Fach- und Führungskräfte Handwerker

Fach- und Führungskräfte Handwerker

Archiv für März 2010

PostHeaderIcon Frohe Ostern wünscht PersonalRadar!

Die Autorinnen und Autoren von PersonalRadar bedanken sich an dieser Stelle für das schnell wachsende Interesse an deren Beiträgen. Sie wünschen allen Lesenden und Interessierten eine schöne, besinnliche wie auch erholsame Osterzeit!

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Frohe Ostern 2010

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PostHeaderIcon Personenfreizügigkeit: Fluch oder Segen?

Wie viele Menschen – Erwerbstätige und nicht Erwerbstätige – sind im Rahmen der Personenfreizügigkeit in die Schweiz eingewandert ? Lindern die Zuwandernden den Fachkräftemangel, oder treiben sie die Arbeitslosigkeit in die Höhe ? Was ist mit der Zuwanderung während der Wirtschaftskrise geschehen ? Fragen, welche die Öffentlichkeit beschäftigen. Verschiedene, zum Teil populistisch aufgeladene Antworten machen die Runde. Im Interesse einer sachlichen Diskussion nimmt der vorliegende Artikel die Zuwanderung statistisch unter die Lupe (Quelle: swissstaffing).

Die ausländische Bevölkerung in der Schweiz setzt sich aus verschiedenen Gruppierungen zusammen. Nicht alle Zuwandernden kommen in die Schweiz, um zu arbeiten (vgl. Grafik 1):

Ausländische Bevölkerung 2008 (1,97 Mio.)Die Niedergelassenen (56 %) leben seit mindestens 5 Jahren in der Schweiz, meist aber schon viel länger. Die Aufenthalter (27 %) haben eine Bewilligung, um mindestens ein Jahr in der Schweiz zu verweilen. Von beiden Gruppen ist nur leicht mehr als die Hälfte erwerbstätig. Die Kurzaufenthalter (3 %) verfügen über eine unterjährige Bewilligung. Sie kommen fast ausschliesslich für Erwerbszwecke in die Schweiz. Die Grenzgänger (11 %) arbeiten in der Schweiz, wohnen aber im Ausland. Hinzu kommt eine kleine Gruppe übriger Ausländer (3 %), die entweder als Funktionäre und Diplomaten in der Schweiz leben oder die sich im Asylprozess befinden. Insgesamt waren im Jahr 2009 1,24 Mio. Personen ausländischer Staatsangehörigkeit in der Schweiz erwerbstätig. Das entspricht einem guten Viertel aller Erwerbstätigen.

Die Personenfreizügigkeit und die Zuwanderung

Die Zuwanderung ausländischer Erwerbstätiger hat nach der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 zunächst etwas abgenommen, um erst nach einem Jahr leicht bzw. nach drei Jahren wieder merklich zuzunehmen. Kurz nach dem Wechsel zur vollen Personenfreizügigkeit im Jahr 2007 hat die Zuwanderung erneut deutlich abgenommen (vgl. Grafik 2 ).

Entwicklung der ErwerbstätigenDie Vermutung liegt nahe, dass beides mit der Konjunkturlage zusammenhängt: Zur Zeit der Einführung der Personenfreizügigkeit befand sich die Schweiz in einer Rezessionsphase. Deshalb schrumpfte die ausländische Erwerbsbevölkerung zunächst und nahm die Zuwanderung erst nach einer gewissen Zeit – mit dem Eintreten der Boomphase 2005 bis 2007 – merklich zu. Die Öffnung zur vollen Personenfreizügigkeit fiel dagegen ans Ende dieser Boom zeit. Die Zuwanderung erreichte bereits kurz vorher ihre Spitze, wuchs auf hohem Niveau weiter, brach kurz darauf mit der aktuellen Krise aber ein.

Die Zuwanderung hatte notabene schon vor der Einführung der Personenfreizügigkeit, im Boomjahr 2001, den Spitzenwert von 2006 erreicht. Das ist sehr wahrscheinlich Ausfluss des schon längere Zeit vorhandenen Fachkräftemangels.

Nach wie vor sind im Jahr 2009 knapp 30 000 erwerbstätige Ausländer eingewandert (Wanderungssaldo), wobei die Zuwanderung gegenüber dem Vorjahr um einen Viertel gesunken ist. Der Bestand der Aufenthalter hat 2009 nochmals deutlich um 10 % zugelegt. Die Zunahme im Vorjahr war allerdings höher (14 %). Der Bestand der Kurzaufenthalter dagegen hat 2009 zum zweiten Mal in Folge gegenüber dem Vorjahr abgenommen, nämlich um 6 % (im Vorjahr um 23 %). In Bezug auf die Grenzgänger hat schliesslich auch eine Beruhigung stattgefunden. Der Bestand hat zwar nach wie vor ganz leicht um 1 % zugenommen. Der Zuwachs war 2009 allerdings deutlich geringer als in den Jahren davor. Die Personenfreizügigkeit ist also ein flexibles System, das auf konjunkturelle Veränderungen reagiert.

