Wenn der Staat zuerst zum Sparen verpflichtet und danach bestimmt, wann man an das eigene Geld darf. Die Schweiz verfügt über ein Altersvorsorgesystem, das international zu Recht viel Anerkennung geniesst. Das Zusammenspiel von AHV, beruflicher Vorsorge und privatem Sparen schafft grundsätzlich Stabilität und verteilt die Verantwortung auf mehrere Schultern. Gerade die zweite Säule beruht dabei auf einem einfachen und vernünftigen Gedanken: Wer während Jahrzehnten arbeitet, soll parallel dazu Kapital aufbauen, das später zur Finanzierung des Ruhestands beiträgt. Allerdings geschieht dieses Sparen zu einem erheblichen Teil nicht freiwillig. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie ihre Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, während des Erwerbslebens Beiträge... mehr
KI wird die Personalvermittlung nicht abschaffen. Sie wird jedoch einen beträchtlichen Teil dessen entwerten, was bisher unter diesem Begriff verkauft wurde. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Die automatisierte Suche nach beruflichen Profilen, das Verfassen von Stelleninseraten, die Analyse von Lebensläufen, das Erstellen von Kandidatenpräsentationen und die erste Korrespondenz mit Bewerbenden waren lange arbeitsintensive Bestandteile eines Rekrutierungsprozesses. Inzwischen lassen sich genau diese Tätigkeiten beschleunigen, standardisieren und teilweise vollständig automatisieren. Damit gerät nicht die gesamte Branche in Gefahr. Unter Druck gerät insbesondere jenes Geschäftsmodell, das seinen Wert aus der Kontrolle über Informationen ableitete: aus einer vermeintlich exklusiven Datenbank, aus einem grossen Adressbestand... mehr
Hauptsache verschickt. Ob es passt, ist offenbar Nebensache. Die Bewerbung als Streumuntion trifft selten ins Ziel. Es gibt Bewerbungen, bei denen man bereits nach dem ersten Blick weiss: Hier hat niemand ernsthaft eine Stelle gesucht. Hier wurde lediglich ein Dokument verschickt. Möglichst schnell, möglichst bequem und vermutlich noch an zwölf weitere Unternehmen, bevor der Kaffee kalt geworden ist. Gesucht wird eine erfahrene Fachperson im Finanz- und Rechnungswesen. Es bewirbt sich jemand, dessen beruflicher Bezug zu Zahlen darin besteht, dass er einmal an einer Kasse gearbeitet hat. Verlangt wird eine technische Grundausbildung mit mehrjähriger Erfahrung im Maschinenbau. Im Lebenslauf findet sich... mehr
Früher war ein Lebenslauf ein Dokument. Zwei Seiten Papier, manchmal drei, gelegentlich ein Verbrechen an der Typografie, aber immerhin: ein Versuch, ein Berufsleben in eine lesbare Ordnung zu bringen. Man sah Stationen, Brüche, Fortschritte, Irrtümer, Umwege, Wechsel, Mut, Müdigkeit, Ehrgeiz und manchmal auch schlicht Pech. Ein Lebenslauf war nie die ganze Wahrheit, aber er war eine Einladung zum Hinsehen. Heute ist der Lebenslauf oft zuerst kein Dokument mehr, sondern Rohmaterial. Er wird hochgeladen, zerlegt, ausgelesen, normalisiert, sortiert, verglichen, bewertet und in Felder gedrückt. Was früher gelesen wurde, wird heute ‘geparst’. Was früher eine Geschichte war, wird heute zu Datenpunkten. Und... mehr
Ein Arbeitszeugnis ist im besten Fall ein seriöses Dokument über Leistung, Verhalten und berufliche Verantwortung. Im schlechtesten Fall ist es ein sprachlich parfümiertes Stück Verwaltungspapier, das so viel über einen Menschen aussagt wie ein Einkaufszettel über Kochkunst. Und leider liest man Letzteres erstaunlich oft. Da steht dann, jemand habe ‘die übertragenen Aufgaben zuverlässig erledigt’, sei ‘teamfähig’, ‘motiviert’, ‘pflichtbewusst’ und ‘lösungsorientiert’ gewesen. Das klingt ordentlich, höflich und ungefährlich. Es klingt aber auch so, als hätte niemand genauer hingeschaut. Als hätte eine Software ein paar schlau klingende Adjektive in die Waschmaschine geworfen und bei 40 Grad Schonprogramm wieder ausgespuckt. Wohlriechend und harmlos.... mehr
