind pers&ouml;nliche Weiterentwicklungsm&ouml;glichkeiten, Work-Life-Balance und F&uuml;hrungskultur noch vor dem Einstiegsgehalt die wichtigsten Faktoren der Nachwuchstalente bei der Wahl des Arbeitgebers. <strong>Ein Standortvorteil der Schweiz:</strong> Hier ist die Verg&uuml;tung nicht nur erheblich h&ouml;her, sondern auch weitaus leistungsorientierter als beispielsweise in Deutschland. Erhalten knapp 75 Prozent der Senior Manager, etwa 60 Prozent des mittleren und ca. 30 Prozent des unteren Managements eine derartige Verg&uuml;tung, so betrug dies bei deutschen Unternehmen jeweils nur 62, 50 und 11 Prozent.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Zweifellos tr&auml;gt eine Honorierung von Leistung, gepaart mit pers&ouml;nlichen Entwicklungschancen, zur hohen Attraktivit&auml;t von Schweizer Unternehmen f&uuml;r internationale Nachwuchstalente bei.</strong></p></blockquote><p><strong>Die Wichtigkeit der Work-Life-Balance nicht untersch&auml;tzen</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Die-Wichtigkeit-der-Work-Life-Balance-nicht-untersch%C3%A4tzen.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6292" title="Die Wichtigkeit der Work-Life-Balance nicht untersch&auml;tzen" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Die-Wichtigkeit-der-Work-Life-Balance-nicht-untersch%C3%A4tzen.jpeg" alt="Die Wichtigkeit der Work-Life-Balance nicht untersch&auml;tzen" width="233" height="144" /></a>Unternehmen in der Schweiz, wie auch in anderen L&auml;ndern mit demografischem Wandel, finden sich mit dem Problem konfrontiert, einmal angeworbene Talente zu halten. F&uuml;r viele Nachwuchstalente gilt nicht mehr Familie oder Karriere – sie wollen beides. Zwar nimmt die Gehaltsh&ouml;he mit den Berufsjahren an Bedeutung zu. Allerdings bleibt die Wichtigkeit der Work-Life-Balance auch im sp&auml;teren Verlauf der Karriere bestehen. Unternehmen sollten dies nicht untersch&auml;tzen – denn Talente sind heute schneller bereit, ein Unternehmen bei Nicht-Erf&uuml;llung ihrer W&uuml;nsche zu verlassen. <strong>Die Schweiz beginnt sich diesem Wertewandel anzupassen.</strong> So sieht beinahe die H&auml;lfte (46 Prozent) der Unternehmen die Aus- und Weiterbildung neben der <a
title="Personalsuche, Personalfindung, Personalselektion" href="http://www.pks-personal.com" target="_blank">Rekrutierung</a> als wichtigstes Aufgabenfeld der HR-Abteilung, im Vergleich mit einem Drittel im europ&auml;ischen Durchschnitt. Wie erfolgreich diese Anpassung erfolgt, unterstreicht die Mitarbeiterloyalit&auml;t: 80 Prozent der Mitarbeiter von Schweizer Unternehmen geben an, keine direkten Wechselabsichten zu haben. Die Unternehmen sind demnach also erfolgreich, eingestellte Talente auch zu halten.</p><p><strong>Erfolgreiches Trennungsmanagement</strong></p><p
style="text-align: justify;">In Krisenzeiten ist der Abbau von Arbeitspl&auml;tzen nicht zu vermeiden, das ist weder neu noch umstritten. Weltweit ge&auml;ndert hat sich der Umgang mit den Betroffenen: W&auml;hrend dies in der Vergangenheit h&auml;ufig ein kurzes K&uuml;ndigungsverfahren bedeutete, unterst&uuml;tzen heute drei von vier Unternehmen Mitarbeiter nach dem Ausscheiden, selbst wenn die jeweiligen Gesetze dies nicht vorschreiben. &Uuml;blicherweise umfasst dies Outplacement- und Finanzberatung sowie fortgesetzte Versicherungsleistungen. In der Folge verlagert sich der Schwerpunkt bei Mitarbeiterentlassungen damit weg vom Abschiednehmen hin zum Verbundenbleiben mit dem ehemaligen Arbeitnehmer. Derartige Investitionen machen sich langfristig bezahlt:</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Durch Fairness im Umgang kann nicht nur weitgehend ein dauerhafter Schaden an der Arbeitgebermarke vermieden werden, sie bewirkt auch eine gr&ouml;ssere Loyalit&auml;t bei den Bleibenden und verringert vor allem die unkontrollierte Abwanderung wertvoller Wissensressourcen – eine Erkenntnis, die sich in den F&uuml;hrungsetagen durchgesetzt hat.</strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Erfolgreiches-Trennungsmanagement.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-6293" title="Erfolgreiches Trennungsmanagement" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Erfolgreiches-Trennungsmanagement.jpeg" alt="Erfolgreiches Trennungsmanagement" width="267" height="189" /></a>Unternehmen m&uuml;ssen sich mit der zunehmenden weltweiten Bedeutung des Talentmangements befassen und ihre Recruitingstrategien und Talent-Management-Programme anpassen, wenn sie qualifizierte Nachwuchskr&auml;fte nicht an die Konkurrenz verlieren wollen. Schweizer Unternehmen nehmen vor allem bei zwei Aspekten des Talent Life Cycle eine Vorreiterrolle ein:</p><ul><li>Zum einen werden deutlich h&ouml;here und leistungsorientierte Geh&auml;lter bezahlt als in anderen L&auml;ndern.</li><li>Zum anderen wird fr&uuml;h und individuell auf F&ouml;rderungs- und Weiterbildungsw&uuml;nsche von Nachwuchskr&auml;ften eingegangen.</li></ul><p
style="text-align: justify;">Dass Schweizer Manager sich nicht nur &uuml;ber die strategische Bedeutung von Talent-Management f&uuml;r den Unternehmens-erfolg im Klaren sind, sondern auch mit entsprechenden Investitionen in den Talent-Management-Bereich investieren, hat sicher zur internationalen Attraktivit&auml;t der Schweiz im globalen Wettbewerb beigetragen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/weiche-faktoren-entscheiden-uber-den-verbleib-im-unternehmen/6287/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Im sozialen Netzwerk macht sich die Talentf&#246;rderung selbst&#228;ndig.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/im-sozialen-netzwerk-macht-sich-die-talentforderung-selbstandig/6227</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/im-sozialen-netzwerk-macht-sich-die-talentforderung-selbstandig/6227#comments</comments> <pubDate>Wed, 14 Sep 2011 06:54:44 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Ausbildung]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Social Media]]></category> <category><![CDATA[Absatzmarketing]]></category> <category><![CDATA[Arbeitgeberbewertungs-Plattformen werden für die Unternehmen immer bedeutsamer]]></category> <category><![CDATA[Arbeitgeberbewertungs-Plattformen werden immer wichtiger]]></category> <category><![CDATA[Berührungsängste]]></category> <category><![CDATA[Blogs]]></category> <category><![CDATA[Business-Prozessen]]></category> <category><![CDATA[Content-Management-Systeme]]></category> <category><![CDATA[credit suisse]]></category> <category><![CDATA[das HRM hat noch Defizite in der Medienkompetenz]]></category> <category><![CDATA[Denkweise]]></category> <category><![CDATA[die Generation 50plus]]></category> <category><![CDATA[die Generation 50plus tummelt sich im Social Net]]></category> <category><![CDATA[die Generation Y ist in den sozialen Netzwerken]]></category> <category><![CDATA[die Menschen holen sich das Wissen selbst und wenden dies auch selber an]]></category> <category><![CDATA[die Menschen sind vernetzt]]></category> <category><![CDATA[es geht nicht von heute auf morgen]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[globales E-Learning]]></category> <category><![CDATA[hr manager]]></category> <category><![CDATA[HRM der Zukunft]]></category> <category><![CDATA[Im sozialen Netzwerk macht sich die Talentförderung selbständig]]></category> <category><![CDATA[Intranet durch interne Wikis]]></category> <category><![CDATA[IT-Infrastruktur Tools von der Stange nicht implementieren]]></category> <category><![CDATA[Kenntnisstand über Social Media erarbeiten]]></category> <category><![CDATA[Kommunikation]]></category> <category><![CDATA[Kompetenzmanagement]]></category> <category><![CDATA[Konkurrenzverbot]]></category> <category><![CDATA[Kuno Ledergerber]]></category> <category><![CDATA[Martin Raske]]></category> <category><![CDATA[Mitsprachekompetenz]]></category> <category><![CDATA[nicht mehr auf die interne Talentförderung im Unternehmen angewiesen]]></category> <category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Paradigmenwechsel in der Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Personalentwickler]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung 2.0 ist nicht nur Wissensmanagement]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung und Lernen 2.0]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung und Lernen mit Web 2.0]]></category> <category><![CDATA[Personalern]]></category> <category><![CDATA[Personalmanager]]></category> <category><![CDATA[Rekrutierungsprozess]]></category> <category><![CDATA[sich über soziale Netzwerke auszutauschen]]></category> <category><![CDATA[Social Media ist nicht mehr wegzudenken]]></category> <category><![CDATA[Social Media Plattformen]]></category> <category><![CDATA[Social-Media-Rummel nur ein Hype auf Zeit]]></category> <category><![CDATA[soziale Netzwerke bewirken einen Paradigmenwechsel in der Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Talentmanagement]]></category> <category><![CDATA[Talentmanager]]></category> <category><![CDATA[Talentpool]]></category> <category><![CDATA[Technik-Affinität]]></category> <category><![CDATA[Training Professionals]]></category> <category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category> <category><![CDATA[Weiterbildungen]]></category> <category><![CDATA[wer mit sozialen Netzwerken nicht umgehen kann hat vielleicht schon bei der Personalbeschaffung Probleme]]></category> <category><![CDATA[Wikileaks]]></category> <category><![CDATA[Wikis]]></category> <category><![CDATA[Wissen abholen]]></category> <category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category> <category><![CDATA[ZHAW]]></category> <category><![CDATA[Zusatznutzen von Social Media]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6227</guid> <description><![CDATA[Soziale Netzwerke bewirken einen Paradigmenwechsel in der Personalentwicklung. Doch: HR-Managern fehlt h&#228;ufig noch das Know-how im Umgang mit diesen Netzwerken. Sie sind aber im HRM der Zukunft nicht mehr wegzudenken. Eine neue zweit&#228;gige Ausbildung thematisiert die Anwendung speziell in der Personalentwicklung (ein Beitrag von: Sabine Schritt, HR Today). Am h&#228;ufigsten werden Social-Media-Plattformen momentan im Rekrutierungsprozess [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6228" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/HR-Today.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Soziale Netzwerke bewirken einen Paradigmenwechsel in der Personalentwicklung.</strong> Doch: HR-Managern fehlt h&auml;ufig noch das Know-how im Umgang mit diesen Netzwerken. Sie sind aber im <a
title="HRM Stellenangebote f&uuml;r HR Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HRM</a> der Zukunft nicht mehr wegzudenken. Eine neue zweit&auml;gige Ausbildung thematisiert die Anwendung speziell in der Personalentwicklung (ein Beitrag von: Sabine Schritt, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Am h&auml;ufigsten werden Social-Media-Plattformen momentan im Rekrutierungsprozess genutzt. Aber auch in Weiterbildung und Talentmanagement sind sie bald nicht mehr wegzudenken. Wer Kompetenzen und Wissen im Unternehmen behalten will, kommt an Social Media k&uuml;nftig nicht vorbei.  Kuno Ledergerber von der ZHAW und Leiter des Seminars «Personalentwicklung und Lernen 2.0» spricht gar von einem Paradigmenwechsel in der Personalentwicklung. Was fr&uuml;her nur Lernen war, sei heute Wissensmanagement und Kompetenzmanagement. Da diese Elemente zunehmend mit Social Media in Zusammenhang gebracht w&uuml;rden, m&uuml;ssten sich gerade Personalmanager intensiv damit befassen, ist Ledergerber &uuml;berzeugt.</p><p><strong>Gerade die Generation 50plus tummelt sich im Social Net</strong></p><p
style="text-align: justify;"><em>«Wir k&ouml;nnen nicht mehr davon ausgehen, dass nur das gelernt wird, was Unternehmen vorgeben»</em>, so die Meinung des Kursleiters. <em>«Die Menschen sind vernetzt, sie holen sich das Wissen selbst und wenden dies auch selber an.»</em> In dieser Bewegung herrsche durchaus noch eine gewisse Verunsicherung, vor allem bei Personalern. <strong><em>«Jeder weiss, dass er noch Defizite hat und etwas tun muss, aber nicht genau was.» </em></strong></p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Web 2.0 werde den Umgang mit Wissen und Lernen nachhaltig ver&auml;ndern, ob durch Facebook, Blogs oder ContentManagement-Systeme wie interne Wikis.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.twitter.com"><img
class="alignright size-full wp-image-6232" title="Im sozialen Netzwerk macht sich die Talentf&ouml;rderung selbst&auml;ndig." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Im-sozialen-Netzwerk-macht-sich-die-Talentf%C3%B6rderung-selbst%C3%A4ndig..jpeg" alt="Im sozialen Netzwerk macht sich die Talentf&ouml;rderung selbst&auml;ndig." width="225" height="225" /></a>Einige Unternehmen haben ihr Intranet bereits durch interne Wikis ersetzt. In dieser Plattform k&ouml;nnen Mitarbeiter ihr Wissen aufschalten, mit anderen teilen, aber auch gezielt Wissen abrufen. Aber Personalentwicklung 2.0 ist nicht nur Wissensmanagement. Bisher hat der Talentmanager den Talentpool des Unternehmens verwaltet und geeignete Kandidaten ein bis zwei Mal pro Jahr der Gesch&auml;ftsleitung pr&auml;sentiert. Heute kann sich jedes Talent selbst mit seinem Wissen und seinen Kompetenzen im sozialen Netzwerk pr&auml;sentieren. «So sind die Mitarbeiter nicht mehr auf die interne Talentf&ouml;rderung im Unternehmen angewiesen», sagt Ledergerber, was nat&uuml;rlich Auswirkungen habe, wenn in Unternehmen die Talente nicht beachtet werden. Sp&auml;testens dann, so Ledergerber, w&uuml;rden sie ihre Kompetenzen anderweitig anbieten.</p><p
style="text-align: justify;">F&uuml;r Personaler ist es dementsprechend unumg&auml;nglich, sich einen Kenntnisstand &uuml;ber Social Media zu erarbeiten. <strong><em>«Der jetzige Kenntnisstand bei den HR-Managern ist eher schlecht und es gibt noch sehr grosse Ber&uuml;hrungs&auml;ngste»</em></strong>, hat Ledergerber festgestellt. Der <a
title="HRM Stelle f&uuml;r HR Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Manager</a> sollte die Plattformen und die Einsatzm&ouml;glichkeiten kennen und zumindest eine Mitsprachekompetenz haben, mit der er beurteilen kann, inwieweit diese Netzwerke Einfluss auf das eigene Unternehmen nehmen k&ouml;nnen.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Ist dieser ganze Social-Media-Rummel nur ein Hype auf Zeit?</strong></p><p
style="text-align: justify;">Ledergerber winkt ab. Er sieht eher, dass sich langfristig Unternehmenskultur und Denkweise ver&auml;ndern m&uuml;ssen. Viele Personalentwickler seien sich nicht bewusst, dass sich nicht nur die Generation Y in den sozialen Netzwerken tummelt, sondern auch – und insbesondere – die Generation 50plus. <em>«Gerade diese Generation nutzt diese Plattformen sehr bewusst»</em>, sagt Ledergerber. Bis anhin h&auml;tten sich Unternehmen sehr schwer getan, Wissen zu teilen und zum Beispiel f&uuml;r die Organisationsentwicklung einzusetzen. Sich &uuml;ber soziale Netzwerke auszutauschen, Wissen abzuholen und gezielt im Unternehmen einzusetzen, ver&auml;ndere jedoch die Unternehmenskultur massiv, so Ledergerber.</p><p><strong>Arbeitgeberbewertungs-Plattformen werden immer wichtiger</strong></p><p
style="text-align: justify;">Neben Absatzmarketing und Kommunikation ist das HR der Bereich im Unternehmen, der von Social Media am meisten beeinflusst wird. W&auml;hrend Erstere damit jedoch offen umgingen, h&auml;tten gerade Personaler noch sehr grosse Ber&uuml;hrungs&auml;ngste. Am Beispiel von Wikileaks konnte die Welt erleben, dass nicht einmal Staaten steuern k&ouml;nnen, was <a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Arbeitgeberbewertungs-Plattformen-werden-immer-wichtiger.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6234" title="Arbeitgeberbewertungs-Plattformen werden immer wichtiger" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Arbeitgeberbewertungs-Plattformen-werden-immer-wichtiger.jpeg" alt="Arbeitgeberbewertungs-Plattformen werden immer wichtiger" width="225" height="225" /></a>&uuml;ber sie im Netz publiziert wird. Das k&ouml;nnen Unternehmen, je kleiner sie sind, umso weniger. Dieses Thema auf die Personalentwicklung gem&uuml;nzt bedeutet: Auch Arbeitgeberbewertungs-Plattformen werden f&uuml;r die Unternehmen immer bedeutsamer. Wer mit sozialen Netzwerken nicht umgehen kann, hat vielleicht schon bei der Personalbeschaffung Probleme. <em>«Es geht darum»</em>, so Ledergerber, <em>«sich Wissen dort zu holen, wo es ist, und nicht zu warten, bis ein Personalentwickler kommt und neues Wissen vermittelt.»</em> Die Gefahr sei eben, dass Mitarbeiter selbst entscheiden, wem sie ihr Wissen zur Verf&uuml;gung stellen. Laut Ledergerber kann das Thema Konkurrenzverbot in diesem Kontext ganz neue Dimensionen annehmen. <em>«Wer verbietet mir schon, auf einer sozialen Plattform mein Know-how anzubieten? Was dies in Zukunft auch juristisch bedeuten kann, ist noch nicht zu Ende gedacht.»</em></p><p><strong>In kleinen Schritten die Ber&uuml;hrungs&auml;ngste abbauen</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die Premiere des Kurses «Personalentwicklung und Lernen mit Web 2.0» am 12. und 13. April ist ausgebucht, was f&uuml;r den Kursleiter ein klares Indiz daf&uuml;r ist, dass das Bewusstsein f&uuml;r das Thema bei den Personalern sehr gross ist. Auch Referent und Co-Kursleiter Martin Raske best&auml;tigt, dass beim HRM noch Defizite in der Medienkompetenz bestehen. Raske leitet das globale E-Learning bei der Credit Suisse und beobachtet im eigenen Unternehmen, dass Weiterbildungen, die &uuml;ber viele verschiedene Kan&auml;le angeboten werden, nachhaltiger sind und die Teilnehmer motivierter. Er sieht den Vorteil von Social Media in diesem Zusammenhang vor allem in der zus&auml;tzlichen Kommunikation. Als kommunikatives Element werde Social Media in der Weiterbildung jedoch noch viel zu selten eingesetzt. <strong>«Dabei bringt Social Media hier einen ganz klaren Zusatznutzen.»</strong></p><p
style="text-align: justify;">Nicht nur bei den Personalern best&uuml;nden Defizite, auch bei den Training Professionals hat Raske eine nicht sehr hohe Technik-Affinit&auml;t festgestellt. F&uuml;r die Trainer sei immer noch die gr&ouml;sste Motivation der Kontakt zu den Teilnehmern.<em> «Es wird bef&uuml;rchtet, dass dieser verloren geht, wenn man einen Computer dazwischenstellt»</em>, so Raske. F&uuml;r ihn ist die grosse Herausforderung, <a
title="HRM Stellen f&uuml;r HR Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR-Verantwortliche</a> und Trainer zu &uuml;berzeugen, sich darauf einzulassen. <strong><em>«Dann werden sie feststellen, dass die Technik eine erweiterte M&ouml;glichkeit bietet, in Kontakt zu treten und in Kontakt zu bleiben.»</em></strong> In seinen Vortr&auml;gen im eigenen, aber auch in anderen Unternehmen st&ouml;sst Raske mit dem Thema Personalentwicklung 2.0 auf sehr grosses Interesse. Er r&auml;t HR-Managern und Trainern, die noch Ber&uuml;hrungs&auml;ngste haben, sich in kleinen Schritten heranzutasten.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«Es geht nicht von heute auf morgen.»</strong></em></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Es-geht-nicht-von-heute-auf-morgen.jpg"><img
class="alignright size-full wp-image-6236" title="Es geht nicht von heute auf morgen" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/09/Es-geht-nicht-von-heute-auf-morgen.jpg" alt="Es geht nicht von heute auf morgen" width="300" height="290" /></a>Zudem liessen sich in Unternehmen mit einer grossen IT-Infrastruktur Tools von der Stange nicht implementieren, weil zahlreiche Richtlinien zu beachten seien. Das habe zur Folge, dass im Bereich der benutzten Tools erst einmal eine entsprechende Kompetenz aufgebaut werden m&uuml;sse. Raskes Ziel ist, den Teilnehmenden des Lehrganges «Personalentwicklung und Lernen 2.0» die Angst zu nehmen und sie zu ermutigen, sich eigene Kompetenzen auf diesem Gebiet anzueignen. Social Media ist f&uuml;r ihn ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil in Business-Prozessen. <em><strong>«Wie wollen Sie 50&#8217;000 Mitarbeiter weltweit schulen, wenn nicht mit E-Learning?»</strong></em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/im-sozialen-netzwerk-macht-sich-die-talentforderung-selbstandig/6227/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Mit B&#252;chse und Holzbrett auf den Spuren der eigenen Verhaltensmuster.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/mit-buchse-und-holzbrett-auf-den-spuren-der-eigenen-verhaltensmuster/6019</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/mit-buchse-und-holzbrett-auf-den-spuren-der-eigenen-verhaltensmuster/6019#comments</comments> <pubDate>Wed, 24 Aug 2011 07:03:01 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Aha-Erlebnis]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsalltag]]></category> <category><![CDATA[Asp ob Aarau]]></category> <category><![CDATA[Beat Stähli]]></category> <category><![CDATA[Coaches]]></category> <category><![CDATA[erlebnisorientiertes Lernen]]></category> <category><![CDATA[Gertrud Rechsteiner Organisationsberaterin BSO und Inhaberin von teamcom]]></category> <category><![CDATA[Gimme Five]]></category> <category><![CDATA[Humor]]></category> <category><![CDATA[knifflige Aufgaben]]></category> <category><![CDATA[Mit Büchse und Holzbrett auf den Spuren der eigenen Verhaltensmuster]]></category> <category><![CDATA[mit Kopf Herz und Hand]]></category> <category><![CDATA[Muster]]></category> <category><![CDATA[nifflige]]></category> <category><![CDATA[Oetwil am See]]></category> <category><![CDATA[Pestalozz]]></category> <category><![CDATA[Raus aus dem Klassenzimmer in die freie Natur]]></category> <category><![CDATA[Reflektieren]]></category> <category><![CDATA[Rollen]]></category> <category><![CDATA[Schulleiter Mark Bugmann]]></category> <category><![CDATA[Tagungszentrum Herzberg]]></category> <category><![CDATA[Team]]></category> <category><![CDATA[Teamentwicklungstag]]></category> <category><![CDATA[Verhaltensweisen]]></category> <category><![CDATA[wenn man Nachhaltigkeit will muss der rote Faden immer wieder aufgegriffen werden]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=6019</guid> <description><![CDATA[Was l&#228;sst sich erkennen, wenn ein Team mit Wasser gef&#252;llte B&#252;chsen transportiert und imagin&#228;re Elektroz&#228;une &#252;berwindet? Rollen, Verhaltensweisen und Muster, die sich so oft auch im Arbeitsalltag zeigen. Das Lehrerteam der Sekundarschule Oetwil am See wollte es wissen und l&#246;ste einen Tag lang in Begleitung von zwei Coachs mit viel Humor knifflige Aufgaben (ein Beitrag [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-6021" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/HR-Today9.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Was l&auml;sst sich erkennen, wenn ein Team mit Wasser gef&uuml;llte B&uuml;chsen transportiert und imagin&auml;re Elektroz&auml;une &uuml;berwindet?</strong> Rollen, Verhaltensweisen und Muster, die sich so oft auch im Arbeitsalltag zeigen. Das Lehrerteam der Sekundarschule Oetwil am See wollte es wissen und l&ouml;ste einen Tag lang in Begleitung von zwei Coachs mit viel Humor knifflige Aufgaben (ein Beitrag von: Corina Hany, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><em>«Ihr habt es in einer Zeit von?&#8230;»</em>, Coach Beat St&auml;hli legt eine kleine Kunstpause ein, <em>«&#8230;?45 Sekunden geschafft!»</em> Der Jubel ist gross, Arme werden in die H&ouml;he gerissen, Schulterklopfer und «Gimme Five» verteilt und auf allen Gesichtern der dreizehn Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarschule Oetwil liegt ein gl&uuml;ckliches Strahlen. Sie haben die von ihnen selbst vorgegebene Zeit von 54 Sekunden, in denen zwei Teams nacheinander verschiedene Bretter zu einem vorgegebenen Muster zusammenf&uuml;gen mussten, um ganze neun Sekunden unterboten.</p><p
