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		<title>Case Externer Coach: Strukturierte Prozesse mit sichtbarem Erfolg.</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 13:39:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Cli.gs
Ein Betriebs&#246;konom &#252;bernimmt an seinem Arbeitsort eine neue F&#252;hrungsrolle und bekommt einen Coach. Dieser soll ihn in seiner Entwicklung begleiten, damit er gewissen Anforderungen, die seine neue Funktion verlangt, besser gewachsen ist. Seine Fortschritte werden in einem streng kontrollierten Prozess gut dokumentiert (ein Beitrag von: Marianne Rupp, HR Today).

Vor rund einem Jahr hat der 37-j&#228;hrige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/4YmbH" /></form></div><blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein Betriebs&ouml;konom &uuml;bernimmt an seinem Arbeitsort eine neue F&uuml;hrungsrolle und bekommt einen Coach. </strong>Dieser soll ihn in seiner Entwicklung begleiten, damit er gewissen Anforderungen, die seine neue Funktion verlangt, besser gewachsen ist. Seine Fortschritte werden in einem streng kontrollierten Prozess gut dokumentiert (ein Beitrag von: Marianne Rupp, HR Today).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/09/Externer-Coach.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3001" title="Begleitung durch externer Coach l&auml;sst wachsen." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/09/Externer-Coach.jpg" alt="Begleitung durch externer Coach l&auml;sst wachsen." width="240" height="180" /></a>Vor rund einem Jahr hat der 37-j&auml;hrige Hannes K. (Name ge&auml;ndert) seine neue Funktion als Bereichsleiter in einer Grossbank &uuml;bernommen. Um die Stelle zu erhalten, hatte er zuvor ein eint&auml;giges Assessment absolviert. <em>«Dabei sind dem Assessor zwei Bereiche bei mir aufgefallen, die ich entwickeln k&ouml;nnte»</em>, erkl&auml;rt Hannes K. Er, sein Vorgesetzter und der Assessor, gleichzeitig auch Coach, haben die Themen genauer definiert und in einem Coachingvertrag festgehalten. K. reflektierte daraufhin mit seinem Coach alle drei Wochen w&auml;hrend der zweist&uuml;ndigen Sitzungen Themen, die ihn in seinen beiden entwicklungsf&auml;higen Bereichen weiterbringen sollten. Einen davon umschreibt er als<em> «die Bed&uuml;rfnisse meiner Mitarbeitenden besser wahrnehmen, besser auf sie eingehen k&ouml;nnen, kurz: die Empathie entwickeln»</em>. In diesen Bereich f&auml;llt das ebenfalls als verbesserungsf&auml;hig definierte Thema Mitarbeiterbetreuung. Aufgrund seiner bisherigen Laufbahn bei der Bank hat er zu denjenigen Mitarbeitenden, die er schon von fr&uuml;her kennt, ein engeres und pers&ouml;nlicheres Verh&auml;ltnis als zu den ihm neu unterstellten. <em>«Es entstand der Eindruck von ungleicher Behandlung und mein Ziel war es, hier mehr Balance hineinzubringen.»</em></p>
<p><strong>Es braucht Raum f&uuml;r offene, ungezwungene und freie Reflexion</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das zweite grosse Problemfeld im Coaching betraf die pers&ouml;nlichen Wertesysteme von Hannes K., seine Ziele und seine Motivation. <em>«Ich glaube, wenn man sich dar&uuml;ber im Klaren ist, was man erreichen m&ouml;chte, wird man innerlich ruhiger und kann systematischer darauf hinarbeiten.» </em>Diese sehr pers&ouml;nliche Dimension des Coachings fand seine Bedeutung durchaus auch im Bereich Mitarbeiterf&uuml;hrung.<strong><em> «Indem mir der Coach mein Wertebild aufzeigte, machte er mir klar, dass nicht jeder meiner Mitarbeitenden dasselbe vertreten muss und trotzdem richtig und gut arbeiten kann. Zu akzeptieren und zu respektieren, dass es andere M&ouml;glichkeiten gibt, und dem Gegen&uuml;ber mit Toleranz zu begegnen, war eine intensive Lernerfahrung im Coaching»</em></strong>, sagt der Coachee.</p>
<p style="text-align: justify;">Um diese Entwicklungen durchzumachen, brauche es symbolisch gesprochen einen Raum, in dem offen, ungezwungen und frei &uuml;ber pers&ouml;nliche Ansichten und Wertehaltungen reflektiert werden k&ouml;nne. Diesen Raum stellte f&uuml;r Hannes K. der externe Coach dar, der in keiner Weise mit der Bank verbunden ist. <em>«Ich bin &uuml;berzeugt, dass ich mit einem externen Coach tiefer gehen konnte, als ich es mit einem internen getan h&auml;tte</em>», sagt der Bereichsleiter. <em>«Mit ihm ist es auch m&ouml;glich, &uuml;ber Lebenseinstellungen und -Ziele zu sprechen, die ausserhalb des Unternehmens liegen und trotzdem meine Arbeit beeinflussen k&ouml;nnen.»</em></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Hannes K. wusste von Anfang an, dass ihm das Coaching f&uuml;r ein halbes Jahr von der Firma erm&ouml;glicht wurde. <strong>Das bedeutete, die festgelegten Ziele mussten innerhalb dieses Zeitraumes erreicht werden und die Entwicklung von K. sollte sichtbar, wenn nicht sogar messbar sein.</strong></p>
</blockquote>
<p><strong>Fluktuation und Mitarbeiterfeedback als Messinstrumente</strong></p>
<p style="text-align: justify;">H&auml;ufig werde die Fluktuationsrate als deutlich messbares Indiz daf&uuml;r genommen, wie erfolgreich ein Coaching sei, gerade wenn es um Personalf&uuml;hrung gehe, sagt Hannes K. <em>«Zwar haben wir eine geringere Fluktuation als fr&uuml;her, aber ich f&auml;nde es gewagt, dies als eine direkte Folge meines Coachings zu betrachten. Dazu m&uuml;sste das Coaching mindestens schon seit zwei Jahren abgeschlossen sein.</em>» K. aber hat erst Mitte Mai abgeschlossen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um trotzdem einsch&auml;tzen zu k&ouml;nnen, wie sein F&uuml;hrungsstil wahrgenommen wird, hat er aktiv ein Feedback von seinen Mitarbeitenden eingefordert. <em>«Die Ergebnisse fielen sehr positiv aus»,</em> sagt der Bereichsleiter. Dennoch schr&auml;nkt er ein: <em>«Wirklich erhellend wird wohl der j&auml;hrliche Bottom-up-Leistungsbeurteilungsprozess Ende Jahr sein. Erst dann werde ich anhand der Zeitspanne des Arbeitsbeginns in meiner neuen Funktion bis zur Beurteilung vergleichen k&ouml;nnen, ob und wie ich mich verbessert habe.»</em></p>
<p style="text-align: justify;">Damit die Entwicklungen in den jeweiligen Fragestellungen jedoch nicht nur am Urteil der Mitarbeitenden sichtbar werden, wurde das Coaching stark strukturiert. Nach jeder Sitzung schrieb der Coachee ein Protokoll dar&uuml;ber, was er gelernt hatte und welche Punkte noch offen und in der n&auml;chsten Sitzung zu reflektieren waren. Ebenso bekam er von Coach «Hausaufgaben» in Form von Fachliteratur, die er studieren sollte, oder Fragestellungen, &uuml;ber die er nachdenken sollte.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>«Der permanent kontrollierte Prozess hat meine Entwicklung f&uuml;r alle deutlich sichtbar gemacht.»</em></strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em></em>Auch f&uuml;r den Personalchef, der regelm&auml;ssig mit dem Coach R&uuml;cksprache gehalten habe. <em>«Zur Messung des Coachings z&auml;hlt zudem eine Abschlussevaluation. Basierend auf dieser wird es noch ein Abschlussgespr&auml;ch geben, bei dem auch der Personalchef und mein direkter Vorgesetzter anwesend sind.»</em> Was genau bei dieser Evaluation gemacht wird und wie sich das Gespr&auml;ch gestaltet, kann K. noch nicht beschreiben, da sie ihm erst noch bevorstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">F&uuml;r Hannes K. ist aber auch ohne abschliessende Beurteilung bereits klar, was ihm das Coaching gen&uuml;tzt hat. <em>«Vorher war f&uuml;r mich die Leistungsorientierung entscheidend, heute sehe ich den Menschen im Mittelpunkt. Ich bin sicher, dass ich dadurch auch von meinen Mitarbeitenden anders wahrgenommen werde.»</em> Die Sitzungen h&auml;tten ihm zudem geholfen, sich selber besser kennen zu lernen. <strong><em>«Ich habe innerlichen Halt bekommen und f&uuml;hle mich nun sicherer im Kommunizieren und im Handeln.»</em></strong></p>
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		<title>Overall Lehrverbund &#8211; Tatkraft, die Nachwuchs schafft.</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 07:39:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Cli.gsOverall Lehrverbund ist erfolgreich:

Seit dem Start 2007 haben 16 von 18 Absolventen und Absolventinnen ihre Ausbildungen erfolgreich abgeschlossen!
Innerhalb von drei Jahren konnten rund vierzig Lehrstellen neu geschaffen werden.
Die Zufriedenheit der Partnerbetriebe und die Erfolge der Lernenden best&#228;tigen die Qualit&#228;t und Seriosit&#228;t von Overall Lehrverbund.

Overall Lehrverbund baut weiter aus:

Profitieren auch Sie und f&#246;rdern mit unserer Unterst&#252;tzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/z9uDg" /></form></div><p><strong>Overall Lehrverbund ist erfolgreich:</strong></p>
<ul>
<li>Seit dem Start 2007 haben 16 von 18 Absolventen und Absolventinnen ihre Ausbildungen erfolgreich abgeschlossen!</li>
<li>Innerhalb von drei Jahren konnten rund vierzig Lehrstellen neu geschaffen werden.</li>
<li>Die Zufriedenheit der Partnerbetriebe und die Erfolge der Lernenden best&auml;tigen die Qualit&auml;t und Seriosit&auml;t von Overall Lehrverbund.</li>
</ul>
<p><strong>Overall Lehrverbund baut weiter aus:</strong></p>
<ul>
<li>Profitieren auch Sie und f&ouml;rdern mit unserer Unterst&uuml;tzung Ihren beruflichen Nachwuchs.</li>
<li>Empfehlen Sie Overall Lehrverbund weiter.</li>
</ul>
<p><strong>Aktuell: Erf&uuml;llte Tr&auml;ume – endlich eine Lehrstelle gefunden!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">14 junge Frauen und M&auml;nner starteten ihre Ausbildung im Overall Lehrverbund. Bereits in der durch Overall Lehrverbund organisierten Einf&uuml;hrungswoche kam die Freude der jungen Menschen, als Lernende in einen neuen Lebensabschnitt einzutreten, zum Ausdruck. Wissbegierig und engagiert machten sie sich mit ihrer neuen Rolle und speziell mit ihren zuk&uuml;nftigen Rechten und Pflichten vertraut. Sie vertieften sich in ihre Ausbildungspl&auml;ne, erprobten Lernstrategien, &uuml;bten Arbeitsmethoden und lernten sich im Team konstruktiv einzubringen und gemeinsam Ziele zu erreichen. Nach einer Woche waren sich alle Teilnehmenden einig: Die Einf&uuml;hrungswoche war eine spannende und lehrreiche Erfahrung. Sie ist die ideale Vorbereitung, um bestens ger&uuml;stet in den Partnerbetrieben von Overall Lehrverbund die Praxisausbildung zu starten.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch diesen Sommer konnte Overall Lehrverbund weitere private Unternehmen und Organisationen daf&uuml;r gewinnen, einen Ausbildungsplatz anzubieten. Das Lehrstellenangebot erh&ouml;hte sich dadurch nochmals und erm&ouml;glichte es vielen jungen Menschen, sich f&uuml;r eine Lehrstelle zu bewerben und eine Erstausbildung zu starten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Overall Lehrverbund freut sich auf die zuk&uuml;nftige Zusammenarbeit mit allen neuen und bestehenden Partnerbetrieben und dankt ihnen f&uuml;r das entgegengebrachte Vertrauen:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Alkena GmbH natural textiles, Basel; Asel AG, M&uuml;nchenstein; Ausl&auml;nderberatung der GGG, Basel; Auto Technik Center Pratteln AG, Pratteln; Botty Basel AG, Basel; Freizeithalle Dreirosen, Basel; Gundeldingen Alters- und Pflegeheim, Basel; Gustav Benz Haus Alters- und Pflegeheim, Basel; Hirslanden Klinik Birshof, M&uuml;nchenstein; Hotel Bildungszentrum 21, Basel; Humanitas Alters- und Pflegeheim, Riehen; Joel Gross Kundenmaler, M&uuml;nchenstein; Johanneshaus Alters- und Pflegeheim, Oberwil; K5 Basler Kurszentrum, Basel; Mattenheim, Ettingen; Oekoladen Theaterpassage, Basel; Stamford Consultants, Dornach; St. Elisabethen Alters- und Pflegeheim, Basel; Stoffel B&uuml;romaschinen AG, Basel; SVbroker Versicherungsbroker GmbH, Kaiseraugst; Tutti Frutti, Basel; V&ouml;gtli B&uuml;rotechnik AG, M&uuml;nchenstein; von Rohr Armaturen AG, Muttenz; Wegwarte &Uuml;bergangsheim, Basel; Wohnwerk begleitet leben und arbeiten, Basel; 4 Elements, Basel</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Overall-bietet-Jugendlichen-eine-berufliche-Zukunft.JPG"><img class="aligncenter size-full wp-image-2988" title="Overall bietet Jugendlichen eine berufliche Zukunft!" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Overall-bietet-Jugendlichen-eine-berufliche-Zukunft.JPG" alt="Overall bietet Jugendlichen eine berufliche Zukunft!" width="466" height="855" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen zu Overall erhalten Sie mit dieser <a title="Overall schafft Chancen!" href="http://www.overall.ch" target="_blank"><strong>LINK.</strong></a></p>
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		<title>K&#246;nnen die Kampfh&#228;hne zur R&#228;son gebracht werden? Der Tempor&#228;r-GAV ist gef&#228;hrdet.</title>
		<link>http://www.personalradar.ch/temporaer/koennen-die-kampfhaehne-zur-raeson-gebracht-werden-der-temporaer-gav-ist-gefaehrdet/2976</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 07:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus S</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Cli.gs
In der Schweiz sind ca. 240&#8242;000 Menschen durch einen Tempor&#228;rvertrag angestellt. Seit 2 Jahren versucht der Verband der Personaldienstleister der Schweiz swisstaffing einen branchen&#252;bergreifenden wie auch &#252;berregionalen Gesamtarbeitsvertrag zu lancieren, der die garantierten Mindestl&#246;hne und die Arbeitszeiten f&#252;r alle Tempor&#228;mitarbeitenden regelt.

