Fach- und Führungskräfte Handwerker

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Archiv für April 2010

PostHeaderIcon Ein schöner und friedlicher 1. Mai wünscht PersonalRadar!

Die Autorinnen und Autoren von PersonalRadar bedanken sich an dieser Stelle für das schnell wachsende Interesse an deren Beiträgen. Am ‘Tag der Arbeit’ wünschen sie allen Lesenden und Interessierten einen schönen und friedlichen 1. Mai 2010.

Tag der Arbeit! PersonalRadar wünscht allen ein schöner und friedlicher 1. Mai 2010!

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PostHeaderIcon Endlich kommt Bewegung in die Bewilligungspolitik. Bundesrat gibt Kontingente für zweite Hälfte 2010 frei.

In Sachen Bewilligungspolitik für höchst qualifizierte Fachleute und Experten/-innen aus sogenannten Drittländern kommen endlich sachliche Nachrichten aus Bundesbern. Das Problem wurde erkannt. In dieser Angelegenheit verweisen wir auch auf den Blogbeitrag vom 27. April 2010.  Mit dieser LINK können sie noch zusätzliche Informationen erhalten. Die nachfolgende Pressemitteilung nimmt Druck von der Wirtschaft.

Der Bundesrat hat heute für die zweite Hälfte des Jahres die Höchstzahlen für gut qualifizierte Arbeitskräfte aus Ländern von ausserhalb der EU/EFTA freigegeben. Es handelt sich dabei um 1’000 Aufenthalts- und 4’500 Kurzaufenthaltsbewilligungen. Deren Anzahl ist für Arbeitskräfte aus Drittstaaten aufgrund des Ausländergesetzes (AuG) begrenzt.

Die starke internationale Vernetzung der Schweizer Wirtschaft erfordert eine genügende Anzahl Spezialisten von ausserhalb der EU/EFTA-Staaten. Mit der heute beschlossenen Kontingentsfreigabe wird sichergestellt, dass der Wirtschaft auch für die zweite Hälfte des Jahres 2010 genügend Bewilligungen für qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen.

Angesichts der ungünstigen Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage hatte der Bundesrat am 4. Dezember 2009 entschieden, für die Kontingentsperiode 2010 vorerst nur die Hälfte der bisherigen Kontingentszahlen freizugeben (2’000 Aufenthaltsbewilligungen und 3’500 Kurzaufenthaltsbewilligungen) und über weitere Kontingente für die zweite Jahreshälfte zu einem späteren Zeitpunkt zu befinden. Die Konjunkturprognosen des Bundes fallen mittlerweile deutlich positiver aus als erwartet. Auch wenn bezüglich der Arbeitslosigkeit weiterhin mit einer Stagnation auf einem für die Schweiz hohen Niveau zu rechnen ist, besteht nach wie vor ein hoher Bedarf an gut qualifizierten Spezialistinnen und Spezialisten, welche die international tätigen Bereiche der Schweizer Wirtschaft weder im Inland noch in der EU/EFTA rekrutieren können.

Der Bundesrat hat nun per 1. Juli 2010 weitere 1’000 Aufenthalts- und 4’500 Kurzaufenthaltsbewilligungen freigegeben. Die Gesamtzahl der Kontingente 2010 entspricht somit derjenigen des Vorjahres, wobei jedoch eine Verschiebung der Akzente zu den kurz- und mittelfristigen Arbeitsaufenthalten vorgenommen wurde. Die Gesamtzahl der Aufenthaltsbewilligungen wurde gegenüber dem Vorjahr um 1’000 reduziert und jene der Kurzaufenthaltsbewilligungen um 1’000 erhöht, da Kurzaufenthaltsbewilligungen mit einer maximalen Dauer von 24 Monaten keine ständige Zuwanderung ermöglichen, ohne langfristigen Effekt auf den Arbeitsmarkt sind und zudem einen Stellen- und Berufswechsel grundsätzlich ausschliessen.

Der Einhaltung des Vorrangs inländischer Arbeitskräfte sowie für Personen aus EU/EFTA-Staaten kommt unverändert oberste Priorität zu. Bewilligungen dürfen nur an Drittstaatsangehörige erteilt werden, deren Anstellung einem gesamtwirtschaftlichen Interesse entspricht.