style="text-align: justify;">Am fr&uuml;hen Morgen war die Stimmung noch eine andere. Als die versammelte Mannschaft kurz nach neun zur Begr&uuml;ssungsrunde auf den in Kreisform aufgestellten St&uuml;hlen dasitzt, ist einigen anzusehen, dass sie lieber im warmen Bett geblieben w&auml;ren. Stattdessen mussten sie an diesem tr&uuml;ben, windigen Samstagmorgen ins nebelverhangene Asp ob Aarau reisen; ein Teamentwicklungstag im Tagungszentrum Herzberg unter dem Motto <em>«Raus aus dem Klassenzimmer in die freie Natur»</em> steht auf dem Programm.</p><p><strong>Erlebnisorientiertes Lernen l&auml;sst Rollen und Muster sichtbar werden</strong></p><p
style="text-align: justify;">An einem solchen Tag steht laut Gertrud Rechsteiner, Organisationsberaterin BSO und Inhaberin von <a
title="teamcom" href="http://www.teamcom.ch/" target="_blank">teamcom</a>, erlebnisorientiertes Lernen im Vordergrund. <em><strong>«Ganz im Sinne von Pestalozzi: mit Kopf, Herz und Hand.»</strong></em> Im Laufe des Tages wird das Team vor verschiedene knifflige, aber l&ouml;sbare Aufgaben gestellt. <em>«Bei diesen &Uuml;bungen erlebt sich jeder Einzelne in seiner Rolle»</em>, erkl&auml;rt Rechsteiner. Nach zwei bis drei &Uuml;bungen zeichnen sich mehrheitlich Verhaltensweisen und Muster ab, die auch in den Alltag &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen. <em>«Beim anschliessenden Reflektieren der Aufgaben werden Erkenntnisse ausgetauscht und die Gruppe erarbeitet unter Anleitung des Coachs Massnahmen, welche dann konkrete Ver&auml;nderungen im Arbeitsalltag einleiten.»</em></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Mit-B%C3%BCchse-und-Holzbrett-auf-den-Spuren-der-eigenen-Verhaltensmuster.gif"><img
class="alignright size-full wp-image-6023" title="Mit B&uuml;chse und Holzbrett auf den Spuren der eigenen Verhaltensmuster" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Mit-B%C3%BCchse-und-Holzbrett-auf-den-Spuren-der-eigenen-Verhaltensmuster.gif" alt="Mit B&uuml;chse und Holzbrett auf den Spuren der eigenen Verhaltensmuster" width="175" height="233" /></a>Als Einstieg formulieren die Lehrerinnen ihre Erwartungen und Bedenken gegen diesen Tag. Dabei fragen sich einige, ob diese &Uuml;bungen &uuml;berhaupt eine Auswirkung auf den Arbeitsalltag haben k&ouml;nnen, und andere graut es schlicht vor dem Frieren. Neben dieser Zur&uuml;ckhaltung ist aber auch bereits eine humorvolle Stimmung zu sp&uuml;ren. So erwarten die Lehrer, welche Klassen der zweiten Stufe unterrichten, von jenen Kollegen mit Klassen der dritten Stufe, dass sie ihre dreckigen Schuhe putzen, falls sie als Sieger aus den &Uuml;bungen hervorgehen sollten. Das Gel&auml;chter im Plenum ist gross, als den beiden Coachs Gertrud Rechsteiner und Beat St&auml;hli erkl&auml;rt wird, was der Satz «JGT 3 putzt Schuhe von JGT 2» auf dem blauen Zettel an der Wand zu bedeuten hat. Die Lehrer treffen sich bereits zum dritten Mal zu einem solchen Teamentwicklungstag. Nicht in dieser Zusammensetzung, denn es habe in letzter Zeit einige Wechsel gegeben, erz&auml;hlt Schulleiter Mark Bugmann. Daf&uuml;r arbeitet er seit Beginn mit Gertrud Rechsteiner zusammen. <em><strong>«Wenn man Nachhaltigkeit will, muss der rote Faden immer wieder aufgegriffen werden.»</strong></em> Eine Arbeit, die bereits vor diesem Tag begonnen hat: Mit zwei bis drei Gespr&auml;chen zwischen Bugmann und Rechsteiner, in denen der Auftrag gekl&auml;rt und die Ziele vereinbart werden. Zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt erh&auml;lt der Schulleiter in einem pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch auch noch ein detailliertes Feedback von Rechsteiner, das M&ouml;glichkeiten aufzeigt, welche Schwerpunkte in der weiteren Zusammenarbeit mit dem Team beachtet werden k&ouml;nnten.</p><p
style="text-align: justify;">&Uuml;berraschungen erwartet Bugmann dabei keine. <em><strong>«F&uuml;r mich w&auml;re es wenig professionell und seltsam, wenn ich im Sinne eines Aha-Erlebnisses gemerkt h&auml;tte, dass unser Team ganz anders ist, als ich es eingesch&auml;tzt habe.»</strong></em> Trotzdem sei f&uuml;r ihn dieses Feedback fast so wichtig wie der Tag selbst, da er durch Rechsteiner jeweils wichtige Hinweise von aussen bekomme.</p><p
style="text-align: justify;">Inzwischen muss die Gruppe, die bei allen drei &Uuml;bungen in zwei Teams unterteilt wird, als erste Aufgabe ein an Schn&uuml;ren befestigter Gummiring &uuml;ber eine mit Wasser gef&uuml;llte B&uuml;chse st&uuml;lpen und diese so von einer Harasse zur anderen tragen. Zuerst bekommen sie einige Minuten Zeit, um das Vorgehen zu besprechen. Dabei d&uuml;rfen die Lehrer das Material nicht ber&uuml;hren. Sobald sie in Aktion treten, herrscht Sprechverbot. Ebenso d&uuml;rfen die Schn&uuml;re nur an den Enden gehalten werden und m&uuml;ssen immer gespannt bleiben. Wenn Wasser ausgeleert wird, muss das Team nochmals von vorne beginnen. Kurz nachdem die &Uuml;bung gestartet worden ist, scheint es, als ob das Team mit den j&uuml;ngeren Lehrern die Nase vorn hat. Doch pl&ouml;tzlich scheppert es – und das Wasser fliesst auf den Boden. Das andere, gem&auml;chlicher vorgehende Team &uuml;berholt in aller Ruhe die Ungl&uuml;cksraben und jubelt lautstark, nachdem es sein Ziel erreicht hat. Kurz darauf geht es allerdings wieder an die Arbeit: Die Teammitglieder tauschen sich dar&uuml;ber aus, wie sie ihre Rollen und die Zusammenarbeit w&auml;hrend der &Uuml;bung erlebt haben. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden diskutiert und in Bezug zum Arbeitsalltag gesetzt.</p><p><strong>Wenig bleibt verborgen: Was l&auml;uft gut und wo liegen die Konflikte?</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Wenig-bleibt-verborgen-Was-l%C3%A4uft-gut-und-wo-liegen-die-Konflikte.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-6024" title="Wenig bleibt verborgen - Was l&auml;uft gut und wo liegen die Konflikte." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Wenig-bleibt-verborgen-Was-l%C3%A4uft-gut-und-wo-liegen-die-Konflikte.jpeg" alt="Wenig bleibt verborgen - Was l&auml;uft gut und wo liegen die Konflikte." width="209" height="241" /></a>Bei der n&auml;chsten Aufgabe ist K&ouml;rpereinsatz gefragt. Im Wald gilt es, einen «Elektrozaun», symbolisiert durch ein zwischen B&auml;umen gespanntes Seil, zu &uuml;berwinden. Zur Verf&uuml;gung stehen drei lange Pf&auml;hle und ein kurzer sowie zwei lange Seile. Auf der anderen Seite des «Zaunes» steht eine Leiter. Bevor diese ins Spiel kommen kann, muss es allerdings erst ein Teammitglied auf die andere Seite schaffen – mit den vier Pf&auml;hlen und zwei Seilen. Das Team nimmt sich Zeit und &uuml;berlegt hin und her, wie es das vorgegebene Ziel erreichen k&ouml;nnte. Das geschieht lebhaft und konzentriert. Schritt f&uuml;r Schritt werden die verschiedenen M&ouml;glichkeiten durchgedacht und schliesslich sind sich die Mitglieder einig: So machen wir es.</p><p
style="text-align: justify;">Ganz einfach ist die Umsetzung dann aber doch nicht: Die Konstruktion muss mit viel Kraft gehalten werden und der erste, der dr&uuml;bergeht – ein ehemaliger Kunstturner – braucht sein K&ouml;nnen. Denn von oben einfach herunterspringen geht nicht. <em>«Das ist zu gef&auml;hrlich»</em>, interveniert St&auml;hli.</p><p
style="text-align: justify;">Bei der anschliessenden Auswertung bemerkt der Coach dann auch, dass er einige Male kurz davor gewesen sei, die &Uuml;bung zu unterbrechen. <em>«So wie ihr das gemacht habt, hab ich das noch bei keinem Team vorher gesehen</em>.» Bei einer weniger sportlichen Gruppe h&auml;tte er es auch nicht zugelassen. So aber k&ouml;nnen die Lehrerinnen und Lehrer das Lob vom Coach und ihren Erfolg geniessen: Vier von sieben haben den «Elektrozaun» &uuml;berwunden; keine Selbstverst&auml;ndlichkeit, <em>«denn es kommt immer wieder vor, dass es bei dieser &Uuml;bung gar niemand auf die andere Seite schafft»</em>, erkl&auml;rt St&auml;hli.</p><p
style="text-align: justify;">Zur&uuml;ck im Gruppenraum, reflektieren die Teammitglieder auch diese &Uuml;bung. Bei den Gespr&auml;chen wird sp&uuml;rbar, dass sich das Team gut versteht und die sichtbar werdenden Konflikte keine unbekannten sind. <em><strong>«Wir wissen, wo wir dranbleiben m&uuml;ssen»</strong></em>, best&auml;tigt Schulleiter Mark Bugmann. Ebenso, dass sein Team gut zusammenarbeitet. <em>«Wir gehen offen und transparent miteinander um. Und wir haben Humor, das erleichtert vieles.»</em> Zum Abschluss des Tages schreibt jedes Mitglied noch einen Brief an sich, worin festgehalten wird, an welchen Themen man k&uuml;nftig dran bleiben will. Ihr Schulleiter wird ihnen diesen einen Monat sp&auml;ter unge&ouml;ffnet zustellen. <strong>Auch als Erinnerung an einen tollen Tag mit vielen strahlenden Gesichtern.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/mit-buchse-und-holzbrett-auf-den-spuren-der-eigenen-verhaltensmuster/6019/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Wenn der Mitarbeitende zum teuren Risiko f&#252;r das Unternehmen wird.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/wenn-der-mitarbeitende-zum-teuren-risiko-fur-das-unternehmen-wird/5920</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/wenn-der-mitarbeitende-zum-teuren-risiko-fur-das-unternehmen-wird/5920#comments</comments> <pubDate>Tue, 16 Aug 2011 06:38:00 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Anpassungsrisiko]]></category> <category><![CDATA[Arbeitszufriedenheit]]></category> <category><![CDATA[Austrittsrisiko]]></category> <category><![CDATA[Change Management]]></category> <category><![CDATA[Commitment]]></category> <category><![CDATA[Demographie]]></category> <category><![CDATA[Employer Branding]]></category> <category><![CDATA[Engpassrisiko]]></category> <category><![CDATA[Flexibilität]]></category> <category><![CDATA[HRM-Risiko]]></category> <category><![CDATA[Integritätsrisiko]]></category> <category><![CDATA[Jean-Marcel Kobi]]></category> <category><![CDATA[Mitarbeitende tragen nicht nur zum Erfolg eines Unternehmens bei sie können auch einen Risikofaktor darstellen.Personalrisiken zu Chancen machen]]></category> <category><![CDATA[Motivationsrisiko]]></category> <category><![CDATA[Personalcontrolling]]></category> <category><![CDATA[personalgewinnung]]></category> <category><![CDATA[Personalrisiken]]></category> <category><![CDATA[Personalrisikomanagement]]></category> <category><![CDATA[Personalrisikomodell]]></category> <category><![CDATA[Retentionsmanagement]]></category> <category><![CDATA[Risikozyklen]]></category> <category><![CDATA[Schweizer HR-Fachleute]]></category> <category><![CDATA[strategische Personalplanung]]></category> <category><![CDATA[teures Risiko für das Unternehmen]]></category> <category><![CDATA[War of Talents]]></category> <category><![CDATA[wenn der Mitarbeitende zum teuren Risiko für das Unternehmen wird]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5920</guid> <description><![CDATA[Mitarbeitende tragen nicht nur zum Erfolg eines Unternehmens bei, sie k&#246;nnen auch einen Risikofaktor darstellen. Einen, der die Firmen viel Geld kosten kann. Wer die vier Hauptpersonalrisiken kennt, kann sie als Fundament seiner HR-Strategie erfassen, messen und steuern. So werden die Personalrisiken zu Chancen, die es erfolgreich zu nutzen gilt (ein Beitrag von: Corina Hany, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-5923" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/HR-Today4.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a><strong>Mitarbeitende tragen nicht nur zum Erfolg eines Unternehmens bei, sie k&ouml;nnen auch einen Risikofaktor darstellen.</strong> Einen, der die Firmen viel Geld kosten kann. Wer die vier Hauptpersonalrisiken kennt, kann sie als Fundament seiner HR-Strategie erfassen, messen und steuern. So werden die Personalrisiken zu Chancen, die es erfolgreich zu nutzen gilt (ein Beitrag von: Corina Hany, <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>).</p></blockquote><p>Das Personal ein Risikofaktor? Und dann noch einer der gr&ouml;ssten f&uuml;r ein Unternehmen? Diese Gedanken waren bis vor wenigen Jahren in den K&ouml;pfen der Schweizer HR-Fachleute nicht existent. Erst seit kurzem – wohl auch als Folge der Finanzkrise – scheint das Thema auf der Agenda der <a
title="HRM Stellenangebote f&uuml;r Personalprofis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">Personalverantwortlichen</a> langsam mehr Platz einzunehmen.</p><p
style="text-align: justify;">Einer, der sich mit dem Personal als Risikofaktor schon auseinandersetzte, als noch niemand auf die Idee kam, dass es denn einer sein k&ouml;nnte, ist Jean-Marcel Kobi. Der Z&uuml;rcher Managementberater entwarf vor zehn Jahren ein Personalrisikomodell mit dem Anliegen, &uuml;berhaupt einmal bewusst zu machen, dass es Personalrisiken gibt und mit ihnen hohe Kosten f&uuml;r die Unternehmen verbunden sind. Das meiste, was seither zu diesem Thema entwickelt wurde, basiert auf Kobis Modell. <em><strong>«Ich suchte einen systematischen Ansatz, mit dem das Thema Personalrisikomanagement ganzheitlich angegangen werden kann und dabei doch einfach bleibt.»</strong></em> Und so entstand ein Grundmodell mit vier Risikofeldern und vier Risikozyklen. Die vier Felder, welche somit die wichtigsten Personalrisiken darstellen, sind:</p><ul><li
style="text-align: justify;"><strong>Engpassrisiko:</strong> In diesem Feld geht es um die fehlenden Leistungstr&auml;ger respektive um die Frage, ob das Unternehmen k&uuml;nftig die Leistungstr&auml;ger haben wird, die es auch braucht. Angesprochen werden die Themen strategische Personalplanung, Demographie, Personalgewinnung, War of Talents und somit auch das Employer Branding.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Austrittsrisiko:</strong> Welche Leistungstr&auml;ger sind gef&auml;hrdet und daran, das Unternehmen zu verlassen? <em>«Ich denke»</em>, so Kobi <em>«in diesem Feld nicht nur an Einzelne. Denn in j&uuml;ngster Vergangenheit hat sich gezeigt, dass vermehrt auch ganze Teams abgeworben wurden. Und das tut noch mehr weh als der Verlust eines einzelnen Leistungstr&auml;gers.»</em> In diesem Feld ist auch das Retentionsmanagement anzusiedeln.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Anpassungsrisiko:</strong> Hier geht es darum, ob die vorhandenen Mitarbeitenden auch richtig qualifiziert sind. Und zwar f&uuml;r die aktuellen wie auch f&uuml;r die zuk&uuml;nftigen Aufgaben. Dies setzt nat&uuml;rlich voraus, dass sich das Unternehmen dar&uuml;ber im Klaren ist, welche Kompetenzen in Zukunft gebraucht werden und ob sie im Unternehmen schon vorhanden sind. Weiter fallen in dieses Feld auch die Themen Flexibilit&auml;t und Change Management.</li><li
style="text-align: justify;"><strong>Motivationsrisiko:</strong> Da wird das Thema der zur&uuml;ckgehaltenen Leistungen angesprochen. Also Mitarbeitende, die weniger bieten, als sie eigentlich k&ouml;nnten. Oder vielleicht im Extremfall schon innerlich gek&uuml;ndigt haben. Dieses Feld ist stark mit den Themen F&uuml;hrung, Arbeitszufriedenheit und Commitment verbunden.</li></ul><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignright size-full wp-image-5924" title="Wenn der Mitarbeitende zum teuren Risiko f&uuml;r das Unternehmen wird" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Wenn-der-Mitarbeitende-zum-teuren-Risiko-f%C3%BCr-das-Unternehmen-wird.gif" alt="Wenn der Mitarbeitende zum teuren Risiko f&uuml;r das Unternehmen wird" width="176" height="117" /></a><strong>Bei der Anwendung des Personalrisiko­modells ist f&uuml;r Jean-Marcel Kobi zentral, dass die Risiken systematisch und ganzheitlich erhoben werden und nicht nur punktuell.</strong> Das heisst, die Personalrisiken sind, zusammen mit der Fr&uuml;herkennung, der strategischen Personalplanung und dem Personalcontrolling, die Grundlagen der HR-Strategie. <em>«Eine HR-Strategie, die nicht auf den Personalrisiken basiert, ist ungen&uuml;gend fundiert»</em>, sagt Kobi. Denn nur wer die Risiken kenne, k&ouml;nne in seiner Personalstrategie auch konkrete Ziele und somit die richtigen Schwerpunkte setzen.</p><p><strong>Werden HR-Risiken nicht gemessen, n&uuml;tzt die ganze Erfassung nicht viel</strong></p><p
style="text-align: justify;">Diese sind bei jedem Unternehmen wieder anders. So kann grunds&auml;tzlich keinem der vier Risikofelder ein besonderes Gewicht zugesprochen werden, es braucht eine unternehmensspezifische Definition. Dies kann auch zur Folge haben, dass f&uuml;r gewisse Unternehmen weitere Risikofelder hinzugef&uuml;gt werden. <em>«F&uuml;r die Banken ist beispielsweise das Integrit&auml;tsrisiko ein wichtiges Thema. Ebenso kann man sich jeweils grunds&auml;tzlich &uuml;berlegen, ob nicht noch ein Feld HRM-Risiko hinzugef&uuml;gt werden soll»</em>, erkl&auml;rt Kobi.</p><p
style="text-align: justify;">Darin k&ouml;nnte dann gefragt werden, ob die Kunden mit den Leistungen und Instrumenten, die ihnen vom HR zur Verf&uuml;gung gestellt werden, zufrieden sind und ob die Prozesse des HRM richtig funktionierten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist f&uuml;r Kobi der Einbezug der Linie.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«Die Identifikation und Beurteilung der Personalrisiken ist nichts, was das HR im stillen K&auml;mmerlein erarbeiten kann, sondern etwas, das mit der Linie zusammen entwickelt werden muss.»</strong></em></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Denn das konkrete, alltagsbezogene Wissen liege bei der Linie. So zeigt sich Kobi auch &uuml;berzeugt, dass das Management bei dieser Arbeit schnell mit an Bord ist, sofern das HR erkl&auml;rt, worum es da geht. <em>«Nehmen Sie eine Bank oder Versicherung. Da sind Risiken von morgens bis abends das Thema. Somit kann der Linie meist schnell klargemacht werden, dass es auch Personalrisiken gibt.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Haben Identifikation und Beurteilung der vorhandenen Risiken stattgefunden, werden sie gemessen. So kann aufgezeigt werden, wo das Unternehmen steht und wie die Entwicklung aussehen muss. Dies liefert die Basis, um konkrete Massnahmen zu ergreifen und diese dann auch zu steuern. Was so einfach klingt, birgt – wie so oft – doch noch einige Herausforderungen. So braucht es f&uuml;r die HR-Strategie verbindliche Standards. Und zwar solche, die auch &uuml;berpr&uuml;ft werden k&ouml;nnen. <em>«Wenn in einer Personalstrategie beispielsweise steht: Wir wollen m&ouml;glichst vielen Internen erm&ouml;glichen, in F&uuml;hrungspositionen nachzur&uuml;cken, dann ist das f&uuml;r mich viel zu weich»</em>, meint Jean-Marcel Kobi bestimmt. Vielmehr m&uuml;sse ein solches Ziel in einen messbaren Standard m&uuml;nden, der lauten k&ouml;nnte: Wir wollen 70 Prozent unserer Kaderleute intern rekrutieren.</p><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Mit-dem-Messen-tut-sich-HR-allerdings-oft-schwer.-Auch-mit-jenem-von-Personalrisiken..jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5925" title="Mit dem Messen tut sich HR allerdings oft schwer. Auch mit jenem von Personalrisiken." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Mit-dem-Messen-tut-sich-HR-allerdings-oft-schwer.-Auch-mit-jenem-von-Personalrisiken..jpeg" alt="Mit dem Messen tut sich HR allerdings oft schwer. Auch mit jenem von Personalrisiken." width="200" height="251" /></a>Mit dem Messen tut sich HR allerdings oft schwer. Auch mit jenem von Personalrisiken.</strong><em> «Aber»</em>, so Kobi, <em>«es ist aus meiner Erfahrung mehr messbar, als die HR-Fachleute oft meinen.»</em> Die Vernetzung mit dem Personal­controlling liegt da seiner Ansicht nach auf der Hand. Und ganzheitliches Messen beinhaltet f&uuml;r ihn nicht nur Kennzahlen, sondern auch Indikatoren aus Befragungen und die Beurteilung von Standards. «Das Commitment kann man in einer Mitarbeiterbefragung durch gezielte Fragen durchaus erheben und so daraus beispielsweise einen Gesamt­indikator entwickeln.»</p><p><strong>Auch Personalrisiken sind nur eine Kehrseite der Medaille</strong></p><p
style="text-align: justify;">Trotz diesen Ber&uuml;hrungs&auml;ngsten und einem nach wie vor kleinen Bewusstsein f&uuml;r die Personalrisiken stellt Kobi eine wachsende Sensibilit&auml;t f&uuml;r diese Thematik fest. <em><strong>«Und bei allem Fokus auf die Risiken darf nicht vergessen werden, dass es immer auch eine Kehrseite der Medaille gibt.»</strong></em> In diesem Fall seien dies St&auml;rken, die ein Unternehmen in diesen vier Feldern ebenso haben kann wie Risiken. <strong>«Diese St&auml;rken gilt es zu erkennen und auszubauen. Und dann werden sie zu Chancen.»</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/wenn-der-mitarbeitende-zum-teuren-risiko-fur-das-unternehmen-wird/5920/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Vom Pferd lernen und Mensch bleiben.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/vom-pferd-lernen-und-mensch-bleiben/5824</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/vom-pferd-lernen-und-mensch-bleiben/5824#comments</comments> <pubDate>Wed, 10 Aug 2011 14:24:22 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Persönlichkeit mit Pferden stärken]]></category> <category><![CDATA[Alexandra Kempf ist Fachlehrerin IKA und Deutsch an einer Berufsschule]]></category> <category><![CDATA[Andrea Weber]]></category> <category><![CDATA[Angst]]></category> <category><![CDATA[Angstkultur]]></category> <category><![CDATA[Arbeit mit Pferden]]></category> <category><![CDATA[Ausbildung zum Persönlichkeitstrainer]]></category> <category><![CDATA[Basis-Pferdetraining]]></category> <category><![CDATA[Begegnung mit Pferd wirft Mensch auf sich selbst zurück]]></category> <category><![CDATA[Beziehungsarbeit]]></category> <category><![CDATA[Blockaden-Lösen]]></category> <category><![CDATA[Carmen Zimmermann Bürkler]]></category> <category><![CDATA[Coach für Stellensuchende]]></category> <category><![CDATA[das Pferd gibt ein unmittelbares Feedback]]></category> <category><![CDATA[das Pferd reagiert auf jeden Menschen anders]]></category> <category><![CDATA[der Boss kann vom Ross lernen]]></category> <category><![CDATA[die Welt der Pferde]]></category> <category><![CDATA[Dozent]]></category> <category><![CDATA[Erwartungshaltung ans Pferd]]></category> <category><![CDATA[Falan]]></category> <category><![CDATA[Führung]]></category> <category><![CDATA[Führung durch Selbstvertrauen und Stärke]]></category> <category><![CDATA[Führung von innen her]]></category> <category><![CDATA[Führungsetage]]></category> <category><![CDATA[Führungsmannschaft]]></category> <category><![CDATA[Führungsperson im mittleren Kader]]></category> <category><![CDATA[Führungstraining]]></category> <category><![CDATA[für das Coaching mit Pferden müsse man nicht unbedingt ein Pferdenarr sein]]></category> <category><![CDATA[Gestik]]></category> <category><![CDATA[Islandpferdezucht]]></category> <category><![CDATA[Kontakt]]></category> <category><![CDATA[Körperhaltung]]></category> <category><![CDATA[Lerncoaching]]></category> <category><![CDATA[Lerntechniken]]></category> <category><![CDATA[Managementseminare mit Pferden]]></category> <category><![CDATA[Martin Feigenwinter ehemaliger Spitzensportler und Olympiateilnehmer im Eisschnelllauf]]></category> <category><![CDATA[Mimik]]></category> <category><![CDATA[mitarbeiter]]></category> <category><![CDATA[Nervosität. Verhaltensmuster]]></category> <category><![CDATA[Patentrezept zur Führung]]></category> <category><![CDATA[personalleiterin]]></category> <category><![CDATA[Persönlichkeitstrainings mit Pferden]]></category> <category><![CDATA[Pferdearbeit]]></category> <category><![CDATA[Pferdebegegnungen]]></category> <category><![CDATA[Pferdebegegnungen im Coaching-Seminar der Queens Ranch von Kathrin Renée Schäfer in Stein AG]]></category> <category><![CDATA[Pferdekenner]]></category> <category><![CDATA[Reithalle]]></category> <category><![CDATA[Riesentabu]]></category> <category><![CDATA[Sandwichposition]]></category> <category><![CDATA[Selbstwahrnehmung]]></category> <category><![CDATA[Unsicherheit]]></category> <category><![CDATA[Versagensangst]]></category> <category><![CDATA[Vertrauen]]></category> <category><![CDATA[Vom Pferd lernen und Mensch bleiben]]></category> <category><![CDATA[Wallach]]></category> <category><![CDATA[Wut]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=5824</guid> <description><![CDATA[Wenn die Mitarbeiter der F&#252;hrungsmannschaft nicht folgen wollen, kann der Boss vom Ross lernen, wo die Ursachen liegen. Und erkennen, wie er sein Team beim n&#228;chsten Mal f&#252;r die gemeinsamen Ziele begeistert (ein Beitrag von: Sabine Schritt, HR Today). Was Carmen Zimmermann B&#252;rkler da in der Reithalle treibt, interessiert Falan &#252;berhaupt nicht. Beklemmt und auch [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-5825" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/HR-Today1.jpeg" alt="HR Today" width="129" height="23" /></a>Wenn die Mitarbeiter der F&uuml;hrungsmannschaft nicht folgen wollen, kann der Boss vom Ross lernen, wo die Ursachen liegen.</strong> Und erkennen, wie er sein Team beim n&auml;chsten Mal f&uuml;r die gemeinsamen Ziele begeistert (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch">Sabine Schritt, HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Vom-Pferd-lernen-und-Mensch-bleiben.1.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5827" title="Vom Pferd lernen und Mensch bleiben." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Vom-Pferd-lernen-und-Mensch-bleiben.1.jpeg" alt="Vom Pferd lernen und Mensch bleiben." width="180" height="200" /></a>Was Carmen Zimmermann B&uuml;rkler da in der Reithalle treibt, interessiert Falan &uuml;berhaupt nicht. Beklemmt und auch etwas nerv&ouml;s versucht die versierte Personalleiterin Kontakt zu dem neunj&auml;hrigen Wallach aufzunehmen. Sie l&auml;uft auf und ab, will, dass Falan ihr folgt, seine Aufmerksamkeit erregen. Zun&auml;chst jedoch vergebens. In der Welt der Pferde ist es nicht anders als auf mancher F&uuml;hrungsetage. Wer will, dass seine Mitarbeiter ihm folgen, muss sie zun&auml;chst begeistern. Carmen atmet also tief durch, greift sich ein gelbes Tuch, das an der Seite bereitliegt und schwingt es hin und her. Und sie geht weiter, hin und her. Ihre K&ouml;rperhaltung ver&auml;ndert sich, sie wird sicherer, sendet aus: Hey, spiel mit mir. Dann endlich findet Falan sie spannend. Er dreht sich herum, schaut Carmen an, Carmen schaut Falan an. Und der Funke zwischen den beiden scheint nun endlich &uuml;berzuspringen. Sie gehen aufeinander zu, und als Carmen pl&ouml;tzlich eine andere Richtung einschl&auml;gt, folgt ihr das Pferd.</p><p><strong>Zuerst die Selbstwahrnehmung, dann erst die F&uuml;hrung</strong></p><p
