Sep 26

Wäre die fortschrittliche Personalgewinnung smart, käme das Smartphone zum Einsatz.

Autor: PersonalRadar

Überall sind Sie zu sehen. Smartphones beherrschen den Alltag. In Sachen Rekrutierung ist ihr Einsatz immer noch im Dornröschenschlaf. Kein Prinz hat bis anhin die HR Community wach geküsst. Sie schläft tief.

Das Smartphone verändert auch die Jobwelt…

Die Welt ohne Smartphone ist keine. Sie kommen überall zum Einsatz. Inzwischen dienen sie nicht nur dazu, um einfach mal miteinander telefonieren zu können. Die Informationsbeschaffung per Smartphone hat inzwischen gigantische Ausmasse angenommen. Viele lesen damit elektronische Zeitung, surfen nach interessanten Webpages, studieren Börsenkurse, lesen Mailnachrichten, die via Büroserver eingetroffen sind, schauen sich spassige YouTube-Filmchen an und twittern um die Wette bis die Akkus heiss laufen. Auch die technisch immer sehr fortschrittliche Erotikindustrie bietet inzwischen vielfältige mobiltaugliche visuelle Möglichkeiten an, um dem täglichen Triebstau Abhilfe leisten zu können.

Auch die neusten Snapshots von der Afterhour-Party sind schnell via Smartphone auf Facebook hochgeladen. Viele vergnügen sich einfach nur mit der mobilen Spielkonsole oder hören Musik zur Entspannung. Immer mehr schauen auch fern mit ihrem Smartphone und lassen sich unterhalten. Die mediale Verhaltensweise verändert sich in der Schweiz – nicht schleichend, schon gar nicht klammheimlich oder nur auf technikaffine Insiderkreise beschränkt. Sie explodiert regelrecht. Gehen Sie für 10 Minuten in eine grosse Bahnhofshalle und Sie werden schnell feststellen, dass ein Leben ohne Smartphone sich nur noch ein paar Freaks leisten wollen, die diese selbst gewählte Abstinenz chic finden, um damit der virtuellen Verdrahtung des Lebens die Stirn bieten zu können.

Offen gestanden ist das Leben ohne dieses technische Wunderwerk für viele nicht mehr vorstellbar. Steht es nicht zur Verfügung, weil die Batterie leer ist oder es einfach vergessen wurde, fühlen sich viele inzwischen nackter, als wenn die Hausschlüssel verloren gingen. Das Smartphone ist Teil eines modernen Lebensgefühl geworden. Es wird innig verziert, nett in teure Hüllen eingepackt oder sonst mit viel Hingabe gepflegt und mit putzigen Namen versehen, die darauf schliessen lassen, dass viele mit dem Smartphone eine ganz einmütige Beziehung pflegen, die zuweilen sehr merkwürdige Verhaltensweisen offenlegen. Wir können ohne einfach nicht mehr!

Das Smartphone bietet neue Rekrutierungsmöglichkeiten…

Millionen von Menschen bewegen sich jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihren Arbeitsplätzen und wieder nach Hause. Oft wird dann die Zeit mit dem Smartphone verbracht. Viele kehren abends auch frustriert von ihren Arbeitsplätzen zurück und sind nachdenklich gestimmt. Der Chef war vielleicht besonders ungerecht oder irgend sonst was ging schief. Im Team geht die Post ab, aber niemand merkt, dass es nicht mit der Arbeit zu tun hat. An die vollmundigen Versprechungen vom letzten Qualifikationsgespräch mag man sich in der Personalabteilung nicht mehr erinnern.

Viel surfen aus Neugierde oder weil sie es müssen nach neuen Jobmöglichkeiten. Das Smartphone drängt sich fast für diese Tätigkeit auf. Es ist schliesslich leicht, handlich und einfach praktisch.

Aber nur wenige Anbieter haben ihre Jobangebote im Internet an die technischen Bedürfnisse einer begrenzten Bildschirmgrösse angepasst. Viele Job-Anbieter foutieren sich um eine extrem schnell wachsende Anspruchsgruppe, die nicht mehr zu übersehen ist. Nicht nur die sogenannten ‚Digital Natives’ gehen virtuos und mit allergrössten Selbstverständlichkeit mit den neuen Möglichkeiten gekonnt um. Auch für die reiferen Jahrgänge ist das Smartphone ein gutes Medium geworden, um schnell an Informationen zu gelangen. Alles ändert sich in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Die Verantwortlichen von Personalabteilungen müssen sich damit abfinden, dass Jobangebote auf den Smartphone kein neumodischer Firlefanz sind. Die Menschen wollen das. Wird es nicht angeboten, geht man halt schnell zum nächsten Anbieter, der technisch auf dem neusten Stand ist und das schon bietet was andere grosszügig verpennen.

PersonalRadar muss auf zwei Beiträge aufmerksam machen, die zu diesem Thema weitere äusserst interessante und lesenswerte Informationen bieten können:

  1. Jörg Buckmann

    Insbesondere der Blog von Jörg Buckmann, Leiter Personalmanagement bei den Verkehrsbetrieben Zürich, fällt mit seinen frischen und zuweilen provokativen Beiträgen immer wieder auf. Kürzlich erschien auf seinem Blog der Beitrag ‚Der Mobile-Tsunami: im Schweizer Personalmarketing noch ein sanftes Plätschern’. Mit diesem LINK kommen Sie gleich zu dem lesenswerten Beitrag. Auch er bestätigt, dass die Rekrutierungsgilde in Sachen Einsatz von modernen Hilfsmitteln nicht immer auf dem neusten Stand ist, obwohl alle wissen, dass die Personalgewinnung bei zunehmender Verknappung der Talente immer anspruchsvoller wird.

  2. Eva Zils

    Kürzlich hat die Bloggerin Eva Zils mit Unterstützung von jobs.ch die Social Media Recruiting Studie 2012 Schweiz publiziert. Mit diesem LINK kommen Sie gleich dazu. Auch diese ist hoch spannend und lesenswert. Nehmen Sie sich Zeit dafür.

Gerade im Bereich Rekrutierung kommt eine technische Entwicklung auf uns zu, die niemand aufhalten kann. Wer sich dagegen stemmt und meint sich den Luxus leisten zu können dieses Thema einfach zu ignorieren, wird schnell und brutal auf die digitale Welt kommen. Dort stürmt es mitunter frisch voran. Arbeitgeber, die in Sachen modernen Rekrutierungstools, den technologischen Anschluss verpassen, werden bald als bieder und ‚bünzlig’ wahrgenommen. Da kann es dann noch so stimmen mit vielen anderen Vorteilen. Der erste Eindruck ist immer noch wichtig. Dieser findet immer mehr auf dem Smartphone statt.

Be smart and let them know.

Hier noch eine weitere Informationen zum grossen Boom des Smartphones. Klicken Sie einfach auf den Titel und erhalten Sie weitere wertvolle Informationen: Unser mobiler Planet: Schweiz (Der mobile Nutzer, Mai 2012)

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