Mai 22

Rekrutierung: Was tun, wenn die Einstellungzeit „Time-To-Hire“ zu lang ist?

Autor: www.serendi.com

SerendiWenn der Rekrutierungsprozess zu lange dauert, hat dies negative Auswirkungen u.a. auf Rekrutierungskosten und Kandidatenqualität.

Die Rekrutierungsschritte, die die Time-to-Hire am ehesten verlangsamen, sind üblicherweise die Folgenden:

  • Genehmigungsverfahren bzgl. neuer Job-Anforderungen
  • Lebenslauf Screenings
  • Koordination & Planung von Kandidateninterviews
  • Neuaufnahme bei der Wiederöffnung einer Position mit realistischeren Anforderungen

Hinzutreten weitere Schritte, die den Rekrutierungsprozess deutlich verlangsamen können, wie z.B.: die benötigte Zeit um qualifizierte Kandidaten zu finden, Einzel-und Gruppen-Interview-Runden, die die Angebotserstellung sowie teilweise unentschlossen agierende Fachbereichsleiter in den Unternehmen.

Was ist zu tun?

Die Massnahmen, die zur Beschleunigung des Rekrutierungsprozesses von den HR-Fachleuten am häufigsten getroffen werden, sind:

  • Führen Sie einige Schritte gleichzeitig oder im voraus durch (z.B. die Referenz-Prüfung)
  • Entfernen oder verkürzen Sie einige Schritte je nach Dringlichkeit ohne, dass Auswirkungen auf die Rekrutierungsqualität entstehen (z.B. Verkürzung des ersten Telefon-Interviews)
  • Stellen Sie mehr Ressourcen bereit oder denken Sie an eine bessere Organisation für die zeitaufwendigsten Schritte (z.B. verkürzen Sie die Interview-Planung mit einem hinterlegten Shared-Calendar System, damit der Bewerber seine Verfügbarkeit direkt eintragen kann, je nach Ihrer Terminverfügbarkeit).

In der Tat tragen diese Massnahmen dazu bei, den Rekrutierungsprozess schlanker, effizienter und so kürzer zu machen. Hier nun einige weitere Empfehlungen, an die man im ersten Schritt nicht denkt, welche aber trotzdem sehr effektiv sein können:

Wiederkehrende, offene Positionen:

  • Für solche Positionen können Sie einen Kandidaten-Pool erstellen und passive Kandidaten einstellen, sobald diese wechselwillig sind. Während die Time-to-hire reduziert wird, sind Sie der Konkurrenz einen Schritt voraus
  • Stellen Sie Mitarbeiter ein, wenn die Konkurrenz Einstellungsstops verhängt (z.B. Hiring freeze, Restrukturierungsphasen).Auf diese Weise finden Sie mehr qualifizierte Kandidaten in von Ihnen fokussierten Job-bereichen.

Kommunizieren Sie intern über Einstellungszeiten , um die Time-to-Hire zu verbessern:

  • Messen Sie Einflussfaktoren der Time-To-Hire und teilen Sie diese den Fachbereichen und Recruitingverantwortlichen mit. Zögern Sie nicht, auch Reporting-Tools und Service-Level-Agreements zu etablieren, um die Einstellungszeit nachhaltig zu reduzieren.
Caroline Mancioppi, Autorin

Caroline Mancioppi, Autorin dieses Beitrages

Bemühen Sie Ihre besten Recruiter, sobald es nötig ist.

  • Für schwer zu besetzende Positionen können Sie die Organisation des Recruitingteams ändern und ihre „besten“ Recruiter einsetzen.
  • Zögern Sie nicht, mit einem professionellen RPO Anbieter eine RPO Partnerschaft zu beraten. Die Reduzierung der Einstellungszeit ist einer der Haupterfolgsfaktoren einer RPO Lösung.
  • Mehr unter www.serendi.com
Rekrutierung: Was tun, wenn die Einstellungzeit „Time-To-Hire“ zu lang ist?, 9.9 out of 10 based on 15 ratings

VN:F [1.9.21_1169]
Rating: 9.9/10 (15 votes cast)
Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.