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Lernt Hans nicht erfolgreicher, als Hänschen es je hätte tun können?
Das Konzept für ein wirksames Personaltraining oder Ausbildung wird nach Ihren konkreten Bedürfnissen erstellt. Es wird entsprechend den zu erreichenden Zielsetzungen vereinbart und aufgebaut (Beitrag von Claudia Säckinger, www.c-s-m.ch)
Man kann einem Menschen nichts lehren, sondern ihm nur helfen, sich zu entwickeln.
Wir übernehmen für Sie Personaltraining und Ausbildungen nach Mass. Workshops und Seminare sind die ideale Grundlage oder Ergänzung für interne Projekte oder Veränderungsprozesse. Um die vorhandenen Potenziale optimal zu nutzen, sind zielgerichtete Konzepte zur Verbesserung von Fach- und Schlüsselqualifikationen notwendig. csm bietet kundenspezifische Ausbildungsthemen an, zum Beispiel:
- Erfolgreiche Mitarbeitergespräche durchführen
- Umgang mit Konflikten
- Situatives Führen, Führung und Motivation
- Teamentwicklungs-Workshops
- Souveränität und Selbstsicherheit
- Personalrecht im Alltag
- Wie funktioniert eine moderne HR Abteilung?
- Was ist Mobbing und was kann man dagegen tun?
- Rekrutierung, Förderung von Talenten u.s.w.
Modernes Wissen, das sich schnell an die neuen Anforderungen der Arbeitswelt anpassen kann, ist ein wichtiger und kostbarer Rohstoff (Brainware). Dieses wird für die Zukunft Ihrer Unternehmung, Ihrer Organisation oder Ihres Projektes immer wichtiger werden. Der Wissensvorsprung von gut ausgebildeten, informierten Mitarbeitenden schützt vor Misserfolgen.
Sie gewinnen eine dynamische Anpassungsfähigkeit der Mitarbeitenden aus innerer Überzeugung, die sich mühelos den Veränderungen einer immer schneller werdenden und wechselwirkenden Arbeitswelt anpassen können. Wissen hat keine Macht, wenn es nicht richtig eingesetzt wird. Mitarbeitende, die wissen wie Wissen funktioniert, schaffen nachhaltige Werte!
Mit regelmässigen, massgeschneiderten und zielgruppenorientierten Trainings und Ausbildungsprogrammen erweitern und vertiefen Sie das Wissen und die Berufskompetenz Ihrer Mitarbeitenden. Gut ausgebildete, informierte und am Personaltraining teilnehmende Mitarbeitende sichern Ihrer Unternehmung den Vorsprung, um im unternehmerischen Wettbewerb souverän bestehen zu können. Investitionen in die betriebsinterne Bildung schlagen sich bald in messbare Erträge nieder.
Frauen erobern die akademische Welt.
Sage und schreibe 29’000 junge Erwachsene haben im Jahr 2008 in der Schweiz die Maturität (Abitur) erworben. Diese Zahl steigt von Jahr zu Jahr. Im 2008 waren es noch ca. 1000 weniger. 1980 waren es sogar dreimal weniger als im letzten Jahr.
Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass sich immer mehr junge Frauen für die Maturität qualifizieren, um danach an die Uni zu gehen. Die Frauen erobern die akademische Welt!
Zudem ist es auch extrem positiv, dass im letzten Jahr über 60’000 Jugendliche einen Berufsabschluss in der Tasche hatten. Ein Faktum, das für schweizerische Volkswirtschaft enorm wichtig ist. Ohne bestens qualifizierte Arbeitskräfte geht der hiesigen Wirtschaft bald das Licht aus. Hoffentlich geht auch der hiesigen Politkaste endlich ein Licht auf, wenn aufgrund der erodierenden Staatsbudgets, wieder einmal der Rotstift der Sparbemühungen bei der Bildung angesetzt wird. Das rechnet sich nie!
Das Bundesamt für Statistik überrascht übrigens noch mit weiteren Informationen. Von diesen 29’000 Maturitätsabschlüssen wurden 18’000 im Gymnasium erworben und 11’000 davon als Berufsmatur abgeschlossen. Die Berufsmatur und die intelligente Durchlässigkeit des Bildungssystems bewähren sich bestens. Bei den gymnasialen Maturitäten hat sich der Frauenanteil gewaltig gesteigert. Waren 1980 noch 42.5% der Abschlüsse von jungen Frauen realisiert worden, sind es heuer schon 58%. Das moderne schweizerische Bildungssystem bietet den Frauen die gleich guten Möglichkeiten wie den Männern.
Inzwischen belegen die Daten, dass Frauen die gebotenen Möglichkeiten intensiver nutzen, akademische Ausbildungen gezielter anstreben und diese auch meistens erfolgreich abschliessen.
Bei der Berufsmaturität, die es übrigens erst seit 1993 gibt, liegt der Anteil der Frauen, die diese auch erfolgreich abschliessen, zwischen 44 und 45%. Auch ein sehr respektabler Anteil.
