Fach- und Führungskräfte Handwerker

Fach- und Führungskräfte Handwerker

Archiv für November 2009

PostHeaderIcon Sie bieten einen Ausbildungsplatz? Junge Menschen danken Ihnen dafür!

Sie interessieren sich dafür, Jugendliche auszubilden? Sie haben jedoch den Eindruck, Ihre Ressourcen reichten dafür nicht aus? Dann bietet Overall Lehrbetriebsverbund Ihnen die massgeschneiderte Lösung: Overall Lehrbetriebsverbund entlastet Sie von der ganzen Ausbildungsadministration und übernimmt alle Absprachen mit Behörden und Berufsschulen. Sie benötigen keine Ausbildungsbewilligung und bestimmen Ihren Möglichkeiten entsprechend, welche Bereiche der Beruflichen Grundbildung Sie ausbilden.

  • Im Selektionsverfahren klären wir Berufseignung, Motivation sowie soziale und persönliche Kompetenzen der Lehrstellenbewerberinnen und -bewerber sorgfältig ab und vermitteln Ihnen geeignete und Ihrem Wunschprofil entsprechende Kandidatinnen oder Kandidaten
  • Während der Ausbildung begleiten und fördern wir die Lernenden und unterstützen sie bei der Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung und beim Finden eines beruflichen Anschlusses
  • Wir übernehmen die ganze Personaladministration und Lohnverarbeitung und stellen Ihnen die Kosten, zusammen mit einem bescheidenen Beitrag für unsere Aufwendungen, monatlich in Rechnung.

Overall Lehrbetriebsverbund sorgt dafür, dass Sie Ihre Ausbildungstätigkeit gewinnbringend erfahren und Lernende die Ausbildung erfolgreich absolvieren.

In diesen Berufen können Sie Lernenden zusammen mit Overall Lehrbetriebsverbund einen Ausbildungsplatz anbieten:

  • Büroassistentin/-assistent EBA
  • Detailhandelsassistentin/-assistent EBA
  • Küchenangestellte/-angestellter EBA
  • Hauswirtschaftspraktikerin/-praktiker EBA

Die Beruflichen Grundbildungen EBA dauern zwei Jahre und sind auf unterstützende Tätigkeiten ausgerichtet. So profitieren Sie rasch vom produktiven Output der jungen Personen.

Fördern Sie den beruflichen Nachwuchs in Ihrer Branche und schaffen Sie Chancen für Jugendliche. Rufen Sie uns an – wir beraten Sie gerne und unverbindlich. Lesen Sie mehr zum Overall Lehrbetriebsverbund oder bestellen Sie unseren Prospekt zum Lehrberuf Ihrer Wahl. Overall Lehrbetriebsverbund dankt allen Partnerbetrieben für die tolle Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.

Wann ist Ihre Unternehmung dabei?

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PostHeaderIcon Hallo Personaldienstleister, hallo Handwerker – jobbzz ist da! Noch bbesser und zzchneller…

Nach sehr intensiver Entwicklungszeit ist das erste vertikale Job-Portal für Handwerker mit intelligentem Bewerbermanagement namens jobbzz endlich mit den ersten Testpartnern an den Start gegangen.

jobbzz richtet sich ausschliesslich an Stellensuchende mit einer handwerklichen Berufsausbildung. Das neue Job-Portal bietet eine sehr schnelle Übersicht, ist benutzerfreundlich und für die interessierten Personaldienstleistern budgetfreundlich.

Was ist jobbzz sonst noch

  • Eine kollaborative Plattform für moderne Rekrutierer vornehmlich im Bereich Temporärarbeit /Zeitarbeit) für Handwerker/-innen
  • zielgerichtete Akquisiton von Kandidaten/-innen
  • intuitives Stellenmananagement
  • speditives Bewebermanagement
  • kontinuierliches Kandidatenmarketing

jobbzz konzentriert sich auf das Wesentliche, damit sich die Personaldienstleiser auf die Vermittlung konzentrieren können

Wie ist der Fokus?

