Okt 3

HR und Social Media: Ist der Zeitgeist wirklich angekommen oder ist das Gespenst der digitalen Personalgewinnung einfach ein Spuk?

Autor: PersonalRadar

Die Rekrutierung von Fach- und Führungskräften ist eine anstrengende Sache geworden. Das Suchen von Personal mit dem Zeitungsinserat liegt im Sterben und die Personalfindung via Internet verunsichert viele Arbeitgeber. Was bringt Social Media – ausser viel Arbeit?

Die Dichte mobiler Telefonie ist in der Schweiz hoch. Das Smartphone beeinflusst unser Leben in extremis. Bald kann dieses multifunktionale Wunderwerk sogar als elektronisches Portemonnaie eingesetzt werden.

Quelle: Studie pwc ‚HR und Social Media: Hier klickt der Zeitgeist.

Auch die Suche nach dem neuen Stellenangebot ist mit dem Smartphone ein Ding der Leichtigkeit geworden. Der Zugang zu Informationen war während der ganzen Menschheitsgeschichte noch nie so einfach. Der ständige interaktive, benutzerbasierte Informationsaustausch ist Wirklichkeit geworden. Durch Skype, Whatsapp und andere Kommunikationsangebote sind wir immer und fast überall für sehr wenig Geld erreichbar. Die Gewinne der Telekommunikationskonzerne erodieren. Täglich schiessen neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungsangebote wie Pilze aus dem Boden, um die einbrechende Ertragslage ausgleichen zu können.

Quelle: Studie pwc: ‚HR und Social Media: Hier klickt der Zeitgeist‘.

Diese technologischen Entwicklungen beeinflussen Verhaltensweisen derart fundamental, dass kein Stein auf dem anderen bleibt. Gerade junge und gut ausgebildete Menschen leben das vor und benutzen die neuen Angebotsmöglichkeiten mit einer Selbstverständlichkeit, als hätten sie nie was anderes gekannt. Die kennen Stelleninserate aus den Zeitungen höchstens, wenn sie das Paket an Zalando zurücksenden und noch ein wenig herumliegendes Zeitungspapier als Polster- und Stopfmaterial benötigen. Der interaktive Bildschirm bestimmt deren Leben.

Quelle: pwc Studie: ‚HR und Social Media: Hier klickt der Zeitgeist‘.

Die Veränderung der Bevölkerungsstruktur, der schleichende Abgang der Babyboomer aus der Arbeitswelt und die anhaltende Krise der europäischen Volkswirtschaften, machen die Suche nach Fach- und Führungskräfte nicht einfacher. Der Talentmangel ist schon jetzt spürbar und wird sich dramatisch verschärfen. Gerade Arbeitgeber, die auf hoch spezialisiertes Nischenwissen angewiesen sind, können ein langes Klagelied singen. Nicht selten bleiben solche Stellenangebote unbesetzt, weil sich auf gut Deutsch keine Sau meldet. Wäre allenfalls das Jobangebot in weiteren Medienkanälen präsent gewesen, sähe die Situation vielleicht ganz anders aus.

Quelle: pwc Studie: ‚HR und Social Media: Hier klickt der Zeigeist‘.

Viele Firmen sind mit der rasanten Entwicklung überfordert. Gerade die kleinen bis mittelgrossen Unternehmen wissen zum Teil nicht, wie sie mit der neuen digitalen Evolution der technischen Möglichkeiten umgehen sollen. Sehr oft verfügt das Management auch nicht über die nötige Kompetenz das beurteilen zu können, weil seine verinnerlichten Lebens- und Arbeitserfahrungen durch ältere Technologien nachhaltiger geprägt wurden. Das Aufspringen auf den Zug erfolgt meistens zu spät und die nachfolgenden Züge überrollen in tragischer Weise die Nachzügler und Wechselwilligen. Im schlimmsten Fall geht die Firma zugrunde.

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Viele Entscheidungsträger/-innen sind auch keine ‚Techfreaks’, die sich kontinuierlich auf dem Laufenden halten und die technische Gesamtentwicklung in ihre Strategieüberlegungen einfliessen lassen. Des Weiteren sind in vielen Firmen die Personalverantwortlichen eine ‚Quantité négligeable’, deren Meinungen nicht so gefragt sind. Aber gerade das ist ein Trugschluss mit grossen Auswirkungen. Der digitale Fussabdruck sagt viel über eine Firma aus. Ist dieser nicht tief genug, wird er auch nicht wahr genommen. Und schon sind die dringend benötigten Talente bei der Konkurrenz.

Quelle: pwc Studie: ‚HR und SocialMedia: Hier klickt der Zeitgeist‘.

PwC hat vor wenigen Tagen eine neue Studie mit dem Titel ’HR und Social Media: Hier klickt der Zeitgeist’ publiziert. Die Studie ist eine von vielen. Sie ist aber sehr lesenswert und ein Muss für die Verantwortlichen von Personalabteilungen und Rekrutierer. Klicken Sie nachfolgend auf den Link für den Download der Studie.

Quelle: pwc Studie: ‚HR und Social Media: ‚Hier klickt der Zeitgeist‘.

Die digitale Personalgewinnung ist kein Spuk. Sie ist harte Realität geworden. Wer nicht mitmacht läuft früher oder später Gefahr mit ‚Control delete’ ins digitale Abseits zu geraten.

HR und Social Media

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