Dez 8

Geklaute Stellenangebote behindern die Rekrutierung.

Autor: PersonalRadar

Kaum ist die Stelle auf der Firmenwebpage publiziert wird sie von den Personalvermittlern kopiert und als mandatsähnlicher Auftrag positioniert. Dagegen kann man sich wehren.

Geklaute Stellenangebote behindern die Rekrutierung.

Das ungefragte redundante Jobposting kann sich nachteilig auf einen Rekrutierungsprozess auswirken. Personaldienstleister sind eine sehr dynamische Spezies. Leider wird die überlegte Reflexion oft Opfer eines pseudodynamischen Aktionismus. Das Vertrauen in diese Branche wird dadurch mutwillig zerstört und trägt dazu bei, dass die Vorurteile oft grösser sind, als das eigentliche Wissen um diese zuweilen sehr hilfreichen Rekrutierungspartner. Vorausgesetzt sie arbeiten seriös.

Es fehlen Vakanzen, es werden zu wenige Neukunden akquiriert und der Geschäftsverlauf läuft nicht so geschmiert wie sonst. Was machen? Firmen schalten Stellen auf, die via Metasuchanbietern von den Personaldienstleistern einfach identifiziert werden können und flugs als anonymisierte Vakanz ins eigene Angebot aufgenommen werden. Sehr oft macht sich der Personaldienstleistersich dann nicht einmal mehr die Mühe den Text zu verändern, um verdächtige Spuren zu verwischen. Der sogenannte ‚Double Content’ führt dann aber umso einfacher gerade auf diese heisse Spur jener, die ungefragt Stellen schalten, die man als Unternehmen aufgrund der vorhandenen internen Rekrutierungsressourcen viel lieber selber bewirtschaften möchte.

Oft genug treffen dann gute Bewerbungen ein, die dem Personaldienstleister mit der geklauten Stellenausschreibung ins Netz gingen und bietet diese dann gezielt der suchenden Firma an, die um die elektronische Konkurrenz nichts wusste.

Nicht selten genug wird für diese ‚Leistung’ ein Erfolgshonorar in Rechnung gestellt. Es wird für etwas bezahlt, das nicht geleistet wurde und so auch nie in Auftrag gegeben wurde.

Wie kann man sich dagegen wehren?

Indem man einfach mit der Geschäftsleitung des Personaldienstleisters Kontakt aufnimmt und die unerwünschte Publikation verbietet. Eine weitere Zusammenarbeit kann man auch davon abhängig machen, ob ethische Geschäftsprinzipien nicht verletzt oder auch eingehalten werden. Seriöse Personaldienstleister greifen ohnehin nicht zu solch kruden Methoden. Grundsätzlich basiert eine gute Zusammenarbeit auf Vertrauen. Personaldienstleister, die das missbrauchen sollte man vom Bietermarkt ausschliessen.

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