Author: PersonalRadar
In der modernen Arbeitswelt hat sich ein Begriff herauskristallisiert, der sowohl Bewunderung als auch Skepsis hervorruft: der Jobhopper. Diejenigen, die innerhalb kurzer Zeit von einer Arbeitsstelle zur nächsten wechseln, werden häufig als unbeständig oder illoyal bezeichnet. Doch was, wenn hinter diesem vermeintlich unsteten Verhalten ein klares Kalkül steckt? Was, wenn Jobhopping nicht nur eine persönliche Strategie zur Karriereentwicklung ist, sondern auch einen signifikanten Einfluss auf die Löhne in einer gesamten Branche haben kann? Jobhoppers sind oft junge, ambitionierte Arbeitnehmende, die den Markt nach besseren Löhnen und Arbeitsbedingungen durchforsten. Sie nutzen gezielt die Schwächen und Lücken in den Unternehmen, die sich... mehr
Author: PersonalRadar
Was sind die wichtigsten Bestandteile des Bonus unter Berücksichtigung der Rechtsprechung für Arbeitgebende und Arbeitnehmende? Sofern die Bonusvereinbarung in ihre Einzelteile zerlegt werden kann, unterscheiden die Gerichte heute nach ermessensabhängigen und ermessensfeindlichen Elementen, welche nach den folgenden Definitionen angewendet werden. Eine Bonusvereinbarung kann ermessensfeindliche Leistungs- und Erfolgskriterien mit ermessensabhängigen Elementen verbinden. Der Komplexität sind kaum Grenzen gesetzt, und bisweilen drängt sich der Verdacht auf, dass ein grosses Mass an Komplexität zum Schaden der Transparenz einer Bonusregelung angestrebt ist. Viele Unternehmen bieten heute ihren Mitarbeitenden nebst einem Fixlohn zusätzlich einen erfolgsabhängigen oder ermessensabhängigen Bonus an, welcher einmal jährlich an einem bestimmten... mehr
Author: Tobias Wagner
Beim Vorstellungsgespräch wird jede(r) Bewerber(in) früher oder später mit der Frage nach seinen/ihren Lohnvorstellungen konfrontiert. Bei der Lohnverhandlung ist es wichtig, dass man sich gut verkauft und sogenanntes Selbstmarketing betreibt. Die Kunst ist sich so zu präsentieren, dass der Arbeitgeber gerne bereit ist, Ihren sogenannten „Preis“ zu zahlen. Doch seien Sie vorsichtig, wenn man zu offensiv oder gar überheblich in die Lohnverhandlungen einsteigt, droht einem das schnelle Aus. Die nachfolgenden Grundregeln für eine erfolgreiche Lohnverhandlung helfen Ihnen, Ihren Fokus richtig auszurichten. Gesprächsstrategie festlegen Informationen bezüglich der Funktion und dem Branchenumfeld einholen den eigenen Wert kennen Nebenleistungen aushandeln nicht zu viel... mehr
Author: PersonalRadar
schrieb einst Andreas Marti, ein Schweizer Aphoristiker, Texter und Moderator. So schlimm ist es noch nicht. In Sachen Einkommen steht es allerdings gut um Schweiz. Gemäss dem Magazin Focus Online geht es der Schweiz in Sachen Einkommen weltweit am besten. In der Tat ist es so, dass die Löhne nach wie vor hoch sind und diese auch nach wie vor eine grosse Anziehungskraft auslösen. Insbesondere gut bis sehr gut qualifizierte Arbeitnehmende erzielen überdurchschnittlich hohe Einkommen. Auch die Steuerbelastung ist im Vergleich zum Ausland nach wie vor sehr konkurrenzfähig und aufgrund des Steuerwettbewerbs unter den Kantonen mässig geblieben. Das kann sich... mehr
Author: PersonalRadar
