Nov 23

Die ‚Gamification‘ der Rekrutierungsprozesse steht vor der Tür.

Autor: PersonalRadar

Es piepst, stöhnt, knistert, raschelt, quietscht, brummt. Es wird ‚gegamed’ bis die portable Minikonsole oder das Smartphone heiss laufen. Alltag in der Schweiz. All Nacht ebenso.

Das Game erobert die Berufswelt...

Das Game erobert die Berufswelt…

Die Welle der ‚Gamefizierung’ schlägt über dieser Gesellschaft zusammen und verändert die Arbeitswelt. Seit es Menschen gibt, wird gespielt. Das Spiel kann entspannen, ablenken, Langeweile bekämpfen oder Wissen vermitteln. Das Spiel hat einen gesellschaftlich hohen Wert. Je nach Spielart kann es aber auch hochgradig süchtig oder einsam machen, verrohen, in den schleichenden Wahnsinn führen, Beziehungen zerstören und arbeitslos machen. Es gab noch nie eine so spielintensive Zeit. Das Gamen ist allgegenwärtig und wird mit Hingabe gepflegt.

Auch die Geschäftswelt ist von der ‚Gamification‘ schon infiziert. Immer mehr Anwendungsbereiche der Geschäftswelt sind davon betroffen. Namhafte Fachleute sind vermehrt der Meinung, dass sich das zu einem ernst zu nehmenden Wirtschaftsfaktor weiter entwickelt.

Viele junge Menschen, die in die Arbeitswelt eintreten, haben schon tausende Stunden mit elektronischen Spielen verbracht. Für sie ist das die normalste Sache der Welt. Warum soll die Berufswelt das nicht anbieten? Zum Beispiel das Vermitteln von Lerninhalten und die Verfeinerung von Verkaufstechniken via elektronische Medien kommen bei jungen Menschen viel besser in den Köpfen an, wenn der Spassfaktor auch stimmt.

Die Generation Y spielt so selbstverständlich wie sie die Aluminiumlasche zum nächsten Energiedrink mit einem kurzen Zisch aufreisst und dann mit entspannter Lässigkeit hinuntergurgelt.

Zum Beispiel die jungen Mitarbeiter von SAP, die man für den Aussendienst fit macht, werden nicht mehr in die etwas bescheuerten Rollenspiele gezwängt, um mögliche Verkaufsituationen einzustudieren, um zu sehen, ob man bei potentiellen Kunden richtig gut ankommt und ansprechende Verkaufszahlen erzielt. Nein – SAP ist ganz hip und hat mit dem Programm ‚Road Warrior’ ein Spielprogramm entwickelt, dass bei dieser Generation eine Selbstverständlichkeit ist. Das Berufsleben ist kein Spiel. Aber die Generation Y ist schon so stark in der Wolle eingefärbt, dass die Konditionierung auf bestimmte Arbeitsprozesse viel erfolgreicher sind, wenn Techniken zum Zuge kommen, die für diese Generation einfach zur Selbstverständlichkeit geworden sind.

Der Spieltrieb beeinflusst in Zukunft auch die Rekrutierung.

Der Spieltrieb beeinflusst in Zukunft auch die Rekrutierung.

Auch die Personalrekrutierung wird sich durch diese Generation verändern. Sie ist durch nichts aufzuhalten. Rekrutierungsprozesse sind in der Schweiz immer noch eine bierernste Angelegenheit. Alles muss schön brav genormt nach Schema F ablaufen, damit man ja nicht mit einer auffallenden Bewerbungsform schon vorzeitig aus der Datenbank rausgekippt wird und es kurz darauf mit dem neuen Job lapidar ‚Game over’ heisst. Immer mehr, vor allem grosse Unternehmen, bieten im Bereich der elektronischen Rekrutierung ‚Game Corners’ an, wo man Bewerbende hineinlockt und psychologisch geschickte konzipierte Spielmöglichkeiten anbietet, die auf das Geschäftsumfeld des potenziellen Arbeitgebers aufmerksam machen, um über den geschärften Spieltrieb dieser Generation, neugierig gewordene Bewerbende in das Rekrutierungstools saugen zu können. Es sind geschickt aufgestellte Vergnügungsfallen, die eine betörende Wirkung haben und gezielt die richtigen Schlüsselreize anregen, die dann auch zu einer möglichen Bewerbung führen. Inhalte können so viel kompakter vermittelt werden, als durch dröge Webtexte, die niemand lesen will.

Mit den neuen Spielmöglichkeiten wird der Spieltrieb richtig angefacht werden. Dieser muss vermehrt auch in Rekrutierungsprozessen einfliessen, damit man bei der kommenden ‚Generation Spielkonsole’ überhaupt wahrgenommen wird. Mit diesem LINK erfahren Sie mehr über das Spiel ‚Road Warrior‘ von SAP.

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