Im Moment herrscht ein un&#252;bersichtlicher Wildwuchs von verschiedenen Gesamtarbeitsvertr&#228;gen und Teill&#246;sungen vor, die je nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/66PbL" /></form></div><blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>In der Schweiz sind ca. 240&#8242;000 Menschen durch einen <a title="Ohne Tempor&auml;rarbeit w&uuml;rde manchens in der Schweizer Wirtschaft nicht mehr richtig funktionieren!" href="http://www.pks-personal.com/d/personaldienstleistungen/temporaer_zeitarbeit.php">Tempor&auml;rvertrag</a> angestellt.</strong> Seit 2 Jahren versucht <a title="swissstaffing" href="http://www.swissstaffing.ch" target="_blank">der Verband der Personaldienstleister der Schweiz swisstaffing</a> einen branchen&uuml;bergreifenden wie auch &uuml;berregionalen Gesamtarbeitsvertrag zu lancieren, der die garantierten Mindestl&ouml;hne und die Arbeitszeiten f&uuml;r alle Tempor&auml;mitarbeitenden regelt.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Boxkampf.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2978" title="Gehen bei dieser Auseinandersetzung die Tempor&auml;rmitarbeitenden zu Boden? " src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Boxkampf.jpg" alt="Gehen bei dieser Auseinandersetzung die Tempor&auml;rmitarbeitenden zu Boden? " width="220" height="177" /></a>Im Moment herrscht ein un&uuml;bersichtlicher Wildwuchs von verschiedenen Gesamtarbeitsvertr&auml;gen und Teill&ouml;sungen vor, die je nach Branche und Kanton sehr unterschiedlichen Regelungen zugrunde liegen. Die gesamte Tempor&auml;rbranche leidet an dieser administrativen Vielfalt, die viel kostet, nicht effizient ist und der eigentlich guten Intention, n&auml;mlich klare arbeitsrechtliche Verh&auml;ltnisse f&uuml;r alle Beteiligten zu schaffen, noch weniger dient.</p>
<p style="text-align: justify;">Das neue, nach wie komplexe Gebilde st&ouml;sst jedoch bei der Gewerkschaft <a title="UNIA" href="http://www.unia.ch" target="_blank">UNIA</a> auf Widerstand. Es heisst in der Pressemitteilung von swissstaffing, dass ein gewichtiger Fl&uuml;gel der Gewerkschaft zum an sich schon ausgehandelten Kompromiss nicht Hand bieten k&ouml;nne, wenn gewisse Konzessionen nicht zum Tragen kommen. Die sublime Form der Ausdrucksweise l&auml;sst Unangenehmes erahnen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Verhandlungen sind n&auml;mlich nun endg&uuml;ltig ins Stocken geraten und der neue alles regelnde GAV f&uuml;r die Tempor&auml;rmitarbeitenden l&auml;uft Gefahr auf einen Prellbock zu fahren. </strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Damit die verschiedenen Interessensgruppen wieder zu einander finden, steht die Absicht im Raum, dass ein gewiefter Mediator die verfahrene Situation wieder ins Lot bringen soll und die richtigen Weichen stellt.</p>
<p><strong>Was ist der eigentliche Streitpunkt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es wird um die Zusammenf&uuml;hrung von bestehenden GAVs gek&auml;mpft, die nicht allgemeinverbindlich sind. Diese gelten nur f&uuml;r Branchen oder Firmen, die den Vertrag unterschrieben haben. Diese GAVs h&auml;tten urspr&uuml;nglich  Bestandteil des neuen Tempor&auml;r-GAV&#8217;s werden sollen. <a title="Hier gibt es viel Tempor&auml;rarbeit!" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">Tempor&auml;r</a> besch&auml;ftigte Mitarbeitende h&auml;tten in den betroffenen Unternehmen und Branchen die gleichen Bedingungen und Rechte erhalten wie die fest angestellten Mitarbeitenden. Das hat jedoch viele Firmen und Arbeitgeberverb&auml;nde auf den Plan gerufen wie auch erz&uuml;rnt, die mit diesem Vorhaben nicht einverstanden sind. <strong>Es hagelte Einsprachen. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Swissstaffing hat den Ernst der Lage erkannt und schlug daher vor, dass der neue GAV ohne die einsprechenden Unternehmen abgeschlossen wird. Dagegen ist jedoch die UNIA. Sie will als Gewerkschaft, dass alle Branchen und Firmen ausnahmslos in den neuen Tempor&auml;r-GAV eingeschlossen werden, damit Dumpingl&ouml;hnen die Luft ausgeht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Franz-Steinegger.jpeg"><img class="alignleft size-full wp-image-2977" title="Franz Steinegger" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Franz-Steinegger.jpeg" alt="Franz Steinegger" width="97" height="78" /></a></strong></strong><a title="Portr&auml;t zu Franz Steinegger" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Steinegger" target="_blank"><strong>Mediator sollte der Urner Alt-Nationalrat Franz Steinegger werden.</strong> </a>Er &uuml;berlegt es sich noch bis Ende August 2010, ob er das Mandat annehmen soll. Im Urnerland ist sein Beiname &uuml;brigens ‚Katastrophen-Franz’. Es bleibt zu hoffen, dass die verschiedenen Interessensgruppen zueinander finden und eine pragmatische L&ouml;sung auf den Tisch kommt. <strong>Alles andere w&auml;re wirklich eine Katastrophe und der Sache nicht dienlich.</strong></p>
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		<title>«Das Klischee des kontaktscheuen Ingenieurs finden Sie bei uns nicht».</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 06:46:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Cli.gsDer Automobilkonzern Audi sucht in erster Linie Leute mit Leidenschaft und Engagement f&#252;r das Produkt. Welche Laufbahnen die Mitarbeiter konkret einschlagen, stelle sich beim Autokonzern oft erst Jahre nach der Anstellung heraus, sagt Alfred Quenzler, Mitglied der Personalleitung Ingolstadt bei Audi (ein Beitrag von: Stefanie Zeng, HR Today).
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/VU7HG" /></form></div><p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Alfred-Quenzler.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2914" title="Alfred Quenzler" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Alfred-Quenzler.jpg" alt="Alfred Quenzler" width="175" height="116" /></a><strong>Der Automobilkonzern Audi sucht in erster Linie Leute mit Leidenschaft und Engagement f&uuml;r das Produkt.</strong> Welche Laufbahnen die Mitarbeiter konkret einschlagen, stelle sich beim Autokonzern oft erst Jahre nach der Anstellung heraus, sagt Alfred Quenzler, Mitglied der Personalleitung Ingolstadt bei Audi (ein Beitrag von: <a title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Stefanie Zeng, HR Today</a>).</p>
<blockquote><p><em><strong>Wie behandeln Sie das Thema Fachlaufbahnen in der Vermarktung von Audi gegen&uuml;ber potenziellen Bewerbern?</strong></em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Alfred Quenzler: Wir vermitteln jedem Bewerber, also Absolventen und Berufseinsteigern, dass sein Abschluss oder seine erste Berufserfahrung noch kein Freibrief ist, eine wie auch immer geartete Laufbahn einzuschlagen. Ein Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen bedeutet noch nicht, dass diese Person einmal eine F&uuml;hrungslaufbahn einschl&auml;gt. Jeder beginnt erst mal an Projekten mitzuarbeiten, die seiner Fachlichkeit sowie seinen unternehmerischen, pers&ouml;nlichen und sozialen Kompetenzen entsprechen – und das hoffentlich mit Leidenschaft und Engagement. Wir kommunizieren also klar: <em>«Du startest erst mal im Job.»</em> Und dann zeigt sich im Verlauf der Zeit, wo die St&auml;rken und Schw&auml;chen liegen und woran die Person Spass hat. Und wenn die St&auml;rken in der Fachlichkeit liegen, bietet ein internationaler Konzern wie Audi eine Menge an sehr interessanten M&ouml;glichkeiten, wie Auslandseins&auml;tze oder Projekte in anderen Teilen des Konzerns.</p>
<blockquote><p><strong><em>Differenzieren Sie in Ihrem Bewerbermarketing nach Fach- und F&uuml;hrungskarrieren?</em></strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Nein. Wir differenzieren nach passenden Kandidaten. Wenn wir eine F&uuml;hrungsposition ausgeschrieben haben, dann suchen wir nat&uuml;rlich nach F&uuml;hrungskr&auml;ften, aber meistens solche, die schon eine langj&auml;hrige Berufserfahrung haben und schon F&uuml;hrungserfahrung gesammelt haben. Aber generell suchen wir erst mal die richtigen Mitarbeiter, die mit Lust am Produkt und an der T&auml;tigkeit f&uuml;r uns arbeiten wollen.</p>
<blockquote><p><em><strong>Wann entscheidet sich, welche Laufbahn ein neuer Mitarbeiter einschl&auml;gt?</strong></em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Nach etwa vier bis acht Jahren, manchmal auch sp&auml;ter beginnen sich unterschiedliche Interessen zu zeigen. Das ist auch ganz logisch: Einen Berufseinsteiger kann ich, auch nach zwei Jahren noch nicht auf eine Abteilung loslassen. Aber es gibt auch Mitarbeiter, die bis 35 oder 40 Jahre noch nicht f&uuml;hren wollten und erst sp&auml;ter entdecken, dass diese Laufbahn f&uuml;r sie in Frage kommt. Das ist bei uns alles sehr individuell. Aber f&uuml;r eine F&uuml;hrungsfunktion braucht es Vorlauf, denn das hat schliesslich Auswirkung auf Menschen.</p>
<blockquote><p><em><strong>Inwieweit haben die Bewerber Vorstellungen vom Verlauf ihrer k&uuml;nftigen Karriere?</strong></em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das ist sehr unterschiedlich. Wir haben im vergangenen Jahr um die 45?000 Bewerbungen erhalten. Da gibt es dann nat&uuml;rlich auch 45?000 unterschiedliche Vorstellungen. Es gibt einige, die glauben, sie m&uuml;ssen in zwei, drei Jahren F&uuml;hrungskraft sein; es gibt aber auch genauso viele, denen ist es wichtig, erst mal im Beruf Fuss zu fassen und zu schauen, wie das Unternehmen &uuml;berhaupt tickt.</p>
<blockquote><p><em><strong>M&uuml;ssen Sie f&uuml;r eine der Laufbahnen mehr Rekrutierungsaufwand betreiben?</strong></em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Nein. Das funktioniert bei beiden recht gut. Es sind ja auch beides sehr attraktive Wege. Auch in der Fachlaufbahn gibt es Sonderzuwendungen wie Boni, und die Fachkr&auml;fte gelten im Unternehmen als echte Spezialisten. Das sind Leute, deren Wort gilt. Beide Laufbahnen sind unterschiedlich, sie m&uuml;ssen einfach zu dem Menschen passen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Schlagen die Absolventen verschiedener Studiengruppen tendenziell bestimmte Laufbahnen ein?</strong></em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zu beobachten ist, dass der Wirtschaftler ein St&uuml;ck weit eloquenter ist. Aber das Klischee des kontaktscheuen Ingenieurs finden Sie bei uns sicher nicht, weil wir sehr stark teamorientiert und gesch&auml;ftsbereich&uuml;bergreifend arbeiten und da einfach Kommunikation gefordert ist. Festzustellen ist aber, dass in der Tendenz die wirtschaftswissenschaftlichen Studieng&auml;nge darauf besser vorbereitet sind als die Ingenieurwissenschaftler.</p>
<blockquote><p><strong>Wie steht es um die Wertsch&auml;tzung von Fach- und F&uuml;hrungskarrieren?</strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die F&uuml;hrungskarriere genoss schon immer einen hohen Stellenwert und tut das nach wie vor. Das liegt aber nicht nur an den Unternehmen. In junge Menschen wird schon fr&uuml;h viel hineinprojiziert, zum Beispiel an der Uni mit Slogans wie «Wir produzieren die Fachkr&auml;fte von morgen». Dabei wissen die noch gar nicht, ob das der richtige Weg f&uuml;r sie ist, man ver&auml;ndert sich schliesslich st&auml;ndig. Dennoch muss ich die Fachpositionen bei uns im Unternehmen ebenso wenig promoten.</p>
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		<title>F&#252;hrungsverantwortung: Viele Vorgesetzte sind nicht ausgebildet.</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 06:42:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Cli.gs
Neunzig Prozent der Schweizer Angestellten haben als direkten Vorgesetzten einen Chef aus dem mittleren und unteren Kader. Diese F&#252;hrungsleute brauchen eine solide Ausbildung, damit sie in schwierigen Situationen, aber auch im Alltag richtig reagieren. Doch leider hat sich diese Erkenntnis noch nicht &#252;berall durchgesetzt, wie eine Studie der Schweizerischen Vereinigung f&#252;r F&#252;hrungsausbildung zeigt (ein Beitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/TW9Qm" /></form></div><blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Neunzig Prozent der Schweizer Angestellten haben als direkten Vorgesetzten einen Chef aus dem mittleren und unteren Kader.</strong> Diese F&uuml;hrungsleute brauchen eine solide Ausbildung, damit sie in schwierigen Situationen, aber auch im Alltag richtig reagieren. Doch leider hat sich diese Erkenntnis noch nicht &uuml;berall durchgesetzt, wie eine Studie der Schweizerischen Vereinigung f&uuml;r F&uuml;hrungsausbildung zeigt (ein Beitrag von: <a title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Christian Santschi, HR Today</a>).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">F&uuml;r viele Angestellte ist es schwierig, wenn sie sich pl&ouml;tzlich in der Rolle des Chefs wieder finden. Neue Aufgaben, wie Sitzungen f&uuml;hren, die Arbeit des Teams organisieren und Konflikte schlichten, sind zu bew&auml;ltigen. Das kann zu Spannungen f&uuml;hren. Der neue Chef f&uuml;hlt sich am Anfang oft zu wenig ernst genommen. Wenn er sich dann bei gewissen Entscheidungen durchzusetzen versucht, gehen seine ehemaligen Kollegen auf Distanz. <strong>Wichtig ist es darum, sich richtig auf eine solche Aufgabe vorzubereiten.</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Beim Thema F&uuml;hrung ist meist von den Topshots in den Teppichetagen die Rede. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. </strong>Nicht ein Daniel Vasella oder Peter Brabeck pr&auml;gen den F&uuml;hrungsalltag in den Unternehmen. Es sind die rund 600000 Arbeitnehmenden, die gem&auml;ss dem Bundesamt f&uuml;r Statistik in einer Vorgesetztenfunktion, aber nicht in einer Gesch&auml;ftsleitung arbeiten. <span style="color: #ff0000;"><strong>Jeder Angestellte weiss: Ein Chef, der seiner Aufgabe nicht gewachsen ist, kann das Klima in einer ganzen Abteilung vergiften</strong></span>.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/F&uuml;hrung-sollte-nicht-zum-Labyrinth-werden.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2964" title="F&uuml;hrung sollte nicht zum Labyrinth werden" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/F&uuml;hrung-sollte-nicht-zum-Labyrinth-werden.jpg" alt="F&uuml;hrung sollte nicht zum Labyrinth werden" width="319" height="212" /></a>Umso wichtiger ist es deshalb, dass sich Leute mit einer F&uuml;hrungsfunktion in einer Ausbildung auch theoretisch mit ihrer Rolle auseinandersetzen. Mitarbeiterzufriedenheit h&auml;ngt n&auml;mlich auf allen Hierarchiestufen stark von der fachlichen und sozialen F&uuml;hrungskompetenz der direkten Vorgesetzten ab. Die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollte daher f&uuml;r jede Organisation Pflicht sein.</p>
<p><strong>Im F&uuml;hrungsalltag mangelt es in vielen Unternehmen an Vorbildern</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Studie der Schweizerischen Vereinigung f&uuml;r F&uuml;hrungsausbildung SVF-ASFC  bei ihren Absolventen hat jedoch ergeben, dass es gerade in diesem Bereich grossen Handlungsbedarf gibt. Nur gerade die H&auml;lfte erhielt von ihren Unternehmen gen&uuml;gend Unterst&uuml;tzung. Durchgef&uuml;hrt wurde die Studie von Prof. Dr. J&ouml;rg Felfe von der Universit&auml;t Siegen, der mit empirischen Untersuchungen im Bereich F&uuml;hrung und Bildung grosse Erfahrung hat. 92 Prozent der von der Universit&auml;t Siegen befragten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der F&uuml;hrungsausbildung der SVF-ASFC sind &uuml;berzeugt, dass sich diese positiv auf ihren Berufserfolg auswirkt. Sie w&uuml;rden die Ausbildung wieder machen (83 Prozent Zustimmung) und empfehlen sie gerne weiter (86 Prozent Zustimmung). Das wirkt sich auch positiv auf die Einstellung zu ihrer Karriere aus. 87,9 Prozent geben an, sie seien stolz auf ihre berufliche Entwicklung, und zwei Drittel der Befragten geben an, k&uuml;nftig ihre F&uuml;hrungsposition weiter ausbauen zu wollen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bei der Umsetzung des Gelernten in die Praxis ist die Unterst&uuml;tzung des Arbeitgebers sehr wichtig.</strong> Doch in diesem Punkt &auml;ussern sich die Befragten kritisch. Der Beistand vonseiten des Unternehmens wird als m&auml;ssig eingesch&auml;tzt. Es fehlt ihnen an Vorbildern im Unternehmen, an denen sie sich orientieren k&ouml;nnen, sowie an M&ouml;glichkeiten zur praktischen Anwendung des Gelernten. Gut die H&auml;lfte der Teilnehmer (52,5 Prozent) gibt an, dass sie von ihrem Unternehmen bei dieser Weiterbildung nicht unterst&uuml;tzt wurden, und lediglich rund einem Drittel (31,4 Prozent) wurde ein Teil der Ausbildung als Arbeitszeit angerechnet. 43,5 Prozent sind ausserdem der Meinung, dass die organisatorischen Voraussetzungen an ihrem Arbeitsort verbessert werden m&uuml;ssten.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch bei der Unterst&uuml;tzung durch die Vorgesetzten zeigen sich viele der Befragten unzufrieden. Nur 32,8 Prozent arbeiten mit einem Chef zusammen, der ihnen die Umsetzung des Gelernten erm&ouml;glicht. Auch in den offenen Antworten werden Schwierigkeiten in Bezug auf die Unterst&uuml;tzung durch Unternehmen und Vorgesetze deutlich:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">«<em>Seit Beginn meiner Ausbildung habe ich viele Konflikte mit Vorgesetzten, weil wir eine alte straffe Befehlshierarchie haben»</em>, schreibt ein Absolvent. Ein anderer stellt fest: <strong>«Seine eigenen f&uuml;hrungsm&auml;ssigen Unzul&auml;nglichkeiten werden ihm bewusst.»</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Diese Antworten kann der Berner Professor Norbert Thom nachvollziehen. <em>«Durch eine Weiterbildung im F&uuml;hrungsbereich werden alte Gewohnheiten und Werte in Frage gestellt. Dies kann in einem Team zu Spannungen f&uuml;hren.»</em> Die Ergebnisse der Studie, wonach die Unterst&uuml;tzung im Bereich F&uuml;hrungsausbildung oft mangelhaft ist, &uuml;berrascht ihn nicht. <em>«In mittelst&auml;ndischen Betrieben gibt es relativ wenig Kaderleute. Diese fehlen umso mehr, wenn sie einige Tage weg sind. Deshalb tun sich manche dieser Firmen schwer mit dem Thema Weiterbildung»,</em> erkl&auml;rt der Direktor des Instituts f&uuml;r Organisation und Personal der Uni Bern. Doch es gebe auch Beispiele von kleineren Unternehmen, die sich vorbildlich um die Entwicklung  ihrer Mitarbeitenden k&uuml;mmern. Dies sei n&auml;mlich nicht eine Frage des Geldes, sondern der Planung, sagt Thom weiter.</p>
<p><strong>Kleine und mittlere Unternehmen setzen Priorit&auml;ten anders</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt ist in der Schweiz das Bed&uuml;rfnis nach Weiterbildung gross. Gem&auml;ss dem Bundesamt f&uuml;r Statistik standen im Jahr 2007 Kaderkurse bei der berufsorientierten Weiterbildung zusammen mit Kursen in Gesundheit und Medizin an oberster Stelle. <strong>Im vergangenen Jahr haben rund zwei Millionen Schweizerinnen und Schweizer an solchen Weiterbildungskursen teilgenommen und damit rund 4 bis 5 Milliarden Franken Umsatz f&uuml;r die Veranstalter und Schulen generiert.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In Grosskonzernen wie Nestlé, Novartis oder ABB beginnt die F&uuml;hrungsausbildung bereits auf den untersten Stufen. Es gibt interne und externe Weiterbildungen und spezielle Nachwuchsf&ouml;rderprogramme f&uuml;r talentierte Mitarbeiter. Spezielle F&uuml;hrungskurse geh&ouml;ren zum Pflichtenheft der <a title="HRM Jobs" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">Personalabteilungen</a> solcher Konzerne. Doch die Schweizer Wirtschaft ist gepr&auml;gt von mittelst&auml;ndischen Unternehmen. <strong>Rund 300000 KMU besch&auml;ftigen drei Viertel aller Arbeitnehmer. 90 Prozent von ihnen haben weniger als zehn Mitarbeitende.</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>KMU haben volkswirtschaftlich eine grosse Bedeutung – und dementsprechend sollte auch die F&uuml;hrungsausbildung f&uuml;r ihre Mitarbeiter gef&ouml;rdert werden. </strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Priorit&auml;ten werden dort aber meist anders gesetzt. Zuoberst in der Rangliste der Kurse f&uuml;r das mittlere und untere Kader stehen Angebote im Bereich Marketing und Verkauf, wie eine Studie der Fachhochschule St. Gallen ergeben hat. Die so genannten weichen Themen wie Leadership seien aber stark im Aufwind, erkl&auml;rt die Studienleiterin Thanh Tran.</p>
<p><strong>Grosse Lernerfolge in puncto Selbstkenntnis und Kommunikation</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diese Tendenz kommt auch in der Befragung der Teilnehmer der F&uuml;hrungsausbildung des SVF-ASFC deutlich zum Ausdruck. Die H&auml;lfte der Studienteilnehmer ist &uuml;berzeugt, sie h&auml;tten im Bereich <a title="Execuitve Search" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank">Leadership</a> am meisten profitiert. Dies &auml;ussert sich auch in der Antwort auf die Frage, bei welchen Modulen die Teilnehmer am meisten gelernt h&auml;tten. An erster Stelle liegen Selbstkenntnis, Kommunikation und Konfliktbew&auml;ltigung. Die Module aus dem Bereich Management wie Personalwesen, Recht oder Rechnungswesen folgen erst weiter hinten. Insgesamt haben die Befragten einen bedeutsamen Lernerfolg festgestellt. Die Kompetenzen in Bezug auf die einzelnen Module werden nach der Ausbildung deutlich h&ouml;her eingesch&auml;tzt als f&uuml;r den Zeitpunkt vor der Ausbildung. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Weiterbildung f&uuml;r <a title="Executive Search" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank">Kaderleute</a> eine wichtige Aufgabe ist.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Mitarbeiterzufriedenheit auf allen Hierarchiestufen h&auml;ngt n&auml;mlich stark von der fachlichen und sozialen F&uuml;hrungskompetenz der direkten Vorgesetzten ab.</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Auch bez&uuml;glich des Praxistransfers sind die Einsch&auml;tzungen sehr positiv. Nach Angaben der Befragten konnten sie nach der Ausbildung deutlich h&auml;ufiger effektives F&uuml;hrungsverhalten zeigen als vor der Ausbildung. Insbesondere gehen sie Konflikte und Probleme &ouml;fter direkt an (91,1 Prozent), geben regelm&auml;ssig Feedback (82,9 Prozent), betreiben systematisches Zeitmanagement (69,4 Prozent) und nutzen &ouml;fter Planungs- und Entscheidungstechniken (33,9 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;">Voraussetzung einer erfolgreichen Ausbildung ist, dass die Inhalte auch lern- und umsetzbar sind. Deshalb wurden die Teilnehmer gebeten, zu der provokanten Aussage «F&uuml;hrung kann man nicht lernen» Stellung zu nehmen. &Uuml;ber die H&auml;lfte (54,4 Prozent) der Befragten widerspricht dieser Aussage und betont, dass F&uuml;hrung lernbar ist. Weitere 27 Prozent betonen, dass es gewisser Voraussetzungen in der Pers&ouml;nlichkeit bedarf, auf deren Basis die F&uuml;hrungskompetenz weiterentwickelt werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>F&uuml;hrungsleute auf den verschiedenen Hierarchiestufen bilden also das R&uuml;ckgrat eines Unternehmens. </strong>F&uuml;r jeden einzelnen Mitarbeiter wird die F&uuml;hrung nicht vom CEO gepr&auml;gt, sondern von seinem unmittelbaren Vorgesetzten. Daher ist es wichtig, dass diese Leute gut ausgebildet sind. Wenn sie ihre F&uuml;hrungsaufgabe mit der notwendigen Sicherheit und Kompetenz aus&uuml;ben, tragen sie massgeblich zu einem guten Klima bei. In vielen Schweizer Unternehmen wird dieser Aspekt der Aus- und Weiterbildung jedoch noch zu wenig gef&ouml;rdert. Das &auml;ussert sich unter anderem darin, dass ihre Mitarbeiter solche Ausbildungen selber finanzieren und in ihrer Freizeit absolvieren m&uuml;ssen. Damit sparen die Unternehmen zwar kurzfristig Geld, langfristig vertun sie aber die Chance, ambitionierte Mitarbeiter dauerhaft an sich zu binden.</p>
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		<title>Solidarit&#228;t als zentrales Element.</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 08:23:43 +0000</pubDate>
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Der Solidarit&#228;tsgedanke muss auch k&#252;nftig zentrales Element der Unternehmensphilosophie der Suva bleiben. Dieser Meinung ist Georg Staub, Pr&#228;sident von swissstaffing und Verwaltungsrat der Suva (ein Beitrag von: Suva).