  • Ohne wenn und aber – jobbzz fokussiert sich auf die Rekrutierung von Handwerkern und handwerksähnlichen Berufsleuten
  • jedes Berufsfeld verfügt über sein eigenes, dezidiertes Microportal (derzeit 12)
  • jobbzz pur – keine Ablenkung durch Werbung
  • verständliche Navigation
  • unterstützte Arbeitsprozesse

Wie ist die Visibilität im Web?

  • von A bis Z suchmaschinenoptimiert
  • vernetzt mit über 50 relevanten Websites

Wer ist das Zielpublikum?

  • Handwerker/-inner. jobbzz ist jung, gradlinig, etwas frech – bbesser und zzchneller

jobbzz verfügt über eine Vielzahl sinnvoller Features, um den täglichen Ablauf in der Personalrekrutierung zu vereinfachen. Personaldienstleister sparen Zeit und können sich wieder vermehrt Ihrer eigentlichen Aufgabe widmen.

jobbzz bietet folgende Features:

jobbzzPosition

  • One Stop Publishing
  • Umfassende Kontrolle und Übersicht
  • Drill-down Navigation und Schnellsuche
  • Transparente Verbindung Firma –> Berater –> Stelle –> Bewerber

jobbzzCandidate

  • Workflow ordnet die Bewerbung der Stelle zu
  • Automatische Benachrichtigung des Beraters
  • Star-Rater erlaubt visuelle Kennzeichnung der Top-Kandidaten
  • Vereinfachte E-Mail Kommunikation
  • Vorbereitet für SMS, VoIP, Skype
  • Transparente Verbindung Vermittler –> Berater –> Stelle –> Bewerber
  • Einfache Stellvertretung

jobbzzCorporate

  • Publikation der Inserate auf jobbzz und/oder auf der eigenen Homepage des Personaldienstleisters
  • One Stop Publikation
  • Keine Mehrkosten für Inserate

jobbzzViewer

  • Der einzigartige Jobbetrachter für schnelles ‚Scannen’ von Stellen
  • Rasche und komfortable Detailansicht der Stellen
  • Druckfunktion
  • Kurzbewerbung mit Integration in die Bewerberdatenbank

jobbzz legt Wert auf volle Kostentransparenz. jobbzzCalculator rechnet blitzschnell aus und zeigt sofort die Preise an. Bereits ab unschlagbaren 24.40 CHF pro Inserat und Monat exkl. MwST ist man dabei.

  • Flexible Laufzeiten von 6, 12 oder 24 Monaten
  • Einstieg schon ab 10 Stellen möglich

jobbzz… darum bbesser und zzchneller!

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PostHeaderIcon Wird ‘Mobile-Tagging’ das neue Rekrutierungstool?

Sie möchten eine neue Person anstellen? Ihnen graust es schon vor den vielen Bewerbungen, den aufsässigen Personalberatungen, die ihnen ihre Dienstleistungen anbieten möchten und der Zeitaufwand der Interviews. Die Ausschreibung läuft. Die Bewerbungen treffen dutzendweise ein. Der Bewerbungsberg wächst ins Unermessliche. Sie bleiben kühl und lächeln verschmitzt.

Nun tun Sie etwas, dass kein Mensch versteht. Sie laden alle Bewerbenden zum gleichen Zeitpunkt ein, ohne dass sie von deren Bewerbungen auch nur ein wenig Notiz genommen haben. Sie empfangen alle persönlich. Sie nehmen ihr Handy aus der Tasche heben es auf Augenhöhe ihres Gegenübers, machen ein ‚Mobile-Tagging’ und in wenigen Augenblicken teilt ihnen der funkgesteuerte, unter dem Hautstirnlappen eingepflanzte Chip mit, ob die richtige Person vor ihnen steht. Ihr gespeichertes Profil wurde in Sekundenbruchteilen mit dem Anforderungsprofil verglichen. Das ‚Bio-Matching’ läuft perfekt.

Die Nieten gehen, die Volltreffer bleiben. In ganz kurzer Zeit konnte das Selektionsverfahren durchgeführt werden.

