Author: Claudia Scherrer
Kündigen heisst Führungsverantwortung übernehmen. Im besten Fall stärkt eine Kündigung das Firmenimage. Kündigung und Fairness – schliesst sich das nicht aus? Grundsätzlich: Sprechen Sie eine Kündigung erst aus, wenn Sie alle anderen, denkbaren Möglichkeiten ausschliessen können. Schwierig wird’s auch dann! Dass Ihnen das nicht leichtfällt, zeigt, dass Sie der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter Respekt entgegenbringen. Kündigen heisst Führungsverantwortung übernehmen. Eine Kündigung aussprechen, das ist Teil Ihrer Führungsaufgaben. Eine weitere Zusammenarbeit ist nicht immer möglich. Sei es, dass das Verhalten nicht den Unternehmenswerten entspricht, dass die Leistung nicht zu den Anforderungen passt oder, dass Menschen schlicht nicht (mehr) zusammenpassen. Sei es,... mehr
Author: PersonalRadar
Lohnt es sich noch ein Handwerk zu erlernen, eine kaufmännische Ausbildung oder sogar ein Studium zu absolvieren? Bald kommen die Roboter und übernehmen. So schlimm wird es nicht. Die um sich greifende Digitalisierung der Wirtschaft wird zuweilen stark dämonisiert. Selbstverständlich ändern sich Geschäfts- und Produktionsprozesse. Algorithmen übernehmen kostentreibende Routinearbeiten. Einfache Arbeitsvorgänge werden von Software und Maschinen erobert. Ist das so schlimm? Wahrscheinlich nicht. Als die Kutschen von den Autos verdrängt wurden, gab es Aufstände. Fuhrunternehmen mussten über Nacht ihre Geschäftsmodelle, wollten sie nicht untergehen, sofort ändern. Danach gab es noch mehr Arbeit. Als der Personalcomputer erschwinglich wurde, eroberte er in... mehr
Author: PersonalRadar
Sie arbeiten. Sie wissen, die Arbeit ist knapp. Der Firma geht es nicht gut. Es muss gespart werden. Alle hoffen sie können bleiben. Nachfolgend 10 Anzeichen dafür, dass sie auf der Abschussliste sind. Suchen sie sich einen neuen Job. Der alte wird flöten gehen. Bestimmt. Neues Gesicht. Ihnen gefriert das Lächeln. Eigentlich brauchen sie keine fachliche Gehhilfe. Sie haben alles im Griff. Der Laden läuft und die Arbeitsprozesse schnurren wie satte Katzen. Sie sind zufrieden. Trotzdem erhalten sie ein neues Teammitglied, das sie einarbeiten sollen. Sie werden ausgesaugt. Zurück bleibt die Hülle. Sie sollen aussortiert werden. Wahrscheinlich sind sie zu... mehr
Author: Neugart Daniel G.
„Ich staune wie offen und hilfsbereit Unternehmungen uns zu einem Interview in ihre Firma einladen“ meinte letzthin eine unserer Networkerinnen. „Die haben mir sogar einen Kuchen mitgegeben!“ Wir möchten in einem persönlichen Austausch erfahren was wir gemeinsam besser machen könnten für den Aufbau eines altersfreundlichen Arbeitsmarktes. Von 10 Anrufen bekommen wir im Schnitt zwischen 5 und 7 Termine! Offensichtlich ist es in der Wirtschaft ein Bedürfnis mit direktbetroffenen älteren Stellensuchenden zusammen zu kommen. „Genial-Banal“ hat ein Geschäftsführer einer KMU in Basel unsere einzige authentische 50Plus-Sensibilisierungskampagne kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Vielleicht ist bis heute niemand auf diese Idee gekommen, weil es zu einfach ist? Wir reden mit... mehr
Author: PersonalRadar
Der Kündigungsschutz für 50+ soll verbessert werden, liest man immer wieder in der Fachpresse oder in einzelnen Leitartikeln des Wirtschaftteils meinungsführender Tageszeitungen. Ist das eine valable Lösung gegen die Misere? Sind die Arbeitnehmenden 50+ damit besser bedient? Es ist kein Geheimnis. Erwerbslose Jobsuchende, die älter als 50 Jahre sind, haben es nicht leicht auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt. Auch wenn diese zum Teil bestens qualifiziert sind und über ein Bewerbungsdossier der Extraklasse verfügen, ist es für diese zuweilen schwierig eine angemessene Anstellung zu finden. Sobald das Damoklesschwert der zermürbenden  Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosenentschädigung niedersaust, wird es richtig unangenehm. Dann... mehr