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PostHeaderIcon Mischt sich die Politik zu heftig ins Wirtschaftsgefüge ein, droht der Verlust von Arbeitsplätzen.

Was haben Indien, die USA Kanada, China, Russland und Brasilien gemeinsam mit der Schweiz? Es sind nicht EU-Staaten. Diese Staaten liefern uns für wichtigste, strategische Schlüsselbereiche der schweizerischen Wirtschaft Spezialisten/-innen, die Unternehmen beim besten Willen nicht mehr in Europa finden können.

Vor ca. 5 Monaten kam der etwas weltfremde Entscheid aus Bern, dass die Kontingente für Ausländer/-innen aus sogenannten Drittstaaten halbiert werden. Schnurrt die Wirtschaft nicht mehr so sanft wie eine fette Katze auf der Ofenbank, dann braucht es auch keine Fachkräfte mehr, ist wahrscheinlich die fatale Schlussfolgerung. Sie wird kurzum einfach vor die Türe gesetzt.

ideeDie Tatsachen auf dem Arbeitsmarkt zeigen jedoch eine ganz andere Realität. Höchstqualifizierte Arbeitskräfte mit extrem spezialisiertem Nischenwissen findet man nicht einfach so auf die Schnelle via Stelleninserat in der Zeitung oder durch Stellenausschreibungen auf dem Internet. Diese Spezialisten/-innen sind dermassen auf dem globalen Arbeitsmarkt begehrt, dass sie nicht nur die Schweiz besonders mag, sondern deren Heimatstaaten alles versuchen ihre Fachleute, die unter Umständen mit eigenem Steuersubstrat ausgebildet wurden, auch halten zu können.

Können solche Experten und Expertinnen nicht gewonnen werden, dann sind unter Umstände Projekte und wirtschaftliche Entwicklungen blockiert, die auch andere Bereiche des Jobmarktes tangieren und konkret Stellen gefährden.

Die Wirtschaft hat sich bewegt und sich mit der zuständigen Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf an einen Tisch gesetzt. Den betroffenen Grossunternehmen wurde Linderung versprochen. Es wurde nämlich im etwas trägen Bern erkannt, dass Wirtschaftsförderer aus dem Ausland die jeweiligen Führungsspitzen der betroffenen Unternehmen besucht haben und ihnen ihre grandiosen Standortvorteile schmackhaft machten.

Der Wettbewerb um Standortvorteile ist gnadenlos. Was nützt eine gute Infrastruktur, eine hohe Lebensqualität, eine stabile wie auch demokratisch ausgerichtete Politlandschaft, gute inner Sicherheit und ein grundliberales Wirtschaftsverständnis, wenn das Bewilligungsverfahren für Ausländer und Ausländerinnen aus Drittstaaten, die keine Jobs wegnehmen, weil sie mit Inländer/-innen nicht besetzt werden können, so willkürlich umgesetzt wird?

Die gestutzten Kontingente waren schnell erschöpft. Sogar die Reserven-Kontingente waren im nu ausgebucht. Inzwischen dämmert es auch den Zuständigen im Bundesamt für Migration, nachdem massiver Druck aus der Wirtschaft kam, dass der Entscheid nichts besonders klug und überlegt war.

Selbstverständlich ist es für die zuständigen Politiker/-innen nicht immer leicht bei wachsender Arbeitslosigkeit den potenziellen Wählenden erklären zu müssen, dass nach wie vor Ausländer/-innen aus Drittstaat lukrative Jobs erhalten. Diese könnten aber nie mit normal qualifizierten Bewerbenden besetzt werden.

Es bleibt zu hoffen, dass Bern reagiert, nicht weiter blockiert und dadurch Anstellungen gefährdet, die durch das Wegbleiben von Spezialisten/-innen, zusätzlich unter Druck kommen. Was meinen Sie?

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PostHeaderIcon Wie internationale Handelsverträge Jobs vernichten.

Es wird mit immer härteren Bandagen auf dem globalen Markt der Handelsgüter gekämpft, um den eigenen Arbeitsmarkt möglichst von der Konkurrenz zu schützen.

