Aug 30

Gehen Sie nicht zur erstbesten Stellenvermittlung, wenn Sie auf Jobsuche sind,…

Autor: PersonalRadar

…sondern informieren sie sich zuerst. Hören sie auf ihr Umfeld und auf seriöse Empfehlungen. Machen sie die gute Erfahrung mit der Personaldienstleistungsbranche dort, wo andere sie auch schon machten.

Kurz ein paar grundlegende Tipps für die Zusammenarbeit mit der Stellenvermittlung:

  1. Schalmeienklänge und seichte Gespräche im pseudo-psychologischen Niemandsland verhelfen nicht zum neuen Job. Stellensuchende kommen schliesslich nicht als Patienten zum Personaldienstleister, sondern suchen einfach eine neue Anstellung. Alles andere ist dekorativ und meistens nutzlos. Die Personalvermittlung bietet keine Lebensberatung und ist auch kein psychologisierter Nischenbetrieb. Sie bietet einfach interessante Stellenangebote für qualifizierte Bewerbende an. Nicht mehr und nicht weniger.

    Nicht immer passt es…

  2. Bestätigungsmanagement – Die Bewerbung ist versendet und nichts geschieht? Typisch Personalvermittler? Nicht immer. Vielleicht ist die beratende Person gerade krank, abwesend oder in den Ferien. Vielleicht ist ihre aufwendig gestaltete Bewerbung auch schlicht im Spam gelandet und niemand merkt es. Fragen Sie nach! Wenn der Personaldienstleister trotzdem nicht reagiert, dann ist er es auch nicht wert, dass er die Stellensuche unterstützt.
  3. Das Absagemanagement vieler Personaldienstleister ist ungenügend. Und wenn es existiert, dann ist es oft unpersönlich, nichtssagend, kühl und ohne Empathie. Die seriösen Personaldienstleister wissen um den schwierigen Moment einer Absage. Es gehört leider zum täglichen Geschäft. Die Absage muss jedoch korrekt und anständig verfasst sein, damit Sie nicht die Fassung verlieren. Ansonsten fassen Sie sich ein Herz und erkundigen Sie sich über den Grund der Absage. Gute Stellenvermittler sagen anständig ab und wissen um die heikle Situation.
  4. Das Interview war eine Katastrophe und sie haben nicht aufgemuckt! Warum nicht? Der Personalberater war nicht vorbereitet und musste alles vom Lebenslauf ablesen? Ist das ein Zeichen echter Wertschätzung? Wohl kaum! Auch wenn die Beratungsdienstleistung für Bewerbende kostenlos ist, dürfen sie eine anständige Interviewperformance erwarten. Mit Stellensuchenden verdient der Personaldienstleister Geld. Ist das Interview unvorbereitet, wirr und nicht strukturiert, dann wird es auch mit der Vermittlung schief gehen. Strukturierte Interviews sind Standard. Alles andere ist eindeutig Zeitverschwendung.
  5. Kann ich den Personaldienstleister wechseln? Sicher. Sie sind ein freier Mensch. Kaufen sie jeden Tag im gleichen Laden ein? Bestimmt nicht! Beratungs- und Wirkungsperformance sind wichtige Beurteilungskriterien. Sind diese schief, dann ist auch das eigentliche Ziel, nämlich ein neuer Job, nicht in Sicht. Gute Personaldienstleister kümmern sich um sie.
  6. Psychotest, Seelenstriptease und Assessment? Muss ich da mitmachen? Nein. Viele Personaldienstleister ‚testen’ Bewerbende mit sogenannter eignungsdiagnostischer Software. Die Resultate bleiben oft im Dunkeln. Man quetscht sie zwar aus und will alles über sie wissen. Wenn sie aber die ‚Testresultate’ sehen möchten, wird das Gegenüber einsilbig und geheimnisvoll. Lassen sie sich das nicht bieten. Gute Personalberatungen trennen diesen Bereich strikt von der Vermittlungstätigkeit. Eignungsdiagnostische Dienstleistungen müssen externe Fachleute im Auftragsverhältnis eines Personaldienstleisters erbringen. Der Spitzensportler bringt seine Urinprobe auch nicht selber ins Labor!
  7. Ist ihre Bewerbung auf der Höhe der Zeit? Wer sollte das nicht besser wissen als der Personaldienstleister? Unterscheiden sie jedoch zwischen Fach- und Halbwissen. Es wird den lieben langen Tag viel erzählt. Das nützt ihnen nichts. Vielleicht liegt ihre letzte Bewerbung schon Jahre zurück. Deshalb sind sie froh, wenn Ihr Dossier punktgenau beurteilt wird. Gute Personalberater wissen Bescheid und erklären ihnen klipp und klar, ob ihre Bewerbung zeitgemäss ist oder eine inhaltliche wie auch optische Auffrischung braucht!
  8. Ist meine Ausbildung gut oder bilde ich mir das nur ein? Der Bildungsmarkt ist kompliziert geworden. Nicht jedes Bildungsangebot bringt sie weiter. Zudem ist der Arbeitsmarkt oft unfair und nimmt nur das auf, was ihm nützt. Auch gute Personaldienstleister haben manchmal, ob der schieren Vielfalt an Weiterbildungsmöglichkeiten, die Übersicht verloren. Gute Berater kennen jedoch die Trends und sind mit Fachstellen verknüpft, die kompetent für vertiefte Abklärungen zur Verfügung stehen.
  9. Mein Einkommen geht niemand etwas an! Recht haben sie. Verdienen Sie jedoch genug und schätzen Sie Ihren Marktwert richtig ein? Manchmal hilft ein klärendes Gespräch, um den Nebel zu lichten. Viele Einstellungsgespräche scheitern, weil man sich in Sachen Gehalt nicht einig wird. Seriöse Beratung macht sie fit für die sachliche Lohnverhandlung. Diese schützt sie vor nebulöser Selbstüberschätzung und sorgt für Orientierung, wenn ihre Salärvorstellungen unter ihrem Marktwert sind.

Personalberatung ist nicht immer Personalberatung. Prüfen Sie vorher genau, welche Art und Qualität von Personaldienstleistungen Sie in Anspruch nehmen möchten. Den nach wie vor steckt die wahre Kraft der Performance einer Personalberatung in der Qualität der erbrachten Dienstleistungen.

Diese zwei Personaldienstleister bieten das:

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