Feb 11

Small Talk – Kleines Gespräch mit grosser Wirkung.

Autor: Juliana Frommherz

Wer die Kunst des Small Talks beherrscht, ist beruflich und privat klar im Vorteil (ein Beitrag von: Juliana Frommherz – Ausbildnerin & Imageberaterin, Inhaberin von THE IMAGE COMPANY

Small Talk ist Beziehungsarbeit

Woher kommt der Begriff «Small Talk»? Im 18. Jahrhundert wurde die Konversation als Kunst der Geselligkeit gepflegt. Die Menschen trafen sich damals in geselligen Runden in Salons oder an gesellschaftlichen Anlässen, um sich über aktuelle Themen der Zeit zu unterhalten und sich über das Neuste zu informieren. Es gab ja noch kein Radio und Fernsehen…

Das war damals. Mittlerweile haben Fernseher, Computer (und damit der Austausch über Mails), Telefone und aller Art von Kommunikationstechniken in grossen Teilen der Welt Einzug gehalten. Und dennoch hat der Small Talk auch heute noch eine überaus wichtige Funktion: Er bietet eine ideale Plattform um sich zu vernetzen und schafft die Basis für erfolgreiche Kontakte. Small Talk ist also Beziehungsarbeit.

Schlechter Ruf – ganz zu unrecht

In unseren Breitengraden leidet Small Talk oft unter einem eher schlechten Ruf, weil ihm der Tiefsinn fehlt. Was auch stimmt: Small Talk bleibt oft an der Oberfläche. Es geht ja nicht darum, die Tiefen der Seele auszuloten, sondern mit neuen Menschen in Kontakt zu kommen, einander zu «beschnuppern», Verbindungen zu schaffen resp. mit Bekannten den Kontakt wieder aufzufrischen.

Schauen Sie sich einmal um: Es gibt keinen Tag ohne Small Talk – ob dies ein paar nette Worte mit der Nachbarin, mit einem Bekannten in der Kantine oder zu Beginn eines Verkaufsgespräches sind: Ein paar freundliche Worte sind der Einstieg in weiterführende Gespräche.

Oft ermöglichen sie überhaupt erst eine Kontaktaufnahme. Small Talk kann ein Eisbrecher sein, wenn Sie einem neuen Kunden, einem neuen Mitarbeiter oder Lieferanten das erste Mal begegnen. Und dabei ist es wichtig, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Richtig small talken zu können, ist also überaus wichtig.

Das «Wie» und das «Was»

Generell gilt, dass beim Small Talk das «Wie» wichtiger ist als das «Was». Themen, die sich gut für Small Talk eignen, finden sich in ergiebiger Form aus dem aktuellen Weltgeschehen. Dabei ist zu beachten, dass wir unverfängliche Themen wählen, nicht solche, die polarisieren. Das Ziel der Unterhaltung ist ja, Gemeinsames zu finden, eine positive Atmosphäre zu schaffen und Sympathien aufzubauen. Denn: Gemeinsamkeiten verbinden.

Voraussetzungen für einen guten Small Talk

Was es für einen guten Small Talk braucht, sind u.a.:

  • Selbstbewusstsein
  • Einen guten Gesprächseinstieg
  • Passende Themen
  • Die Fähigkeit zuzuhören
  • Die Fähigkeit, den Gesprächspartner in den Vordergrund zu stellen
  • Toleranz für andere Meinungen.

Übung macht den Meister

Für viele Menschen ist Small Talk ein mühsames, anstrengendes und angestrengtes Geplänkel, eine üble Pflicht bei Anlässen verschiedener Art. Viele fühlen sich in dieser Situation unsicher und überfordert. Dabei ist Small Talk ganz einfach – und eine Übungssache. Mit ein paar Tipps und etwas Übung entwickeln auch Sie sich zum perfekten Small Talker. Und gewinnen dabei an persönlicher Ausstrahlung. Wir unterstützen Sie gerne dabei.

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