Archiv für März 2010

PostHeaderIcon Frohe Ostern wünscht PersonalRadar!

Die Autorinnen und Autoren von PersonalRadar bedanken sich an dieser Stelle für das schnell wachsende Interesse an deren Beiträgen. Sie wünschen allen Lesenden und Interessierten eine schöne, besinnliche wie auch erholsame Osterzeit!

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Frohe Ostern 2010

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PostHeaderIcon Personenfreizügigkeit: Fluch oder Segen?

Wie viele Menschen – Erwerbstätige und nicht Erwerbstätige – sind im Rahmen der Personenfreizügigkeit in die Schweiz eingewandert ? Lindern die Zuwandernden den Fachkräftemangel, oder treiben sie die Arbeitslosigkeit in die Höhe ? Was ist mit der Zuwanderung während der Wirtschaftskrise geschehen ? Fragen, welche die Öffentlichkeit beschäftigen. Verschiedene, zum Teil populistisch aufgeladene Antworten machen die Runde. Im Interesse einer sachlichen Diskussion nimmt der vorliegende Artikel die Zuwanderung statistisch unter die Lupe (Quelle: swissstaffing).

Die ausländische Bevölkerung in der Schweiz setzt sich aus verschiedenen Gruppierungen zusammen. Nicht alle Zuwandernden kommen in die Schweiz, um zu arbeiten (vgl. Grafik 1):

Ausländische Bevölkerung 2008 (1,97 Mio.)Die Niedergelassenen (56 %) leben seit mindestens 5 Jahren in der Schweiz, meist aber schon viel länger. Die Aufenthalter (27 %) haben eine Bewilligung, um mindestens ein Jahr in der Schweiz zu verweilen. Von beiden Gruppen ist nur leicht mehr als die Hälfte erwerbstätig. Die Kurzaufenthalter (3 %) verfügen über eine unterjährige Bewilligung. Sie kommen fast ausschliesslich für Erwerbszwecke in die Schweiz. Die Grenzgänger (11 %) arbeiten in der Schweiz, wohnen aber im Ausland. Hinzu kommt eine kleine Gruppe übriger Ausländer (3 %), die entweder als Funktionäre und Diplomaten in der Schweiz leben oder die sich im Asylprozess befinden. Insgesamt waren im Jahr 2009 1,24 Mio. Personen ausländischer Staatsangehörigkeit in der Schweiz erwerbstätig. Das entspricht einem guten Viertel aller Erwerbstätigen.

Die Personenfreizügigkeit und die Zuwanderung

Die Zuwanderung ausländischer Erwerbstätiger hat nach der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 zunächst etwas abgenommen, um erst nach einem Jahr leicht bzw. nach drei Jahren wieder merklich zuzunehmen. Kurz nach dem Wechsel zur vollen Personenfreizügigkeit im Jahr 2007 hat die Zuwanderung erneut deutlich abgenommen (vgl. Grafik 2 ).

Entwicklung der ErwerbstätigenDie Vermutung liegt nahe, dass beides mit der Konjunkturlage zusammenhängt: Zur Zeit der Einführung der Personenfreizügigkeit befand sich die Schweiz in einer Rezessionsphase. Deshalb schrumpfte die ausländische Erwerbsbevölkerung zunächst und nahm die Zuwanderung erst nach einer gewissen Zeit – mit dem Eintreten der Boomphase 2005 bis 2007 – merklich zu. Die Öffnung zur vollen Personenfreizügigkeit fiel dagegen ans Ende dieser Boom zeit. Die Zuwanderung erreichte bereits kurz vorher ihre Spitze, wuchs auf hohem Niveau weiter, brach kurz darauf mit der aktuellen Krise aber ein.

Die Zuwanderung hatte notabene schon vor der Einführung der Personenfreizügigkeit, im Boomjahr 2001, den Spitzenwert von 2006 erreicht. Das ist sehr wahrscheinlich Ausfluss des schon längere Zeit vorhandenen Fachkräftemangels.