Der Verband swissstaffing
Georg Staub ist Verwaltungsrat der Suva und seit 2005 vollamtlicher Direktor von swissstaffing, dem Verband der Personaldienstleister der Schweiz. Swissstaffing wurde 1968 gegr&#252;ndet als Schweizerischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/U5AAD" /></form></div><blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/suva.gif"><img class="size-full wp-image-2935 alignnone" title="suva" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/suva.gif" alt="suva" width="111" height="28" /></a><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Solidarit&auml;tsgedanke muss auch k&uuml;nftig zentrales Element der Unternehmensphilosophie der Suva bleiben.</strong> Dieser Meinung ist Georg Staub, Pr&auml;sident von <a title="swissstaffing" href="http://www.swissstaffing.ch" target="_blank">swissstaffing</a> und Verwaltungsrat der Suva (ein Beitrag von: <a title="Suva - Schweizerische Unfall Versicherungs Anstalt" href="http://www.suva.ch" target="_blank">Suva</a>).</p>
</blockquote>
<p><strong>Der Verband swissstaffing</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Georg-Staub-von-swissstaffing-und-Suva.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2938" title="Georg Staub von swissstaffing und Suva" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Georg-Staub-von-swissstaffing-und-Suva.jpg" alt="Georg Staub von swissstaffing und Suva" /></a>Georg Staub ist Verwaltungsrat der Suva und seit 2005 vollamtlicher Direktor von swissstaffing, dem Verband der Personaldienstleister der Schweiz. Swissstaffing wurde 1968 gegr&uuml;ndet als Schweizerischer Verband der Unternehmungen f&uuml;r <a title="Das Portal f&uuml;r Handwerker/-innen f&uuml;r Tempor&auml;r- und Dauerstellen" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">Tempor&auml;rarbeit</a>, SVUTA. Zielsetzung des neuen Arbeitgeberverbandes war die Interessenvertretung der Branche, aber auch die Sicherstellung von kompetenten Dienstleistungen f&uuml;r die rasch wachsenden Bed&uuml;rfnisse nach tempor&auml;ren Arbeitskr&auml;ften und flexiblen Arbeitsm&ouml;glichkeiten. Anfangs der Neunzigerjahre &ouml;ffnete sich der Verband auch f&uuml;r die Unternehmungen der privaten Arbeitsvermittlung und schuf damit die Voraussetzung f&uuml;r die Fusion mit dem Schwesterverband VPS, dem Verband der Personalberater der Schweiz. 2006 erhielt swissstaffing den heutigen Namen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Herr Staub, Sie vertreten als Direktor von swissstaffing die grosse und wichtige Branche der Personaldienstleister im Verwaltungsrat der Suva. Machen sich die Arbeitgeberverb&auml;nde Sorgen &uuml;ber die Entwicklung der UVG-Revision?</em></strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich kann in diesem Zusammenhang nat&uuml;rlich nur f&uuml;r swissstaffing sprechen, denke aber, dass unsere Position von vielen Suva-Versicherten und deren Branchenverb&auml;nden geteilt wird. Sich &uuml;ber einen politischen Prozess wie die UVG-Revision Sorgen zu machen, ist meines Erachtens in einer Demokratie nicht n&ouml;tig. Entscheidend ist, sich daf&uuml;r einzusetzen, dass die Suva eine starke und effiziente Versicherung bleibt. Wenn die Fakten, die f&uuml;r die Suva sprechen, stimmen und gen&uuml;gend bekannt sind, werden die Argumente auch die verantwortlichen Parlamentarierinnen und Parlamentarier und letztlich das Volk &uuml;berzeugen.</p>
<blockquote><p><strong><em>Die UVG-Debatte l&auml;uft derzeit in Richtung Schw&auml;chung des UVG-Obligatoriums. Leidtragende w&auml;ren die Versicherten. Teilen Sie diesen Eindruck?</em></strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube, es geht weniger um die Schw&auml;chung des UVG-Obligatoriums als vielmehr um die Positionierung der Suva mit ihrem Teilmonopol in einem sich stark ver&auml;ndernden Marktumfeld. Dank des Teilmonopols kann die Suva auch f&uuml;r schlechtere Risiken g&uuml;nstige Konditionen anbieten. Genau darin liegt die Daseinsberechtigung der Suva. Die Tertiarisierung des Arbeitsmarktes und Werkplatzes Schweiz stellt jedoch eine Herausforderung dar. Sie l&auml;sst die Solidargemeinschaft der Suva-Versicherten &uuml;ber die Jahre kleiner werden. Das kann f&uuml;r Versicherte mit einer hohen Risiko-Exposition nachteilig sein. Wir m&uuml;ssen aber aufpassen, keine voreiligen Schl&uuml;sse zu ziehen. Auch die Suva sp&uuml;rt seit Jahren den Druck des Marktes f&uuml;r sogenannte «risikogerechte Pr&auml;mien». Dies wirkt sich auch auf ihre Tarifpolitik aus und kann letztlich die Solidarit&auml;t zu Ungunsten einer Versichertengruppe strapazieren. Ich denke dabei vor allem an die Ersteller unserer Infrastrukturen, zum Beispiel die <a title="Jobs f&uuml;r Handwerker" href="http://www.jobs-fuer-handwerker.ch">Baubranche</a>, die naturgem&auml;ss ein h&ouml;heres Berufsrisiko tr&auml;gt. Der Versuch, diese Gruppe zu mobilisieren und dadurch die Marktposition der Suva zu verbessern, hat nur dann Erfolg, wenn die Argumentationsf&uuml;hrung redlich bleibt.</p>
<blockquote><p><strong><em>Das heisst konkret?</em></strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Daseinsberechtigung der Suva liegt darin, dass sie ihre Stellung als Teilmonopolistin in Vorteile f&uuml;r die Versicherten mit hoher Risikoexposition umm&uuml;nzen kann, indem sie Solidargemeinschaften bildet. Es ist deshalb meines Erachtens heikel, innerhalb solcher Gemeinschaften eine zu starke Pr&auml;miendifferenzierung zu betreiben. Es ist eine grosse Herausforderung f&uuml;r die Suva, eine solche Differenzierung vorzunehmen, ohne gleichzeitig die Solidarit&auml;t zu sehr zu strapazieren. Bleibt der Solidarit&auml;tsgedanke jedoch gewahrt, wird sich swissstaffing auch in Zukunft f&uuml;r die Versicherten und die Suva einsetzen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Die Politik spricht gern und h&auml;ufig von einer St&auml;rkung des Werkplatzes Schweiz. Gem&auml;ss aktuellem Stand der UVG-Revision wird jedoch gerade das Gegenteil erreicht: Unfallversicherungspr&auml;mien w&uuml;rden steigen und die Unternehmen w&uuml;rden in einer schwierigen Zeit noch mehr belastet. Welches sind die Gr&uuml;nde, dass ein gut funktionierendes und vor allem gut finanziertes System in Frage gestellt wird?</em></strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Auch diese Frage erfordert eine differenzierende Antwort. Versicherungspr&auml;mien steigen aus drei Gr&uuml;nden: Erstens, wenn die unmittelbaren Schadenkosten steigen, zweitens, wenn die Organisationskosten steigen, und drittens, wenn ein h&ouml;herer Gewinn erzielt werden soll. Das hat mit dem Unfallversicherungsgesetz und dessen Revision nur insofern zu tun, als durch das Teilmonopol der Suva einige in der Versicherungswirtschaft sonst &uuml;bliche Kostentreiber entfallen. Dazu z&auml;hlen sehr gewichtige, wie der Unterhalt eines Akquisitionsapparates oder eine Dividendenverpflichtung. Im Rahmen des Teilmonopols muss deshalb die Suva auch k&uuml;nftig alles daran setzen, das hervorragende Pr&auml;mien/Payout-Verh&auml;ltnis selbst in einem kleiner werdenden Markt aufrechtzuerhalten. N&ouml;tigenfalls m&uuml;sste auch eine gewisse Redimensionierung ins Auge gefasst werden. Allerdings ist klar, dass die Suva eine kritische Gr&ouml;sse nicht unterschreiten darf. Denn dies w&uuml;rde tats&auml;chlich bedeuten, dass die Pr&auml;mien f&uuml;r die noch verbleibenden obligatorisch Versicherten steigen.</p>
<blockquote><p><strong><em>Also m&uuml;sste die Suva M&ouml;glichkeiten erhalten, dies zu kompensieren.</em></strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es ist klar, dass die Suva aus demografischen und volkswirtschaftlichen Gr&uuml;nden nach Kompensationsm&ouml;glichkeiten sucht, zum Beispiel, indem sie nach neuen Versicherungsfeldern Ausschau h&auml;lt. Ebenso klar ist jedoch, dass die Politik dies in Frage stellt &#8211; ein ganz nat&uuml;rlicher politischer Mechanismus. Da der Markt weitgehend ges&auml;ttigt ist, m&uuml;sste eine solche Kompensation n&auml;mlich durch Verdr&auml;ngung erfolgen. Dank ihres Teilmonopols k&ouml;nnte die Suva aber mit gewissen Vorteilen in den Wettbewerb starten. Und das k&ouml;nnte politisch recht heikel werden und Widerst&auml;nde hervorrufen. Ich bin aber klar der Meinung, dass man der Suva nicht verwehren darf, sich die Erkenntnisse moderner Versicherungswirtschaft zu eigen zu machen, und diese effizient umzusetzen. Die Suva hat ein effizientes Finanzmanagement und ein enormes Wissen in den Themen Pr&auml;vention, Managed Care und Wiedereingliederung von Verunfallten. All dies ist unbestritten. Es ist deshalb nicht einsehbar, dass sie diese Dienstleistungen auf Kundenwunsch nicht soll anbieten d&uuml;rfen.</p>
<blockquote><p><strong><em>Was k&ouml;nnen Arbeitgeberverb&auml;nde beitragen, um sich im Rahmen der UVG-Revision f&uuml;r eine Suva einzusetzen?</em></strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Objektive Gr&uuml;nde f&uuml;r das Teilmonopol sind wie bereits erw&auml;hnt gegeben, wenn die Suva-Versichertengemeinschaft eine echte Solidargemeinschaft bleibt. Sie w&auml;re indes gef&auml;hrdet, wenn noch breitere Versichertenkreise ein Wahlrecht geltend machen k&ouml;nnten oder wenn die Tarifstruktur weiter individualisiert w&uuml;rde. Sie w&uuml;rde auch gef&auml;hrdet, wenn die Aufteilung zwischen Suva und &uuml;brigen Versicherern, wie sie im Unfallversicherungsgesetz definiert ist, entscheidend ver&auml;ndert w&uuml;rde. Solange die Suva ihrer urspr&uuml;nglichen Fokussierung, Bestimmung und Philosophie treu bleibt, wird sie von swissstaffing vorbehaltlos unterst&uuml;tzt. Das gilt auch f&uuml;r den Fall, dass das Parlament die Ertragsbasis der Suva entgegen unseren Erwartungen entscheidend ver&auml;ndern sollte. Eine solche Ver&auml;nderung m&uuml;sste der Bev&ouml;lkerung mittels Referendum vorgelegt werden. Daf&uuml;r w&uuml;rden wir uns stark machen.</p>
<blockquote><p><strong><em>Wagen Sie eine Prognose &uuml;ber den Ausgang der UVG-Revision?</em></strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Extrempositionen sind h&uuml;ben wie dr&uuml;ben politisch nicht mehrheitsf&auml;hig. Nach der BVG-Abstimmung vom vergangenen M&auml;rz werden sich Parteien und Verb&auml;nde h&uuml;ten, im Sozialversicherungsbereich politisch zu hasardieren. Ich erwarte, dass das Parlament das Gesch&auml;ft sistieren wird.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/swissstaffing.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-2939" title="swissstaffing" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/swissstaffing.gif" alt="swissstaffing" width="158" height="48" /></a><strong>swissstaffing vertritt 242 Unternehmungen. </strong>Diese sind in den Bereichen Personalverleih (Tempor&auml;rarbeit), <a title="Personalvermittlung" href="http://www.pks-personal.ch" target="_blank">Personalvermittlung</a> (Selektion und Rekrutierung) sowie Unternehmensberatung im Human Resources-Management t&auml;tig. Die Mitglieder unterhalten mehr als 600 Standorte in der Schweiz und erzielen einen Umsatz von knapp drei Milliarden Franken. <strong>Mit einem Nettopr&auml;mienvolumen von rund 180 Millionen Franken geh&ouml;ren die Personalverleiher zu den wichtigsten Pr&auml;mienzahlern der Suva.</strong></p>
</blockquote>
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		<title>Coaching durch die F&#252;hrungskraft – eine kritische Betrachtung.</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 07:30:21 +0000</pubDate>
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Die F&#252;hrungskraft in der Rolle des Coachs ist wieder in Mode gekommen. M&#246;glicherweise h&#228;ngt es damit zusammen, dass Kosten f&#252;r Beratungsdienstleistungen eingespart werden sollten. Dieser Diskussionsbeitrag geht kritisch der Frage nach, worin sich professionelles Coaching vom Coaching durch die F&#252;hrungskraft unterscheidet (ein Beitrag von: Eric Lippmann, HR Today).

Der Autor
Prof. Dr. Eric Lippmann leitet den Bereich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/rLnUr" /></form></div><blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die F&uuml;hrungskraft in der Rolle des Coachs ist wieder in Mode gekommen.</strong> M&ouml;glicherweise h&auml;ngt es damit zusammen, dass Kosten f&uuml;r Beratungsdienstleistungen eingespart werden sollten. Dieser Diskussionsbeitrag geht kritisch der Frage nach, worin sich professionelles Coaching vom Coaching durch die F&uuml;hrungskraft unterscheidet (ein Beitrag von: <a title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Eric Lippmann, HR Today</a>).</p>
</blockquote>
<p><strong>Der Autor</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Prof.-Dr.-Eric-Lippmann.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2925" title="Prof. Dr. Eric Lippmann" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Prof.-Dr.-Eric-Lippmann.jpg" alt="Prof. Dr. Eric Lippmann" width="90" height="90" /></a>Prof. Dr. Eric Lippmann leitet den Bereich «Supervision und Coaching» am Institut f&uuml;r Angewandte Psychologie (IAP) Z&uuml;rich und arbeitet als Trainer und Coach in verschiedenen Bereichen . Er ist auch Dozent an der Z&uuml;rcher Hochschule f&uuml;r Angewandte Wissenschaften (ZHAW).</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Im angloamerikanischen Raum steht Coaching f&uuml;r ein F&uuml;hrungsverst&auml;ndnis, in dem die <a title="Executive Search" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank">F&uuml;hrungskraft</a> die Mitarbeitenden anleitet, f&ouml;rdert, entwickelt, Probleme mit ihnen bespricht und sie ber&auml;t. Obgleich selbst in den USA unterdessen F&uuml;hrungskr&auml;fte externe professionelle Berater in Anspruch nehmen, scheint der Begriff Coaching immer noch stark mit der F&uuml;hrungsrolle verbunden zu sein. Seit etwa Mitte der achtziger Jahre wurde dieses Verst&auml;ndnis von Coaching auch in Deutschland aufgegriffen. Allerdings ist es im deutschsprachigen Kulturkreis zu Recht umstritten, ob damit der Begriff des Coachings nicht zu unscharf und inflation&auml;r gebraucht wird. <strong>Selbst unter professionellen Coaches gibt es gegens&auml;tzliche Ansichten dar&uuml;ber, ob die F&uuml;hrungskraft coachen kann.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin der Ansicht, zur professionellen F&uuml;hrungst&auml;tigkeit geh&ouml;rt die F&auml;higkeit, verschiedene Gespr&auml;chsanl&auml;sse unterscheiden und entsprechend gestalten zu k&ouml;nnen (etwa Entwicklungs- oder Beratungsgespr&auml;ch, Kritikgespr&auml;ch, Probleml&ouml;sungs- oder Massnahmegespr&auml;ch, Beurteilungsgespr&auml;ch, Konflikt- oder Schlechte-Nachrichten-Gespr&auml;ch).</p>
<p><strong>Eine F&uuml;hrungskraft ist nie neutral</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Beratungsgespr&auml;che aus der F&uuml;hrungsrolle sind durchaus m&ouml;glich, k&ouml;nnen aber nur vom <a title="Personalsuche" href="http://www.pks-personal.com" target="_blank">Mitarbeitenden</a> selber initiiert und angefordert werden, ganz im Gegensatz etwa zu Probleml&ouml;sungs- oder Massnahmegespr&auml;chen. Hier werden die Grenzen zur professionellen Beratung deutlich:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die F&uuml;hrungskraft hat immer auch eigene Interessen bzw. diejenigen der Organisation zu vertreten; deshalb kann sie nie neutral sein. </strong>Sp&auml;testens wenn die F&uuml;hrungskraft Teil des Problems zu sein scheint, geht es nicht mehr um Beratung oder Coaching, sondern eindeutig um Problem- oder gar Konfliktbearbeitung.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Selbst mit noch so guter Ausbildung der F&uuml;hrungskraft in Beratungsverhalten l&auml;sst sich das strukturell bedingte Dilemma zwischen F&ouml;rdern und Fordern nie ganz aufheben. In der Hierarchie kann es keine herrschaftsfreie Kommunikation geben, die f&uuml;r wirkliches Beratungsgeschehen notwendig w&auml;re. Wer sich beraten l&auml;sst, gibt viel von sich preis. Und da die F&uuml;hrungskraft die Rolle der Leistungsbewertung nie ganz ablegen kann, werden sich Mitarbeitende auch im Beratungsverlauf kontrolliert oder gar «taktisch» verhalten. Damit aber hat Beratung als kommunikatives Geschehen oft bereits ihren Sinn und Nutzen f&uuml;r den Beratenen verloren.</p>
<p><strong>Die kritischen Unterschiede</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Fazit: Beratungsgespr&auml;che durch die F&uuml;hrungskraft sind durchaus m&ouml;glich, sie unterscheiden sich jedoch ganz deutlich von einem professionellen Coaching. Die wichtigsten kritischen Unterschiede seien deshalb hier aufgef&uuml;hrt, um die Bedenken nochmals zu untermauern:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Coaching.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-2930" title="Coaching" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Coaching.gif" alt="Coaching" width="420" height="269" /></a></p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Die F&uuml;hrungsrolle ist nie neutral, </strong>sie beinhaltet auch eine Kontroll- und Beurteilungsfunktion – daraus ergibt sich die Gefahr von Rollenkonflikten.</li>
<li style="text-align: justify;">Die Rollenvorbelastung und das Beziehungsgef&auml;lle zu den Mitarbeitenden k&ouml;nnen nie aufgehoben werden.</li>
<li style="text-align: justify;">In einem professionellen Coaching ist die eigene vorgesetzte Person (oder die dar&uuml;ber liegenden Hierarchiestufe) fast immer auch ein Thema («F&uuml;hrung von unten»). Gerade dieser zentrale Aspekt der Rollengestaltung kann nicht in Form einer Beratung im Coaching durch die F&uuml;hrungskraft angegangen werden, schon gar nicht, wenn die Beziehung durch Konflikte belastet ist.</li>
<li style="text-align: justify;">Generell besteht der Nachteil der Voreingenommenheit oder der Betriebsblindheit bei Themen, die unmittelbar das eigene System betreffen, da die F&uuml;hrungskraft ja selber ein Teil davon ist.</li>
<li style="text-align: justify;">Die Gefahr, dass sich jemand im Beratungsgespr&auml;ch mit der F&uuml;hrungskraft «taktisch» und bis zu einem gewissen Grad «bedeckt» verh&auml;lt, ist zu gross, als dass professionelles Coaching m&ouml;glich w&auml;re.</li>
<li style="text-align: justify;">Pers&ouml;nliche und private Anliegen k&ouml;nnen kaum so frei thematisiert werden wie in einem neutralen Rahmen.</li>
<li style="text-align: justify;">Die vorgesetzte Person hat neben der Beratung aus der F&uuml;hrungsrolle auch noch viele andere Aufgaben; eine Spezialisierung auf Coaching ist gar nicht in dem Mass m&ouml;glich und sinnvoll, wie dies ein professioneller Coach kann.</li>
<li style="text-align: justify;">Die Qualifikation von F&uuml;hrungskr&auml;ften zum professionellen Coach m&uuml;sste &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum aufgebaut (Zusatzausbildung) und dann auch durch Supervision unterst&uuml;tzt werden. Die strukturell bedingte «Beziehungsfalle» l&auml;sst sich aber durch die beste Zusatzqualifikation nicht aufheben.</li>
<li style="text-align: justify;">Nur wenige F&uuml;hrungskr&auml;fte k&ouml;nnen die Coach-Rolle ad&auml;quat umsetzen. Denn viele zeichnen sich beispielsweise gerade dadurch aus, dass sie entscheidungsfreudig sind – eine Qualit&auml;t, die dann aber in der Beratung auch hinderlich werden k&ouml;nnte. Oder sie laufen Gefahr, in der Beratung viele Ratschl&auml;ge zu erteilen und damit die Mitarbeitenden eher noch abh&auml;ngiger von sich zu machen.</li>
<li style="text-align: justify;">Andererseits kann die Aufforderung «Sei selbst&auml;ndig und eigenverantwortlich» zu einer «Sei-spontan-Paradoxie» f&uuml;hren. Im Kontext eines Coachings durch die F&uuml;hrung versetzt diese Art von Aufforderung den Empf&auml;nger in eine unhaltbare Situation, da er, um ihr nachzukommen, spontan sein m&uuml;sste.</li>
<li style="text-align: justify;">Eine &auml;hnlich gelagerte Gefahr lauert in der Versuchung f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte, ihre Mitarbeitenden unter dem Deckmantel eines Coachings dazu zu bringen, das (von sich aus) zu tun, was die Organisation will, dass sie es tun. Die noch listigere Form davon lautet: <em>«Ich weiss, was gut und richtig ist, aber ich sage es dir nicht, sondern du musst es selber herausfinden!»</em></li>
<li style="text-align: justify;">Ein professioneller Coach l&auml;sst sich im Gegensatz zur eigenen F&uuml;hrungskraft wieder leicht «absch&uuml;tteln», wenn einem die Beratung gen&uuml;gt oder auch im Gegenteil gar nicht zusagt.</li>
</ul>
<p>Sie suchen eine kompetente Coaching Dienstleistung, die Sie bei Ihren F&uuml;hrungsaufgaben begleitet? Mit dieser <strong><a title="Claudia S&auml;ckinger begleitet Ihre Coaching Bed&uuml;rfnisse." href="http://www.c-s-m.ch" target="_blank">Link </a></strong>kommen Sie schnell zum Ziel.</p>
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		<title>Wie Sport die Teams nach einer Fusion zusammenschweisst.</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 11:18:10 +0000</pubDate>
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Schwimmen, Joggen, Biken und Inlineskaten – auf diesen S&#228;ulen basiert ein erfolgreiches Integrationsprojekt beim gr&#246;ssten Schweizer Fleischverarbeiter Micarna. Vom Chef bis zum einfachen Angestellten steigt die gesamte Belegschaft in die Sporthosen, um so das Zusammengeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl zu st&#228;rken und die Firma weiterzubringen (ein Beitrag von: Sandra Escher Clauss, HR Today).