Ein Zeichen des Fachkräftemangels …

Dass die Zuwanderung ausländischer Erwerbstätiger in der aktuellen Wirtschaftskrise nicht versiegte, hat sehr wahrscheinlich mit dem in gewissen Branchen nach wie vor bestehenden Fachkräftemangel zu tun. Ende 2009 vermeldete noch beinahe jeder vierte Betrieb (23 %) Rekrutierungsschwierigkeiten beim qualifizierten Personal. In den letzten Jahren verzeichneten der Maschinenbau bzw. die Industrie im Allgemeinen, das Gastgewerbe, die Informatikdienste, das Baugewerbe sowie das Kredit- und Versicherungsgewerbe überdurchschnittliche Schwierigkeiten bei der Fachkräfterekrutierung. So erstaunt es nicht, dass gerade in diesen Branchen ausländische Erwerbstätige häufig überrepräsentiert sind bzw. die Zuwanderung zum Teil überdurchschnittlich wächst. Das ist ein klares Indiz dafür, dass keine Verdrängung von Schweizer Erwerbstätigen stattfindet.

… darum weder Lohndruck noch Verdrängung

Auch die Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung 2008 und die Zahlen zur Arbeitslosigkeit zeigen, dass für den überwiegenden Teil der Schweizer Erwerbstätigen durch die Zuwanderung kein Lohndruck entsteht und inländische Arbeitnehmende nicht vom Arbeitsmarkt verdrängt werden:

Eindeutig gegen die Lohndumpingtheorie spricht, dass das Lohnniveau (Median) seit der Einführung der Personenfreizügigkeit (2002) für alle Anforderungsniveaus gestiegen ist. Jedoch lässt sich nicht prüfen, ob die Lohnsteigerung ohne Personenfreizügigkeit höher ausgefallen wäre.

Von den Kurzaufenthaltern – und auf Stellen mit tieferem Anforderungsniveau auch von den Aufenthaltern – könnte auf den ersten Blick zwar ein gewisser Lohndruck ausgehen: Kurzaufenthalter erhalten nämlich auf allen (bis auf die höchste) Anforderungsstufen rund 20 % weniger Lohn als Schweizer Arbeitskräfte. Allerdings handelt es sich bei den Kurzaufenthaltern nur um wenige Erwerbstätige (1 %), die sich auf verschiedenste Branchen verteilen. Bei den Aufenthaltern handelt es sich hingegen um eine etwas grössere und wachsende Gruppe (8 %). Die Lohnunterschiede sind aber geringer (9 % bis 13 %). Trotzdem sprechen die Statistiken keineswegs für verbreiteten Lohndruck oder Verdrängung von inländischen Erwerbstätigen: Die öffentliche Statistik unterscheidet nur 4 verschiedene Anforderungsniveaus. Die beruflichen, persönlichen und insbesondere branchenbezogenen Differenzen innerhalb einer Niveaugruppe können demzufolge gross sein. Die vordringliche Frage ist, ob Kurzaufenthalter und Aufenthalter spezifische persönliche und berufliche Merkmale aufweisen, und das tiefere Lohnniveau daher rührt. Eine tiefer gehende Analyse (*) für ausgewählte Branchen, in denen die Letztgenannten häufig arbeiten, bestätigt dies. Es resultieren deutlich geringere Lohnunterschiede bzw. sogar das Gegenteil: Für Arbeiten auf dem niedrigsten Anforderungsniveau im Gastgewerbe verdienen Kurzaufenthalter 6 % und Aufenthalter 3 % weniger als Schweizer Erwerbstätige. In der chemischen Industrie verdienen Aufenthalter an Stellen mit tiefstem Anforderungsniveau sogar 6 % mehr als Schweizer Arbeitskräfte. Dasselbe gilt für Kurzaufenthalter in den Informatikdiensten, die auf Stellen mit tiefstem Anforderungsniveau 5 % mehr verdienen als ihre Schweizer Kollegen. Auch die entsprechende Analyse für die Grenzgänger bringt keine Hinweise auf systematischen Lohndruck oder Verdrängung an den Tag. Obwohl gerade Grenzgänger ihren Lebensunterhalt nicht in der Hochpreisinsel Schweiz bestreiten und sich deshalb mit einem niedrigeren Einkommen zufrieden geben könnten, sind die Lohnunterschiede gering (5 % weniger bis 1 % mehr als Schweizer in ausgewählten Branchen). Die Arbeitslosigkeit ist zwar mit der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 angestiegen, doch dies war konjunkturell verursacht.