Der Schweizer Arbeitsmarkt redet pausenlos vom Fachkräftemangel. Gleichzeitig übersieht er eine der stärksten Reserven im eigenen Land: Frauen über 50. Das swissstaffing-Whitepaper zeigt klar: Frauen 50plus sind hoch motiviert, loyal und zufrieden im Job. Sie bringen Erfahrung, Stabilität, Branchenwissen und Arbeitsdisziplin mit. Genau das also, was viele Unternehmen verzweifelt suchen. Trotzdem werden sie im Rekrutierungsalltag oft unterschätzt. Zu alt. Zu teuer. Zu wenig formbar. Zu kompliziert. Das sind keine Fakten, sondern bequeme Vorurteile. Besonders brisant: Viele nichterwerbstätige Frauen über 50 wären bereit, wieder zu arbeiten. Aber nicht in starren Vollzeitmodellen, nicht unter künstlicher Präsenzpflicht und nicht in Strukturen, die ihre Lebensrealität... mehr
Ostern ist mehr als ein verlängertes Wochenende. Es ist eine kleine Einladung, für einen Moment aus dem Takt des Alltags auszusteigen. In einer Zeit, die oft von Tempo, Druck und permanenter Erreichbarkeit geprägt ist, wirken ein paar ruhige Tage fast schon wie ein Luxus. Gerade deshalb sind sie so wertvoll. Auch die Arbeitswelt kennt solche Momente des Innehaltens nur noch selten. Umso wichtiger ist es, sich bewusst Zeit zu nehmen für Erholung, für Gespräche, für Familie, für Freundschaften und für alles, was im Alltag sonst gerne zu kurz kommt. Denn wer immer nur funktioniert, verliert irgendwann den Blick für das,... mehr
Die aktuelle Evaluation der Arbeitslosenversicherung (ALV) zeigt ein grundsätzlich erfreuliches Bild: Die Mehrheit der Stellensuchenden ist zufrieden mit den Leistungen, die sie von den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und den Arbeitslosenkassen erhalten. Rund 80% der Befragten bewerten sowohl die Beratung als auch die Auszahlung der Taggelder positiv. Ein klares Zeichen dafür, dass die Schweizer Arbeitslosenversicherung in ihrer Grundfunktion zuverlässig funktioniert und das Vertrauen der Bevölkerung geniesst. Besonders positiv fällt auch die zunehmende Digitalisierung der Dienstleistungen ins Gewicht. Viele Arbeitslose empfinden die digitalen Angebote als hilfreiche Ergänzung zu den persönlichen Kontakten im RAV. Dies zeigt, dass die Digitalisierung der Verwaltung nicht nur... mehr
Das Motivationsschreiben ist zurück im Rampenlicht, aber anders als früher. Künstliche Intelligenz verändert, wie Bewerbungen geschrieben, gelesen und bewertet werden. Zwischen Effizienz und Austauschbarkeit stellt sich die Frage: Wie bleibt Persönlichkeit erkennbar, wenn perfekte Texte per Klick entstehen? Dieser Beitrag zeigt, warum KI das Schreiben nicht ersetzt, sondern neu herausfordert und was HR jetzt wirklich wissen muss. mehr
Homeoffice hat die Arbeitswelt revolutioniert – aber vielleicht auch ein bisschen korrumpiert. Was als pragmatische Lösung in der Pandemie begann, wurde für viele zur Wohlfühlzone. Der Arbeitsweg entfiel, der Feierabend rückte näher an den Schreibtisch und die Kaffeemaschine war nur wenige Schritte entfernt. Klingt verlockend? Ist es auch. Doch die neue Nähe von Beruf und Privatleben hat auch Nebenwirkungen. Plötzlich verschwimmen die Grenzen. Der Job wird flexibel – und mit ihm auch die ethischen Massstäbe mancher Arbeitnehmenden. Wo niemand kontrolliert, wächst die Versuchung. Manche haben diesen Umstand zur Kunstform erhoben: Willkommen im Zeitalter des polygamen Arbeitens. Polygames Arbeiten – ein... mehr