Zudem liegt die Stadt Bologna nicht nur in Italien. Sie hat inzwischen 29 Schwestern. Die Bologna-Deklaration wurde im Juni 1999 von 29 europäischen Staaten, notabene auch von der Schweiz, unterzeichnet. Was war das Ziel?
- Die strukturierte Vereinheitlichung der Studiengänge
- Die Einführung des 3-stufigen Systems Bachlor-Master-Doktorat und
- die einheitliche Bewertung und Kontrolle der Leistungen durch das Kreditpunktesystem und
- die Förderung der Mobilität der Studenten/-innen zwischen den verschiedenen Universitäten
Das System ist sicher verbesserungswürdig und hinterlässt in der akademischen Welt nicht nur tiefe Spuren im positiven Sinn.
Aber die angestrebte Vereinheitlichung akademischer Bildung in Europa wird es auch den Rekruter, Arbeitgeber und dem Arbeitsmarkt als solches einfacher machen, den Gehalt der Ausbildungen besser einschätzen zu können.
Sie bieten einen Ausbildungsplatz? Junge Menschen danken Ihnen dafür!
Sie interessieren sich dafür, Jugendliche auszubilden? Sie haben jedoch den Eindruck, Ihre Ressourcen reichten dafür nicht aus? Dann bietet Overall Lehrbetriebsverbund Ihnen die massgeschneiderte Lösung: Overall Lehrbetriebsverbund entlastet Sie von der ganzen Ausbildungsadministration und übernimmt alle Absprachen mit Behörden und Berufsschulen. Sie benötigen keine Ausbildungsbewilligung und bestimmen Ihren Möglichkeiten entsprechend, welche Bereiche der Beruflichen Grundbildung Sie ausbilden.
- Im Selektionsverfahren klären wir Berufseignung, Motivation sowie soziale und persönliche Kompetenzen der Lehrstellenbewerberinnen und -bewerber sorgfältig ab und vermitteln Ihnen geeignete und Ihrem Wunschprofil entsprechende Kandidatinnen oder Kandidaten
- Während der Ausbildung begleiten und fördern wir die Lernenden und unterstützen sie bei der Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung und beim Finden eines beruflichen Anschlusses
- Wir übernehmen die ganze Personaladministration und Lohnverarbeitung und stellen Ihnen die Kosten, zusammen mit einem bescheidenen Beitrag für unsere Aufwendungen, monatlich in Rechnung.
Overall Lehrbetriebsverbund sorgt dafür, dass Sie Ihre Ausbildungstätigkeit gewinnbringend erfahren und Lernende die Ausbildung erfolgreich absolvieren.
In diesen Berufen können Sie Lernenden zusammen mit Overall Lehrbetriebsverbund einen Ausbildungsplatz anbieten:
- Büroassistentin/-assistent EBA
- Detailhandelsassistentin/-assistent EBA
- Küchenangestellte/-angestellter EBA
- Hauswirtschaftspraktikerin/-praktiker EBA
Die Beruflichen Grundbildungen EBA dauern zwei Jahre und sind auf unterstützende Tätigkeiten ausgerichtet. So profitieren Sie rasch vom produktiven Output der jungen Personen.
Fördern Sie den beruflichen Nachwuchs in Ihrer Branche und schaffen Sie Chancen für Jugendliche. Rufen Sie uns an – wir beraten Sie gerne und unverbindlich. Lesen Sie mehr zum Overall Lehrbetriebsverbund oder bestellen Sie unseren Prospekt zum Lehrberuf Ihrer Wahl. Overall Lehrbetriebsverbund dankt allen Partnerbetrieben für die tolle Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.
Wann ist Ihre Unternehmung dabei?
Das Gesundheitswesen bietet Arbeit. Keiner greift zu.
Mit gezielter Nachwuchsförderung soll der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen verringert werden. Die von Bundesrätin Doris Leuthard einberufene 5. Nationale Lehrstellenkonferenz hat sich am Montag in Baden AG auf einen Massnahmenplan geeinigt (Quelle: HR Today).
Der Bund, Vertreter der Kantone sowie die Gewerkschaften und Arbeitgeber beschlossen vier Massnahmen, wie Bundesrätin Doris Leuthard nach der Lehrstellenkonferenz vor den Medien sagte. Massnahmen seien unter anderem eine Lehrstellenförderung und eine zweijährige Attestausbildung. Im Gesundheitswesen gebe es einen Mangel an Fachpersonal und zu wenige Lehrstellen, hielt die Volkswirtschaftsministerin fest. Der Mangel werde sich “ganz klar akzentuieren”. Bis zum Jahr 2020 würden gemäss einer Studie zusätzlich 25’000 Personen benötigt.
Derzeit ist rund ein Drittel der Mitarbeitenden in den Spitälern ausländischer Nationalität. In der Schweiz beschäftigt der Gesundheits- und Sozialbereich laut dem Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement (EVD) rund 490’000 Personen.
