Fach- und Führungskräfte Handwerker

Fach- und Führungskräfte Handwerker

Archiv für Juni 2009

PostHeaderIcon Die reife Schale wird sexy für die Demografie

Die qualifizierten Fach- und Führungskräfte werden uns in den nächsten Jahren langsam aber sicher ausgehen. Die stark zunehmende Überalterung der Schweizer Wohnbevölkerung wird eine kardinale Herausforderung an die Politik der kommenden Jahrzehnte sein.

Das Fachgebiet ‚Demografie’ oder ‚Bevölkerungswissenschaft’ wird uns mehr beschäftigen, als uns wirklich lieb ist. Unternehmungen können auf die reiferen Jahrgänge gar nicht mehr verzichten. Die ‚Grufties’ sind out – es kommen nun die ‚Selpies’! Die sogenannten ‚Second-Life-People’ oder einfacher ausgedrückt – die neue Kraft in reifer Schale – wird unseren Berufsalltag mehr und mehr bestimmen.

Zu diesem Thema publizierte kürzlich eine renommierte Schweizer Tageszeitung im Feuilleton, dass wenn der Nachwuchs in einem Masse ausbleibt, wie das für die Schweiz bei der einheimischen Bevölkerung seit drei Jahrzehnten zu beobachten ist, muss mit demografischen und sozialen Verschiebungen gerechnet werden, die durchaus geeignet seien, den Handlungsspielraum unserer Gesellschaft zu überfordern. Es kommt noch deutlicher. Den krisenartigen Entwicklungen wird angeblich Vorschub geleistet. Die Leidtragenden wären vor allem die alten Generationen. Vielleicht wird den älteren Mitarbeitenden in den Unternehmungen bald wieder mehr Wertschätzung entgegen gebracht. Gesichtsfalten und Altersflecken sind ‚en vogue’. Erprobte Facherfahrung und Lebensreife bedeuten Zukunft und werden ihren berechtigten Platz einnehmen.

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PostHeaderIcon Die Wirtschaft profitiert stark von der externen Kinderbetreuung

Gut ausgebildete Mütter haben der jeweiligen Volkswirtschaft viel gekostet. Warum sollen Sie zuhause bleiben und ihr Wissen vergammeln lassen. Es braucht mehr Krippen!

Eltern, die für ihr Kind eine Spielgruppe, einen Krippenplatz oder einen Mittagstisch im Quartier suchen, finden via Internet schnell das passende Angebot.

Berufstätige Mütter sind eine Realität. Für unsere Volkswirtschaft sind sie auch unverzichtbar. Es sind nicht nur wirtschaftliche Zwänge, die dazu führen, dass Eltern oder alleinerziehende Mütter einer Tätigkeit nachgehen. Ist es zudem nicht auch eine Binsenwahrheit, dass viele Frauen, die über Jahre ihren Beruf nicht ausüben, später nur mit Mühe im Arbeitsmarkt Fuss fassen können? Die externe Kinderbetreuung ist daher seit langem ein wichtiger Faktor für unsere Wirtschaft, auch wenn die Wertschätzung für diese wichtige Dienstleistung noch nicht überall anerkannt wird.

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PostHeaderIcon Personalberatung – der Mehrwert kommt erst mit der Beziehung!

Die Ferienzeit hat angefangen. Viele von uns nehmen Lesestoff mit. Nicht immer nur der Entspannung wegen. Schliesslich möchte man sich auch während den schönsten Tagen des Jahres etwas weiterbilden. Sozusagen ‚Premium Time’ für das Buch. Die Fachliteratur zum Thema Beratung bringt just zur dieser Zeit wieder viele Neuerscheinungen auf den Markt. Oft alter Wein in neuen Schläuchen. Zum Thema Beratung hier eine kleine Anekdote:

‚Ein alter Schäfer ist mit seiner Herde irgendwo in den Alpen unterwegs. Er trifft einen jungen Spaziergänger an, der sich mit folgender Frage an ihn wendet: „Gibst du mir ein Schaf, wenn ich dir auf Anhieb sagen kann, wie gross deine Herde ist?”. Der Schäfer stutzt kurz, schmunzelt und willigt interessiert ein. Flugs nimmt der Spaziergänger seinen mitgebrachten Laptop aus seinem Rucksack, tippt schnell und geheimnisvoll Daten ein und nach wenigen Minuten blinzelt er wichtigtuerisch auf und erklärt dem Schäfer: „Du hast genau 235 Schafe. Davon sind 47 Jungtiere.” Der alte Schäfer mimt Erstaunen, ist köstlich amüsiert und überreicht ihm ein Schaf mit folgender Frage: „Erhalte ich mein Schaf zurück junger Mann, wenn ich dir sagen kann, welchen Beruf du ausübst?” Der Spaziergänger ist sofort damit einverstanden. „Du bist ein Berater” erklärt ihm nun der Schäfer kurz und bündig. Dieser ist erstaunt. „Woher kannst du das wissen” entgegnet er. Der Schäfer gibt ihm folgende Antwort: „Du bist ungefragt gekommen und hast etwas heraus gefunden, was ich schon weiss. Kann ich jetzt meinen Schäferhund zurück haben?”

Beratung sollte ein echtes Bedürfnis stillen und einen Mehrwert bringen. Der Arbeitsmarkt ist überhitzt. Gute Personalberatung zeichnet sich durch seriöse Abklärung, Kontinuität, gute Qualität der Dienstleistung, klare Kostenstrukturen und der nachhaltigen Vermittlung der geeigneten Bewerbenden aus. Der Himmel ist nicht immer blau, auch wenn von Zeit zu Zeit das Blaue vom Himmel versprochen wird. Gute Beratung kostet etwas. Überlegen Sie sich gut bei welcher Personalberatung Sie ihr Geld ausgeben möchten.

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PostHeaderIcon Zeig mir Deine Nase und ich weiss wer Du bist.

Spricht Ihre Nasenspitze Bände? Haben Sie ein ausgeprägtes Jochbein? Ist das Kinn leicht fliehend, aber die Augenachse in einer klaren Symmetrie? Seien Sie auf der Hut -  Ihre Persönlichkeit ist ein offenes Buch.

Zeig mir deine Nase und ich weiss wer du bist.Haben Sie es auch schon erlebt, dass Sie nach Interviews mit Bewerbenden so klug wie zuvor waren? Das Gegenüber bleibt rätselhaft und widersprüchlich. Unsicherheit macht sich breit. In solchen Augenblicken sehnen sich plötzlich viele nach einer einfachen Analysemethode, die uns in wenigen Sekunden mitteilt, wer vor uns sitzt. Daher gibt es inzwischen schon Personalberater/-innen, die Ihre Kunden mit obskuren Dienstleistungen, wie zum Beispiel die ‚Psycho-Physiognomik’, ködern. Unbedarfte beissen leider oft genug an und wundern sich dann, wenn Ihnen buchstäblich für viel Geld das Fell über die Ohren gezogen wird. Um was geht es?

Als Johann Kaspar Lavater, ein Pfarrer in Zürich,  im 18. Jahrhundert die Theorie der Gesichterkunde (Physiognomische Fragmente) veröffentlichte, war der Teufel los. Seine Erkenntnisse gingen schnell um die ganze Welt.

Er behauptete, dass man aufgrund der Gesichtsformen auf die Intelligenz und den Charakter eines Menschen schliessen kann. Oft war der Missbrauch nicht weit und die Betroffenen wurden unsachgemäss beurteilt. Die Theorie wurde wissenschaftlich nie bewiesen und in der Praxis Johann Kaspar Lavaterwie auch in der Fachwelt als Humbug bezeichnet. Sie löst ohne Zweifel Momente der Heiterkeit aus, ist aber für ein seriöses Personalselektionsverfahren unbrauchbar und mitunter sogar gefährlich.

Im Rahmen der Personalauswahl, Personalselektion oder Personalsuche gibt es bekannte, in der Praxis erprobte Vorgehensweise mit seriöser Aussagekraft (Validität). Fehlbesetzungen oder eine falsche Personalselektion sind ein nicht zu unterschätzendes wirtschaftliches Risiko. Oft genug wird die unternehmerische Entwicklung gehemmt, wenn nicht sogar gebremst, weil die falschen Menschen am falschen Arbeitsplatz sitzen. Wie lange geht das gut?