Der moderne Büroalltag ist ein grosses Minenfeld. Zwischen Sandalen und Slack-Nachrichten über das Wochenende hat sich eine neue Lockerheit eingeschlichen, die nicht selten in Chaos endet. Wo früher die ‘Büchse’ (Anzug), das Deux-Pièce und steife Begrüssung herrschten, sind heute Hoodies und ‘fist bumps’ (Ghettofaust, Faustgruss) angesagt. Aber Achtung! Lockerheit heisst nicht Frechheit. Damit du in diesem Regel-Dschungel nicht verloren gehst, hat PersonalRadar 10 Regeln für dich, die den Unterschied zwischen Aufstieg und Abstellgleis machen können. Und ja, dieser Blog nimmt kein Blatt vor den Mund. Vergiss den Handschlag, der hat seinen Zenit längst überschritten. Einst das Aushängeschild kultivierter Begrüssung, sorgt... mehr
Die Webseite www.sicherheits-charta.ch ist ein pointierter Auftritt, der die Arbeitssicherheit in den Mittelpunkt des wirtschaftlichen Handelns stellt. Sie fordert Unternehmen dazu auf, sich proaktiv für sichere Arbeitsbedingungen einzusetzen und die Verantwortung für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden ernst zu nehmen. Effizienz, Kostendruck und Schnelligkeit dominieren alles. Die Sicherheits-Charta setzt jedoch interessante Kontrapunkte: Sie betont, dass Sicherheit nicht verhandelbar ist und als integraler Bestandteil der Unternehmenskultur etabliert werden muss. Klare Verpflichtung durch die Unterzeichnung Unternehmen, die die Charta unterzeichnen, verpflichten sich zu einem grundlegenden Prinzip: ‘Kein Arbeitsunfall ist akzeptabel.’ Diese Selbstverpflichtung schafft nicht nur rechtliche und moralische Klarheit, sondern sendet auch ein... mehr
Social Recruiting wird oft als die Antwort auf alle Herausforderungen des modernen Recruitings gehandelt. Doch ist es wirklich die starke Wunderwaffe, die Unternehmen erhoffen? Die Realität sieht nüchtern betrachtet leider oft anders aus: Unzählige aufwändige Kampagnen bleiben ungesehen, Content versinkt in den Tiefen der nicht nachvollziehbaren Algorithmen, und die wenigen Reaktionen, die erzielt werden, enden oft nicht in Bewerbungen. Woran liegt das? Und wie können Unternehmen vermeiden, wertvolle Zeit und Ressourcen zu verschwenden? Es lohnt sich, den zuweilen überteuerten und etwas überholten Mythos des Social Recruitings in Frage zu stellen und stattdessen zu hinterfragen, welche Strategien wirklich funktionieren. Denn die... mehr
Es war einmal ein kleines Dorf, in dem die Menschen Weihnachten wie ein Wettbewerb feierten. Lichterketten leuchteten heller als die Sterne, die Tische bogen sich unter Bergen von Essen, und die Geschenke stapelten sich unter den Bäumen bis zur Zimmerdecke. Doch mitten in diesem Überfluss lebte ein alter Mann namens Jakob, der immer allein war. Sein Haus war dunkel, und sein Tisch war leer. Eines kalten Abends klopfte es an Jakobs Tür. Draussen stand die kleine Marie mit einem Stück eines selbstgemachten Kuchens in der Hand. ‚Ich habe zu viel davon‘, sagte sie schüchtern. Jakob nahm das Kuchenstück, lächelte und... mehr
Im brutalen Wasser des beruflichen Fortschritts finden sich einige, die glauben, sie müssten sich mit Ellenbogen und Intrigen an die Spitze kämpfen. Doch ist es wirklich nötig, sich im Haifischbecken der Berufswelt derart zu behaupten? Wie können Sie Ihre Karriere vorantreiben, ohne anderen Schaden zuzufügen? Nachfolgend ein paar provokative Gedanken und Handlungsvorschläge, wie Sie im Haifischbecken, ohne zum Raubfisch zu werden, überleben. Rollenmacht richtig nutzen Warum nutzen einige Menschen ihre Position, um andere zu dominieren? Häufig liegt der Missbrauch von Macht in der eigenen Unsicherheit begründet. Menschen, die sich ihrer selbst nicht sicher sind oder Zweifel an ihren Fähigkeiten haben,... mehr