style="text-align: justify;">F&uuml;r Carmen sind die Pferdebegegnungen im Coaching-Seminar der Queens Ranch von Kathrin Renée Sch&auml;fer in Stein AG immer wieder eine neue Erfahrung. Sie, die mit Pferden zu tun hat, seit sie 13 Jahre alt ist und nebenher selbst eine Islandpferdezucht betreibt, ist jedes Mal wieder fasziniert, was die Pferde ihr zu sagen haben. Falan ist ein neues Mitglied in Sch&auml;fers «Coaching-Team» und somit f&uuml;r alle Teilnehmer der Gruppe ein noch unbekannter Partner. Als Carmen zur&uuml;ckkehrt zur Gruppe, strahlt sie. <em>«Am Anfang stimmte das Vertrauen nicht»</em>, res&uuml;miert sie. Sie sei unsicher gewesen, gedanklich unruhig. Das gelbe Tuch habe lediglich die Funktion gehabt, ihre eigene Konzentration darauf zu lenken. <em>«Dann merkte ich, dass ich ruhiger wurde.»</em> Es gehe um F&uuml;hrung einmal anders herum, erkl&auml;rt Beraterin Sch&auml;fer.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><strong>«Die Teilnehmer lernen bei uns zun&auml;chst, sich wieder selbst wahrzunehmen.</strong> Es geht in erster Linie um F&uuml;hrung von innen her, um F&uuml;hrung durch Selbstvertrauen und St&auml;rke, die durch K&ouml;rperhaltung, Mimik und Gestik vermittelt werden kann. Einfach gesagt: Beziehungsarbeit. Dazu geh&ouml;ren Kontakt und Vertrauen.»</em></p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Zuerst-die-Selbstwahrnehmung-dann-erst-die-F%C3%BChrung.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5828" title="Zuerst die Selbstwahrnehmung, dann erst die F&uuml;hrung" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Zuerst-die-Selbstwahrnehmung-dann-erst-die-F%C3%BChrung.jpeg" alt="Zuerst die Selbstwahrnehmung, dann erst die F&uuml;hrung" width="142" height="174" /></a>In der Arbeit mit den Pferden zeige sich meist sehr schnell, warum es manchmal nicht funktioniert. Das Pferd gibt ein unmittelbares Feedback. Angst, Wut, Unsicherheit oder Nervosit&auml;t. Das Pferd, so Sch&auml;fer, reagiere sofort, wenn die Teilnehmer nicht in Kontakt mit sich selbst seien oder wild mit den Armen herumfuchtelten. Sobald Menschen ihr Verhalten &auml;ndern, &auml;ndern sie auch das ihres Umfeldes. Das des Pferdes, aber auch das der Mitarbeiter und Kollegen. Bestimmte Verhaltensmuster funktionieren dann nicht mehr. «Durch die Pferde bin ich ein St&uuml;ck weicher geworden», erz&auml;hlt Martin Feigenwinter, ehemaliger Spitzensportler und Olympiateilnehmer im Eisschnelllauf. Er arbeitet als Coach f&uuml;r Stellensuchende und als Dozent. Mit Pferden hat er vorher nie viel zu tun gehabt. Sein Blick auf F&uuml;hrung ist w&auml;hrend seiner Arbeit mit Pferden ein anderer geworden. <em><strong>«Andere Menschen f&uuml;hren kann man nur mit einem gesunden Selbstwertgef&uuml;hl und wenn man sich selber f&uuml;hren kann»</strong></em>, ist er &uuml;berzeugt. Das Pferd konfrontiert die Teilnehmer schonungslos mit sich selbst. <strong><em>«Ihm ist egal, wie dein Bankkonto aussieht oder welche Titel auf deiner Visitenkarte stehen», sagt Sch&auml;fer. Das Pferd sieht nur: Wie kommt dieser Mensch auf mich zu? «Spielerisch wird da ziemlich schnell klar, wer hier wen f&uuml;hrt.»</em></strong></p><p><strong>Begegnung mit Pferd wirft Mensch auf sich selbst zur&uuml;ck</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Begegnung-mit-Pferd-wirft-Mensch-auf-sich-selbst-zur%C3%BCck.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5829" title="Begegnung mit Pferd wirft Mensch auf sich selbst zur&uuml;ck" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Begegnung-mit-Pferd-wirft-Mensch-auf-sich-selbst-zur%C3%BCck.jpeg" alt="Begegnung mit Pferd wirft Mensch auf sich selbst zur&uuml;ck" width="194" height="260" /></a>Managementseminare mit Pferden erleben derzeit einen Boom, viele Anbieter tummeln sich am Markt. F&uuml;r Sch&auml;fer aber ist klar: Ein- oder Zweitagesangebote sind allerh&ouml;chstens ein Basis-Pferdetraining, aber kein F&uuml;hrungstraining. Sie verbindet in ihren Seminaren grunds&auml;tzlich Theorie am Morgen mit Pferdebegegnungen am Nachmittag. Bevor Sch&auml;fer vor elf Jahren in einer Blitzentscheidung ihr Unternehmen gegr&uuml;ndet hat, war sie Personalleiterin und in einer klassischen Sandwichposition. Auf der einen Seite die Gesch&auml;ftsleitung, auf der anderen 6000 Mitarbeiter. Auftr&auml;ge von oben, ein paar hundert Mitarbeiter zu entlassen, das war nicht der Umgang, den sie weiter pflegen wollte. Sie gibt kein Patentrezept zur F&uuml;hrung. <em><strong>«Doch die Pferdebegegnungen rufen vielen Managern erst einmal wieder ins Ged&auml;chtnis, dass es um Menschen geht – und auch sie selbst Menschen sind, die ihr ganz pers&ouml;nliches Gep&auml;ck durchs Leben tragen.»</strong></em> 30 Jahre Berufsleben, davon 25 Jahre als F&uuml;hrungsperson im mittleren Kader, sowie nicht selten 13- bis 14-Stunden-Tage hatten Carmen beinahe vergessen lassen, was das Leben wirklich ausmacht. Die anderthalbj&auml;hrige Ausbildung auf der Queens Ranch haben ihr neben theoretischem Wissensaufbau vor allem geholfen, an sich zu arbeiten, um dadurch ihr so tolles Umfeld, heute, mit 45 Jahren, wieder bewusst und genussreich zu erleben. <em>«Ich denke, mein Umfeld dankt es mir auch!»</em> Ihr Arbeitgeber sei sehr fortschrittlich und sehe klar den Nutzen dieser Ausbildung f&uuml;r den Betrieb. Parallel zu ihrer T&auml;tigkeit als Personalleiterin wird Carmen k&uuml;nftig auf ihrem Islandpferdegest&uuml;t Pers&ouml;nlichkeitstrainings mit Pferden anbieten. Damit wird f&uuml;r sie ein Traum wahr. Martin spricht von einer verbreiteten Angstkultur, die sich mit den Erkenntnissen aus der Pferdearbeit ein wenig ver&auml;ndern lasse, und zieht immer wieder Parallelen zum Sport. <strong><em>«Welcher Sportler kann unter Druck oder mit st&auml;ndiger Versagensangst gute Leistungen bringen?»</em></strong> Angst sei in Unternehmen ein Riesenthema, aber auch ein Riesentabu.</p><p><strong>Das Pferd reagiert auf jeden Menschen anders</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Das-Pferd-reagiert-auf-jeden-Menschen-anders.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-5830" title="Das Pferd reagiert auf jeden Menschen anders" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Das-Pferd-reagiert-auf-jeden-Menschen-anders.jpeg" alt="Das Pferd reagiert auf jeden Menschen anders" width="177" height="285" /></a>Andrea Weber arbeitet seit vielen Jahren als Assistentin im Management und war von Sch&auml;fers Konzept so begeistert, dass sie sich entschied, selbst die Ausbildung zum Pers&ouml;nlichkeitstrainer anzugehen. Jetzt aber stellt sie sich erst einmal der Begegnung mit dem neuen Coaching-Partner, der durch seine Gr&ouml;sse und Anmut besticht. Als erfahrene und faszinierte Pferdebesitzerin hat Andrea keine Angst und versucht, die Aufmerksamkeit von Falan zu bekommen. Doch dieser erblickt sein Spiegelbild in den Fenstern der Reithalle und ist nur damit besch&auml;ftigt. Das anf&auml;ngliche Ballspiel, das Andrea f&uuml;r ihn initiiert, ber&uuml;hrt ihn daher nur wenig. Er bleibt distanziert. Als Andrea dann den Schalter umlegt, ihn von Herzen einl&auml;dt, ihr nahe zu sein und ihr zu folgen, ist Falan bei ihr und l&auml;uft selbstverst&auml;ndlich mit. Andrea verabschiedet sich gl&uuml;cklich von Falan, der nun gar nicht mehr von ihrer Seite weicht und sogar schmusen will. <strong><em>«Das zeigt, dass er in dem Moment auf mich reagierte, als ich authentisch auf ihn wirkte»</em></strong>, erkl&auml;rt Andrea anschliessend. Die Seminarteilnehmerin Alexandra Kempf ist Fachlehrerin IKA und Deutsch an einer Berufsschule und unterrichtet Jugendliche sowie Erwachsene. Der Umgang mit dem eigenen Pferd motivierte sie f&uuml;r das Training auf der Queens Ranch. Aus der anf&auml;nglichen Neugier heraus, neue Sichtweisen auf das Leben zu erhalten, entwickelte sich ein enormer pers&ouml;nlicher, sie &ouml;ffnender Ver&auml;nderungsprozess. Die Inhalte der theoretischen Seminarteile bef&auml;higen sie heute dazu, sich – zus&auml;tzlich zu ihrer T&auml;tigkeit an der Berufsschule – im Bereich Lerncoaching, Lerntechniken und Blockaden-L&ouml;sen selbst&auml;ndig zu machen. Im Training trifft Alexandra heute auf Elton. Er ist bereits ein alter Hase im Coaching und sucht zwischen den Seminarelementen immer wieder Kontakt zur Gruppe, will schmusen und spielen.<em> «Dem unmittelbaren Feedback von Pferden w&auml;hrend der Coachingarbeit kann man vertrauen. Sie besch&ouml;nigen und relativieren nicht, sie unterliegen im Feedback nicht dem eigenen Ego, sich beliebt zu machen und geliebt zu f&uuml;hlen»</em>, fasst Alexandra nach der Begegnung mit Elton zusammen. F&uuml;r das Coaching mit Pferden m&uuml;sse man nicht unbedingt ein Pferdenarr sein, erkl&auml;rt Sch&auml;fer. Im Gegenteil: Ohne spezielle Kenntnisse auf das Pferd zuzugehen, habe ihrer Meinung nach nur Vorteile. Viele Pferdekenner seien fest im Glauben, sie m&uuml;ssten das Pferd bewegen oder trainieren. Das heisst, sie gehen mit einer Erwartungshaltung ans Pferd heran. Wie in einer Partnerschaft, in der «Spielen» und «Sein» tabu ist. <em>«K&ouml;nnen Sie sich vorstellen, dass Sie Ihrem Partner gegen&uuml;ber immer nur Leistung erbringen m&uuml;ssen?»</em>, lacht Sch&auml;fer. Die Teilnehmer m&uuml;ssten in einen Dialog mit dem Pferd treten. <em><strong>«Dieser findet nicht auf dem Pferder&uuml;cken statt, sondern am Boden von Angesicht zu Angesicht.»</strong></em> Wie dieser Dialog dann letztlich aussieht, h&auml;ngt eben ganz von unserer Pers&ouml;nlichkeit ab. Das Pferd reagiert auf jeden Menschen anders. Da Pferde ausgepr&auml;gte Fluchttiere sind, antworten sie auf m&ouml;gliche Angst eines Teilnehmers nicht mit Aggression. <em>«Wie es beispielsweise bei Hunden der Fall sein kann</em>», meint Sch&auml;fer. Bei Pferden gehe in dem Fall einfach die F&uuml;hrung verloren, und sie tr&auml;ten den R&uuml;ckzug an.</p><p><strong>Dem Pferd mit selbst entwickelten L&ouml;sungsans&auml;tzen gegen&uuml;bertreten</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Dem-Pferd-mit-selbst-entwickelten-L%C3%B6sungsans%C3%A4tzen-gegen%C3%BCbertreten.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-5831" title="Dem Pferd mit selbst entwickelten L&ouml;sungsans&auml;tzen gegen&uuml;bertreten" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/08/Dem-Pferd-mit-selbst-entwickelten-L%C3%B6sungsans%C3%A4tzen-gegen%C3%BCbertreten.jpeg" alt="Dem Pferd mit selbst entwickelten L&ouml;sungsans&auml;tzen gegen&uuml;bertreten" width="180" height="280" /></a>Die Reaktionen, die die Teilnehmer von ihrem Umfeld erfuhren, als sie berichteten, sie absolvierten ein Coaching mit Pferden, reichten von Naser&uuml;mpfen bis zu Spr&uuml;chen wie: <em><strong>«Du bist bescheuert.»</strong></em> Manche reagierten aber auch sehr neugierig und interessiert an dieser Form des Trainings. Die meisten Teilnehmer, die zum ersten Mal im Seminar auf eines von Sch&auml;fers elf Pferden treffen, stehen ratlos herum und fragen: <em>«Was soll ich jetzt tun?»</em> Dann sagt Sch&auml;fer: <em><strong>«Stell dir vor, du hast ein Mitarbeitergespr&auml;ch, ergreife die Initiative und lasse dich nicht treiben.»</strong></em></p><p
style="text-align: justify;">Das Sch&ouml;ne an der Arbeit mit Pferden sei, sagt Carmen, dass man unmittelbar nach einer Pferdebegegnung erneut die Chance bekomme, dem Pferd mit selbst entwickelten L&ouml;sungsans&auml;tzen wieder gegen&uuml;berzutreten. <strong>Das Pferd ist nicht nachtragend</strong>. Der Erfolg und die Nachhaltigkeit bleiben nicht aus. <em>«Mich fr&ouml;stelt es gerade richtig, wenn ich an all unsere faszinierenden Begegnungen denke.»</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/vom-pferd-lernen-und-mensch-bleiben/5824/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Jeder ist ein Martin Scorsese: Das Medium Film als Beratungsinstrument.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/jeder-ist-ein-martin-scorsese-das-medium-film-als-beratungsinstrument/4861</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/jeder-ist-ein-martin-scorsese-das-medium-film-als-beratungsinstrument/4861#comments</comments> <pubDate>Tue, 12 Apr 2011 08:01:13 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Leadership]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Beratungsprojekts]]></category> <category><![CDATA[Beratungsprozess]]></category> <category><![CDATA[Betriebskultur]]></category> <category><![CDATA[Beziehungsarbeit wenig wert]]></category> <category><![CDATA[Champagner im Gepäck an Sitzungen]]></category> <category><![CDATA[Chef beginnt sich für seine Mitarbeitenden zu interessieren]]></category> <category><![CDATA[Chefetage]]></category> <category><![CDATA[Cheftext]]></category> <category><![CDATA[dank der Bilder können Botschaften wirksamer und nachhaltiger vermittelt werden]]></category> <category><![CDATA[Darstellungsform]]></category> <category><![CDATA[das Medium Film als Beratungsinstrument]]></category> <category><![CDATA[Der Film kam als Mahnung rüber]]></category> <category><![CDATA[Diagnosefilme]]></category> <category><![CDATA[die Kraft der bewegten Bilder]]></category> <category><![CDATA[die Menschen waren vor der Kamera offensichtlich gerne bei der Sache und bei den Leuten]]></category> <category><![CDATA[die Nöte der Mitarbeitenden sichtbar machen]]></category> <category><![CDATA[Dreharbeiten]]></category> <category><![CDATA[Film transportiert Emotionen]]></category> <category><![CDATA[Filmdistribution]]></category> <category><![CDATA[Filmdreh]]></category> <category><![CDATA[Filmemachen]]></category> <category><![CDATA[Filmkonzept]]></category> <category><![CDATA[Freiraum]]></category> <category><![CDATA[Freude am Medium]]></category> <category><![CDATA[Führungsarbeit]]></category> <category><![CDATA[Führungsausbildung in der Organisation]]></category> <category><![CDATA[Führungsebene]]></category> <category><![CDATA[Führungskultur]]></category> <category><![CDATA[Führungsvakuum]]></category> <category><![CDATA[Führungsverhalten im Rahmen der Herausforderung Filmproduktion reflektieren]]></category> <category><![CDATA[Führungsverhalten reflektieren]]></category> <category><![CDATA[geben den Menschen ein Gesicht]]></category> <category><![CDATA[gefühlte Realität der Mitarbeitenden eines Betriebs sicht- und somit bearbeitbar]]></category> <category><![CDATA[gemeinschaftsbildend]]></category> <category><![CDATA[greifbare Veränderungen in der Organisation]]></category> <category><![CDATA[Impulse für Veränderungen]]></category> <category><![CDATA[Inhalt]]></category> <category><![CDATA[Inputs und Feedback]]></category> <category><![CDATA[Jeder ist ein Martin Scorsese]]></category> <category><![CDATA[Kader-Events]]></category> <category><![CDATA[Kaderworkshop]]></category> <category><![CDATA[Kinoliebhaber]]></category> <category><![CDATA[Kontrastmittel]]></category> <category><![CDATA[kreativen Prozess]]></category> <category><![CDATA[Kurzfilme]]></category> <category><![CDATA[Meidum film als Anstoss für Veränderungen]]></category> <category><![CDATA[menschlicheren Führungsprofil]]></category> <category><![CDATA[Nachwuchsführungskräfte]]></category> <category><![CDATA[Orientierungspunkte für die strategische Positionierung]]></category> <category><![CDATA[Oskar Grübel]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklungsprozess]]></category> <category><![CDATA[persönliche Wertschätzung]]></category> <category><![CDATA[Professionalisierung der Führungsarbeit]]></category> <category><![CDATA[Prozessteam]]></category> <category><![CDATA[Regisseur Martin Scorsese]]></category> <category><![CDATA[Schlüsselgeschichten]]></category> <category><![CDATA[Spannungsmomente]]></category> <category><![CDATA[Sprengkraft der Botschaft]]></category> <category><![CDATA[Status quo]]></category> <category><![CDATA[systemrelevanten Fragen]]></category> <category><![CDATA[top-down genutzt]]></category> <category><![CDATA[Transition]]></category> <category><![CDATA[UBS]]></category> <category><![CDATA[Veränderungsprozesse]]></category> <category><![CDATA[Videos zeigen um die Führungskräfte zu aktivieren]]></category> <category><![CDATA[Videowerkstatt]]></category> <category><![CDATA[workshop]]></category> <category><![CDATA[wöchentliche Corporate-TV-Ansprachen zum Pflicht-Download für alle Mitarbeitenden]]></category> <category><![CDATA[Zielsetzung der Videowerkstatt]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=4861</guid> <description><![CDATA[Was jeder Kinoliebhaber weiss: Film transportiert Emotionen und dank der Bilder k&#246;nnen Botschaften wirksamer und nachhaltiger vermittelt werden. Ein Effekt, dessen sich Beratung mit Film bedient. Ein Beispiel aus der &#246;ffentlichen Verwaltung, bei dem junge F&#252;hrungskr&#228;fte ihre eigenen Kurzfilme drehten und damit die F&#252;hrungskultur ver&#228;nderten (ein Beitrag von:  Joachim Meier, HR Today). Das Medium Film [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-4870" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/04/HR-Today-Logo2.gif" alt="HR Today" width="166" height="29" /></a>Was jeder Kinoliebhaber weiss: Film transportiert Emotionen und dank der Bilder k&ouml;nnen Botschaften wirksamer und nachhaltiger vermittelt werden.</strong> Ein Effekt, dessen sich Beratung mit Film bedient. Ein Beispiel aus der &ouml;ffentlichen Verwaltung, bei dem junge F&uuml;hrungskr&auml;fte ihre eigenen Kurzfilme drehten und damit die F&uuml;hrungskultur ver&auml;nderten (ein Beitrag von:  <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Joachim Meier, HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Das Medium Film wird als Anstoss f&uuml;r Ver&auml;nderungen vor allem top-down genutzt: Auf Kader-Events werden Videos gezeigt, um die F&uuml;hrungskr&auml;fte zu aktivieren. Und auch die Transition der UBS ist undenkbar ohne Oskar Gr&uuml;bels w&ouml;chentliche Corporate-TV-Ansprachen zum Pflicht-Download f&uuml;r alle Mitarbeitenden. Eine andere Methode geht einen Schritt weiter.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Vor oder hinter der Kamera k&ouml;nnen auch ganz normale Mitarbeitende stehen und so Einblicke in den «Bauch» des Unternehmens f&uuml;reinander oder f&uuml;r die Chefetage gew&auml;hren.</strong></p></blockquote><p><strong>Beim Filmemachen das eigene F&uuml;hrungsverhalten reflektieren</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/04/Jeder-ist-ein-Martin-Scorsese-Das-Medium-Film-als-Beratungsinstrument..jpeg"><img
class="size-full wp-image-4862 alignright" title="Jeder ist ein Martin Scorsese - Das Medium Film als Beratungsinstrument." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/04/Jeder-ist-ein-Martin-Scorsese-Das-Medium-Film-als-Beratungsinstrument..jpeg" alt="Jeder ist ein Martin Scorsese: Das Medium Film als Beratungsinstrument." width="94" height="400" /></a>Filme machen die gef&uuml;hlte Realit&auml;t der Mitarbeitenden eines Betriebs sicht- und somit bearbeitbar. Sie wirken nicht nur gemeinschaftsbildend, sondern geben den Menschen auch ein Gesicht, Geschichten und Wertsch&auml;tzung. Sie k&ouml;nnen sichtbar machen, woran eine Unternehmung krankt, und so wichtige Impulse f&uuml;r Ver&auml;nderungen geben. Dazu k&ouml;nnen verschiedene Arten von Filmen zum Einsatz kommen, die jeweils ihre Funktion und ihren Anlass haben.</p><p
style="text-align: justify;">Im Fallbeispiel einer Organisationseinheit der &ouml;ffentlichen Verwaltung war eine Mitarbeiterumfrage Ausgangspunkt des Projekts. Diese zeigte Handlungsbedarf im Themenfeld «F&uuml;hrung». Die Gesch&auml;ftsleitung wollte daraufhin konkrete Hinweise auf die brennenden Themen und entsprechende L&ouml;sungsans&auml;tze. Als wichtigste Zielgruppen f&uuml;r Ver&auml;nderungs- und F&uuml;hrungsarbeit identifizierte das Prozessteam die Nachwuchsf&uuml;hrungskr&auml;fte und die jungen Projektleiter. Beide Gruppen wurden eingeladen, im Rahmen je einer Videowerkstatt einen hausgemachten Film zu produzieren – und damit den Grundstein f&uuml;r den gesamten Beratungsprozess zu legen.</p><p
style="text-align: justify;">Aufgabe der Teams war es, in zwei Tagen je einen Film zum Thema F&uuml;hrung zu drehen. Weitere Vorgaben &uuml;ber Inhalt, Darstellungsform etc. gab es nicht. Dabei stand auf der einen Seite das konkrete Produkt – 7- bis 12-min&uuml;tige Filme, auf der anderen Seite war der Workshop selbst auch Teil der F&uuml;hrungsausbildung in der Organisation. W&auml;hrend die Mitarbeitenden den Prozess vom Filmkonzept &uuml;ber Dreharbeiten, Schnitt bis zur Vorbereitung der Filmdistribution selber an die Hand genommen haben, erhielten sie von einem Team aus internen und externen Beratern Inputs und Feedback. Mit dem Ziel, das eigene F&uuml;hrungsverhalten im Rahmen der Herausforderung Filmproduktion reflektieren zu k&ouml;nnen, um die Erkenntnisse direkt im Film sichtbar werden zu lassen.</p><p
style="text-align: justify;">Dar&uuml;ber hinaus war es Zielsetzung der Videowerkstatt, die Mitarbeitenden mit ihren Themen und inneren Bildern abzuholen. S<strong>chon w&auml;hrend der Dreharbeiten zeigte sich der erste positive Effekt: Nach anf&auml;nglicher Unsicherheit entwickelten die Mitarbeiter Freude am Medium und am kreativen Prozess und genossen den Freiraum, ihre Botschaften r&uuml;berbringen zu k&ouml;nnen.</strong> Ein zweiter Effekt beim gemeinsamen Filmdreh: Die Menschen engagieren sich gerne, weil sie damit rechnen k&ouml;nnen, mit ihren Ansichten in der Organisation wahrgenommen und erinnert zu werden. Oder anders gesagt: Verschiedene Mitarbeitergruppen nutzen den kreativen Spielraum der Videowerkstatt, um die positive Ver&auml;nderung in ihrem Sinne mit anstossen zu k&ouml;nnen.</p><p><strong>Wenn der Chef beginnt, sich f&uuml;r seine Mitarbeitenden zu interessieren</strong></p><p