Kürzlich gab es einmal mehr einen veritablen Streit zwischen China und den USA. China produziert billige Autoreifen, die auf dem amerikanischen Markt beliebt sind, da im Autoland USA gerade die einkommensschwachen Haushalte auf solche Produkte angewiesen sind. Die exportierende Grossmacht hat jedoch die Rechnung ohne den amerikanischen Zoll gemacht. Gewerkschaften gingen auf die Barrikaden und wollten mit dieser Massnahme die heimische Reifenindustrie schützen. Kurzum die Reifen aus China wurden mit einem massiven Schutzzoll belegt. Die einheimischen Anbieter konnten jedoch die Zielgruppe, die auf solche Billigriefen erpicht ist, gar nicht bedienen.

Die zolltechnische wie auch protektionistische Massnahme rettet keinen Job. Zölle vernichten meistens Jobs. Die Aktion war ein Schuss in den Ofen.

Zoll

Weitaus besorgniserregender ist jedoch die Tatsache, dass Schwellen- und Entwicklungsländer vermehrt mit der Tatsache konfrontiert werden, dass Handelsabkommen nur noch zustande kommen, wenn bestimmte rigide Auflagen erfüllt werden. Gerade die USA, die sonst ziemlich hemdsärmlig ihre wirtschaftlichen Interessen durchsetzt, reagiert neuerdings ziemlich verschnupft, wenn sich die geoökonomischen Verhältnisse zugunsten jener Länder ausrichten, die man früher etwas verklärt als ‚Tiger-Staaten’ oder ‚Emerging Markets bezeichnete. Die zeigen inzwischen ihre Krallen und kraftvolle Potenz und konkurrenzieren die alten Industrienationen auf empfindliche Art und Weise.

Inzwischen hat die USA reagiert und in feiner Dosierung versteckte Retrosionsmassnahmen ergriffen, die unter dem Deckmäntelchen arbeitsethischem Altruismus daherkommt.

Wenn die USA Handelsabkommen mit Partnern, im speziellen mit Entwicklungsländern und aufstrebenden Wirtschaftsnationen, abschliessen, dann verlangt sie neuerdings, dass die Arbeitnehmerrechte auch in solchen Regelwerken explizit erwähnt und durchgesetzt werden. Das heisst diese Länder müssen

  • die Versammlungsfreiheit respektieren,
  • Gewerkschaften zulassen oder
  • die schlimmsten Formen von Kinderarbeit eliminieren.

Sehr oft wird sogar noch verlangt, dass diese Arbeitsmärkte sogenannte akzeptable Arbeitsbedingungen bieten müssen, damit sie ihre Produkte überhaupt in die USA exportieren müssen. Das heisst im Klartext, dass

  • Minimallöhne gezahlt werden,
  • der Gesundheitsschutz respektiert wird
  • und die Arbeitsstunden geregelt sind.

Des Weiteren müssen die Gesetzgeber dieser Länder auch darauf  bedacht sein, dass Diskriminierungen am Arbeitsmarkt verhindert werden.

Mit anderen Worten greift eine neuer Form von Protektionismus um sich, der von jenen  Industrienationen initiiert wurde, die den totalen Welthandel über Jahre propagiert haben und jetzt ihre Arbeitsmärkte in Gefahr sehen, da die zunehmende Konkurrenz dieser aufstrebenden Wirtschaftsnationen ihre heimischen Märkte wie auch Exportzahlen in Bedrängnis bringen. Ein groteske Situation.

Was ist die tiefere Absicht über restriktive Klauseln in den Handelsverträgen auf solch hanebüchen Weise Wirtschaftspartnern zu bändigen? Mit diesen Auflagen können die Produktionskosten der mitbewerbenden Volkswirtschaften hoch getrieben werden. Steigen die Produktionskosten, dann wird manches Exportgut zum ‚Non-Valeur’.  Da wird der liberale Welthandel propagiert, damit alle gleichberechtigt ohne Einschränkungen an diesem teilnehmen können und plötzlich wird mit ethischen Standards dieser wieder ‚reguliert’, damit man sich die Konkurrenz vom Leibe halten kann.