In der heutigen Geschäftswelt steht die Wirtschaft vor einer zunehmenden Bedrohung, die das Potenzial hat, ganze Branchen zu erschüttern: der Personalmangel. Unternehmen auf der ganzen Welt sehen sich immer öfter mit Schwierigkeiten konfrontiert, qualifizierte Mitarbeitende zu rekrutieren und zu halten. Dieser Trend scheint sich in den kommenden Jahren zu verstärken und könnte weitreichende Auswirkungen auf die Produktivität, den wirtschaftlichen Erfolg und die Innovationsfähigkeit der Unternehmen haben. Ursachen des Personalmangels Der Personalmangel ist das Resultat einer Vielzahl von Faktoren, die sowohl individuelle als auch strukturelle Ursachen haben können. Ein entscheidender Grund liegt in der demografischen Entwicklung vieler Industrieländer. Die alternde Bevölkerung... mehr
Sind Sie vergesslich? Sind Sie nicht bei der Sache? Können Sie sich nicht konzentrieren? Das Wetter muss nicht zwingend daran Schuld sein. Die hormonelle Unpässlichkeit ist vielleicht auch nicht die tiefere Ursache. Ihre Schlafgewohnheit ist unauffällig. Die Versorgung mit Vitaminen wie auch mit lebenswichtigen Mineralstoffen ist optimal. Sie haben keine Erklärung für Ihr Verhalten? Was ist es dann? Sie leiden vielleicht an der um sich greifenden Zivilisationskrankheit der chronischen Zerstreuung. Die Menschen googeln, facebooken, whatsappen, titoken, instagramen, bloggen twittern und mailen um die Wette. Viele sind der Meinung, wer nicht daran teilnimmt, ist ein Ignorant oder suspekt. Die angeblich immer... mehr
Die Macher von ‚downloadCV‘ haben sich zum Ziel gesetzt, laufend neue Lebenslaufvorlagen zu veröffentlichen, um den nach neuen Lebenslaufvorlagen Suchenden ein möglichst abwechslungsreiches und qualitativ hochstehendes Angebot an verschiedenen CV’s anzubieten. Es soll dabei für jeden Geschmack eine passende Vorlage im Angebot sein. Da die Templates generell in Word kreiert wurden, kann man die heruntergeladene Vorlage seinen individuellen Bedürfnissen anpassen und Aufbau, Farben oder Schriftarten wunschgemäss anpassen. Nachdem der Bundesrat kürzlich die Homeoffice-Pflicht aufgehoben hat, ist wieder vermehrt Bewegung auf dem Stellenmarkt auszumachen. Die Schweizer Wirtschaft hat sich nach der Corona-Pandemie erstaunlich schnell erholen können und die Konjunkturaussichten sind vielsprechend.... mehr
Eine der grössten Herausforderungen für Firmen ist es, komplexe Themen und Sachverhalte einfach und verständlich zu vermitteln. Wie werden wichtige Botschaften greifbar? Wie bereitet man Informationen eindrücklich auf? Wie bringt man Themen so auf den Punkt, dass die Empfänger*innen innerhalb und ausserhalb des eigenen Betriebs sie auch wirklich verinnerlichen? Sicher ist: Das übliche Blabla in eMails, Reden oder Intranet-Einträgen verfehlt in vielen, allzu vielen Fällen das Ziel. Klüger ist der visualisierte Film. Seine Vorteile: Das Hirn nimmt visuelle Infos schneller auf. Visuell aufbereitete Inhalte fördern die Reflexion. Durch Visualisierung wird eine gemeinsame Sprache, ein gemeinsames Verständnis entwickelt. Kurz: Diese klare, deutliche... mehr
Voraussagen soll man unbedingt vermeiden, besonders solche über die Zukunft‘, meinte einmal Mark Twain, der bekannte Schriftsteller aus dem Süden der USA. Er wurde schon während seiner Zeit für seine saftigen Aphorismen und Lebensweisheiten bewundert und gefürchtet. Seit die Corona-Pandemie weltweit Volkswirtschaften und Gesellschaften umpflügt, verändert sich auch viel im Mikrokosmos der Unternehmen. Die virtuellen Treffen am Bildschirm sind, gegen alle Widerstände, zum Allgemeingut geworden. Der schnelle Austausch via mobile Telefonie mit den dazu passenden Applikationen ist ebenso zur Selbstverständlichkeit geworden und beschränkt sich in der Zwischenzeit nicht nur auf die Freizeit. Die neuen Technologien mit den vielen mitunter umwerfend... mehr