In der nachfolgenden Zeit und auch im Nachgang zur Öffnung zur vollen Personenfreizügigkeit hat die Erwerbslosenquote – und zwar sowohl jene der Schweizer als auch jene sämtlicher Ausländergruppen – wieder auf insgesamt 3,3 % ab genommen.

Der Tiefstwert des letzten Booms (2,5 %) wurde zwar nicht mehr ganz erreicht (vgl. Grafik 3).

Entwicklung der Erwerbslosigkeit

Trotzdem zeigt der Verlauf, dass die Arbeitgeber das inländische Beschäftigungspotenzial (beinahe) ausschöpfen und keine Verdrängung im grösseren Ausmass stattfindet. Ob die Arbeitslosigkeit ohne Personenfreizügigkeit im Boom noch etwas stärker gesunken wäre, lässt sich nicht überprüfen.

Mismatch von Bildungsangebot und Bildungsnachfrage

Hohe und in der aktuellen Krise merklich steigende Erwerbslosenquoten weisen jene Nationalitätengruppen auf, die schon längere Zeit in der Schweiz weilen (bzw. bereits in der Vorgeneration eingewandert sind) und nicht vorderhand mit dem Vehikel der Personenfreizügigkeit in die Schweiz gelangt sind: Es sind dies Personen aus dem Westbalkan, der Türkei und von ausserhalb Europas. Ihre Erwerbslosenquote betrug im 2. Quartal 2009 zwischen 9,0 % und 13,8 % – gegenüber 3,1 % bei den Schweizern und 4,6 % bei den EU-Angehörigen. Allerdings ist ihre Erwerbslosenquote zum heutigen Zeitpunkt trotz Öffnung zur vollen Personenfreizügigkeit noch weit entfernt von der in der letzten Rezession erreichten Spitze (12 % bis 18 %). Ein wichtiger Grund für die höhere Erwerbslosenquote ist das deutlich unterdurchschnittliche Ausbildungsniveau dieser Personengruppen. Diesem Problem sollte man mit Qualifizierung und Umschulung begegnen. Wenn es gelingt, diese Menschen einer Fachqualifikation zuzuführen, dann trägt dies gleichzeitig zur Linderung des Fachkräftemangels und zur Reduktion der Arbeitslosigkeit bei. Die Zahlen zur Arbeitslosigkeit zeigen, dass man bei der Beurteilung der ausländischen Arbeitnehmerschaft unbedingt differenzieren muss. Viele der heute in der Schweiz wohnhaften ausländischen Arbeitnehmenden sind vor längerer Zeit eingewandert, z. B. aus Italien oder Ex-Jugoslawien. Diese Leute haben gesamthaft gesehen ein deutlich tieferes Bildungsniveau als die neuen Zuwanderer, die mit der Einführung der Personenfreizügigkeit in die Schweiz gekommen sind. Die Struktur der ausländischen Erwerbsbevölkerung wird noch lange Zeit durch die Merkmale der bereits seit Jahren ansässigen ausländischen Bevölkerung definiert. Die Neuorientierung der Migrationspolitik weg von Drittstaaten hin zur EU zeitigt zwar den erwünschten Effekt auf das Ausbildungsniveau der neuen Zuwanderer. Mit rund 30 000 Zuwanderern jährlich (netto) wird es aber Zeit brauchen, bis sich das Qualifikationsniveau der 1,24 Mio. ausländischen Erwerbstätigen verschiebt.

Fazit

In den allermeisten Fällen finden sich keine Hinweise für eine Verdrängung inländischer Erwerbstätiger oder für Lohndruck durch die Zuwanderung von Erwerbspersonen aus dem EU-Raum. Grund für die aktuell geringere, aber nicht versiegende Zuwanderung dürfte der selbst in der Krise anhaltende Fachkräftemangel sein. Die Personenfreizügigkeit erweist sich als ein flexibles System, das auf konjunkturelle Veränderungen reagiert.

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PostHeaderIcon Lebenskrise als Chance: Raus aus der Einbahnstrasse.

Wollten Sie auch schon zu anderen Planeten aufbrechen, wussten aber nicht wie? Zusammen mit einer Coachfrau können Sie Ihre Lebenssituation reflektieren, Hintergründe klären, Ihr Potenzial freischaufeln und eine Neuorientierung vornehmen (Ein Beitrag von: Christine Odette Meier, IM DIALOG).

Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber man muss es vorwärts leben

Gehören Sie auch zu denjenigen Mitarbeitern, die ihre Arbeit lieben, alles geben und sich damit identifizieren?

Restrukturierungen verbunden mit einem Stellenabbau sind auch im Jahr 2010, nach der sogenannten „Finanzkrise“, an der Tagesordnung und finden sowohl in Grossfirmen als auch in Klein- und Mittelbetrieben KMU statt.

