Author: PersonalRadar
Das Schweizer Vorsorgesystem, bekannt als Drei-Säulen-System, stellt die finanzielle Absicherung im Alter sicher. In der zweiten Säule, der beruflichen Vorsorge (BVG), sind mehrere Akteure daran beteiligt, die finanzielle Zukunft der Arbeitnehmenden zu gewährleisten. Während die Beiträge von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden im Fokus stehen, gibt es einen dritten, oft übersehenen Faktor, der eine entscheidende Rolle spielt: die Verzinsung des angesparten Altersguthabens. Diese Verzinsung kann langfristig einen signifikanten Einfluss auf die Höhe Ihrer Rente haben und ist daher von grosser Bedeutung. Die drei Beitragszahler im BVG-System Das BVG-System beruht auf der gemeinsamen Anstrengung von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden, die beide regelmässig in die... mehr
Author: PersonalRadar
In der heutigen wettbewerbsorientierten Arbeitswelt ist das Thema Mitarbeiterbindung und Retention-Management von entscheidender Bedeutung für Unternehmen. Viele Faktoren werden dabei in Betracht gezogen, von Gehaltserhöhungen über flexible Arbeitszeiten bis hin zu Karriereentwicklungsmöglichkeiten. Allerdings wird ein Aspekt oft vernachlässigt, der ein enormes Potenzial zur Steigerung der Mitarbeiterbindung birgt: die Qualität und Dienstleistungen der Pensionskassen. Qualität und Dienstleistungen der Pensionskasse als Teil des Retention-Managements Eine hochwertige Pensionskasse mit einer soliden Absicherung ist mehr als nur ein zusätzlicher Vorteil für Mitarbeitende. Sie signalisiert auch das Engagement der Arbeitgebenden für das Wohlergehen und die Altersvorsorge der Beschäftigten. Eine Pensionskasse, die überdurchschnittliche Leistungen und umfassende... mehr
Author: PersonalRadar
Die Selbständigkeit ist für viele nach wie vor attraktiv. Dazu braucht es Kapital. Zuweilen viel Kapital. Jan Holzfreund ist angestellt als Schreiner. Er ist im besten Alter. Er hat viele Ideen und möchte diese umsetzen. Sein Chef hält nichts davon. Er ist der Meinung, dass die Firma gut läuft und sich der Mitarbeiter auf seine Arbeit konzentrieren soll. Der Firma geht es schlecht. Jan Holzfreund ist sich bewusst, wenn es so weitergeht, muss der Arbeitgeber Konkurs anmelden und er ist ohne Stelle. Warum nicht selber eine Schreinerei eröffnen und das Pensionskassengeld beziehen? Silvia Feinschnitt ist Coiffeuse. Sie ist angestellt. Über... mehr
Author: PersonalRadar
Für Arbeitslose, die nicht jünger als 58 Jahre sind, gibt es in Sachen Beruflicher Vorsorge (BVG) gute Nachrichten. Sie dürfen in der Vorsorgeeinrichtung bleiben und können nicht mehr einfach vor die Tür gesetzt werden. Es geht konkret um Artikel 47a im Bundesgesetz über die berufliche Alter-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG). Dieser ist seit 1. Januar 2021 in Kraft. Der Rechtstext ist wie folgt: Eine versicherte Person, die nach Vollendung des 58. Altersjahres aus der obligatorischen Versicherung ausscheidet, weil das Ar­beitsverhältnis vom Arbeitgeber aufgelöst wurde, kann die Versicherung nach Ar­tikel 47 weiterführen oder die Weiterfüh­rung nach den Absätzen 2-7 im bisherigen... mehr
Author: PersonalRadar
In den letzten Jahren war immer wieder zu lesen, dass wenige Pensionskassen mit dem Geld ihrer Versicherten nicht treuhänderisch umgingen. Meisten war das mit einschneidenden Folgen für die Versicherten verbunden. Damit ist nun Schluss. Es ist bitter für Betroffenen, wenn sie ein Arbeitsleben lang, zusammen mit den Arbeitgebern, in die Pensionskasse einzahlten und dann nichts mehr da ist, weil das Geld betrügerisch für andere Zwecke verwendet wurde. Das Bundesgericht in Lausanne hat einen klaren Entscheid gefällt. In Zukunft können Stiftungsräte und Kontrollgremien vollumfänglich finanziell persönlich und solidarisch haftbar gemacht werden, wenn sie ihren Pflichten nicht nachkommen und Versicherte zu Schaden... mehr