Schon mal etwas von «CV-Parsing» gehört? Nicht – dann sind Sie höchstwahrscheinlich in bester Gesellschaft. Parsing kommt vom Englischen «to parse» und heisst soviel wie «analysieren» und im Lateinischen steht «pars» für «Teil». CV-Parsing ist eine E-Recruiting-Technologie, mit welcher Daten aus einem Lebenslauf automatisch analysiert und gespeichert werden. Die Informationen aus einem Lebenslauf oder Anschreiben werden mit dem Tool herausgefiltert und in eine entsprechende Bewerbermanagement-Software importiert. Dank präzisen Algorithmen verstehen solche CV-Parsing Tools die Textbausteine in einem Lebenslauf. Selbst Bewerbungsfotos können via Gesichtserkennung extrahiert werden. In Zeiten von automatisierten Recruiting-Prozessen also ein nützlicher Bestandteil einer Recruiting-Software, um schnell und unkompliziert... mehr
Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht (Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler). Die Autorinnen und Autoren von PersonalRadar wünschen allen eine schöne, friedliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins 2016. PersonalRadar wird auch im neuen Jahr für spannende, lesenswerte, informative und unterhaltende Beiträge sorgen. Die nächsten Beiträge erscheinen ab dem 4. Januar 2016. mehr
Viele glauben, dass Blogs, Chatrooms und Handys eine Erfindung der Neuzeit sind. Weit gefehlt! Schon Jahrtausende vor Blogs gab es Höhlenmalereien, chatteten Menschen mit Rauchzeichen oder telefonierten mit dem Klang der Muscheln (Peter Sereinigg,*1955, österreichischer Unternehmensberater und Lehrender an Hochschulen) Seit April 2009 gibt es das Blog PersonalRadar. PKS Personal- & Kaderselektion AG betreibt dieses mit viel Engagement und Passion. PersonalRadar ist eine Plattform für Personalchefs, Personaldienstleister, Rekrutierer, Experten in Personalsuche und -vermittlung, sowie in Arbeitsrecht und andere HRM-Spezialgebiete. Das Blog ist optisch in die Jahre gekommen. Nur ein bisschen elektronisches Botox oder ein Facelifting wären nicht in Frage gekommen.... mehr
…und schöne Tage der Ruhe und Entspannung folgen. Endlich bimmelt das Handy nicht mehr. Die bleichen Waden kommen an die Sonne und der Laptop ist ausgeschaltet. Wundervolle Tage des Müssiggangs und der faulen Entspanntheit geben uns Kraft für die nächsten anstrengenden Arbeitstage. PersonalRadar wie auch die vielen Autorinnen und Autoren bedanken sich einmal mehr an dieser Stelle ganz herzlich für das anhaltende Interesse an den Beiträgen. Geniessen Sie die Pfingstzeit und erholen Sie sich gut. mehr
Die Goldene Himbeere oder wie es im amerikanischen Original heisst der ‚Golden Raspberry Award’ ist eine Preis für Filmschaffende. Es ist ein ‚Gegen-Oscar‘ und Negativpreis in verschiedenen Kategorien für die jeweils schlechteste Leistung des Jahres, der traditionell am Vorabend Oscar-Verleihung übergeben wird. Die ‚Goldene Runkelrübe’ ist der Preis für herausragend schlechte Personalkommunikation und wird in Deutschland verliehen. Die Runkelrübe ist somit nicht nur ein profanes Futtermittel für die Tierhaltung, sondern auch ein HR Award der anderen Art. Gratulation liebe Runkelrübe 😉 Hier ein paar amüsante Kostproben für miese HR Kommunikation, die trotzdem aufheitert und wenigstens ein paar kurze Momente willkommene... mehr
Kürzlich hat das Institut für Pflegewissenschaft in Basel eine Studie unter dem etwas üppigen und holprigen Titel ‚Swiss Nursing Homes Human Resources Project‘, kurz ‚SHURP‘, publiziert. Der Inhalt entbehrt nicht einer gewissen Brisanz. Die Pflegeberufe in den Altersheimen sind stark unter Zeitdruck. Dieser Sachverhalt ist nicht neu. Es bleibt immer weniger Zeit für die Betagte. Auch die Angehörigen stellen das vermehrt fest. Die Pflegenden erstaunt nichts mehr. Sie sind in der Mühle und versuchen so gut wie möglich ihren Job zu machen. Die Untersuchung kommt zum Ergebnis, dass weit über 80% der Pflegenden, aufgrund der sinnstiftenden Tätigkeit mit ihrem Job... mehr