Für langjährige, treue und reifere Mitarbeiter ist solch eine Situation oft mit einer persönlichen Lebens- und Sinnkrise verbunden, die durch die Unterstützung eines systemisch und lösungsorientierten Coachs abgefedert und nach einer Loslösungs- und Veränderungsphase zu neuen Perspektiven führt.

Vom Reagieren ins Agieren

Mut zur Veränderung bedingt Mut zum Scheitern. Und genau diesen Mut und das Verlassen der „Komfortzone“ trainieren wir in den Coachings. Denn

  • Veränderungen brauchen Mut und ein Ziel
  • Veränderungen benötigen Zeit, erreichbare Milestones und eine Deadline
  • Um neue Wege zu gehen, sind unterstützende Menschen massgebend

Das Spinnen eigener Ideen, Querdenken, das Loslösen von alten Mustern und Glaubenssätzen sowie die Stärkung des Selbstbewusstseins das ist nur ein Teil der Coaching-Inhalte. Draussen in der Natur und mit dem Pferd als Co-Trainer schaffen wir Klarheit und erweitern Ihre Selbstführungskompetenzen. Und das mit 600 PS an Ihrer Seite.

Neue Perspektiven und Wege aus der Einbahnstrasse

Nach dem Motto von Buddha: „Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns befinden“, gehen wir Schritt für Schritt vorwärts.

Die Firma IM DIALOG bietet Ihnen eine lösungs- und ressourcenorientierte Begleitung in beruflichen und/oder privaten Krisen, getragen vom Wunsch nach mehr Lebensqualität an. Das professionelle Coaching verursacht ein Verlassen der Komfortzone und ein Blicken über den Tellerrand hinaus, so dass an einem Wendepunkt im Leben Neuorientierung und Sinnfindung möglich wird.

Mit dem Pferd als Co-Trainer führe ich Sie zu einem Klärungsprozess und fördere Ihre Veränderungskompetenz und Employability. Sei dies bei einer Standortbestimmung, der Stellensuche, der Visionsarbeit und dem Entwickeln von neuen Perspektiven oder bei der Burnout-Genesung.

IM DIALOG - Public Relations, Beratung und Coaching in Basel

Uralte Instinkte und klares Feedback zu Ihrem Nutzen

Empowerment, führen, Grenzen setzen und loslassen mit einem Tier? Ja, denn ein Pferd ist nicht nur eine kraftvolle, majestätische Erscheinung, es ist auch eine sensible Persönlichkeit, die Gemütszustand und Verhaltensmuster in Menschen erkennt und darauf reagiert, ohne dabei verletzend zu wirken. Der Vierbeiner spürt instinktiv, was dem Menschen fehlt und gibt ihm auf seine Weise Rückmeldung. Dies erlaubt Persönlichkeitsentwicklung auf höchstem Niveau und mit einer grossen Nachhaltigkeit.

Natürlich berate und coache ich auch ganz klassisch in einem Coaching-Raum, falls Sie das bevorzugen. Wollen auch Sie Veränderungsprozesse kraftvoll und inspiriert angehen? Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme unter contact@im-dialog.ch. Weitere Infos finden Sie unter dieser Link.

IM DIALOG - Public Relations, Beratung und Coaching in Basel., 2
Christine Odette Meier unterstützt Sie als Kommunikationsberaterin und systemisch, lösungsorientierte Coachfrau beim Entdecken und Stärken Ihrer eigenen Persönlichkeit. Als Inhaberin von IM DIALOG Public Relations • Beratung • Coaching, in Basel www.im-dialog.ch, begleitet sie Menschen in Krisensituationen und bei Veränderungsprozessen, so z.B. beim Finden der passenden Arbeitsstelle, beim Start in die Selbständigkeit oder beim Eruieren der idealen Work-Life-Balance. Einen Namen hat sie sich als „Menschen- und Pferdeflüsterin“ gemacht, da sie durch ihren neu entwickelten Coaching-Ansatz – mit dem Pferde als Co-Trainer – den Eigen- und Fremdbild-Abgleich fördert, ein Empowerment auslöst und ihre Kunden nach einem Burnout in den Arbeitsprozess reintegriert. Als geländegängige Mutmacherin ist sie eine gern gesehene Podiumsteilnehmerin und Referentin.
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PostHeaderIcon Und einmal mehr zum Geld…

PersonalRadar hat schon des öfteren Stellung genommen zu Lohn und Lohnverhandlung. Einmal mehr möchten wir Sie auf eine Publikation aufmerksam machen, die vielleicht hilft Ihren ‘Geldwert’ als Mitarbeitenden besser einschätzen zu können.