style="text-align: justify;">Das Team der Nachwuchsf&uuml;hrungskr&auml;fte lud weitere Mitarbeiter zum Filmdreh ein, die ebenfalls etwas zum Thema F&uuml;hrung zu sagen hatten. Im Film entstand so eine Sequenz, die relativ schnell zu greifbaren Ver&auml;nderungen in der Organisation f&uuml;hrte: Eine Sekret&auml;rin erz&auml;hlte begeistert von einem ehemaligen Chef, den sie verehrte: <em>«Er konnte Mitarbeiter und ihre Themen beim Namen nennen. »</em></p><div
id="attachment_4866" class="wp-caption alignleft" style="width: 193px"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/04/Der-Regisseur-Martin-Scorsese.jpeg"><img
class="size-full wp-image-4866" title="Der Regisseur Martin Scorsese" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/04/Der-Regisseur-Martin-Scorsese.jpeg" alt="Der Regisseur Martin Scorsese" width="183" height="275" /></a><p
class="wp-caption-text">Der Regisseur Martin Scorsese</p></div><p
style="text-align: justify;">Um die Sprengkraft dieser Botschaft zu begreifen, musste man wissen, was alle in der Organisation sp&uuml;rten, aber nicht benennen konnten:  Seit drei Jahren amtete ein neuer Leiter. Er kam aus einem Wirtschaftszweig, in der eine perfekte Power-Point-Pr&auml;sentation alles und Beziehungsarbeit wenig wert war. Er kannte Namen und Anliegen unterer Chargen nur sporadisch. Die Botschaft der Sekret&auml;rin via Film kam bei ihm an. Er reagierte souver&auml;n und nahm den Ruf nach einem menschlicheren F&uuml;hrungsprofil auf. Fortan wurde er regelm&auml;ssiger Gast in Bereichssitzungen, begegnete auch nicht direkt unterstellten Mitarbeitern mit pers&ouml;nlicher Wertsch&auml;tzung und liess sich schon mal mit Champagner im Gep&auml;ck an Sitzungen sehen.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Solche lebendigen Geschichten sind es, die die W&uuml;nsche und N&ouml;te der Mitarbeitenden sichtbar machen: Geschichten, in denen die Mitarbeitenden und auch die Vorgesetzten sich und ihren Arbeitsalltag wiedererkennen. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Durch die Kraft der bewegten Bilder kommen Botschaften eher an und wirken noch l&auml;nger nach. Und nur was wirklich wahrgenommen wird, kann sich auch ver&auml;ndern. Dabei kommen oft auch Bilder an die Oberfl&auml;che, die tiefer liegende Prozesse beschleunigen, welche zu Beginn des Beratungsprojekts noch gar nicht sichtbar waren.</p><p><strong>Die inneren Bilder, die eine Organisation pr&auml;gen, werden sichtbar</strong></p><p
style="text-align: justify;">Die zweite Zielgruppe der jungen Projektleiter produzierte einen Film mit dem selbstironischen Titel «Spiel mir das Lied von der O&ouml;V». Eine siebenmin&uuml;tige Endlosschleife zeigte eine Minitatur der Betriebskultur: wie O&ouml;V-Ver&auml;nderungsprozesse bislang meist abliefen und wodurch jeweils Spannungsmomente entstanden.</p><p
style="text-align: justify;">Der Film kam als Mahnung r&uuml;ber: <em>«So l&auml;uft es hier immer, schon vergessen?»</em> Und als Appell: <em><strong>«Lasst es uns diesmal bitte besser machen.»</strong></em> Als Produkt von zwei Workshop-Tagen wurde so in wenigen Minuten auf den Punkt gebracht, was ganze Abteilungen &uuml;ber lange Zeitr&auml;ume l&auml;hmte. Unz&auml;hlige kurze Episoden aus dem Projektalltag illustrierten das immer gr&ouml;sser gewordene Spannungsverh&auml;ltnis zwischen von oben vorgegebenen Anforderungen an die Projektleiter und ihrer seit Jahren immer kleiner werdenden Handlungsfreiheit. Zwischen dem Kerngesch&auml;ft Projektmanagement und der Linienf&uuml;hrung, die oft in Personalunion betrieben werden, klafft ein F&uuml;hrungsvakuum.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Der Film kam so gut an, dass die stolzen Workshop-Teilnehmer selber Kopien von «Spiel mir das Lied von der O&ouml;V» anfertigten, die dann in praktisch jeder Teamsitzung im Amt quer &uuml;ber alle Hierarchiestufen gezeigt und besprochen und informell weiter verbreitet wurden und so eine Eigendynamik entwickelten.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Auf dem Weg zu erfolgreichen «Behandlungsschritten», sprich zur nachhaltigen Verbesserung des Status quo, wirkten die Produkte der Videowerkstatt wie das Kontrastmittel bei einer R&ouml;ntgenuntersuchung. Pl&ouml;tzlich war f&uuml;r alle sichtbar und nicht mehr wegzudiskutieren, welche inneren Bilder die Organisation bisher gepr&auml;gt hatten. Und jene, die die Diagnose gestellt hatten, waren gleichzeitig die, die tats&auml;chlich etwas ver&auml;ndern k&ouml;nnen.</p><p><strong>Das weitere Vorgehen war zweigleisig:</strong></p><p
style="text-align: justify;">Einerseits reagierte der Leiter der Organisation auf eine Reihe von systemrelevanten Fragen, die vor und neben der Kamera wiederholt gestellt wurden. Dieser so genannte «Cheftext» lieferte Orientierungspunkte f&uuml;r die strategische Positionierung der O&ouml;V sowie ein Bekenntnis zur Professionalisierung der F&uuml;hrungsarbeit. Aus der Kernaussage, minimal 50 Prozent der Zeit f&uuml;r F&uuml;hrung (nicht Projektleitung!) einzusetzen, entstand ein mehrj&auml;hirger Personalentwicklungsprozess, in dem die Filme eine inhaltliche Klammer bilden. Andererseits entschied der Auftraggeber, seine dritte F&uuml;hrungsebene f&uuml;r einen Kaderworkshop zusammenzunehmen, um unmittelbar mit seinen nicht direkt unterstellten F&uuml;hrungskr&auml;ften zusammenspannen zu <a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/04/Die-inneren-Bilder-die-eine-Organisation-pr&auml;gen-werden-sichtbar.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-4867" title="Die inneren Bilder, die eine Organisation pr&auml;gen, werden sichtbar" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/04/Die-inneren-Bilder-die-eine-Organisation-pr&auml;gen-werden-sichtbar.jpeg" alt="" width="225" height="225" /></a>k&ouml;nnen. Zur Vorbereitung entstand der Beratungsfilm «Eine Reise der kleinen Schritte». Es galt, den mitunter wuchtigen Aussagen der Diagnosefilme Schl&uuml;sselgeschichten an die Seite zu stellen, die ohne Umweg l&ouml;sungsdienlich wirken konnten und die wichtigen Fragen beantworteten:</p><ul><li>Wo gab es Ausnahmen vom beschriebenen Muster?</li><li>Wer machte den F&uuml;hrungsjob richtig gut?</li><li>Wie gelingt der Spagat zwischen Linienf&uuml;hrungs- und Projektleiteraufgaben?</li><li>Gibt es Erfolgsgeschichten?</li></ul><p>Und ja, es gab sie.</p><p><strong>Wenig Film kann viele fruchtbare Beratungsschritte vorbereiten</strong></p><p
style="text-align: justify;">Nat&uuml;rlich braucht es professionelle Aufarbeitung des Gesehenen. Die Beratung mit hausgemachtem Film ist ein relativ neues Feld. Produktive Verarbeitungsformate entwickeln sich laufend, und die Visualisierung der Filminhalte spielt eine wichtige Rolle. Um das Ver&auml;nderungspotenzial einer Filmsequenz zu realisieren, haben sich folgende Fragen bew&auml;hrt:</p><ul><li>Wie wirkt das Gesehene auf mich?</li><li>Was spricht uns an?</li><li>In welchem Verh&auml;ltnis stehen die Aussagen im Film zur offiziellen Position?</li><li>Warum st&ouml;sst der Film auf derart grosse Resonanz?</li><li>Was wollen und k&ouml;nnen wir ver&auml;ndern?</li><li>Was m&uuml;sste in einem Film vorkommen, wenn wir noch mal von vorne anfangen w&uuml;rden?</li></ul><p
style="text-align: justify;"><strong>Als Learning aus dem Fallbeispiel blieb, dass manchmal sehr wenig Film sehr viele fruchtbare Beratungsschritte vorbereitet.</strong> Mit welcher Qualit&auml;t und Intensit&auml;t die Mitarbeitenden ihre gef&uuml;hlte Realit&auml;t dargestellt haben, wurde nicht nur vom Auftraggeber wertgesch&auml;tzt. In den allermeisten Aussagen schien bei aller Direktheit Stolz und Verbundenheit mit der O&ouml;V durch. <strong>Die Menschen waren vor der Kamera offensichtlich gerne bei der Sache und bei den Leuten.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/jeder-ist-ein-martin-scorsese-das-medium-film-als-beratungsinstrument/4861/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Nachfolgeregelungen – eine grosse unternehmerische Herausforderung.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/nachfolgeregelungen-eine-grosse-unternehmerische-herausforderung/4714</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/nachfolgeregelungen-eine-grosse-unternehmerische-herausforderung/4714#comments</comments> <pubDate>Thu, 24 Mar 2011 16:55:56 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Leadership]]></category> <category><![CDATA[Pensionierung]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Personalführung]]></category> <category><![CDATA[Personalsuche]]></category> <category><![CDATA[Abwerbungen]]></category> <category><![CDATA[Aktienwert]]></category> <category><![CDATA[amtierende Führungskraft]]></category> <category><![CDATA[Beirat]]></category> <category><![CDATA[bewusst gestaltete Nachfolgestrategie]]></category> <category><![CDATA[Beziehungs- und ein Vertrauensnetz]]></category> <category><![CDATA[börsenkotierte Unternehmungen]]></category> <category><![CDATA[Carly Fiorina]]></category> <category><![CDATA[CEO-Abgängen]]></category> <category><![CDATA[Chefaufgabe]]></category> <category><![CDATA[Coca Cola]]></category> <category><![CDATA[Complacency]]></category> <category><![CDATA[Conceit]]></category> <category><![CDATA[Conservatism]]></category> <category><![CDATA[das konservative Denken]]></category> <category><![CDATA[das Unternehmen anders führen]]></category> <category><![CDATA[der Machtverlust]]></category> <category><![CDATA[designierte Nachfolger]]></category> <category><![CDATA[die Angst vor Veränderungen]]></category> <category><![CDATA[die Einstellung]]></category> <category><![CDATA[die Selbstzufriedenheit mit dem Status quo]]></category> <category><![CDATA[die Unsicherheit ob der Nachfolger Fehler aufdeckt]]></category> <category><![CDATA[Egon Zehnder]]></category> <category><![CDATA[eigene Nachfolge]]></category> <category><![CDATA[eigenes Personal]]></category> <category><![CDATA[ein schweizerisches Phänomen]]></category> <category><![CDATA[erfolgreiche Ablösung]]></category> <category><![CDATA[Erfolgsfaktor]]></category> <category><![CDATA[externen Nachfolgern]]></category> <category><![CDATA[Familienbetriebe]]></category> <category><![CDATA[firmeninterne Nachfolgeregelung]]></category> <category><![CDATA[Führungs- und Managementaufgaben]]></category> <category><![CDATA[Führungsgremium]]></category> <category><![CDATA[Führungshierarchie]]></category> <category><![CDATA[Führungskräften]]></category> <category><![CDATA[Führungswechsel auf Topebene]]></category> <category><![CDATA[globale Thematik]]></category> <category><![CDATA[High Potentials]]></category> <category><![CDATA[HP]]></category> <category><![CDATA[imperialen CEOs]]></category> <category><![CDATA[interne Nachfolge]]></category> <category><![CDATA[kein Wechsel nötig ist]]></category> <category><![CDATA[King of the Hill]]></category> <category><![CDATA[Leistungsausweis für die Führungsfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[Mark Hurd]]></category> <category><![CDATA[Marktumfeld]]></category> <category><![CDATA[mit einem eigenen Beziehungsnetz Veränderungen einleiten]]></category> <category><![CDATA[Moment der Wahrheit]]></category> <category><![CDATA[Nachfolgekreis]]></category> <category><![CDATA[Nachfolgeplanung]]></category> <category><![CDATA[Nachfolgeprogramm]]></category> <category><![CDATA[Nachfolger]]></category> <category><![CDATA[Nachfolgerin]]></category> <category><![CDATA[Nachfolgern]]></category> <category><![CDATA[Nachhfolgeregelungen]]></category> <category><![CDATA[Nachwuchskräfte]]></category> <category><![CDATA[neues Leben in die Unternehmung bringen will]]></category> <category><![CDATA[Optionen für eine Nachfolge zu generieren]]></category> <category><![CDATA[Pepsi]]></category> <category><![CDATA[Pool von möglichen Nachfolgern]]></category> <category><![CDATA[Pool von Nachfolgern]]></category> <category><![CDATA[potenzielle Nachfolger]]></category> <category><![CDATA[potenziellen Erben]]></category> <category><![CDATA[psychologische Aspekte]]></category> <category><![CDATA[Schwachstelle]]></category> <category><![CDATA[selbstgefällige Führungscrew]]></category> <category><![CDATA[selbstgefällige Führungskräfte]]></category> <category><![CDATA[Stabsübergabe]]></category> <category><![CDATA[Stakeholders]]></category> <category><![CDATA[Strategie]]></category> <category><![CDATA[strategische Ausrichtung]]></category> <category><![CDATA[systematische Nachfolgeregelung]]></category> <category><![CDATA[three Cs]]></category> <category><![CDATA[Topmanagement]]></category> <category><![CDATA[unschöne Abgänge]]></category> <category><![CDATA[unternehmerische Wert]]></category> <category><![CDATA[Unternehmeserfolg]]></category> <category><![CDATA[vakante Position]]></category> <category><![CDATA[Verwaltungsrat]]></category> <category><![CDATA[Verweildauer]]></category> <category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category> <category><![CDATA[Wissenstransfer]]></category> <category><![CDATA[Übergang von der alten zur neuen Führungskraft]]></category> <category><![CDATA[Zeithorizont]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=4714</guid> <description><![CDATA[Irgendwann muss f&#252;r jeden Mitarbeiter ein Nachfolger gefunden werden. Ein reibungsloser Ablauf ist insbesondere bei den F&#252;hrungskr&#228;ften ein wichtiger Aspekt f&#252;r den Unternehmenserfolg. Damit dies gelingt, braucht es eine klare Strategie f&#252;r die Nachfolgeplanung und ein Bewusstsein daf&#252;r, dass ein Grossteil der Themen im zwischenmenschlichen Bereich liegt (Ein Beitrag von: René R&#252;ttimann, HR Today). Langfristige [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.hrtoday.ch"><img
class="alignleft size-full wp-image-4715" title="HR Today" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/HR-Today-Logo10.gif" alt="" width="166" height="29" /></a><strong>Irgendwann muss f&uuml;r jeden Mitarbeiter ein Nachfolger gefunden werden.</strong> Ein reibungsloser Ablauf ist insbesondere bei den F&uuml;hrungskr&auml;ften ein wichtiger Aspekt f&uuml;r den Unternehmenserfolg. Damit dies gelingt, braucht es eine klare Strategie f&uuml;r die Nachfolgeplanung und ein Bewusstsein daf&uuml;r, dass ein Grossteil der Themen im zwischenmenschlichen Bereich liegt (Ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">René R&uuml;ttimann, HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Langfristige Werte zu schaffen, ist die Hauptaufgabe von Unternehmern und deren F&uuml;hrungskr&auml;ften. Dies gilt vor allem f&uuml;r die oberste F&uuml;hrungsebene und im Speziellen f&uuml;r den CEO, den Inhaber und/oder den Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, da deren Hebelwirkung am gr&ouml;ssten ist. Meistens gelingt die Wertsteigerung auch durch eine gute Unternehmensstrategie und eine klare F&uuml;hrung. Eine grosse Schwachstelle besteht allerdings – n&auml;mlich in der Nachfolgeregelung.</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/Nachfolgeregelungen-–-eine-grosse-unternehmerische-Herausforderung.gif"><img
class="alignleft size-full wp-image-4716" title="Nachfolgeregelungen – eine grosse unternehmerische Herausforderung" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/Nachfolgeregelungen-–-eine-grosse-unternehmerische-Herausforderung.gif" alt="" width="276" height="152" /></a><strong>Dieses Ph&auml;nomen ist nicht nur ein schweizerisches Ph&auml;nomen, nein, es ist eine globale Thematik, die alle Unternehmungen periodisch trifft. </strong>Als Beispiel sei hier der Technologie-Riese Hewlett-Packard (HP) erw&auml;hnt, der nach dem abrupten Abgang von Carly Fiorina aus strategischen Gr&uuml;nden k&uuml;rzlich – wiederum nach einer kurzen Verweildauer – den Abgang von Mark Hurd verdauen musste. Bei beiden CEO-Abg&auml;ngen sackte der unternehmerische Wert von HP ab. Dies stellte sich im Aktienwert klar dar und &auml;usserte sich in der breiten Diskussion &uuml;ber die richtige strategische Ausrichtung dieses Unternehmens. Ein positives Beispiel ist Egon Zehnder, der die Unternehmung, die seinen Namen tr&auml;gt, seinem ehemaligen Partner &uuml;bergeben hat.</p><p
style="text-align: justify;">Nachfolgeregelungen sind facettenreich, und die menschlichen Aspekte der Hauptbeteiligten bilden oft den Schl&uuml;sselfaktor f&uuml;r eine erfolgreiche oder eben versp&auml;tete Stabs&uuml;bergabe. Konsequenterweise werden in solchen auch pers&ouml;nlich gef&auml;rbten Themen theoretische Modelle eher selten angewendet, da <strong>der &Uuml;bergang von der alten zur neuen F&uuml;hrungskraft oft der Moment der Wahrheit ist, der pers&ouml;nliche und unternehmerische Fehler und L&uuml;cken aufdeckt.</strong> Die Nachfolgeregelungen, von Familienbetrieben oder von b&ouml;rsenkotierten Unternehmungen, sind gepr&auml;gt durch vier Hauptfaktoren: die Unternehmung selbst, die amtierende F&uuml;hrungskraft, der Markt und die potenziellen Nachfolger.</p><p><strong>Vier Faktoren sind f&uuml;r eine erfolgreiche Planung entscheidend</strong></p><p
style="text-align: justify;">Langfristig steht f&uuml;r die Unternehmen die unternehmerische Wertgenerierung wie der Marktanteil, der j&auml;hrliche Ertrag, die eigene Innovationskraft und die Aussch&ouml;pfung neuer M&auml;rkte im Vordergrund. Sie darf weder durch eine falsche strategische Ausrichtung noch durch interne Machenschaften geschm&auml;lert werden.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Zu den internen Konzepten, die zum Erfolg f&uuml;hren, geh&ouml;rt demnach auch eine bewusst gestaltete Nachfolgestrategie.</strong> Sie betrifft vor allem das Topmanagement, sollte aber auch weiter nach unten in den F&uuml;hrungshierarchien greifen.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Der zweite grosse Akteur in der Nachfolgeplanung ist die F&uuml;hrungskraft selbst. Ihre Aufgabe ist es, bewusst und konsequent Optionen f&uuml;r eine Nachfolge zu generieren. Dies auch mit dem obersten F&uuml;hrungsgremium, sei es der Verwaltungsrat, ein Beirat oder bei Familienunternehmungen die «potenziellen Erben».</p><p
style="text-align: justify;">Gem&auml;ss St. Galler Modell beinhaltet eine Nachfolgeplanung die normative, die strategische wie auch die operative Ebene der Unternehmensf&uuml;hrung. Ein solches internes Nachfolgekonzept hat zum Ziel, f&uuml;r jede F&uuml;hrungsposition einen Pool von m&ouml;glichen Nachfolgern – der dritte Akteur – zu definieren und dies auch klar zu kommunizieren. Eine solche strategisch orientierte Nachfolgeplanung konzentriert sich auf das eigene Personal – die so genannten High Potentials. Dieses wird in Nachfolgekreise gruppiert und ausgebildet, nicht zuletzt auch von den gegenw&auml;rtigen Stelleninhabern.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Unternehmen, welche das bewusst leben und klar kommunizieren, k&ouml;nnen ihre besten Nachwuchskr&auml;fte besser halten und vor Abwerbungen sch&uuml;tzen. </strong>Diese offene Kommunikation forciert einerseits die gegenw&auml;rtigen Stelleninhaber, sich weiterzuentwickeln, und andererseits ist dies auch ein wichtiger Schritt im Wissenstransfer und konsequenterweise ein Pfeiler des unternehmerischen Wissensmanagements.</p><p>Das Marktumfeld als vierter Faktor ist ebenfalls ein wichtiger Erfolgsfaktor, denn dieses ist ebenfalls von guten und schlechten Wechseln und Nachfolgern betroffen. Auf der einen Seite sind es die Kunden, die ein Beziehungs- und ein Vertrauensnetz mit und um die F&uuml;hrungskraft aufgebaut haben. Zu diesen Beteiligten geh&ouml;ren sicherlich die Schl&uuml;sselkunden und Lieferanten. Nicht zu untersch&auml;tzen sind auch die Konkurrenten sowie die Fachpresse. Die Integration all dieser Stakeholders in eine erfolgreiche Abl&ouml;sung kann erfolgsentscheidend sein.</p><p><strong>Welche Gefahren von selbstgef&auml;lligen F&uuml;hrungskr&auml;ften ausgehen</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/Wer-&uuml;bernimmt-die-Krone.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-4722" title="Wer &uuml;bernimmt die Krone?" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/Wer-&uuml;bernimmt-die-Krone.jpeg" alt="" width="235" height="214" /></a>Die Gr&uuml;nde, warum Nachfolgeregelungen in Unternehmen oft so schwierig sind, sind Themen, bei denen leider allzu oft die echten Gr&uuml;nde durch nach aussen getragene Argumente &uuml;berdeckt werden. Vorw&auml;nde, die gerne ben&uuml;tzt werden, sind: Man sei daran, die Strategie umzusetzen, oder die gegenw&auml;rtig schwierige Marktsituation lasse einen Wechsel als nicht opportun erscheinen.</p><p>Im Prinzip versteckt sich hinter diesem Denken eine selbstgef&auml;llige F&uuml;hrungscrew. Im Englischen wird das «three Cs» genannt;</p><ul><li>die Selbstzufriedenheit mit dem Status quo (Complacency),</li><li>das konservative Denken (Conservatism), dass kein Wechsel n&ouml;tig sei, und</li><li>die Einstellung (Conceit) gegen&uuml;ber den gegenw&auml;rtigen und zuk&uuml;nftigen Konkurrenten.</li></ul><p
style="text-align: justify;">Einfach ausgedr&uuml;ckt vertreten diese F&uuml;hrungskr&auml;fte die Meinung, sie seien die Besten (King of the Hill)! In einem solchen Umfeld kann eine systematische Nachfolgeregelung, wie sie oben dargestellt wird, nicht praktiziert werden.</p><p
style="text-align: justify;">Ein systematischer Ansatz f&uuml;r eine firmeninterne Nachfolgeregelung ist ein Top-down-Ansatz. Systematisch gilt es, pro wichtige F&uuml;hrungsfunktion einen Pool von potenziellen Nachfolgern zu kreieren. Diese Nachfolgerpoole bestehen aus zwei unterschiedlichen Gruppen. Die eine beinhaltet Positionen mit einem hohen Spezialisierungsgrad wie zum Beispiel die Finanzen. Bei diesen Positionen, bei denen das Fachwissen im Vordergrund steht, werden eher Einzelpersonen nachgezogen. In der anderen Gruppe stehen F&uuml;hrungs- und Managementaufgaben im Vordergrund.</p><blockquote><p><strong>Es ist empfehlenswert, einen Pool von Nachfolgern aufzubauen, die dann bef&ouml;rdert werden k&ouml;nnen. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">In dieser Konstellation geh&ouml;rt es zur Chefaufgabe, nicht nur seine eigene Nachfolge direkt zu f&ouml;rdern, sondern auch f&uuml;r die Gesamtsicht verantwortlich zu sein. Dazu geh&ouml;ren neben der Aus- und Weiterbildung auch j&auml;hrliche Gespr&auml;che, bei denen die Positionenhalter und die designierten Nachfolger die Hauptakteure sind. Dies bedingt einerseits eine unternehmensweite Kommunikation und andererseits eine bewusste Stellungnahme der Stelleninhaber zur eigenen Person und zur gehaltenen Position – eine nicht immer leichte Aufgabe.</p><p
style="text-align: justify;">Sicherlich verhindert ein Nachfolgeprogramm nicht, dass letztendlich nur eine extern gefundene Person die vakante Position &uuml;bernimmt. Entscheidend ist vor allem der Prozess, dass systematisch intern gef&ouml;rdert wird (positives Beispiel daf&uuml;r ist Coca Cola, die bis vor kurzem auf h&ouml;chster Ebene nur interne Besetzungen kannte). Ein positives Gegengewicht zur internen Nachfolge auf der CEO-Ebene ist Pepsi, ein Unternehmen mit einer Tradition von externen Nachfolgern, welche die Unternehmung stets mit hoher Innovationskraft bereichern.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Wichtigkeit von systematisch geplanten Nachfolgeregelungen darf jedoch nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass ein Grossteil der offenen Themen im zwischenmenschlichen Bereich liegt. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Im Prinzip prallen mit dem Stelleninhaber und seinem Nachfolger zwei starke Pers&ouml;nlichkeiten aufeinander, und zwar mit der vollen Wucht ihrer pers&ouml;nlichen und unternehmerischen Wertvorstellungen. Stellvertretend sind hier je drei Pers&ouml;nlichkeitsmerkmale erw&auml;hnt, die zeigen, wie gross die Unsicherheit vor einem Wechsel ist.</p><p><strong><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/ist-der-Dirigent-nicht-bei-der-Sache-spielt-das-ganze-Orchester-falsch.jpeg"><img