Einen Erfolg verspricht sich die Lehrstellenkonferenz von der zweijährigen beruflichen Grundausbildung “Gesundheit und Betreuung” mit eidgenössischem Berufsattest. Die Kantone Basel-Land und Bern werden im Jahr 2011 entsprechende Pilotprojekte lancieren. Der Aargau will bereits im kommenden Jahr starten.
Damit sollen Erfahrungen mit Blick auf die gesamtschweizerische Einführung der zweijährigen beruflichen Grundausbildung gesammelt werden, wie die Freiburger Regierungsrätin Isabelle Chassot, Präsidentin der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK), erläutert.
Goodwill und Druck
Bundesrätin Leuthard rief die Betriebe dazu auf, mit Unterstützung des Bundes Netzwerker anzustellen. Diese sollen die Unternehmen überzeugen, mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. Eine Informationsoffensive soll Jugendliche für die Berufe sensibilisieren. Die Kantone wollen den Druck erhöhen. Mit Auflagen in Leistungsvereinbarungen sollen öffentliche und private Spitäler sowie Heime dazu verpflichtet werden, Ausbildungsplätze anzubieten. Dies sagte der Basler Regierungsrat Carlo Conti, Vizepräsident der Schweizerischen Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK).
Alle ziehen mit
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen bekräftigen vor den Medien, sie würden die Massnahmen zur Nachwuchsförderung mittragen. Der Bund müsse sich jedoch nach einer Aufbauphase wieder zurückziehen, betonte Thomas Daum, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes. Der St. Galler SP-Nationalrat Paul Rechsteiner, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), wies auf die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen hin. “Kritische Faktoren” seien die Löhne und das Lohnniveau der Arbeitnehmenden.
Schwieriger Einstieg in den Arbeitsmarkt
Die Lehrstellenkonferenz will ihr Augenmerk künftig verstärkt auf die Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger richten, die vor dem Eintritt in den Arbeitsmarkt stehen. Sie seien wegen der Wirtschaftskrise besonders von der Arbeitslosigkeit betroffen, hiess es. Im September betrug die Arbeitslosigkeit bei der Gruppe der 20- bis 24-Jährigen 6,4 Prozent – das sind 2,9 Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. Junge Erwachsene würden beim Einstieg ins Berufsleben auf zunehmend höhere Hürden stossen.
Daher will der Bund regelmässig einen Bericht ausarbeiten, der die Veränderungen im Verhältnis von Angebot und Nachfrage nach Stellen für Berufseinsteigende zeigt. Ein ähnliches “Barometer” besteht bereits für den Lehrstellenmarkt.
Weiterbildung ist heute ein dynamischer Markt
Früher reichte der Uni-Abschluss – heute wird dazu noch ein MBA verlangt: Der Druck, sich weiterzubilden, ist enorm gestiegen. Entsprechend rasant wächst das Angebot an Kursen, Lehrgängen, Seminaren und Nachdiplomstudien. Orientierung ist schwierig. Die einzige Konstante im Boom: Es sind immer noch vor allem die gut Ausgebildeten, die sich auch weiterbilden wollen. (Quelle: Rolf Murbach, NZZ).
Die Weiterbildungslandschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Sie ist ein dynamischer Markt geworden. Laufend entstehen neue Angebote. Private und öffentliche Anbieter entwickeln Kurse, Seminare und Lehrgänge der beruflichen und der allgemeinen Weiterbildung. Fachhochschulen, ETHs und Universitäten bringen regelmässig neue Nachdiplomstudiengänge auf den Markt. Modularisierung und Baukastensystem führen für die Teilnehmenden in der Gestaltung ihrer Weiterbildung zu mehr Flexibilität. Zudem hat sich die Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Ausbildungssystemen erhöht. Dank Passerellen zum Beispiel studieren Absolventen mit einer Berufsmaturität an einer universitären Hochschule, und Validierungsverfahren erlauben Quereinstiege oder schaffen Zugang zur höheren Berufsbildung.
- Starke Aufwertung
Schliesslich ist Weiterbildung in den letzten Jahren auch in der Politik zum Thema geworden. Das neue Berufsbildungsgesetz regelt die berufsorientierte Weiterbildung, und seit 2006 gibt es in der Bundesverfassung einen Weiterbildungsartikel. «Die Weiterbildungslandschaft hat damit eine starke Aufwertung erfahren», sagt Jürg Enderli vom Laufbahnzentrum Zürich. Die Arbeitswelt fordert vom flexiblen Menschen unerbittlich kontinuierliche Weiterbildung. Wissen veraltet, Unternehmen strukturieren um, und Arbeitnehmende wechseln häufig ihre Stelle. Das Gebot des lebenslangen Lernens ist in allen Köpfen. Viele Menschen haben es verinnerlicht und wissen: «Wenn ich keine Kurse besuche, habe ich das Nachsehen.»