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PostHeaderIcon Ihre Organisation frisst sich an der Arbeitszeit fett?

Kennen Sie den Spruch ‚A clean desk is the sign of a sick mind’.  Trotz den vielen elektronischen Hilfsmitteln, die angeblich die tägliche Datenflut in Schach halten sollte, ist der Verkauf von Ordnern, Registraturen, Etiketten und Post-It Klebern nach wie vor ungebrochen.

Wir kämpfen jeden Tag mit viel Elan gegen die Unordnung an. Ein Kampf, den wir in der Regel verlieren. Dass aber das Chaos gar nicht unser Feind sein muss, wird uns im Buch ‚A Perfect Mess. The Hidden Benefits of Disorder’ (Die perfekte Unordnung. Die versteckten Vorteile des Durcheinanders) der  Autoren Erich Abrahamson und  David H. Freedman beschrieben. Das Chaos lässt uns Raum für Unvorhergesehenes. Das zufällige Nebeneinander von Nicht-Zusammengehörigem  birgt die Möglichkeit, Querverbindungen zu entdecken, die in kein bestehendes System passen und andere absurd erscheinen lassen.

Ein Beispiel gefällig? Aus dem Chaos entstand Penicillin. Der schottische Bakteriologe und Nobelpreisträger, Alexander Fleming, gönnte sich einen Urlaub. Sein Labor hinterliess er ohne es zu reinigen. Schimmelpilz breitete sich aus und das Wachstum  durch das typisch britische Feuchtwetter begünstigt. Die vom Wissenschaftler angelegte Staphylokokken-Kultur kam mit dem Schimmelpilz in Berührung und vernichtete diese. Ein neuer Wirkstoff war entdeckt. Es war ein Meilenstein in der medizinischen Geschichte. Nur weil ein etwas schmuddeliger Forscher sein Labor im Chaos hinterliess, haben wir heute noch ein Antibiotikum, das in den vergangenen Jahrzehnten vielen Menschen das Leben rettete. Die Schlussfolgerung kann nur sein, dass Ordnung und Unordnung sich gegenseitig befruchten können. ‚Wenn ein unordentlicher Schreibtisch’ monierte einmal Einstein ,einen unordentlichen Geist repräsentiert, was repräsentiert dann ein leerer Schreibtisch?’

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PostHeaderIcon 83 Tage unglücklich sein. Das ist zuviel!

Wie viel Glück brauchen Sie? Kürzlich war in der Tagespresse zu lesen, dass Glück messbar sei. So messbar wie das Mehl im Gebäck. Zuviel Glück macht den Teig pampig und zuwenig davon lässt ihn bröseln.

Glück ist hoch ansteckend. Angeblich ansteckender als eine Grippe. Endlich mal gute Nachrichten vom Fachgebiet der Infektiologie. Die Studie kommt aus den USA und wurde im ‚British Medical Journal’ publiziert. Die Forscher und Forscherinnen haben während 20 Jahren ca. 5’000 Menschen begleitet und heraus gefunden, dass Menschen mit guten sozialen Netzwerken auf andere eine lebensbejahende und beglückende Wirkung haben. Eigentlich eine Erkenntnis, die uns nicht wirklich neu ist. Nun ist es aber wissenschaftlich bewiesen und somit auch wahr ;-)

Auch die Suche nach dem richtigen Stellenangebot kann manchmal eine Glückssache sein. Man möchte nicht nur einer Erwerbsarbeit nachgehen, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, sondern auch eine innere und sinnstiftende Befriedigung gewinnen, die uns glücklich macht. Schliesslich verbringen wir bei einem vollen Arbeitspensum mindestens 2000 Arbeitsstunden pro Jahr. Das sind volle 83 Tage. Diese  unglücklich verbringen zu müssen, wäre wirklich so unangenehm wie eine starke Grippe.

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PostHeaderIcon Leiden Sie an Diplomitis?

Wie viele Diplome, Zertifikate und Urkunden, die Ihren Bildungshunger dokumentieren, haben Sie schon? Zählen Sie nur! Die meisten von uns haben schon viel dafür getan. ‚Diplomitis’ ist eine um sich greifende Seuche und die Berufserfahrung krankt daran.