Nach wie vor sind im Jahr 2009 knapp 30 000 erwerbstätige Ausländer eingewandert (Wanderungssaldo), wobei die Zuwanderung gegenüber dem Vorjahr um einen Viertel gesunken ist. Der Bestand der Aufenthalter hat 2009 nochmals deutlich um 10 % zugelegt. Die Zunahme im Vorjahr war allerdings höher (14 %). Der Bestand der Kurzaufenthalter dagegen hat 2009 zum zweiten Mal in Folge gegenüber dem Vorjahr abgenommen, nämlich um 6 % (im Vorjahr um 23 %). In Bezug auf die Grenzgänger hat schliesslich auch eine Beruhigung stattgefunden. Der Bestand hat zwar nach wie vor ganz leicht um 1 % zugenommen. Der Zuwachs war 2009 allerdings deutlich geringer als in den Jahren davor. Die Personenfreizügigkeit ist also ein flexibles System, das auf konjunkturelle Veränderungen reagiert.

Ein Zeichen des Fachkräftemangels …

Dass die Zuwanderung ausländischer Erwerbstätiger in der aktuellen Wirtschaftskrise nicht versiegte, hat sehr wahrscheinlich mit dem in gewissen Branchen nach wie vor bestehenden Fachkräftemangel zu tun. Ende 2009 vermeldete noch beinahe jeder vierte Betrieb (23 %) Rekrutierungsschwierigkeiten beim qualifizierten Personal. In den letzten Jahren verzeichneten der Maschinenbau bzw. die Industrie im Allgemeinen, das Gastgewerbe, die Informatikdienste, das Baugewerbe sowie das Kredit- und Versicherungsgewerbe überdurchschnittliche Schwierigkeiten bei der Fachkräfterekrutierung. So erstaunt es nicht, dass gerade in diesen Branchen ausländische Erwerbstätige häufig überrepräsentiert sind bzw. die Zuwanderung zum Teil überdurchschnittlich wächst. Das ist ein klares Indiz dafür, dass keine Verdrängung von Schweizer Erwerbstätigen stattfindet.

… darum weder Lohndruck noch Verdrängung

Auch die Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung 2008 und die Zahlen zur Arbeitslosigkeit zeigen, dass für den überwiegenden Teil der Schweizer Erwerbstätigen durch die Zuwanderung kein Lohndruck entsteht und inländische Arbeitnehmende nicht vom Arbeitsmarkt verdrängt werden:

Eindeutig gegen die Lohndumpingtheorie spricht, dass das Lohnniveau (Median) seit der Einführung der Personenfreizügigkeit (2002) für alle Anforderungsniveaus gestiegen ist. Jedoch lässt sich nicht prüfen, ob die Lohnsteigerung ohne Personenfreizügigkeit höher ausgefallen wäre.

Von den Kurzaufenthaltern – und auf Stellen mit tieferem Anforderungsniveau auch von den Aufenthaltern – könnte auf den ersten Blick zwar ein gewisser Lohndruck ausgehen: Kurzaufenthalter erhalten nämlich auf allen (bis auf die höchste) Anforderungsstufen rund 20 % weniger Lohn als Schweizer Arbeitskräfte. Allerdings handelt es sich bei den Kurzaufenthaltern nur um wenige Erwerbstätige (1 %), die sich auf verschiedenste Branchen verteilen. Bei den Aufenthaltern handelt es sich hingegen um eine etwas grössere und wachsende Gruppe (8 %). Die Lohnunterschiede sind aber geringer (9 % bis 13 %). Trotzdem sprechen die Statistiken keineswegs für verbreiteten Lohndruck oder Verdrängung von inländischen Erwerbstätigen: Die öffentliche Statistik unterscheidet nur 4 verschiedene Anforderungsniveaus. Die beruflichen, persönlichen und insbesondere branchenbezogenen Differenzen innerhalb einer Niveaugruppe können demzufolge gross sein. Die vordringliche Frage ist, ob Kurzaufenthalter und Aufenthalter spezifische persönliche und berufliche Merkmale aufweisen, und das tiefere Lohnniveau daher rührt. Eine tiefer gehende Analyse (*) für ausgewählte Branchen, in denen die Letztgenannten häufig arbeiten, bestätigt dies. Es resultieren deutlich geringere Lohnunterschiede bzw. sogar das Gegenteil: Für Arbeiten auf dem niedrigsten Anforderungsniveau im Gastgewerbe verdienen Kurzaufenthalter 6 % und Aufenthalter 3 % weniger als Schweizer Erwerbstätige. In der chemischen Industrie verdienen Aufenthalter an Stellen mit tiefstem Anforderungsniveau sogar 6 % mehr als Schweizer Arbeitskräfte. Dasselbe gilt für Kurzaufenthalter in den Informatikdiensten, die auf Stellen mit tiefstem Anforderungsniveau 5 % mehr verdienen als ihre Schweizer Kollegen. Auch die entsprechende Analyse für die Grenzgänger bringt keine Hinweise auf systematischen Lohndruck oder Verdrängung an den Tag. Obwohl gerade Grenzgänger ihren Lebensunterhalt nicht in der Hochpreisinsel Schweiz bestreiten und sich deshalb mit einem niedrigeren Einkommen zufrieden geben könnten, sind die Lohnunterschiede gering (5 % weniger bis 1 % mehr als Schweizer in ausgewählten Branchen). Die Arbeitslosigkeit ist zwar mit der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 angestiegen, doch dies war konjunkturell verursacht.

