Fach- und Führungskräfte Handwerker

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Artikel-Schlagworte: „jobs“

PostHeaderIcon VR ohne Talente?

HR TodayWer kontrolliert eigentlich diejenigen Instanzen in Unternehmen, die dafür bezahlt werden, die Kontrolle zu behalten? In der Schweiz verdienen Verwaltungsräte mit durchschnittlich knapp 200?000 Euro im Jahr mehr als doppelt so viel wie ihre europäischen Kollegen mit jährlich 83?000 Euro, so die 6. Europäische Corporate-Governance-Studie von Heidrick & Struggles. Da der fixe Anteil bei dieser stattlichen Summe bei 97?Prozent liegt, kann die Salärstruktur in turbulenten Zeiten nicht einfach so nach unten revidiert werden. (Ein Beitrag von: HR Today).

Vergleicht man dieses starre System mit den Diskussionen um an die Leistungen angepasste Löhne und um den vermehrten Einsatz von variablen Lohnsystemen, kann die Honorierung von Verwaltungsräten als überaltertes Lohnsystem bezeichnet werden.

VR ohne Talente?Ob es um den Niedergang einer nationalen Airline geht, um den plötzlichen Ruin einer ursprünglich renommierten, internationalen Bank oder um den ehemals grössten Autohersteller der Welt – de facto Schuld am Versagen sind die Kontrolleure, also die Verwaltungsräte. Schliesslich gibt beispielsweise auch jeder CEO in der herstellenden Industrie dem Verantwortlichen seiner Qualitätskontrolle den Druck weiter, wenn Geräte oder ganze Autos fehlerhaft vom Band laufen. Der Qualitätschef wird bei schweren Fehlern oftmals gefeuert – kein Thema, auch nicht für den Verursacher, denn: Wer Fehler macht, verliert Vertrauen, ein unanfechtbares Prinzip unserer Leistungsgesellschaft.

Wer den Druck bekommt, wenn einer ganzen Unternehmung Fehler unterlaufen, wird dieser Tage besonders klar: der Staat. Aber wieso eigentlich? Was hat der Staat in unserer doch vor allem während des Kalten Krieges so vehement vertretenen Freien Marktwirtschaft für eine Wirtschaftsfunktion? Eigentlich keine, um es mit der Antwort von Johann Wolfgang von Goethe auf die Frage, welche Regierung die beste sei, zu verdeutlichen: «Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren», womit er sich klar an der Linie von Adam Smith orientierte. Aber sogar schon im antiken Griechenland wurde der Markt als ein zentrales Element der Gemeinschaft von Bürgern gesehen, die in Selbstverantwortung über ihr Schicksal bestimmen. Auf die heutige Zeit übertragen ist diese Gemeinschaft von Bürgern der Antike, die auch ihre Chefs hatte, mit Verwaltungsräten vergleichbar. Antik oder modern – der Markt besteht nun mal aus Unternehmen und deren Chefs, woraus sonst. Und mit Logik weiter argumentiert, heisst das:

Die oberste Funktion der Qualitätskontrolle eines Unternehmens ist auf sich allein gestellt und handelt in Selbstverantwortung. Kontrolliert wird diese Kontrollstelle von niemandem – nur der Papst hat das Privileg der Absolution.

Wenn schon nicht kontrolliert, so kann die Kontrollstelle zumindest beurteilt werden. Laut Heidrick & Struggles-Studie geht der Trend dahin, neben dem Gesamt-VR auch einzelne VR-Mitglieder zu beurteilen. 42 Prozent der europäischen Unternehmen tun dies bereits, in der Schweiz sind es weit weniger. Nur – was nützt die haus­interne Bewertung, wenn die Jobs von ganzen Geschäftsleitungsteams bei Negativbeurteilungen kippen könnten? Es bedarf einer äusserst transparenten Unternehmenskultur, um offene Feedback­gespräche zwischen GL und VR führen zu können. Diese Transparenz fehlt in den meisten Unternehmen, wird aber auf Druck der Anleger zukünftig vermehrt erwartet, denn das Vertrauen ist stark angeschlagen.

Die Kernaufgabe des CEO ist zu führen. Die Kernaufgabe des VR ist es, die Geschäfte zu überwachen.

Die Kernaufgabe des CEO ist zu führen. Die Kernaufgabe des VR ist es, die Geschäfte zu überwachen.