Moneyhouse hat in dieser Angelegenheit eine interessante Liste veröffentlicht. Insbesondere der Unterschied zwischen Männern und Frauen ist nicht überraschend, aber doch frappant deutlich. Es bleibt zu hoffen, dass moderne Arbeitgeber sich in der schweizerischen ‘Lohnlandschaft’ endlich durchsetzen und der geschlechtlich begründete Lohnunterschied früher oder später Geschichte wird.

Link

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PostHeaderIcon Temporärarbeit wieder auf Erholkurs.

Das Temporärarbeitsvolumen hat im Februar 2010 gegenüber Februar 2009 5% verloren. Es handelt sich dabei allerdings um den zweitgeringsten Rückgang seit Ausbruch der Krise Ende 2008 (Quelle: swissstaffing).

Der positive Trend hat sich damit weiter gefestigt – umso mehr als dieser auch in vielen anderen Ländern Europas deutlich zu erkennen ist. Im Januar 2010 hat die Temporärentwicklung in einigen der beobachteten Länder sogar knapp an der 0%-Schwelle gekratzt. Im Ausmass der Erholung haben die anderen europäischen Länder die Schweiz überholt. Dafür hat die Schweiz in den vergangenen Monaten eine mildere Baisse erlebt. Zudem hat sich der Temporärmarkt in der Schweiz im Februar 2010, wie gesagt, weiter erholt.

Temporärtrend Februar 2008 - Februar 2010

Angesichts der in jüngster Vergangenheit positiv überraschenden, gesamtwirtschaftlichen Indikatoren (BIP-Wachstum und Arbeitslosigkeit) ist eine weitere Erholung, mit bald auch positiven Werten, in der Temporärbranche wahrscheinlich. Entscheidend wird erstens sein, wie sich die Bautätigkeit entwickelt, für die eine Abschwächung vorausgesagt wird. Zweitens hängt der weitere Verlauf von der Stabilität der gesamtwirtschaftlichen Erholung ab. Nach wie vor ist unklar, wie die Gesamtwirtschaft auf das Auslaufen der Konjunkturprogramme reagieren wird, d.h. ob sich die Erholung bis dann konsolidiert hat.

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PostHeaderIcon Ist der Lohn nicht gehaltvoll oder das Salär unfair, dann gibts hier Fakten!

Ob es Lohn, Salär oder Gehalt heisst spielt keine Rolle. Die meisten gehen einer Lohnarbeit nach, weil sie davon leben, ihre Existenz damit bestreiten und oft wirtschaftlich Abhängige, wie zum Beispiel Kindern, ein Auskommen ermöglichen. Der Lohn ist in der Schweiz nach wie vor eine Tabuzone. Eine Tatsache, die in diesem Blog schon mehrere Mal erwähnt wurde.

Wo können sich die Lohnabhängigen jedoch richtig informieren? Viele Quellen sind veraltet, zu wissenschaftlich, zu kompliziert oder einfach schlicht nicht brauchbar. PersonalRadar hat nach Informationen gesucht und kann folgende 4 Links anbieten, die die Suche nach dem richtigen Einkommen ein wenig erleichtern.

Mit den folgende Anbietern kommen Sie vielleicht schneller zum Ziel. Klicken Sie einfach auf die jeweiligen Links und probieren Sie es doch gleich selber aus:

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Sie haben bessere Quellen gefunden? PersonalRadar freut sich über Ihre Hilfe. Teilen Sie uns doch bitte noch weitere Quellen mit, die dazu beitragen, dass das Mysterium des Gehaltes ein wenig gelüftet wird und Mutmassungen, Vermutungen, Gerüchte und andere Halbwahrheiten es ein wenig schwieriger haben.

Danke für Ihre Mithilfe!

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PostHeaderIcon Frauen bei Belastbarkeit im Job weltweit vorne.

Männer sind belastbarer als Frauen. Ist dem wirklich so? Viele Frauen unterschätzen oft Ihre Fähigkeiten und stehen ihren Mann bestens, wenn sie einem besonders rauen Wind in der Wirtschaft ausgesetzt sind.

Kürzlich kam eine interessante Geschichte aus dem News-Room der Schweizerischen Depeschenagentur, die uns mitteilt, dass die globale Belastbarkeit der Frauen in rezessiven Zeiten leicht besser geworden ist und inzwischen diese der Männer übersteigt. Ob das so wirklich stimmt, bleibt dahin gestellt. Beide Geschlechter haben ihre spezifischen Stärken wie auch Schwächen. Die Zusammenarbeit zwischen Frauen und Männern kann in der Führungsetage eine befruchtende, komplementäre Wirkung entfalten, die schlussendlich allen zugute kommt. Der Firma, den Angestellten und der Volkswirtschaft eines Landes. Doch lesen Sie selber!

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat es gezeigt: Belastbarkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Führungskräfte. Hier haben weltweit die Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen leicht die Nase vorn (Quelle: sda).

