Mai 18

Pflege der Arbeitgeber-Marke: Chancen für Start-ups.

Autor: PersonalRadar

Nach dem gelungenen Launch eines jungen Unternehmens mehren sich die Herausforderungen. Von zentraler Bedeutung ist die Gewinnung der passenden Arbeitskräfte.

Neue Kollegen prägen Kultur und Identität einer Firma, insbesondere in der Anfangszeit. Schnell sind erste Erfahrungen mit traditionellen Recruiting-Instrumenten gesammelt: mit Online-Stellenbörsen, Headhuntern und ihren Preisvorstellungen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels gilt es, mehr als nur diese Wege zu beschreiten und potentiellen Kandidaten auf Augenhöhe zu begegnen.

Authentizität und Gelassenheit: ein Heimspiel für Start-ups

Insbesondere für Start-ups lohnt Employer Branding, die Investition in Aufbau und Pflege der eigenen Arbeitgebermarke. Die Identifikationsfläche einer starken Marke hilft, Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen und sie dauerhaft zu binden. Wie bei jeder Marketingkampagne zählt zunächst das prägnante Bild der Zielgruppe. Denn nur dann gelingt es, die passenden Kanäle zu nutzen und den richtigen Ton zu treffen. Wichtig dabei: ehrlich bleiben. Das vermittelt Authentizität und ist die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Zukunft. Der Wunsch, Teil genau dieses Teams zu werden, lässt sich mit konkreten Innenansichten in normale Arbeitstage verstärken.

Dass aufwendige und teure Marketingmassnahmen nicht unbedingt das Mittel der Wahl und die Klickzahlen bei Youtube kein valides Mass zur Erfolgskontrolle sind, zeigt das inzwischen legendäre Rap-Video der Polizei in NRW. Aufmerksamkeit alleine weckt noch längst keine Begehrlichkeiten. Charmanter wirkt die mit einem Award prämierte WhatsApp-Kampagne des Daimler-Konzerns: für einen Tag erlangten Interessierte über einen Chat Einblicke und Antworten auf ihre Fragen. Solch eine Aktion ist gerade für Start-ups kostengünstig realisierbar.

Umsetzung des Employer Brandings in Start-ups

Die konkrete Realisierung kann und sollte in einem Start-up von Beginn an von der Belegschaft mitgetragen und mitgestaltet werden. Schliesslich zählen sie ebenso zu den Adressaten des Employer Brandings. Gerade junge Unternehmen sollten die Konkurrenz im Blick behalten und gegen Fluktuationstendenzen angehen. Der Kampf um die Talente endet nicht bei der Einstellung. Nach wie vor hat das Arbeiten in einem Start-up zwar einen Coolnessfaktor, die beliebtesten Arbeitgeber in der Schweiz sind jedoch Grössen wie Google, ABB oder Nestlé. Gerade für die Generation Y, für die Work-Life-Balance einen hohen Stellenwert hat, gewinnen die weichen Faktoren bei der Jobwahl neben Gehalt und Prestige an Bedeutung. Dabei ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht das einzige Thema. Sicherheit und Ergonomie am Arbeitsplatz sind elementare Wohlfühlfaktoren. Eine Bezugsquelle für moderne und ergonomische Büromöbel ist z.B. http://www.gaerner.ch welche umfangreich zur Ausstattung des Arbeitsplatzes beraten und besonders Start-Ups in den Anfängen unterstützen.

Die Macht der Mundpropaganda und der Bewerbungsprozess als Chance für den ersten Eindruck sind immens. Hier können Start-ups den Vorteil ihrer Grösse ausspielen: Bei der Masse an Bewerbungen gelingt es heutzutage nicht jedem Grossunternehmen zu punkten, gerade was den professionell-fairen Umgang mit bei Absagen anbelangt. Das spricht sich herum, auch in sozialen Netzwerken. Aber besonders den Social Media Bereich sollten Recruiter achten. Besonders interessant für Start-ups: Das positive Image der Präsenz als Arbeitgeber färbt nebenbei auf die Kernmarke ab. Weitere Informationen hier mit diesem LINK.

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Comments

2 thoughts on “Pflege der Arbeitgeber-Marke: Chancen für Start-ups.”

  • Lukas sagt:

    Das Rekrutierungsvideo der Polizei NRW ist mir noch gut bekannt und es zeigt, dass Aufmerksamkeit um jeden Preis eben nicht immer das beste Mittel ist. Der Spruch: „Schlechte PR ist besser als keine PR“ trifft in solchen Fällen meiner Meinung nach eben nicht zu. Im Falle eines Start-Ups hätte solch ein Video, sofern es wie das Polizeivideo viral geht, wohl für einen großen Imageschaden gesorgt, der auch die Personalgewinnung erschwert hätte. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Kanäle der Empfänger überschwemmt werden mit neuen Informationen und man sich durch besondere Kampagnen Aufmerksamkeit verschaffen muss, ist es als Start-Up schwierig, die eigene Marke schnell ins Bewusstsein der Kunden zu bringen. Trotzdem muss man ehrlich bleiben anstatt Kampagnen zu starten, die so gar nicht zum Unternehmen passen und die Marke schädigen könnten.


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