…wenn es um Auszahlung der Pension geht. Es gilt die Regel: Sind die Reserven knapp, dann ist die Monatsrente die bessere Bezugsform. Vor der Pensionierung kommen viele Fragen auf. Insbesondere der Rohstoff Geld ist nicht mehr so üppig vorhanden wie auch schon. Der Kapitalbezug, also die Barauszahlung der Pensionsgelder, ist steuerlich günstiger. Die Monatsrente kostet mehr. Die beiden Bezugsformen haben jedoch eine starken Einfluss auf die Ausgestaltung der finanziellen Sicherheit. Es lohnt sich auf jeden Fall sich von einer Fachperson individuell beraten zu lassen. Geldentwertung, schlechte Renditen auf Kapitalanlagen, Krankheit, Schicksalsschläge, Veränderungen des Lebensstils und –form üben zum Teil nicht... mehr
Die Tage der Pensionierung nahen. Alles ist geregelt. Die letzten Abschiedsapéros sind vorüber und der Nachfolger eingearbeitet. Es kann losgehen. Das gesamte Pensionskassengeld kommt in wenigen Tagen aufs Konto. Viele Reglemente der Pensionskassen bieten bei der Pensionierung nicht nur die Auszahlung der monatlichen Rente, sondern auch die teilweise oder volle Barauszahlung des ganzen Pensionskassenvermögens an. Eine wunderbare Sache für all jene, die ganz bestimmt anderes damit vor haben, als die solide Finanzierung des 3. Lebensabschnittes. Kaum ist die über Jahrzehnte mühsam angesparte Vorsorge auf dem Konto, kann man sich schnell sehr viele Wünsche erfüllen. Geld sei Dank! Endlich ist es... mehr
Moderne Heizungen, Lüftungen, Sanitäreinrichtungen und die allgemeine Klimatechnik (HLK) verändern den Hausbau oder Umbau. Der Umweltschutz und die Klimaerwärmung geben der modernen Gebäudetechnik und Haustechnik viel Auftrieb. Die schleichende Klimaveränderung und die Verschiebung der globalen Klimazonen wirken sich immer stärker auf die Bauwirtschaft, die Gebäudetechnik und das Facility Management aus. Somit kommen der klimaneutralen, emissionsarmen bis emissionsfreien Bauweise von Gebäuden eine immer wichtigere Bedeutung zu. Viele alternde Immobilien sind in der Schweiz in Sachen Nachhaltigkeit auf einem tiefen Niveau und müssen aufgrund steigender Energiekosten wie auch dem gesetzgeberischen Druck den neuen technologischen Möglichkeiten moderner Gebäudetechnik in den nächsten Jahren angepasst... mehr
Die sogenannten harten Schulfächer haben es – in Konkurrenz mit den weichen – nicht immer einfach. Mathe, Physik und Chemie sind anspruchsvolle Fachgebiete. Das Wissen um sie schrumpft. Es wird Zeit endlich laut darüber zu reden. Immer mehr anspruchsvolle Stellenangebote aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Ingenieurwissenschaft) – die sogenannten MINT-Berufe – können nicht besetzt werden. Das treibt manchmal Unternehmen fast in den Wahnsinn. Sie müssen sich Gedanken über die Zukunft machen. Wenn zum Beispiel komplexe Produkte, Software oder Dienstleistungen auf der Strecke bleiben, weil konkretes Fachwissen aus dem MINT-Bereich nicht vorhanden ist und daher die weitere Entwicklung... mehr
Das moderate Wachstum der Vormonate hat sich im September 2011 fortgesetzt. Die Zunahme des Temporärarbeitsvolumens gegenüber dem Vorjahr betrug 5,5%. Die deutliche Abschwächung des starken Wachstums vom ersten Semester 2011 verlief parallel zur gesamtwirtschaftlichen Abkühlung. Das Seco hat seine Wachstumsprognosen für 2011 (und 2012) erst kürzlich (leicht) herabgesetzt. Zu berücksichtigen ist, dass das Temporärarbeitsvolumen nun schon seit über einem Jahr kontinuierlich wächst. Wenn die Wachstumsraten mittlerweile weniger ausgeprägt ausfallen, bedeutet dies somit auch, dass die Temporärarbeit auf hohem Niveau weiter wächst. Die Hochrechnungen fürs Gesamtjahr zeigen denn auch, dass die Temporärbranche mit guter Wahrscheinlichkeit auf das beste Jahr ihrer Geschichte... mehr