In der nachfolgenden Zeit und auch im Nachgang zur Öffnung zur vollen Personenfreizügigkeit hat die Erwerbslosenquote – und zwar sowohl jene der Schweizer als auch jene sämtlicher Ausländergruppen – wieder auf insgesamt 3,3 % ab genommen.

Der Tiefstwert des letzten Booms (2,5 %) wurde zwar nicht mehr ganz erreicht (vgl. Grafik 3).

Entwicklung der Erwerbslosigkeit

Trotzdem zeigt der Verlauf, dass die Arbeitgeber das inländische Beschäftigungspotenzial (beinahe) ausschöpfen und keine Verdrängung im grösseren Ausmass stattfindet. Ob die Arbeitslosigkeit ohne Personenfreizügigkeit im Boom noch etwas stärker gesunken wäre, lässt sich nicht überprüfen.

Mismatch von Bildungsangebot und Bildungsnachfrage

Hohe und in der aktuellen Krise merklich steigende Erwerbslosenquoten weisen jene Nationalitätengruppen auf, die schon längere Zeit in der Schweiz weilen (bzw. bereits in der Vorgeneration eingewandert sind) und nicht vorderhand mit dem Vehikel der Personenfreizügigkeit in die Schweiz gelangt sind: Es sind dies Personen aus dem Westbalkan, der Türkei und von ausserhalb Europas. Ihre Erwerbslosenquote betrug im 2. Quartal 2009 zwischen 9,0 % und 13,8 % – gegenüber 3,1 % bei den Schweizern und 4,6 % bei den EU-Angehörigen. Allerdings ist ihre Erwerbslosenquote zum heutigen Zeitpunkt trotz Öffnung zur vollen Personenfreizügigkeit noch weit entfernt von der in der letzten Rezession erreichten Spitze (12 % bis 18 %). Ein wichtiger Grund für die höhere Erwerbslosenquote ist das deutlich unterdurchschnittliche Ausbildungsniveau dieser Personengruppen. Diesem Problem sollte man mit Qualifizierung und Umschulung begegnen. Wenn es gelingt, diese Menschen einer Fachqualifikation zuzuführen, dann trägt dies gleichzeitig zur Linderung des Fachkräftemangels und zur Reduktion der Arbeitslosigkeit bei. Die Zahlen zur Arbeitslosigkeit zeigen, dass man bei der Beurteilung der ausländischen Arbeitnehmerschaft unbedingt differenzieren muss. Viele der heute in der Schweiz wohnhaften ausländischen Arbeitnehmenden sind vor längerer Zeit eingewandert, z. B. aus Italien oder Ex-Jugoslawien. Diese Leute haben gesamthaft gesehen ein deutlich tieferes Bildungsniveau als die neuen Zuwanderer, die mit der Einführung der Personenfreizügigkeit in die Schweiz gekommen sind. Die Struktur der ausländischen Erwerbsbevölkerung wird noch lange Zeit durch die Merkmale der bereits seit Jahren ansässigen ausländischen Bevölkerung definiert. Die Neuorientierung der Migrationspolitik weg von Drittstaaten hin zur EU zeitigt zwar den erwünschten Effekt auf das Ausbildungsniveau der neuen Zuwanderer. Mit rund 30 000 Zuwanderern jährlich (netto) wird es aber Zeit brauchen, bis sich das Qualifikationsniveau der 1,24 Mio. ausländischen Erwerbstätigen verschiebt.