Fusionen und Zusammenschl&#252;sse kosten Kader und Mitarbeitende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/DEWV1" /></form></div><blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schwimmen, Joggen, Biken und Inlineskaten – auf diesen S&auml;ulen basiert ein erfolgreiches Integrationsprojekt beim gr&ouml;ssten Schweizer Fleischverarbeiter Micarna. </strong>Vom Chef bis zum einfachen Angestellten steigt die gesamte Belegschaft in die Sporthosen, um so das Zusammengeh&ouml;rigkeitsgef&uuml;hl zu st&auml;rken und die Firma weiterzubringen (ein Beitrag von: <a title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Sandra Escher Clauss, HR Today</a>).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Fusionen und Zusammenschl&uuml;sse kosten <a title="Executive Search" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank">Kader</a> und Mitarbeitende viel Kraft, zehren an den Nerven und brauchen Durchhaltewillen. Unterschiedliche Kulturen m&uuml;ssen zusammengef&uuml;hrt, Prozesse vereinheitlicht und Ums&auml;tze gesteigert werden. Dies ist auch beim gr&ouml;ssten Schweizer Fleischverarbeiter Micarna der Fall. Seit dem Zusammenschluss mit dem Gefl&uuml;gelverarbeiter Optigal 2005 und der Integration des Migros-Fischgesch&auml;ftes 2007 ist das Unternehmen in einem grossangelegten Integrationsprozess, der die Grenzen nach oben schieben und Micarna auch im internationalen Umfeld weiterbringen soll. Ein ambitioniertes Ziel – dessen ist sich Micarna-Chef Albert Baumann, der seine Stelle mitten im Fusionsprozess antrat, durchaus bewusst. Um es zu erreichen, erwartet Baumann von seiner Mannschaft <em>«einen partizipativen F&uuml;hrungsstil und dass wir alle tun, was wir sagen, und sagen, was wir tun. Und dass wir auch in harten Entscheidungen anst&auml;ndig bleiben.» </em>Als ehemaliger Leistungssportler w&auml;hlte Baumann eine unkonventionelle Methode, um die neue Kultur sowie seine Ziele im Kader m&ouml;glichst rasch zu etablieren: den Sport, und zwar die Kombination von Schwimmen, Joggen, Biken und Inlineskaten, im Fachjargon Quadrathlon genannt. <em>«In einem Fusionsprozess ist es doppelt wichtig, dass das Kader am selben Strick zieht»</em>, betont er. Sport sei etwas vom Besten, um den Teamgeist zu st&auml;rken. Und so sind auch die Werte definiert, die Micarna k&uuml;nftig verk&ouml;rpert: ethisch soziale Verantwortung, Wirtschaftlichkeit sowie K&ouml;rper, Geist und Gesundheit.</p>
<p><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Wie-Sport-die-Teams-nach-einer-Fusion-zusammenschweisst.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2899" title="Wie Sport die Teams nach einer Fusion zusammenschweisst" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Wie-Sport-die-Teams-nach-einer-Fusion-zusammenschweisst.jpg" alt="Wie Sport die Teams nach einer Fusion zusammenschweisst" width="459" height="269" /></a></p>
<p><strong>Langfristig ausgerichtetes Training</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dass Baumann die Neuausrichtung der Micarna sportlich angeht, kommt nicht von ungef&auml;hr. K&ouml;rperliche Bet&auml;tigung geh&ouml;rt f&uuml;r ihn seit der Kindheit zum Leben. «<em>Fr&uuml;her wollte ich immer gewinnen, heute bedeutet Sport f&uuml;r mich Lebensqualit&auml;t und Ausgleich.»</em> Als passionierter Sch&uuml;tze ist Baumann darin ge&uuml;bt, im entscheidenden Moment ins Schwarze zu treffen. <em>«Im Businessjargon heisst das, mich in schwierigen Situationen voll zu konzentrieren und danach das Richtige zu tun und den richtigen Entscheid zu f&auml;llen.»</em> Er ist &uuml;berzeugt, dass er f&uuml;r Micarna den richtigen Entscheid gef&auml;llt hat, <em>«auch wenn viele Leute meiner Idee am Anfang mit grosser Skepsis begegnet sind»</em>, wie Baumann schmunzelnd gesteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer, der von der Idee sofort begeistert war, ist Personalleiter Kurt Eichelberger: <strong><em>«Sport lehrt einen, tote Punkte und Leistungseinbr&uuml;che zu &uuml;berwinden und vermeintliche Grenzen zu durchbrechen.» </em></strong>Mit dem Sportpsychologen Heinz M&uuml;ller und Jean-Pierre Egger, Verbandstrainer bei Swiss Olympic und Konditionstrainer des Alinghi-Teams, erarbeitete Eichelberger das Ausbildungsprogramm <em>«Der Weg zu den Besten»</em>, das die rund 120 Micarna-F&uuml;hrungskr&auml;fte und -Fachspezialisten w&auml;hrend f&uuml;nf Jahren begleiten wird. Neben dem sportlichen Training gibt es dabei Seminare rund um F&uuml;hrungsthemen und die neue Micarna-Strategie sowie um Themen aus den Bereichen K&ouml;rper, Geist und Gesundheit. «<strong><em>Zu letzterem z&auml;hlt der Sport genauso wie das Managen der eigenen Ressourcen und das Einhalten der Work-Life-Balance»</em></strong>, betont Eichelberger.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihm sei durchaus bewusst gewesen, dass er mit dieser Idee ziemlich stark in die pers&ouml;nliche Sph&auml;re seiner Mitarbeitenden eindringe, sagt Baumann. «<em>Als wir das Projekt zum ersten Mal pr&auml;sentierten, war es uns daher wichtig, dass die Leute ihre Zweifel und kritischen Fragen offen &auml;ussern durften.»</em> Die Reaktionen lagen zwischen den beiden Extremen <em>«das kann ich doch nie»</em> bis zu <em>«das ist ja locker»</em>. Dass schliesslich alle mit einem guten Gef&uuml;hl aus der Pr&auml;sentation gingen, hatte einen ganz rationalen Grund.<em> «Diese spezielle Form der Schulung bringt eben nicht nur f&uuml;r die Arbeit einen Nutzen, sondern auch f&uuml;r das Privatleben, denn Gesundheit und Entspannung gehen uns alle an.»</em></p>
<p><strong>Professionelle Begleitung bei Training und Leistungsbewertung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Um die psychischen und physischen H&uuml;rden bei den <a href="http://www.executive-search-basel.ch">Kaderleuten</a> abzubauen, hat Albert Baumann die beiden renommierten Sportfachleute M&uuml;ller und Egger nicht nur f&uuml;r das Konzept, sondern auch f&uuml;r die Umsetzung ins Boot geholt. <em>«Sie unterst&uuml;tzen uns mit Trainingspl&auml;nen, mit Tipps zur gesunden Ern&auml;hrung und mit Schulungen im mentalen Bereich.»</em> Und weil Baumann an die Kraft des guten Vorbildes glaubt, mussten die erweiterte Gesch&auml;ftsleitung und er selbst als Erste in die Sporthosen steigen. W&auml;hrend eineinhalb Jahren trainierten die Kaderleute f&uuml;r den ersten Quadrathlon. Ende August war es so weit: Ein Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Velofahren, zehn Kilometer Inlineskaten und f&uuml;nf Kilometer Rennen standen auf dem Programm. Alle 20 Teilnehmer kamen gl&uuml;cklich ans Ziel, die meisten von ihnen wuchsen &uuml;ber sich selbst hinaus. Und sie sind sich heute einig, dass sie sich besser und leistungsf&auml;higer f&uuml;hlen, seit sie k&ouml;rperlich in Form sind.</p>
<p><strong>Instrument zur Optimierung der F&uuml;hrungsstruktur</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>«Der Sportsgeist hat sich etabliert und erste Resultate sehen wir bereits im Arbeitsalltag»</strong></em>, sagt Baumann. Will heissen: Schwierige Entscheide oder m&uuml;hsame Projekte, wie sie bei Fusionen an der Tagesordnung sind, werden heute schneller in Angriff genommen, «<em>weil die Leute durch den Sport gelernt haben, sich besser zu &uuml;berwinden, mit Niederlagen einfacher klar zu kommen und Ziele hartn&auml;ckiger zu verfolgen»</em>, so Personalchef Eichelberger. Diese Aussagen decken sich auch mit der langj&auml;hrigen Erfahrung von Sportpsychologe M&uuml;ller, der immer wieder Seminare f&uuml;r Wirtschaftsf&uuml;hrer erteilt: <em>«Erstens lehrt der Sport die F&uuml;hrungskr&auml;fte, dass es wichtig ist, ein Ziel und Visionen zu haben und diese hartn&auml;ckig zu verfolgen. Zweitens, dass man t&auml;glich Reize setzen muss, um zu wachsen.» </em>Baumann ist &uuml;berzeugt, dass es ihm ohne das sportliche Teambuilding nicht gelungen w&auml;re, seine neue Gesch&auml;ftsleitung in nur eineinhalb Jahren zu einer gut funktionierenden und schlagkr&auml;ftigen Truppe zu formen. <em>«Zu unterschiedlich waren die F&uuml;hrungsstile und Kulturen der zusammengef&uuml;hrten Unternehmen, als dass ich diese auf dem Weisungsweg h&auml;tte vereinen k&ouml;nnen.»</em> W&auml;hrend das eine Unternehmen bereits &uuml;ber einen partizipativen F&uuml;hrungsansatz verf&uuml;gte, war das andere gepr&auml;gt von einem willk&uuml;rlichen F&uuml;hrungsstil und zum Teil chaotischen Abl&auml;ufen. Um die Rollen im F&uuml;hrungsteam noch besser zu besetzen, nehmen die 20 Quadrathlon-Novizen im n&auml;chsten Jahr gleich noch einmal einen solchen unter die F&uuml;sse und die R&auml;der. <em>«Zusammen mit den Herren M&uuml;ller und Egger vergleichen wir Trainingsergebnisse sowie Leistungen aus den beiden Quadrathlons und erstellen ein St&auml;rken-Schw&auml;chen-Profil f&uuml;r alle Teilnehmer»</em>, erkl&auml;rt Eichelberger. Dieses werde dann diskutiert und die Rollen danach gegebenenfalls ver&auml;ndert oder angepasst.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit nicht nur bei den obersten Chefs Einigkeit &uuml;ber die Neuausrichtung besteht, ist bei Micarna bereits die n&auml;chste «Mannschaft» – sprich: F&uuml;hrungsstufe – fleissig am Trainieren. <em><strong>«Wir haben das Projekt bewusst stufenweise und langfristig angelegt»</strong></em>, so HR-Mann Eichelberger. Bis 2012 werden bis hinunter zu den Teamleitern alle Mitarbeitenden mit F&uuml;hrungsfunktion und alle Fachspezialisten einen Quadrathlon absolviert haben. Danach wird einmal pro Jahr ein Quadrathlon f&uuml;r die gesamte Belegschaft durchgef&uuml;hrt. <em>«Da spielt es dann keine Rolle, ob jemand Chef ist oder Angestellter»</em>, so Baumann.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>«Sport kennt keine Hierarchien, sondern nun eine Devise: Der Beste gewinnt.»</strong></em></p>
</blockquote>
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		<title>Der HR Swiss Congress 2010 h&#228;lt auch in seiner vierten Ausgabe ein spannendes Programm mit hochkar&#228;tigen Referenten f&#252;r Sie bereit.</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 20:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus S</dc:creator>
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Freuen Sie sich unter anderem auf Prof. Dr. Torsten Tomczak, Professor f&#252;r Betriebswirtschaftslehre und Marketing an der Universit&#228;t St. Gallen.

In seinem Referat „Behavioral Branding &#8211; wie Mitarbeiterverhalten die Marke st&#228;rkt“ zeigt er auf, wie zentral die Rolle der  Mitarbeitenden ist, wenn es um den Markenerfolg eines Unternehmens geht. Erfahren Sie, wie Mitarbeitende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/TZtrd" /></form></div><p style="text-align: center;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/HR-Swiss-Congress.bmp"><img class="size-full wp-image-2875 aligncenter" title="HR Swiss Congress" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/HR-Swiss-Congress.bmp" alt="HR Swiss Congress" width="383" height="48" /></a></p>
<div><span style="font-size: 9pt; font-family: 'Verdana';"> </span></div>
<div><span style="font-size: 10pt; font-family: 'Verdana';"> </span></div>
<p style="text-align: justify;">Freuen Sie sich unter anderem auf Prof. Dr. Torsten Tomczak, Professor f&uuml;r Betriebswirtschaftslehre und Marketing an der Universit&auml;t St. Gallen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Prof.-Dr.-Torsten-Tomczak1.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-2888" title="Prof. Dr. Torsten Tomczak" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Prof.-Dr.-Torsten-Tomczak1.bmp" alt="Prof. Dr. Torsten Tomczak" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In seinem Referat „Behavioral Branding &#8211; wie Mitarbeiterverhalten die Marke st&auml;rkt“ zeigt er auf, wie zentral die Rolle der  Mitarbeitenden ist, wenn es um den Markenerfolg eines Unternehmens geht. Erfahren Sie, wie Mitarbeitende als Markenbotschafter eine Marke nach aussen hin verk&ouml;rpern und durch ihr Verhalten das Markenerlebnis der Kunden pr&auml;gen &#8211; und wie Unternehmen und ihre F&uuml;hrungskr&auml;fte die Herauforderung meistern k&ouml;nnen, ihre Mitarbeitenden zu Markenbotschaftern mit einer positiven Signalwirkung zu machen.</p>
<p><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Prof.-Dr.-George-Kohlrieser.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-2889" title="Prof. Dr. George Kohlrieser" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Prof.-Dr.-George-Kohlrieser.bmp" alt="Prof. Dr. George Kohlrieser" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Highlight des diesj&auml;hrigen HR Swiss Congress ist die Plenumsession „Vertrauensbildung in Zeiten der Ver&auml;nderung“ von Prof. Dr. George Kohlrieser, Professor f&uuml;r F&uuml;hrung und organisatorisches Verhalten an der IMD in Lausanne. Unternehmen, die erfolgreich sind, wissen, dass der Schl&uuml;ssel zum Erfolg im richtigen Verhalten ihrer F&uuml;hrungskr&auml;fte und in deren Wahrnehmung ihrer F&uuml;hrungsaufgabe liegt. Dies ist gerade in Zeiten der Ver&auml;nderung, in welchen Mitarbeitende oft verunsichert und &auml;ngstlich auf die kurz- und langfristigen Konsequenzen der Ver&auml;nderung reagieren, von besonderer Bedeutung. In dieser Plenumsession lernen Sie, was F&uuml;hrungskr&auml;fte verstehen und tun m&uuml;ssen, um in einer instabilen Welt Stabilit&auml;t zu schaffen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Kongress finden Sie auf: <a title="HR Swiss Congress" href="http://www.hr-swiss-congress.ch" target="_blank">www.hr-swiss-congress.ch</a></strong></p>
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		<title>Wie l&#228;sst sich die Attraktivit&#228;t eines Fringe Benefits Package bewerten?</title>
		<link>http://www.personalradar.ch/gehalt/wie-laesst-sich-die-attraktivitaet-eines-fringe-benefits-package-bewerten/2869</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 15:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HRToday</dc:creator>
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In den vergangenen Jahren hat sich in der Fringe-Benefits-Landschaft einiges ver&#228;ndert. Viele Unternehmen sind daran, ihre Leistungen zu &#252;berpr&#252;fen. Nicht zuletzt angestossen durch die Einf&#252;hrung des neuen Lohnausweises wurden und werden Anpassungen vorgenommen. Doch an Daten zu Kosten und Wirkung der Fringe Benefits fehlt es meist (ein Beitrag von:  Eugen Kohler, HR Today).

Die Attraktivit&#228;t einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/puB0h" /></form></div><blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>In den vergangenen Jahren hat sich in der Fringe-Benefits-Landschaft einiges ver&auml;ndert. </strong>Viele Unternehmen sind daran, ihre Leistungen zu &uuml;berpr&uuml;fen. Nicht zuletzt angestossen durch die Einf&uuml;hrung des neuen Lohnausweises wurden und werden Anpassungen vorgenommen. Doch an Daten zu Kosten und Wirkung der Fringe Benefits fehlt es meist (ein Beitrag von:  <a title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Eugen Kohler, HR Today</a>).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Attraktivit&auml;t einer Firma als Arbeitgeber wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst: etwa durch die Branche, den Arbeitsort, den Arbeitsplatz, die Arbeitsinhalte, den F&uuml;hrungsstil, die Unternehmenskultur, die Personalpolitik. Selbstverst&auml;ndlich m&uuml;ssen marktgerechte Sal&auml;re und leistungsgerechte Boni bezahlt werden, um leistungsf&auml;hige und leistungswillige Mitarbeitende anzuziehen und zu behalten.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Immer mehr r&uuml;cken aber auch andere Aspekte der Anstellungsbedingungen in den Vordergrund, etwa die M&ouml;glichkeit, die Work-Life Balance einzuhalten oder in den Genuss von attraktiven Lohnnebenleistungen zu kommen. <strong>Solche Leistungen des Unternehmens werden unter dem Begriff Fringe Benefits zusammengefasst. </strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Sie betreffen Leistungen, welche die soziale Sicherheit, Lebensqualit&auml;t und Arbeitsmarktf&auml;higkeit erh&ouml;hen oder materiellen Zusatznutzen generieren. Die Bedeutung der einzelnen Leistungen in Bezug auf die Kosten des Unternehmens wie auch auf die Wertsch&auml;tzung dieser Leistungen durch die Mitarbeitenden ist sehr unterschiedlich – man denke nur an die beiden Leistungen Pensionskasse und Abgabe von verbilligten Reka-Checks.</p>
<p><strong>Kosten und Wirkung/Akzeptanz regelm&auml;ssig &uuml;berpr&uuml;fen</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/blumenstrauss_def.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2870" title="Fringe Benefits sind der pekuni&auml;re Blumenstrauss" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/blumenstrauss_def.jpg" alt="Fringe Benefits sind der pekuni&auml;re Blumenstrauss" width="230" height="181" /></a><strong>Fringe Benefits sind freiwillige Leistungen des Unternehmens, welche zus&auml;tzlich zum Lohn an die Mitarbeitenden ausgerichtet werden, und zwar &uuml;blicherweise nicht in Form von Geld sowie unabh&auml;ngig von der Leistung des Mitarbeitenden oder vom Gesch&auml;ftsresultat des Unternehmens.</strong> Weil es sich meistens um freiwillige Leistungen handelt, verf&uuml;gen die Unternehmen &uuml;ber einen grossen Spielraum bei der Gestaltung des Fringe Benefits Package. Sie sollten dieses Package auch periodisch &uuml;berpr&uuml;fen, um Wirkung und Akzeptanz zu erhalten und/oder die Kosten zu optimieren. In diesem Zusammenhang sind einige Aspekte besonders wichtig. <strong>Die Fringe Benefits stellen im Unternehmen unbestritten einen bedeutenden Kostenfaktor dar</strong>. Dabei fallen nicht nur die – relativ einfach zu ermittelnden – Kosten f&uuml;r Leistungen wie die berufliche Vorsorge ins Gewicht; interessant sind die Kosten f&uuml;r s&auml;mtliche Leistungen des Unternehmens, die jedoch selten gesamthaft ermittelt und hinterfragt werden. Ebenso wird der Nutzen der Fringe Benefits kaum je ermittelt – weder jener f&uuml;r das Unternehmen im Sinne der Beeinflussung von Motivation oder Loyalit&auml;t noch der Nutzen oder die Wertsch&auml;tzung auf Seiten der Mitarbeitenden. Man ist auf Mutmassungen oder Einzelmeinungen angewiesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei den Fringe Benefits lassen sich eine grosse Vielzahl und Vielfalt von Elementen ausmachen, die zudem einer st&auml;ndigen Ver&auml;nderung unterworfen sind. Unternehmen werden aus drei externen Gr&uuml;nden veranlasst, ihre Fringe Benefits Packages anpassen:</p>
<ul>
<li>weil andere Unternehmen zur Gewinnung von Konkurrenzvorteilen im Arbeitsmarkt vorangehen,</li>
<li>weil sich das gesetzliche und reglementarische Umfeld &auml;ndert,</li>
<li>weil sich auch die Wertvorstellungen und damit die Einsch&auml;tzung des Nutzens von Fringe Benefits bei den Mitarbeitenden &uuml;ber die Zeit &auml;ndern.</li>
</ul>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bei Fringe Benefits besteht die Gefahr, dass sie von den Mitarbeitenden als Besitzstand, als Selbstverst&auml;ndlichkeit verstanden werden. </strong>Das Bewusstsein oder gar die Wertsch&auml;tzung seitens der Mitarbeitenden ist in vielen F&auml;llen relativ gering. Umgekehrt wird ein Abbau von Leistungen, auch wenn sie nur von einer Minderheit der Mitarbeitenden beansprucht wurden, schlecht aufgenommen.</p>
</blockquote>
<p><strong>Ein neues Verfahren f&uuml;r ein umfassendes Benchmarking</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Um fundiert beurteilen zu k&ouml;nnen, ob das Fringe Benefits Package des Unternehmens attraktiv ist, ist ein systematischer Vergleich mit dem Markt unumg&auml;nglich. Es gen&uuml;gt wohl nicht, unter Ausn&uuml;tzung bestehender Kontakte mittels einiger Telefonate herauszufinden, was einzelne Mitbewerber im Arbeitsmarkt offerieren, wenn m&ouml;glich noch lediglich bezogen auf ausgew&auml;hlte Leistungen. Hier hilft nur ein umfassendes und professionelles Benchmarking, wie man das f&uuml;r die eigentliche Entl&ouml;hnung (Sal&auml;re und Boni) seit Jahren pflegt.</p>
<p><strong>Bei einem Marktvergleich der Fringe Benefits stellen sich die folgenden praktischen Herausforderungen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Quantifizierung der einzelnen Leistungen</li>
<li>Die zusammenfassende Beurteilung des Fringe Benefits Packages</li>
<li>Die Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen unterschiedlicher Gr&ouml;sse und Struktur</li>
<li>Die fehlende Erfahrung betreffend Erfassung des Nutzens f&uuml;r die Mitarbeitenden und das Unternehmen</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">In den vergangenen Monaten wurde ein neues Verfahren f&uuml;r einen quantifizierenden Vergleich entwickelt und in der Praxis erprobt. Unternehmen k&ouml;nnen sich hiermit aufgefordert f&uuml;hlen, sich an diesem Vergleich aktiv zu beteiligen (mehr unter <a title="www.cepec.com" href="http://www.cepec.com" target="_blank">www.cepec.com</a>). Die teilnehmenden Firmen erhalten einen allgemeinen Bericht und auf Wunsch eine individuelle firmenspezifische Analyse des Fringe Benefits Package.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf Knopfdruck in die Chefetage?</title>
		<link>http://www.personalradar.ch/allgemein/auf-knopfdruck-in-die-chefetage/2861</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 11:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HRToday</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Cli.gs
Im «War for Talents» setzen Unternehmen vermehrt auf Unterst&#252;tzung durch IT-Systeme. Falsche Erwartungen im Management und die Bereitschaft, Versprechungen von Anbietern allzu leicht zu vertrauen, resultieren oft in unangenehmen &#220;berraschungen. Die Praxis zeigt: Weniger ist mehr (ein Beitrag von: Marc G. Krummacher und Guido Schmitz-Krummacher, HR Today).