Sinn und Unsinn einer hausinternen Beurteilung der VR durch die CEO lässt sich ebenso ausgiebig diskutieren wie Sinn und Zweck einer Personalunion von VR und CEO. Beide sind wie siamesische Zwillinge, die sich im Falle einer Trennung immer gegenseitig Vorwürfe machen würden. Zwar verfügen mittlerweile alle Schweizer Unternehmen über ein Audit Committee, die europaweit häufigste Art von Ausschuss, aber in mehr als der Hälfte dieser Audit Committees sitzt weder ein aktiver noch ein ehemaliger CFO. Auch im Bereich Frauenanteile harzt es in den VR-Gremien. Mit der allgemein fadenscheinigen Erklärung, dass Frauen nur eine VR-Funktion bekleiden können, wenn sie zuvor eine CEO-Funktion innehatten, geraten die Kernaufgaben der beiden Funktionen oft in Vergessenheit oder sie werden verwechselt:

Die Kernaufgabe des CEO ist zu führen. Die Kernaufgabe des VR ist es, die Geschäfte zu überwachen. Also zwei vollkommen unterschiedliche Funktionen.

Weshalb lösen Verwaltungsräte, Geschäftsleitungen und deren Eigentümer dieses systemische Problem nicht mit mehr Mut? Es geht doch nur um die Auswahl von flexibel denkenden Individuen mit einem hohen Mass an Selbstverantwortung und übergeordneter Verantwortung, für das Unternehmen und die Gesellschaft. Von dieser Art Menschen gibt es einige mit hoher Qualifikation, wenn auch ohne vorherige CEO-Rolle, wenn auch zufällig weiblichen Geschlechts und wenn auch nicht Teil der üblichen Kreise, in denen sich das Talent vor lauter Betriebsblindheit nicht mehr managen lässt.

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PostHeaderIcon Baujobs sind nichts für zarte Gemüter. Der Bau baut um.

Die Schweiz ist gebaut. Wann wird sie umgebaut? Die Baubranche passt sich den modernen Lebensformen an. Die Nachfrage nach Baudienstleistungen, Baupersonal und Bauarbeitern auf hohem Niveau wird nicht abreissen.

Baujobs sind nichts für zarte Gemüter. Der Bau baut um.

Baujobs sind nichts für zarte Gemüter. Der Bau baut um.

Der Bevölkerungsdruck, die Alterung der Infrastruktur und die Absehbarkeit von endlichen Energieressourcen üben einen starken Wachstumsschub auf das Baugewerbe aus. Die Bauwirtschaft benötigt in den nächsten Jahren noch mehr qualifiziertes Baupersonal und hoch spezialisiertes Bauarbeiter, die mehr können als nur Zement anrühren. Baujobs verlangen in Zukunft mehr spezifische Nischenkenntnisse und Expertise, da aufgrund der hoch technologisierten Baustellen das Baufachwissen der klassischen Generalisten “Maurer/Schaler-Polier Hochbau/Tiefbau” nicht mehr ausreicht. Der Bau baut sich um.

Der Umbau der Bauwirtschaft baut neue Baustellen für das Baugewerbe.

Die Schweiz wächst nicht mehr. Die Bevölkerung und der Wirtschaftsraum schon. Auch die schmelzenden Gletscher werden die Bauflächen nicht vergrössern. Die optimale Nutzung der Baufläche fördert die verdichtete Bauweise. Die Höhe wird das bestimmende Mass der modernen Baubranche in den urbanen Zentren werden. Die Ballung der wichtigsten Wirtschaftsräume, die Verringerung der noch zur Verfügung stehenden Bauflächen und der wachsende Bevölkerungsdruck verlangen eine Bauweise, die es möglich macht mehr Wohn- und Gewerbefläche zu schaffen. Das Bauen in die Höhe ist die Lösung. Auch die Infrastrukturen wie zum Beispiel alternde Kanalisationen, stark ausgelastete Verkehrswege und Energienetze verlangen der Baubranche viel ab. Der Umbau der Schweiz ist nicht aufzuhalten, damit sie auf die Zukunft bauen kann.