class="size-full wp-image-4723 alignright" title="Ist der Dirigent nicht bei der Sache, spielt das ganze Orchester falsch!" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/03/ist-der-Dirigent-nicht-bei-der-Sache-spielt-das-ganze-Orchester-falsch.jpeg" alt="" width="225" height="225" /></a>Beim Stelleninhaber spielen:</strong></p><ul><li>die Angst vor Ver&auml;nderungen,</li><li>die Unsicherheit, ob der Nachfolger «Fehler» aufdeckt, und</li><li>der Machtverlust entscheidend mit.</li></ul><p><strong>Auf der anderen Seite ist es der potenzielle Nachfolger, der</strong></p><ul><li>neues Leben in die Unternehmung bringen will,</li><li>das Unternehmen anders f&uuml;hren und</li><li>mit einem eigenen Beziehungsnetz Ver&auml;nderungen einleiten will.</li></ul><p
style="text-align: justify;">Diese psychologischen Aspekte m&uuml;ssen beachtet werden und fordern somit &uuml;bergeordnete Gremien, wie zum Beispiel den Verwaltungsrat, auf, klar Stellung zu nehmen, um konsequent eine Abl&ouml;sung zu forcieren. Da F&uuml;hrungswechsel auf Topebenen mehrere Jahre beanspruchen und speziell bei Familienunternehmen der Zeithorizont oft bis zu zehn Jahre dauert, spielen steuernde Organe eine wichtige Rolle, damit gute und tragf&auml;hige L&ouml;sungen gefunden werden.</p><p><strong>Gelungen oder gescheitert? Der unternehmerische Wert zeigt es auf</strong></p><p
style="text-align: justify;">Wertgenerierung f&uuml;r das Unternehmen von F&uuml;hrungskr&auml;ften vor, w&auml;hrend und nach deren Abgang sollte einen h&ouml;heren Stellenwert gewinnen. Dies vor allem in der gegenw&auml;rtigen Zeit, in der die Verweildauer in Toppositionen stark abnimmt. Die gesamte Verweildauer ist der Leistungsausweis f&uuml;r die F&uuml;hrungsf&auml;higkeit, die sich im unternehmerischen Wert widerspiegelt. Eine solche Gesamtsicht bedingt, dass die erfolgreiche Nachfolge die gesamte Rolle einer F&uuml;hrungskraft in der Unternehmung definiert. Die leider zahlreichen negativen Beispiele von «imperialen CEOs», deren zu lange Verweildauer oder unsch&ouml;nen Abg&auml;nge zu negativen Auswirkungen f&uuml;r die Unternehmungen f&uuml;hrten, zeigen, dass man die Nachfolgeplanung mit hoher Priorit&auml;t auf die Agenda von Verwaltungsr&auml;ten und Gremien setzen sollte, und zwar nicht nur in grossen Unternehmungen, sondern auch in mittleren Firmen und in der &ouml;ffentlichen Hand.</p><p
style="text-align: justify;">Gemeinsam sollten die Stelleninhaber zusammen mit den potenziellen Nachfolgern gute Abl&ouml;sungen ohne F&uuml;hrungsunsicherheiten anstreben und auch daran gemessen werden. Das ist f&uuml;r alle Beteiligten ein Anreiz, der sich auch im unternehmerischen Wert widerspiegelt.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/nachfolgeregelungen-eine-grosse-unternehmerische-herausforderung/4714/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Weshalb der Work Ability Index in Schweizer Firmen ungenutzt bleibt.</title><link>http://www.personalradar.ch/ohne-zuordnung/weshalb-der-work-ability-index-in-schweizer-firmen-ungenutzt-bleibt/3907</link> <comments>http://www.personalradar.ch/ohne-zuordnung/weshalb-der-work-ability-index-in-schweizer-firmen-ungenutzt-bleibt/3907#comments</comments> <pubDate>Tue, 11 Jan 2011 16:44:04 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Ohne Zuordnung]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Ability Development Program]]></category> <category><![CDATA[Ability Roundtable]]></category> <category><![CDATA[ADP]]></category> <category><![CDATA[arbeiten bis zum regulären Rentenalter]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsinhalt und -organisation]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsplatz erhalten]]></category> <category><![CDATA[Arbeitswelt zu integrieren]]></category> <category><![CDATA[aufgrund gesundheitlicher Probleme vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden]]></category> <category><![CDATA[Berufsberater]]></category> <category><![CDATA[betriebliches Gesundheitsmanagement]]></category> <category><![CDATA[Case Management]]></category> <category><![CDATA[das Bewusstsein füreinander und die Partnerschaft miteinander stärken]]></category> <category><![CDATA[das soziale Arbeitsumfel]]></category> <category><![CDATA[demografischer Wandel]]></category> <category><![CDATA[die individuellen Ressourcen des Arbeitnehmers]]></category> <category><![CDATA[die Mitarbeiter auf der psychologischen Ebene erreichen]]></category> <category><![CDATA[Dieter Kissling Leiter des Instituts für Arbeitsmedizin in Baden]]></category> <category><![CDATA[Entwicklungsplan]]></category> <category><![CDATA[externe Fachleute]]></category> <category><![CDATA[Firmenkultur die Schwächen zulässt]]></category> <category><![CDATA[fit gemacht werden]]></category> <category><![CDATA[flexibleren Pensionierungslösungen]]></category> <category><![CDATA[Führung unter die Lupe nehmen]]></category> <category><![CDATA[Gesellschaftsärzte]]></category> <category><![CDATA[Gespräche]]></category> <category><![CDATA[gesundheitlich leistungsbeeinträchtigte Personen]]></category> <category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category> <category><![CDATA[gutes Instrument für zahlengläubige Menschen]]></category> <category><![CDATA[Hans-Rudolf Castell HR-Management-Leiter der Migros]]></category> <category><![CDATA[Helena Trachsel Head Diversity Management bei der Swiss Re]]></category> <category><![CDATA[Herz-Kreislauf-Erkrankungen]]></category> <category><![CDATA[Index]]></category> <category><![CDATA[leistungsbeeinträchtigte Mitarbeitende]]></category> <category><![CDATA[Leistungsminderung]]></category> <category><![CDATA[Messinstrumente und Prozesse im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung]]></category> <category><![CDATA[MGB]]></category> <category><![CDATA[Migros-Genossenschafts-Bund]]></category> <category><![CDATA[Partnerschaft mit sozialen Stellen stärken]]></category> <category><![CDATA[persönliches Schicksal]]></category> <category><![CDATA[Psychologen]]></category> <category><![CDATA[Schweizer Rückversicherer Swiss Re]]></category> <category><![CDATA[Schwächen zeigen dürfen]]></category> <category><![CDATA[somatische und psychische Beschwerden]]></category> <category><![CDATA[Suva- und IV-Mitarbeitende]]></category> <category><![CDATA[WAI]]></category> <category><![CDATA[Wiedereingliederung von Menschen in den Arbeitsprozess kümmern]]></category> <category><![CDATA[Wissen und Erfahrung werden verschwendet oder gehen verloren]]></category> <category><![CDATA[Work Ability Index]]></category> <category><![CDATA[Workability oder eben Arbeitsfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[ältere Mitarbeitende]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=3907</guid> <description><![CDATA[Die Arbeitsf&#228;higkeit ihrer Mitarbeitenden zu erhalten, ist f&#252;r Schweizer Grossfirmen ein immer wichtigeres Thema. Allerdings setzen sie dabei nicht prim&#228;r auf den internationalen «Work Ability Index», sondern auf eigene Messinstrumente und Prozesse im Bereich der betrieblichen Gesundheitsf&#246;rderung (ein Beitrag von: Sandra Escher Clauss, HR Today). Der Trend ist seit Jahren zu beobachten: Immer weniger Arbeitnehmer [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Arbeitsf&auml;higkeit ihrer Mitarbeitenden zu erhalten, ist f&uuml;r Schweizer Grossfirmen ein immer wichtigeres Thema. </strong>Allerdings setzen sie dabei nicht prim&auml;r auf den internationalen «Work Ability Index», sondern auf eigene Messinstrumente und Prozesse im Bereich der betrieblichen Gesundheitsf&ouml;rderung (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Sandra Escher Clauss, HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/01/wenn-die-Fieberkurve-steigt....jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-4086" title="wenn die Fieberkurve steigt..." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/01/wenn-die-Fieberkurve-steigt....jpeg" alt="" width="303" height="166" /></a>Der Trend ist seit Jahren zu beobachten: Immer weniger Arbeitnehmer arbeiten bis zum regul&auml;ren Rentenalter. Die Ursachen daf&uuml;r liegen einerseits in den vermehrt flexibleren Pensionierungsl&ouml;sungen, andererseits aber auch darin, dass immer mehr Erwerbst&auml;tige aufgrund gesundheitlicher Probleme vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden. Vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, somatische und psychische Beschwerden haben in den vergangenen Jahren markant zugenommen und sorgen daf&uuml;r, dass der Arbeitsplatz immer h&auml;ufiger mit dem vorzeitigen Ruhestand getauscht werden muss, wie es vermehrt in Firmenkreisen beobachtet wird.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Neben pers&ouml;nlichen Schicksalen, die sich hinter den F&auml;llen verstecken, hat diese Entwicklung auch gravierende Folgen f&uuml;r die Unternehmen:</strong></p><ul><li>Wissen und Erfahrung werden verschwendet oder gehen verloren.</li><li>Mit dem im Zuge des demografischen Wandels stetig steigenden Anteil der 45- bis 64-j&auml;hrigen Erwerbst&auml;tigen wird sich das Problem weiter versch&auml;rfen.</li></ul><p
style="text-align: justify;">Die Arbeitsf&auml;higkeit wird daher auch in grossen Schweizer Firmen zu einem immer wichtigeren Thema, <em>«und zwar vor allem im Zusammenhang mit dem von Versicherungen und Firmen lancierten Case Management»</em>, wie Dieter Kissling, Leiter des Instituts f&uuml;r Arbeitsmedizin in Baden, feststellt. «<em>Firmen, die sich fundiert mit dem Thema Gesundheitsf&ouml;rderung auseinandersetzen und in diese investieren, investieren ganz klar auch die Arbeitsf&auml;higkeit ihrer Mitarbeiter.»</em></p><p><strong>Mitarbeitende m&uuml;ssen auch Schw&auml;chen zeigen d&uuml;rfen</strong></p><p
style="text-align: justify;">Das tut auch der Schweizer R&uuml;ckversicherer Swiss Re. Der Konzern verf&uuml;gt am Hauptsitz &uuml;ber eine lange Tradition darin, leistungsbeeintr&auml;chtigten Mitarbeitenden den Arbeitsplatz zu erhalten oder sie in die Arbeitswelt zu integrieren. Vor sieben Jahren wurde diese Tradition offiziell in das «Ability Development Program» (ADP) &uuml;berf&uuml;hrt. Dies mit dem Ziel, Mitarbeitenden sofort die bestm&ouml;gliche Unterst&uuml;tzung mit Hilfe eines individuell angepassten Entwicklungsplans anzubieten. Laut Helena Trachsel, Head Diversity Management bei der Swiss Re, werden dazu externe Fachleute, beispielsweise Berufsberater, Suva- und IV-Mitarbeitende, Gesellschafts&auml;rzte sowie Psychologen zugezogen. <em>«Falls wir im Unternehmen mit einem Mitarbeiter konfrontiert werden, dessen Verhalten auf eine psychische oder physische Leistungsminderung hindeutet, stehen uns diese Experten innert k&uuml;rzester Zeit mit Rat und Tat zur Seite.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Ziel des ADP sei es in erster Linie, den Arbeitsplatz zu erhalten sowie F&uuml;hrungskr&auml;fte und das <a
title="Interessante Stellenangebote f&uuml;r HRM Fachleute" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HRM</a> zu unterst&uuml;tzen; in zweiter Linie, dem betroffenen Mitarbeitenden ad&auml;quate Aufgaben mit Hilfe der Expertise externer Berater zu erm&ouml;glichen. Parallel dazu laufen immer wieder Pr&auml;sentationen im Rahmen der Sensibilisierung zur Fr&uuml;herkennung. <em>«Denn durch diese»</em>, so Trachsel, <em>«ist es wesentlich einfacher, die Arbeitsf&auml;higkeit des betroffenen Mitarbeiters zu erhalten.»</em> Doch damit ist es f&uuml;r die Fachfrau nicht getan. <em>«Unsere Firma muss eine Kultur leben, in der die Mitarbeitenden Schw&auml;chen zeigen d&uuml;rfen und es auch Raum gibt f&uuml;r Personen, die in ihrer Leistung &uuml;ber l&auml;ngere Zeit eingeschr&auml;nkt sind.»</em> Dazu z&auml;hlen nicht nur gesundheitlich leistungsbeeintr&auml;chtigte Personen, sondern auch &auml;ltere Mitarbeitende.</p><p><strong>Taten statt Zahlen: Partnerschaft mit sozialen Stellen st&auml;rken</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/01/Stress-macht-krank.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-4088" title="Stress macht krank" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/01/Stress-macht-krank.jpeg" alt="" width="225" height="225" /></a>Um die Arbeitsf&auml;higkeit ihrer Mitarbeitenden zu messen, greifen Grossunternehmen in zahlreichen europ&auml;ischen L&auml;ndern mehr oder weniger regelm&auml;ssig auf den Work Ability. Auch Helena Trachsel kennt dieses Instrument, <em>«doch unsere externen Fachleute setzen diesen Index h&ouml;chstens bei zus&auml;tzlichen Untersuchungen ein»</em>, erkl&auml;rt sie. Viel lieber setzt der R&uuml;ckversicherer auf Taten statt auf Zahlen. So lancierte das Unternehmen vergangenes Jahr in der Schweiz zum ersten Mal einen «Ability Roundtable». Dort treffen sich die Standortgemeinden der Swiss Re (Z&uuml;rich und Adliswil), die Sozialversicherungsanstalt, die Suva, die IV, Vertreter verschiedenster Unternehmen und andere Stellen, die sich um den Arbeitsplatzerhalt und die Wiedereingliederung von Menschen in den Arbeitsprozess k&uuml;mmern. Ziel der Treffen, die vorerst j&auml;hrlich stattfinden, ist es, das Bewusstsein f&uuml;reinander und die Partnerschaft miteinander zu st&auml;rken. <em>«Wir erhoffen uns dadurch, unserem wichtigsten Ziel f&uuml;r den Arbeitsplatz und die Wiedereingliederung einen Schritt n&auml;her zu kommen»</em>, so Trachsel. Dieses lautet:</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Auch ein Mitarbeiter mit Einschr&auml;nkungen soll nicht irgendeinen Job machen, sondern muss an der Stelle besch&auml;ftigt sein, die sowohl ihm als auch der Firma am meisten bringt.</strong></p></blockquote><p><strong>Der WAI ist von den Mitarbeitenden leicht zu manipulieren</strong></p><p
style="text-align: justify;">Der WAI ist auch beim Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) kein grosses Thema. Die Workability oder eben Arbeitsf&auml;higkeit aber sehr wohl. <em>«Wir investieren laufend in die Kompetenzen unserer Mitarbeitenden»</em>, erkl&auml;rt Hans-Rudolf Castell, HR-Management-Leiter der Migros. <em>«Dabei geht es darum, dass diese im Sinne unseres Kompetenzmodells fit gemacht werden f&uuml;r die Migros.»</em> Im Zusammenhang mit der Arbeitsf&auml;higkeit setzt das Detailhandelsunternehmen die Schwerpunkte im betrieblichen Gesundheitsmanagement und in der Personalentwicklung. Dabei werden sowohl die individuellen Ressourcen des Arbeitnehmers als auch Arbeitsinhalt und -organisation, der Arbeitsplatz, das soziale Arbeitsumfeld sowie die F&uuml;hrung unter die Lupe genommen. <em>«Der WAI ist f&uuml;r uns kein Thema, weil wir auf dem Gebiet der betrieblichen Gesundheitsf&ouml;rderung und der Personalentwicklung bereits viele Initiativen lanciert und Massnahmen eingef&uuml;hrt haben, die von den Mitarbeitern gesch&auml;tzt und auch genutzt werden»</em>, so HR-Chef Castell.</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/01/Zahlen-erkl&auml;ren-nicht-alles.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-4090" title="Zahlen erkl&auml;ren nicht alles" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2011/01/Zahlen-erkl&auml;ren-nicht-alles.jpeg" alt="" width="136" height="136" /></a>Auch Arbeitsmediziner Kissling verwendet den WAI relativ selten f&uuml;r seine Kunden. <em>«Er ist ein gutes Instrument f&uuml;r zahlengl&auml;ubige Menschen»</em>. Da er aber von den Patienten relativ leicht zu manipulieren sei, d&uuml;rfe er keinesfalls als einziges Messinstrument verwendet werden. <em>«Viel wichtiger ist es, die Mitarbeiter auf der psychologischen Ebene zu erreichen.»</em> Dies geschieht aber weder durch ein Instrument noch durch einen Prozess, sondern durch Gespr&auml;che und eine Firmenkultur, die Schw&auml;chen zul&auml;sst. Und diese Kultur hat auch noch einen positiven Nebeneffekt: Sie wirkt sich positiv auf die Arbeitgeberattraktivit&auml;t aus. <em>«Wer daf&uuml;r sorgt, dass seine Mitarbeitenden arbeitsf&auml;hig bleiben, sorgt auch daf&uuml;r, dass diese dem Unternehmen l&auml;nger und motivierter erhalten bleiben. Und er zieht die besten Leute an»</em>, konstatiert Dieter Kissling.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/ohne-zuordnung/weshalb-der-work-ability-index-in-schweizer-firmen-ungenutzt-bleibt/3907/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Talent Management der besonderen Art.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/talent-management-der-besonderen-art/3778</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/talent-management-der-besonderen-art/3778#comments</comments> <pubDate>Tue, 14 Dec 2010 15:31:18 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Karriere]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Edgar Plaschy]]></category> <category><![CDATA[Eleonora Riz à Porta]]></category> <category><![CDATA[fachkräfte]]></category> <category><![CDATA[Führungskräfte]]></category> <category><![CDATA[Gefängnis Thorberg]]></category> <category><![CDATA[Generationenwechsel]]></category> <category><![CDATA[hr]]></category> <category><![CDATA[HRM]]></category> <category><![CDATA[Kernkraftwerk Leibstadt]]></category> <category><![CDATA[KKL]]></category> <category><![CDATA[Klaus Emch HR_Leiter Thorberg]]></category> <category><![CDATA[Kommandoraum]]></category> <category><![CDATA[langfristige Personalplanung]]></category> <category><![CDATA[Nachfolger aufbauen]]></category> <category><![CDATA[Nachfolgerin aufbauen]]></category> <category><![CDATA[Personal der Atomwirtschaft]]></category> <category><![CDATA[Personal der Kernkraftwerke]]></category> <category><![CDATA[PUK]]></category> <category><![CDATA[Reaktoroperateur]]></category> <category><![CDATA[Retention]]></category> <category><![CDATA[Retentionsmassnahmen]]></category> <category><![CDATA[Schichtchef]]></category> <category><![CDATA[Schlüsselpositionen]]></category> <category><![CDATA[Strafanstalt Thorberg]]></category> <category><![CDATA[Strafvollzug Thorberg]]></category> <category><![CDATA[Talent Management]]></category> <category><![CDATA[Talentbewirtschaftung]]></category> <category><![CDATA[Talententdeckung]]></category> <category><![CDATA[Talentevaluation]]></category> <category><![CDATA[Talentförderung]]></category> <category><![CDATA[Thorberg]]></category> <category><![CDATA[Universitäre Psychatrische Kliniken Basel]]></category> <category><![CDATA[UPK]]></category> <category><![CDATA[Vollzugsanstalt Thorberg]]></category> <category><![CDATA[Wissenstransfer]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=3778</guid> <description><![CDATA[Wie wird Talent Management praktiziert, wenn die Fluktuation ausserordentlich ­gering, die Ausbildungszeit lang, das Durchschnittsalter hoch ist und zus&#228;tzlich nur wenige Schl&#252;sselpositionen vorhanden sind? Hier die M&#246;glichkeiten, die drei Firmen f&#252;r solche Sonderf&#228;lle nutzen (ein Beitrag von: Marianne Rupp, HR Today). «Talente sind Leute, die f&#252;r eine Schl&#252;sselposition oder -funktion in Frage kommen und deren [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Wie wird Talent Management praktiziert, wenn die Fluktuation ausserordentlich ­gering, die Ausbildungszeit lang, das Durchschnittsalter hoch ist und zus&auml;tzlich nur wenige Schl&uuml;sselpositionen vorhanden sind?</strong> Hier die M&ouml;glichkeiten, die drei Firmen f&uuml;r solche Sonderf&auml;lle nutzen (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Marianne Rupp, HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><em><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Talent-Management-der-besonderen-Art.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-3779" title="Talent Management der besonderen Art" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Talent-Management-der-besonderen-Art.jpg" alt="" width="276" height="255" /></a><strong>«Talente sind Leute, die f&uuml;r eine Schl&uuml;sselposition oder -funktion in Frage kommen und deren Nachfolge wir aktiv planen.»</strong> </em>So definiert Edgar Plaschy das Talent Management, das er als HR-Leiter im <strong><a
title="Kernkraftwerk Leibstadt KKL" href="http://www.kkl.ch/de/i/intro.html;jsessionid=E060F006EE58D86593C46A099CC964A1">Kernkraftwerk Leibstadt (KKL)</a> </strong>f&uuml;r die insgesamt 450 Leute betreibt. Dabei werden <a
title="Executive Search Basel" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank">F&uuml;hrungs- und Fachkr&auml;fte </a>gleichwertig behandelt. Bei der j&auml;hrlich im November &uuml;berpr&uuml;ften Nachfolgeplanung werden die Kandidaten identifiziert und mit Zielvereinbarung die n&auml;chsten Entwicklungsschritte festgelegt. <em>«Dieser Prozess dient einerseits dem Talent Management, andererseits hilft er, den anstehenden Generationenwechsel zu managen»</em>, erkl&auml;rt Pla­schy.</p><p
style="text-align: justify;">Viele Mitarbeitende seien seit Beginn dabei, also bald 25 Jahre. <em>«Dank unserer langfristigen Personalplanung bis ins Jahr 2020 wissen wir genau, wann welche Schl&uuml;sselperson in Pension geht»</em>, sagt der HR-Leiter. Um den Wissenstransfer sicherzustellen und den Nachfolger aufzubauen, werden Doppelbesetzungen von einigen Monaten bis zu zwei Jahren zugelassen. Dieser lange Zeitraum erkl&auml;rt sich mit den teilweise lang dauernden Ausbildungen. So dauert es rund vier Jahre, bis ein Re­aktoroperateur die n&ouml;tige Lizenz bekommt, mindestens nochmals zwei Jahre wenn er zu einem Schichtchef im Kommandoraum, der f&uuml;r die Steuerung und &Uuml;berwachung der Anlage zust&auml;ndig ist, aufsteigen will. <em>«Da wir eine geringe Fluktuation von nur 3 Prozent haben – Talente verlassen uns etwa zwei pro Jahr – und weil die Leute uns durchschnittlich f&uuml;nfzehneinhalb Jahre treu sind, ist es nicht immer einfach, Nachwuchskr&auml;ften eine geeignete freie Stelle bieten zu k&ouml;nnen»</em>, sagt Plaschy.</p><p><strong>Wenig Entwicklungsm&ouml;glichkeiten in Psychiatrie und Gef&auml;ngnis</strong></p><p
style="text-align: justify;">Mit demselben Problem haben <strong>die <a
title="Universit&auml;re Psychiatrische Kliniken Basel UKP" href="http://www.upkbs.ch/homex.asp" target="_blank">Universit&auml;ren Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK)</a></strong> und die geschlossene <strong>Strafanstalt Thorberg</strong> zu k&auml;mpfen. Bei beiden bleiben die Mitarbeitenden 12 respektive 15 Jahre, haben ein hohes Durchschnittsalter (rund 45 Jahre) und es gibt nur wenige Schl&uuml;sselpositionen.</p><p
style="text-align: justify;"><em>«Sowohl im &auml;rztlichen als auch im ­pflegerischen Bereich sind die Entwicklungsm&ouml;glichkeiten innerhalb der Klinik beschr&auml;nkt»</em>, sagt Eleonora Riz à Porta, stellvertretende Personalleiterin UPK und verantwortlich f&uuml;r rund 800 Mitarbeitende. <em>«Eine diplomierte Pflegefachperson kann Abteilungsleiterin und dann Bereichsleiterin werden. Erreicht sie diese oberste Karrierestufe beispielsweise mit 50, wird sie sie bis zur Pensionierung behalten. Dasselbe gilt f&uuml;r die Karriereleiter vom Assistenten bis zum Chefarzt oder zur Chef&auml;rztin. Allerdings haben wir, als wichtigen Zwischenschritt, f&uuml;r Assistenz&auml;rztinnen und -&auml;rzte ein breites Angebot an Oberarztstellen.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Eine weitere Problematik ergebe sich aus dem Ausbildungsauftrag, den die UPK als &ouml;ffentliche Kliniken zu erf&uuml;llen haben: «Ober&auml;rztinnen und Ober&auml;rzte haben befristete Vertr&auml;ge und m&uuml;ssten grunds&auml;tzlich nach acht Jahren die Klinik verlassen», erkl&auml;rt die designierte Personalleiterin, weshalb immer wieder das Risiko besteht, sehr gute Leute zu verlieren. Die findige HR-Frau und ihre Kollegen wussten sich jedoch zu helfen: <em>«Einige der Oberarztstellen wandeln wir in Spitalarztstellen um, das gibt uns die M&ouml;glichkeit, die guten &Auml;rzte und &Auml;rztinnen fest anzustellen.»</em></p><p