Personalvermittlungen können davon ein Lied singen. Kaum fängt der Mitarbeitende an, kommt schon nach wenigen Arbeitstagen die Frage nach dem Vorschuss. Selbstverständlich will man temporäre Mitarbeitende nicht verlieren und sieht dazu, dass Vorschüsse grundsätzlich geleistet werden können, wenn wenigstens ein unterschriebener Arbeitsrapport schon vorliegt. Temporärbüro machen aber immer wieder die Erfahrung, dass Mitarbeitende aus der EU ohne finanzielles Polster in die Schweiz einreisen und froh sind, wenn sie nach der ersten Woche Arbeitsleistung sofort Geld erhalten, damit sie die Lebenskosten bestreiten können. Meistens geht die Dienstleistung über die eigentliche Arbeitsvermittlung hinaus. Viele sorgen für Barvorschüsse, weil noch kein Konto in... mehr
Author: PersonalRadar
Werden Ärzte und Ärztinnen mit Bonusregelung im Arbeitsvertrag im Allgemeinen besser? Kürzlich hat die Standesorganisation der Ärzte und Ärztinnen in der Schweiz mit dem Titel ‚Boni setzen Fehlanreize’ einen interessanten Beitrag ins Netz gestellt. Ist der Bonus im Gesundheitswesen einfach nur krank? Die Standesorganisation hat eine Umfrage in Auftrag gegeben. Diese zeigt auf, dass ein Fünftel der Arbeitsverträge von Chefärzten und leitenden Ärzten an Schweizerischen Akutspitälern eine Bonusregelung enthält. Die Standesorganisation lehnt Boni ab. Interessant ist die Bemerkung in der Studie, dass ein Vergütungssystem wie ‚Pay for Performance’ (P4P) sich in einem komplexen Umfeld, gerade im Gesundheitswesen, nicht gut ist.... mehr
Author: PersonalRadar
Mit der neuen Dienstleistung von tempservice.ch können Sie Ihren korrekten Lohn mit dem Mindestlohnrechner in Zukunft selber prüfen. Es ist manchmal eine Krux: Man sucht Arbeit, ist zum Beispiel gelernter Maurer aus Deutschland, kennt sich mit den Stundenlöhnen in der Schweiz nicht richtig aus und hofft vom Temporärbüro (Zeitarbeit) eine korrekte Auskunft zu erhalten. Man erhält diese auch, wie die weiteren Angaben zum Stundenlohn. Man weiss jedoch nicht ganz genau, ob das wirklich stimmt. Hat das Temporärbüro die berufliche Qualifikation richtig klassiert? Hat es somit auch den richtigen Stundentarif angewendet? Läuft es korrekt ab? Die Zeiten der Unwissenheit sind verschwunden.... mehr
Author: PersonalRadar
PersonalRadar hat schon des öfteren Stellung genommen zu Lohn und Lohnverhandlung. Einmal mehr möchten wir Sie auf eine Publikation aufmerksam machen, die vielleicht hilft Ihren ‚Geldwert‘ als Mitarbeitenden besser einschätzen zu können. Moneyhouse hat in dieser Angelegenheit eine interessante Liste veröffentlicht. Insbesondere der Unterschied zwischen Männern und Frauen ist nicht überraschend, aber doch frappant deutlich. Es bleibt zu hoffen, dass moderne Arbeitgeber sich in der schweizerischen ‚Lohnlandschaft‘ endlich durchsetzen und der geschlechtlich begründete Lohnunterschied früher oder später Geschichte wird. Link mehr
Author: PersonalRadar
Ob es Lohn, Salär oder Gehalt heisst spielt keine Rolle. Die meisten gehen einer Lohnarbeit nach, weil sie davon leben, ihre Existenz damit bestreiten und oft wirtschaftlich Abhängige, wie zum Beispiel Kindern, ein Auskommen ermöglichen. Der Lohn ist in der Schweiz nach wie vor eine Tabuzone. Eine Tatsache, die in diesem Blog schon mehrere Mal erwähnt wurde. Wo können sich die Lohnabhängigen jedoch richtig informieren? Viele Quellen sind veraltet, zu wissenschaftlich, zu kompliziert oder einfach schlicht nicht brauchbar. PersonalRadar hat nach Informationen gesucht und kann folgende 4 Links anbieten, die die Suche nach dem richtigen Einkommen ein wenig erleichtern. Mit... mehr