Allerdings müssen die Unternehmen weiter in Entwicklungsprogramme investieren, um das Potenzial der Frauen zu fördern und optimal zu nutzen. Dies ergab eine aktuelle Studie, für die der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture anlässlich des Weltfrauentages Führungskräfte in 20 Ländern, darunter auch die Schweiz, befragt hat.

Die Belastbarkeit ist für Männer wie für Frauen eine der Schlüsseleigenschaften für eine erfolgreiche Karriere. Das gilt besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Laut der Studie ist diese Manager-Fähigkeit für mehr als zwei Drittel (71 Prozent) aller Chefs zentrales Kriterium dafür, wen sie im Unternehmen halten wollen. Mit 53 Prozent der Nennungen liegen hier weibliche Nachwuchsmanager weltweit leicht vor ihren männlichen Kollegen (51 Prozent).

60 Prozent der befragten Schweizer Führungskräfte halten Frauen für belastbarer als ihre männlichen Kollegen, lediglich 47 Prozent schätzen Männer als belastbarer ein.

Anders sieht es hinsichtlich der Anpassungsfähigkeit aus. So erachten 56 Prozent der Befragten Führungskräfte in der Schweiz Männer als anpassungsfähiger an Veränderungen. Fast die Hälfte der Befragten (44 Prozent) in der Schweiz sieht dabei keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern, was selbstbewusstes Auftreten anbelangt. Dennoch assoziiert knapp die Hälfte ein selbstbewusstes Auftreten eher mit Männern als mit Frauen (44 Prozent gegenüber 12 Prozent).

“Die vergangenen zwölf Monate haben die Anforderungen an künftige Führungskräfte verändert”, beobachtet Thomas D. Meyer, Country Managing Director Accenture. “Die Fähigkeit, sich anzupassen, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und dennoch konsequent Ziele zu verfolgen, ist zu einem der wichtigsten Karrierefaktoren geworden. Dem sollten ambitionierte Frauen Rechnung tragen und ihre Fähigkeiten gezielt ausbauen.”

Die Bedeutung von Förderprogrammen ist vielen führenden Unternehmen bewusst. Trotz Krise haben im vergangenen Jahr nur drei Prozent der weltweit befragten Unternehmen Fortbildungen für Führungskräfte sowie Mentoringprogramme für Managerinnen gekürzt. In der Schweiz wurden bei einem Fünftel die Programme für weibliche Führungskräfte sogar leicht aufgestockt (19 Prozent). Um Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen, setzen Unternehmen vermehrt auf Coaching- und Mentoringprogramme. Allerdings gibt es sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland nach wie vor einen hohen Anteil an Unternehmen, die keine Unterstützung dieser Art anbieten (31 Prozent, bzw. 36 Prozent). Damit liegen die beiden Länder im internationalen Vergleich hinter den USA (13 Prozent), UK (17 Prozent) oder Spanien (21 Prozent).

Erfreulich ist, dass fast die Hälfte (47 Prozent) der befragten Unternehmen in der Schweiz eine grössere Zahl von Frauen auf Führungspositionen vorbereiten.

Allerdings gibt es nach wie vor Verbesserungsmöglichkeiten. So werden etwa externe Coaches bislang nur von 37 Prozent der befragten Unternehmen eingesetzt, um Nachwuchsmanagerinnen zu fördern. Wobei die Schweiz mit 11 Prozent deutlich unter dem internationalen Durchschnitt liegt. Außerdem ermutigen sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland noch immer verhältnismäßig wenige Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen dazu, professionellen Netzwerken beizutreten (22, bzw. 35 Prozent). Und auch in punkto Work/Life-Balance könnten Schweizer Unternehmen von denjenigen in Kanada oder Australien lernen – dort geben jeweils 67 Prozent der Befragten an, dass sie entsprechende Unterstützung durch den Arbeitgeber erhalten. (Vergleich Schweiz: 44 Prozent).

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PostHeaderIcon Das Temporärarbeitsvolumen hat im Februar 2010 gegenüber Februar 2009 5% verloren.

Es handelt sich dabei allerdings um den zweitgeringsten Rückgang seit Ausbruch der Krise Ende 2008. Der positive Trend hat sich damit weiter gefestigt – umso mehr als dieser auch in vielen anderen Ländern Europas deutlich zu erkennen ist (Quelle: swissstaffing).

Im Januar 2010 hat die Temporärentwicklung in einigen der beobachteten Länder sogar knapp an der 0%-Schwelle gekratzt. Im Ausmass der Erholung haben die anderen europäischen Länder die Schweiz überholt. Dafür hat die Schweiz in den vergangenen Monaten eine mildere Baisse erlebt. Zudem hat sich der Temporärmarkt in der Schweiz im Februar 2010, wie gesagt, weiter erholt.