Author: swissstaffing
Rund 300 000 Menschen arbeiten in der Schweiz temporär. Sie sind nach dem Temporäreinsatz wesentlich besser in den Arbeitsmarkt integriert als vor dem Temporärjob. Im Vergleich zu 2006 ist der Anteil der Temporärarbeitenden, die rund ein Jahr nach dem Temporäreinsatz erwerbstätig bleiben, 2010 sogar deutlich gestiegen – von 60 Prozent auf 74 Prozent. Dies ist umso beachtlicher, als 2010 ein Nach-Krisen-Jahr war; 2006 war dagegen ein Boom-Jahr. In einer von gfs-zürich durchgeführten Umfrage bei 1004 Temporärarbeitenden hat der Verband der Personaldienstleister swissstaffing die Temporärarbeit in der Schweiz unter die Lupe genommen. Dabei sind spannende Entwicklungen zutage getreten. Häufig ganz bewusster... mehr
Author: PersonalRadar
Skorbut ist eine Krankheit, die bei Mangel an Vitamin C auftritt und im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Gerade während langen Schiffsfahrten in die neue Welt trat diese Mangelerscheinung oft auf und schwächte die Mannschaften erheblich. Auch die Berufliche Vorsorge (BVG) befindet sich auf einer langen, zuweilen nervenaufreibenden Fahrt. Sie leidet im Moment an akutem Vitaminmangel und viele gewinnen den Eindruck, dass ihr bald keine Zähne mehr bleiben. Das schwindende finanzielle Zahnfleisch legt die ‚Zinshälse’ frei und schwächt die Wurzeln des Vorsorgekonstrukts. Am 21. Februar 2012 kam im Nachrichtenmagazin 10vor10 des Schweizer Fernsehens ein interessanter Beitrag. Prof. Dr. Martin... mehr
Author: PersonalRadar
Die verschnupften Finanzmärkte schwächen die Pensionskassen. Als sogenannte 3. Beitragszahler sind diese nahezu ausgefallen und verzinsen das Altersvorsorgekapital immer schlechter. Bleibt die Erkältung chronisch? 1985 wurde die 2. Säule oder Berufliche Vorsorge (BVG) eingeführt. Es setzte sich die Erkenntnis durch, dass man von der AHV-Rente (Umlageverfahren) im Alter kaum leben kann und das System der Altersvorsorge mit einer 2. Säule der Beruflichen Vorsorge (Kapitaldeckungsverfahren) ergänzt werden muss, um ein einigermassen sorgenfreies Leben ohne grosse Einschränkungen im Alten führen zu können. Diese 2. Säule speist sich aus den Beiträgen der Arbeitnehmenden, Arbeitgebenden in der Regel je hälftig und aus den Zinserträgen... mehr
Author: swissstaffing
Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Personalverleih steht kurz vor der Inkraftsetzung. In ausführlichen Verhandlungen zwischen dem Branchenverband swissstaffing und mehreren Gewerkschaften (Unia, Syna, Angestellte Schweiz und KV Schweiz) ist es gelungen, ein Vertragswerk zu schaffen, das den Personalverleih umfassend regelt und modernisiert. Der GAV Personalverleih schafft für alle Beteiligten – temporäre Mitarbeitende, Personaldienstleister und Einsatzbetriebe – Vorteile, sei es in der beruflichen Weiterbildung, der Altersvorsorge und dem Krankheitsschutz oder der Administration. Beweggründe: Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung Der Personalverleih ist ein sensibles Geschäft. Denn es geht dabei um Menschen und ihr Grundbedürfnis nach Arbeit bzw. Einkommen. Deshalb wird der Personalverleih vom Gesetzgeber gesondert behandelt.... mehr
Author: PersonalRadar