Als Antwort auf den «War of Talents» sprechen viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/QX5mA" /></form></div><blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Im «War for Talents» setzen Unternehmen vermehrt auf Unterst&uuml;tzung durch IT-Systeme. </strong>Falsche Erwartungen im Management und die Bereitschaft, Versprechungen von Anbietern allzu leicht zu vertrauen, resultieren oft in unangenehmen &Uuml;berraschungen. Die Praxis zeigt: Weniger ist mehr (ein Beitrag von: <a title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Marc G. Krummacher und Guido Schmitz-Krummacher, HR Today</a>).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Als Antwort auf den «War of Talents» sprechen viele Firmen in ihren Imagebrosch&uuml;ren &uuml;ber Talent Management (TM), Karrierepfade und Nachfolgeplanung. W&auml;hrend einige Unternehmen nur aktuelle Modebegriffe nachsprechen, nehmen andere dieses Thema ernsthaft in Angriff, bilden eigene Abteilungen und versuchen, &uuml;ber Berater oder interne Teams die notwendigen TM-Konzepte, Strategien, Prozesse und Systeme auf den Weg zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/I-love-my-Boss1.jpg"><img class="size-full wp-image-2863 aligncenter" title="I love my Boss" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/I-love-my-Boss1.jpg" alt="I love my Boss" width="400" height="400" /></a>In welchem Umfang ein Unternehmen bei der Einf&uuml;hrung eines Talent-Management-Systems auf die Unterst&uuml;tzung durch externe Berater zur&uuml;ckgreifen soll, h&auml;ngt vor allem von der verf&uuml;gbaren Kapazit&auml;t entsprechend qualifizierter interner Mitarbeiter ab. Wichtig sind die Erfahrungen, um die Anforderungen an ein Talent-Management-System zu beschreiben, sowie profundes Know-how im Projektmanagement.</p>
<p><strong>Spagat zwischen IT-Infrastruktur und Werbeversprechen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vor allem gr&ouml;ssere Organisationen sind auf geeignete Softwareapplikationen f&uuml;r das Management der Prozesse rund um die Talente angewiesen. Solche Softwarel&ouml;sungen m&uuml;ssen einer ganzen Reihe individueller Gegebenheiten des Unternehmens Rechnung tragen. Beim Entscheid &uuml;ber die Spezifikationen muss die HR-Abteilung den Spagat zwischen den Vorgaben des «Korsetts» der vorhandenen IT-Infrastruktur auf der einen Seite sowie den Werbeversprechen der Anbieter von Standardl&ouml;sungen auf der anderen Seite meistern.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Frage nach der geeigneten Software wird sich im Unternehmen schnell eine Fraktion finden, die darauf besteht, das einzuf&uuml;hrende Softwareinstrument f&uuml;r Talent Management m&uuml;sse der Erg&auml;nzungsbaustein der bereits vorhandenen Haussoftware sein. Wer als Verantwortlicher f&uuml;r das Talent Management aus guten Gr&uuml;nden eine andere L&ouml;sung bevorzugt, sollte unbedingt den Mut aufbringen, seine kritische Haltung einem nicht passenden Modul gegen&uuml;ber durchzusetzen.</p>
<p><strong>Dokumentation und Darstellung der Daten von Talenten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vorsicht ist ebenfalls geboten, wenn Berater oder Vertreter von Talent-Management-L&ouml;sungen den Eindruck vermitteln, ein System k&ouml;nne den passenden Kandidaten f&uuml;r die vakante Position auf Knopfdruck auswerfen. Die Erfahrung zeigt, dass bisher alle Versuche gescheitert sind, solche Systeme der Effizienzsteigerung zu entwickeln. <strong>Dies gilt insbesondere f&uuml;r das Talent Management.</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eine geeignete Software muss prim&auml;r die Anforderungen der Branche, der Unternehmensgr&ouml;sse und der Unternehmenskultur ber&uuml;cksichtigen. </strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ausserdem spielt die Struktur der vorhandenen und der zu erhebenden Daten eine wichtige Rolle. Die optimale L&ouml;sung muss nicht zwingend der restlichen Unternehmenssoftware-Landschaft entsprechen, sondern muss in erster Linie &uuml;ber gut funktionierende Schnittstellen verf&uuml;gen. In der Praxis zeigt sich oft, dass insbesondere KMU und spezialisierte Unternehmen mit pragmatischen, schlanken IT-L&ouml;sungen am besten fahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die wichtigste Aufgabe der Talent-Management-Software ist es, die Daten von Talenten hinsichtlich ihrer bereits vollzogenen und noch geplanten Entwicklung sauber zu dokumentieren und transparent darzustellen. Auf Knopfdruck muss man in einer &Uuml;bersicht Kerndaten passender Kandidaten und deren vollzogenen und geplanten Werdeg&auml;nge aufrufen k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Videobasierte Lebensl&auml;ufe schaffen Vergleichbarkeit</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zudem sollte man bei Firmen mit mehreren Gesch&auml;ftsfeldern &uuml;ber einfache Suchfunktionen interne und externe Kandidaten mit bestimmten Kriterien aufrufen und dem Management in Vergleichsgruppen (funktionale Sicht) zusammenstellen, auswerten und pr&auml;sentieren k&ouml;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob weitere Funktionalit&auml;ten angeboten werden, sollte sich an den Bed&uuml;rfnissen, Nutzungsgewohnheiten und F&auml;higkeiten der Benutzer in der Linie orientieren. Die «Flugh&ouml;he» der Software muss stimmen: Das Management muss sich rasch ein umfassendes Bild von den internen Kandidaten und externen Bewerbern, ihrer Qualifikation, Entwicklung, Situation und Motivation machen k&ouml;nnen. Beispielsweise k&ouml;nnen technische Hilfsmittel wie standardisierte, videobasierte Lebensl&auml;ufe bei der Darstellung externer Kandidaten die Vergleichbarkeit mit den (bekannteren) internen Kandidaten verbessern.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Talent-Management-Systeme bef&ouml;rdern kein Talent auf Knopfdruck in die Chefetage – aber immerhin auf den Radarschirm des Managements.</strong></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie Global Leadership mit der Herausforderung des Nichtwissens umgeht.</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 11:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HRToday</dc:creator>
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Der Konstruktivist und Kybernetiker Heinz von F&#246;rster beschreibt mit seinem «Blinden Fleck» das Problem, das wir nicht sehen, was wir nicht sehen. Von daher wissen wir auch nicht, was wir nicht wissen. Im Top-Management geht es darum, Kompetenz im Umgang mit Irritation und Ungewissheit zu entwickeln und trotz Unsicherheit, Verwirrung und Unklarheit handlungsf&#228;hig zu bleiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/ARYrY" /></form></div><blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Konstruktivist und Kybernetiker Heinz von F&ouml;rster beschreibt mit seinem «Blinden Fleck» das Problem, das wir nicht sehen, was wir nicht sehen. Von daher wissen wir auch nicht, was wir nicht wissen.</strong> Im Top-Management geht es darum, Kompetenz im Umgang mit Irritation und Ungewissheit zu entwickeln und trotz Unsicherheit, Verwirrung und Unklarheit handlungsf&auml;hig zu bleiben (ein Beitrag von: <a title="HR Today" href="http://wwww.hrtoday.ch" target="_blank">HR Today</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wir wissen, was wir wissen wollen – Global Leadership als komplexes Ph&auml;nomen mit einer ad&auml;quaten komplexen Erforschung beobachten. Je nach Methoden- und Theorieentscheid werden bestimmte Beobachtungen von Organisationen oder Personen f&uuml;r uns sichtbar, w&auml;hrend andere im Unsichtbaren verbleiben. Es gilt, um diese Gefahr zu wissen und ihr vorzubeugen, wenn wir mit Methoden und Theoriemodellen aus der Vergangenheit arbeiten. Die Denkfigur «sowohl als auch» scheint ein viabler Ansatz. <strong>Im Gegensatz zu «entweder oder» braucht es f&uuml;r die Betrachtung komplexer Systeme den Einsatz verschiedener, komplement&auml;rer Betrachtungsweisen</strong>. Wissensmanagement im Kontext von Global Leadership kann daher auf zwei Referenzebenen beobachtet werden: Organisation und Person.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Wie-Global-Leadership-mit-der-Herausforderung-des-Nichtwissen-umgeht1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2848" title="Wie Global Leadership mit der Herausforderung des Nichtwissen umgeht" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Wie-Global-Leadership-mit-der-Herausforderung-des-Nichtwissen-umgeht1.jpg" alt="Wie Global Leadership mit der Herausforderung des Nichtwissen umgeht" width="460" height="303" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Beobachten wir das Wissen &uuml;ber Global Leadership, wird deutlich, dass es sich um ein noch junges F&uuml;hrungsph&auml;nomen handelt. Wurde im Jahre 2001 Global Leadership gegoogelt, erschien die «U.S. Global Leadership Campaign» als einziger Treffer. Heute erscheinen 18,6 Millionen Eintr&auml;ge. Warum hat sich das Thema Global Leadership so explosionsartig entwickelt? Eine m&ouml;gliche Erkl&auml;rung ist, dass die Zunahme der Eintr&auml;ge die relative Zunahme an Komplexit&auml;t der Funktion Global Leadership im Vergleich zu Leadership an folgenden Stichworten widerspiegelt:</p>
<ul>
<li>Globalisierung</li>
<li>Wettbewerb</li>
<li>Wachstum durch Merger und Akquisitionen</li>
<li>Beschleunigung</li>
<li>Deregulierung</li>
<li>Change als Dauerzustand sowie</li>
<li>Produktivit&auml;ts- und Kostendruck.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Diese Dynamiken in den «Griff» und einfache Antworten zu bekommen – das fordern viele Leader, Manager und Berater. Ganz im Sinne von Henry Louis Mencken:</p>
<blockquote>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>«For every complex problem, there is an answer, that is clear, simple and wrong.»</strong></h3>
</blockquote>
<p><strong>Starke amerikanische Pr&auml;gung von Global Leadership</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Historisch gesehen wurde die Leadership-Forschung von 1930 bis in die 70er Jahre von nordamerikanischen und britischen Wissenschaftlern dominiert. Erst in den 80er Jahren begannen europ&auml;ische und japanische Wissenschaftler, in englischsprachigen Journalen zu publizieren, was deren Einfluss in der F&uuml;hrungsforschung erm&ouml;glichte. Anfang der 90er Jahre entwickelte sich Global Leadership als neues Forschungsfeld. In multinationalen Unternehmen (Multinational Corporation, MNC) entwickelten sich Global-Leadership-Programme mit der Botschaft «leadership effectiveness – the US way or no way».</p>
<p style="text-align: justify;">Rost (1991) hat, basierend auf 221 Definitionen von Leadership, best&auml;tigt, dass mit dieser starken amerikanischen Pr&auml;gung Leadership meist als rational, managementorientiert, m&auml;nnlich, technokratisch, quantitativ, kostenorientiert, hierarchisch, kurzfristig, pragmatisch und materialistisch gesehen wird. Nicht &uuml;berraschend reflektieren daher viele dieser Beschreibungen Werte amerikanischer Kultur. Ist das Global Leadership von Global Leadership? Wie bildet sich die Identit&auml;t der MNC, die ausserhalb der USA entstanden ist, und welche Global Leadership wird folglich sichtbar? Welche Personen erf&uuml;llen diese Funktionen?</p>
<blockquote><p><strong>Bis heute gibt es kaum empirische Studien zum Thema Global Leadership, da Informationen &uuml;ber das Top-Management empirisch nur schwer zug&auml;nglich sind.</strong></p></blockquote>
<p><strong>Wodurch zeichnet sich Global Leadership aus?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In unserer eigenen Global-Leadership-Forschung verstehen wir unter Global Leadership den Einfluss und Blick auf das Ganze &uuml;ber nationale und kulturelle Grenzen hinweg. Global Leaders sind Personen, die signifikante, positive Ver&auml;nderungen in der MNC bewirken k&ouml;nnen. Im Gegensatz zu Managern sind Leader «Global Change Agents». Globale Manager sind dann Global Leaders, wenn sie als Change Agents agieren und eine globale Community mit einem gemeinsamen Sinn entwickeln. Zwei Fragen beschreiben diese Theorie der F&uuml;hrung:</p>
<ol>
<li>Wer ist sichtbar als derjenige, der f&uuml;hrt, also als derjenige, der sich auf ein Risiko eingelassen hat?</li>
<li>Wer kann gerade daraus Autorit&auml;t ziehen, dass er sagen kann, er sei der Einzige, der im Falle des Scheiterns gehen muss?</li>
</ol>
<p><strong>Nichtwissen und die «andere Seite» von Global Leadership</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Dominanz des Nicht-Wissens erscheint in einem Bereich, der mittlerweile zu einem grossen Erfolgsfaktor geworden ist, als paradox. Der Erfolgsfaktor Global Leadership (in Anlehnung an Wimmer 2004) ist jedoch selbstbez&uuml;glich, da das Top-Management selbst bestimmt, welche Themen Themen sind und welche nicht.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nur das Management hat die Macht, dies zu entscheiden, und wird damit automatisch selbst Teil des Problems, welches es als Problem ansieht. </strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Werden Strukturen und Kommunikationsprozesse nicht ver&auml;ndert, k&ouml;nnen die Personen ausgetauscht werden, die Unternehmensergebnisse bleiben jedoch dieselben – trotz des Einsatzes des «besten» Global Leader. Ein wesentlicher Punkt ist daher das Wissen &uuml;ber die Andersartigkeiten heutiger Steuerungsprobleme.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr Licht ins Dunkel bringt bei Gobal Leadership die Beobachtung der implizit mitkommunizierten, gem&auml;ss George Spencer-Brown «anderen Seite» von Global Leadership. Geht man so vor, wird «Nicht-Global-Leadership» lokal bezogene, auf Sicherheit, Eindeutigkeit, Bekanntheit und Tradition beruhende, auf den eigenen Kulturrahmen und eigene Wertvorstellungen beschr&auml;nkte F&uuml;hrung sichtbar, mit der sich das HRM, Theoretiker und Berater auseinandersetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wissensmanagement im Kontext von Global Leadership meint die Gesamtheit organisationaler Strategien zur Sicherung der &Uuml;berlebensf&auml;higkeit der MNC. Mit Blick auf die Person der Global Leaders geht es um das organisationsweite Niveau der Kompetenzen, Ausbildung und Lernf&auml;higkeit; bez&uuml;glich des multinationalen Konzerns als soziales System geht es um die Entwicklung von Global-Leadership-Prozessen, einem «global mindset», wie es Paul (2000) beschreibt.</p>
<p><strong>Wie l&auml;sst sich implizites Wissen &uuml;ber Global Leadership explizit machen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir konnten zwei unterschiedliche, qualitative Studien zur Erforschung dieser beiden unterschiedlichen Referenzebenen durchf&uuml;hren und uns so der Komplexit&auml;t des Beobachteten ann&auml;hren. Ziel dieser Projekte war es, durch eine vielf&auml;ltige Analyse von Global Leadership einen wertsch&ouml;pfenden Umgang mit dem Thema zu finden und es durch die Explizierung und Visualisierung dem Wissensmanagement zug&auml;nglich zu machen. Gerade der mehrdimensionale, interdisziplin&auml;re Zugang zum Thema Global Leadership erlaubte es uns, Verborgenes sichtbar zu machen – Dinge, die im singul&auml;ren Zugang «unsichtbar» geblieben w&auml;ren.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die Systemlogik von Global Leadership zu beobachten, wurde eine umfangreiche qualitative Studie anhand pers&ouml;nlicher Tiefeninterviews (durchschnittlich zwei Stunden) mit 12 CEOs und Vorstandsvorsitzenden unterschiedlicher multinationaler Konzerne in Europa und den USA durchgef&uuml;hrt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem globalen F&uuml;hrungsnetzwerk eines multinationalen Konzerns haben wir uns in einem zweiten Projekt gen&auml;hert. Global Leadership wurde in dieser MNC wie bei so vielen anderen auch gepr&auml;gt durch den kontinuierlichen Wachstumsprozess der Organisation durch Akquisitionen. Diese Akquisitionsstrategie stellt hohe Anforderungen an das internationale HRM, das, zusammen mit dem Top-Management weltweit Global Leaders f&uuml;r die MNC eruiert, entwickelt (Karrierepl&auml;ne, High- Potentials-Programme, Coaching, Weiterbildung), Bewertungsans&auml;tze zur Verf&uuml;gung stellt und diese kontinuierlich betreut (Expatriation und Repatriation, Anlaufstelle f&uuml;r Problemsituationen usw.). Dieser kontinuierliche Integrations- und Identit&auml;tsprozess ist Teil des untersuchten Global Leadership, da durch die gew&auml;hlte Methode, der Sozialen Netzwerkanalyse (SNA), auch die Intensit&auml;t der weltweiten Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden erhoben werden kann.</p>
<p><strong>Globale Unternehmen bewegen sich an der Grenze zum Unbekannten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In dieser qualitativen Studie wurden zwei Forschungsmethoden kombiniert: qualitative, schriftliche Befragung und SNA. Befragt wurden 222 Global Leaders und Manager mit 20 unterschiedlichen Nationalit&auml;ten, die in 35 L&auml;ndern arbeiten. Analysiert wurden die internen Kommunikations- und F&uuml;hrungsnetzwerke (Innovation, Collaboration, Advice, Social) kombiniert mit einer qualitativen Befragung &uuml;ber Kultur, Struktur, Kommunikation, soziodemografische Analyse, Anforderungsprofil, Kompetenzen und Problembereiche. Die Darstellung der SNA, bei der die zentralsten Global Leaders und Manager sowie «Gatekeepers» und weitere Schl&uuml;sselpersonen erhoben wurden, bewirkte die Generierung neuen Wissens – meist differiert die formale Struktur und das informelle Netzwerk sehr. Somit erfolgte auch eine Vernetzung und Verteilung intern vorhandenen Wissens, im Zuge dessen folglich auch eine Kommunikation &uuml;ber das global vorhandene Wissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Erste Ergebnisse zeigen, dass Global Leadership mit der Erfahrung des Nichtwissens konfrontiert ist, von daher zieht sich eine Metaebene &uuml;ber das Wissen/Nichtwissen ein. Wenn Unternehmen sich auf Global Leadership einlassen, d.h. global t&auml;tig sind, dann heisst es, dass sie sich immer an der Grenze zum Unbekannten bewegen. Einer MNC begegnet nicht nur Unbekanntes hinsichtlich Interkulturalit&auml;t oder Diversity. Die Organisation ist auch konfrontiert mit Nichtwissen &uuml;ber andere M&auml;rkte, Infrastrukturen, Organisationslogiken, Gesetze, strukturelle Dynamiken zwischen den Organisationseinheiten in den unterschiedlichen L&auml;ndern, Sprachunterschieden, der Unterschiedlichkeit hinsichtlich F&uuml;hrungsstil und der Herstellung von Vertrauen und Sicherheit. F&uuml;r die Organisation heisst das, Kommunikation &uuml;ber Nicht-wissen zuzulassen und Strukturen sowie Prozesse dazu zu entwickeln, d.h. einen Umgang zu finden mit organisationalen, also personenunabh&auml;ngigen, Wissensressourcen, Wissensstrukturen und Lernprozessen. F&uuml;r das Top-Management gilt es, Kompetenz im Umgang mit Irritation und Ungewissheit zu entwickeln und trotz Unsicherheit, Verwirrung und Unklarheit handlungsf&auml;hig zu bleiben.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Der entscheidende Prozess hier ist, die Kommunikation &uuml;ber diese Irritationen in Form von Fragen zu erm&ouml;glichen. Dann kann die Organisation eine andere Wirklichkeitskonstruktion &uuml;ber das Nichtwissen entwickeln. Nur Nichtwissen bietet ja den Anlass f&uuml;r diese Kommunikation – <strong>ohne Kommunikation also kein Wissensmanagement.</strong></p>
</blockquote>
<p><strong>Umsetzung von Informationen in Wissen und Change</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es zeigt sich, dass die Organisation, als Kommunikationssystem betrachtet, ein gemeinsames implizites Wissen &uuml;ber die L&ouml;sungen ihrer Probleme besitzt. Das System agiert und verh&auml;lt sich gem&auml;ss diesen internalisierten, nicht offen ausgesprochenen Werten und Normen. Dies wird im Alltag sp&uuml;rbar, denn diese ungeschriebenen, aber miteinander geteilten Regeln sind die Basis der Unternehmenskultur. Durch einen Global-Leadership- Change-Prozess soll eine Kultur der Selbstorganisation und intensiveren Kommunikation angestossen werden, die auf gemeinsamer Projektarbeit innerhalb dieses Lernprozesses basiert. Dies soll als Change-Prozess durch externe Begleitung mit dem Board und entsprechend ausgew&auml;hlten Personen aller betroffenen Ebenen als kommunikativer Lernprozess gemeinsam entwickelt werden (Sonuç 2007). Es geht um die Entwicklung eines gemeinsam getragenen Verst&auml;ndnisses der zuk&uuml;nftigen Rolle und Funktion von Global Leaders und deren Leadership im Sinne von Kompetenzen in dieser MNC. Im Weiteren geht es um die Etablierung einer gemeinsamen Wertebasis f&uuml;r jetzige und zuk&uuml;nftige Global Leaders und mit der Entwicklung einer internationalen HRM-Organisation um eine strukturelle Massnahme, die Global Leadership strukturell verankert (Qualifizierung, globale Karrierepl&auml;ne, globale Bewertungsans&auml;tze usw.).</p>
<p style="text-align: justify;">Dank der Durchf&uuml;hrung dieser Studien konnten Themen zur Sprache gebracht werden, die in den meisten multinationalen Konzernen nicht zur Alltagskommunikation geh&ouml;ren. Dies scheint ein Nebeneffekt gewesen zu sein.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Denn zum Global Leadership geh&ouml;rt, um mit Molière zu sprechen, dass wir nicht nur f&uuml;r unser Tun verantwortlich sind, sondern auch f&uuml;r das, was wir nicht tun. Oder nicht kommunizieren.</strong></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auch Lern-Management-Systeme haben nur begrenzte Zauberkraft.</title>
		<link>http://www.personalradar.ch/ausbildung/auch-lern-management-systeme-haben-nur-begrenzte-zauberkraft/2836</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 15:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HRToday</dc:creator>
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Dienen Lern-Management-Systeme bloss zur Verwaltung des Wissens oder f&#246;rdern sie dar&#252;ber hinaus auch den Wissenserwerb? Nachdem die Technik bereits weit fortgeschritten ist, sind heute Didaktik und Inhalt st&#228;rker gefragt. Ein guter Zeitpunkt f&#252;r HR-Verantwortliche, ihre Anliegen ins Spiel zu bringen und in Kooperation mitder IT-Abteilung umzusetzen (ein Beitrag von: Katrin Piazza, HR Today).