style="text-align: justify;">Auch in der geschlossenen Vollzugs­anstalt Thorberg im Kanton Bern sind die Aufstiegsm&ouml;glichkeiten in F&uuml;hrungsrollen sehr beschr&auml;nkt. <em>«In der Betreuung der Gefangenen haben die <a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/In-der-Strafanstalt-ist-Talent-Management-f&uuml;r-das-Strafvollzugspersonal-nicht-ganz-unwichtig1.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-3796" title="In der Strafanstalt ist Talent Management f&uuml;r das Strafvollzugspersonal nicht ganz unwichtig!" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/In-der-Strafanstalt-ist-Talent-Management-f&uuml;r-das-Strafvollzugspersonal-nicht-ganz-unwichtig1.jpeg" alt="" width="236" height="178" /></a>Spartenleiter Schl&uuml;sselpositionen inne, sie f&uuml;hren die Betreuer und sind f&uuml;r Organisatorisches zust&auml;ndig»,</em> erkl&auml;rt Klaus Emch, HR-Leiter Thorberg und verantwortlich f&uuml;r 104 Mitarbeitende. Dass solche Kaderpositionen meistens bis zur Pensionierung des Betreffenden besetzt seien, habe mit der Voraussetzung f&uuml;r diesen Job zu tun: Betreuer sind Quereinsteiger, denn sie m&uuml;ssen eine abgeschlossene Berufslehre haben. Die meisten von ihnen verlieren nach ein paar Jahren im Thorberg den Anschluss in ihrem erlernten Beruf. <em>«Ein ehemaliger Auto­mechaniker, der bei uns seit zehn Jahren als Betreuer arbeitet, wird auf dem ex­ternen Arbeitsmarkt kaum mehr eine Chance haben. Er kann nur hoffen, dass irgendwann eine h&ouml;here Position frei wird»</em>, sagt Klaus Emch. F&uuml;r einige bedeutet die geschlossene Anstalt also die berufliche Endstation.</p><p><strong>Retentionsmassnahmen oder neue Horizonte</strong></p><p
style="text-align: justify;">Jede der drei Firmen macht den Spagat zwischen dem Wunsch, die besten Mit­arbeitenden zu behalten, und der Tat­sache, ihnen oft keine entsprechenden Stellen anbieten zu k&ouml;nnen. Um diesen Graben zu &uuml;berbr&uuml;cken und die Motiva­tion der Leute aufrechtzuerhalten, kennt jedes Unternehmen spezifische Mass­nahmen. Universit&auml;re Psychiatrische Kliniken Basel: Die UPK setzen auf Aus- und Weiter­bildungsangebote sowie auf spezielle Projekte oder Zusatzaufgaben. <em>«Wenn beispielsweise eine <a
href="http://www.upkbs.ch/homex.asp"></a><a
title="Medical Jobs Basel" href="http://www.medical-jobs-basel.ch" target="_blank">Pflegefachfrau </a><img
class="alignleft size-full wp-image-3799" title="Universit&auml;ren Psychiatrischen Kliniken Basel" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Universit&auml;ren-Psychiatrischen-Kliniken-Basel.jpg" alt="" width="358" height="75" />geeignet ist, andere auszubilden, geben wir ihr die M&ouml;glichkeit, sich im Lehrmeisterkurs zu qualifizieren»</em>, erkl&auml;rt Eleonora Riz à Porta. Akademischen Mitarbeitenden – etwa ­<a
title="Stellenangebote f&uuml;r &Auml;rzte und &Auml;rztinnen" href="http://www.medical-jobs-basel.ch" target="_blank">Medizinerinnen und Medizinern</a> oder Psychologinnen und Psychologen – wiederum werden grossz&uuml;gige Freir&auml;ume einger&auml;umt, damit sie sich einerseits an Kongressen weiterbilden und netzwerken und andererseits ihr notwendiges Pensum an Forschung und Publikationen bew&auml;ltigen k&ouml;nnen. Auch sie werden zudem mit Spezialaufgaben betreut, damit sie in der Gesamtorganisation gut eingebunden sind. Das sind sowohl grundlegende Strategieprojekte als auch solche im Zusammenhang mit organisatorischen Abl&auml;ufen oder klinikinternen Optimierungsprozessen wie Einf&uuml;hrung einer elektronischen Patientenakte.</p><p
style="text-align: justify;">Werden Schwerpunkte ausgebaut, wie beispielsweise das Angebot im Bereich Forensik, bietet dies Mitarbeitenden ebenfalls die M&ouml;glichkeit, sich fachlich weiter zu qualifizieren. <em>«Solche Weiterbildungen on the job sind bestens geeignet, gute Leute zu halten und sie weiter zu motivieren»</em>, sagt Riz à Porta. Finanzielle Anreize kennen die UPK in Form einmaliger Pr&auml;mien f&uuml;r besondere Leistungen, etwa in einem Projekt. Ein Thema, das f&uuml;r das <a
title="HRM Jobs" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HRM</a> zurzeit anstehe, sei die Jobrotation, erkl&auml;rt Riz à Porta. <em>«Denkbar w&auml;re, dass eine Pflegeperson nach einer bestimmten Anzahl Jahren den Bereich wechselt, damit sie in mehr als einer Fachrichtung Expertin wird.»</em> Mit diesem Modell will die Leitung HR die Qualifikation der Mitarbeitenden erh&ouml;hen, sie vermehrt arbeitsmarktf&auml;hig halten – wer jahrelang auf derselben Abteilung arbeite, habe ausserhalb kaum mehr eine Chance – und allgemein die Attraktivit&auml;t des Berufes erh&ouml;hen. Nicht zuletzt soll die Job­rotation auch dazu dienen, Talente besser zu identifizieren und individuell zu f&ouml;rdern.</p><p
style="text-align: justify;">Auch der Frage der Nachfolge­planung m&uuml;ssen sich die UPK widmen. <em>«Jahrelang gab es keine Probleme, sehr gute Leute zu finden und Vakanzen, auch in der F&uuml;hrung, schnell wieder zu besetzen. Nun werden Fachkr&auml;fte zur Mangelware. Eine mittel- bis langfristige Nachfolgeplanung ist dringend n&ouml;tig»</em>, sagt Riz à Porta.</p><p
style="text-align: justify;">Vollzugsanstalt Thorberg: Auch die Straf­anstalt Thorberg setzt vorwiegend auf Aus- und Weiterbildung: Nach der zweij&auml;hrigen berufsbegleitenden Ausbildung am Schweizerischen Ausbildungszentrum f&uuml;r Strafvollzugspersonal k&ouml;nnen sich Mit­arbeitende permanent weiterbilden:</p><ul><li>«Umgehen mit psychisch auff&auml;lligen Insassen»,</li><li> «Suizidpr&auml;vention» und</li><li>«Interkulturelle Konfliktsituationen»</li></ul><p
style="text-align: justify;">sind nur einige der Kurse aus einem breit gef&auml;cherten Angebot. Allerdings, sagt Klaus Emch, helfen diese Weiterbildungen den Mitarbeitenden eher, die t&auml;gliche Arbeit noch besser zu verrichten, als dass sie speziell gute Mitarbeitende f&ouml;rdern. Das Ausbildungszentrum steht denn auch allen offen. <strong><em></em></strong></p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong><em>«Wir halten jeden Mitarbeitenden, der seine ­Arbeit richtig macht, f&uuml;r ein Talent»</em></strong>,</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">erkl&auml;rt der Personalchef. <em>«Das kann ebenso der Buchhalter sein wie eine Fachperson im Gesundheitswesen, die beide ihre fachlichen Aufgaben optimal erf&uuml;llen.»</em> Beim Aufsichtspersonal, bei Betreuern und ­Sicherheitsleuten werden zudem charakterliche Eigenschaften hoch gewertet: ­korrektes und faires Verhalten gegen&uuml;ber Eingewiesenen, wertfreie Einstellung gegen&uuml;ber Menschen aus anderen Kulturen – Thorberg hat bei den Insassen einen Ausl&auml;nderanteil von rund 80 Prozent – und professioneller Umgang mit der Problematik N&auml;he/Distanz.</p><p
style="text-align: justify;">Grunds&auml;tzlich h&auml;lt Emch die «recht gute Bezahlung» und die angenehmen (Schicht-)Arbeitszeiten f&uuml;r klare Anreize, im Gef&auml;ngnis zu arbeiten – denn es sei nicht jedermanns Sache, jeden Morgen durch eine Schleuse zu gehen und beim Blick aus dem Fenster Stacheldraht zu ­sehen. Ein weiterer Ansporn seien die Pr&auml;mien. Wer sich durch aussergew&ouml;hnliche Leistungen auszeichnet, bekommt eine Pr&auml;mie von bis zu 5000 Franken. Rund vier Pr&auml;mien k&ouml;nnen pro Jahr ausgesch&uuml;ttet werden. Motivierend f&uuml;r aufgeweckte Mitarbeitende sei auch die M&ouml;glichkeit, einen ein- bis zweiw&ouml;chigen Stage in einer anderen geschlossenen Anstalt der Schweiz oder Deutschland zu absolvieren. <em>«Sie kommen jeweils mit guten Ideen zur&uuml;ck und sind hoch motiviert, das, was m&ouml;glich ist, auch bei uns umzusetzen.»</em> Projekt­arbeit oder spezifische Aufgaben hingegen kann Thorberg nicht bieten. <em>«Der Strafvollzug ist sehr reglementiert, unser Betrieb ist deshalb nicht sehr innovativ oder kreativ.»</em> Es komme daher durchaus vor, dass sie vife Leute, denen sie keine passende <a
title="Executive Search" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank">F&uuml;hrungsstelle </a>anbieten k&ouml;nnen, verlieren. <em>«Wir schlagen Stelleninserate des Straf- und Massnahmenvollzugs im Kanton Bern ans Schwarze Brett und hoffen, dass diejenigen, die uns verlassen, in diesem Bereich bleiben. So geht das Know-how nicht verloren und vielleicht kehren sie eines Tages zu uns zur&uuml;ck»</em>, sagt Emch.</p><p
style="text-align: justify;">Kernkraftwerk Leibstadt: &Auml;hnlich argumentiert Edgar Plaschy vom KKL: <em>«Wenn Leute bei uns k&uuml;ndigen, scheint mir wichtig, dass ihr Potenzial der Branche erhalten bleibt.»</em> Deshalb versucht er, wenn ­einem Potenzialtr&auml;ger nicht in n&uuml;tzlicher Frist eine geeignete Stelle angeboten werden kann, eine Verbindung zu den anderen drei Kernkraftwerken herzustellen. Eine weitere M&ouml;glichkeit biete der Talentpool der Axpo Gruppe, die die Aktienmehrheit vom KKL besitzt. Konkurrenzdenken, so Plaschy, sei in der Kernkraftwerkbranche im <a
title="HRM Jobs" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">Personalbereich</a> fremd.</p><p
style="text-align: justify;"><em><strong><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Bei-der-Talentf&ouml;rderung-und-bindung-sind-die-Aus-und-Weiterbildungen-ein-wichtiger-Bestandteil1.jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-3806" title="Bei der Talentf&ouml;rderung und -bindung sind die Aus- und Weiterbildungen ein wichtiger Bestandteil" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Bei-der-Talentf&ouml;rderung-und-bindung-sind-die-Aus-und-Weiterbildungen-ein-wichtiger-Bestandteil1.jpeg" alt="" width="153" height="115" /></a>«Bei der Talentf&ouml;rderung und -bindung sind die Aus- und Weiterbildungen ein wichtiger Bestandteil»</strong></em>, erkl&auml;rt der Personalleiter. Ein Stage in anderen Kraftwerken, F&ouml;rderungsprozesse im Development Center der Axpo, Nachdiplomstudien geh&ouml;ren ebenso dazu wie die Horizont­erweiterung durch die &Uuml;bernahme von Verantwortung bei Projekten. <em>«F&uuml;r die Instandhaltung und Erneuerung der Anlage gibt es sehr anspruchsvolle technische Projekte, die nicht nur den Projektleiter f&ouml;rdern, sondern auch alle beteiligten Mit­arbeitenden. Es ist eine Abwechslung und Herausforderung f&uuml;r alle.»</em> Der rege Fachaustausch mit der Weltorganisation der Kernkraftwerkbetreiber (Wano), Peer-­Reviews, Erfahrungsaustausche mit dem VGB (einem Zusammenschluss der deutschen Betreiber von Grosskraftwerken) und die Fachtagungen z&auml;hlen gem&auml;ss Pla­schy ebenso zu den Retentionsmassnahmen. Auch monet&auml;re Anreize, wie die verbilligten Hypotheken auf ein Haus in der Umgebung oder die Beteiligung am Unternehmenserfolg durch einen Bonus, kennt das KKL.</p><p
style="text-align: justify;">Der Personalleiter ist &uuml;berzeugt, dass das KKL Talenten durchaus etwas zu bieten hat. Immer wieder w&uuml;rden sich auch ausl&auml;ndische Spezialisten melden. <a
title="Executive Search Schweiz" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank"><em>«Unsere Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;fte haben auch, trotz ihres spezifischen Bereiches, auf dem externen Arbeitsmarkt sehr gute Chancen»</em></a>, sagt Plaschy. Mit einer Ausnahme: die Experten im Kommandoraum. ­<em>«Reaktoroperateure erwerben die n&ouml;tige Lizenz immer nur f&uuml;r ein spezifisches Kraftwerk, da sich die Anlagen voneinander unterscheiden und ganz unterschiedliche Kommandor&auml;ume haben»</em>, erkl&auml;rt Plaschy. Wenn sich diese Fachkr&auml;fte f&uuml;r die lang dauernde Ausbildung entscheiden, sei es oft ein definitiver Laufbahnentscheid.</p><p
style="text-align: justify;">F&uuml;r viele Mitarbeitende wie Hochqualifizierte spiele die spezielle Kultur im KKL ebenso eine bindende Rolle: <em>«Wir sind wie eine grosse Familie»</em>, sagt Plaschy. <em>«Wir ­organisieren Betriebsausfl&uuml;ge, Skitage, Sch&uuml;tzenfeste, Jassturniere, einen KKL-Lauf?…, das verbindet.» </em>Nicht zuletzt sei eines der Handicaps, die das Talent Management erschweren, auch ein Vorteil f&uuml;r das Commitment eines Mitarbeitenden: <strong><em>«Ein sicherer Arbeitsplatz mit langfristiger Ausrichtung ist immer noch f&uuml;r viele erstrebenswert»</em></strong>, ist der Personalleiter &uuml;berzeugt.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/talent-management-der-besonderen-art/3778/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Potenzialtr&#228;gerinnen: Talente im Labyrinth.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/potenzialtraegerinnen-talente-im-labyrinth/3731</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/potenzialtraegerinnen-talente-im-labyrinth/3731#comments</comments> <pubDate>Thu, 09 Dec 2010 08:50:23 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Beruf und Familie]]></category> <category><![CDATA[Karriere]]></category> <category><![CDATA[Leadership]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Alice H. Eagly]]></category> <category><![CDATA[alle reden von Frauenförderung und keiner tut was]]></category> <category><![CDATA[bewerben]]></category> <category><![CDATA[bewerber]]></category> <category><![CDATA[bewerbung]]></category> <category><![CDATA[bewerbungen]]></category> <category><![CDATA[blind bewerbung]]></category> <category><![CDATA[blindbewerbung]]></category> <category><![CDATA[blindbewerbungen]]></category> <category><![CDATA[brandeins Neuland]]></category> <category><![CDATA[CEO Loosli bei Coop]]></category> <category><![CDATA[Chairman or chairwoman]]></category> <category><![CDATA[chef]]></category> <category><![CDATA[chefin]]></category> <category><![CDATA[Coop und Loosli]]></category> <category><![CDATA[Coop-Chef Loosli]]></category> <category><![CDATA[cv]]></category> <category><![CDATA[der Anteil der Frauen in der Geschäftsleitungen ist unverändert]]></category> <category><![CDATA[Ellen MacArthur]]></category> <category><![CDATA[Evelyne Binsack]]></category> <category><![CDATA[Frau als CEO]]></category> <category><![CDATA[Frau als Chairman]]></category> <category><![CDATA[Frau als Chairwoman]]></category> <category><![CDATA[Frau als Chief Executive Officier]]></category> <category><![CDATA[Frau als Chief Operating Officer]]></category> <category><![CDATA[Frau als COO]]></category> <category><![CDATA[Frau als President]]></category> <category><![CDATA[Frauen in die Chefetage]]></category> <category><![CDATA[Frauenförderung]]></category> <category><![CDATA[Förderung von Frauen]]></category> <category><![CDATA[Gabriele Fischer von brandeins]]></category> <category><![CDATA[Glasdecke]]></category> <category><![CDATA[Gudela Grote Professorin für die Arbeits- und Organisationspsychologie an der ETH Zürich]]></category> <category><![CDATA[Handelszeitung vom Mai 2008]]></category> <category><![CDATA[Harvard Business Review]]></category> <category><![CDATA[initiativ bewerbung]]></category> <category><![CDATA[initiativbewerbung]]></category> <category><![CDATA[initiativbewerbungen]]></category> <category><![CDATA[Kurzbewerbung]]></category> <category><![CDATA[kurzbewerbungen]]></category> <category><![CDATA[Lebenslauf]]></category> <category><![CDATA[Linda L. Carli]]></category> <category><![CDATA[Louanne Brizendine]]></category> <category><![CDATA[online bewerbung]]></category> <category><![CDATA[onlinebewerbung]]></category> <category><![CDATA[President]]></category> <category><![CDATA[Spontanbewerbung]]></category> <category><![CDATA[Spontanbewerbungen]]></category> <category><![CDATA[spontane Bewerbung]]></category> <category><![CDATA[stellenbewerbung]]></category> <category><![CDATA[Talente im Labyrinth]]></category> <category><![CDATA[Through thelabyrinth]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=3731</guid> <description><![CDATA[Was bringt Frauen in die Chefetagen? Was h&#228;lt sie davon ab? Seit Jahrzehnten gibt es wenige &#252;berzeugende Erkl&#228;rungen und noch weniger Patentrezepte. Ein Kaleidoskop von Einsichten von Expertinnen aus den USA und Deutschland (ein Beitrag von: Katrin Piazza, HR Today). Wir singen jetzt ein Lied, das alle kennen. Die erste Strophe stimmt – stellvertretend f&#252;r [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Was bringt Frauen in die Chefetagen?</strong> Was h&auml;lt sie davon ab? Seit Jahrzehnten gibt es wenige &uuml;berzeugende Erkl&auml;rungen und noch weniger Patentrezepte. Ein Kaleidoskop von Einsichten von Expertinnen aus den USA und Deutschland (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Katrin Piazza, HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Es-spielt-immer-die-gleiche-Musik.....jpeg"><img
class="alignleft size-full wp-image-3748" title="Es spielt immer die gleiche Musik...." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Es-spielt-immer-die-gleiche-Musik.....jpeg" alt="" width="246" height="142" /></a>Wir singen jetzt ein Lied, das alle kennen. <strong>Die erste Strophe </strong>stimmt – stellvertretend f&uuml;r viele andere Schweizer CEOs – Coop-Chef Loosli im Interview mit der «Handelszeitung» im Mai 2008 an: <em>«Bei Neubesetzungen hat in den letzten Jahren keine Kandidatin mit der zum Jobprofil passenden Qualifikation zur Verf&uuml;gung gestanden.» </em><strong>Bei der zweiten Strophe</strong> unterst&uuml;tzen ihn alle Personalverantwortlichen: <em>«Auf der zweiten und dritten F&uuml;hrungsebene haben wir viele Frauen.» </em><strong>Dann kommt der Refrain</strong>, in den wir alle einstimmen, weil wir Text und Melodie l&auml;ngst auswendig kennen: <em>«Es gibt zu wenig Frauen in den F&uuml;hrungspositionen, man sollte sie f&ouml;rdern, sie sollten aber auch wollen, und in Zukunft sind keine nennenswerten Fortschritte absehbar.»</em></p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Man sollte die Frauen f&ouml;rdern, man sollte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, man sollte steuerliche Anreize schaffen f&uuml;r die Berufst&auml;tigkeit der Frauen – man sollte… All dies sollte man schon seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten. Bloss: Es tut sich kaum etwas.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Daf&uuml;r werden die Ergebnisse von Studien, Erhebungen und Umfragen Mantra-artig wiederholt, als k&ouml;nnte man es nicht glauben und m&uuml;sste es immer wieder best&auml;tigt sehen: Der Anteil der Frauen in den Gesch&auml;ftsleitungen steht unver&auml;ndert bei ungef&auml;hr 4 Prozent. Wohl gibt es hier und dort leichte Ver&auml;nderungen, minime Schwankungen, doch grunds&auml;tzlich gilt: Es bleibt alles beim Alten.</p><p><strong>Geheime Vermutungen wissenschaftlich abgesichert</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Nicht-jede-weibliche-Karriere-ist-ein-ungehindertes-Durchstarten.jpeg"><img
class="alignright size-full wp-image-3752" title="Nicht jede weibliche Karriere ist ein ungehindertes Durchstarten" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Nicht-jede-weibliche-Karriere-ist-ein-ungehindertes-Durchstarten.jpeg" alt="" width="176" height="124" /></a>Warum sind so wenig Frauen Chefin? Auch daf&uuml;r werden immer wieder Erkl&auml;rungen angeboten – wissenschaftliche und weniger wissenschaftliche. In letzter Zeit wieder h&auml;ufiger zu h&ouml;ren – vorweg aus Amerika – sind die Biologinnen und Neurologinnen, die Unterschiede zwischen Mann und Frau gerne mit genetischer Determination und &Auml;hnlichem zu zementieren versuchen. Solange sie sich darauf beschr&auml;nken, uns zu erkl&auml;ren, weshalb Frauen  nicht einparken k&ouml;nnen und M&auml;nner nie nach dem Weg fragen, sind sie ja ganz am&uuml;sant – sie f&uuml;hren aber nicht weiter in der Debatte.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>«M&auml;nnliche und weibliche Gehirne weisen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede auf»</strong>, stellte vor kurzem die ame­rikanische Neuropsychiaterin Louanne Brizendine in der Online-Ausgabe der «Harvard Business Review» klar und segnete verdankenswerterweise unsere eigenen geheimen Vermutungen endlich wissenschaftlich ab. Ihrer messerscharfen Folgerung stimmt man ebenfalls gerne zu: <strong>«Die ber&uuml;hmte  Glasdecke hat nichts zu tun mit nackter Intelligenz.» </strong></p><p
style="text-align: justify;">Haben wir es nicht immer schon vermutet? Immerhin: Ihre Variante der biologischen Erkl&auml;rung ist interessanter als andere, weil sie ausnahmsweise nicht die Betonierung des Status quo bezweckt. Im Gegenteil: Brizendine plant die Revolution und will die traditionellen Karrierewege auf den Kopf stellen. F&uuml;r sie ist n&auml;mlich der Zeitpunkt, zu dem Karrieren in der Regel an Dynamik gewinnen, der B&ouml;sewicht, der denjenigen Frauen im (Karriere-)Weg steht, die sich zutrauen, Familie und Beruf gleichzeitig zu managen: <em><strong>«Typischerweise erfolgt der Ruf in die h&ouml;here Gesch&auml;fts­leitung in den fr&uuml;hen Vierzigern, wenn Manager gen&uuml;gend Erfahrungen gesammelt haben, um solche Positionen auch effektiv bekleiden zu k&ouml;nnen.»</strong></em> Zu diesem Zeitpunkt h&auml;tten aber M&uuml;tter – selbst wenn sie perfekte Organisationstalente sind und sich professionelle Unterst&uuml;tzung leisten k&ouml;nnen – zweierlei zu verkraften: die Hauptlast der Familie, mit der ihre m&auml;nnlichen Kollegen h&ouml;chstens am Rande und indirekt konfrontiert seien: pubertierende, unvorhersagbare Teenager, gepaart mit den eigenen hormonellen Ver&auml;nderungen der Frau in den F&uuml;nfzigern.</p><p><strong>Ruhiges Pl&auml;tzchen statt Chefsessel?</strong></p><p
style="text-align: justify;"><em>«Menschen, die mit erh&ouml;htem Level von Unvorhersagbarkeit zu tun haben, neigen weniger dazu, einen Job anzunehmen, bei dem dieser Level noch erh&ouml;ht wird.» </em>Anders gesagt: Ab dem Alter von f&uuml;nfzig zieht die Mutter ein ruhiges Pl&auml;tzchen dem Chefsessel vor? Will Brizendine die Damenwelt vielleicht doch wieder aus biologischen Gr&uuml;nden aufs Abstellgleis schieben? Wie auch immer – recht hat sie, wenn sie behauptet, dieselben Frauen w&uuml;rden die Berufung in die Gesch&auml;ftsleitung mit Freude und Gelassenheit angehen, wenn sie nur ein paar Jahre sp&auml;ter k&auml;me, beispielsweise in den fr&uuml;hen F&uuml;nfzigern. Doch: <em>«Leider haben die Unternehmen dann meist bereits die n&auml;chste Generation von potenziellen F&uuml;hrungskr&auml;ften im Auge.» </em>Brizendines Einwand mag als Diskussionsbeitrag gelten, wenn man angesichts der hiesigen Verh&auml;ltnisse allerdings versucht ist, resigniert abzuwinken.</p><p
style="text-align: justify;"><strong><a
href="http://www.neuland.brandeins.de/magazin/aktuelle-ausgabe.html"><img
class="alignleft size-full wp-image-3754" title="brandeins" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/brandeins.gif" alt="" width="274" height="27" /></a>«Wir lamentieren immer an der gleichen Stelle und blicken immer auf die gleichen Details»</strong>, bemerkte zu diesem Thema aber einmal treffend Gabriele Fischer, Gr&uuml;nderin, Herausgeberin und Chefredakteurin des f&uuml;r seine Frechheit bekannten deutschen <a
title="brandeins" href="http://www.neuland.brandeins.de/magazin/aktuelle-ausgabe.html" target="_blank">Wirtschaftmagazins «brandeins»</a> und fragte:</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>«In welchen Bereichen unserer Gesellschaft macht es &uuml;berhaupt noch Sinn, nach Frauen und M&auml;nnern zu trennen?» </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Haben nicht Extrem-Bergsteigerinnen wie Evelyne Binsack, Einhand-Seglerinnen wie Ellen MacArthur und zahllose Frauen in Forschung, Politik und Wirtschaft l&auml;ngst und immer wieder bewiesen, dass in den allermeisten T&auml;tigkeitsgebieten die individuellen und pers&ouml;nlichen Charaktermerkmale – allen voran Mut, Willensst&auml;rke und Beharrlichkeit – sehr viel st&auml;rker ins Gewicht fallen als das Geschlecht? «Der Geschlechterunterschied ist nicht mehr das Thema», behauptet Fischer denn auch forsch: «In Zukunft werden sich die Menschen im Beruf und in der Gesellschaft nicht nach m&auml;nnlich und weiblich unterscheiden, sondern nach ver&auml;nderungswillig und ver&auml;nderungsresistent.»</p><p><strong>Nicht Glasdecke, sondern Labyrinth</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://hbr.org/"><img