Dabei gewinnt der Erwerb von Kompetenzen wie Kommunikation, Projektmanagement, Teamwork und Führung an Bedeutung. «Weiterbildung in sogenannten Soft Skills ist zunehmend gefragt», sagt Hans-Peter Hauser, Rektor der Kantonalen Berufsschule für Weiterbildung EB Zürich. «Dies hat mit der Veränderung der Arbeitswelt zu tun. Es wird immer mehr in Projektteams gearbeitet. Schlüsselqualifikationen sind dafür zentral.» Auch das Laufbahnzentrum Zürich hat in den letzten Jahren bei den Ratsuchenden ein zunehmendes Interesse an Weiterbildung festgestellt. Viele sorgen sich um ihre Arbeitsmarktfähigkeit. Nur: Welches ist die richtige Weiterbildung? «Die Leute kommen manchmal verzweifelt zu uns und sagen: Ich muss etwas machen, weiss aber nicht, was», erklärt Jürg Enderli.
Es ist nicht einfach, sich im Dschungel der Angebote zu orientieren. Sogar professionelle Laufbahnberater bekunden Mühe, die Übersicht zu behalten. In der Weiterbildungsdatenbank der Schweiz sind über 30 000 Kurse, Seminare und Lehrgänge verzeichnet, von der beruflichen Weiterbildung über Hochschulangebote bis zur allgemeinen Erwachsenenbildung.
Dieses immense Angebot kann den Weiterbildungsinteressierten auf den ersten Blick entzücken. Was man alles lernen kann, und wie spannend die Kurse sind! Aber die anfängliche Begeisterung beim Sichten der Angebote kann schnell in Ernüchterung und Überforderung umschlagen. Oder in einen ziellosen Weiterbildungsaktivismus. Markus Schneider, Geschäftsführer der PKS Personal- und Kaderselektion AG in Basel, sagt: «Wir treffen immer wieder Leute an, die keine Strategie haben. Sie wollen sich einfach weiterbilden. Wir müssen diese Leute manchmal vor sich selber schützen.» Zur Unsicherheit tragen auch die offensiven Werbekampagnen der Anbieter bei, die mit immer differenzierteren Angeboten am Markt auftreten und zur Weiterbildung locken.
- Papiergläubigkeit
Formale und vom Staat oder von Berufsverbänden anerkannte Abschlüsse werden immer wichtiger. Das ist für Weiterbildungsinteressierte und für Arbeitgeber von Vorteil. Die Kursinhalte sind transparent, und Personalverantwortliche wissen, was ein Stellenbewerber mit einem Diplom mitbringt. Markus Schneider sieht aber auch eine Gefahr in der Entwicklung: «Es führt zu einer Papiergläubigkeit. Wir stellen fest, dass viele Arbeitnehmende Zertifikate und Diplome sammeln. Weiterbildung ist wichtig, das ist unbestritten, aber ebenso entscheidend für den beruflichen Erfolg sind Lebensbildung und Erfahrung.»
Doch Arbeitgeber verlangen von Bewerbern mit Ambitionen Weiterbildungsabschlüsse. Wer keine Diplome vorweist, wird häufig nicht einmal zum Gespräch eingeladen.
«Für Führungspositionen in der Chemie- und Pharmaindustrie reichte früher ein Doktorat aus. Heute verlangen die Unternehmen zusätzlich eine betriebswirtschaftliche Ausbildung, zum Beispiel einen MBA», sagt Schneider. Und doch muss es nicht immer eine anerkannte Weiterbildung sein, die einen beruflich vorwärtsbringt.
Das sogenannte informelle Lernen hat je nach Arbeitgeber einen beträchtlichen Stellenwert – Wissen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die man sich on the Job, in Freizeit und Familie, bei der Ausübung von Hobbys oder durch die Lektüre von Fachliteratur angeeignet hat. «Projektlaufbahnen gewinnen an Bedeutung, auch wenn viele Firmen auf offizielle Abschlüsse setzen», sagt die Laufbahnberaterin und Buchautorin Regula Zellweger. «Aber man muss die Kompetenzen nachweisen, die man sich informell erworben hat.»
Längst nicht alle haben Zugang zur Weiterbildung. Dies zeigen die Zahlen der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) des Bundesamtes für Statistik (BFS). Nur 34 Prozent der Erwachsenen zwischen 25 und 64 Jahren besuchen innerhalb eines Jahres mindestens einen Kurs. Berücksichtigt man neben den Kursen auch den Besuch von Vorträgen und Tagungen, beträgt die Teilnahmequote 47 Prozent.
«Die Beteiligung hat sich in den letzten zehn Jahren nicht verändert», sagt André Schläfli, Direktor des Schweizerischen Verbandes für Weiterbildung SVEB. Hochqualifizierte bildeten sich nach wie vor häufiger weiter als Niedrigqualifizierte, vollzeitlich Erwerbstätige häufiger als Teilzeitangestellte und Schweizer Staatsangehörige mehr als Ausländer. Frauen und Männer dagegen bilden sich ungefähr gleich oft weiter. Allerdings besuchen die Männer deutlich mehr beruflich orientierte Angebote als Frauen. Frauen hingegen sind in der nichtberuflich orientierten Weiterbildung stärker vertreten. Schliesslich erhalten die Männer von den Arbeitgebern mehr finanzielle Unterstützung für ihre Weiterbildung als die Frauen.