Zum Glück ist das noch nicht möglich. Vielleicht werden wir in nächster Zeit jedoch mit Technologien konfrontiert werden, die Entscheidungsprozesse und Konsumverhalten einmal mehr extrem verändern werden. Die ersten Anzeichen sind schon zu beobachten. ‚Mobile-Tagging’ erobert uns. Der Einzelhandel wird gefordert sein.

Hier ein kurzes Beispiel, wie das Einkaufsverhalten sich bald verändern wird: Sie wollen einen neuen Fernseher kaufen. Auf dem Preisschild ist ein sogenannter 2-D Barcode angebracht. Das ist kein Strichcode mehr im herkömmlichen Sinn. Die neuen Codes können bis zu 3000 Buchstaben und 7000 Zahlen speichern. Nun halten Sie ihr Handy über diesen neuen Barcode. Eine Software liest die Informationen blitzschnell und in kurzer Zeit haben sie alle Informationen über das Gerät auf dem Handy. Die neuste Technologie geht noch weiter. Sie werden direkt via Handy aufs Internet weiter geleitet, dort werden alle Preise des gleichen Gerätes blitzschnell verglichen und ihnen sofort mitteilt, ob sie es an einem anderen Ort noch günstiger erhalten können. Fachgeschäfte und Verkäufer/-innen müssen dann vermehrt saftige Preisreduktionen anbieten, damit sie mit der billigeren Konkurrenz noch mithalten können. Schöne neue Welt.

Wird bei der Personalsuche, Personalselektion und Personalrekrutierung das ‚Mobile-Tagging’ von Menschen nur eine Gedankenspielerei bleiben?. Hoffentlich! Wer möchte schon sein ganzes Leben einfach durch ein Handy gespiegelt sehen?

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PostHeaderIcon Temporärarbeit in Europa: Ein Blick über die Schweizer Grenzen.

Gilt Grossbritannien in Bezug auf Temporärarbeit als eher unregulierter Markt, sind die Niederlande hier so etwas wie die Vorreiter. Doch wie steht die Schweiz im internationalen Vergleich da? Wie viel Temporärarbeit wird in anderen Ländern geleistet? In welchen Branchen? Und wie ist die Temporärarbeit in anderen Ländern Europas organisiert und reguliert?

(Quelle : swissstaffing)

Die Temporärarbeit in der Schweiz ist in ständiger Bewegung. Wachstum und gesetzliche Neuerungen prägen das Geschehen. Der im Jahr 2010 in Kraft tretende Gesamtarbeitsvertrag für den Personalverleih wird einen weiteren Meilenstein darstellen, der die Temporärarbeit in der Schweiz formt. Doch auch im übrigen Europa steht die Temporärarbeit nicht still. Neben der Lockerung existierender Gesetze über die Temporärarbeit, wie z.B. in Dänemark oder Deutschland, und der erstmaligen offiziellen Zulassung dieser Arbeitsform in Ländern wie Tschechien oder Polen gibt es auch Anzeichen für eine stärkere Regulierung, so z.B. in Grossbritannien.

Eine wesentliche Rolle hierbei spielt die im Jahr 2008 erzielte Einigung über die EU-Richtlinie für die Zeitarbeit. Sie schreibt neu EU-weit die Prinzipien Equal Pay (gleicher Lohn für Festangestellte und temporär Beschäftigte) und Equal Treatment (Gleichbehandlung in Bezug auf weitere Arbeitsbedingungen) vor und lässt Abweichungen davon nur zu, wenn sich die Sozialpartner diesbezüglich vertraglich geeinigt haben.

Es lohnt sich, die Situation in anderen Ländern Europas näher zu betrachten, um die Geschehnisse in der Schweiz besser einordnen und Schlüsse für die Zukunft ziehen zu können. Zu berücksichtigen ist dabei aber, dass die Arbeitsform «Temporärarbeit» in den verschiedenen Ländern nicht immer ganz genau gleich definiert wird. Umfang und Struktur der Temporärarbeitsbranche Grossbritannien, Frankreich und die Niederlande gehören zu denjenigen europäischen Ländern, in denen die Temporärarbeit gemessen an der Erwerbsbevölkerung deutlich stärker verbreitet ist als in der Schweiz. Länder wie Dänemark und Schweden oder Deutschland und Österreich, die eine vergleichsweise geringe Verbreitung von Temporärarbeit kennen, haben dagegen alle in den letzten Jahren eine sehr dynamische Entwicklung dieser Arbeitsform erlebt.