Fazit

In den allermeisten Fällen finden sich keine Hinweise für eine Verdrängung inländischer Erwerbstätiger oder für Lohndruck durch die Zuwanderung von Erwerbspersonen aus dem EU-Raum. Grund für die aktuell geringere, aber nicht versiegende Zuwanderung dürfte der selbst in der Krise anhaltende Fachkräftemangel sein. Die Personenfreizügigkeit erweist sich als ein flexibles System, das auf konjunkturelle Veränderungen reagiert.

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PostHeaderIcon Lebenskrise als Chance: Raus aus der Einbahnstrasse.

Wollten Sie auch schon zu anderen Planeten aufbrechen, wussten aber nicht wie? Zusammen mit einer Coachfrau können Sie Ihre Lebenssituation reflektieren, Hintergründe klären, Ihr Potenzial freischaufeln und eine Neuorientierung vornehmen (Ein Beitrag von: Christine Odette Meier, IM DIALOG).

Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber man muss es vorwärts leben

Gehören Sie auch zu denjenigen Mitarbeitern, die ihre Arbeit lieben, alles geben und sich damit identifizieren?

Restrukturierungen verbunden mit einem Stellenabbau sind auch im Jahr 2010, nach der sogenannten „Finanzkrise“, an der Tagesordnung und finden sowohl in Grossfirmen als auch in Klein- und Mittelbetrieben KMU statt.

Für langjährige, treue und reifere Mitarbeiter ist solch eine Situation oft mit einer persönlichen Lebens- und Sinnkrise verbunden, die durch die Unterstützung eines systemisch und lösungsorientierten Coachs abgefedert und nach einer Loslösungs- und Veränderungsphase zu neuen Perspektiven führt.

Vom Reagieren ins Agieren

Mut zur Veränderung bedingt Mut zum Scheitern. Und genau diesen Mut und das Verlassen der „Komfortzone“ trainieren wir in den Coachings. Denn

  • Veränderungen brauchen Mut und ein Ziel
  • Veränderungen benötigen Zeit, erreichbare Milestones und eine Deadline
  • Um neue Wege zu gehen, sind unterstützende Menschen massgebend

Das Spinnen eigener Ideen, Querdenken, das Loslösen von alten Mustern und Glaubenssätzen sowie die Stärkung des Selbstbewusstseins das ist nur ein Teil der Coaching-Inhalte. Draussen in der Natur und mit dem Pferd als Co-Trainer schaffen wir Klarheit und erweitern Ihre Selbstführungskompetenzen. Und das mit 600 PS an Ihrer Seite.

Neue Perspektiven und Wege aus der Einbahnstrasse

Nach dem Motto von Buddha: „Unsere Verabredung mit dem Leben findet im gegenwärtigen Augenblick statt und der Treffpunkt ist genau da, wo wir uns befinden“, gehen wir Schritt für Schritt vorwärts.

Die Firma IM DIALOG bietet Ihnen eine lösungs- und ressourcenorientierte Begleitung in beruflichen und/oder privaten Krisen, getragen vom Wunsch nach mehr Lebensqualität an. Das professionelle Coaching verursacht ein Verlassen der Komfortzone und ein Blicken über den Tellerrand hinaus, so dass an einem Wendepunkt im Leben Neuorientierung und Sinnfindung möglich wird.

Mit dem Pferd als Co-Trainer führe ich Sie zu einem Klärungsprozess und fördere Ihre Veränderungskompetenz und Employability. Sei dies bei einer Standortbestimmung, der Stellensuche, der Visionsarbeit und dem Entwickeln von neuen Perspektiven oder bei der Burnout-Genesung.

IM DIALOG - Public Relations, Beratung und Coaching in Basel

Uralte Instinkte und klares Feedback zu Ihrem Nutzen

Empowerment, führen, Grenzen setzen und loslassen mit einem Tier? Ja, denn ein Pferd ist nicht nur eine kraftvolle, majestätische Erscheinung, es ist auch eine sensible Persönlichkeit, die Gemütszustand und Verhaltensmuster in Menschen erkennt und darauf reagiert, ohne dabei verletzend zu wirken. Der Vierbeiner spürt instinktiv, was dem Menschen fehlt und gibt ihm auf seine Weise Rückmeldung. Dies erlaubt Persönlichkeitsentwicklung auf höchstem Niveau und mit einer grossen Nachhaltigkeit.