- Für Bildungsgutscheine
Einen Grund für die stagnierende Beteiligung sieht André Schläfli in der Finanzierung der Kurse. «Während die Weiterbildungskosten von Kadermitgliedern meistens von den Arbeitgebern übernommen werden, müssen Niedrigqualifizierte, Migranten und Wiedereinsteiger selber für ihre Weiterbildung aufkommen. Teure Seminare oder eine Reduktion des Arbeitspensums für längere Kurse können sie sich nicht leisten. Weiterbildung sollte aber für alle gleichermassen zugänglich sein.»
Der Dachverband der Bildungsanbieter spricht sich deshalb im Hinblick auf das neue Weiterbildungsgesetz für Bildungsgutscheine aus und für subventionierte Kurse. Finanzschwache Personen sollen bei Weiterbildungsvorhaben also durch den Staat unterstützt werden. André Schläfli begrüsst auch die von der ständerätlichen Wirtschaftskommission vorgeschlagenen Steuerabzüge von Weiterbildungskosten.
Bisher konnten nur jene Bildungsausgaben von den Steuern abgezogen werden, die zum Erhalt der bestehenden Berufsqualifikation nötig sind. Neu sollen auch die Kosten für die Ausbildungen abzugsfähig sein, die dem beruflichen Aufstieg, der Umschulung, dem Wiedereinstieg oder dem Berufswechsel dienen.
Der Ständerat stimmte dem Geschäft Ende September 2008 zu. Die Motion ist nun beim Nationalrat.
- Trend zum Wochenende
Eine weitere Hürde für Weiterbildungswillige ist oft die fehlende Zeit. Es ist für viele nicht einfach, Beruf, Familie, Freizeit und Weiterbildung unter einen Hut zu bringen. Und nicht alle Arbeitgeber sind bereit, ihre Leute für Kurse freizustellen. «Weiterbildung wird zwar begrüsst, nur soll sie möglichst nicht während der Arbeitszeit stattfinden», sagt Gudela Grote. Die Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie an der ETH Zürich stellt eine Verlagerung der Weiterbildungen in Richtung Wochenende fest. Und selbst dann müssten die Kursteilnehmenden für ihre Arbeitgeber erreichbar sein. Die Wissenschafterin doziert im Rahmen des Executive MBA der Universität Zürich und sagt: «Wenn ich die Pausen nicht genau einhalte, werde ich kritisiert. Die Teilnehmenden haben nämlich für diese Zeit schon wichtige Telefontermine abgemacht.»
Spielerisch zum PC-Profi
Computer-Anwender-Kenntnisse sind mittlerweile in den meisten Berufen unabdingbar. Wer nicht auf dem neusten Wissensstand ist, hat es beim Einstieg oder der Rückkehr in den Arbeitsmarkt sowie beim Hochklettern der Karriereleiter schwer.
Doch wer nicht von Kindesbeinen an vertraut ist mit der Welt von Bits und Bytes, Mail und Internet, fühlt sich oft unsicher oder überfordert und traut sich nicht zu, noch etwas Neues zu lernen.
- Das muss nicht sein: Das interaktive Lernprogramm easyLEARN ermöglicht allen, sich das nötige Know-how rund ums MS-Officepaket – Word, Excel PowerPoint und Outlook – spielerisch, selbstständig und im eigenen Tempo Schritt für Schritt anzueignen.
- Und es macht erst noch Spass: Kurze, besprochene Filme und Präsentationen, sogenannten Demo-Clips, wechseln sich ab mit Übungen und Fragen – und wenn man etwas nicht verstanden hat oder vertiefen möchte, kann man die Sequenz jederzeit wiederholen.
Overall bietet easyLEARN-Kurse an. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Nach einer Einführung und einem Einstufungstest erhalten Teilnehmende einen individuellen Vorschlag für Inhalte und Zielsetzungen ihres easyLEARN-Kurses. Die Kursinhalte sind modular aufgebaut, die Elemente flexibel und nach Bedarf zusammenstellbar – so können die Teilnehmenden zielgerichtet das lernen, was sie brauchen oder möchten. Nach einer umfassenden Einführung ins Selbstlernen mit easyLEARN können sie allein mit dem Lernen loslegen, wann und wie viel sie wollen. Dabei werden sie allerdings nicht alleingelassen: Während dem Kurs steht ein qualifizierter E-Coach mit Rat zur Verfügung.
Overall bereitet Kursteilnehmende ausserdem auf die ECDL-START-Prüfung vor. Der Computerführerschein ECDL (European Computer Driving Licence) ist ein europäisch anerkanntes Zertifikat, das professionelle PC-Anwenderkenntnisse bescheinigt und den Anforderungen des Arbeitsmarkts entspricht. In vielen Berufen ist dieses Zertifikat bereits Voraussetzung.