Aber was soll die Kritik? Schliesslich verlangt der dynamische Arbeitsmarkt, dass die Berufstätigen ihre sogenannte ‚Employability’ (= Arbeitsmarktfähigkeit) möglichst hoch halten, um in turbulenten Zeiten gegen die starke Konkurrenz gewappnet zu sein. Mit der Berufsbildung ist es jedoch wie mit der Zimmerpflanze. Irgendwann ist diese dürr, stirbt ab und muss entsorgt werden. Theoretisches Berufswissen ohne konkrete Anwendung oder ständige Auffrischung ist so fit wie ein untrainierter Wadenmuskel, der bei der ersten Anstrengung krampft und seinen Dienst verweigert.

Das Diplom alleine beweist noch keine berufliche Kompetenz. Das neue eidgenössische Berufsbildungsgesetz will diesem Umstand mit der sogenannten Validierung von Bildungsleistungen Rechnung tragen. Um was geht es? Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat in Zusammenarbeit mit 8 Branchen einen Pilotversuch ins Leben gerufen. Dabei geht es darum fähigen Berufsleuten mit nachweisbarer Berufserfahrung zu Abschlüssen zu verhelfen, die sie nicht haben.

Was – jetzt kommt der ‚Dennerabschluss’ im Rabattsystem? Mitnichten! Viele Berufstätige, vielleicht auch Sie, sind heute in einem anderen Fachgebiet tätig, das mit ihrer Erstausbildung nichts mehr zu tun hat. Aus dem Mechaniker wurde ein technischer Sachbearbeiter, aus der Krankenschwester eine kaufmännische Mitarbeiterin oder aus dem Chemikant ein Informatiker. Viele davon haben keine weitere Ausbildung gemacht, aber einen immens reichen Schatz an Berufserfahrung gesammelt. Wer zum Beispiel seit Jahren ohne Abschluss in der kaufmännischen Welt tätig ist, kann nachträglich einen Lehrabschluss erhalten, wenn die entsprechende Kompetenz nachweisbar ist, die für diesen Abschluss notwendig ist.

Wie soll das gehen, werden Sie sich fragen? Das geht nicht mit rechten Dingen zu. Dem ist nicht so. Das Verfahren ist anspruchsvoll und der Weg bis zum Diplom vielschichtig. Manchmal ist es sogar einfacher die verpasste Weiterbildung einfach nachzuholen.

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PostHeaderIcon Temporärbüro? Igitt! Das riecht nach schlechter Erfahrung.

Personalberatung, Stellenvermittlung, Temporärbüro? Igitt! Das riecht nach schlechter Erfahrung. Da wird man sowieso schnell in eine Schablone gepresst, unpersönlich abgefertigt, schlecht beraten und dann noch mit unpassenden Angeboten belästigt.

Warum gehen Sie bei der Wahl des für Sie passenden Personaldienstleisters nicht gleich vor, wie wenn Sie den kompetenten Anbieter im Fachhandel suchen?

Personalberater/-innen sind auch nur Menschen. Wo die Leidenschaft für berufliches Wirken zu konkreten Resultaten führt, ist der Erfolg auf sicher. Jobsuche ist Vertrauenssache!


5 Punkte, die bei der Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern wichtig sind:

  • Wird genügend Zeit für ein strukturiertes Beratungsgespräch angeboten oder wird am Fliessband abgefertigt?
  • Wird die berufliche Situation richtig analysiert oder heisse Luft produziert?
  • Gibt es Angebote, die passen oder wird einfach vermittelt?
  • Ist der gegenseitige Umgang fair oder leer?
  • Wird Diskretion respektiert oder mit den Füssen getreten?