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<p style="text-align: justify;"><strong>Dienen Lern-Management-Systeme bloss zur Verwaltung des Wissens oder f&ouml;rdern sie dar&uuml;ber hinaus auch den Wissenserwerb?</strong> Nachdem die Technik bereits weit fortgeschritten ist, sind heute Didaktik und Inhalt st&auml;rker gefragt. Ein guter Zeitpunkt f&uuml;r HR-Verantwortliche, ihre Anliegen ins Spiel zu bringen und in Kooperation mitder IT-Abteilung umzusetzen (ein Beitrag von: <a title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Katrin Piazza, HR Today</a>).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Seit es Sch&uuml;ler und Lehrer gibt, gibt es auch den Traum vom m&uuml;helosen Lernen – beredtes Zeugnis dieser Sehnsucht ist das M&auml;rchen vom N&uuml;rnberger Trichter, der alles Wissenswerte bek&ouml;mmlich zubereitet und es den Lernenden eben «eintrichtert». Wie die hohen Erwartungen an neue Lernmedien jeweils zeigen, ist dieser Traum auch im Hightech-Zeitalter noch nicht ausgetr&auml;umt: <em>«Im Bereich des E-Learnings gibt es viele Mythen»</em>, konstatiert etwa Matthias Langenbacher, Schweizer Vertriebsleiter bei IMC, einem der weltgr&ouml;ssten Anbieter von Lern-Management-Systemen (LMS), und stellt klar: <em>«Spricht man heute von E-Learning, sind meistens Werkzeuge gemeint.»</em> Bei den LMS handelt es sich um Werkzeuge, an deren Funktionsweise in den letzten Jahren merklich gearbeitet wurde. Genauso wie viele andere Softwareanwendungen haben die LMS ihre Kinderkrankheiten mehrheitlich &uuml;berwunden. Und: Sie sind zugleich erschwinglich geworden. Die komplexen Systeme sind nicht mehr ausschliesslich Gross­unternehmen vorbehalten, sondern kommen auch f&uuml;r KMU in Griffn&auml;he. F&uuml;r die HR-Verantwortlichen eine gute Chance, ihre Bed&uuml;rfnisse in Sachen «Lernende Organisation» gegen&uuml;ber Gesch&auml;ftsleitung, Finanz- und IT-Abteilung einzubringen.</p>
<p><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Auch-Lern-Management-Systeme-haben-nur-begrenzte-Kraft1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2840" title="Auch Lern-Management-Systeme haben nur begrenzte Kraft" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Auch-Lern-Management-Systeme-haben-nur-begrenzte-Kraft1.jpg" alt="Auch Lern-Management-Systeme haben nur begrenzte Kraft" width="460" height="398" /></a></p>
<p><strong>Was bieten LMS – und was sollten sie bieten?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Welchen konkreten Nutzen ein LMS bringen kann, schildert Matthias Langenbacher am Beispiel der UBS, eines der wichtigsten Kunden von IMC: «Wenn 55000 Mitarbeitende in den neuen Compliance-Rules geschult werden sollen, m&uuml;ssen die Abl&auml;ufe und die Workflows auf der Toolebene richtig ablaufen. Wer meldet sich wie zum Kurs an? Wie wird die Zustimmung des Vorgesetzten eingeholt? Wo und wie wird das Kurszertifikat archiviert?» &Uuml;berall dort, wo innert kurzer Zeit ganze Arbeitsteams auf einen neuen Wissensstand gebracht werden m&uuml;ssen, leisten LMS bei der Planung, Steuerung, Analyse und Bewertung der Bildungs- und Trainingsmassnahmen gute Dienste. Meist sogar verbunden mit Kosteneinsparungen.</p>
<p><strong>Lernplattform bei Swiss Life</strong></p>
<p style="text-align: justify;">«Wer hat welches Zertifikat schon gemacht, bei wem steht es noch an? Bei mehreren Tausend Mitarbeitenden sind solche Aufgaben mit herk&ouml;mmlichen Mitteln wie etwa einer Excel-Tabelle gar nicht mehr zu bew&auml;ltigen», best&auml;tigt Christian Pfund, Leiter E-Learning bei Swiss Life. Auch bei diesem Versicherungskonzern ist die Anpassung an die neuen Compliance-Regelungen mit erheblichem Schulungsaufwand verbunden: S&auml;mtliche Mitarbeitende – inklusive Aussendienst – der Schweiz und von Liechtenstein, also rund 4000 Personen, gilt es diesbez&uuml;glich auf dem neusten Stand zu halten. Die Zentralisierung der Weiterbildung war deshalb eines der erkl&auml;rten Ziele bei der Einf&uuml;hrung der neuen Konzern-Lernplattform «Life Learn»: «Die Mitarbeitenden sollten eine einzige Anlaufstelle haben.» «Life Learn» deckt alle klassischen und modernen Lehr- und Lernformen wie etwa Blended-Learning-Massnahmen, Pr&auml;senzveranstaltungen, Online-Massnahmen, Selbststudium und informelles Lernen ab.</p>
<p><strong>Kulturwandel: Voraussetzung und Folge</strong></p>
<p style="text-align: justify;">«Das LMS ist da, die Fachleute sind da – wie ist es aber mit den Rahmenbedingungen, damit Lernen im Unternehmen &uuml;berhaupt stattfinden kann?» Matthias Vatter, Mitglied der Gesch&auml;ftsleitung von LerNetz AG, einem Netzwerk von Fachleuten, die didaktische Konzepte und L&ouml;sungen f&uuml;r das Lernen mit (elektronischen) Medien anbieten, h&auml;lt den Finger auf den wunden Punkt aller Lern-Systeme: «Aus unserer Sicht wird trotz aller Lippenbekenntnisse immer noch viel zu wenig auf Inhalt und Didaktik geachtet.» Insbesondere wenn – wie im Bildungsbereich so oft – die Unternehmen zwar investieren, gleichzeitig aber doch auch sparen m&ouml;chten. Eine Folge dieser Halbherzigkeit sei, dass LMS lediglich als Informationsverteilungs- oder Ablagesysteme benutzt werden.</p>
<p><strong>«Wie verwalten wir?» statt «Wie lernen wir?»</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vatters Ansicht nach besch&auml;ftigen sich Unternehmen zu ausf&uuml;hrlich mit der Frage der richtigen Organisationssysteme und zu wenig mit der Frage, wie und unter welchen Umst&auml;nden die Inhalte didaktisch vermittelt werden sollten. Was soll gelernt werden? Welche Rahmenbedingungen braucht es dazu? Wo findet das Lernen statt, zu Hause oder im Grossraumb&uuml;ro? Wer betreut die Lernenden? Gilt Lernen im Unternehmen als Arbeitszeit oder hat es in der Freizeit stattzufinden? «Das Hauptproblem beim LMS ist», kritisiert Vatter dar&uuml;ber hinaus, «dass mittels Trackingfunktionen vorgegaukelt werden kann, der Lernprozess der Mitarbeitenden sei verfolg- und nachpr&uuml;fbar.» Ein Trugschluss, meint er: «Die Systemmeldung alleine, dass Mitarbeiter X oder Lehrling Y den Online-Kurs mit 56 Punkten abgeschlossen hat, l&auml;sst nicht darauf schliessen, dass er die Inhalte auch gelernt hat und umsetzen wird. Durchgeklickt ist eben nicht gelernt.» Womit Vatter allerdings weniger ein Dilemma der LMS als vielmehr eines aller Lehrveranstaltungen anspricht, l&auml;sst sich doch auch ein Pr&auml;senzworkshop problemlos mittels rein physischer Anwesenheit «durchschlafen». «Es gibt Methoden», widerspricht Vatter, «mit denen sich der Lernfortschritt messen l&auml;sst. Bloss werden sie so gut wie nie angewendet. Hier g&auml;be es auch noch einiges zu erforschen – allerdings investieren auch die Hochschulen ihre Ressourcen lieber in die Entwicklung von LMS.»</p>
<p style="text-align: justify;">E-Learning-Leiter Christian Pfund stimmt der Kritik aus der Didaktik-Ecke grunds&auml;tzlich zu: «Machen wir uns nichts vor, ein LMS ist und bleibt ein Hilfsmittel.» Die Voraussetzung daf&uuml;r, dass es ein Lerninstrument werden k&ouml;nne, sei ein umfassender Kulturwandel im Unternehmen, eine neue Haltung gegen&uuml;ber dem Lernen «und somit nat&uuml;rlich nicht von einem Tag auf den anderen zu bewerkstelligen». So br&auml;chten etwa nicht alle Mitarbeitenden die hohe Eigenkompetenz beim Lernen mit, die ein LMS fordere. «Bei vielen geht das problemlos, andere brauchen Unterst&uuml;tzung, etwa in Form detaillierter Schritt-f&uuml;r-Schritt-Anleitungen oder gef&uuml;hrter Online-Touren», weiss Pfund aus Erfahrung. F&uuml;r die Trainer sei die Arbeit in methodisch-didaktischer Hinsicht anspruchsvoller geworden. So m&uuml;ssten sie heute etwa genau pr&uuml;fen, welcher Teilnehmer einer Pr&auml;senzveranstaltung welche Inhalte eines Kurses bereits im Vorfeld selbst&auml;ndig erarbeitet habe. «Schliesslich kann nicht noch einmal pr&auml;sentiert werden, was bereits im Web-based-Training abgehandelt wurde.»</p>
<p><strong>Ressourcen m&uuml;ssen vorhanden sein</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Gespr&auml;ch mit dem Praktiker wird klar: Selbst das komfortabelste LMS setzt unternehmensinterne Ressourcen voraus. Dennoch habe sich die Investition in «Life Learn» auf jeden Fall gelohnt, betont Christian Pfund. Auch seien die bisherigen Erfahrungen mit der Lernplattform durchaus erfreulich. Vielleicht deshalb, weil man sich im Versicherungskonzern gen&uuml;gend Zeit f&uuml;r die Evaluation der richtigen L&ouml;sung genommen hat – und sich heute noch nimmt, schliesslich ist das unternehmensweite Lernen auch mit der Ins­tallation einer Lernplattform nie ein f&uuml;r allemal umgesetzt. «Life Learn» biete bisher etwa kaum Kollaborationsfunktionen oder Social- Networking-M&ouml;glichkeiten– einfach deshalb, weil die internen Communities und Foren bisher zu wenig Aufmerksamkeit erhalten h&auml;tten, sowohl von Seiten des Betriebs als auch der Nutzer. Experten betonen denn auch: Die Betreuung solcher Funktionen erfordert betr&auml;chtliche Mittel an Zeit und Arbeitskraft.</p>
<p><strong>Un&uuml;berwindliche Gr&auml;ben zwischen IT und HR?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls kritisch kommentiert wird von Fachleuten die Zusammenarbeit zwischen der HR- und der IT-Abteilung. Bei der Einf&uuml;hrung eines so komplexen Werkzeugs wie eines LMS sind Kenntnisse aus beiden Fachrichtungen n&ouml;tig, damit dessen Funktionen und M&ouml;glichkeiten &uuml;berhaupt optimal eingesetzt werden k&ouml;nnen. Wer hat das letzte Wort in Budgetfragen? Was wird geopfert, wenn klar wird, dass gewisse Testformen mit der angestrebten L&ouml;sung gar nicht umsetzbar sind? Bei Swiss Life begegne man dieser Problematik, indem man der Tatsache Rechnung trage, dass E-Learning tats&auml;chlich zwei Seiten, n&auml;mlich eine technische und eine didaktische, habe. F&uuml;r das LMS verantwortlich sind deshalb zwei Fachpersonen gemeinsam, eine aus dem HR- und die andere aus dem IT-Bereich.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie dies konkret aussieht, erkl&auml;rt Pfund, einer dieser beiden Fachleute, so: «Wir sind in sehr engem Kontakt und bei den meisten Sitzungen gemeinsam pr&auml;sent.» Zwar versuche sich die IT-Abteilung grunds&auml;tzlich nach den Bed&uuml;rfnissen des Business zu richten, habe jedoch bei Entscheidungen, die die Technik betreffen, ein Vetorecht. Ausschlaggebend f&uuml;r den Erfolg ist f&uuml;r Pfund aber die Art und Weise, wie miteinander umgegangen und diskutiert wird: «Man muss sich wirklich anstrengen und einander einbeziehen. Der Wille zur Kooperation muss auf beiden Seiten vorhanden sein.»</p>
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		<title>Der Blick &#252;ber den Gartenzaun lohnt: TRM mit Inspiration aus dem Marketing.</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:20:20 +0000</pubDate>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Je besser ein Kunde und seine Pr&auml;ferenzen bekannt sind, desto massgeschneiderter k&ouml;nnen Produkte angeboten bzw. beworben werden. </strong>Und doch ist eine &Uuml;bertragung vom Produktwettbewerb auf den Wettbewerb um Arbeitskr&auml;fte bislang eher die Ausnahme. Die Mechanismen und Massnahmen k&ouml;nnten vom Produktmarketing und vom Customer Relationship Management intern leicht abgekupfert werden (ein Beitrag von: <a title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Kai Anderson und Michael Eger, HR Today</a>).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Seit der <a title="Personalsuche, Personalselektion und Personalauswahl von Experten und Expertinnen" href="http://www.pks-personal.com" target="_blank">Expertenmangel</a> in vielen Bereichen den Wettbewerb um die besten K&ouml;pfe verst&auml;rkt hat, ist die Definition einer attraktiven Arbeitgebermarke zu einem wichtigen Thema geworden, das es bis auf die Tagesordnung der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung schafft. Viele Unternehmen investieren intensiv in ihr Employer Branding: Sie schm&uuml;cken sich mit von diversen Organisationen vergebenen Zertifikaten als «bester Arbeitgeber». Hochglanzbrosch&uuml;ren und Karrierewebsites werden zunehmend umfangreicher und interaktiver – 2007 war Web 2.0 eines der bestimmenden Themen im Personalmarketing.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>In der Konsequenz hat dieses Webr&uuml;sten jedoch nicht dazu gef&uuml;hrt, dass Unternehmen echte Alleinstellungsmerkmale herausarbeiten konnten. </strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Gerade wenn sich gr&ouml;ssere Unternehmen an eine Vielzahl von Bewerberzielgruppen richten, f&uuml;hrt dies zwangsl&auml;ufig zu einer Nivellierung der Botschaften. Ein Ausweg aus dem Einerlei der «innovativen, international ausgerichteten Top-Arbeitgeber mit den leistungsgerechten Geh&auml;ltern, guten Karrierechancen und dem angenehmen Betriebsklima» bietet eine st&auml;rkere Ausrichtung der Botschaften auf die jeweiligen Zielgruppenpr&auml;ferenzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie die Trendence-Studie 2007 zeigt, bestehen deutliche Unterschiede in den Erwartungen und W&uuml;nschen an den zuk&uuml;nftigen Arbeitgeber – zum Beispiel zwischen IT- und BWL-Hochschulabsolventen. Die Vermutung liegt nahe, dass dies auch auf andere Fachbereiche und durchaus auch auf erfahrene Bewerber zutrifft. Eine Erkenntnis, die bislang nur wenige Unternehmen in einen Wettbewerbsvorteil umwandeln.</p>
<p><strong>Bekannte Mechanismen aus CRM und Produktmarketing</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Der-Blick-pber-den-Gartenzaun-lohnt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2831" title="Der Blick &uuml;ber den Gartenzaun lohnt!" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Der-Blick-pber-den-Gartenzaun-lohnt.jpg" alt="Der Blick &uuml;ber den Gartenzaun lohnt!" width="230" height="196" /></a>Eigentlich ist es ganz einfach: Die Mechanismen und Massnahmen werden im Produktmarketing und im Customer Relationship Management seit Jahrzehnten angewendet:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Je besser der Kunde und seine Pr&auml;ferenzen bekannt sind, desto massgeschneiderter k&ouml;nnen Produkte angeboten beziehungsweise beworben werden. </strong>Und doch ist eine &Uuml;bertragung vom Produktwettbewerb auf den Wettbewerb um Arbeitskr&auml;fte bislang eher die Ausnahme: Vor allem Unternehmen, bei denen Marketing und Vertrieb auch im Kerngesch&auml;ft eine grosse Rolle spielen, haben die ersten Vorst&ouml;sse in diese Richtung vorgenommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Schweizer Pharmakonzern Hoffmann-La Roche hat beispielsweise Onkologen f&uuml;r die Forschung und Entwicklung von Medikamenten zur Krebsbek&auml;mpfung als gesch&auml;ftskritische Zielgruppe identifiziert und begonnen, spezifische Botschaften und Massnahmen zu entwickeln. Getrieben wurde dies nicht zuletzt durch das Interesse der internationalen Konkurrenz, das den europ&auml;ischen Arbeitsmarkt noch enger werden liess und immer h&auml;ufiger auch Mitarbeiter von Roche selbst in den Mittelpunkt der (Abwerbe-)Bem&uuml;hungen r&uuml;ckte. Roche begann, sich mit den besonderen Anforderungen der Zielgruppe zu besch&auml;ftigen, und setzte neben einem Employer-Branding-Programm mit massgeschneiderten Botschaften auch ein Talent-Relationship-Management (TRM)-Konzept auf. <strong>TRM soll zuk&uuml;nftig als «R&uuml;ckkanal» f&uuml;r die Kommunikationsmassnahmen wirken. </strong>Aufbauend auf der aus dem Customer Relationship Management abgeleiteten Erkenntnis, dass gerade in einer engen und umk&auml;mpften Zielgruppe langfristige Beziehungen f&uuml;r eine sp&auml;tere Entscheidung massgeblich sind, wurden Aktivit&auml;ten eingeleitet, um die Zielgruppe besser kennen zu lernen, Kandidaten zu identifizieren und Kontakte zu generieren (etwa Direktansprache auf Kongressen).</p>
<p><strong>Schaffung von Interessenhubs</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Neben massgeschneiderter Kommunikation und langfristiger Interaktion kann eine intensivere Besch&auml;ftigung mit den Bed&uuml;rfnissen der Zielgruppe aber auch zu einer &Auml;nderung der jobspezifischen Rahmenbedingungen f&uuml;hren. So erkannte beispielsweise Puma nach Auswertung von Mitarbeiter- und Bewerberfeedback, dass der Stammsitz Herzogenaurach in der s&uuml;ddeutschen Provinz im Wettbewerb um Designer ein entscheidender Nachteil ist, der sich nicht durch gute Kommunikation kompensieren l&auml;sst. Um die hart umk&auml;mpfte Zielgruppe internationaler Designer f&uuml;r sich zu gewinnen, musste der Produktnutzen (die Attraktivit&auml;t als Arbeitgeber) als solches gesteigert werden. Durch die Einrichtung von Designerhubs in internationalen Metropolen speziell f&uuml;r die Zielgruppe konnte man im Wettbewerb wieder vorne mitspielen – und gleichzeitig neue Argumente f&uuml;r die Kommunikation sammeln.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Oft spiegelt sich eine zielgruppenspezifische Ausrichtung der Recruiting-Bem&uuml;hungen auch in einer Anpassung der Organisation wider: So sind beispielsweise Microsoft oder Google vom Konzept der <a title="HRM Jobs f&uuml;r Profis" href="http://www.hrm-jobs.ch" target="_blank">HR- oder Recruiting-Generalisten</a> abger&uuml;ckt und arbeiten nun mit speziell ausgerichteten Sourcing-Teams, die in der jeweiligen Bewerber-Community (Entwickler, Vertriebsspezialisten usw.) verankert sind und <strong>mit ihrem Wissen &uuml;ber die Zielgruppe wesentlich effizienter agieren k&ouml;nnen.</strong></p>
</blockquote>
<p><strong>Vorgehensempfehlung aus den Best Practice Beispielen am Fall Audi</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Alle genannten Beispiele zeigen deutlich, dass zun&auml;chst der Zielgruppenfokus definiert werden muss. Da eine intensivere Besch&auml;ftigung mit der Zielgruppe nat&uuml;rlich auch einen h&ouml;heren Aufwand nach sich zieht, sollten sich die Bem&uuml;hungen auf ausgew&auml;hlte, erfolgskritische Profile konzentrieren, die aus der Unternehmensstrategie abgeleitet werden k&ouml;nnen. Hier k&ouml;nnen Recruiting-Abteilungen wahre Business Partnership beweisen, indem sie gemeinsam mit der Unternehmens- oder Bereichsleitung identifizieren, welche Zielgruppen aktuell und zuk&uuml;nftig wichtig f&uuml;r die Umsetzung der Unternehmensstrategie sein werden, andererseits aber so schwer zu beschaffen sind, dass der Bedarf mit konventionellen Recruiting-Methoden (oder auch externen Headhuntern) nur unzureichend oder zu extrem hohen Kosten befriedigt werden kann. Die Audi AG in Ingolstadt hat sich beispielsweise zum Ziel gesetzt, bis 2015 pro Jahr 1,5 Millionen Autos zu verkaufen und damit attraktivster Arbeitgeber werden zu wollen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind vor allem Ingenieure in Spezialbereichen n&ouml;tig (etwa alternative Antriebssysteme), die bereits heute nur schwer zu finden sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Im zweiten Schritt m&uuml;ssen die kritischen Zielgruppen analysiert werden, um mehr &uuml;ber die Jobpr&auml;ferenzen, m&ouml;gliche Gr&uuml;nde f&uuml;r einen Arbeitgeberwechsel oder bevorzugte Kommunikations- und Informationskan&auml;le zu erfahren. Audi f&uuml;hrt zu diesem Zweck derzeit eine interne Studie mit Recruitern, <a href="http://www.executive-search-basel.ch">F&uuml;hrungskr&auml;ften</a> und Zielgruppenmitgliedern durch, die um eine Wettbewerbsanalyse und gegebenenfalls eine externe Marktstudie erg&auml;nzt wird. Darauf aufbauend wird Audi ein zielgruppenspezifisches Kommunikations- und Massnahmenkonzept aufbauen, das eine gezielte Identifikation und Ansprache der gesuchten Profile erm&ouml;glicht. Beispielsweise werden aus dem &uuml;bergreifenden Employer Branding sogenannte Selling Stories entwickelt, die die Erkenntnisse der Analyse ber&uuml;cksichtigen, diese in Verbindung mit den Angeboten von Audi bringen und somit spezifisch, aber realistisch auf die Bed&uuml;rfnisse der potenziellen Kandidaten eingehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die so gewonnenen Kontakte verwalten und gegebenenfalls in den Bewerbungsprozess &uuml;berf&uuml;hren zu k&ouml;nnen, entwickelt Audi sein eingef&uuml;hrtes E-Recruitingsystem und die vorhandenen Basisfunktionen wie Talent Pools usw. zu einem Beziehungsmanagementsystem weiter.</p>
<p><strong>Die Zukunft und ein St&uuml;ck Realismus</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Voraussetzung f&uuml;r alle zielgruppenspezifischen Employer-Branding- und TRM-Massnahmen ist immer eine solide Basis, die auch mit kleinen Schritten beginnen kann. Sind die kritischen Zielgruppen identifiziert (und die sollte jedes Unternehmen kennen), k&ouml;nnen diese etwa auf der Website direkt angesprochen werden. Porsche wendet sich beispielsweise in einem speziellen Bereich direkt an Eink&auml;ufer. Oder es wird ein direkter Zugang zu einem Talentpool im Internet gew&auml;hrt. Der Ausbau der zielgruppenspezifischen Massnahmen kann dann wie oben beschrieben sukzessive erfolgen – und wird zuk&uuml;nftig noch um weitere Dimensionen erweitert werden.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>So sind Unternehmen in den USA etwa erfolgreich dazu &uuml;bergegangen, beim Recruitingprozess demografische Kriterien zu beachten. </strong>Praktisch bedeutet dies, dass beispielsweise f&uuml;r die Rekrutierung von j&uuml;ngeren beziehungsweise &auml;lteren Zielgruppen auch gezielt Recruiter aus der jeweiligen Generation eingesetzt werden.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Diese kennen die Anforderungen der Zielgruppe aus eigener Erfahrung und k&ouml;nnen den Employer Brand und die Selling Stories authentisch vermitteln. Die M&ouml;glichkeiten, Recruiting, Employer Branding und TRM massgeschneidert einzusetzen, sind damit sehr breit – das klassische Marketing beweist, dass kreative Unternehmen mit hoher Marktkenntnis erfolgreicher sind.</p>
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		<title>Wachstum der Tempor&#228;rarbeit verst&#228;rkt sich.</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 15:49:24 +0000</pubDate>
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Zum dritten Mal in Folge verzeichnete das Tempor&#228;rarbeitsvolumen im Juli 2010 eine positive Entwicklung mit zweistelliger Wachstumsrate. Gegen&#252;ber dem Vorjahresmonat (Juli 2009) wuchs die Tempor&#228;rarbeit um 23,7%. Der positive Trend erh&#228;lt eine weitere Verst&#228;rkung (Quelle: swissstaffing).