Nähere Informationen hier. Oder nehmen Sie mit Overall direkt Kontakt auf : +41 61 269 14 54 oder koordination@overall.ch
Junge Menschen brauchen Chancen, damit sie der Gesellschaft auch solche bieten können.
11 Lernende vom Overall Lehrbetriebsverbund traten diesen August ins zweite Lehrjahr über, 18 Lernende haben ihre zweijährige Berufliche Grundbildung in einem der Partnerbetriebe in neu Angriff genommen. In den Overall Betrieben starteten zudem 12 Lernende ihre zwei-, drei- oder vierjährige Berufliche Grundbildung. Es geht vorwärts.
Der Erfolg von Overall hängt eng mit dem tatkräftigen Engagement von Betrieben aus der Privatwirtschaft zusammen, die im Verbund einen Ausbildungsplatz anbieten und damit sowohl einzelnen Jugendlichen eine Chance und Perspektive geben, sich aber auch um den beruflichen Nachwuchs in ihrer Branche kümmern.
Seit dem Start 2007 wurden im Overall Lehrbetriebsverbund 29 neue Ausbildungsplätze geschaffen, und im Sommer 2009 schlossen 7 Lernende ihre Ausbildung ab, 3 mit der Spitzennote von 5.3 im Rang. Diese erfreulichen Resultate sowie die Zufriedenheit der Partnerbetriebe bestätigen die Qualität von Overall Lehrbetriebsverbund.
Rita Aellen, Assistentin der Geschäftsleitung von Vögtli Bürotechnik AG in Münchenstein, meint dazu:
«Noch keine Sekunde haben wir unsern Entschluss bereut, einem jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu geben und einen Beitrag zur Minderung der Jugendarbeitslosigkeit zu leisten. Wir haben mit Overall Lehrbetriebsverbund den richtigen Weg eingeschlagen und schätzen die tolle Zusammenarbeit, die wir für die Ausbildung von Jugendlichen wärmstens weiterempfehlen.»
Overall Lehrbetriebsverbund baut auf den Lehrbeginn 2010 weiter aus. Bieten auch Sie auf einfache und unbürokratische Art einem jungen Menschen eine Ausbildungschance. Weitere Infos erhalten Sie mit diesem Link. Doch noch Fragen? Rufen Sie einfach die Telefonnummern +41 61 272 12 93 oder +41 61 272 12 94 an — Sie werden gerne beraten.
Die Vergeudung von jugendlichem Talent ist der Triumph der Gleichgültigkeit.
Sie hängen rum. Schlagen die Zeit tot. Nicht nur in der Stadt. Auch auf dem Land. Ihre Zukunft scheint düster zu sein. Das vormals einigermassen klar strukturierte Leben zwischen Schule und Freizeit ist weg.
Die Schule ist fertig. Die Berufsausbildung fängt nicht an. Vielleicht sind es die schlechten Noten, vielleicht die angeblich unpassende Herkunft oder anderes, das nicht in den Mainstream korrekter Anständigkeit passt. Nach der Schule gibt es Jugendliche, die in der Sackgasse landen und nicht mehr raus finden. Sie brauchen Hilfe.
Jugendliche ohne Perspektiven werden bald das gefährliche Gefühl nicht mehr los, unnütz und unbrauchbar zu sein. Das erodierende Selbstbewusstsein wird mit anderem kompensiert, das unter Umständen der Allgemeinheit weitaus teurer kommt, als die Unterstützung von Einrichtungen, die sich stellenlosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen annimmt.
Gäbe es solche Institutionen nicht, würde es in diesem Land weitaus ruppiger zugehen und die Hoffnungslosigkeit in zerstörerische Wut umschlagen.
Die im Jahr 2000 gegründete Job Factory AG ist eine solche Einrichtung, die jungen Menschen das wichtige Selbstwertgefühl und das Gefühl des Gebrauchtwerdens wieder zurückgibt. Seit Bestehen hat die Job Factory über 1500 junge Menschen ein ‘On-the-job-Training’ angeboten.
Sie hatten endlich einen Fuss im Arbeitsmarkt und konnten im Anschluss daran ihrer beruflichen Weiterentwicklung mit mehr Selbstvertrauen und Zuversicht entgegen sehen. 1500 ganz persönlichen Schicksale konnten positiv beeinflusst werden und haben dieser Gesellschaft etwas zurück geben. Nämlich die Fähigkeit ein Leben in Selbstverantwortung und ohne kostspielige Fremdhilfe führen zu können. Das kommt der Gesellschaft viel günstiger!
Robert Roth, der Gründer der Job Factory AG, handelte damals im Auftrag der Stiftung Weizenkorn. Sein Bekenntnis war ‘…soziale Herausforderungen unternehmerisch und im Markt lösen…’.