Eine hoch industrialisierte Wirtschaft sollte darauf bedacht sein, dass sie mit ungebrochener Innovationskraft, Erfindungsgeist, Qualität und ausgezeichnetem Berufswissen ihre globalen Mitbewerbern in Schach halten kann.

Viele Entwicklungsländer sind noch Lichtjahre davon entfernt, Standards einhalten zu können, die der Westen über jahrzehntelange gesellschaftliche Entwicklungsprozesse und arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen erst mühsam erworben hat. Protektionismus hat noch nie einen Arbeitsplatz gerettet und gehört dort hin, wo ihm der Platz gebührt: In die ökonomische Mottenkiste.

Schwellenländer wissen, dass sie noch viel aufzuholen haben und ihre Arbeitsmärkte Bedingungen anbieten, die wir im Westen als ungeheuerlich empfinden würden. Was nützt es den Arbeitern in diesen Ländern, wenn die Standards pro forma sofort eingeführt werden und dafür die Arbeit auf der Strecke bleibt? Nichts. Auch dem Welthandel nicht. Die Industrienationen haben über viele Jahrzehnte auch Arbeitsmarktbedingungen zugelassen, die nicht immer den hehren ethischen Standards entsprachen. Es bleibt zu hoffen, dass die Vernunft wieder Oberhand gewinnt und erkannt wird, dass jene Länder sehr wohl wissen, dass ihre Arbeitsmärkte nur suboptimal entwickelt sind, aber dafür Jobs bieten können, die den Menschen ein Einkommen und somit eine Existenz sichert.

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PostHeaderIcon Noch keine Lehrstelle gefunden? JobStart!

Sie haben im Anschluss an die Schule noch keine Lehrstelle gefunden? Im Overall Lehrbetriebsverbund haben Sie die Chance, eine zweijährige Attestausbildung EBA zu absolvieren (bevorzugt werden Bewerberinnen und Bewerber aus dem Kanton Basel-Stadt).

Wenn Sie noch keine Lehre abgeschlossen haben und finanzielle Unterstützung zum Beispiel von der Invalidenversicherung oder der Sozialhilfe erhalten, gibt es die Möglichkeit, eine zwei- bis vierjährige Berufliche Grundbildung (EBA/EFZ) bei Overall zu absolvieren. Sie fühlen sich noch zu wenig sicher für eine Berufliche Grundbildung? Overall bietet Ihnen – wenn Sie Leistungen der IV erhalten – eine einjährige Vorlehre an. Sie können sich dabei auf die Berufliche Grundbildung vorbereiten und erste Erfahrungen im Arbeitsalltag machen. Parallel zur Arbeit repetieren Sie in der Schule den Stoff der beiden letzten Schuljahre.

Während der Beruflichen Grundbildung profitieren Sie von einem persönlichen Coaching sowie von regelmässigen Geleiteten Treffen. Diese beinhalten im letzten Lehrjahr auch ein Bewerbungstraining für den Anschluss ins Erwerbsleben.

Und so gehen Sie vor: Prüfen Sie Ihre Chancen mit der für Sie zuständigen Invalidenversicherung oder Sozialhilfe. Bestellen Sie das detaillierte Prospektmaterial zum Lehrstellenangebot. Wenn Sie bei keiner dieser Stellen angeschlossen sind, dann bewerben Sie sich schriftlich für eine Attestausbildung im Lehrbetriebsverbund direkt bei uns.

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PostHeaderIcon Haben Langzeitarbeitslose noch Chancen im heutigen Arbeitsmarkt?

Im Namen des Vereins Arbeit und Bildung und des Schweizerischen Verbandes der Organisationen von Arbeitsmarktmassnahmen SVOAM lädt Overall herzlich ein zur Fachtagung am 20. Mai 2010.

Haben Langzeitarbeitslose noch Chancen im heutigen Arbeitsmarkt? – Soziale Arbeit und Arbeitsmarktintegration. Elemente einer aktivierenden Sozialpolitik

klicken Sie einfach auf das Programm und es wird sofort gut lesbar!