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<p style="text-align: justify;"><strong>Zum dritten Mal in Folge verzeichnete das Tempor&auml;rarbeitsvolumen im Juli 2010 eine positive Entwicklung mit zweistelliger Wachstumsrate.</strong> Gegen&uuml;ber dem Vorjahresmonat (Juli 2009) wuchs die Tempor&auml;rarbeit um 23,7%. Der positive Trend erh&auml;lt eine weitere Verst&auml;rkung (Quelle: <a title="swissstaffing" href="http://www.swissstaffing.ch" target="_blank">swissstaffing</a>).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Newsarticle_01278_00_300x2253.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2858" title="Newsarticle_01278_00_300x225" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Newsarticle_01278_00_300x2253-150x150.jpg" alt="Newsarticle_01278_00_300x225" width="150" height="150" /></a>Damit hat das Tempor&auml;rarbeitsvolumen beinahe den Stand des Boomjahres 2007 (Juli-Wert) erreicht. Das wird aus dem neuen, den swisstemptrend erg&auml;nzenden swisstempindex deutlich, der den Jahresverlauf des <a title="Tempor&auml;r- und Dauerstellen f&uuml;r Handwerker/-innen" href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">Tempor&auml;rarbeitsvolumens</a> der letzten sechs Jahre abbildet und einander gegen&uuml;berstellt. War der Tempor&auml;rindex zu Beginn dieses Jahres noch weit vom 2007er Niveau entfernt, hat er seit Mai kr&auml;ftig aufgeholt. Der Verlauf der letzten sieben Monate erfolgte auffallend parallel zu demjenigen des Jahres 2006, dem drittbesten Jahr in der Geschichte der <a title="Jobs f&uuml;r Handwerker" href="http://www.jobs-fuer-handwerker.ch" target="_blank">Tempor&auml;rarbeit</a>. Setzt sich der positive Trend fort, k&ouml;nnte das 2010 das 2006 sogar &uuml;bertreffen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zum heutigen Zeitpunkt betr&auml;gt das aggregierte Wachstum seit Jahresbeginn 7,8%. </strong>Das Wachstum der letzten zw&ouml;lf Monate n&auml;hert sich weiter der 0%-Schwelle und betr&auml;gt -1,1%.</p>
<p><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/swisstemptrend-Juli-2010.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2826" title="swisstemptrend Juli 2010" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/swisstemptrend-Juli-2010.png" alt="swisstemptrend Juli 2010" width="554" height="384" /></a></p>
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		<title>Jeder zweite Stellensuchende ist nicht zum ersten Mal arbeitslos.</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 11:16:51 +0000</pubDate>
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Das Ziel der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) ist die rasche und dauerhafte Integration von gemeldeten Stellensuchenden in den Arbeitsmarkt. Doch l&#228;ngst nicht allen Stellensuchenden gelingt dies: Rund die H&#228;lfte aller Personen (49,6 Prozent), die sich im Jahr 2008 stellensuchend gemeldet haben, sind nicht zum ersten Mal arbeitslos. Dieser hohe Anteil erstaunt und hat die Arbeitsmarktbeh&#246;rden von [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Das Ziel der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) ist die rasche und dauerhafte Integration von gemeldeten Stellensuchenden in den Arbeitsmarkt. </strong>Doch l&auml;ngst nicht allen Stellensuchenden gelingt dies: Rund die H&auml;lfte aller Personen (49,6 Prozent), die sich im Jahr 2008 stellensuchend gemeldet haben, sind nicht zum ersten Mal arbeitslos. Dieser hohe Anteil erstaunt und hat die Arbeitsmarktbeh&ouml;rden von zw&ouml;lf Kantonen bewogen, die Thematik der wiederholten Arbeitslosigkeit im Rahmen von <a title="AMOSA" href="http://www.amosa.net" target="_blank">AMOSA</a> vertieft zu analysieren (ein Beitrag von: <a title="swissstaffing" href="http://www.swissstaffing.ch" target="_blank">Angelo Wetli, swissstaffing)</a>.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/AMOSA.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2809" title="AMOSA" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/AMOSA.jpg" alt="AMOSA" width="146" height="100" /></a>Jugendliche sind &ouml;fters mehrmals <a title="Interessante Stellenangebote f&uuml;r Handwerker, die einen neuen Job suchen." href="http://www.jobbzz.ch" target="_blank">arbeitslos</a> Die Resultate zeigen, dass das Risiko, erneut stellensuchend zu werden, mit zunehmendem Alter abnimmt: <strong>Je &auml;lter Stellensuchende bei ihrer Anmeldung auf einem RAV sind, umso geringer ist das Risiko.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die 15- bis 24-j&auml;hrigen <a title="Jobs f&uuml;r Handwerker. Auch f&uuml;r arbeitslose!" href="http://www.jobs-fuer-handwerker.ch" target="_blank">Stellensuchenden</a> weisen ein deutlich &uuml;berdurchschnittliches Risiko auf, erneut stellensuchend zu werden. Vertiefende Analysen relativieren dieses Bild und zeigen, dass mit zunehmendem Alter negative «Begleiterscheinungen» immer st&auml;rker werden. So nimmt die Dauer der Stellensuche mit steigendem Alter ebenso zu wie die H&auml;ufigkeit der Erfahrungen mit Langzeitarbeitslosigkeit. Bei wiederholt Stellensuchenden ab 30 Jahren ist ein zunehmender Verlust der beruflichen Stellung (Funktionsstufe) sowie des versicherten Verdienstes zu beobachten. J&uuml;ngere wiederholt Stellensuchende hingegen weisen hinsichtlich Funktionsstufen und Verdienst eine vergleichsweise positive Entwicklung auf. Die Dynamik der Stellensuchenden im Arbeitsmarkt l&auml;sst mit zunehmendem Alter nach: J&uuml;ngere Stellensuchende wechseln h&auml;ufiger den Beruf und w&auml;hlen dabei fremdere T&auml;tigkeitsfelder; zudem sind sie geografisch mobiler. Dies sind alles Hinweise darauf, dass wiederholte Arbeitslosigkeit bei jungen Stellensuchenden h&auml;ufig Ausdruck von friktioneller Arbeitslosigkeit ist, welche beim Wechsel von einer Arbeitsstelle zu einer anderen entsteht.</p>
<p><strong>Schlecht ausgebildete Arbeitslose sind besonders betroffen</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/RAV.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-2810" title="RAV" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/RAV.gif" alt="RAV" width="373" height="141" /></a>Zwischen dem Bildungsniveau und dem Risiko, wiederholt stellensuchend zu werden, besteht ein deutlicher Zusammenhang: J<strong>e h&ouml;her der Ausbildungsabschluss und die Qualifikation, umso geringer ist das Risiko, wiederholt  stellensuchend zu werden.</strong> Personen mit einem Hochschulabschluss weisen ein klar unterdurchschnittliches Risiko von 31% auf. Personen mit einer Anlehre hingegen haben ein deutlich h&ouml;heres Risiko von 53 %. Dennoch zeigt eine Befragung von Arbeitsmarktexperten, dass wiederholt Stellensuchende mit geringem Bildungsniveau bessere Anstellungschancen f&uuml;r eine neue Arbeitsstelle haben. Dies kann durch eine unterschiedliche Attribution von Ursachen erkl&auml;rt werden: Bei besser ausgebildeten <a title="Interessante Stellenangebote f&uuml;r Kaderleute" href="http://www.executive-search-basel.ch" target="_blank">Kaderleuten</a> wird eher vermutet, dass tieferliegende Probleme wie beispielsweise ein Mangel an Sozialkompetenzen oder ungen&uuml;gendes Fachwissen Ursachen f&uuml;r eine wiederholte Stellensuche sind.</p>
<p><strong>Grosse Diskrepanz zwischen der Eigen- und der Fremdwahrnehmung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Befragung der wichtigsten Akteure im Arbeitsmarkt offenbart, dass die Ursachen von wiederholter Arbeitslosigkeit ganz unterschiedlich wahrgenommen werden. Betroffene (Selbstbild) betrachten geringe Motivation f&uuml;r die Arbeit und geringe Arbeitsleistung nicht als Hauptursache wiederholter Arbeitslosigkeit, w&auml;hrend die anderen Akteure diesem Aspekt grosses Gewicht geben. Die Betroffenen sowie in geringerem Masse ihre pers&ouml;nlichen RAV-Personalberatenden (Fremdbild) erkl&auml;ren sich wiederholte Arbeitslosigkeit in erster Linie &uuml;ber fehlende Aus- und Weiterbildung. <strong>Physische und psychische Belastungen sind weitere wichtige Ursachen f&uuml;r wiederholte Arbeitslosigkeit</strong>. Dieser Ansicht sind insbesondere Personalberatende, Anbieter arbeitsmarktlicher Massnahmen sowie die Betroffenen selber. Besonders auffallend ist die grosse Diskrepanz zwischen den Einsch&auml;tzungen der Betroffenen und denjenigen der Arbeitgebenden.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dies zeigt, dass die Akteure des Arbeitsmarktes das Ph&auml;nomen der wiederholten Arbeitslosigkeit ganz unterschiedlich wahrnehmen.</strong></p>
</blockquote>
<p><strong>Die Saison hat einen Einfluss auf die Anzahl der Anmeldungen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Anmeldungen wiederholt Stellensuchender unterliegen saisonalen Schwankungen. Die meisten Anmeldungen werden in den Wintermonaten November, Januar und etwas weniger ausgepr&auml;gt im Dezember registriert. Von Mai bis August sind die Anmeldezahlen deutlich unterdurchschnittlich. Viele Praktiker erkl&auml;ren die hohen Wiederanmelderaten von <a title="Jobs in Basel. Auch f&uuml;r solche, die nicht in Basel wohnen, aber einen neuen Arbeitsplatz suchen." href="http://www.jobs-in-basel.ch" target="_blank">Stellensuchenden</a> durch die Saisonalit&auml;t in einzelnen Branchen. In der Tat ist es so, dass die Stellensuchenden aus einzelnen Branchen (Gastgewerbe, Personalverleih, <a title="Jobs f&uuml;r das Baugewerbe (ganze Schweiz)" href="http://www.jobs-baugewerbe.ch" target="_blank">Baugewerbe</a>) ein erh&ouml;htes Risiko wiederholter Arbeitslosigkeit haben und st&auml;rker saisonal gepr&auml;gte Anmeldemuster aufweisen. Es gibt aber auch Branchen (Gesundheits- und Sozialwesen, Unterrichtswesen, Handels- und Reparaturgewerbe), in welchen die Neuanmeldungen (Stellensuchende, die sich zum ersten Mal anmelden) st&auml;rker saisonal gepr&auml;gt sind als die Wiederanmeldungen. <strong>Saisonalit&auml;t ist also kein Ph&auml;nomen, das ausschliesslich wiederholte Arbeitslosigkeit betrifft.</strong></p>
<p><strong>Die Massnahmen werden vom RAV individuell abgekl&auml;rt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aus einer Befragung von Vertretern der Arbeitsmarktakteure der AMOSA-Kantone wird deutlich, dass keine &uuml;bergeordneten Richtlinien f&uuml;r den Umgang der RAV mit wiederholt Stellensuchenden bestehen. In der Regel ist die Vorgehensweise individuell, die RAV-Personalberatenden entscheiden im direkten Gespr&auml;ch mit den Betroffenen, wie im Einzelfall vorzugehen ist. Im Rahmen des Projektes wurde der Handlungsbedarf f&uuml;r einen effizienteren Umgang mit wiederholter Arbeitslosigkeit eruiert. Daraus resultierten schliesslich Massnahmen, die nun von den Arbeitsmarktbeh&ouml;rden umgesetzt werden. <strong>Diese zielen darauf ab, die Triage auf den RAV zu verbessern und eine genauere, zielorientiertere Abkl&auml;rung individueller Ursachen vorzunehmen.</strong> Ebenso werden arbeitsmarktliche Massnahmen vermehrt mittels Einzelcoaching auf diese Zielgruppe ausgerichtet.  Weitere Massnahmen zielen darauf ab, die Vernetzung und Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Akteuren des Arbeitsmarktes zu verbessern. Ebenso werden Vermittlungsstrategien optimiert und die Nachhaltigkeit der Reintegration auch nach einem Stellenantritt sichergestellt. Schliesslich werden personenspezifische Defizite der Arbeitsmarktf&auml;higkeit angegangen.</p>
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		<title>Neun von zehn Lernenden aus dem Overall Lehrverbund schliessen ihre Ausbildung erfolgreich ab!</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 09:09:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Cli.gs
Cansu Aydogdu, B&#252;roassistentin; Xhejlane Bllaca, B&#252;roassistentin; Halime Demiri, B&#252;roassistentin; Burcu B&#252;kl&#252;, B&#252;roassistentin; Ruzica Djokic, B&#252;roassistentin; Fabijan Draganic, Detailhandelsassistent; Daisy Fortes, B&#252;roassistentin; Claudia Schoch, Detailhandelsassistentin; Janine Zimmermann, Hauswirtschaftspraktikerin.
Wir danken unseren Partnerbetrieben f&#252;r die erfolgreiche Zusammenarbeit zur F&#246;rderung des beruflichen Nachwuchses

Abegglen Reinigungen AG, M&#252;nchenstein
Ausl&#228;nderberatung GGG, Basel
Botty AG, Basel
Diamond-Drive, Basel
Engel Schuhe AG, Basel
Evang.-ref. Kirchgemeinde, Reinach
Alters- und Pflegeheim Johanneshaus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/17ru7" /></form></div><p><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Neun-von-zehn-Lernenden-aus-dem-Overall-Lehrverbund-schliessen-ihre-Ausbildung-erfolgreich-ab.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2816" title="Neun von zehn Lernenden aus dem Overall Lehrverbund schliessen ihre Ausbildung erfolgreich ab!" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Neun-von-zehn-Lernenden-aus-dem-Overall-Lehrverbund-schliessen-ihre-Ausbildung-erfolgreich-ab.jpg" alt="Neun von zehn Lernenden aus dem Overall Lehrverbund schliessen ihre Ausbildung erfolgreich ab!" width="400" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Cansu Aydogdu, B&uuml;roassistentin; Xhejlane Bllaca, B&uuml;roassistentin; Halime Demiri, B&uuml;roassistentin; Burcu B&uuml;kl&uuml;, B&uuml;roassistentin; Ruzica Djokic, B&uuml;roassistentin; Fabijan Draganic, Detailhandelsassistent; Daisy Fortes, B&uuml;roassistentin; Claudia Schoch, Detailhandelsassistentin; Janine Zimmermann, Hauswirtschaftspraktikerin.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir danken unseren Partnerbetrieben f&uuml;r die erfolgreiche Zusammenarbeit zur F&ouml;rderung des beruflichen Nachwuchses</p>
<ul>
<li><strong>Abegglen Reinigungen AG, M&uuml;nchenstein</strong></li>
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<li><strong>4 Elements, Basel</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong> Motivierte Jugendliche suchen Sie!</strong> Lassen Sie sich von Overall Lehrverbund darin unterst&uuml;tzen, einem jungen Menschen einen Ausbildungsplatz anzubieten. Wir sorgen daf&uuml;r, dass Sie die Ausbildungst&auml;tigkeit Gewinn bringend erfahren und Lernende ihre Ausbildung erfolgreich absolvieren.</p>
<p>Kontakt Overall JobStart, Nonnenweg 36, 4055 Basel, 061 272 12 93, <a title="Overall" href="http://www.overall.ch" target="_blank">www.overall.ch</a></p>
<p><strong>JobStart ist unter den Finalisten und Finalistinnen von «Enterprize 2010».</strong></p>
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		<title>MINT hat nichts mit frischem Atem zu tun! Deutschland – eine Arbeitsw&#252;ste f&#252;r hoch qualifizierte ausl&#228;ndische Spezialisten.</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 14:19:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus S</dc:creator>
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In den letzten Jahren sind zehntausende Fach- und F&#252;hrungskr&#228;fte aus Deutschland in die Schweiz eingewandert. Der Schweiz hat es gut getan. Ihre Wirtschaft ist eine der stabilsten Konstrukte in ganz Europa.

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<p style="text-align: justify;"><strong>In den letzten Jahren sind zehntausende Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;fte aus Deutschland in die Schweiz eingewandert.</strong> Der Schweiz hat es gut getan. Ihre Wirtschaft ist eine der stabilsten Konstrukte in ganz Europa.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Auch in Deutschland zieht die Wirtschaft unverhofft schnell an. Der jahrelange Aderlass an guten Fachkr&auml;ften macht sich jetzt bemerkbar. Im Bereich Facharbeiter ist die Situation ernst und fast hoffnungslos. Sie fehlen an allen Ecken und Enden. Nebst der Abwanderung dieser Fachkr&auml;fte, wurden auch zuwenig ausgebildet. Das r&auml;cht sich jetzt mit aller Macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Institut der deutschen Wirtschaft in K&ouml;ln prognostiziert bis 2014 mehr als 20&#8242;000 fehlende Ingenieure, Naturwissenschafter und Techniker. Viele davon haben der Heimat den R&uuml;cken gekehrt, da sie von den wirtschaftlichen, fiskalischen wie auch gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland genug hatten. Diese wollen auch nicht einfach so zur&uuml;ckkommen, da sie sich in der Fremde eine neue und zuweilen sehr erfolgreiche Existenz aufgebaut haben und sich wohl f&uuml;hlen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/MINT-hat-nichts-mit-frischem-Atem-zu-tun-Deutschland-–-eine-Arbeitsw&uuml;ste-f&uuml;r-hoch-qualifizierte-ausl&auml;ndische-Spezialisten..jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2803" title="MINT hat nichts mit frischem Atem zu tun! Deutschland – eine Arbeitsw&uuml;ste f&uuml;r hoch qualifizierte ausl&auml;ndische Spezialisten." src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/MINT-hat-nichts-mit-frischem-Atem-zu-tun-Deutschland-–-eine-Arbeitsw&uuml;ste-f&uuml;r-hoch-qualifizierte-ausl&auml;ndische-Spezialisten..jpg" alt="MINT hat nichts mit frischem Atem zu tun! Deutschland – eine Arbeitsw&uuml;ste f&uuml;r hoch qualifizierte ausl&auml;ndische Spezialisten." width="185" height="196" /></a>Auch im Bereich Spezialisten ist die Situation brenzlig und desastr&ouml;s. Das gleiche Institut kommt zum Schluss, dass f&uuml;r dieses Jahr ca. 65&#8242;000 Spezialisten im Bereich <span style="text-decoration: underline;"><strong>M</strong></span>athematik, <span style="text-decoration: underline;"><strong>I</strong></span>nformatik, <span style="text-decoration: underline;"><strong>N</strong></span>aturwissenschaft und <span style="text-decoration: underline;"><strong>T</strong></span>echnik fehlen (<strong>MINT)</strong>. Viele Projekte, Pl&auml;ne, Vorhaben und Gesch&auml;ftsideen k&ouml;nnen nicht realisiert werden, da die dazu f&auml;higen Berufsleute einfach nicht vorhanden sind. F&uuml;r jede Volkswirtschaft ist eine solche Situation schlichtweg inakzeptabel und katastrophal. Entwicklung und Fortschritt werden auf die d&uuml;mmste Art und Weise ausgebremst. Vor Monaten  suchten junge Menschen verzweifelt Ausbildungspl&auml;tze. Viele wurden nicht f&uuml;ndig. Jetzt gibt es zuwenig f&auml;hige junge Menschen, die die fachlichen Voraussetzungen f&uuml;r die anspruchsvolleren Berufsgruppen erf&uuml;llen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wirtschaft und die Politik sind an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig. Es sind jedoch auch andere Ph&auml;nomene daran beteiligt, wie schrumpfendes Bev&ouml;lkerungswachstum oder innerstaatliche Migration von Ost nach West.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Deutschland hat schon viele Versuche unternommen ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte ins Land zu locken. </strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Der ehemalige Bundeskanzler Schr&ouml;der ist mit der ‚Greencard’ grandios gescheitert. Die Inder f&uuml;r die IT Industrie kamen auch nicht. Schon gar nicht in die neuen IT Fabriken nach Ostdeutschland, wo die Ausl&auml;nderfeindlichkeit nach wie vor besonders grassiert und das ‚Neger klatschen’ zum Volkssport wurde. Nach dem Spruch ‚Lieber Kinder als Inder’ war die Botschaft besonders klar.</p>
<p style="text-align: justify;">Inder, Russen oder Chinesen gehen eben lieber nach UK, in die USA, nach Kanada oder in die Schweiz. Zudem gibt es noch andere H&uuml;rden in Deutschland zu &uuml;berwinden, um &uuml;berhaupt arbeiten zu d&uuml;rfen. Will eine Fachkraft eine Arbeitserlaubnis erhalten, muss sie ein j&auml;hrliches Mindestgehalt von 66&#8242;000 € verdienen, um &uuml;berhaupt mal in die Kr&auml;nze zu kommen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Laut dem deutschen Marktforschungsinstitut Infratest lehnen 68%  der Deutschen den Zuzug ausl&auml;ndischer Experten ab. </strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8216;Zuerst sollen die Arbeitslosen umgeschult werden&#8217;</em> heisst es. Das wird Jahre dauern und nicht jeder Umgeschulte wird sich dann in Deutschland nach Arbeit umsehen! Andere bieten mehr!</p>
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		<title>Taugen &#196;rzte als Manager etwas? Immer mehr.</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 13:34:13 +0000</pubDate>
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&#196;rzte, die Karriere im Spital machen wollen, m&#252;ssen in zunehmendem Masse Aufgaben wahrnehmen, die mit Medizin wenig zu tun haben. Neben ihrem fachlichen Wissen brauchen sie daher auch Management- und F&#252;hrungskompetenzen. Die Spit&#228;ler versuchen, dies vermehrt zu vermitteln, stossen jedoch nicht &#252;berall auf Interesse (ein Beitrag von: Stefanie Zweig, HR Today).