Seien Sie anspruchsvoll. Eine gute Personalberatung ist aber auch auf Ihre gute Vorbereitung angewiesen:

5 Punkte machen Personalberater/innen glücklich:

  • Ihre Bewerbung ist korrekt, fehlerfrei und das Handling einfach
  • Sie bewerben sich auf konkrete Stellenangebote, die zu Ihnen passen
  • Sie sind erreichbar und an einem ‚Kennenlern-Gespräch’ interessiert
  • Sie sind offen und ehrlich. Auch heikle Punkte des Lebenslaufs sind klar
  • Sie schenken Vertrauen und unterstützen die beratende Person

Nichts kann mehr schief gehen! Nehmen Sie bei der gezielten Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung die Dienstleistungen eines seriösen Personaldienstleisters in Anspruch. Dort werden Sie auch Angebote erhalten, die weder im Stellenanzeiger noch auf den Jobportalen zu finden sind. Ach ja noch was – solche die bei www.swissstaffing.ch dabei sind, müssen Mindeststandard einhalten.

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PostHeaderIcon Personalentwicklung ist schon lange kein neumodischer Schnickschnack

Der Markt betreffend Suche nach Fachspezialisten/-innen ist nach wie vor ausgetrocknet. So staubtrocken wie ein Wadi in der Wüste.

Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal ist immer noch gross. Meistens bleibt sie ungehört, da das Angebot einfach nicht mehr existiert. Bestehende Lücken lassen Sie auch nicht mehr so einfach mit Bewerbenden aus der EU füllen. Niemand weiss genau, wann dieser Mangel aufhört. Viele dieser offenen oder sich abzeichnenden Vakanzen könnte man mit guten Personalerhaltungsmassnahmen vermeiden. Das aufwändige, zeitintensive und anspruchsvolle Suchen nach neuen Arbeitskräften ist extrem kostspielig geworden. Eine glaubwürdige, interessierte und wertschätzende Haltung gegenüber den Mitarbeitenden ist daher wesentlich günstiger und vermeidet unnötige Kündigungen.

Personalentwicklung ist schon lange kein neumodischer Schnickschnack mehr, der mit Pulverdampf aus der Zauberküche der Human Resources Management Welt kommt. Personalentwicklung hat sich als notwendiges Instrument erwiesen, um unternehmerische Ziele besser erreichen zu können. Eine moderne Personalentwicklung muss unbedingt sicher stellen, dass das Management weiss, welche Schlüsselqualifikationen in der Unternehmung vorhanden und wichtig sind, um die Erreichung der angestrebten Ziele sicher stellen zu können.

Bildung, Förderung und anhaltende berufliche Qualifikation sind keine Sozialleistungen oder sozialromantische Kuschelecken, um das Personal bei Laune zu halten, sondern Verpflichtung für die Zukunft. Nicht nur der Mitarbeitende muss seine sogenannte ‚Employability’ fit halten und etwas für seine berufliche wie auch persönliche Zukunft machen. Auch der Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden so gut gestaltet sind, dass der Wunsch nach einem Wechsel des Arbeitgebers schon gar nicht aufkommt. Ist es nicht lästig, wenn Umsätze einbrechen, Geschäfte nicht realisiert werden können und unternehmerische Ziele im Treibsand ersticken, nur weil zuwenig Arbeitskräfte da sind?

Mit der Einhaltung der 4 wichtigsten Grundregeln ist schon viel gewonnen:

  • Vom direkten Vorgesetzten hängt viel ab. Nichts ist lästiger, wenn gute Leute aufgrund falscher Führung verloren gehen. Der Volksmund meint: ‚Der Fisch stinkt immer zuerst am Kopf.’
  • Mitarbeitende müssen mit ihrer Aufgabe wachsen. Hält man sie klein, brechen die Guten aus, nehmen Wissen mit und die Schlechten bleiben und verhalten sich kleinlich.
  • Die vorhandenen Stärken von Mitarbeitenden müssen klar erkannt und weiter entwickelt werden. Dieses Potenzial nicht zu nutzen wäre dumm.
  • Mitarbeitende müssen unbedingt mit der richtigen Aufgabe betraut werden. Sind sie unter- oder überfordert lässt, die Kündigung nicht lange auf sich warten.