10 04 21 Einladung Fachtagung

Referate von Rudolf H. Strahm und Christine Ax – melden Sie sich an für den spannenden Vormittag. Klicken Sie auf diese LINK und Sie können sich sofort anmelden!

Mit einem  Klick sind Sie beim Vortrag von Herrn Rudolf H. Strahm

Mit einem Klick sind Sie beim Vortrag von Frau Christine Ax

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PostHeaderIcon Unternehmen suchen wieder mehr Personal – das Stellenangebot steigt rasant!

Da erreichen uns wieder sehr gute Nachrichten von der schweizerischen ‘News-Front’. Der Arbeitsmarkt in der Schweiz belebt sich stark.  Im ersten Quartal 2010 wurden wieder weitaus mehr Stelleninserate veröffentlicht. Besonders in der lateinischen Schweiz boomt es.

In der Romandie und im Tessin nahm das Stellenangebot im Internet und in der Presse um sage und schreibe 20 Prozent im Vergleich zu Ende 2009 zu. In der Deutschschweiz war es weniger. Aber auch da beträgt der Anstieg respektable +14 Prozent. Alles in allem erhöhte sich die Zahl der ausgeschriebenen Stellen in der Schweiz um satte 15 Prozent. Das Wachstum ist grösser als aufgrund saisonaler Effekte zu erwarten wäre und zeigt sich in allen Regionen. Die Zahlen wurden von der Uni Zürich erhoben. Endlich zeigt die Kurve auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt wieder nach oben.

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PostHeaderIcon Der neue Schweizer HR-Barometer 2010 ist da!

Flexibel für Arbeit und Familie? Der Schwerpunkt liegt 2010 auf dem Thema “Arbeitsflexibilität und Familie” in Schweizer Unternehmen – Faktoren, die gerade in Zeiten der Krise von Bedeutung sind.

Im Zentrum stehen u.a. folgende Fragen: Welche Beschäftigten profitieren von Flexibilität und Familienangeboten in Firmen? Inwieweit werden die Bedürfnisse der einzelnen Beschäftigten begriedigt? Welche Folgen haben solche Angebote und deren Bewertung auf Einstellung und Verhalten?

Neu gibt es in der fünften Ausgabe des Schweizer HR-Barometers erstmals eine Betrachtung allgemeiner Wirkungszusammenhänge im Bereich Human Resource Management. Auch wird auf relevante Massnahmen aufmerksam gemacht, die Arbeitseinstellung und Arbeitsverhalten beeinflussen.

Der Flyer ist auf der Webpage www.bgp-basel.ch unter “Aktuell” zum Download hinterlegt oder unter dieser Link abrufbar!

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PostHeaderIcon Massiv mehr Temporär-Jobs.

Die Zahlen verbessern sich laufend – die Schweiz ist über dem Berg. Die Unternehmen stellen massenhaft Zeitarbeiter ein. Temporärfirmen wie Adecco und Manpower rechnen 2010 mit einem Wachstum von 20 Prozent (Quelle: Handelszeitung).

Die Zeitarbeitskonzerne Adecco, Manpower, Randstad und Kelly Services spüren den Frühling am Arbeitsmarkt. «Die Temporärfirmen in der Schweiz dürften dieses Jahr zweistellig wachsen und das Niveau von 2008 erreichen», sagt Charles Bélaz, Präsident des Branchenverbandes Swissstaffing und Manpower-Verwaltungsrat, der «Handelszeitung».

Aufschwung AG, Erholung SA, Vorwärts GmbH

Nach dem Einbruch von 20% im Vorjahr rechnet Bélaz wieder mit 20% Wachstum für dieses Jahr.

«Die Belebung geht querdurch und ist nachhaltig, selbst die Uhrenindustrie wurde erfasst.»

Der Run auf Temporärangestellte geht im Aufschwung stets neuen Festanstellungen voran. Die erfreuliche Entwicklung für die Zeitarbeitsbranche verläuft parallel zum weiteren Rückgang der Arbeitslosenquote im letzten Monat von 4,4 auf 4,2% gegenüber dem Vormonat. «Einen Ausbau sehen wir vor allem in den Branchen Pharma, Gesundheitswesen und Bau», sagt Randstad-Sprecherin Susanne Weiss. Die IT-Branche sei stabil bis steigend. Auch die Banken-Branche zieht wieder an. Die Maschinenindustrie sei leider immer noch eher stagnierend.