Die Penetrationsrate der Temporärarbeit variiert zwischen 0,2 Prozent der Erwerbsbevölkerung in Griechenland und 4,8 Prozent in Grossbritannien. In den meisten Ländern, wie auch in der Schweiz, sind temporär Arbeitende im Vergleich mit den übrigen Beschäftigten überdurchschnittlich jung und in der Regel für gering bis mittel qualifizierte Jobs eingesetzt. Sie haben häufiger einen Migrationshintergrund als die übrigen Beschäftigten.

In vielen Ländern sind temporär Arbeitende im produzierenden Gewerbe überrepräsentiert. Die nordischen Länder (Grossbritannien, Niederlande, Dänemark, Norwegen) bilden diesbezüglich eine Ausnahme. Denn dort sind die temporär Arbeitenden vornehmlich im öffentlichen Sektor sowie in der Dienstleistung beschäftigt.

Arbeitsbedingungen und Regulierung unterscheiden sich stark

Die Motive der Einsatzbetriebe für den Einsatz von temporär Arbeitenden gleichen sich in den europäischen Ländern: Im Vordergrund stehen der Ausgleich von Schwankungen bzw. die Erhöhung der Flexibilität, die Verkleinerung der Stammbelegschaft und die Vertretung von Krankheits- oder Ferienabsenzen. Teilweise spielt die Rekrutierung eine wichtige Rolle, in manchen Fällen auch die Personalkostensenkung, insbesondere wenn für temporär Arbeitende nicht das Gebot von Equal Pay gilt. Ein Beispiel für einen relativ stark regulierten Temporärarbeitsmarkt ist Frankreich. Dort gilt der Grundsatz des Equal Pay per Gesetz.

Zusätzlich haben temporär Arbeitende Anspruch auf eine so genannte Prekaritätsprämie in der Höhe von 10 Prozent des Lohnes. Zudem leisten die Personaldienstleister in Frankreich einen Beitrag von 2,15 Prozent des Lohnes an einen Weiterbildungsfonds, aus dem Qualifizierungsmassnahmen für temporär Arbeitende finanziert werden. Im Jahr 2007 nahmen 12,3 Prozent der temporär Arbeitenden an einer solchen subventionierten Weiterbildung teil.

Strategisch begründete Flexibilität in Frankreich

Neben diesen lohn- und weiterbildungsmässigen Vorzügen gibt es in Frankreich verschiedene Einschränkungen der Temporärarbeit. So dürfen Temporärarbeitsverträge nicht länger als 18 Monate andauern. Will der Einsatzbetrieb eine Arbeitskraft nach dem Temporäreinsatz selbst befristet anstellen, so muss er sogar eine Karenzzeit von einem Drittel der vorherigen Einsatzzeit abwarten.

    Zweifelsohne als Schutz für die temporär Beschäftigten gedacht, stellt sich aber die Frage, ob diese Regelung nicht die Beschäftigungssicherheit verringert. Die französischen Personaldienstleister sind ferner insofern eingeschränkt, als dass nur für drei definierte Gründe temporär Arbeitende zur Verfügung gestellt werden dürfen:  die Vertretung von Stammbeschäftigten,  der Ausgleich von zeitweiligen Auftragsschwankungen und der Einsatz in Bereichen, für die keine unbefristeten Einstellungen vorgenommen werden (z.B. Landwirtschaft oder Tourismus).

    Wenn Firmen, wie es beispielsweise in der Schweiz zu beobachten ist, aus strategischen Gründen ihre Belegschaft mit Temporärarbeit generell flexibilisieren wollen, dann ist das in Frankreich nicht möglich.