Viele dieser Frust-Kündigungen lassen sich vermeiden. Denn eine der wichtigsten Erfahrungen für Menschen ist, gebraucht und gefordert zu werden. Eine ehrliche Kommunikation, ein gutes Personalentwicklungsprogramm und aufrechte Wertschätzung lassen viele aufkeimende Probleme schon gar nicht entstehen.  Auch angespannte Arbeitsmärkte bieten nach wie vor erhöhte Chancen nach besseren Einkommens- und Entwicklungsmöglichkeiten und locken somit immer Arbeitskräfte weg. Wenn dieser Entwicklung mit den richtigen Massnahmen Paroli geboten wird, wird auch die anstrengende Personalfluktuation kein grosses Thema mehr sein.

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PostHeaderIcon Die Arbeitswelt wird ‘botoxiert’

Die sommerlichen Temperaturen geben wieder alles preis. Die aus eigenem Körperfett geformten Schwimmringe tauchen munter unter den dünnen T-Shirts auf. Schwabbelnd, hüpfend und der Schwerkraft zugeneigt kommen die massigen Fleischdepots wachsbleich hervor und lassen sich ungeniert mit einem aufgeklärten Seufzer betrachten. Was kostet das wieder an Trainingsstunden, Lebenszeit und aufklärender Mühsal?

Schönheit muss leiden‚Bodyshaping’ und ‚Bodytuning’ sind wieder angesagt. Gute Figur machen wird zur täglichen Pflicht. Die mediale Unterhaltungsindustrie hält uns auf Trab. Dabei verlieren wir mit dieser kein Gramm Körperfett und nehmen dabei noch in Kauf vor der Glotze an geistiger Unterernährung zu erkranken. Rotzfrech und mit gespieltem sakralem Ernst wird allen erklärt, dass wir in dieser anspruchsvollen Welt nur bestehen können, wenn wir unseren Körper einer Generalüberholung unterziehen und uns den unerbittlich neuen ästhetischen Ansprüchen unterwerfen und anpassen.

Die primären Geschlechtsmerkmale werden beherzt konturiert, verlängert und geformt. Die erschlaffte Büste bedenkenlos vergrössert, gestrafft und mit allerlei Schnickschnack aus der Zauberküche der Beautyindustrie verjüngt. Selbstverständlich wird der überschüssige Körperabfall gesammelt und dient, umgewandelt zum Bau-, Dämm- und Hilfsstoff, für die Verschönerung und Optimierung des fleischlichen Daseins. Aus blutarmen, dünnen Bürokratenlippen, werden opulente, von Kraft strotzende Kusswerkzeuge, die jeder zurückhaltenden Romantik den Garaus machen. Die aufwändige Wurstlippe wird zum neuen Markenzeichen der ‚Cervelatprominenz’. Chirurgisch unterfütterte Wangen sind mit abschliessender Laserbehandlung frisch wie Babypopos, das abgesaugte Fett landet als VIP-Seife in der nächsten Kunstgalerie und stämmige Beinpfosten werden zur XXX-Länge verschönert, damit der federnde Gazellengang auf dem ‚Catwalk’ gut zur Geltung kommt.

Es wird gezupft, festgezurrt, gepierct, geschnipselt, geliftet und gefälscht was das Zeug hält. Jedes noch so gewagte Design wird appliziert und verpestet als dermatologisches Ärgernis Bäuche, Hüften und hormongestählte Oberarme. Die Schönheitsindustrie ‚botoxiert’  die moderne Gesellschaft.  Das geglättete Dasein wird quasi zum Mass aller Dinge.

Selbstverständlich hat uns auch die Lebensmittelindustrie am Wickel. ‚Functional Food’ liebkost unsere Darmflora, sorgt für ein ewig stimulierendes Hungergefühl und lässt uns glauben, dass die im Körper eingebauten Hilfsmittel mit uns steinalt werden. Auch das Gebiss wird so blendendweiss abrasiv geschrubbt, ‚gebleacht’ oder neu im Kieferknochen verschraubt, dass es uns schier ob solcher Schönheit den Atem nimmt. Alles ist nur noch schön. Die faltenbefreiende Crème gehört zum privaten Hausaltar.

Jeder Bewegung folgt eine Gegenbewegung. Die Zeit der authentischen Ästhetik wird wieder kommen. Da werden barocke Rundungen und beharrte Männerbrüste wieder sexy sein. Warten wir einfach ab. Vielleicht nimmt sich der kommenden Entwicklung wieder eine andere Industrie an.

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