Modern ausgebildetes Baupersonal wird der Schlüssel zu dieser Entwicklung sein. Der Bedarf steigt. Jobs für Handwerker GmbH sucht Baufachleute — spezialisierte Bauarbeiter wie Tiefbau-Maurer, Schaler, Polier Hochbau, Strassenbauer, Asphaltbauer, Betonbauer, Stahlbetonbauer, Gerüstbauer — die den steigenden Anforderungen an diese wachsenden Bedürfnisse gerecht werden. Jobs für Handwerker GmbH, Basel, ist die zuverlässige Personaldienstleisterin, wenn es um Jobs und Stellen im Bauhauptgewerbe und Baunebengewerbe geht.

Mit diesem LINK kommen Sie gleich zu den richtigen Baujobs.

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PostHeaderIcon Der Maler- und Gipserjob braucht mehr Grips als man sich ausmalen kann.

Maler, Lackierer, Lasierer und Tapezierer verschönern unser Leben. Kein privat oder gewerblich genutzter Raum bleibt nach dem Besuch dieser Berufsleute noch der gleiche.

Der Maler- und Gipserjob braucht mehr Grips als man sich ausmalen kann.

Der Maler- und Gipserjob braucht mehr Grips als man sich ausmalen kann.

Der Rohzustand von Gebäuden vermittelt etwas Unvollkommenes und Unfertiges. Die Unvollkommenheit ist sozusagen in Beton gegossen. Maler und Gipser geben den Innenräumen Kontur, Charakter und Leben. Farbe und Gips hauchen dem baulichen Rohzustand Leben ein und sublimieren ihn in Atmosphäre.

Die Form der Hülle eines Gebäudes – ob historisch, zeitlos oder modern – erhält jeweils unmittelbar die absolute Aufmerksamkeit des Betrachters. Viele dieser Formen schrieben Architekturgeschichte, definierten bestimmte Stilmittel und Epochen der Formgebung. Das Auskleiden der Hülle erfuhr weitaus weniger Interesse. Gipser und Maler wie auch artverwandte Berufe wie Trockenbauer und Stuckateure verleihen dem Innern der Hülle ein gediegenes Innenleben und konturieren mit ihren vielen Ausdrucksformen die verdichtete Wahrnehmung von gelebtem Ambiente. Das Gebäude im modernen Sinn ist kein profaner Ort des Seins mehr. Es drückt Zeitgeist, Bedürfnisse, Absichten und Einsichten aus. Der Mensch möchte seinem Dasein möglichst viel abgewinnen und bewertet die Arbeits- und Lebensumgebung als wichtige Quelle der Inspiration. Aussehen, Form und Struktur sind Ausdruck der Kubatur. Maler und Lackierer bringen visuelle Frische ins Gebäude, Gipser wie auch Trockenbauer strukturieren den Raum, Tapezierer verwandeln Fläche in Bilder und Stuckateure individualisieren den Raum in seine ganz spezifischen Besonderheiten.

 Grips gegen das Fade, braucht Gips und Farbe.

Die Gebäudehülle ist ein Teil der Vollendung. Maler, Lasierer, Putzer, Spachtler und Deckenbauer hauchen dieser mit ihrem Handwerk die Seele ein. Farbe und Gips machen aus jedem Raum das was er sein sollte. Ein Ort, wo man sich gerne aufhält.

Mit diesem LINK geht es gleich zu den Maler- und Gipserjobs.

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PostHeaderIcon Die Elektrojobs funken. Auch wenn es in der Wirtschaft blitzt und donnert.

Die Zukunft der Stromwirtschaft steht vor grossen Umwälzungen. Die Erzeugung elektrischer Energie ist dem Wandel der Nachhaltigkeit und umweltschonender Produktion ausgesetzt.

Die Elektrojobs funken. Auch wenn es in der Wirtschaft blitzt und donnert.

Die Elektrojobs funken. Auch wenn es in der Wirtschaft blitzt und donnert.

Das Elektrogewerbe ist starken Umwälzung ausgesetzt. Der Verbrauch an elektrischer Energie nimmt von Jahr zu Jahr zu und die Erzeugung von Strom stösst an ihre Grenzen. Der Verbrauch ist nicht mehr im Gleichgewicht mit der Produktion. Die alternative Erzeugung von elektrischer Energie wird der Elektrowirtschaft neue technologische und geschäftliche Möglichkeiten eröffnen.