Angesichts der in jüngster Vergangenheit positiv überraschenden, gesamtwirtschaftlichen Indikatoren (BIP-Wachstum und Arbeitslosigkeit) ist eine weitere Erholung, mit bald auch positiven Werten, in der Temporärbranche wahrscheinlich. Entscheidend wird erstens sein, wie sich die Bautätigkeit entwickelt, für die eine Abschwächung vorausgesagt wird. Zweitens hängt der weitere Verlauf von der Stabilität der gesamtwirtschaftlichen Erholung ab. Nach wie vor ist unklar, wie die Gesamtwirtschaft auf das Auslaufen der Konjunkturprogramme reagieren wird, d.h. ob sich die Erholung bis dann konsolidiert hat.

Möchten Sie mehr erfahren? Klicken Sie auf diese Link!

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PostHeaderIcon Die Arbeitslosigkeit ist in der Schweiz im Februar 2010 gesunken. Schön wenn der Trend hält.

Da gibt es für einmal gute Nachrichten aus der Wirtschaftswelt. Die Medien haben es auf allen Kanälen mitgeteilt. Die Arbeitslosigkeit ist leicht gesunken, obwohl die Witterung nicht frühlingshaft ist und die Temporärbranche gezwungenermassen im Winterschlaf steckt.

Verglichen mit den Mitgliedsstaaten der EU ist der schweizerische Arbeitsmarkt jedoch so stabil wie der Gipfel des Matterhorns. Der hiesige solide Arbeitsmarkt, die liberale Ausgestaltung des Arbeitsrechts, die hohe Ausbildungsgüte der Arbeitnehmenden, die zentrale Lage und die grosse Innovationskraft der eidgenössischen Volkswirtschaft wirken immer noch wie ein starker Magnet auf Investoren und High Potentials, die ihr Glück in diesem Land versuchen möchten. Hoffen wir, dass die erwerbslosen Menschen bald wieder bessere Bedingungen antreffen und zurück in den Arbeitsmarkt kommen. Sie werden gebraucht. Doch lesen Sie selber, was die Schweizerische Depeschenagentur meldet.

Der Schweizer Arbeitsmarkt hat sich im Februar stabilisiert. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Januar um 0,1 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent. Insgesamt waren 172’999 Personen ohne Stelle, das sind 2766 weniger als im Januar (Quelle: sda)

Die Abnahme ist jedoch nur saisonbedingt. Wenn die saisonalen Faktoren herausgerechnet werden, liegt die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,1 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Montag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag die Arbeitslosenquote um 1,0 Prozentpunkte höher. Das entspricht einer Zunahme von 40’597 Arbeitslosen. Höher war die Arbeitslosenquote zuletzt im März 1998 (4,6 Prozent).

Alle Branchen profitierten im Februar von der Verbesserung der Lage. Bei den Dienstleistungen nahm die Zahl der Arbeitslosen im Gastgewerbe deutlich ab (-2,4 Prozent). Am stärksten schrumpfte die Quote zwar im Baugewerbe (-4,0 Prozent). Trotzdem leidet der Arbeitsmarkt im Industriesektor mit einer Arbeitslosenquote von 5,2 Prozent immer noch am stärksten unter der Konjunkturschwäche.

Anstieg nur in Genf

Auch für die Kantone gibt es fast nur gute Nachrichten. Einzig in Genf stieg die Arbeitslosigkeit auch im Februar weiter um 0,1 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent. Es handelt sich um die höchste Arbeitslosenquote im kantonalen Vergleich. Am stärksten ging die Arbeitslosigkeit im Kanton Wallis zurück: Sie fiel um 0,5 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent.

“Die Zahlen sind sehr erfreulich. Sie bestätigen, dass sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit seit Beginn des Jahres stabilisiert,” sagte Serge Gaillard, Leiter der Direktion für Arbeit im SECO, der Nachrichtenagentur SDA. Optimismus sei für die kommenden Monate durchaus angebracht und eine weitere Verbesserung möglich. Allerdings hänge die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte stark vom weiteren Verlauf der Konjunktur ab.

Junge profitieren

Am stärksten profitierten die Jugendlichen von der Stabilisierung des Arbeitsmarktes. Die Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen nahm im Februar um 0,2 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent ab. Sie lag aber nach wie vor 1,2 Prozenpunkte über dem Vorjahresniveau. Die Zahl der jungen Arbeitslosen verringerte sich im Vergleich zum Januar zwar um 3,7 Prozent auf 28’874 Personen. Dies sind aber 30,9 Prozent mehr als noch vor einem Jahr (22’052 Personen).

Deutlich zugenommen hat die Zahl jener Arbeitslosen, die seit über einem Jahr keinen Job haben. Im Vergleich zum Januar stieg diese um 5,9 Prozent auf 30’246 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich deren Zahl somit fast verdoppelt (+92,0 Prozent).