Author: PersonalRadar
Der studierte Chemiker, Ökonom und Politiker, Rudolf Strahm, macht sich erneut stark für die schweizerische Berufslehre. Notabene ein Erfolgsmodell. Kürzlich erschien sein neustes Buch mit dem Titel ‚Die Akademisierungsfalle’. Das Buch ist kein ‚Akademiker-Bashing’, sondern ein glühender Aufruf, dass zum Modell der Schweizerischen Berufslehre Sorge getragen werden muss. Dieses Erfolgsmodell trägt dazu bei, dass die Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz niedrig ist und junge Menschen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Die sogenannte wissensbasierte Gesellschaft, was das auch immer heissen mag, verlangt angeblich immer mehr Berufsleute, die Kopf- und nicht Handwerker sind. Gerade die südeuropäischen Volkswirtschaften kennen die handwerkliche Berufslehre nicht... mehr
Author: PersonalRadar
Die schleichende und doch forcierte Ökonomisierung dringt in die letzten Kapillaren des Privatlebens ein. Ist das wirklich so schlimm? Die gegenwärtige weltwirtschaftliche Entwicklung macht depressiv. Da befinden wir uns in der Schweiz wirklich bald auf einer Insel der Glückseligen inmitten sturmgeplagter See. Vielen Menschen drückt es auf die Seele und das Gemüt. Noch mehr fühlen sich wie in einem Hamsterrad, das immer schneller dreht und den Langsamen aufzeigt, was Fliehkraft bedeutet. Sie fliegen aus dem Job, aus der existenziellen Sicherheit und treffen die sinnentleerte Einöde des nicht Gebrauchtwerdens wieder an. Die anderen strengen sich noch mehr an, weil die Arbeit... mehr
Author: swissstaffing
Rund 300 000 Menschen arbeiten in der Schweiz temporär. Sie sind nach dem Temporäreinsatz wesentlich besser in den Arbeitsmarkt integriert als vor dem Temporärjob. Im Vergleich zu 2006 ist der Anteil der Temporärarbeitenden, die rund ein Jahr nach dem Temporäreinsatz erwerbstätig bleiben, 2010 sogar deutlich gestiegen – von 60 Prozent auf 74 Prozent. Dies ist umso beachtlicher, als 2010 ein Nach-Krisen-Jahr war; 2006 war dagegen ein Boom-Jahr. In einer von gfs-zürich durchgeführten Umfrage bei 1004 Temporärarbeitenden hat der Verband der Personaldienstleister swissstaffing die Temporärarbeit in der Schweiz unter die Lupe genommen. Dabei sind spannende Entwicklungen zutage getreten. Häufig ganz bewusster... mehr
Author: PersonalRadar
…und die darauf folgende Arbeitslosigkeit, die Freizeit nicht mehr finanzieren lässt? Am 11. März 2012 können die Schweizerinnen und Schweizer über mehr Ferien abstimmen. 6 Wochen sollen es nach dem neuen Gesetz werden, falls das Abstimmungsvolk Ja zu dieser Ferieninitiative der Gewerkschaft Travail Suisse stimmt. 4 sind es im Moment. Eigentlich ist die Initiative sympathisch. Wer will schon nicht mehr Ferien haben? Der Dauerstress in der Arbeitswelt nimmt zu und die Erholung wird immer wichtiger. Allerdings hat diese Initiative auch wirtschaftliche Auswirkungen. Selbstverständlich wollen die Befürworter das gar nicht so richtig wahrhaben. Obwohl die Rechnung nicht kompliziert ist.  Nehmen wir... mehr
Author: PersonalRadar
Der Bau oder Erwerb vieler Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen konnte auf Pump möglich gemacht werden. Der Vorbezug der eigenen Pensionskassengeldern realisierte die Träume. Das Erwachen kann jedoch zum Albtraum werden. Die Politik möchte das schweizerische Pensionskassensystem reformieren. Einige Vorschläge und Absichten sind brisant. In den 90-er Jahren wurde der Vorbezug von Pensionskassengeldern möglich. Das lief unter dem Begriff der sogenannten Wohneigentumsförderung. Viele träumten vom kleinen Häuschen auf dem Land. Meistens scheiterte es jedoch an der Finanzierung, da das nötige Kleingeld für den Kauf nicht vorhanden war. Mit dem Vorbezug der Altersvorsorge änderte sich das schlagartig und der Kauf von Wohneigentum nahm... mehr