Die Schweiz kämpft mit einem steigenden Verbrauch elektrischer Energie. Die Erzeugung von Atomstrom wird sich aufgrund der bekannten Risiken stark reduzieren und neuen Formen der Energieerzeugung weichen müssen. Gerade die alternative Produktion von Strom durch Sonne, Wind und Wasser wird neues Fachwissen verlangen und der Strombranche wirtschaftliche Impulse verleihen, die zahlreiche Arbeitsplätze schaffen, sowohl in den angestammten Bereichen Elektriker, Elektromonteur und Elektroinstallateur als auch in neugeschaffenen Berufszweigen wie Elektroplaner oder in spezialisierten Elektroniker-Berufen.

Die alternative Produktion wird aber mit dem Verbrauch nicht Schritt halten können. Somit ist die Elektrobranche gefordert die Förderung von verbrauchsarmen Elektrogütern zu akzentuieren, die es zukünftig noch schneller möglich machen, die Produktion mit dem Verbrauch zu harmonisieren. Die elektrotechnische Forschung wird in naher Zukunft das Installationsgewerbe der Elektrobranche stark beeinflussen. Die Nachfrage nach verbrauchsarmer Technologie nimmt zu. Überproportional steigende Strompreise und regulatorisch verdichtete Massnahmen seitens des Gesetzgebers, um den Verbrauch zu mindern, werden die Nachfrage nach intelligenter Elektrotechnik verstärken und zwingen die Elektrobranche neue Wege zu gehen. Die steigenden Anforderungen an das Fachwissen nimmt schnell zu und bedingt eine Spezialisierung vom universellen Elektriker oder Elektromonteur/Elektroinstallateur zum Elektrofachmann mit spezifischem Fachwissen wie Elektromatiker, Telematikmonteur, Schaltanlagenmonteur, Elektrokontrolleur oder Elektroplaner.

Findet der Strom Draht, funkts aus der Dose … 

Die Elektrobranche wird in den nächsten Jahrzehnten grosse Veränderungen erleben. Die Produktion von Strom wird sich grundsätzlich an anderen Massstäben messen müssen. Der Verbrauch orientiert und steuert sich über den Preis und andere Lenkungsmassnahmen. Gute Elektro-Fachkräfte sehen einer gesicherten beruflichen Zukunft entgegen.

Mit diesem LINK geht es gleich zu den richtigen Stellenangeboten.

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PostHeaderIcon Ist der Himmel hölzern, ist kein Schreiner auf dem Holzweg…

Holz ist en vogue. Als nachwachsender Rohstoff, Baustoff und Energielieferant erlebt Holz eine erstaunliche Renaissance. Die nachhaltige Nutzung und schonende Bewirtschaftung von Wäldern als Lieferant eines natürlichen Stoffes hat sich in der Schweiz schon lange durchgesetzt.

Ist der Himmel hölzern, ist kein Schreiner auf dem Holzweg

Ist der Himmel hölzern, ist kein Schreiner auf dem Holzweg

Die produzierende wie auch verarbeitende Holzwirtschaft erfreut sich eines eigentlichen Booms. Holz ist nicht mehr altmodisch. Das Bedürfnis wieder vermehrt mit Holz zu bauen, zu konstruieren und zu formen hat der Holzbranche zu neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten verholfen. Als widerstandsfähiges Material ist Holz vielen modernen Baustoffen ebenbürtig wenn nicht sogar überlegen.

Als die modernen Baustoffe, zusammen mit der sich stark entwickelnden Bauchemie, das Holz langsam verdrängten, wurde es ruhig um dieses Material. Auch die Möbelindustrie verwendete mehr holzähnliche Stoffe und als Energielieferant war es aus der Mode gekommen. Holz erlebt jedoch in jüngster Zeit seine Auferstehung als Grundlage vieler anderer Produkte, die unser Leben verbessern und verschönern. Holz ist wieder modern geworden. Neuzeitliche Holzheizungen verbreiten sich immer mehr und hochwertige Produkte aus einheimischen Wäldern, nachhaltig produziert und nach strengen ökologischen Normen verarbeitet, sind nicht mehr aussergewöhnlich. Möbel aus Massivholz, hölzerne Dachstöcke, Böden aus Parkett oder Holz als Wärmespender sind Realität geworden. Als direkte Folge haben auch Berufe wie Schreiner, Tischler, Zimmermann, Deckenbauer, Fensterbauer und Küchenbauer an Attraktivität gewonnen. Es werden wieder Holzfachleute gesucht – Holzhandwerker, Holzbauer, Holztechniker.