    Grossbritannien: Temporärarbeit weitgehend unreguliert

    Grossbritannien gilt demgegenüber als weitgehend unregulierter Temporärarbeitsmarkt. Regulierungsansätze waren in diesem Land bislang kaum vorhanden. Einzig der gesetzliche Mindestlohn dürfte auf diejenigen temporär Arbeitenden, die unselbständig erwerbend waren, Anwendung gefunden haben. In Grossbritannien ist allerdings ein nicht unerheblicher Teil der temporär Beschäftigten als so genannte Contractors selbständig erwerbend. Der Personaldienstleister übernimmt dann nur die Vermittlung und Administration der Partnerschaft zwischen Contractor und Einsatzbetrieb, ist aber nicht der Arbeitgeber. Angestossen durch die Debatte um die Zeitarbeits-Richtlinie auf EU-Ebene haben sich die britischen Gewerkschaften, Arbeitgeber und die Regierung im Jahr 2008 nun aber darauf geeinigt, temporär Arbeitenden künftig nach zwölf Einsatzwochen Equal Treatment zu gewähren.

    Die Niederlande, welche als Vorbild für die Verbindung von Flexibilität und Sicherheit am Arbeitsmarkt bekannt sind, kennen auch in Bezug auf die Temporärarbeit ein Flexicurity-Modell. Der niederländische GAV stuft die arbeitsvertraglichen Ansprüche nach der Einsatzdauer ab.

    Temporär Arbeitende, welche länger als eineinhalb Jahre bei einem bestimmten Personaldienstleister angestellt sind, haben auch in verleihfreien Zeiten (für eine gewisse Dauer) Anspruch auf Lohnfortzahlung. Nach dreieinhalb Jahren bei einem bestimmten Personaldienstleister haben temporär Beschäftigte gar Anspruch auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Allerdings dürften nur wenige so lange Einsatzzeiten erreichen. Das Gebot von Equal Pay ist in den Niederlanden zwar gesetzlich vorgeschrieben. Gesamtarbeitsvertraglich kann aber davon abgewichen werden, was im niederländischen GAV auch getan wird. So gibt es für diverse Beschäftigtengruppen, wie beispielsweise unter 23-Jährige, gering Qualifizierte oder Schulabgänger, abgesenkte Tarife. Erst nach sechs Monaten eines Einsatzes schreibt der GAV Equal Pay vor. Auch in Dänemark ist die Temporärarbeit in erster Linie sozialpartnerschaftlich geregelt.

    Typischerweise für Länder mit starker sozialpartnerschaftlicher Regelung der Temporärarbeit – wie auch Schweden, Österreich oder die Schweiz – sind in Dänemark hinsichtlich der Löhne und der Arbeitszeitbedingungen die Bedingungen im Einsatzbetrieb massgebend.

    Ebenfalls analog zur GAV-Lösung in den Niederlanden gilt der Gleichbehandlungsgrundsatz (Equal Treatment) punkto Rente, Urlaub und Krankheit in Dänemark erst ab einer gewissen Beschäftigungsfrist (sechs bis neun Monate).

    GAV teilt Prinzipien der Regelungen in anderen Ländern

    Die Regelung der Temporärarbeit in der Schweiz ist insofern eine liberale, als dass per Gesetz keine Einschränkungen punkto Einsatzbranche, -zeit oder -gründe bestehen. Handkehrum schreibt das Arbeitsvermittlungsgesetz aber in Branchen mit allgemeinverbindlich erklärtem GAV das Gebot des Equal Treatment vor. Der geplante GAV Personalverleih teilt die Prinzipien der gesamtarbeitsvertraglichen Regelungen in anderen europäischen Ländern. Die Ausdehnung des Equal-Treatment-Grundsatzes auf weitere Branchen sowie die Abstufung arbeitsvertraglicher Rechte – wie die berufliche Vorsorge, die Lohnfortzahlung bei Krankheit und die Feiertagsentschädigung – nach der Einsatzdauer findet man, wie beschrieben, auch in anderen Ländern.

    Diese Abstufung bedeutet eine Abweichung vom Equal-Treatment-Prinzip, was durch die EU-Richtlinie über Zeitarbeit aber gedeckt ist, weil sie eine Derogation im Rahmen von Gesamtarbeitsverträgen zulässt. Hervorzuheben ist hierbei, dass die im GAV Personalverleih vorgesehene Regel, Temporäreinsätze bei demselben Personaldienstleister zusammenzuzählen, einen weiteren Vorzug für die temporär Beschäftigten darstellt, der allerdings ebenfalls in anderen Ländern, wie beispielsweise den Niederlanden, angewendet wird.