Falls Ihre Altersvorsorge wirklich unterversorgt sein sollte, dann wird es Zeit, dass Sie sich unbedingt Sorgen machen, wenn Sie im Alter ein sorgenfreies Leben haben möchten. Nachfolgend ein paar nützliche Hinweise und Informationen für einen ausgesorgten dritten Lebensabschnitt. Grundsätzlich ist zu beachten, dass ein Jahreseinkommen von über CHF 83’520 dazu führt, dass man sich im überobligatorischen Teil der 2. Säule (BVG, Berufliche Vorsorge) befindet. Für jenes Einkommen, das über dieser Marke liegt gilt weder ein Mindestzins, noch ein Mindest-Umwandlungssatz, die später für die ‚Rentengüte’ nicht ganz unbedeutend sind. Mit anderen Worten: Diese Pensionskassengeld wird meistens von den verwaltenden Dienstleistern zu... mehr
Author: PersonalRadar
Es ist richtig, wenn Pensionskassen und deren Versicherten gut geschützt werden. Gerade nach den Pensionskassendesasters namens Gemini, Beamtenkasse Zürich und Vera/Pevos ist es angebracht in diesem Bereich die Massnahmen zu verschärfen, damit das Geld der Versicherten, notabene deren Altersvorsorge, nicht einfach für andere Zwecke missbraucht wird und zum Schluss die Allgemeinheit dafür geradestehen muss. Die dadurch entstandene Regulierungsflut droht jedoch den Pegel der Vernunft eindeutig zu überschreiten. Gehen wir zuerst zurück zu den Anfängen. Letzer Frühling hat das schweizerische Stimmvolk eine klare Botschaft an die Politik erteilt. 73% der Stimmenden, und die Stimmbeteiligung war hoch, lehnten die geplante Rentensenkung bei... mehr
Author: PersonalRadar
Die Pensionskassen konnten letztes Jahr wieder an Gewicht zulegen und aufgrund der sich erholenden Finanzmärkte Speck auf die Rippen futtern. Die gesamte Bilanzsumme aller Pensionskasse lag bei rund CHF 600 Milliarden und betrug soviel wie vor der Krise. Die positive Entwicklung in der zweiten Hälfte des letzten Jahres trug zu dieser positiven Entwicklung bei. Das Bundesamt für Statistik (BfS) kann das auch klar belegen. Die sogenannten Kurs- und Wertgewinne stiegen auf CHF 43,2 Milliarden. Im Vorjahr betrug der Verlust noch sage und schreibe CHF 90,9 Milliarden. Hier noch ein paar Fakten: Gemäss der Angaben des Bundesamtes haben die Pensionskassen mehr... mehr
Author: PersonalRadar
Es ist noch nicht lange her, als sich viele Menschen Sorgen um den Zustand der Pensionskassen machten. Die Situation hat sich entspannt. Die Kantonalen BVG- und Stiftungsaufsichtsbehörden geben Entwarnung. Die Themen Unterdeckung und Sanierung von Vorsorgeeinrichtungen sind im Jahr 2009 stark in den Hintergrund getreten.  Ca. 3200 Kassen haben im Laufe das Jahres 2010 ihre Abschlüsse und Jahresrechnungen vom Jahr 2009 zur Kontrolle eingereicht. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Ende 2009 verzeichneten noch 11,9% der privat- und öffentlichrechtlichen Kassen eine Unterdeckung Ende 2008 waren das noch annähernd 30% der Vorsorgeeinrichtungen Die Aufsichtbehörde kommt somit zur Schlussfolgerung, dass das Problem... mehr
Author: PersonalRadar
Auch im nächsten Jahr müssen die Altersguthaben der Versicherten der Beruflichen Vorsorge (BVG) mit mindestens 2 Prozent verzinst werden. Nur jene Versicherer, die eine Unterdeckung ausweisen müssen diese Mindestverzinsung nicht einhalten. Seit der Börsenbaisse um 2002 schwankt der Zinssatz zwischen 2 und 3,25 Prozent. Die Zinsneigung ist in Schieflage und zeigt klar nach unten. In den besten Jahren schwankte die Verzinsung zwischen 4 – 5 Prozent. Tempi passati! Wie kommt eigentlich diese Zinsformel zustande? Die eidgenössische Kommission für die Berufliche Vorsorge, die sogenannte BVG Kommission, hat ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Ihre Entscheide werden jeweils mit grimmiger Inbrunst, vielen ideologischen Ritualen... mehr
Author: PersonalRadar