Deutlich weniger Kurzarbeit

Die Kurzarbeit verringerte sich stark. Im Dezember – aktuellere Zahlen liegen dem SECO nicht vor – waren noch 39’646 Personen davon betroffen. Das entspricht einer Reduktion von 18,5 Prozent im Vergleich zum November. Noch 2931 Betriebe verzeichneten Kurzarbeit (-13,3 Prozent).

Dies ist zwar eine starke Abnahme. Trotzdem ist die Situation im Vergleich zum Vorjahr ernüchternd. Im Dezember 2008 hatten noch 5791 Personen in 315 Betrieben kurz gearbeitet. Laut Gaillard hat auch die Zahl der Voranmeldungen in den Monaten Januar und Februar 2010 stark abgenommen. Dies deute auf einen weiteren Rückgang der Kurzarbeit “auf hohem Niveau” hin, sagte Gaillard.

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PostHeaderIcon Weniger Lohn für Frauen – Unterschied leicht gewachsen. What a shame!

Irgendwie ist die nachfolgende Meldung der Schweizerischen Depeschenagentur beschämend. Wir leben im 21. Jahrhundert und die Diskussion betreffend Lohngleichheit zwischen Frauen und Männer ist immer noch nicht vom Tisch.

Bei identischer Ausbildung und Erfahrung ist es nach wie vor eine Tatsache, dass Frauen weniger verdienen. Jetzt kommt die Meldung über den Ticker, dass die Lohnunterschiede zwischen den beiden Geschlechtern noch gewachsen sind. Müsste die schweizerische Volkswirtschaft nur eine Woche ohne Berufsfrauen auskommen, könnten wir in diesem Land den Schlüssel drehen und alle, inklusive die Männer, nach Hause gehen. Nichts würde mehr gehen. Die Lohngleichheit sollte in einem modernen Staatswesen und einer aufgeschlossenen Volkswirtschaft kein Thema mehr sein. Lohngleichheit ist ein Recht und eine Selbstverständlichkeit! Oder was meinen Sie nach dieser Pressemitteilung?

Die Lohndifferenz zwischen Mann und Frau ist während rund zehn Jahren kleiner geworden, zwischen 2006 und 2008 aber wieder leicht gewachsen. Für das Bundesamt für Statistik bedeutet dies ab aber keine Trendwende (Quelle: sda).

Frauen verdienten 2008 durchschnittlich 19,3 Prozent weniger als Männer, hiess es beim BFS. 2006 betrug die Differenz gemäss der jüngsten Lohnstrukturerhebung des BFS noch 18,9 Prozent. Das Bundesamt für Statistik wies bereits 2009 darauf hin, dass lediglich 40 Prozent der Lohndifferenz nicht erklärbar und deshalb diskriminierend seien. 60 Prozent dagegen seien begründbar, etwa mit Qualifikation sowie arbeitsplatz- und unternehmensspezifischen Gegebenheiten. In der Privatwirtschaft wuchs der Lohnunterschied von 2006 bis 2008 von 19,1 auf 19,4 Prozent, beim Bund verharrte er bei 12,9 Prozent. Anders im öffentlichen Sektor der Kantone: Dort ging die Lohndifferenz wie in den Vorjahren zurück, nämlich von 18,8 auf 17,4 Prozent.

Gross ist der Lohnunterschied bei den am besten Bezahlten: Akademikerinnen haben beim Einstieg ins Berufsleben klar weniger Geld auf dem Lohnkonto als ihre Kollegen: 2008 waren es 24,3 Prozent. Bei den Absolventen einer Lehre betrug die Lohndifferenz 14,2 Prozent, bei den Ungelernten 17,2 Prozent.

Abweichler nach unten sind die Lehrkräfte: Frauen mit Lehrerpatent verdienen durchschnittlich 4,2 Prozent weniger als ihre Kollegen. Männer werden für anspruchsvollste Arbeiten und Jobs im obersten Kadern zudem klar besser bezahlt als Frauen. Bei untersten Kadern und einfacheren Jobs ist die Differenz kleiner. Verbessert hat sich die Situation bei den tiefsten Salären: Mussten 2000 noch 15,1 Prozent der mit vollem Pensum arbeitenden Frauen mit höchstens 3000 Franken netto im Monat auskommen, waren es 2008 noch 5,8 Prozent. Bei den Männern ging der Anteil von 3,6 auf 1,2 Prozent zurück.

Nimmt man jedoch den so genannten Tieflohn – zwei Drittel des standardisierten Brutto-Medianlohns im Monat – ging der Anteil der Frauen von 2000 bis 2008 von 20,8 auf 18,9 Prozent zurück, bei den Männern dagegen wuchs er von 5,4 auf 6,5 Prozent. Der Tieflohn stieg von 2000 bis 2008 von 3480 auf 3882 Franken.

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