Author: PersonalRadar
Irgendwie ist die nachfolgende Meldung der Schweizerischen Depeschenagentur beschämend. Wir leben im 21. Jahrhundert und die Diskussion betreffend Lohngleichheit zwischen Frauen und Männer ist immer noch nicht vom Tisch. Bei identischer Ausbildung und Erfahrung ist es nach wie vor eine Tatsache, dass Frauen weniger verdienen. Jetzt kommt die Meldung über den Ticker, dass die Lohnunterschiede zwischen den beiden Geschlechtern noch gewachsen sind. Müsste die schweizerische Volkswirtschaft nur eine Woche ohne Berufsfrauen auskommen, könnten wir in diesem Land den Schlüssel drehen und alle, inklusive die Männer, nach Hause gehen. Nichts würde mehr gehen. Die Lohngleichheit sollte in einem modernen Staatswesen und... mehr
Author: PersonalRadar
Lohntrends und Bonus-Zahlungen sind in dieser Jahreszeit und als Folge der Finanzkrise ein weit verbreitetes Gesprächsthema – nicht nur im Umfeld der Banken und der Finanzbranche. Michael Page Schweiz veröffentlicht erstmals eine Gehaltsstudie für den Bereich Sales und Marketing (Quelle: KMU Magazin) Die Gehaltsstudie liefert aufschlussreiche Erkenntnisse aus der Praxis, sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber aus den Branchen Werbung, Marketing, Retail und Kommunikation. Lohntrends In den vergangenen zwei Jahren sind die Marketing-Gehälter insgesamt um fünf bis zehn Prozent gesunken. Insbesondere in den Bereichen FMCG (Fast Moving Consumer Goods, schnelldrehende Produkte) und Luxus. Innerhalb der verschiedenen Branchen findet zudem... mehr
Author: PersonalRadar
In der Stadt Zürich verdienen Beschäftigte im Banken- und Versicherungssektor durchschnittlich 9524 Franken, im Gastgewerbe 4256 Franken. Insgesamt ist das Lohnniveau in der Stadt Zürich höher als in der Gesamtschweiz – und zwar um 18 bis 25 Prozent (Quelle: sda). Noch hinter dem Gastgewerbe liegt die Branche „Persönliche Dienstleistungen“ mit 3810 Franken. Das Baugewerbe rangiert im Mittelfeld mit einem Bruttomonatslohn von 6454 Franken. Dies zeigt die Lohnstrukturerhebung 2008 des Bundesamts für Statistik. Sie wurde für die Limmatstadt von Statistik Stadt Zürich ausgewertet, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Ausgeprägte Unterschiede zeigen sich bei den Kaderlöhnen. So beträgt die... mehr
Author: PersonalRadar
Der Lohn ist wichtig. Arbeitnehmende bestreiten schliesslich damit Ihren Lebensunterhalt und sichern damit ihre Existenz. Nachfolgend ein paar kurze Infos und Tipps in Sachen Lohn. Sie erhalten Ihren Lohn zu spät? In der Regel ist dieser am Ende eines Monats zu bezahlen. Kürzere Fristen (z.Bsp. wöchentlich) können abgemacht werden, ortsüblich sein oder in einem Normalarbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag vorgesehen sein. Es ist immer von Vorteil, wenn dieser Punkt schriftlich festgehalten wird und beide Parteien davon wissen und damit einverstanden sind. Die Lohnabrechnung ist eine Selbstverständlichkeit. Sie haben Anspruch auf eine schriftliche Lohnabrechnung. Darin sind alle Einzelheiten wie auch Lohnbestandteile aufzuführen und... mehr
