Jan. 8

Pharma verschiebt den Talentmarkt.

Author: PersonalRadar

Die BAK-Analyse (im Auftrag von Interpharma, siehe unten) zeigt nüchtern, warum die Pharmaindustrie in der Schweiz im Recruiting so oft ‘mit am Tisch sitzt’, selbst wenn man gar nicht in der Branche tätig ist: Die Wirkung läuft über Wertschöpfungsketten und Folgeeffekte in Dienstleistung, Technik, IT, Logistik und vielen weiteren Bereichen.

Die Kerndaten sind deutlich: 2022 beschäftigte die Pharmaindustrie direkt rund 50’600 Personen (47’800 FTE). Der gesamtwirtschaftliche Beschäftigungseffekt (direkt und indirekt) liegt bei rund 300’800 Jobs, also 5,4% der Gesamtbeschäftigung.

(Bildquelle: www.pks-personal.ch)

Für das Recruiting ist aber vor allem die Qualifikationslogik entscheidend:

In der Pharma verfügen 67% der Mitarbeitenden über einen tertiären Abschluss, 54% über einen Hochschulabschluss; die Promotionsdichte ist ebenfalls hoch. Das verschiebt den Engpass weg von ‘zu wenig Bewerbungen’ hin zu ‘zu wenig passende Kompetenzprofile’ und erhöht den Wettbewerb um spezialisierte Skills, die sich nicht kurzfristig ersetzen lassen.