Soziale Randgruppen oder solche, die schleichend in Entstehung sind, kann man nicht einfach unsichtbar machen, indem man sie ignoriert oder schlicht behauptet, dass sie nicht vorhanden sind.
Früher fühlten sich noch viele Unternehmen verpflichtet leistungsschwache Menschen beruflich zu integrieren, im Wissen darum, dass der Aufwand nicht besonders günstig zum Ertrag ist, aber dafür eine Existenz zulässt, die eine würdige Lebensgestaltung möglich macht. Diese altruistischen Zeiten sind endgültig vorbei und wurden der betriebswirtschaftlichen Effizienz geopfert. Für Leistungsschwäche gab es keinen Platz mehr.
Das Ergebnis ist bekannt. Beruflich Randständige oder solche mit sozialen Dissonanzen, die nicht in die strenge Welt der Leistungsgesellschaft passten, wurden ausgegrenzt, dem Arbeitmarkt entfremded und oft genug unverschämt offen in die Sozialversicherungsecke gedrängt.
Solche Menschen kann man aber nicht einfach auslagern und dann hoffen sie endlich loszuwerden. Sie kommen wieder. Soziales Unternehmertum mit marktwirtschaftlicher Ausrichtung ist wieder gefragt. Zu viele werden unbarmherzig auf dem Altar der wirtschaftlichen Kaltschnäuzigkeit geopfert und dann weggeworfen wie Abfall.
Die Job Factory AG bietet keine sozialromantische Nische, wo Jugendliche gehätschelt werden und ein wenig Arbeitsluft schnuppern können. Es wird konkret Mehrwert erarbeitet. Diese Jugendliche sind nicht faul oder dumm. Sie lechzen nach einer Möglichkeit sich in die Berufswelt einbringen und der Umwelt beweisen zu können, dass sie auch Fähigkeiten besitzen und Lust an der Leistung haben. Sie brauchen jedoch eine Chance. Die Job Factory AG bietet solche.
Es ist die Pflicht der staatlichen Leistungsauftragsgebern wie IV, RAV oder Sozialhilfe, der Wirtschaft, der Politik und jedem Einzelnen solche Projekte und Institutionen nicht unnötig zu behindern. Sie brauchen aktive Unterstützung durch konkrete Aufträge, damit diese auch praxisnah ausbilden und beschäftigen können. Alles andere ist Geschwätz und heisse Luft.
Oder wollen Sie, dass junge Menschen ihr Leben und ihr Talent vergeuden, nur weil es bequemer ist nichts zu tun und mit selbstgerechter Sattheit auf die angeblichen Tunichtgute zu zeigen?
Die Spedition- und Logistikbranche ist das Aphrodisiakum der baslerischen Wirtschaft.
Ausbildungsplätze für junge Menschen sind eminent wichtig. Als zukünftige Berufsleute garantieren sie den Erhalt von wichtigen Branchen, die auch in globalisierten Zeiten, von lokaler Wichtigkeit sind. So auch in die Logistik- und Speditionsbranche!
Die Logistik- und Speditionsbranche bietet in der Nordwestschweiz sage und schreibe mehr als 300 Ausbildungsplätze im kaufmännischen Bereich an. Ein weiterer Beweis dafür, dass diese Branche nicht nur ausserordentlich dynamisch ist, sondern ihrer Verantwortung als Ausbildner mehr als gerecht wird.
Auch wenn manchmal in gewissen Kreisen die Speditions- und Logistikdienstleister nicht den Stellenwert geniessen, den sie eigentlich verdient hätten, wäre die nordwestschweizerische Wirtschaft, ohne die zahlreichen Anbietern aus dieser Branche, besonders arm dran. Nicht alles ist Pharma. Nicht alles ist Chemie. Ohne die Logistik- und Transportbranche könnten wir weltweit den Schlüssel drehen und nach Hause gehen. Nichts würde mehr laufen oder funktionieren. Logistik ist überlebenswichtig.
Erstaunlicherweise ist zu erwähnen, dass viele der Ausbildungsplätze keine Abnehmer/-in finden, da grundsätzliche Voraussetzungen nicht erfüllt werden. Trotzdem ist es ein enormer Leistungsausweis dieser Branche, das im August 2009 immerhin 120 Jugendliche ihre berufliche Grundausbildung erfolgreich abschliessen konnten und über 100 von ihnen bei ihrem Lehrbetrieb eine Festanstellung finden.
Es wäre wünschenswert, wenn Jugendliche sich wieder vermehrt für eine Speditionsausbildung interessieren würden. Die Entwicklungsmöglichkeiten sind riesig. Zudem besteht auch die Möglichkeit, dass man im Ausland arbeiten kann, somit günstig am Arbeitsplatz Fremdsprachen lernt und die immer wichtiger werdende interkulturelle Kompetenz auf eine sehr pragmatische Art und Weise vertieft.
