Feb 14

Behindert das private Profil in den sozialen Medien die Stellensuche? Ja…

Autor: PersonalRadar

…und nein. Viele benützen soziale Medien. Sie lassen einen schnellen Austausch zu und amüsieren Menschen. Der Auftritt kann aber gründlich in die Hose gehen, wenn die falschen Neugierigen genauer hinsehen.

Will die Personalabteilung Sie wirklich so sehen?

Sie suchen eine Stelle? Zum Glück erleichtern Personaldienstleister und das Internet die Suche nach dem passenden Angebot. Aber oha wie steht es mit der virtuellen Persönlichkeit? Kürzlich schlug doch ein Einstellungsgespräch eine ganz andere Richtung ein. Zuerst lief es im üblichen Rahmen ab, dann plötzlich kamen auf einmal so komische Fragen auf, ob denn das ausserordentliche Freizeitengagement am Wochenende eine seriöse Arbeitsaufnahme am Montag überhaupt möglich machen würde. Darüber hinaus sei das mit der Kontaktfreudigkeit doch etwas stark beansprucht. Wie viel sei dann genug?

Es sind ungemütliche, bohrende Fragen und manchmal fragt sich manch einer, woher die das alles haben. Ganz einfach: von ihnen!

Viele nehmen am ‚Mitteilungsboom, der sozialen Medien teil und ‚outen’ alles was es textlich und bildlich zu ‚outen’ gibt. Die ‚Suffbildli’ vom Partyhengst mit der leicht bekleideten Dame auf dem sichtbar erregten Schoss, der anzügliche Schnappschuss mit dem süffigen Mixgetränk namens ‚Sex-on-the-beach’ in der linken Hand des Lovers, die rechte als taktile Prüfeinheit der Körperrundungen eingesetzt und die lustigen Filmchen von der letzten stupiden ‚Jackass-Action-Komödie’, die fast ein paar Schneidezähne gekostet haben, sind prominent auf YouTube einsehbar. Dumm ist dabei, dass die Beiträge erschreckend viele ‚Likes’ erhalten, schon x-tausendfach ‚downgeloaded’ wurden und noch nach Monaten des eigentlichen Ereignisses fleissig an die ‚Community’ versendet werden.

Das sehen natürlich die Mitarbeitenden der Personalabteilungen ebenso. Das Profil kann dann lange 1:1 die hohen Anforderungen der Stellenausschreibung ‚matchen’. Wenn die Fremdwahrnehmung jener, die letztendlich über eine Anstellungen entscheiden müssen, ganz anders ist, dann ist der Match auf dem Arbeitsmarkt verloren. Es gibt nur noch Eigentore am Laufmeter.

Aber, und hier kommt das sehr starke Aber zur Geltung: Wer auf den sozialen Netzen keine Spuren hinterlässt ist für heutige Begriffe suspekt!

Nicht alle müssen erfahren, dass die Partynacht ihren Tribut forderte…

Ohne diese geht es auch nicht mehr. Man gilt auf dem Arbeitsmarkt etwas, wenn die sozialen Medien auch bedienen. Das ist heutzutage so klar wie das morgendliche Duschen. Der Auftritt muss jedoch neutral, anständig und sachlich bleiben. Alles andere schadet meistens und sollte wirklich privat bleiben.

Der Beobachter hat dazu im Mai 2012 einen Beitrag publiziert, der die oben geschilderten Situationen treffend auf den Punkt bringt. Doch lesen Sie selber. Klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link: Ihr Auftreten entspricht leider nicht unserem Jobprofil.

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