Frühlingsstimmung herrscht auch beim Adecco-Konzern. «Im Laufe des 1. Quartals sind wir in unseren grossen Märk ten wieder zu Wachstum zurückgekehrt. In den übrigen Ländern holen wir auf.» Dies sagt der CEO von Adecco, Patrick De Maeseneire, im Interview mit der «Handelszeitung.»

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PostHeaderIcon swissstaffing – Geprägt vom Konjunktureinbruch und von erfolgreichen Projekten.

swisstaffing begann 2009 gleich mit einem grossen Projekt: der Gründung einer eigenen Familienausgleichskasse. Zudem kam der von swissstaffing mitunterzeichnete Gesamtarbeitsvertrag in eine entscheidende Phase: Die Planung und Umsetzung hat begonnen. Wann der Vertrag definitiv in Kraft tritt, ist allerdings noch nicht klar (Quelle: swissstaffing).

Das Jahr 2009 startete swissstaffing, der Verband der Personaldienstleister der Schweiz, mit der Gründung einer eigenen Familienausgleichskasse. Die ersten Monate waren geprägt vom konjunkturellen Einbruch, der die Personaldienstleister stark traf. Mitte Jahr trat der von swissstaffing unterzeichnete Gesamtarbeitsvertrag mit der Ausschreibung durch das Seco in eine entscheidende Phase. Abschliessen konnte swissstaffing das Jahr 2009 mit der Bereitstellung der in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit (EKAS) erarbeiteten Hilfsmittel für die Berufsunfallprävention. Dies einige wichtige Aktionsfelder, die swissstaffing im vergangenen Jahr beschäftigten. Der folgende Beitrag informiert detaillierter über die Aktivitäten von swissstaffing im zurückliegenden Jahr.

Stiftung 2. Säule swissstaffing

Trotz Finanzkrise und spürbaren Verlusten auf dem Stiftungsvermögen befand sich die Pensionskasse von swissstaffing, die Stiftung 2. Säule swissstaffing, Anfang 2009 nur knapp in Unterdeckung (95,5%). Aufgrund dessen beschloss der Stiftungsrat damals, auf Sanierungsmassnahmen zu verzichten. Dieser Entschluss war getragen vom Wissen, dass die Stiftung bei weiteren Baissen an den Finanzmärkten aufgrund ihres jungen Versichertenbestandes rasch und effektiv gesunden könnte, wenn zu einem späteren Zeitpunkt Massnahmen ergriffen würden. Die überwiegend positive Entwicklung der Börse 2009 hat ein solches Vorgehen dann unnötig gemacht. Ende 2009 befand sich die Stiftung 2. Säule bereits wieder bei über 100 Prozent Deckung. Mehr als 200 Firmen versichern ihr temporäres und zum Teil auch ihr internes Personal über die Stiftung 2. Säule swissstaffing. Die Kasse zählt rund 15 000 Versicherte, wovon 600 Rentner. Ihr Vermögen beläuft sich auf 185 Millionen Franken. Die Stiftung 2. Säule zeichnet sich durch eine sehr günstige Altersstruktur und attraktive Verwaltungssätze aus.

Ausgleichskassen: swisstempfamily und swisstempcomp

Die neu geschaffene Familienausgleichskasse swisstempfamily hat ihre Tätigkeiten per 1.1.2009 aufgenommen. Mit der Gründung von swisstempfamily hatte swissstaffing auf die Revision des Familienzulagen-Gesetzes reagiert. Im vergangenen Jahr bediente swisstempfamily vorerst jene sechs Kantone, in denen Personalverleiher bis dahin vom Anschluss an eine Familienausgleichskasse befreit waren (AG, AR, BE, BS, SO, ZH). Per 1.1.2010 wurde swisstempfamily auf weitere Kantone ausgedehnt (LU, NE, SG, TG). Mit dem geplanten Ausbau zur AHV-Ausgleichskasse swisstempcomp im Jahr 2011 wird auch die Familienausgleichskasse swisstempfamily ihre Dienste in allen Kantonen anbieten. swissstaffing-Mitglieder profitieren dann von einer zentralisierten Lösung, mit der AHV/IV-, Familienzulagen- und GAV-Beiträge aus einer Hand abgerechnet werden können. 51 Personaldienstleister sind derzeit swisstempfamily angeschlossen. Dank der jungen Altersstruktur der temporär Arbeitenden kann swisstempfamily attraktive Beitragssätze offerieren.