Der klassische Personaldienstleister gewährleistet seinen Firmenkunden einen beachtlichen Vorschuss. Häufig arbeitet er sogar zum Nulltarif (ein Beitrag von: swissstaffing). Im üblichen Businessmodell erhalten Unternehmen, die Hilfeleistung bei der Rekrutierung von Personal suchen, kostenlos Beratung und Unterstützung vom Personaldienstleister. Dieser aktiviert auf die Anfrage des Unternehmens hin seine Rekrutierungskanäle, prüft eingehende Bewerbungen, führt Interviews mit Stellensuchenden, sucht im Pool seiner Bewerber, präsentiert diesen die Vakanz des Kunden, stellt Bewerberdossiers zusammen und reicht diese dem Unternehmen ein. Diese Arbeit erfolgt in der Regel gebührenlos. Möchte der Kunde eine Bewerberin kennenlernen, koordiniert der Personaldienstleister das Vorstellungsgespräch und bereitet die Kandidatin darauf vor. Der... mehr
Das sogenannte Feriengeld löst zwischen Personaldienstleistern und Temporärmitarbeitenden immer wieder Dispute aus. Dabei ist es so einfach diese zu vermeiden. Temporärmitarbeitende werden an Einsatzbetriebe vermittelt. Der Personaldienstleister schliesst somit mit dem temporären Mitarbeiter einen Arbeitsvertrag ab. Daher ist der Personaldienstleister auch der Arbeitgeber des Temporärmitarbeiters und nicht der Einsatzbetrieb. Deshalb muss auch der Personaldienstleister sämtlichen Verpflichtungen gegenüber seinem Arbeitnehmer nachkommen. Bei einem temporären Einsatzvertrag sind die Ferien im Stundenlohn wie folgt einberechnet: 8.33% = 4 Wochen Ferien 10.63% = 5 Wochen Ferien 13.04% = 6 Wochen Ferien Nach Arbeitsrecht sind mindestens 4 Ferien Wochen gesetzlich vorgeschrieben. Je nach Branche und... mehr
PersonalRadar hat ein spannendes Jahr hinter sich. Die Anzahl Lesenden hat sich in diesem Jahr mehr als verdoppelt. Die Autorinnen und Autoren von PersonalRadar bedanken sich an dieser Stelle für das schnell wachsende Interesse an deren Beiträgen. Selbstverständlich wird PersonalRadar auch im nächsten Jahr mit vielen weiteren interessanten Beiträgen für Aufmerksamkeit sorgen. Nach wie vor soll die nüchterne Betrachtung des Themas im Vordergrund stehen und die nützliche Information der sachliche Massstab sein. Die Autorinnen und Autoren von PersonalRadar wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für die kommenden 365 Tage. Die nächsten Beiträge erscheinen ab dem... mehr
He passed the first interview, the director did the last interview, made the last decision. The director discovered from the CV that the youth’s academic achievements were excellent all the way, from the secondary school until the postgraduate research, never had a year when he did not score. The director asked, „Did you obtain any scholarships in school?“ the youth answered „none“. The director asked, „Was it your father who paid for your school fees?“ The youth answered, „My father passed away when I was one year old, it was my mother who paid for my school fees“. The director... mehr
Der Herbst ist die Zeit, da die Tage kürzer und die Bremswege länger werden (Markus M. Ronner – Schweizer Theologe, Autor und Aphoristiker). PersonalRadar macht Herbstferien. Die Autorinnen und Autoren von PersonalRadar bedanken sich an dieser Stelle für das schnell wachsende Interesse an deren Beiträgen. Sie wünschen allen Lesenden und Interessierten schöne Herbsttage und gute Erholung. Die nächsten Beiträge erscheinen ab 11. Oktober 2010. mehr