class="alignleft size-full wp-image-3755" title="Harvard Business Review" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Harvard-Business-Review.jpeg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ver&auml;nderung an unerwartetem Ort fordern die Professorinnen und Co-Autorinnen des Buches «Through the Labyrinth», Alice H.Eagly und Linda L.Carli, wiederum in der Online-Ausgabe der «Harvard Business Review»: Sie wollen den Gebrauch der Bilder, der Namen f&uuml;r das Problem revolutionieren. Dieses, das bestreiten die beiden Damen nicht, l&auml;sst sich klar benennen: Es gibt zu wenig Frauen in den Chefetagen. Selbst im fortschrittlichen Amerika werden lediglich 6 Prozent der Titel wie Chairman, President, Chief Executive Officer und Chief Operating Officer –mithin also die lukrativsten Jobs! – von Frauen gehalten. Nur 2 Prozent der CEOs sind Frauen und nur 15 Prozent der Sitze in den Verwaltungsr&auml;ten werden von Frauen besetzt. Haupts&uuml;nder f&uuml;r Eagly und Carli ist der Begriff «Glasdecke». Zwar sei er, als er 1986 im «Wall Street Journal» zum ersten Mal verwendet wurde, tats&auml;chlich so einleuchtend gewesen, dass er &uuml;berall aufgegriffen wurde.</p><p
style="text-align: justify;">Dieses Bild treffe heutzutage nicht mehr zu, meinen Eagly und Carli, beschreibe es doch eine absolut wirkende Barriere auf einem spezifischen hohen Niveau in der Organisation. <em>«Die Tatsache, dass es weibliche CEOs, Universit&auml;tspr&auml;sidentin­nen und  Gouverneurinnen gibt, beweist aber, dass dies nicht stimmt.»</em> Ausserdem vermittle der Begriff den Eindruck, dass M&auml;nner und Frauen die gleichen Chancen h&auml;tten, Einstiegs- und mittlere Kaderpositionen zu erreichen – was ebenfalls nicht stimme. Das Bild der transparenten Glasscheibe suggeriere auch, Frauen w&uuml;rden in Bezug auf ihre M&ouml;glichkeiten get&auml;uscht, dass sie also die Barriere von Weitem nicht sehen k&ouml;nnten. «<em>Aber viele Hindernisse auf dem Weg sind alles andere als subtil»</em>, konstatieren die streitbaren Professorinnen und f&uuml;gen hinzu: «Am schlimms­ten ist, dass das Bild der Glasdecke – ein einziges, unver&auml;nderbares Hindernis – der Komplexit&auml;t und der Vielfalt der Herausforderungen nicht gerecht wird, der Frauen in ihrer F&uuml;hrungskarriere begegnen.»</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>In Wahrheit w&uuml;rden Frauen n&auml;mlich nicht auf den letzten Stufen einer Karrie­releiter abgelehnt, sondern sie verschw&auml;nden in verschiedener Anzahl an sehr vielen verschiedenen Punkten auf diesem Weg. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Ein sehr viel besseres Bild, um zu beschreiben, was Frauen in ihrer beruflichen Karriere begegnet, sei deshalb das Labyrinth. Es versinnbildlicht eine komplexe Reise zu einem Ziel, um das es sich zu k&auml;mpfen lohnt. <em>«Der Weg durch ein Labyrinth ist nicht einfach oder direkt, sondern er verlangt Ausdauer, Wachsamkeit und eine umsichtige Analyse der R&auml;tsel, die einem begegnen.» </em>F&uuml;r Frauen, die den Weg zur Spitze gehen m&ouml;chten, gibt es gangbare Wege, aber sie sind voller Umwege und Kurven, teilweise erwartet, teilweise unerwartet. Aus der Tatsache, dass alle ­Labyrinthe ein Zentrum h&auml;tten, meinen die Autorinnen, verstehe sich von selbst, dass der Weg gangbar ist. Kommt es wirklich auf die Bilder an, die wir in der Alltagskommunikation verwenden? Ja, meinen Eagly und Carli, denn von den Bildern w&uuml;rden Personalinstrumente wie Mentorin, Nachfolgepools – anders gesagt: Investitionen – abgeleitet. Aus der falschen Diagnose resultierten aber bekanntlich auch die falschen L&ouml;sungen.</p><p><strong>Viele, manchmal schmerzhafte Kompromisse</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.executive-search-basel.ch"><img
class="size-full wp-image-3758 alignright" title="Nicht jeder roter Teppich ist schon ausgerollt..." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/12/Nicht-jeder-roter-Teppich-ist-schon-ausgerollt....jpeg" alt="" width="259" height="194" /></a>Den Anspruch, dass man ihr einen roten Teppich in Richtung Chefetage ausrollt, bloss, weil sie eine Frau ist, wird kaum eine Berufst&auml;tige haben, die bereits eine F&uuml;hrungsposition erreicht hat. Warum auch? Sehr viel befriedigender ist doch, an Qualifikationen, F&auml;higkeiten und der Pers&ouml;nlichkeit gemessen zu werden. Um sich mit den Karrierechancen jedoch nicht auch gleich ein erh&ouml;htes Risiko auf Burn-out, Herzinfarkt oder andere stressbedingte Krankheiten einzuhandeln, sollten sich Frauen verabschieden vom Anspruch, als Einzelk&auml;mpferinnen in allen Disziplinen Olympiast&auml;rke zu erreichen. Gudela Grote, Professorin f&uuml;r Arbeits- und Organisationspsychologie an der ETH Z&uuml;rich, brachte es im Interview mit der «NZZ» auf den Punkt, als sie auf die Frage, wie sie ihre pers&ouml;n­liche Work-Life-Balance sicherstelle, antwortete: <strong><em>«Mit vielen, manchmal schmerzhaften Kompromissen.»</em> Eine Antwort, die von so manchem m&auml;nnlichen Manager ebenfalls zu h&ouml;ren ist.</strong></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/potenzialtraegerinnen-talente-im-labyrinth/3731/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Der Blick &#252;ber den Gartenzaun lohnt: TRM mit Inspiration aus dem Marketing.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/der-blick-ueber-den-gartenzaun-lohnt-trm-mit-inspiration-aus-dem-marketing/2830</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/der-blick-ueber-den-gartenzaun-lohnt-trm-mit-inspiration-aus-dem-marketing/2830#comments</comments> <pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:20:20 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Personalsuche]]></category> <category><![CDATA[Alleinstellungsmerkmal]]></category> <category><![CDATA[Alleinstellungsmerkmale]]></category> <category><![CDATA[Arbeitgebermarke]]></category> <category><![CDATA[Audi]]></category> <category><![CDATA[Audi AG Ingolstadt]]></category> <category><![CDATA[bekannte Präferenzen]]></category> <category><![CDATA[Beziehungsmanagementsystem]]></category> <category><![CDATA[CRM]]></category> <category><![CDATA[Customer Relationship Management]]></category> <category><![CDATA[demografische Kriterien]]></category> <category><![CDATA[Designerhubs]]></category> <category><![CDATA[E-Recruitingsystem]]></category> <category><![CDATA[Employer Branding]]></category> <category><![CDATA[Employer-Branding-Programm]]></category> <category><![CDATA[Expertenmangel]]></category> <category><![CDATA[google]]></category> <category><![CDATA[Headhunter]]></category> <category><![CDATA[Herzogenaurach]]></category> <category><![CDATA[Hoffmann-La Roche]]></category> <category><![CDATA[HR-Generalist]]></category> <category><![CDATA[Interaktion]]></category> <category><![CDATA[jobspezifische Rahmebedinungen]]></category> <category><![CDATA[Karrierewebsite]]></category> <category><![CDATA[massgeschneiderte Kommunikation]]></category> <category><![CDATA[Microsoft]]></category> <category><![CDATA[Personalmarketing]]></category> <category><![CDATA[Porsche]]></category> <category><![CDATA[Produktmarketing]]></category> <category><![CDATA[Produktwettbewerb]]></category> <category><![CDATA[Puma]]></category> <category><![CDATA[Recruiting-Generalist]]></category> <category><![CDATA[Recruiting-Methoden]]></category> <category><![CDATA[Schaffung von Interessenhubs]]></category> <category><![CDATA[Talen Relationship Management]]></category> <category><![CDATA[Talent Pools]]></category> <category><![CDATA[Talent-Relationship-Management]]></category> <category><![CDATA[Top-arbeitgeber]]></category> <category><![CDATA[Trendence-Studie]]></category> <category><![CDATA[TRM]]></category> <category><![CDATA[USP]]></category> <category><![CDATA[Web 2.0]]></category> <category><![CDATA[Webrüsten]]></category> <category><![CDATA[Wettbewerb um Arbeitskräfte]]></category> <category><![CDATA[Wettbewrb um die besten Köpfe]]></category> <category><![CDATA[Zielgruppenfolus]]></category> <category><![CDATA[Zielgruppenmitglied]]></category> <category><![CDATA[Zielgruppenpräferenzen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=2830</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Je besser ein Kunde und seine Pr&#228;ferenzen bekannt sind, desto massgeschneiderter k&#246;nnen Produkte angeboten bzw. beworben werden. Und doch ist eine &#220;bertragung vom Produktwettbewerb auf den Wettbewerb um Arbeitskr&#228;fte bislang eher die Ausnahme. Die Mechanismen und Massnahmen k&#246;nnten vom Produktmarketing und vom Customer Relationship Management intern leicht abgekupfert werden (ein Beitrag von: Kai Anderson [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/e6bzY" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Je besser ein Kunde und seine Pr&auml;ferenzen bekannt sind, desto massgeschneiderter k&ouml;nnen Produkte angeboten bzw. beworben werden. </strong>Und doch ist eine &Uuml;bertragung vom Produktwettbewerb auf den Wettbewerb um Arbeitskr&auml;fte bislang eher die Ausnahme. Die Mechanismen und Massnahmen k&ouml;nnten vom Produktmarketing und vom Customer Relationship Management intern leicht abgekupfert werden (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Kai Anderson und Michael Eger, HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Seit der <a
title="Personalsuche, Personalselektion und Personalauswahl von Experten und Expertinnen" href="http://www.pks-personal.com" target="_blank">Expertenmangel</a> in vielen Bereichen den Wettbewerb um die besten K&ouml;pfe verst&auml;rkt hat, ist die Definition einer attraktiven Arbeitgebermarke zu einem wichtigen Thema geworden, das es bis auf die Tagesordnung der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung schafft. Viele Unternehmen investieren intensiv in ihr Employer Branding: Sie schm&uuml;cken sich mit von diversen Organisationen vergebenen Zertifikaten als «bester Arbeitgeber». Hochglanzbrosch&uuml;ren und Karrierewebsites werden zunehmend umfangreicher und interaktiver – 2007 war Web 2.0 eines der bestimmenden Themen im Personalmarketing.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>In der Konsequenz hat dieses Webr&uuml;sten jedoch nicht dazu gef&uuml;hrt, dass Unternehmen echte Alleinstellungsmerkmale herausarbeiten konnten. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Gerade wenn sich gr&ouml;ssere Unternehmen an eine Vielzahl von Bewerberzielgruppen richten, f&uuml;hrt dies zwangsl&auml;ufig zu einer Nivellierung der Botschaften. Ein Ausweg aus dem Einerlei der «innovativen, international ausgerichteten Top-Arbeitgeber mit den leistungsgerechten Geh&auml;ltern, guten Karrierechancen und dem angenehmen Betriebsklima» bietet eine st&auml;rkere Ausrichtung der Botschaften auf die jeweiligen Zielgruppenpr&auml;ferenzen.</p><p
style="text-align: justify;">Wie die Trendence-Studie 2007 zeigt, bestehen deutliche Unterschiede in den Erwartungen und W&uuml;nschen an den zuk&uuml;nftigen Arbeitgeber – zum Beispiel zwischen IT- und BWL-Hochschulabsolventen. Die Vermutung liegt nahe, dass dies auch auf andere Fachbereiche und durchaus auch auf erfahrene Bewerber zutrifft. Eine Erkenntnis, die bislang nur wenige Unternehmen in einen Wettbewerbsvorteil umwandeln.</p><p><strong>Bekannte Mechanismen aus CRM und Produktmarketing</strong></p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Der-Blick-pber-den-Gartenzaun-lohnt.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-2831" title="Der Blick &uuml;ber den Gartenzaun lohnt!" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Der-Blick-pber-den-Gartenzaun-lohnt.jpg" alt="Der Blick &uuml;ber den Gartenzaun lohnt!" width="230" height="196" /></a>Eigentlich ist es ganz einfach: Die Mechanismen und Massnahmen werden im Produktmarketing und im Customer Relationship Management seit Jahrzehnten angewendet:</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Je besser der Kunde und seine Pr&auml;ferenzen bekannt sind, desto massgeschneiderter k&ouml;nnen Produkte angeboten beziehungsweise beworben werden. </strong>Und doch ist eine &Uuml;bertragung vom Produktwettbewerb auf den Wettbewerb um Arbeitskr&auml;fte bislang eher die Ausnahme: Vor allem Unternehmen, bei denen Marketing und Vertrieb auch im Kerngesch&auml;ft eine grosse Rolle spielen, haben die ersten Vorst&ouml;sse in diese Richtung vorgenommen.</p><p
style="text-align: justify;">Der Schweizer Pharmakonzern Hoffmann-La Roche hat beispielsweise Onkologen f&uuml;r die Forschung und Entwicklung von Medikamenten zur Krebsbek&auml;mpfung als gesch&auml;ftskritische Zielgruppe identifiziert und begonnen, spezifische Botschaften und Massnahmen zu entwickeln. Getrieben wurde dies nicht zuletzt durch das Interesse der internationalen Konkurrenz, das den europ&auml;ischen Arbeitsmarkt noch enger werden liess und immer h&auml;ufiger auch Mitarbeiter von Roche selbst in den Mittelpunkt der (Abwerbe-)Bem&uuml;hungen r&uuml;ckte. Roche begann, sich mit den besonderen Anforderungen der Zielgruppe zu besch&auml;ftigen, und setzte neben einem Employer-Branding-Programm mit massgeschneiderten Botschaften auch ein Talent-Relationship-Management (TRM)-Konzept auf. <strong>TRM soll zuk&uuml;nftig als «R&uuml;ckkanal» f&uuml;r die Kommunikationsmassnahmen wirken. </strong>Aufbauend auf der aus dem Customer Relationship Management abgeleiteten Erkenntnis, dass gerade in einer engen und umk&auml;mpften Zielgruppe langfristige Beziehungen f&uuml;r eine sp&auml;tere Entscheidung massgeblich sind, wurden Aktivit&auml;ten eingeleitet, um die Zielgruppe besser kennen zu lernen, Kandidaten zu identifizieren und Kontakte zu generieren (etwa Direktansprache auf Kongressen).</p><p><strong>Schaffung von Interessenhubs</strong></p><p
style="text-align: justify;">Neben massgeschneiderter Kommunikation und langfristiger Interaktion kann eine intensivere Besch&auml;ftigung mit den Bed&uuml;rfnissen der Zielgruppe aber auch zu einer &Auml;nderung der jobspezifischen Rahmenbedingungen f&uuml;hren. So erkannte beispielsweise Puma nach Auswertung von Mitarbeiter- und Bewerberfeedback, dass der Stammsitz Herzogenaurach in der s&uuml;ddeutschen Provinz im Wettbewerb um Designer ein entscheidender Nachteil ist, der sich nicht durch gute Kommunikation kompensieren l&auml;sst. Um die hart umk&auml;mpfte Zielgruppe internationaler Designer f&uuml;r sich zu gewinnen, musste der Produktnutzen (die Attraktivit&auml;t als Arbeitgeber) als solches gesteigert werden. Durch die Einrichtung von Designerhubs in internationalen Metropolen speziell f&uuml;r die Zielgruppe konnte man im Wettbewerb wieder vorne mitspielen – und gleichzeitig neue Argumente f&uuml;r die Kommunikation sammeln.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Oft spiegelt sich eine zielgruppenspezifische Ausrichtung der Recruiting-Bem&uuml;hungen auch in einer Anpassung der Organisation wider: So sind beispielsweise Microsoft oder Google vom Konzept der <a
title="HRM Jobs f&uuml;r Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR- oder Recruiting-Generalisten</a> abger&uuml;ckt und arbeiten nun mit speziell ausgerichteten Sourcing-Teams, die in der jeweiligen Bewerber-Community (Entwickler, Vertriebsspezialisten usw.) verankert sind und <strong>mit ihrem Wissen &uuml;ber die Zielgruppe wesentlich effizienter agieren k&ouml;nnen.</strong></p></blockquote><p><strong>Vorgehensempfehlung aus den Best Practice Beispielen am Fall Audi</strong></p><p
style="text-align: justify;">Alle genannten Beispiele zeigen deutlich, dass zun&auml;chst der Zielgruppenfokus definiert werden muss. Da eine intensivere Besch&auml;ftigung mit der Zielgruppe nat&uuml;rlich auch einen h&ouml;heren Aufwand nach sich zieht, sollten sich die Bem&uuml;hungen auf ausgew&auml;hlte, erfolgskritische Profile konzentrieren, die aus der Unternehmensstrategie abgeleitet werden k&ouml;nnen. Hier k&ouml;nnen Recruiting-Abteilungen wahre Business Partnership beweisen, indem sie gemeinsam mit der Unternehmens- oder Bereichsleitung identifizieren, welche Zielgruppen aktuell und zuk&uuml;nftig wichtig f&uuml;r die Umsetzung der Unternehmensstrategie sein werden, andererseits aber so schwer zu beschaffen sind, dass der Bedarf mit konventionellen Recruiting-Methoden (oder auch externen Headhuntern) nur unzureichend oder zu extrem hohen Kosten befriedigt werden kann. Die Audi AG in Ingolstadt hat sich beispielsweise zum Ziel gesetzt, bis 2015 pro Jahr 1,5 Millionen Autos zu verkaufen und damit attraktivster Arbeitgeber werden zu wollen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind vor allem Ingenieure in Spezialbereichen n&ouml;tig (etwa alternative Antriebssysteme), die bereits heute nur schwer zu finden sind.</p><p
style="text-align: justify;">Im zweiten Schritt m&uuml;ssen die kritischen Zielgruppen analysiert werden, um mehr &uuml;ber die Jobpr&auml;ferenzen, m&ouml;gliche Gr&uuml;nde f&uuml;r einen Arbeitgeberwechsel oder bevorzugte Kommunikations- und Informationskan&auml;le zu erfahren. Audi f&uuml;hrt zu diesem Zweck derzeit eine interne Studie mit Recruitern, <a
href="http://www.executive-search-basel.ch">F&uuml;hrungskr&auml;ften</a> und Zielgruppenmitgliedern durch, die um eine Wettbewerbsanalyse und gegebenenfalls eine externe Marktstudie erg&auml;nzt wird. Darauf aufbauend wird Audi ein zielgruppenspezifisches Kommunikations- und Massnahmenkonzept aufbauen, das eine gezielte Identifikation und Ansprache der gesuchten Profile erm&ouml;glicht. Beispielsweise werden aus dem &uuml;bergreifenden Employer Branding sogenannte Selling Stories entwickelt, die die Erkenntnisse der Analyse ber&uuml;cksichtigen, diese in Verbindung mit den Angeboten von Audi bringen und somit spezifisch, aber realistisch auf die Bed&uuml;rfnisse der potenziellen Kandidaten eingehen.</p><p
style="text-align: justify;">Um die so gewonnenen Kontakte verwalten und gegebenenfalls in den Bewerbungsprozess &uuml;berf&uuml;hren zu k&ouml;nnen, entwickelt Audi sein eingef&uuml;hrtes E-Recruitingsystem und die vorhandenen Basisfunktionen wie Talent Pools usw. zu einem Beziehungsmanagementsystem weiter.</p><p><strong>Die Zukunft und ein St&uuml;ck Realismus</strong></p><p
style="text-align: justify;">Voraussetzung f&uuml;r alle zielgruppenspezifischen Employer-Branding- und TRM-Massnahmen ist immer eine solide Basis, die auch mit kleinen Schritten beginnen kann. Sind die kritischen Zielgruppen identifiziert (und die sollte jedes Unternehmen kennen), k&ouml;nnen diese etwa auf der Website direkt angesprochen werden. Porsche wendet sich beispielsweise in einem speziellen Bereich direkt an Eink&auml;ufer. Oder es wird ein direkter Zugang zu einem Talentpool im Internet gew&auml;hrt. Der Ausbau der zielgruppenspezifischen Massnahmen kann dann wie oben beschrieben sukzessive erfolgen – und wird zuk&uuml;nftig noch um weitere Dimensionen erweitert werden.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>So sind Unternehmen in den USA etwa erfolgreich dazu &uuml;bergegangen, beim Recruitingprozess demografische Kriterien zu beachten. </strong>Praktisch bedeutet dies, dass beispielsweise f&uuml;r die Rekrutierung von j&uuml;ngeren beziehungsweise &auml;lteren Zielgruppen auch gezielt Recruiter aus der jeweiligen Generation eingesetzt werden.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Diese kennen die Anforderungen der Zielgruppe aus eigener Erfahrung und k&ouml;nnen den Employer Brand und die Selling Stories authentisch vermitteln. Die M&ouml;glichkeiten, Recruiting, Employer Branding und TRM massgeschneidert einzusetzen, sind damit sehr breit – das klassische Marketing beweist, dass kreative Unternehmen mit hoher Marktkenntnis erfolgreicher sind.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalsuche-kategorien/der-blick-ueber-den-gartenzaun-lohnt-trm-mit-inspiration-aus-dem-marketing/2830/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Je traditioneller die Karriere, desto zufriedener der Mensch.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/je-traditioneller-die-karriere-desto-zufriedener-der-mensch/2725</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/je-traditioneller-die-karriere-desto-zufriedener-der-mensch/2725#comments</comments> <pubDate>Thu, 08 Jul 2010 11:09:23 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[abwechslungsreiche Tätigkeit]]></category> <category><![CDATA[alternatvi engagierte Laufbahn]]></category> <category><![CDATA[anpassen]]></category> <category><![CDATA[Anpassungsfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[anpassungsfährige Mitarbeitende]]></category> <category><![CDATA[anspruchsolle Tätigkeit]]></category> <category><![CDATA[Arbeitseinstellung]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsleben]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsmarktfähigkeit]]></category> <category><![CDATA[Arbeitsplatzsicherheit]]></category> <category><![CDATA[attaktiveer Arbeitgeber]]></category> <category><![CDATA[berufliche Qualifikation]]></category> <category><![CDATA[berufliches Netzwerk]]></category> <category><![CDATA[Commitment]]></category> <category><![CDATA[eigenverantwortlich]]></category> <category><![CDATA[eigenverantwortlich orientierte Mitarbeitende]]></category> <category><![CDATA[eigenverantwortliche Laufbahn]]></category> <category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category> <category><![CDATA[Entwicklungsmöglichkeiten]]></category> <category><![CDATA[Entwicklungsplan]]></category> <category><![CDATA[Entwicklungsziele]]></category> <category><![CDATA[externe Arbeitsorganisation]]></category> <category><![CDATA[externe Unternehmenswechsel]]></category> <category><![CDATA[flache Organisationsstruktur]]></category> <category><![CDATA[Flexibilität]]></category> <category><![CDATA[Führungsaufgaben]]></category> <category><![CDATA[hohe Arbeitszufriedenheit]]></category> <category><![CDATA[interne Arbeitsorganisation]]></category> <category><![CDATA[interne Unternehmenswechsel]]></category> <category><![CDATA[Karriereentwciklung]]></category> <category><![CDATA[karriereorientiert]]></category> <category><![CDATA[Karriereorientierung]]></category> <category><![CDATA[Karriereverlauf]]></category> <category><![CDATA[kontinuierlicher Wandel]]></category> <category><![CDATA[Laufbahn]]></category> <category><![CDATA[Laufbahnentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Laufbahnmuster]]></category> <category><![CDATA[Laufbahnplanung]]></category> <category><![CDATA[mittleres Management]]></category> <category><![CDATA[niedrige Arbeitszufriedenheit]]></category> <category><![CDATA[niedriger Krankenstand]]></category> <category><![CDATA[oberes Management]]></category> <category><![CDATA[off-the-job]]></category> <category><![CDATA[on-the-job]]></category> <category><![CDATA[Organisation]]></category> <category><![CDATA[Schweizer HR-Barometer]]></category> <category><![CDATA[sozialwissenschaftliche Forschung]]></category> <category><![CDATA[ständige Reorganisation]]></category> <category><![CDATA[traditionelle Laufbahn]]></category> <category><![CDATA[traditionelle Orientierung]]></category> <category><![CDATA[vertikaler Aufstieg]]></category> <category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=2725</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Unternehmen fordern von ihren Mitarbeitenden Eigenverantwortung, Anpassungsf&#228;higkeit und Flexibilit&#228;t. Ergebnisse des Schweizer HR-Barometers zeigen, dass viele Arbeitnehmende diese Anforderungen zwar erf&#252;llen, dass aber gerade die eigenverantwortlich orientierten Personen eine niedrige Arbeitszufriedenheit zeigen (ein Beitrag von: Anette Wittekind, Markus Gerber und Ursin Bernhard, HR Today). Der HR-Barometer ist eine Studie der ETH und der Universit&#228;t [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class="cltw_container"><a
class="cltw_toggle" href="#"><img
src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/v7seW" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Unternehmen fordern von ihren Mitarbeitenden Eigenverantwortung, Anpassungsf&auml;higkeit und Flexibilit&auml;t.</strong> Ergebnisse des Schweizer HR-Barometers zeigen, dass viele Arbeitnehmende diese Anforderungen zwar erf&uuml;llen, dass aber gerade die eigenverantwortlich orientierten Personen eine niedrige Arbeitszufriedenheit zeigen (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Anette Wittekind, Markus Gerber und Ursin Bernhard, HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/07/Je-traditioneller-die-Karriere-desto-zufriedener-der-Mensch.1.gif"><img
