Jun 8

swissstaffing – Rückblick auf das Jahr 2011.

Autor: swissstaffing

Die Personaldienstleistung ist mit beeindruckenden Wachstumszahlen ins vergangene Jahr gestartet. Im zweiten Semester schwächte sich das Wachstum allerdings deutlich ab.

Der im Konjunkturverlauf frühe Boom sowie die grossen Schwankungen im vergangenen Jahr legen Zeugnis einer wichtigen Funktion der Temporärarbeit ab: Die Personaldienstleister nehmen den Unternehmen Kostenrisiken und Unsicherheiten ab, indem sie ihnen flexibel Personal zur Verfügung stellen. Das Risiko der Weiterbeschäftigung übernimmt dabei in weiten Teilen der Personaldienstleister. Wenn sich eine Firma kurzfristig von ihrem Temporärpersonal trennen muss, weiss der Personaldienstleister durch seine Vernetzung in der Arbeitgeberwelt, welche andere Firma Personalbedarf hat. Seine Temporärarbeitenden kann er entsprechend (um-)platzieren.

Charles Bélaz, Präsident swissstaffing

Gerade im aufkeimenden Aufschwung trägt die Verfügbarkeit von Temporärpersonal dazu bei, dass Stellen geschaffen werden. Denn die Hürde, einen Job zu vergeben, liegt umso tiefer, je geringer die damit verbundenen Risiken sind. Es profitieren dabei alle – der Einsatzbetrieb, der Personaldienstleister und natürlich die temporären Arbeitskräfte.  Wie positiv die Temporärarbeit gerade von letzteren wahrgenommen wird, bestätigt sich in einer neuen Studie von swissstaffing und dem Forschungsinstitut gfs-zürich. Die rund 1‘000 befragten Temporärarbeitenden beurteilen die Nützlichkeit dieser Arbeitsform als gut – sei es, um berufliche Erfahrungen zu sammeln, eine feste Anstellung zu finden oder als Überbrückungslösung.

  • Dreiviertel (73%) der befragten Temporärarbeitenden sind mit dem verdienten Lohn zufrieden.
  • Die Lohnzufriedenheit widerspiegelt sich auch darin, dass fast die Hälfte (44%) der Temporärarbeitenden ihren Lebensunterhalt bzw. den ihrer Familie alleine bestreitet.
  • Ein knapper weiterer Viertel (23%) arbeitet als Hauptverdiener/in temporär.

Die Personaldienstleister nehmen ihre Arbeitgeber-Verantwortung also wahr. Ihrer sozialen Verantwortung wird die Branche seit Anfang dieses Jahres auch im Rahmen des neuen Gesamtarbeitsvertrages (GAV) gerecht, den sie mit den Sozialpartnern Unia, Syna, Angestellte Schweiz und KV Schweiz erarbeitet hat. Im 2011 war bis fast zuletzt nicht sicher, ob der GAV Personalverleih rechtzeitig zum Jahresbeginn allgemeinverbindlich erklärt wird und damit in Kraft treten kann. Die Personaldienstleister mussten somit in Szenarien denken und planen, um für alle Fälle gerüstet zu sein. Dieser ausserordentlichen Leistung gebührt unser Respekt!

Nebst der Vorbereitung des GAV Personalverleih hat swissstaffing im vergangenen Jahr mehrere weitere Projekte verfolgt. Die erwähnte Studie ist eines davon; ebenso die neue Branchenlösung für die Krankentaggeldversicherung oder wirksame Optimierungen der Verbandspensionskasse. Die folgenden Seiten berichten darüber.

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