Die schweizerische Holzwirtschaft wird über lange Zeit im hölzernen Himmel sein.

Holz wird als wertvoller Rohstoff anerkannt, da er vielfältig einsetz- und verwertbar ist. Die Modernität des Holzes als polyvalent einsetzbarer Grundstoff hat sich in den letzten Jahren klar durchgesetzt. Die holzverarbeitende Industrie hat eine solide Zukunft vor sich.

Haben Sie beruflich mit Holz zu tun? Mit diesem LINK geht es gleich zu den passenden Stellenangeboten.

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PostHeaderIcon Nicht jeder Freund im facebook fördert ihre Karriere. Die eitle Peepshow killt Zukunft. Manchmal hilft ‚Ego-Googlen’.

Wer kennt das nicht. Man will mit der Zeit gehen. Flugs meldet man sich schnell bei facebook an und über Nacht wächst der Kreis virtueller Freundschaften. Nicht jede neue elektronische Freundschaft ist gut.

Die letzte durchgezechte Party wurde selbstverständlich per Fotos festgehalten. Die Schnappschüsse sind lustig. Jede Einzelheit wird pixelreich festgehalten. Das Übergeben in der Kloschlüssel und die etwas heftige Knutscherei mit Freiblick auf viel nackte Haut und mehr, trägt nicht nur zur zweifelhaften Erheiterung und zur Befriedigung niedriger Instinkte bei, sondern zieht auch jene an, deren Aufmerksamkeit man nicht wünscht. Abgesehen davon, dass nackte Haut oder sexuell stimulierende Bilder zum Stalking oder zur allgemeinen Belästigung animieren, kann es das Ansehen einer Person gründlich und nachhaltig zerstören. Triebe faszinieren. Sie stossen aber auch ab. Einmal im Internet – immer im Internet.

Anzügliche Bildchen, zweifelhafte politische Bekenntnisse, Schnappschüsse von Ereignissen, die tiefer blicken lassen als erwünscht, können eine berufliche wie auch private Zukunft gründlich zerstören und zum Erlöschen bringen. Gerade Eltern sind gut beraten, wenn sie die Porträts ihrer Kinder auf den verschiedenen elektronischen sozialen Plattformen eingehend studieren. Manchmal ist ein Rat, eine Massnahme, eine Ermahnung, ein Verbot oder ein beherztes schnelles Eingreifen sinnvoll und angebracht.

Es ist inzwischen eine klare Tatsache geworden, dass man für Jobs oder Ausbildungsplätze abgelehnt wird, weil vorgängig eingehend auf dem Internet recherchiert wurde und Personalverantwortliche oder andere zum Schluss gekommen sind, dass sich die bewerbende Person weder für die ausgeschriebene Stelle noch für einen bestimmten Ausbildungsplatz eignet.

Die Bierflasche in der Hand, der weinselige Blick, der Joint oder die Verbreitung von kruden Ideen wie auch Überzeugungen lassen Entscheidungen meistens ins Negative kippen. Wer will schon ein Säufer, ein Kiffer oder Extremist im Team oder in der Firma haben?

Meistens sind die Bedenken völlig überzeichnet und das inkriminierende Bild nur eine Momentaufnahme, die in keiner Weise die Wirklichkeit und das Leben der betroffenen Person widerspiegeln. Aber der Entscheid wurde gefällt. Niemand will ein Risiko eingehen und jemanden einstellen, der sich auf eine solch ungünstige Art und Weise präsentiert.

  • Was würde geschehen, wenn das Präsentierte doch ein Stück Wahrheit und Wirklichkeit ist?
  • Was ist, wenn man die Warnungen und Vorzeichen missachtete oder missdeutete und sich daraus Konsequenzen bilden, die dann nur mit der Notbremse zu stoppen sind?

Oft fangen Geschichten ganz leise und harmlos an. Niemand ahnt etwas Unheilvolles und Böses. Und plötzlich wie aus dem Nichts gibt es eine grosse Geschichte, die unter Umständen einem Berufsleben oder einer persönlichen Entwicklung eine unerwünschte Richtung geben und sich Zentrifugalkräfte entwickeln, die Menschen regelrecht aus der Bahn schiessen. Viele sind der Meinung, dass die Sprengkraft der Sozialen Medien völlig überschätzt wird und die Suppe eh nicht so heiss gegessen wird als sie je gekocht wurde. Auch das ist ein sicherer Trugschluss. Soziale Medien vergessen nichts und verkorkste Selbstdarstellungen sind auch nicht so schnell löschbar.

