Jun 6

‚Recruiting-Tourismus‘: Volle Fahrt in seichten Gewässern.

Autor: PersonalRadar

Unternehmen, die auf hoch qualifizierte Bewerbende angewiesen sind, müssen sich viel einfallen lassen, um nicht im Trüben zu fischen.

Liefert ein Segeltörn die bessere Ausbeute in Sachen Talentgewinnung? Die Freibeuter des ‚Recruiting-Tourismus‘ behaupten das. Wahrscheinlich produziert die neue Bescheidenheit bessere Resultate.

Zum Beispiel die Rekrutierung von Consultants für Beratungsunternehmen ist nicht seit heute anspruchsvoll geworden. Viele dieser sogenannten ‚High Potentials‘ werden schon an der Uni oder Fachhochschulen heftig bezirzt, damit sie sich für bestimmte Arbeitgeber entscheiden.

Der sogenannte ‚Recruiting-Tourismus’ ist eine Form der Talentgewinnung, um pointiert auf die Vorzüge des Unternehmens aufmerksam zu machen. Die Lösung einer komplexen Fallstudie macht bei steifer Brise und mit einem Hummercocktail in der Hand sicher mehr Spass als in einem öden Bürokomplex bei regnerischem Wetter. Zudem ist es sicher auch angenehmer, wenn anspruchsvolle Aufgaben nicht in kratzenden Anzügen oder steifen Blusen, sondern in angenehmer Freizeitkleidung gelöst werden können. Ob der Knalleffekt bei der Gewinnung von Talenten reicht mag dahingestellt sein. Die Orientierung an den Inhalten ist sicher die bessere Strategie.

Zudem wenden viel Unternehmen Zeit, Energie und eine schöne Stange Geld auf, damit sie den Talenten nahe kommen, diese auch erkennen, um sie danach für anspruchsvolle Tätitkgeiten gewinnen zu können.

Viele dieser Unternehmen vernachlässigen danach in sträflicher Weise, das sogenannte Retentionmanagement.

Es macht wenig Sinn mit viel Brimborium Talente zu gewinnen, wenn man sie nach einem Jahr wieder an die Konkurrenz verliert, weil deren Personalpolitik nachhaltiger ist.

Lesen Sie mal den Beitrag des Wochenmagazins ‚Der Spiegel’. Da gibt es Unternehmen, die mit vollen Segeln zu neuen Ufern aufbrechen und nichts unversucht lassen, dass der Wind auch schön bläst. Ob die Fahrt immer sicher ums Kap der Guten Hoffnung führt lässt der Bericht offen. Es ist einerlei ob Käpt’n Schlaubär oder Freibeuter Schwarzbart das Ruder in der Hand hält. Auch die besten Passatwinde lassen nicht jede Passage erfolgreich ausgehen. Manchmal strandet auch so eine Sache!

Mit diesem LINK geht es zum Bericht!

'Recruiting-Tourismus': Volle Fahrt in seichten Gewässern., 10.0 out of 10 based on 7 ratings

VN:F [1.9.21_1169]
Rating: 10.0/10 (7 votes cast)
Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.