Jul 10

Potenzialanalyse versus Assessment. Welches Tool ist wann cool?

Autor: PersonalRadar

Die Potenzialanalyse ist, im Gegensatz zum Assessment, weitaus kostengünstiger und schneller durchführbar.

Die meisten angebotenen Produkte sind aus arbeitspsychologischer Sicht valide und aussagekräftig. Es wird jedoch nicht die selbe tiefe Aussagekraft wie beim Assessment erreicht. Die Potenzialanalyse bietet zudem die strukturierte Untersuchung des Vorhandenseins bestimmter Eigenschaften. Sie bietet klar gegliederte Informationen zu Fragen nach der Fähigkeit der Person.

Der wichtigste Ansatz ist die Einschätzung von zukunftsgerichteten Möglichkeiten, die sich einer Person im persönlichen und insbesondere im beruflichen Umfeld eröffnen. Des Weiteren können Unternehmen mit der Potenzialanalyse ganze Teams auf ihre berufliche Alltagstauglichkeit und Kompatibilität prüfen. Potenzialanalysen im Personalbereich werden in unterschiedlichen Einsatzgebieten und mit verschiedenen Methoden durchgeführt. So kann anhand strukturierter Fragebögen das eigene Karrierepotenzial ermittelt oder das Anforderungsprofil für die Personalselektion überprüft werden. Die Potenzialanalyse dient somit der Erfassung der Fähigkeitspotenziale für zukünftige Tätigkeiten.

Die Potenzialanalyse erfasst folgende Bereiche:

  • Wissen
  • Fähigkeiten
  • Motivation
  • Persönlichkeitsmerkmale

Die Potenzialanalyse ist übrigens auch ein nicht zu unterschätzendes wichtiges Instrument zur Personalbindung. Die Unter- oder Überforderung von Mitarbeitenden kann zu kostenintensiven Demotivation führen. Die Erkenntnisse aus den so gewonnenen Daten können wichtige Hinweise liefern, wie Mitarbeitende besser eingesetzt werden können. Bei Führungspositionen ist die Potenzialanalyse sehr wichtig, da eine Fehleinschätzung schwerwiegende Folgen für den Unternehmenserfolg haben kann.

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