    Schweiz mit Weiterbildungsfonds eher am unteren Ende der Skala

    Der Schweizer Fall bestätigt, dass auch in Ländern ohne allzu weit reichende Gesetze dank sozialpartnerschaftlicher Regelungen den Interessen der temporär Beschäftigten Rechnung getragen wird. Dass der geplante GAV Personalverleih ausserhalb der Branchen mit Equal Treatment eigene Mindestlöhne und Sozialleistungen festsetzt und ferner für alle temporär Arbeitenden einen Weiterbildungsfonds etabliert, sind Beispiele dafür. Wie gezeigt wurde, verfügen auch etliche andere europäische Länder über einen Weiterbildungsfonds für temporär Arbeitende, der übrigens auch den Personaldienstleistern in ihrer Qualität als Arbeitgeber der temporär Beschäftigten zugute kommt.

    Der Lohnbeitrag, der dafür eingesetzt wird, variiert zwischen 0,5 Prozent (Belgien) und 2,15 Prozent (Frankreich). Der in der Schweiz vorgesehene Beitrag von 0,4 Prozent ist demzufolge ein eher bescheidener. Im Laufe der Zeit wird sich zeigen, wie viele Schweizer temporär Beschäftigte mit diesem Beitrag unterstützt werden können.

    In Abhängigkeit der effektiven Nachfrage nach Weiterbildungsunterstützung wird eine Anhebung des Beitrages in Zukunft möglicherweise zu diskutieren sein.

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    PostHeaderIcon A short story of taking chances.

    An unemployed man is desperate to support his family of a wife and three kids. He applies for a janitor’s job at a large firm and easily passes an aptitude test.

    The human resources manager tells him, “You will be hired at minimum wage of $5.35 an hour. Let me have your e-mail address so that we can get you in the loop. Our system will automatically e-mail you all the forms and advise you when to start and where to report on your first day”.

    Taken aback, the man protests that he is poor and has neither a computer nor an e-mail address. To this the manager replies, “You must understand that to a company like ours that means that you virtually do not exist. Without an e-mail address you can hardly expect to be employed by a high-tech firm. Good day.”

    Stunned, the man leaves Not knowing where to turn and having $10 in his wallet, he walks past a farmers’ market and sees a stand selling 25 lb. crates of beautiful red tomatoes. He buys a crate, carries it to a busy corner and displays the tomatoes. In less than 2 hours he sells all the tomatoes and makes 100% profit Repeating the process several times more that day, he ends up with almost $100 and arrives home that night with several bags of groceries for his family.

    During the night he decides to repeat the tomato business the next day. By the end of the week he is getting up early every day and working into the night. He multiplies his profits quickly. Early in the second week he acquires a cart to transport several boxes of tomatoes at a time, but before a month is up he sells the cart to buy a broken-down pickup truck.

    At the end of a year he owns three old trucks. His two sons have left their neighborhood gangs to help him with the tomato business, his wife is buying the tomatoes, and his daughter is taking night courses at the community college so she can keep books for him.

    By the end of the second year he has a dozen very nice used trucks and employs fifteen previously unemployed people, all selling tomatoes. He continues to work hard. Time passes and at the end of the fifth year he owns a fleet of nice trucks and a warehouse that his wife supervises, plus two tomato farms that the boys manage. The tomato company’s payroll has put hundreds of homeless and jobless people to work. His daughter reports that the business grossed over one million dollars.

    Planning for the future, he decides to buy some life insurance. Consulting with an insurance adviser, he picks an insurance plan to fit his new circumstances. Then the adviser asks him for his e-mail address in order to send the final documents electronically.

    When the man replies that he doesn’t have time to mess with a computer and has no e-mail address, the insurance man is stunned, “What, you don’t have e-mail? No computer? No Internet? Just think where you would be today if you’d had all of that five years ago!”

    “Ha!” snorts the man. “If I’d had e-mail five years ago I would be sweeping floors at Microsoft and making $5.35 an hour”.

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