«Management- und F&#252;hrungsaufgaben nehmen parallel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/7uPQ9" /></form></div><blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>&Auml;rzte, die Karriere im Spital machen wollen, m&uuml;ssen in zunehmendem Masse Aufgaben wahrnehmen, die mit Medizin wenig zu tun haben. </strong>Neben ihrem fachlichen Wissen brauchen sie daher auch Management- und F&uuml;hrungskompetenzen. Die Spit&auml;ler versuchen, dies vermehrt zu vermitteln, stossen jedoch nicht &uuml;berall auf Interesse (ein Beitrag von: <a title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch" target="_blank">Stefanie Zweig, HR Today</a>).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>«Management- und F&uuml;hrungsaufgaben nehmen parallel zur hierarchischen Stufe zu»</em>, sagt Christa Baumann, HR-Leiterin am Triemlispital in Z&uuml;rich. Das best&auml;tigt auch einer ihrer Berufskollegen, der nicht genannt werden m&ouml;chte: <em>«Reine Berufskarrieren von &Auml;rzten findet man heute in den Spit&auml;lern kaum. Bef&ouml;rdert werden die &Auml;rzte oft wegen ihres fachlichen Know-hows; sie &uuml;bernehmen dann aber auch eine Reihe von F&uuml;hrungsaufgaben, teils auch in der Spitalleitung, meist ohne Managementausbildung und -erfahrung. Das ist definitiv ein grosses Problem.»</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/&Auml;rzte-sind-auch-Manager.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2796" title="&Auml;rzte sind auch Manager" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/&Auml;rzte-sind-auch-Manager.jpg" alt="&Auml;rzte sind auch Manager" width="150" height="150" /></a>Dennoch: <em><strong>«Fast jeder Arzt im Spital strebt danach, Leitender Arzt oder Chefarzt zu werden. Es ist angesehen, wenn man diese Art von Karriere macht»</strong></em>, so der anonyme HR-Leiter. Die Ausbildung zur wirklichen F&uuml;hrungsperson bleibe dabei nicht selten auf der Strecke. Die meisten &Auml;rzte w&uuml;rden nach der Bef&ouml;rderung durch «learning by doing» in ihre neuen Positionen hineinwachsen. Manchmal mehr schlecht als recht. <strong><em>«In anderen Branchen ist es nicht &uuml;blich, ohne Ausbildung zu f&uuml;hren»</em></strong>, beklagt der HR-Leiter. Nach Ansicht von HR-Leiterin Baumann braucht es bei den &Auml;rzten eine Bewusstseinsentwicklung, dass F&uuml;hrungs- und Managementf&auml;higkeiten im beruflichen Alltag f&uuml;r Kaderfunktionen unabdingbar sind. <em></em></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>«J&uuml;ngere &Auml;rzte sind sich dessen immer mehr bewusst und auch aus Eigeninitiative bereit, sich diese F&auml;higkeiten anzueignen.»</em></strong></p>
</blockquote>
<p><strong>Verpflichtende Weiterbildungen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am Triemlispital werden f&uuml;r die obersten Managementfunktionen F&uuml;hrungscoachings oder individuelle Managementweiterbildungen angeboten. Auch am Berner Inselspital gibt es einen internen, interdisziplin&auml;ren Nachdiplomkurs f&uuml;r Kader&auml;rzte, in dem diese lernen, was es heisst, ein Spital zu managen, und wie ein grosses Klinikum &uuml;berhaupt funktioniert. Der Kurs ist verpflichtend: <em>«Wir bef&ouml;rdern keine &Auml;rzte mehr ohne diese Ausbildung. Aber die &Auml;rzte haben auch ein hohes Interesse an diesen Weiterbildungen, wir haben lange Wartelisten»</em>, sagt Ursula Schaufelberger, Direktorin Personal des Inselspitals. Doch es gibt auch andere Erfahrungen: <em>«Ich habe einmal versucht, eine F&uuml;hrungsausbildung auf die Beine zu stellen, bin aber auf kein Interesse gestossen»</em>, so der anonyme HR-Leiter, der jedoch versteht, dass sich die &Auml;rzte mit ihren &uuml;bervollen Terminkalendern nicht noch mehr aufb&uuml;rden wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer, der trotz Arztberufung in die Tiefen des Managements eingetaucht ist, ist Stefan Altermatt, Leitender Arzt am Kinderspital Z&uuml;rich. Der Chirurg hat einen Executive MBA an der Berner Fachhochschule absolviert und teilt seine Zeit heute etwa je zur H&auml;lfte zwischen seinen Patienten und seinen Managementaufgaben auf. «<em>Ich habe damals gesehen, dass wir zu wenig Managementkompetenz im Spital hatten. Und um dem Druck von aussen nicht hilflos ausgeliefert zu sein und Gespr&auml;chen mit der Politik und der Verwaltung gewachsen zu sein, habe ich den MBA gemacht»</em>, erkl&auml;rt der 52-J&auml;hrige, der seine Zusatzausbildung als absolute Bereicherung empfindet, auch wenn er dadurch weniger Zeit f&uuml;r die Patienten hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>«Ganz verabschieden aus ihrem Fach k&ouml;nnen sich &Auml;rzte nicht. Im Gegensatz zu Managementfunktionen in anderen Berufen ist es bei den Chef&auml;rzten ganz wichtig, weiterhin in den klinischen Alltag eingebunden zu sein»</em>, meint Baumann. Das spezifische Fachwissen eines Arztes m&uuml;sse auch auf Stufe Chefarzt st&auml;ndig aktualisiert werden, und dazu brauche es auch die N&auml;he zu den Patienten.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die N&auml;he zwischen Arzt und Patient zu f&ouml;rdern, hat der Kanton Z&uuml;rich 2003 die so genannte Spital&auml;rzteverordnung erlassen. <em>«Damit wollte man neben der klassischen Aus- und Weiterbildungskarriere in den Spit&auml;lern eine Funktion f&uuml;r &Auml;rzte schaffen, die vorab Patienten behandeln und damit eine bessere Kontinuit&auml;t in der Patientenbetreuung sicherstellen»</em>, erkl&auml;rt Daniel Kuster, der zu diesem Zeitpunkt in der Gesundheitsdirektion des Kantons t&auml;tig und an der Verordnung beteiligt war. Der so genannte Spitalarzt sollte zwischen Assistenz- und Oberarzt angesiedelt sein und sich bei einer Arbeitszeit von nur 45 Stunden (f&uuml;r andere &Auml;rzte gelten 50, f&uuml;r Ober&auml;rzte zum Teil deutlich mehr) auf den medizinischen Aspekt der Spitalarbeit konzentrieren. <em>«Mit dem Modell sollte ein Anreiz f&uuml;r die Spit&auml;ler geschaffen werden, solche Stellen zu schaffen. Es ist anf&auml;nglich nicht auf grosse Resonanz gestossen und beginnt sich erst langsam zu etablieren. F&uuml;r manche &auml;ltere Chef&auml;rzte entspricht dieser neue Typ Arzt mit fixen Arbeitszeiten und ohne Aufstiegsambitionen jedoch nicht dem &uuml;blichen Arztbild, sondern ist ihnen eher ein Gr&auml;uel»</em>, so Kuster.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Tat besch&auml;ftigen weder das Triemlispital noch das Spital des anonymen HR-Leiters Spital&auml;rzte nach diesem Modell. Zwar w&auml;re es von Vorteil, wenn sich reine Fach&auml;rzte voll auf ihre klinische Arbeit konzentrieren k&ouml;nnten, so Baumann. <em>«Die Gefahr besteht aber, dass das Fehlen des mit F&uuml;hrungsaufgaben verbundenen Gestaltungsspielraums mit der Zeit zu Unzufriedenheit f&uuml;hrt.»</em></p>
<p><strong>Chef&auml;rzte werden mehr hinterfragt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">F&uuml;r Stefan Altermatt ist es vor allem wichtig, dass er und seine Kollegen sich erg&auml;nzen. Dass nicht jeder eine Managementausbildung hat, findet der Chirurg nicht nachteilig: <em>«Wir versuchen uns die F&uuml;hrungsaufgaben zu teilen, der eine &uuml;bernimmt dann eben die Systemf&uuml;hrung, der andere die Fachf&uuml;hrung.»</em> Dennoch sieht er in puncto F&uuml;hrung die gr&ouml;ssten Herausforderungen f&uuml;r &Auml;rzte in h&ouml;heren Funktionen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>«Vor 20 Jahren noch war der fachlich Beste auch der Chef. Und was der sagte, war Gesetz.»</em></strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Doch dieses Modell funktioniere nicht mehr. <em>«Heute wird von den jungen Kollegen viel mehr hinterfragt und deshalb sind F&uuml;hrungskompetenzen viel wichtiger als damals, als die fachliche Kompetenz noch alles andere &uuml;berstrahlte.»</em> Da heute nicht mehr jeder Chefarzt es sich leisten k&ouml;nne, &uuml;ber alle Teilgebiete des von ihm verantworteten Fachgebiets den vollen &Uuml;berblick zu haben, sei man viel mehr darauf angewiesen, seine Spezialisten gut einzusetzen – und das erfordere nun einmal F&uuml;hrungskompetenz.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz all diesen Diskussionen zweifelt Stefan Altermatt nicht an seiner Berufung: <em><strong>«Ich bin auf alle F&auml;lle mehr Arzt als Manager, ein managender Arzt eben.»</strong></em></p>
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		<title>Wo bei Drinks und Sound &#252;ber coole Jobs gesmalltalkt wird.</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 11:34:33 +0000</pubDate>
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Statt seine Zeit in Vereinen, Parteien oder Verb&#228;nden zu verbringen, kn&#252;pft und pflegt der junge Mensch von heute dort Kontakte, wo Bier aus der Flasche getrunken wird und der Bass dr&#246;hnt: an der Afterwork-Party. Dort trifft man Gleichgesinnte in lockerer Atmosph&#228;re, dort begann schon manche (berufliche) Beziehung (ein Beitrag von: Ginette Wiget, HR Today).

«Die Consultants [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="cltw_container"><a class="cltw_toggle" href="#"><img src="http://www.personalradar.ch/wp-content/plugins/cligs-and-tweet/cligs-icon.png" />Cli.gs</a><form class="cltw_link" action="#" style="display: none;"><input type="text" value="http://cli.gs/vgs3r" /></form></div><blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Statt seine Zeit in Vereinen, Parteien oder Verb&auml;nden zu verbringen, kn&uuml;pft und pflegt der junge Mensch von heute dort Kontakte, wo Bier aus der Flasche getrunken wird und der Bass dr&ouml;hnt: an der Afterwork-Party. </strong>Dort trifft man Gleichgesinnte in lockerer Atmosph&auml;re, dort begann schon manche (berufliche) Beziehung (ein Beitrag von: <a title="HR Today" href="http://www.hrtoday.ch">Ginette Wiget, HR Today</a>).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>«Die Consultants kommen erst gegen 22 Uhr»,</em> weiss der jungdynamische Typ im hellgrauen Anzug. Im Moment seien vor allem Banker und Leute aus dem IT-Bereich hier. Sein Kollege aus der Versicherungsbranche nickt zustimmend und streicht immer wieder mit der Hand durch sein Haar. Dann prosten sich die beiden betont l&auml;ssig zu. Diskutiert wird jetzt &uuml;ber tolle Motorboote und die Formel 1.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es ist 20 Uhr. </strong>Wir befinden uns an der weit &uuml;ber Z&uuml;richs Stadtgrenzen hinaus bekannten Afterwork-Party im «Carlton». Seit &uuml;ber drei Jahren verwandelt sich das Restaurant, das nahe am Paradeplatz liegt, jeden Dienstag um «5 nach 6» zum lauschigen Club. Mit best&auml;ndigem Erfolg. Auch heute Abend ist der Ort Treffpunkt und Kontaktb&ouml;rse zugleich. Die Sitzecken mit abgewetztem Zebrafell sind fast leer – wer Kontakte kn&uuml;pfen will, kann es sich nicht leisten, im Sofa zu «versacken». Zirkulieren heisst das Gebot  der Stunde. Pr&uuml;fend lassen die Leute ihre Blicke schweifen, allzeit bereit f&uuml;r das n&auml;chste «Hallo», den n&auml;chsten Smalltalk. Sogar die Tanzfl&auml;che ist mit schwatzenden, stehenden Gr&uuml;ppchen &uuml;bers&auml;t.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Beziehungen-kn&uuml;pfen-w&auml;hrend-der-After-Hour-Party-geht-mit-einem-l&auml;ssigen-Drink-viel-besser1.jpg"><img class="size-full wp-image-2789 aligncenter" title="Beziehungen kn&uuml;pfen w&auml;hrend der After Hour Party geht mit einem l&auml;ssigen Drink viel besser" src="http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/08/Beziehungen-kn&uuml;pfen-w&auml;hrend-der-After-Hour-Party-geht-mit-einem-l&auml;ssigen-Drink-viel-besser1.jpg" alt="Beziehungen kn&uuml;pfen w&auml;hrend der After Hour Party geht mit einem l&auml;ssigen Drink viel besser" width="483" height="322" /></a>Die Krawatten werden nicht nur gelockert, sondern ganz abgelegt. Ansonsten geben die Herren im Raum einen &Uuml;berblick &uuml;ber das gesamte Sortiment an karierten Hemden, die es in der Stadt Z&uuml;rich zu kaufen gibt. In der N&auml;he der Bar h&auml;lt sich eine Frau mit bauchfreiem Oberteil kichernd an ihrem Gegen&uuml;ber fest und leert dabei fast ihren Caipirinha &uuml;ber den Designeranzug ihres Kollegen. Doch nicht alle Damen zeigen so viel Haut. Viele pr&auml;sentieren sich im businessgerechten Hosenanzug oder im schicken Deuxpièces.</p>
<p style="text-align: justify;">Businesslook gepaart mit dem Cocktailglas in der Hand: An der Afterwork-Party verwischen sich die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit. <em>«Die meisten tauchen so wie ich direkt nach B&uuml;roschluss hier auf, wollen networken und dabei gem&uuml;tlich ein Bier trinken»</em>, meint ein Anzugstyp namens Stefan. Nur wer extra vorher noch nach Hause gehe, um zu duschen und sich umzuziehen, sei auf der Jagd nach dem anderen Geschlecht.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Begriff Networking hat Hochkonjunktur. Laut Heinz Knellwolf, Unternehmensberater und Dozent f&uuml;r Betriebswirtschaftslehre, bedeutet Networking das systematische Aufbauen und Pflegen eines Beziehungsnetzes, das helfe, sich im Beruf gut zu entwickeln, als Unternehmer erfolgreich zu sein oder Freunde zu gewinnen. Die Afterwork-Party im «Carlton» ist sicher kein schlechter Platz, um sein Beziehungsnetz zu erweitern. Das V&ouml;lkchen, auf das wir hier treffen, ist ziemlich homogen: Die meisten sind jung und wirken so, als wollten sie Karriere machen – ohne daf&uuml;r auf eine gute Party zu verzichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Musikpegel ist so niedrig eingestellt, dass man sich, ohne zu schreien, &uuml;ber die aktuellen B&ouml;rsenkurse oder die neueste Strategie der Gesch&auml;ftsleitung unterhalten kann. «50 Prozent der unteren Bankkaderjobs werden hier verteilt», behauptet ein Sch&ouml;nling im weissen Hemd und Schuhen von Navyboot. Fast die gesamte Jungmannschaft der UBS, Credit Suisse und der Z&uuml;rcher Kantonalbank versammle sich hier w&ouml;chentlich. Auf pers&ouml;nliche Bekanntschaften zur&uuml;ckzugreifen, ist jedoch nicht nur in der Bankbranche ein beliebtes Mittel, wenn es darum geht, einen Job zu ergattern. In einer Schweizer Umfrage aus dem Jahr 1998 nannten 30 Prozent der Befragten soziale Kontakte als wichtigste Informationsquelle bei der Stellensuche.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Inzwischen ist es fast 22 Uhr.</strong> Ein schneidiger Typ mit Brille, der sich als Consultant zu erkennen gibt, erkl&auml;rt uns den Grund seiner Anwesenheit: Er habe heute Morgen von einem Freund, der bei einer Konkurrenzfirma arbeite, ein Mail mit dem Betreff «Afterwork-Party?» erhalten. Jetzt seien sie beide hier, zusammen mit drei anderen, mit denen er soeben Bekanntschaft geschlossen habe. Der Consultant tauscht mit ihnen fleissig Handynummern aus. <em>«Wenn ich hier Leute kennen lerne, dann verteile ich bewusst keine Visitenkarten. Ich gebe ihnen lieber meine Nummer. Menschen, die Visitenkarten sammeln, sind Opportunisten.</em>» Sein Kollege neben ihm widerspricht: <em>«So ein Quatsch. Visitenkarten zu tauschen, ist einfach praktisch. Ich habe immer welche dabei.»</em> Ein anderer aus der Gruppe mischt sich ein und l&auml;sst alle wissen, er habe es nicht n&ouml;tig, seine Businesscard zu verteilen: <em>«Was z&auml;hlt, ist der Eindruck, den man auf andere macht.»</em> In einem Punkt sind sich alle drei einig: Eine gewisse Sympathie brauche es, bevor &uuml;berhaupt irgendwas den Besitzer wechsle.</p>
<p style="text-align: justify;">Networking beruht auf dem Prinzip Geben und Nehmen. Ziel ist es, Informationen und Erfahrungen mit anderen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterst&uuml;tzen. Laut Unternehmensberater Knellwolf hat Networking bei jungen Leute oft noch ein negatives Image. <em>«Es wird despektierlich von Vitamin B gesprochen. Die dramatischen Ver&auml;nderungen im Arbeitsmarkt haben aber dazu gef&uuml;hrt, dass immer mehr Menschen erkennen, dass ein gezieltes Networking neue M&ouml;glichkeiten er&ouml;ffnet, da viele Stellen unter der Hand vergeben werden.»</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das scheinen auch die zwei jungen McKinsey-Typen zu wissen, die an der Hochschule St.Gallen studiert haben. Am Donnerstag h&auml;tten sie ein HSG-Alumni-Treffen – ein Zusammenkommen mit Ehemaligen – besucht, erz&auml;hlt der eine, w&auml;hrend er sich eine Zigarette anz&uuml;ndet: <em>«Dort betreiben wir gezieltes Networking.»</em> Auch hier an der Afterwork-Party pflege man Kontakte, erz&auml;hlt uns der andere und begr&uuml;sst zwei Kollegen mit Handschlag und freundlichem Schulterklopfen. Eine Blondine mit einer schlecht geschnittenen Pagenfrisur stolziert zum dritten Mal innerhalb 15 Minuten durch die T&uuml;r. <em>«Die sehe ich an jeder ‹Hundsverlochete›»</em>, l&auml;stert einer der McKinsey-Typen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Langsam wird die Lautst&auml;rke der Musik aufgedreht und die Tanzfl&auml;che voller, es herrscht ein regelrechtes Gedr&auml;nge.</strong> Auch wenn inzwischen mehr Frauen dazugekommen sind, wird die Szenerie doch von biertrinkenden, plaudernden M&auml;nnergr&uuml;ppchen bestimmt. Ist Networking nach B&uuml;roschluss eine Sache unter M&auml;nnern? Wir h&ouml;ren uns um. Eine junge, attraktive Blondine gibt an, sie sei zum Tanzen hier, ihre Freundin auf Partnersuche. Mehr Gl&uuml;ck haben wir bei einer jungen Frau namens Lisa. Sie ist Ende zwanzig und in der Immobilienbranche t&auml;tig. Nach wenigen Minuten z&uuml;ckt sie ihre Visitenkarte. <em>«Vielleicht mache ich mich bald selbst&auml;ndig»</em>, sagt sie.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Uhr zeigt halb zw&ouml;lf, und viele der Consultants, Banker und B&ouml;rsianer verabschieden sich langsam mit K&uuml;sschen links und K&uuml;sschen rechts. </strong>Disziplin ist angesagt, denn morgen fr&uuml;h im B&uuml;ro m&uuml;ssen sie fit genug sein, um den Chef kompetent &uuml;ber den aktuellen Projektstand zu informieren. Den n&auml;chtlichen Absturz mit dem obligaten Kater am Morgen zieht der junge Networker von heute am Wochenende ein.</p>
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