GAV Personalverleih

Im Sommer 2009 hat das Seco die Prüfung des von swissstaffing und den Gewerkschaften Unia, Syna, Angestellte Schweiz und dem Kaufmännischen Verband Schweiz abgeschlossenen Gesamtarbeitsvertrages (GAV) für temporär Arbeitende vollendet und den Vertragstext im Handelsamtsblatt publiziert. Während der darauf folgenden Rekursfrist sind mehrere Einsprachen eingegangen, deren Bearbeitung die darauf folgenden Monate beansprucht haben. Die Kernfrage liegt in der Berücksichtigung anderer, nicht allgemeinverbindlicher GAV. Zur Lösung dieses Streitpunktes wird eine Neuausschreibung des GAV Personalverleih möglicherweise notwendig, was es schwierig macht, den genauen Zeitpunkt des Inkrafttretens des GAV vorauszusagen. Trotz dieser Verzögerung haben die Sozialpartner im vergangenen Jahr die Umsetzung des GAV zu planen begonnen und insbesondere dem Vollzug, der Weiterbildungsförderung und der kollektiven Krankentaggeldlösung Gestalt verliehen. Dazu wurde im September der Paritätische Verein Personalverleih gegründet.

Lobbying

Seine Kontakte zu inländischen wie auch ausländischen Partnerverbänden, Behörden und Politikern hat swissstaffing im vergangenen Jahr weiter gepflegt. Der Austausch mit den Verbänden der Personaldienstleister im europäischen und amerikanischen Ausland hat gezeigt, dass die Schweizer Personaldienstleister die Wirtschaftskrise nicht stärker als andere zu spüren bekommen haben und dass die Branche in allen Ländern empfindliche Einbussen hinnehmen musste. Nichtsdestotrotz haben die Branchenverbände ihre Weitsicht nicht verloren und die Mitglieder in ihrer strategischen und längerfristigen Ausrichtung zu bestärken versucht. Stichworte wie demographischer Wandel, Qualifikation und Qualität prägten die Diskussion. Regelmässige Kontakte mit den Schweizer Dachorganisationen der Arbeitgeber, dem Schweizerischen Arbeitgeberverband und dem Schweizerischen Gewerbeverband, boten swissstaffing die Gelegenheit, in gewissen Fragen geschlossen gegenüber den Behörden aufzutreten. Zugleich dient die Zusammenarbeit swissstaffing und seinen Mitgliedern als Plattform für die Diskussion mit den Einsatzbranchen. Eine vertraglich institutionalisierte Zusammenarbeit pflegt swissstaffing mit dem Schweizerischen Baumeisterverband. Sie beinhaltet insbesondere die Verwaltung der neu gegründeten Familienausgleichskasse swisstempfamily. Auch im Rechtsstreit mit Retabat, der Kasse für den frühzeitigen Altersrücktritt für Bauarbeiter im Kanton Wallis, konnte swissstaffing von der Kooperation mit dem Baumeisterverband profitieren. Dieser hat die Vermittlung in der Auseinandersetzung übernommen. Mit dieser Hilfe ist es gelungen, einen jahrelangen Streit gütlich zu lösen. Weitere ausgewiesene Erfolge konnten insbesondere in der Zusammenarbeit mit den Arbeitsmarktbehörden verbucht werden. So hat swissstaffing unter anderem erreicht, dass die Kurzarbeitsentschädigung auch für das interne Personal von Personaldienstleistern offensteht. Im schwierigen Wirtschaftsjahr 2009 war das für zahlreiche Personaldienstleister eine willkommene Entlastung. Auch in Bezug auf die Erforschung des Arbeitsmarktes haben swissstaffing und die Arbeitsmarktbehörden im vergangenen Jahr gut und erfolgreich zusammengearbeitet. Als Mitglied des Projektteams konnte swissstaffing die Sicht der privaten Stellenvermittler in ein neues Forschungsprojekt der AMOSA zum Thema wiederholte Arbeitslosigkeit einbringen. Wie in den früheren Jahren hat swissstaffing auch im Jahr 2009 einen Parlamentarier-Lunch veranstaltet, an dem der Verband Politikern verschiedener Parteien seine neue Studie über die HR-Strategien der Schweizer Unternehmen1 vorgestellt hat. Durch den persönlichen Rahmen sind diese Lunchs besonders gut geeignet, die Parlamentarier direkt auf die Branchenanliegen anzusprechen und ihnen auch gezielt spezifische Fragen zu beantworten.

