Sep 30

Die Personalsuche nach guten Informatikfachleuten ist frustrierend. Die Informatik stirbt aus…

Autor: PersonalRadar

…wenn nicht bald wirklich allen bewusst wird, was auf dem Spiel steht. Vielleicht braucht es einen Masterplan seitens der Politik, ein national konzertiertes Aufbäumen der Wirtschaft oder einen schweizerischen Marshallplan, um diesen Berufsstand am Leben zu erhalten. Wird nichts gemacht, dann wird auch bald nichts mehr laufen. Mit der Plattform IT-dreamjobs.ch gibt es wenigstens einen weiteren Versuch dem Mangel Paroli zu bieten.

PersonalRadar hat schon oft darauf aufmerksam gemacht, dass Informatik, Mathematik, Physik, überhaupt die Naturwissenschaften insgesamt, unseren Alltag sehr intensiv begleiten und das fundierte Wissen darüber, gesellschaftlich wie auch wirtschaftlich unverzichtbar ist. Mit grösster Selbstverständlichkeit nutzen wir jeden Tag Handys, Computer, Auto- und Haushaltselektronik. Die meisten Nutzenden machen sich dabei keine Gedanken, dass viele dieser Hilfsmittel, die uns den Alltag so stark vereinfachen, zuerst aufwendig programmiert werden mussten, bevor die Dinger überhaupt funktionieren. Der Bedarf nach solchen Fähigkeiten und Spezialwissen steigt von Jahr zu Jahr. Es gibt aber seit Jahren zuwenig Informatiker/-innen und der Mangel nimmt inzwischen wirtschaftsstrategische bedenkliche Formen an. Gehen uns nämlich diese Fachkräfte aus, dann muss die schweizerische Volkswirtschaft viele Projekte ins Ausland vergeben und läuft dabei Gefahr, dass nicht nur hoch spezialisiertes Nischenwissen verloren geht, sondern mit ihr auch die Autonomie des Wissens.

Auf www.it-dreamjobs.ch werden 8 Gründe genannt, warum sich eine Informatikausbildung für junge Menschen bezahlt macht:

Zukunft gestalten

Die Informatik hilft bei der Lösung aktueller Probleme und ist Motor für Innovationen in zahlreichen Bereichen. Informatiker und Informatikerinnen gestalten die Zukunft aktiv mit und befassen sich mit den Fragestellungen von morgen.

Das Neue entwickeln

Die Informatik entwickelt sich rasant. Informatikerinnen und Informatiker haben die Möglichkeit, immer wieder neue Dinge zu entdecken, zu lernen und voranzutreiben. Langeweile ist unbekannt!

Interdisziplinär zusammenarbeiten

Die Informatik hat praktisch alle Lebensbereiche erfasst. Sie ist fachübergreifend und integriert das Wissen verschiedenster Disziplinen. Es gehört zum Berufsalltag von Informatikerinnen und Informatikern, mit Menschen aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammenzuarbeiten und gemeinsam Lösungen zu finden.

Vielfältige Berufsfelder

Die breiten Anwendungsgebiete der Informatik öffnet Berufsleuten die Tür zu fast allen Branchen – von der Biologie über die Medizin und dem Finanzsektor bis zur Maschinenindustrie, der Unterhaltungselektronik oder der Energieerzeugung und -verteilung.

Chancenreiche Berufsaussichten

Die Einsatzmöglichkeiten in der Informatik sind äusserst vielfältig. Sie werden in Zukunft weiter wachsen. Informatikerinnen und Informatiker haben daher ausgezeichnete Zukunftsperspektiven und sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt.

Hohes Einkommen

Informatikerinnen und Informatiker haben attraktive Verdienstmöglichkeiten. Und das schon bei dem Berufseinstieg. HochschulinformatikerInnen sind gefragte Spezialisten und übernehmen häufig Führungspositionen.

Internationale Tätigkeit

Informatikerinnen und Informatiker werden auf der ganzen Welt gebraucht. Die Chancen, im Ausland zu leben und zu arbeiten, sind zu jedem Zeitpunkt gegeben.

Ohne Team geht nichts

Die Fragestellungen in der Informatik sind meist so komplex, dass sie nur in Teams gelöst werden können. Soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit sind mindestens so wichtige wie fachliches Know-how.

An dieser Stelle möchte PersonalRadar auch noch auf weitere Beiträge zu diesem Thema wie folgt verweisen:

Gehen uns die Informatiker/-innen aus, dann läuft nichts mehr rund. Wir ecken nur noch mit den Problemen an und es wird zappenduster. Auch wenn diese Plattform nicht wirklich viel ausrichten kann, bleibt sie doch eine wichtige Botschaft! Ohne Informatiker geht nichts.

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