Auch im August 2010 werden in der schweizerischen Logistikhauptstadt Basel wieder über 100 Ausbildungsplätze im Angebot sein. Jugendliche und deren Eltern sind gut beraten, wenn sie sich bald auf die Socken machen und sich um einen Ausbildungsplatz bemühen.
SPEDLOGSWISS ist der Verband der international tätigen Speditions- und Logistikunternehmen in der Schweiz. Er ist verkehrsträgerneutral und repräsentiert mehr als 95% der Speditionsbranche in der Schweiz. SPEDLOGSWISS vertritt die Interessen von mehr als 280 Mitgliedsfirmen aus Spedition und Logistik und informiert auch über mögliche Ausbildungsplätze. Telefon oder E-Mail genügt.
Junge Speditionskaufleute, die eine neue berufliche Herausforderung in ihrer Branche suchen, müssen sich nicht fürchten keine Stellenangebote zu finden. Viele offene Positionen bleiben leider auch in wirtschaftlich härteren Zeiten unbesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass Jugendliche wieder vermehrt ihre Grundausbildung in der Spedition verwirklichen. Eine gute und wichtige Branche.
Die Fachhochschulen fallen ins Jaucheloch des ‚Numerus clausus’ und fangen streng an zu riechen.
Die Fachhochschulen (FH) der Schweiz platzen aus allen Nähten. Die Bildungseinrichtungen ersticken an ihrem eigenen Erfolg und wissen nicht mehr, wie sie dem Ansturm bildungshungriger Berufsleuten standhalten können.
Aus Zürich kommen nun ganz neue Töne. Zulassungsbeschränkungen sollen dazu führen, dass nur die Besten wirklich noch zum Studium zugelassen werde. Numerus clausus in Kleinformat! Hauptsächlich der Fachbereich Wirtschaft erlebt einen Andrang, der ausserordentlich ist und klar dokumentiert, dass die Bildungseinrichtung Fachhochschule äussert beliebt und eine Erfolgsgeschichte ist.
In Bern, Luzern und Zürich explodieren die Zahlen der Immatrikulationen. In Basel wurde der Zugang zum Studium ‚Soziale Arbeit’ limitiert. Die Raumverhältnisse werden langsam zum Nadelöhr und die Fachhochschulleitungen wissen nicht wie sie das Problem lösen können.
Kam das Problem über Nacht? Hätte man nicht schon im Vorfeld damit rechnen können, dass dieser Bildungsweg höchst populär wird und einem Bedürfnis entspricht?
Viele reden davon, dass Bildung und berufliche Fähigkeiten die wirklichen Rohstoffe dieses Landes sind. Der Bildung verdanken wir Innovationskraft, wirtschaftlichen Erfolg und ein hohes Ansehen in der ganzen Welt für die damit erbrachten Leistungen. Einmal mehr kommt jedoch wieder der schnöde Mammon ins Getriebe. Es fehlt an Geld und politischem Willen die Erfolgsgeschichte nicht zu einem Drama werden lassen. Die schnelle, aber auch höchst zweifelhafte Lösung ist bei solchen Entwicklungen immer die Zugangsbeschränkung (Numerus clausus). Haben wir zuwenig Platz in den Bildungseinrichtungen, dann lassen wir nur noch die Besten an die Bildungsfutterkrippen. Ist das fair?
Sind das dann auch wirklich die Besten in der Wirtschaft, in der Industrie oder in anderen Bereichen? Lassen Notenspiegel, die Ergebnisse der Zulassungsprüfungen und die eigentlichen Prüfungsnoten wirklich die zukünftige berufliche Performance erahnen? Lassen auch die sehr guten Studienabschlüsse von solchen Topstudenten/-innen wirklich die reale Leistungskraft im Wirtschaftsalltag erahnen und den kommenden Erfolg vorwegnehmen? Kaum!
Wie viele miese Studenten/-innen gibt es, die sich mit Ach und Krach durchs Studium mogeln und dann richtig durchstarten, wenn sie endlich Geld verdienen können und merken, dass Theorie langweilig aber nötig ist und die Praxis weitaus spannendere Herausforderungen bereit hält.
Der ‚Numerus clausus’ für die Fachhochschulen ist eine Mischung aus Resignation, Fantasielosigkeit und finanzpolitischer Bequemlichkeit. An Bildung spart man nicht. Auch Gold- und Diamantminen beutet man aus, solange der Ertrag grösser ist, als der Aufwand.
Warum haben die Fachhochschulen so wenig unternehmerischen Geist?
- Mietet passende Gebäude dazu,
- engagiert mehr Dozenten/-innen,
- schliesst Euch zusammen,
- bildet “Pressure Groups”, “Thinktanks”, Interessengemeinschaften oder
- sendet Lobbyisten, die die gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsgruppen unter Druck setzen,
damit genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und junge Menschen sich weiterbilden können. Auch jene, die vielleicht ihr Studium nicht hervorragend abschliessen, aber in der Wirtschaft tiefe Spuren hinterlassen. Die nützen uns mehr. Nur ausbilden müssen wir sie!