class="alignleft size-thumbnail wp-image-2727" title="Je traditioneller die Karriere, desto zufriedener der Mensch." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/07/Je-traditioneller-die-Karriere-desto-zufriedener-der-Mensch.1-150x150.gif" alt="Je traditioneller die Karriere, desto zufriedener der Mensch." width="150" height="150" /></a>Der HR-Barometer ist eine Studie der ETH und der Universit&auml;t Z&uuml;rich. In einer repr&auml;sentativen Stichprobe wurden 970 Arbeitnehmende in der Deutschschweiz telefonisch befragt. Neben zahlreichen anderen Themen erfasst der HR-Barometer, welche Laufbahn Arbeitnehmende in der Deutschschweiz bevorzugen.</p><p>Im Folgenden werden drei verschiedene Laufbahnmuster, die in der sozialwissenschaftlichen Forschung diskutiert werden und f&uuml;r die vorgestellte Studie relevant sind, genauer beschrieben.</p><ul><li
style="text-align: justify;">Die traditionelle Laufbahn ist gekennzeichnet durch Vollzeitanstellung in ein oder zwei Organisationen im Verlaufe des gesamten Arbeitslebens, durch Arbeitsplatzsicherheit und Aufstieg in h&ouml;here Positionen. Verschiedene Entwicklungen k&ouml;nnen einen R&uuml;ckgang der traditionellen Laufbahn erkl&auml;ren. Mit immer flacheren Organisationsstrukturen verringert sich die Anzahl der Personen, die im mittleren oder oberen Management einer Organisation F&uuml;hrungsaufgaben &uuml;bernehmen k&ouml;nnen. Die M&ouml;glichkeiten einer traditionellen Laufbahngestaltung im Sinne eines vertikalen Aufstieges sind damit stark eingeschr&auml;nkt. Der in vielen Organisationen gegenw&auml;rtige kontinuierliche Wandel, verbunden mit st&auml;ndigen Reorganisationen, f&uuml;hrt dazu, dass Karriereverl&auml;ufe innerhalb einer Organisation nicht mehr vorhergesagt werden k&ouml;nnen. Beide Entwicklungen haben zur Folge, dass mehr Arbeitnehmende eine so genannte eigenverantwortliche Laufbahn einschlagen – aus Wunsch oder aus Notwendigkeit.</li><li
style="text-align: justify;">Eine eigenverantwortliche Laufbahn ist charakterisiert durch die Einsetzbarkeit in verschiedenen Arbeitsbereichen, die &Uuml;bernahme von Verantwortung f&uuml;r die eigene Laufbahn und h&auml;ufige Stellenwechsel. F&uuml;r die meisten Personen, die sich f&uuml;r eine eigenverantwortliche Laufbahn entscheiden, spielen die Arbeit und die Karriere im Leben – genau wie f&uuml;r Personen mit einer traditionellen Laufbahn – weiterhin eine wichtige Rolle.</li><li
style="text-align: justify;">F&uuml;r Menschen, die eine alternativ engagierte Laufbahn einschlagen, sind Arbeit und Karriere im Leben nebens&auml;chlich. Es wird vermutet, dass diese Laufbahn zunehmend verbreitet ist, da in der Gesellschaft ein Trend, dass Arbeit gegen&uuml;ber anderen Lebensbereichen wie Familie oder Freizeit an Bedeutung verliert, zu verzeichnen ist.</li></ul><p
style="text-align: justify;">Ausgehend von dieser Klassifikation haben wir im Projekt HR-Barometer empirisch gepr&uuml;ft, welches Laufbahnmuster von Schweizern aktuell bevorzugt wird. Dazu wurde jeder Person eine Reihe von gegens&auml;tzlichen Antwortm&ouml;glichkeiten vorgelegt (beispielsweise «Einen sicheren Arbeitsplatz haben» versus «In verschiedenen Arbeitsbereichen einsetzbar sein»), und der/die Befragte musste sich f&uuml;r die bevorzugte Alternative entscheiden. Je nach Antwortmuster wurden die Befragten in eine der beschriebenen drei Gruppen eingeteilt.</p><ul><li
style="text-align: justify;">39 Prozent der befragten Schweizer Erwerbst&auml;tigen haben eine traditionelle Karriereorientierung, legen also Wert auf Arbeitsplatzsicherheit</li><li
style="text-align: justify;">36 Prozent wurden der eigenverantwortlichen Laufbahnorientierung zugeordnet, d.h., sie finden es wichtig, in verschiedenen Arbeitsbereichen einsetzbar zu sein. Diese erfreut sich also bereits heute einer fast ebenso grossen Beliebtheit wie die traditionelle Orientierung.</li><li
style="text-align: justify;">Ein ebenfalls erheblicher Anteil, insgesamt 25 Prozent der Befragten, wurde als alternativ engagiert karriereorientiert eingestuft. F&uuml;r diese Personen stehen Arbeit und Karriere nicht im Vordergrund.</li></ul><p
style="text-align: justify;">Der Beschreibung der verschiedenen Laufbahnmuster entsprechend, zeigen die Ergebnisse, dass <strong>eigenverantwortlich Orientierte im Schnitt deutlich k&uuml;rzer bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber angestellt</strong> sind und st&auml;rkere K&uuml;ndigungsabsichten haben als traditionell Orientierte und alternativ engagiert Karriereorientierte. Sie sind ausserdem besser ausgebildet und j&uuml;nger.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Organisationen w&uuml;nschen sich zunehmend flexible anpassungsf&auml;hige Mitarbeitende, die sich durch ein hohes Mass an Eigenverantwortung auszeichnen. </strong>Mitarbeitende also, die sich gut an die sich schnell ver&auml;ndernden Anforderungen in Organisationen anpassen.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Profitieren Personen, die die geforderten Merkmale der Unternehmen wie Eigenverantwortung und Flexibilit&auml;t aufweisen, tats&auml;chlich? Um diese Frage zu beantworten, haben wir traditionell und eigenverantwortlich Orientierte in Bezug auf verschiedene Angebote der Personalentwicklung, die sie vom Arbeitgeber erhalten, verglichen. Die statistischen Analysen zeigten keine Unterschiede in der Anzahl an Weiterbildungstagen, in Bezug auf Arbeitsgestaltung und Leistungsbeurteilung. Hingegen zeigte sich, dass traditionell Orientierte eine h&ouml;here Arbeitszufriedenheit und h&ouml;heres Commitment (Verbundenheit mit der Organisation) berichten, und ihrem Arbeitgeber eine h&ouml;here Attraktivit&auml;t attestieren. Traditionell Karriereorientierte, und nicht die Eigenverantwortlichen, scheinen also ihre Arbeitssituation besonders positiv zu bewerten.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Wie sieht die Arbeitssituation der alternativ engagierten Karriereorientierten aus? </strong>Alternativ Engagierte berichten ein geringeres Commitment als traditionell Orientierte. Weiterhin ist ihr monatliches Einkommen deutlich niedriger als das der eigenverantwortlich und traditionell Orientierten. Dies ist damit zu erkl&auml;ren, dass den alternativ Engagierten die Arbeit weniger wichtig ist und sie deshalb vermutlich auch weniger Zeit ihres Lebens der Arbeit widmen. Sie berichten eine deutlich h&ouml;here Zufriedenheit mit ihrer Work-Life-Balance als eigenverantwortlich Orientierte.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die Ergebnisse sprechen insgesamt daf&uuml;r, dass Personen, die sich f&uuml;r eine klassische Karriere entscheiden, die beste Arbeitssituation haben: Ihre Arbeitszufriedenheit ist hoch und sie betrachten ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Menschen, f&uuml;r die Arbeit und Karriere nicht zentral im Leben sind, haben ein niedrigeres Einkommen. Die Rechnung scheint aber auch f&uuml;r sie aufzugehen, denn ihre Work-Life-Balance ist am besten. Die Eigenverantwortlichen leisten hohen Arbeitseinsatz, was an ihrem sehr niedrigen Krankenstand erkennbar ist. Trotzdem sind ihre Arbeitseinstellungen im Vergleich zu Personen mit einer anderen Karriereorientierung weniger positiv. Personen mit einer eigenverantwortlichen Karriereorientierung bieten Anpassungsf&auml;higkeit und Flexibilit&auml;t, also das, was Arbeitgeber zunehmend fordern. Sie sind zudem jung und gut ausgebildet. Und dennoch belohnen Arbeitgeber diese Personengruppe offensichtlich nicht ausreichend. Um junge, flexible und gut ausgebildete Mitarbeitende anzuziehen, sollten Unternehmen diese auch gezielt f&ouml;rdern.</p><p
style="text-align: justify;">H&auml;ufige interne oder externe Unternehmenswechsel geh&ouml;ren zum Erwerbsleben eigenverantwortlich orientierter Personen. Wenn Unternehmen Eigenverantwortung fordern, liegt es in ihrer Verantwortung, ihre Mitarbeitenden bestm&ouml;glich darauf vorzubereiten. Forschungsergebnisse zu Arbeitsmarktf&auml;higkeit zeigen, dass die Chance, in einem anderen Unternehmen eine neue Stelle zu finden, gr&ouml;sser ist, wenn:</p><ul><li>die beruflichen Qualifikationen auf dem neuesten Stand sind,</li><li>eine Person &uuml;ber ein grosses berufliches Netzwerk verf&uuml;gt</li><li>und verschiedene Entwicklungsm&ouml;glichkeiten, also beispielsweise interessante Stellen bei potenziellen Arbeitgebern oder innerhalb des eigenen Unternehmens, kennt.</li></ul><p
style="text-align: justify;"><strong>Wie k&ouml;nnen Unternehmen ihre eigenverantwortlichen Mitarbeitenden gezielt f&ouml;rdern?</strong> Die Qualifikation kann durch abwechslungsreiche und anspruchsvolle T&auml;tigkeiten, durch die Anwendung neuester Methoden und Technologien, durch Arbeit in wechselnden Teams und Projekten, oder durch Weiterbildung off-the-job erh&ouml;ht werden. Die beiden zuletzt genannten Massnahmen k&ouml;nnen zudem hilfreich sein, um berufliche Kontakte zu kn&uuml;pfen. Eine Methode zur Identifikation von Entwicklungsm&ouml;glichkeiten stellt die Laufbahnplanung dar. Egal, ob Personen innerhalb der Firma bleiben oder sich anderweitig orientieren m&ouml;chten, sollten Vorgesetzte zusammen mit ihren Mitarbeitenden in regelm&auml;ssigen Abst&auml;nden einen Entwicklungsplan erarbeiten. In diesem werden beispielsweise Entwicklungsziele, dazu n&ouml;tige Kompetenzen und Massnahmen, diese zu erreichen, definiert. Die weite Verbreitung aller drei Karriereorientierungen bedeutet f&uuml;r Unternehmen generell, dass sie ihren Mitarbeitenden verschiedene Optionen der Karriereentwicklung erm&ouml;glichen sollten.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Unternehmen profitieren von der F&ouml;rderung ihrer Mitarbeitenden in mehrfacher Hinsicht. Gut und breit qualifizierte Mitarbeitende sind flexibler in verschiedenen Projekten beziehungsweise Arbeitsbereichen einsetzbar. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Somit kann die interne Arbeitsorganisation leichter an ver&auml;nderte Bedingungen angepasst werden. Auch f&uuml;hrt eine gute Personalentwicklung – wie weitere Ergebnisse des HR-Barometers zeigen – zu h&ouml;herem Commitment und zu mehr Arbeitszufriedenheit. Und nicht zuletzt finden die Mitarbeitenden ihren Arbeitgeber umso attraktiver, je h&ouml;her sie die Angebote ihres Arbeitgebers einsch&auml;tzen, wie beispielsweise in Bezug auf Lernchancen in der Arbeit.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/je-traditioneller-die-karriere-desto-zufriedener-der-mensch/2725/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Angewandte Deep Culture offenbart die verborgene Kulturebene.</title><link>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/angewandte-deep-culture-offenbart-die-verborgene-kulturebene/2699</link> <comments>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/angewandte-deep-culture-offenbart-die-verborgene-kulturebene/2699#comments</comments> <pubDate>Fri, 02 Jul 2010 14:13:52 +0000</pubDate> <dc:creator>HRToday</dc:creator> <category><![CDATA[Coaching]]></category> <category><![CDATA[HR Projekte]]></category> <category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Personalführung]]></category> <category><![CDATA[Assessment]]></category> <category><![CDATA[Assessments]]></category> <category><![CDATA[Commitment]]></category> <category><![CDATA[Deep Culture]]></category> <category><![CDATA[Deep-Culture-Dimensionen]]></category> <category><![CDATA[Ethik]]></category> <category><![CDATA[ethische Codices]]></category> <category><![CDATA[ethische Grundhaltung]]></category> <category><![CDATA[ethische Grundregel]]></category> <category><![CDATA[ethische Grundregeln]]></category> <category><![CDATA[ethische Kodizes]]></category> <category><![CDATA[ethischer Code]]></category> <category><![CDATA[extrinsisch]]></category> <category><![CDATA[extrinsisches Kulturalignement]]></category> <category><![CDATA[Identität]]></category> <category><![CDATA[interkulturelle Konflikte]]></category> <category><![CDATA[internationale Organisation]]></category> <category><![CDATA[intrinsisch]]></category> <category><![CDATA[intrinsisches Kulturalignement]]></category> <category><![CDATA[Konfliktlösung]]></category> <category><![CDATA[kulturelle Assessments]]></category> <category><![CDATA[kulturelle Prägung]]></category> <category><![CDATA[Kulturwandel]]></category> <category><![CDATA[Leitbild]]></category> <category><![CDATA[Leitbilder]]></category> <category><![CDATA[Mehrschichtigkeit der Persönlichkeit]]></category> <category><![CDATA[Motiv]]></category> <category><![CDATA[Motive]]></category> <category><![CDATA[nationale Organisation]]></category> <category><![CDATA[nichtkulturelles Phänomen]]></category> <category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category> <category><![CDATA[Persönlichkeitsstruktur]]></category> <category><![CDATA[primäre Denkpräferenz]]></category> <category><![CDATA[primäre Denkpräferenzen]]></category> <category><![CDATA[Reflexion]]></category> <category><![CDATA[Reflexionsmöglichkeiten]]></category> <category><![CDATA[Reflexionsvermögen]]></category> <category><![CDATA[Respekt]]></category> <category><![CDATA[sozialer Zusammenhalt]]></category> <category><![CDATA[Toleranz]]></category> <category><![CDATA[Transparenz]]></category> <category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category> <category><![CDATA[verborgene Kulturebene]]></category> <category><![CDATA[Verhalten eines Menschen]]></category> <category><![CDATA[Verhaltensgewohnheiten]]></category> <category><![CDATA[Verhaltensmerkmale]]></category> <category><![CDATA[Verhaltensmuster]]></category> <category><![CDATA[Wechselspiel der Kulturen]]></category> <category><![CDATA[Wertvorstellungen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.personalradar.ch/?p=2699</guid> <description><![CDATA[Cli.gs Die kulturelle Pr&#228;gung jedes einzelnen Mitarbeiters steht im st&#228;ndigen Wechselspiel mit der Unternehmenskultur und seiner Pers&#246;nlichkeitsstruktur: Alle zusammen bestimmen das Verhalten eines Menschen. Diese Mehrschichtigkeit und die Interaktion der Faktoren zu erkennen, ist zentral, um ethische Kodizes festzulegen und interkulturelle Konflikte zu l&#246;sen (ein Beitrag von: Stuart D.G. Robinson; HR Today). Der Begriff Deep [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
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src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form
class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input
type="text" value="http://cli.gs/XbeT7" /></form></div><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>Die kulturelle Pr&auml;gung jedes einzelnen Mitarbeiters steht im st&auml;ndigen Wechselspiel mit der Unternehmenskultur und seiner Pers&ouml;nlichkeitsstruktur: Alle zusammen bestimmen das Verhalten eines Menschen. </strong>Diese Mehrschichtigkeit und die Interaktion der Faktoren zu erkennen, ist zentral, um ethische Kodizes festzulegen und interkulturelle Konflikte zu l&ouml;sen (ein Beitrag von: <a
title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Stuart D.G. Robinson; HR Today</a>).</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Der Begriff Deep Culture steht f&uuml;r die verborgene Kulturebene und wird f&uuml;r diejenigen Bestimmungsfaktoren verwendet, welche den Verhaltensgewohnheiten, Motiven, Wertvorstellungen und ethischen Grundregeln der Mitglieder einer Gruppe zugrunde liegen. Diese Bestimmungsfaktoren verschaffen der Gruppe ihren sozialen Zusammenhalt und ihre Identit&auml;t. Die angewandte Deep Culture bezieht sich auf die Verwendung von Instrumenten, welche diese Bestimmungsfaktoren beschreiben. Die Instrumente werden dazu verwendet, Unternehmens- und Abteilungskulturen sowie firmeninterne ethische Kodizes zu bilden. Sie kommen sowohl bei Kulturwandel als auch beim intrinsischen Kulturalignment zur Anwendung, das heisst, wenn es darum geht, sicherzustellen, dass die Elemente einer Unternehmenskultur oder eines ethischen Kodexes untereinander kompatibel sind. Auch beim extrinsischen Kulturalignment, also bei der Frage, ob die Elemente mit der Kultur der lokalen M&auml;rkte oder Tochtergesellschaften kompatibel sind, werden diese Instrumente gebraucht; ebenso bei kulturellen Assessments, bei der Analyse und der Aufl&ouml;sung von interkulturellen Konflikten.</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/07/Angewandte-Deep-Culture-offenbart-die-verborgene-Kulturebene.jpg"><img
class="alignleft size-thumbnail wp-image-2701" title="Angewandte Deep Culture offenbart die verborgene Kulturebene" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/07/Angewandte-Deep-Culture-offenbart-die-verborgene-Kulturebene-150x123.jpg" alt="Angewandte Deep Culture offenbart die verborgene Kulturebene" width="150" height="123" /></a>Deep Culture liegt unter anderem auch Vertrauen zugrunde. Nationale und multinationale Organisationen verwenden diesen Begriff und andere wie Respekt, Toleranz, Commitment, Transparenz in ihren Leitbildern aber h&auml;ufig ohne die vertieften Reflexionsm&ouml;glichkeiten, welche die angewandte Deep Culture vermitteln kann, mit einzubeziehen.</p><p><strong>Deep-Culture-Dimensionen</strong></p><p>Zun&auml;chst ist es wichtig, nachzuvollziehen, wie die Deep Culture mit dem Unternehmensalltag zusammenh&auml;ngt. Zu den wichtigsten Bestimmungsfaktoren hinter den Verhaltensmustern, Motiven, Wertvorstellungen und ethischen Grundhaltungen von Vorgesetzten und Mitarbeitern in einer Organisation geh&ouml;ren die folgenden Parameter oder so genannten Deep-Culture-Dimensionen:</p><ol><li
style="text-align: justify;">Wie viel Erm&auml;chtigung, Raum f&uuml;r Initiative, Matrixcharakter oder hierarchische Autorit&auml;t liegt im Unternehmen vor?</li><li
style="text-align: justify;">Wie und mit wie viel Transparenz werden Informationen wann an wen und mit welchen Motiven weitergegeben?</li><li
style="text-align: justify;">Wie ist der Stellenwert von Flexibilit&auml;t, Risikobereitschaft, Arbeitssicherheit, Informationssicherheit, Vorsichtsmassnahmen bzw.  Zukunftsszenarienentwicklung?</li><li
style="text-align: justify;">Wie viel Wert wird auf Eigenverantwortung, individuelle Meinungsbildung, Kompromissf&auml;higkeit, Gruppenloyalit&auml;t bzw. Konsensentscheidungen gelegt?</li><li
style="text-align: justify;">Wie wichtig sind Proaktivit&auml;t, materielle Errungenschaften, finanzieller Erfolg, Work-Life Balance bzw. Umweltbewusstsein?</li><li
style="text-align: justify;">Wie streng oder flexibel werden Unternehmensprinzipien und operationelle Abl&auml;ufe gehandhabt?</li><li
style="text-align: justify;">Welcher Grad an empirischer Anwendung, Strukturierung, Spezialistentum oder ganzheitlicher Betrachtung gilt im Unternehmen?</li></ol><p
style="text-align: justify;">In der angewandten Deep Culture werden solche Deep-Culture–Dimensionen als Messinstrumente f&uuml;r die Analyse, Gestaltung und das Alignment von Unternehmenskulturen verwendet.</p><p>Die Automobil- und die Finanzindustrie beispielsweise sind gegenw&auml;rtig mit einem einschneidenden Wertewandel konfrontiert, insbesondere in den entwickelten M&auml;rkten. Die angewandte Deep Culture ist hierbei ein unentbehrliches Instrument, um einen Turn- around auf einer fundamentalen Ebene herbeizuf&uuml;hren.</p><p><strong>Vertrauen ist relativ</strong></p><p
style="text-align: justify;">Beim Bereich Vertrauen sind mehrere der genannten Dimensionen im Spiel. Vertrauen besteht in vielen Kulturen darin, Informationen stets in aller Ausf&uuml;hrlichkeit an den n&auml;chsten hierarchischen Vorgesetzten oder an den Unternehmensinhaber zu melden.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;"><strong>In anderen Kulturen k&ouml;nnte dasselbe Verhalten einen irreparablen Bruch eines Vertrauensverh&auml;ltnisses zwischen zwei Angestellten herbeif&uuml;hren. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Der v&ouml;llig transparente Umgang mit Informationen aller Art k&ouml;nnte in anderen Unternehmungen die Grundlage f&uuml;r das Vertrauen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden schaffen. In anderen Organisationen erh&auml;lt nur derjenige das Vertrauen der Vorgesetzten, der es versteht, Informationen selektiv unter genau definierten Umst&auml;nden zu vermitteln. In einigen geniesst derjenige Vertrauen, der seine Erfolge, seine Flexibilit&auml;t und seine Initiative offen zum Ausdruck bringt; in wieder anderen weckt solches Verhalten grosses Misstrauen und die Motive werden ernsthaft in Frage gestellt.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Dies bedeutet, dass in multikulturellen Organisationen, Partnerschaften und Allianzen Vertrauen je nach Kultur so unterschiedlich definiert wird, dass es <strong>wenig Sinn macht, diesen Begriff universell zu verwenden. </strong></p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Und es macht noch weniger Sinn, Beziehungen auf der Basis der jeweiligen eigenen Definition aufzubauen. Anw&auml;lte, Schiedsrichter und Vermittler werden t&auml;glich mit Parteien konfrontiert, die – nicht ganz &uuml;berraschend – das Vertrauen ineinander verloren haben.</p><p
style="text-align: justify;">Genau wie im Falle von Vertrauen beruhen Konzepte wie Respekt, Toleranz und Ethik auf unterschiedlichen, von den zugrunde liegenden Deep Cultures abh&auml;ngigen Definitionen. Interessanterweise m&uuml;ssen die Deep Cultures aus analytischer Sicht nicht zwangsl&auml;ufig allzu weit auseinander liegen, wenn Misstrauen oder Konflikte bestehen. Je &auml;hnlicher zwei Kulturen sind, desto mehr geht man davon aus, dass die Erwartungen gegenseitig erf&uuml;llt werden; die Frustration und Konflikte sind dann umso heftiger, wenn dies nicht der Fall ist.</p><p><strong>Nichtkulturell bedingte Merkmale</strong></p><p
style="text-align: justify;">Im Alltag wird das Ph&auml;nomen der Deep Culture noch angereichert durch Wechselwirkungen mit den nichtkulturellen Ph&auml;nomenen.</p><blockquote><p
style="text-align: justify;">Das Verhalten eines Menschen wird nicht nur durch seine Kultur, sondern auch durch seine Denkpr&auml;ferenzen und seine Pers&ouml;nlichkeitsstruktur bedingt – n&auml;mlich durch die Verhaltensmuster, welche innerhalb derselben Kultur von Person zu Person verschieden sind und welche einen direkten Einfluss auf die Dynamik ihrer zwischenmenschlichen Interaktionen haben.</p></blockquote><p
style="text-align: justify;">Demzufolge muss bei einer Konfliktanalyse oder bei Assessments festgestellt werden, welche Verhaltensmerkmale kulturell bedingt sind und welche nicht. Dies ist sowohl bei Konflikten von grundlegender Bedeutung, um die richtigen Ursachen und die richtigen L&ouml;sungen zu finden, als auch bei Assessments, um eine Person im richtigen organisatorischen Umfeld zu platzieren. Wie bei den Deep-Culture-Dimensionen gibt es diverse Instrumente, um zwischen den prim&auml;ren Denkpr&auml;ferenzen und der Pers&ouml;nlichkeitsstruktur zu unterscheiden. Wesentlich ist, die Dynamik, die aus der Interaktion zwischen den drei Ph&auml;nomenen entsteht, zu verstehen und darzulegen.</p><p
style="text-align: justify;">Es gibt einen weiteren Grund, die kulturellen von den nichtkulturellen Faktoren zu trennen: <strong>Die Denkpr&auml;ferenzen und die Pers&ouml;nlichkeitsstruktur einer Person sind gr&ouml;sstenteils unver&auml;nderbar; ihre Kultur jedoch bleibt formbar und erg&auml;nzbar.</strong> Die Deep-Culture-Ebene ist der Ort, wo Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung und Konfliktl&ouml;sungen wirklich stattfinden k&ouml;nnen; es ist die Ebene, wo eine Kompensation f&uuml;r Pers&ouml;nlichkeitsmerkmale, die praktisch unab&auml;nderbar sind, m&ouml;glich ist.</p><p
style="text-align: justify;">Durch die angewandte Deep Culture kann das kulturelle Coaching und Alignment von Personen, Beziehungen und Organisationen, die willens sind, viel effektiver ausgestaltet werden als bei vielen anderen Ans&auml;tzen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.personalradar.ch/personalentwicklung/angewandte-deep-culture-offenbart-die-verborgene-kulturebene/2699/feed</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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