Author: PersonalRadar
Da gibt es für einmal gute Nachrichten aus der Wirtschaftswelt. Die Medien haben es auf allen Kanälen mitgeteilt. Die Arbeitslosigkeit ist leicht gesunken, obwohl die Witterung nicht frühlingshaft ist und die Temporärbranche gezwungenermassen im Winterschlaf steckt. Verglichen mit den Mitgliedsstaaten der EU ist der schweizerische Arbeitsmarkt jedoch so stabil wie der Gipfel des Matterhorns. Der hiesige solide Arbeitsmarkt, die liberale Ausgestaltung des Arbeitsrechts, die hohe Ausbildungsgüte der Arbeitnehmenden, die zentrale Lage und die grosse Innovationskraft der eidgenössischen Volkswirtschaft wirken immer noch wie ein starker Magnet auf Investoren und High Potentials, die ihr Glück in diesem Land versuchen möchten. Hoffen wir,... mehr
Author: PersonalRadar
In der Schweiz ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar weiter gestiegen. Ende Monat waren fast 176’000 Menschen ohne Job. Die Arbeitslosenquote stieg innert Monatsfrist um 0,1 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent. Höher war sie zuletzt im März 1998 (Quelle: sda). Der Anstieg ist allerdings ausschliesslich auf saisonale Gründe zurückzuführen. Werden diese Faktoren herausgerechnet, ergibt sich eine Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Montag mitteilte. Innert Monatsfrist nahm die saisonbereinigte Quote um 0,1 Prozentpunkte ab. Nach Ansicht von Serge Gaillard, Leiter der Direktion für Arbeit im SECO, entwickelte sich der Arbeitsmarkt besser als erwartet. Mit Ausnahme... mehr
Author: PersonalRadar
Kürzlich stand in einer Publikation der Gratis-Presse die Nachricht, dass die Stellenanzeigen im Internet nach einem Sinkflug, der 1 ½ Jahren dauerte, wieder zunehmen. Das Risiko arbeitslos zu werden hat sich angeblich auch verkleinert. Gemäss dem Jobpilot-Index von Monster und der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) wächst das Jobangebot zum ersten Mal seit Oktober 2009. Auch George Sheldon, Professor für Arbeitsmarktökonomie an der Uni Basel ist der Meinung, dass die sogenannten Frühindikatoren wieder nach oben zeigen und seit Sommer die Zahl der Entlassungen zurückgehen. Das subjektive Empfinden vieler Stellensuchender und solcher, die um ihren Job fürchten müssen, ist sicher anders. Prognosen und... mehr
Author: PersonalRadar
In Frankreich wird weniger gearbeitet. In Deutschland auch. Auch die Italiener arbeiten gemütlicher. In Spanien und Griechenland ebenso. Die Briten misstrauen nach wie vor der kontinentaleuropäischen Arbeitsmarktpolitik, der Umverteilung von vorhandener Arbeit auf mehr Menschen, um der Arbeitslosigkeit den Sauerstoff zu nehmen. Gutgläubig wird angenommen, dass man ihr damit sozusagen den Garaus machen kann. Inzwischen graust es vielen Lohnabhängigen von solch abstrusen Modellen. Sie leiden nämlich wieder vermehrt  an einem unfreiwilligen Grossangebot schlecht bezahlter Lebenszeit. Sozialromantische Arbeitsmarkttheoretiker, Ideologen und Politiker im Wahlkampf  können sich diesen Unfug gut leisten. Die meisten von ihnen bekleiden krisenresistente Posten und leiden nicht unter drohender... mehr
Author: PersonalRadar
Das einzige was noch in der schrumpfenden Wirtschaft wächst ist die Arbeitslosigkeit und der Abstieg in die Armut. Es war kürzlich in allen Medien zu lesen, zu sehen und zu hören, dass die Sozialämter in den nächsten Monaten einen Ansturm von Menschen erwarten, die der Wirtschaft zum Opfer fallen. Viele können sich gegen den Gang zum Sozialamt nicht wehren. Die Arbeitslosigkeit steigt und somit auch die oft damit zusammenhängenden unverschuldeten Probleme vieler Menschen, die lieber einer Arbeit nachgehen würden, als auf Fremdhilfe angewiesen zu sein. Ein Teufelskreis. Übrigens: Der Begriff ‚Prekariat‘ stammt aus der Soziologie und definiert unter anderem die... mehr