Natürlich berate und coache ich auch ganz klassisch in einem Coaching-Raum, falls Sie das bevorzugen. Wollen auch Sie Veränderungsprozesse kraftvoll und inspiriert angehen? Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme unter contact@im-dialog.ch. Weitere Infos finden Sie unter dieser Link.

IM DIALOG - Public Relations, Beratung und Coaching in Basel., 2
Christine Odette Meier unterstützt Sie als Kommunikationsberaterin und systemisch, lösungsorientierte Coachfrau beim Entdecken und Stärken Ihrer eigenen Persönlichkeit. Als Inhaberin von IM DIALOG Public Relations • Beratung • Coaching, in Basel www.im-dialog.ch, begleitet sie Menschen in Krisensituationen und bei Veränderungsprozessen, so z.B. beim Finden der passenden Arbeitsstelle, beim Start in die Selbständigkeit oder beim Eruieren der idealen Work-Life-Balance. Einen Namen hat sie sich als „Menschen- und Pferdeflüsterin“ gemacht, da sie durch ihren neu entwickelten Coaching-Ansatz – mit dem Pferde als Co-Trainer – den Eigen- und Fremdbild-Abgleich fördert, ein Empowerment auslöst und ihre Kunden nach einem Burnout in den Arbeitsprozess reintegriert. Als geländegängige Mutmacherin ist sie eine gern gesehene Podiumsteilnehmerin und Referentin.
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PostHeaderIcon Und einmal mehr zum Geld…

PersonalRadar hat schon des öfteren Stellung genommen zu Lohn und Lohnverhandlung. Einmal mehr möchten wir Sie auf eine Publikation aufmerksam machen, die vielleicht hilft Ihren ‘Geldwert’ als Mitarbeitenden besser einschätzen zu können.

Moneyhouse hat in dieser Angelegenheit eine interessante Liste veröffentlicht. Insbesondere der Unterschied zwischen Männern und Frauen ist nicht überraschend, aber doch frappant deutlich. Es bleibt zu hoffen, dass moderne Arbeitgeber sich in der schweizerischen ‘Lohnlandschaft’ endlich durchsetzen und der geschlechtlich begründete Lohnunterschied früher oder später Geschichte wird.

Link

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PostHeaderIcon Temporärarbeit wieder auf Erholkurs.

Das Temporärarbeitsvolumen hat im Februar 2010 gegenüber Februar 2009 5% verloren. Es handelt sich dabei allerdings um den zweitgeringsten Rückgang seit Ausbruch der Krise Ende 2008 (Quelle: swissstaffing).

Der positive Trend hat sich damit weiter gefestigt – umso mehr als dieser auch in vielen anderen Ländern Europas deutlich zu erkennen ist. Im Januar 2010 hat die Temporärentwicklung in einigen der beobachteten Länder sogar knapp an der 0%-Schwelle gekratzt. Im Ausmass der Erholung haben die anderen europäischen Länder die Schweiz überholt. Dafür hat die Schweiz in den vergangenen Monaten eine mildere Baisse erlebt. Zudem hat sich der Temporärmarkt in der Schweiz im Februar 2010, wie gesagt, weiter erholt.

Temporärtrend Februar 2008 - Februar 2010

Angesichts der in jüngster Vergangenheit positiv überraschenden, gesamtwirtschaftlichen Indikatoren (BIP-Wachstum und Arbeitslosigkeit) ist eine weitere Erholung, mit bald auch positiven Werten, in der Temporärbranche wahrscheinlich. Entscheidend wird erstens sein, wie sich die Bautätigkeit entwickelt, für die eine Abschwächung vorausgesagt wird. Zweitens hängt der weitere Verlauf von der Stabilität der gesamtwirtschaftlichen Erholung ab. Nach wie vor ist unklar, wie die Gesamtwirtschaft auf das Auslaufen der Konjunkturprogramme reagieren wird, d.h. ob sich die Erholung bis dann konsolidiert hat.

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