Gerade die übertriebene Selbstdarstellung, das um jeden Preis auffallen möchten und die Versuchung jede dumme Eitelkeit mitmachen zu müssen, verschafft facebook & co. eine schnell wachsende Gemeinschaft.

Sich in Szene zu setzen gehört zur menschlichen Eitelkeit. Es als Lebensprogramm zu führen, führt in die LeereDiese wird noch zusätzlich stimuliert, indem jede Menge interaktive Fragespielchen und andere unterhaltende Nichtigkeiten angeboten werden, um die Benutzer bei Laune zu halten und ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass sie ohne Soziale Medien gesellschaftlich tot sind. Viele meinen, dass das allgemeine Interesse an ihnen ohne Soziale Medien, so spannend ist wie die vergessene Klobürste im Abbruchhaus. Leider lässt die permissive Zeit keinen anderen Schluss zu. Soziale Medien kontrollieren inzwischen einen grossen Teil unseres Lebens. Daher ist es besonders wichtig, wenigstens auf ein paar Grundregeln zu achten, um nicht auf das Interesse zu stossen, das einem aus dem beruflichen Kontext stossen kann.

Hier ein paar nützliche Hinweise:

  • Ist man arbeitsmarktfähig oder im Begriff zu werden, dann ist es gut gewisse Vorsorgen in Sachen Soziale Medien zu ergreifen. Der Selbstauftritt sollte nüchtern, sachlich und der Wahrheit entsprechend gestaltet sein. Alles andere ist meistens zum Nachteil.
  • Das private Leben sollte unbedingt vom beruflichen getrennt werden. Wenn der Bewerbende den Wodka gerne direkt aus der Flasche trinkt, weil das cool, hip oder sonst was ist, dann muss es der Personalchef ja nicht gleich wissen. Vielleicht trinkt dieser nämlich nur Tee. Die Überprüfung der Datenfreigabe ist absolut ein Muss. Es ist von allergrösstem Vorteil, wenn man sich ein paar Minuten dafür Zeit nimmt und schaut, wer darf Fotos und anderes ansehen.
  • Zudem ist auch wichtig, dass die verschiedenen Profilen auf Xing, facebook, Linkedin & co. in sich konsistent sind. Es macht wenig Sinn, wenn die eine Foto ‚businesslike’ wirkt und mit dem etwas bekloppten Auftritt auf einer anderen Plattform Kontraste und noch mehr Fragezeichen gesetzt werden.
  • Es hat noch nie geschadet, wenn man sich mal selber ‚googlet’. Das sogenannte ‚Ego-Googlen’ hilft manchmal seine virtuelle Position auf den Suchmaschinen noch einmal zu überdenken und bei Bedarf beherzt einzugreifen. Die Eitelkeit hört dann auf ein gutes Gefühl zu vermitteln, wenn man mit dieser nur noch Nachteile hat. Bescheidenheit ist nach wie vor eine lobenswerte Tugend und fällt in den wichtigen Momenten des Lebens meistens besser auf.
  • Falls man der Meinung sein sollte, dass Entscheidungsträger, Personalchefs und andere zwischen offiziellen und privaten Porträts unterscheiden, ist das eine häufige wie auch fatale Missdeutung. Aufgrund der ‚Déformation professionelle’ sind diese von Haus auf neugierig und leuchten auch die schattigen Winkeln einer Person aus. Wer will sich bei Zweifel dann noch die falsche Person ins Haus holen?

In einer eitlen, zuweilen pathologisch selbstsüchtig ausgerichteten Welt, in der das Leben mit Scheinwerferlicht und auf dem ‚Catwalk’ wahrgenommen wird, hat die Fähigkeit sich selber nicht so wichtig zu nehmen, stark abgenommen. Aber es ist eine Binsenwahrheit, die schon lange gilt – wer sich zu stark aus dem Fenster lehnt, schlägt hart auf. Nicht alle stehen danach wieder auf.

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PostHeaderIcon Die Temporärarbeitsbranche verzeichnet ein sehr starkes Wachstum seit Jahresbeginn.

