Aug 22

Mobiles Recruiting: Starker Marktdurchbruch von Karriere-Apps.

Autor: www.serendi.com

Seit einiger Zeit sprudeln viele Arbeitgeber vor Ideen, um im Wettbewerb um die begehrtesten Talente mit einer möglichst attraktiven Karriere-Webseite aufzuwarten (ein Beitrag von: Caroline Mancioppi, serendi).

Ein benutzerfreundliches Design, mehr oder minder der Wahrheit entsprechende Contents, beeindruckende Bilder und Videos sowie von Kandidaten vorgetragene Erfolgsgeschichten gehören zur Rezeptur. Zusätzlich werden interaktive Rekrutierungsspiele (Danone, L’Oréal, BNP Paribas, Allianz) und Kompatibilitätstests zur Prüfung der vorliegenden Unternehmenskultur (Eignungsquiz von Ikea.ch) den Interessenten zur Verfügung gestellt, um deren Aufmerksamkeit als potenzielle Kandidaten mit derartigen Unterhaltungselementen zu gewinnen.

Haben Sie auch schon Karriere-Apps auf dem Handy?

Immer mehr Arbeitgeber entscheiden sich heute aus zwei Gründen für eine Karriere App-Anwendung: Erstens steigt die die Internetnutzung mit Mobilgeräten weiter rasant an. Ferner „rankt“ Google nur Webseiten auf Mobilgeräten ganz oben, die auch als mobile Version verfügbar sind (gemäss letztem Update, Juni 2013).

Es gibt aktuell zwei Arten von Karriere-App Downloads:

  • Anwendungen, die Karriere-Webseiten ersetzen, wenn von Mobilgeräten aus darauf zugegriffen wird. Zu dieser Kategorie zählen die meisten Apps. Inhaltlich sind sie meist gleich, oft aber kürzer gehalten als die entsprechenden Webseiten. Deren Hauptfeature ist die Liste offener Positionen. Sie stellen zudem ein gutes Suchmaschinen-Ranking für mobile Geräte sicher. Über Suchmaschinen können User (potenzielle Kandidaten) entweder auf die „schlankere“ Webversion zugreifen oder die App herunterladen. Das Ziel solcher Karriere-Apps besteht eben darin, ein gutes Suchmaschinen-Ranking auf Mobilgeräten zu erreichen und natürlich die Zahl der Bewerbungen damit zu erhöhen (Sodexo Jobs, Thomson Reuters Tech Careers for Ipad, Edf recrute, Orange jobs…).
  • Anwendungen, die die Karriere-Webseite ergänzen. Ihr Inhalt unterscheidet sich von dem der Karriere-Webseite. Ausserdem bieten sie innovative Funktionalitäten, eine Kombination, die die Neugierde der Arbeitsuchenden weckt. Diese Apps werden häufiger heruntergeladen. Die Job-Liste hat nicht die Priorität. Die Hauptziele hier sind: Werbung für die Arbeitgebermarke und Förderung der Begeisterung der Kandidaten für die App und das Unternehmen. „Augmented Reality“ und „Geolokalisierung“ sind derzeit die „Schlüssel-Funktionalitäten“ (World4U von Thalès, Pepsico, Dr. Job von BNP Paribas). „Dr. Job“ von BNP Paribas ist ein gutes Beispiel: die Anwendung hilft Kandidaten, sich auf Fragen in Vorstellungsgesprächen anhand von Karteikarten vorzubereiten. Die Anwendung stellt dafür vier Navigationsleisten zur Verfügung: „Coach me“, „Training“, „Agenda“ und „More“. Aktuell existieren aber nur zwei Links für die Weiterleitung zur BNP Job-Liste.

Caroline Mancioppi, Autorin diese Beitrages

Der Wettbewerb der Arbeitgeber um die beste mobile Recruiting-Lösung ist gerade im vollen Gange. Momentan gibt es aber nur wenige Hitlisten, die die Arbeitgeber-Apps untereinander vergleichen. Eine Anwendung zu entwickeln und sie regelmässig „upzudaten“, um Fehler zu korrigieren, ist teuer. Darüber hinaus erwarten die Anwender stets höchste Qualität bei der Benutzung der Apps. Daher werden nicht alle Unternehmen in der Lage sein, sich auf diesem Gebiet unter gleichen Voraussetzungen tatsächlich zu messen.

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