Man mag es kaum glauben. Die Sozialpolitiker/-innen im Nationalrat haben einen längst fälligen Entscheid gefällt. Die Sozial- und Gesundheitskommission (SGK) des Nationalrats hat endlich den gordischen Knoten durchhauen und beschlossen, dass die Versicherer der Beruflichen Vorsorge (BVG) ihre Verwaltungskosten künftig schon bei Vertragsabschluss deklarieren und festhalten müssen. Das kommt einer kleinen Sensation gleich, wenn man um die vielen Volksvertreter/-innen der Assekuranzwirtschaft weiss, die sich im Parlament tummeln und ihre partikularen Interessen mit viel Einflussnahme und anhaltenden Einflüsterungen knallhart versuchen zu optimieren. Um was geht es genau? Seit Jahren gab es die Grundsatzdiskussion über die Beteiligung der Versicherten an den Überschüssen,... mehr
Author: PersonalRadar
Das Bundesamt für Sozialversicherungen ist ein verlässlicher Partner, wenn es um die Lieferung von interessanten Statistiken geht. Leider werden diese wenig beachtet, obwohl sie viel zur Versachlichung der gegenwärtigen Diskussion betreffend Reduktion des Umwandlungssatzes beitragen könnten. In der Schweiz gibt es ca. 2’600 Einrichtungen, die sich mit der Beruflichen Vorsorge (BVG) beschäftigen. Diese werden mit Beiträgen von ca. 3,55 Mio. aktiven und zahlenden Versicherten finanziert. Die gesamten Verwaltungskosten schlagen gemäss Statistik mit ca. CHF 2,730 Milliarden zu Buche. Das heisst im Klartext, dass jede versicherte Person mit ca. CHF 770.- Verwaltungskosten belastet wird. Mit anderen Worten kostet die Verwaltung pro... mehr
Author: PersonalRadar
Die Temporärarbeit ist schon lange kein rechtsfreier Raum mehr. Wenn Sie jedoch temporär arbeiten ist es wichtig, dass Sie über genügend Informationen betreffend den Rahmenbedingungen haben. Ohne amtliche Bewilligung läuft gar nichts. Jedes Temporärbüro benötigt eine Bewilligung zum Personalverleih. Diese wird in der Regel vom Arbeitsamt des Sitzkantons des Temporärbüros auf Gesuch hin erteilt. Die Bewilligungsbehörde prüft, ob die Voraussetzungen für die Bewilligungserteilung erfüllt sind. Sie haben auch klar Anspruch auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag. Dieser muss vor dem ersten Arbeitstag in Ihren Händen sein. Ihr Arbeitsvertrag besteht in der Regel aus 2 Teilen und zwar: dem Rahmenarbeitsvertrag – Dieser regelt... mehr
Author: PersonalRadar
Viele Pensionskassen wiesen in den letzten Jahren massive Unterdeckungen aus und Versicherte wissen in der Regel nicht, was das für Konsequenzen haben kann, insbesondere dann, wenn man sich zusätzlich einkaufen möchte. Bevor man sich einkauft ist es wichtig Fakten zu prüfen. Viele Arbeitnehmer/-innen waren nicht immer angestellt und haben als ehemalig selbstständig Erwerbende privat vorgesorgt. Wenn sie sich anstellen lassen und somit Mitglied bei einem Anbieter für die berufliche Vorsorge werden, dann klafft meistens eine grosse Lücke beim angesparten Alterskapital, die man mit zusätzlichen Einkäufen schliessen kann. Das Gute dabei ist, dass man diese Beiträge für die persönliche Vorsorge auch... mehr
Author: PersonalRadar
Verdienen Sie gut, mittelmässig oder sogar schlecht? Wenn es um Geld geht, überwiegen erstaunlich oft immer noch die Mutmassungen. Aber es gibt einige seriöse Quellen, wo man sich für wenig Geld umfassend informieren kann. Zum Beispiel bietet der Schweizerische Kaufmännische Verband jedes Jahr sein kleines Büchlein “Salärempfehlungen” an. In diesem werden jeweils die aktuellen Gehälter für die Bereiche Büro und Verkauf akribisch gelistet. Diese jährlich angepassten und detaillierten Aufstellungen enthalten sowohl Durchschnittslöhne als auch Bandbreiten für jedes Alter und für verschiedene Ausbildungs- oder Funktionsstufen. Wer sich nämlich gut informiert kann schnell herausfinden, ob das Gehalt fair ist und sich eine... mehr