Dies ist u.a. auf ein trockenes und baufreundliches Wetter im Monat Februar zurückzuführen.

Wir bewegen uns somit auf dem Niveau des Jahres 2008.

 

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PostHeaderIcon Der Lohnrechner der Unia ist kurzatmig. Es fehlt an mathematischer Kondition.

Kürzlich hat die Gewerkschaft Unia mit einem Schreiben an alle Personaldienstleister für ihren neuen Mindestlohnrechner geworben. Die Personaldienstleistungsbranche hat so einen Dienst namens ‚swisstempdata’ schon lange. Die Qualitätsunterschiede sind frappant. Kein Wunder! Schlecht kopiert wird nie wirklich gut.

Die Entwicklung des Mindestlohnrechners basiert zu guten Stücken auf der Mitarbeit des Branchenverbandes der Personaldienstleister swissstaffing. Die flächendeckende und detaillierte Analyse und Abbildung der Mindestlöhne von – allgemeinverbindlichen und nota bene nicht allgemeinverbindlichen – Gesamtarbeitsverträgen in der Schweiz war Teil des Projekts GAV Personalverleih (Gesamtarbeitsvertrag der Temporärbranche) zwischen swissstaffing und Unia. Es scheint so, wie der Verband in einem seiner Rundschreiben mitteilt, dass die Resultate wie auch Erkenntnisse dieser Arbeit nun zu grossen Teilen in die Eigenentwicklung der Gewerkschaft floss. Der Verband schreibt, dass sie von der Gewerkschaft über deren Absichten nicht informiert wurden und über die Vorgehensweise erstaunt ist.

Allerdings ist es bloss ein Sturm im Wasserglas. Das Produkt der Unia ist ohnehin nur ein flüchtiger Abklatsch der Wirklichkeit und wird den Informationsbedürfnissen der Zielgruppen kaum gerecht.

Denn in der sachlichen Tiefe geht dieser Anwendung schnell der Sauerstoff aus. Das Produkt swisstempdata wurde spezifisch für die Bedürfnisse der Personalverleiher entwickelt, da gerade die Gewerkschaften den Personalverleihern ein Regelwerk aufdrängten, das in seiner Komplexität nicht zu unterschätzen ist. Nachfolgend ein paar Fakten, die klar machen, warum der Unia-Rechner es mit den vielen Details nicht so genau nimmt:

  • Der Lohnrechner der Unia macht keine scharfen Unterschiede zwischen allgemeinverbindlichen und nicht allgemeinverbindlichen GAV. Damit wird jenen interessierten Anwendern eingeflüstert, dass weitaus mehr Mindestlöhne für Personalverleiher verbindlich sind, als das in Tat und Wahrheit der Fall ist. Auf swisstempdata werden ausschliesslich die allgemeinverbindlichen und damit für Personalverleiher massgeblichen GAV abgebildet.
  • Unia, und das ist ein sehr wesentlicher Punkt, gibt keine Garantie ab für die Rechtsgültigkeit der publizierten Daten. swisstempdata übernimmt diese Garantie. Seit bald 5 Jahren. Die Fehlerquote ist bis anhin 0. Bei dieser Datenmenge ist das nicht ganz selbstverständlich. Die Personalverleiher wird es freuen, wenn diese Gewerkschaft ihre Daten auch mit dieser Garantiegüte anbietet und sich somit den eigenen strikten Forderungen unterwirft, wie sie das mit den Personaldienstleistern zu tun pflegt.
  • Ein ganz grosse Schwäche des Unia-Rechners ist auch die Tatsache, dass dieser weder die Weiterbildungs- und Vollzugsbeiträge, noch allfällige Beiträge für den frühzeitigen Altersrücktritt, noch die je nach GAV unterschiedlichen Regelungen des Krankentaggeldes publiziert. Es wird beim Gewerkschaftsrechner alles im gleichen Kessel verwurstet. Personalverleiher sind per Gesetz dazu verpflichtet, diese Regelungen von allgemeinverbindlichen GAV einzuhalten. Die dazu nötigen Informationen finden Sie auch auf swisstempdata. Würden die Personalverleiher so schlampig rechnen, wie es die Unia mit ihrem ‚Rechner’ vormacht, würden die Gewerkschaften Zeter und Mordio schreien und die Personaldienstleister wieder in die Schamecke der Ausbeuter stellen und sie mit herben Pressemitteilungen abstrafen.
  • swisstempdata unterstützt die Personaldienstleister ausserdem mit einem moderierten Forum und einer telefonische Hotline für GAV-spezifische Anfragen.