Author: Claudia Säckinger
Im schweizerischen Arbeitsvertragsrecht gibt es keinen allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz. Der das Privatrecht beherrschende Grundsatz der Vertragsfreiheit lässt es grundsätzlich zu, Vertragspartner nach selber aufgestellten Kriterien ungleich zu behandeln. Es gibt Bereiche, in denen ein gesetzlicher Anspruch auf Gleichbehandlung besteht, so insbesondere bei der Gleichstellung von Frau und Mann, gemäss GIG (ein Beitrag von: Claudia Säckinger – csm Mitunternehmer-Management – Basel. Gleichbehandlungsanspruch? Verhandelt ein Arbeitnehmer schlechter als seine Kollegen, so hat er die sich daraus ergebenden schlechteren Arbeitsbedingungen grundsätzlich hinzunehmen.Soweit es um freiwillige Sozialleistungen und Zulagen geht, finden sich in der Lehre und teilweise auch in der Rechtsprechung Einschränkungen und Vorbehalte gegenüber... mehr
Author: PersonalRadar
Ist der Aufschwung da, wollen alle mehr Lohn und am Erfolg beteiligt werden. Folgt der Abschwung, soll der Lohn auch erhöht werden, damit die Kaufkraft erhalten bleibt und die Wirtschaft sich nicht noch schneller ins Schneckenhaus verzieht. Rien ne va plus – Der Roulettisch bleibt stehen. Das Casino ist geschlossen. Es ist jeder Herbst die gleiche, zuweilen abgedroschene Prozedur, der man manchmal fast ein wenig überdrüssig ist. Die Gewerkschaften wollen ihren Mitgliedern mit markigen und ideologisch eingefärbten Sprüchen zu mehr Lohn verhelfen und die Arbeitgeberverbände reagieren entrüstet darauf und vermitteln das Gefühl, dass die Arbeit in diesem Land ohnehin schon... mehr
Author: PersonalRadar
Die variable Lohnkomponente ist eine andere Bezeichnung für Bonus. Bonus kommt aus dem Lateinischen und heisst soviel wie ‚gut’. Bonus bedeutet ja auch Sondervergütung, Sonderdividende, Sonderprämie oder leistungsabhängige Zusatzentschädigung. Wahrscheinlich gibt es noch viele andere Begriffe für das Wort ‚Bonus’, die jedoch zum Teil verschämt verschlüsselt oder beschönigend in fantasievollen Wortklaubereien eingepackt werden, um die Öffentlichkeit ja nicht zu provozieren und zu reizen. Die Gier nach Geld hat den Bonus in den Ruin getrieben und seinen Ruf nachhaltig geschädigt. Gerade in der Bankenwelt hat er zu pervertierten Anreizsystemen geführt, die das Ephemere auf den Schild hoben und die Nachhaltigkeit als... mehr
Author: PersonalRadar
Mit grösster Wahrscheinlichkeit sind auch Sie total frustriert, würde man allen Pressemitteilungen Glauben schenken. Kürzlich konnte man im schweizerischen Blätterwald lesen, dass sage und schreibe 69 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer aufgrund ihrer beruflichen Situation desillusioniert seien und sich nach einem neuen Job umsehen. Diese Meldung erschien anfangs März 2009. Zu der Zeit war wahrscheinlich schon den meisten bekannt, dass sich die globalen Arbeitsmärkte in Aufruhr befinden und auch die Schweiz in Sachen Arbeitsmarktstabilität nicht mehr das Paradies sein wird. Angeblich würden mehr als die Hälfte der Arbeitnehmenden ihre Position aufgeben oder sogar eine Kürzung ihres Einkommens in Kauf nehmen,... mehr