swisstempsecurity

Zur Unterstützung seiner Mitglieder in der Berufsunfallprävention hat swissstaffing im Rahmen eines Projektes der EKAS Hilfsmittel für den Personalverleih erarbeitet: Das elektronische Anforderungs- und Qualifikationsprofil unterstützt die Einsatzbetriebe sowie die Personalberatenden bei der Rekrutierung und Platzierung und zentralisiert alle verfügbaren, einsatzspezifischen Arbeitssicherheits-Dokumentationen. Für die temporär Angestellten wurde ein Sicherheitspass geschaffen, mit dem sie alle absolvierten Arbeitssicherheitskurse dokumentieren können und der sie im Bewerbungsprozess unterstützen soll. Swissstaffing wird seinen Mitgliedern die Präventionshilfsmittel im Rahmen von eintägigen Seminarien präsentieren und Wege zur sinnvollen Integration der neuen Hilfsmittel in die Arbeitsabläufe aufzeigen (vgl. www.ekas.ch). Das einjährige Pilotprojekt swisstempcare zur Förderung der Reintegration von verunfallten temporär Arbeitenden wurde 2009 plangemäss erfolgreich abgeschlossen. Die Besuche des Care-Teams sind von der überwiegenden Mehrheit der temporär Arbeitenden als positive Unterstützung wahrgenommen worden und haben häufig zu einer rascheren Rückkehr zur Arbeit geführt. Auch die Personalberatenden fühlten sich durch die Arbeit des Care-Teams bei der Bewältigung von Unfallabsenzen unterstützt. swisstempcare hat als Pilotprojekt auch zu einer Sensibilisierung für das Absenzenmanagement beigetragen. Über eine allfällige Wiederaufnahme oder flächendeckende Einführung des Case Managements wird swissstaffing im 2010 entscheiden. Wahrscheinlich ist eine Integration des Case Managements in die kollektive Krankentaggeldversicherung des GAV Personalverleih.

Branchenentwicklung

Kurz nach dem Einbruch des BIP-Wachstums im dritten Quartal 2008 hat sich auch die Situation im Personalverleih drastisch verschlechtert. Die traditionell vorlaufende Temporärbranche hatte zwar schon während eines Jahres stagniert, im Oktober 2008 erfuhr die Branche allerdings eine Trendwende nach unten. Bis Mitte 2009 registrierte das Temporärarbeitsvolumen Einbussen von bis zu 30 Prozent. Danach entspannte sich die Situation leicht. Ende 2009 schrieb der Personalverleih im Vergleich zum Vorjahr nach wie vor negative Wachstumsraten, die Verluste verringerten sich aber zusehends. Trotz starken Einbrüchen 2009 erwartet swissstaffing für die kommenden Jahre wieder mässige bis hohe Wachstumsraten. Denn Vergleiche mit anderen Industrieländern zeigen, dass die Temporärarbeit weiteres Potenzial hat. Gemessen an der Gesamtheit der Erwerbstätigen beschäftigen andere Länder, wie z.B. die Niederlande, Frankreich oder Grossbritannien, deutlich mehr temporär Arbeitende als die Schweiz. Überdies waren massive Einbrüche des Temporärarbeitsvolumens auch in vergangenen Rezessionen ein Phänomen, das mit darauf folgenden, umso höheren Wachstumsraten jeweils mehr als kompensiert wurde.

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