Swisstempdata kostet Geld. Viel Geld. Die sich schnell ändernden Daten müssen eingepflegt werden, damit sie den Vorschriften, Auflagen und Gesetzen auch genügen. Die rund 70 allgemeinverbindlichen GAV werden laufend aktualisiert, verlieren ihre Allgemeingültigkeit bzw. erlangen diese wieder zurück.

Deshalb verrechnet der Verband einen kostendeckenden Beitrag für die Nutzung von swisstempdata von CHF 1‘000.- pro Jahr* für swissstaffing-Mitglieder bzw. von CHF 1‘000 .-pro Jahr zuzüglich eines Frankens pro Abfrage für Nichtmitglieder ( * mit einer Lohnsumme von bis zu 10 Mio. CHF; Firmen mit einer Lohnsumme von 10-30 Mio. CHF. bezahlen CHF 2’000 jährlich, Firmen mit einer Lohnsumme von über 30 Mio. CHF bezahlen CHF 5‘000.- pro Jahr).

Es wird die Personaldienstleistungsbranche freuen, wenn Unia Ihren Rechner korrigiert oder ihn einfach wieder abstellt. Denn auch ihre Mitglieder legen Wert auf Informationen, die sich rechnen. Die Temporärbranche hat es vorgemacht.

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PostHeaderIcon Liebe Handwerker – ist ihr Einkommen korrekt? Prüfen geht über studieren.

Wie hoch ist der Mindestlohn im GAV (Tariflohn)? Was verdient ein gelernter Bauarbeiter mindestens mit 5 Jahren Berufserfahrung im Kanton Bern zum Beispiel.

Mit dem Mindestlohnrechner der Gewerkschaft Unia berechnen Sie rasch und einfach den für Sie gültigen Mindestlohn. Für Angestellte im Stundenlohn werden zudem die Angaben zu Ferien-, Feiertagsentschädigung und zum Anteil 13. Monatslohn angezeigt. Des Weiteren stehen die Originaldokumente des GAV zum Download und weitere nützliche Links zur Verfügung.

Erstaunlich ist, dass diese nicht ganz unwichtige Gewerkschaft in der Schweiz erst jetzt diesen Mindestlohnrechner anbietet. Die Temporärbranche wird es freuen, wenn die Bewerbenden noch besser informiert mit ihr Kontakt aufnehmen und wissen, dass die ‘Gehaltsbäume’ nicht immer in den Himmel wachsen.

  • Mit dieser LINK geht es gleich zum Mindestlohnrechner
  • Falls Sie als Handwerker noch keinen Job haben, geht es mit dieser LINK gleich noch zu den richtigen Stellenangeboten.
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PostHeaderIcon Dank Temporärarbeit Arbeitslosigkeit zurückgegangen.

Der Dezember 2010 verlief für die Temporärarbeitsbranche wiederum sehr gut. Gegenüber Dezember 2009 beträgt das Wachstum des Temporärarbeitsvolumens 23,9%.

Über das ganze Jahr 2010 gesehen, hat die Temporärarbeit das 2006er Niveau knapp übertroffen. Rund 9’500 neue Stellen (Vollzeitäquivalente) sind 2010 in der Temporärarbeitsbranche geschaffen worden. Das Jahreswachstum fällt – unter Einbezug des Dezember-Wertes – leicht höher aus als die Schätzung von Ende 2010; es beträgt 16,6%. Die definitiven Wachstumszahlen liegen allerdings erst im Frühjahr 2011 vor.

Die Temporärarbeitsbranche hat im 2010 von der wieder anziehenden Wirtschaft eindeutig profitieren können. In der Anfangsphase eines Aufschwungs setzen viele Unternehmen aus Vorsicht auf temporäre Anstellungen und wandeln diese erst, wenn sich der Aufschwung festigt, in Festanstellungen um. Das bedeutet, dass die Personaldienstleister im 2010 massgeblich an der Schaffung neuer Arbeitsstellen beteiligt waren. Sie haben damit wesentlich zum Rückgang der Arbeitslosigkeit von 4,4% im Dezember 2009 auf 3,8% im Dezember 2010 beigetragen.

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